Der endlose Konsum, der dich ewig zur Arbeit schickt und dich verarmen lässt

Das Problem in der heutigen Zeit ist, dass es diesen enormen sozialen Druck zum Konsumieren gibt. Ein neues Sofa, Mode, Auto, Haus müssen her. “Sonst kann ich den Anschluss verlieren”, denken sich die Leute. Die Werbung heizt dieses Gedankengut an. Dabei ist es den meisten eigentlich egal, was für ein Auto du fährst.

Wir werden jeden Tag von Werbung bombardiert, die uns zum Konsum anregt:

Aber hin und wieder hörst du vielleicht komische Sprüche auf der Arbeit oder im Sportverein.

“Du verdienst doch gut, warum wohnt ihr in einem Reihenhaus aus den 80er Jahren zur Miete? Kauft euch was eigenes!”

Solche Sprüche müssen sich Sparsame manchmal anhören.

Warum fahrt ihr einen so alten Toyota? Das ist gefährlich. Es ist höchste Zeit für einen Neuen.”

Gleichzeitig siehst du um dich herum einige Menschen, die zwar weniger Einkommen haben, aber nach außen hin mehr Status zeigen.

Die Kehrseite der Medaille: Manche haben nicht mal 50 Euro übrig im Monat, so knapp sind sie bei Kasse. Sie nehmen dann gezwungenermaßen einen zweiten Job als Lieferfahrer bei Hermes an. Die Schuldenfreiheit und die Genügsamkeit sind schon ein toller Lebensstil. Er erzeugt weniger Druck. Die Leute mit ihren komischen Konsumsprüchen (“Du brauchst ein neues Auto”) wollen wohl nur ihren Lebensstil anderen aufzwängen, damit sie sich selbst wohler fühlen.

Wenn du älter wirst, merkst du, dass ein fettes Depot wesentlich besser ist als der Konsumrausch. Einfach lächeln und nicht beachten.

Wer gut verdient, als Paar sagen wir 5.000 Haushaltsnettoeinkommen, dem geht es hervorragend! Du fährst deshalb keine dicken Autos, weil sie Dir nicht wichtig sind. Du baust lieber dein Depot aus. Das bringt dir Freiheiten. Seit wann lässt Du Dir von anderen diktieren, was Dir wichtig ist? Erreicht dein Depot ein Niveau von 500.000 Euro, ist das mal ein enormer Meilenstein. Dann kannst du stolz darauf sein. Dann hast du keine finanziellen Probleme mehr. Wer ein starkes Selbstwertgefühl hat, braucht die Einschätzung anderer Leute nicht.

Deutsche, die in der Schweiz arbeiten: Das goldige Leben der Grenzgänger

Ein Trick, wie du dein Einkommen um 25 oder 100 Prozent steigern kannst, ist als Grenzgänger. Du suchst dir einen Job in der Schweiz. Vielleicht in Basel oder Zürich. Du pendelst von Deutschland in die Schweiz. Die bürokratischen Hürden sind nicht hoch seit dem Schengener Abkommen. Deutschland und die Schweiz haben ein Freizügigkeitsabkommen. Das Gehalt ist in der Schweiz im Schnitt um 75 Prozent höher: Der SPIEGEL hat dazu einen interessanten Artikel. Die Arbeitsbedingungen sind in der Schweiz besser, berichten die Deutschen in dem Magazinbericht. Nur die Steuererklärung ist komplexer für Grenzgänger, weil es spezielle Regelungen dafür gibt.

Die Mittelschicht schrumpft in Deutschland, sie hat immer weniger Geld zur Verfügung und rutscht ab

Klar hat die Mittelschicht in Deutschland zu kämpfen. Die Abgaben- und Steuerlast ist enorm. Wer arbeitet, wird bestraft. Besser haben es Kapitalanleger, die Aktien, ETFs, Mietwohnungen anhäufen, das wird geringer besteuert.

Diese Faktoren belasten die Mittelschicht besonders:

  • Die Altersvorsorge ist in Deutschland nicht attraktiv mit den Gebührengräbern Riester, Direktversicherung etc. Es muss heute sehr viel mehr investiert werden, um nicht in die Altersarmut abzurutschen. Die Altersvorsorge wird nicht ausreichend vom Staat gefördert und ist damit ziemlich unattraktiv
  • inflationär steigende Immobilienpreise: Der Kauf von Wohneigentum ist in der Regel nur mit massiver Verschuldung möglich oder du brauchst ein großes Erbe
  • Die Regulierung nimmt in der EU zu. So ist die energetische Sanierung von Häusern ein teurer Spass
  • Der Wohnungsmangel führt zu stark steigenden Mieten gerade in Metropolregionen. Manch einer wird ins Umland verdrängt, was höhere Pendelkosten und Fahrtzeiten zur Folge hat neben dem erhöhten Stress
  • stark steigende Basiskonsumgüter (Wohnen, Strom, Essen, Benzin, Versicherungen)
  • Inflation bei anderen Konsumgütern wie Reisen
  • stagnierende oder sinkende Reallöhne
  • gesetzlicher Anreiz zu niedrigen Löhnen durch Hartz 4 (Sanktionen bei Ablehnung schlecht bezahlter Stellen)
  • immer weiter wachsende Abgaben, Steuern, Gebühren (Beispiel: der durchschnittliche Grundsteuerhebesatz hat sich massiv verteuert)
  • Die Erbschaftssteuer ist hoch für Otto Normalbürger, aber gleich Null für Milliardäre wie Stefan Quandt oder Susanne Klatten

Fazit: Zum Schluss möchte ich eine positive Botschaft hier lassen. Du kannst dem Mittelfeld entkommen. Wenn du mehr sparst und investierst als der Schnitt. Wenn du das Geld an der Börse für dich langfristig arbeiten lässt (mehr Rendite!). Streng dich an und steck dir höhere Ziele. Es ist machbar.

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Thomas
9 Monate zuvor

Nicht mehr soo lange bis meine Partnerin, ich und unser Sohn (10) den Meilenstein erreicht haben ab dem ich mir erlaube in die Teilfreiheit zu gehen. Nicht falsch verstehen, meine Partnerin arbeitet schon Teilzeit. Die Zielgerade kann ganz schön lang sein ?

Chris
9 Monate zuvor

“Wer arbeitet, wird bestraft. Besser haben es Kapitalanleger, die Aktien, ETFs, Mietwohnungen anhäufen, das wird geringer besteuert.”
Und das ist skandalös, es sollte umgekehrt sein. Wird natürlich nicht passieren. Also bau ich mir ein Vermögen auf.

Chris
9 Monate zuvor
Reply to  Chris

Naja die Miete wird mit dem persönlichen Steuersatz verrechnet. In den meisten Fällen wohl 42%. Klar gibt es die Möglichkeit Abschreibungen etc. vorzunehmen, trotzdem fallen dort auch extreme Kosten an, einer der Gründe warum heute kaum noch gebaut wird.

Aktien und ETF für “Normalsterbliche” werden in Deutschland auch nicht gerade gering Besteuert.
Wenn mir 10% der Aktien von Unternehmen x gehören, habe ich einen Anspruch auf 10% des / Gewinns / Umsatzes des Unternehmens. Zahle dort auf Unternehmensseite also bereits Körperschaftssteuern (~30%) Unternehmenssteuern etc. auf “meinen” Anteil.
Dieser bereits versteuerte Teil wird anschließend bei der Ausschüttung noch einmal mit 26,x% versteuert. Niedrig ist auch dieser kombinierte Steuersatz nicht.

Da wird meiner Meinung nach nur ständig eine Scheindiskussion gegen den Mittelstand angestoßen, der ein paar 100k in Aktien hält, und dafür an die 50% kombinierte Steuern zahlt, während sich die Großen mit ihren vermögensverwaltenden Unternehmensstrukturen und ihren <5% Steuern kaputtlachen.

42sucht21
9 Monate zuvor
Reply to  Chris


Die meisten in DE zahlen auf ihr Arbeitseinkommen auch <25% Gesamtsteuerquote.
Jetzt kann man sich überlegen was man dafür erhält. (u.a. Gerichte, Polizei, kostenfreie Schul- und Unibildung, Autobahn in den Urlaub usw.)

Zu den Steuern kommen die weiteren Abgaben.
Jetzt kann man sich überlegen was man dafür erhält. (u.a. GRV, Reha, KV, PV, ALV, Kirche).

Je nach Lebenssituation (gesunder Single mit 6-stellig Einkommen vs Mensch mit geistiger Behinderung vs Alleinerziehende mit Kleinkind vs. 5-köpfige Familie vs herzkranke 83-Jährige) wird die Einstellung zum Nutzen der Abgabenhöhe vermutlich variieren. Auch Nettoeinzahler werden im Laufe des Lebens oft zu Nettobeziehern.

Sollten Sie aktuell Single in Stkl. 1 sein und 6-stellig verdienen kommen Sie vielleicht auf 33% Einkommensbesteuerung bis Sie eine legale Steuergestaltungsmöglichkeit verwenden wie zB eine vermietete, ältere Immo Instandhalten und nach 10J wertgesteigert steuerfrei verkaufen und damit Ihre Einkommenssteuerlast selber auf evtl. <10% drücken. Genau wie @Tim es unten auch schreibt, ein Geschenk des Staates. Schiffs- und Filmfonds sind ja zu recht aus der Mode.

Am meisten Steuern spart man wenn man nicht raucht, keinen Alkohol trinkt, kein Lotto spielt und anstatt Auto zu fahren & zu tanken lieber fliegt. (Flughäfenbezuschussung und Kerosinbesteuerung sind ein anachronistischer Witz).

Mit der deutlich steigenden Grundsteuer in DE bekomen wir ja jetzt die erste Erhöhung einer Vermögenssteuer. Das wird ja von vielen gefordert – nun ist es uns auch wieder nicht recht.

Wer sich die Entwicklung der MwSt in DE anschaut wird vermutlich zu Recht die Erhöhung dieser Konsumsteuer bis spätenstens 2027 auf 21% erwarten für DE.
Wir zahlen immer mehr!
Historie:
1969   10%
1978   11%
1979   13%
1983   14%
1993   15%
1998   16%
2007   19%

zum Vergleich – Achtung das könnte den selbstmitleids-Eindruck von uns Deutschen als ‘wir zahlen so viel Steuern’ gefährden:
FR = 20%
UK = 20%
AT = 20%
ES = 21%
NL = 21%
BE= 21%
CZ = 21%
IT = 22%
PL = 23%
FI = 24%
DK = 25%
NO = 25%
SE = 25%
HR = 25%
HU = 27%

Nuvolina
9 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

„…anstatt Auto zu fahren & zu tanken lieber fliegt…“

Anläßlich eines Besuchs bei meiner 60km entfernt wohnenden Schwester hab ich das mal versucht.
Die Rechnung des Helikopterunternehmens hat mich dann doch vom Stuhl gehauen.

Carsten
9 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Nur Mwst.-Sätze mit einander zu vergleichen, löst die Probleme nicht auf. Es geht um die Gesamt-Steuerbelastung und die ist nur in Belgien ähnlich hoch wie hier.

42sucht21
9 Monate zuvor
Reply to  Carsten

@Carsten
Gesamt-Steuerbelastung ist ein toller Kampfbegriff aber ohne jegliche Bedeutung.

Es kommt nicht aufs Land an sondern auf die persönliche Situation. Die persönliche Steuerbelastung ist ähnlich individuell wie die persönliche Inflation.

Die Steuer- und Abgabenbelastung sagt auch nichts aus über die Lebenskosten. Was in einem Land über die Steuern mitfinanziert wird zahlt man in einem anderen Land vielleicht direkt falls eine derartige Struktur überhaupt existiert zB Krankenversorgung, ÖPNV, Infrastruktur usw.

Ich denke, wir können uns aber einigen:
ich will auch lieber weniger Steuern zahlen und würde gerne in einem Staat leben der vernünftiger mit Steuergeldern umgeht. Ich denke nur nicht, dass wir in DE es so schlecht haben. Irgendwie wollen wir immer Weltmeister sein: Fussball, Klimarettung, Mülltrennung, höchste Gesamt-Steuerbelastung. Nee, wir kochen auch nur mit Wasser und sollten die Dinge gelassener sehen.

9 Monate zuvor
Reply to  Chris

An sich müsste der Steuerfreibetrag für Aktiengewinne von derzeit 1.000 € in Deutschland (als Single) auf eher 20.000 € erhöht werden. Das würde einen deutlich stärkeren Anreiz zum Geld anlegen schaffen und die Rentenkassen entlasten. Natürlich wäre das für die teuren Rentenversicherungen (z.B. Riester/bAV) unschön. Leider ist das politisch nicht gewollt.
Zudem müssten endlich mal die Staatsausgaben reduziert werden. Das Problem hat Deutschland allerdings nicht exklusiv, wie man an der kürzlich erfolgten Ratingabstufung der USA durch Fitch sehen konnte.

Petra
9 Monate zuvor

Wir haben vielleicht viel zu hohe Ansprüche. Mein geliebter Vater, Jahrgang 1927, der Hermann Hesse verehrt hatte, war an einem Weihnachtsfest in den 90er Jahren, an dem sich wieder alle mit Konsum- Geschenken überteffen wollten, sehr nachenklich: während des 2. Weltkrieges war ein simpler Kleiderhaken das allertollste Geschenk für ihn – ein einfacher Kleiderhaken nur für ihn alleine. Das hat mich sehr berührt und gleichzeitig angesichts der vorhandenen teuren Geschenke sehr beschämt. Statussymbole machen nicht glücklich. Der teure Krempel ist nur Ballast. Unbezahlbar und glücklich machen die Dinge, die nichts oder wenig kosten: eine schöne Natur, wichtige Menschen und natürliches Essen. Essentiel sind Gesundheit und die Freiheit, seine Zeit selbstbestimmt zu leben. Luxusgüter und teure Autos machen unfrei, wenn man dafür seine Lebenszeit eintauschen muss. Glücklich macht Freiheit, die finanzielle Freiheit, die ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Dafür sollte man das verdiente Geld investieren und nicht für letzlich nutzlosen Krempel.

Thomas
9 Monate zuvor
Reply to  Petra

Schöne romantische Sicht. Die Argumentation hält einen (oder eine, sorry für den gendergaga) Highperformer*in mit hervorragenden Verdienstmöglichkeiten in der Schweiz, um möglichst flott finanziell frei zu werden, nicht in Deutschland

slowroller
9 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Aber sobald er frei ist kommt er sicher wieder nach Deutschland – da ist man mit Betrag X nämlich deutlich länger “frei” ;-)

Ansonsten bin ich total bei Petra. Konsum kann gut sein und Spaß machen – wenn es für einen selbst ist. Das tolle Karbon-Rennrad für den Hobbyfahrer, auch der alte Porsche für den Auto-Horst. Für mich wars früher die ein oder andere Sammelkarte (die ich nie abgeben habe, sodass jetzt ein Kleinwagen im Regal steht) oder eine tolle Angelrolle. Doof ist es, wenn man den Benz statt den Skoda fährt, weil man nicht will, dass die Nachbarn denken man hat kein Geld. Ich finds andersrum besser: Wenn andere denken man hat nicht viel und sich wundern, wie entspannt man in Leben und allgegenwertigen Diskussionen ist.

Pat
9 Monate zuvor

stark steigende Basiskonsumgüter (Wohnen, Strom, Essen, Benzin, Versicherungen)

Das ist doch gut für die Aktionäre wie mich, oder? Ohne Konsumenten bekommen die Aktionäre ja keine Dividenden bzw Kursgewinne. Immer wieder schreiben die Blogger im Instagram oder wie hier, dass wir alle investieren müssen und sparsam umgehen, was es ja nie funktioniert an der Börse.
Der Lieferfahrer bei Hermes würde nicht geben, wenn er dickes Depot und finanzielle Freiheit hat, dann wer soll due Pakete liefern? Die Aktionäre selbst? Selbst die Pakete abholen?

Thomas
9 Monate zuvor
Reply to  Pat

@Pat, in den USA ist der Anteil an Aktionären in der Bevölkerung deutlich höher als in Deutschland. Und trotzdem gibt es noch Menschen die Pakete ausfahren!

DanielKA
9 Monate zuvor
Reply to  Thomas

da kannst du auch als UPS Fahrer 6-stellig verdienen, wenn du gut bist

Daniel
9 Monate zuvor

Seit über 10 Jahren schaue ich mir die Jobs an, die in der Schweiz für studierte Ingenieure angeboten werden. Das Gehalt erscheint mir dort auch Netto nicht wirklich attraktiver als in Süddeutschland. Die Leute denken immer nur an die Steuern. Aber Vieles holen die Firmen durch lange Arbeitszeiten, weniger Urlaub, Hire-and Fire mit weniger Arbeitnehmer- und Mieterschutz wieder rein. Von den Lebenshaltungskosten bzw. Pendelzeitkosten mal ganz zu schweigen. Viele meiner ehemaligen Weggefährten mussten dort alle paar Jahre den Job wechseln und sind teilweise mittlerweile wieder in Deutschland und zufriedener als je zuvor. Vielleicht ist das bei Handwerkern oder Bankern anders, das weiß ich nicht.

Jörg
9 Monate zuvor
Reply to  Daniel

Naja, einer meiner besten Freunde, lebt in der Schweiz und arbeitet als Disponent (vorher hat er jahrelang Möbel geschleppt und hat sich aber weitergebildet). Er kann sich nicht beklagen, verdient in etwas wie ein Ingenieur in Deutschland. Hat eine günstige Wohnung bekommen (nach Wegzug aus Zürich) und lebt denke ich sehr gut (wunderschöne Natur, Wandern, Bergsteigen, Schneetouren, viel Sport und gute Freunde). Ich denke er hat (für sich) vieles Richtig gemacht und ich freue mich für ihn. Ob er in Deutschland den gleichen Lebensstandard hätte – ich wage es zu bezweifeln.

Stefan Müller
9 Monate zuvor

Leider ist die finanzielle Bildung sehr in Deutschland schlecht. Besonders deutlich sieht man das an den Kommentaren einiger Politiker und Gewerkschaften zur Aktienrente.

Ich bin selbst Lehrer, merke aber, dass die Jugendlichen bei mir im Unterricht von 16-21 überhaupt kein Interesse an Finanzthemen haben und selbst unsere Wirtschaftslehrelehrer selbst keine Aktien oder Fonds besitzen.

Ralf
9 Monate zuvor

“Ich selbst habe allerdings kein Interesse mehr an einem gehebelten Kauf. Chancen und Risiken passen für mich nicht mehr.”

: Vermutlich sind solche Entscheidungen mit abhängig von der eigenen Lebenssituation. Es gibt natürlich immer wieder gute Chancen im Immobiliensektor. Für mich nehmen gerade politische verursachte Risiken aber zu. Gegenwärtig ist das Thema Grundsteuer ein Thema. Vermutlich muss man hier je nach Region als Eigentümer/Mieter ab 2025 mit teils deutlichen Steigerungen rechnen.

Es ist nicht alles schlecht in D. Wir haben immer noch sehr gute Standards. Wie von Tim eindrücklich beschrieben, ächzt aber grade die Mittelschicht immer mehr unter vielen Kostensteigerungen und Reallohnverlust. . Leider haben wir die Schweiz nicht um die Ecke um dort als Grenzgänger arbeiten zu können. Würde ich sofort umsetzen :o)

Paluma
9 Monate zuvor
Reply to  Ralf

“Würde ich sofort umsetzen”
Mit 20 Tagen Urlaub und 45 Stunden Arbeitszeit die Woche Immer noch?

Kiev
9 Monate zuvor
Reply to  Ralf

@ Ralf

Ich kann nicht sagen, ob es aktuell gute Angebote gibt, da ich selbst nicht mehr an einem Immobilienkauf interessiert bin. Die Zeit finde ich aktuell aber gut. Neubauprojekte stagnieren, was sicherlich zu einer höheren Rendite im Bestand längerfristig führen wird.
Das Grundsteuerthema stört mich ebenfalls. Die Konsequenzen werden hier aber Alle tragen. Das Thema betrifft Eigentümer nicht mehr als Mieter.

Ein Headhunter aus der Schweiz hat vor ein paar Monaten versucht mir das Alpenland schmackhaft zu machen. In Bezug auf Geoarbitrage fand ich die Idee prinzipiell nicht verkehrt. Allerdings ist zu dem damaligen Zeitpunkt mobile Arbeit nicht in einem sehr hohen Maße angeboten worden. Der Headhunter hat für mehrere Firmen aus dem Raum Zürich gesucht. Das ging bei keinem. Vielleicht gibt es hier ein steuerliches Schweizer Problem. Das kann ich nicht sagen. Jedenfalls ist ein Umzug in die Schweiz für nicht ausgeschlossen. Als Grenzgänger müsste man schon Nahe der Grenze wohnen. Die Pendelzeit ist hier entsprechend hoch, wenn man nicht direkt auf der Schweizer Seite arbeitet. Außerdem sind die Kaufpreise und Mietpreise an der Schweizer Grenze teuer, da man in der Schweiz schon länger mehr verdienen kann. Ich kann mir vorstellen, dass die Gehälter ebenfalls angepasst sind.

Für mich selbst wünsche ich mir keine größere Rezession. Hier würden vermutlich viele neue Errungenschaften der heutigen Zeit zunichte gemacht. Das fänd ich äußerst schade. Die Möglichkeiten der mobilen Arbeit kann ich noch gar nicht richtig anwenden. Ich arbeite hier zwar mobil zu Hause, aber zeitlich gibt es gar keinen Unterschied, da die Kinder noch verhältnismäßig jung sind. Aktuell arbeite ich darüber hinaus auch im Wechsel mit meiner Frau mobil. Ansonsten könnte man zumindest theoretisch in einer ausgedehnten Mittagspause eine Runde schwimmen gehen, auf den Wochenmarkt oder in ein Café usw. Das macht aber Niemand den ich kenne. Veränderungen benötigen eine lange Zeit bis man sich vollständig darauf einstellt.
Ich hätte zu Hause auch noch Möglichkeiten die Qualität für mobile Arbeit auszubauen. Ich könnte ein Büro im Suterrain ausbauen und einen Arbeitsplatz im überdachten Außenbereich erschaffen. Die zweite Option ist leicht zu verbessern. Die erste deutlich aufwendiger. Beide Varianten wären eher für die wärmere Jahreszeit angedacht.

Ralf
9 Monate zuvor
Reply to  Kiev

Immobilien sind nicht schlecht. Gerade bei Wohnungen können in der WEG die Vermieter und Selbstnutzer jedoch eher gegensätzliche Ziele verfolgen, was Entscheidungen schwieriger macht. Für mich ein oft unterschätztes Risiko.

Die noch jungen Kinder werden rasch selbstständig. Im Rückblick betrachtet geht das gefühlt oft sehr schnell und man fragt sich dann durchaus, wo die Zeit geblieben ist. So geht es uns ein Stück weit derzeit, da die Kids nun fast flügge sind. Eine interessante Phase im Leben, auch mit der Chance für neue Impulse.

Arbeiten in der Schweiz hat tatsächlich wohl Licht und Schatten. Es soll hier und da auch eine gewisse “Deutschfeindlichkeit” geben. So lesen sich jedenfalls manche Artikel zur Thematik und wurde es mir ähnlich von Bekannten mit Jobs in der Schweiz berichtet. Wir waren selbst viele Jahre beruflich “nur” in anderer Region von D tätig. Es war trotz aufgeschlossener Art schwierig, mit “Einheimischen” nachhaltig Freundschaften zu pflegen. Meiner Frau hat das sehr schwer zu schaffen gemacht, vor allem als die Kinder gekommen sind und dann keine Verwandten in der Nähe waren. Kinderbetreuung war noch schlechter ausgebaut als heute, Elterngeld gab es wenig und Vätermonate gab es noch nicht.

Es gibt also durchaus Aspekte am Rand, welche außer Geld bei berufliche Umzug eine Rolle spielen. Singles und kinderlose Paare tun sich hier vielleicht hier manchmal leichter, da gerade mit kleinen Kindern doch ein bedeutender Umbruch im Leben erfolgt. Muss nicht bei jedem so sein wohlgemerkt….

Kiev
9 Monate zuvor
Reply to  Ralf

@ Ralf

Bei einem Umzug dauert es für mich auch eine gute Zeit bis man sich zu Hause fühlt. Das muss bei Diplomaten vermutlich anders sein…

Für eine gute Immobilie benötigt man auch eine Zeit vor Ort um herausbekommen wo man denn leben möchte und da natürlich auch etwas zu finden.

Wir wohnen selbst in einer Schwarmstadt und haben so von Anfang an Kontakt vor allem mit Zugezogen gehabt. Durch die Geburt der Kinder wurden wir voll integriert. Neue Kontakte durch unsere Kinder lassen jetzt langsam nach. In zwei -4 Jahren werden wir vermutlich eher selten Eltern näher kennenlernen. Da treffen sich die Kinder dann ganz alleine und ohne eine Notwendigkeit wird man die Eltern der neuen Freunde dann nur sehr oberflächlich kennenlernen.

Es gibt aber Möglichkeiten durch Hobbies wie Sport (Radfahren), Sprache erlernen usw. Hier kann man durchaus neue Kontakte über Hobbies knüpfen. Ich gehe ja selbst gerne zu Finanztreffen. Da habe ich bisher oberflächliche Kontakte aufgebaut. Das Thema interessiert mich allerdings und auch wie andere so vorgehen und wie sie sich entwickeln.

42sucht21
9 Monate zuvor

@stagnierende oder sinkende Einkommen
Sehe ich nicht unbedingt bei mittleren und hohen Einkommen. Die Lohnsteigerungen waren teils sehr, sehr deutlich (u.a. auch durch Great Resignation, Kräftemangel) und die Erhöhung der staatlichen Leistungen teils auch zB die Kindergelderhöhung. Inzwischen Kosten Gurken auch keine 2,80€ mehr und auch die Butter hat sich wieder halbiert. Wenn man kein Premiumhandy und Premiumauto benötigt wird sich das mittelfristig sehr gut ausgehen denke ich mit dem EInkommen für ausgebildete und einsatzwillige. beschreibt ja schön die Vorteile, welche auch nicht monetär aktuell zusärzlich gut zu verhandeln sind.

@Arbeitsparadies Schweiz
Kommt auf den Sektor an denke ich. Bei Krankenschwestern / Intensivpflegern zB ist sowohl Arbeitsbedingungen, Patientenschlüssel und Gehalt deutlich angenehmer als in einem öffentlichen / kirchlichen KH in DE.

Paluma
9 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

In die Schweiz pendeln ist auch ziemlich hart. Da kann man jeden Tag 3 Stunden im Auto sitzen, wenns gut läuft. Für mich wäre das nichts.
Und Deutschfeindliche Sprüche, hätte ich mir auch keine Lust die rein zu ziehen…
Ein Freund ist dort schon seit längerem und wird wahrscheinlich mitunter aus dem Grund in die USA weiter ziehen…

Felix
9 Monate zuvor

Nun ja, dass es auch anders geht als in Deutschland, wo man meint, alles müsse über Vater Staat laufen, zeigt unser Nachbarland Schweiz. Wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann, kann man grob davon ausgehen, dass für die Schweiz gegenüber Deutschland gilt: doppeltes Gehalt und halbe Steuerlast; hinzu kommt eine extrem stabile Währung.
Das bedeutet auch bei höheren Lebenshaltungskosten erheblich mehr netto vom brutto in der eigenen Tasche. Deshalb gehen gutausgebildete, junge Deutsche (Ärzte. IT-ler usw.) in die Schweiz.
Man hat dort nicht diese Gratismentalität Deutschlands und muss für Vieles zahlen wie Kindergarten, wenn man es in Anspruch nimmt, hat weniger Sozialleistungen usw. Dafür ist bis hin zum OPNV die Qualität der Leistungen viel höher und dem Preis angemessen, während in Deutschland alles, so mein Gefühl, bröselt und auf der letzten Rille läuft, was staatlicherseits angeboten wird.
Wer Karriere machen und Vermögen aufbauen will, dem kann ich die Schweiz sehr empfehlen. Das ist so die USA Europas, ohne die Drogen- und Kriminalitätsprobleme der USA. Von der großartigen Landschaft ganz zu schweigen. Und als Goodie obendrauf sind Kursgewinne bei Aktien steuerfrei.

Daniel
9 Monate zuvor
Reply to  Felix

Arbeitest du denn aktuell in der Schweiz und wenn ja seit wann?

slowroller
9 Monate zuvor
Reply to  Felix

“Großartige Landschaft”? Is bei denen nicht alles schief und verwurstelt? ;-)

Tom
9 Monate zuvor

Guter Artikel.
Ich fahre ein Auto, das fast 600 000 km runter hat. Solange es fährt….
Meine Freunde haben in derselben Zeit schon das vierte Auto.

Nuvolina
9 Monate zuvor
Reply to  Tom

Moderne Autos sind sicherer. Gerade wenn man selbst in die Jahre kommt, sind die aktuellen Fahrassistenzsysteme ein willkommener Notschirm. Von den Airbagsystemen gar nicht zu reden.
Historische Crashtests sind mit den heutigen auch nicht mehr zu vergleichen.
Wenn meine Frau die Enkelkinder zur Schule bringt, bin ich beruhigt, wenn sie in einem nicht zu kleinen Wagen der letzten Generation fahren.
Gesundheit und Sicherheit kosten eben Geld, das war immer schon so.

Vogel
9 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Reine Panikmache. Autos ab 2000 sind praktisch sicher genug. Assistenzsysteme sind weitestgehend digitaler Plunder.

Nuvolina
9 Monate zuvor
Reply to  Vogel

Dann frag mal einen Piloten der Lufthansa. Auch dort wird ständig an der häufigsten Unfallursache „Human Error“ mittels Assistenzsystemen gearbeitet. Mit Erfolg.
Beim Auto ist es nicht anders. Schon nur der Spurhalteassistent, die Seitenspiegelwarnung oder die Auffahrnotbremse bringen enorme Sicherheitsvorteile.
Und noch was: Ein „praktisch sicher genug“ gibt es in der Unfallforschung nicht.

Vogel
9 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Und noch was: Ein „praktisch sicher genug“ gibt es in der Unfallforschung nicht.

Damit sind die passiven Sicherheitssysteme gemeint. Will heißen: Die Fahrgastzelle ist sozusagen ausentwickelt. Viel neuere hochfeste Metalllegierungen sind nicht mehr auf den Markt gekommen.

Was bei der Luftfahrt gemacht wird, ist das eine und nicht auf den privaten Individualverkehr zu münzen.

Als nächstes schlägst du vor, nur noch Oberklasse-Limousinen zu leasen, weil die zweifelsfrei noch sicherer sind, als die unteren Fahrzeugklassen.

Die Assistenzsysteme sind weitestgehend Gimmicks. Viele werden von den Nutzern auch standardmäßig abgestellt, weil sie in der Praxis nur noch Nerven. Dein vorgebrachter Spurhalteassistenz z.B.

Ansonsten haben Fahrzeuge ab 2000 auch ABS, ESP, Bremsassistent. Das sind sinnvolle Erweiterungen für PKW.

Nuvolina
9 Monate zuvor
Reply to  Vogel

Dass der Spurhalteassistent ein nutzloses Gimmick sei, ist als persönliche Meinung zu respektieren.
Die Unfallforscher hingegen haben keine Meinungen, sondern Fakten.
Und die sprechen sehr wohl für den Spurhalteassistenten.

@Fahrzeuge ab 2000…

Das sind 23 Jahre! Eine Ewigkeit in der technischen Entwicklung.

Vogel
9 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Das sind 23 Jahre! Eine Ewigkeit in der technischen Entwicklung.

Und seit 23 Jahren hat sich an ABS, ESP und Bremsassistenz nichts grob “geändert”.

Daniel
9 Monate zuvor
Reply to  Vogel

Wer mir erzählen will es hätte sich in 23 Jahren nichts mehr getan lügt sich einen in die Tasche. Ich nehme mal wieder hier Tesla als Beispiel. Mein aktuelles Model 3 hat vorne keinen Motor, kein Getriebe oder ähnliches. Die gesamte Knautschzone ist vorne dank Elektrifizierung eine völlig andere wie bei einem 2000er Fahrzeug. Genauso wie bei der Formel 1 kann vorne extrem viel Energie aufgenommen werden.

Was früher anders gebaut wurde, z.B. Aluminium sind heute zum Teil wieder hochfeste Stähle. Auch tragen z.B. Batterien im Boden zu einer ganz anderen Steifigkeit oder Schwerpunktverlagerung bei. Die Technik an Bord ist vermutlich 1000x so leistungsfähig geworden und auch ein ESP das sich früher z.B. bei einem Reifen auf Schotter, einem auf Asphalt sehr schwer tat, kommt damit heute spielerisch klar.

Vor 23 Jahren hatte man einen Kopf, Beifahrer und mit etwas Glück seitenairbag. Heute ist das ganze Auto voll davon. Vor allem entlang der Dachsäule. Kameras erkennen Verlassen der Spur, Auffahrassistenten verhindern dass du jemanden am Stauende reinfährst. Müdigkeitswarner schlagen Alarm wenn du müde wirst.

Sry, aber Du bist ziemlich stark auf dem Holzweg.

Und die Encap Sterne sagen nichts aus, wenn ein Fahrzeug damals Bestnoten hatte kann es im nächsten Jahr mit neuen Messmethoden schon massiv schlechter sein.

Kiev
9 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Dad ist nicht immer richtig. Ich kenne mich in der Region Bozen leider nicht sehr gut aus. Falls Ihr im ländlichen Raum wohnt kann ich vermutlich nachvollziehen, warum überhaupt ein KFZ für den Schulweg verwendet wird.

Bei mir sind selbst weiterführende Schulen fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Eine Grundschule erreicht man hier locker zu Fuß. Leider ist bis zu dem heutigen Tag noch kein Durchfahrtsverbot in den Morgenstunden und nach der Schule eingerichtet worden. Die Helikoptereltern stehen in dem Punkt allerdings zu Recht in der Kritik. Gefahr geht eher durch KFZs aus. Vor allem, wenn sie Alle versuchen bis auf 50m vor dem Schuleingang anzufahren. In Deutschland ist der Radverkehr allerdings noch nicht in allen Städten gut ausgebaut. Ich habe schon Straßen gesehen bei denen mir das Pendeln mit dem Rad weniger Freude bereiten würde. Zum Glück ist das in meiner Stadt ordentlich gelöst. Im Vergleich mit den Niederlanden ist Deutschland in Bezug zu Radverkehr allerdings noch ein Entwicklungsland. Ich denke wir benötigen mehr Radwege auf denen sich Eltern, Kindern und Senioren sicher fühlen als mehr SUVs für den Schulweg.

In Bozen oder der Toskana müsste so etwas für Distanzen bis 10km im Prinzip auch möglich sein. Landschaftlich wäre das ein Genuß.

Nuvolina
9 Monate zuvor
Reply to  Kiev

Es gibt immer noch sehr, sehr viele Menschen, für die ein Auto kein Luxus, kein Plunder, kein Clownfahrzeug, sondern nebensnotwendig ist.
Diese und ihre Familien haben ein Recht auf sicheres Fortkommen.

Nuvolina
9 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Korrektur: „lebensnotwendig“.

Kiev
9 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

@ Nuvolina

Ich klebe mich nicht an Straßen fest oder schreibe vor wie man zu leben hat. Ein KFZ ist vermutlich selten lebensnotwendig, aber verbieten würde ich es deshalb noch lange nicht.

In den USA gibt es extra Regelungen an den Schulen. Da warten die Eltern im KFZ in der Reihe und die Kinder werden eins nach dem anderen aus der Grundschule oder Kita zu dem Fahrzeug geleitet. Ist die Frage was man favorisiert. Da ist mir zumindest eine Schule lieber in der die Kinder auf Fahrradstraßen zur Schule fahren und dabei von ihren Großeltern begleitet werden. Im Anschluss fahren die Großeltern dann entspannt zum Wochenmarkt oder an einen See ins Café. Sie können natürlich auch für den nächsten Ironman trainieren.

Bei einem Verbot die Straße zu bestimmen Uhrzeiten zu befahren können die Angehörigen die Kinder natürlich mit dem Kfz bringen. Sie halten dann vielleicht 1-2 Straßen weiter entfernt und bringen die Kinder von dort zu Fuß, falls es notwendig ist. Die 5 Minuten sollte selbst ein Chefarzt aufwenden können, wenn er einmal im Monat den Papa Bringtag hat…
So können dann auch wieder Fahrdienste ein Schulkind mit Einschränkungen im Bereich der Schule an dem für sie vorgesehenen Stellplatz rauslassen. Der ist ansonsten oft belegt, oder schlecht zu erreichen.

Vogel
9 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Ich glaube eher, man redet sich damit die Clownfahrzeuge schön. Bzw. rechtfertigt sich das. Tiefenpsychologisch sehr spannend was da vor sich geht.

Nuvolina
9 Monate zuvor
Reply to  Vogel

Dem Pendler ist die Tiefenpsychologie egal.
Der will nur so sicher wie möglich von A nach B kommen.

Vogel
9 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Der will nur so sicher wie möglich von A nach B kommen.

Also doch 2023 Mercedes GLS-Klasse.
Schön.

Nuvolina
9 Monate zuvor
Reply to  Vogel

Ach…ein simpler VW Tiguan tuts auch…

Vogel
9 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Ist aber nicht so sicher wie möglich. Wenn schon Sicherheitsfetisch, dann richtig.

Stephan
9 Monate zuvor
Reply to  Vogel

Ei dann geht doch zu Nettoooooo!

Kindergartenniveau.

Wer Geld ausgibt hat hoffentlich Gründe und der, der es spart ganz sicher auch.

Markus1
9 Monate zuvor

Genauso ist es Tim.
Super.

Peter
9 Monate zuvor

Hallo,

hat jemand von euch Hermle ?
Finde ich interessant. Man kann aber leider nicht viel darüber finden.
Generell gibt es wenig in den einschlägigen Foren über Small Cape die eine gute Dividende zahlen.

Susanne
9 Monate zuvor

Diese Art von Artikel mag ich von Dir.
Freue mich auch immer auf Nikos Artikel. Gibt es bald einen neuen Artikel von ihm ?

Hannes
9 Monate zuvor

Insgesamt ist der übermäßige Konsum definitiv der falsche Weg. Aber auch hier ist natürlich der Mittelweg entscheidend. Sehe aber in unserer Gesellschaft leider mehr, dass überwiegend der Blender “bevorzugt” wird. Du wirst komplett anders betrachtet wenn du eine Rolex am Arm hast als ohne. Und jetzt finde mal eine Partnerin die identisch tickt und mit dir den Weg geht und auch mal Abstriche macht.

9 Monate zuvor

Sehr guter Beitrag Tim. Spricht mir aus der Seele. Weniger ist mehr! ??

Karsten
9 Monate zuvor

Ich mag diesen Artikel sehr, weil ich mich auch ein wenig darin wiederfinde. Als jüngerer Mensch habe ich auch aller paar Jahre die Autos getauscht. Mein letztes eigenes Auto fuhr ich dann schon 10 Jahre, inzwischen habe ich selbst keines mehr. Kleiner Dienstwagen auch zur privaten Nutzung, elektrisch.

Konsum – ich habe noch Schuhe und Jacken, daß es für die nächsten Jahre reicht – oh Gott. Hab viel “vershopped” aber das ist auch vorbei.

Inzwischen habe ich nicht mehr viel Kram. Nach Trennung und Scheidung bin ich in eine kleine Dachwohnung gezogen und kann mangels Abstellraum gar nicht mehr viel ansammeln. Ich habe meinen Kram sehr reduziert und mein ganzes Hab und Gut passt in 11 Umzugskartons.

Ich esse weiter gut und kaufe gute Lebensmittel. Die etwas noblere mechanische Uhr, die ich mir zum 40en gegönnt habe, ist mein einziger Luxusgegenstand.

Von Frugalismus bin ich weit entfernt, lebe aber glücklich und spare jeden Monat deutlich. Ich habe knapp 5 k€ netto und 2k€ Fixkosten im Monat – alle finanziellen Verpflichtungen gegenüber meiner Ex sind abgeschlossen. So habe ich ein echt gutes Leben und ein ordentliche Sparquote.

Ich brauch kein fettes Auto mehr, auch nicht als Dienstwagen. Und als Tip für alle, die an ihrer Beziehung zweifeln. Besser einen sauberen Schlußstrich ziehen, anstatt aus Angst vor’m Versorgungs- und Zugewinnausgleich weiter eine Zweckbeziehung zu führen.

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