Windige Werbung für Zockeraktien: Pennystock mit 10.000% Kurspotential????? Finger weg!


New York, 16. Juli 2020
Im Internet wird für windige Aktienstorys mit extremen Kurszielen getrommelt.

Mich hat ein Leser gefragt, was ich von der Aktie Taat Lifestyle and Wellness halte. Er hat mir einen “Artikel” geschickt, in dem das Papierchen angepriesen wird. Allein bei der Überschrift sollten alle Alarmglocken schrillen:

“Breaking News: Ich denke, wir haben eine Aktie mit 10.000% Potential gefunden!”

“Das ist zu gut, um wahr zu sein”, sagt mir mein Bauchgefühl. Was alles im Web angepriesen wird. Obskure Pennystocks mit einem Potential von 10.000 Prozent anzupreisen, ist der Hammer. Im Disclaimer steht, dass der Autor ein Beratungsmandat mit dem besprochenen Unternehmen hat und hierfür ein Entgelt enthält. Das sagt ja alles. Allein schon bei der Überschrift wird mir schlecht.

Das zeigt einmal mehr, dass Anleger mit einem simplen Indexfonds/ETF besser aufgehoben sind. Indexfonds kaufen und behalten. Bewahre Ruhe. Und gut ist. Lass sie alle vom nächsten Crash reden. Sie reden seit Jahren und Jahrzehnten darüber. Je länger du wartest, desto höher sind die Kurse tendenziell, da die Börse langfristig nach oben strebt.

Ich rate dringend davon ab, kurzfristig an der Börse zu investieren. Insbesondere wenn du jung bist und gerade erst anfängst mit der Investmentkarriere. Es ist so schwer vorherzusagen, was eine Aktie in naher Zukunft tun wird. Es ist indes leichter, eine langfristige Prognose anzustellen.

Du hast viel bessere Renditechancen, wenn du planst, eine Aktie/ETF mehrere Jahre zu behalten. Bei der Auswahl würde ich auf Qualität setzen. Und heiße Pennystocks meiden.

Ich denke, viele Menschen werden gierig. Dann schalten sie den Kopf aus.

Ich würde ruhig und gelassen in solide Werte/ETFs investieren. Und mir nicht so viele Sorgen machen.

Fazit: Ich würde so einen Pennystock wie Taat Lifestyle nicht mit der Kneifzange anfassen.

Hier ist mein neues YouTube-Video vom Strand in Brooklyn, wo ich jede Woche relaxe:

Kinderleicht ist das Einrichten eines ETF-Sparplans. Den ziehst du dann 20, 30, 40 Jahre durch. Anleger hören verrückterweise auf, in ihre Sparpläne zu investieren, wenn die Börse fällt. Im März, als die Börse bebte, stoppten unzählige Anleger ihre Sparpläne. Ich verstehe es einfach nicht. Ihnen ist nicht klar, dass jeder Euro, der investiert wird, wenn die Börse nach unten geht, MEHR Anteilsscheine im Depot bedeutet. Die Börse wird irgendwann wieder nach oben drehen. Wer mutig den Sparplan durchzieht, wird in einer noch besseren Position sein, wenn er geduldig den Plan durchzieht.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Windige Werbung für Zockeraktien: Pennystock mit 10.000% Kurspotential????? Finger weg!

  1. AvatarBruno

    Schön dass Du uns deinen neuen gelben Ferrari 488 GTB präsentierst Tim 🙂
    Endlich gönnst Du Dir mal was!

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Bruno

    Haha. Klar. Ich wollte endlich mal als Luxusclown erkannt werden am Strand. Mit dem neuen Wagen fahre ich jetzt überall hin. Haha. Man lebt ja nur einmal.

  3. AvatarFelix

    In Nürnberg mit Ferrari rumfahren macht natürlich schon etwas her und ordnet einem andererseits eher einen bestimmten Milieu zu.

  4. AvatarMeinungslemming

    Die Sparpläne stoppen, wenn es nach unten geht. Das verstehe ich auch nicht. Wann und wie nochmal zusätzlich nachkaufen ist schwer. Ich hatte ein bißchen zusätzlich nachgekauft, im Nachhinein wäre mehr besser gewesen. Aber was solls, es ist ok. Aber einen sparplan aussetzen. Warum? Außer natürlich Einkommensströme ändern sich z. B. durch Kurzarbeit.

  5. AvatarFamilien Finanzen im Griff

    Ich möchte nicht wissen wie viele Leute mit diesem Versprechen mit 10.000 Prozent Kurspotenzial angelockt wurden…

    Guter Beitrag und schade das viele Privatanleger vor Angst ihre Sparpläne stoppen… wie du es sagst, es ist die Möglichkeit mehr Anteilsscheine zu ergattern.

    Gruß Stefan

  6. AvatarAktien Noobs - Sky

    Tim, der Wagen würde wohl zu Dir passen. 🙂
    Aber ich kann von solchen Aktien auch nur abraten. Habe selber mal ein paar tausend Euro in so ein Pennystock investiert gehabt und die Wette ging natürlich nicht auf. Die Leiche ist noch immer im Depot und ist für mich ein mahnendes Bespiel und seitdem läuft es bei mir im Depot super. Dieses Jahr wird ein neues Rekordjahr bezüglich Dividenden.
     

  7. AvatarRüdiger

    Anleger hören verrückterweise auf, in ihre Sparpläne zu investieren, wenn die Börse fällt.
     
    Ja, sehr merkwürdig. Ansonsten wird jedem Sonderangebot hinterhergehechelt … und wenn es dann tatsächlich mal Aktien und ETFs im “Sonderangebot” gibt, werden die Einkäufe gestoppt. Obwohl es mehr als sinnvoll wäre, ist Geiz dann plötzlich nicht mehr geil  😉
     

  8. AvatarMarcus

    Andererseits müssen diese Sparpläne, die während einer Korrektur ausgesetzt werden, aber unbedingt kostenlos sein. Mal 1,50€ oder 0,2% für eine Ausführung auszugeben wird als reine Abzocke angesehen. So wird von Broker zu Broker gehüpft, je nachdem wo es den gewünschten Sparplan gerade kostenlos gibt. Ich habe nie verstanden, wie man seine Zeit mit sowas verbraten kann. Vor allem, wenn man die richtigen Kaufgelegenheiten, wo man mit wenig Aufwand viel holen kann, ungenutzt lässt. Die Psyche mancher Kleinanleger ist unergründlich.

  9. AvatarNico Meier

    … und erreicht nach bereits einem Jahr eine Eigenkapitalrendite von 50 %, wobei das Eigenkapital ja bei Null lag.
    @Felix
    Ich bin auch über diesen Satz gestolpert.
    Warscheinlich war seine Schwäche beim Rechnen der Grund warum man ihn in der Bank nicht behalten hat.

  10. AvatarBruno

    Scheint das neue Hobby vieler zu sein hier, Leserbriefschreiber auseinanderzunehmen. Natürlich arbeiten diese Leute alle unentgeltlich und aus Nächstenliebe. Und erstaunlich wie viele Juristen es auch an Bord hat, ähnlich viel wie Zivil-Polizisten auf der Strasse…
    Damit tut ihr auch Tim einen Bärendienst wer hat so noch Lust hier einen Leserbrief zu veröffentlichen?
    Niemand zwingt Euch auf die andern Blogs zu klicken geschweige denn etwas zu kaufen. Wenn Euch die Story nicht gefällt dann lasst sie einfach so stehen, alles andere die ganze Nörgelei und Aufregerei ist pure Zeitverschwendung. Ausser natürlich es sind bösartige Absichten dahinter oder tiefgründige Charakterschwächen, wenn jemand in seinem Blog zu Rassismus oder andern Dingen aufruft dann sollte man das tatsächlich bekämpfen und auch rechtlich löschen lassen. 
    Aber doch nicht wenn jemand eine Beratung oder ein Kurs anbietet. Wovon lebt ihr eigentlich alle? Von Luft und Liebe?

  11. AvatarAlf

    Nico, bezeichnend ist ja auch, daß er in seinem Statement nicht darauf eingeht. Allerdings die Kritik an der Osteopathie, versucht zu zerstreuen..
     
    Ich habe und werde mir den Blog bestimmt nicht ansehen! Zumal ich weiß, für welchen Börsenbrief hier getrommelt wird..

  12. AvatarWolke

    @Bruno
    Scheint das neue Hobby vieler zu sein hier, Leserbriefschreiber auseinanderzunehmen…
    Kritik nicht mehr erlaubt? Willst Du eine Art Zensur einführen.
     

  13. AvatarNico Meier

    @Bruno
    Ich bin klar der Meinung, dass sich jemand der einen Leserberief veröffentlicht bewusst sein sollte, dass seine Story kritisch betrachtet wird.
    Wer damit nicht umgehen kann, der soll keinen Leserbrief veröffentlichen!
    Kritikfähigkeit ist eine Grundvoraussertung fürs Leben, daher ist es nie zu spät um daran zu arbeiten Kritik zu ertragen und daraus positives zu ziehen. Es ist schon bezeichnend, dass die Generation Schneflocke Mühe damit bekundet Kritik zu bekommen.

  14. AvatarMai

    @Wolke Ich finde Kritik am Artikel und auch am enthaltenen Link erlaubt. Wobei ich jetzt persönlich nicht das Gefühl hab, dass der Artikel nur Eigenwerbung war, nur weil der eigene Blog in nem Halbsatz erwähnt wurde. Und dafür wurde dann ganz schön über den letzten Gastschreiber hergezogen (insbesondere die Homepage und seine Berufswahl, etc). Ich finde schon, dass man sich dazu auch äußern darf, aber sonderlich uhm höflich waren einige Kommentare nicht und auf den Artikel selbst sind nur wenige dabei eingegangen (zB sein frühes Investment in Studentenwohnungen; seine jetzige Strategie mit ETF+Einzelaktien+Trading).
     
    Dass jetzt die Strategie nicht die ultra innovativste war, finde ich auf Tims Blog nicht sonderlich überraschend 😉 Aber das ist hier ja auch irgendwie das schöne. Tim predigt schließlich auch täglich unaufgeregt das gleiche. Aber manchmal brauch ich das auch, um nicht gedanklich abzuheben 😉
     
    Zum Thema Pennystocks: Zwar “noch” kein kompletter Pennystock, aber ich musste ein bisschen an Wirecard denken. Als die Kurse um 98-99% eingefallen sind, hat es mir kurz in den Fingern gejuckt, einen kleinen Betrag reinzustecken, weil es ja “so günstig” ist. Aber andererseits weiß noch niemand, was mit Wirecard weiter passiert und dann steck ich meinen kleinen Betrag doch lieber wieder in nen ETF oder ein Unternehmen, an dessen Zukunftsaussichten ich auch glaube…

  15. AvatarChris1

    Natürlich ist das Aussetzen der Sparpläne bei sinkenden Kursen auf den ersten Blick Quatsch.
    Aber vielleicht wollen diejenigen erst abwarten was mit den Unternehmen passiert? Zb bei den Airlines usw. Da wäre es sinnvoll dieses Geld dann woanders zu investieren.
    Kann aber auch sein, das manche in Kurzarbeit sind, Job verloren haben usw. Auch da verstehe ich es.
    Ich selbst habe weiter zugekauft.

  16. AvatarFit und Gesund

    @Leserbriefkritik,
     
    Kritik muss erlaubt sein, es war sonnenklar was der Leserbriefschreiber für ein Ziel verfolgt, 
    und wie Nico schon sagt, mit Kritik muss man umgehen können, Punkt.
     
    Mir persönlich war der Leserbriefschreiber keine Zeile wert.

  17. Avatarghost

    warum sollte man sich zu einem Brief nicht kritisch äussern???
    Es gibt doch genug Menschen vorallem jetzt in dieser Zeit die das Ganze mit Aktien und Etfs beginnen. 
    Warum sollte man da zuschauen, wie diese Menschen auf so etwas reinfallen?
    Es gibt ja den Spruch leben und leben lassen…..
    aber wenn jemand schreibt die deutsche Aktienkultur lege ihm am Herzen er möchte alles dafür tun…… und dann dafür Geld verlangt. Da passt etwas nicht zusammen….
    Menschen die am Weihnachten anderen Menschen Essen kochen gehen…..nur als Beispiel, die machen es aus Nächstenliebe….
    Menschen die meinen etwas in positive Richtung bewegen zu wollen, weil es ihnen am Herzen liegt und dafür Geld kassieren. Die machen es wegen dem Geld. Und wenn einer es beim ersten Kurs ned kappiert hat, kein Problem du kannst ja den Kurs oder ein Abo beliebig oft kaufen.
     
    Es wird wahrscheinlich nie Blogs geben die alles kostenlos anbieten, ist mir auch klar. Aber ich würde mir lieber die Infos aus dem Net hollen, da gibts ja genug, bevor ich irgendein Kurs oder ein Börsenführerschein oder irgend ein anderes Schwachsinn kaufen würde…..
    und man kann nicht bei jedem Brief schreiben:” oh, wie wunderbar, wie herrlich. Herzlichen Glückwunsch zu was du es gebracht hast in so kurzer Zeit, ich bin mir sicher du wirst zukünftig noch viel erreichen, weil du bist mit deinem H E R Z E N dabei.:
    mfg

  18. AvatarFelix

    Etwas Feedback auf einen Leserbrief, solange sie sachlich ist und nicht persönlich herabwürdigend, halte ich für sinnvoll. Damit umzugehen lernen und vielleicht sogar daran zu reifen, sollte erstes Ziel des Schreibers sein. Wer sich exponiert, wird beurteilt, das ist normal und gilt für jeden Kommentar hier.
    Natürlich wird es immer etwas eigenartig, wenn es keine ganz uneigennützige Darstellung der eigenen Leistungen ist. Das ist für mich ok, führt ab dazu, dass man halt noch etwas genauer hinschaut. Mich interessieren dann nicht nur die dargestellten finanziellen Sachverhalte, die ich ohnehin nicht nachprüfen kann, sondern auch die Logik und der Inhalt des Dargestellten. 
     

  19. AvatarDanielKA

    Man muss sich nicht zu Allem äußern, aber gegen konstruktive Kritik ist nichts einzuwenden, da kann ich den Vorschreibern nur zustimmen. Und es ist schon auffällig das die community gut kontrolliert bzw. bewertet. Julian 27 usw. ohne Eigenwerbungshishi hatte nur positives Feedback, stimmt also nicht das nur gemeckert wird 😉

  20. AvatarAlter Schwede

    Wielgus https://timschaefermedia.com/ueberflieger-christian-wielgus-der-sparsame-geldmanager-aus-hamburg/ und der “Physiotherapeut” Seibold https://timschaefermedia.com/physiotherapeut-finanzblogger-und-student-der-osteopathie-michael-seibold-der-weg-in-die-finanzielle-freiheit/ sind letztlich Anbieter entgeltlicher Finanzberatung, die über ihre “Blogs” und Beiträge vermitteln wollen, dass sie doch nur das Beste für alle in puncto finanzieller Bildung wollen.

    Wielgus hat wenigstens eine 34c Gewerbeanmeldung, Seibold dürfte mit seinem Angebot jegliche juristische Auseinandersetzung verlieren und sagt sogar dreist, dass es doch alles nur journalistische Tätigkeit wäre. Ich hoffe, dass er sich als Kleinunternehmer gegen dieses Risiko abgesichert hat. Alles andere wäre hochgradig naiv.

    Zumindest sollte er überlegen, beide Angebote zu trennen.

  21. AvatarAslan

    Sehr guter Beitrag. ?ch handle seit zwei Jahren mit Aktien, habe eigentlich gute Erfahrung gemacht. Einmal Penny stocks Erfahrung gehabt und nie wieder, könnt euch vorstellen warum. ?ch handle Z.z. über eine bank nur zu teuer.
    Kann mir einer von euch aus eigener Erfahrung eine Online Trainer empfehlen die günstig und vor allem gut erreichbar sind.
    Vorab danke

  22. AvatarThorsten

    Zum Artikel : ich bekomme diese Werbung in den Finanzportalen massiv eingeblendet trotz eines Werbeblockers.
    Die agressive Werbung muss ja bezahlt werden. Also haben die Initiatoren dieser Anzeige die Aktien wahrscheinlich bereits gekauft und zwar so, das der Kurs den notwendigen Anschub bekam. Sie finanzieren das vielleicht auch aus dem kursunschädlichen
    Teilverkauf bei Kurssteigerungen. Je mehr Kleinanleger kaufen, desto mehr Werbung können sie schalten. Sie steigen sukzessive aus und wenn es niemanden mehr gibt, der den Preis hochtreibt sind sie schon draußen.
    Die Finanzportale weisen die Verantwortung dafür zurück. Wie Twitter und Facebook entziehen sie sich der Verantwortung, sie seien für fremde Inhalte nicht verantwortlich.
     

  23. KievKiev

    @ Eigenkapitalrendite
    Bei einem Annuitätsdarlehen und tatsächlich 100% Finanzierung gibt es keine unendliche Rendite. Die Kaufnebenkosten nehme ich einmal aus der Betrachtung. Es gibt theoretisch auch Finanzierungen dafür.
    Für das Finanzamt ist eine Tilgungsleistung meines Wissens unumgänglich. Es muss mindestens 1% getilgt werden, so weit mir bekannt ist. Folglich ist bereits im zweiten Monat Eigenkapital in der Höhe der Tilgung zu verwenden. Auch wenn die gesamten Einnahmen durch den Mieter ohne Zuschuss erfolgen. Bei einer Immobilie sinkt die Eigenkapitalrendite in jedem Monat. Dafür steigt allerdings die Sicherheit durch die Reduzierung der Restschuld.
    Hohe zweistellige Eigenkapitalrenditen sind am Anfang einer Immobilieninvestition möglich. Allerdings mit einer hohen Verbindlichkeit. Das ist auch kein Free Lunch sondern ein gehebeltes Investment.
    Finanzielle Freiheit ist mit gehebelten Investments vorsichtig zu betrachten. Die Verbindlichkeit ist ein Risiko, dass im Widerspruch zu der Freiheit steht. Ich arbeite selbst an der Reduzierung des Risikos meiner Verbindlichkeiten.

  24. AvatarNico Meier

    @Kiev
    Natürlich ist am Anfang eine zweistellige EK Rendite durchaus möglich. Die Rechnung mit der EK Rendite von 50% würde ich trotzdem gerne mal sehen.

  25. AvatarBruno

    @Wolke
    Ich habe nichts von Zensur geschrieben, ich habe mich nur gefragt, gerade in einem Blog wo es um Investition geht, sollte Geld verdienen kein Tabu sein. Wenn jemand Geld für einen Kurs verlangt, der jeder freiwillig buchen kann oder nicht, oder ein Buch verkauft oder ähnliches, was soll daran verwerflich sein?!
    Was denkt ihr eure Konzerne in euren Depots machen alles nur aus Nächstenliebe 😉 Aber ooh dann geht es ums eigene Geld.
    “Menschen die meinen etwas in positive Richtung bewegen zu wollen, weil es ihnen am Herzen liegt und dafür Geld kassieren. “
    Das schliesst einander doch nicht aus, wenn jemand für eine Leistung Geld “kassiert”, ist er nicht automatisch ein Abzocker, er kann demjenigen, der diese Leistung oder Produkt bezieht, helfen. Es kann und sollte eigentlich auch normal sein im Wirtschaftsleben, dass es eine Win-Win Situation gibt.
    Mich wundern solche Ansichten nicht, aber in einem Blog wo es um Aktieninvestitionen geht, sind diese Ansichten doch etwas verwirrend.
    Niemand wurde betrogen, abgezockt oder ähnlich, man zieht es in den Dreck und die Bafin soll aktiv werden. Finde ich einfach lächerlich, die Bafin hätte wenn dann bei Wirecard und ähnlichen Fällen aktiv werden sollen!

  26. AvatarThorsten

    @Kiev Ja, gehebelt, aber wenn die Lage stimmt kann man im Notfall auch verkaufen. Im Gegensatz zu Wertpapierkrediten oder anderem. Das Risiko ist bei substanzhaltiger Immobilie ohne Sanierungsstau – derzeit – doch überschaubar.

    @US-Aktien achtet bitte auf die Risiken durch Währungsumrechnung. Wenn ihr gezielt NUR US-Aktien anspart ist derzeit ein guter Zeitpunkt auch wenigstens einen Teil  in Europa zu investieren oder wenigstens über World-ETF andere Märkte der Welt mitzukaufen. Einige gute Aktien wurden hier ja genannt . Vom Pappkarton bis zur Prothese ist für jeden etwas Handfestes dabei, das sogar von Corona profitiert oder nicht betroffen ist.

    US-Aktien erscheinen zu teuer ,
    bis auf Reits, Energie, Finanzsektor vielleicht , jedenfalls kein Hightech.

    Die 1,14 scheinen zu halten. Nächste Marke wäre 1,20.
    https://abload.de/img/screenshot_20200717_1rbkfo.jpg
    1 US-Aktien überbewertet ( Shiller-kgv um die 29)
    2 Dollar überbewertet ( Neuschulden,..)
    3 diverse Coronarisiken in den USA : schlechte Quartalszahlen der Unternehmen, Bürgerunruhen,
    nicht abebbende 1.Welle
    4 ansteigende politische Konfrontation der US-Regierung versus China, Europa. Handelskrieg, ( Strafzölle, Nordstream2 ,…)

  27. AvatarNico Meier

    @Thorsten
    Wer sich ernsthaft sorgen macht um sich entwertende Währungen der sollte sein Geld in Franken oder in Aktien die in franken gehandelt werden also in schweizer Aktien anlegen.
    Ihr könnt in den letzten 100 Jahren praktisch jede Währung mit dem CH Franken vergleichen und ihr werdet sehen welches die stabile Währung ist.
    2010 war ein € noch 1.5 Franken wert heute ist derselbe € nur noch 1.08 Franken wert!
    Dies entspricht einer Entwertung von 28% innert 10 Jahren!

  28. AvatarNico Meier

    Niemand wurde betrogen, abgezockt oder ähnlich, man zieht es in den Dreck und die Bafin soll aktiv werden.
    @Bruno
    Ob jemand angezockt wurde oder nicht kann ich nicht beurteilen. Was mir aber etwas sauer aufstösst sind kleine Jungs die seit einigen Jahre ein par Sparpläne am laufen haben und noch keinen Bärenmatkt mitgemacht haben sich als Finanzprofis ausgeben die Anfängern Kurse gegen Geld anbieten wollen!

  29. AvatarChristian

    @Bruno: das sehe ich nicht so. Wenn jemand seine Expertise feil bietet, darf man als Verbraucher davon ausgehen dass derjenige auch die fachliche Befähigung dazu hat und auch eine entsprechende Vermögensschadenhaftpflicht. Aus diesem Grunde gibt es Zulassungsprüfungen, 34c etc. Jeder der rechtlich Finanzdienstleistungen erbringen darf, soll das tun. Wenn sich jemand nicht an die gesetzlichen Grundlagen hält und dadurch Parteien geschädigt werden, die nicht einmal eine Haftpflicht des Schädigers in Anspruch nehmen können, muss da die Aufsicht ran. Das ist bei Wirecard das gleiche wie bei Finanzheinis mit ihren Coachings.
    du gehst ja auch zu einem richtigen Zahnarzt und nicht zu jemandem der da „viele Erfahrungen“ gesammelt hat und lässt ihn mal fröhlich rumbohren.
     
     
     

  30. AvatarFinanzbär

    Finde man muss unterscheiden. Nur weil ein Unternehmen z.B. noch nicht profitabel ist oder noch eine Marktkapitalisierung unter 1 Milliarde hat, kann es trotzdem super sein. So z.B. meiner Fiverr: damals bei 16€ gekauft, unter 1 Milliarde Marktkapitalisierung. Heute: 75€ und fast profitabel. 
    Man sollte solche spekulativen Themen nur nicht übergewichten, aber ich suche dauernd nach solchen Titeln. 🙂 Amazon gekauft zu haben bei 1500€ kann jeder, bei 100€ nicht!

  31. AvatarJB

    Natürlich Bruno, es liegt dir auch frei, den Börsenbrief für den beide Herren schreiben, zu abonnieren. Aber versuche nicht, ihn zu stornieren! Dann wünsche ich dir nämlich viel Glück und ein Backupsystem für eine neue Kreditkarte.. Den Kundenservice wirst da auch nie erreichen!!

  32. AvatarThorsten

    @Nico guter Hinweis. Dank FitundGesund und Dir womöglich habe ich von Aufzügen bis Zahnprothesen in der Schweiz noch etwa gezielt zugekauft. Zum Glück kann man noch alles über L+S handeln. Das Verschwinden an den deutschen Börsenplätzen bedauere ich. Motivation ist ja nicht “Angst” im eigentlichen Sinne, sondern Optimierung, Glättung des Buchwertes durch Vermeidung von zu viel direkten US-Engagements, Nutzen von Chancen in anderen Märkten. Gerade die Neueinsteiger hier posten reine US-Depots, weil diese Aktien medial präsent sind und lange gute Historien haben. Netflix war bei 500€ ? Kann auf 400 oder eventuell 325 runtergehen , muss nicht. Ab da geht’s wieder nach oben – wenn der Dollar nicht zwischendurch stark fällt.
     

  33. AvatarAlf

    @Thorsten.. Schindler habe ich mir auch notiert. Weißt du noch wo FuG den Post platziert hatte?
    Und bitte lasst es jetzt mal gut sein mit dem letzten Leserbrief!

  34. AvatarThorsten

    @Alf was meinst du mit “lass es … Leserbrief ?”. Verwechselt du mich ?

  35. AvatarBruno

    @Christian
    Du kannst ihn anklagen wenn er etwas falsch gemacht hat aus deiner Sicht. Alles andere bringt nix, sich darüber aufzuregen.
    @JB
    Ich brauche keinen Börsenbrief. Ob das so ist, dass man ihn nicht mehr stornieren kann, kann ich nicht beurteilen. Falls das so ist, muss die betroffene Person rechtlich vorgehen. 
    Ich hoffe all die Behauptungen stimmen auch, sonst handelt es sich nämlich (üble Nachrede oder Verleumdung)  auch um eine Straftat.

  36. AvatarAlf

    @Thorsten… Schindler habe ich mir auch notiert. Weißt du noch wo FuG den Post platziert hatte?
     
    Das andere war für die Allgemeinheit.. Werde ich demnächst gesondert ausweisen!

  37. KievKiev

    @ Eigenkapitalrendite
    Ich mache mal ein theoretisches Beispiel. 4% Rendite ist heute allerdings vielerort schwierig zu erreichen:
    ETW 500k und 12k Jahresnettoeinkimmen ist leicht über 4% Rendite. Kaufnebenkosten 10% entsprechend 50k.
    110% Finanzierung mit 1% Zinsen, muss man natürlich auch erst Mal bekommen:
    5500€ Zinsen im Jahr. Nehmen wir an der restliche Überschuss wird als Tilgung verwendet. Egal ob Monatlich oder durch Sondertilgung. Tilgung in einem Jahr 6500€. Über den Daumen lag im Mittel die halbe Tilgung als Eigenkapital vor: Eigenkapital : 3250€.
    Die Eigenkapitalrendite liegt bei:
    6550/3250 also 201%
    Das ist Theorie. Nicht umlagefähige Kosten nehmen wir mit 125€ an. Dann reduziert sich der Gewinn um 1500€. Jetzt sieht die Eigenkapitalrendite bei 155%. Jegliche weitere Ausgabe wie Haus und Grund um 120€ oder Rechtsschutz, oder Instandsetzung gehen weiterhin von der Summe ab. Die Zahl ist natürlich phantastisch. Im nächsten Jahr ist das Eigenkapital allerdings schon viel höher. Das Risiko ist bei so einer Finanzierung aber sehr hoch. Es wurde schließlich eine Verbindlichkeit über 550k€ aufgenommen. Falls sich die Immobilie doch nicht mehr rechnet und der Eigentümer sie zu einem ungünstigen Zeitpunkt verkaufen muss, könnte es so aussehen:
    Verkaufspreis 440k€. Der Eigentümer bleibt auf 60k€ + 50k€ Nebenkosten sitzen. Zusätzlich hat er einen Darlehensvertrag abgeschlossen mit beispielsweise 10 Jahren Laufzeit. Er müsste Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank begleichen. Die Tilgung würde er allerdings erhalten. Nach drei Jahren hätte er um die 25k€ eingenommen. Insgesamt würden vermutlich um 80k€ Schulden übrigbleiben. Aus dem Grund würde ich so eine gehebelte Investition bei der Kaufpreissumme nicht eingehen. Eine 25qm Studentenbude kann man natürlich zu 110% finanzieren um maximal zu profitieren. Hier kann man immer privat Geld zuschiesen, wenn es von Vorteil ist.

  38. AvatarThorsten

    @Alf, zu lange her..
    hier meine Liste : Chubb, Givaudan,Nestlé, Novartis, Roche,Schindler, Siegfried Holding,Sonova,Straumann Holding,Tecan.

  39. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Finanzbär
     
    Am Ende ist es vor allem die Zeit, die Geduld und das Sitzfleisch, das den Erfolg an der Börse ausmacht. Großartig intelligent oder investigativ muss man gar nicht sein.
     
    Die von dir erwähnte Amazon habe ich 2011 für um die 160€ je Anteilsschein erstanden. Darauf bilde ich mir aber nichts ein. Amazon war damals ein unprofitables – weil stark reinvestierendes – Unternehmen, das sich aufmachte den Handel zu revolutionieren. Wer sich umblickte, konnte in den Jahren sehen, dass mehr und mehr Menschen im Netz – beim Original Amazon – ihren Allerleieinkauf erledigten. Unheimlich praktisch, die Zeit nicht mit dem Shoppingvorgang (allein die Fahrten) zu verschwenden. Von der Cloud und dem Streaming war damals noch gar keine Rede. Das kam als Bonus oben drauf.
     
    Es hätte auch ein anderes Unternehmen zum Marktführer werden können. Insofern habe ich einfach Glück gehabt.
     
    Allerdings hätte ich meine Aktien auch beim 20%-Rückgang im Folgejahr verkaufen können, um “Verluste zu begrenzen”. Oder ich hätte bei 320€ die Hälfte meines Investments verkaufen können, um “meinen Einsatz rauszuhaben” oder gar bei 640€ alles verkaufen können, weil “diese völlig überteuerte Aktie mir einen schönen Vervierfacher eingebracht hat und ich jetzt mit einer anderen, günstigeren Aktie mein Glück suche”.
     
    Kaufen und Liegenlassen – DAS hat den Erfolg gebracht. Dass eine zweite Aktie womöglich nur (unter)durchschnittliche Renditen erzielte, spielt dann keine große Rolle.
     
    Viel Erfolg wünsche ich 🙂 !

  40. AvatarFinanzbär

    @Alf 
    bei 16€ kannst du auf meinem Channel nachsehen.
    @Freelancer Sebastian
    sehe ich auch so! Einfach eine Handvoll Zukunftsfirmen kaufen und wenn 1-2 davon richtig loslegen hat man schon gewonnen. So wie Tims CTS/Netflix

  41. AvatarSparta

    @Kiev
    Wie lange zahlt denn der Mieter bei 550 k Kredit und 6,5 k p. a. Tilgung die Immo ab (gängige Vorstellung mancher hier) ??? 😉 

  42. KievKiev

    @ Sparta
    Da musste ich mal einen Annuitätsdarlehen Rechner bemühen:

    Bei Anfangstilgung von
    1,200 %

    i

    Rate
    1?008,33 €

    i

    Laufzeit
    60,67 Jahre

    i

    Gesamtzinsen
    183?729,97 €

    i

    Gesamtaufwand
    733?729,97 €

    i

    Restschuld nachZinsbindung
    480?617,57 €

    i

    Effektivzins

    1,005 %
     

    Restschuld ist hier auf 10 Jahre abgegebene Zinsbindung bezogen. Wenn alles bei 1% Zinsen bleibt ist die Immobilie nach 60 Jahren abgezahlt.

    Ein weiteres Problem an den niedrigen Zinsen ist die langsame Tilgung des Darlehens. Hier sollte parallel zu der Immobilie ein Vermögen mit Erträgen aufgebaut werden, wenn man Sondertilgung nicht nutzen möchte. Ansonsten besteht über einen langen Zeitraum eine hohe Verbindlichkeit. Außerdem sind auch Mal Jahre mit höheren Kosten zu verzeichnen. Wie gesagt, ich schaue heute nicht mehr nach Immobilien. Ich verdiene auch besser mit meiner und die Zinsen sinken für mich zusätzlich. Ich freue mich schon auf eine Refinanzierung, wann immer sie kommen mag.

  43. AvatarBruno

    https://www.youtube.com/watch?v=E1_1fpQyfBM
    Tim Du wolltest doch neulich eine Krawatte für 300$ kaufen, da kannst Du aber nicht mithalten beim 10k Krawatten-Unboxing 😀
    Man schaue auf das Handgelenk mit der gelben 200k teuren Uhr, einfach nur grauenhaft an so einem Anzug. Wenn so jemand als Verkäufer bei mir auftauchen würde, hätte ich schon mal keinen guten Eindruck… 
    und dann dieser blaue 5k teure Anzug einmal bücken und der reisst.
    Hier frage ich mich tatsächlich, ist dies ein ernstgemeinter Businesskanal oder Comedy? 
    Er sagt ja Whatsapp Nummer nur Anrufen für erfahrene Unternehmer, nix für Einsteiger. Vermutlich bin ich noch nicht soweit.

    Das Interessante Tim hat in seinem neusten Video ca. 7k Aufrufe auf 15k Abos, der Typ oben 1.5k Aufrufe auf 80k Abos. Die ganzen Inder schauen schauen aber nicht häufig genug zu haha.

    Passend dazu noch dies:
    https://www.youtube.com/watch?v=SGZGa2u_Ra0

    350k Pelzmantel in Dubai, dummerweise mussten dafür 700 Hermeline in Freiheit sterben, nunja das muss halt sein… noch stolz darauf.

  44. AvatarJB

    @Bruno… ich habe das Abo geschenkt bekommen. Das Storno aber teuer bezahlt.. Und da hängt auch Tim dahinter

  45. AvatarBruno

    “Und da hängt auch Tim dahinter”
    Du bezichtigst also Tim eines Betrügers, der Knebelabos vertreibt oder zumindest daran beteiligt ist. Ich kann darüber nichts sagen, ich kann es mir aber wirklich nicht vorstellen. Wenn dem so ist, dann geh bitte juristisch dagegen vor anstatt darüber zu berichten, dann gibt es ein Urteil, und wenn Du Recht bekommst, dann werde ich hier und andere auch nicht mehr auftauchen. 
    Sollte dies nicht stimmen und Du verbreitest diese Sachen machst Du dich selber strafbar so einfach läuft das 🙂
    Wie hier auch schon erläutert ich bin kein Freund der Juristerei, ich versuche immer zuerst direkt mit den Beteiligten eine Lösung zu finden, wenn ein Problem auftaucht. In den allermeisten Fällen funktioniert das auch. Die restlichen Idioten muss man halt juristisch durch.

  46. AvatarDer Andere

    @kiev
    Eigenkapitalrendite / Immo
    Die Rechnung habe ich auch schon oft aufgemacht. Klar ist, dass es ein gehebeltes Invest ist. Daher sind natürlich im Vorfeld mehr Überlegungen notwendig als zB bei einer Einzelaktie.
    In 20 Jahren Aktiensparen hat sich das Immo Invest aber als rentabelstes herausgestellt. Ok, hätte ich Vestas und AMD behalten, wären dies die rentabelsten gewesen. Vielleicht liegt auch der Vorteil darin, dass man eben nicht verkaufen kann.
    Warum rechnest du durch den Mieter gezahlte Tilgung in die EigenkapitalRendite ein?
    In meinem Fall beträgt die Tilgung durch den Mieter ca 3%. Die Kaufsummen liegen so, dass ich nie notverkaufen muss. Lage jeweils sehr gut, Innenstadt einer sächsischen „Metropole“. Mieten zw 6-7Euro, also durchaus zu steigern ohne als Geldhai beschimpft werden zu müssen.
    Zugegeben waren die Kaufpreise vor 5 Jahren sehr günstig. In Randlagen geht das aber auch heute noch.
    Nach 15J Zinsbindung ist die Hälfte des Kredits getilgt, Gesamtlaufzeit 30J. 
    Das Gesamtrisiko sehe ich als ziemlich gering an. Leerstandrisiko auch.
    Ich hab es nicht ausgerechnet, aber bei bisher investierten 15k, wird die EKR schon deutlich im zweistelligen liegen
     

  47. Avatarsammy

    Und da hängt auch Tim dahinter
    Das würde mich auch mal interessieren. Kann mir aber gut vorstellen, dass Tim seine Werbeartikel nicht ganz uneigennützig hier einstellt.

  48. AvatarThorsten

    Nach 20 Jahren ist die Immobilie mindestens mit der Inflation gestiegen. Kosten für die substanzielle Werterhaltung sind entweder durch Mieteinnahmen oder durch die eingesparte Miete bei Selbstnutzung erwirtschaftet. Der Kredit ist mit der Inflation gefallen.  Aus 1€ Schulden sind bei worst case 0% Tilgung nur noch 50% nach Kaufkraft übrig. Der Gewinn bei Immobilien besteht zu einem großen Teil aus dem Wertverlust des Papiergelds und somit der Höhe des Kredits nach Inflation – nicht nominell. Diese ganzen Modellrechnungen mit Tilgung , Mieteinnahmen sind wegen Ignorieren der Inflation nur für blutige Einsteiger, so wie diese tollen Kurven über den S&P500 und den DAX. Beide sind inflationsbereinigt flache Flundern. Hat man Assets die deutlich über Inflation liegen dann klasse, FAANG und Immos waren oder sind solche.
     

  49. Avatarkripofrankfurt

    Zusammenhang zwischen Leitzinsen und Immobilienpreisen???

    Sollten die Zinsen wieder stark steigen gibts eine Immobilie zu jedem Happy-Meal bei MD.

     

  50. AvatarDer Andere

    Naja, bei Immos ist der Verlauf schon vom Objekt, Kaufpreis usw abhängig.
    Man kann schon zu teuer oder Schrott einkaufen und es nicht so leicht ausbügeln wie bei Aktien.
    Und was ist die Alternative zur „flachen Flunder“? Darum geht es doch im ganzen Blog die ganze Zeit. Das man am Monatsende etwas übrig hat und in was sinnvolles steckt.
    Aktien= einfacher, korrigierbar, Sparplan fähig

    Immo= aufwändiger, schwer korrigierbar, sehr Lage- und objektabhängig

    eigene Firma= sehr aufwändig, meist hohes Risiko und am meisten der eigenen Performance abhängig

    Andere Alternativen (Gold, Anleihen etc) sind bei fast allen hier unter ferner liefen zu verbuchen

  51. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Bruno

    Ja, hier wird von Trollen Unfug verbreitet. Ich nehme kein Geld für Leserbriefe. 

    Und ich schreibe zur Zeit nur für einen Börsendienst, die “Prior Börse” in Frankfurt. Hier kann man jederzeit kündigen und bekommt zu viel bezahltes Geld sofort zurück erstattet.

    Ich war nie an Börsenbriefen oder Verlagen beteiligt. Ich bin nur als freier Journalist tätig. Das ist alles. Alles, was ich mache, mache ich mit einem guten Gewissen.

    Das sind die Verlage, für die ich arbeite:
    https://timschaefermedia.com/ueber-tim-schaefer/

  52. AvatarBruno

    @Tim
    Ja die vermehren sich leider wie Karnickel.
    Am besten wohl schweigen aber alles sollte man auch nicht stehen lassen.
    Du kannst es positiv sehen der Erfolg des Blogs zieht sie an 🙂
     

  53. AvatarJB

    Und willst du hier Screenshots von Betschinger seinen EMails sehen?
    Und den Kreditkarten, welche gelöscht werden mussten?

  54. AvatarRüdiger

    Warum erzählt Betschinger seine Geschichte hier nicht selber? Und klärt auf, wie Tim “dahinter hängt”?
     

  55. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Bruno

    Ja, die Trolle arbeiten mit wechselnden Namen. Sie lieben die Aufmerksamkeit.

    Ich schreibe für das aktien-Magazin (Traderfox) als freier Journalist. Meine Artikel drehen sich rund um mein Lieblingsthema “Buy and Hold”. Ich arbeite mit dem Verlag sehr gerne zusammen. Ich kenne Simon Betschinger seit 20 Jahren. Wir haben zusammen in Frankfurt gearbeitet.

    Das aktien Magazin steht in meiner Bio-Zusammenfassung:

    https://timschaefermedia.com/ueber-tim-schaefer/

    Was kann ich als freier Journalist dazu, wenn etwas bei einem Abo schief läuft?

  56. AvatarTom

    Hallo Tim
     
    Welchen oder welche ETF würdest du einem Anfänger der sonst keine Ahnung von Aktien hat empfehlen?
    Gibt ja eine ganze Reihe davon.

  57. AvatarZEN INVESTOR

    Lieber Tim

    “Ich kaufe mir Polo-Shirts für 500 Dollar und Schwimmhosen für 300 Dollar. Das ist mein Minimum. Sonst fühle ich mich arm”

    Das ist aber eine interessante Aussage, zumal du sonst immer predigst,
    man solle sparsam leben, und keine unnötigen Konsumausgaben tätigen.
    Man solle auf Luxus verzichten.

    Darf ich fragen, wieviel Geld du denn monatlich oder jährlich für Kleidung ausgibst?

    Natürlich ist das deine Sache, wie du lebst.
    Aber ich möchte halt doch anmerken, dass meiner Meinung nach
    ein Polo-Shirt für 500 Dollar keine extrem bessere Qualität als eines für 50 Euro haben muss.
    Oder sehe ich das falsch?

    Und da sollte man schon die günstigere Variante kaufen.
    Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben ein Kleidungsstück besessen,
    das über 200 Franken gekostet hat, und das waren dann Hosen für ca. 120 oder so.
    90% meiner Kleidungsstücke kosten unter 50 Franken.

    Ich fühle mich nicht arm.

    Wie siehst du das?

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