Wie ein Blogger ein Dividendendepot Schritt für Schritt aufbaute und mit 32 Jahren in den Frühruhestand ging


New York, 13. September 2019

Wie du dein Depot mit Dividenden aufbaust.

Regierungen sind weltweit so pleite, dass sie laut darüber nachdenken, 50-jährige Anleihen herauszugeben. Warum nicht gleich eine 1.000-jährige Staatsanleihe auflegen? Dann braucht man das Geld im Prinzip nie mehr zurück zu zahlen. Versicherungen zeichnen alles, was sie in die Hände bekommen. Es herrscht angesichts der Null-Zins-Politik Anlagenotstand. Alles, was ein bisschen Zinsen bringt, wird mitgenommen.

Erfahrungsgemäß bringen Aktien/ETFs im langen Schnitt die höchsten Renditen. Hier gibt es natürlich unendlich viele Strategie. Viele Wege führen nach Rom. Es gibt nicht den perfekten Weg. Die einen lieben einen selbst ausgewählten Strauß an Dividenden-Aristokraten. Andere sind mit einem ETF zufrieden, den sie regelmässig besparen.

Es gibt hier einen Glaubensstreit zwischen den Strategien. Es gibt Anleger, die bevorzugen dividendenlose Aktien wie Berkshire Hathaway, Facebook oder Alphabet (Google). Sie behaupten, weil die Dividende ausbleibt, sparen sie Steuern. Manche sagen wiederum: „Ich mag nur Dividendenaktien. Der Kauf von Aktien, die keine Dividende ausschütten, ist für mich reine Spekulation.“ Sie begründen das so: „Du kannst nur dann Geld verdienen, wenn der Kurs steigt… und niemand kann sich dessen sicher sein.“ Dividendenfans sagen, dass Ausschütter solide Investments sind, weil sie eine konstante Rendite auf das investierte Kapital liefern… ähnlich wie bei einem Mietshaus, bei dem Mieter ihre monatliche Dividenden (Miete) bezahlen.

Ein ganz großer Dividenden-Liebhaber ist beispielsweise der Blogger Jason Fieber. Der Detroiter lebt in Thailand. Genauer in Chiang Mai, wo viele digitale Nomaden aus der westlichen Welt sich niederlassen. Er hat, als er im Beruf stand, 40.000 bis 50.000 Dollar verdient und einen Großteil davon investiert. Von seinem Dividendenschatz lebt er heute. Im Alter von 32 Jahren ging er in die Frührente. Leserin „Fit und Gesund“ liest seinen Blog gerne. Die Schweizerin ist begeistert von ihm.

Er gibt zu: „Es war eine schwierige und kurvenreiche Straße, hierher zu kommen.“

1982 kam er zur Welt. Er wuchs in einer sehr armen Familie auf. „Mein Vater hat unsere Familie verlassen, als ich acht Jahre alt war. Meine Mutter, die hoffnungslos süchtig nach Drogen, Alkohol und Selbstsucht war, gab mich und meine drei Schwestern auf, als ich elf Jahre alt war.“

Nachdem seine Mutter Selbstmord beging, warf Fieber sein Studium hin. Er war 21 Jahre alt.

Sein Erbe umfasste im Jahr 2003 etwa 60.000 Dollar. „Obwohl dies wirklich ein recht kleiner Geldbetrag ist, war es für mich praktisch ein Goldberg. Ich hatte noch nie so viel Geld auf einmal gesehen, geschweige denn einen Anspruch darauf.“

Er gab das Geld in weniger als zwei Jahren komplett aus. Er verpulverte es. „Was mich jetzt verrückt macht, ist, dass ich nicht einmal wirklich eine tolle Zeit hatte.“ Er kaufte eine gebrauchte Corvette. Er hatte „eine schöne Wohnung mit einem großen Fernseher und neuen Möbeln. Ich habe regelmäßig auswärts gegessen. Mein Schrank war voller Kleider.“

Aber er hatte keine regelmäßige Einnahmequelle. Seine Beschäftigung war sporadisch.

Er merkte, dass ihn das Auto gar nicht wirklich glücklich machte.

Er wurde Serviceberater in der Automobilindustrie. Sein Lohn, der ab 8,00 Dollar pro Stunde begann, stieg stetig. Er verdiente 40.000 Dollar pro Jahr. Dann kam die Rezession. Er verlor seinen Job.

„Jetzt, wo ich pleite und arbeitslos war, warf ich einen langen Blick in den Spiegel.“

Er zog nach Florida. Fand einen neuen Job. Und sparrte wie ein Irrer.

Fieber eröffnete ein Depot bei einem Discountbroker (Scottrade). Seine erste Einzahlung waren 5.000 Dollar. Er begann, Finanzbücher zu lesen. Er entschied sich auf Dividendenwachstum langfristig zu setzen.

Er kaufte Qualitätsaktien mit einer langen Erfolgsgeschichte, die einen Teil ihres Gewinns über steigende Dividenden an die Aktionäre abgaben. Regelmässig machte er Einzahlungen in sein Depot und kaufte neue Aktien.

Im März 2011 begann er das Block „Dividend Mantra„. Darin schildert er seinen Weg in die finanzielle Freiheit.

Er verkaufte sein Auto und fuhr mit dem Bus zur Arbeit. „Ich bediene Kunden mit sehr teuren Autos und fahre mit dem Bus für 1,25 Dollar zur Arbeit“, witzelt er zurückblickend.

Beim Sparen fokussierte er sich auf die drei großen Segmente: Wohnen, Transport und Essen. Das Depot wurde größer und größer.

Obwohl er nicht alle seine Ausgaben über Dividendeneinnahmen decken konnte, beschloss er, seinen Job im Mai 2014, einen Tag nach seinem 32. Geburtstag, zu kündigen. Der Fall zeigt, dass die finanzielle Freiheit möglich ist. Natürlich hat Jason Fiber sehr viel sparen können. Er hat gut verdient. Aber wohlgemerkt ohne Studiumsabschluss. Und ohne Eltern. Was lehrt seine Story: Ausdauer, Fleiß, Ehrgeiz, Bodenständigkeit, Selbstbildung (Finanzen) sind wichtige Helfer.

Jason Fieber schaffte er mit seiner „Buy and Hold“-Strategie. Er kaufte immer mehr Aktien und ließ sie liegen wie einen alten Schinken. Das ist sozusagen die Methode von Warren Buffett, dessen Depot zum Großteil aus feinen Dividendenzahlern besteht.

Ziemlich unbestritten ist, dass Daytrading für die meisten Anleger im Desaster endet. Das belegt abermals eine neue Studie. Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss:

„Wir zeigen, dass es für einen Einzelnen praktisch unmöglich ist, seinen Lebensunterhalt mit dem Trading zu verdienen, wie es die Kursanbieter behaupten. Wir stellten fest, dass alle Personen, die zwischen 2013 und 2015 täglich auf dem brasilianischen Aktien-Futures-Markt tradeten, dem drittgrößten der Welt, und mindestens 300 Tage lang tätig waren: 97% von ihnen verloren Geld, nur 0,4% verdienten mehr als ein Bankangestellter (54 Dollar pro Tag). Die Top-Person verdiente nur 310 Dollar am Tag mit hohem Risiko (eine Standardabweichung von 2.560 Dollar). Darüber hinaus fanden wir keine Belege für das Erlernen des Daytradings.“

Für die Banken/Broker ist das ein riesiges Geschäft. Sie verdienen an jeder Transaktion. Je mehr du tradest, desto besser geht es deinem Finanzdienstleister. Auch Kursanbieter machen zuweilen einen Reibach.

Aber du wirst vermutlich nicht den großen Reibach machen mit Swing Trading, Daytrading etc. Dass jemand seinen Job kündigt, um vom Trading zu leben, ist in meinen Augen ein Märchen. Klar mag es einzelne geben, die etwas mit dem Trading verdienen. Aber es ist die ganz große Ausnahme. Es wird kaum einen Job ersetzen können.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Wie ein Blogger ein Dividendendepot Schritt für Schritt aufbaute und mit 32 Jahren in den Frühruhestand ging

  1. Avatarbojan

    Cooler Beitrag, Danke Tim. Den jungen Mann kannte ich bisher nicht, seine Philosophie gefällt mir, ähnelt Sie doch sehr stark meiner. Ich werde ihn weiter verfolgen. 

  2. AvatarWhirlwind

    Wow, noch ein etwas über 30-jähriger Frühruheständler. 🙂 Ist wohl Themenwoche? 😉 Ich falle zwar auch in diesen Geburtsjahresbereich, bin aber von der finanziellen Freiheit noch meilenweit entfernt.
     
    Evtl. etwas Off-Topic bzw. teilweise wird hier auf dem Blog ja auch über Motivation gesprochen:
    Ich habe heute Nachmittag meinen beiden großen Söhne vom Hort abgeholt. Eigentlich war geplant, dass wir gemeinsam gleich den Wochenendeinkauf erledigen. Allerdings fragte mich mein großer Sohn, ob ich ihn nicht erst zu Hause absetzen könne, er habe Hausaufgaben auf und wolle die heute noch erledigen.
    Da war ich für einen kurzen Moment überrrascht, aber dann stellte ich den Zusammenhang her. Er hat morgen Geburtstag und freut sich schon seit Monaten auf spezielles Lego, welches spezielle Harry Potter Modelle darstellt. Die Geschichte des kleinen Zauberlehrlings scheint aktuell wieder eine Renaissance zu erleben.
    Aber dieses Beispiel zeigt, mit der richtigen – idealweise selbstgesuchten Motiviation – werden selbst lästige Hausaufgaben, die sonst am liebsten bis Sonntagabend aufgeschoben werden, sofort erledigt. 🙂
     
    Zum Schluss habe ich mir die letzten Tage noch die Aktie von Nemetschek genauer angesehen. Das Unternehmen steht finanziell sehr solide da und wächst im Schnitt um 20 % pro Jahr. Des Weiteren hat die Aktie über die letzten 5 Jahre über 550 % zugelegt. Der MDAX hat im gleichen Zeitraum immerhin 50 % Rendite gemacht. Allerdings wird die Aktie momentan auch mit einem KGV zwischen 50 und 70 bewertet, was ich trotz 20 %-igen Wachstum viel finde. Allerdings korrigiert der Kurs in regelmäßigen Abständen auch um 20 % und mehr bezogen auf das letzte Hoch. Wer sich die vollständige Kurz-Analyse durchlesen möchte, findet diese unter:
    https://www.whirlwind-investing.com/nemetschek-analyse-vom-2019-09-13/
     
    Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende.
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  3. AvatarChris

    Sehr interessanter Artikel.
    Mir fehlen aber noch ein paar Informationen wie er jetzt lebt. Wie teuer ist Thailand, wie sieht sein Einkommen aus, was macht er den lieben langen Tag so, wie groß ist sein Depot…

  4. AvatarFit und Gesund

    ja, lieber Tim, den blog verfolge ich schon lange und ich habe auch sein erstes Buch gelesen, er macht mir Eindruck, widrigste Lebensumstände haben ihn nur stärker werden lassen, sehr bemerkenswert der junge Mann.
    @Chris,
    er hat einen blog, seinen ersten blog (mit dem er berühmt wurde…was auch immer berühmt heissen mag) hat er verkauft und sich damit nicht nur Freunde gemacht.
    er hat einen neuen blog:
    https://www.mrfreeat33.com   
     
    bei daily trade alert stellt er jeden Sonntag eine unterbewertete Aktie vor. Sein Depot umfasst mehr als 100 Aktien, das ist nun nicht mein Ziel, aber Jeder muss so investieren dass es für ihn passt.
    @Tim,
    danke für’s Vorstellen von Jason Fieber

  5. AvatarWohnung mit Domblick

    Interessant, mit nur $412,851.43 im Depot Dividenden im Jahr von $14,245.58 erwirtschaften und davon leben. Ich frage mich nur, wieso Jason Aktien von 124 Unternehmen im Portfolio hat. Ich finde das viel.
    Da war doch auch noch was mit dem Wechselkurs zur thailändischen Währung. Die wertet so stark auf, dass viele knapp kalkulierte Ruheständler dort Probleme bekommen.
    Jedenfalls wünsche ich Jason dauerhafte FF.

  6. AvatarJason Fieber

    Tim,
    Thanks for taking the time to feature me. Very kind of you!
    I hope my story inspired some of your readers. Financial independence is extremely possible, even for those who don’t make a lot of money. But it’s not easy. You have to really want it and work hard for it. 
    It was all worth it for me. I wouldn’t have done it any differently. Life is wonderful these days. And it continues to get better every day. 
    Best regards!

  7. AvatarRuben

    Eine beeindruckende Geschichte. Ein Depot von $413k 
    https://www.mrfreeat33.com/portfolio/
    gibt Ansporn, selbst finanziell unabhängiger zu sein. Allerdings wohnt er in Thailand und hat Einnahmen durch den Blog, Bücher und durch Coaching. Ich denke es macht ihm alles viel Spaß, doch er liegt nicht nur auf der faulen Haut.

  8. Avatarghost

    Schlimm, einfach schlimm…..er hat bestimmt keine Ahnung was er da macht…
     
    Er sollte sein Geld nicht verschwenden und sich einfach nur einen Etf kaufen sowie wir alle, Wir alle haben nur einen Etf, weil alles andere ist schlecht und funktioniert überhaupt nicht, es ist nur linke t rechte tasche und bald brauchen sich seine Dividendenaktien einfach auf…..und dann hat wmer nichts…..
     
    mfg

  9. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Kostenaufstellung
     
    Nach EU-Verordnung sind alle Banken/Broker neuerdings verpflichtet, über angefallene Kosten bei Geldanlagen zu informieren. Off-Topic daher mal die neugierige Frage, was die Kostenaufstellung bei euch so ergibt.
     
    Wertpapierdienstleistungskosten und Produktkosten ergeben bei mir 0,02% vom gemittelten Depotwert. Allerdings kann ich mir nicht erklären, wo die paar Cents – und dann nicht mal bei allen Aktien – herkommen. Kaufkosten können das nicht sein.
     
    Kann das jemand erklären?
     

  10. AvatarKevin

    @Freelancer: Evtl. Währungswechselgebühren?
    (Kauf Aktie in USD, EUR vom Konto abgebucht und zum „Bankkurs“ der schlechter ist als der Interbankenkurs gewechselt. = Differenz zwischen beiden Kursen)
    Bei Degiro ist da bspw. 0,1% Unterschied.
    Wo hast du denn dein Depot?

  11. Avatarghost

    um es einigen vorwegzunehmen, es werden einige Kommentare fallen wie:
    er hat nur Glück
    er hat keine Ahnung weil man kann den Markt nicht schlagen
    soviele Aktien sind zu viel
    sowas ist nur in Usa möglich 
    usw….
    es gibt auch andere wie bah2012, oder dicidendhawk und auch i  Deutschland gab es einen, der nie sagte dass ein Etf schlecht sei, der aber sagte dass genug Aktien im Portfolio in kleinen Beträgen das Risiko tragen, wenn eine pro Jaht kaputt geht. Nur er hat aufgehört, weil eben Vollpfosten ihn schlechtredeten. Karlnapf seine Strategie bezüglich Aktien und Portfolio war Top.
    Aber sorry dass ich in alte Gewohnheiten zurückfiel. 
    ich habe nun einen Etf, weil auch ich den Markt nicht schlagen kann und auch ich bei jetzt dazu gehören möchte. Zu dem inneren Kreis der besseren.
    „ironie/dummheit“ aus.
     
    Es freut mich, dass Tim genau so einen Artikel brachte über Einzelaktien, weil zum grössten Teil, wenn ich mich erinnern kann hat 33 nur Eintelaktien im Depot.
    mfg

  12. AvatarJung in Rente

    Hi Tim,

    schön, dass du deine Leserschaft auf Jason aufmerksam machst!

    Ich verfolge ihn ebenfalls schon seit einigen Jahren und finde es unglaublich bemerkenswert, was er aus seinen doch äußerst bescheidenen Voraussetzungen gemacht hat. 

    Auch sein finanzieller Werdegang ist einfach nur nachahmenswert und dient mir schon lange als Vorbild. 

    Und das von ihm seit einiger Zeit vorgelebte Konzept des Geoarbitrages ist auch ziemlich interessant, denn in Thailand kommt er mit seinem „FIRE Fund“ noch besser über die Runden, als zuvor bereits in Florida.

    – David

  13. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Kevin
     
    Interessante Idee. Mein Depot habe ich bei der ING.
    Beispiel: Disney – Wertpapierdienstleistungskosten 0,43 €
    Käufe hatte ich für 3800€
    Beispiel: J&J – Wertpapierdienstleistungskosten 0,61 €
    Käufe hatte ich für 4500€
    Das wären eher so um die 0,0015%
    Dividenden gab´s auch. Da wären die Anteile dann eher bei um die 0,03%
    Teuer war´s bei Infosys. 9,35€ . Da stecken fremde Spesen drin. Das wird es sein.
     
    Sind dann wohl die Kosten für die Diviumrechnungen.
     
    Danke für deinen Hinweis.
     
     

  14. AvatarWolfgang

    @ Ghost

    Karl Napf hat mir einen Mehrwert gebracht, leider ist er seit einem halben Jahr nirgends mehr zu finden. Schade das solche Menschen ewig „verschreckt“ werden.

    @ Bojan

    Starke Leistung, dein Leserbrief hat mir sehr gut gefallen. Bei uns war übrigens der Kauf einer Immobilie 1997 der Grundstein für unser heutiges Vermögen.

    Ursprünglich wollten wir die Wohnung später wieder verkaufen, Haus bauen, Kind zeugen und Baum pflanzen, aber das Leben schreibt seine eigene Geschichte.

    Wir sind heute „finanziell frei“ da unser passives Einkommen unsere Ausgaben mehr als abdeckt, eine Million muss man dafür nicht haben, es kommt hier, wie immer, auf den Lebensstil an den man haben möchte.

    Wünsche dir alles Gute für deine weitere Zukunft!

  15. Avatar-M

    Wolfgang 
    Karl napfs Kommentare fand ich auch gut und fundiert.
    Schade das auch der Arme Charlie Blog nicht mehr existiert bzw zumindest der Ersteller sich in keinem Forum blicken lässt was mir bekannt wäre.
     
    Ok hier bin ich auch nur wegen tim und vlt so 10 Kommentatoren.
     
    -M 

  16. AvatarStefan

    Hallo ghost,
    darf ich kurz anmerken. Du musst wirklich in einem ganz schlechten Umfeld gelebt haben, oder noch leben, oder zumindest deine Bekannten, die du so kennst. Man ist frei in der Wahl seiner Bekannten, Freunde, seines Umfeldes, im engeren und im weitesten Sinne.  
    Ich hoffe du verkehrst nicht mehr in diesen Kreisen. Lass dich und deine Menschen in deinem Umfeld nicht schlecht reden. Triff eigene Entscheidungen und glaube mehr an dich selbst. 
    Warren Buffet soll einmal gesagt haben: Wenn du an einem Pokertisch sitzt, und nicht weißt, wer abgezockt wird, dann werden höchstwahrscheinlich Sie selbst gerade abgezockt.
    Lerne fleißig dazu und lass dich nicht von äußern Einflüssen beeindrucken. Ich glaube, dass scheint noch eines deiner größeren Probleme zu sein. Du hörst zu viel auf den Mainstream in deinem Umfeld und hast zu wenig self esteem..
     

  17. AvatarWolfgang

    @ M

    Karl Napf hatte ich zuletzt bei divantis gelesen, bis er dort auch wieder verschwand, echt schade!

  18. AvatarBruno

    Da man sich hier ja täglich über Politik und neue Steuern ärgert, hätte ich mal eine neue Idee, nun ja ganz neu ist sie nicht, aber nicht mehr en vogue. 
    Eine Luxussteuer, Neidsteuer oder sagen wir mal Anti-Frugalismussteuer auf diverse Luxusgüter. Da wäre schon mal das Reich/Arm Argument dahin (Reiche müssen keine Luxusgüter kaufen), es wäre auch keine Lenkungssteuer, und wohl deutlich sinnvoller als eine Steuer auf Aktien und entgegenwirkend der privaten Altersvorsorge.
    Ich sah diese Videoempfehlung und dann kam mir die Idee:
    https://www.youtube.com/watch?v=Xg-fqJ_cdbg&t=11s
    Beispielsweise eine Abgabe auf Autos über 100k, Uhren über 50k, Schuhe über 2k, Privaflüge, Edelhuren, Lifestyle-Drogen etc. etc.
    Ich denke jene Leute die diese Dinge kaufen/konsumieren würden sich nicht davor abhalten, die Umsätze würden kaum sinken, und es sind Dinge die niemand wirklich braucht und wenn er sie will und vermag, die Steuer ihn kaum schmerzt.
     

  19. Avatarghost

    Hallo Stefan,
     
    ich lebe in einem guten Umfeld und bin meistens ganz glücklich 
     
    leider wird hier die Meinung vertretten, dass Dividendenaktien linke tadche rechte tasche sind und darum sind etfs überlegen und ein dividendenanleger möchte ja immer nur den markt schlagen.
    und da gehe ich dagegen, weil eben die meisten Menschen einfach nur der gleichen Meinung sein möchten um nicht schräg angeschaut zu werden und dadurch fühlen sie sich besser, gleiche Meinung bedeutet für die gute Gefühle da sie dadurch gelobt werden.
    schon das ganze Mal von dieser Seite betrachtet, aber mir ist klar das sovieles einfach übersehen überlesen wird.
    Ich gehe meinen Weg nur schaue selten weg und schweige noch seltener 🙂
    und beeinflussen lasse ich mich nicht sonst würde ich auch einen etf kaufen um einfach mit dabei zu sein.
    mfg
     
    was mir dann im leben fehlt ist eigentlich nur das Bürgergeld 🙂
    ich bin nicht allein und erfreue mich bester Gesundheit 😉
     
    jedoch schauten Menschen auch im 2 wkrièg zu und dann wurde gesagt man musste sich anpassen um zu überleben 😉
     
    aber danke deiner Fürsorge, jedoch kes dir die blogeinträge des letztens jahres zu …bezüglich etfs…..und divi aktien

  20. AvatarDaniel (Frankfurt)

    @Freelancer
    Die Lagerung der Wertpapiere bei Euroclear etc. kostet auch. Trotzdem im Vergleich zu einem Fonds/ETF vernachlässigbar.

  21. AvatarChrissie

    @ghost
    Viel Spaß dabei,  einem Haufen bewaffneter SS Schergen zu widersprechen. Ich glaube wer noch nie in so einem repressiven System gelebt hat, kann das schwer beurteilen. Hier sind die Leute ja schon nicht mutig genug, z.B. auf der Arbeit eine eigene Meinung zu haben, und angeblich ist dies ein freies Land.

  22. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Jason

    Your story is truly an inspiration for all of us. I think people do well in life when they appreciate what they have and continue to learn.

  23. AvatarWolfgang

    @ M

     

    „Leider“ überfliegt man hier wirklich besser etliche Kommentare. Verallgemeinerungen und die Zeit im 2. Weltkrieg im Vergleich …

     

    Da gehe ich doch jetzt lieber mal an die frische Luft!

  24. AvatarDaniel

    Beispielsweise eine Abgabe auf Autos über 100k, Uhren über 50k, Schuhe über 2k, Privaflüge, Edelhuren, Lifestyle-Drogen etc. etc.Ich denke jene Leute die diese Dinge kaufen/konsumieren würden sich nicht davor abhalten, die Umsätze würden kaum sinken, und es sind Dinge die niemand wirklich braucht und wenn er sie will und vermag, die Steuer ihn kaum schmerzt.
    So etwas gibt es schon. Es nennt sich MEHR WERT Steuer und beinhaltet die Produkte die nicht zum alltäglichen Leben und damit dem Luxus zugehörig sind 😉

  25. Avatarghost

    @ M
    danke dir, lese ich durch.
     
    @ Chrissie, 
    danke das stimmt auch.
    und darum bin ich so. Um es unfreundlich auszudrücken, die meisten schauen weg halten die Fresse und nicken zu. Die Gründe winf Angst, Mitläuferdasein und das schöne Gefühl was man eben in der Gruppe bekommt, wenn man eben der gleichen Meinung ist.
    Persönlich, also 🙂 direkt habe ich hier niemanden beleidigt ausser das rechte Pack eben (unabhängig aus welchem Land). Trotzdem wird mir vorgeworfen ich benutze mehrere accounts, will nur rumstressen usw…..und das ganze eben weil ich mich nicht der Meinung anschliessen werden, dass etfs besser als Dividendenaktien sind.
    Dog of the dow nur als Beispiel hat x jahre jeden Index geschlagen. Im Moment ist da eben das Faaang Gebilde da, darum ist das schwieriger….. aber noch eine Zeitlang und die Faaang-aktien werden auch korriegen. Sie tin es ja so langsam.
    Und wie Nico gestern oder vorgestern das Beispiel mit der glaube ich zürich aktie, diese zahlt dividende und steigt immer weiter nach oben. Wo ist da die linke rechte Tasche, sind diese zugenäht????
    Und ich will niemandem die Etfs schlecht reden habe selbst Etfl23 und handel mit einem anderem und ich bin sehr zufrieden damit :).
    Aber in den Foren den Leuten (den die neu an die Börse kommen) zu erzählen dass Einzelaktien schlecht sind und alle Einzelanleger den Markt schlagen wollen und dass ein Finanzprodukt sozusagen der heilige Grall ist, ist eben dumm. Zumindest ist das meine Meinung. Da stehe ich dahinter und im Leben habe ich gelernt eigene Meinung zu haben und diese auch verteidigen und mich nicht an jeden Scheiss anzupassen @steffan good vibrations und so brauch ich nicht, bin eher realist wenn man das so aisdrücken könnte.
    und mir ist auch klar dass viele der neuen Blogs die in den letzten 4 Jahren rauskamen mit dem 🙂 eigenen Blut (bildlich gemeint) die Etf-Strategie verteidigen würden, weil ihnen eben die Leser weglaufen würden. worüber könnten Sie dann berichten….
    Ausserdem es ist immer im Leben leichter der Meinung der anderen zu sein als eine eigene Meinung zu haben und diese auch vertretten.
    Ach ich vergass als Internetgangsta wurde ich auch bezeichnet:)
    Nur wenn man eben diesen Leuten genug Beispiele nennt, wo Einzelaktien (dividenden) jeden Index schlugen, dann schweigen genau diese Leute.  Keiner haz sich dazu geäussert wie das möglich ist, dass ne cah oder mo oder pg den sp500 schlug von 1995 bis jetzt.
    Mir bekannt sind nur drei Blogs die Dividenden sozusagen als gut heissen
    tim 
    sparkojote
    und dividenden-sammler der eben leider nicht existiert.
    schade dass Karlnapf nicht einen eigenen Blog hat…….das wäre toll…..
    ich bin selbst sehr einige 🙂 Jahre an der Börse aber ich würde nicht versuchen einem der 30 Jahre an der Börse ist zu erklären dass ein Etf besser ist als er selbst mit seinem Dividendenportfolio.
    bah oder 33, mike nadel oder dividendhawk nur als beispiel zu nennen, da sie die bekannteren sind.
     
    es wird immer einfach sein zu behaupten ghost ist gangsta, benutzt mehrere accounts erzählt unwahrheiten und hat schlechtes Umfeld weil man eben sich erhofft durch andere bestättigt zu werden…….
     
    Und in real kennt mich niemand, man kennt nur meine Meinung über etfs und aktien und die würde man sehr leicht überlesen, wenn ich ständig nur freundlich daher schreiben würde :).
    (das nächste was kommt: ghost braucht Aufmerksamkeit 🙂   )
    Achja und Bürgeld fehlt mir im Leben und nicht weil ich faul bin ich mach immer gerne Überstunden weil ich genau weiss warum.
    Bürgergeld würde den armen Familien helfen, die von Beruf Briefträger Friseur Bäckereiverkäuferinen oder ähnliches sind…..weil eben diese Leute später die Verlierer des Systems sind.
    mfg
     

  26. AvatarRüdiger

    @Bruno: Eine Luxussteuer, Neidsteuer oder sagen wir mal Anti-Frugalismussteuer auf diverse Luxusgüter.
     
    Diese Idee könnte man mal (wieder) aufgreifen 😉
     
    @Daniel: Mehrwertsteuer ist etwas ganz anderes, aber das weisst du selber 😉

  27. AvatarBruno

    @Daniel
    MWSt gilt auf alles, sicher auf Lebensmittel reduziert (sollte m.E. befreit sein), aber ich meinte etwas anderes. War auch etwas ironisch gemeint, ich bin eigentlich freiheitsliebend und daher kein wirklicher Freund von Lenkungssteuern, aber wenn schon, dann vernünftig, und zusätzliche Abgaben auf Aktien sind es sicherlich nicht, wenn denn schon dann alle Finanzprodukte auch Derivate, aber eben darum geht es ja dort nicht, es braucht einfach wieder Geld in der Kasse 😉 Ich will auch keine neue Diskussion eröffnen, fand eher das Video lustig, was die Leute so für eine Rolex ausgeben. Wenn es denn wenigstens eine schöne Uhr wäre, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. 

  28. AvatarThomas der Sparkojote

    Ich mag Jasons Blog auch, bin damals über Dividendenmantra auf ihn gestossen! Hat mich damals sehr inspiriert 🙂
    @ghost Der Gute alte Dividenden-Sammler, schade das es ihn nicht mehr gibt. War glaube ich durch die Scheidung. Wünsche ihm Alles Gute! Konnte damals viel mitnehmen ?
    Gruss
    Thomas

  29. AvatarWohnung mit Domblick

    @Luxussteuer
    Statt über Steuererhöhungen könnte man Dinge auch über Steuersenkungen ’steuern‘, es gibt ja schon auf alles genug Steuern und Kosten, man kann ja nichtml mehr umsonst beim Finanzamt aufs Klo gehen 😀
    Ich bin kein Fan einer Luxussteuer. Weil, die schönen Dinge können sich dann noch eher nur die Wohlhabenden leisten. Den anderen stehen die nicht zu? Sollen noch unerreichbarer sein? Auch weniger Wohlhabende wollen sich mal was gönnen und denen wird das dann nur noch schwerer gemacht. So geht die Schere auch bei den Konsummöglichkeiten noch weiter auseinander. Da werde sogar ich sozial veranlagt. Und fürchte um meine LVMH-Aktien 🙂
    Der Konjunktur helfen Steuersenkungen mehr, und wenn die Konjunktur nun in Nöte gerät, kommen die Herrschenden über die Steuertöpfe vielleicht auch mal auf andere Ideen als alles immer stärker zu belasten. Jetzt wird alles abgewürgt, und dadurch entstehende soziale Probleme mit Steuergeldern zugespachtelt. Da hilft auch keine Luxussteuer.
    Wie kamen wir auf das Thema? Ach ja, Bruno. Lass dem Proll doch seine Luxusuhr. Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
     
     

  30. AvatarAlbr

    @Wolfgang, Karl Napf war mit grossem Abstand der beste Schreiber zu Aktien, von dem ich gelesen habe… leider kommen/kamen viele mit seiner Art nicht wirklich klar 😉
    ich habe alle seine Beträge aus einem früheren Blog – den es nicht mehr gibt –  archiviert und lese diese Beiträge immer wieder 🙂
     
     
     

  31. AvatarBruno

    @Wohnung mit Domblick
    „Auch weniger Wohlhabende wollen sich mal was gönnen“
    Wohl kaum ein Auto über 100k oder eine Luxusuhr über 50k 😉 Wie erwähnt das war nicht ganz ernst gemeint, ich gönne diesen Jungs ihre Uhren wirklich von Herzen, ernsthaft. Sollen sie lange Freude daran haben.
    Ein Gedankenexperiment: Gäbe es eine Rolex Golduhr mit grünem Ziffernblatt für 50k, und ein paar wenige limitiert mit blauem Ziffernblatt (selbe Uhr, nur andere Farbe), würde die vielleicht für 100k verkauft. Glaub mir sie würden auch für 120k verkauft, und so wäre das kein wirkliches Problem, es würden nicht weniger Uhren verkauft, man hätte sogar noch mehr Akzeptanz mit Luxusgütern, man tut auch viel für die Allgemeinheit.
    Schlimme Steuern finde ich für die weniger Wohlhabenden wirklich z.B. die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel (insbesondere Grundnahrungsmittel), das ist ein Unding. Aber wie gesagt, ich will keine Steuerdiskussion, war wirklich nur ein Joke. Neue sinnvollere Steuer im Austausch gegen weniger sinnvolle Steuer finde ich aber keine schlechte Idee.

  32. AvatarSlazenger

    @Albr, all
    sehe ich genauso, beim Dividendensammler, war Karl relativ lange mit dabei, und ja der hat wirklich Ahnung! 
    Ich habe ihm damals auch ab und an eine Frage gestellt, die er immer verständlich und ausführlich beantwortet hat.
    Ich habe auch von seinem Wissen profitiert, indem ich heute gewisse Zusammenhänge besser verstehe! 
     
    Nice Weekend

  33. Avatarghost

    @Sparkojote
    ja, war ein seht guter blog  ich fand auch die Frau dort super die auf Öl Aktien setzte 🙂
    und sie hat alles richig gemacht und zwar in der Zeit als viele „Profis“behaupteten Öl ist bald billiger als Wasser….
     
     
    mfg

  34. AvatarDanielKA

    Durch die Ölbegeisterte Frau, die auch dienstlich in den USA unterwegs war bin ich erst auf meine Cracker Barrel Old Country Store Aktie aufmerksam geworden, die seit vielen Jahren im Depot schlummert und Sonderdividenden abwirft.

  35. AvatarEx-Studentin

    Realistisch gesehen steht und fällt vieles mit dem Gehalt. Florian Wagner (über ihn wurde letztens berichtet) hatte z.B. 4.000 netto als er noch Angestellter war. Das hat man als Projektleiter mit IGM-Tarif schnell. Wenn man 2.500€ jeden Monat zur Seite legt, sind das nach 15 Jahren 450k, ohne jegliche Depotentwicklung. 
    @ghost
    Rente-mit-dividende.de setzt auch auf Dividenden. Gibt sicherlich noch einige mehr Blogger.
    Kennst du die Seite finanzblogroll.de? Dort gibt es Blog-Übersicht.

  36. AvatarNico Meier

    @ghost
    Ich setzt auch auf Dividendenaktien an liebsten wenn sie gerade etwas Probleme haben wie Bayer oder Kraft Heinz. 

  37. Avatarghost

    @ Ex-Studentin, 
    stimmt Rente-mit-Dividende hatte ich ganz vergessen.
    Dein Blog kenne ich auch.
    @Nico
    Bayer hat ich auch aber nur kurz um ein paar % zu verdienen, aber falls es nochmals zur Kotrektur kommen sollte….wovon ich ausgehe werde ich ein paar Teile kaufen.
    Ketchup habe ich nicht…..ich wünsch euch wirklich, dass es eine Erholung für khc gibt, aber im Moment…..wobei ich mich auch täuschen kann….sieht es nicht besonders gut aus.
    ————————–
    Karl Napfs Werke gehören auch bei mir zur „Lektur“ am Pc 🙂
    mfg
     
    mfg

  38. Avatar-M

    Ghost 
    Ich kann dir auf YT nur zu „Invest with Sven Carolin, Ph.D.“ raten. Ich kann mich da sehr gut wiederfinden und seine Argumentation finde ich auf den Punkt.
     
    -M

  39. AvatarWolfgang

    @ Albr

    In dem Zeitraum April/ Mai 2019, war Karl Napf hier unterwegs. Hatte mich riesig gefreut seine Beiträge wieder lesen zu können. Leider, wie du bemerkt hast, kamen viele mit seiner Art nicht wirklich klar.

    Damit du für dein Archiv noch ein paar Zeilen sammeln kannst hier der Link:

    https://www.divantis.de/depot/

    Gruß
    Wolfgang

  40. Avatarghost

    @M
     
    Danke Dir.
     
    An alle anderen, die es interessiert 🙂 es gibt sogar ein kostenloses pdf-book vonnKarl Napf, einfach über Smartphone    Karl Napf Ebook eintippen.
     
    mfg

    ppcian finde ich auch gut, auch auf yt

  41. Avatarghost

    @M
     
    a 🙂 den  (sven)hab ich auch schon öfters angeschaut, nur Name sagte mir gerade nichts :)…..
     
    mfg

  42. Avatarsteve

    @ghost wenn ich karl napf ebook bei google eingebe kommt das Buch die Leute aus Napfheim schwäbische Mundart Geschichten. Hilft einen vielleicht auch das tägliche auf und ab an der Börse entspannt zu sehen.

  43. KievKiev

    @ All
    Jason Fieber kannte ich bisher nicht, aber ich finde seine Beschreibung sehr interessant. Schade, dass er keinen festen Kontakt mehr zur Familie aufbauen konnte. Er hat es immerhin versucht. Ich wünsche ihm, dass sein Depot weiterhin wächst. Nicht, dass es knapp wird.
    Wir hatten heute herrliches Wetter im Süden Deutschlands. Wir haben ein Frühstück und Abendessen auf der Terrasse genossen und noch Stockbrot in der Feuerschale gebacken. Dann haben wir eine Kulturveranstaltung in der Stadt gemeinsam besucht, ein wenig neue Kleidung für die Kinder gekauft und für mich Liegestützen Griffe. Zeitlich hat es auch noch für eine 10km Jogging Runde gereicht und zur Entspannung lesen in der Hängematte. Und wir haben lange ausgeschlafen. Der Tag ist unglaublich lang. Man kann so viele schöne Dinge erleben. Bis auf den Einkauf mussten wir übrigens kein Geld ausgeben.
    Freitag konnte ich meine Griffe leider nicht vom Handy lassen. ATL ist 8% gefallen,  aufgrund Anklagen von drei Personen. Da musste ich schnell reagieren und wollte die Chance nutzen und 100Stk für Dezember sichern. Ich habe eine Option at the money bei 22€ verkauft. Waren in Mailand aber leider gleich 5 also 500Stk. Mal sehen was die nächste Woche bereitet. 100Stk hätte ich gerne aufgeladen. 400 weitere ist etwas viel für mein aktuelles Depot. Somit geht es in Spekulation anstatt Investment. Das war nicht der Plan. Ein wenig freies Cash beim Broker schadet vermutlich nicht. So hätte ich direkt kaufen können anstatt eine oder hier 5 Optionen zu verkaufen.
    Ich habe auch noch MO aufgestockt. JNJ, ING, Red Electrika, MMM, BP und Taylor Wimpey sind mir davon gelaufen. Ich brauche nicht erwähnen, dass MO nach dem Kauf weiter gefallen ist. Ich werde meinen ETF Sparplan weiter aufstocken. 

  44. AvatarNico Meier

    @Kiev
    Taylor Wimpey war doch in den letzten Wochen fast wieder so günstig geworden wie im letzten Winter.
    Und sie zahlen halt eine wirklich attraktive Dividende. Auf meinen Einstandskurs berechnet sind es 12.5% Dividende. Natürlich liegt die Ausschüttungsquote um die 90%.

  45. KievKiev

    @ MS
    London war mir bewusst. Der multiple  stand leider nur klein oben. Ist mir nicht aufgefallen. Hmm, habe es mir gerade noch einmal angesehen. Das kann man eigentlich sehr gut sehen. Zum Glück sind sie nicht auf 20 gefallen. Sonst hätte ich bestimmt noch 2 gesichert 😉 ich schaue ja auf den Preis abzüglich der Prämie. ATL hat mich eh geärgert, dass ich nicht mehr Aktien habe. Montag schließe ich die BABA Option. Die hat sich ausreichend gut entwickelt. Dann kann ich ATL liegen lassen.

    @ Nico
    Genau darum wollte ich sie kaufen. Bei meinem IB Ableger hätte eine kleine Position ca. 10€ Gebühr gekostet. Europäische und Russische Aktien sind hier manchmal im direkten Kauf etwas teuer. Somit habe ich Trade Rebublic eröffnet und Geld dorthin überwiesen. In der Zeit ist Taylor Wimpey fröhlich gestiegen.
    Der MO Kauf hat tatsächlich nur 1€ gekostet. Taylor Wimpey hätte auch nur einen Euro kosten sollen. Ich werde es vielleicht nächsten Monat herausfinden.

  46. AvatarNico Meier

    @Kiev
    Ich habe Taylor Wimpey in zwei Tranchen gekauft zu einem Durchschnittskurs von rund 1.4 £ wobei damals das Pfund noch höher stand als heute. 
    Im Herbst gibts von TW nochmal Dividende da könnte die Aktie nochmals etwas sinken. Die Firma hat die Dividendw von 2018 auf 2019 um über 20% erhöht. Das Jahr zuvor immerhin um über 10%.

  47. AvatarChristoph

    @Daniel: mwst zahlt jeder auf jedes Produkt bzw jede Dienstleistung. Kleine Ausnahmen wie post gibt’s allerdings
    @Bruno: luxussteuer gibt es seit zig Jahrzehnten
     
    Früher mal auf buttler, piano usw.
    Heute nur noch eine. Hundesteuer.

  48. StefanStefan

    Ich habe den Blog von Jason auch jahrelang verfolgt.
    Habe ihn auch sehr gemocht, er war offen, transparent und menschlich.
    Leider war er dann bei seinem Ausstieg sehr unehrlich bzw. hat seine Leser glatt angelogen. Er behauptete er würde sich jemanden dazuholen der sich um das Administrative kümmert. Selbst wollte er mehr Zeit für das Schreiben von Artikeln haben. Nichts würde sich verändern.
    In Wahrheit hatte er den Blog da schon an ein paar Leute verkauft, hat also Cash gemacht und hatte nichts mehr damit am Hut. Fand ich link die Nummer damals. Und das sahen noch mehr Leser so. Damit hat er sich seinen bis dahin tadellosen Ruf ruiniert. Geäußert hat er sich meines Wissens auch nie dazu. Einfach totgeschwiegen.
    Trotzdem war seine Story sehr sehr beeindruckend wenn man seine Familiengeschichte kennt.

  49. AvatarJamyz

    Hallo,
     
    wie kann den das funktionieren? Der Typ fängt irgendwann 2009/2010 das investieren an (mit 40.000 Jahreseinkommen) und hört 2014 als „finanziell freier“ auf und hat angeblich 400k auf dem Konto?
    Und wenn er dann von seinen 14k leben muss ist das selbst in Thailand kein großer Spaß 
     

  50. AvatarNiko

    @ghost
    Das ist keine Meinung, sondern eine Tatsache. Es sei denn du möchtest den Marktteilnehmern einfachste Rechenkenntnisse auf Grundschulniveau absprechen.
    @Jamyz
    Kommt drauf an, was man unter „finanziell frei“ versteht.
    Mich irritiert, warum nicht-Dividendenzahler reine Spekulation sein sollen, Dividendenzahler aber schon. Wenn in der nächsten Rezession die Dividenden wieder gekürzt werden wird sich ja zeigen, die weit es mit der finanziellen Freiheit her ist.

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