Wie du dein Depot clever aufbaust


New York, 31. August 2019

Wie du dein Depot streust und absicherst.

Ich weiß nicht, wann die Rezession in den USA beginnt. Ich time es nicht. Ich investiere stetig weiter. Egal, was die Wirtschaft gerade macht. Stur und stetig.

Wenn du dir aber die Suchanfragen auf Google anschaust, merkst du, dass das Wort „Rezession“ stark angestiegen ist:

Hier hat jemand eine Auswertung gemacht, wie ein Rezessionsbeitrag in einem sozialen Medium erscheint. Es häuft sich:

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Eine Rezession oder Krise verleitet Anleger dazu, ihre Aktien zu verkaufen. Sie bekommen Angst aufgrund der sinkenden Kurse. Schnell ist das Depot reduziert oder verkauft zu ungünstigen Kursen. Privatanleger laufen dem Index um Meilen hinterher, wie Statistiken zeigen.

Das ist eine spannende Studie der University of British Columbia in Vancouver. Die Wissenschaftler fanden heraus: Amateuranleger können nicht diversifizieren. Sie wählen ihre Aktien eigentlich besser nach dem Zufallsprinzip aus.

Für die Studie baten die Wissenschaftler die Teilnehmer zunächst, anhand von Tabellen früherer Renditen Depots mit Wertpapieren zu füllen. Anschließend bewerteten sie den Grad der Finanzkompetenz der Teilnehmer. Die Forscher stellten fest, dass Anleger mit geringen finanziellen Kenntnissen tendenziell positiv korrelierte Vermögenswerte – beispielsweise Aktien von Ölunternehmen und Forstwirtschaft – auswählen, deren Wert tendenziell gleichgerichttet  schwankt.

„Ein Amateurinvestor könnte Aktien in den Bereichen Bauholz, Bergbau, Öl und Banken kaufen. Er glaubt, dass sie diversifiziert sind, weil sie in verschiedene Unternehmen und Sektoren investieren“, sagt Professor David Hardisty. „Aber weil all diese Aktien dazu neigen, sich im Gleichklang zu bewegen, kann dies sehr riskant sein, da alle Vermögenswerte möglicherweise gleichzeitig abstürzen können.“

Erfahrene Anleger wissen, wie sie ihre Einsätze absichern können, indem sie negativ korrelierte Wertpapiere einbeziehen, die sich wahrscheinlich nach unten bewegen, wenn andere steigen.

Die Forscher stellten fest, dass die Amateure korrelierte Vermögenswerte aktiv bevorzugten, da sie weniger kompliziert und vorhersehbarer zu erscheinen. „Wenn es vorhersehbar erscheint, ist es sicherer und leichter zu verfolgen“, erklärt Hardisty. „Wenn Sie eine Kombination von Vermögenswerten haben, die alle in unterschiedliche Richtungen gehen, wirkt dies chaotisch, unvorhersehbar und riskanter.“

Professor Hardisty hofft, dass sein Research die Anleger dazu ermutigt, sich über Anlagestrategien zu informieren und die Diversifikation zu nutzen. Es gibt Tools, die Online-Banken zur Verfügung stellen, um dein Depot gut abzusichern.

„Im besten Fall könnte man viel Geld verdienen und extra Urlaub machen oder ein Auto oder ähnliches kaufen“, erklärt er. „Aber wenn Ihr gesamtes Portfolio zusammenbricht, können Sie riskieren, Ihre Lebensersparnisse zu verlieren.“

Lustig ist folgende Erkenntnis aus der Studie: Die Amateurinvestoren haben, als sie ermutigt wurden bei der Erstellung des Portfolios mehr Risiko einzugehen, sicherere und vielfältigere Entscheidungen getroffen.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Wie du dein Depot clever aufbaust

  1. AvatarFuseboroto

    Servus Tim,

    ich halte es da wie Du, stetig investieren, Monat für Monat. Auf einen Tiefpunkt zu spekulieren und dann eine größere Summe zu investieren, halte ich für nicht zielführend, da ich ja nicht weiß, wann tief richtig tief ist. Dieses Jahr ging es ja auch mehrmals bergab und anschließend hat sich die Sache schnell erholt.

    Ich würde vermuten, dass ich ansonsten nur wie das Kaninchen vor der Schlange sitze, um ja den richtigen Moment abzupassen. Von daher auch bei fallenden Märkten versuchen jeden Monat genug Cash zu haben, um weiter zu investieren.

    Was denke, auch bedacht werden muss, in einer Krise, sinken ja nicht nur die Aktien und alles läuft weiter.  Kurzarbeit, Entlassungen werden dann auf der Agenda der Arbeitgeber stehen und vermutlich wird der ein oder andere dann andere Sorgen haben, als den Markt zu timen.

    In diesem Sinne schauen wir einfach mal, investieren und kassieren bis dahin Dividenden. 🙂

    Gruß

    Fuseboroto

  2. AvatarThorsten

    Hallo Tim,

    sehr schöner  Beitrag. Vermutlich nährt ein  Thema sich selbst , erst schreiben 10 , dann 100, dann 10.000 über Rezession. Man kann Beiträge teilen und kopieren, geht heute ganz schnell  und dann ist es im Mainstream. Da hier jeder irgendwie betroffen sein könnte, wirkt Angst als Motivator zum Teilen der Nachricht. Die Medien greifen es auf und es beschleunigt sich, am Ende gibt es dann die berühmten 100 Wissenschaftler, die nicht irren.

    Warten wir mal ab was kommt.

    Es gibt ja auch Positives in Krisen. Bisher war es so, dass Krisen auch effizientere Betriebe hervorbrachten, wenn diese die Krise überlebten. Danach standen sie stärker da als vorher. Preise und Mieten könnten langsamer steigen, Übertreibungen abgebaut werden. Krisen führen zu Konsolidierungen und zu vernünftigeren Entscheidungen. Wenn immer nur Saus und Braus ist und die Steuereinnahmen sprudeln wird das Geld das Geld vom Staat leichter zum Fenster rausgeworfen. In Betrieben können in guten Zeiten riskante Projekte entstehen, in der Rezession wird genauer hingeschaut. Manche sehen das auch als Bremse an, aber bei Banken wissen wir, hat das Zocken in den guten Zeiten Ruin bewirkt.

    Auch in guten Zeiten weiter sparen, ein bisschen als ob Krise schon da wäre, dann muss man sich nicht einschränken, wenn eine kommt. Natürlich kann man sich auch mal was gönnen, es geht hier nicht um Geiz, das Leben sollte zu allen Zeiten möglichst in einem normalen Rahmen bleiben.

    Ganz schlimm ist das hier: die Deutschen geben sich der Klimahysterie und dem Tugendterror hin anstatt sich um die eigene finanzielle Zukunft zu kümmern. Das eine schließt ja das andere nicht aus, oder ?

    „Trotzdem bleibt gerade das Thema Börse ein rotes Tuch – für immer mehr Menschen hierzulande. So erklärten laut Umfrage des Bankenverbands 39 Prozent, dass sie von Börse „keine Ahnung“ haben. Vor zwei Jahren sagten dies lediglich 27 Prozent. Der Anteil der Männer, die sich selbst als ahnungslos einschätzen, ist mit 38 Prozent inzwischen fast genauso groß wie der der Frauen (40 Prozent).“

    https://www.focus.de/finanzen/geldanlage/klima-wichtiger-gefaehrlicher-trend-jeder-dritte-deutsche-will-von-wirtschaft-nichts-mehr-wissen_id_10997715.html

  3. AvatarFelix

    Welche Tools sind denn das, die Online-Banken zur Verfügung stellen, um Depots abzusichern? Gebührentools nehme ich an.

    Diversifikation heißt m.E. nicht nur, dass ich mein Aktienportfolio mit unterschiedlichen Titeln bestücke (bei einem Börsencrash rauschen alle Aktien nach unten), sondern unterschiedliche Assets habe .

    Was gibt es da: Immobilien (derzeit teuer), Rohstoffe (in einer Rezession?), Edelmetalle, Anleihen (quasi zinslos), Cash.

    Das, was der Professor schreibt, stimmt m.E. so nicht. Die einzige Möglichkeit der Absicherung eines Aktiendepots sind m.E. Leerverkäufe und die kosten richtig Rendite solange es aufwärts geht und das war die meiste Zeit der Fall. Deshalb nehme ich alle Höhen und Tiefen mit. Was man halt nicht darf ist unten verkaufen und oben kaufen. Dann wird man in der Tat arm. Also Durchhalten ist das entscheidende Tool.

  4. AvatarBruno

    „negativ korrelierte Wertpapiere“

    Das ist es doch man kann auch gut diversifizieren und das Risiko senken in einer Anlageklasse, ich habe z.B. letztes Jahr Barrick Gold gekauft und sind schon 80% im plus, natürlich Glück andere Titel sind auch gefallen, aber ich habe mein Depot bewusst für verschiedene Szenarien ausgewählt. Natürlich kann man so nicht das Maximale rausholen, aber man wird so auch nie die ganz bösen Überraschungen erleben.

    „Bisher war es so, dass Krisen auch effizientere Betriebe hervorbrachten, wenn diese die Krise überlebten“

    Die grössten Fehler bei Firmen werden immer in guten Zeiten gemacht (z.B. die letzten Jahre), die dann in den schlechten Zeiten hart bestraft werden. Wenn man in schlechten Zeiten Reserven hat (welche in guten Zeiten gebildet werden), kann man dann in der nächsten Boomphase überproportional profitieren. Es ist genauso wie mit dem investieren, antizyklisch.

  5. Avatarsteve

    @ Bruno genauso ist’s immer überlegen zumindest einen Teil antizyklisch zu investieren. Barrick habe ich erstmalig 2013 gekauft, da Stand ein Syrien Krieg (also Bodentruppen der Nato) vor der Tür, kam dann nicht. Desweiteren kamen 2013 an 1 Tag 10 Mill Papierunzen Gold auf den Markt. Folge der Goldpreis ging in 2 Tagen um ca 260 Dollar nach unten. Das gab beim Goldpreis einen towntrend. Ich hab dann irgendwann als man bei Barrick eine Pleite diskutierte, obwohl sie die Schulden um mehrere Mrd reduziert hatten und sie einer der günstigen Produzenten sind gedoppelt. Hat sich gelohnt, was ich allerdings noch spannender finde ist Highland Gold Top Dividende, klar produzieren in Russland geringe Kosten (Rubel abgestürzt wegen Krimkrise), verkaufen Gold natürlich in Dollar Preis und profitieren zusätzlich vom gesunkenen Ölpreis, nächste Woche kommen Zahlen. Ich Wette eine Dividendenerhöhung die in Britischen Pence gezahlt wird und dann irgendwo bei 6-7% Netto liegt. Aber bitte nicht als Empfehlung werten Gold macht irgendwann eine Korrektur die Minen dann auch. Zudem wissen wir Dank Mattoc und Sparta Dividende ist egal.

  6. AvatarChris

    Kann aus eigener Erfahrung nur berichten, dass sobald die Banken Negativzinsen bzw. Gebühren für Geld auf der Bank für Private einführen werden folgende Dinge passieren:

     

    Der Großteil der Älteren werden ihr Geld größtenteils abheben und daheim lagern oder in Sachwerte wie mehr Schmuck oder sogar Immobilien stecken
    Der Großteil der Jüngeren die sich bisher nicht für Investieren interessiert hat wird es größtenteils egal sein, womöglich noch mehr konsumieren (Autos, Urlaub, etc.)
    Leute die bisher etwas investiert haben (Fonds, evtl. Immobilie) werden wohl nach neuen Investments suchen und wohl früher oder später massiv in Aktien, etc. gehen, was die Kurse ansteigen lässt, evtl. sogar zu neuen Höchstkursen

    Persönlich kenne ich die zweite Gruppe am besten, viele von denen schaffen es auch mit einfachen Ausbildungen in IG Metallberufen mit Gehältern von 2.500 € netto + heimzugehen und trotzdem reicht es bei denen jedes Monat nicht.

     

    Persönlich denke ich nicht dass die Rezession bald kommt, es geht langsamer aber letztlich wird es immer wachsen, ich investiere momentan weiter was ich habe, nur von Banken, Autokonzernen und Energiedienstleistern halte ich mich momentan fern.

  7. AvatarNeuling

    Ich hab hier schon eine ganze Weile nicht mehr kommentiert, denn ich hatte einen schweren Schicksalsschlag, den ich so langsam verarbeite. Das Leben muss weitergehen. Ich investiere weiterhin fleißig Monat für Monat im Rahmen meiner Möglichkeiten, trotz bevorstehender Rezession. Hierfür wurde ich kürzlich sogar als „Dummbeutel“ bezeichnet, da ich Monat für Monat weiterhin investiere … na ja. Aber ich erklärte, dass Market timing auch nicht wirklich funktioniert. Beruflich, wenn alles bei mir glatt läuft gibt es nächsten Monat eine Gehaltserhöhung. Von Kollegen hörte ich, dass diese bis zu 10% betragen kann. Ich bin sehr gespannt drauf, denn 10% wäre wirklich eine ordentliche Gehaltssteigerung und würde sich definitiv in der Sparrate bemerkbar machen. Ich hoffe auf das Beste.

  8. AvatarWolfram Schmidt

    Guter Beitrag Tim!

    Der Professor formuliert Dinge, die nur unter der Voraussetzung gelten, dass der Anleger wünscht, nicht alle Höhen und Tiefen mitzunehmen. Das kostet aber Rendite. Wer will denn das? Ich jedenfalls nicht.

    Ich investiere volle Kanne in Aktien. Mein Depot kam in diesem Jahr kaum vom Fleck. Alle zwischenzeitlichen Hochs wurden einkassiert, obwohl ich immer nachgebuttert hatte. Das ist mir aber egal, da ich die Früchte erst in zehn Jahren ernten will.

    Siemens ist gerade günstig geworden. Von 3M habe ich in diesem Jahr schon 40 Anteile gekauft.  Wer glaubt denn jetzt, dass diese Unternehmen pleite gehen? Gerade Siemens muss in den nächsten Monaten reüssieren, angesichts der Misswirtschaft beim Konkurrenten GE.

     

  9. AvatarLad

    🙂 🙂 Ich beginne nun meine 26. Dividenden-Aktie für die Ewigkeit zu kaufen. Es ist mein 4. US Dividenden-Aristokrat. Dividendenrendite 3.6%, KUV 0.4, KBV 1.9, Marktkapitalisierung 45 Md. USD.

    Ich brauche keine Aristokraten, ich kaufte auch: Allianz, BASF, BMW, Deutsche Telekom, Munich Re, Siemens, Anheuser Busch InBev, AT&T, Bank of America, Cisco Systems, Johnson & Johnson, Kraft Heinz, Pfizer, Procter & Gamble, Wells Fargo, Banco Bilbao,  Banco Santander, Iberdrola, BHP Group, British American Tobacco, HSBC, Lloyds Banking Group, Royal Dutch Shell, Tesco, Sanofi.

    Immer, wenn meine 25 Dividenden auf meinem Konto 1.000 € ergeben, kaufe ich für 1.000 € Aktien. Auch meine Geldreserve steckt in Aktien, in Aktien von Lloyds Banking Group. Von denen kann ich 2/3 verkaufen, wenn ich nach dem großen Crash einige Tausende für Microsoft brauchen werde. Ich kaufe Microsoft nur bei KUV < 3.0, KBV < 3.0, Dividendenrendite > 3%. Heute ist MSFT 3x überbewertet und kein Kauf für einen Value Investor. „Modern Graham“ und „Modern Value Investing“ ist Betrug an Kindern.

    Dagegen die Anleger unter 34 Jahren, die 2000-2003 noch keine Aktien hatten, die kaufen heute auch Aktien mit KUV 10 und KBV 10.  Oder aber extrem überbewertete Aktien: Adobe, Alibaba, Alphabet, Altria, Amazon, Apple, Coca Cola, Deutsche Börse, Diageo, Facebook, Mastercard, Microsoft, Netflix, Novo Nordisk, Nvidia, Philip Morris, SAP, Vertex, Visa, Wirecard, Tencent. Die werden erst beim nächsten Crash lernen. 🙁 🙁

  10. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Neuling

    Ich investiere weiterhin fleißig Monat für Monat im Rahmen meiner Möglichkeiten, trotz bevorstehender Rezession. Hierfür wurde ich kürzlich sogar als „Dummbeutel“ bezeichnet, da ich Monat für Monat weiterhin investiere … na ja.

    Dann war dein Gesprächspartner der „Dummbeutel“. Du machst das genau richtig. Weiter so.

    @ Mattoc

    Interessante Idee bezüglich Ansparung und Entsparung mittels Aktien und Tagesgeld für Ängstliche, die du neulich vorgestellt hast. Musste aber doch schmunzeln. Ich fühle mich wesentlich wohler mit 100% Aktien. Was da nach 30 Jahren zusammenkommen wird…… 🙂 .

    Auch auf die Gefahr hin, ein wenig Öl ins Dividendenfeuer zu kippen, hier ein interessanter Artikel vom DGI, den ich zufällig aufgestöbert habe. Den Typen finde ich cool. Beeinflußt mich in letzter Zeit doch sehr.

    https://www.dividendgrowthinvestor.com/2015/04/does-paying-dividend-reduce-companys.html

    „In conclusion, when a company pays you a dividend, the value of your investment is not really reduced by the amount of the dividend, because the earnings power is the same. A dividend is excess cash flow that company’s management has determined that cannot be put to use at high rates of return above cost of capital. Therefore, retaining that excess cash would not have generated an increase in the business earnings power ( and an increase in intrinsic values).

    Dividends come from earnings that the company paying them has generated. As a result, the dividend is directly connected to the company’s fundamentals. The stock price on the other hand is something completely separate from the underlying business in the short run and is determined by investor emotions in reaction to macro and micro factors. During a period of greed, investors may feel greedy enough to assign a high earnings multiple for a company. However, during a period of fear, many investors would be afraid to touch the company even with a rock bottom earnings multiple. This is why most dividend investors ignore stock price fluctuations, and invest in companies they would be perfectly fine holding for ten years even if the stock market was closed for ten years.“

    Geht in die Richtung, die Matthias Schneider schon einmal angesprochen hat.

    Schadet nichts, sich andere Sichtweisen samt guter Begründung einmal anzuhören 😉 .

    Eigentlich habe ich nach einem anderen Artikel gesucht. Mit seiner Strategie vereint der DGI Momentum-, passive Indexing- und Valuestrategie. Vielleicht liest hier ja jemand die Artikel vom DGI auch gerne und weiß, welchen ich meine. Ein Link wäre schön, ich finde das Ding nicht mehr.

  11. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Lad

    Amazon habe ich für 160€ pro Papier gekauft. Denke nicht, dass sie dahin noch einmal fallen werden. Wir werden´s sehen.

  12. AvatarAlbr

    @Neuling, Dummbeutel ist der, der nicht langfristig investiert 😉

     

    Nur ich frage mich immer wieder, warum man anderen Leuten erzählen „muss“ dass man „in Aktien macht“… ich schweige viel lieber , dann muss ich mir im Crash keine dummen Kommentare anhören 🙂

     

     

  13. AvatarAlbr

    @Freelancer, ja ich auch so in etwa bei Amazon und MSFT bei ungefähr 10 Euro, oder Adobe waren’s glaub ich auch weniger als 10 (bin jetzt zu faul nachzuschauen), soll ich jetzt verkaufen ?

     

     

  14. AvatarThorsten

    Immer, wenn meine 25 Dividenden auf meinem Konto 1.000 € ergeben, kaufe ich für 1.000 € Aktien. 

    Das mache ich auch so. Frau Sander hat mal auf 1200 erhöht glaube ich, weil die Gebühren dann bei ihr anteilig günstiger waren.

  15. Avatarsteve

    @ Wolfram Schmidt

    Solche Zeiten gibt’s ich habe nachdem die Firma die Namensgewinnscheine gekündigt hat (nobrainer 8% garantiert, wenn Dividende höher dann mehr) und die Firma sich verscherbelt hat und man die Aktien verkaufen musste ( es sei den man war scharf drauf Spekulationssteuer zu zahlen) in 2008 in mitten der Lehmann Krise investiert. Das sah nicht gut aus obwohl ich Scheibe für Scheibe investiert habe. Egal 5 Jahre später BMW 300% plus Airbus 300% plus Daimler nur 30% plus koenig und Bauer 50% plus und noch deutsche Bank als Rohrkrepierer. 2018 bei mir trotz eines spekulativen Teenbagers (Arizona Mining) und Verlustrealisierung zur Steuervermeidung 0,000 und das trotz ca 30.000€ Sparquote . War beides mal nicht schön. Mein Mantra bei Krisen“ geht die Welt unter Depot egal“ Wenn sie nicht untergeht und weiter waechst geht’s wieder bergauf. Dieses Jahr inklusive Sparquote 25% . Wie bei allem im Leben es gibt Berge und Täler, immer wenn es ganz düster aussieht geht’s bergauf. Immer weiter machen, warum auch aufgeben? Aufgeben kann man einen Brief oder ein Packet das wars .

  16. AvatarAlbr

    @Thorsten, wer ist Frau Sander ? muss ich jetzt auch auf 1.200 erhöhen bzw. absenken ?

    Fragen über Fragen 😉

     

     

  17. KievKiev

    @ Albr

    Frau Sander ist ihr Künstlername. Sie wohnt meine ich in Frankfurt. Ihre Kinder sind schon aus dem Haus und sie wartet auf Enkel. Sie hat einen gut verdienenden Geschäftsführer als Gatten, der lieber sein Geld in Zigarren anstatt in Aktien investiert. Sie möchte mit ihm über ihren Erfolg an der Börse reden wartet aber derzeit noch ab, bis der richtige Moment gekommen ist.

    Ich glaube das ist Frau Sander. Vielleicht habe ich mich aber auch in ein paar Details getäuscht… 😉

  18. AvatarBruno

    ich liebe euren Humor, dummerweise bekomme ich jetzt „die da“ von den fantastischen Vier nicht mehr aus dem Kopf warum bloss?! 😉

  19. AvatarSparta

    @Lad

    Welcher Dividendenaristokrat ist das denn?

    Ich muss den kaufen damit Steve zufrieden ist! 😉

    @free

    Es sei Dir verziehen. Die Bayern bedanken sich bei den Eisernen! Wo ist eigentlich Hertha? 😉

  20. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Sebastian,

    ich wollte mich eigentlich nicht mehr dazu äußern, da es einfach sinnlos ist. Ich habe mir den Artikel jetzt auch nicht durchgelesen, weil es sich für mich einfach selbst erklärt. Von dem Zitat würde ich aber den einen Punkt anders sehen, dass die Dividende auch den „Intrinsic Value“ nicht ändern würde. Das ist natürlich Quatsch. Ein Dollar kann nicht gleichzeitig in der Schatulle (NAV) sein, und trotzdem ausgezahlt werden.

    Aber das ist nicht das Ding. Ich als Dividendenempfänger will es eben genau so. Ich will nicht, dass das Management mein Geld für unsinnige Dinge ausgibt statt mir über den Tresen zu schieben. Einzig aus diesem Grund bin ich investiert, um die Münzen in meine private Schatulle springen zu hören.

    Ich verstehe ja Mattocs Argumentation, aber die Marktteilnehmer handeln nicht wie ein exaktes Rechenmodell. Mattoc meint, wenn der Wert stattdessen im Unternehmen bleibt, dann müsste mit exakter Genauigkeit die Bewertung der Firma höher gehen im Einklang mit dem sich erhöhenden NAV.

    Aber das bezweifle ich. Das wäre so wenn alle Firmenbewertungen nur noch von Computern errechnet würden, und nur zu diesem fixen Kurs gehandelt werden dürften. Es dürfte nur dieser absolut exakt berechnete Wert ver- oder gekauft werden können.

    Aber es ist eben ganz anders. Angenommen der NAV der Firma beträgt 1 Mio. Die Firma wird genau zu diesem Wert gehandelt, also zum KBV 1. Jetzt erwirtschaftet die Firma 10% Gewinn netto, die in der Kasse liegen, dann ist der NAV natürlich 10% angestiegen. Wenn dann die Hälfte als Dividende ausgezahlt wird, dann sinkt der NAV natürlich wieder um 5%.

    Und hier kommt es eben zu diesen irrigen Annahmen, dass der Markt so reagiert wie ein rechnerisch exakter Computer. Den Börsianern ist das ziemlich egal ob die Firma nur mit 5% Aufschlag bewertet werden darf nach Dividende, statt mit 10% bei Einbehaltung (ein Beispiel siehe unten).

    Man darf nicht voraussetzen, dass der Markt mit dem Kurs die Einbehaltung der Dividende würdigt. Der Kurs macht was der Markt sich einbildet und ist eher nur Ausdruck von Spekulation, statt gerechtfertigter Bewertung.

    Es kommt einfach drauf an, wo die Börsianer den Wert hin handeln. Die Firma kann 5% ausschütten, und trotzdem geht der Wert 15% hoch. Und man darf einfach nicht behaupten, dass, wenn er die ganzen 10% behalten hätte, der Wert eben 20% hoch gegangen wäre. Das ist einfach Unsinn.

    Der Markt treibt die Aktie. Und wenn sie weiter steigt, dann erhöht sich einfach das KBV bei der Aktie mit Ausschüttung gegenüber einer identischen ohne Ausschüttung, wenn sie im gleichen Maße steigen würden. Aber das KBV interessiert die Leute eben nur sehr untergeordnet, wie man an vielen Werten sieht.

    Wie wenig ein „Dividendenabschlag“ wirkt, konnte ich gestern an einem Beispiel sehen. Die Aktie schloss am letzten Tag vor EX-Div. mit 5.10 USD. Am nächsten Tag hätte müssen der Kurs laut reiner Lehre der Dividendengegner um 0,21 USD sinken müssen, weil eben der NAV um den Wert der aus der Firma fließenden Dividende sinkt. Den Markt hat diese Theorie aber ein Dreck gekümmert. Die Aktie legte stattdessen zu und schloss am Ende 0,04 USD höher. ABER… im Börsentool wird als Kursgewinn nicht der geringe Wert von 4 Cents berechnet, sondern die Dividende plus diese 4 Cents, und stattdessen ein Tagesgewinn von 5,11% (21 Cents Dividende plus 4 Cents Kursgewinn) angezeigt.

    Obwohl die Dividende aus dem NAV entnommen wurde, stieg trotzdem die Aktie. Es ist einfach das KBV etwas gestiegen, aber das interessiert niemanden.

    MS

  21. AvatarBruno

    @MS

    Ist doch einfach, hätte die Aktie keine Dividende gezahlt, wäre der Kurs am Folgetag nicht 5.14 gewesen sondern 5.35 😀

    Ich amüsiere mich ab der „ewigen Diskussion“ und bin froh, dass die Dividende in meiner Aktienauswahl keine grosse Bedeutung einnimmt, ich habe Aktien mit schöner Dividende und auch andere, ich will einfach gute Unternehmen, und ob diese nun Dividende ausschütten oder nicht liegt in deren Händen und nicht in meinen 😉

  22. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Bruno,

    genau das meine ich ja Du Schelm. Da hätte man aber von einem Schamanen erfahren müssen, dass die nicht ausgezahlte Dividende nicht ausgezahlte 21 Cents hätten sein können. Und dann hätte das eben irgend wen interessieren müssen.

    MS

  23. AvatarBruno

    @MS

    Ich bin ja bei dir war ironisch gemeint. Ich würde die Diskussion verstehen, wenn wir Aktionäre wählen könnten Papier A „mit Dividende “ oder Papier B „ohne“… Der Dividendenabschlag macht eben auch der Markt, und nicht irgend ein Magier. Bei grossen Titeln ist das bei Eröffnung häufig so aber eben auch nicht immer und was langfristig besser ist, das ist eher eine philosophische Frage.

  24. AvatarSparta

    @MS

    Ich (kann ja nicht immer für  mattoc antworten) bin kein Dividendengegner…

    Allerdings garantiert eine Dividendenzahlung keine Outperformance.

    Mit den Einzelfallbeispielen ist es ein Spiel der Unendlichkeit. Lehman Brothers zahlte im August 2008… oder PG&E mit langer Div-Historie stellte die Zahlungen für 4 Jahre ein. Banken und viele Unternehmen haben 2008 ihre Dividenden zusammen gestrichen.

    Letztendlich ist die Gesamtrendite (Kurs+Dividende) entscheidend.

  25. AvatarWhirlwind

    @Fuseboroto: „[…] stetig investieren, Monat für Monat.“ Das gefällt mir auch. Und dazu noch Monat für Monat Ertragsausschüttungen kassieren. Mit den richtigen 3er Kombinationen an Aktien ist das möglich. Das motiviert auch in unruhigen Börsenzeiten am Ball zu bleiben und erhöht gleich noch den monatlichen Cashflow aufs Verrechnungskonto. 🙂

    Jedoch ist nicht jede Kombination im Hinblick auf eine anständige Gesamtrendite erfolgsversprechend. Gerade diesen Aspekt habe ich mir für typische und öffentlich propagierte Kombinationen genauer angeschaut. Des Weiteren habe ich meine eigene 3er Kombination für monatliche Dividendenzuflüsse – bestehend aus Church & Dwight, Texas Instruments und Illinois Tool Works – diesen (und auch erfolgreichen ETF-Investments) gegenübergestellt. Die Ergebnisse habe ich in meinem neusten Artikel zusammengefasst, welcher unter

    https://www.whirlwind-investing.com/meine-3er-kombi-fuer-einen-monatlichen-dividenden-cashflow/

    eingesehen und diskutiert werden kann.

    Ich wünsche euch ein schönes Restwochenden mit maximaler Erholung.
    Viele Grüße,

    whirlwind.

  26. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Bruno,

    Bei identischen Papiere mit und ohne Dividende würde es ja auch funktionieren, weil man den gegenseitigen Bezug hätte. Das sieht man ja bei ETFs. wenn es 2 Varianten als „dis“ und „acc“ gibt, dann sieht man das ja. Aber bei einer Aktie ohne Bezugsgröße geht es eben nicht.

    @Sparta,

    ich habe nie behauptet, dass es so wäre. Outperformance ist nicht mein Begehr.

    Mich nerven natürlich Verluste, auch theoretischer Natur. Wenn ich einen Schlag ins Kontor bekomme, dann verkaufe ich einen Gewinn, um die Jahresabrechnung mindestens neutral abzuschließen.

    Nichtsdestotrotz schaue ich natürlich schon auch, wie ich mich gegen den S&P500 schlage. Aber das macht mir wirklich nichts aus, auch hinten zu liegen.

    Dieses Jahr bin ich mal wieder paar Prozent drüber, ist aber vollkommen egal.

    Ich werde zunehmend zu Preferred Shares übergehen. Da weiß ich, vom Kurs ist von Haus aus nichts zu erwarten (Zinspapier), die Kupons sind fix, man weiß was rein kommt. Habe die Woche wieder was geholt mit etwas über 8%.

    8% über alles würde mir reichen um einen zufriedenen Rentner abzugeben. 😉 Obwohl, bin ja schon zufrieden.

    Gutes Nächtle,

    MS

  27. AvatarThorsten

    @Matthias danke für die Ausführung. Das Darstellen einfacher mathematischer Modelle (Ex-Kurswert  =Kurswert + Dividende) unter Ignorieren des Marktes und der Bewertungskriterien, die vom Markt praktiziert werden, sollte Anfängern lediglich als Lehrstück demonstriert werden. Dividenden können eingepreist sein, durch Wechselkurse oder Nachrichten in Branche/Unternehmen überlagert werden usw.

    Eine hohe dauerhafte Dividendenzahlung kann zur schnelleren Diversifikation im Depot führen, wenn man sie zum Reinvestieren in neue Werte nutzt. Wer das nicht glaubt, der bleibt auf seinen 5 Wachstumsaktien und hofft , dass sie auch die nächsten 30 Jahre steigen. Wehe wenn nicht oder 20 Jahre Baisse kommen. Das wäre mir zu riskant. Cashflow und Liquidität müssen vorhanden sein, dann schläft es sich besser.
    Das Setzen auf Outperformance sollte man beim Namen nennen : menschliche Gier, Casino. Es sollte reichen mit dem Markt zu schwimmen, ohne Einsätze und Gewinne auf die Schnelle.

  28. AvatarRüdiger

    @Reinvestieren

    Wenn man die Ausschüttungen nicht zwingend zum Leben braucht, ist re-investieren immer eine gute Idee 😉

  29. Der BaumDer Baum

    Heho, ich melde mich auch mal wieder. Hatte zuletzt viel zu tun, jetzt sitz ich aber gemütlich ist einem Glas wein an der Ardeche in Frankreich und hab etwas Zeit.

    Mal zu ein paar Themen:

    Dividende, mathematisch betrachtet haben natürlich die Recht die sagen, dass ein Unternehmen durch die Dividende geld ausgiebt. Also somit auch der Kurs entsprechend geringer sein sollte. In der Praxis sehe ich das nicht. Es ist eher so wir Thorsten es schrieb.

    Zum Thema des Artikels, ich persönlich diversifizieren nicht bewusst. Ich suche für mich günstige und gute Unternehmen. Es ist eher Glück gewesen, das diese sich bisher über verschiedene Märkte und Branchen verteilt haben.

    Länder sind für mich ein eher großes Risiko. Unternehmensbranchen weniger.

     

     

    @ Whirlwind, ich wollte dir noch Rückmeldung zu deiner Seite geben. Die Zahlen die du nutzt sind natürlich absolut legitim. Ich nutze selbst ähnliche, ich glaube da kann man nicht allzuviel falsch machen.

    Mir fällt mittlerweile immer mehr auf, dass sich der Markt in vielen Fällen aber nicht so richtig für die reinen zahlen interessiert. Ist natürlich keine besonders neue Erkenntnis, aber trotzdem spannend das tatsächlich zu verstehen. Der Markt ist so stark von psychologischen Faktoren beeinflusst, ich hätte gerne Mal einige Backtests inwiefern tatsächlich Finanzmathematisch stabilere Unternehmen eine Ohrperformance haben oder nicht.

    Ich lese gerade die Tempelton-Methode. Hier wird viel wert darauf gelegt, dass man Mut haben muss in das zu investieren was aktuell am „schlechtesten“ läuft. Hier kann am meisten dabei rauskommen. Das erscheint mir logisch. Wo soll die Überraschung herkommen bei Unternehmen bei denen alles gut läuft?

    Anderseits, sind die berühmten großen Turnarounds auch reichlich unwahrscheinlich….

     

    Was ich sagen will, man kann ein noch so gutes „Zahlen“-system haben. Das haben aber eben alle zur Verfügung. Daher muss man noch andere Faktoren mit berücksichtigt, die glaube ich ebensowichtig sind.

     

    Zum Abschluss habe ich noch eine Fragen:

    1. Wie rechnet ihr den per Share Wert bei Unternehmen mit mehreren Aktienkategorien aus (z.B. Vorzugsaktien und Stamm?)?

    Da ich meist auf der Ebene des gesamten Unternehmens rechne, stehe ich hier gerade auf dem Schlauch. Die Marktkapitalisierung müsste doch sein: Anzahl Stammaktien *Kurs-Wert+ Anzahl Vorzugsaktien*Kurs-Wert, oder?

    Entsprechend haben die unterschiedlichen Aktienkategorien auch unterschiedliche Werte bei den Anteilen am untersehmens Ergebnis. Wie rechnet man diese den aus?

    Gruß Baum

     

  30. AvatarRüdiger

    @Wolke: Den nutze ich auch. Steht er bei 18 oder tiefer, schaue ich sehr genau hin, ob es nicht Zeit wird für einen Kauf 😉

  31. AvatarSascha Sonnenberg

    Ich habe mich mal mit Thema Anleihen intensiv beschäftigt. Für Anleihenprofis ist das Konzept der sogenannten Duration wichtig. Es gibt das Zinsänderungsrisiko an. Aber der eigentliche Gedanke hinter diesem Konzept geht der Frage nach: Wie schnell habe ich mein eingezahltes Kapital aus den regelmäßigen Zinszahlungen  wieder zurück um es neu zu investieren. Je höher der Zins , desto schneller kann neu investiert werden.

    Beispiel: Eine 30-jährige- Anleihe hat bei Emission einen Kurs  von 100 und einen Kupon von 10%.  Ich bekomme nach 10 Jahren mein investiertes Kapital (reine Zinszahlungen) wieder zurück, kann es neu investieren und erhalte dennoch 20 Jahre weitere  Zinszahlungen. Für Anleihenprofis ist dieser Gedanke fundamental.

    Als ich das kapiert habe, war mir klar, dass ich dieses Konzept auf die Dividendenstrategie übertragen muss. (Es gibt ja keine Zinsen mehr. )

    Für mich sind möglichst hohe und konstante Dividendzahlungen wichtig. Ich erwerbe Eigentumstitel die nach  X-Jahren das eingezahlte Kapital wieder freigeben für neue Investition und mir weiter zusätzliches Cashflow „for nothing“ geben.

    Bei dieser Sache ist das Verständnis für Eigentum ebenfalls extrem wichtig. Solange wir nicht in kommunistische Zeiten zurückfallen sind Aktien das bessere Geld, welches bei einer Währungsreform  schadloser aus diesem Szenario hervorgehen wird.  Thoughts for food.

     

  32. AvatarWhirlwind

    @Der Baum: Vielen Dank für deine Rückmeldung. Tatsächlich wäre ein solcher Backtest interessant. Ich gibt zwar Backtest, bei denen die Aktienauswahl auf Qualitätsparametern basiert (z.B. zum AlleAktien Qualitätsscore), nur machen diese meiner Meinung nach den Fehler, dass sie die Qualität auf Basis heutiger Kennzahlen feststellen und dann schauen, welche Rendite innerhalb einer Zeit X erreicht wurde. Meiner Meinung nach müsste man aber die Auswahl auf Basis der Kennzahlen vor der Zeit X nutzen. Weißt du, was ich meine?

    Ansonsten spricht natürlich auch nichts dagegen auf Unternehmen zu setzen, die heute gute Kennzahlen haben und dennoch günstig bewertet sind. Da fiele mir z.B. Walgreens ein…

    Kennt ihr die Aktie Ferratum? Die vermitteln Kurzkredite und sind trotz stetiger Umsätze und Gewinne von 30 € auf unter 10 € gestürzt. Warum? Liegt es an der Angst vor einer Kreditkrise (Kfz-, Studienkredite…)?

    Viele Grüße,

    whirlwind.

  33. AvatarSparta

    @Whirlwind

    „Tatsächlich wäre ein solcher Backtest interessant. Ich gibt zwar Backtest, bei denen die Aktienauswahl auf Qualitätsparametern basiert (z.B. zum AlleAktien Qualitätsscore), nur machen diese meiner Meinung nach den Fehler, dass sie die Qualität auf Basis heutiger Kennzahlen feststellen und dann schauen, welche Rendite innerhalb einer Zeit X erreicht wurde. Meiner Meinung nach müsste man aber die Auswahl auf Basis der Kennzahlen vor der Zeit X nutzen. Weißt du, was ich meine?“

    Du meinst die Quality-etf`s wo nach diesen Backtests jetzt neu aufgelegt werden… (gibt`s auch 10 Jahres-Perioden beim Kommer).

    Im Nachhinein ist man meistens klüger! 😉

    Nur für die Zukunft hat es was für eine Prognosekraft???

  34. Avatar-M

    @Baum

    Viel Spass im Urlaub ! Viel wichtiger ist doch, welchen Wein Du im Glas hast ? Einem schönen Pinot Noir oder was gibt’s? 🙂

    Ahso und ne kleine denksportaufgabe habe ich noch: schau Dir mal National Beverage an 😉

    Wert ist ins Bodenlose gefallen, weil die anscheinend bei ihrem Wasser „natural“ verwenden und ein Gericht nun die Bezeichnung verbieten will. Wo ist das hast in der Suppe dort? Weil wenn es keins gibt, wären die gut günstig.

    (Ja das Unternehmen ist kein Schwergewicht und man wird hier eher spott ernten als schulterklopfen,  als wenn man MC Donalds kaufen würde)

     

    -M

  35. AvatarDaniel (Frankfurt)

    @Sascha Sonnenberg

    Dir ist schon klar, dass sich Zins und Dividende unterschiedlich auf den Kurs auswirken?

    Glückwunsch, dass Du die Duration verstanden hast. Schau Dir doch mal Spaßes halber die Anleihebedingungen einer Unternehmensanleihe an. Muss ja nicht gleich ein Coco, Hybrid oder Callable sein.

  36. Avatarsammy

    Warum wird hier immer davon ausgegangen dass bei thesaurierenden Investoren keine Dividenden gezahlt werden? Meine etfs sind alle Thesaurierer und ich kassiere trotzdem Dividenden!

    Auch Mattoc wird das so meinen und keine Einzelunternehmen die Gewinne einbehalten!

  37. AvatarWhirlwind

    @Sparta: Sicher, die Zukunft lässt sich auch durch korrekte Backtests nicht 100-%ig sicher vorhersagen, aber ich denke, dass eine positive Vergangenheit auch Erfolge in der Zukunft wahrscheinlicher machen. So funktioniert zumindest auch die Momentumstrategie. Man setzt auf die, die gut laufen und nicht auf die (Kurs-)Verlierer oder Turnaround-Kandidaten.

  38. AvatarRudolf Rentier

    Nicht jeder Anleger will überhaupt gemäß irgendeiner antiken oder modernen Portfoliotheorie diversifizieren. Ständig diese Studien darüber, was ich alles falsch mache. Gähn.

     

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