Warren Buffetts Team kauft Amazon-Aktien


New York, 4. Mai 2019

Die Amazon-Aktie ist ein Selbstläufer. Im eCommerce und in der Cloud ist der Onlinegigant führend. Nun steigt Buffetts Team ein. (Foto: Bildschirmfoto von Comdirect).

Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway kauft Amazon-Aktien. Warren Buffett ist nicht der Käufer, sondern es sind seine Investmentmanager Todd Combs beziehungsweise Ted Weschler. Jeweils managen die beiden ein Depot von mehr als 13 Milliarden Dollar.

Buffett ist seit geraumer Zeit ein Fan von Amazon und seinem Gründer Jeff Bezos. Er lobt die Dominanz des Unternehmens und Bezos Fähigkeiten. Obwohl Buffett von Bezos begeistert ist, hat er nie Amazon-Aktien gekauft. Er hat es bereut. Bitter bereut. Aber es handelt sich eben nicht um ein klassisches Value-Papier. Das KGV ist astronomisch. Es fließt keine Dividende, Buffett mag aber Dividenden. Die meisten seiner Aktienschwerpunkte sind herrliche Dividendenpapiere. Etliche Aristokraten sind darunter, die stetig über lange Zeiträume ihre Ausschüttungen erhöhen.

Buffett kommentierte: „Ja, (…) ich war ein Idiot, weil ich keine Aktien gekauft habe.“

Schon 2018 gab Buffett über Bezos/Amazon zu: “Ich hatte keine Ahnung, dass es das Potenzial hätte. Ich habe es verpasst.“

2017 erklärte Buffett gegenüber CNBC, dass „Dummheit“ daran schuld sei, Amazons Potenzial nicht gesehen zu haben. Kennst du einen Geschäftsmann oder Vorstand, der so kritisch über sich selbst redet? Buffett ist kultig. Er nimmt kein Blatt vor den Mund. Nun haben seine beiden Investmentmanager den Fehler korrigiert. Ziemlich spät. Aber besser als nie.

Ich besitze ganze 3 Amazon-Aktien. Ich habe die Story auch verpasst. Ich Volltrottel.


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Warren Buffetts Team kauft Amazon-Aktien

  1. AvatarGainde

    Im Rückspiegel sieht alles besser aus 😉

    Ich stelle mir zurzeit wirklich die Frage, weshalb nicht alle in einen breiten ETF investieren. Da man laut Theorie den Markt langfristig nicht outperformen kann, könnten viele Investoren auch gleich in einen ETF investieren. Weshalb machen sie es nicht?

  2. AvatarObama

    „Ich besitze ganze 3 Amazon-Aktien. Ich habe die Story auch verpasst. Ich Volltrottel.“

    Warum hast Du die Story verpasst ? Buffett ist auch erst jetzt eingestiegen. Da warst Du mit Deinen 3 Anteilen schon weiter. Einsteigen kannst Du täglich und die Story wird sicherlich noch lange nicht vorbei sein.
    Buffett wird schon seine Gründe gehabt haben (auch wenn er selber nicht gekauft hat, wird er in die Entscheidung mit eingebunden gewesen sein), dass er jetzt noch einsteigt.

    Danke für Deine guten Artikel.

     

    Alles Liebe !

  3. AvatarRalf

    „Ich stelle mir zurzeit wirklich die Frage, weshalb nicht alle in einen breiten ETF investieren.“

    Weil ausgewählte Aktien auch ihren Reiz haben. Und es auch Mischungen aus Aktien und ETF geben kann.

    Liebhaber von Einzelaktien können alternativ zu breiten ETFs auch in Sektoren-ETFs investieren.

    Wir haben z.B. einen ETF auf den MSCI World Information Technology Index, der läuft gut und verteilt zugleich mögliche Risiken auf breiterer Basis. Mit so einem ETF profitiert man von Konzernen wie Apple, Microsoft ohne sich zu stark festzulegen wie bei einer Aktie.

  4. AvatarGerry

    „Ich besitze ganze 3 Amazon-Aktien. Ich habe die Story auch verpasst. Ich Volltrottel.“

    Demnach bin ich genauso ein Volltrottel: Ich hatte Amazon bereits 1998 gekauft und nach Kursverdreifachung freudestrahlend die Gewinne mitgenommen. Wie saudumm!!

    Mittlerweile verfolge ich eine buy & hold Strategie und damit geht es mir deutlich besser.

  5. AvatarFelix

    Ich habe auch nur 20 Amazonaktien, hätte natürlich lieber 200; bin aber mehrere 100 % im plus. Ich halte sie für eine der besten Titel auf dem Kurszettel, weil sie, etwa im Gegensatz zu Google, reale und digitale Welt verbunden haben wie kein anderer.

  6. AvatarAlbr

    Ich habe im Jahr 2009 75 Aktien von Amazon gekauft, die ich natürlich heute noch halte… irgendwann wird auch Amazon „Mature“, d.h. wächst nicht mehr in der Geschwindigkeit – wenn überhaupt noch – ab dann zahlt Amazon Dividende und wird ein Aktienrückkaufprogramm auflegen, so wie hoffentlich am Wochenende Berkshire…

     

     

  7. AvatarManniB

    Kurze Frage an die Profis.

    Bekam gerade vom S-Broker die Nachricht, das ich bei BP statt Dividende, auch wahlweise ne Stockdividende wählen kann. Da ich generell Dividenden reinvestiere, ist das ja top ?

    Weiß jemand ob das kostenlos eingebucht wird, oder ob da irgendwelche Gebühren anfallen ?

    Gruß

    Manni

  8. AvatarBruno

    Ich habe auch zu wenig Amazon und zu spät gekauft, obwohl ich schon begeistert war als sie noch ganz klein waren (dumm, you name it!). Kann man nicht ändern, ausser es gibt mal ein Crash dann wäre das einer meiner Kandidaten zum aufstocken.

     

    Es gibt aber auch andere Titel die interessant und günstiger sind, so habe ich Anfang Jahr Zalando nachgekauft, es war eine gute Wahl bisher. Alleine wenn ich in der Nachbarschaft schaue, täglich Berge von diesen orangen Paketen (noch mehr als von Amazon), es ist wirklich verrückt! Ich frage mich da natürlich, ob all dieses Zeugs jemals getragen wird, aber gut, der Umsatz steigt und steigt und die Gewinne auch. Natürlich Bewertungen irrational hoch, aber man braucht auch Pfeffer im Depot 😀 Natürlich sollte man nicht nur solche Werte im Depot halten.

     

    Und bezüglich Dividenden liebe ich natürlich alle Aktien mit wenig oder keiner Dividende, da ich diese ja nur besteuern muss. Firmen die stark wachsen sollten keine Dividende auszahlen sondern investieren. Als Schweizer sieht man das auch etwas anders, man sollte sich der steuerlichen Situation anpassen, aber natürlich nicht um jeden Preis, ich habe auch stinklangweilige Dividendenpapiere.

  9. KievKiev

    @ Gerry

    Du hast doch einen guten Gewinn gemacht. Was hast Du hiermit angestellt? Du hättest ja auch einen Teilverkauf machen können. 1/3 hättest Du behalten und dann in gleichen Teilen etwas diversifizieren können. Microsoft und Apple wäre zu der Zeit schon möglich gewesen. Die sind ja auch nicht so schlecht gelaufen. Weiß jetzt nicht ob Baba da auch schon möglich war.

    Mir gefällt Stock Pickung. Du hast verkauft, oder eben nicht gekauft. Also hast Du damals nicht das Potential gesehen und anderes gekauft. Da gibt es doch nichts zu beräuen.

    Ich habe z.B. Disney atark die letzte Zeit beobachtet. Ich sehe hier mehr Möglichkeiten als bei Netflix. Das sieht jetzt wohl auch der Markt so. Ich habe leider kein Disney. Aber zahlreiche andere Aktien gekauft. Somit hat mich die Aktie nicht genug überzeugt. Ich kann durch diese Tatsache mich vor Selbstüberschätzung schützen. Also was ich nicht habe fand ich wohl nicht gut genug. Auch wenn die Entwicklung mir im Nachhinein nur logisch und glasklar aus meiner Erinnerung erscheint.

  10. AvatarAndreas

    Amazon habe ich bisher auch verpasst. Ein Arbeitskollege ist damals bei 800 Euro eingestiegen und meinte, irgendwann müsse man ja einfach mal rein, wenn man dabei sein will. Wo er recht hat, hat er recht:)

     

    Suche für meine Eltern (Mitte 60) gerade stabile Dividendenwerte für die Geldanlage, um das Depot damit aufzustocken? Welche Werte haltet ihr denn derzeit für interessant und fair bewertet?

  11. AvatarAlbr

    Ich hab mir am IPO Tag ein paar Beyond Meat gekauft, ich selbst bin Vegetarier, und mal schauen was passiert… ich mache das ganz gerne am IPO Tag Aktien zu kaufen, wie z.b. Paypal (eher Spin Off, eBay hatte ich nicht)…

     

    es es ist mir klar, dass der Preis von BYND irrsinnig hoch ist 😉

    aber mal wieder die Amis, die können definitiv verkaufen 😉

     

     

     

     

  12. AvatarAlbr

    Auf Uber warte ich jetzt noch, Lyft hab ich mir nicht gekauft, ich möchte eher den Marktführer…

     

     

  13. AvatarAlbr

    Von den „großen“ Marktplatzbetreibern, habe ich außer Amazon, noch Zalando, Mercadorlibre, Alibaba und JD.com… ich denke bzgl. Internet und alles was dazu gehört stehen wir erst am Anfang…

    in den Städten wird es zunehmend zu Einschränkungen im Individualverkehr kommen, so dass die Leute (mit Geld und Auto) weniger in die Städte fahren um zu shoppen und sich ihren Krempel „aus dem Internet“ bringen lassen…

  14. AvatarKarl

    @ManniB

    Bei meinem Broker (Maxblue und Comdirect) kostet das extra.

    Maxblue sind es ca. 19€ bei 2000 Stk. Comdirect weiß ich nicht mehr.

    Gelohnt hat es sich nicht, da die Kaufgebühren deutlich niedriger sind.

  15. AvatarPatrick Kreuze

    @Alle

    Was macht ihr irgendwann mit dem vollen Depot?

    Von z.B. 500 € Dividenden im Monat kann man ja nicht leben. Werden die ETs dann trotzdem Stück für Stück wieder verkauft?

     

    LG

    Patrick

  16. AvatarManniB

    @Karl

    Danke für die Infos.

    Kann in den Agbs vom Sbroker nix finden. Werd da mal ne Mail hinschreiben.

    Hab 1600 Stück BP.

  17. KievKiev

    @ ManniB

    Solche Angebote habe ich noch nicht bekommen. Sind die Gewinne in Form von Aktien zu versteuern? Ich fände es besonders interessant, falls dies nicht der Fall ist. Also erst bei Verkauf, was ja nicht vorgesehen ist.

  18. AvatarGainde

    Wieviele Titel haltet ihr im Portfolio?

    Zwischen 10-30 Titel sollten bekanntlich ausreichen bezüglich Diversifikation, sofern unterschiedliche Branchen.

  19. AvatarGerry

    @ManniB

    Royal Dutch Shell hat bis Ende 2017 die Dividende ebenfalls wahlweise als Stockdividende bezahlt, was ich immer in Anspruch nahm. Comdirect hat mir die neuen Anteile immer pünktlich und kostenlos eingebucht.

    @Andreas

    Als stabile Dividendenwerte halte ich British American Tobacco, AT & T, Royal Dutch und W.P.Carey. Alle haben eine Div.rendite zwischen 5-7 Prozent die auch mehr als reichlich vom Cashflow gedeckt ist. Zudem wird die Dividende 1/4-jährlich gezahlt, und nicht wie bei deutschen Werten gleich gekürzt, wenns mal ein schlechteres Jahr wird.

  20. AvatarLad

    Ich habe aber im Januar auch eine super Aktie entdeckt, nämlich Allianz. Und am 8.5. fahre ich mit der U-Bahn zur HV von Allianz. Und 16.5. zur HV von BMW. Am 30.4. war ich bei HV von Munich Re, 30.1. bei HV von Siemens. Das sind tausendmal bessere Investitionen als Amazon oder Berkshire. Denn ich bekomme von ihnen 4% bis 5% Dividenden. Und in Euro jährlich mehr. Dagegen Amazon und Berkshire sind nur Spekulationen für die Anfänger ohne Dividende.

  21. AvatarBruno

    „Dagegen Amazon und Berkshire sind nur Spekulationen für die Anfänger ohne Dividende.“

    Haha der war gut.

  22. AvatarDjerun

    @Lad: Noch nie habe ich so einen Müll in einem Forum gelesen. Du musst entweder 11 Jahre alt sein und Papa steht bei BMW am Band, oder du bist ein geistig Verwirrter der Samstag Freigang hat und das Internet nutzen darf!

  23. Der BaumDer Baum

    Die Livekonferenz ist übrigens sehr spannend. Gerade wird ausgiebig über grundsätzliches Value-Investing und Amazon gesprochen. Ich versteh es zwar nicht wie man das zusammen bringt, aber so isses halt :-/

  24. AvatarBruno

    @Gainde Mindestens 15, besser 35, 10 sind zu wenig. Gegen oben gibt es keine Grenze, kommt natürlich auf die Strategie an, aber wer buy & hold macht spielt es keine Rolle, können auch 100 oder mehr Aktien sein.

  25. AvatarWorrier

    Hinterher sind wir alle schlauer… . Mit 5 aktien vor steuern trotzdem 3500  € im Plus.  Und noch sehe ich keine Konkurrenz weit und breit in EMEA.

  26. AvatarRalf

    Blackrock und Danaher sind interessante Aktien. Beim nächsten größeren Rücksetzer wird aufgestockt…

  27. AvatarWorrier

    @Ralf Danaher ist ja ziemlich interessant. Noch nie vorher gehört, aber wahnsinns Konzern

  28. AvatarBruno

    „Hinterher sind wir alle schlauer… . Mit 5 aktien“

    Genau darum sind 5 Aktien natürlich sehr gefährlich und du hattest halt einfach auch Glück, klar wenn man 18 oder 20 ist und die ersten Gehversuche macht an der Börse kein Problem, jeder der beginnt hat zuerst mal nur 1 Aktie und dann 2 etc. daher würde ich auch Anfängern empfehlen mal mit einem ETF zu beginnen. Aber gerade wenn man noch sehr jung ist kann man eigentlich nichts falsch machen ausser eben gar nicht zu investieren und zu sparen.

    Hätte ich eine Glaskugel gehabt hätte ich auch vor 10 Jahren alles auf Netflix gesetzt oder  meinen Eltern rückwirkend empfohlen alles in Berkshire zu legen, aber so funktioniert es halt nun mal nicht 😉

  29. AvatarGainde

    @ Bruno

    Ich halte aktuell 9 Einzeltitel und 1 ETF. Sehe keine anderen interessanten Unternehmen für langfristiges Buy & Hold. Vielleicht stocke ich auf 14 Titel auf, aber das soll ausreichen. Sehe mich als Anteilseigner. Lieber erstklassige Titel als mit Ramsch aufstocken bzw. diversifizieren.

  30. Avatarsteve

    @ Albr Kannst du jemand der die Bewertung von Uber überhaupt nicht versteht erklären warum ein Unternehmen das keine Gewinne erzielt 90 Mrd sein soll (wird so geschätzt). Die verkaufen Autofahrten billig, dass kann doch jeder oder und Geld verdient man offensichtlich nicht wenn’s zu billig ist.

    Hinzu kommt wenn es selbstfahrende Autos gibt wer macht dann das Geschäft.

    Wäre interessant von einem erfahrenen Boersianer zu erfahren wo der Wert zu sehen ist.

  31. AvatarAndreas

    Aus meiner Sicht liegt der Wert von Uber in der Plattform. Sie verdienen an jeder gebuchten Fahrt mit und das wird ja mit selbstfahrenden Autos sogar noch mehr werden. Im Prinzip ist Uber das Airbnb für Mobilität.

    BMW und Daimler kooperieren ja inzwischen beim Carsharing, aber im Endeffekt geht es dabei auch darum eine Plattform aufzubauen, die möglichst viele Kunden nutzen, um Mobilität zu buchen.

    Ob Uber 90 Mrd. wert ist, kann ich schlecht beurteilen, ist auf jeden Fall sehr ambitioniert. Natürlich wird da auch viel die Zukunft gehandelt. Und ich habe mir noch keinen Einblick verschafft, was Uber sonst noch so treibt, was man bisher gar nicht so auf dem Schirm hat.

  32. AvatarAlbr

    @Steve, ich bin nicht in der Lage (momentan) den Wert zu „berechnen“ bzw. einzuschätzen, da es noch keinen Wertpapierprospekt gibt; ich gehe davon aus, dass das Unternehmen massiv Verluste schreibt (ähnlich wie Amazon über etliche Jahre); die Amis gehen einfach pragmatischer vor und versuchen „mit aller Gewalt“ die Vorherrschaft zu erreichen, um erfolgreich zu sein; dafür nehmen sie jahrelange Verluste in Kauf, mit der Hoffnung irgendwann so etwas wie ein Monopolist zu sein (ähnlich Amazon, Facebook etc…)… letztendlich kauft man Hoffnung 😉

    Selbstfahrende Autos, mal sehen wann es diese tatsächlich im Massenmarkt gibt… und wer sagt, dass diese Angebot evtl. nicht von Uber kommt 😉

     

    das ist auch der Grund, warum es in D. oder EU solche Unternehmen nicht gibt, da wir uns jahrelange Verluste nicht vorstellen können…

  33. AvatarAlbr

    exakt, die Plattform/Software (letztendlich App) und die dahinterstehende Logistik ist es, was den „Wert“ darstellt…

    es wird – wie in vielen Bereichen – nur eine (maximal 2) App geben, die sich die Leute runterladen/installieren 😉

     

     

  34. AvatarManniB

    @Kiev

    Sobald ich Infos habe, schreib ich es hier.

    @Gerry

    vielleicht kannst du die Frage von Kiev beantworten ?

     

  35. Avatarsteve

    @ Andreas und Albr danke für die Antwort. Nur ich sehe nicht den Wert einer Plattform nicht, da brauchts eine Telefonnummer oder App, aber soll so sein. Bin mir allerdings sicher das Amazon eine Zeit gebraucht hat ehe sie solche Bewertungen erreicht haben. Als Vergleich ist Uber beim Boersengang 90 Mrd wert entspricht das ungefähr Daimler und BMW zusammen.

  36. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Albr, steve,

    UBER IPO Prospectus – wer viel Langeweile hat, der kann sich die knapp 300 Seiten ja mal reinziehen.

    KEY POINTS
    Uber will list on the New York Stock Exchange under the symbol “UBER,” the company said in a filing released publicly on Thursday (11.04.).
    Uber reported 2018 revenue of $11.27 billion.
    The company posted net income of $997 million in 2018, but an adjusted EBITDA loss of $1.85 billion. (CNBC)

    MS

  37. AvatarAlbr

    @Matthias Schneider, vielen Dank ! hatte ich momentan nicht auf dem Schirm…

    @Steve, WENN es so einfach ist dann könnte es jeder machen 😉

     

    wir müssen uns vermutlich von der Vorstellung verabschieden, dass man nur Fabriken, Anlagen etc. bewerten kann; Software, App, Logistik, Marktmacht ist vielleicht die Zukunft 😉

     

     

  38. AvatarJamirael

    Von Amazon habe ich leider nur 2 Aktien, beide im März diesen Jahres gekauft und somit 16% im Plus. Werde hier aber noch aufstocken.

    Danaher habe ich Anfang der Woche eine erste Position gekauft. Interessantes Unternehmen mit einem gutem Management.

    Warren Buffet ( 88 Jahre ! ) kauft übrigens nur Aktien von Unternehmen, deren Geschäftsmodell er versteht.

    Deshalb hat er nie Microsoft, Amazon, Netflix, Facebook, Google, Apple etc. gekauft. Apple übrigens erst, als er dessen enorme Kundenbindung ( Ökosystem) entdeckt hat.

     

  39. AvatarGainde

    @ Bruno

    Gibt es bestimmte Gründe, weshalb du Einzelaktien der Anlage in ETF vorziehst?

     

    Was mich persönlich an ETF stört, ist dass man aufgrund der Marktkapitalisierung jedesmal in eine „Blase“ läuft bzw. die teuersten Aktien, die man sonst nie als Einzelwerte für die Langfristanlage ins Depot holt, am höchsten gewichtet sind. Das Auf und Ab ist viel ausgeprägter als bei defensiveren Portfolios. Der FTSE All-World benötigte nach 2008 ganze 7(!) Jahre, um wieder auf dasselbe Niveau zu kommen und dies sogar mit massivem QE. Da der nächste Crash irgendwann wieder kommen wird, möchte ich in solch einer Phase lieber in ausgewählten, defensiven Titeln investiert sein.

    Wie siehst du das? ETF werden aus verschiedenen Gründe als der heilige Gral angepriesen, was mich etwas aufhorchen lässt. Mathematisch vielleicht korrekt, doch die Anlegerpsyche wird leider nicht beachtet.

  40. AvatarAndrea

    Amazon habe ich leider auch nicht, die kommen bei meinem Mann gleich hinter Nestle, wegen der Arbeitsbedingungen/Bezahlung. Daher habe ich auch keine. Ich denke, es ist eine super Aktie und ich wünschte, ich hätte schon vor Jahren welche gekauft.

    Wusstet ihr, das Berkshire Hathaway inzwischen auch in den Berliner Wohnungsmarkt investiert? Mein Mann erzählte es mir letztens, als ich ihn fragte, ob er nicht auch ein paar Berkshire Aktien kaufen will. Er zögert noch.

    Zu Danaher, von denen ich ein paar Aktien habe: An der Stelle will ich mal General Electric ins Spiel werfen, ihr wisst, dass der CEO von GE vorher bei Danaher war? Mein bisheriger Eindruck ist, dass er seine Sache bei General Electric gut macht.

  41. AvatarMicha

    @Lad

    Dagegen Amazon und Berkshire sind nur Spekulationen für die Anfänger ohne Dividende.

    (Das bzgl. „Anfänger“ habe ich nicht verstanden.) Wenn man der Definition von bspw. Robert T. T. Kiyosaki oder Jens Rabe folgt, so hast Du natürlich recht, dass Vermögenswerte, die keinen regelmäßigen Geldfluss für einen erzeugen, eine Spekulation darstellen. Eine Investition dagegen erzeugt einen regelmäßigen Geldfluss bei weiterhin bestehendem Vermögenswert. Da ich auch möglichst bald von den regelmäßigen Einnahmen leben möchte, habe ich die angesprochenen Aktien auch nur (zufällig) in winzigen Dosen in einem per VL besparten ETF. Sich Amazon, Berkshire, Alphabet usw. für bspw. nur 2 Jahre ins Depot zu legen, um dann in ausschüttende Firmen zu wechseln, wäre mir zu spekulativ. Sie zu Beginn der gehaltsfreien Lebensphase gleich ganz zu verfrühstücken, fände ich auch nicht ideal. Meine letzten (Nach-) Käufe: JNJ, WBA, WRK

     

    @ManniB

    Ich meine mich zu erinnern, dass Onvista für Reinvestition in neue Anteile (bei mir Shell, Imp. Brands) jeweils 10€ haben wollte. Ein eigener Nachkauf wäre immer weitaus günstiger für mich gewesen (Freebuy Modell).

  42. AvatarRalf

    Danaher ist ja ein Mischonzern und auch so eine Art Berkshire.

    Für mich jedenfalls ein absoluter Edelstein unter den Aktien, der Chart spricht für sich. Es braucht nach dem letzten Anstieg aber erst mal einen Rücksetzer um aufzustocken…

  43. AvatarBruno

    @Gainde

    Ich habe Anfang 90er Jahre begonnen zu investieren, damals gab es noch keine ETF’s, ich habe zu Beginn mein „Glück“ mit 3 Fonds versucht. Danach begann ich mich mehr zu informieren und einzulesen und habe die Fonds dann verkauft und mit Einzelaktien begonnen, da die Kosten dieser Fonds einfach zu hoch waren. Auch viele Fehler gemacht etc. aber mittlerweile hat sich ein schönes Portfolio mit ca. 50 Einzelaktien und 2 ETF’s entwickelt.

    Wäre ich heute nochmals 18 würde ich vermutlich mit ETF’s beginnen. Aus Minimalismus Sicht habe ich mir auch schon überlegt, es wäre doch schön, nur 2-3 ETF’s zu haben und nicht so viele Einzelwerte. Aber mich reut es, diese zu verkaufen, abgesehen davon finde ich es spannend, gute Aktien zu suchen und natürlich hat man auch die Hoffnung, etwas besser als der Markt abzuschneiden.

    Die ersten Jahre wäre ich aber definitiv besser gefahren mit einem normalen ETF, habe zu oft gekauft und verkauft, immer wieder Titel ausgetauscht etc. und auf die falschen Werte gesetzt, damals gab es auch noch nicht so viele Informationen resp. mir waren sie nicht zugänglich, das Internet gab es noch nicht zu Beginn und die Gebühren waren hoch.

    So gesehen ist es heute eigentlich ein Eldorado für private Investoren.

  44. AvatarBruno

    @Danaher

    Habe auch einige Aktien, aber eher zufällig, ich hatte Aktien in meinem Portfolio welche von Danaher übernommen wurden. Unglücklich bin ich nicht damit, sie haben ein gutes Portfolio, auch wenn ich grundsätzlich kein grosser Fan von Mischkonzernen bin, aber es gibt auch Ausnahmen 😉

  45. AvatarGainde

    @ Bruno

    Vielen Dank für deine Schilderungen, kann ich gut nachvollziehen.

    In jungen Jahren hat man zum Glück noch wenig Kapital, ideal, um Erfahrungen zu sammeln und die Schäden halten sich im Grenzen.

  46. AvatarAlex

    Hat jemand verstanden was Charlie Munger meinte als er „We Chat“ kurz erwähnt hat? (Bei der Frage zu American Express) Es ist ja part of Tencent Holding. Was hat Berkshire damit zu tun?? Ist ihm da wohl etwas versehentlich rausgerutscht?

  47. AvatarSparta

    @Gainde

    „Was mich persönlich an ETF stört, ist dass man aufgrund der Marktkapitalisierung jedesmal in eine „Blase“ läuft bzw. die teuersten Aktien, die man sonst nie als Einzelwerte für die Langfristanlage ins Depot holt, am höchsten gewichtet sind.“

    Also die brutalen Schwergewichte im MSCI World von je ca. 1-2% Apple, Microsoft, Amazon, J&J, Facebook, Exxon, Alphabet, JP und Nestle hat ein Einzel-Anleger nicht als Langfristwerte oder auch nicht höher als 2% gewichtet???

    Rational und logisch ist diese Begründung wie schon einige andere Behauptungen nicht.

  48. AvatarJan

    @Micha,

    die Finanzporno-Industrie lebt von Gerüchten, Klatsch & Tratsch. Ich würde auf dieses Geblubber in solchen Schundblättern nichts geben. Gibt’s zu wenig Geblubber das den Leser zum Kauf bewegen könnte, dann erfinden die diese „Gerüchte“ am Ende selber.

    Das ist nichts anderes als in der Regenbogenpresse „Das Goldene Blatt“ zu lesen, dass die Prinzessin Schlagmichtot einen neuen Freund hat, da sie nun eine andere Haarfarbe trägt.

    P.S. Amazon ist bei mir mit 170% im Plus. Sehr schön! 🙂

  49. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    In meinem jugendlichen Leichtsinn 😉 habe ich mir vor Jahren 10 Aktien von Amazon ins Depot gelegt. Zu einem Preis von je 161€ – zu einem KGV von >100. Ob ich das heute noch einmal tun würde? Wohl eher nicht. Glück gehabt. Habe extra mal ins Depot geschaut. Ein Plus von 987% steht zu Buche.

    Aber was hat mich damals schon die Bewertung gejuckt? Amazon war schon immer zu teuer. Meine Phantasie hat mir den Wandel der Konsumgewohnheiten der Gesellschaft vor Augen geführt. Wahnsinnig steigende Umsätze im Netz. Und das Ende ist noch nicht erreicht.

    Dazu Bezos Ideen, der Wandel im Geschäftsmodell…. sehe es wie Albr – es wird eines Tages Dividenden regnen. Vielleicht auch mal 161€ pro Aktie 😉 ?

  50. AvatarM. E.

    Habe selbst auch 25 Amazon-Aktien. Gekauft bei 1181 €. Einer meiner wenigen Growth-Werte. Zum Thema hohes KGV: Eine Aktie mag (zumindest gemäß KGV) hoch bewertet sein, aber sagt ein hohes KGV, dass die Aktie nunmehr fällt? Selbstverständlich nicht.

    Sagt ein hohes KGV, dass die Aktie nicht mehr weiter steigt? Selbstverständlich nicht.

    Amazon war mal ausschließlich Online-Buchhändler. Wer ahnte vor 20 Jahren, dass sie alles möglich verkaufen würden, geschweige denn etwas von AWS, Alexa, Prime, Music, Streaming etc. pp.?

    Und wer weiß, was in 20 weiteren Jahren ist. Klar, Amazon kann scheitern (Statement Bezos). Amazon kann aber genauso gut die nächste Berkshire Hathaway (Class A Shares natürlich) werden. In diesem Fall kann man sich selbst bzgl. Einstiegskursen von 1750 €  noch glücklich schätzen.

    Irgendwann wird es vielleicht in der Tat auch Dividenden geben. Bei Apple war das auch erst nicht vorstellbar bzw. kaum jemand hat damit gerechnet.

     

  51. AvatarMicha

    @Jan

    Ich würde auf dieses Geblubber in solchen Schundblättern nichts geben.

    Das kam nicht von mir. Ich hatte nur auf die steuerliche Seite hingewiesen.

  52. Avatar42sucht21

    @ManniB – Gebühren BP Stockdividende
    Von den Gebühren her rechnet sich die Annahme der Stockdividende erst ab einer größeren bis großen BP Depotposition. Die manuelle Anlage ist günstiger. Meine Empfehlung ist trotzdem ab mittleren Größen die Wiederanlage vorzunehmen ohne Betrachtung der Gebühren. So erhöhen Sie über die Zeit die Depotgröße sehr schön & einfach – manuell schafft das eigentlich niemand diszipliniert Käufe zur Wiederanlage dauerhaft durchzuführen. Ein automatisierter Sparplan ist im Wortsinne Gold wert, die Gebühren fallen nicht ins Gewicht. Ich habe es nicht bereut dies so zu tun mit meinen BP / Shell!

    @Ralf
    Ich bedaure Sie tatsächlich. Sie haben objektiv gesehen viel oder sogar alles (intakte Familie mit 2 gesunden Teens, bezahlten Bauplatz, Cashbestand, größeres Depot, Wahlmöglichkeit im Beruf usw.) schaffen es aber trotzdem unzufrieden zu sein weil Sie zu viel wollen und sich nicht entscheiden können. Da helfen dann psychologische Krücken wie ‚früher war alles einfacher & besser‘. Sie sollten sich klar machen, dass eine Entscheidung für etwas (4 Tage-Woche), gleichzeitig eine Entscheidung gegen etwas ist (großes Depot UND schnell abbezahltes Haus). Die Entscheidung jetzt immer noch zu zögern und zu mieten ist eine Entscheidung gegen das Haus bauen, denn Ihre Kinder werden da ja doch nie mehr einziehen.

    Auch die Auszahlung des Pflichtteils an Ihren Bruder als Grund zu nehmen nicht bauen zu können empfinde ich als Ausrede. Die 30k haben auf die Finanzierung kaum Auswirkung und außerdem erhalten Sie das Geld ja später wieder und irgendwann erben Sie eine halbe Immobilie welche Sie dann auch zur Resttilgung der eigenen verwenden können. Auch: wo ist das Problem das Depot jetzt bei Höchstständen ein wenig anzuknabbern oder gar aufzulösen. Was ich persönlich machen würde habe ich ja schon in einem anderen Eintrag geschrieben.

    @Lejero – Erschwinglichkeit der Hypothekenrate
    Ja genau, ich würde sogar sagen, dass viele Käufer Heute eine geringere monatliche Belastung haben können als das vor 15 oder 40 Jahren möglich gewesen wäre. Das Kaufen ist also sogar einfacher. Das Problem allerdings ist, dass ja auch eine Tilgung erfolgen muss und die ist bei den gestiegenen Kaufpreisen Heute viel schwieriger mit einem bei gleicher Rate extrem geringen Annuitätendarlehenszins von 1,x%.

    @Amazon

    Aktuell würden mir für eine Neuinvestition Aktien von BRK mehr zusagen. (PS.: Wo ist eigentlich Leser Fabian S. geblieben?)

  53. AvatarManniB

    @42sucht21

    Danke, ich denke 1600 Stück ist schon eine große Position, und zugleich mein größter Posten in meinem Depot (30%)

    Bei Unilever bekam ich das gleiche Angebot, allerdings bekomm ich weniger Dividende als die Aktie kostet. Daher hat sich das bei Unilever vorerst erledigt.

  54. KievKiev

    @ 42sucht21

    “Das Problem allerdings ist, dass ja auch eine Tilgung erfolgen muss und die ist bei den gestiegenen Kaufpreisen Heute viel schwieriger mit einem bei gleicher Rate extrem geringen Annuitätendarlehenszins von 1,x%.“

    Das Risiko sollte gerade bei den niedrigen Zinsen gut im Auge behalten werden. Dazu muss man gerade die Restschuld genau betrachten und möglichst am Anfang Gas mit Sondertilgungen geben. Das ist bei Annuitätsdarlehen neben unvorhergesehenen Ereignissen vorteilhaft. Falls die Zinsen bei einer Refinanzierung nach 50% Tilgung auch nur bei 2% stehen, so ist man bezüglich Zinszahlungen wieder zum Anfangszeitpunkt der Finanzierung. Wenn auch das Geld vermutlich einen geringeren Wert zugemessen wird.

    Wenn alles so bleibt wie es ist würde man am besten gar nichts abzahlen. Hier würde man am Aktienmarkt 6-8% erwarten und bei minimaler Rate tilgen und den Zinsen von 1% gegenüberstellen. Wenn die Kurse stark einbrechen und in dem Zeitfenster eine Refinanzierung mit höheren Zinsen droht wird es unter Umständen sportlich. Ich würde heute zumindest für das Risiko eine Refinanzierung mit der Restschuld und 6% Zinsen berechnen.

    Ich habe selbst ein Depot und nutze den Leverage Effekt. Aber nicht von Anfang an. Ab welcher Darlehenshöhe und Laufzeit man dieses Risiko eingehen möchte und auch kann muss sich jeder selbst überlegen.

    P.s. Den Aspekt habe ich für andere Leser weiter ausgeführt. Mir ist klar, dass Sie das alles wissen.

  55. AvatarRalf

    @42sucht21: Die 4-Tage-Woche habe ich leider nicht mehr (Jobwechsel vor 6 Monaten wg. Pflegefall Schwiegerleute, finanziell etwa das Selbe wie vorher). Auf eine Erbschaft verzichte ich zugunsten der mit im Haus der Mutter wohnenden Schwester mit Familie. Diese werden sich Eigentum noch weniger leisten können (geringes Einkommen) und kommen grade so über die Runden. Ich hatte Mutter und Schwester angeboten, gemeinsam auf dem kleineren Bauplatz in Stadtlage zu bauen. Wäre auch für die Kids besser (S-Bahn etc.). Das Elternhaus ist derzeit gut noch halbwegs gut im Schuss und verkäuflich und bereitet wegen großem Grundstück sehr viel Arbeit. Wäre im Verhältnis deutlich günstiger gekommen (Autoverzicht möglich, mehr Kapital). Leider blockt meine Mutter ab und der Schwager stöhnt nun über die viele Arbeit beim Elternhaus und viel zu großem Grundstück. Nur noch eine Frage der Zeit bis es in diesem Haus zum großen Krach kommt…

    @Hypothekenrate: Die Zinsen sind super. Man muss aber auch entsprechend hoch tilgen können. Bei niedrigen Zinsen steigt auch der Tilgungsanteil langsamer als bei höheren Zinsen. Daher kommen dann in Summe doch recht hohe monatliche Raten raus bei derzeitigen Hauspreisen. Da ich die 40 bereits überschritten habe müsste die Rate entsprechend höher ausfallen. Daher wohl besser in unserem Fall in Miete bleiben und evtl. eine Eigentumswohnung kaufen/vermieten. Wenn ein Angebot kommt. Die Mietpreise sind eben auch sehr hoch.

    @Amazon: Ist die Aktie nicht mittlerweile recht teuer geworden?

  56. AvatarNico Meier

    @Ralf

    Das Aushelfen der Mutter beim Auszahlem des Bruders hat also verhindert, dass das Haus verkauft worden ist? Mit anderen Worten ohne die 30’000 von Ralf wäre das Haus verkauft worden und der Weg für ein Doppeleinfamilienhaus mit der Schwester frei geworden?

     

  57. AvatarRalf

    @Nico Meier: Nicht ganz, aber es geht in diese Richtung. Die leben wirklich fast von der Hand in den Mund. Mein Vater war immer der Alleinverdiener und mit der Witwnrente wird eben eng.

    Alleine das wäre schon Hinweis genug, das über dem Kopf gewachsene Haus abzudrücken und wo anders neu anzufangen. Zumal der Schwager drei linke Hände hat und selbst handwerklich nichts kann. Oft ein kleines Drama. Es bestehen fast keine Rücklagen für das Haus und in den nächsten 5-10 Jahren kommen Themen wie Dacherneuerung, Heizung erneuern, alte Autos aufgrund schlechter Verkehrsanbindung austauschen etc.

    Das Haus an sich hat seinen Wert und wäre zur Zeit sehr gut zu verkaufen. Aber vom Haus alleine kann man laufende Kosten (Instandhaltung etc.) eben auch nicht bezahlen. Das kommt bisher nur langsam in den Köpfen an…

  58. AvatarSparta

    @Ralf

    Wegen familiären Pflegefall wechselst Du von 4 auf 5 Tage-Woche bei gleicher Bezahlung???

    Du verzichtest auf Deinen Erbteil und zahlst den Pflichtteil dem Verwandten aus, welcher nicht verzichtet???

    Ich kenne selbstverständlich nicht alle Deine familiären Umstände aber von außen betrachtet bist Du selbst mit Deinen Entscheidungen der Hauptschuldige und nicht der Staat, die Flüchtlinge, die hohen Steuern, die schlechten Lohnsteigerungen…

    Über die anderen motzt Du hier ständig rum und Deine eigenen Fehlentscheidungen haben absolut nichts mit Deiner Situation zu tun.

    Ein klein wenig Selbstreflexion wäre der erste Schritt zur Besserung.

  59. AvatarRalf

    Familiäre Umstände können manchmal kompliziert sein. Führt hier zu weit. Wegen sehr weiter Pendelstrecke wurde der Job gewechselt, nachdem bereits ein Umzug wegen Pflegefall erfolgt war. Es gibt eben Umstände im Leben die sich nicht immer so planen lassen.

  60. AvatarNico Meier

    @Sparta
    Das Leben das du heute lebst ist die Summe deiner Entscheidungen in der Vergangenheit. Dieses Sprichwort passt gut auf Ralfs Situation wer immer wieder falsche Entscheidungen trifft hats dan leichter wenn er alle anderen dafür verantwortlicht macht. Es wäre besser gewesen die 30’000 nicht zu zahlen so wäre das Haus schnell verkauft worden.

  61. AvatarKia

    „Familiäre Umstände können manchmal kompliziert sein“

    Du hältst aber auch das komplizierte System am laufen.

    Hättest du deiner Mutter nicht das Geld zur Auszahlung des Pflichtanteils, vom Erbe des Vaters, an den Bruder, gegeben. Hätte er das rechtlich einfordern müssen. Das Ergebnis wäre die Zwangsversteigerung gewesen. Und dass Gericht würde entsprechend der Erbquote das Geld an die Erben verteilen. Dein Bruder würde seinen Anteil bekommen und deine Schwester und du ebenso. Dein Haus könntest du bauen. Der Hauptteil wäre an deiner Mutter gegangen und sie hätte sich sicher eine schöne Eigentumswohnung davon leisten können. Jeder wäre also Selbstverantwortlich mit seinem Teil. So aber seit ihr durch das Haus ewig an einander gekettet obwohl doch alle nur unzufrieden sind.

  62. AvatarSparta

    @Ralf

    Es geht mich absolut nichts an und ich will auch nicht auf Dir rumhacken!

    Dein größtes Problem ist die Unterscheidung welche Dinge in Deinem Leben von Dir selbst beeinflussbar sind und welche Umstände von außen Du nicht ändern kannst.

    Ja, Tim ist häufig rosarot unterwegs und manche Menschen bekommen mehr Schicksalsschläge ab als andere.

    Reich oder finanziell frei zu werden ist nicht für alle Menschen möglich!

    Dies halte ich für ein Utopie auch wenn manchem hier das in der Glaubensgemeinschaft nicht ganz passen wird.

    Es gibt durchaus vielfältig andere erstrebenswerte Lebensziele welche Sinn und Zufriedenheit dem eigenem Leben geben können.

  63. AvatarJan

    @Sparta, dem stimme ich voll zu. Die finanzielle Freiheit ist sicher schön und ich höre Tim sehr gerne dabei zu. Denn er macht das mit einer bewundernswerten Geduld und einer erstrebenswerten Sicht der Dinge.

    Nur muss man nicht alles adaptieren. Ohne mein Kind wäre sicher vieles „einfacher“. Aber auf diesen Sonnenschein und Lebenslicht zu verzichten? Niemals. Lieber gebe ich vorher alles auf als ohne dieses Glück zu leben.

    Ralf, sehe nicht alles so traurig. Ist das Leben nicht schön? Und ja, damit meine ich auch den berühmten Film. 🙂

    Schöne Grüße

    Jan

  64. AvatarStefan Müller

    Verstehe den Erfolg von Amazon nicht. Alle Produkte, die Amazon anbietet, gibt’s anderswo im Netz günstiger.

     

    Dasselbe für Apple. Windows PCs und Android Smartphones bieten ein besseres Preis-Leistungsverhältnis und sind verbreiteter.

    Beide Geschäftsmodelle verstehe ich nicht und lass deshalb die Finger davon.

  65. AvatarAlbr

    @Stefan Müller, mir kommt kein Windows basiertes Produkt in meinen privaten Haushalt!!

    wenn ich sehe welche Klimmzüge die Firma (in der ich arbeite) machen muss um die Windows Produkte halbwegs sicher laufen zu lassen, bin ich mehr als zufrieden mir den Apple Produkten 😉

     

     

  66. AvatarChrissie

    @Ralf

    Ich vermute, Sie sind ein sehr hilfsbereiter Mensch, der seinen Angehörigen helfen und unter die Arme greifen möchte. Das ist eine sehr gute Charaktereigenschaft und längst nicht überall zu finden. Die Herausforderung liegt dann darin, den Punkt zu finden, wo es vielleicht besser ist, kürzer zu treten bzw. „egoistische“ Entscheidungen zu treffen, um nichts selbst auf der Strecke zu bleiben. Manchmal, wie eventuell hier bei dem bestehenden Haus, ist ein Ende mit Schrecken vielleicht besser als ein Schrecken ohne Ende.

    Das lässt sich für einen Außenstehenden aber auch immer sehr viel leichter sagen, als wenn man selbst in der Situation steckt. Wo man sich dann möglicherweise mitschuldig gefühlt hätte, wenn die Mutter das Haus hätte aufgeben müssen, auch wenn man selbst keine Verantwortung dafür trägt. Das war sicher keine einfache Situation.

  67. AvatarAndreas

    @Stefan Müller

    Beide Geschäftsmodelle sind doch relativ simpel oder nicht? Amazon ist DER Marktplatz im Internet, bei dem man quasi alles bekommt, man kann mit einem Klick bestellen oder über Alexa, die Lieferung geht schnell. Der Preis mag nicht immer der günstigste sein, aber er ist meistens gut. Und wer will schon ständig Preise vergleichen und auf allen möglichen Seiten ein Kundenkonto einrichten, wenn auch eines ausreicht bei amazon. Und dazu eben AWS.

    Und Apple ist teuer, aber es funktioniert eben bestens und ist einfach zu bedienen. Die Produkte sind top, halten ewig, alles greift perfekt ineinander. Apple hat deshalb eine enorme Kundenbindung, kaum jemand will weg von Apple, weil eben alles funktioniert. Und nun nutzt Apple mit dem Service-Bereich Stück für Stück diese riesige Nutzerbasis um noch mehr Geld zu verdienen. Dazu kommt Stück für Stück der Gesundheitsbereich und recht sicher AR. Könnte aus meiner Sicht das nächste größere, neue Produkt sein, eine AR/VR-Brille oder ähnliches. Mit 5G wird in diesem Bereich enorm viel möglich werden…

  68. AvatarThorsten

    @Gerry. Das habe ich Jahrzehnte gemacht. Verkauft bei dickem Gewinn und mich später geärgert. Seit über einem Jahr bin ich Clean, hab einmal eine Depotstruktur gewählt und kaufe seitdem nur noch zu. Die Bank bekommt von mir kaum noch direkte Gebühren, versteckte Halteprovisionen für meinen  Wasserfonds oder ETFs könnte natürlich sein. Hätte ich alles behalten, das ich je hatte, es wäre defintiv besser gewesen, im ‚Rückwärtsspiegel‘, haha.

  69. AvatarThorsten

    @Patrick

    Wenn man weniger Dividende und Einkünfte aus anderen Quellen erhält als man  monatlich benötigt, dann wird man wohl um Verkäufe nicht drumrumkommen. Ich habe eine Depotstruktur, die einige 10 Prozenter enthält, es ist nicht notwendig, dass Aktien steigen, sie müssen Dividende erbringen. Mit 3 Prozentern alleine  kommt man da nicht weit, dafür steigen die vielleicht stärker, aber dann muss man halt was verkaufen und Bankbgebühren abdrücken. Das wollte ich nicht. Deswegen die Hochprozenter (Reits), zahlen seit Jahrzehten zuverlässig, sind sicher und sind vom Markt noch immer unentdeckt und/oder unverstanden. KGV, P/E Ratio funktioniert da nicht bei der Bewertung.

     

  70. AvatarAnton

    @ Thorsten

     

    Sehe ich auch so und habe grob ähnlich meine Depotstruktur gewählt. Die Highyielder kompensieren auch schön Investitionen in Wachstumswerte, welche momentan niedrige Divirendite aufweisen bzw. (noch) keine Divi zahlen. Könntest Du Deine Positionen im REIT-Bereich mit uns teilen? Mich würde dies sehr interessieren. Bildest Du die Hochprozenter nur über REITs ab oder investierst Du auch z.B. in BDCs?

     

    Gruß, Anton

  71. AvatarDaniel

    Verstehe den Erfolg von Amazon nicht. Alle Produkte, die Amazon anbietet, gibt’s anderswo im Netz günstiger.

    Genau das sollte aber zu denken geben, wie kann es sein dass ein Unternehmen, obwohl es nicht das günstigste ist, dennoch so beliebt ist? Amazon hat stets den Kunden in den Fokus und Vordergrund gerückt und tut es noch heute. Wenn ich die Wahl zwischen einem Artikel habe der irgendwo bei einem Shop 10€ kostet und ich den Artikel bei Amazon für 12€ bekomme, dann bestelle ich dort. Warum? Weil ich weiss das die Rückabwicklung völlig reibungslos ist, dass ich innerhalb von 5 Minuten einen Supportmitarbeiter im Chat habe, ich sogar manchmal die Artikel bei Nichtgefallen nicht mehr zurückschicken muss weil es unwirtschaftlich ist. Ich bin seit über 15 Jahren Amazon Kunde und bei tausenden Bestellungen noch nicht einmal einen schlechten Eindruck vom Amazon Support bekommen, obwohl ich ihn mehrfach bemühen musste. Auch brauche keine 50 Accounts bei anderen Shops, Amazon vertraut auch auf meine Bonität und erlaubt mir Lastschrift, Amazon hat auch lange vor allen anderen kostenlosen Versand angeboten.

    Und das ist ja nur ein Teil des Amazon Universums. Unterhalb der kleinen Eisbergspitze ist ja auch noch das sehr profitable AWS Cloud Geschäft das weitestgehend vom Endkunden unterschätzt wird.

    Dasselbe für Apple. Windows PCs und Android Smartphones bieten ein besseres Preis-Leistungsverhältnis und sind verbreiteter.

    Bieten sie das? Wer mal nach 3-4 Jahren versucht ein Android Telefon weiterzuverkaufen der wird schnell erleben dass die meisten dieser Telefone knapp über Schrottwert gehandelt werden. Apple Produkte halten sich oftmals deutlich besser im Preis. Und was für den Privat-Markt vielleicht zutrifft hat im Firmen-Umfeld keine Relevanz. Einer FIrma ist es ziemlich egal ob ein Galaxy Smartphone nun 600€ kostet und das iPhone 800€. Eine Firma interessiert es aber sehr wohl ob sie einen längerfristigen Support für die Geräte bekommt. Und bis auf wenige Ausnahmen, wie etwa das Google Pixel sieht es bei den meisten Android Smartphones eher ziemlcih dünn aus. Auf dieser wackeligen Grundlage wird es mit Dienst-Telefonen schwierig. Und es wird auch schwierig wenn es um zentrale Software-Betankung, Policy Regeln und Geräte-Sperrung bei Verlust geht.

    @Stefan Müller, mir kommt kein Windows basiertes Produkt in meinen privaten Haushalt!!

    wenn ich sehe welche Klimmzüge die Firma (in der ich arbeite) machen muss um die Windows Produkte halbwegs sicher laufen zu lassen, bin ich mehr als zufrieden mir den Apple Produkten 

    Ich bin selbst in der IT und kann diesbezüglich nur sagen, dass Microsoft nicht mehr oder weniger sicher ist wie andere Produkte, zumindest seitdem Microsoft, das dürfte auch schon bis auf Vista zurückgehen, eine Trennung zwischen Admin und User Konten gemacht hat. Im Active Directory sowieso. Der einzige Umstand der hier zum tragen kommt ist einzig und allein die Verbreitung. Ein Produkt das Milliardenfach zum Einsatz kommt, wie etwa Office kann auch von viel mehr Menschen attackiert werden. Das heisst aber nicht, dass diese Fehler in Unix/Linux/Mac nicht vorhanden sind, der Kreis der potentiellen Opfer ist da einfach nur geringer. Ich erlebe eigentlich inzwischen eher das Gegenteil, dass Microsoft, insbesondere im Bereich der Verknüpfung mit der Azure Cloud massiv im Bereich Security ausbaut, hocheffiziente KI einsetzt um Unstimmigkeiten zu erkennen (siehe SIEM Lösungen) wohingegen im Bereich Unix/Linux noch sehr viel hemdsärmelig gelößt wird.

    Ich glaube dazu müsste man nur mal durch die Firmen gehen und fragen wie automatisiert und wie häufig das root-Passwort auf den Systemen geändert wird. Wieviele Linuxe sind an zentrale Verzeichnis-Dienste angebunden wie etwa dem Active Directory? Rein von der Zuverlässigkeit passiert doch da eh nichts mehr. Mein PC ist seit 2013 installiert, da habe ich ihn zusammengebaut, er hat das Update von Windows 8 zu Win10 mitgemacht und läuft seitdem durch. Ich habe noch 5 andere PCs im Haus, keiner davon ist seit Jahren auch nur einmal softwarebedingt abgestürzt. Das Gleiche trifft aufs Smartphone zu. Egal ob Windows Phone, iOS oder Android. Die Geräte laufen wochenlang durch und werden nur dann neugestartet, wenn mal wieder Updates das verlangen.

  72. Avatardirk

    @Daniel

    Im Serverbereich zeigt sich, dass Microsoft noch viel zu lernen hat um dort anzukommen wo Linux schon lange steht. Die Verbreitung ist da aus guten Grund noch nicht so hoch. Wo es auf Sicherheit und Zuverlässigkeit ankommt z.B. bei der Deutschen Flugsicherung, bei der ESA oder bei Google, nimmt man kein Windows. Im Privatbereich zählen andere Kriterien. Da ist das System erstmal durch den vorgeschalteten Router (auf dem ein Linuxderiverat läuft) zum Teil geschützt und da ist es auch nicht so schlimm wenn der User sein Windows mal neu booten muss. Ähnliches gilt im Officebereich.

  73. AvatarRagnar Danneskjoeld

    @Anton: Ich heiße zwar nicht Thorsten, aber ich verfolge (womöglich) eine ähnliche Strategie. Bei den High Yieldern habe ich u.a.:

    Apollo Commercial Real Est; AGNC Investment; Whitestone; Armour Residential; One Liberty Properties; Main Street Capital; Prospect Capital; DCP Midstream; USA Compression Partners

     

     

  74. AvatarSven

    @Gainde

    Was Du schreibst zeugt einmal mehr von den typischen Missverständnissen und Denkfehlern, die sich rund um das Thema ETF ranken.

    ETFs sind nicht das Ziel. Es geht darum, marktbreit zu investieren.

    „Was mich persönlich an ETF stört, ist dass man aufgrund der Marktkapitalisierung jedesmal in eine „Blase“ läuft bzw. die teuersten Aktien, die man sonst nie als Einzelwerte für die Langfristanlage ins Depot holt, am höchsten gewichtet sind…“

    Dann nehme einfach einen ETF auf einen Index, der die Aktien gleichgewichtet. Aber das wirst Du nicht wollen, weil es natürlich ganz andere Dinge sind, die Dich stören.

    „Das Auf und Ab ist viel ausgeprägter als bei defensiveren Portfolios.“

    Kein Problem! Dann nehme eben anteilig sichere Staatsanleihen oder Tagessgeld dazu, und schon ist das Auf und Ab nicht mehr so stark ausgeprägt. Aber auch das möchtest Du nicht. Also was möchtest Du?

    „Der FTSE All-World benötigte nach 2008 ganze 7(!) Jahre, um wieder auf dasselbe Niveau zu kommen und dies sogar mit massivem QE.“

    Ja, das ist wirklich gruselig und inakzeptabel. Bei der Deutschen Telekom benötigt man bisher 19 Jahre, um auf das alte Niveau zu kommen. Ein Ende ist nicht abzusehen. Bei Nokia, eine total sichere, schwankungsarme Nobrainer-Aktie ist es ähnlich.

    Es handelt sich um ein „Nullargument“.

    „Da der nächste Crash irgendwann wieder kommen wird, möchte ich in solch einer Phase lieber in ausgewählten, defensiven Titeln investiert sein.“

    Interessant! Warum möchtest Du beim nächsten Crash denn überhaupt investiert sein? Und was passiert bis der nächste Crash kommt.

    „ETF werden aus verschiedenen Gründe als der heilige Gral angepriesen, was mich etwas aufhorchen lässt.“ 

    Reiner Blödsinn, der nur aufzeigt, dass Du nicht verstanden hast, worum es geht. Es geht darum, breit gestreut in den weltweiten Aktienmarkt zu investieren. Und das geht für den normalen Kleinanleger nun einmal nicht anderes als über ETFs und Indexfonds. Die sind keine Quelle ewiger Jugend (heiliger Gral), sondern das bestmögliche in einer nicht perfekten Welt.

    „Mathematisch vielleicht korrekt, doch die Anlegerpsyche wird leider nicht beachtet.“

    Nein, es ist mathematisch mit Sicherheit nicht korrekt, wenn man glaubt, den heiligen Gral gefunden zu haben. Zum Glück hat das auch nie ein Befürworter von ETFs behauptet.

    Und die individuelle Anlegerpsyche wird natürlich nicht beachtet. Wie auch?

    Du bist viel zu sehr von Deinen Emotionen gefangen, was Dich am rationalen Nachdenken hindert. Du solltest eigentlich überhaupt nicht an die Börse. Das wird mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gut ausgehen.

     

     

     

     

     

  75. AvatarFabian S.

    @Tim:

    Naja so hart würde ich das nicht sehen. Man kann doch keine Highflyer rechtzeitig erkennen.  Das hat ja auch nichts mit Value Investing zu tun. Außerdem ist die Amazon Position recht klein, da sie nicht von Warren Buffett selbst gekauft wurde.

  76. AvatarAnton

    @ Ragnar Danneskjoeld

     

    Besten Dank! Einige Titel, die ich nicht auf dem Radar hatte und mir gerne näher anschaue.

     

    Anton

     

  77. AvatarThorsten

    @Dirk, @Anton wenn ich das mache, dann kommen gleich die Oberlehrer und wollen  beweisen, dass das ganz ganz schlechte Unternehmen sind, weil die Kennzahl xy und weil in der Finanzekrise Immobilienkredite und weil Immobilien sowieso Teufelszeug sind, bla bla. Als Alternative werden dann reine  Wachstumswerte oder 3%er genannt,  die in den letzten Jahren raketenhaft angestiegen wären und viel besser bla bla. Reits outperformen den S&P um ein Vielfaches, kann man alles googeln. Wen ich das schreibe dann kommen dieselben Leute und verlangen Links und sagen es sei bloß eine ‚Behauptung‘, das ist leichter als sich zu informieren. Deswegen gibt es von mir keine Empfehlungen. Zu Viele sind nicht reif dafür, sie starren auf US-Wachstumswerte und ignorieren die 99%, die es sonst noch gibt. Strategisch werde ich keine US-Aktien mehr direkt kaufen (nur im ETF-Korb), sondern mich zunehmend nach Osten bewegen, so wie die Märkte wandern. Russland, Asien. Das ist die Zukunft.

  78. AvatarGiniKoeffizient

    @Sven, @Gainde

    „Der FTSE All-World benötigte nach 2008 ganze 7(!) Jahre, um wieder auf dasselbe Niveau zu kommen und dies sogar mit massivem QE.“

    Ja, das ist wirklich gruselig und inakzeptabel. Bei der Deutschen Telekom benötigt man bisher 19 Jahre, um auf das alte Niveau zu kommen. Ein Ende ist nicht abzusehen. Bei Nokia, eine total sichere, schwankungsarme Nobrainer-Aktie ist es ähnlich.

    Es handelt sich um ein „Nullargument“.

     

    Mal abgesehen davon, dass man mittlerweile fast davon ausgehen muss, dass unter dem Pseudonym Gainde mehrere Personen Kommentare verfassen, sei mal so viel an der Stelle noch angemerkt: Total Return / Performance Index / Dividenden / Zinseszins komplett unterschlagen

    Auf die anderen Punkte gehe ich nicht ein, obgleich die Assetinflation durch QE berechtigter Kritikpunkt ist, stellt sich immer wieder die gleiche Frage, bei der die Leute einer Antwort schuldig bleiben: Was ist die Alternative?

    Aktien sind eine verzerrte Momentaufnahme. Wenn die Weltwirtschaft morgen um die Hälfte einbricht, dann hast du zwar nur noch die Hälfte an Buchwerten im Depot, aber immer noch mehr als der überwiegende Rest der Menschen. Vorausgesetzt du bildest eben diesen Weltmarkt hinreichend gut ab. Es geht bei Welt-ETFs schlichtweg nicht um Renditemaximierung oder Volatilität, sondern Chancen/Risiko-Optimierung und hier machen die Dinger einen sehr guten Job.

    Die meisten machen ohnehin den Fehler sich beim Aufbau ihres Vermögensgrundstock viel zu sehr in Details zu verlieren, anstelle der vergeudeten Zeit mehr an ihren Haupteinkommensströmen zu drehen. Denn hier ist für gewöhnlich am meisten Potential in solch einer Lebensphase vorhanden. Wenn man dann mal sicher im sechsstelligen Bereich angekommen ist, kann man immer noch anfangen mit neuem Geld Branchenwetten abzuschließen und Einzelaktien kaufen um seinen Spieltrieb zu besänftigen.

    Und wenn man gerade in der Ansparphase und ihren Anfängen ist, sollte man sich über Korrekturen, Einbrüche und vielleicht sogar Crashs freuen und erst richtig Gas geben. Besser könnte es nicht sein. Und nicht wie im Dezember bei so vielen weiter auf den maximalen Tiefpunkt warten um ihn dann zu verpassen.

  79. AvatarDanielKA

     Bei den genannten Highyieldern sind schon einige heiße Geschäftsmodelle dabei, die mit REITS überhaupt nichts zu tun haben. Aber muss jeder selbst wissen.
    nur mal als Hinweis, ein solider Dauerzahler REIT wie O liegt bei 3,8 % Dividendenrendite

    ein Highyielder der mir weiterhin gefällt und ich aktuell aufstocke ist MO (und PM) da bekommt man schöne 6 % mit schönen Steigerungen in der Dividende. Nur meine Persönliche Meinung und keine Anlageempfehlung.

  80. Avatardirk

    ein Highyielder der mir weiterhin gefällt und ich aktuell aufstocke ist MO (und PM) da bekommt man schöne 6 % mit schönen Steigerungen in der Dividende.

     

     

    Sehr gewagt bei rückläufigen Raucherzahlen und steigenden Behinderungen durch die Politik. Das konnte bisher alles durch Preissteigerungen kompensiert werden. Aber das wird sicher nicht immer so funktionieren.

  81. AvatarDanielKA

    @ Dirk: Sehe ich anders, rauchen wird nie aussterben und marktkonzentration nimmt weiter zu, zudem kommt ja noch der anheuser bush Anteil hinzu.

    Aber durch diese Ängste und Sin Stock Einstufung sind sie natürlich selten überbewertet

  82. Avatar-M

    @Baum

    Hast Fraser gekauft ?

    Ich lese gerade noch die Berichte aus 2008-2012, wobei sich abzeichnet, dass das Management sehr sehr gut zu sein scheint. Sie treffen Entscheidungen und sie zahlen Fremdkapital knallhart zurück, weil sie wissen, dass sie finanziell immer flexibel sein müssen für Einbrüche im Geschäft und wollen in Krisen sogar zukaufen. Gefällt mir sehr.

    Was hast du eigentlich so für unternehmen im depot?

    -M

  83. AvatarJamirael

    Reits outperformen den S&P um ein Vielfaches, kann man alles googeln.

    Ja, diese Aussage konnte ich auch schon ergoogeln.

    Leider konnte ich bisher keinen Reit finden, der den S&P 500 um ein vielfaches outperformed.

    Vielleicht kennt ja einer der Leser hier ein gutes Charttool, mit dem man inklusive der Dividenden nachvollziehbar den besten REIT mit dem S&P500 vergleichen kann.

    Es würde mich echt interessieren.

     

  84. Der BaumDer Baum

    @ M, genau Fraser.

    KHC, Tyson Foods, CLP Group, Fiskars, Siemens, Fraser, Newell Brands, Steinhoff

    Keine ETFs mehr. Hab mich entschieden, dass ich Sie (und alle anderen ähnlichen Produkte) nicht mag. Mag sein, dass es nicht die wirtschaftlichste Entscheidung ist, aber ich will genau wissen was ich hab und mich mit meinen Unternehmen identifizieren können.

    Grüße Baum

  85. AvatarAnton

    @ Thorsten

     

    Schade. Mir ging es um ein paar (gerne auch alle) REITs aus Deinem Depot. Ich erwartete keine Empfehlungen! Kann Deine Sicht der Dinge nachvollziehen.

     

    @ DanielKA

     

    Bin auch in BAT und MO investiert. Ich erwarte, dass die Raucher in weniger entwickelten Ländern weiterhin stark zunehmen, da Bevölkerungszuwachs. Dies  dürfte den sinkenden Konsum in der westlichen Welt kompensieren. Sollte es dennoch nicht für signifikante Kurssteigerungen reichen, wäre es nicht tragisch, da diese Unternehmen ordentliche Dividenden zahlen und die beiden Stocks habe ich, seit ich Nichtraucher wurde, mit dem Geld aufgebaut, welches ich früher für Zigaretten verpulvert habe. Ich betrachte das Geld quasi als abgeschrieben. Sobald Altria die Zielgröße erreicht (bei BAT bereits geschehen), werde ich mir ein anderes Ziel für mein Zigarettengeld überlegen.

     

     

  86. Avatar-M

    Newell und fiskars kenne ich nicht, schaue ich mir mal an. Steinhoff überrascht mich 🙂

     

    Klar darfst du bzw hätte ich es dir jetzt geschrieben:

     

    Leider zu teuer gekauft: (werde mit denen nicht arm, aber es war dumm, zu den Kursen)

    KHC , Fresenius,  BASF

     

    meine besseren Käufe vom Gewinn im Verhältnis zum Kurs: (das liegt jetzt nicht daran, dass die besser im Depot stehen, sondern daran, dass es vom Value Gesichtspunkt deutlich besser war)

    Bayer, Ingenico , BNP Paribas,  Goldman Sachs, Wells Fargo, Apple, P66 und RDS

     

    -M

  87. Der BaumDer Baum

    @ M, Fiskars kennst du bestimmt, die orang-schwarzen Gartenwerkzeuge, vor allem Äxte.

    Und Newell kennst du ggf. einzelne Marken, Marmot (Outdoor-Kleidung), Coleman (Campingsachen). Der Rest ist bei uns in Europa weniger vertreten.

    Steinhoff ist ein Spiel. Ich glaube einfach nicht, dass man ein Unternehmen mit 14 Mrd Umsatz, 15 Mrd Eigenkapital und einem Freien Cashflow vllt. 350 – 1 Mrd. (Stand 2016) auf 0 Eigenkapital bzw. 0 Einnahmen runterbescheißen kann (also bilanziell) und es keinem Auffällt. Entweder es haben alle mitgemacht, bis hin zur Prüfungsgesellschaft oder es kann sich nur um ein über Jahre verteiltes klein, klein handeln. Der ersten Veröffentlichungen nach trifft zweiteres zu.

    Wäre auch schlimm und ggf. killts das Unternehmen –  aber aus meiner Sicht ist das Unternehmen zu groß und diversifiziert als dass alle Werte weg sind. Wenn sie untergehen, dann eher an den Folgen des Skandals (Liquiditätsprobleme)  Mal sehen, morgen kommt der überarbeitete 2017er Jahresbericht ??

    Ich muss aber auch sagen, ich bin im zweistelligen Centbereich eingestiegen, also am unteren Ende des ganzen.

    Grüße Baum

     

  88. Avatar-M

    @Baum

    Ja klar, die Werkzeuge sagen mir was, jetzt wo ich ein Bild vor Augen habe:-)

    Mit Outdoor kenn ich mich nicht aus.

     

    Ist bisher die logischste Erklärung zu steinhoff die ich gelesen habe, muss aber gestehen, dass ich in der Thematik bei denen nicht drinnen bin (außer das da mit der Bilanz was ist und gefälscht wurde etc weiß ich da nix), da mich die Firma nicht interessiert.

    Du hast ein interessantes Depot, ohne die üblichen Verdächtigen, was egal ist, so lange man gute Unternehmen, zu guten Kursen gekauft, lange hält 🙂

     

    -M

     

     

  89. Der BaumDer Baum

    @ M, ich würd auch gerne die üblichen Verdächtigen kaufen. Wie Herr Buffet gestern aber wieder einmal deutlich herausgestellt hat: man kann für die besten Unternehmen trotzdem den falschen Preis zahlen. Dann hab ich nichts davon.

    Bei deinem Depot finde ich den hohen Anteil an Banken interessant. Davon hatten wir es ja schonmal, ich bin da aktuell noch eher zurückhaltend. KHC kaufe ich ggf. nach den nächsten Zahlen nach. Wenn sie genaueres zu den Bilanzproblemen gesagt haben.

    Grüße Baum

  90. Avatar-M

    Khc: bin da viel zu teuer rein und zu schnell nachgekauft. Auf aktuellem Niveau finde ich die sehr gut.

     

    Ja ich habe auch die Versammlung mehrere Stunden geschaut. Den Rest schaue ich mir auch noch an. Er hat es mehrmals gesagt das gute Unternehmen, die zu teuer gekauft wurden, kein gutes Investment sind. Ich glaube ihm das und man kann es ja auch sehen bei vielen Konzernen mit kgv 20-30, dass da nicht viel Rendite zu holen war die letzten 5 Jahre und mehr.

     

    Ich bin selbst bankkaufmann, bin da affin für, da ich das geschlftnodel genial finde. Man benötigt kaum Kapital und verdient sich wie durch zauberhand dumm und dämlich. Zumindest in USA. Wobei BNP und ING ik Europa auch Milliarden verdienen und KGV <10 haben. Super ! 🙂

     

    -M

  91. AvatarDanielKA

    @ Baum/M: Goog und MO wären nichts für euch?

    Fresenius bietet sich ebenfalls als Nachkauf an.

  92. Avatar-M

    Daniel

    Bei Kurs 650$ würde ich gerne in Google investieren. Dann würden die meinen Kriterien entsprechen, wo aktuelle Gewinne und Wachstum berücksichtigt, mir eine angemessene Rendite bringen (kalkulatorisch).

    In Tabak und Rüstung investiere ich nicht (möchte aber keine Diskussion lostreten wieso ich dann Bayer habe und andere auch ethisch fragliche Konzerne), da ich kein Geld in diesen Branchen verdienen will. Die Branchen an sich sind super zum Kohle machen….

    …Ich hoffe such mit meinen investments gut Geld zu erwirtschaften.

     

    Fresenius habe ich mit 40eur bewertet und hätte wohl zuschlagen sollen als sie da standen….Bewertung war da aber noch nicht durch 🙁

     

    -M

  93. AvatarDanielKA

    @ M: Du setzt ziemlich strenge Maßstäbe bei der Bewertung an, aber ich denke du wirst bei der nächsten Korrektur belohnt werden, wichtig ist nur das ein Teil des Kapitals bereits für dich arbeitet. Die 100 % Cash Seitenlinienfraktion wird nicht profitieren.

    Ich habe heute MO aufgestockt und eine Erstposition Alphabet gekauft.

  94. Avatar-M

    Daniel

    Habe ja geschrieben, welche Werte sich bereits im Depot befinden. Dieser Teil arbeitet bereits vom Kapital. Ca. 30% ist auf der Seitenlinie und wartet arbeiten zu dürfen. Ich möchte mich aber nicht als Market timer sehen, sondern ich kaufe einzelne Unternehmen die günstig sind egal wie der Markt steht.

     

    Meine Bewertungen sind recht konservativ getroffen das stimmt. Es reicht mir 1-2 käufe im Jahr zu tätigen. Wenn es 0 sind, dann kann ich mit Leben.

    Ich denke ich belohne mich irgendwann. Wenn dann die aktienquote 100% ist, ist das auch ok.

    -M

  95. AvatarDanielKA

    @ M: Das ist bei mir angekommen, alles gut. Ich zähle dich nicht zu den ewigen Seitenlinienstehern dazu.

    Habe selbst nach meinen erfolgten Käufen aktuell noch 25 % Liquidität (vorsorglich wegen Immokauf, aber da tut sich leider nicht viel)

  96. Avatar-M

    Ja dieses „ich warte bis es knallt Market Timing“ ist ja nur mit Glück zu schaffen, jedoch einzelne Unternehmen die mal in ungnade fallen traue ich mir zu zu identifizieren. Ich möchte auch nicht ein tolles Investment auflösen, nir weil der Markt steigt oder fällt.

    Hab ich investiert und die Rendite liegt bei mindestens 12% p.a. kalkuliert. Dann soll der Markt machen was er will 🙂 Hauptsache das Unternehmen verdient die nächste 10-x Jahre weiter und hoffentlich immer mehr. Der Markt gleicht das schon an irgendwann.

     

    -M

  97. Der BaumDer Baum

    Google habe ich mit 690 $ bewertet. Wäre natürlich ein super Unternehmen.
    Bzgl. KHC ist gerade ein neues Statement rausgekommen. Hier ein Auszug:

     
    The Company’s investigation and review described above identified required adjustments of approximately $208 million, of which approximately $27 million was recorded in the previously furnished fourth quarter 2018 cost of products sold. As a result, the cumulative net misstatements to the previously furnished or reported annual and interim financial statements were approximately $181 million, which, when reflected over the relevant periods, resulted in misstatements that are not quantitatively material to any prior year or quarter, but would have been significant to the fourth quarter of 2018 if corrected in that period. The impact of these corrections to previously reported financial statements is an increase to cost of products sold of approximately $25 million in 2015, $26 million in 2016 and $100 million in 2017. The impact to the previously furnished financial statements in 2018 is an increase in cost of products sold of approximately $30 million. These misstatements were also not quantitatively material to any quarter, with the largest correction being a $38 million increase to cost of products sold in the third quarter of 2017.
    In addition, the Company evaluated other elements of these complex supplier contracts and arrangements, including the classification of leases embedded in supplier arrangements as capital or operating. As a result of the review, the Company identified certain arrangements that were improperly classified as embedded capital leases. The correction of this error did not impact previously reported 2017 net income and resulted in a decrease to previously furnished 2018 net loss of approximately $2 million. The correction reduced previously reported 2017 Adjusted EBITDA by approximately $2 million and previously furnished 2018 Adjusted EBITDA by approximately $33 million. The Company will also correct for these misstatements in connection with the restatement.
    Intangible Asset and Goodwill Impairments
    Subsequent to the issuance of the Company’s Current Report on Form 8-K on February 28, 2019 disclosing material impairments, the Company identified errors in the calculations performed in connection with the interim goodwill and intangible asset impairment testing in the fourth quarter of 2018. The Company identified certain errors in projected net cash flows and allocation calculations, which resulted in a net increase of approximately $13 million to non-cash impairment losses in SG&A, as further described below.
    The Company identified errors in the allocation of forecasted cash flows to certain brands used as a basis for the interim goodwill and intangible asset impairment testing as of December 29, 2018. Correcting this allocation error resulted in an increase to the impairment loss initially calculated for intangible assets of approximately $278 million, partially offset by a reduction to the impairment loss initially calculated for the goodwill reporting units of approximately $173 million. In addition, the corrections to the carrying value of the balance sheet at December 29, 2018 recorded as part of the correction of supplier rebate misstatements described above resulted in a further reduction to the goodwill impairment loss of approximately $92 million. The net impact of these misstatements was an increase of approximately $13 million from the previously disclosed $15.4 billion impairment loss in the fourth quarter of 2018.

    The Kraft Heinz Company (KHC) | 8-K https://seekingalpha.com/filing/4473396?source=ansh $KHC

    Hört sich für mich nicht so gravierend an.

  98. Der BaumDer Baum

    Nochmal zu Google, ich würde aufgrund der Struktur der Aktien trotzdem nur bedingt zugreifen. Die Gründer haben zuviel „Macht“. Da fehlt dann das Korrektiv des Boards.

  99. Avatar-M

    Viel Wirbel um einen mückenschiss. Hoffe das nimmt ein bissl mal den verkaufsdruck raus bei dem Unternehmen.

    -M

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *