Vom Gehalt geht alles in den Konsum: Die moderne Pleitegesellschaft

Schlagerstar Michael Wendler auf seinem Boot, das er offenbar wegen seiner Schulden verkaufen musste. Bildschirmfoto YouTube: Sein Song “Egal”.

Die Menschen glauben, wenn sie jeden Tag Plunder kaufen, werden sie zufrieden. Gerade in der höheren Mittelschicht wird übertrieben. Familien haben ein Haus und ein Ferienhaus. Zwei Autos. Finanzierungen werden munter genutzt, teure Urlaube gehören (abgesehen von Coronazeiten) dazu. Eine imponierende Küche ist ein Muss!

Dann kommt eine überraschende Rechnung, es geht etwas kaputt oder der Bonus fällt aus und plötzlich fällt das Kartenhaus zusammen. Diese Leute können ihre laufenden Ausgaben nicht mehr pünktlich zahlen. Ihnen fehlt das Geld für die nächste Hausrate, das Essen, die Autoinspektion. Beziehungen gehen kaputt. Die Scheidung kommt, wenn sich der Ruin nicht mehr vermeiden lässt.

Wohnen, Auto, Essen: Die Ausgaben sind zu hoch

Es beginnt alles damit, dass die Ausgaben zu hoch sind. Für die Kategorien Wohnen, Auto, Essen… wird zu viel ausgegeben. Es sollte alles in Relation zur Einnahmeseite stehen. Alles sollte im Rahmen bleiben.

Weil ich ein vorsichtiger Mensch bin, halte sich sogar diese Vorgaben für zu großzügig. Am Ende des Monats solltest Du mindestens 20 Prozent von Deinem Nettoeinnahmen sparen, damit du dir etwas aufbauen kannst. Wer nicht spart und investiert, lebt von der Hand in den Mund.

Das Leben in einem Konsum-Hamsterrad ist ein weit verbreitetes Problem. Alleinerziehende Mütter machen es. Junge Berufsanfänger leben so. Sogar Professoren, Führungskräfte aus der Industrie und Ingenieure werden Lemminge des Konsums. Die Lebenshaltungskosten sind zu teuer. Es bleibt wenig bis kein finanzieller Spielraum. Was reinkommt, geht raus. Die Schulden, die erdrückend wirken, können dann das Fass zum Überlaufen bringen.

Nimm Schlagerstar Michael Wendler. Er hat einen protzigen Lebensstil, aber gleichzeitig Schuldenberge. Oliver Pocher macht sich über die Luxus-Scheinwelt des Promis lustig:

In 30 Jahren Millionär

Es geht anders. Spare und investiere aggressiv. Du kannst Millionär werden. Wenn du 10.000 Euro im Jahr in einen ETF steckst, kannst du in 30 Jahren Millionär werden. Wer mehr Gas gibt im Job und 20.000 Euro im Jahr ins Depot schaufeln kann, kann nach 22 Jahren Millionär werden. Ich unterstelle eine Rendite von sieben Prozent. Diese Tabelle zeigt dir, wie es geht:

Diese Tabelle ist vom Blog “Four Pillar Freedom“. Der Blog ist der Hammer! Mega. Bildschirmfoto.

Der Trick ist früh mit dem Investieren anzufangen, wie diese Tabelle zeigt. Sie ist dem Buch “Automatisch Millionär” (Affiliate) von David Bach entnommen:

Der frühe Vogel fängt den Wurm.

Das Buch von Finanzexperte Bach beschreibt drei Personen: Billy fängt im Alter von 15 Jahren an, 3000 Dollar jährlich für 5 Jahre zu investieren, bis er 19 Jahre alt ist. Dann hört er auf und lässt das Geld arbeiten. Susan fängt mit dem Sparen erst im Alter von 19 Jahren an. Sie braucht acht Jahre, bis sie 26 Jahre alt ist. Dann lässt sie das Geld arbeiten. Kim wartet, bis sie 27 Jahre alt ist. Sie braucht bis zum 63. Lebensjahr, um die Million zu erreichen.

Die meisten denken nur ans Konsumieren

Die meisten Menschen folgen kaum ihren Visionen. Sie haben keine wirklichen Ziele. Sie leben in den Tag hinein, sie folgen eher ihren Ängsten. Auf ihre zum Teil wirren Gedanken hören sie. Anstatt für klare Strukturen zu sorgen. Für Optimismus. Für einen Plan. Sie folgen nicht ihrer nächsten Aufgabe, die sie sich stellen.

Beeindruckt hat mich Blog-Leser Denny. Er hat sich einen Plan gemacht. Er ist sehr motiviert. Das ist etwas, wovor ich großen Respekt habe.

Zum Schluss ist mir wichtig zu sagen, dass viele Wege zum Erfolg führen. Es gibt nicht den perfekten. Auch bei der Wahl der Aktien. Es ist überhaupt keine Schande, einfach in Indexfonds zu investieren. ETFs sind ein tolles Instrument. Es klappt. Es ist super einfach. Die einzelne Aktienauswahl ist nicht unbedingt anderen Anlagemethoden überlegen. Wer es verpasst in jungen Jahren anzufangen mit dem Investieren, der macht es eben später. Es ist nie zu spät.

Das ist mein neues Video aus New York:

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  1. Das sind natürlich sehr schöne Positionen, Deine Netflix und CS Eventim. Das ist she motivierend, immer und wieder, sich das anzuschauen. Ist das Deine bewusste Strategie, dass Du nur einmal kaufst und laufen lässt (also nicht ab und wann sukzessive aufstockst?) oder lag es damals einfach nur daran, dass Du seinerzeit dabei warst Dein Depot aufzubauen und die Cash-Flows für Aufstocken und Eingehen neuer Positionen gleichzeitig nicht ausreichten?

  2. @ Tobs

    Ich kaufe nur meine US-Dividendenaktien zu. Das geht automatisch und kostenlos in den USA über DRIP-Pläne.

    Als ich CTS und Netflix gekauft hatte, hatte ich nicht mehr Geld flüssig gehabt. Sonst hätte ich noch mehr investiert. Ich bin generell ein Fan von Einnmalköufen und dann suche ich mir den nächsten Kandidaten aus. Ich stocke allenfalls über Dividenden auf.

  3. Habe mir heute ein paar Kimberly-Clark-Aktien gegönnt. Auf den Pott wird immer gegangen. Der starke Euro macht den Einkauf von US-Aktien gerade richtig interessant!

    Viel Erfolg euch allen

  4. Geschmacksverlust kann ein Anzeichen für Corona sein, auch wenn sonst keine Symptome vorhanden sind.

    Bitte seid also vorsichtig, wenn ihr plötzlich die Musik von Wendler gut findet.

  5. Hallo zusammen,

    als ich die ersten Zeilen las, habe ich mich an meinen Arbeitskollegen erinnern müssen, als dieser mir zum ersten Lockdown im April sein Leid klagte, dass er Hauptverdiener sei, seine Frau lediglich auf Minijob-Basis und er hätte zwei Kredite an der Backe für jeweils ein Haus und einen Mittelklassewagen.

    Der Jahresbonus wäre für Ihn schon fest verplant.

    Die Prämie haben wir, unserem Arbeitgeber sei Dank, bereits ausbezahlt bekommen und sein Kartenhaus hält sich noch.

    Da sieht man wieder wie einige Teile der Mittelschicht ihre Finanzen auf Kante genäht haben.

    Viele Grüße

     

  6. Eines kann man dem Wendler aber lassen, er hat das gemacht was an erster Stelle kommen sollte – sich auf die Einnahmen zu fokussieren.

    Klar sollte er nicht alles rausschmeißen, aber er wird pro Monat alleine durch seine Reichweite, Musik, Partnerschaften sechsstellig verdienen. Das muss man erstmal hinbekommen.

    Wenn er jetzt noch ein bisschen zurückstecken würde, dann wäre er schon ordentlich dabei.

     

  7. @Tim:

    Sagmal, ist es nicht eigentlich ungünstig für dich Menschen vom Konsum wegzubringen? Wenn sie bspw. das Netflix-Abo kündigen um zu sparen dann schmälert das ja deine Dividende. Solltest du in deinem Blog nicht vielmehr Menschen zum Konsum bewegen um deine Gewinne zu maximieren? Dadurch würdest du doch viel schneller deine finanziellen Ziele erreichen.

  8. @ AktienNewbie der Tim gibt einfach nur gute Tips und Ratschläge.. das ist alles.. er denkt nicht an sich sondern an seine Mitmenschen.

    Jeden Monat Aktiensparen.. was gibt es denn besseres? 🙂

  9. @Mark 85
    Darts ist net so meins. Aber viel Spaß damit 😉

    Buy and hold 😉 – Meine nächste Position: Paradox Interactive (Gaming).

    Toller Blog übrigens Tim. Verfolge dich schon eine Weile.. weiter so..

  10. An Johannes: Videospielen geht im Dezember natürlich auch. Ich habe mir vor einigen Wochen nach einer langen Auszeit wieder eine Konsole (Xbox Series S) zugelegt. Paradox Interactive sagt mir spontan nichts, aber hast du das kürzliche Kursdebakel der Cyperpunk-2077-Macher mitbekommen?

  11. „Susan fängt mit dem Sparen erst mit 19 Jahren an. Sie braucht acht Jahre, bis sie 26 Jahre alt ist.“

    Also, da muss Susan aber dringend an ihrer Einstellung arbeiten. Acht Jahre brauchen, um sieben Jahre älter zu werden? Selbst ich habe es geschafft, in sieben Jahren sieben Jahre älter zu werden. Aber ich arbeite an mir, und bin zuversichtlich, dass es machbar ist in höchstens fünf, vielleicht auch nur vier Jahren die sieben zusätzlichen Kerzen auf den Kuchen zu bekommen! Schlimm, wie sich die Leute gehen lassen…

    Danke für den Schmunzler am Morgen!

  12. @ Alberich

    Bitte die Tabelle anschauen. Sie fängt im Alter von 19 Jahren mit dem Sparen an und zieht das 8 Jahre durch:

    19. Lebensjahr (1)

    20. Lebensjahr (2)

    21. Lebensjahr (3)

    22. Lebensjahr (4)

    23. Lebensjahr (5)

    24. Lebensjahr (6)

    25. Lebensjahr (7)

    26. Lebensjahr (8)

  13. @ Daniel, Der Domi

    Mit dem Beispiel für das Rad wollte ich zeigen, dass ideale materielle Dinge nicht unbedingt sinnvoll sein müssen. Ehrlich gesagt kann ich meinen tatsächlichen Bedarf noch gar nicht richtig einschätzen. Hier fehlt mir die Erfahrung.

    Das Canyon Gravel On würde mir sehr gefallen. Es ist ein Pedelec und unterstützt bis 25 kmh. Es wiegt dadurch allerdings auch 17 kg. Mit den genoppten Reifen ist man auch langsamer als mit 4 Seasons Rennrad Reifen. Und ich möchte auch nicht im Dunkeln durch Waldwege fahren und am Ende einen Platten haben.

    Wenn ich sehr langsam fahre unterstützt das Rad. Wenn ich schneller bin muss ich allerdings mehr Leistung aufbringen, da das Rad grob das doppelte von meinem Rennrad wiegt. Das macht dann schon etwas aus.

    Bei weiterer Recherche habe ich auch entdeckt, dass ein Pendelrad bei diesen alltäglichen Touren leidet. Ich werde im Winter fahren und auch bei schlechtem Wetter. Eine Rennrad Tour hätte ich bei solchen Bedingungen nicht gestartet.

    Ich gehe an die Sache klassisch heran. Ich fahre mein Rennrad und sammel erst einmal Erfahrung. Und dann schaue ich, ob eine anderes Rad sinnvoll ist. Bei starkem Regen oder leichter gesundheitlicher Schwäche wäre eine kraftvolle Unterstützung des Pedelecs nicht verkehrt. Meine Fahrzeit wird zwischen 40 Minuten und 60 Minuten betragen. Bei 40 Minuten wäre ich extrem schnell und bei 60 Minuten einen Tick langsamer als 25kmh Schnitt. Realistisch wird es 50 Minuten dauern, die 24 Kilometer zu fahren.

    Das sind natürlich Luxusprobleme. Ein Firmenwagen steht mir zur Verfügung. Zum Pendeln möchte ich ihn allerdings nur minimal einsetzen um an manchen Tagen Zeit zu sparen. Für die eigene Fitness und Umwelt fahre ich lieber Rad. Den Punkt betrachte ich allerdings auch. Wenn ein Firmenwagen verfügbar ist, macht es dann überhaupt Sinn ein Pendelrad für 5 k€ zu kaufen? Das Rad würde ich als Jobrad leasen und dann kaufen. So gehen die Kosten vom Brutto herunter und die Gesamtkosten reduzieren sich um ca. 1/3.

    Außerdem weiß ich aktuell auch noch nicht, ob ich überhaupt die Anfahrt von 24 km haben werde.

    @ Daniel

    Das Zeitkonto kannst Du auch verwenden um einen Roadtrip durch die USA zu machen. Das habe ich übrigens auch vor. Die Erlebnisse werden dort auch ohne Familie mit 40 Jahren anders sein als mit 60 Jahren. Das heißt nicht, dass sie mit 60 Jahren schlechter sind. Sie werden nur anders sein. Du kannst ja auch mehr als einmal einen Roadtrip machen.

    @ Tim, Alberich

    Alberich hat die Jahre einfach anders betrachtet. Die Frau ist nach einem weiteren Tag 27 Jahre. Oder anders ausgedrückt hat sie an ihrem Geburtstag gestartet und ein Tag vor dem Geburtstag aufgehört. Die Tabelle ist aber schon sehr schön. Hätte ich mal lieber mit 15 Jahren angefangen Geld langfristig zu investieren 😉

  14. Sagmal, ist es nicht eigentlich ungünstig für dich Menschen vom Konsum wegzubringen?

     

    Ich glaube, du überschätzt Reichweite und Einfluss dieses Blogs. Auch Medien mit gigantischer Reichweite sind oft nicht erfolgreich darin, Leute zu motivieren, ihr Hirn einzuschalten und vernünftig(er) zu handeln  😉

     

  15. Lieber Tim,

    ohne Konsumenten verdienst du ja weder die Kursgewinne noch Dividende. Lass doch solche Leute, die was kaufen wollen. Ich brauche diese Konsumidioten, die mich ernähren. Ich hoffe nicht sehr, dass diese Leute hier lesen und dann umdenken, Konsum zu verzichten, das wäre sehr schlecht für mich.

  16. @ Slowroller

    Da das Leasing von dem Brutto Einkommen abgezogen wird muss der Arbeitgeber involviert sein. Das Leasing an sich übernehmen in den meisten Städten Firmen. Am Ende sollte das Rad zu dem reduzierten Preis übernommen werden. Allerdings muss der Arbeitgeber den Mehraufwand bei der Abrechnung anbieten. Folglich unterstützen nicht alle Firmen so ein Modell.

    Es ist auch oft fraglich, ob sich das Modell für den Arbeitnehmer lohnt. Es ist grob ein Rabatt von 1/3 des Kaufpreises aus dem Laden. Bei eBay Kleinanzeigen gibt es oft Eisdielenräder in sämtlichen Preisklassen mit Staubschicht für den kleineren Preis.

    @ Corona Bonus

    Das ist ein ähnlicher Punkt. Es gibt Firmen mit starken Controlling und Abrechnung und eben andere. Manche Firmen achten auf Shareholder Value. Andere haben auch die Mitarbeiter im Sinn. Ich würde zumindest bei entsprechenden Gestaltungsmöglichkeiten immer alles mitnehmen. Für mich und meine Kollegen.

  17. @Finanzbär: Du hast wohl noch nichts von seinem Telegram-Kanal gehört? Das hat dem Wendler DSDS versaut, alle seine Werbepartner und seine Reichweite und hat ihm insbesondere von RTL, Kaufland und den Geissens eine Menge Klagen eingehandelt. Seine Musik dürfte darunter auch massiv leiden. Jetzt hat er nur noch Reichweite mit Verschwörungstheorien und die bringen kein Geld ein. Hat wohl >1.000.000 EUR Steuerschulden, deshalb versteckt er sich auch in den USA. Der Kerl ist finanziell (und mit seiner Intelligenz) am Ende.

  18. Jaja der Pocher, ist ja immer schön zu lesen, wenn die B und C Promis sich gegenseitig in die Pfanne hauen. Oder sind das schon A Promis? Unser bester A Promi liegt ja schon ein Weilchen unter der Erde. RIP Heinz Erhardt. Du warst der Beste und mit Abstand witzigste.

  19. “Da sieht man wieder wie einige Teile der Mittelschicht ihre Finanzen auf Kante genäht haben.”

    Durchaus, es gibt aber auch sehr viele vernünftige Leute die kostenbewusst leben. Mit dem Gehalt ist es bekanntlich so eine Sache. Werden durch Corona noch einige zu spüren bekommen. Meine Frau arbeitet zur Teilzeitstelle (hohe Abzüge dank Steuerklasse 5, andere Konstellation aber auch nicht sinnvoller) zusätzlich nebenbei etwas auf Minijob-Basis. Coronabedingt bricht dieses Geld nun die nächste Zeit wegen Schließungen weg. Gerade bei den Minijobs könnte man gesetzlich sicherlich noch das eine odere andere optimieren.

  20. Wir unterstützen das arme Disney jetzt mit Disney+ 🙂

    Wenn wir noch 2-3 Bekannte finden, die sich daran beteiligen, wird es aber nicht zur finanziellen Belastung.

    -M

  21. @ -M

    Als Anteilseigner von Disney bedanke ich mich recht herzlich….. 😉

    Wir haben es vor kurzem auch gebucht. Disney, Star Wars, Marvel, Pixar, National Geographic. Prima Familienkanal. Und der Mandalorian erst …. hach.

    @ Slowroller

    Prima Kommentar da neulich.

  22. @ Der Domi

    Das tut mir in der Seele weh. Vor Corona bin ich das ganze Jahr über gependelt (2x20km). Unabhängig vom Wetter. 

    Die Aussage gefällt mir gut und deckt sich auch ein wenig nach meiner Suche nach speziell solchen Vorraussetzungen. Wie würde Herr Kommer Deine Lage analytisch korrekt betrachten? Ich nehme na so in der Art:

    Dank Home Office kannst Du Die Deine Zeit nach Belieben einteilen. Die Zeit für 2*20km kannst Du beliebig wie auch die Strecke auswählen. Folglich kannst Du mit den Freiheiten schönere Strecken aussuchen und vielleicht auch länger fahren, da Du die Zeit frei einteilen kannst.

    Dem stimme ich in der Theorie zu 100% zu. Allerdings habe ich auch eine Vorstellung von der Realität. Da sieht es so aus. Heute ist es ein wenig feucht, morgen etwas neblig und übermorgen muss ich ausnahmsweise ein paar Erledigungen durchführen und schwupps ist die Woche vorbei und man sehnt sich nach der Zeit im Office mit den routinierten Weg zur Arbeit, bei jedem Wetter. Wenn man weiß was man langfristig möchte ist es mitunter von Vorteil dies als Routine zu etablieren.

    Ich möchte wieder mehr Rad fahren. In meiner Freizeit fehlt mir allerdings durch die Familie die Zeit dafür. Mit dem Pendeln habe ich zumindest eine Routine. Ich kenne Jemanden mit 30km einfacher Strecke. Er fährt jeden Tag mit dem Rennrad. Er ist auch auf manchen Radrennen in der Freizeit dabei. Ich glaube er muss dafür noch nicht einmal sonderlich trainieren. Woher das wohl kommt?

  23. Free

    Richtig, Mandalorian…ich liebe Star Wars.

    Das gute, es ist monatlich kündbar. Nutzten wir es zu wenig, kommt es weg im Frühjahr. Ich denke aber mal, dass wir noch 2 Leute finden zum teilen, dann reden wir von 2-3€ p.M. – vertretbar. Dafür Kosten unsere Handyverträge nicht viel ggü vielen anderen.

    -M

  24. @Kiev, ich weiß was du meinst. Ich habe auch Familie. Um den Impact mit dem Rad fahren im Rahmen zu halten stand ich immer um 05:00 auf und fuhr um spätestens 06:00 los. Nur mit eingeschliffener Routine und Liebe zum Radfahren geht das auf Dauer. Aktuell leiden meine Trainingskilometer etwas. Ich gehe nun in der Mittagspause öfters laufen.

  25. Wegen aktueller Ereignisse melde ich mich, als Warnung bzw. als Information oder Entscheidungshilfe.

    Ich habe aktuelle drei Problemfälle im Depot, alle drei habe mit Einzelaktien und sogenannten “Kapitalmaßnahmen”  zu tun. Vom Kapitalverlust bis zur Kapitalleiche ist alles dabei.

    Die Aktie Allgeier hatte einen Spin-off , der Kurs ist dadurch um 80% abgesenkt worden, dafür bekam man eine Aktie von Nagarra eingebucht- eigentlich. Die Bank hat mich aufgeklärt, dass es bei Spin-offs einen Stichtag gibt und ich die Aktie wohl zu spät erworben hatte. In Folge machte ich den Kurssturz mit (von über 80 auf unter 20) , bekomme aber die Spin-Off-Akten NICHT. Deshalb muss ich einen Verlust von 80% verkraften. Zu der Frage, warum die Aktie nach dem Stichtag überhaupt noch – auf dem hohen Kursniveau handelbar sei machte der Ansprechpartner der Bank  keine Angabe, weil er das auch nicht wisse. Er konnte über sein System auch nicht den Stichtag ermitteln (weil es zu langsam war oder sonstwas) , hat aber darauf hingewisen,dass das bei Spin-Offs in der Regel mehrere Tage vorher sei.  Ich kann das kaum glauben, selbst wenn es juristisch so wäre, wäre es moralisch falsch, denn es werden dann womöglich Aktien auf hohem Niveau gehandelt, deren Ansprüche den Besitzern vor dem Stichtag zugerechnet werden. Wer dazischen kauft – so wie ich – hat dann den Verlust zwangsweise mit eingekauft.

    2. Die Aktie Unilever ist jetzt in UK notiert, es gibt zwar Kurse,  auch auf Xetra aber weil die Kapitalmaßnahme noch nicht abgeschlossen sei, könne man sie nicht handeln. Irgendwann wird sie handelbar sein, es ist nur eine Frage der Zeit.

    3. Dritte Aktie ist Nordic Waterproof, da wurden zwei Unternehmen fusioniert und das entstandene Unternehmen ist jetzt nur noch an der Börse Stockholm handelbar. Ich bekomme über die Bank keine Kurse mehr, die WKN ist für den Handel unbekannt, gleichwohl kann man sie auf  gängigen Finaznseiten aufrufen und Kurse abfragen.

    Es besteht also bei Einzelaktien ein nicht zu unterschätzendes Risiko , dass sie durch Kaptialmaßnahmen oder kurzfristige Handelseinflüsse (z.B Aussetzen wegen enormer kurzfristiger Schwankungen) vom Handel ausgesetzt werden und man auf das Kapital keinen Zugriff mehr hat.

    Das Verlegen oder Verlassen von Börsenplätzen scheint auch öfters zu passieren. Mir fällt hier Brookfield Infrastructure ein, die kann man noch über NYSE handeln, aber nicht mehr über deutsche Börsen, eingestellt wurde das glaube ich im Mai 2020. Für US-Bürger ist das eine reguläre und gute 0815 Aktie, die haben keinen Nachteil , weil sie von der Sperrung deutscher Börsenplätze gar nicht betroffen sind.

    Hat man jetzt da 30, 50 , 100 Aktien und streut über verschiedene Länder und ist nicht nur in den “Mainstreamaktien” von Apple bis Tesla drin, ist man verdammt die Nachrichten zu den Unternehmen regelmäßig zu lesen. Selbst dann kann es  – wie im Fall SpinOff – kritisch werden, oder man überliest den Hinweis mit dem Verlassen des Börsenplatzes und realisiert nicht , dass dann auch der eigene  Broker keinen Handelspartner mehr hat.

    Die Problematik mit den Kapitalmaßnahmen sei regelmäßig vorhanden, es könnte  Wochen dauern, wenn es passiert sagte man mir. Für Aktien , deren  Börsenplatz verloren geht empfahl der Ansprechpartner ein Depot bei einer Bank zu eröffnen, dss den Börsenplatz anbietet. Meinte aber, ob ich wegen einer Einzelaktien extra  ein Depot öffnen wolle, müsste ich mir überlegen. Ob und wann eine betroffene Aktie wo und wann handelbar ist könne ist allgemein nicht festgelegt durch die Bank, es kann sein, dass eine solche Aktie Wochen später wieder handelbar sei oder eben auch niemals wieder.

    Wenn ich mir den Ärger mit den drei Aktien anschaue, dann  spricht das eher für 0815-Aktien wie Apple bis Tesla – oder Derivate wie ETF, Fonds, bei denen die Handelbarkeit, Kapitalmaßnahmen etc. von den Managern begleitet werden. Dass man viele Aktien in ETF/Fonds selbst wegen fehlendem Börsenplatz oder entsetzlich hoher Spreads  nicht selbst handeln kann spricht auch für ETF/Fonds, insbesondere in den EM-Märkten.

     

     

     

     

  26. @ Thorsten

    Ich denke das trifft es gut. Die Bluechips, so hießen die Dickschiffe früher mal, als Einzelwerten halten. Exotische Märkte oder Sondersituationen über Fonds abdecken. So ist auch meine Herangehensweise.

     

  27. @Bitcoin

    Ich gratuliere allen Bitcoin-Besitzern, dort wird man aktuell täglich deutlich reicher 🙂

    Ich bin ein Fan von Buy & Hold bei Aktien aber bei Bitcoins wäre ich trotzdem vorsichtig und würde nicht zu gierig werden, aber ich bin ja nicht dabei. Vielleicht funktioniert auch dort Buy & Hold und ein Bitcoin steigt bald auf 100k

  28. An Bruno: Mein bestes Pferd im Stall. Seit Jahresbeginn hat sich der Kurs ungefähr verdreifacht. Der Vermögenszuwachs fällt dementsprechend heftig aus, obwohl ich ,,nur” einen 10-prozentigen Anteil am Gesamtermögen anpeile.

  29. @Unilever:

    Es gab schon immer die Unilever plc. und bis vor kurzem zusätzlich die Unilever N.V. (so ähnlich wie bei Royal Dutch Shell). Die Unilever N.V. ist mittlerweile entfallen, meine Anteile wurden in Unilever plc. 1:1 umgebucht, Stichtag 30.11.2020. Ich mache jetzt aber nicht das Experiment, ob ich sie verkaufen kann  😉

     

  30. @Thorsten

    welchen Broker nutzt du?

    Unilever gab es schon immer  2Gattungen.

    Einmal Plc und N. V. Da der Firmensitz jetzt nur noch in GB ist, würden die N. V zu Plc 1:1 getauscht.

    Stichtag war der 30.11. Die Comdirect hat darüber im Postfach informiert.

    Die Plc Variante ist auch weiterhin als Sparplan zu besparen.

    Die Plc Variante ist sogar steuerlich besser, da hier keine Quellensteuer anfällt.

     

    Bitte korrigiert mich, wenn ich was falsches schreibe.

  31. @Icemann, @Rüdiger ja. Aber man kann nicht handeln “das Produkt ist nicht handelbar”. So lange die Kapitalmaßnahme nicht abgeschlossen ist. Der Ansprechpartner war da auch etwas kleinlaut, weil die Leute wohl nach der vergangenen Zeit unruhig werden. Es ist ja nicht erkennbar, ob die Bank ein technisches Problem hat oder die Ursache außerhalb liegt. Wäre in der Depotübersichtv z.b. ein K für Kapitalmaßnahmen angezeigt, wäre man ja informiert. So kommt man bis zur Verkaufsmaske, kann alles machen und bekommt beim Abschicken der Order eine Fehlermeldung. Man schlägt als Kunde also technisch auf, kann aber die Ursache nur außerhalb recherchieren. Kundenfreundlich geht besser.

    Das ganze passiert selten , aber wenn dann auf einmal , ich hatte noch nie solche Probleme dieser Art. Ob Corona in der Leitung sitzt und an der Technik sägt ?!

  32. @Thorsten

    Solche Themen interessieren mich ja, auch wenn ich (fast) keine Einzelaktien halte.

     

    Die FAQs hast du schon gelesen?

    https://www.allgeier.com/de/investor-relations/spin-off/

    Dort ist beschrieben, dass der Kursverlust durch den Spin-off wie eine Dividende zu verstehen ist. Wenn du die Allgeier-Aktie also vor dem 80%-Kursverlust (am ex-Abspaltung Tag) im Depot hattest, musst du die Nagarro Aktien im entsprechenden Gegenwert „als Dividende“ natürlich erhalten. Alles andere wäre ja Betrug. Das wird sich bestimmt noch „automatisiert“ durch Einbuchung aufklären. Das hoffe ich zumindest.

  33. @ Mark 85
     

    Ja das mit CD Projekt habe ich mitbekommen. Die Aktie ist Richtung Süden gerauscht. Ideal um nachzukaufen wenn man sie hat 😉

     

     

  34. @Mattoc danke für das Quäntchen Hoffnung. Da steht was von Stichtag und etwas suspekt Berücksichtigung offener Börsengeschäfte und so, es ist möglich, dass das dauert, aber eben auch, dass da ein Zeitfenster ist, in dem man Pech hat, wenn man zum alten Kurs gekauft hat.

    Für die Schwedenaktie habe ich jetzt eine Lösung, ich habe noch ein Zweitdepot bei einer Bank, die auch den Börsenplatz Stockholm bedient. Depotübertrag für die Stücke habe ich eben ausgefüllt. Ich muss sie ja nicht verkaufen, das Unternehmen ist klasse, aber ich will ja wenigstens einen Kurs sehen und ggfls. zu oder verkaufen können.

  35. Also Unilever wurde bei mir auch einfach umgebucht, läuft ganz normal weiter im Depot. Verkaufen will ich die eh nicht, aber ich vermute ich könnte, wenn ich wollte. Deutet nichts darauf hin, dass das nicht gehen würde. Aber ich werde es auch nicht testen 😉

    Gerade habe ich spontan etwas Kienspan Group konsumiert bei dem Preisrückgang;)

  36. @ Thorsten

    BEP tut mir leid. Ich habe die Aktie auch und bin mit dem Unternehmen sehr zufrieden. Ich habe einen Interactive Broker Ableger. Ich würde auch weitere Anteile an BEP übernehmen. Bei mir kam BEPC noch automatisch dazu. Vom Chart sind sie für mich aktuell allerdings nicht sehr interessant für weitere Zukäufe.

    @ Mark85

    Immer diese Underperformer Aktien oder Spielgelder. Hättest Du mal ein paar von den Coins in etwas solides wie TUP (Tupperware) investiert. Das Chart schaust Du vielleicht für die Übersichtlichkeit in der Log Darstellung an. Und jetzt kommt meine Beichte. Ich hmwar in TUP investiert. Ich habe mich allerdings irgendwann gefragt warum ich immer den letzten Schrott kaufe. Für mich war das die Turnaround Position schlecht hin. Ich habe sie glatt gestellt. Mit einem homeopatischen Gewinn…

     

  37. @Thorsten
    Du kaufst eine Aktie und weisst nicht, dass grade ein spinn off geplant ist?

    Wenn ich eine Aktie kaufe informiere ich mich über das Unternehmen schaue mir die Zahlen an und welche Pressemitteilungen gerade aktuell sind.

    Wer eine Einzelaktien kauft ohne sich zu informieren handelt fahrlässig.

     

  38. An Kiev: In Textform kann ich leider nicht eindeutig erkennen, ob dein Text ernst oder ironisch gemeint ist. Hat sich Tupperware in deinem Fall nun gelohnt oder nicht? 😉

    Mein schlechtestes börsengehandeltes Pferd im Stall war in diesem Jahr übrigens mein Immobilien-ETF, mit dem ich zusätzlich meine Immobilienspeiche auffülle.

  39. Ich hatte fast alle Kapitalmaßnamen in meinem DKB-Depot und das lief immer sehr transparent und problemlos. Allerdings waren das am Ende auch mehrheitlich deutsche Langeweile wie Bayer, Metro oder kürzlich Siemens.

     

    Mir wurde eine Änderung für den Vanguard all world angekündigt und ich konnte nicht rausbekommen was dort passiert ist – weiß das zufällig jemand?

     

  40. @Slowroller

    konkret weiß ich das nicht, oft sind es bloß Namensänderungen.

    Bei ETF besteht das geringere Risiko, dass sie aufgelöst werden ( mangels Volumen), dass der Emittent Probleme hat oder übernommen wird, dass sie verschmolzen werden oder die Zulassung im deutschen Markt verlieren.

    Strukturierte Produkte können auch von der Scholz- oder Schäuble variable getroffen werden. Die ach so sicheren offenen Immobilienfonds ( wurden als mündelsicher auch als Sparplan für Kinder angeboten) wurden von heute auf morgen gebannt, verloren dramatisch an Wert und sind in Auflösung, z.b. der SEB Immofonds.

    Oder sie werden durch kompliziertere Besteuerung unattraktiver. ETF sind mit Vorabsteuerpauschalen gegenüber Aktien benachteiligt. Du musst Steuern zahlen , die beim Verkauf wieder angerechnet werden.
    Eine Aktie ohne Dividende wie z.b. Amazon wird bis zum Verkauf gar nicht besteuert. Hoffentlich liest Olaf das nicht.

    Chinesische Aktien könnten ihre US-Notierung verlieren, Alibaba, Tencent, JD,…dann sind sie nicht mehr direkt handelbar in Europa. Ich habe jedenfalls keinen Zugriff auf asiatische Börsenplätze. Sie sind aber in ETF enthalten, die weiter handelbar wären.

    Es knackt mehr und mehr im Getriebe. Immos werden durch Deckelungen reglementiert, sind für den Kauf derzeit zu teuer.
    Olaf wollte Gold besteuern , jedenfalls
    Euwax2. Das wäre ein Türöffner gewesen wie die Transaktionssteuer.
    Später vielleicht das physische Gold ?
    Das wurde verhindert.

    Zinsen gibt es auch nicht. In den Medien heißt es “Anlagenotstand”.

    Durch Corona und politische Differenzen zwischen China und USA werden sich Dinge im Gefüge verschieben, möglicherweise sind ETF ein guter Weg
    das auszusitzen.

     

  41. Hallo Tim,

    interessant ist, dass die Voraussetzungen für eine erfülltes und reiches Leben schon seit der Antike bekannt sind. Wer die Kardinalstugenden:

    – Klugheit,

    – Gerechtigkeit,

    – Tapferkeit und

    – Mäßigung

    beachtet, wird nicht nur in finanzieller Hinsicht profitieren. Schade ist, dass trotz dieser schon lange bestehenden Erkenntnis, nur eine kleine Elite nach diesen Grundprinzipien handelt.

  42. @ Mark85

    Mein Beitrag war ironisch angelegt. Tupperware ist der Corona Turnaround schlechthin. Sie standen im Tief auf 1$. Sie sind über 35$ kürzlich wert gewesen. Also über den Daumen einen Faktor 10 besser gelaufen als Bitcoin 😉

    Ich hatte sie tatsächlich und habe sie erworben als Turnaround Spekulation. Ich hatte auch Ideen was so ein Unternehmen ändern könnte und eine Vorstellung was mit dem Kurs passieren könnte. Ich habe die Entwicklung nach meinem Ausstieg nicht mehr verfolgt. Die Entwicklung lag auch weit über meinen Vorstellungen. Ich habe fast nichts verdient. Ich wollte TUP allerdings auch nicht mehr in meinem Depot.

    Dennoch ist die Betrachtung des Tiefs und Hochs nicht zielführend. Das wird Niemand in der Form treffen können. Bei TUP war das Hoch genau genommenen 38$. Aktuell stehen sie bei um 31$. Geht es jetzt wieder leicht bergab, stagniert der Kurs oder geht es steil weiter bis 60$? Ich hatte sie vermutlich auch nicht zu 1$ sondern vor dem Tief. Wenn man in Panik beim Abgang verkauft hätte, so wäre man mit Verlust ausgestiegen. Vielleicht hätte man sie auch in der Erholung mit leichtem Gewinn oder etwas höherem verkauft. Faktor 30 ist in 6 Monaten vermutlich nicht einfach zu halten. Stell Dir vor Du hast Tupperware for 2000$ gekauft und die Position ist 4 Monate später über 70k$ wert. Das möchte ich nicht. Zumindest nicht bei Tupperware. Microsoft, JNJ usw. wäre etwas anderes, aber die steigen auch keinen Faktor 30. Und falls doch… Dann würde ich sie in der Höhe wohl auch nicht haben wollen…

    Mein Vanguard ETF Depot geht derweil langsam auf die 30k€ zu. Ich bin zufrieden. Wenn ich die letzten 6 Monate Revue passieren lassen könnte, so würde ich selbstverständlich All In TUP gehen. Und dabei am besten reichlich Call Optionen erwerben. Das geht aber leider nicht.

  43. @Nico Meier

    …Wenn ich eine Aktie kaufe informiere ich mich über das Unternehmen…

    Richtig! Die Profis nehmen sich sehr, sehr viel Zeit für das Studium der Unternehmen, lesen täglich stundenlang Zahlen und Nachrichten.
    Und trotzdem gelingt es nur wenigen den Index zu schlagen.

    Die anderen sind einfach nur Zocker und Angeber, die auch mal über Jahre Glück haben können, weil eben alles steigt, wie in den letzten Jahren. Es bleibt aber ein Glücksspiel.

    In Wirklichkeit wären 99,9 Prozent der Privatanleger besser mit ETFs bedient, weil sie keine Ahnung von Unternehmensanalyse haben, aber das gibt man natürlich ungern zu.

  44. In Wirklichkeit wären 99,9 Prozent der Privatanleger besser mit ETFs bedient

     

    Echt jetzt? ETFs sind doch Derivate und Strukturierte Finanzprodukte, also brandgefährlich! Und dann noch diese komplizierte Besteuerung mit Vorabsteuerpauschalen  😉

     

  45. Ich frage mich wie es der Wendler geschafft hat nach Amerika reinzukommen. Die suchen sich doch die Leute sehr genau aus. Und Steuerschulden/Inso ist doch eigentlich ein Knock-out für Greencard und Aufenthaltserlaubnis, oder ?!

    Frage mich eh wer Fan von diesem Unsympathen ist…

  46. @Wolke

    Ich liebe meinen ETF, keine Frage. Die Behauptung Privatanleger müssen deshalb in ETFs investieren, weil sie keine Ahnung von Unternehmensanalysen hätten halte ich dennoch für grob falsch.

    In der Mathematik gibts den Widerspruchsbeweis. Du behauptest damit, dass man statistisch wesentlich höheren Erfolg hat, würde man ein Unternehmen analysiert. Dem ist aber nicht so.

    Nehmen wir an, dass die mittelstrenge Markteffizienzhypothese korrekt ist, wäre deine Behauptung bereits ad absurdum geführt, da diese Information bereits im Kurs eingepreist ist.

    Nehmen wir an die Markteffizienzhypothese wäre nicht korrekt. Trotzdem lässt sich anhand deiner Hypothese ein Widerspruch herleiten:

    Statistisch arbeiten sicher mehr Menschen mit entsprechenden Fähigkeiten bei Fondsunternehmen und Vermögensverwaltern als im Durchschnitt bei den Privatanlegern. Du gehst bei den Privaten von 0,01% aus. Die Fondsunternehmen mit aktivem Management müssten also im Schnitt sowohl eine Überrendite im Markt als auch zum Privatanleger erzielen.

    Das ist jedoch anhand empirischer Daten leicht widerlegbar. 98,6% underperformen den Markt. (Quelle welt.de)

    Eher wäre die andere Hypothese tragbar: Wer keine Ahnung von Unternehmensanalysen hat investiert besser. Das trifft sogar die Aussage von einem allseits bekannten Spekulanten. Kein geringerer als André Kostolany hatte eine tiefe Abneigung gegenüber Unternehmensanalysten. Das bedeutet nicht er hätte Unternehmen nicht analysiert – er legte nur wesentlich mehr Wert auf das Verständnis des Produktes und der Phantasie was noch alles kommen könnte. Das leistet die Unternehmensanalyse jedoch überhaupt nicht.

     

    Ich hab viele Jahre nur nach dem Bauch entschieden, welche Aktien ich kaufe. Und ich hatte eine Überrendite zum Markt. Unternehmensanalysen haben mich noch nie gejuckt. Mittlerweile bin aber auch ich vollkommen auf ETFs umgestiegen. Ich schätze die Bequemlichkeit mehr als den ein oder anderen Euro.

     

     

  47. @Jan

    …nur nach dem Bauch entschieden…

    Du gestehst damit indirekt ein, daß Stockpicking dem Werfen von Dartpfeilen entspricht. Durchaus ok, wenn man sich bewußt ist, ein Zocker und nicht ein zweiter Warren Buffett zu sein. Der analysiert übrigens…
    Natürlich ist mit Analyse auch „Verständnis des Produkts“, wie du es ausdrückst, gemeint.

  48. @Rüdiger

    Aktien und ETF sind beides o.k., Aktien machen mehr Spaß , aber im Einzelfall auch mehr Ärger. Ich würde aber nicht sagen brandgefährlich. Bei strukturierten Produkten hat man dann mehr Kapital im Produkt investiert und ist bei Störung eben mehr betroffen.

    Wer in einem Immobilienfonds war, um z.B. das Asset Immobilie abzudecken anstatt selbst zu vermieten wurde übel vom Schäuble bestraft. Verkaufsverbot von heute auf morgen, die Kurse gingen in den Keller.

    Als dritte Variante neben Aktien und ETF/Fonds : Unternehmensbeteiligungen haben höchste Rendite – mit höchstem Risiko. Keine hohe Rendite ohne hohes Risiko. Ich könnte davon knapp leben, 10 % bis 20% p.a plus Hebelung durch Anfangsverluste in den ersten Jahren wie bei Immobilien.

     

  49. Da bin ich ganz bei Jan und halte von Wolkes Pauschalaussagen gar nichts. Für mich sind sie schlicht falsch.

    Privatanleger müssen sich eben NICHT stundenlang durch Bilanzen wühlen, um ausgezeichnete Anlageergebnisse zu erzielen. KISS ist angesagt.

    Vielmehr geht es darum, mit offenen Augen und wachem Geist durch´s Leben zu gehen (Jan beschreibt das mit Bauchgefühl). Was Amazon anstellt, ist seit Jahren offensichtlich. Da brauche ich nicht in die Bilanzen gehen. Im Gegenteil haben die jahrelangen Verluste und 100er-KGVs viele abgeschreckt, zu investieren.

    Für den Erfolg sind eher ein gelassenes Gemüt, Resistenz gegenüber der unbändigen Dampfplauderei der Finanzbranche und ein Buy-and-Hold-Ansatz verantwortlich.

  50. “Aktien machen mehr Spaß , aber im Einzelfall auch mehr Ärger.”

    Ich hatte in den letzten Jahren eher Ärger mit einigen ETFs.

    Wochenlang nicht handelbar wegen irgendwelcher ETF-Fusionen oder Verschmelzungen oder ein ETF wurde plötzlich eingestellt. Tendenziell sehe ich Einzelaktien da eher im Vorteil und ETFs als Finanzprodukt eher mit instrumentenbedingten Risiken behaftet. Ansonsten sind sowohl Aktien als auch ETF im Mix eine gute Sache.

  51. @Freelancer

    Bauchgefühl an der Börse? Da würde sich Warren Buffett aber amüsieren.

    Bauchgefühl ist genau der Grund, warum Privatanleger an der Börse Geld verlieren. Emotion, Selbstbetrug…

    Bauchgefühl allein ist wie Würfeln, geht oft lange gut bis es nicht mehr gut geht.

    Bauchgefühl ist höchstens eine Ergänzung, niemals die Basis eines Investments und schon gar nicht einer Altersvorsorge.

  52. @ Wolke

    Den Begriff “Bauchgefühl” würde ich auch nicht verwenden. Steht bei mir für Gier und Panik. Halte ich für kontraproduktiv. Jan meinte, so denke ich, aber auch etwas anderes. Oben von mir beschrieben. Ratio. Auf meine Argumente, warum du falsch liegst, gehst du aber gar nicht ein. Typisch.

    Das Unternehmen KONE halte ich seit Jahren mit großem Erfolg. 5700€ investiert. Bisher 1200€ an Dividenden erhalten. Ich habe nicht einmal in die Bilanz geschaut. Stattdessen das Geschäftsmodell und den Gang der Dinge in der Welt berücksichtigt. Dann gekauft und liegengelassen.

    Die Fondsheinis haben die Aktie in der Zeit acht mal rein- und rausgeschmissen. Dumm. Da nutzen auch 100 Stunden Bilanzstudium nichts…..

  53. Mit Bauchgefühl war gemeint: In Firmen zu investieren, bei dem ein blinder sieht, dass die gut sind. Das hat jeder außer dir anscheinend verstanden was Jan meinte. Bei dir darf man kein Wort falsch schreiben, weil genau das pickst du zielsicher raus und verwendest es dann in eine andere Richtung…

    -M

     

     

  54. @-M

    Mit Bauchgefühl war gemeint…

    Vielleicht sollte man auch sagen, was man meint. Das geht schon, so schwer ist die deutsche Sprache dann auch wieder nicht.

    Anscheinend versteht jeder was anderes darunter.
    @Freelancer beispielsweise Gier und Panik.

    Ich verstehe darunter Irrationalität, Emotion im negativen Sinne und Intuition im positiven Sinne.

    80% Ratio und 20% Intuition, das wäre für mich eine gute Mischung.

    Bauchgefühl im negativen Sinne: Weil ich heute fünf Leute mit einem Iphone gesehen habe, kaufe ich Apple.

    Bauchgefühl im positiven Sinne: Ich schau mir eine Iphone und ein Samsung an und entscheide mich für die Appleaktie(wenn auch die Unternehmenszahlen stimmen).

     

  55. Mal was anderes 🙂

    Diese ETF finanzielle Feiheitsrechner usw.. die rechnen ja z.B mit 7% Rendite pro Jahr. Das funktioniert aber nur wenn ich einmal im Januar diesen ETF kaufe.

     

    Wenn ich aber buy and hold betreibe dannn hab ich ja eine Rendite von 3,5% weil ich jeden Monat nachkaufe.

     

    Natürlich immernoch besser als ein Sparbuch oder ähnliches.

    Aber da sehe ich die Einzelwerte schon im Vorteil auch auf einen längeren Horizont..

    Was meint Ihr?

    Viele Grüße aus dem Odenwald

  56. @Ralf oh, interessant. Ich hatte bisher nur Umbenennungen ( ohne Handelseinschränkung ) und teilweise lang verwurstete Ankündigungrn, die den Handel innerhalb des ETF betrafen, dieses oder jenes Finanzinstrument dürfte oder dürfe nun nicht gehandelt werden. Nerviges Lesematerial, wo ich später überlegt habe , ob da wohl doch Zockerbuden tätig sind. Will ich das wissen ? Lieber nicht.  Physisch replizierend fordere ich für ETF, die ich kaufen würde.

    @All super Beiträge, ehrlich und interessant, das Meiste ist für mich Bestätigung.

    @sams du bist unser Held. Der erste, der hier schreit , er weiß alles, analysiert alle Aktien penibel vor dem Kauf und kann diese tatsächlich auch einschätzen gewinnt die Goldene Barbie der Finanzpornographie. Du bist für die Jury nominiert und verrätst , wer vorgeschlagen werden soll. Ich komme dafür nicht in Frage, ich habe keine Ahnung von Finanzen und schreibe merkwürdige Beiträge 😉 Frag mal Nico, der ist so super hilfreich für mich 😉

  57. @ wieder mal Einzelaktien vs. ETF…

     

    Hierzu ein Video von heute von Herrn Dr. Markus Elsässer (Frage 6 ab ca. 26. Minute). Ich finde, hier trifft er den Nagel genau auf den Kopf! Den “ETF-Investoren” werden sicherlich sofort die Nackenhaare zu Berge stehen…

     

    Es schadet nicht, das Video ganz anzusehen. Dr. Elsässer nimmt z.B. auch dazu Stellung, ob Rebalancing (Frage 4, ca. 15. Minute) Sinn macht oder nicht. Das Thema kommt hier ja auch immer wieder mal auf. Auch hier bin ich ganz bei ihm!

     

    Es kann natürlich jede(r) mit seinem Geld anstellen, was er/sie möchte…

     

    LG

  58. @ Johannes

    Jede deiner monatlichen Sparraten erzielt -ab Investitionzeitpunkt- in den nächsten 12 Monaten eine durchschnittliche Wertsteigerung von 7% (um bei deinem Zahlenbeispiel zu bleiben).

    Wenn du allerdings auf Kalenderjahrbasis oder sonstigem 12-Monatszeitraum rechnest, hat die in diesem Zeitraum investierte Summe eine durchschnittliche Rendite von 3,5 %, “Altbestand” aber 7%.

     

  59. Etf Markus Elsässer…
    Der etf ist für Menschen optimal die keine Lust haben täglich Daten von Aktien zu studieren.

    Deshalb ist investieren in etf kein Unsinn sondern speziell für junge Menschen um Vermögen aufzubauen absolut sinnvoll…

     

    Schönen Abend.

     

    Aber alles Geschmacksache…

     

     

     

  60. @Claus

    Ich habe ja auch das Investorenbüchle von Herrn Elsässer gelesen…

    Wenn ich mir jedoch seinen Fonds anschaue, finde ich es bemerkenswert, wie überzeugt manche Leute über etwas urteilen, was sie selber nicht besser können…

    https://www.fondsweb.com/de/vergleichen/ansicht/isins/LU0179077945,IE00BKX55T58

    Mit so viel Expertise und Urteilsvermögen…

    Der Großteil der Privatanleger liegt unter dem Referenzindex (natürlich auch risikoadjustiert betrachtet). Zumindest wenn man nicht den Großteil der Studien hierfür anzweifelt.

    100k in rds ist natürlich risiko- und auch Chancen!..adjustiert ein ganz anderes Verhältnis zu einem Gesamtdepot von 700k wie 700k in einem World etf mit prozentual hier den größten Positionen…

  61. Haha der Elsässer, genau gerade der.. Das gleiche wie Otte oder Müller oder friedrich/weik wollen alle nur ihre Abzocker Fonds bewerben, ist doch logisch ihr Finanzhelden xD

    Und ja Thorsten du hast eine mega Expertise was Finanzen anbelangt 😉 nur leider in die falsche Richtung, nämlich wenns ums verbrennen von Geld geht xD

  62. @Johannes

    Du bist hier einem Irrtum erlegen. Bau dir einfach mal in Excel nach und du wirst es erkennen.

     

    Wer sich übrigens Elsässers Alternative mal angeschaut hat, der weiß zum einen wieso Finanzbildung so wichtig ist u d zum anderen wieso der Mann das sagt was er sagt.

  63. Hach ja, die YouTube-Filmchen der finanziellen Superstrategen … Wenn mir das Leben sonst nichts mehr zu bieten hat, fange ich vielleicht auch an, mir so’n Zeuchs rein zu ziehen. Wird so schnell aber nicht passieren  😉

     

  64. Eine Anmerkung noch zu meiner Sicht auf das Wort “Bauchgefuhl”. Ich gehe damit komplett konform – das “Bauchgefühl” kann ich aber in eine valide Strategie einbauen. Kurzes Beispiel: Ich habe ein regel- oder zumindest Dogmenbasiertes System. 20% Cash, 40% ETF und 40% Einzelaktien. Bei Einzelaktien kaufe ich nur Large Caps und diversifiziere über Branchen. Verkaufen tue ich in der Investphase nicht. Zugekauft wird regelmäßig und wenn der Markt mal am Boden liegt. Und jetzt komme ich mit der Effizienzmarkttheorie, an die ich glaube: Infos sind weitestgehend eingepreist. Ob der Markt dann mit der Einschätzung richtig liegt weiß man natürlich nicht – ich selbst könnte es aber selbst mit Wirtschaftsstudium nicht. Von daher läuft es so: Ich benötige noch einen Autobauer. Was wird mehr gefahren in Zukunft? BMW oder Tesla oder gar VW? Wie scbatzezich das Risiko (und damit auch die Ertragschancen) ein. Das sind am Ende Vermutungen – es weiszaber eh niemand welche dieser Firmen besser laufen wird (auf den jetzigen Effizienzkurs bezogen).

  65. @Johannes

    Da unterliegst Du gleich mehreren Irrtümern.

    Cash-In & Outflow`s sind kein Entscheidungskriterium Aktien oder etf vor allem bzgl. Rendite.

    Bei Renditerechnungen gibt es verschieden Möglichkeiten (welche auch zum Teil für Fondskosmetik/Werbung (inkl. falschem Benchmarking) genutzt worden sind).

    Zeitgewichtet, Wertgewichtet, interner Zinsfuß, kumuliert, arithmetisch, geometrisch, Performance absolut…

    Viele Privatanleger machen hier auch Fehler! Manch einer liest nur seine Prozentangaben vom Broker ab…

  66. Und täglich grüsst das Murmeltier…

    Aktien vs. ETF

    Wahre Sätze erkennt man daran, dass ihr Gegenteil genauso wahr ist, vielleicht noch mehr. (Niels Bohr, Atomphysiker)

    Dieser Satz werden viele jetzt nicht verstehen, aber vielleicht mal darüber nachdenken.

  67. @Bruno

    Für mich ist es kein entweder/oder bzw. ein Fight mit “vs”.

    Ich finde diese Idee, ich kaufe nur die besten Unternehmen/Qualität und die daraus entstehende Logik “meine Outperformance ist garantiert”… eben nicht garantiert.

    Die Vorhersagbarkeit von zukünftigen Aktienkursen halte ich für sehr ambitioniert.

    Über Disney seit meinem Kauf im März wundere ich mich schon, bzw. frage ich mich schon wieviel Realwirtschaft noch in diesen Entwicklungen steckt…

  68. @Rüdiger wenn man die YouTubes angeschaut hat verkauft man sofort alles und geht in Gold (Craspropheten), vertraut sich einer Vermögensverwaltung an ( K*mmer) , geht zu 100% in ETFs ( diverse ETF-Bürschen) oder kauft sich Immobilien. Denn alle haben das perfekte Rezept für einen. Haha. Von allem etwas, Gehirn einschalten und selbst entscheiden.

    @sammy was habe ich denn so verbrannt ? Hast du Zugang zu meinen Depots ? Haha gleich kommst du mit Wirecard, ich ahne es schon, gähn. Aber von dir kommt nix, du hast keine Aktien…

  69. Manch einer liest nur seine Prozentangaben vom Broker ab…

    So Leute wie Thorsten bestimmt xD

    Okay Thorsten dann veröffentliche doch nocheinmal dein “mein ETF Portfolio” und überzeuge uns vom Gegenteil! Wenn ich hier lese was du so treibst ist mir klar dass du Geld ohne Ende verbrennst! Ich sage nur Shell, deine REITs, natürlich Wirecard, russische und chinesische Einzelaktien uvm.

  70. Ist hier jemand in wikifolios investiert?

    Wenn ja, wie sind da die Erfahrungen?

    Ist ja auch vergleichbar mit einem Fond. Sprich realtiv hohe Gebühren pro Jahr.

    Schönen Abend noch

  71. @ Johannes

    Die FiRe Rechner sind meistens auf Monatsbasis aufgesetzt. Ich betrachte eine Investition relativ einfach: Nehmen wir an Du investiert langfristig und breit gestreut 1000€. Dann kannst Du grob inflationsbereinigt 30€ an Gewinn erwarten. In welcher Form auch immer. Die 30€ bekommst Du nach einem Jahr. Also wieder im selben Monat bei der Du die Investition getätigt hast. Wenn Du das ein Jahr durchziehst bekommst Du folglich 30€ im Monat. Und nach 10 Jahren 300€. Hier wirst Du aber bereits den Verstärkungseffekt durch Wiederanlage erfahren. Die Tabelle von Tim zeigt oben, das frühes Sparen zu einem späteren Zeitpunkt sehr schwer aufzuholen ist. Der erste Euro ist auf langfristige Sicht der wichtigste.

    Zu Wikifolio, Spekulation usw. Wenn Du schneller ans Ziel kommen möchtest…

    Investiere 2000€ im Monat. Du kannst auch in Deine Bildung investieren. Wenn Du vielleicht in 5 Jahren mehr verdienst kannst Du auch mehr investieren.

  72. @Elsässer
    Es lohnt sich ihm zuzuhören. Was er sagt finde ich oft sehr vernünftig und gut. Seine Fondsergebnisse nicht so. Sogar vor Gebühren. So ist eben das richtige Leben.

    @Bauchgefühl
    Ja, Ja. Der Commerzbank-Chefanleger wird vom ARD-Elefanten outperformt, welcher wiederum um 10% vom Dax-Etf outperformt wird. So ist eben das richtige Leben.

    @Wikifolios
    Gibt es dafür irgendeinen rationalen Grund in Wikifolios zu investieren? Ich finde, das ist so ziemlich das Unklügste was man mit seinem Geld machen kann. Bin aber offen für gute Argumente weshalb es doch eine tolle Idee wäre.

  73. @ Kiev

    Mein Chef sagt ich verdiene zu viel 🙂

    Spaß bei Seite.

    Ich investiere seit Oktober 2019 jeden Monat in Aktien und einen kleinen Teil in ETFs. Bin auch mit der Performance zufrieden. Trade aber noch ein zu viel (hin und her macht Taschen leer). Will versuchen es so wie Tim zu machen. Also Aktien kaufen und nicht zu verkaufen.. Aber das ist noch leichter gesagt als getan. Versuche da an mir zu arbeiten 🙂

    Zu Thema Wikifolios kann ich auch nichts sagen.. war nur eine Frage in die Runde.

    Ich bin auch der Meinung dass man seine Finanzen lieber selbst regeln sollte.

    Schönes Wochenende euch

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