Viele zocken was das Zeug hält. Ich halte meine Aktien 20 Jahre und länger


New York, 21. April 2021

Es gibt Krisen, schwache Jahre, Rezessionen, Probleme. Es zahlt sich aus, gute Firmen im Depot zu lassen. Das Warten lohnt sich. Das zeigt der Modekonzern VF Corporation. 20 Jahre “Buy and Hold” hätten sich fürstlich ausgezahlt. Im Juni 2001 stand der Kurs bei 6,18 Dollar, es gab damals eine Dividende pro Jahr von 0,14 Dollar. Im April 2021 kletterten Kurs und Dividende auf 85 bzw. 1,92 Dollar. Beides legte um den Faktor 14 zu.

Anleger erhalten zudem manchmal Abspaltungen, sogenannte Spin Offs. Das kommt bei der Berechnung der Performance gegebenenfalls obendrauf. So hat VF zum Beispiel seine Jeans-Tochter Kontoor Brands vor einem Jahr abgespalten und an die Börse gebracht. Für jeweils sieben VF-Aktien gab es eine Kontoor-Aktie ins Depot gebucht.

So lief VF Corp an der Börse:

Wenn nach 20 Jahren ein solides Unternehmen um mehr als den Faktor 14 steigt, lohnt es sich Geduld zu haben. Insbesondere wir Deutschen sollten das lernen! Die Aktie VF ist nur eine willkürlich gewählte. Beim Tabakriesen Altria, Rüstungskonzern Lockheed Martin und Baumarkt Home Depot sieht es noch besser aus. Altria spaltete zig Firmen ab, etwa Philip Morris International, Kraft Foods… Solche “Aktiengeschenke” siehst du nicht immer im Chartverlauf.

Auch Dividendenperlen PepsiCo, Colgate-Palmolive und Johnson & Johnson sind schöne Buy-and-Hold-Papiere. Wir haben aber heute eine neue Generation, die das wilde Trading bevorzugt. Viele werden auf die Nase fallen. Am Kasino verdienen in erste Linie die Kasinobetreiber und nicht die Kunden.

Investier dein Gehalt so früh wie möglich, Spitzengehalt wird bis zum 48. – 50. Lebensjahr erreicht

Die Zeitung “Die Welt” merkte an, dass Berufstätige bis zum 50. Lebensjahr im Schnitt das höchste Gehaltsniveau erreichen. Danach nehmen die Einnahmenchancen ab. Daher sollten Anleger so früh wie möglich loslegen, rät “Die Welt“. Übrigens: Autor Daniel Eckert schreibt spannende Artikel.

Fachkräfte verdienen in ihrem Berufsleben knapp zwei Millionen Euro kumuliert, während Führungskräfte auf fast vier Millionen Euro kommen. Das geht aus einer Auswertung von Gehalt.de (PDF) hervor. Wenn du also clever mit deinem Geld umgehst, kannst du ein erhebliches Vermögen aufbauen und zusätzlich vom Zinseszins profitieren. Der Trick ist, so früh wie möglich mit dem Investieren zu beginnen.

Profisportler mögen Franchisebetriebe

Nicht jeder kann sich für Aktien und ETFs begeistern. Manche machen in Immobilien. Deutsche Profi-Sportler gehen häufig ins Franchise-Business. Die Deutschen sind ja bekanntlich im internationalen Vergleich kaum für Aktien zu begeistern – im Gegensatz zu den Amerikanern. Die jetzige Zockerbegeisterung am Smartphone hat mit Investieren nichts zu tun – das ist Spielerei, die zu einer großen Enttäuschung führen wird.

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Ein Beitrag geteilt von Jonas Hofmann (@jonasho23)

Mittelfeldspieler Jonas Hofmann (28) steht bei Borussia Mönchengladbach auf der Gehaltsliste. Sein Nettogehalt wurde schon auf 600.000 Euro geschätzt. Er besitzt drei Subway Filialen in seiner Heimatregion Heidelberg, Sinsheim, Neckarsulm. Der Fussballer will jetzt ins Baugeschäft einsteigen. Auf Mallorca realisiert er Häuser und Wohnkonzepte für Leute, “die etwas Außergewöhnliches haben wollen”. Ob die Immobilien und Franchisebetriebe alle erfolgreich sein werden, ist nicht sicher. Immerhin investiert der Profi sein Geld. Von seinem Ruhm können die Filialen auf jeden Fall profitieren.

Hofmann macht auf mich einen bodenständigen Eindruck, wenn er sagt:

“Für mich persönlich geht es darum, etwas aufzubauen für die Zeit nach der Karriere, damit ich am 1. Juli welchen Jahres auch immer nicht dastehe und nicht weiß, was ich tun soll. Ich habe das Privileg, durch das Geld, das ich jetzt verdiene, mir aussuchen zu können, was ich nach der aktiven Karriere machen will, etwas zu machen, das mir Spaß macht.”

Ex-Boxer Henry Maske ist im Burger Geschäft mit seinen McDonalds Filialen.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Viele zocken was das Zeug hält. Ich halte meine Aktien 20 Jahre und länger

  1. AvatarTobs

    Hallo Tim,

    cooler Artikel.

    Um vielleicht einen analogen Bezug herzustellen zu heute langweiligen Aktien als gute Ausgangschance auf 20 Jahres-Sicht in die Zukunft – meine heutigen Käufe: Vinda International neu gekauft (Von Tempos bis zur Windel für den qualitätsbewussten oder geriatrischen Haushalt), China Mengniu Dairy (Yoghourt und andere molkische Leckereien) und ZhongAn jeweils aufgestockt. Ok, Zhong An ist ein Wachstumswert, insofern eingeschränkt ein Langweiler.

    Ich habe auch Langweiler aus Europa oder in den USA im Blickfeld. Aber bei den heutigen Bewertungen kaufe ich momentan eher in Asien zu. Das kann sich aber auch wieder einmal ändern, da folge ich keinem Dogma.

     

  2. KievKiev

    @ Tobs

    Vinda werde ich kaufen, wenn mal Geld da ist. Hengnan lasse ich lieber. Beim Aktienfinder gibt es dazu eine Analyse. Die Refinanzierungen sind mir hier suspekt. Ich habe bereits einen kleinen Einstieg in China Railway gewagt. Ich werde vielleicht auch einfach für 5-10k BABA (Alibaba) kaufen. Munger gefallen die scheinbar auch ganz gut.

    Von der Abfindung werde ich vielleicht noch Fresenius und JustEat aufstocken. Der Rest geht in ETFs (Emerging Markers und World) und sonst ausschließlich in Einzelaktien in China. Hier muss ich ein paar aufstocken und neue Eröffnung. Ich habe zu viel in den USA. Verkaufen werde ich allerdings nichts.

  3. AvatarJürgen Klopp

    Kauft doch einfach den Vanguard FTSE All World stur und stetig. Dann braucht ihr euch nie mehr Sorgen machen

  4. AvatarTobs

    @Kiev

    Ich hatte jetzt Geld, weil ich mich in der Tat letzte Woche von Luckin nach etwas über 1,5 Jahren getrennt hatte. Zunächst war ich ja beim Bilanzskandal im Absturz mit 1,5k Stücken dabei, und habe dann massiv auf 13k Stücke akkumuliert. Eigentlich hätte ich sie nicht wieder hergeben wollen. Allerdings hat Luckin letzte Woche neben dem (Wieder-) Einstieg von Centurium 15min. später verkündet, dass sie den (ja bereits zweiten) Abschlussprüfer (Marcum, gutes Image auch bei der SEC China-Buden wieder auf links zu drehen) gegen einen lokalen Abschlussprüfer wechseln und die Zahlen für die Abschlüsse immer noch nicht zusammenhätten. Da bin ich rot angelaufen. Wegen der ersten guten Nachricht stieg der Kurs die erste Handelsstunde, aber mich hatte das so angeko…t, dass ich verkauft habe. Da musste ich nur einmal für 10 min. einen Kaffee trinken gehen und mir war klar, das war’s für mich. Wenn man in einem solchem distressed Investment ist, und es gibt nur eine minimale Abweichung vom Drehbuch, muss man raus, wenn man mit dem Kopf investiert. Vielleicht bereue ich es bitter, weil das Teil in ein paar Jahren doch unendlich viel wert ist, aber letztlich treffe ich meine Entscheidungen (versuche es zumindest :-)) strategiekonform. Nun ja, so wurde trotzdem immerhin noch ein Gewinn von über 50%, auch wenn zwischenzeitlich mehr dring gewesen wäre. Nicht das der falsche Eindruck entsteht, ich sehe mich eigentlich nicht als special situation Zocker, irgendwie bin ich da wie der brave Familienvater, der sich plötzlich in ein Ampelrennen hineinziehen lässt und sein  wohl temperiertes  Gemüt dabei vergisst, hineingeschliddert… 🙂

    Was mich übrigens auch noch interessiert (aber wirklich ein Wachstumswert und nichts für das Patenkind-Depot) ist Futu Holding. Kurz und sicherlich unpräzise: Eine Art von China-Robin-Hood. Sind gerade sehr stark runtergekommen wegen gestern angekündigter KE. Die sind aber schon längst profitabel und wachsen schnell (da hängt auch Tencent drin und der Founder und CEO ist Ex-Tencent Management). Was ich aber z.B. an einer Zhong An interessanter finde ist das stabilere Geschäftsmodell. Diese Broker schwanken auch gerne und sind sehr vom Markt und Traffic abhängig. Andererseits ist das auch zu kurz gedacht, weil die letztlich eine Plattform mit allen möglichen Netzwerkeffekten aufbauen, und auch sogar in den USA angreifen.

    Ein weiterer Versicherer, auf den ich lauere ist Protector F. (Norwegen). Ein im Schwerpunkt Gebäudeversicherer aus Norwegen, der nur in profitables Geschäft investiert und sukzessive in weitere Länder (gerade UK) reinkommt. Die haben eine rattenscharfe Combined ratio. Allerdings sind die gerade sehr gestiegen und bei meinem Talent kaufe ich gerade dann, wenn die Schwerkraft wieder anfängt zu wirken. Daher warte ich noch ein bisserl, ob sich das was tut an der Preisfront.

    Das mit dem Geld schaffen als Voraussetzung zum Investieren ist wirklich eine Zumutung, das kenne ich… 🙂

  5. AvatarHolzwurm

    Es gibt immer wieder Kicker, die mit dem Geld, das sie verdienen, gut umgehen. Robert Lewandowski und seine Frau zählen beispielsweise zu den reichsten 100 Polen (Platz 80), David Alaba besitzt gerüchteweise alleine in Wien mehr als 200 Wohnungen. Marko Arnautovic (ehemals Werder Bremen) ist im Schnapsbrennbusiness und hat für seinen Gin und Wodka schon mehrere internationale Preise abgeräumt.

    Für diese Personen war das Gehalt natürlich ein gutes Startkapital, aber es gibt auch Spieler wie Raul, die 20-30 Mio. €, die sie in ihrem Leben verdient haben, verschwendet haben, sodass der Privatkonkurs droht.

     

  6. AvatarMartin

    Tim wieder mal eine sehr inspirierende Aufstellung.

    Die wenigsten halten durch. Jetzt gibt es mal wieder eine Modewelle mit bestimmten Aktien. Es wird temporär eingestiegen. Weil man mal irgendwo auf Instagram gelesen hat, wie sich eine Aktie über viele Jahre entwickeln kann. Und dann kommt der erste kleine Sturm, die Verlockung am Wegesrand… Eine noch bessere Aktie, Immobilie, Gold, das tolle Auto oder Eigenheim… Und schon sind die guten Vorsätze hinüber. Schade.

    Dabei ist es doch so einfach. Diese Beispiele für Akkumulation von Dividenden findet man auf vielen Finanzseiten. Bei deinem Beispiel sind noch nicht einmal die Reinvestionen der Dividende berücksichtigt.

    Ein Ziel ist so wichtig. Zum Beispiel: 2500 Euro Nettoeinkommen durch Dividenden pro Monat. Durchhalten mit einem festen Plan. Bei Sturm und Verlockungen das Runder fest in die Hand nehmen. Weiter Kurs halten! Es klappt, ich weiß es.

  7. AvatarNico Meier

    @Immobilienpreise
    Spätestens in fünf Jahren geht es abwärts und zwar deutlich. Steigende Zinsen, demographische Entwicklung, Kindermangel sind nur wenige der Auslöser.

    @sammy

    Da mache ich mir keine Sorgen die Schweiz ist ein attraktiver Ort zum Arbeiten. Auch in den kommenden Jahren werden Scharen gutausgebildeter “Wirtschaftsflüchtlinge” aus der EU in die Schweiz drängen um hier zu arbeiten. Die meisten werden in den ersten Jahren in Wohnsilos wohnen. Aber nach einigen Jahren werden auch sie den Wunsch verspüren Wohneigentum zu erwerben um nicht weiterhin Geld für Miete verschwenden zu müssen.

     

  8. AvatarFred

    Ich habe ca. 30k in breitgestreuten ETFs, allerdings noch mal 20k in anderen Anlagen (bin noch nicht so weit, aber auf einem guten Weg, finde ich), da ich zwar stur über Krisen hinweg investieren möchte, aber doch auch der Menschheit immer mehr nachhaltiges und weniger auf Konsum fokussiertes wirtschaften zurechne. Ich denke, damit könnte sich die Weltwirtschaft trotz wachsender Märkte in China und Afrika im Gesamten doch vielleicht eher konsolidieren als exponentiell (weiter-)wachsen. Bin mir eben nicht sicher, ob das Credo, “das war die letzten 150 Jahre so, das wird auch weiter so sein” beim aktuellen Zeitgeist noch hält. Aber vielleicht lässt mich das auch meine eher links-grüne Bubble so empfinden und eher etwas mehr auf Sicherheit gehen.

    Immobilienbesitzer wäre ich auch gern, aber bei meinem Vermögen, das recht kleinteilig diversifiziert ist, halte ich eine Immobilie im Vergleich dazu für einen zu großen Block und scheue zudem die Arbeit/das Risiko (“Wartung”, Neuvermietung, Problemfälle etc.) . Bin ich zu ängstlich und sollte es einfach wagen? Oder lieber meinem Bauchgefühl treu bleiben, dass Immobilien vielleicht einfach nicht mein Ding sind? Würde mich über Input freuen! Grüße, Fred

  9. Avatar42sucht21

    @2500 Euro Nettomonatseinkommen durch Divis
    Je nachdem wie verlässlich die fließen sollen, sind dafür aber 1,5 Mio€ notwendig. Für den oben genannten Facharbeiter mit 2 Mio brutto Lebensgehalt ist dass trotz Zinseszins schon eine Hausnummer. Vor allem in der Ansparzeit gehen viele Gelder verloren durch zu frühe Steuerbelastung.

  10. AvatarRalf

    “Vor allem in der Ansparzeit gehen viele Gelder verloren durch zu frühe Steuerbelastung.”

    Leider wahr.

    “Spätestens in fünf Jahren geht es abwärts und zwar deutlich. Steigende Zinsen, demographische Entwicklung, Kindermangel sind nur wenige der Auslöser.”

    Nicht in halbwegs guten Lagen. Der Mensch muss irgendwo wohnen und auch der Trend zu mehr Single-Haushalten sorgt für mehr Bedarf an Wohnungen. Zudem ist Bauland und Boden ein knappes Gut. Ich sehe keine schweren Einbrüche und selbst wenn, dann wird eben nachgekauft.

    @Chinaaktien: Ich traue denen nicht recht (Bilanzen, System, Führungskräfte die verschwinden…). Nach welchen Kriterien wählt ihr eure Papiere dort aus?

  11. AvatarTobs

    Fred:
    Jeder, der investiert, hat dabei eine Weltanschauung zu Grunde liegen, ob er sich das bewusst macht oder auch nicht. Ob Deine Annahme wegen exponentiellen oder eben nicht exponentiellen Wachstum zutrifft, vermag ich nicht zu beurteilen, aber was ich sicher weiß, das man geneigt ist, oft die falschen Schlüsse aus so etwas zu ziehen. Auch wenn sich das Wachstum abschwächt, was bedeutet das für Deine Anlagen? Akkumuliert das Kapital nicht trotzdem, wird es produktiver eingesetzt usw. Daher würde ich nicht versuchen, in diesen großen Strömungen zu denken, sondern lieber einzelne Investments nach dem Common sense Ansatz verfolgen (oder eben ETF oder was auch immer, das muss einfach nur passen und stringent exerziert werden).

    Immobilie:

    Na ja, was ist denn das anteilige Vermögen bei einer Immobilie im Vergleich zu Deinem übrigen Vermögen? Im Grunde nur der EK-Anteil, der idealerweise sich gut im Wert entwickelt. Wenn Du ängstlich bist: lasse es. Hab aber keine Angst wegen diffuser Kommentare von Experten, die Dir genau das sagen. Immobilieninvestments sind wie Aktieninvestments, Interesse, Ausdauer und Lernfähigkeit aus Fehlern sind wichtig. Die Risiken sind abstrakt nicht abzusprechen. Das ist aber wie beim Autofahren, Du bringst Dich ja auch nicht ständig um, sondern kommst meistens zu Hause an, wenn Du umsichtig fährst. Du fährst auch nicht Tag 1 nach der Fahrschule mit 250 Sachen (=unreflektiert irgendwas machen), sondern würdest mit einem kleinen Investment anfangen und mit der Zeit ein Gefühl für die Materie bekommen. Mit jeder abbezahlten Rate, mit jeder erfolgreichen Vermietung oder Lösung eines Mieterproblems entwickelst Du Dich weiter. Voraussetzung ist aber, das Du der Typ dafür bis und das kannst plus willst. Das trifft ehrlicherweise nicht auf alle Personen zu. Ich kann Dir nur sagen: Ich (=ich!) würde es immer wieder genauso machen, wie ich es bislang mit meinen Wohnungen gemacht habe.

     

  12. AvatarFred

    @ Tobs

    Wow, danke für diesen Gedankengang, das hilft mir sehr, meine eigene Sicht nochmal zu reflektieren! Vielen Dank!

  13. KievKiev

    @ Ralf

    Man muss nicht überall investiert sein. Das ist doch schon einmal positiv. Der Aktienfinder hat ein Video mit einer Checkliste für China. Ich finde die Kriterien sehr gut. Alibaba möchte ich trotzdem weiter aufstocken.

    In den USA wird ein Wachstum von knapp 6% für möglich gehalten. Falls dies wirklich eintreten sollte wird China vermutlich zweistelliges Wachstum erzielen.

    Ich schaue auf Schulden, Wachstum und bevorzuge beispielsweise Infrastruktur usw. Eine Historie ist mir generell Recht, damit ich die Aktie besser einschätzen kann. 10 Jahre bescheißen ist schwieriger als 2 Jahre 😉 Bei Luckin hatte ich dennoch einen Fehlgriff. Aber gut, hat dennoch eine positive Rendite gebracht. Solides und beständiges weiteres Wachstum hätte mir natürlich mehr gefallen.

  14. AvatarRalf

    @Kiev: Danke für deine Ausführungen. Asien bleibt mir suspekt. Viel Erfolg bei den Investments in dieser Region. Indirekt ist man ja über große Bluechips auch in China investiert. Die machen ja auch dort gute Geschäfte. Wie läuft es mit euren Immobilienprojekten (Sanierung)?

  15. AvatarNico Meier

    Morgen ist mein Papitag da gehts mit dem Kleinen auf die Terasse des Kaffees um gemütlich in der Sonne einen Kaffee zu geniessen. Ist schon schön, dass das wieder möglich ist.

  16. AvatarFit und Gesund

    @Nico Meier,

    schön wenn Du es Dir morgen mit Deinem Kleinen gutgehen lässt, ich habe das Gleiche vor, am Bodensee Laufen und auf dem Heimweg gönne ich mir im Biergarten dann einen feinen Kaffee und ein Glacé, herrlich, ich bin auch sehr froh dass das nun wieder möglich ist, es tut den Menschen gut.

     

    Liebe Grüsse

  17. AvatarDieter

    @ Tobs!!

    Ich liebe solche Langweiligen Aktien.

    Besteht evtl die Möglichkeit in Kontakt  zu treten?

     

     

  18. AvatarNixolino

    @ Nico Meier

    ich bekomme das Gefühl nicht los, als würdest du den Deutschen ständig vorhalten wie toll die Schweiz sei und welche Vorzüge du in der Schweiz nun hast (geöffnete Gastro etc) während sie im harten Lockdown stecken – keine feine Art. Beiläufig erwähnt mag es ja in Ordnung sein, mittlerweile scheint es mir aber dass du immer mehr Leuten auf den Schlips treten magst und die Beiträge häufig mit dem mittlerweile faden “Deutschland vs. Schweiz”-Inhalt veröffentlicht werden…

     

    Gruess usm St. Johann Quartier

  19. KievKiev

    @ Ralf

    Es hängt heute viel zusammen. Wenn es dem einen Markt sehr gut geht wird es dem anderen vermutlich ebenfalls gut gehen. Bei Einzelaktien können natürlich noch ganz andere Dinge passieren. Ich habe aktuell einen Batteriehersteller, China Railroad und China Walter Affairs. China Mobile steht bei mir hoch auf der Liste. Und dann noch Vinda als PG Pendant und Alibaba und Tencent. Das sind jetzt nicht die unbekanntesten Titel, aber ich verspreche mir hier solides Wachstum.

    @ Umbau

    Auf das Dach habe ich aktuell keine Lust und es besteht zum Glück auch noch keine Notwendigkeit. Wir holen gerade von allen Firmen Angebote für das Souterrain ein. Das wird ein Büro mit Bad und kleiner Kochzeile. Für uns bietet es Raum für Gäste und Trennung von Arbeit und Freizeit. Ich darf in Zukunft einen Tag die Woche Home-Office arbeiten. Meine Frau macht das ebenfalls. Außerdem können wir den Raum vermieten. Das würde allerdings für sich betrachtet vermutlich unter Liebhaberei fallen. Im Verbund ist es wahrscheinlich in Ordnung. Aber so kann ich die Kosten natürlich wesentlich einfacher absetzen als über irgendwelche Arbeitszimmer als Angestellter. In Corona ist das eh alles ein Witz. Mein Baugrupp kann das Projekt leider nicht durchführen. Er ist dafür zu weit entfernt und das Projekt zu klein. Es wird vermutlich teurer werden, aber es ist ja nur ein Raum.

    @ Frank

    Du möchtest in der Schweiz aus Steuergründen wohnen bleiben? Es gibt noch mehr Möglichkeiten. Deutschland hat auch sehr schöne Ecken unweit der Schweiz. Das Klima ist gut und die Preise auch. Steuerlich wäre ein Umzug vermutlich auch nicht so problematisch. Kursgewinne sind in der Schweiz frei? Dann könntest Du alle ETFs verkaufen und neu kaufen. Am besten Thesaurierer. Dann zahlst Du auf die Entnahme nur nach Bedarf Steuern. Aber nur auf Gewinne. Und davon hast Du zumindest am Anfang keine nennenswerte 😉

    Alternativ kannst Du auch eine Mini Wohnung irgendwo halten und Deinen Nebensitz ohne Steuer dort führen wo es Dir am besten gefällt. Da wäre Italien dann auch nicht kritisch. In Deutschland gibt es manchmal gute Abkommen. Mit der Schweiz scheinbar nicht:

    https://www.lohnsteuer-kompakt.de/fag/2020/2841/was_gilt_fuer_vermietungseinkuenfte_aus_dem_ausland

    In anderen Ländern kannst Du Mieteinnahmen erzielen und in dem Land versteuern. Es hat bei einem guten Abkommen keine Auswirkung auf die Progression…

  20. Avatarhatoto

    Buy and Hold ist in der Theorie easy. Aber er ist schwer eine Aktie zu halte , wenn sie steigt und steigt und steigt und steigt. Denn dann kommen die Zweifel. Ist das gerechtfertigt? Wie lange geht das so weiter? Wie dumm steh ich da, wenn es jetzt wieder fällt?

     

    Ich habe das ganze mit Hive Blockchain Technologies erlebt. Bei 0,20€ gekauft und nach und nach wurde es zum Twentyonebagger+ (ja + 2000%). Dann habe ich mal 10% verkauft. Danach ging es wieder runter auf aktuell +1200%.

     

    Der Verkaufsdruck wird höher,  je stärker die Aktie steigt. Aktien die fallen zu halten ist dagegen easy.

  21. AvatarNico Meier

    es tut den Menschen gut.

    @Fit und Gesund

    Richtig die Gastronomie ist geschlossen seit Dezember. Nun kommt der Frühling und die Menschen sehnen sich nach schönen Erlebnissen mit anderen Menschen. Viele Menschen leiden still und die Spätfolgen dieser Leiden sind bisher nicht absehbar. Wünsche dir auch eine schöne Zeit beim Kaffee und Glace.

    Du möchtest in der Schweiz aus Steuergründen wohnen bleiben? Es gibt noch mehr Möglichkeiten. Deutschland hat auch sehr schöne Ecken unweit der Schweiz.

    @Kiev

    Vergleich mal die Einkommenssteuerbelastung von Deutschland mit derjenigen im Aargau oder in Zürich. Kannst als vergleich auch Zug nehmen da sind die Steuern nämlich noch bedeutend tiefer.

  22. AvatarChris

    @ Tim

    Diese NEO BROKER wie scalable Capital und Trade Republik etc. machen mir zuviel Werbung für Traden. Wie du schon ständig sagst Tim, die Leute verstehen wenig von Aktien, dann Traden sie und zum Schluss sind sie sauer. Diese Trader Apps machen die neu erweckte Aktien Lust noch kaputt. Lieber zu Comdirect, DKB, Ing.. das sind anständige Vollbanken mit anständigen Preisen für anständige Leistung. Billiger wäre besser klar. Aber ein Kundenservice den man nicht erreichen kann, nützt mir nichts. Vertrauen in Krisenzeiten hab ich keins mehr für neo Broker. Habe fast alle Depots getestet, zum Schluss alle gekündigt. Iwas war immer. Comdirect is meine Empfehlung für jeden. Man überlegt sich ein Kauf/ Verkauf mehrmals, mehr Informationen, Stabilität und mehr Handelsplätze sind eben mehrWert.

  23. AvatarNico Meier

    @Kiev

    Wenn ich das richtig sehe liegt der Spitzensteuersatz in DE bei 42%

    Bei einem Einkommen von 100’000 gibt

    der Deutsche 42’000 als Steuern ab

    der Aargauer 17’200 als Steuern ab

    der Zuger 10’500 als Steuern ab.

    Mit einer Differenz von 24’800 oder 31’500 pro Jahr kann man sich einige Zusatzausgaben durchaus leisten 😉

  24. AvatarSparta

    @Nixolino

    Nein, Nico würde die Schweiz nie lobend erwähnen, wenn diese zu irgendeinem Zeitpunkt 0,5 % mehr geimpft hätte als Deutschland…. 😉

    Ironischerweise hat er auch nie die natürliche Herdenimmunität gefordert…

  25. KievKiev

    @ Nico

    Es ist längst nicht so schlimm wie oft getan wird. Es gibt Steuerrechner, da kann man einfach ein paar Zahlen eintragen. Bei 100k und zwei Kindern werden 28k an Lohnsteuer abgegeben. Der Spitzensteuersatz ist auch erst ab dem ersten Euro über der Grenze anzuwenden.

    Frank hatte überlegt als Privatier ins Tessin zu gehen, oder meinetwegen Coast FI oder wie man das nennt. Also vielleicht noch ein wenig dazu verdienen. Das würde in Deutschland wunderbar funktionieren. Alleine die Ersparnis beim Wohnraum. Die Differenz in Thesaurierer und vorher Gewinn bereinigt. Da gäbe es keine nennenswerten Steuern. Die Freiheitsmaschine hat mal über Steuern in Deutschland auch bei FI berichtet.

  26. AvatarNico Meier

    @Kiev

    Die von mir erwähnten Einkommenssteuern zahlt ein Alleinstehender ohne Kinder. Frau und zwei Kinder senken die Steuern natürlich noch weiter!

  27. Avatar42sucht21

    @42k Steuern auf 100k Einkommen 

    Inkorrekt. Schlagen Sie einmal das Stichwort Steuerprogression nach. Außerdem gibt es mehrere Faktoren wie zB untersch. Einkommensniveaus Absetzbarkeit oder  Eigenmietwert welche so verkürzte Aussagen zum Ländervergleich  sinnfrei und nur populistisch erscheinen lassen.

  28. AvatarPaluma

    Aussagen zum Ländervergleich  sinnfrei und nur populistisch erscheinen lassen.

    Das war doch nie Nico Maier seine Absicht Populismus zu propagieren. Er würde nie andere Länder gegenüber der Schweiz abwerten, besonders nicht Deutschland.

  29. AvatarRüdiger

    @Schweiz:

     

    In der Schweiz ist alles viiieel besser und viiieel schöner. Auch die Zwerge in der Schweiz sind viiiel größer, als überall sonst auf der Welt  😉

     

  30. AvatarNico Meier

    Das war doch nie Nico Maier seine Absicht Populismus zu propagieren. Er würde nie andere Länder gegenüber der Schweiz abwerten, besonders nicht Deutschland.

    @Paluma

    Jedes Land hat Vorteile und Nachteile. In der Schweiz ist in meinen Augen die Gesetzesdichte insbesobdere im Baubereich viel zu hoch. Da muss für jeden Mist ein Baugesuch eingereicht werden. Ein Freund von mir musste für eine Hundehütte vor dem Haus ein Baugesuch einreichen!

    Und ich bin generell gegen die Verschwendung von Steuergeldern. Leistung soll sich lohnen und die soziale Hängematte soll zum Sprungbrett gezurrt werden da bin ich ganz bei Gerhard Schröder.

     

  31. KievKiev

    @ Nico

    Hier der Link zu dem Artikel:

    https://freiheitsmaschine.com/investmentsteuerreformgesetz-2018-kapitalertragsteuer-guenstigerpruegung-steuer-deutschland/

    Finde ich sehr interessant. Ich kann allerdings verstehen, wenn man möglichst wenig ändern möchte und steuerlich in seinem Land mit Vor- und Nachteilen bleiben möchte. Es wird sicher auch in der Schweiz in strukturschwachen landschaftlich schönen Gegenden günstige Mietwohnungen geben. Die würde ich nehmen und dann meine freie Zeit in Italien, Spanien, Costa Rica usw. verbringen. Da muss man keine steuerlichen Auswirkungen befürchten und insgesamt sehr wenig für Wohnraum bezahlen.

    Als annähernd finanziell freier alleinstehender Schweizer würde ich vermutlich in keinem Land den Spitzensteuersatz auf aktives Einkommen bezahlen.

  32. Avatar42sucht21

    @soziale Hängematte
    ist auch so ein suggestiver, aber inhaltsleerer populistischer Kampfbegriff. Meinen Sie damit Hartz IV oder doch die Höhe der Beamtenpensionen?

    @Langweileraktien
    Mein Depotbeispiel dazu ist Linde. Steigt und steigt seit zig Jahren wie auch die Dividende. Aktuell mal wieder sehr hoch bewertet. Aber sie bleibt einfach drin in meinem Depot. Einfach nicht so oft reinschauen, dann kommt man nicht in Versuchung von (Teil-)Verkäufen zur Gewinnsicherung. Meist ein großer Fehler. Man muss es bei solchen Langweileraktien genau anders herum machen. Sich für einen Verlust ein Limit setzen x% und dann einfach emotionslos raus damit wenn sie bis dahin fällt. Offensichtlich hatte man die zukünftigen Gewinnaussichten falsch eingeschätzt und einen Fehler gemacht mit dem Kauf. Man verringert die Gefahr von Depotleichen.

    Obwohl ich mit Einzelaktien Spaß habe fühle ich mich viel wohler seit ich großteils auf Welt-ETf Portfolio umgeschwenkt habe. Die Performance ist bisher viel besser als ich mir das jemals erhofft hatte.

  33. AvatarRüdiger

    @Kiev:  Ich kann allerdings verstehen, wenn man möglichst wenig ändern möchte und steuerlich in seinem Land mit Vor- und Nachteilen bleiben möchte.

     

    Ich möchte nicht nur steuerlich, sondern auch körperlich an meinem Wohnort in Deutschland/Bayern/Oberpfalz/Ödmiesbach bleiben. Ja, auch in meiner freien Zeit. Dort fühle ich mich sauwohl mit meinem Haus und meinem Garten. Mich zieht es nirgendwo sonst hin. Wegen ein paar Krümel, die ich damit sparen könnte, schon gar nicht.

     

    Ach ja, noch vielen Dank für den interessanten Link!

     

  34. AvatarMajon

    Guten Morgen
    Vielen Dank Tim für diesen Artikel, im Zeitalter der Neobroker habe ich in meinem Umfeld auch festgestellt, daß die Buy and Hold Investition eher eine  austerbenden Variante des Investierens geworden ist.Die Gier nach dem schnellen Reichtum überwiegt einer langfristig orientierten Investition.
    Ich habe einige Aktien ,die “schleppe” ich seit über 10 Jahren durch mein Depot.
    Eine davon Clinuvel Pharmaceuticals (Biotechnologieunternehmen),kurz nach meiner Investition(ca 1 Euro pro Aktie) stand das Unternehmen vor dem Aus,heute ist es ein Dividendenzahlendes  Unternehmen was  mir in meinem Portfolio durch den Zinseszinseffekt sehr viel Freude bereitet.
    Wollte an diesem Beispiel zeigen , daß sich Bye and Hold auch auszahlen kann.

  35. AvatarBruno

    Ich würde in Deutschland zumindest Stand heute weniger Steuern bezahlen als in der Schweiz. Kommt die 5% Vermögenssteuer, ja dann sieht es anders aus, dann werden einige schnell rennen und weit weg flüchten.

    Es kommt immer auf die Konstellation an, auch Deutschland ist in gewissen Bereichen Steueroase. In der Schweiz ist das Bild auch durchzogen, die schönen Villen am Genfersee sind sehr interessant für Expats, die dann fast keine Steuern zahlen. Als Schweizer drückt man dort relativ viel ab. Vielleicht auch ein Grund weshalb man dort deutlich mehr Immobilie bekommt fürs Geld als in Zürich, Zug etc.

  36. Avatarsammy

    @jürgen klopp

    Kauft doch einfach den Vanguard FTSE All World stur und stetig. Dann braucht ihr euch nie mehr Sorgen machen”

    Weil sie dann nicht wüssten was sie mit ihrer frei gewordenen Zeit anfangen sollen. Ausserdem wissen sie es doch eh alle besser sind ja schlauer als der dumme Markt 😉

    @hatoto

    Buy and Hold ist in der Theorie easy. Aber er ist schwer eine Aktie zu halte , wenn sie steigt und steigt und steigt und steigt. Denn dann kommen die Zweifel. Ist das gerechtfertigt? Wie lange geht das so weiter? Wie dumm steh ich da, wenn es jetzt wieder fällt?

    Das nennt man Regression zum Mittelwert, alles kehrt irgendwann wieder zu seinem fairen Mittelwert zurück.

  37. AvatarNico Meier

    @soziale Hängematte
    ist auch so ein suggestiver, aber inhaltsleerer populistischer Kampfbegriff. Meinen Sie damit Hartz IV oder doch die Höhe der Beamtenpensionen?

    @42sucht21

    Ich meine einerseits die ausufernden Sozialsysteme mit denen in Deutschland wie auch der Schweiz dem Pöbel der keine Lust hat am Morgen aufzustehen das Leben versüsst wird. Ich bin klar dafür in westlichen Demokratien niemand verhungern zu lassen wenn er keine Lust hat auf Arbeit aber wir müssen hier aufpassen um Geringverdienern nicht falsche Anreize zu setzen!

    Ich bin klar der Meinung der Staat solle seine Angestellten fait bezahlen. Wir sehen in verschiedenen Ländern, dass schlechtbezahlte Staatsangestellt zu Korruption neigen. Und dies kann keiner von uns beabsichtigen. In der Schweiz wurde der Beamtenstatus schon vor Jahrzehnten abgeschafft. Angestellte des Bundes, der Kantone oder Gemeinden haben in der Schweiz keine spezielle Pension sondern sie zahlen wie jeder andere Arbeitnehmer in eine Pensionskasse ein die ihnen später eine Pensionskassenrente ausrichtet. Und genau hier denke ich haben Beamte in Deutschland einen massiven Vorteil gegenüber Angestellten in der Privatwirtschaft und in diesem Bereich liesse sich garantiert viel Steuergeld sparen.

     

     

  38. AvatarNico Meier

    In der Schweiz ist das Bild auch durchzogen, die schönen Villen am Genfersee sind sehr interessant für Expats, die dann fast keine Steuern zahlen. Als Schweizer drückt man dort relativ viel ab. Vielleicht auch ein Grund weshalb man dort deutlich mehr Immobilie bekommt fürs Geld als in Zürich, Zug etc.

    @Bruno

    Ich kenne deine genaue Steuersituation nicht, daher kann ich sie nicht abschliessend beurteilen. Du hast mal erwähnt deine Firmenbeteiligung würde aufgrund des stark steigenden Umsatzes einiges über Marktwert eingeschätzt, was zu einer massiv höheren Vermögenssteuer führen würde. In diesem Bereich gibts Verbessrungspotential im Steuersystem.

    In der Romandie (französische Schweiz) bezahlt man generell mehr Steuern das hat in meinen Augen auch mit dem Hang zum Sozialsmus zu tun, den ich bei vielen Romands beobachte. Wer mehr Leistung vom Kanton oder der Gemeinde verlangt, der muss auch mehr bezahlen. Der Deutschschweizer neigt eher zur Sparsamkeit, daher ist auch die Verschuldung bei den Deutschschweizern tiefer als bei den Romands.
    Auch die Prämien der Krankenkassen sind höher in der Romandie weil die Romands mehr medizinische Leistungen konsumieren als Deutschschweizer. Warum das so ist, kann ich nicht beurteilen.

  39. KievKiev

    @ Rüdiger

    Niemand muss seine Heimat verlassen. Geo Arbitrage ist eine Möglichkeit wesentlich früher ein anderes Leben führen zu können. Hat natürlich auch seinen Preis. Es bietet sich besonders für Schweizer mit sehr hohen Hauspreisen an. Falls Du beispielsweise in der Schweiz wohnst und mit Dividenzahlungen 3000€ einnimmst, aber bereits 2000€ für Miete benötigst so bist Du noch lange nicht frei.

    In Deutschland wärst Du je nach Lebensstil schon frei. Ist eine Frage der Prioritäten. Deutschland könnte auch bei Dir in der Region sein. Für einen Schweizer ist das nicht teuer. Und es lässt sich dort scheinbar auch ganz gut leben.

  40. AvatarRüdiger

    @Kiev:

    Hier in der Region lässt es sich gut leben, jedenfalls für mich. Es ist halt eine strukturschwache Region … und Arbeitsplätze sind dünn gesät. Wer aber erst mal einen guten Job gefunden hat, braucht nicht zu jammern  😉

     

  41. Avatar-M

    Buy and Hold ist in der Theorie easy. Aber er ist schwer eine Aktie zu halte , wenn sie steigt und steigt und steigt und steigt. Denn dann kommen die Zweifel. Ist das gerechtfertigt? Wie lange geht das so weiter? Wie dumm steh ich da, wenn es jetzt wieder fällt?

    Das nennt man Regression zum Mittelwert, alles kehrt irgendwann wieder zu seinem fairen Mittelwert zurück.

    Es gibt keine Übertreibungen, alles ist jederzeit fair bewertet. So heißt es doch korrekt, oder nicht? Wieso sollte etwas, das jederzeit fair bewertet ist zu irgend einem Mittelwert zurück gehen?

    -M

  42. AvatarRüdiger

    Wieso sollte etwas, das jederzeit fair bewertet ist zu irgend einem Mittelwert zurück gehen?

    Das ist wie beim Wetter. Die “unfairen” Übertreibungen in Sommer und Winter kehren auch irgendwann zum “fairen” Temperatur-Mittelwert zurück … zumindest für ein paar Tage. Ich hoffe jetzt mal, der Sommer verharrt nicht dauerhaft über Wochen auf einem “fairen” (Jahres-)Mittelwert  😉

     

  43. Avatar-M

    Rüdiger

    Deshalb der SSV und WSV 🙂 man weiß vorher, das Kleidung günstig wird 🙂

    -M

  44. AvatarBruno

    “alles ist jederzeit fair bewertet”

    Richtig, nur ändert der launische Markt halt immer mal wieder die Meinung. Und wie bei den Menschen gibt es einige Aktien, die halt eher depressiv verstimmt sind, andere euphorisch optimistisch, und das kann länger gehen als einem lieb ist. 20 Jahre über oder unter dem Mittelwert wird dann schwer zu ertragen.

    @Nico ja ich kann das aber entsprechend auch beeinflussen, da die “Formeln” bekannt sind kann man sich sozusagen seinen Unternehmenswert auch etwas zusammenbasteln, natürlich nicht gänzlich aber zu einem gewissen Teil. Investierfreudige Unternehmen profitieren davon, jene die auf Gewinn und Cash sitzen bleiben, müssen halt leiden, resp. deren Aktionäre. Ich rede jetzt nicht von der Börse dort ist es anders dort gibt es einen Marktpreis.

  45. ThonyThony

    Mich würde mal interessieren, wie ihr darüber denkt, wenn in nächster Zeit (vielleicht auch erst in einigen Jahren) die Zinsen in den USA angehoben werden. Meint ihr, dass die US-Aktien sehr stark korrigieren werden?

  46. AvatarAston

    “Weil sie dann nicht wüssten was sie mit ihrer frei gewordenen Zeit anfangen sollen. Ausserdem wissen sie es doch eh alle besser sind ja schlauer als der dumme Markt ?”

    Anscheinend nutzt du die frei gewordene Zeit dafür herablassend Kommentare zu schreiben….

    Ob du es glaubst oder nicht man kann eine höhere Rendite wie ein All World ETF erzielen…

  47. Avatarsammy

    @M

    Es gibt keine Übertreibungen, alles ist jederzeit fair bewertet. So heißt es doch korrekt, oder nicht?”

    Wie kommst du auf so einen Quatsch? Natürlich gibt es Übertreibungen immer und immer wieder. Langfristig jedoch kehrt alles zu seinem fairen inneren Wert zurück. Regression zum Mittelwert kann man in vielen Bereichen feststellen ja auch beim Wetter.

  48. AvatarRüdiger

    Mich würde mal interessieren, wie ihr darüber denkt, wenn in nächster Zeit (vielleicht auch erst in einigen Jahren) die Zinsen in den USA angehoben werden.

    Die Zinsen werden nicht dramatisch angehoben werden (können). Wenn die Zinsen nicht niedrig bleiben, bricht das Finanzsystem zusammen. Niedrige Zinsen sind die lebensverlängernde Maßnahme, die den unweigerlich irgendwann kommenden Tod des Finanzsystems hinauszögert  😉

     

  49. Avatarsammy

    @Aston

    Ob du es glaubst oder nicht man kann eine höhere Rendite wie ein All World ETF erzielen…”

    Man kann auch im Lotto gewinnen, geht alles und gibt es immer wieder.

  50. Avatar-M

    Es gibt keine Übertreibungen, alles ist jederzeit fair bewertet. So heißt es doch korrekt, oder nicht?”

    Wie kommst du auf so einen Quatsch? Natürlich gibt es Übertreibungen immer und immer wieder. Langfristig jedoch kehrt alles zu seinem fairen inneren Wert zurück. Regression zum Mittelwert kann man in vielen Bereichen feststellen ja auch beim Wetter.

    Also stellst du die Markteffizienztheorie in Frage, bzw. schreibst, dass es einem fairen zu ermittelnden Wert gibt, um den die Kurse schwanken und immer wieder zurückkehren.
    -M

  51. AvatarTobs

    Thony,

    ich bin kein Marktaugur, deswegen nur einige Gedanken dazu:

    Steigende Zinsen berühren den Barwert in negativer Weise (Abzinsungsfaktor); hiervon betroffen sind insbesondere sehr hoch bewertete Unternehmen (Tech als Beispiel, aber auch alles mögliche, was gerade als IPO an die Börse kommt, da verliert man ja den Überblick), und gewisse Anpassungsschmerzen konnte man ja nach dem jüngsten Zinsanstieg beobachten
    Steigende Zinsen erhöhen die Refinanzierungskosten; Das ist für die  mit realen Produktivmitteln arbeitenden Unternehmen (Fabrik, Rohstoffintensität etc. muss alles finanziert werden) härter zu verdauen als für die Asset-light Unternehmen (Etwa Software, Dienstleister etc.), wobei letztere auch viele Schulden in der Bilanz haben können, etwa wegen Merger wenn nicht nur mit eigenen Aktien finanziert oder mit FK finanzierten Aktienrückkaufprogrammen (viele Anleger freuen sich darüber und verstehen nicht, dass das Geld nicht nur nicht ins Geschäft als das Produktivkapital schlechthin gesteckt wird, sondern sie sich im Falle einer FK-Finanzierung dafür auch noch selbst kannibalisieren)
    Was bedeutet das aber konkret, denn ich bin ja nicht so schlau oder wenn doch, dann nicht der einzige? Wichtig ist bei Zinsbewegungen die Geschwindigkeit. Das ist wie bei Fieber: Kleiner Kinder spielen auch noch mit 40 Grad plus fröhlich, aber schnelle Fieberanstiege führen zu starken Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit; Unternehmen gewisser Größe haben Treasurer und versuchen Liquidität und Zinsfristen auszusteuern um umschwenken zu können, genauso wie anderen Risiken gehedget werden
    Weiterer Punkt: Mit steigenden Zinsen gibt es Unternehmen, die die damit einhergehende Inflation verschiedentlich gut an Verbraucher weitergeben können. Basiskonsumgüterhersteller können das in aller Regel gut. Ob das Kondom 1,98 Euro, oder 2,05 kostet, es wird gebraucht und genutzt.
    Das ganze Geschwafel von oben kann man auf eine Frage runterdampfen: Hat das Finanzgenie, das hier häufiger postet Recht, und es tritt die Regression zum Mittelwert ein, oder kann man das gar nicht so genau sagen, weil man eher ein Anhänger der Reflexitivity von Soros ist?                https://www.investopedia.com/terms/r/reflexivity.asp

    Wie gehe ich damit konkret damit um: Wachstumswerte ja, aber solche mit etablierten Geschäftsmodell und value (ja, das ist jetzt ein Schlagwort) und grundsätzlicher Profitabilität, die in den nächsten Jahren auch in geerdete Muliplies reinwachsen. Und eben etablierte Dividendenwerte, die ihre Kapitalkosten gut verdienen. Und, das ist jetzt philosophisch, auch in die vermeintlichen Exoten investieren (weil es meiner Meinung nach so etwas nur sprachlich aber nicht in Wirklichkeit gibt), wie etwa Asien. Bitte vergiss nicht, dass Du vor 30-50 Jahren ein Freak gewesen wärst, wenn Du in den Templeton Global Growth investiert hättest, der so der erste Fondsvertriebsschlager globaler Aktien in Deutschland wurde. Ich habe eher die Chance auch dort zu kaufen, wo günstiger bewertet ist und damit automatisch einen Sicherheitspuffer und mehr Mischung, die sich stabilisierend auszahlen kann.

     

  52. StefanStefan

    Die Schweiz ist sicherlich ein Traumland. Wenn es am Meer liegen würde wäre es noch besser;-) Das Wallis mit der Bergkulisse aus 4000ern, Genfersee, Zürich, Viewaldstättersee usw.usw. Bin vielleicht auch etwas voreingenommen da meine Mutter Schweizerin ist (ich bin daher Doppelstaatsbürger) 🙂
    Leider scheint dort auch eine Islamisierung stattzufinden. Und negative Trends wie Überwachung und Bargeldeinschränkungen gibt es wohl auch.

    In der Schweiz wird man als als Steuerzahler nicht wie in Deutschland als Melkvieh betrachtet. Manche Selbständige müssen hier Umsatzsteuer vorauszahlen auf Einkünfte die sie erst noch bekommen-was lange dauern kann.

    In der Schweiz wird die Steuer auch nicht automatisch vom Lohn abgezogen. Der Bürger wird dort einfach respektvoller behandelt.

    Die Sozialabgaben werden immer vergessen. Die Hälfte des Einkommens ist hier weg. Ist einfach so. Dazu kommen noch die höchsten Stromkosten der Welt usw.

    Ein Kumpel von mir ist als Pyisiotherapeut in die Schweiz ausgewandert. Er verdient dort 3 mal so viel und hat etwa ein Drittel höhere Lebenshaltungskosten als in Deutschland. Insgesamt also deutlich mehr Geld zum Leben. Abnormal teuer ist wohl Essen gehen.

    Kommt eines Tages eine Rot-Rot-Grüne Regierung an die Macht dann gute Nacht Deutschland.

    Aber Nico: du könntest mal aufhören Miete als rausgeschmissenes Geld zu betrachten. Das ist nämlich falsch. Warren hat einmal gesagt, dass er heute viel reicher wäre wenn er damals nicht 31.500 Dollar für sein Haus bezahlt hätte;-)

     

  53. AvatarChris

    Ich bin sehr sehr zufrieden in Deutschland und plane nicht auszuwandern. Aber wenn rot rot grün kommen würde, kann es nicht schaden ein mobiles Depot zu führen ohne zu verkaufen… Kann man mit einem ETF auswandern? Ich denke mit Einzelaktien breit gestreut fährt man auch gut. ETF is viel bequemer alles hat Vor und Nachteile. https://www.steuerzahler.de/

     

  54. Avatarsammy

    @M

    Also stellst du die Markteffizienztheorie in Frage”

    Nein wieso denn? Die EMT schließt kurzfristige Übertreibungen nicht aus.

  55. StefanStefan

    @ Chris

    NOCH geht es, dass man auswandert und seine Kursgewinne mitnimmt. Die Wegzugsbesteuerung greift nur bei Kapitalbeteiligungen von über 1 %.

    Aber da gibt es natürlich auch längst Pläne die das verhindern sollen.

     

     

  56. AvatarBruno

    @Bargeldeinschränkungen Schweiz

    Edelmetalle 15k ohne Identifikation, Bargeldein- und Auszahlungen Drittkonten 15k, Ausland 5k Geschäftskunden gar nicht mehr und eigenes Konto weiterhin 100k. Darüber wird Compliance geprüft.

    Wo braucht man denn heutzutage noch Bargeld in dieser Grössenordnung ausser man ist in der Unterwelt tätig? Kauft jemand seinen Lambo denn bar? Falls ja weshalb?

    Ich denke für ehrliche Menschen sind das keine Einschränkungen. Für Geschäftskunden gibt es eh eine Buchführungspflicht, also weshalb sollte ich eine Transaktion verschleiern wollen ? Wir hatten noch nie einen Geschäftskunden der nicht auch ein Konto besitzt. Falls das einmal nicht mehr möglich wäre, dann sähe es anders aus.

    Im Übrigen muss man in der Schweiz alle seine Vermögen der Steuerbehörde offenlegen, sie wird besteuert. Von daher wäre jegliche Verschleierung eh Steuerbetrug oder Steuerhinterziehung (man vergisst ja gerne mal was;)

     

    So hat mich die Entwicklung, dass gewisse Banken oder Postfinance für gewisse Leute kein Konto mehr erlaubt hat insbesondere Ausländer, die hier arbeiten eher gestört. Die hatten dann Mühe, ihren Lohn noch zu beziehen. Oder Auslandschweizern wurde die Kontoverbindung gekündigt. Der Grund war immer, die Compliance-Anforderungen waren zu hoch und es hat sich nicht mehr gelohnt. Das ist problematisch.

    Vor rot-rot-grün hätte ich nicht so grosse Angst, in Deutschland gibt es ja immer auch eine Opposition, die schlimmeres verhindert. Rot-grün war in Vergangenheit keine Tragödie.

    Olaf als Bundeskanzler wäre zumindest in einer schwarz-rot Regierung ein Vorteil, dann gäbe es einen schwarzen Finanzminister. Die dunkelroten denke ich haben auch das Heu nicht mehr wirklich auf der gleichen Bühne wie hellrot-grün, von daher glaube ich nicht wirklich an dieses Szenario.

    Ich glaube eher rot-schwarz oder schwarz-grün, wobei auch das eine Überraschung wäre, aber ohne grüne Bundeskanzlerin.

    Alles locker nehmen, Farben kommen und gehen 😉

    Mehr Steuereinnahmen wird es eh brauchen, und vermutlich hätte es eine Regierung mit schwarzer Beteiligung noch einfacher diese durchzubringen. Es wird wohl eh auf eine Mehrwertsteuererhöhung hinauslaufen, wenn ihr Pech habt noch eine Vermögenssteuer und wenn es ganz schlimm wird…

    @Stefan “Wegzugsbesteuerung greift nur bei Kapitalbeteiligungen von über 1 %” ein Grund mehr kein Unternehmen in Deutschland zu gründen. War aber nicht der Hauptgrund, wir hatten uns das einmal überlegt.

  57. AvatarFit und Gesund

    Sag ich doch, die Schweiz ist super! Und solange die mich nicht rauswerfen werde ich freiwillig niemals gehen, mir passt hier Alles, ich fühle mich sehr wohl hier. Auch wenn es kein Meer gibt, es gibt die grossen Seen und eben die Berge.

    Und auf die Wahlen in D bin ich echt gespannt, egal wer Kanzler wird, das wird nix!

  58. AvatarBruno

    “Und solange die mich nicht rauswerfen”

    Ausgeschafft werden nur Kriminelle (und auch da braucht es ziemlich viel). Jetzt musst Du wissen, wie hoch die Gefahr ist 😀

     

  59. Avatar42sucht21

    @Wir sehen in verschiedenen Ländern, dass schlechtbezahlte Staatsangestellte zu Korruption neigen.
    … und sehr gut bezahlte ebenso.

  60. AvatarSparta

    @Chris

    “Kann man mit einem ETF auswandern?”

    Kommt drauf an. Wenn die ganze Welt drin ist benötigst Du einen großen Kofferraum.

  61. AvatarNico Meier

    Aber Nico: du könntest mal aufhören Miete als rausgeschmissenes Geld zu betrachten. Das ist nämlich falsch. Warren hat einmal gesagt, dass er heute viel reicher wäre wenn er damals nicht 31.500 Dollar für sein Haus bezahlt hätte;-)

    @Stefan

    Ich habe selber rund 10 Jahre Miete bezahlt.  In diesen 10 Jahren habe ich rund 250’000 Franken Miete bezahlt. Seit 2017 sind wir im Einfamilienhaus und zahlen in der Vollkostenrechnung rund 35% weniger als wir vorher Miete bezahlt haben. Ein vergleichbares Haus zu mieten wäremindestens 50% teurer als unsere Vollkosten.

    Miete ist verschwendetes Geld weil jemand an jeder Miete mitverdient. Niemand vermietet Wohnungen weil er ein guter Mensch ist und dem Mieter was schenken will.

  62. AvatarNico Meier

    Bei wunderbarem Wetter heute auf dem Spaziergang mit dem Kleinen das erste Weissbier auf der Terasse der Dorfbeiz genossen. Was will man mehr?

  63. AvatarTobs

    @Miete ist verschwendetes Geld

    Das sehe ich mitnichten so. Jeden Monat freue ich mich über die Gutschriften von meinen Mietern und schaufele das Geld in den Aktienmarkt. Da kann von Verschwendung ja wohl nicht die Rede sein?  Nico, da trink mal ein Weissbier auf aller unser Wohl mit, dann soll‘s Dir auch vergönnt sein!

  64. AvatarNico Meier

    Es kommt nicht auf die Höhe der Miete an, sondern auf die Höhe des Geldes das der Mieter spart und investiert.

    @sammy

    Kaufen ist billiger als Mieten dazu gibts mehrere Studien. Die tiefen Kapitalmarktzinsen tragen ihren Teil dazu bei.

    Deine beleidigende Art macht dicht nicht unbedingt sympathischer.

    @Tops

    Natürlich trinke ich auf euer aller Wohl.

  65. AvatarBruno

    @sammy

    Da haste Recht, Immobilien sollte man wirklich national und regional betrachten, die Unterschiede sind beträchtlich! Beispielsweise gibt es in der Schweiz eine Grundstückgewinnsteuer, dafür deutlich tiefere Kaufnebenkosten, weiter gibts es einen Eigenmietwert den sonst kaum jemand kennt, dafür sind die Steuergesetze und Abzugsmöglichkeiten nicht vergleichbar mit Deutschland etc. etc. etc.

    Und so ist es auf der ganzen Welt. Aber das weisst Du ja als Immobilienexperte selbst sicher auch alles.

  66. AvatarNico Meier

    @sammy

    Habe gerade heute von einem neuen Nachbarn eine Strasse weiter den Kaufpreis für sein Haus erfahren. Sie sind im März eingezogen. Grundstück etwas kleiner als unseres das Haus vergleichbar mit unserem. Nur sind bei ihnen die beiden Nasszellen sowie die Küche etwas älter. Das Haus wurde rund 30% teurer verkauft dieses Jahr im Vergleich zu unserem Kaufpreis. Ist echt abartig was bei den Immopreisen zurzeit abgeht!

  67. AvatarBruno

    @Nico

    Das ist seit vielen Jahren so, es sind Kreise die sich um ein paar Grossregionen ausbreiten und immer grösser werden, d.h. die Leute gehen immer weiter weg von den Zentren und das treibt dann die Preise. Grossregion Zürich/Basel/Bern/Genf, Innerschweiz auch aus steuerlicher Sicht.

    Bei uns hat das vor über 20 Jahren begonnen und es geht weiter und weiter. Ich meine die letzten 30 Jahre konnte man mit Immobilien bei uns wenig falsch machen, und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Aber da gebe ich sammy schon auch Recht, es kann auch mal wieder eine Korrektur kommen, aber es kann länger gehen als man denkt. Ich kenne Leute, die diese Korrektur, steigende Zinsen etc. schon vor 20 Jahren gesehen haben 😉

    Das unterscheidet sich aber von Aktien nicht wirklich, dort ist es dasselbe. Die Korrelation hat stark zugenommen, historisch ist diese nicht gegeben. Aber die letzten Dekaden hat sie stets zugenommen zwischen Immobilien und Aktienmärkten. Geldschwämme halt und auch Nachfragedruck.

    Und wenn rot-rot-grün in Deutschland gewinnt, wird der Nachfragedruck in steuergünstigen Regionen in der Schweiz weiter zunehmen, ich habe auch diverse Nachbarn die aus Deutschland hierher migriert sind.

  68. AvatarPaluma

    Die Schweiz tretet doch mit Volksabstimmungen allen Fehlentwicklungen entschieden entgegen.
    Nico hat ja schließlich mit “Nein zum Minarett” gestimmt.
    Und “EU Ausländer” werden doch meist auch mit viel hinweisen in der Schweiz aufgenommen, dass sie keine Schweizer sind. So verstehen sie auch, dsss sie nur zum Arbeiten willkommen sind. Alles im Griff würde ich sagen.

  69. AvatarThorsten

    Natürlich kann man besser rentieren als ein ETF. Der ETF läuft den Dingen hinterher. Während die einen billig einkaufen und teuer verkaufen agiert der ETF gar nicht ( weil die Aktie nicht im Zielmarkt liegt ) oder zu spät. Läuft mit wie die Politesse an der Reihe von Falschparkern. Flatbrainer sind dagegen aus dem Häuschen :  “ETF bildet den Markt ab”. Ja schon , irgendwie, aber eben genauso dumm wie ein “Index”. Etfs erinnern mehr an Versicherungsprodukte , die das eine oder andere garantieren und sich damit rühmen den Index fast erreicht zu haben. Ist so wie Lotto spielen : da ist auch fast immer ein Dreier dabei, wenn man genug ankreuzt. Unsexy, deswegen ETFs nur da wo man nicht direkt investieren kann oder will : exotische Börsen , Themen, Edelmetalle.

  70. AvatarSparta

    @Domi

    “Ich las gerade “Vollpfostenrechnunung””.

    Die Rechnung ist wie üblich nicht bewertbar, da sämtliche Variablen, das Ergebnis und auch die Alternativkalkulation passgenau sein sollte.

    So können sich sowohl Nico wie auch Sammy Ihre vorweggenommenen Ergebnisse und Ansichten zwar immer bestätigen, aber verifiziert ist was anderes.

    Dies würde aber auch Grenzen sprengen und was ausser Bestätigung einer individualisierten Rechthaberei würde dabei praktisch nutzbar sein???

    Indivuelle Ergebnisse, welche auch noch gar nicht zu Ende gerechnet sind (bzw. auf Annahmen beruhen) werden dann entsprechend dem eigenen Weltbild pauschalisiert.

    “Neue Definition von “Vollpfostenrechnung””. 😉

  71. AvatarNico Meier

    Und “EU Ausländer” werden doch meist auch mit viel hinweisen in der Schweiz aufgenommen, dass sie keine Schweizer sind. So verstehen sie auch, dass sie nur zum Arbeiten willkommen sind. Alles im Griff würde ich sagen.

    @Paluma

    In meinen Augen ist jeder EU-Bürger in der Schweiz willkommen, wenn er bereit ist seinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten und sich zu integrieren. Jeder Arzt der die Schweiz nicht selber ausbilden muss spart dem Steuerzahler je nach Fachrichtung zwischen 500’000 und einer Million Franken. Ich bin auch klar dafür ausgebildete Fachkräfte von ausserhalb der EU die Möglichkeit zu geben in die Schweiz zu kommen um hier ihr Glück zu versuchen. Ich bin aber klar der Meinung, wenn ein Migrant nicht mehr bereit ist den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten oder sich nicht anzupassen, so soll er die Schweiz wieder verlassen und in sein Heimatland zurückkehren.

     

  72. Avatarsammy

    @bitcoin

    Der bitcoinhype scheint wohl langsam abzuklingen..  Könnte wie bei gamestop verlaufen..

  73. AvatarSlowroller

    Es ist dochh weder das eine noch das andere das ultimo: in den letzten 5Jahren liefen meine eigenen Aktien besset als meine ETF. Hätte ich allerdings im März 20 aktiv ETF statt Einzelaktien nachgekauft wäre das vielleicht andersrum verlaufen. Wäre ich nicht bei 1000$ vorm Split aus dem Bauch raus in Tesla rein, hätte das auch anders ausgesehen. Beides hat sich indes am Ende wirklich gut entwickelt. Von “Krücke” oder sowas kann man definitv nicht sprechen, zumindest wenn man ansatzweise an einen effizienten Markt glaubt. Ich weiß, dass uch definitiv weniger weiß als andere, wieso sollte ich dann besser sein? (was ich kurioserweise trotzdem war)

     

    Bei Kauf vs Miete ist es dasselbe. Wo und wann ist der Knackpunkt. Muss ich auf dem freien Markt neu mieten oder bin ich im Bestand. Wie wird es sich entwickeln und was würde das Eigenkapital und die Nebenkosten erwirtschaften? Wir müssten für unsere ~700€ kalt-Wohnung (Genossenschaft) derzeit ca. 500k zahlen – ohne Nebenkosten. Man muss kein Mathematiker sein um zu sehen, dass sich das niemals lohnen kann. Wir wären dann eher auch bei einem kleinen Häuschen, da geht es derzeit bei knapp 800k los. Könnten wir uns leisten – würde aber viel EK binden, erstmal 50 – 80k Nebenkosten kosten und mit meiner Kaltmiete käme ich dann als Rate auch nicht weit.

    Wer heute neu herzieht und nen neues Haus mieten würde, für den sieht es anders aus. Auch für all jene, die sich vor 10 Jahren zum Kauf entschieden haben. Es ist schlicht individuell.

  74. AvatarSparta

    Individuell kann man mit Eigentum kaufen oder mieten je nach Situation und Zeitperiode besser und schlechter fahren.

    Dasselbe in grün mit Einzelaktien, etf`s, Bitcoins, P2P etc. pp.

    Jedem das seine und womit er sich wohlfühlt!

    Garantien gibt es beim Investieren nicht.

    Die Sehnsucht nach absoluter Gewissheit nagt natürlich in vielen von uns, aber mit offenen Geist sollte man sich auch eingestehen können, dass jeder sich mal im Leben bei irgendetwas irrt und Fehler passieren.

    Ignoranz, dass nur der eine (ironischerweise der eigene) Weg der einzig richtige ist, übersieht dass es viele Möglichkeiten & Risiken gibt.

    Die Unerbittlichkeit von eigenen Weltbildern kostet doch nur eigene Energie, die man besser ins eigene Humankapital stecken sollte.

  75. AvatarFit und Gesund

    Bezüglich ausländische Arbeitnehmer in der CH muss ich Nico Meier Recht geben, mehr muss man dazu nicht sagen.

    Beim Wohneigentum Dasselbe, ich wohne als Eigentümer in der CH sehr viel günstiger, aber es hat halt noch andere Vorteile, ich muss z.B nicht fürchten dass mir meine Wohnung gekündigt wird, im Alter ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

     

    Garantien gibt es im Leben nie, es gibt kein Recht auf Gewinne beim Investieren, es gibt auch kein Recht auf Gesundheit und kein Recht auf Liebe oder Zufriedenheit im Leben, man muss selber etwas tun, ein bisschen Glück kann manchmal einen grossen Unterschied machen, aber man kann auch unverschuldet Pech haben.

    Darum, wenn es Euch gut geht, seid dankbar dafür!

  76. AvatarRalf

    “Individuell kann man mit Eigentum kaufen oder mieten je nach Situation und Zeitperiode besser und schlechter fahren.

    Dasselbe in grün mit Einzelaktien, etf`s, Bitcoins, P2P etc. pp.”

    So ist es. Sowohl Mieten und/oder Kaufen, als auch Aktien und/oder ETFs… können sinnvolle Konstellationen sein. Wir hätten auch gemietet, haben aber nichts bezahlbares gefunden in halbwegs brauchbarer Lage. Die Nachfrage ist anhaltend hoch für Mieten und Kaufen.

    “Ich bin aber klar der Meinung, wenn ein Migrant nicht mehr bereit ist den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten oder sich nicht anzupassen, so soll er die Schweiz wieder verlassen und in sein Heimatland zurückkehren.”

    Ich würde mir wünschen das auch Deutschland so verfährt. Es sind etliche Fehlentwicklungen eingetreten. Insbesondere Anhänger einer überwiegend konservativ ausgelegten bestimmten Religionszugehörigkeit (nicht alle wohlgemerkt) fallen leider doch häufiger negativ auf.

    @Aktien und Börse: Habe grade folgendes sinngemäß gelesen: Im bekannten DAX werden ja die Dividenden mit berücksichtigt. Der Kurs-DAX (WKN 846744) hingegen zeigt die wahren Kursgewinne. Und da sieht es nicht so nach stark Börsen-Boom aus. Von der Seite betrachtet dürften zum Beispiel deutsche Werte derzeit nicht zu teuer bewertet sein. Wie seht ihr das?

  77. Avatarsammy

    @slow

    in den letzten 5Jahren liefen meine eigenen Aktien besset als meine ETF”

    So kurze Zeiträume sind doch nicht repräsentativ. Warte mal 15 Jahre ab.

  78. Avatar-M

    @Ralf / Dax Kursundex

    Ist der Dax gerade nicht zu teuer, oder einfach nicht so gut im Vergleich zum S&P500?

    Man kann das von 2 Seiten betrachten, wieso der dax nicht so hoch steht. Die historischen Renditen sprechen nicht so stark für den Kursundex oder?

    -M

  79. AvatarJo

    @ sammy

    Ich bin gerade in das Thema Krypto eingestiegen. Dann geht es meistens runter. Ich bin meistens ein Kontraindikator 😉

  80. AvatarHenry

    @Jo:

    Kontraindikator bin ich auch bzw. kann ich gut.

    Habe letztes Jahr bei Beginn der sinkenden Kurse im März 2020 100 x Shell-Aktien gekauf für knapp 19€ das Stück. Danach gings dann noch mal richtig runter und Dividende in der davor gültigen Höhe habe ich auch nur minimal erhalten aufgrund der Dividendensenkung.

    Also, ich gebe Euch dann mal Bescheid falls ich irgendwas mit der Hoffnung kaufe auf steigende Kurse damit Ihr alle noch schnell verkaufen könnt 😀

  81. AvatarSlowroller

    @sammy

    Das war eine Antwort auf Torsten, der meinte ETF sind weniger gut. Das stimmt so nicht. Allerdings geht es in meinen Augen nicht um ETF oder Einzelaktien. Es geht um Handeln vs Buy&Hold. Aktive und passive Fonds kann man vergleichen genauso wie den Trader und den b&h-Investor. Der Vergleich von ETF und Einzelaktien buy-und-holder ist meiner Meinung nach zu vernachlässigen solange man ausreichend diversifiziert. So ist ein b&h- Portfolio mit 40 Werten vielleicht ein wenig volatiler, nicht aber wirklich schlechter als der ETF. Dem Aufwand wegen würdeich aber bei binärer Entscheidung immer zu ETF greifen.

  82. AvatarPaluma

    Fit und Gesund

    Er hat auch recht. Mir ist nur als Tourist in der Schweiz und auch von Freunden diese Abneigung gegenüber “nicht EU Bürgern” bestätigt worden. Wenn man zum Beispiel in einen Verein Beitritt und zwei sprechen nicht mit deutschen und behandeln sie wie Luft.

    Diese Arroganz hört man hier manchmal im Blog schon raus. Sind bestimmt nur Einzelne, aber es spricht trotzdem für die Ablehnung der Gesellschaft gegenüber nicht Schweizer.

  83. AvatarBruno

    @Paluma

    Das heisst dann Rassismus auf gut deutsch. Ich habe das nicht nur bei Schweizern und nicht selten auch bei Migranten (häufig 2./3. Generation) gesehen, es ist immer eine Zeichen von Schwäche. Eine neue Gruppe kommt, erarbeitet sich einen gewissen Standard, eine neue Gruppe kommt, macht ihnen das streitig.

    Vorurteile und Abneigungen gibt es aber nicht nur gegen Nicht-EU-Bürger, es gibt auch Abneigungen gegen Deutsche, Vorurteile: zu laut, zu frech, zu direkt etc. Auch hier, es gibt Einzelfälle wo das zustimmt, so wie überall bei diesen Schubladisierungen.

    Ich bin insbesondere auch beruflich sehr international aufgestellt, so auch bezüglich Mitarbeiter, sämtlicher Herkunft, Nationalitäten, Religionen… es gibt wenig bis keine Probleme. Probleme mit Ausländern in der Schweiz hat man insbesondere in jenen Regionen, welche die tiefste Ausländerquote haben. Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

    Ich hatte bisher wohl in jedem Land wo ich war Rassismus gesehen, mehr oder weniger ausgeprägt halt. Selber erlebt auch in Deutschland, als mein deutsch noch nicht so gut war, man dachte ich sei Franzose, einige dachte wohl der Krieg sei noch nicht vorbei 😉

     

  84. AvatarFit und Gesund

    @Paluma,

    ich habe diesbezüglich nie schlechte Erfahrungen in der CH gemacht, meine Freunde suche ich auch nicht nach Nationalitäten aus.

    Es gibt in der CH auch Deutsche die hier nur ihr Geld verdienen wollen und bei Rentenbeginn sofort nach D zurückwollen, sie integrieren sich Null und Nix und wundern sich dann,

    Ich bin Gast in meinem Gastland, ich passe mich an die Sitten und Gebräuche an, ich kann auch nicht in einem streng muslimischen Land mit knappem Top und kurzem Röckchen rumlatschen, dort könnte ich von Glück sagen wenn man mich nur schneiden würde.

    Nachweislich kriminelle Ausländer, da gäbe es auch bei mir Null Toleranz.

  85. AvatarChris

    @ Fit und Gesund

    “Es gibt in der CH auch Deutsche die hier nur ihr Geld verdienen wollen und bei Rentenbeginn sofort nach D zurückwollen, sie integrieren sich Null  und Nix und wundern sich dann,”

    Muss schlimm sein. *lach*

    Arbeite doch mal in Deutschland. Dann hast du vielleicht mehr außereuropäische Kollegen als einheimische/ EU Bürger die mehrheitlich auf einer anderen Sprache reden während der Arbeitszeit. Aber das bin ich schon gewohnt. Das beste daraus machen, freundlich sein und ignorieren. Ansonsten bist sofort in ner Schublade.

  86. ThonyThony

    @Tobs:

    Vielen Dank für deine detailierten Ausführungen. Ich habe die Frage wohl etwas unglücklich formuliert. Ich hätte wohl eher schreiben sollen, wie ihr euch darauf vorbereitet/reagieren werdet. In diese Richtung bist du dann ja von dir aus umgeschwenkt, vielen Dank nochmals für die ganzen Infos.

  87. AvatarTim

    Ich bin zwar auch ein Fan von Buy&Hold aber das ist nicht in jeder Situation sinnvoll. Macht es Sinn eine Aktie wie CL bei einem KGV von >25 weiterhin zu halten, obwohl das Wachstum genau gleich ist, wie die 20 Jahre davor, der KGV aber mindestens 20-30% über dem langjährigen Durchschnitt liegt? BTI finde ich zum Beispiel eine echt klasse Aktie, die sehr vorhersehbar jedes Jahr um ca. 5% wächst (Gewinn). Der durchschnittliche KGV der letzten 20 Jahre lag bei 13,5. Hätte man da Mitte 2017, als die Aktie bei einem KGV von 20 stand, wirklich stur halten sollen?

    Gerade bei sehr langweiligen und vorhersehbaren Aktien sollte man bei klarer Überbewertung eher über einen Verkauf nachdenken und wieder einsteigen, wenn der KGV zumindest wieder beim Mittelwert ist.

    Ich habe bspw. VFC erst vor ein paar Wochen verkauft. Der durchschnittliche KGV der letzten 15 Jahre lag bei 17,5. Zum jetzigen Preis liegt der KGV auf Basis der Zahlen 2021/2022 bei >29. Wenn VFC jetzt nicht plötzlich anfängt, deutlich schneller zu wachsen, als die letzten 15-20 Jahre, wird man beim jetzigen Kaufpreis eine massive Underperformance erleben. Natürlich kann das Unternehmen jetzt positiv überraschen und deutlich schneller wachsen, wie davor. Gerade bei langweiligen Aktien (siehe CL, BTI, MO etc.) ist das aber wenig wahrscheinlich und dient meist nur dazu, sein “Halten” zu rechtfertigen.

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