Thomas der Sparkojote (30): 1,4 Millionen Franken sind im Depot

Sparkojote Thomas B. Kovacs. Foto: Urs Westermann

Lieber Tim, liebe Community,

seit 2017 schreibe ich hier in regelmässigen Abständen über meine Reise. Der erste Leserbrief kam von einem 20-jährigen Informatiker aus Zürich, der 100’000 Franken Nettovermögen erreichen wollte. Heute bin ich 30 und mein öffentliches Investmentportfolio liegt bei 1,43 Millionen Franken.

Für diesen Leserbrief wollte ich aber nicht einfach die nächste Zahl in den Vordergrund stellen. Ich habe meine alten Beiträge und die Kommentare darunter nochmals gelesen. Darin steckt eine öffentliche Fallstudie: mit Ehrgeiz, Fehlannahmen, Wachstum und durchaus berechtigter Kritik. Genau das möchte ich heute reflektieren.

Stationen meiner Leserbrief-Reise

JahrAlterWas sich verändert hat
201720Erster Leserbrief. Ziel: 100’000 CHF Nettovermögen.
201923Kündigung des Bankjobs und Start in die Vollzeit-Selbstständigkeit.
202124Erste Million Nettovermögen. Dazu kam die Verantwortung für ein Team.
202427Heirat, neues Büro und die Einsicht: Zeit wird wertvoller als mehr Geld.
2026301,43 Mio. CHF im Investmentportfolio, Ready for Money und ein anderer Blick auf Freiheit.

Die ersten Jahre und der Wunsch nach Freiheit

2017 schrieb ich am Ende meines ersten Beitrags: 

„Mir geht es nur darum, dass man auch in jungen Jahren grosse Ziele haben kann.“ Leserbrief 2017

Diesen Satz unterschreibe ich noch immer. Mit 20 war mein Ziel klar und konkret: früh investieren, eine hohe Sparquote aufbauen und mir Optionen schaffen. Das war gut. Ohne diese frühe Richtung wäre ich heute nicht dort, wo ich bin.

Gleichzeitig sehe ich heute, wie stark ich damals Freiheit mit Leistung verwechselt habe. 2019, nachdem ich meinen Bankjob gekündigt hatte, schrieb ich: 

„Work is love made visible.“ Leserbrief 2019

Der Satz beschreibt ehrlich, wie ich mich damals fühlte. Ich war voller Energie. Meine Hobbys wurden zum Beruf. Und ich hatte das Gefühl, endlich am richtigen Ort zu sein. Doch Leidenschaft ist kein Freipass für Dauerstress. 60, 80 oder gar 100 Stunden pro Woche mögen eine Zeit lang funktionieren. Langfristig brauche ich eine Arbeit, die ich liebe, Struktur, Grenzen und Menschen, mit denen man Verantwortung teilen kann.

Grosse Zahlen verändern den Blick

2020 schrieb ich über den plötzlichen Anstieg meines Einkommens und Vermögens: 

„Geld wird dann zu etwas sehr Abstraktem, was man nicht mehr so gut einordnen kann.“ Leserbrief 2020

Das war keine Koketterie, sondern eine echte Beobachtung. Wer jahrelang jeden Tausender im Budget bemerkt und später grössere Bewegungen im Depot sieht, muss den eigenen Massstab neu kalibrieren. Heute trenne ich deshalb klarer zwischen Investmentportfolio, Firmenvermögen und privatem Nettovermögen. Diese Zahlen sind nicht dasselbe. Und sie sagen auch nicht aus, ob ein Leben gelungen ist.

Stand heute liegen rund 1,43 Millionen Franken in meinem Investmentportfolio. Bei einer rein theoretischen Entnahme von vier Prozent entspräche das ungefähr 57’200 Franken jährlich oder rund 4’767 Franken monatlich vor Steuern. Das macht Arbeit finanziell optionaler. Es ist aber kein Aufruf, mit 30 in den Ruhestand zu gehen. Für mich persönlich ist das auch kein Plan. Ich arbeite weiter, weil ich meine Projekte und Unternehmen gestalten möchte – und nicht weil ich gezwungen bin, jede Rechnung durch die nächste Arbeitsstunde zu bezahlen.

Mein Portfolio im Überblick

Die nächste Grafik zeigt die jüngste öffentlich dokumentierte Asset-Allokation. Der Kern besteht aus Einzelaktien und ETFs. Krypto, Edelmetalle und Liquidität ergänzen ihn. Die Werte sind gerundet und als Einordnung gedacht, nicht als Vorlage für ein fremdes Depot.

Bei den Einzelaktien verbinde ich langfristige Überzeugungen mit einem breiten ETF-Fundament. Nvidia, Alphabet, Apple und AMD stehen für Technologie und Halbleiter. Accelleron und ABB vertreten die Schweizer Industrie, Meta Platforms und Nintendo ergänzen die Auswahl. Die folgende Aufstellung zeigt ausgewählte grössere Einzelaktien, nicht das gesamte Depot. Die vollständigen Positionen bleiben auf meiner Depotseite einsehbar.

Das zweite Bild trennt Einzahlungen und Marktwertentwicklung. Diese Unterscheidung ist mir wichtig: Ein grosser Depotwert ist nie nur Rendite. Er entsteht aus Zeit, regelmässigen Einzahlungen, Risikobereitschaft und der Bereitschaft, auch in schwachen Marktphasen investiert zu bleiben.

Die Kritik war nicht nur Lärm

Wer jahrelang öffentlich dokumentiert, bekommt Zuspruch und Gegenwind. Einige Kommentare waren einfach hart. Andere haben bei mir etwas ausgelöst, gerade weil sie einen wahren Kern hatten.

„Demut ist nicht überall seinen Kopp drauf zu drucken.“ Kommentar von Jan, 2019

Damals ging es um die Frage, wie stark eine Person selbst zur Marke wird. Ich sehe das heute differenzierter: Sichtbarkeit gehört zu Medienarbeit, aber sie darf nicht der einzige Grund für einen Beitrag sein. Ein Text sollte auch dann etwas Wertvolles liefern, wenn man Name, Foto und Reichweite weglässt.

„Ab einem bestimmten Level darf so etwas meiner Meinung nach nicht mehr auftreten.“ Kommentar von Mattoc zu Schreibfehlern, 2020

Der Kommentar bezog sich auf sprachliche Fehler und die Professionalität meiner Inhalte. In der Sache hatte er recht. Authentisch zu sein heisst nicht, sich nicht weiterzuentwickeln. Gerade wenn Menschen einem Zeit und Vertrauen schenken, gehören saubere Recherche, gute Sprache und eine klare Trennung zwischen Information, Meinung und Werbung dazu.

„Jedes Jahr hier in diesem Blog was zu veröffentlichen finde ich etwas to much.“ Kommentar von Johannes, 2021

Auch das ist eine berechtigte Frage: Warum noch ein Rückblick? Ein neuer Beitrag darf keine Pflichtübung und kein weiterer Superlativ sein. Deshalb schreibe ich diesen Text nicht, um eine Zahl zu feiern, sondern um einzuordnen, was sich über fast zehn Jahre verändert hat und was nicht.

Was ich heute anders machen würde

Ich würde früher zwischen Motivation und Selbstdarstellung unterscheiden. Früher dachte ich: „Je offener ich alles zeige, desto mehr kann ich andere motivieren.“ Das stimmt teilweise. Aber Transparenz braucht Grenzen, Kontext und eine klare Absicht. Ein Depotstand ohne Weg, Risiken und Ausgangslage ist schnell mehr Vergleichsdruck als Hilfe.

Ich würde auch früher verstehen, dass Wachstum nicht nur nach oben geht. Unterwegs gab es Rückschläge, Fehler und Phasen, in denen ich zu viel gleichzeitig wollte. Meine Ziele wurden nicht bloss durch gute Aktienkäufe erreicht, sondern durch den Aufbau von Fähigkeiten, Einkommen, Geschäftssystemen. Und einem Umfeld, das mich gefordert hat.

Und ich würde mir selbst früher erlauben, Zeit als Erfolg zu sehen. 2026 ist für mich nicht das Jahr, in dem ich nach der nächsten Million suche. Es ist das Jahr, in dem ich bewusster entscheide, wo meine Energie wirklich wirken soll: im Team, in meinen Unternehmen, in meinem Buchprojekt und privat.

Vom Blog zum Buch

2026 ist mit Ready for Money* ein Projekt erschienen, das mich lange begleitet hat. Das Buch ist der Versuch, Erfahrungen aus Blog, Videos, Gesprächen und dem eigenen Depot in einen verständlichen Rahmen zu bringen. Nicht als Abkürzung zum Reichtum, sondern als praktische Orientierung für Menschen, die in der Schweiz ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen möchten.

Der Buch-Launch im April war für mich deshalb mehr als ein Veröffentlichungstermin. In den Gesprächen wurde deutlich, dass vielen Menschen nicht die nächste heisse Aktie fehlt, sondern ein nachvollziehbarer Anfang. Einkommen, Sparen, Investieren, Vorsorge und Risiken gehören zusammen. Genau diese Verbindung wollte ich so aufschreiben, wie ich sie mir mit 18 Jahren selbst gewünscht hätte.

Ein Buch abzuschliessen, war eine gute Übung in Verantwortung. Ein schneller Post darf eine offene Frage stellen. Ein Buch muss stärker einordnen, Quellen sauber behandeln und den Leser nicht mit falscher Gewissheit zurücklassen. Das passt zu dem, was ich aus den kritischen Kommentaren gelernt habe: Reichweite ist kein Ersatz für Sorgfalt.

Begegnungen ausserhalb des Bildschirms

Die Reise findet heute nicht mehr nur im Kommentarbereich statt. Ende September spreche ich am Börsentag Zürich über die elf Jahre, die hinter dem heutigen Depot stehen. Der Titel des Vortrags lautet bewusst nicht einfach 1,4 Millionen. Im Zentrum stehen die Sparquote, Fehler, Risiken und die Entscheidungen, die hinter einer Zahl sonst unsichtbar bleiben.

Der Buch-Launch, die Treffen des Finanzrudels und solche Vorträge verändern auch meine Rolle. Aus einem Blog, den ich ursprünglich für meine eigene Dokumentation begann, ist ein Ort geworden, an dem Menschen Fragen stellen, widersprechen und ihre eigenen Erfahrungen teilen. Das empfinde ich als Verpflichtung, offen zu bleiben und nicht nur die Ergebnisse, sondern auch den Weg zu zeigen.

Wohin es mit AMAZINGTOYS geht

Bei AMAZINGTOYS denke ich heute weit weniger in einzelnen Verkaufsaktionen als in einem funktionierenden Gesamtbild. Aus einem Hobbyhandel mit Karten, Games und Merchandise ist ein Unternehmen geworden, das online, im Laden und an Events sichtbar ist. Die nächsten Jahre sollen nicht einfach mehr vom Gleichen bringen. Sie sollen das Fundament so stark machen, dass Wachstum nicht an einer Person hängen bleibt.

Das heisst für mich: Prozesse im Einkauf, in der Lagerlogistik und im Produktdaten-Management weiter vereinfachen. Wer schon einmal mit limitierten Releases, Pre-Orders und Sammlerprodukten gearbeitet hat, weiss, wie schnell aus einem kleinen Fehler Frust für Kunden und das Team wird. Gute Systeme sind deshalb für mich kein Backoffice-Thema. Sie entscheiden darüber, ob ein Shop zuverlässig wirkt und ob ein Team in hektischen Phasen ruhig arbeiten kann.

Der Laden in Zürich soll dabei mehr sein als ein Ort, an dem Ware über den Tresen geht. Ich möchte, dass man dort Beratung, Begegnung und Begeisterung für die Hobbys erlebt. Der Onlineshop, der Laden und die Messen haben jeweils ihre eigene Stärke. Zusammen sollen sie aber ein stimmiges Erlebnis ergeben. Wer online etwas entdeckt, soll sich im Store ernst genommen fühlen. Wer uns an einem Event kennenlernt, soll später auch digital einfach wiederfinden, was ihn begeistert hat.

Der Ausbau bedeutet auch, Verantwortung bewusster zu verteilen. Ich will nicht der Engpass sein, durch den jede Entscheidung laufen muss. Mein Ziel ist ein Team, das seine Bereiche kennt, Probleme früh anspricht und die gemeinsame Qualität mitträgt. Wenn das gelingt, entsteht nicht nur ein grösseres Unternehmen. Es entsteht ein Ort, an dem Menschen gerne arbeiten und zu dem die Community gerne zurückkommt.

Der Handel mit Sammelprodukten wird gleichzeitig digitaler und persönlicher. Preise, Verfügbarkeiten und Release-Fenster verändern sich schnell. Umso wichtiger wird Vertrauen. Nicht jeder Artikel muss immer sofort verfügbar sein. Aber wenn wir etwas anbieten, sollen die Informationen stimmen, die Kommunikation klar sein und das Erlebnis der Kundschaft den Anspruch rechtfertigen.

Entscheidend ist, dass der Kunde fair behandelt wird

Dieser Anspruch beginnt bei den kleinen, oft unsichtbaren Dingen: einem nachvollziehbaren Lagerbestand, einer realistischen Lieferinformation und einer Antwort, wenn etwas einmal nicht wie geplant läuft. Gerade bei limitierten Produkten zählt nicht nur, ob ein Artikel verfügbar ist. Entscheidend ist, ob sich jemand fair behandelt fühlt, auch wenn die Nachfrage grösser ist als das Angebot.

Mir ist ausserdem wichtig, dass AMAZINGTOYS nicht nur als Shop wahrgenommen wird. Viele Kunden bringen bereits Wissen, Geschichten und sehr persönliche Erinnerungen an ihr Hobby mit. Daraus entsteht im besten Fall ein Austausch auf Augenhöhe: Wir beraten, kaufen an, helfen beim Grading und schaffen einen Ort, an dem Anfänger ebenso willkommen sind wie langjährige Sammler.

Mein Blick nach vorn ist deshalb nicht: möglichst laut oder möglichst gross werden. Ich will AMAZINGTOYS robuster machen. Mit klaren Abläufen im Hintergrund, besseren Entscheidungen auf Basis von Daten und einer Community, die sich nicht wie eine Kennzahl anfühlt. Die beste Expansion ist für mich die, bei der die Qualität mitwächst und die Freude am Hobby erhalten bleibt.

Was gleich geblieben ist

Mein Investmentansatz bleibt einfach: regelmässig investieren, breit streuen und langfristig denken. ETFs bilden den Kern. Dazu kommen ausgewählte Aktien und Cashflow-Bausteine wie Dividenden, Zinsen und Optionen. Keine einzelne Position oder Schlagzeile soll entscheiden, ob ich nachts ruhig schlafe.

Mein Rat an jüngere Leser ist nicht: Macht exakt nach, was ich gemacht habe. Ausgangslagen, Einkommen, Risiken und Ziele unterscheiden sich. Fang an, dokumentiere deine Zahlen, investiere kontinuierlich in dich und dein Portfolio – und baue dir Zeit und Wahlmöglichkeiten auf.

Die nächste Dekade

Mein 20-jähriges Ich wollte finanzielle Unabhängigkeit. Mein 30-jähriges versteht darunter Freiheit: Nein sagen zu können, Verantwortung bewusst zu tragen und Zeit nicht dauerhaft gegen Geld zu tauschen.

Die 1,4 Millionen Franken sind ein Meilenstein, aber nicht der wichtigste Ertrag. Wichtiger ist, dass aus einem kleinen Depot, einem Hobbyshop und einem Blog ein Leben mit Team, Community, Familie und Neugier entstanden ist.

Danke, Tim, dass dieser Blog seit 2017 Raum für offene Zwischenstände bietet und allen, die kritisch, konstruktiv oder unterstützend mitgelesen haben.

Liebe Grüsse aus Zürich
Thomas, der Sparkojote

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29 Kommentare
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Alberich
14 Tage vor

Gratuliere, Thomas, zu deinem bisherigen Weg und Erfolg. Sich mit 30 in so einer Situation wiederzufinden, ist eine absolute Ausnahme und etwas, für das du dankbar sein kannst.

Ich war mit 30 gerade mal drei Jahre mit dem Studium fertig, frisch verheiratet und am Beginn einer klassischen Konzernkarriere. Ich verstehe es nur zu gut, wenn du in einem Angestelltenverhältnis keine Zufriedenheit gefunden hast – das geht vielen so, nicht jeder ist dafür gemacht – und freue mich, dass dein alternativer Weg sich so vor dir aufgetan hat.

Allein der Versuch ist aber schon eine Ausnahme. Und dass wir davon lesen dürfen nochmal mehr, denn für jeden Thomas, der es schafft, gibt es fünf, die es nicht schaffen.

Ich bin jetzt fast 50, und mein Investmentportfolio ist lustigerweise fast genauso groß wie deins. Meine Kinder sind aus dem Gröbsten raus, und meine Frau und ich richten den Blick nach vorn. Unser verbleibender Weg mag nicht mehr so lang sein wie deiner (wer weiß das schon), aber es geht ja sowieso jeder seinen eigenen.

Alles Gute und bis bald mal wieder!

I want to believe
13 Tage vor
Antwort auf  Alberich

Alberich, magst du mal schreiben wie ihr zwischen 30-50 ein 1,5 Millionen Depot aufgebaut habt, zusätzlich zu Kindern und vermutlich Eigenheim? Das ist schon sehr beachtlich in 20 Jahren und zeigt was möglich ist als Angestellter! Sehr cool.

@Mattoc
Übrigens schade, dass er hier nicht mehr schreibt. Fehlt auch etwas.

Alberich
13 Tage vor
Antwort auf  I want to believe

„Konzernkarriere mit Auslandsaufenthalten“ fasst es eigentlich zusammen. Als Führungskräftenachwuchs eingestiegen, und dann nicht übermäßig schnell, aber doch stetig die Karriereleiter hochgeklettert – wobei der größere Boost regelmäßige Auslandsentsendungen waren, aktuell stehe ich bei 9 1/2 Jahren. Da gibt es allerlei Zuschläge, so dass man wirklich viel Geld beiseite legen kann… wobei es natürlich auch genug Möglichkeiten gäbe, das durchzubringen.

Auf der Ausgabenseite: sehr pragmatisch bei Mobilität, also entweder kein Auto oder ein sehr einfaches Arbeitspferd; und „nur“ ETW statt EFH. Sind auch schnell ein paar hunderttausend Euro, die nicht in der Immobilie stecken. Und Boni sind bei uns grundsätzlich ins Depot geflossen, statt sich „was außer der Reihe zu gönnen“.

Ralf
13 Tage vor

Super Leistung! Weiterhin Erfolg und Gesundheit, ebenso an Alberich.

Dirk
13 Tage vor

Da er verheiratet ist, ist das Depot wohl nur halb soviel wert ;-)

Sven
12 Tage vor
Antwort auf  Dirk

Treffend analysiert. Wobei kann sich noch einmal halbieren, wenn die Anwaltskosten hinzukommen.

Nuvolina
11 Tage vor
Antwort auf  Dirk

Wieso? Ich bin auch verheiratet, jeder hat sein Depot. Also wenn schon, dann doppelt so hoch.

Dirk
11 Tage vor
Antwort auf  Nuvolina

Ich weiß es zwar nicht, aber ich kann mir nicht vorstellen das seine Frau auch ein Depot von 1,4 Millionen Schweizer Franken hat
Aber selbst bei Scheidung bleibt ja noch ein bißchen was übrig

Sven
11 Tage vor
Antwort auf  Dirk

Die meisten verheirateten Männer sind so strunzeblöd. In den USA sieht man ja den Höhepunkt des Ehedaseins. Einen Jurytrial.

Bruno
11 Tage vor
Antwort auf  Dirk

Warum so negativ, als Unternehmer ist es eigentlich Usanz, dass man Gütertrennung vereinbart, mal abgesehen davon dass ich nicht immer vom schlechtesten Fall ausgehen würde, es gibt auch genug Paare die auch im hohen Alter noch glücklich sind ;-) Ich finde die Leistung von Thomas top, er nahm Risiken und wird nun belohnt, nicht nur das Depot, ich denke das ist bei ihm eh ein Nebenprodukt, das Unternehmen hat wohl deutlich mehr Wert als das Depot. Ich erinnere mich vor Jahren hat man ihn oft belächelt, oder es sei ihm alles nur in die Wiege gelegt worden, aber er hat es nun beharrlich aufgebaut und erntet immer mehr die Früchte. Weiter so! In meinen Augen alles richtig gemacht und die Reise hat ja erst gerade begonnen! Was das Depot angeht, hat er anscheinend die gleiche (eher seltene) Fähigkeit wie Tim, Gewinner laufen zu lassen, sonst hätte er wohl jetzt nicht so eine grosse Nvidia Position.

A1JX52
11 Tage vor
Antwort auf  Bruno

@Schweizer

Wenigstens ein Schweizer, aus dem etwas geworden ist.

Glückwünsch Thomas.

Sven
11 Tage vor
Antwort auf  A1JX52

hahahahhahahaha

Nuvolina
10 Tage vor
Antwort auf  Bruno

…oder erst im hohen Alter heiraten.

Felix
11 Tage vor
Antwort auf  Dirk

Verheiratet zu sein, bedeutet ja nicht dass man kein eigenes Vermögen haben könnte, das auch nach einer Trennung einem noch zu 100 % gehört – auch bei Zusammenveranlagung. Rechtlich ist jeder für sich eine Vermögensinstanz, zumindest in Deutschland, Schweiz weiß ich nicht.

Nuvolina
10 Tage vor
Antwort auf  Felix

Gütertrennung ist Pflicht, meine ich.

slowroller
7 Tage vor
Antwort auf  Nuvolina

Nein, muss garnicht. Auch bei der Zugewinngemeinschaft (Standard in Deutschland) behält jeder während der Ehe die alleinige Kontrolle und das alleinige Eigentum an seinem Eigentum. Du kannst damit faktisch machen was du willst.
Der Unterschied tritt erst bei einer Scheidung (oder einem Erbfall) auf: Hier behält grundsätzlich jeder das, was er in die Ehe eingebracht hat (zu dem damaligen Wert). Nur die Zugewinne werden entsprechend geteilt. Wenn die Firma schon floriert und das Depot schon fett ist bei Eheschließung, dann geht man nicht arm aus der Scheidung ;-) Gütertrennung macht aus meiner Sicht dann Sinn, wenn man eine Firma oder Familienbesitztümer vor Zerschlagung „schützen“ will. Das geht aber z.B. auch mit einem Ehevertrag meine ich.

Baseline
6 Tage vor
Antwort auf  Dirk

Eine Scheidung tangiert folgendes: Kindesunterhalt, Sorgerecht, Umgangsrecht, Trennungsunterhalt, Nachehelicher Unterhalt, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich, Ehewohnung & Immobilien, Gemeinsame Schulden, Hausrat & Haustiere, Steuern & Erbrecht

Wolf
13 Tage vor

Lieber Sparkojote,

ich bin beeindruckt, was Du schreibst und vor allem erlebt hast.

Für mich ist letztlich Zeit die wichtigste Währung nicht Geld.

Mr. Pino Cavallo
13 Tage vor

Hallo Thomas,

Glückwunsch zu deinem Werdegang. Ich „kenne“ dich seit deinen Anfängen in der deutschsprachigen Finanzblogger-Szene und als Tim-Schäfer-Fan. Ich kann mich also gut an deine jährlichen Leserbriefe hier auf Tims Blog erinnern.

Zugegeben, anfangs hielt ich dich aufgrund deines jungen Alters und der vielen Finanz-Blogger, die damals wie Pilze aus der Erde schossen, für einen weiteren Finfluencer, der uns die Einheitsweisheiten aus der Szene präsentieren will (u.a. die ganzen Robert Kiyoaski Floskeln). Danach wurde mir aber klar, dass deine Tätigkeit als Blogger/Influencer ein Nebenprodukt deiner unternehmerischen Aktivitäten ist und nicht umgekehrt. Dass du einen Sammler-/Spielzeugladen mit deiner Familie führst, fand ich dann schon ziemlich markant und sympathisch. Bei einem Kolja Barghoorn zum Beispiel, der ständig von seinen vielen Unternehmen spricht, die er angeblich aufbaut, weiß man gar nichts (zumal er inzwischen eher auch als Polit-Influencer bekannt sein dürfte).

Jedenfalls ist das eine saustarke Leistung binnen 10 Jahren rd. 1,5 Mio. Euro zu machen. Der Erfolg gibt dir Recht. Respekt und ein herzliches „Weiter so“!

Ralf
12 Tage vor
Antwort auf  Mr. Pino Cavallo

Definitiv super Leistung! Wenn Eltern wie hier ein eigenes Geschäft führen, fördert es die Wahrscheinlichkeit enorm, dass ihre Kinder später ebenfalls Unternehmer werden. Studien zeigen, dass Kinder von Selbstständigen ein bis zu dreimal höheres Engagement haben, selbst ein Unternehmen zu gründen, als Kinder von Angestellten. Man bekommt einfach viel mehr mit. Ob gewollt oder nicht. Und lernt auch aus Krisen ein Stück mit.

Basti
12 Tage vor

Tims Blog macht Spaß.

Josef
12 Tage vor

Super gemacht Thomas!
Möge dein Vermögen in Zukunft noch weiter anwachsen.

Jens
11 Tage vor

Hallo Thomas, ich hab im August 2021 meinen Weg in die Aktien und ETF Welt gefunden. Du warst dabei eine feste Größe die mich bei meinen ersten Käufen inspiriert hat. Auf diesem Weg nochmal Danke, bis heute ist mein Depot auf etwas über 520k angewachsen und generiert mir voraussichtlich lt. Parqet für 2027 etwas über 17k an Dividenden. Auch wenn ich Dir heute nicht mehr folge, rückblickend war Dein Blog und Deine Videos damals ein super Einstieg. Danke

Josef
8 Tage vor

Tech Aktien

Allgemeine Frage, was haltet ihr aktuell von den Amerikanischen Tech Aktien?
Ich habe Tech in Amerika komplett ausgelassen, da die Kurse immer sehr teuer waren.
Mir scheint es war ein Fehler, doch jetzt sind sie noch viel teurer geworden.
Würdet ihr jetzt noch Tech kaufen / halten oder eher doch verkaufen?
Wie sind da eure inputs.

I want to believe
7 Tage vor
Antwort auf  Josef

Tja. Keiner weiss wies weitergeht.
US-Tech gehört ins Depot finde ich.
Wenn du es nicht hast, dann Kauf doch nen SP500, World aktiven Fonds oder passiven ETF. Das ist doch eigentlich ausreichend Tech. Selbst im heiligen Gral sind die Anteile:
Nvidia 4,8%
Apple 4,2%
MSFT 3,5%
ABC 3,3%
AMZ 2,3%
META 1,2%
Micron 1%
Tesla 1%

Gurki
7 Tage vor
Antwort auf  Josef

Selbstverständlich gehört Tech ins Depot. Es sei denn Du gehts davon aus, dass wir demnächst wieder auf die Klassische Kutsche setzen. Eventuell wäre ja auch die Raumfahrt / Space etwas Zukunftträchtiges. So ne Deep Space Nine Weltraumbasis wäre doch was feines.

Ich würde ja eher dann nen NASDAQ-100 oder gar den S&P 500 Information Technology ETF nehmen. Bin in beide stark investiert. Tat gar nicht weh.

Daniel
6 Tage vor
Antwort auf  Josef

Es gab schon vor Jahren Leute die gesagt haben dass NVIDIA überbewertet ist. Und das es sich nicht mehr lohnt jetzt noch so hoch einzusteigen. Allein in diesem Jahr hat NVIDIA fast doppelt so hohe Performance hingelegt wie der MSCI WORLD, und das, obwohl auch er grade sehr tech-getrieben ist.
Ich persönlich würde grade beim Tech-Sektor allerdings inzwischen eher schauen, ob man das nicht über einen ETF gemütlich abwickeln kann, denn welcher der momentan großen Tech Buden nicht vielleicht doch mal massiv nach unten korrigiert, das kann ich überhaupt nicht einschätzen.
Es ist leider ein bisschen wie Pharma. Entweder sie rennen dir die Hütte ein und die Aktie knall nach oben, oder sie fällt wie ein Stein (NOVO NORDISK).
Der Bereich ist leider sehr volatil (aber auch nach oben) im Gegensatz zu nicht-zyklischen Konsumgütern.

Hermann
7 Tage vor

Bei solchen Beiträgen frage ich mich, wie aussagekräftig die Depotgröße allein eigentlich ist. Eine hohe monatliche Sparsumme macht jemanden ja noch nicht automatisch zu einem besseren Investor.

Du gehst im Artikel zwar auf deine unternehmerische Tätigkeit und den Unterschied zwischen Einzahlungen und Wertentwicklung ein. Trotzdem steht für mich durch die Überschrift vor allem die große Depotzahl im Vordergrund.

Interessanter finde ich die Frage, welchen Anteil hohe Einzahlungen aus dem beruflichen beziehungsweise unternehmerischen Einkommen am Vermögensaufbau hatten und welchen die Anlagerendite. Das würde auch helfen, besser einzuschätzen, was sich davon auf Menschen mit durchschnittlichem Einkommen übertragen lässt.
Viele Grüße

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