Starbucks, Disney, P&G: Wenn die Kurse nicht laufen: Nur die Ruhe bewahren


New York, 25. September 2019

Angenommen du hältst ein Bündel Qualitätsaktien. Sie können jahrelang seitwärts laufen oder gar sinken. Du denkst: “Verdammt! Ich besitze die Aktie seit 7 Jahren und bin im Minus. Ich hab keine Lust mehr.” Du verkaufst. Schau dir den Chart von Procter & Gamble an. Lange ging es nur abwärts bzw. seitwärts, bis der Kurs plötzlich zu explodieren begann:

Oder nimm Starbucks. Der Kaffeeröster lief zwischen 2015 und 2018 seitwärts. Es fehlte der Schwung. Dann ging der Kurs durch die Decke:

Wie viele haben 2018 die Flinte ins Korn geworfen? Genug! So einen Kursausbruch wie bei Starbucks kannst du nicht perfekt timen. Er passiert einfach. Du brauchst im Grunde nur Nerven wie Drahtseile. Du kassierst deine Dividende. Und bleibst ruhig. Ans Verkaufen solltest du nicht denken, wenn es sich um ein solides Geschäftsmodell handelt.

Sieh dir die lange Durststrecke bei Walmart oder Walt Disney an. Da haben einige Anleger die Nerven verloren und das Weite gesucht. Genau im falschen Moment. Die Börse hat etwas von einem psychologischen Spiel. Du musst dich quälen. Das ist der Walt Disney Chart:

Der Medien- und Entertainmentkonzern Disney ist 100 Jahre alt und hat sich in dieser Zeit immer wieder neu erfunden. Warren Buffett hält Aktien wie American Express seit 50 Jahren durch. Er denkt nicht ans Verkaufen. Coca-Cola besitzt er seit 1988. So kommt ein Schneeball ins Rollen.

Stell dir vor, du hast ein buntes Depot mit Dividendentiteln. Du besitzt die Aktien seit 10, 20, 30 Jahren. Du hast zudem einen starken ETF. Du bist irgendwo an einem Strand in Thailand, Portugal oder in einem Dorf in den Alpen.

Du schaust dir nicht mehr täglich die Kurse an. Du weißt, alles wird langfristig gut. Du hast keine Angst. Du machst radikales “Buy and Hold”. Die Angst ist gewichen. Die Freizeit und Freiheit sind dir wichtiger als alles andere. Von Crash-Propheten wie Dirk Müller lässt du dich nicht ablenken. Du liest nicht jeden Tag die wilden Finanzmeldungen, die dir doch nur einen Schreck einjagen würden.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Starbucks, Disney, P&G: Wenn die Kurse nicht laufen: Nur die Ruhe bewahren

  1. AvatarBruno

    Zeit heilt an der Börse alle Wunden, daher ist es eben so wichtig, dass man so früh es geht damit beginnt. Mich nervt es manchmal, habe ich nicht viel früher angefangen, man kann die Zeit aber nicht zurückdrehen. 
    Ich kann nur jedem empfehlen, frühstmöglich zu beginnt, am besten man eröffnet bereits für seine Kinder Depots, ein ETF reicht, die Zeiten der Sparbücher sind nun wirklich vorbei. 
    Crashpropheten, wilde Finanzmeldungen, alles nur Zeitverschwendung. Man sollte sich überlegen, welche Voraussetzung muss gegeben sein, dass ich mich von einer Aktie X oder einem ETF Y trenne. Wenn man das gar nicht will, dann muss man sich auch nach dem Kauf um nix mehr kümmern. 
    Auch muss man nicht ständig etwas kaufen, ich finde aktuell nicht viel, wo mir passt, ich mache seit fast 2 Jahren gar nichts mehr, einfach abwarten, etwas Cash aufbauen mit Dividenden, irgendwann gibt es dann wieder Gelegenheiten, wo mir gefallen. Es reicht sich monatlich oder sogar je Quartal einmal darum zu kümmern und alles zu prüfen, und wenn eine spannende Aktie in die Nähe eines interessantes Kurses kommt, dann einfach einen Auftrag reinstellen, entweder bekommt man die Aktie, oder halt eben nicht.
    Sehr langweilig das Ganze, aber ich habe für mehr auch gar keine Zeit. Zeit wird immer wichtiger, je älter man wird, wird Zeit wichtiger als Geld.

  2. AvatarDaniel (Frankfurt)

    Na ja, bei Werten wie der Deutschen Bank, GE etc. muss man dann doch länger als 7 Jahre warten bis es ggf. steigt. Man muss sich auch von Werten trennen können.

  3. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Daniel (Frankfurt)
    Ob GE und Deutsche Bank noch Qualitätsaktien sind, darüber lässt mittlerweile streiten. Aber hätte ich die vor Jahren gekauft, würde ich es auch aussitzen. Die drei von Tim genannten und auch viele andere Value-Werte, zahlen gute Dividenden, wenn man vor Jahren eingestiegen ist, da kann man Seitwärtsbewegungen über Jahre gut verkraften. Man will als Buy and Hold Anleger und Frührentner ja von der Dividende leben und nicht vom Aktienverkauf.

  4. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Daniel (Frankfurt)

    Ein paar Flaschen wird man immer erwischen. Deshalb ist das Streuen so wichtig. Die Flaschen lasse ich alle in meinem Depot. Ich fahre alles in allem gut damit. 

    Oder du machst es dir einfach mit einem ETF.

  5. AvatarChris k.

    @ Bruno @ imhamsterrad
    Bin eurer Meinung.
    Top Artikel Tim, gleich mal weiter geteilt wie fast täglich 😀
     

  6. AvatarZEN INVESTOR

    Link:
    https://timschaefermedia.com/starbucks-disney-pg-wenn-die-kurse-nicht-laufen-nur-die-ruhe-bewahren/#comment-64254

    Lieber Tim,
    “Ein paar Flaschen wird man immer erwischen. Deshalb ist das Streuen so wichtig. Die Flaschen lasse ich alle in meinem Depot. Ich fahre alles in allem gut damit.”

    Du weisst ja, was Donald Trump zu sagen pflegt:

    “diversification is protection against ignorance. It makes little sense if you know what you are doing.”

    Und die schlechten Aktien solltest du verkaufen. Ausser du bist Fundamental davon überzeugt.

    Der kopf geht aus, das Herz geht an, die Strasse schreit, ich bin bereit!

    Dein kopf schickt dich vor und zurück, doch wichtig ist, dass du dazwischen bist.

  7. AvatarZEN INVESTOR

    Kleine Korrektur: Das Zitat
    “diversification is protection against ignorance. It makes little sense if you know what you are doing.”

    stammte natürlich nicht von Donald Trump, sondern von Warren Buffett.

    Übrigens noch ein Vergleich, ich gg. das Timschäfermedia.com-User-Universum:

    Mein Wikifolio:
    https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0value30

    Wikifolio aus Empfehlungen der Leser des Timschäfermedia-Com-Blogs:
    https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0futperf

    Wer 1 Jahr 1 Mt.
    Tim +3,8% +3,6%
    Ich +5,5% +10,3%

    Natürlich gibt es Phasen, wo Tims Wikifolio meines geschlagen hätte, zB vom 1.Januar 2019 bis heute.
    Aber das liegt daran, dass Tim Schäfer ende 2018 fast 20% ins Minus geraten ist.

    Daher sollte man halt die gesamte Zeit vergleichen.

    Mein maximaler Verlust bisher war -7,5%, Tims -19,0%.

    Wikifolio ist auch so nett und berechnet automatisch die Sharpe-Ratio, über die Wikipedia schreibt:
    “https://de.wikipedia.org/wiki/Sharpe-Quotient”
    “Solange der Sharpe-Quotient positiv ist, gilt: Je höher der Wert des Sharpe-Quotienten, desto besser war die Wertentwicklung der untersuchten Geldanlage in Bezug auf das eingegangene Risiko. Ist der Sharpe-Quotient negativ, so war die Wertentwicklung schlechter als die einer risikolosen Anlage. ”

    Tims Wikifolio ist mit 0,2 , meines mit 0,6 berechnet worden bei Wikifolio.

    Soviel für meine Kritiker.

    Klar ist für uns Langfrist-Investoren 1 Jahr ein zu kurzer Zeitraum.

    Aber so extrem schlecht und nutzlos sind meine Gedanken und meine Strategie offensichtlich nicht.

    Ich habe bisher auf den gesamten Zeitraum die Summe der User dieses Blogs geschlagen.
    Dies bei geringerem Risiko (siehe Sharpe-Ratio und maximaler Verlust).
    Und dies mit nur 60% Aktien-Anteil, bei nur 4 verschiedenen Titeln,
    wovon einer alleine rund 34% ausmacht.

    Nebenher sei gesagt, dass ich jetzt innert 8 Tagen mit Hochdorf 13,15% geschafft habe.
    Real mit Echtgeld.
    Das sind 28’019% pro Jahr (wenn es so weiter gehen würde, was es natürlich nicht wird).

  8. AvatarRüdiger

    @Wolke: Christian Thiel ist einer der (wenigen) Finanzblogger, die ich regelmäßig lese. Ich halte ihn für sehr kompetent und ich mag seinen unaufgeregten, seriösen Schreibstil. Bist du auch in seiner FB-Gruppe “Kleine Finanzzeitung”?

  9. AvatarMattoc

    @Rüdiger, Wolke
    Ich lese Christian Thiel aus dem von dir, Rüdiger, genannten Grund auch gerne. Dennoch muss man sagen, dass der pauschale Vergleich in seinem Artikel wirklich hinkt. Am besten findet man das heraus, wenn man nicht einzelne Aktien zum Vergleich heranzieht, so wie er das tut, sondern große Indizes über Dekaden. Hier sieht man, dass eine große Auswahl an Dividendenaktien aus dem MSCI World, die sich im Index MSCI World High Dividend Yield befinden, den MSCI World Index seit 1995 outperformt haben:
    https://www.msci.com/documents/10199/74fe7e16-759e-405c-96aa-8350623fae65
     

  10. AvatarWolke

    @Rüdiger
    Bin nicht in seiner FB Gruppe. Auch wenn ich mit seinem grenzenlosen Optimismus manchmal nicht einverstanden bin, seit ich bei ihm lese, hat er immer punktgenau Recht behalten.

  11. AvatarBruno

    @Flaschen raus
    Niemand legt sich freiwillig Flaschen ins Depot, und wenn man merkt, dass man welche hat, ist es in der Regel zu spät. Auch gute Aktien können gerne mal 50% und mehr fallen, um danach wieder um x 100% zu steigen.
     
    @ZEN
    „diversification is protection against ignorance. It makes little sense if you know what you are doing.“
     
    Nicht jeder hat deine exzellenten Fähigkeiten, daher sind leider viele auf Diversifikation angewiesen. Hätte ich deine Fähigkeiten, würde ich nur 1 Aktie kaufen, und zwar die BESTE. Die zweitbeste käme mir sicher nicht ins Depot, warum auch? Also immer nur die beste Aktie im Depot und man wird sehr schnell sehr reich.
    Leider gibt es aber auch so Dummköpfe wie mich die diese Fähigkeit nicht besitzen und diversifizieren müssen, ja sogar auch teils mit ETF’s, da habe ich wenigstens die besten Aktien auch dabei, wenn auch nicht exklusiv. Die besten werden immer stärker, die schlechten fallen irgendwann raus, nicht optimal aber es gibt schlimmeres.
     

  12. AvatarRüdiger

    Leider gibt es aber auch so Dummköpfe wie mich die diese Fähigkeit nicht besitzen …

    Leidensgenosse 😉

  13. AvatarManniB

    Hallo mal ne kurze Frage:
    Seh ich es richtig das der IE00BD5HXK71 Comgest Growth World den bekannten Comgest Monde C ISIN: FR0000284689 quasi spiegelt ?
    Finde keinen Unterschied, aber leider bleiben Mail Anfragen an Comgest unbeantwortet.
    Gruß 
    ManniB

  14. AvatarFuseboroto

    Hi,
    ich schaue so gut wie gar nicht mehr nach, wie die einzelnen Aktien stehen. Nur beim Kauf von neuen Aktien scrolle ich einmal im Monat über das Depot und nehme das zur Kenntnis, vergesse es aber auch schnell wieder.
    GrußFuseboroto

  15. Avatarghost

    der Vergleich hinkt :)???
    der Artikel über P&G wurde höchstwahrscheinlich auch ausgeblendet….dass Procter angeblich so schlechte Aktie sei….
    das ist schlichtweg falsch!
    ich verstehe auch, dass die meisten eben das lesen, was so schön klingt und auch ganz toll begründet ist und man dann eben Hände haltend im Kreis gemeinsam ums Feuer tanzen könnte und dabei ganz wunderbare Lieder singen könnte:)… einfach empathisch füreinander empfinden oder so ähnlich….
     
    Was möchte ich nun sagen ?
    Diese merkwürdigen Behauptungen sind schlichtweg  falsch, da ein  Haufen Dividendenaktien eigentlich jeden Index outperformt haben, man muss nur eben nicht die letzen vier Jahre anschauen sondern eben 20, 30 Jahre.
    In den meisten Fällen sind das aber leider nicht die deutschen oder europäischen Aktien….
    Mit Etf ist man dem Markt gleich, ja. Hat auch am Ende mehr meistens als man einzahlte…
    Wenn man aber  versucht mit einer Aktie über Jahrzehnte den Markt zu schlagen wie Daimler, wird man vermutlich scheitern. Versucht man es mit einem usa aristokraten, wird man vermutlich besser sein als ein Index…..
     
    und nichts gegen etf,…… aber gegen falsche Behauptungen…..
     
    mfg

  16. AvatarThomasH

    Klar ist für uns Langfrist-Investoren 1 Jahr ein zu kurzer Zeitraum.
    Völlig unsinniger Vergleich. Über ein Jahr können, sagen wir mal, 50% den Index/den Tim schlagen. Auch dartspielende Affen.

  17. AvatarRüdiger

    Auch dartspielende Affen.
     
    Diese Affen haben aber halt das Problem, die Überlegenheit ihrer Strategie wortreich zu begründen 😉

  18. AvatarMike

    Für “beginne möglichst früh” ist es in meinem Fall leider zu spät. Ein bisschen was kann ich aber dennoch erreichen. Zumindest ein Zubrot zur Rente.
    Meine beiden Söhne haben es da besser. Für beide habe ich ein Juniordepot eingerichtet, welches monatlich mit jeweils 25,- Euro in einen ETF investiert. Das ist keine große Summe aber ein Anfang.

  19. AvatarRüdiger

    @Mike: Deine Söhne werden sich wundern, was aus – der für viele “lächerlichen” Summe – von 25,- EUR pro Monat über längere Zeit werden kann. Gut gemacht!

  20. Avatar-M

    Mike das ist wohl wahr. Mein Sohn bekommt mit 4 Jahren bereits ca 120€ an Ausschüttungen gezahlt. 
    Dazu wird das Depot mit 25€ gefüttert im Monat und jegliches münzgeld im geldbeutel wird auch abends in seine spardose geworfen. Dazu noch Gelder von Geburtstage. Das alles kommt so 2x im Jahr auch noch aufs Depot. Ich glaube bald ist wieder genügend angesammelt, dann wird was neues gekauft. Er hat BRK, RDS, JJ und Disney. Mal sehen welches neue Unternehmen dazukommen wird (Fresenius vlt).
     
    -M

  21. AvatarSparta

    @Rüdiger
    Ich bin bei Herrn Thiel irgendwie immer skeptisch.
    Ist glaube ich seit 17 Jahren an der Börse und nimmt sich nen paar Jahres-Zeitraum wo er den Index geschlagen (in Euro/Dollar oder welchen Index auch immer) hat und vermarktet es…
    Investieren ist ein Marathon und kein Sprint. 
    Für die meisten ist Fire unrealistisch und es wird ein sparen & investieren über >25 Jahre sein.
    Wer in 2, 3 oder 4 Dekaden vorne liegt, ist nicht seriös zu prognostizieren.
    Durch diese Unsicherheiten suchen sich die Leute irgendwelche Gurus. Mein persönliche, psychologische Laienmeinung. 😉

  22. AvatarClaus

    @ Slazenger
    …Zykliker, KGV…
     
    Ich glaube, dass das KGV gerade bei Zyklikern völlig irrelevant ist. Spontan fällt mir da z.B. Shell ein. Erinnerst Du Dich, wie hoch hier das KGV war, als der Kurs unter 20 € stand? Es war, wenn ich mich richtig erinnere, fast 3-stellig. Ähnlich lief es bei Rohstoffwerten wie BHP. Hier scheint das KGV fast ein Kontraindikator zu sein: Je höher es ist, desto besser ist die Kaufgelegenheit.
     
    LG und gute Käufe
     
     

  23. AvatarLad

    🙁 🙁 Ich werde niemals Aktien von Unternehmen kaufen, die Probleme mit der EU-Kommission wegen Steuervermeidung  oder Machtmissbrauch haben: Amazon, Alphabet, Apple, Facebook, Nike, Starbucks und andere.
    Aber viele Spekulanten kaufen egal wie kriminelle Unternehmen, auch überbewertete Aktien mit KUV 10, KBV 10 KGV 50, wichtig ist für sie nur, dass die Aktien in letzten 3-5 Jahren schön stark waren. 🙁 🙁 

  24. AvatarRüdiger

    @Sparta: Skepsis ist IMMER gut, blinden Glauben kann niemand guten Gewissens empfehlen.

    Sein wikifolio (kann sich auch jeder ansehen) existiert noch nicht allzu lange. Darauf nimmt er Bezug. Daran habe ich nichts auszusetzen. Mal am Rande bemerkt: So gerne ich ihn lese, in sein wikifolio zu investieren, wäre so ziemlich das Letzte, was mir einfallen würde 😉

    Was ich sehr sympathisch finde: Er zelebriert sich nicht als den “Vater des modernen Investierens” sondern sagt eindeutig: Sobald es ihm nicht mehr gelingt, den Index (MSCI World, findest du auf seiner Seite) zu schlagen, beendet er sein Experiment wikifolio und investiert alles in einen ETF.

  25. Avatar-M

    @Claus
    Bei den Gewinnen nehm ich eh immer einen Mittelwert, dann wäre bei RDS damals einfach zu sehen gewesen wie günstiger waren. Nur weil eine Firma vlt mal ein schlechtes Jahr hat, darf man in meinen Augen nicht mit den dann gerade aktuellen Zahlen rechnen.
    RDS hab ich bei 22€ ca. Eingesammelt. Schade das ich die nicht früher auf dem Schirm hatte. 
     
    -M

  26. AvatarMIA

    @Tim
    Schöner Beitrag.
    Depot Kinder habe während 24 Monate ab Geburt monatlich 500 in ein Depot Kinder investiert. Jetzt gehen nur noch Erlöse aus Spielsachenverkauf Kleiderverkauf etc. Drauf auch Geburtstag und Weihnachtsgeld. Der große ist 12 und hat selbst 2008 und 2009 überstanden, er und die Tochter 9 j. Haben heute ca. 73000 zusammen. Diese Depot habe ich auf meinen Namen damit wir da Einfluss haben. V.a. soll zuerst gelernt werden für geld zu arbeiten. Bin froh, haben wir Esso gemacht.
     
     
     
     
     

  27. Avatarghost

    @ManniB
     
    FR laufene Kosten 0.4% höher
    FR um ca. 0.3% schlechter bezogen auf 3 Jahre
     bei beiden  unterschiedliche Gewichtung
    von medtronic und unilever
    Fr etwas mehr bei USa und Em markets
    FR 6% plus p.a. 20 Jahre.
     
    mfg

    ansonsten, stimmt das was oben steht 🙂 manche Blogger suchen sich etwas aus und vermarkten es 😉 weil grad ein Hype da ist, eben wegen der Etfs.
    Und die meisten, die eben in Etfs inbestiert sind, seit den sagen wir mal letzten 5 Jahren, sind der bollen Überzeugung , dass das eben nicjt wahr ist was ich schreibe, weil eben sie sich bei Herr X und Herr Y sehr gut und ausführlich eingelesen haben und warum sollte man es denn selbst noch nachprüfen ob das auch tatsächlich stimmt, dass man den Markt sowie alle sagen schlagen oder nicht schlagen kann……

    Tatsache ist aber es gibt eben Aktien leider habe ich nicht alle 🙂 die einfach besser laufen als der gesamte Markt.

    Das Verhalten ist leicht erklärbar 🙂 früher im dunklen Zeitalter war es die Kirche oder irgendwelche anderen Gaukler denen man folgte oder denen man glaubte und nur das wahr Wahr was die schrieben heut sind es der eine oder andere Blogger der einem versichert : nimm etf und ruh dich aus oder irgendwelche Vollpfosten auf instagram die eben einem was vonnErnährung Sport oder der gerade angesagten Schminke erzählen möchten….

    kleiner Scherz am Rande und sie ” KRALL” EN sichbdas Geld 🙂
    mfg
     
     
     

  28. AvatarThomasH

    Ich weiß nicht, warum hier immer wieder geschrieben wird, man könne den Markt nicht schlagen. Natürlich kann man den Markt schlagen. Nur nicht jeder und wenn, dann nicht dauerhaft.

  29. AvatarBruno

    @ThomasH
    Wenn ich sowas schreibe, dann rede ich in der Regel von mir. Wenn man den Markt schlagen will, dann sollte es schon “dauerhaft” oder über eine lange Periode sein, sonst macht es ja keinen Sinn. Vielleicht könnte ich das auch schaffen, aber der Aufwand lohnt sich für mich kaum. Wenn ich eine Stunde Analyseaufwand investiere in Aktien, muss sich das mehr rechnen, als wenn ich eine Stunde in meine Firma investiere, auch langfristig. Bei der Investition der Zeit in die eigene Firma ist die Wahrscheinlichkeit über 90%, dass es sich lohnt, beim Aufwand in die Unternehmensanalyse kann ich sie nicht kalkulieren, wohl um die 50%. So rechne ich das rein ökonomisch. Trotzdem habe ich auch Einzelaktien, aber ich erwarte keine Outperformance, ich habe die aus andern Gründen, und auch keine grossen Experimente, es sind in der Regel Blue Chips. Ich hatte natürlich Jahre, wo ich sehr viel Zeit in die Märkte und Börse investiert habe, aber das möchte ich nicht mehr, es gibt spannenderes 😉

  30. AvatarWhirlwind

    @Tim: Der Artikel hat mir wieder sehr gut gefallen. Vielen Dank dafür.
     
    @Seitwärts laufende Aktien: Im Endeffekt kommt es doch darauf an, ob nur der Kurs einer Aktie seitwärts läuft, oder ob das Geschäft, repräsentiert über fundamente Zahlen wie Umsatz, operativer Gewinn (EBIT), Gewinn je Aktie, Cashflows und Margen stagniert. Andersfalls sind Aktien mit (temporär) seitwärts laufenden Kursen, bei sich positiv entwickselnden Kennzahlen willkommene Gelegenheit für Anleger, die halt genauer hinschauen. So ist es mir beispielsweise gelungen Walt Disney in der Kursschwächephase bei 84 € zu kaufen. Der Kurs lief seit 2016 annährend seitwärts (auf Euro-Basis), wobei dennoch Umsätze, Gewinne und Dividenden gesteigert wurden und sich die bilanzielle Qualität nicht wesentlich verändert hatte. Ein genauer Blick und etwas Geduld helfen an der Börse ungemein. 🙂
     
    @Bruno: “Zeit heilt an der Börse alle Wunden, […]” – ja, teilweise. Dies trifft zu, wenn entsprechende Qualität vorhanden ist. Eine Daimler stand dagegen vor 2000 bei unter 50 EUR und steht es heute wieder. Dem geduldigen Buy & Hold Anleger bleiben hier lediglich die Dividenden. Obwohl diese Erträge wahrscheinlich immer noch höher sind, als eine reine Sparbuch-Anlage. Ein Trader kann dagegen auch hier massig Rendite einfahren, ich mag das zumindest aus heutiger Sicht auf Grund zu geringem Investmentvermögen nicht ausprobieren.
     
    Apropos Investmentvermögen: Anfang Oktober beginne ich mit dem Kauf der ersten Positionen meines Portfolios für die auf meinem Blog beschriebene “PV-Challenge”. Wie bereits vor einigen Wochen erwähnt, versuche ich damit mittel- bis langfristig gleiche, wenn nicht sogar höhere Erträge (Dividenden und Buchgewinne) zu generieren, wie mein Nachbar mit seiner neuen Photovoltaik-Anlage. Ich rechnen damit, dass er mit der 4,34 kWp-Anlage etwa 4.300 kWh Strom erzeugt, welche bei 100 % Eigenverbrauch mit aktuell 30 ct/kWh bewertet werden. Damit müsste ich mit dem in Summe investierten Betrag i.H.v. 10.400 € etwa 1.300 € erwirtschaften bzw. 12,5 % pro Jahr. Könnte langfristig machbar sein, wird aber sicherlich kein Katzenspiel. 😉 Neben der Rendite steht auf jeden Fall die Sicherheit im Vordergrund. Das heißt, dass es das Unternehmen und dessen Aktien auch in 10, besser 20 Jahren noch gibt. No-Brainer sind meiner Meinung nach Microsoft, Johnson & Johnson und Walt Disney. Des Weiteren betrachte ich Church & Dwight, Texas Instruments und Illinois Tool Works als gesetzt, sowie BASF und Royal Dutch Shell. Insgesamt sollen es 12-15 Aktien werden, über einen Großteil der GICS-Sektoren verteilt, mit leichter Übergewichtung von Basiskonum, Gesundheit und Technologie. Was wären eure Top-Picks, bei denen ihr davon ausgeht, dass es die Aktie in 10, gar 20 Jahren noch gibt und wo ihr eine Renditeerwartung (Total-Return) von langfristig 10-12 % p.a. hättet?
     
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  31. AvatarDanielKA

    @ ZenInvestor: Vor paar Jahren hattest du hier und anderswo immer geschrieben, dass du kein Geld zum investieren hast. Nochmal Theorie und Praxis sind zwei unterschiedliche Dinge und sich die Millionen CHF auf das Jahr 2188 hochzurechenen bringt auch nichts, ich kenne deine aktuelle finanzielle Situation nicht. Aber auf dem Papier ist noch niemand reich geworden. Hoffe für dich persönlich das du endlich mal paar CHF zur Seite legen kannst und wirklich mit dem investieren beginnst… 

  32. AvatarRüdiger

    Ich weiß nicht, was das jetzt wieder soll …
    Und wenn Anfang 2020 hier gepostet wird: “Na, du dummer ETF-World-Anleger, habe ich dir in 2019 wieder gezeigt, wie man den Markt schlägt?”
    Was glaubt ihr wohl, wo mir das lauwarm vorbei geht? 😉
     
    Denn, wie Bruno sehr richtig bemerkt: Es gibt Spannenderes … vielleicht nicht für jeden, für manche aber gewiss 😉

  33. AvatarHilda

    @Wirlwind: Danaher, die kleinere Berkshire; Wastemanagement,Abfallbewirtschaftung= krisensicher; American Water Works= Wasser zieht auch immer; Nextera Energie= investiert zunehmend in erneuerbare Energie; Lockheed Martin= Rüstung, wohin man überall schaut…
    Gruß Hilda

  34. AvatarZEN INVESTOR

    Hahaha, eure Kritik wird ja immer persönlicher und witziger.
    Wer mich nach meinem echten Vermögen fragt, soll doch seins zuerst offen legen.
    Ich habe ein Real-Depot, und es läuft super.
    Mein Wikifolio ist ähnlich wie mein Realdepot aufgebaut.
    Dass ich mit meinem Wikifolio den Index schlage und auch das Wikifolio der Blogleser hier bis jetzt schlage, bei geringeren Schwankungen usw. sagt ja schon einiges aus.
    Ich habe euch diese Woche auch öfters ältere Prognosen von mir ausgegraben, die auffallend gut getroffen haben.
     
    Aber anstatt meine Aktientipps zu nutzen kann mich auch persönlich angreifen.
    Bisher habe ich noch keine besseren Prognosen als meine gesehen. Selbst Profi-Analysten schneiden schlechter ab. (Wobei das bekannt ist aus zahlreichen Studien).
     

  35. AvatarClaus

    @ whirlwindSamsung, Cisco, Hexagon, Alphabet, Intel, SAP, McCormick, Amgen, Gilead, Novozymes, Becton Dick., Stryker, Medtronic, Essilor-Lux., 3M, Aptargroup…und sicher noch viele andere. Vielleicht sogar wieder Shell, wenn die erklärten Ziele erreicht werden.Ich glaube, dass es vermehrt die heute bekannten Dickschiffe sein werden, die auch in den nächsten 10, 20, 30 und 50 Jahren noch tonangebend sind. Einige mögen in dieser Zeit straucheln, aber die Mehrzahl wird es wohl noch (erfolgreicher) geben.Leider bin ich dann nicht mehr da. Es wäre sehr interessant zu wissen, was aus einem heutigen Depot ohne Veränderungen in 50 Jahren geworden ist…Für neue Marktteilnehmer ist es enorm schwer, richtig gross zu werden. Das schaffen nur wenige. Je erfolgreicher und größer sie werden, desto eher werden sie von den Dickschiffen übernommen oder man kooperiert auf Erfolgsbasis mit Ihnen, wie häufig im Pharmabereich.LG

  36. Avatarghost

    🙂
    liegt die Kunst des Nichtaufregens darin sich nicht aufzuregen:) ?
    ich mein ja nur.
     
     
    Vor einem Monat ca. sagte ich ja … es gibt Dividendenaktien die sozusagen auf sehr lange Sicht jeden Index schlugen…. die Aufregung war gross.
     
    Heute äusserten sich andere kritisch gegenüber gewissen Bloggern, dass man sich nur gewisse Zeiträume auspickt um behaupten zu können man sei besser als der Markt..
     
    Meine wenigkeit möchte keinen Markt schlagen, habe gute Dividendenaktien, hhabe auch einen Etfl23, weil antizyklisch und ich handle mit einem anderen Etf, weil ich es kann.
    Bei aller Liebe und Akzeptanz und so, ich übe mich ja in Empathie obwohl ich lieber ehrlich bin wie was anderes. Komme ich einfach damit nicht klar dass manche eben etwas behaupten was nicht stimmt…das was mich daran fasziniert ist sie sind gut daran und verdienen damit geld. 
    wie heut mittag bereits erwähnt: in ìhrem Koummer und Besorgniss über das Ende der Banken und dem Megacrash “Krall”en sie sich das Geld der anderen. Sind gute Fischer eben 🙂
    Respekt denen 🙂
     
    Und darum  muss ich ab und zu was gen schreiben…. sonst glauben immer mehr Leser solchen Müll 🙂
     
    mfg

  37. AvatarSparta

    @Whirlwind
     “Ich rechnen damit, dass er mit der 4,34 kWp-Anlage etwa 4.300 kWh Strom erzeugt, welche bei 100 % Eigenverbrauch mit aktuell 30 ct/kWh bewertet werden.”
    100 % Eigenverbrauch???
    Ich meine mich zu erinnern, dass viele Einfamilienhäuser ohne Speicher evtl. so ca. 30 % Eigenverbrauch schaffen und die Einspeisevergütung für den Überschuss um die 11 – 12 Cent pro KWh für 2019 errichtete Anlagen betragen.

  38. AvatarSlazenger

    @Claus
    bist du mittlerweile in Rente, oder machst du noch weiter?
    (Du wolltest glaube ich noch einige Aufträge erledigen und dann in Ruhestand, wenn ich es noch richtig weiß )
    LG

  39. AvatarKevin

    Jemand bei Imperial Brands investiert?
    Habe meine Position vor ein paar Tagen erst vergrößert. Heute ging es 2-stellig abwärts…
    Überlege gerade nochmal etwas nachzulegen.

  40. Avatarghost

    @imp
    kann gut gehen, aber auch nicht und ich würd warten weil da kommen noch mehr negative Meldungen und dann kommen noch die Klagen bestimmt auch noch, weil Raucher nun merkem dass sie krank wurden….
    es könnte, muss aber nicht, sein, dass es nochmal 10% oder mehr nach unten geht….
     
    mfg

  41. AvatarManniB

    @Ghost vielen Dank.
    Dann werd ich wohl den Sparplan auf den Monde C stoppen und mit dem Growth World beginnen.
     
     

  42. Avatarghost

    @Manni 
     
    bitte 
     
     
     
    ____________________________________________
    noch eine Kleinigkeit 
    nichts gegen Blogger und Vlogger und alles andere, aber manche erfinden viel Müll 🙂
    und wenn diese Gutmenschen, also die “vor_crash_warner”, wenn die die Menschen vor dem Kollaps und dem Ende warnen möchten und alle retten möchten usw……warum verlangen sie dann Geld für die Vorträge oder für die Bücher??? dir könnten doch die ganzen armen Familien retten.
    und warum zahlen Menschen dafür….
    wenn die aus der tiefsten menschlichen Empathie (das Wort gefällt mir so langsam) die anderen vor Schaden bewahren möchten, dann frage ich mich, warum machen die das nicht umsonst für den guten Zweck und so.
    Und da sie  sowieso Gutverdiener sind, warum spenden sie das Geld von den Semìnaren, Büchern und Vorträgen und Beratungen an gute Zwecke, nicht?
    . Die wollen doch nicht unser Geld mit ihrer Aufklärungsarbeit, sondern die wollen nur unser Bestes. Da wäre es doch übermenschlich nett, wenn sie das Geld spenden würden…
    und bevor wieder kommt was von Börsenexperte usw…ich bin keiner. Aber ich mache mir so meine Gedanken…über diese Rattenfäng…ähm ich meine Flöttenspieler…..Flöttenspieler.
    und hier ist nix mit Polemik und so vremdvörther und so, hier ist nur meine ehrliche Meinung wie sich manche schröpfen lassen….. in einfachen gutbürgerlichen Wörtern niedergeschrieben …
     
     
    mfg

  43. AvatarThomas W.

    @zeninvestor, also ich habe laut meinen buchhalterischen ganz überwichtigen Aufzeichnungen eine Rendite vom Januar 2019 bis jetzt insgesamt 88,7328115 % geschafft. 

  44. Der BaumDer Baum

    @ Zen, wer genau führt den das Depot dieses Blogs?? Tim selbst? Und wer bist du den eigentlich und welche Strategie hast du?
    Würde mich ganze ehrlich interessieren.
    Ich les nur ab und an irgendein ich sag mal umfangreiches Zahlengeschreibe von dir, aber jetzt nichts besonders einzigartiges oder eine konkrete Strategie. Nicht böse gemeint sondern meine Wahrnehmung! Das ist eher wie bei Lad, der regelmäßig irgendwie 20 Bluechips postet und dann Wunder was erwartet.
     

  45. AvatarBruno

    @Zen
    niemand getraut sich, vor dem grossen Zen-Meister seine Performance hier darzulegen
    In Ehrfurcht erstarrt
    Bruno

  46. AvatarAlbr

    @ZEN, und was soll das bringen, wenn du MEIN Depot kennst 😉
     
    zumindest ich interessiere mich auch nicht für DEIN Depot… mein Depot entspricht nicht zu 100% den hier diskutierten Strategien, da ich auch ordentlich  Anleihen – wie ich schon ein paarmal geschrieben habe – in MEINEM Depot habe, ich habe mit Anleihen überwiegend gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht und erwirtschafte in diesem Bereich auch sehr ordentliche Renditen… daneben gibts noch ein paar andere Strategien (z.B. schreiben von Optionen), also recht komplex und auch bei sehr unterschiedlichen Brokern hinterlegt 😉
     
     

  47. AvatarAlbr

    heute legt BIP ordentlich zu, wollen wohl einen CANADA Ableger auflegen (wie ich verstanden habe Spin Off aus BIP)… 😉
     
    keine schlechte Idee, denn nicht jeder kann in BIP investieren…
     
     

  48. AvatarZEN INVESTOR

    @Das Baum

    “wer genau führt den das Depot dieses Blogs?? Tim selbst?”

    Tim hat das mal aufgrund einer Umfrage in einem Beitrag erstellt, ja.

    Allerdings ist es Buy&Hold, es wird nichts mehr daran geändert.

    “Und wer bist du den eigentlich und welche Strategie hast du?”

    Welche Strategie hast du denn?

    Ich bin der Warren Buffett Europas.

    Meine Strategie ist eigentlich ganz simpel.
    Ich suche mir Aktien, die unter 0,6 KBV (also min. 40% unter Buchwert) notieren.
    Ich berechne das Eigenkapital mittels einem eigenen Programm.
    Dazu gebe ich die Anzahl Aktien zum Startzeitpunkt ein, also die ältesten verfügbaren Daten,
    die Anzahl Aktien per ende 2018, sowie den Buchwert gemäss Geschäftsbericht für beide Zeitpunkte.
    Dazu die zwischenzeitlich gesamthaft ausbezahlte Dividende.
    Daraus errechnet mein Programm die Eigenkapitalrendite und weitere Kennzahlen.
    Im Programm gebe ich auch das Ziel-KBV (1,2 für den Verkauf) ein, und wieviele Jahre das dauert.

    Das Programm leitet daraus ab, wie sich der Buchwert und der Aktienkurs entwickeln wird.

    Ich mache dir ein fiktives Beispiel:

    Wir haben eine Firma, die Tim AG.

    Diese Firma hatte 2008 einen Buchwert von 100 CHF pro Aktie und es waren 2 Millionen Aktien im Umlauf.
    Im Jahr 2018 (jeweils per 31.Dezember) hatte die Firma einen Buchwert von 200 CHF pro Aktie,
    und es waren immer noch 2 Millionen Aktien im Umlauf.
    Dividenden wurden keine bezahlt.

    Der heutige Kurs an der Börse beträgt 100 CHF.
    Das KBV ist 0,5 (100/200).
    Ich erwarte, dass das KBV 1,2 (wo ich verkaufen will) in 7 Jahren erreicht wird.

    Mein Programm errechnet nun die durchschnittliche Eigenkapitalrendite,
    wobei Aktiensplits, Kapitalerhöhung sowie Dividendenausschüttungen mit berücksichtigt werden.

    Daraus errechnet es, wie es weiter geht mit dem Buchwert.
    Zugleich berechnet es, wie stark dann der Aktienkurs pro Jahr sich entwickeln müsste,
    um in 7 Jahren auf KBV 1,2 (also 20% über dem Buchwert im Jahr 2026) sein müsste.

    Mit obigen Daten ist der Output meines Programms wie folgt:

    Value Calculator 1.0.11
    26.09.2019, 19:38:58

    Ausgangswerte:
    KBV: 0.51
    EKR: 7.2 %
    Jahre bis KBV 1.2: 7 Jahre
    Buchwert pro Aktie 2008: 100 (2 Mio Aktien)
    Buchwert pro Aktie 2018: 200 (2 Mio Aktien)
    Total Dividende 2009-2018: 0

    Faktor 3.8 in den nächsten 7 Jahren.
    21.1 % p.a.

    Aus 10’000 werden in 7 Jahren 38’224

    Buchwert im Jahr 2026: 325
    Gesamte Dividende bis 2026: 0 (0/Jahr)

    Jährliche Kursprognose:

    Jahr 80%-Bereich
    2019 41 122
    2020 49 148
    2021 60 180
    2022 78 217
    2023 125 263
    2024 190 319
    2025 276 376
    2026 351 429

    Du kannst das nachrechnen:
    Der Buchwert hatte sich im Beispiel in 10 Jahren verdoppelt, was 7,2% EKR entspricht.

    Wenn es so weiter geht, wird der Buchwert in 7 Jahren 325 CHF sein.
    1,072 (7,2%) hoch 7 (Jahre) gibt 1,627. Dies mit 200 (Buchwert) multipliziert, ergibt
    325,38 CHF Buchwert in 7 Jahren.

    Ein KBV von 1,2 (dh 20% über Buchwert) wäre ein Kurs von 390,46 CHF.
    Mein Programm sagt 351 (10% unter 390) bis 429 (10% über 390) für den Kurs im Jahr 2026 voraus.

    Dies ist ein Faktor von 3,8 vom heutigen Kurs aus gesehen in 7 Jahren, was pro Jahr 21,1% entspricht.

    Ich hoffe, du kannst das Beispiel und die Erklärung nachvollziehen.
    Falls etwas unklar ist, frag gerne nach.

    Die Berechnung mit meinem Programm (“Value Calcultor”) dient mir dazu, die wahrscheinliche Rendite zu berechnen.

    Dass 0,1 KBV-Punkte 1 Jahr brauchen zum Aufholen ist ein grober Erfahrungswert von mir.
    Dass ich bei 1,2 verkaufe liegt daran, dass einige Unternehmen Mühe haben, weit über Buchwert zu kommen.
    Und bei diesem Preis gibt es wieder andere Unternehmen, deren Besitz sich eher lohnt.

    Du kannst mich alles fragen, auch jede Zeile aus dem Output meines Programms, ich erkläre es dir gerne genauer.

  49. AvatarRüdiger

    … überwichtigen Aufzeichnungen …
     
    Ich habe keine Aufzeichnungen über mein Übergewicht … aber in 2019 ist durchaus ein messbarer Zuwachs zu verzeichnen, wenn auch keine 88,7328115 % 😉

  50. AvatarBruno

    “Ich bin der Warren Buffett Europas.”
    Noch nie jemanden mit so ausgeprägter Megalomanie gesehen, oder ist es eine Art Humor? Oder ganz einfach getarnte Verunsicherung, Fragen über Fragen 😉

  51. AvatarDanielKA

    @ Warren Buffett von Europa: In CHF hat mein investierbares Wiki 20,6 % seit Jahresanfang hingelegt….
    glaub da hänge ich deine Hochdorfspekulation locker ab, deine anderen Titel sind ja alle im Minus 

  52. AvatarZEN INVESTOR

    Bruno: Danke fürs Kompliment, ich bin ein Megaphon.
    DanielKA: Gib doch einen Link zu deinem Wikifolio.
    Und ich SPEKULIERE nicht, ich INVESTIERE.
    Dass du mein Wikifolio geschlagen hast, liegt auch daran, dass ich die meiste Zeit nur zu ca. 5% investiert war (95% Cash).
    Auf lange Sicht schlage ich deine Performance. Bist du dabei?
     

  53. AvatarThorsten

    Heute totale Verwirrung und Egomanie. Schalten Sie auch morgen wieder auf diesen Kanal, wenn es heißt “jetzt schalten Sie Mal einen Gang runter, damit Sie während der Fahrt auch Blumen pflücken können”.

  54. KievKiev

    @ Kevin
    Wie viele Aktien hast du bereits? Nachlegen klingt verlockend. Es ist schon Mal gut, dass Du in so einem Fall nicht an verkaufen denkst. Ich würde mich an Deiner Stelle breiter aufstellen. Es gibt nicht nur eine günstige Aktie. Wie steht es um JNJ, WPA, ING usw. Ob die besser laufen werden kann ich nicht sagen. Aber ich würde nicht zu konzentriert investieren. Claus wartet als Beispiel 6 Monate bis zu einem Nachkauf. Eine Verzögerungsregel ist vermutlich sehr zu empfehlen. Bei wenigen Titeln sollte aber auch die Gewichtung berücksichtigt werden. Bei manchen Brokern kannst Du für einen Euro eine Aktie kaufen. Hier kannst Du für 3000€ am Anfang vielleicht drei Aktien kaufen. das Vermögenswachstum ist am Anfang sehr zäh. Wenn Du versuchst es zu beschleunigen könnte es noch zäher werden 😉

  55. Avatar-M

    Ich fühle mich irgendwie unterhalten….. besser wie Politik 🙂 
     
    @Zen 
    Welche Firmen hast du im Depot? (Hochdorf weiß ich)
    Welche auf deiner Watchlist?
     
    -M
     

  56. AvatarDanielKA

    @ Zen: Nö, da mein Wiki im Gegensatz zu deinem investierbar ist, würde jeder meinen Namen kennen. Ein bisschen Privatsphäre möchte ich behalten. 
    Es sind aber stinknormale europäische Dividendenaktien enthalten, nichts spektakuläres. Auch eure Nestles und Lindts 😉

  57. AvatarNico Meier

    Ist immer lustig was gewisse Bloger einem erzählen.
    Geld und Meer will uns wiedermal Wasser ETF schmackhaft machen.
    Als Referenzzeitraumt nimmt er Dezember 2018 bis heute und zeigt einen Kurszuwachs von 28%.
    Habe ihm einen Kommentar geschrieben der leider bis jetzt noch nicht veröffentlicht wurde.
    Habe ihm erklärt, dass er mit Apple im gleichen Zeitraum 50% Kursgewinn gemacht hätte. Zusätzlich hat Apple noch bisschen Dividende zusätzlich ausgeschüttet.
     

  58. AvatarWhirlwind

    @Rüdiger: Mit Apple werde ich nicht so richtig warm. Ist tatsächlich nicht mein Investment und die Produkte mag ich auch nicht. Dafür habe ich Microsoft. VISA steht tatsächlich in der engeren Auswahl. Es sollte sich wahrscheinlich nichts nehmen, ob VISA pder Mastercard, oder was denkst du? Im Konsumbereich habe ich tatsächlich Adidas in Betracht gezogen, wäre somit das deutsche Nike. 😉 Allerdings finde ich auch Sixt als Mobilitätsdienstleister als Vertreter des Konsumsektors spannend und deutlich günstiger bewertet. Und In diesem Sektor habe ich nur einen Platz zu vergeben. Sind ja nur 10.400 € Investkapital im Rahmen der Challenge… Novo Nordisk wäre auch ein interessanter Kandidat. Vor allem das orale Insulinmedikament klingt extrem spannend.
    @Hilda: Danaher sollte ich mir tatsächlich als Beteiligungsunternehmen im Medizinsektor anschauen. Ich weiß aber nicht, ob ich dieses Investment für die Challenge auswähle. Hierfür bevorzuge ich eher Big-Player. Rüstung schließe ich kategorisch aus. Waste Management schaue ich mir bei Gelegenheit auch noch einmal genauer an. Auf jeden Fall spannende Unternehmen, die du da nennst. Vielen Dank.
    @Claus: Ich bin vollkommen bei dir. Ein Großteil der Dickschiffe von heute wird sicherlich auch in 10, 20, 30 und 50 Jahren noch am Markt sein. Genannt hast du auf jeden Fall viele interessante. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Nicht wahr?
    @Sparda: Tatsächlich hat mein Nachbar einen 7 kWh Speicher. 100 % Eigenverbrauch werden es vielleicht nicht, aber durch die verbaute Luft-Wasser-Wärmepumpen sicherlich wesentlich mehr als 50 %. Aber genau deswegen machen wir unsere Challenge ja öffentlich. 😉
    @ZEN INVESTOR: Laut Portfolio Performance hatte mein Depot vom 01.01.2019 bis 01.07.2019 eine TTWROR-Rendite i.H.v. 15,79 % und einen internen Zinsfuß von 32,62 %. Der maximale Drawdown lag bei 7,47 % und die Volatilität betrug 7,87 %. Hilft dir das weiter?

    Viele Grüße,
    whirlwind.

  59. Avatarghost

    @Nico
    🙂
     
     

     
    darum finde ich Tims blog gut, er sagt kauft etfs oder aktien, aber kauft und seid sparsam
     
    und die anderen erzählen Geschichtlen….weil sonst könnte man nur schwer was schreiben um Leser anzulocken……
    ich find blogs gut und ich gönne denen das Geld welches sie verdienen damit…..aber mancher schreibt eben nur einfach nur Tand.
     
    mfg

  60. AvatarNico Meier

    @ghost
    Ich hab nichts gegen Geld und Meer.
    Ich finde es gibt dort immer mal wieder spannende Beiträge. Ich schaue mir immer wieder Blogs am teilweise werde ich so auf interessante Themen aufmerksam.
    Ab und zu lernne ich so auch Aktien kennen die ich noch nicht genauer angeschaut habe bisher.

  61. AvatarVince

    Ein bisschen Offtopic, vielleicht für den Einen oder Anderen interessant, gerade für die Leute, die Trade Republic nutzen. Man kann wohl seid neuesten auch bei Revolut Aktien handeln, mit dem Standardkonto angeblich 3 komplett kostenlose Aktienkäufe pro Monat, wenn ich das richtig verstanden habe. Das Konto wird in US-Dollar geführt, natürlich muss man dort die Sachen bei der Steuererklärung angeben, also Steuerfreibetrag kann man dort nicht hinterlegen. Allerdings werden im Jahr 0,01 % Prozent des Vermögenswertes als Verwahrentgelt fällig. Außerdem gibt es bisher auch nur eine sehr begrenzte Auswahl an Aktien, mich selber interessiert dort nur “Brookflield Renewable Partners” im Moment, da ich das bei Trade Republic nicht bekomme. Aber für einen Wert tue ich mir das Steuerliche hier nicht an und bleibe vorerst bei Trade Republic, aber eventuell wird ja das Aktien-Universum mal erweitert. Ich selber bin im Betaprogramm, weiß also nicht ob es bei der regulären App-Version auch schon freigeschaltet ist. Ansonsten sehr unterhaltsam heute hier. Gruß und einen schönen Abend, Vince

  62. Avatarghost

    Geld und Meer kenne ich nicht.
    das von mir bezog sich auf ähnliche Artikel….wo irgendetwas nicht ganz stimmt .. eben wie clickbaits ( heisst das glaub ich)…
    mfg

  63. AvatarZEN INVESTOR

    Daniel KA:
    Es gibt die Zahl Gesamt-Performance sowie Performance 1 Jahr. Schreibe diese doch mal hierhin.

    @Whirlwind:
    Ja, deine TTWROR (=TWR) mit 15,79% hat mich interessiert.
    Damit hast du wohl den Markt geschlagen und hast gute Aktien ausgewählt.

    @Der Baum:
    Falls du im ganzen Chaos meine Antowrt an dich nicht gefunden hast:
    https://timschaefermedia.com/starbucks-disney-pg-wenn-die-kurse-nicht-laufen-nur-die-ruhe-bewahren/#comment-64314

    Zu meiner Strategie gehören noch weitere Feinheiten wie zB Nachkäufe bei 20, 35, 50% usw unterhalb des ERstkaufkurses.
    Die Effekte der Nachkäufe sind echt heftig, sobald sich der Kurs wieder erholt.

    Wir können das Schicksal nicht ändern. Vielleicht ist das hier auch der letzte Post.
    Die Zeichen stehen auf jetzt!

  64. AvatarKevin

    @Kiev: Bin momentan bei 183 Stück. Würde auf 257 St aufstocken.
    Wären dann ca. 6,5% meines Depots. Nähere mich langsam aber sicher der ersten großen Hürde. 😉
    Dividendentechnisch würde mir der Kauf im nächsten Jahr gut weitere 150€ einbringen. Es ist schön dem ständigen Dividendenstrom zu sehen.
    Ich habe noch weitere Einzeltitel:
    Ballard Power
    BASF
    BYD
    Geely
    Kraft Heinz
    Millenial Lithium
    Omega Healthcare
    Shell
    Sixt
    SSE
    Uber
    Unilever
    Walt Disney
    … und World (Comstage) + EM (Comstage) und den FTSE AW (Vanguard)
     
     
     

  65. AvatarRüdiger

    @Whirlwind: Ich denke, Zahlungsabwicklung (Visa, Mastercard, etwas mutiger Wirecard) und Sport (Adidas, Nike) sind starke Trends, die nicht schon übermorgen wieder “out” sind. Ob ich jetzt Visa oder Mastercard bzw. Adidas oder Nike bevorzugen würde? Hmmm … ich denke, so gravierend sind die Unterschiede auf den ersten Blick nicht. Müsste man genauer analysieren. Darin bist du stärker als ich 😉
    Apple-Produkte mag ich auch nicht. Muss ich aber auch nicht. Apple ist bei vielen sehr beliebt. Schon fast lebenswichtig. Apple-Jünger sind bereit, auf vieles zu verzichten, damit sie sich den angebissenen Apfel leisten können. Darauf kommt es an.

  66. AvatarWhirlwind

    @ZEN INVESTOR: Auf welchen Markt bezieht sich deine Aussage? Der S&P (Kursindex) hat in dieser Zeit zumindest 19 % gemacht. Aber hey, ich habe in einer Zeit garantierter realer Negativ-Renditen auf Sparbuch und Co. eben keinen Verlust gemacht. Das ist doch was. Markt geschlagen hin oder her… 😉

    Und Haus und Garten kommen auch voran. Materiell kann ich also nicht meckern. Die Jungs entwickeln sich prächtig und gesund sind wir auch soweit. Alles andere ist Jammern auf hohem Niveau.

    Viele Grüße,
    whirlwind.

  67. AvatarWhirlwind

    Vielen Dank, Rüdiger. Tatsächlich sehe ich meine Analysen eher als Porträts. Aber Aktienanalyse wird halt eher gesucht, als Aktienporträt. Leider. Wirklich analysieren tue ich ja eigentlich nicht. Ich versuche eher die wichtigsten Kennzahlen kurz und prägnant und weitestgehend übersichtlich auf einem Dashboard darzustellen. Dazu noch die KGV- und DivR-Charts zur Einordnung der aktuellen zur historischen Bewertung und neuerdings eine kurze Beurteilung zur Entwicklung des Unternehmens in und seit der letzten Krise. Voila. 🙂
     
    Viele Grüße,
    whirlwind.

  68. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Ha, heute wohl Investor-Stadl zur Wiesnzeit? 😉

    Da habe ich doch auch mal nachgeschaut, da es gefühlt ganz gut läuft dieses Jahr.

    Meine Performance year-to-date sind bis gestern 24,88%. Mal vor dem S&P500 dieses Jahr. Mal so mal so. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

    Mit einer Handvoll von diesem “Dividenden-Mist” habe ich mir heute das Lenovo-Tablet vom Aldi geholt, und schon alles eingerichtet. Da ist sogar gleich eine SIM-Karte mit 10€ Guthaben dabei. Ich bin den Leistungserbringern, die mir meine Dividenden erwirtschaften von Herzen dankbar.

    Eine Internet-Flat für unterwegs mit 3 GB kostet 9,99€, mit 6 GB 14,99€. Da gibt es nix zu meckern, und im EU-Ausland kostet es ja nun nur noch den heimischen Preis. Will das schwere Laptop nicht mehr mit in den Urlaub nehmen. 

    MS

  69. AvatarSven

    Wer viel schwätzt, hat keine Ahnung, geschweige denn ein fettes Depot, sonst wäre er nämlich ausgeglichen und zufrieden und hielte sich mit aufgepumpten Kommentaren zurück.
    Noch besser sind: Mein Vorgehen ist besser als dein …. weil …. bla bla bla  …

  70. AvatarZEN INVESTOR

    @Matthias Schneider

    Ok, wow, du hast den Index geschlagen. Das ist durchaus gut.

    @Whirlwind:
    Och, es war nur eine Schätzung, dass du den Markt geschlagen hast, demnach nicht ganz.

    Wieso nehmen alle den S&P500 zum Vergleich?

    @DanielKA:

    Auf Sicht von mehreren Jahren schlage ich dich locker. Wobei ich es ja nicht nachprüfen kann.

    Aber schau ruhig in 5 Jahren nochmals in mein Wikifolio.

    So, ich lade dann auch mal ein paar Bilder hoch:

    Screenshot des Value Calculators:
    https://www.bilder-upload.eu/bild-ed7776-1569528229.jpeg.html

    (Funktioniert bei euch bilder-upload.eu? Bei mir stürzte die ganze Seite ab,
    als ich 3 Dateien gleichzeitig hochladen wollte.)

  71. AvatarVince

    @ZEN INVESTOR
    ich kann weder das Bild sehen, noch einen von den beiden Wikifolio-Links vorhin aufmachen. Mache ich etwas falsch ? Ansonsten lese ich deine Beiträge, wie viele andere Kommentare hier schon mit Interesse. 
    Gruß Vince

  72. AvatarJune

    Hallo,
    sind wir heute hier bei Big Brother? 

    Ich kann den Index nicht schlagen, ich habe nur Index 😉

    @Matthias,
    findet dein Urlaub statt? Oder musstest du dir noch schnell eine neue Unterkunft buchen? Ein Tablett ist eine feine Sache, dass und mein Tolino sind immer fest im Gepäck. Wann bist du denn wieder aus dem Urlaub zurück?

    Mein Urlaub endet leider nächste Woche. Da wir nur eine Woche weg waren, hatte ich viel Zeit zuhause und habe diese u.a. genutzt um hier alles auf Vordermann zu bringen.

    Bitte nicht lachen, aber die Fenster sind geputzt, die Böden gewienert, ich habe die Fliesen im Bad entkalkt, die Balkonbrüstungen geschrubbt, heute die Lederstühle gepflegt und sogar das Silber geputzt. Und das beste, es hat mir total Spaß gemacht. Alles so Dinge die wir in der üblichen Routine nicht schaffen. Außer die Fenster, die sind im Herbst immer mal dran. 

    Heute habe ich noch mit vorkochen begonnen, damit meine erste Arbeitswochen nicht gleich so hektisch wird. 

    Eine neue Erkenntnis, ich könnte noch eine Weile zuhause bleiben mir würde nicht langweilig werden. 

    Morgen muss ich noch ein wenig Büroarbeit erledigen, da wir am Samstag eingeladen sind. Und ich mache mich noch über meinen überschaubaren Kleiderschrank her und schaue ob irgendwas weg kann.  

    Mein Sparbetrag für Oktober ist überwiesen und die Bank kauft den ETF automatisch. 

    Take care,

    June

  73. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @June,
     
    der Mallorca-Urlaub ist ab 21. 10. gebucht. Und zwar mit Bucher über Holidaycheck, also von der Pleite betroffen. Die hatten noch nichts vom Konto abgebucht. Ich habe Nachricht bekommen, dass über gebuchte Reisen ab 27.09. der Insolvenzverwalter entscheidet. Das werden wir mal abwarten müssen.
     
    Das ist halt jetzt komfortabel, dass ich keinen Urlaub mehr einreichen muss, den ich dann verschieben müsste usw. Hach, lustig ist das Rentnerleben. 😉
     
    Sollte der Urlaub ausfallen, dann holen wir das im Frühjahr nach. Im Dezember haben wir ja Fuerteventura. Der ist nicht betroffen, da mit HLX und TUIfly.
     
    MS
     

     

  74. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Zenny,
     
    von Strategie kann man nicht reden. Im Prinzip fast ausschließlich Dividendenwerte. Wenn etwas sehr heftig gestiegen ist in kurzer Zeit, dann wird auch mal verkauft und nach fast totsicher kommenden Rücksetzern zurück gekauft.
     
    Ansonsten einfach nach Gusto und Bauchgefühl. Ich habe die Meinung gewonnen, dass zu viel Kopferei nix bringt. 
     
    MS

  75. AvatarZEN INVESTOR

    Ein altes chinesisches Sprichwort sagt:
    Lieber zuviel Kopferei als Köpferei.
    Der Kopf geht aus, das Herz geht an.
    Alles was ich brauche, ist heute Luft und Liebe.Die Strasse schreit, ich bin bereit.
    Dein Kopf zieht dich nach vorn und zurück, doch wichtig ist, dass du dazwischen bist.
     

  76. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Bruno
    Stimmt. Es kann auch eine Flasche wieder auferstehen von den Toten. Und zu einer goldenen Flasche werden.

    Infineon war mal ein Pennystock:
    https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/chart.html?timeSpan=5Y&ID_NOTATION=9385968#fromDate=27.09.2014&timeSpan=SE&toDate=26.09.2019&e&

    Weil man das nicht wissen kann, lasse ich alles liegen wie einen alten Schinken. Und von Erfolgsfirmen trenne ich mich nicht – allein schon um die Steuer zu vermeiden auf den Kursgewinn.

    @Flaschen raus
    Niemand legt sich freiwillig Flaschen ins Depot, und wenn man merkt, dass man welche hat, ist es in der Regel zu spät. Auch gute Aktien können gerne mal 50% und mehr fallen, um danach wieder um x 100% zu steigen.

  77. Mark85Mark85

    An Matthias Schneider: Meine nächsten Schlachtpläne:

    – November bis Dezember: Scharm El-Scheich (Ägypten)
    – Januar bis März: Gran Tarajal (Fuerteventura)

    Worauf ich mich schon tierisch freue, weil hierzulande die Tageshöchsttemperaturen immer häufiger die 20-Grad-Marke unterschreiten, was ich so gar nicht mag. 🙂

  78. AvatarDanielKA

    @ Zen: knapp 40 %, 1 J. 6,1 % ytd waren die 20,x alles in chf (seitdem ich deinen link gefolgt bin hat es sich im Smartphone auf ch umgestellt)
    Gerne schaue ich mir dein Wiki im 5 Jahren an, ich bin dann noch hier, sofern Tim weitermacht.

  79. AvatarPuck

    Hallo zusammen,
    ich möchte mich in das Thema Optionen einlesen. 
    Habt ihr Tipps, welche Bücher oder Websites hier nützlich sein können?
     
    Gruß
    Puck 🙂

  80. KievKiev

    @ Kevin
    Du hast Dein Depot und auch die Größen der Positionen im Blick. Ich habe mehr Werte, da ich meinem Können oder nicht Können weniger traue. In dem Tabak Bereich bin ich dennoch mehr als 6.5% gewichtet. Ich habe aber den kürzlichen PM Sprung genutzt und einen SC auf 80$ verkauft. Ein Sprung auf 80$ hätte mir mehr gefallen, aber der Sprung war groß genug für eine Gewinnmitnahme. So wäre ich PM für um die 82.7$ los. Damit kann ich leben. Ich hätte viele weitere Titel, die mich aktuell interessieren. Ich habe bei dem Absturz Deiner beobachteten Aktie auch gezuckt, aber möchte mein Engagement in dem Bereich nicht noch weiter erhöhen.
    @ Performance
    Ich bin noch nicht so lange dabei und habe erst mal auf Matthias Darstellung gewartet. Mir ist noch nicht einmal der Unterschied zwischen TWR und MWR bekannt. Dieses Jahr habe ich ein paar Fehler gemacht (SPY Spekulation) und Lehrgeld gezahlt. Ich habe dennoch 21,62%. Zum Glück wurde nicht nach letztem Jahr gefragt. Ich habe kürzlich die Performance aus Interesse grob überschaut. Dies habe ich gemacht um meine generelle Vorgehensweise zu prüfen. Dabei habe ich Fehler erkannt, die ich abgestellt habe. In einem halben Jahr bis Jahr kann ich erneut prüfen, ob es einfacher und performanter und mit weniger Risiko läuft.Nicht Jeder möchte mit seiner Strategie den Index schlagen. Das wird bei den Vergleichen auch oft vergessen. Es geht bei dem direkten Kauf von Aktien auch um das Bauchgefühl. Ich fühle mich mit Gazprom, BEP, TUI, Red Electrica (fehlt noch), Tabak usw. besser aufgestellt als mit volatileren Wachstumswerten. Ich habe ein eher defensives Portfolio und steige deshalb auch nicht bei Dirk Müller ein. Mein Portfolio wird langfristig in der Aufwärtsbewegung dem Index hinterherhinken. Und das ist für mich in Ordnung. ATL ist aktuell nicht unbedingt als sehr defensiv zu sehen. Für mich aber langfristig schon. Mir reichen bereits 4-5% Rendite für eine sehr gute Bilanz aus. Vor allem nach einer Refinanzierung und dem Wegfall von Darlehen. In ein paar Monaten stehen mir mehr Mittel für monatliche Zukäufe zur Verfügung.Meine Analyse hat mir im Übrigen gezeigt, dass ich langfristiger investieren sollte. Dieses Jahr werde ich 1800-2400€ an Dividenden erhalten. Ich habe die Zahlen noch nicht zur Hand und das Jahr ist noch nicht rum. Ich kaufe noch Titel ein. Im letzten Jahr waren es nur ein paar hundert Euro. Diese langfristige Entwicklung ist viel Interessanter als das temporäre Rauschen am Markt. Das Rauschen nutze ich hauptsächlich zum Kaufen.Ein wenig Demut hilft vermutlich für sich bessere Ergebnisse zu erzielen. Unter besser muss auch nicht nur der Vergleich zum Index genommen werden. Den Aufwand und das Wohlbefinden kann man mit einbeziehen.

  81. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @June, 
     
    Danke, zum Glück bin ich ja flexibel.

    @Mark,
     
    ich beneide Dich schon etwas um Deine Freiheit. Wäre eigentlich schon auch mein Ding. Aber mit Partnerin ist das nicht drin. Habe dadurch natürlich auch sehr viele und schöne stabilisierende Elemente.
     
    Ich müsste jemanden in Spanien (Kanaren/Balearen) mit privater FeWo finden, der sie regelmäßig privat für einen kulanten Mietpreis paar Wochen im Jahr überlässt.
     
    @Puck,
     
    beim Ingo findest Du alles was Du wissen musst.

    Mit short Puts und covered Calls ist man schon genug bedient.

    Mehr mache ich nie.
     
    Schönen Tag
     
    MS

  82. Der BaumDer Baum

    So Zen, ich bin leider erst heute wieder am lesen.
    Auf Anhieb hab ich folgende Fragen:
    1. Wenn du ein erfolgreicher Investor bist, warum treibst du dich hier auf so einem Blog rum? Deine etwas überhebliche Art blende ich Mal aus, du kannst ja theoretisch trotzdem gute Ergebnisse erzielen.
    2. Warum rechnest du mit dem Anfangs KBV? Welchen Vorteil hat das? Wenn ein Unternehmen 30 Jahre an der Börse ist, sehe ich hierin keinen Vorteil. Mich würde nur der aktuell Wert interessieren. Das KBV stellt ja nur die Assetts des Unternehmens dar (im Verhältnis zum Kurs). Wie diese vor z.B. 30 Jahren waren ist aus meiner Sicht uninteressant.
    3. Warum spielt der erwirtschaftete Cashflow keine Rolle bei dir bzw. deckst du diesen nur über die Dividende ab und rechnest damit, das der Rest zu Eigenkapital wird?
    4. Hast du Qualitätskriterien?
    Soviel mal zu Beginn.

  83. AvatarClaus

    @ Slazenger
     
    lasse mein Gewerbe noch angemeldet, investiere hier aber keine Zeit mehr. Übers Jahr kommen so noch ein paar Tausender Gewinn herein, für die ich nicht viel tun muss. Ist wie ein gut bezahlter Nebenjob, nur dass ich viel weniger Zeit einsetze und hierfür nicht aus dem Haus muss. So lange das noch rentabel ist, lasse ich es laufen.
     
    Fühle mich dennoch als Privatier. Rente gibts ja erst 2025 und nur wenige Euros. Hiervon kann ich vielleicht gerade so die Stromrechnung bezahlen…
     
    LG

  84. AvatarNobbi

    @Zen: Ich mache das so. Ich nehme immer an das sich meine Aktien, alle 2 Monaten verdoppeln. Damit bin ich quasi der Mehmet Scholl des Investierens. Das ist auch ganz leicht in Excel auszurechnen, einfach “*2” eingeben und du wirst sehen, dass das Ergebnis meiner Annahme entspricht.
    Ein kleiner Tipp, nutz doch mal deinen Intellekt um für die Schaffung von Kapital zu sorgen. Damit meine ich, nicht Dein Wikifolio zu verkaufen. Nutze deine Zeit werde von mir aus Analyst. Aber verschwende doch nicht deine Zeit mit Forengeschwafel und rumgedaddel an Computer.
    Es ist doch nicht rational, wenn man solche angeblichen Fähigkeiten hat, nicht erstmal damit beginnt Kapital aufzubauen, sondern sich permanent reich rechnet.

  85. AvatarThorsten

    Die Buchwertgewinne der letzten Zeit  liegen sind bei mir auch in einem fallenden Euro/steigenden Dollar begründet. Schön für Dividenden, schlechter fürs Kaufen, wenn aus EUR bestritten. Will man evtl. Rohrkrepierer aus dem US Raum loswerden hat man gut Karten.

  86. AvatarKevin

    @ Kiev:Du hast Dein Depot und auch die Größen der Positionen im Blick. Ich habe mehr Werte, da ich meinem Können oder nicht Können weniger traue.
    Richtig, ich tracke das alles in Portfolio Performance. Das Tool hat echt Tool Auswertmöglichkeiten. Und durch das “Simulieren” der Käufe kann man auch ganz gut sehen, wie sich das Depot nach einem Kauf aussehen würde.
    Diese 6,5% werden nach dem nächsten Kauf auch wieder etwas geringer sein. Es kommt ja laufend Geld ins Depot. Warte auch noch auf meine Steuererstattung. Die dürfte so langsam auch mal eintrudeln. Werde da kommende Woche mal nachhaken.

  87. AvatarPuck

    @MS
    Danke für den Hinweis, damit werde ich mal anfangen 🙂
    Ob ich mich dann letztendlich rantraue, weiß ich noch nicht. Bisher habe ich nur Erfahrung mit Aktien (gemischtes Depot aus Value und Growth-Aktien).
    GrußPuck

  88. AvatarThorsten

    Sotrry, dass ich wieder mal mit dem Thema Immobilien reinschneie, aber hier geht mir die Hutschnur hoch.

    Anstatt neue Wohnungen zu bauen kauft man teure Immobilien aus dem Markt heraus. Es gibt keine einzige Wohnung mehr, aber der Ideologie ist Genüge getan. Man hätte das Geld nehmen können und die zweifache Menge an Wohnungen bauen können, mit weniger Baukosten und weniger Ausstattung, auf Grundstücken, die der Stadt gehören. Mehr Wohnungen anstatt Mietbremsen, wer stoppt die Geldverschwender, die ihre Klientel subventioniert und die Allgemeintheit dafür zahlen lässt   ??
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Berlin-kauft-Wohnungen-fuer-knappe-Milliarde-article21299434.html

  89. AvatarAlbr

    Ja und ist doch für die ADO Aktionäre gut 😉
     
    in Berlin sind sowieso DDR 2.0 Leute am Werk, von Wirtschaft keine Ahnung und bezahlen tun sowieso die anderen 🙂
     
     

  90. Avatarsteve

    @ albr ist doch klar dass der Verkäufer der begünstigte ist. Aber kann das der Zweck der Berliner Regierung sein? Die haben eh nur Schulden und kaufen jetzt Häuser zu einem Preis wo sie mit der Miete Miese machen. Dafür brauchts noch ein Wort, ich schlage doofe Marktwirtschaft vor, funktioniert nur weil es dem Länderfinanzausgleich gibt. Fehlt nur noch das den Mietern vom Finanzamt wegen geldwerten Vorteil (nicht marktuebliche Miete) eine Steuernachzahlung droht. Macht die Stadt München desöfteren.
    Ich bin absolut bei Thorsten Wohnungsknappheit bekämpft man mit neuen Wohnungen und wenn die kommen sinken gleichzeitig die Mieten. Angebot und Nachfrage davon könnten selbst die Politiker der Stadt wissen wo es gut ist wenn man schwul ist.

  91. AvatarThorsten

    Hier noch was zur CO2-Hysterie :
    Pendeln von der Altimmobilie  vom Land aus wird grottig teuer :
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/wen-das-klimapaket-belastet-und-wer-profitiert-a-1288840.html
    Gewinnen wird nach diesem Artikel der Single in der Stadt mit dem Fahrrad. Für ihn bleibt der Preis gleich.
    Der Druck auf weniger klimafreundliche Haushalte, den eigenen CO2-Ausstoß zu verringern, steigt laut EWI von Jahr zu Jahr. Selbst bei der vierköpfigen Beispielfamilie, die sowohl von der höheren Pendlerpauschale profitiert als auch von einem voraussichtlich leicht sinkenden Strompreis.”
    Das wird dann wohl zu noch höheren Immopreisen in der Stadt führen , zu noch  stärkeren Abwertungen von Altimmobilien auf dem Land.
    Der Mittelstand wird in die Zwickmühle geraten. Wo soll man denn noch wohnen ? In der Stadt ist es zu teuer, nur Arme und Reichere werden dort noch was finden. Im Speckgürtel ist es besser, aber wehe es muss mit mehreren Autos gependelt werden und die Immobilie hat eine 20 Jahre alte Heizung. die wird aber nicht ersetzt so lange es Mieter dafür gibt. Also hohe Nebenkosten . Noch weiter rausziehen geht dann nur noch , wenn man sehr reich oder Rentner ist udn nicht mehr fahren muss. Da muss die Altimmobilie teuer upgegradet werden und die notwendigen 2 Autos müssen elektrisch sein, damit die Steuern bezahlbar sind.

    Aber zurück zu den Aktien : Hält sich , steigt heute leicht.

  92. AvatarHafenmeister

    Hi,
    kennt jemand eine Seite, auf der sich regelmäßige Aktienkäufe in der Vergangenheit errechnen lassen?
    Beispielsweise im Zeitraum 1.1.2012 bis 31.08.2019 an jedem 1. eines Monats Kauf von Apple-Aktien für 1500€; mit dem Ergebnis welche Summe investiert wurde und welche Stückzahl insgesamt erworben wurde?
    VG

  93. AvatarRüdiger

    Hier noch was zur CO2-Hysterie :
     
    Ja, von mir auch. Hysterie erkenne ich nur bei den Leugnern des menschen(mit)verursachten/beschleunigten Klimawandels durch CO2 😉

  94. AvatarThorsten

     Hysterie erkenne ich nur bei den Leugnern 
    Den Begriff Leugner kenne ich nur von Menschen, die sämtliche  Kritiker verunglimpfen, damit ja keine Diskussion aufkommt über Themen, die ihrer Meinung nach gar nicht diskutiert werden müssten. Das nennt man Meinungsdiktatur. Null-toleranz der Toleranten. Wehe du sprichst das Thema falsch an, dann bist Du Leugner, Kapitalist/Bonze,  Nazi oder sonstwas Nettes.
    Der Begriff Hysterie lässt die Wahrheit offen. Er beschreibt die emotionale Dimension, der Fakten außen vor lässt und Ideologien  einen Freibrief ausstellt, wenn die Emotion nicht zurückgefahren wird.
    Nicht ohne Grund hat der Verfassungsschutz gewarnt :
    https://www.mopo.de/hamburg/verfassungsschutz-alarmiert-linksextreme-wollten–fridays-for-future–kapern-32363482
     
    Die CO2-Thematik ist eine Basis für die Radikalisierung der Jugend von ultralinks. Das Thema hat sich in seiner Hysterie längst verselbstständigt.

  95. AvatarRüdiger

    Das kannst Du halten, wie Du willst. Ich bin Ingenieur und die absolute Mehrheit der seriösen Wissenschaftler hat mich (und die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft in D) überzeugt … auch wenn ich persönlich es gerne “bequemer” hätte. Aber gut, dass die Parteien von links bis rechts erkannt haben, dass es wegen des Klimawandels akuten Handlungsbedarf gibt … Die Diskussionen mit den Leugnern zu führen und “die Menschen mitzunehmen” überlasse ich der Politik. Das ist nicht meine Aufgabe. Das mache ich auch nur Auge in Auge im persönlichen Umfeld.
     
    die Radikalisierung der Jugend von ultralinks ist ja auch nichts anderes, als eine längst bekannte Parole aus den sogenannten freien Medien im www. Und was “ultralinks” will und was “ultralinks” von “der Jugend” bekommt, das sind ganz sicher zwei paar Schuhe. Ich halte unsere Jugend nicht für blöde, jedenfalls nicht mehrheitlich.

  96. AvatarSIG Sauer

    @Rüdiger: 
    In Ihrem Alter würde ich mir mehr Sorgen um die eigene Prostata machen, als um das Klima. 
    Niemand interessiert sich dafür, was ein zunehmend unbedeutendes Land wie Deutschland möchte sofern es nicht ums Zahlen dreht.
    In Sachen Klima müssen Sie sich an bedeutende Länder wie China wenden. Der kleine Chinese wird Ihnen sicherlich die passende Antwort geben. 
    Die ganze Klima-Diskussion in Deutschland ist unter dem Strich nichts anderes als eine weitere Abzocke des Staats gegenüber denen, die inzwischen monatlich weit mehr als 60% ihres Einkommens spenden. 

  97. AvatarHans-Georg

    @Hafenmeister
    Meinst du sowas in der Art?
    https://de.finance.yahoo.com/quote/AAPL/history?p=AAPL

    @Klimahysterie/Klimaleugner
    YT hat mir mit ihrem streng geheimen Algorithmus der genau zu meiner Blase passt, dieses Video zugespielt:
    https://www.youtube.com/watch?v=y31cORA4pHc
    Ist eher allgemein. F. Merz zu Greta, Deutsche Politik, Blackrock, China, USA…
    Im Großen und Ganzen sehr vernünftig, nur diese Obsession für neue Steuern verstehe ich bei den Deutschen nicht… 

  98. AvatarSparta

    @Thorsten

    Wissenschaftliches Arbeiten ist absolut keine Meinungsdiktatur!

    Das Tagesgeschäft von Wissenschaftlern ist die Hinterfragung, Überprüfung, Messung und Verifizierung von Thesen auf deren Wahrheitsgehalt!

    Nur so entsteht überhaupt ein wissenschaftlicher Konsens!

    Wenn jetzt Laien eine Meinung haben, die dem wissenschaftlichen Konsens komplett konträr widerspricht, ist dies selbstverständlich eine freie, deutlich schlechter geprüfte und verdammt unwahrscheinliche Meinung vs. verdammt vielen Wissenschaftsakademien weltweit.

    Diese falschen Laienmeinungen werden von so undurchsichtigen Lobbyvereinen wie EIKE (welche Wissenschaftlichkeit vortäuscht laut Wikipedia) im Internet virusartig verbreitet und von vielen ohne jegliche Hinterfragung, Überprüfung, Messung und Verifizierung …. geglaubt (wir sprechen dann von “Glauben”!… keine Verifizierung, keine Überprüfung, keine Messung).

    Aber jedem seine freie Meinung!

    Wir sollten dann aber doch noch die Ruhe und Seriosität besitzen zwischen  Glauben und wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen doch noch klar zu differenzieren!

    Leider fällt das zunehmend mehr Menschen schwer, da im Internet Polemik & Schwachsinn mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, als Sachlichkeit und Nüchternheit.

  99. AvatarDaniel

    Ist vielleicht für den einen oder anderen Comdirect-Depotbesitzer (wie mich) ganz interessant….
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/commerzbank-warum-die-marke-comdirect-verschwinden-wird-a-1288927.html
    mal abwarten was da kommt und was man sich auf Seite der Gebührenpolitik so einfallen lässt. Wenn inaktive Kunden, wie es angedacht ist, durch Gebühren bestraft werden sollen, werde ich wohl nach einem anderen Broker Ausschau halten. Im Grunde läuft nämlich das meiste bei mir in die DKB Richtung, allerdings bleibe ich lieber bei 2 Brokern.

  100. AvatarHafenmeister

    Ich bedauere es sehr, dass die Comdirect Bank vollständig von der CB übernommen wird.Werde auch nach einer Alternative Ausschau halten – wenn ich für das reine Girokonto zahlen müsste, dann gehe ich lieber zur örtlichen Sparkasse!
    Das Ende der kostenlosen Girokonten steht unmittelbar bevor.

    @MS
    Danke!

    @HG
    Danke, suche aber quasi etwas, was mir aus historischen Daten einen Sparplan erstellt bzw. berechnet.

  101. AvatarZEN INVESTOR

    @Tim
    @Flaschen raus
    > Niemand legt sich freiwillig Flaschen ins Depot, und wenn man merkt,
    > dass man welche hat, ist es in der Regel zu spät.
    > Auch gute Aktien können gerne mal 50% und mehr fallen,
    > um danach wieder um x 100% zu steigen.

    @Der Baum
    >>> 1. Wenn du ein erfolgreicher Investor bist, warum treibst du dich hier auf so einem Blog rum? Deine etwas überhebliche Art blende ich Mal aus, du kannst ja theoretisch trotzdem gute Ergebnisse erzielen. <<>> 2. Warum rechnest du mit dem Anfangs KBV? Welchen Vorteil hat das? Wenn ein Unternehmen 30 Jahre an der Börse ist, sehe ich hierin keinen Vorteil. Mich würde nur der aktuell Wert interessieren. Das KBV stellt ja nur die Assetts des Unternehmens dar (im Verhältnis zum Kurs). Wie diese vor z.B. 30 Jahren waren ist aus meiner Sicht uninteressant. <<>> 3. Warum spielt der erwirtschaftete Cashflow keine Rolle bei dir bzw. deckst du diesen nur über die Dividende ab und rechnest damit, das der Rest zu Eigenkapital wird? <<>> 4. Hast du Qualitätskriterien? <<<

    Die Fragen 2, 3 und 4 hängen zusammen, ich beantworte sie gemeinsam.

    Ich nehme ja nicht nur das Anfangs-KBV, sondern ich nehme das älteste verfügbare KBV oder mindestens 5 Jahre alt und das Aktuelle.
    Wenn der Cashflow über Jahre positiv ist, häuft sich ja Eigenkapital an.
    Auch wenn es dann (zB auf Immobilien) Abschreibungen gibt.
    Also den Cashflow brauche ich nicht, weil eine erfolgreiche Firma zwingend den Buchwert steigert (ausser sie schüttet alles als Dividende aus).

    Der heutige Buchwert alleine sagt mir zu wenig über die Geschäftstätigkeit aus, da die Firma ja seit 10 Jahren Verluste machen könnte.
    Durch den Vergleich über mehrere Jahre sehe ich, ob sich das Eigenkapital erhöht oder nicht.

    Dabei berücksichtigte ich eben auch ausgeschüttete Dividende.

    Beispiel:
    Eine Firma hatte 2013 pro Aktie einen Buchwert von 10 CHF.
    Ende 2018 war es ein Buchwert von 12 CHF und die Firma hat pro Jahr und Aktie 1 CHF ausgeschüttet.
    Der Aktienkurs wäre heute 10 CHF.

    Das heisst doch, dass das Unternehmen unter Berücksichtigung aller Gewinne, Cashflows, und auch Abschreibungen in den 5 Jahren vom 31.12.2013 bis 31.12.2018 einen Gewinn pro Aktie von 7 CHF erzielt hat.
    Da sie jährlich 1 CHF ausgeschüttet hat, wurden 5 CHF davon als Gewinn ausgeschüttet und 2 CHF haben sich pro Aktie im Eigenkapital angesammelt.

    Mein Programm errechnet daraus eine Eigenkapitalrendite von 11,2%.
    Mit dem Taschenrechner mache ich den Gegentest:
    1.112 hoch 5 gibt 1,7.
    Tatsächlich gibt 10 (Buchwert 2013) mal 1,7 den Wert 17, was dem neuen Buchwert plus zwischenzeitlich ausgeschüttete Dividenden entspricht.

    Wenn ein Unternehmen jährlich einen Cash-Flow von 2 CHF pro Aktie hätte,
    und somit 10 CHF Cash-Flow pro Aktie von ende 2013 bis ende 2018 hätte,
    dann müsste ja das Vermögen und damit das Eigenkapital auch soviel gestiegen sein.
    Vielleicht gab es aber auch Abschreibungen auf Anlagen, etc., die halt in 5 Jahren aus 10 CHF Cash-Flow nur 7 CHF Rendite machten.

    Die Frage nach der Qualität ist für mich damit auch beantwortet:
    Ein Unternehmen, dass über die letzten 5-10 Jahre eine durchschnittliche Eigenkapitalrendite von 5-10% hatte (inklusive Jahren mit tiefen Gewinnnen oder gar Verlusten), und das alles nach Steuern, Zinsen, usw., zeigt, dass es konstant Gewinne erwirtschaften kann.
    Wenn die Daten weit genug zurück reichen können sogar damalige Krisenjahre wie 2008 oder 2011 noch drin sein.

    Das ist für mich ein Zeichen von Qualität. Natürlich reden wir hier nicht von QUalität wie COca-Cola oder Facebook.
    Aber wir reden von einfachen soliden Geschäftsmodellen, wie es auch Warren Buffett immer bevorzugte.

    Und wenn man dann annimmt, dass es so ist, dass die Value-Mechanismen nicht restlos geklärt ist, bzw. Unter- und Übertreibungen an den Aktienmärkten durch die Emotionen der Anleger entstehen, und wir davon ausgehen können, dass langfristig Gewinne und Eigenkapital in einem gewissen Verhältnis (1:5 bis 1:20) zueinander stehen sollten, und dass langfristig die Aktienmärkte den Aktienwert ungefähr dem inneren Wert annähern,
    dann ist es logisch zu sagen:

    Ein Unternehmen, dass sein Reinvermögen (Buchwert) jedes Jahr im Durchschnitt um über 10% steigern konnte muss irgendwann mindestens zum 1,5-fachen-Buchwert gehandelt werden.

    Würde es nur zum Buchwert gehandelt werden, wäre das so, als würde man erwarten, dass das Unternehmen nie wieder Gewinne abwirft.

    Der ZEN INVESTOR hat daher verfügt:

    Die Fragen werden im Sinne der Erwägungen beantwortet.

  102. AvatarAlbr

    @SIG, oder die Franzosen dem Makkaroni 🙂
     
    die würden dem was … wenn er Energiepreise wie in D. einführen würde, das ganze kann man nur mit den deutschen Michel machen, der sogar nach höheren steuern schreit 🙂
     
     
     

  103. AvatarRüdiger

    @Leugner: Ich entschuldige mich offiziell für die Nutzung des Begriffs “Leugner”. Für mich ist dieser Begriff wertneutral. Ich bin selber “Leugner” – zum Beispiel bei der Anerkennung der Überlegenheit der weißen Rasse. Es könnte auch die Existenz von Aliens oder übernatürlicher Wesen oder Sozialismus als Allheilmittel für Alles und Jedes oder oder oder sein. Mich dabei “Leugner” zu nennen, ist sachlich richtig absolut korrekt!
    Dass in gewissen Kreisen “Leugner” ein politischer Kampfbegriff ist, war mir nicht bewußt, da ich in diesen Kreisen nicht verkehre. Ich möchte zukünftig gerne auf das Wort “Leugner” verzichten (wie ich auch das Wort “Nazi” nur für die Verbrecher im 12-jährigen 1000-jährigen Reich benutze). Ich möchte vermeiden, dass reflexartig die Keulen “Meinungsdiktatur”usw. ausgepackt werden.
    Welches Wort soll ich zukünftig benutzen? Nicht-Anerkenner? Abstreiter? Ich übernehme gerne auch andere Vorschläge, die ein Äquivalent zum (wertneutralen!) “Leugner” darstellen. Da bin ich für vieles offen. Streitereien um verbale Begrifflichkeiten führen zu … nichts!
     
    @Sparta: Du hast definitiv Recht!

  104. AvatarHans-Georg

    Ich würde vorschlagen: MddTdmKsgs = Menschen die der “Theorie des menschgemachten Klimawandels” skeptisch gegenüber stehen.
    Auf das Binnen-I bei “Menschinnen” können wir vorerst verzichten. “Der Mensch” ist wie jeder auf Anhieb sieht, rein männlich!

  105. AvatarRüdiger

    @SIG: Ich muss mich an Niemanden wenden. Auch das ist Sache der Politik. Alle (maßgeblichen!) Parteien in den deutschen Parlamenten – von links bis rechts – haben die Gefahren des Klimawandels verstanden. Meine Erkenntnisse könnten nicht besser repräsentiert sein. Der Grundstein ist gelegt … ich genieße ganz entspannt mein Wochenende … und meinen Urlaub 😉

  106. AvatarRüdiger

    @Hans-Georg: Nette Idee, aber leugnen ist etwas Anderes als skeptisch sein. Leugnen heißt “nein”, skeptisch sein heißt “vielleicht”, der Skeptiker (oder der Zweifler) ist also (noch) unentschlossen und hat seine Meinung noch nicht gebildet, der Leugner schon.

  107. AvatarHans-Georg

    @Rüdiger
    Aber das “leugnen” wird doch nur von den Klimahysterikern unterstellt. Praktisch zweifeln alle MddTdmKsgs die ich kenne die “Mehrheitsmeinung” der “Klimaforscher” an, sind ihren Theorien gegenüber skeptisch und leugnen sie nicht.
    Was soll man auch an einer Theorie leugnen? Würde für mich keinen Sinn ergeben. Irgendwann wird sich die Theorie als richtig oder falsch oder teilweise richtig (also auch falsch?!) erweisen.
     
     

  108. Avatar-M

    @ZEN
    Jetzt verstehe ich aber auch was nicht ….
    ….wieso rechnest du nicht buybacks mit ein oder rechnest die treasurys nicht wieder drauf ?
     
    -M

  109. AvatarRüdiger

    Es gibt Abgeordnete in deutschen Parlamenten, denen brauchen “Klimahysteriker” nichts zu “unterstellen”. Die leugnen aus freien Stücken den Einfluss des menschenverursachten CO2 auf das Klima … weil sie die Zusammenhänge nicht verstehen können oder wollen. Ist mir aber auch Wurscht, denn wie gesagt, die in den deutschen Parlamenten vertretenen maßgeblichen Parteien haben die Fakten verstanden 😉

  110. AvatarZEN INVESTOR

    Das Problem das ich habe, ist dieser Mechanismus:

    Ich schreibe zB , ich würde die weltbesten Prognosen machen.

    Daraufhin antwortete Tim, der Schäfer, mir dies:
    https://timschaefermedia.com/so-kannst-du-frueh-in-den-ruhestand-hohe-sparquote-volle-kanne-in-aktien/#comment-24917

    Ich solle nachlesen, was Narzissmus seie.

    Ich antwortete ihm mit mehreren Prognosen. Das war im Februar 2017.

    ——————————————-
    Am 18.Februar 2017 antwortete ich Tim darauf mit folgenden Prognosen:

    Prognosen für VW Vorzugsaktien VOW3 in EURO

    17.02.2017 141,11
    31.03.2017 130-150
    30.06.2017 130-180
    30.09.2017 130-200
    31.12.2017 132-220
    31.12.2018 165-274

    Gesamt-Entwicklung 20.02.2017 – 31.12.2018
    Faktor 1.6
    24.7 % p.a.

    Buchwert pro Aktie per 31.12.2018: 200-250 (heute 180).

    Weitere Empfehlungen / Prognosen
    alle in CHF, Angaben von morningstar.ch,
    Prognose vom Value Calculator 1.0.25.7
    (Zielwert +/- 25% für Aktienkurs, und +/-10% beim Buchwert).

    Swiss Life
    Aktienkurs Heute 313,20
    Buchwert heute 449,81
    Aktien-Prognose per 31.12.2019 420-700
    Buchwert per 31.12.2019 506-618

    HBM Healthcare
    Aktienkurs Heute 106,80
    Buchwert heute 130,63
    Aktien-Prognose per 31.12.2019 147-245
    Buchwert per 31.12.2019 187-215

    PAX Anlage
    Aktienkurs Heute 1’589
    Buchwert heute 1’651,70
    Aktien-Prognose per 31.12.2017 1’361-2’269
    Buchwert per 31.12.2017 1’633-1’997

    ———————————————–

    So, und jetzt, am Abend des 27.September 2019, prüfen wir mal, ob ich wirklich so falsch liege, wenn ich meine Prognosen hochlobe:

    Prognosen für VW Vorzugsaktien VOW3 in EURO

    31.12.2018 165-274

    Die Aktie liegt bei 155 Euro und damit tiefer als ich prognostizert hatte.

    Swiss Life

    Aktien-Prognose per 31.12.2019 420-700

    Der Kurs liegt bei 472 CHF, damit im unteren Bereich meiner Prognose, aber durchaus noch gut.

    HBM Healthcare
    Aktien-Prognose per 31.12.2019 147-245

    Diese Aktie liegt bei 194,60 CHF und damit genau in der mitte meines prognostizierten Bereiches.

    PAX Anlage
    Aktien-Prognose per 31.12.2017 1’361-2’269

    PAX-Anlage wurde im Oktober 2017 aufgekauft für 1’700 CHF und von der Börse genommen.
    Der Kurs lag etwa in der mitte meines prognostizierten Bereichs.

    Aber 3 Aktien haben sich sehr gut und besser als der Index entwickelt.
    Nur VW (VOW3) hat eine schlechte Performance geliefert.

    Allerdings wird auch diese Aktie noch aufholen.

    Welche Beweise braucht ihr noch, um meine Prognosen ernst zu nehmen?

    Würde ich sowas lesen im Forum, würde ich folgendes tun:

    1. Prüfen ob die Angaben stimmen (stimmt der damalige Kurs, stimmen die heutigen Kurse, wurde die Prognose wirklich damals so veröffentlicht).

    2. Wenn die Angaben stimmen, würde mir sofort klar werden:
    Der Typ schneidet besser ab als sämtliche Analysten.

    3. Wenn der Typ so gut ist, würde ich entweder nach seinen Empfehlungen handeln.
    Oder ich würde versuchen, seine Methode zu verstehen und zu lernen
    und diese dann für meine Kaufentscheidungen übernehmen.

    Ich meine hey:
    Tim hat mich als Narzissten bezeichnet. Das darf er natürlich. Oder sollte er das eher nicht?
    Ich habe daraufhin mit neuen Prognosen geantwortet.
    Dies ist nun 2,5 Jahre her, und die Auswertung gibt mir Recht.

    Übrigens:
    Dass ich damals sagte, ich würde die weltbesten Prognosen machen, war so zu verstehen:

    Mir ist natürlich klar, dass es sicher Leute auf der Welt gibt, die bessere Prognosen machen als ich. Das war mir auch damals klar.
    Aber es war eine Herausforderung, man solle mir bessere Prognosen zeigen, damit ich daraus lernen könnte.
    Und es ist bewiesen, dass die Prognosen von Analysten sehr schlecht sind.
    Ich wollte also sehen, ob es Analysten gibt, die gut sind.

    Und mir ist auch klar, dass ich ein bisschen Glück hatte:
    Gäbe es eine Finanzkrise oder ähnlich, würden meine Prognosen nicht funktioniert.
    Also hätte ich 2007 solche Prognosen gemacht, hätten sie nicht stimmen können, weil auch meine Aktien von der KRise runter gezogen worden wären.

    Ich bin also nicht der Beste, wenn es um Aktienprognosen geht.
    Aber offensichtlich besser als die Mehrheit der Analysten (die schlechter als ein Zufallsgenerator sind, wie man aus dem Experiment mit den Pfeilwerfenden Affen nachgewiesen hat).
    Und ich habe wirklich noch keine besseren Prognosen gefunden bis heute.

    Es gibt sicher bessere Prognosen als meine. Aber wo finde ich diese?

    Und alleine mit obigem Beitrag aus 2017 habe ich doch nachgewiesen, dass etwas an meinen Modellen und Berechnungen und Überlegungen dran sein muss.

  111. AvatarSIG Sauer

    @Rüdiger:
    Ist mir aber auch Wurscht, denn wie gesagt, die in den deutschen Parlamenten vertretenen maßgeblichen Parteien haben die Fakten verstanden ?
     
    Worte aus dem Mund eines deutschen Ingenieurs… 🙂

  112. AvatarZEN INVESTOR

    @-M

    “wieso rechnest du nicht buybacks mit ein oder rechnest die treasurys nicht wieder drauf ?”

    Also buybacks rechne ich schon drauf.

    Was sind treasurys?
    (Auch ich weiss nicht alles und stehe dazu(.

    Aktienrückkäufe werden berücksichtigt und zwar wie folgt:

    Die Tim-Schäfer AG hatte 2008 einen Buchwert pro Aktie von 10 Euro.
    Ende 2018 waren es 12 Euro.
    Dividende wurde keine ausgeschüttet.
    Ende 2008 waren 100 Millionen Aktien im Umlauf, ende 2018 50 Millionen.

    Die Hälfte der Aktien wäre also zurück gekauft worden.
    Das kann ich in mein Program meingeben.

    Du siehst im Bild auf
    https://ibb.co/nn4Gjy9
    auch die Eingabefelder meines Programmes.
    Für 2014 stehen dort die Zahlen 100 (Buchwert pro Aktie) und 10 (millionen Aktien).
    Weiter unten nochmals dieselben Felder (das letzte Feld ist die summierte Dividende des gesamten Zeitraumes).

    In obigen Beispiel kommt mein Programm auf
    EKR: -5 %
    (Weil sich die Aktienzahl halbiert hat, aber der Wert nur von 10 auf 12 gestiegen ist, wurde Wert vernichtet).

    Also Aktienrückkäufe fliessen in die berechnung ein, in dem für das 1. und das aktuelle Jahr jeweils die Zahl der Aktien eingegeben wird.

  113. Avatar-M

    ZEN
    Ok ja, durch die Anzahl der aktien hast du es drinnen, stimmt. 
    Treasury shares ist die Position in der Bilanz in der die kummulierten rückkäufe aufgeführt werden, aber wie du schon erklärt hast ist es in deiner Überlegung mit berücksichtigt.
     
    Um die ertragskraft für die aktionäre (Owner Earnings nach Buffett)auszurechnen hatte ich auch schon die Überlegung:
     
    Dividende + Buybacks + Erhöhung Buchwert = Owner Earnings = Rendite die die Eigentümer bekommen. 
     
    Daraus könnte man dann bei dem aktuellen Marktwert schauen wie hoch die persönliche Rendite wäre bei einem Investment. 
    Im Endeffekt ist es das was du tust oder ?
     
    Ich habe es für mich vereinfacht. Wenn ich sehe, dass die EPS zum kurs Sooo günstig sind und sicher bei zukünftigen Wachstum, dass man gar nicht mehr rechnen muss, kauf ich. 
     
    -M

  114. AvatarPeter Eschenbach

     @Sparta
    “Wissenschaftliches Arbeiten ist absolut keine Meinungsdiktatur!”
    Die Klimawissenschaft artikuliert sich aber politisch, nicht durch wissenschaftliches Arbeiten.
    “Das Tagesgeschäft von Wissenschaftlern ist die Hinterfragung, Überprüfung, Messung und Verifizierung von Thesen auf deren Wahrheitsgehalt!”

    Das macht die Klimawissenschaft gerade nicht. Wer ernsthaft Wissenschaft betreibt, greift die eigenen Modelle und These an, versucht die eigenen Theorien zu falsifizieren. Die Klimawissenschaft, jedenfalls das, was da politisch dermaßen auf den Putz haut, sucht nur nach passenden Puzzleteilen. Beispiel: Wenn Trump wg. eines kalten Winter einen Witz über die ausbleibende globale Erwärmung macht, dann wird belehrt, er verwechsle Wetter und Klima. Gibt es hingegen ein Unwetter, wie z. B. Hurrican Katrina, wird von den gleichen Personen behauptet, das sei auch eine Folge des menschengemachten Klimawandels.

    “Nur so entsteht überhaupt ein wissenschaftlicher Konsens!”

    Es gab auch Konsens über Rassentheorie und Eugenik, über große politische Lager hinweg. Konsens ist kein Kriterium. Einzelpositionen, wie z. B. Wegeners Beitrag zur Plattentektonik, wurden jahrelang von der Mehrheit der Wissenschaftler abgelehnt, bis sich als richtig herausstellten.
    Die Klimawissenschaft ist leider politisch korrumpiert, daher kann ihre Vertreter inhaltlich nicht ernst nehmen, aber nur inhaltlich. Ich muss sie ernst nehmen, weil die zur Gefahr werden. Manche äußerten sich schon dahingehend, dass man die parlamentarische Demokratie aussetzen müsse. (https://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13397280/Oekodiktatur-pur.html) Wenn Politik und Wissenschaftler einen Pakt eingehen, muss man skeptisch sein. Ich empfehle auch jedem, sich mal darüber zu informieren, was Lyssenkoismus ist.

    “Wenn jetzt Laien eine Meinung haben, die dem wissenschaftlichen Konsens komplett konträr widerspricht, ist dies selbstverständlich eine freie, deutlich schlechter geprüfte und verdammt unwahrscheinliche Meinung vs. verdammt vielen Wissenschaftsakademien weltweit.”

    Wie gesagt, Konsens ist kein wissenschaftlicher Wert.

    “Diese falschen Laienmeinungen werden von so undurchsichtigen Lobbyvereinen wie EIKE (welche Wissenschaftlichkeit vortäuscht laut Wikipedia) im Internet virusartig verbreitet und von vielen ohne jegliche Hinterfragung, Überprüfung, Messung und Verifizierung …. geglaubt (wir sprechen dann von „Glauben“!… keine Verifizierung, keine Überprüfung, keine Messung).”

    EIKE ist unabhängig, weil sie nicht von Politikern abhängen, die Gelder versprechen. Da sind vor allem pensionierte Wissenschaftler unterwegs. Und wo ist die Verifizierung der Theorie des menschengemachten Klimawandels? Simulationsergebnisse sind keine Verifizierung. Simulationsergebnisse, die nicht im Entferntesten eintreffen, sind hingegen eine Falsifikation des Simulationsmodells.

    “Wir sollten dann aber doch noch die Ruhe und Seriosität besitzen zwischen  Glauben und wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen doch noch klar zu differenzieren!”

    Der menschengemachte Klimawandel ist nicht gesichert.

    “Leider fällt das zunehmend mehr Menschen schwer, da im Internet Polemik & Schwachsinn mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, als Sachlichkeit und Nüchternheit.”

    Der Unsinn wird von unseren Meinungs- und Medienelite verzapft, die das Fliegen für andere teurer machen will, selber hingegen für sich einen überdurchschnittlichen Luxus gönnt, der dann damit gerechtfertigt wird, weil man sich für das Klima ja besonders einsetze. Das ist Doppelmoral wie sie damals wie heute die Bischöfe leben, die Bescheiden predigten und immer noch predigen, selbst aber in Saus in Braus lebten und leben (Tebartz-van Elst).

  115. AvatarPeter Eschenbach

    Der Begriff “Klimaleugner” ist ein Kampfbegriff, weil man ihn damit in eine Nähe zum “Holocaustleugner” rückt. Der Holocaust ist historisches Faktum, der gut dokumentiert ist, durch historische Dokumente (z. B. Posener Rede), durch Täterberichte und durch Berichte der Überlebenden. Das Leugnen dieser Tatsache stellt eine enorme Verletzung der Gefühle der Überlebenden dar, weshalb es ja auch unter Strafe gestellt ist.
    Eine wissenschaftliche Theorie hingegen muss man immer hinterfragen können. Und ein guter Wissenschaftler versucht, seine eigene Theorie zu falsifizieren. Eine Theorie kann gut sein, wie z. B. die Newtonsche Mechanik. Experimente gab es genug, um diese zu falsifizieren, z. B. die beschleunigte Bewegung von Körpern im freien Fall. Interessant auch, dass man mit der Netwonschen Mechanik die Existenz einer größeren Masse hinter Uranus vorhersagen konnte. Neptun wurde dann aufgrund dieser Grundlage dann auch gefunden.
    Die Netwonsche Mechanik ist dennoch überholt, weil es allgemeinere Theorie gibt. Die Netwonsche Mechanik versagt bei sehr hohen Geschwindigkeiten, aber für die Hausgebrauch ist sie immer noch sehr gut.
    Hier noch etwas zur Auflockerung: https://www.youtube.com/watch?v=VcoKJI5wCQg
    Thorsten hat oben recht: Es ist durchaus angemessen, von einer Hysterie zu sprechen. Dieses Klimathema ist ein ganz gefährlicher Trend, der mit religiöser Inbrunst vorgetragen wird.

  116. AvatarPeter Eschenbach

    @Rüdiger

    Es gibt Abgeordnete in deutschen Parlamenten, denen brauchen „Klimahysteriker“ nichts zu „unterstellen“. Die leugnen aus freien Stücken den Einfluss des menschenverursachten CO2 auf das Klima … weil sie die Zusammenhänge nicht verstehen können oder wollen. Ist mir aber auch Wurscht, denn wie gesagt, die in den deutschen Parlamenten vertretenen maßgeblichen Parteien haben die Fakten verstanden ?

     
    Den menschlichen Einfluss zweifelt kaum einer an. Es geht aber darum, wie signifikant dieser Einfluss ist.  Und darf man erhebliche Zweifel haben, wenn man alles auf das CO2 reduziert.
    Die Theorie ist ja das eine und sie kann ja meinetwegen noch so abstrus sein. Das gefährliche ist aber, wenn man mit dieser Theorie die Umverteilung von Milliarden rechtfertigt. Durch das EEG werden doch seit vielen Jahren zweistellige Milliardenbeiträge umverteilt, was man CO2-Reduktion rechtfertigt, aber die Maßnahmen wirken nicht.
    Und diejenigen, der solche milliardenschwere Programme durchführen wollen, brauchen verdammt gute Argumente. Die haben sie nicht, also diffamiert man die Kritiker als “Leugner”.

  117. AvatarZEN INVESTOR

    -M
    Ja, genau das ist es.Wobei für mich sind

    Dividende + Buybacks + Erhöhung Buchwert = Rendite des Unternehmens

    Und natürlich auch die Rendite des Eigentümers.

    Und dann mache ich noch etwas zusätzlich:
    Wenn eine Aktie 20% unter Buchwert gehandelt ist, sage ich:Sie müsste 20% über Buchwert sein und in 4 Jahren sollte es soweit sein.
    Mein Programm errechnet dann die Kursrendite, die dafür notwendig wäre.
    Und das gibt dann die Prognosen, die ich hier so veröffentliche.

    Und es funktioniert also recht gut.Aber man darf natürlich nicht sagen “In 5 Jahren soll die Aktie beim 10-fachen Buchwert stehen”, weil das gibt unrealistische Prognosen.

    Alles was ich hier also schreibe ist gar keine grosse Hexerei, es sind einfach mehrere logische Schritte verknüpft, die sich aber logisch begründen lassen.

    Und wie ich sehe, denken wir wenigstens teilweise gleich.

  118. AvatarSparta

    @Hans-Georg
    Praktisch zweifeln alle MddTdmKsgs die ich kenne die „Mehrheitsmeinung“ der „Klimaforscher“ an, sind ihren Theorien gegenüber skeptisch und leugnen sie nicht.”
    Also alle Menschen die dem menschengemachten Klimawandel spektisch gegenüber stehen… sind skeptisch gegenüber dem menschgemachten Klimawandel…
    und leugnen die Theorie nicht… 
    Sorry, die Argumentationskette wird es schwerlich mit Stephen Hawkings Schlussfolgerungen zu MddTdmKsgs aufnehmen können.
     

  119. Avatarsteve

    @ Rüdiger habe ein Berliner Auto Kennzeichen wohne aber in Bayern. Ich habe den Spruch gebracht weil die gleiche Person glaubte bzw noch immer glaubt einen Flughafen bauen zu können.
    Menschen gemachter Klimmawandel Mehrheit im Parlament dafür. Das ist für mich dann ein Kontraindikator.
    Es ist auch nicht so das in der Sache Einigkeit besteht es wird nur momentan eine Meinung verbreitet. Es gibt auch wie so oft in der Wissenschaft die andere Ansicht. https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/500-wissenschaftler-erklaeren-es-gibt-keinen-klimanotfall/
    Bitte keine Kommentare Tichys Einblick ist radikal nicht glaubwürdig usw. Es spricht Bände, das diese Nachricht irgendwo im Hype um Klima Gretel untergeht. Wenn Einwand bitte belegen, dass die Nachricht nicht stimmt. Damit die Diskussion ob man sie Gretel nennen darf hier noch unterfuettert wird nenne ich AGK Granaten Gretel und gebe zu das ich Hensel und   Gretel am liebsten mag.
    Der Artikel ist lesbar indem man entweder Geld gibt, oder behauptet dass man es bereits tut.

  120. Avatar-M

    ZEN
    Genau, nur das ich nicht den Buchwert als kalkulatorische Größe nehme. 
     
    Du nimmst dann Unternehmen die ihren Buchwert kontinuierlich steigern bzw stärker steigern als andere Unternehmen und mit einem Abschlag gehandelt werden, in der Überlegung, das langfristig (bei dir 4 Jahre) ich der Buchwert wieder auf 1,2 einpendelt ? 
     
    Korrigierst du das EK noch um Goodwill? Wie bei Kraft Heinz wurde ja einiges an EK aufgezehrt.  
     
    Ich schaue das die Gewinne gesteigert werden und das KGV quasi mit einem Abschlag zum historischen gehandelt wird. Ich suche nach mindestens 12% Rendite.
     
    -M
     

  121. Mark85Mark85

    An Matthias Schneider: Hast du es schon mit Ferienwohnungsportalen versucht? Es gibt einige, auch rein spanische.

  122. AvatarSlowroller

    @steve
    Weißt du wer die 500 sind und was diese für einen Hintergrund haben? Google mal…
    Darüber hinaus finde ich es echt witzig, wie man einen breiten wissenschaftlichen Konsenz als Meinung abtut. Den Treibhauseffekt versteht schon ein 12jähriger, wie man ihn verstärkt wurde und wird untersucht und was er für Auswirkungen hat lässt sich wunderbar (nicht nur in Experimenten) belegen. Man kann durchaus unterschiedlicher Meinung sein, wie mit den Fakten umgegangen wird – aber Fakten selbst lassen wenig Meinung zu.

  123. AvatarZEN INVESTOR

    -M
    Genau.

    > Du nimmst dann Unternehmen die ihren Buchwert kontinuierlich steigern bzw stärker steigern als andere Unternehmen und mit einem Abschlag gehandelt werden, in der Überlegung, das langfristig (bei dir 4 Jahre) ich der Buchwert wieder auf 1,2 einpendelt ?

    Ja so in etwa.
    Die Dauer in Jahre da nehme ich X Jahre, wobei X = KBV-Abstand * 10.
    Also wenn die Aktie auf halbem Buchwert ist (KBV 0,5) nehme ich 7 Jahre (1,2 – 0,5 = 0,7 mal 10).
    Weil es dann ja länger dauern sollte.
    Ist die Aktie schon bei Buchwert (KBV 1,0) würde ich 2 Jahre nehmen.

    Ich persönlich sage, dass auf lange Sicht die Aktie sogar auf KBV 1,5 gehen müsste früher oder später. Aber ich bin vorsichtig und will dass es nicht jahrzehnte geht, daher habe ich das Minimum etwas tiefer angesetzt.

    Ich bin mit diesen Details auch manchmal am experimentieren, zB ob ich KBV 1,2 oder 1,5 als Ziel nehmen soll usw.

    > Korrigierst du das EK noch um Goodwill? Wie bei Kraft Heinz wurde ja einiges an EK aufgezehrt.

    Ehrlich gesagt, weiss ich nicht, wie ich den Goodlwill berechne (oder steht der im Geschäftsbericht?), und traue mir das daher nicht zu.
    Ich finde sowieso, Goodlwill würde eigentlich nicht ins EK gehören.
    Aber ich ignoriere das halt.
    Zwar habe ich damit ein gewisses Risiko, dass das EK weniger wäre, wenn man den Goodwill abzieht.
    Andererseits haben aber oftmals Beteiligungen und Immobilien noch stille Reserven, weil sie zum KAufpreis in den Büchern stehen, dh inzwischen wäre deren Buchwert höher.

    > Ich schaue das die Gewinne gesteigert werden und das KGV quasi mit einem Abschlag zum historischen gehandelt wird. Ich suche nach mindestens 12% Rendite.

    Das ist auch interessant. Wendest du das konsequent an?
    Dann gehörst du zu den sehr wenigen Leuten im Internet, die wirklich eine Strategie bzw. Regeln zum Kaufen haben.
    Die meisten behaupten zwar, sie würden auf das KGV schauen oder sonstige Bewertungen, aber wenn ich dann deren Depots sehe, geht doch alles nach Bauchgefühl.

  124. Der BaumDer Baum

    @ Zen,
    erstmal danke für die Rückmeldung. Vorweg vllt. als Tip. Ich glaube die Leute würden dich ggf. ernster nehmen wenn du das ganze etwas zurückhaltender anpreisen würdest, auch dich selbst.
    Jetzt Mal zu seiner Methode und den Erläuterungen. Im Prinzip machen wir alle das ähnliche, mal mit unterschiedlichen Begriffen und anderen Rechnungen.
    Ich z.b. habe mich, wie ich ja schon Mal erläutert habe, mich zwischenzeitlich dafür entschieden den Nettovermögenswert (Eigenkapital-Immaterielle-Goodwill) + eine abgezinste Anzahl von 15 Jahren free Cashflow zu addieren und damit meinen Fair Value zu bestimmen. Diesen versehe ich noch mit einer Sicherheitsmarge von 30%.
     
    Damit kommt meine Annahme zum Cashflow dem gleich was bei dir die Steigerung des Werts wäre über z.b. die Summe der Dividenden. Mir ist es an dem Punkt aktuell noch egal ob ich die Dividende erhalte oder das Unternehmen das Geld wieder reinvestiert. Nach Buffett wäre eine Reinvestition besser, solange das Unternehmen damit mehr Rendite erwirtschaftet als ich es mit dem Geld könnte.
     
    @ M, Zen, da würde mich an dem Punkt auch noch das Thema Umgang mit Goodwill und immaterielle Vermögenswerte interessieren. Bei KHC ist z.b. in meiner Rechnung fast nichts mehr übrig als Nettovermögenswert weil das Unternehmen nichts anders groß hat. Der Wert ergibt sich hier fast nur aus dem Cashflow.
    Baum

  125. Avatar-M

    ZEN
    Auf der Aktivseite der Bilanz ist der Goodwill ausgewiesen. Ein gewissen kalkuliertes Risiko gehst du ein das ein wenig gemildert wird durch stille Reserven, wie du richtig anmerkst.
     
    Ja ich Wende das strikt an. Habe dieses Jahr glaube nur Teva gekauft und ein wenig Bayer. Beide sind deutlich angeschlagen aber sollten langfristig weiter Geld verdienen bzw künftig mehr als heute. 
     
    Ich nehme die durchschnittlichen EPS der letzten Jahre und prognostiziere künftiges Wachstum. Das wird alles mit 12% abgezinst (Discounted Cash Flow). Dadurch bekomme ich einen Kurs bei dem die zu erwartende Rendite 12% ist. Wird dieser unterschritten kaufe ich, wenn die anderen weichen Faktoren mir gefallen. Natürlich habe ich auf meiner Watchlist eine Vorauswahl. 
     
    Bei mir ging es bis dato ebenfalls gut auf. Die Unternehmen die kaufkurse generieren stehen alle gut da. 
    Falls ich mir unsicher bin dann nehm ich einfach einen größeren Abschlag oder kaufe halt einfach nichts. Gelegenheiten gibt es immer wieder ….. 1-2 alle 1-2 Jahre reicht mir vollkommen. 
    Monish Pabrai ist mir sehr sympatisch … er kauft nur, wenn der Kurs sich in ca 4 Jahren verdoppeln kann. Er kauft such nur bei großen Abschlägen um viel Rendite p.a. zu erreichen (bei 4 Jahren verdoppeln wäre es ~20% p.a.)
     
    -M

  126. Avatar-M

    @Baum. 
    Da halte ich es eher nach Buffett. Es zählt was die Firma für die Inhaber verdient. KHC verdient halt mit wenig Kapital viel Geld. Finde ich im Endeffekt besser als eine Lufthansa die mit viel Kapital so la la verdient 🙂 
    Goodwill ist so ne Sache… bei fresenius ist ja auch viel …. aber ist da alles nir heiße Luft? Ich denke nein aber es gibt gewisse Risiken. Ich schaue mehr auf die Gewinne und auf die gesamtkapitalrendite.
     
    -M

  127. AvatarRüdiger

    Wenn Einwand bitte belegen
    Wie sollte ich auch nur das Geringste belegen können? Habe ich Zugang zu allen Simulationsprogrammen? Habe ich Zugang zu den erforderlichen Rechnerkapazitäten? Habe ich als Laie (ich bin kein Klimaforscher) die Erfahrung und das Wissen, die ganzen Programme auf Plausibilität zu prüfen und zu verifizieren? 3x Nein!
    Und selbst wenn ich all das hätte … Da wären immer noch dein “Kontraindikator” und die 500 Wissenschaftler beim Tichy 😉
     
    Und zum Abschluss des unaufgeregten, netten Klima-Talks von meiner Seite: Meine Erkenntnisse sind total irrelevant. Ich bin in der Diskussion völlig unbedeutend. Ich stehe nicht im Zugzwang, jemanden “mitnehmen” oder “die Spaltung der Gesellschaft” verhindern zu müssen. Das ist die Aufgabe der Parteien. Ich sage hier nur meine Meinung. Ich habe keinerlei direkte Einflussmöglichkeit auf die politischen Entscheidungsträger. Dafür müsst ihr andere, die diesen Zugang haben, finden und überzeugen. Ich kann euch nicht helfen 😉
     

  128. Der BaumDer Baum

    Im Prinzip mische ich den substanzwert Ansatz in Richtung Graham mit dem Cashflow Ansatz von Buffett. Am liebsten ist mir ein substanziell günstiges Unternehmen mit hohem Cashflow. Es kann natürlich aber auch mal vorkommen, dass ein Unternehmen von der Substanz her günstig ist, das würde dann einem geringen KBV entsprechen, und der Cashflow nur mäßig. Sowas würde ich grundsätzlich auch nicht ausschlagen, vorausgesetzt der Preis stimmt. 
     
    Insgesamt ist es mir also egal, ob ich günstige Sutanz bekomme oder einen günstigen Cashflow.

  129. AvatarZEN INVESTOR

    @Der Baum

    “Im Prinzip machen wir alle das ähnliche, mal mit unterschiedlichen Begriffen und anderen Rechnungen.”

    Das sehe ich anders.
    Sonst wäre das Wikifolio aus den Werten, die die Users dieses Blogs vor genau 1 Jahr vorschlugen, nicht Werte wie
    Starbacks, Nestle, Facebook, Tesla, Alphabet, Microsoft, Apple, Netflix
    beinhalten, die verhältnismässig hoch bewertet sind.

    Siehe
    https://www.wikifolio.com/de/ch/w/wf0futperf

    Das meinte ich ja eben, als ich weiter oben schrieb:
    “Die meisten behaupten zwar, sie würden auf das KGV schauen oder sonstige Bewertungen, aber wenn ich dann deren Depots sehe, geht doch alles nach Bauchgefühl.”

    Da hast du mir jetzt widersprochen, und das Wikifolio, das aus den Empfehlungen der Leser dieses Blogs zusammen gestellt wurde, widerspricht dir da.
    Es sind alles hippe, coole Aktien drin, anstatt günstig bewertete.
    Genau so wie man nicht investieren sollte.

    Würden alle so investieren (nach sachlichen Kriterien), würden alle den Markt schlagen.
    (Es ist übrigens möglich, dass die Mehrheit den Markt schlägt. Derzeit ist es ja so, dass die Mehrheit der Privatanleger UND die Mehrheit Fonds den Markt unterbieten, was eigentlich unlogisch ist.)

    @-M
    “Ich nehme die durchschnittlichen EPS der letzten Jahre und prognostiziere künftiges Wachstum.”

    Ok, ich nehme deshalb die Buchwert-Entwicklung, weil ich dann davon ausgehe, dass es weiter geht wie bisher. Ich will keine Gewinnsteigerungen reinrechnen, weil diese unsicher sind.
    Es gibt übrigens Hinweise, wonach ein starkes Gewinnwachstum die Aktienrendite senkt.

    zB unter dem Titel “Hohes Wachstum birgt Gefahren” erklärt Starcapital in
    https://www.starcapital.de/fileadmin/user_upload/files/publikationen/2012-06_Hohes_Wachstum_birgt_Gefahren_KBV_Keimling.pdf
    dass hohes Wachstum zu sehr in die Zukunft fortgeschrieben und die Erwartungen nach ein paar Jahren enttäuscht werden.

    Zwar gehe ich in meiner Methode auch davon aus, dass der Buchwert weiter wächst wie bis anhin.
    Aber da ich so stark unterbewertete Aktien kaufe, spielt es keine Rolle, wenn der Buchwert sich schwächer entwickelt, da ich mehr Rendite aus der Unterbewertung als aus dem künftigen Gewinn hole.

    Oftmals vergessen die Leute die wesentlichen Prinzipien:
    Der Gewinn liegt im Einkauf oder der Preis ist extrem wichtig.
    Und die “Margin of Safety” (Sicherheitsmarge). Dh einen Sicherheitsabstand, eine Reserve, vom fairen Preis.
    Und durch Nachkäufe kann man beides noch erhöhen.

  130. Avatarsteve

    @ Rüdiger und Slowroller habt ihr den die 500 Wissenschaftler gegoogelt. Bzw sind ihre Argumente falsch oder unlogisch. Simulation mache ich übrigens selbst auch nicht, bin mir aber relativ sicher das alles aber wirklich alles Quark mit Sosse ist. Warum weil man die wirkweise des wichtigsten Treibhausgases nicht mal ansatzweise verstanden hat. Dumm auch das dieses Treibhausgas auch nicht zu  verringern ist, egal wie man sich anstrengen würde. Jetzt sagt bloß nicht ihr wisst nicht was ca 20 Grad plus auf der Erde bringt?

  131. Avatar-M

    Dein System ist auch in keinster Weise abwägig. Hauptsache man findet Qualität zum günstigen Preis wie in der waschmittelwerbung 🙂 
    Es gibt ja auch nicht den EINEN richtigen wert. (Ok die Börse hat ja recht und spiegelt immer den fairen wert wieder) …. oh das gibt jetzt bestimmt Ärger 🙂
     
    -M

  132. AvatarKevin

    @Daniel:
    vielleicht für den einen oder anderen Comdirect-Depotbesitzer (wie mich) ganz interessant….https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/commerzbank-warum-die-marke-comdirect-verschwinden-wird-a-1288927.htmlmal abwarten was da kommt und was man sich auf Seite der Gebührenpolitik so einfallen lässt. Wenn inaktive Kunden, wie es angedacht ist, durch Gebühren bestraft werden sollen, werde ich wohl nach einem anderen Broker Ausschau halten. Im Grunde läuft nämlich das meiste bei mir in die DKB Richtung, allerdings bleibe ich lieber bei 2 Brokern
    Nutze Comdirect als Hauptkonto und habe da noch ein kleines Depot, noch etwas bei Consorsbank und Rest über Degiro. Wenn bei Comdirect die Kosten für mich steigen, bin ich weg. Bin dort hingewechselt, da ich dort im Gegensatz zur Sparkasse keine monatlichen Gebühren habe.  Die sind nämlich echt überzogen.
    … Mal abwarten. Alternativ sind zurzeit meine ich noch DKB und ing interessant.
    Ein Umzug ist bei meinen wenigen monatlichen Buchungen (Lastschriften und Daueraufträgen eh kein Akt.) Die  meisten Buchungen laufen eh über die Kreditkarte.
    Davon ab ist das Online-Banking bei Comdirect deutlich übersichtlicher als bei der Commerzbank. 

  133. Avatar-M

    ZEN
    Volle Zustimmung, die gehypten Unternehmen werden wohl langfristig nicht outperformen ggü fundamental günstigen Unternehmen mit Qualität.
     
    Ich schaue mir ebenfalls das historische Wachstum an und schaue ob sich dieses verkleinert bzw schätze ich  künftiges wacjstum konservativ. Da ich keine highflyer bewerte die 20% p.a. wachsen kann ich das relativ gut schätzen denke ich. Ist wie bei dir mit dem buchwertwachstum: liegst du da daneben ist es nicht so schlimm da durch Abschläge eh konservativ bewertet bleibt eine gute Rendite… läuft es dagegen besser ist die Rendite immens.
     
    Hohes Wachstum ist oft nicht von Dauer da geb ich dir recht. Ich meide die Firmen ebenso! 
    Ich möchte ebenso günstig kaufen und bin der Meinung damit gut zu fahren.
    Viele Depots lesen sich ja prima, aber ohne die kaufkurse zu sehen kann man nicht erkennen, ob die investments Sinn ergeben aus renditegesichtspunkten.
     
    Ich verstehe jetzt dein Vorgehen und finde es super. Muss allerdings sagen, das du evtl auf andere nicht so empathisch rüber kommst und das vlt das Problem ist. Wir haben jetzt sehr sachlich geschrieben und wie gesagt mtl gefällt die Strategie und die wird erfolgreich sein.
     
    Noch eine frage: verkaufst du bei KBV 1,2 oder hälst du buy and hold?
     
    -M

  134. AvatarZEN INVESTOR

    Hi -M,
    super, dass wir uns verstehen.

    verkaufst du bei KBV 1,2 oder hälst du buy and hold?

    Ehrlich gesagt verkaufe ich bei KBV 1,2, in der Annahme, das Geld für bessere Investments zu gebrauchen.

    Aber eben, bevor jetzt jemand denkt, ich würde ständig kaufen und verkaufen:Es geht meist mehrere Jahre bis KBV 1,2, das heisst, ich halte meine Aktien meist über 2 Jahre, teilweise können es (schätzungsweise) auch 10 Jahre werden.

    Durch die strenge Auswahl kommt es dann halt dazu, dass ich eine Aktienquote unter 50% habe teilweise wie in meinem Wikifolio (60% Aktienquote).
    Was wir noch nicht besprochen haben, sind meine Nachkäufe.Wenn ich von einem Unternehmen fundamental überzeugt bin und der Kurs weiter sinkt, kaufe ich nach. Ich erkläre das später gerne noch genauer.

  135. Avatar-M

    Ok opportunitätskosten – sinnvoll
     
    Hast du eine maximale kaufgröße pro Unternehmen in € bzw % vom Portfolio? Da du nicht so oft kaufst Schätze ich mal eher große Portionen auf einmal ?
     
    Bei mir gibt es bspw KHC die 20% vom Depot ausmachen. Mir reicht ein konzentriertes Portfolio. 
    -M
     

  136. AvatarZEN INVESTOR

    Ich habe eine Kaufgrösse in CHF definiert für mein reales Portfolio.
    Im Wikifolio habe ich dafür 10% vom Startwert pro Kauf und nochmals so viel pro Nachkauf.
    Daher tendiere ich auch zu sehr konzentrierten Portfolios. Im Wikifolio habe ich nur 4 Aktien. Viel mehr werden es dieses Jahr wohl nicht mehr.
     

  137. AvatarZEN INVESTOR

    Hier die Strategie, also die Regeln, die ich für mich selbst so verwende.

    Aktien-Strategie 2.0 Entwurf 13

    1. Ich kaufe stark unterbewertete schweizer Aktien,
    die unter KBV 0,6 gehandelt werden und gemäss Value Calculator
    jährlich mindestens 20% p.a. erreichen (nach Eingaben in Ziffer 2).
    Es wird nur gekauft, wenn der SPI unter 25’000 Punkten steht.
    Es werden keine Bankaktien gekauft.
    2. In Value Calculator werden alle Daten eingegeben.
    Die genutzten Daten müssen aus den Geschäftsberichten stammen,
    sonst kann die Aktie nicht gekauft werden.
    Als Ziel-KBV wird das Verkaufs-KBV gemäss Ziffer 7 eingegeben.
    Es wird angenommen, dass
    für 0,1 KBV-Punkte 1 Jahr benötigt wird
    (zB 0,6 auf 1,2 = 6 Jahre).
    3. Vor jedem Kauf und Nachkauf muss aufgrund aller Nachrichten der
    letzten 12 Monate das Konkurs-Risiko grob eingeschätzt werden.
    Käufe sind nur möglich, wenn das Konkurs-Risiko auf 5 Jahre unter 20% liegt.
    Ist eine Aktie bereits im Besitzt und steigt das Konkurs-Risiko auf über 20%,
    so wird die Aktie behalten (da zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich bereits
    die Kurse stark gesunken sind, über 20%), aber es gibt keine Nachkäufe mehr.
    4. Der Kaufzeitpunkt im 1.Halbjahr ist möglichst nach dem
    Dividendenabschlag und nach der Bekanntgabe der Jahresergebnisse.
    Im 2.Halbjahr möglichst direkt nach Halbjahresergebnissen (meistens August)
    kaufen, um von allfälligen Rückgängen profitieren zu können.
    5. Nachkäufe gibt es, wenn die Fundamentaldaten immer
    noch für einen Kauf sprechen und sich
    die Aktie seit erstem Kauf um folgende Werte verbilligt
    hat: -20%, -35%, -50%, -60%, -68%, -75%, -80%.
    6. Käufe und Nachkäufe umfassen jeweils ca. 1’000 CHF.
    7. Verkauf bei KBV 1,2.
    8. Sobald 3 oder mehr Unternehmen vorhanden sind, werden 5’000 CHF für
    Nachkäufe reserviert.

  138. Der BaumDer Baum

    @ Zen, mit dem Satz „Im Prinzip machen wir alle das ähnliche, mal mit unterschiedlichen Begriffen und anderen Rechnungen.“ meinte ich uns drei dich, M und mich.
    Wir kaufen alle nach ähnlichen regeln ein. Value eben. Deine anderen regeln habe ich in der Art auch für mich aufgestellt.
    Ich habe keine von den gehypten Werten, weil sie zu teuer sind.
    Was macht noch interessieren würde, warum kaufst du nur oder hauptsächlich Schweizer Aktien? Das schränkt doch nur unnötig ein. Ich habe mir z.B. alle entwickelten Demokratien als potentielle Länder ausgesucht (plus Hong Kong).

  139. AvatarDominik

    @Zen könntest du dein Programm online stellen (z.B. auf github.com) damit wir uns das anschauen und selber nutzen können?

  140. AvatarZEN INVESTOR

    @Der Baum:

    “mit dem Satz „Im Prinzip machen wir alle das ähnliche, mal mit unterschiedlichen Begriffen und anderen Rechnungen.“ meinte ich uns drei dich, M und mich.”

    Oh, das habe ich wohl falsch verstanden. Ja, dass wir 3 das ähnlich machen, glaube ich auch.

    “Was macht noch interessieren würde, warum kaufst du nur oder hauptsächlich Schweizer Aktien? Das schränkt doch nur unnötig ein.”

    Nun, einerseits ist der Markt gross genug für mich. Ich kann mich so ein wenig spezialisieren.
    Und ich finde mehr oder weniger genug Unternehmen, die passen.
    Andererseits sind halt die Währungsschwankungen, die mich ein bisschen nerven.
    Die Performance müsste dann nach Aktiengewinnen und Währungsgewinnen aufgeschlüsselt werden.

    @Dominik:
    “könntest du dein Programm online stellen (z.B. auf github.com) damit wir uns das anschauen und selber nutzen können?”

    Klar. Kannst du mir eine Seite nennen (wie bilder-upload), wo man beliebige Dateien teilen kann?
    Dann kann ich zunächst mal die Exe-Datei hochladen.
    (Und zwar möglichst ohne Anmeldung wie bei Github).

    Allerdings wird das .NET-Framework 4.7.2 benötigt (mit 4.5 sollte es auch laufen),
    und es läuft nur unter Windows.

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