Simon aus Berlin hat etwas erstaunliches geschafft. Er hat in wenigen Jahren ein Depot von mehr als 250.000 Euro aufgebaut. Zu seinen Highflyern gehören Rheinmetall und Axon Enterprise. Auf einem Screenshot kannst du beide Aktien stark im Plus sehen. Rheinmetall steht über 2.000% im positiven Bereich, wow! Ich war mit Hans A. Bernecker einer der ersten, die Simon auf YouTube entdeckt hat. „Ich verfolge dich seit meiner gesamten Zeit an der Börse. Vielen Dank für deine Videos.“
Hier ist sein Leserbrief:
Meine Hobbys sind Kampfsport, Reisen und Fahrradfahren
Ich bin Simon, 39 Jahre aus Berlin und arbeite seit einigen Jahren im Software Vertrieb. Die Börse hat sich für mich vom anfänglichen Interesse zu einer echten Leidenschaft entwickelt. Neben Kampfsport, Reisen und dem Fahrradfahren beschäftigt mich kaum ein Thema so sehr wie langfristiger Vermögensaufbau.
Was das Reisen angeht, hat bei mir besonders Thailand einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen – die Kultur, das Essen und die Gelassenheit haben meinen Blick auf viele Dinge verändert.
Ich hoffe, dass meine Erfahrungen den ein oder anderen ermutigen, überhaupt mit dem Investieren zu beginnen – oder zumindest den Fokus stärker auf Strategie und Disziplin statt auf Spekulationen zu legen. In Deutschland wird das Thema Aktien noch immer skeptisch betrachtet – oft aus Unsicherheit und fehlender finanzieller Bildung.
Shell war meine erste Aktie
Meine erste Aktie habe ich im März 2020 gekauft, mitten im Corona-Crash. Es war Shell: 70 Aktien zu rund 13 Euro. Keine wirkliche Analyse, eher Neugier und der Wunsch, endlich an der Börse investiert zu sein.

Die ersten 100.000 Euro Depotwert habe ich nach etwa drei Jahren erreicht. Das war mühsam – Sparen, viel Geduld und einige Rückschläge gehörten dazu. Danach ging es schneller: Rund eineinhalb Jahre später standen etwa 250.000 Euro im Depot, ein halbes Jahr später über 300.000 Euro. Ab einem gewissen Punkt arbeitet das Kapital spürbar mit. Dann versteht man erst, was der Zinseszinseffekt wirklich bedeutet.
Im Depot liegen mittlerweile über 70 Einzelaktien und drei ETFs, darunter der Vanguard All World High Dividend, sowie ein Emerging Markets und ein Pan-Asia zur geografischen Ergänzung.
Ich werde immer wieder nach „heißen Tipps“ gefragt – also nach der nächsten Aktie, die schnelles Geld verspricht. Kaum jemand interessiert sich für die Strategie, um langfristig Vermögen aufzubauen. Dabei entscheidet gerade eine nachhaltige Strategie über langfristigen Erfolg.
Meine Strategie ist im Grunde simpel: solide Unternehmen kaufen, wenn sie nicht im Fokus stehen. Und dann „liegen lassen“ bzw Gewinne laufen lassen. Bei Schwächephasen kaufe ich kontinuierlich nach.
Dieses „liegen lassen“ musste ich allerdings erst (schmerzhaft) lernen. Einer meiner größten Fehler war, Gewinne zu früh mitzunehmen. Airbus habe ich bei 55 Euro gekauft und damals stolz bei knapp 70 Euro verkauft. Rational ein Gewinn – langfristig betrachtet jedoch teuer bezahlt, wenn man die heutige Kursentwicklung sieht.
Rheinmetall ist meine beste Aktie
Mittlerweile bin ich geduldiger geworden. Meine erfolgreichste Position ist Rheinmetall. Zehn Aktien befinden sich in meinem Depot. Kaufpreis je Aktie 86,50 Euro. Derzeit liegt die Position zeitweise über 1.900 Euro je Aktie und damit 2.000 Prozent im Plus.



Emotionaler Konsum wirft Dich aus der Bahn
Was ich häufig beobachte: Viele Menschen haben ihre Ausgaben nicht im Griff, scheitern nicht nur am Investieren, sondern bereits durch unkoordinierten Konsum.
Bevor man investiert, sollte man wissen, wie viel Geld überhaupt übrig bleibt. Sparquote schlägt Renditeoptimierung. Entscheidend ist ausserdem, dass man möglichst früh beginnt.
Ich selbst lebe seit über zehn Jahren bewusst minimalistisch. Das bedeutet für mich nicht Verzicht, sondern Priorisierung. Für Reisen plane ich jährlich bewusst ein fünfstelliges Budget ein. Wenn mir etwas wirklich wichtig ist, schaue ich nicht primär auf den Preis.
Interessanterweise reizt mich die Beteiligung an Unternehmen mehr als der Besitz von Statussymbolen. LVMH ist ein gutes Beispiel: Die Aktie zu besitzen, bereitet mir Freude. Die für mich völlig überteuerten Produkte zu kaufen, überlasse ich gern anderen.
Peter Lynch hat mich beeinflusst
Geprägt hat mich vor allem Peter Lynch mit seinem einfachen Grundsatz: Investiere in das, was du verstehst. Im Alltag beobachten, welche Unternehmen präsent sind. Und dann prüfen, ob sie ein solides Geschäftsmodell haben.
So bin ich unter anderem auf den Dividendenkönig Kimberly-Clark aufmerksam geworden. Ein Unternehmen mit globaler Präsenz – egal ob in Hotels, Bürogebäuden oder auf Flughäfen: Die Hygieneprodukte begegnen einem überall. Zuletzt fiel es mir wieder am Flughafen in Bangkok auf.
Ein weiteres Beispiel ist Axon Enterprise. Durch ein berufliches Projekt mit der Bundespolizei wurde ich frühzeitig auf den zunehmenden Einsatz von Bodycams aufmerksam. Ich habe damals recherchiert, welcher Anbieter strukturell davon profitiert. Und bin so auf den Marktführer gestoßen. Auch diese Position habe ich langfristig gehalten und liege inzwischen mehrere hundert Prozent im Plus.
Ähnlich bei Nestlé oder Pepsi: Egal, in welchem Land ich unterwegs bin, in nahezu jedem Supermarktregal finden sich ihre Produkte. Solche Alltagsbeobachtungen sind für mich nicht automatisch eine Kaufempfehlung – aber ein Hinweis darauf, wie stark Marken und Vertrieb weltweit verankert sind.
Nach fünf Jahren an der Börse habe ich gelernt: Investieren muss nicht kompliziert sein. Disziplin, Geduld und eine klare Strategie sind entscheidend. Wer mit offenen Augen durch den Alltag geht, solide Unternehmen erkennt und langfristig investiert, bleibt statt zu spekulieren, baut nachhaltig Vermögen auf. Breit gestreute ETFs können diese Strategie sinnvoll ergänzen.
Genau das wird für mich auch durch Tims Videos immer wieder sehr anschaulich: Wenn er durch New York läuft, ganz alltägliche Unternehmen zeigt und dabei klar macht, wie präsent diese Marken im täglichen Leben sind. Das erdet das Thema Investieren ungemein und zeigt, wie einfach und greifbar es eigentlich sein kann.
Beste Grüße aus Berlin und gutes Gelingen allseits
Simon
Starke Leistung!
Interessant wäre die Sparrate um so schnell ein solches Vermögen aufzubauen
Bei seinem Alter und der Börsenentwicklung wäre dies selbst mit nur 1.000 € Sparrate im Monat erreichbar gewesen? Beim Kommentar denkt man er hätte 5 Millionen mit 30 :D
Vielen Dank fürs teilen. Rheinmetall für 86 euro muss ja schon einige Jahre her sein. Wie bist du auf das Unternehmen gekommen?
Sparquote? Einkommen? Familienstand? Kinder? Eigentum? Erbschaft? Schenkungen? Es fehlen wichtige Informationen um das ganze besser einordnen zu können.
Wird wohl alleinstehend sein wie die meisten wo das so läuft. Aber trotzdem tolle Leistung.
Wieso sollte man mit Familie nicht eine ähnliche Sparquote haben als als Single? Mit zwei Einkommen hat man im Schnitt weniger Wohnraum pro Person inklusive Nebenkosten, in der Stadt reicht ein Auto und die fancy Fernreisen macht man zumindest die ersten Jahre mit Kindern eher nicht mehr. Ich hatte es schonmal geschrieben: Bei uns hat sich die Sparrate mit den Kindern erstmal sogar erhöht als verringert.
Spielt ja eigentlich keine Rolle, wenn man Vermögen aufbauen möchte, muss man verzichten, ohne geht es nicht.
ich bin gespannt wie es weiter geht.
Also das Vermögen könnte er bereits mit nur 2.000 € Sparrate in Anbetracht der Börsenentwicklung der letzten Jahre erreicht haben. Angenommen er verdient 6.000 € oder mehr sehe ich da jetzt nicht so viel Einschränkung?
Natürlich knapsen sich viele den letzten Euro ab, anstatt mal realistisch anzuerkennen, dass sie lieber mal ihre Einnahmen steigern sollten…
Tja da würde mich mal interessieren, was er anders gemacht hat, wenn er nur 3 Jahre für 100.000€ Depotwert gebraucht hat. Vorher schon alles angespart und dann sukzessive investiert?!
Ich hab jedenfalls von 0-100k€ damals – lang ists her – 7 Jahre gebraucht.
First 100k is a bitch ;-)
Bei CM waren die 100ooo soviel Wert wie heute 2 vielleicht 3 Millionen.
Dem würde ich zustimmen. Nach 3 Millionen wird es einfacher.
8% davon sehen im Depot einfacher schöner aus.
Als kinderloser im Vertrieb nach 10 Jahren 100ooo gespart finde ich gut, ist aber jetzt aber auch nicht besonders. Außer er hat noch Immobilien oder so. Trotzdem gut.
Das Munger-Zitat ist von 1994. Nach offizieller Inflation wären das heute knapp 250.000 Dollar.
Danke war zu faul zu schauen. Dann ist halt 250k ne bitch :-)
Ich dachte das hätte Munger in den 60ern gesagt. Ich habe gerade Chat nachschauen lassen und anscheinend hat CM das nie gesagt mit ‚bitch‘. Wieder ein Zitat das es gar nicht gibt.
Zur Inflation würde ich eher Vermögenswerte vergleichen und nicht irgendeinen geschönten Warenkorb:
Goldpreis 1994 je Feinunze: 384$, jetzt 5.000$
m2 ETW natürlich je nach Lage 1994 500€, jetzt 5.000$
Wie auch immer – you gotta do it, ist der wichtigere Teil des Zitats.
Bei mir hat es mit 2 Kids 11 Jahre bis 100k gedauert….danach ging es deutlich schneller, was aber auch einem in den letzten Jahren stark steigenden Gehalt zu verdanken war- und dem entsprechenden Einsatz….
Das gesamte Depot zu sehen fände ich spannend.
@Simon
Wie gingen denn die 100 auf 250 k in 1,5 Jahren?
Dies ist ja mit der vorgestellten Depotzusammensetzung nicht mit normaler Sparquote oder Wertzuwachs erklärbar.?
@-M
Irgendwie finde ich den 100 k Spruch willkürlich. Könnten auch 1000 k etc. pp. sein bzw. es kommt immer auf den Börsenzyklus einerseits und auch auf die individuelle Lebenssituation, Lebensabschnittes andererseits an.
Nah die ersten sind schon mit viel Schweiß im Normalfall verbunden. Natürlich sind dann, nach 7-10 Jahren, unter Umständen die Karriere im Job und das Gehalt ein anderes, als die ersten 10 Jahre im Job. Aber vielleicht gibt man dann ja auch extra Gas im Beruf, wenn man sich so Ziele steckt.
Es geht mir um das Mindset: Man startet mit nichts, keiner hilft, viele Verlockungen aufzuhören etc.
Auch unter der Annahme man gehört zum halbwegs normalverdiener, der dreistellig, oder niedrig vierstellig spart und tatsächlich verzichtet.
Mit 10k Nettohaushaltseinkommen spart man die 100k entspannt in der Portokasse an, wenn man ein wenig aufpasst.
Von 100k auf 200k war dann recht easy irgendwie. Ab wann der Weg zu den 1000k dann zum Selbstläufer wird, weiß ich nicht und werde ich evtl. auch nicht erleben.
Zu sehr ändern sich Umstände und Prioritäten im Leben. Aber das ist auch nicht so schlimm, keine 1000k auf der Anzeigetafel zu sehen. Gesundheit, Familie, Essen, Trinken und der Blick ins Grüne sollen reichen.
@-M
Ja, also wenn man die 100k von CM inflationsbereinigt rückrechnet, dann wären es andere Summen…
Evtl. spielen auch persönlich, zeitliche Lebenssituationen auch vom anzweifeln des „abgewandelten“ ;-) pauschalen Spruches natürlich auch ein Rolle.
Nimm gedanklich einen Typen in den 20ern, der gerade etwas stolz ist die ersten 100 k gepackt zu haben, er macht ne 2 jährige Vollzeitweiterbildung ohne Unterstützung vom Elternhaus mit 20 k vom Tagesgeldkonto zum leben, zieht mit der Freundin in die erste Mietwohnung für ca. 720 monatlich, es kommt ein 50 % Aktiencrash mit anschließender Wirtschaftsflaute z. B. im Maschinenbau und plötzlich ist er zum ersten Mal im Leben mehrere Monate arbeitssuchend & fängt an zu grübeln, nachdem bisher alles immer super gelaufen ist. Elternhaus war immer gegen Aktien, immer gegen die Weiterbildung (wo noch die Schulleitung beim Start gesagt hatte, dass man vor dem Abschluss abgeworben wird) & natürlich gegen die Kündigung bei einem der besten Arbeitgeber im Landkreis, wo der Typ als einziger von der Klasse damals beim Einstellungstest genommen wurde (andere Zeit) ;-)…
Evtl. prägt sowas und er steht dem Spruch etwas reserviert gegenüber… ;-)
Ansonsten, die Lebensverläufe sind individuell und manchmal f… einen das Leben (bei manchen Menschen kommen mehrere & größere Schicksalsschläge (Krebs, schwere Krankheit, Tod naher Angehöriger/Hauptverdiener, längere Arbeitslosikeit, Scheidung, Unterhalt, mentale Probleme etc. pp.) geballt zusammen wohingegen die vorige kurze Geschichte nicht ansatzweise erwähnenswert ist & da kommt es dann auf die Resilienz & Umfeld an) und und manchmal kommt der lollapalooza-Effekt, wo Dinge einfach super positiv zusammen laufen.
Keine Ahnung wie Claus es z. B. mit seiner dotcom Zeit & Depot sieht, aber Geduld, Gesundheit, Willen & Resillienz sind longterm schon entscheidend.
Schöne Geschichte ;-)
Weiter oben schrieb jemand: Inflationsbereinigt aus 1994 wären es 250k.
Das hört sich 2026 tatsächlich realistischer an.
Nimmt man diese bei 6% Rendite, dann unterstützt einem das Depot fortan mit 15k p.A.
Wenn man dann, wie Du angestrebt, 50k Sparquote ballert, ist es immerhin fast 1/3 zusätzlich aus dem Depot. Wahnsinn deine Sparquote! Du bist selbständig, oder?
Komme da mit meinem Normalo Gehalt und Frau halbtags auf knappe 25k, da würde EWS besagte Depot +60% beisteuern.
Denke 250k ist dann die realistische Bitch und die ist mal nicht eben so easy nebenbei zu erreichen für jeden. Aber spätestens ab da läuft es tatsächlich recht Endspannt weiter würde ich meinen.
@-M
Tatsächlich habe ich die 50 k ja noch nicht geschafft, sondern es als ambitionierte Zielsetzung mal geplant.
Im Verhältnis zu Leonie’s Sparsumme noch relativ unterdurchschnittlich… ;-)
Geschäftsführer oder „Mädchen für alles“ einer kleinen Firma.
Aber gut, das ewige Nachjagen nach immer mehr Kohle… unsere Lebenszeit ist begrenzt und Glück und Zufriedenheit kann auch bei Menschen mit weniger materiellen Werten und weniger Sorgen, Verantwortung auch deutlich stärker ausgeprägt sein.
Ansonsten, fette Sparsumme, vernünftig compounden (reicht auch world-rendite wie erst die grobe Schätzung von Tim’s cagr) und langer Zeitraum wie die 30 Jahre und finanziell sollte safe abgehakt sein, ohne dass man netflix oder cts hätte picken müssen.
Ja ich komme selbst immer mehr auf das entspannte investieren und will tatsächlich nicht irgendwas nachsagen müssen. Du wärst entsetzt wie die Reports aus dem Bloomberg Terminal, der Top imvestment Banken aussehen und wie da die Firmen bewertet werden.
Einfach irgendwelche peer multibles, mal EPS, mal EBIT und mal KGV….und fertig
Lower your expectations….ist da das Stichwort von CM. Zufrieden sein was man hat. Mein Mantra. Mein Körper soll dieses Jahr eher im Mittelpunkt stehen.
Mein Job macht Spaß, mein Chef möchte mich in die nächste „Stufe“ entwickeln, sonst bekäme er langsam Probleme mit dem Entgeltgleichbehandlungsgedingens. Mal sehen. Wird aber von meiner Arbeit recht gleich bleiben, auch wenn ich dann evtl mehr Kompetenzen eingeräumt bekomme und noch mehr selber laufen muss.
Im Software Vertrieb verdienst du wahrscheinlich überdurchschnittlich gut. Trotzdem oder gerade erst deswegen ist die Leistung beachtlich. Bei vielen steigen die Konsumausgaben mit dem Gehalt. Bewusst minimalistisch leben da die Wenigsten meiner Meinung nach.
Mich würde interessieren warum du so viele Werte einsammelst und nicht bei einem fokussierten Depot bleibst. Und schichtest du nicht mal um? Was ist wenn Rheinmetall weiter steigt und sich zu einem Klumpen entwickelt? Wie hoch sind deine etf gewichtet?
Tolle Leistung, Bravo.
Da fehlen mir ehrlich gesagt auch noch Fakten.
Ich hab zum Spass mal nach gerechnet grob geschätzt benötigt man 2600 Euro Sparrate für 100 000 in drei Jahren.
Von 100 000 zu 250 000 in 1,5 Jahren dann nochmal satte 5600 Euro.
Ok Wachstum hatte ich jetzt nicht wirklich mit drin, deshalb grob geschätzt eben nur.
Beachtliche Leistung, nur nicht für die meisten realistisch.
Für die ersten 100.000 hab ich etwa 6,5 Jahre gebraucht.
Für die erste Million weitere ca 6,5 Jahre.
Bin jetzt mal gespannt ob und wie lange es bis 10 Mio dauert.
Allerdings dauerten die ersten 100.000 nach der Million etwa 5 Monate.
Da kickt der Zinseszinseffekt inzwischen voll rein. Oder wie man bei uns sagen würde:
„Der Teufel scheisst immer auf den grössten Haufen.“
@Leonie
Was für eine Sparquote hattest Du denn in den 6,5 Jahren von 100k auf 1000k?
Eigentlich finde ich meine 50 k Zielsparquote p. a. schon echt fett und hätte mir das vor 10 Jahren nicht vorstellen können… aber ich denke du verdienst doch noch ein paar € mehr als ich.
So ganz genau weiss ich das nicht, ich lege an, was übrig ist und die Dividenden machen ja inzwischen auch schon ein Stück aus. In den Jahren 2024+25 waren es aber jeweils sicher über 100.000€.
@Leonie
Finanziell schon extrem stark!
Was für einen Beruf machst Du nochmal?
Alles Gute Dir!
Leiterin der Entwickluing in einem kunststoffverarbeitendem Industriebetrieb.
Und warum haben die ersten 100k 6,5 Jahre gebraucht, wenn Du 100k p.a. anlegen kannst? Ja klar, Berufserfahrung und so. D.h. Du hast schon nach den 6,5 Jahren (ersten 100k€) ~9000-10000€ pro Monat anlegen können? Anders würde das bei einer durchschnittlichen Rendite von 8% p.a. nicht klappen mit der Million.
Kampfsport und Rheinmetall passt gut.
Bin ja eigentlich meist nur stiller Leser und freue mich immer über die geteilten Artikel. Aber eins muss ich echt mal anmerken: In den meisten Kommentaren spiegelt sich mal wieder deutlichst unsere deutsche Neidkultur wieder. Einige Leser hier scheinen doch sehr unzufrieden mit der Performance im eigenen Depot zu sein oder generell mit sich selbst. Oder warum kommentiert man hier ständig so negativ?
Tolle Leistung und weiter so Simon!
Warum muss immer alles Neid sein, wenn man etwas kritisch hinterfragt, mehr Infos zum Hergang haben möchte und keine Antworten vom Autor erhält? Ich glaube jedenfalls nicht alles und finde nicht alles toll was man mir vorsetzt. Vor allem nicht was irgendwelche fremden Menschen im Internet erzählen.
@Peter
Also ich persönlich kenne echte Neid-Aussagen sehr häufig im echten Leben und da haue ich es nicht einfach so raus wieviel ich spare bzw. bin diskreter.
Hier im Blog waren nur Rückfragen nach mehr Fakten und Daten, wo keine einzige Antwort kam…
Deswegen kann ich diesen Kommentar von Dir in keinster Weise teilen.
Wenn man oberflächliche Geschichten ohne Substanz und nur Berieselung will und Rückfragen nicht erlaubt oder pauschal negativ angesehen sind, ist es mir zu emotional verklärt.
Alles Gute Dir!
Mir fehlen ehrlich gesagt etwas Rahmenparameter zur persönlichen Situation, weil das oftmals ja auch entscheidend ist, wie man ins Rennen startet. z.B. nen großes Erbe oder sowas erlaubt ja auch schnell ein großes Depot aufzubauen.
Unabhängig davon ist ab dieser Größenordnung >300k kaum noch möglich mit eigenem Einkommen die volle Kontrolle durch Sparrate zu erreichen. Daher finde ich es spannend zu hören OB oder WIE Rebalancing betrieben wird? Ich habe für mich persönlich den Anspruch eigentlich keinen Wert unter 1% Depotgewichtung zu halten. Aber bei gewissen größen schafft man das mit Einkommen kaum noch durch „Aufsparen“ zu rebalancen. Da müsste eigentlich ein Verkauf stattfinden. Es sei denn man legt keinen Wert darauf und lässt Gewinne unkontrolliert laufen.
Darf ich fragen wieso und wie du auf diesen Wert von 1% kommst? Gibt es Kosten oder Probleme, die hier ausschlaggebend sind?
Mich nervt bei gering gewichteten ausländischen Aktien z.B. die 4 Mini-Dividenden, die ich „verbuchen“ muss. Ansonsten freut man sich immer mal, wenn ein Depotkäferchen mal über sich hinauswächst :-)
Die 1% habe ich damals für mich gesetzt, weil sie einen unkontrollierten Wildwuchs im Depot verhindern. In einer perfekten Welt ohne ETF und nur Einzelwerten würden bei mir ca. 50 Einzelwerte im Depot sein mit ca. 2% Gewichtung.
Ich finde bei Werten unter 1% kann man die Aktie eigentlich abstoßen. Denn sie hat praktisch keinen Einfluss mehr aufs Depot. Ich möchte natürlich kein Klumpenrisiko haben. Aber umgekehrt… wenn ich eine Aktie mit 0,3% Gewichtung im Depot hätte, welche Rolle spielt sie dann noch?
Für mich persönlich liegt der Diversifikations-Grenznutzen so bei 50-70 Werten im Depot. Wer da nach Branchen, Sektoren oder was auch immer ausgewogen investiert hat, wird mit weiteren 100 Werten kaum noch einen Mehrwert generieren.
Danke für die Info. Ich sehe das ein wenig anders, aber das ist auch ok so. Für mich sind auch „die Kleinen“ viele kleine Lottoscheine, aus denen mal ein Nvidia oder Siemens Energy werden kann. Wie gesagt, das nervigste ist tatsächliche das verbuchen von 4 Dividenden im Jahr – ansonsten liegen die Titel ja eh nur rum.
Ich merke es aber auch bei mir. Früher hat man oft für 1k (oder manchmal weniger) eine Position gekauft oder nachgekauft – das kommt mittlerweile kaum noch vor, wenn, dann geht es um einiges höher rein.
Beachtliche Leistung, weiter so. Bitte depot update bei 1 Mio