Riester, Rürup und und andere Versicherungen werfen immer weniger ab

Lebensversicherungen, Riester und Rürup-Renten sind der reinste Graus. Was Berlin mit irren Summen bezuschusst, ist eine Katastrophe. Es bringt dem Bürger oft wenig, hat nur die Finanzbranche reicher gemacht.

Die Provisionen für die Vermittler steigen weiter, während die Renditen für die Verbraucher sinken. Die Politik sollte sich schämen für ihren Riester-Schrott.

Die deutschen Parteien sind nicht in der Lage, einen einfachen ETF-Sparplan für die Bürger steuerlich zu fördern. Das wäre extrem kostengünstig und rentabel. Aber nein! Das wollen SPD und CDU einfach nicht machen. Sie wollen dem Bürger keine vernünftige Lösung für die zunehmende Altersarmut anbieten. Aber gleichzeitig fahren sie die Leistungen aus der gesetzlichen Rente runter. Es ist absurd.

Unsere Politik hat keinen Durchblick. Das hast du schon bei der Bafin, Staatsanwaltschaft München und anderen Behörden gesehen, wie sie die Vorwürfe gegen Wirecard geprüft haben. Es war ein peinliches Schauspiel. Über ein Jahrzehnt hatten sie Tomaten auf den Augen. Sie rollten den roten Teppich für den Schwindelladen aus München aus.

Bitcoin ist auf dem Siegeszug

Kryptowährungen sind auf dem Vormarsch. Fidelity, Square und andere Firmen schlossen sich zu einer Lobbygruppe zusammen. Sie wollen die Regulierung von Kryptowährungen zu ihren Gunsten beeinflussen. Das berichtet das “Wall Street Journal”.

Die Gruppe nennt sich “Crypto Council for Innovation“. Die Lobbyisten werden Politikern Honig ums Maul schmieren. Sie preisen die Vorteile digitaler Währungen und verwandter Technologien (Blockchain) an.

Krypto-Investor Paradigm und die Handelsplattform Coinbase Global sind Mitglieder der Gruppe.

Die an die Börse strebende Coinbase verdient derweil Geld wie Heu. 56 Millionen Menschen tummeln sich auf der Handelsplattform. Sie traden 6,1 Millionen Mal im Monat. Im ersten Quartal kamen 800 Millionen Dollar Profit nach Steuern zusammen.

Immer mehr Banken und Firmen sprechen sich für Bitcoin aus. Die Zukunft ist jedoch ungewiss. Befürworter sagen, der Zahlungsverkehr werde vereinfacht, Arbeitsplätze entstünden. Kritiker warnen vor der geringen Regulierung, hohen Schwankungen und illegalen Aktivitäten.

Jamie Dimon hat Angst vor Fintechs und Silicon Valley

JP Morgan Chef Jamie Dimon hat derweil gewarnt, dass die Rolle der Banken im Finanzsystem abnehmen würde. Dimon nennt als Konkurrenz ein großes Schattenbankensystem und Fintech-Firmen. Er geht in seinem Aktionärsbrief auf Amazon, Apple, Facebook, Google und Walmart als Konkurrenten ein. Dimon spricht sich dafür aus, diese Nichtbanken strenger zu regulieren. Deren Wachstum werde teilweise ermöglicht, indem Bankregulierung unterwandert werde.

Dimon sieht die USA auf einem absteigenden Ast. China gewinne an Boden. Etwa in der Technologie, Infrastruktur und Bildung. Das stimmt wohl ähnlich auf Europa zu. Deutschland hat schon lange den Anschluss verpasst. Schau dir an, wie mächtig die Tech-Konzerne in Kalifornien sind: Amazon, Apple, Alphabet, Facebook, Nvidia, Netflix…

“Die US-Wirtschaft wird wahrscheinlich boomen”, orakelt Dimon. Eine Kombination aus Ersparnissen, Konjunkturprogrammen und Impfungen werde einen neuen Wirtschaftsschub auslösen. Es werde eine “Euphorie gegen Ende der Pandemie” geben. Der Boom könne “locker bis 2023 andauern”. Dies könnte die hohe Aktienbewertungen rechtfertigen. Es bestehe die Möglichkeit, dass ein Anstieg der Inflation “mehr als nur vorübergehend” sei. Die Notenbank Fed sehe sich gezwungen, die Zinsen anzuheben.

Es könne zu einem anderen Szenario kommen: Schnelles Wachstum, eine leicht steigende Inflation und ein moderater Zinsanstieg. So sieht es zumindest Dimon.

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  1. Wir sollten eine Bewegung oder eine Organisation/ Verein gründen um unsere Vorschläge und wünsche der Parteien Landschaft deutlich zu machen. Für und von Bürgern, die am Erfolg der Weltwirtschaft langfristig beteiligt sein wollen. Auf diese Weise rentable, günstige Vorsorge betreiben und den Staat weniger belasten. Das wäre sozial und fair für alle. ETFs oder ein ganzes Aktien Bündel mit Hilfe vom Staat like Norwegen statt 100% only old Generationen Vertrag, der bald nicht dauerhaft möglich ist wegen niedriger Geburten.

    Tim super Artikel aber aus dem Freundeskreis weiß ich, dass folgender Satz nicht stimmt: “Die Provisionen für die Vermittler steigen weiter, “. Diese werden eher alle paar Jahre gekürzt und gekürzt. Die Versicherungen selbst erhöhen ihren Anteil des Kuchens Dank der niedrigen Zinsen noch schneller. Vermittlungsprovisionen werden kleiner, das ist der Trend.

  2. @ Chris

    Ich stimme zu. Die Bürger lassen sich zu viel gefallen. Als mündiger Bürger darf man sich solche dubiosen Riester-Verträge nicht bieten lassen.

    Ich zitiere aus dem “Manager Magazin” über die Provisionen der Versicherungsvertreter:

    Die Verordnung, die daran schuld ist, kommt aus dem Bundesfinanzministerium von Olaf Scholz und wird in brachialer Geschwindigkeit, ohne Einbezug von Parlament oder Bundesländern, durchgepeitscht. Ein vermutlich erwünschter Nebeneffekt: Für neue Rentenversicherungsverträge gehen die Provisionen für die Vertreter in ungeahnte Höhen.

    https://www.manager-magazin.de/finanzen/versicherungen/riester-und-ruerup-rente-durch-zwangsversicherung-zur-rentenkuerzung-a-d897dac4-f273-41d9-81a3-f2a6286489f2

  3. Hallo Tim,

    ein toller Beitrag. Habe grade auf YouTube eine Reportage vom Hessischen Rundfunk gesehen was das Thema Zinsen und Vorsorge beinhaltet. War sehr interessant. Hier der Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=Kep0tcKW_5M

    Der Inhalt: niedrige Zinsen, Inflation, Vorsorge fürs Alter und Lebensversicherungen + Riester Renten.

    Gruß

    Michael

     

  4. Man mag Herrn Kleinlein zurufen, dass es den  Höchstrechnungszins bereits seit 1903 gibt und damit 99 Jahre vor der BaFin. Aber dann erinnert man sich schnell, dass er ein ewiger Polemiker ist und lässt es einfach.

    Dass er die 30% Auszahlungsmöglichkeit untern Tisch kehrt: auch geschenkt.

    Aber lustig finde ich, dass das Zinsdilemma auf die Eingriffe der EZB zurück geht, die mit juristischen Winkelzügen die „legale“ Staatsfinanzierung der Südländer betreibt. In den Verträgen steht etwas anderes. Dass man das mit Taschenspielertricks umgeht war nicht abzusehen. Das Problem ist die Geldpolitik der EZB und ihre mittlerweile viele Jahre bestehende Klüngelei mit  den Regierungen.

     

    Aber ja, Schuld sind immer die anderen. Jetzt müssen jedenfalls erst mal die Staatskassen nach der erneuten Schuldenorgie wieder gefüllt werden.

     

    Was werden eigentlich Dividenden und Aktien machen, wenn die globale Mindeststeuer (ich bin voll dafür) von Biden kommt? Was machen die deutschen Anleger, wenn Rot-Rot-Grün nach der BTW 21 die Abgeltungssteuer abschafft? Das senkt auch massiv die geplante Rendite und prognostizierte Rente. Vermutlich um einiges mehr als diese Absenkung des HRZ. Und es stimmt nebenbei nicht, dass die Absenkung des HRZ auf viele Policen Auswirkungen hat. Ja, auf Riester und Rürup, nein auf den Großteil des Rests. Das versteckt unser Kleinlein geschickt zwischen den Zeilen. Aber hey, wieso schon differenzieren? Schließlich hat Kleinlein oft geraten alles mögliche zu kündigen. Zum Glück hab ich meine bAVs mit  2,25% zzgl AG-Zuschuss (einmal 67% Zuschuss, einmal 53%). Und dann noch meine Kapitallebensversicherung mit unschlagbarer Besteuerung (Altbestand) und ich glaube mit 4% (oder 3,25%, bin mir unsicher).

    Das hätte ich laut unserem Herrn Kleinlein alles nicht abschließen sollen bzw. kündigen müssen.

    Auch nicht die Riester. Meine Frau wird 2022 60€ einzahlen, der Staat wird 775 drauf legen. Klar, lohnt sich nicht.

     

     

    Und ja, ich bin Verfechter eines diversifizierten Portfolios. Nur weil Aktien gut liefen bedeutet das nicht, dass man die Sicherheit außer Acht lassen kann. Klar, wenn man keine Kinder hat und die Gesundheit und der Job glatt läuft, dann geht das natürlich. Aber man fühlt sich als Familienvater sicherer, wenn man bei einem kleinen Stolperstein nicht gleich alles verliert. Dinge, wie Todesfallsumme, Verwertungsausschluss und den Unterschied zwischen Erwerbs- und Berufsunfähigkeit lernt man erst dann schätzen, wenn es nicht glatt läuft. Das braucht man natürlich nicht, wenn man niemanden hat den man versorgen muss und sowieso dank Frugalismus auf dem Niveau des Existenzminimums lebt (nicht auf Tim bezogen. Da gibts einige andere).

    Manchmal erinnern mich die Survivorship Bias schwer ans Roulette. Da geht einer vom Tisch der mit dreimal Schwarz richtig gelegen ist und danach tönt man könne ruhig alles setzen. Einfach dreimal auf Schwarz. Geht ja sowieso gut.

    P.S. Da das sowieso kommen wird: Ich arbeite bei einer Versicherung. Lustiger weise aber bei einer Sachversicherung und mittlerweile in Richtung der IT. Mit Lebensversicherung habe ich nichts am Hut. Das letzte Mal, dass ich mit einer Kontakt hatte war vor ~16 Jahren für einen Zeitraum von rund einem Monat und da hab ichs mehr gehasst als gemocht. Im Vertrieb war ich sowieso nie. Mich dafür anzugreifen hat in etwa genauso viel Substanz, wie Tim der Bild-Zeitung zuzurechnen nur weil er Journalist ist.

  5. @ Tim

    Interessanter Artikel, muss meinen Kumpel mal darauf ansprechen. Weil ich bekomme mit, das die Bestandskunden Prämien alle paar Jahre weiter sinken, um Vertreter der jeweiligen Banken und Versicherungen zu mehr neuen Abschlüssen anzuschieben, das aber teilweise nicht möglich ist. Iwann mal kommt dann die Situation ähnlich like Wells Fargo Skandal, wo Leute 3 Konten haben und tausend andere unnötige Produkte und daran pleite gehen, weil die findigen gestressten Vertreter der Banken so Druck bekommen täglich ihre Anzahl neuer Verkäufe liefern zu müssen. Siehe Netflix Doku. Oder ansonsten selber gekündigt werden oder pleite gehen. Also Vertreter egal ob von Bank oder Versicherungen etc. arbeiten alle zum Schluss nach einem festen Regelwerk der Versicherung selbst. Ähnlich wie Franchisenehmer tragen die Vertreter Risiken, Stress, Kosten und alle paar Jahre werden Provisionen Modelle korigiert von oben nach unten Richtung mehr Abschlusse nötig um den gleichen Umsatz machen zu können. Die Ziele werden jährlich höher gesteckt nach erreichen der Ziele und das fürs gleiche Geld. Dann Zähne zusammen beißen oder Pech. Die Vertreter sind Vertreter. Nicht die entscheider. Vorstände und Politiker treffen diese Entscheidungen die uns alle betreffen.

  6. Die Vertreter von der Bank und der Vertreter der Versicherung meines Vertrauens, haben immer größeren Abschluss Druck. Jährlich etwas mehr Druck. Dieses Wissen ist nicht aus einer Netflix Doku – siehe Wells Fargo, sondern aus erster Hand. Dann noch fair und gut zu beraten ist komplex. Wenn man nicht jedes Jahr mehr Abschlüsse liefern kann, bleibt das Provisionsbasierte Einkommen nicht gleich hoch sondern wird kleiner. Meist nur durch überproportionale Mehr Abschlüsse kann dann mehr verdient werden kurzfristig. Bis die Ziele angepasst werden. Das ist ein Hamsterrad mit Beschleunigungs Automatik ohne Pause nur Notaus. Habe das Gefühl die Vorstände spielen bewusst die Vertreter nach und nach an die Wand in die pleite, weil das Ziel ist alles online vom Kunden persönlich abschließen zu lassen in Zukunft. Klar Vertreter von Banken und Versicherungen die ganze Schiffe und große Firmen versichern, verdienen natürlich prächtig. Oder in New York oder Berlin arbeiten. Aber in 60.000 Einwohner Orten ist irgendwann eine Limit Leistung erreicht.

  7. @Tim:

    Irgendwie hat es deine Archivbox rechts zerhauen. Die sieht total merkwürdig aus, die einzelnen Einträge quetschen sich sehr stark aneinander.

  8. Chris schrieb: “Wir sollten eine Bewegung oder eine Organisation/ Verein gründen um unsere Vorschläge und wünsche der Parteien Landschaft deutlich zu machen. Für und von Bürgern, die am Erfolg der Weltwirtschaft langfristig beteiligt sein wollen.”

    Gibt es schon: Bürgerbewegung Finanzwende – https://www.finanzwende.de/

  9. Hallo Tim!

    Vielen Dank für den Bericht.

    Ich denke, dass die Darstellung bzw. das Problem des Themas „Altersarmut“ noch nicht groß genug ist. Derzeit bestimmen noch andere Themen die Politik. Wie immer Bildung aber auch Klima und und die Rolle der Bundesländer im Vergleich zum Bund spielen derzeit eine noch größere Rolle, als die bevorstehende Altersarmut. Auch wenn einige Experten diese Altersarmut nicht sehen, sollten wir diese Entwicklung mit Argusaugen beobachten. Leider liegt diese Entwicklung noch in der Zukunft, sodass sich viele Menschen keine Vorstellung machen, was es für sie direkt bedeutet.

    Ich hoffe nur, dass dieses Thema bis zum 26. September in der Politik eine gewichtige Rolle spielt. Dafür ist es wichtig, dass vor allem die Bundesbürger diese Wichtigkeit dieses Themas erkennen.

  10. Hallo Tim,

    was hältst Du von der These, dass man weltweit mit hohem Tempo daran arbeitet, das Bargeld abzuschaffen (Stichwort Digitale Zentralbankgeld)? Corona, die Digitalisierung, die Nullzinspolitik und das Drucken von immer mehr Geld zielt doch letztendlich darauf hin ab? Gibt es in Amerika dazu öffentlche Diskussionen?

    Die Banken sind doch aber auch selber hier mit das größte Problem. Der Grund ist der perverse Derivatehandel der letzten Jahrzehnten.

    Was dort in den letzten Jahren abging, ist doch der reinste Wahnsinn. Nicht nur, dass die Risiken natürlich sehr groß sind, ausserdem können die Teilnehmer auch unbeaufsichtigt handeln bzw. wetten.

    Das Geldsystem ist doch eigentlich ziemlich krank und wird doch nur noch künstlich aufrecht erhalten. Gerade jetzt.

    Hinzu kommt, dass Tui z.b.  finanzielle Unterstützungen ( u.a. KFW, von der EU) bekommen hat!  von > 4,8 Milliarden Euro!

    Wo fließt denn das Geld hin? Bestimmt nicht bei den Arbeitnehmern, die jetzt weltweit auf der Strasse stehen, sondern das Geld fliesst wieder in den Finanzmärkten, ins Casino zurück.

    Und was wird aus den Menschen? Die bekommen in Zukunft ein Digitales Grundeinkommen, damit Sie noch einwneig am Leben teilnehmen können.

    Ausserdem sind der von Dir immer gelobte Finanzdienstleister Vanguard mit Black Rock die grössten Drahtzieher im Finanzsektor weltweit.

    Beide verwalten ein Vermögen von 15 Billionen US-Dollar!

    Dazu ist BlackRock auch Berater der Zentralbanken in Amerika und Europa.

    Da kann man doch sehen, wer die Richtung auf den weltweiten Finanzmärkten vorgibt.

     

    Gruß!

     

     

     

     

     

     

     

  11. was hältst Du von der These, dass man weltweit mit hohem Tempo daran arbeitet, das Bargeld abzuschaffen

    @Stefan

    In Schweden ist das Bargeld praktisch schon abgeschafft. An vielen Orten kann selbst der Toilettegang im Supermarkt oder der Kaugummi am Kiosk nur mit Karte bezahlt werden.

    Für mich als Angestellten mit Lohnausweis der jeden Franken Einkommen versteuert ist das kein Problem. Probleme gibts für Kleingewerbler/Firmen in denen auch heute noch Schwarzgeld vorhanden ist das an der Steuervorbei erwirtschaftet wird.

  12. @offtopic

    ich wollte mal eine kleine buch empfehlung in die runde geben: „die psychologie des geldes von morgan housel“. hat das noch jemand gelesen? schönen tag euch allen. olly

  13. @Rubbeldiekatz,

     

    hier gehts um 1% brutto, also 2% netto. Die bringen mir nichts, wenn der Staat für den Rest der 45% meines mtl Sparkapitals mich durch Neidsteuern, Abgaben und Gängelungen enteignet.

  14. @Jan:

    Auch nicht die Riester. Meine Frau wird 2022 60€ einzahlen, der Staat wird 775 drauf legen. Klar, lohnt sich nicht.

    Herzlichen Glückwunsch! Sie haben ein einzelnes Szenario gefunden für das ein Riester-Vertrag weniger Schaden anrichtet als wenn man privat gespart hätte. Die breite Masse der Verträge melkt hingegen den Sparer ab. Jetzt müssen wir nur noch alle Randbedingungen erfüllen. Das trifft ja fast auf jeden zu!

    * Netto Police ohne Provision abschließen

    * Zwei Kinder haben

    * Die Kinder sind unter 25 Jahre alt

    * Nichts verdienen

    Da wird Ihre Frau ja wohl eine üppige Rente erwarten, oder etwa nicht? Schließlich verdient sie ja gar nichts selbst und zahlt daher den Sockelbetrag ein. Da wird ja dann abzüglich der 18% Steuern in der Zukunft, die Ihre Frau auf die Beträge vom Staat noch abführen muss, einiges rum kommen. Schließlich sind die Riester Gelder ja mit Versicherungsprämien für die Garantiebeträge und meist aktiven Fonds besonders renditestark angelegt. Und solange sie in 25 Jahren nochmal zwei Kinder nachlegen ist ja auch alles geritzt, andernfalls würden natürlich 600 von 775€ jährlich wegfallen, ein eher kleiner Anteil. Jeder darf tun was er für richtig hält.

    Ich habe nebenbei auch sicher kein Mitleid mit Versicherungsverkäufern, die sinkende Provisionen zu beklagen haben. Würden diese ihr Geld ehrlich und transparent auf honorarbasis ohne Produktbindung und Verschaukelung der Kunden verdienen, so hätten sie das Problem nicht.

  15. @rubbeldiekatz

    Nur weil es da steht heißt es noch nicht das es kommt. Selbst wenn. Falls dann noch 10 negative Beschlüsse hinten dran kommen (Grün ist eine Verbotspartei), dann verzichte ich gerne auf den einen Positiven Beschluss

  16. @Eckheimer:

    (Grün ist eine Verbotspartei)

    Ja und die Union sind korrupte fundamentalistische Christen, die FDP alles geldgeile Konzernbosse, die AfD alles Nazis mit Aluhüten, die linken kommunistische Enteigner. Also am besten gar nicht wählen und warten bis wir unseren guten Kaiser Wilhelm wieder haben! Oder könnte es sein, dass irgendwas davon überzogen ist? Ja warte… Wilhelm ist tot, das geht gar nicht – Ich werde Kaiser!

  17. Also am besten gar nicht wählen …

     

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder eine für ihn passende Partei bei der nächsten Wahl finden wird. Von ein paar Zeitgenossen mit Extrempositionen mal abgesehen. Die meisten werden eh schon wissen, wo sie ihr Kreuzchen machen werden. Die ganze Wahlpropaganda, die hier immer wieder angezettelt wird, ist in höchstem Maße unnötig und lächerlich  😉

     

  18. @rubbeldiekatz, bitte beachte die allgemeine Netiquette. Siezen ist im Internet respektlos und offensiv. Ebenso, wie dein Beitrag.

    Meine Frau hat gute Einzahlungen in die Rentenkasse, eine gute betriebliche U-Kasse die der Arbeitgeber zahlt und auch sonst ist bei ihr alles fein. Mit der Einzahlung kann sie immerhin ~21.000€ p.a. zvE verdienen. In der Elternzeit ist es eben so, dass geringe Zahlungen hohen Output liefern. Und auch danach bei zwei Kindern wird sie nicht viel machen müssen um die Höchstforderung zu bekommen. Viele Jahre lang haben wir nebenbei die Maximalbeiträge eingezahlt und die Steuerersparnis nach der Rückzahlung direkt in den Aktienmarkt investiert.

    Bleib einfach locker. Es gibt einige Modelle in denen es sich lohnt. Ob du das willst oder nicht. Und ob der Kleinlein gefühlt jeden Monat zum Kreuzzug aufruft. Scheint wohl ein wahnartiger Zustand von ihm zu sein.

    Jedenfalls ist es nett, dass du dich um meine Frau sorgst. Aber das brauchst du nicht. Sie ist eine sorgsame arbeitswillige und fröhliche Frau die Karriere gemacht hat, bestens versorgt ist und auch für jede Eventualität abgesichert ist. Ihr wirds an nichts mangeln und es braucht dich nicht um ihr zu erzählen, wie es richtig geht. Das machen wir schon gemeinsam ganz gut ohne dich, so denke ich.

     

  19. @… werfen immer weniger ab
    Ich bin ein Fan thesaurierender Weltportfolio-ETFs. Habe aber auch einen Ausschütter im kostenfreien Sparplan. Mir ist die Tage beim Aufräumen der Bankbeleg für die allererste erhaltene Dividende dieses Sparplan-Welt ETF vor ein paar Jahren in die Hände gefallen. Es waren netto 1,87 EUR.
    Das habe ich mit der letzen Quartalsdividende verglichen mit nun drei Ziffern vor dem Komma. Obwohl ich es natürlich theoretisch wusste war es in der Praxis tatsächlich für mich nochmal super motivierend diesen Unterschied so plakativ zu sehen von dem Sparplan der ganz unaufgeregt fast unbemerkt immer nebenbei stetig weiter läuft. Es hat echt Spaß gemacht, die Früchte mehrere Jahre so schwarz auf weiss zu sehen – zusätzlich zum Depotwert natürlich. Allen die anfangen: kostengünstigen Welt-Sparplan anlgen, bei Gehaltserhöhungen den Sparplan entsprechend erhöhen und ansonsten vergessen und alle Nachrichten & Politik stur ignorieren. Durchhalten lohnt sich.

  20. Oft läuft die Politik gerade in DE anders als was die Politiker angeschrieben sind. z.B. die Hartz-Reform wurde unter Kabinett Schröder (rotgrün) durchgebracht, das hätte schwarzgelb nie hinbekommen (Misstrauen etc.). Umgekehrt wurden linke Anliegen unter Merkel durchgebracht, welche unter rotgrün es schwer gehabt hätten.

    Solange nicht eine Mehrheit einer links- oder rechtsextremen Partei gewählt wird, ist alles im “grünen Bereich”.

     

  21. Darum bin ich auch dafür mal Parteien vonab den etablierten zu wählen und diesen eine Chance zu geben.

    Bis jetzt hatte Die Partei immer meine Stimme, da zumindest Sonneborn kritische Aufklärung betreibt.

    Ansonsten habe ich mir mal ein bisschen das Parteiprogramm der Humansiten, Freie Wähler  und Volt angetan und finde die auch gut.

    Zumindest hoffe ich, dass da irgendwann bisschen frischer Wind in die Politik kommt. Wenn man sich mal Bundestagsreden anguckt finde ich es schlimm, was dort manchmal für ein Kindergarten abgeht.

  22. Es ist über 10 Jahre her, da gab es eine einjährige Spekulationsfrist, nach der Kursgewinne steuerfrei waren (gilt heute noch bei physischen Gold und 3 jahre für selbstgenutzte Immobilien).

    Als diese unter Schwarz Rot unter dem SPD Minister Steinbrück abgeschafft wurde, hat sich kaum jemand beklagt. Die Trader hatten sowieso kein Jahr Haltedauer und profitierten durch die verringerte Abgeltungssteuer und von den Langfristanlegern gab es nur zaghafte Proteste und Petitionen, die nur eine lächerlich geringe Beteiligung hatten.

    Der ahnungslose deutsche Michel freute sich auf die Riesterverträge und wurde gemolken.

     

    Jetzt schauen die Linken und SPD Minister neidvoll auf die Gold- und Aktienanleger und es gibt einen Dauerbeschuss aus dieser Ecke. Erst neulich ist ein Versuch des SPD Ministeriums an der Union gescheitert, die Spekulationsfrist für Goldzertifikate (die echtes Gold hinterlegt haben) zu streichen.

    Parallel dazu wurde der Kauf von physischem Gold zu erschwert.

    Die verringerte Abgeltungssteuer sollte nach dem Willen der SPD/ Linke schon längst gestrichen werden.

    Eine Vermögenssteuer ist fest eingeplant und eine Hyperinflation scheint angesichts der Massenverschuldung angestrebt zu werden.

    Bei einer Vermögensbesteuerung, hohen Ertragssteuern und einer stark anziehenden Inflation sollte sich jeder Gedanken um seine Altersvorsorge machen.

    Ich befürchte nichts gutes.

    Die CDU nickte fast nur ab, die FDP als einzige diesbezüglich vernüftige Partei  hatte die Chancen als damaliger Koalitionspartner nicht genutzt (Außen- und Gesundheitsministerposten), die Grünen sind eher auf SPD/ Linke Linie. Mit der AFD habe ich mich nicht näher befasst.

     

  23. @ Altersvorsorge, Schenkung

    Es gab letztens bezüglich Erbschaften Ängste. Vielleicht lohnt ein Blick nach einem Nießbrauch Depot. So kann ein Depot mit maximal 100k€ pro Kind übertragen werden. Nach 10 Jahren ist die Schenkung durch. Bei 6% Wachstum und keiner Entnahme von Dividenden könnte sich das Depot in 12 Jahren verdoppeln. Somit hat man an Tag x 100k€ vom Vermögen abgezogen, die etwas über 10 Jahre den doppelten Wert haben könnten. Das kann natürlich nach 10 Jahren widerholt werden. Ansonsten gilt 400k€ pro Kind bei Erbschaft. Auf diese Weise kann man Vermögen übertragen während es entsteht. Ist keine schlechte Möglichkeit. Außerdem wäre dieses Geld bereits heute sicher übertragen, falls einem künftige negative Beschlüsse beängstigen. Mit Immobilien ist dies ebenfalls möglich und ein Nießbrauch schmälert die Höhe der Immobilie. Hängt natürlich von Alter des Schenkenden ab. Ein Steuerberater kann hier sicher hilfreich sein.

  24. @Eine Vermögenssteuer ist fest eingeplant
    Eine Vermögenssteuer wurde bereits 1952 in der BRD eingeführt und die gibt es aktuell in DE noch immer. Sie ist nur ausgesetzt seit 1997 wegen Bedenken der Gleichbesteuerung. Auch in der DDR gab es eine Vermögenssteuer.

    Artikel 106 (2) 1. des Grundgesetzes sagt, die Einnahmen daraus stehen den Ländern zu und nicht dem Bund. https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_106.html

    Die bestehende Grundsteuer für Immobilien und Land ist ja im übrigen die einfachste Form einer Vermögenssteuer. Diese besteht natürlich in vielen Ländern.

  25. Ah, jetzt weiß ich wer „Millionär“ ist. Hallo „Indiana Jones“ bzw. „Platin“ der bereits im Youtube Kanal von Tim kommentierte und eh ein komischer Zeitgenosse ist und sich seine Geldanlage täglich mit komisch geschnittenen Videos gut redet.

    Ein bekannter Wirrkopf, der schon in jedem Edelmetall-Forum Hausverbot hat.

     

    Wie geht es denn deinem ebay-Shop? Wie deinem angeblichen Schloss am Bodensee?

    https://youtube.com/channel/UCm6HfFrYph9G_RYCl2YX_Vw

    Unterhälst du dich in deinem eigenen Forum noch mit dir selbst und deinen Sockenpuppen? Schreibst du noch deine Denunzianten-Blogs?

     

    Unglaublich dich nun hier zu lesen.

     
    Willkommen auf meiner Ignore-Liste, auch hier, mein lieber Platin.
     

  26. @Tim

    Vielen Dank für den Artikel. Ich hätte doch glatt vergessen den letter von Dimon zu lesen! Der ist Pflicht für mich und ich kann jedem hier empfehlen sich die Zeit zu nehmen. Der Mann ist sehr intelligent in meinem Augen.

     

    @42

    Einen ETF besparen wir für unsere 2 Nichten. 25€ alle 2 Monate, also 12,5€ p.M. und 6,25€ je Nichte. Es sieht nach wenig bis gar nichts aus, aber ich denke in 18 Jahren, könnte es zu einem netten Betrag heranwachsen.

    Mit 5% p.a. sollten Onkel und Tante jeder nichte ca. 2000€ überreichen können. Ich wünschte meine Onkels hätten sowas bei mir gemacht 🙂

    -M

     

  27. @rubbeldiekatz

    Ja, die Grünen sind super. Besonders in Kombi mit der Linken. Wer zahlt nicht gerne 50% Steuern ab 80k Einkommen und eine Vermögensabgabe von 10%. Da lohnt sich doch das ganze Sparen.

  28. @rubbeldiekatz

    Bezüglich “Die Grünen” und Staatsfonds ließt sich hier aber ganz anders:

    https://www.versicherungsbote.de/id/4901298/Grune-Gesetzliche-Rente-besser-als-Riester/

    “Wichtigste Botschaft: Die Grünen setzen auf Stärkung der gesetzlichen Rente und erteilen kapitalmarktnahen Lösungen eine Absage. Ein Staatsfonds, in den Teile des Gehalts eingezahlt werden, wie es die FDP vorschlägt, wäre mit den Grünen also nicht zu machen. Schließlich, so heißt es in dem Antrag, seien Kapitalmärkte den „Preisschwankungen von Wertpapieren und den Stürmen der Finanzkrisen kaum geschützt ausgesetzt“. Das Umlageverfahren biete den Versicherten hingegen größere Sicherheit und es sei frühzeitig abzuschätzen, mit welchem Einkommen im Alter zu rechnen ist.”

  29. @Dominik
    Interessante Quelle. Haben Sie auch die zweite Seite gelesen? “…zusätzlich Bürgerfonds gefordert…. ”

    Zumindest diese Aussage scheint mir zu stimmen: “Bei der GRV seien „mindestens ebenbürtige Renditen“ wie bei der Riester-Rente festzustellen.” Hi Hi.

  30. @Wolke – Von 10% des Vermögens aufwärts 
    ja, ich habe bereits von 100% Besteuerung gehört, anonymer Goldkauf nur noch bis zu einer maximalen Höhe von 1 Euro aber ausschließlich für Veganer die mit dem Lastenrad kommen. Es wird schlimm wenn die Falschen drankommen – Heulen & Zähne klappern.
    Vielleicht aber auch doch nicht. Mein Sparplan läuft mal doch noch weiter.

     

  31. Liebe Foristen,

    ich habe mit Grün echt eine kognitive Dissonanz. Die einzigen sinnvolen Reformen der letzten 25 Jahren fanden in der Rot-Grün Phase statt: Hartz IV insbesondere. Die einzigen Steuersenkungen ebenfalls. Ich weiß nicht mehr, wer die Abgeltungssteuer eingeführt hat (Rot/Grün, oder?)

    Ich würde die Schröder-Zeit als konservativ liberale Zeit betrachten. Seit CDU (FDP und SPD) an der Macht ist: MwSt rauf, Pfand eingeführt, Stromsteuer (EEG), private Krankenversicherung ist verkommen zu weiß was ich, keine Rentenreformen, GKV mit Sonderausgaben belastet, CO2-Steuer, Diesel kaputt gemacht. Maut auf Autobahnen, Maut für PKW an der Dummheit gescheitert, Verteuerung und Verknappung der Immobilien. Den Rest habe ich vergessen schon.

    Also kurz querdenken (ist das Wort noch erlaubt?) und vielleicht sind die Grünen gar nicht so schlecht? Außerdem ich bin mir ziemlich sicher, dass die Grünen Lehrer und angestellte Ärzte schützen (finanziell und politisch) werden. Das ist schließlich deren Wahlvolk.

     Historisch betrachtet ist FDP sinnlos. Mit Tränen in den Augen stimmen sie immer Steuererhöhung zu.

  32. Vielleicht hatten sie nur nicht genügend Zeit Mist zu bauen?

     

    Ne, ehrlich: Die Rot-Grünen waren lediglich wegen Joschka Fischer, Gerhard Schröder, Wolfgang Clement, Peter Struck und ein paar anderen so erfolgreich. Schau dir an, was beide Parteien mit ihren Spitzen machten. Sie werden heute am liebsten verschwiegen. Manche traten sogar aus (Clement).

    Nebenbei: Das Flaschenpfand war das Kind von Jürgen Trittin. Daran kann ich mich noch gut erinnern. Ein einziges Chaos. Ein Gag von damals: Wie nennt man die Maßeinheit von einem Fettnäpfchen ins nächste? Antwort: 1 Trittin.

  33. @Jan, Trittin hat nur CDU/FDP Beschlusse aus Kohl-Ära umgesetzt. Paradox.

    Ich bin kein Grün-Wähler jedoch sehe ich Kretschmer (BW) und Palmer (OB Tübingen) sind sehr pragmatisch. Gegen die beiden gibt es niemanden auf der Seite der  CDU/CSU/FDP/SPD.

    Wenn “weiter so” gewählt wir, dann was kommt? Ich tippe auf Corona-Soli von 5% auf Einkommen, GKV Erhöhung, Rentenbeitragserhöhung ggf. durch eine Anhebung des Rentenalters auf über 70, Pflege ebenfalls, CO2-Abgabe auf Energie (evtl wird auf Wind-Energie CO2-Abgabeentfallsteuer eingeführt). Dagegen bekommen “Corona-Geschädigte” eine staatliche Unterstützung (TUI, Lufthansa, Werften, Banken, C&A, Karstadt), Besonders bedacht werden “Arme Vermieter” in der zentralen Lagen und Bürogebäuden. Die “armen Bauer” nicht vergessen in der Realität Großgrundbesitzer.

  34. Leute mal was zu Aktien:

    Ich weiß, Rüstung ist echt Teufelszeug. Nur leider noch nötig. Einige Rüstungsindustrie Aktien sind sehr preiswert meiner Meinung nach. USA wird sich Mühe geben weiterhin den größten Drücker zu haben, dazu kommen die unzähligen Lobbyisten die Umsatz Sicherheit bringen. ^^ ne ohne Witz, EU will mehr Verantwortung übernehmen und aufrüsten.. Dividenden Aristokraten sind hier keine Seltenheit. Rohstoff Hunger wird durch die wachsende Weltbevölkerung und Umbau der Wirtschaft Richtung erneuerbar auch weiter wachsen. Also Rohstoff und Rüstung aktuell ein Sünden Blick Wert. Inklusive schlechtem Gewissen

     

  35. Es war nicht das Flaschen- sondern das Dosenpfand. Und diese Neuerung war wirklich super und hat das gebracht was es sollte. Bei Flaachen sollte man konsequent auch erhöhen.

     

    Ich wüsste nicht, wieso stand jetzt große Steuererhöhung kommen sollte. Dank dem rigorosen Sparkurs der letzten Jahre hat Deutschland massiv Puffer. Ich habe Olafs aktuelle Finanzplanung icht im Kopf – wir werden aber auch nach Corona die Maastrichtkriterien gut einhalten.

     

    Ausgerechnet Palmer hier als Vorzeigegtünen hinzustellen ist indes sogar fast witzig. Der hat ein so schwarzes Herz, dass selbst eingefleischten Konservativen eben dieses aufgeht 🙂

     

    Es wird Zeit, dass man hier generell die kognitive Dissonanz aus den Lezten bekommt. Ein User beschwert sich, dass man ihn so Hoch besteuert, lobt dann direkt die fast komplett steuerfinazierte Altersversorgung seiner Karriere machenden Frau und erzählt später, dass sie frei von finanziellen Sorgen leben können. Das passt doch alles nicht zusammen.

  36. Heulen & Zähne klappern

     

    Zusammen mit dem hysterischen Schnattern und Gackern von heute wird das eine nette Geräuschkulisse  😉

     

  37. Bei Steuern ist sich jeder selbst am Nächsten. Leute ohne Kinder finden Erbschaftsteuern fair, Leute ohne Einkommen finden Einkommenssteuern fair, Leute ohne Vermögen haben nichts gegen eine Vermögenssteuer, Leute mit wenig Vermögen finden eine Vermögensteuer für höhere Vermögen fair, Leute die wenig konsumieren finden, in der Not halt die Mehrwertsteuer erhöhen und Mieter finden eine Erhöhung der Grundsteuer bei Immobilien eine feine Sache… und ja ich finde auch, die Tabak- und Alkoholsteuer dürfte man gut und gerne erhöhen, ich rauche und saufe nicht und halte auch keine Tabakkonzerne, und so ist auch noch etwas für die explodierenden Gesundheitskosten getan.

    Aber das Ganze mutiert allmählich in russisch Roulette, triffts mich triffts mich nicht… triffts mich oder triffts mich nicht 😀

    Angst ist immer ein schlechter Ratgeber, und viele die sich vor Steuer drücken und ihr Geld in Bitcoins parkieren, kommen vielleicht doch irgendwann zur Kasse, natürlich sind sie weitestgehend anonym, aber man könnte es dann einfach beim Wechsel oder Konsum abgreifen. Niemand ist gefeit.

    Aber es gibt doch Trost, wir sind hier alle, egal wie reich oder arm, nur zu Gast auf dieser Welt und es lohnt sich doch nicht, in diesem kurzen Leben sich tagtäglich darüber zu ärgern oder verängstigt hinter jedem Baum zu prüfen, ob da nicht eine neue Steuer lauert.

  38. Lieber Slowroller,

     

    das passt nur so lange nicht zusammen, wie du (vermutlich bewusst) nicht genau liest und Dinge aus dem Zusammenhang reißt.

    Natürlich werde ich versuchen die steuerlichen Anreize des Staates zu nutzen. Nutze ich sie nicht ist meine Steuer- und Abgabenlast noch höher. Dass das System an sich Schwachsinn ist, ist unbestritten. Trotzdem muss man das beste daraus machen.

    Dass das Dosenpfand grundsätzlich richtig war und ist, ist unbestritten. Die Umsetzung damals war jedoch von Politik und Wirtschaft amateurhaft. In einigen Supermärkten stapelten sich die Dosen bis unters Dach.

  39. Hi Tim,

     

    Vielen Dank für Deinen Einsatz zur finanziellen Bildung! Ich werde in diesem Jahr 30 und lese seit 4 Jahren mit. Durch deinen Tipps und meinen Job im IT-Vertrieb konnte ich bereits 320k € im Portfolio erzielen. Dank! Grüße aus den Niederlanden

  40. @kiev 400 K pro Kind. Das heisst bei einem Testament 400 K von jedem Ehepartner, das wären dann 800 k. Zusätzlich könnte man noch die Enkelkinder mit 2x 200 k (Erbschaftssteuerfreibetrag für Enkelkinder) einbeziehen.

    Also wären theoretisch bei 2 Kindern und 4 Enkelkindern 3,2 Millionen steuerfrei. Dazu werden noch Immobilien nach Verkehrswert vererbt (also günstiger) und wie du gesagt hast, können 100k in 10 Jahren Steuerfrei verschenkt werden.

  41. Bei Immobilien macht es auch Sinn es mit dem Nißbrauch gegenseitig für den Ehepartner zu machen. Genauso könnte man den Nißbrauch für die Kinder auf das Vermögen der Enkelkinder erlassen. Das benötigt dann aber Experten auf dem Gebiet.

  42. Bei Steuern ist sich jeder selbst am Nächsten.

    @Bruno

    Ich habe nichts gegen die CH Einkommenssteuer weil sie sehr moderat ist. Ich muss immer lachen wenn Leute sich über den Gedanken aufregen Dividenden zum Einkommenssteuersatz zu versteuern. Der Geringverdiener der einige Aktien hat woll bei der Besteuerung bessergestellt werden als der Grossverdiener.

    Ich befürworte auch eine Erbschaftssteuer aber nicht in beliebiger Höhe. Bis 5% des Erbes fänd ich angemessen. Ob man 500’000 oder 475’000 erbt ist unerhrblich. Aber das Geld aus einer Erbschaftssteuer sollte zweckgebunden verwendet werden.

  43. @ Paluma

    Ich denke auch, dass man in dem Bereich bis 5M€ gut zurecht kommt mit vorauschauender Planung. Darüber gibt es wieder andere Möglichkeiten. Bei den Ehepartnern ist es in der Realität vielleicht aber etwas anders. Hier geht ein Erbe vielleicht oft in großen Teilen an den Partner. Dann stehen pro Kind nur 400k€ zu. Enkeln steht nichts zu, wenn sie nicht im Testament bedacht werden.

    Immobilien kommen zu dem Aktienvermögen noch dazu. Der Wert ist unterschiedlich. Es kann sehr günstig sein, aber manchmal gibt es auch Überraschungen. Wenn man in der Ansparphase Teile überträgt, kann man mit 100k€ viel bewirken. Bei Immos ist viel möglich. Man stelle sich eine ETW vor, die noch kernsaniert werden muss. Die könnte man mit Nießbrauch auf 100k€ absenken und im Nachhinein sanieren…

    Welche Auswirkungen eine Schenkung mit Nießbrauch für einen Beschenkten hat ist mir aber noch nicht bekannt. Wie sieht es mit Bafög aus? Steht unseren Kindern vermutlich eh nicht zu. Oder bei Hartz4 wenn es ganz schlecht läuft? Oder sonstigen mir nicht bekannten Dingen?

  44. Steuern sind nie zweckgebunden.

    Eine Reformation der Erbschaftssteuer statt der Einführung einer Vermögenssteuer (die wohl eh rechtlich und technisch problematisch wäre) fändeich super. 5-10% auf JEDE Erbschaft, keine Freibeträge, keine Ausnahmen. Der Satz wäre gering genug, dass auch große Immobilien- oder Firmenerbschaften einbezogen werden können. Man würde auch niemanden doppelt besteuern wie bei der Vermögenssteuer – sondern nur das Einkommen durch Erbschaft.

  45. @kiev ich verstehe was du meinst. Bei den Kindern kann man noch sehen, ob sie die richtigen für so viel Geld sind, bei Enkelkindern wird es schwierig. Man könnte auch noch bis zum 35. Lebensjahr die Kinder als Verwalter des Geldes für die Enkelkinder einsetzen. Bei Ehepartner wird das Geld zwar an die Kinder schon vererbt, aber der Ehepartner braucht dann den Nißbrauch darauf.
    Anstatt Bafög könnte auch eine Familien Stiftung sinn machen, mit dem Ziel fie eigene Familie zu fördern. Lohnt sich aber wahrscheinlich nur bei wirklich großen Vermögen.

    @slowroller gleichzeitig müssen vererbte Firmen und auch Immobilien gut bewirtschaftet werden. Wenn der Staat zu viel nimt, kann es auch gesellschaftliche Folgen haben, die auch nicht positiv für die “einfachen” Leute sind.

  46. @ Paluma

    In der Realität werden in meinem Umfeld solche Möglichkeiten nicht unbedingt genutzt. Schenkungen wurden nicht rechtzeitig durchgeführt, das Vermögen wurde nicht gut verteilt, so dass es mit den Freibeträgen knapp wird. Und generell wird viel zu wenig darüber gesprochen wie zum einen die Eltern genau im Alter leben möchten und was die Kinder mit dem Erbe oder Schenkung überhaupt vorhaben. Irgendwann ist es für den Schenkenden selbst zu spät. Dann kann er eventuell solche Dinge gar nicht mehr überblicken.

    Eine Schenkung hat auch Vorteile für den Schenkenden. Nehmen wir an eine Person hat eine Immobilie in der sie lebt und Mieterträge erzielt. Die Rente ist übersichtlich. Die Person muss die Immobilie auch instand halten. Vielleicht gibt es eine Forderung der Stadt usw. Die Person geht eventuell erst später in Rente um ausreichend Sicherheiten zu haben. Alternativ hätte sie auch die Immobilie mit Nießbrauch bereits verschenkt haben können. Falls eine Maßnahme beispielsweise 10k€ kostet, so könnte der Beschenkte dafür aufkommen. Natürlich hat der Beschenkte keinen Nutzen davon. Allerdings steht er im Grundbuch und somit hat er zu dem Zeitpunkt vielleicht durch geringeren Nießbrauch Zeitwert bereits 200k€ an Wert. Für solche Dinge muss das Kind natürlich selbst gut wirtschaften können. Man müsste sich für so etwas auch zusammen setzen und alles besprechen.

  47. @Paluma

    Ja, deshalb sollte der Satz ja massiv verringert werden. Es gibt aber meiner Meinung nach keinen pauschalen Grund grade Unternehmer fast komplett zu schonen. Mit moderaten Steuersätzen für alle und ohne Ausnahmen kann gerade der Unternehmer ganz gut planen. Bisher ist das deutsche Erbschaftssteuerrecht auch einfach sehr kompliziert und zum Teil schlicht ungerecht. Das hat das BVG ja auch schon bemängelt.

  48. Eine Reformation der Erbschaftssteuer statt der Einführung einer Vermögenssteuer (die wohl eh rechtlich und technisch problematisch wäre) fände ich super. 5-10% auf JEDE Erbschaft, keine Freibeträge, keine Ausnahmen. Der Satz wäre gering genug, dass auch große Immobilien- oder Firmenerbschaften einbezogen werden können. Man würde auch niemanden doppelt besteuern wie bei der Vermögenssteuer – sondern nur das Einkommen durch Erbschaft.

    @Slowroller

    Natürlich findet bei einer Erbschaftssteuer immer eine Doppelbesteuerung statt, da der zu erbende Betrag bereits durch den Erblasser beim Erwerb in irgendeiner Form versteuert worden ist.

    Die Schweiz verfügt seit längerem über eine Vermögenssteuer.

    Vermögenssteuern für Verheiratete l Vergleich | VZ VermögensZentrum | Unabhängige Vermögensverwaltung, Finanzberatung und Pensionierungsplanung (vermoegenszentrum.ch)

    Wie man sieht sind die Steuersätze relativ Moderat bei 10 Millionen Vermögen zahlt man zwischen 0.25% und 0.8% Vermögenssteuer pro Jahr.  Das grosse Problem bei der Vermögenssteuer sind Firmenanteile. Steuerämter neigen dazu Firmen die nicht Börsenkotiert sind sehr hoch zu bewerten. Da zahlt man dann Vermögenssteuer für ein Vermögen das in Realität bedeutend weniger Wert hat. Bruno könnte dazu sicher mehr sagen.

  49. @Nico

    Les mal bitte nach was “Doppelbesteuerung” bedeutet. Bei der Erbschaftssteuer ist definitv nicht der Fall, da der Erbe definitiv noch nicht besteuert wurde. Bei einer Vermögenssteuer kann es indes vorkommen, da die Person dieselbe bleibt.

    Ein vernünftiges und transparentes Bewertungsschema ist natürlich wichtig. Genauso wie flexible Zahlungsmodalitäten, bei Firmen könnte man das gut strecken.

  50. Ein vernünftiges und transparentes Bewertungsschema ist natürlich wichtig. Genauso wie flexible Zahlungsmodalitäten, bei Firmen könnte man das gut strecken.

    @Slowroller

    Gerade bei Firmen die nicht Börsenkotiert sind ist eine Bewertung nicht einfach. Bei Produktionsfirmen ist es einfacher die Produktionsmittel sowie Immobilien und Warenlager zu bewerten. Aber wie bewerte ich eine Informatikbude, die keine Immobilien, keine Waren und keine Produktionsmittel hat abgesehen von einem Laptop pro Mitarbeiter der sowieso schon abgeschrieben ist?

    Halte ich da den Finger in die Luft stelle fest, dass das KGV von Alphabet (Google) bei 30 liegt und rechne dann den Vorjahresgewinn mal 30 um den Wert der Firma zu bestimmen?

     

  51. “Wie man sieht sind die Steuersätze relativ Moderat bei 10 Millionen Vermögen zahlt man zwischen 0.25% und 0.8% Vermögenssteuer pro Jahr.  Das grosse Problem bei der Vermögenssteuer sind Firmenanteile. Steuerämter neigen dazu Firmen die nicht Börsenkotiert sind sehr hoch zu bewerten. Da zahlt man dann Vermögenssteuer für ein Vermögen das in Realität bedeutend weniger Wert hat. Bruno könnte dazu sicher mehr sagen.”

    Beim Vermögen wird nicht die Substanz sondern der Ertragswert berechnet. D.h. der Wert der Firma für die Aktionäre (es gibt ja keine Börse welche einen Wert angibt) wird mittels Ertragswertmethode berechnet, indem künftige Gewinne mit einem angemessenen Kapitalisierungszinssatz auf den Bewertungsstichtag diskontiert werden.

    Vereinfacht ist dies z.B.

    Ertragswert = Betriebsgewinn (hochgerechnet, Basis letzte 3 Jahre) * 100 / Kapitalisierungszinsfuss

    Beispiel: Eine Firma macht im 1. Jahr 50k, dann 70k, dann 150k Gewinn. Es wird ein zukünftiger Gewinn von z.B. 400k berechnet * 100 / 9.5% Kapitalisierung = Firmenwert von 4.2 Mio.

    Das gibt bei einem Einkommen über 100k eine Steuerrechnung z.B. in Zürich über 34’378.-, der Anteil der Vermögenssteuer ist über 50% der Steuerschuld.

    Sobald eine Firma etwas wächst zahlt man rasch mehr Steuern als man Einkommen hat, also muss das Einkommen erhöht werden, auch wenn man das eigentlich nicht möchte.

    Substandmethode wäre aber auch nicht fair, wie das Beispiel von Nico Meier, eine IT-Firma hat kaum Substanz (ein paar Büromöbel und Infrastruktur), aber die Methode welche von den Steuerverwaltungen verwendet werden sind natürlich realitätsfremd. Man rechne daraus mal den Börsenwert von Firmen da kommen abstruse Zahlen dabei raus 😉 Im obigen Beispiel ob die Firma dann für 4.2 Mio verkauft werden könnte, steht natürlich in den Sternen. Vielleicht basiert der Gewinn auf exzellenten Mitarbeitern, also reine Dienstleistung, dann ist die Firma nur so viel Wert wenn auch die Mitarbeiter oder vielleicht sogar die Inhaber dabei sind. Ist es ein skalierbares Geschäftsmodell, dass von sozusagen jedem erledigt werden kann, schaut es ganz anders aus, also recht realitätsfremde Berechnung.

    Fazit: Viele Unternehmer versuchen, die Gewinne zu drücken, um dieser Problematik nicht zu erliegen. Was die Substanz unnötig schmälert (ein Schelm wer Böses denkt woher diese Regelung (Bankenland…) wohl kommen mag 😉 Ähnliche Thematik Eigenmietwert.

     

  52. @ Skywalker: Hier sehe ich die Comdirect in der Pflicht. Normalerweise gibt es dafür Limitsysteme, die Guthaben und eventuelle Kreditlinien abgleichen. Eine unbedarfte Kleinanlegerin hat eine unlimitierte Order eingegeben, die so nie hätte ausgeführt werden dürfen. In diesem Fall sehe ich gute Chancen, dass die Bank auf dem Schaden sitzen bleibt, muss wohl erst vor Gericht gehen, bevor die einlenken.

     

  53. @Unternehmen mit Gesamtkapitalrendite >15-20%
    Bei den meisten Unternehmen steht das wichtige nicht in den Büchern. Wir handeln ja nicht die Vergangenheit an der Börse. Wie soll man Banken bewerten die selber nicht Wissen welche Risiken in den Büchern stehen (letztes Beispiel Tims Blogartikel über Archegos Capital – Zocker Bill Hwang für Nomura / Credit Swisse – die US Banken haben nur rechtzeitiger die Reissleine gezogen) oder in der Liste sehe ich Pharmaunternehmen bei denen dreht es sich um IP / Studienergebnisse / Zulassungen / exzellente Mitarbeiter usw. bei Software-Unternehmen- steht alles nicht mit Nummen in den Büchern. Das war so vor 70 Jahren in der wirklichen Old Economy vielleicht noch so. Aber Heute? Macht man sich da nicht etwas vor soetwas als Kleinanleger bewerten zu können selbst nach tagelangem Lesen, kurzem WebScreen anwerfen wenn es  selbst Insider nicht erahnen könnten?

    @Skywalker – Kurs-Sprung sprengt Konto
    Wahnsinns naive Geschichte. Ich denke auch, die Comdirect wird da wohl nicht mir durchkommen. Andererseits behauptet sie nicht geprüft wurde “mein Wissenstand”, das wird ja bei Depoteröffnungen abgefragt. Wer weiss was da angeben wurde.

    Was würde die Dame wohl sagen die Aktie wäre weiter gestiegen und sie hätte 100k Gewinn gemacht?

  54. Return on invested Capital wäre wahrscheinlich die interessantere Kennziffer, bei RoA ist es ja kein wunder das fast nur wieder die Internet-Bio-Tech-Buden auftauchen, die sind ja alle “asset-light”.

  55. Macht man sich da nicht etwas vor soetwas als Kleinanleger bewerten zu können selbst nach tagelangem Lesen, kurzem WebScreen anwerfen wenn es  selbst Insider nicht erahnen könnten?”

    Die Selbstüberschätzung ist ein großes Problem beim kleinen Mann. Man rechnet sich Dinge schön lässt wichtige Parameter weg usw. Man denkt man sei schlauer als andere davon wimmelt es ja selbst hier wie verrückt. Tim wurde vermögend durch HIGH RISK Investments und sehr viel Glück. Natürlich spielt das Zeitfenster auch eine große Rolle. Wer investieren als Hobby betreibt wird wohl auch nie darüber hinaus kommen.

  56. @42

    “Was würde die Dame wohl sagen die Aktie wäre weiter gestiegen und sie hätte 100k Gewinn gemacht?”

    Leider habe ich nicht darauf bestanden, als der Azubi bei der Bankeinzahlung im Fasching versehentlich die IBAN als Einzahlungsbetrag eingegeben hatte…. 😉

    Die ältere Kollegin meinte doch bierernst, dass sie das als Stornobuchung wieder rückgängig machen müssen…

    Ansonsten mit einzelnen Kennzahlen den Markt schlagen zu wollen… bei über 90% Instis als Gegenpart…?

  57. Und noch was, wer nur auf seinen Kartoffeln sitzen bleibt und sie nicht erntet, der bleibt trotz Millionen auf dem Konto arm.

  58. @42

    Lieber in Firmen investieren, die Cash wie Heu verdienen ist meine Devise. Das ganze bitte mit so wenig Einsatz und so hoher Umsatzmarge und wenig Schulden wie möglich.

     

    Die Vorauswahl finde ich besser als: möglichst geringe Marge und maximaler Verschuldung.

     

    @Daniel

    “Asset light Firmen” sind im Endeffekt aber die guten 🙂 ist Daimler oder eine Booking dir lieber?

    -M

  59. @sammy -Man denkt man sei schlauer als…
    Das stimmt. Ich hoffe, wir alle schauen selber oft genug in den Spiegel um unseren eigenen blinden Fleck zu sehen.

    @Sparta
    Mir wurde in einem Depot mal die Anzahl der Aktien mit 3 Stellen vor dem Komma zu viel angezeigt. Ich hatte dann teils mehrere Millionen EUR als jeweilige Position. Leider nur für einen Tag lang wie sich herausstellte. Aber ich habe mir einen Screenshot gemacht damit ich immer weiss wie soetwas aussieht. Es fühlte sich zumindest gut an. 😉

  60. @42

    Das nächste Mal sofort verkaufen 😀 Hatte ich auch mal aber ich glaube da war die Fremdwährung falsch gerechnet.

    Einige bekämen wohl einen Herzinfarkt und würden denken die Hyperinflation hat begonnen.

  61. @ Nico Meier

    gibt es denn in jedem Kanton eine Vermögenssteuer?

     
    @sammy

    deinen track record über 10-20 Jahre würde ich ja gerne mal sehen;-)

    @ Freelancer Sebsastian

    danke für die Seite! Der Screener ist super.

  62. @M

    “Lieber in Firmen investieren, die Cash wie Heu verdienen ist meine Devise. Das ganze bitte mit so wenig Einsatz und so hoher Umsatzmarge und wenig Schulden wie möglich.”

    Da dies bekannt ist, sind diese wiederum teurer…

  63. @ M: Kommt drauf an, wenn die Firma mit einem KGV von 300 bewertet wird, dann ist halt regression to the mean tödlich. Aber Natürlich nur eine Kennzahl rauspicken ist zu wenig.

  64. An der Geschichte von der Dame finde ich einiges bemerkenswert, aber vor allem:

     

    Wie kommt so eine Amateurin darauf, ihr gesamtes Erspartes in diesen einen Wert zu investieren? Und dann steigt dieser Wert auch noch quasi direkt nach der Order um mehrere 100 %. ISt das noch Zufall? HAtte Sie einen Tipp bekommen?

    ODer hat Sie den Kursanstieg selbst verursacht und wurde von einem Profi in eine Falle gelockt mit dem wenig liquiden Titel? Bei einer Amazon wäre das ja nie passiert. Woher kennt die den LAden überhaupt?

     

    fragen über Fragen. Zu lernen gilt: Immer mit Limit arbeiten. Nicht sein ganzen Vermögen in solche Werte stecken. Wissen, was man tut.

  65. @Stefan

    Ja das Steuerharmonisierungsgesetz schreibt die Vermögenssteuer für alle Kantone vor, nur die Höhe variert.

  66. @kiev sich wirklich ernsthaft damit auseinander zu setzen, hat immer mit den Konsequenzen zu tun, dass man sich mit seinem Tot und danach auseinandersetzen muss. Deswegen sprechen viele nicht darüber und setzen sich nicht damit auseinander.

    Vorsorgevollmacht ist das nächste wo ich beim Notar angehen sollte. Für jeden der Viel besitzt und insbesondere die, welche Unternehmerisch tätig sind eigentlich ein Muss.

  67. Hier gibt’s ja viele Schnäppchenjäger und da man diese am Aktienmarkt kaum noch was findet, hier mal etwas anderes:

    https://sbbresale.ch/product/streckenlokomotive-re-420/

    Falls jemand gerade eine Lokomotive sucht 😀

    Zufällig bin ich dann auf diesen Bus gestossen:

    https://sbbresale.ch/product/linienbus-volvo-b9/

    Überlege ich mir ernsthaft sowas anzuschaffen, umzubauen als mobilen Messestand, wäre mal etwas anderes und auch günstiger, denn gute Messestände kosten einen Haufen Geld. Es wird auch wieder Messen geben nach Corona.

     

  68. @Bruno
    Volvo mit LED Winterreifen & Schneeketten BJ 2005 gut gewartet für CHF 10.000 klingt wirklich nach Schnäppchen. Im Linienbetrieb kommt was zusammen. Er hat auf dem Tacho 1 Million (!) Kilometer.

  69. @42 Umbau und 2-3 Messebesuche dann wäre das wohl amortisiert. Aber wie gut der Zustand noch ist ist schon fraglich, Laufleistung käme nicht mehr viel dazu, er müsste einfach noch ein paar Städte anfahren können mehr nicht.

  70. @Stefan

    Ja wie Bruno das schon erklärt hat ist die Vermögenssteuer zwingend für alle Kantone.

    Ich hsbe keine Mühe mit der Vermögenssteuer in der Schweiz. Ich zahle lieber eine sehr moderate Einkommenssteuer auf dem Einkommwn und danach jährlich eibe Vermögenssteuer auf dem Veemögen als wie in anderen Ländern eine abartig hohe Einkommenssteuer.

     

  71. @Alter Schwede

    Träume 🙂 Nein Software, bei uns läuft sonst alles digital, wir nutzen Messen nicht primär für Neukundenakquise sondern für Kontaktpflege, primär auch zu Bestandeskunden, und so würde man diese in diesen Bus einladen, sie könnten sich dort auch ein Geschenk und einen Goody-Bag abholen und ich dachte mir dort eine Kaffeebar einzubauen und etwas zu essen würde es sicherlich auch geben. Die Stühle würden rausgerissen, dafür ein paar Meeting-Sessel rein. Gerade nach Corona wird das Bedürfnis da sein, einige wieder mal physisch zu treffen, und anstatt alle anzufahren lohnt sich dies auch finanziell, wir haben auch viele kleinere Kunden, wo sich kein jährlicher Besuch lohnt. Und natürlich würde man auch ein paar neue Innovationen zeigen dort, d.h. ein paar grössere Bildschirme würden auch eingebaut. Den Bus entsprechend umlackieren. Wir hätten auch Platz vor der Firma und könnten das Teil dort als Gag hinstellen. Die Idee war eigentlich ein LKW, aber hier gefällt mir der Einstieg über die Klapptüren, das müsste man bei einem LKW über eine Rampentreppe machen.

  72. So jetzt mach ich auch mit.

    Hier mal mein Steuervorschlag, vielleicht liest ein zukünftiger Finanzminister mit.

    Alle Steuern und Sozialabgaben abschaffen.

    Privatpersonen zahlen auf ihr gesamtes Jahreseinkommen 30%.

    Unternehmer zahlen 1% auf ihren Umsatz und 10% auf den Gewinn.

    Steuererstattungen gibt es keine mehr.

    Abschreibungen gibt es keine mehr.

    Förderungen gibt es keine mehr.

    Das Sozialsystem wird umgestellt auf eine Grundsicherung die gewährleistet das sich Arbeit wesentlich mehr lohnt als nichts tun.

    Altersvorsorge wird Steuerfrei und frei wählbar für jeden.

    Kranken und Pflege wird zusammengelegt bezahlt vom Arbeitgeber.

    Kirchensteuer wird abgeschafft.

    Geringfügig beschäftigte gibt es nicht mehr, Mindestlohn 15€

     

    So jetzt bitte alle unterschreiben und bei Bedarf ergänzen.

  73. @Bruno
    Man könnte auch versuchen einfach ein paar der bestehenden Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Aber damit verdienen zu wenig Leute zu wenig Geld. Ist auch nicht so sexy für Twitter “Ich habe Heute in meinem Garten beim Schlüpfen der verpuppten Maden eines seltenen Hautflüglers aus einer toten Maus zugesehen.”

    Ernährung / Aktien
    Auf Arte gibt es gerade eine interessante Doku für Menschen die Aktien von Nahrungsmittelherstellern / Aromenproduzenten haben oder die Fertiggerichte kaufen egal ob vegan / vegetarisch oder mit Fleisch. – cheap-food

  74. Erbschaftssteuer ist Diebstahl. Tote können sich nicht wehren. Lebende werden ausgeplündert. Ob 40, 10 oder 1%. Es macht keinen Unterschied im Tatbestand : der Staat besteuert versteuertes Vermögen in Familie oder Unternehmen.

  75. @Thorsten

    Wer wird ausgeplündert? Der Erblasser ist tot und der Erbe gibt einen kleinen Teil seines Einkommens aus Erbschaft. Der Teil ist übrigens deutlich geringer als durch Arbeit oder unternehmerisches Risiko. Ich verstehe deinen Gedankengang nicht…

     

    @Hans

    Das geht ja so ein wenig in die Merz’sche Bierdeckelerklärung. Mir scheinen die Zahlen allerdings ziemlich willkürlich und nicht ganz durchdacht. Oder hast du die bei den einzelnen Zahlen etwas besonderes gedacht? 10% auf den Umsatz könnte für einige Branchen ziemlich schwierig werden.

     

    @Bruno

    Was für Softwareprodukte vertreibst du denn? Für ERP oder BI würde ich dich mit deinem Bus mal für ne Präsentationsausfahrt auf ner Messe buchen 🙂

  76. @Slowroller Da liegst Du ziemlich richtig, aber spezialisiert auf eine Nische/Branche. Ich kann hier leider nicht sagen welche sonst wäre ich nicht mehr anonym unterwegs. Wir vertreiben die Software übrigens nicht nur sondern stellen sie auch komplett selbst her. Vertrieben wird sie zunehmend durch Partnerfirmen.

    @Erblasser (finde das Wort hat so eine komische Doppelbedeutung)

    Testamenteröffnung: Mein Schwager hat immer gesagt, Gesundheit ist wichtiger als Geld! Also vermache ich ihm meine Jogginghose 😀

    Der Notar liest den Angehörigen den letzten Willen des reichen Erblassers vor: “Zunächst möchte ich mich Onkel Bernd zuwenden, der mir wiederholt das Versprechen abnahm, ihn in meinem Testament zu erwähnen:
    – Hallo, Bernd, altes Haus! Nun aber zur Aufteilung des Erbes:”

  77. @Slowroller

    Natürlich handelt es sich bei der Erbschaftssteuer um Doppelbesteuerung. Der Erblasser hat das Geld als Einkommen und jedes Jahr als Vermögen versteuert. Nun wird es beim Erbgang erneut besteuert und beim Erben dann wieder jedes Jahr als Vermögen.

  78. @Nico Meier

    Nein. Doppelbesteuerung bezeichnet die Situation, in der ein Steuerobjekt bei demselben Steuersubjekt innerhalb eines identischen Zeitraums bei einem Steuerregime einer gleichartigen Besteuerung unterliegt.

    Beim Erbgang wechselt ja das Steuersubjekt 😉 Nicht der Erblasser muss dies erneut besteuern, dann wäre es Doppelbesteuerung, sondern der Erbe.

     

  79. @Nico

    Mach dich doch wenigstens schlau bevor du falsche Dinge behauptest. Wenn jemand erbt, hat ER/SIE dieses Geld noch nicht versteuert. Auf nichts anderes kommt es an. Wenn du mich dafür bezahlst deinen Rasen zu mähen muss ich dein versteuertes Geld auch “nochmal” versteuern. Doppelbesteuerung? Bestimmt nicht 🙂

     

    Eure Vermögenssteuer aber z.B. Ist eine ziemlich deutliche Doppelbesteuerung.

  80. Ich habe nichts gegen die schweizer Vermögenssteuer. Ich mag es lieber beim Einkommen nur sehr moderat besteuert zu werden und eine jährliche Vermögenssteuer zu zahlen als gleich gegen 50% meines Einkommens an den Staat abzuluefern. Aber die Präferenzen sind verschieden. 😉

    Ich hätte auch mit einer moderaten Erbschaftssteuer kein Problem ob man 95% oder 100% des Erbes erhält ist in meinen Augen unerheblich. In den kommenden Jahren werden viele grosse Vermögen vererbt das Geld aus einer solchen Erbschaftssteuer könnte man zweckgebunden in die AHV(Rentenkasse) fliessen lassen.

  81. @Millionär

    Wenn die Argumente fehlen wird auf dem Mann gespielt das kennen wir.

    Wieviele syrische Flüchtlinge kennst du?

  82. @Nico

    Es ging dich nur darzm, was Doppelbesteuerung ist und was nicht – völlig wertfrei. Mir persönlich ist eine Besteuerung von Zufluss deutlich lieber als Bestandsbesteuerung. Eben weil ich Doppelbesteuerung nicht mag 😉

     

    Deshalb bangt es mir im übrigen auch nicht vor einer Abschaffung der Kapitalertragssteuer, es wäre neu deutlich komoleplexer. Am Ende würde es wohl wieder auf eine Art Halbeinkünfteverfahren hinauslaufen.

  83. @Slow

    Ich finde es nett von Dir, dass Du Nico den Rasen mähst! 😉

    Eigentlich hat unser Staat kein Einnahmeproblem sondern mit dem 2. größten Parlament eher ein Ausgabenproblem.

    Gefühlt in der Pandemie zunehmend auch ein Kompetenzproblem.

    Ich würde gerne irgendwann wieder den Betrieb öffnen, nachdem wir ein niedrigeres Infektionsrisiko als dauernd geöffnete Branchen (nach RKI) haben werde ich auch zunehmend zum Sammy. 😉

  84. Tja, die Wahlrechtsreform. Aber mal ehrlich: Wenn es  schon ein guter Teil der Unionsabgeordneten nötig haben nebenbei korrupt zu sein oder ihre position halbseiden legal zu versilbern (und das bei einem Bundesrichtersalär), dann ist doch klar, dass diese ihre Pfründe nicht freiwillig abgeben.

    Wenns nach mir gehen würde, würde ich die Zahl der Wahlkreise halbieren. Tut keinem weh, die Kommunikation mit den eugenen Wählern ist dank Internet gesichert und die Parlamentsgröße halbiert sich. Es kann einem doch auch niemand erzählen, dass Kiel auf Bundesebene andere Interessen hat wie Neumünster oder Lübeck.

  85. @Slowroller

    @Sparta

    Mein Rasen mäht der Roboter. 😉

    Politik ist ein sehr komplexes Thema und ich bin froh selber kein Politiker sein zu müssen.

    Ich glaube nicht, dass die Reduktion der Parlamentarier die Kosten massiv senken würde.

    Wenn man beim Staat kosten reduzieren will, sollte man dies tun in Bereichen wo die Kosten in den letzten Jahren massiv gestiegen sind.

    Als Beispiel sehe ich hier die Sozialkosten, die in den letzten Jahren massiv gestiegen sind.

     

  86. @Nico

    Selbstverständlich wäre es kein so großer Kostenblock im Vergleich zu anderen Posten.

    Allerdings kann ich auch keinerlei Mehrwert an überproportional mehr Abgeordneten erkennen, als andere Länder.

    @Slow

    Ja, die Schwarzen und auch die Gelben nehmen viele Fettnäpfchen mit…

    Allerdings bei Rot-Grün erwarte ich leider auch definitiv nicht weniger Bürokratie…

    AfD und Links sind zu extrem…

    Bleibt leider nix mehr übrig, ausser das kleinste Übel für sich zu suchen oder es mit dem Wählen bleiben zu lassen.

  87. @Nico

    Ja, da bin ich total bei dir. Politiker zu sein ist kein Zuckerschlecken.

     

    Derzeit bekommt man den Spagat auch nicht hin es allen rechtzumachen. Deshalb sollte man mMn nicht strategisch wählen sondern das für einen erträglichste Programm und vertrauenswürdigsten Kandidaten. Was dann am Ende rauskommt kann eh niemand vorraussehen.

    Was ich nicht abkann ist Korruption (egal von wem) – das schadet uns allen. Ich hoffe, dass man die Aserbaidschan-Connection noch vor der Wahl komplett aufarbeitet und auch kein falsche Pietät im Fall der verstorbenen Frau Strenz vorschiebt.

  88. oder es mit dem Wählen bleiben zu lassen.

     

    Wenn man nicht zur Wahl geht, macht man die stark, die man nicht will.

     

  89. @Rüdiger

    Na dann werde ich meine extrem gewichtige Stimme wohl dem kleinsten Übel geben…

    Muss nur noch herausfinden, welche am wenigsten schlecht sind! 😉

  90. @Slowroller

    Korruption ist schädlich und klar zu verurteilen.

    In unserem System haben wir jederzeit die Möglichkeit mit Initiative oder Referendum eine Volksabstimmung zu erzwingen. Dies kann auch dazu dienen ein vom Parlament oder Regierung gemachtes Gesetz wieder zu beseitigen.

  91. Wer SPD und Grüne wählt riskiert ein Bündnis mit den Linken. Die wollen 75 % Einkommensteuer,5% Vermögenssteuer und 30% Sonderabgabe auf das Vermögen wegen Corona.

    Das ist mehr als krank.

  92. @Sparta:  Muss nur noch herausfinden, welche am wenigsten schlecht sind!

     

    Wertvolle Hinweise dazu findest du jederzeit in den Beiträgen hier  😉

     

  93. @Sparta Habt ihr keinen Smartspider oder ähnliches?

    Bei uns gibt es solche Tools, da kann man anhand von Fragebögen und persönlichen Meinungen herausfinden, welche Partei am Besten zu einem passt

    https://smartvote.ch/de/group/2/election/19_ch_nr/home

    https://www.parteienkompass.ch/

    Ist einfacher als sich durch zig Parteienprogramme zu wühlen. Schlussendlich kommt es aber immer auf Personen an, das beste Parteiprogramm nützt nix, wenn nicht starke Persönlichkeiten dahinterstehen und dies auch gut vermarkten können.

  94. Viele Politiker vertreten ihre Sponsoren.

    Dies ist in jedem Land so. Beziehungen und Lobbyismus steuert Gewissermassen   die Politische Entwicklung.

    Zur Globalen Steuer, kommt die nun wirklich?

    Ich hab noch nicht rausgefunden, wer an der globalen Steuer noch mitverdient.

    Klar bin ich gegen Steueroasen, doch besitze ich Unternehmen in Steueroasen.

    Auch sind ETFs dort gelistet, ein Schelm wer böses denkt.

    Wie Bruno es schon sagte wir sehen oft in der Ich Perspektive auf zukünftige Entwicklungen.

  95. @Josef “Zur Globalen Steuer, kommt die nun wirklich?”

    Kaum, würde ja fast alle weltweiten westlichen Konzerne treffen. Ist aber auch wieder mal typischer Extremvorschlag, warum gleich >20% vorschlagen, bei 5% hätte es vielleicht eine Chance gehabt. So wird es wenn es denn kommt Ausnahmen geben z.B. dass Holdings etc. nicht betroffen sind und dann ändert sich rein gar nichts ausser für die KMU’s welche nicht ausweichen können.

    Deshalb macht es auf globaler Ebene auch wenig Unterschied welche Farbe die Politik ist, die Macht ist flexibel und ihnen ist es egal, welcher Farbe sie gerade einreden… ich nehme das böse Wort Korruption nicht in den Mund, es läuft heute subtiler ab in der Regel.

    Beispiel bei uns in der Schweiz, der letzte Präsident der Post wurde einem CVP Mann zugeteilt, als der Vorsitz des entsprechenden Departementes eine CVP-Dame hatte. Letzte Woche nun wurde das Präsidium dem ehemaligen SP-Präsidenten und Ständerat zugeteilt, darf man 3x raten wer Departementsvorsteher ist, natürlich eine SP-Bundesrätin 😉 Ist nur ein Beispiel wie es läuft… und für diesen Aufsichtsratposten mit ein paar Sitzungen bezieht man 225k plus Nebenleistungen. Natürlich ist das nicht Korruption, man habe niemanden besseres gefunden, aber auch niemanden anderes eingeladen zum Interview haha.

  96. Wie Bruno es schon sagte wir sehen oft in der Ich Perspektive auf zukünftige Entwicklungen.

     

    Ja was denn sonst? Soll ich als Schwein etwa die Interessen des Metzgers vertreten?  😉

     

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