Leserfrage: Macht es Sinn, Aktien-Gewinne mitzunehmen?


New York, 7. November 2020

Mit der Netflix-Aktie stehen Anleger, die 2009 eingestiegen sind, 10.000% im Plus. Warum denken immer so viele Anleger ans Verkaufen? 

Altersarmut breitet sich rund um den Globus aus. Vor allem Frauen sind betroffen. In Deutschland wird eine Frau, die zwischen 1966 und 1970 geboren ist, im Schnitt etwa nur 700 Euro monatlich beziehen. Zu wenig! Wie will man davon leben? Die durchschnittliche Rente einer westdeutschen Frau liegt bei knapp 580 Euro.

Daher ist es wichtig, in jungen Jahren einen ETF-Sparplan einzurichten und ihn laufen zu lassen. Selbst wenn es anfänglich nur kleine Sparbeträge sind. Das ist besser als nichts.

Die Deutschen lieben Versicherungen

Anstatt ETFs zu kaufen, bevorzugen viele Bürger lieber Versicherungen. Aber mit Renten- oder Lebensversicherungen gibt es so gut wie keine Rendite. Außerdem haben die Deuchten ein ganzes Bündel anderer Sach-Versicherungen gegen alle nur denkbaren Risiken. Ob das klug ist? Mach dir klar, dass Versicherungen nicht die Kirche sind. Die wollen Geld wie Heu verdienen, das ist deren Gebot. Ähnlich ist das bei Bausparkassen.

Jede Versicherung kalkuliert so, dass aus den Prämien Schäden, Verwaltungskosten und Gewinne finanziert werden. Eine Versicherung ist scharf darauf, so viele Abschlüsse wie möglich zu machen, um von Skaleneffekten zu profitieren. Für den Kunden ist es ein Verlustgeschäft gemäß dem Gesetz der großen Zahl. 

Du musst dich fragen, ob du einen möglichen Schaden nicht besser selbst bezahlen kannst. Kannst du ihn selbst finanzieren, ohne dich einzuschränken zu müssen, dann brauchst du keine Versicherung in dem Bereich. 

Ein Einbruch, Hausbrand oder Rohrbruch kann zum Beispiel teuer werden. Aber wie ist es mit Zahnzusatzversicherungen? Ich denke, sie sind für die meisten überflüssig. Dazu zähle ich auch eine Handy- oder Glasbruchversicherung.

Hier ist ein guter Film vom BR  über die zunehmende Altersarmut von Frauen:

Ich vermeide die meisten Versicherungen. Ich zahle lieber den Schaden selbst. Auch setze ich aggressiv auf Aktien, und zwar mit der “Buy and Hold”-Strategie. Egal, was passiert, ich ziehe “Buy and Hold” durch. Ob US-Wahl, Corona oder ein anderes Event gerade die Menschen nervös macht, ich kaufe weiter zu.

Es gibt genug Anleger, die meinen, es sei weise, aus Aktien und in Anleihen wegen der neuen Corona-Welle zu gehen, um das Risiko aus dem Depot zu nehmen. Die Börse bringt aber die höchste Rendite, was soll ich dann bitteschön mit Anleihen oder Cash als Alternative machen? Das perfekte Timing gelingt eh niemanden.

Ein Leser denkt über Gewinnmitnahmen nach

Ich erhielt von einem Leser folgende Frage:

Hey Ho lieber Tim! Bitte erlaube mir noch eine Frage: Ein Bekannter mit Freude an Aktien und bereits gutem Know How rät mir, ich solle eine Postion in meinem Depot verkaufen, wo ich derzeit bereits 120% Plus habe!

Ich sagte, dass ich halten möchte, und das wir gesprochen haben. Buy and Hold. Er geht davon aus, dass es bald wieder Rücksetzer geben würde, und ich die Gewinne mitnehmen könne, um dann wieder einzusteigen. Ich wollte widerlegen und ihm sagen, dass die Steuern ja auch zu Buche schlagen. Liege ich richtig, wenn ich sage: Die Aktie müsste etwa 30% rücksetzen, um den selben Effekt zu haben, wie ein steuerlicher Verkauf, bei um die 30% Abgaben? Ich meine, wann setzt eine Aktie mal 30% in einer Korrektur zurück?!? Das ist doch eher seltener, selbst Corona hat etwa knapp 40-45 nur Korrekturen im Dax aufgewiesen! Kannst du dir bitte etwas Zeit nehmen und mir antworten?! Ich denke, mein Bekannter handelt etwas mehr im Rahmen des schnellen Geldes und Sicherheit.

Nach dem Motto: Was ich habe, kann ich woanders wieder einsetzen! Ich hingegen verfolge deine Strategie: Kaufen und halten. In den meisten Fällen ist das so!

So mein Lieber, sei herzlichst umarmt und einen schönen Abend im Zeichen von gutem gesundem Essen und friedlichem Sein.

Grüße xyz 

Nein, das Rein- und Rausspringen aus Aktien geht meist schief.  Wenn das so leicht wäre, wie beschrieben, dann würden das ja alle machen. Auch die SAP-Gründer und BMW-Großaktionäre… “Oben raus, ganz unten rein”, das ist so ein Spruch, der einleuchtet, aber in der Realität nicht gelingt, weil man immer erst hinterher weiß, wo oben und wo unten war. Deshalb ist es besser, wenn du mit Aktien “Buy and Hold” machst.

Mit Netflix und CTS Eventim stehe ich 6.000% im Plus

Wenn ich bei meiner Netflix nach 120% Kursplus raus wäre, hätte ich 6.000% verpasst. Bei CTS Eventim stehe ich auch mit 6.000% im Plus, ich hätte nach einer zu schnellen Gewinnmitnahme also viel verpasst. Mein Ziel ist es nicht, 120 Prozent zu verdienen, sondern 1.000 Prozent und mehr. Das klingt ziemlich unrealistisch, magst du jetzt denken. Das ist es aber nicht.

Schau dir andere Aktien an, wo die zu frühe Gewinnmitnahme ein Fehler gewesen wäre: Amazon, Berkshire, Microsoft, Apple, Bechtle, Westwing, Shop Apotheke, Atoss Software, Fabasoft, Fiverr, Starbucks, McDonalds, Procter & Gamble, Fastenal… Überall waren hunderte, ja tausende Prozent zu verdienen.

Mehrere Studien zeigen, dass deine Anlagegewinne sich halbieren, wenn du über einen Zeitraum von 20 Jahren nur die zehn besten Handelstage verpasst.

Bleib also immer ruhig.

Mit dem DAX konntest du 7,2% Rendite verdienen

Crash-Propheten reden dir womöglich Angst ein. Wer 31 Jahre lang in den DAX investiert hat, konnte immerhin 7,2 Prozent pro Jahr einheimsen. Wenn du aber die besten 13 Tage in dieser Zeit verpasst hast, hast du deine Rendite halbiert. Das ergab eine Analyse der Sutor Bank. Das ist mit dem S&P 500-Index ähnlich gewesen.

Wer jetzt das Weite sucht und Gewinne mitnimmt, der kann mit seinem Cash einen Mega-Tag an der Börse verpassen. Ich kann mir gut vorstellen, wenn ein wirkungsvoller Impfstoff oder Medikament gegen Corona gefunden wird, geht die Börse vielleicht um zehn Prozent am selben Tag nach oben.

„Die Börsenhistorie lehrt: In sechs von zehn Fällen folgten die besten Börsentage innerhalb von zwei Wochen nach den schlechtesten. Das ist zwar auffällig, aber wiederum keine Regel, sonst könnte man ja darauf wetten“, sagt Lutz Neumann, Leiter Vermögensverwaltung der Sutor Bank. „Kritisch wird es, wenn man aus Angst vor einem Börsentiefschlag verkauft, anschließend nicht rechtzeitig wieder in den Markt geht, und dann die besten Börsentage verpasst. Denn das hat dramatische Auswirkungen.“

Wer früher aussteigt, muss auch an die Steuer denken bei der Gewinnrealisierung. Es ist besser die Gewinnrealisierung aufzuschieben.

Das ist mein neues Video über Alphabet:


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Leserfrage: Macht es Sinn, Aktien-Gewinne mitzunehmen?

  1. AvatarThomas

    Zum Kommentar deines Lesers: 
    Die Aktie müsste keine 30% fallen, um eine Steuer/Abgabenbelastung von 30% auszugleichen. Aber trotzdem bräuchte man nach dem Neueinstieg, den man erstmal treffen muss, einen sehr signifikanten Kursverlust von gut 16%, um diese Abgaben auszugleichen. 
    Rechenbeispiel mit den Zahlen aus dem Beispiel: 
    Kauf bei 100€, 120% hieße theoretischer Verkauf bei 220€ bei Folgen des Ratschlags des Bekannten. Auf diese 120€ Kursgewinn würdest man 36€ Abgaben zahlen bei 30%. D.h. bei einem Rückgang auf 220-36, also auf 184€ wäre der Punkt, wo du +-0 wieder einsteigen könntest. Das entspricht aber einem Rückgang von ca. 16.36% des Aktienkurses. Man darf hier nicht den Fehler machen, die unterschiedlichen Berechnungsgrundlagen zu ignorieren. Die Steuern & Abgaben berechnen sich auf Basis des Kursgewinns, der nötige Kursverlust um diese Abgabenbelastung aufzufangen berechnet sich auf Basis des aktuellen Aktienkurses und somit ist letzterer prozentual dann kleiner, aber immer noch signifikant und deshalb ist halten deshalb oftmals eben die bessere Lösung. 
    Die Rechnung hinkt aber andererseits auch wieder etwas, weil bei einem Verkauf irgendwann in der Zukunft der Einstiegskurs & somit der Kursgewinn sich natürlich geändert. Sprich wenn du jetzt nichts machst und die Aktie weiter hälst und irgendwann bei 300€ verkaufst, berechnen sich deine 30% Abgaben dann auf 200€ Kursgewinn (100€ Einstiegskurs, Verkauf bei 300€), also wären bei 60€. Würde man jetzt verkaufen, bei 184 wieder einsteigen, wäre dieser theoretische neue Verkauf in Zukunft bei 300€ dann nur noch ein Kursgewinn von 116€ und die Steuer somit nur noch bei 34.80€. 
    Aber ein Kursverlust von 16% müsste halt erstmal kommen und wir haben alle keine Glaskugel. Steigt die Aktie weiter, entgeht dir Gewinn, fällt sie nur 10% und du steigst wieder ein, senkst du mit nem Zwischenverkauf zwar deinen Einstiegskurs und somit Abgabenbelastung bei zukünftigem Verkauf, besitzt aber nach dem Wiedereinstieg weniger Anteile und somit arbeitet ab dem Verkauf bis zum nächsten Verkauf der Zinseszinseffekt gg. dich, weil du dank weniger Anteilen auch (absolut gerechnet, nicht prozentual) weniger Gewinn ansammelst 

  2. AvatarTim, der andere

    Die Frage mit den 30% wurde nicht beantwortet. Natürlich steht nach Verkauf abzüglich Steuern weniger Kapital zur Verfügung als vorher unrealisiert angezeigt wurde. Aber das sich ein Verkauf erst ab 30% Kursrutsch rechnet, kann man so nicht sagen. Irgendwann muss man die Steuer eh bezahlen, wenn man das Geld für etwas einsetzen möchte (Immobilie ok). Man kann auch Verluste verrechnen, die man jedoch auch realisieren muss.
    @tim: hast du mal ausgerechnet, wieviel von Gesamtvermögen durch ETF sparen und wieviel durch Netflix, CTS, BoA usw entstanden ist? Das würde mich wirklich einmal interessieren. Denn für FIRE statt nur FF im Alter braucht man früh ein paar 1000%er. Dann würde ich doch eher predigen, dass man immer mal 2000€ in ein anderes Zukunftsunternehmen steckt und mit dem strikt buy & hold macht. Nebenbei halt ETF monatlich
     

  3. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Das Timingspielchen kann erfolgreich sein oder eben nicht. Man riskiert definitiv, nachher schlechter dazustehen als mit B&H. Mir zu riskant.
     
    Dagegen hilft folgendes Gedankenmodell: All das Kapital, das in der Baisse von der Börse abgezogen wird – dem möchten die Timingmeister und Spekulanten ja zuvorkommen -, fließt früher oder später eh wieder zurück an die Börse. So war es immer und so wird es immer bleiben. Wer ewig hält, lehnt sich zurück, profitiert von langfristig steigenden Börsen und genießt das Leben….

    Ein schönes Wochenende wünsche ich Tim und allen Lesern 🙂 !

  4. Avatarsammy

    Tim also ganz ehrlich dieses einzelne Titel raus suchen die gut gelaufen sind macht doch keinen Sinn. Dann müsstest du genauso häufig auf deine Verlust Titel hinweisen! Wärst du zum Zeitpunkt XY in diesen Wert eingestiegen dann hättest du jetzt 99% Verlust durch ganz einfaches buy and hold. Was du machst ist das gleiche wie die Lotterie jetzt die Chance auf so und so viele Millionen nutzen hier der hat gewonnen durch einfaches spielen. Schreib hier mak täglich über deine Totalpleiten! 

  5. AvatarWolke

    Das Thema wird langweilig: Man wird reich mit B&H wenn man 30, 40, 50 Jahre Zeit hat. Ok, ok, ok. Gibt‘s noch anderes Interessantes im Leben?

  6. Avatarsammy

    Es ist äußerst unwahrscheinlich solche dauerhaften Kurs Raketen zu erwischen. Wer sagt eigentlich dass Netflix in 5 Jahren noch dieses Kursniveau haben? Der Kurs kann aus diversen Gründen kollabieren und dann war die buy and hold Strategie fürn Arsch. 

  7. AvatarDaniel

    Tut mir leid, Tim, aber ich stimme in dem Fall Sammy zu, dass das Rosinenpicking ist. Was machen deine Deutsche Bank und deine anderen Gurken?
    Ich gönne dir deinen Erfolg, aber du weisst auch, dass du mächtig Glück hattest. Einige deiner Perlen heute hätten auch genauso pleite gehen können.

    Was du wirklich gut gemacht hast und dafür Respekt, ist an deinen Gewinnern festzuhalten und nicht wie soviele zu früh verkauft hast.

  8. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @Tim der andere

    das habe ich nicht gemacht.

    @alle

    An der Börse ist im Schnitt jeder Tag positiv. Daher macht es keinen Sinn, aus dem Aktienmarkt zu gehen. Es geht nicht um einzelne high Flyer, sondern um die Gesamtheit der Aktien.

  9. AvatarFinanzbär

    Ich stimme dir zu Tim, man braucht nur 2-3 Netflixe/CTS um alle anderen Titel wo man daneben lag auszugleichen.
    Ich habe mit Fiverr seit kurzem meinen ersten x10 im Depot. Scho bei +300% wurde mir gesagt unbedingt verkaufen, dann bei 700% für verrückt erklärt und jetzt sind wir bei +x10 Solange die Firmen weiter wachsen sehe ich keinen Grund zu verkaufen, ich kaufe langfristig.

  10. AvatarFrank-der-Schalker

    @ Cloud
    “Das Thema wird langweilig: Man wird reich mit B&H wenn man 30, 40, 50 Jahre Zeit hat. Ok, ok, ok. Gibt‘s noch anderes Interessantes im Leben?“
    Selten so einen Schwachsinn gelesen, aber du als alter Mann bist bestimmt nicht reich trotz B&H.
    Ich verstehe nicht, daß der Blogbetreiber dich nicht blockiert.
    Derartige Geschmacklosigkeiten ziehen das Forum in die Tiefe. Es gibt diesbezüglich inzwischen ziemlich strenge Gesetze. Vor allem wenn man hier Leute mit Hitler und Stalin vergleicht.
    Wenn du dich langweilst, dann geh zum „Frugalisten“, da wird über Windeln und Bananen philosophiert.
    Wenn ich DU wäre, wäre ICH lieber ICH.
    Glück Auf 
    PS: wir verlieren schon wieder

  11. AvatarDaniel

    @Tim
    Na klar, aber nehme bitte mal das nicht so unrealistische Beispiel, wenn ein Anleger auf Werte wie Wirecard, Daimler, BASF, KraftHeinz, Bayer, AT&T, Shell usw. gesetzt hat. Das sähe das Resultat ganz anders aus.

  12. AvatarMoe

    Hallo zusammen,
     
    derzeit habe ich Pfizer im Depot. Kürzlich habe ich erfahren, dass Pfizer seine Upjohn Sparte auslagert. Spin Off, heißt das so? Ich habe keine Ahnung. Ich soll Viatris Aktien kostenlos erhalten. Wie funktioniert das und sollte ich sie dann behalten oder verkaufen. Oder einfach als Laie gefragt, ist das gut das was mir als Aktionär von Pfizer passieren soll?
     
    Wer hat Erfahrungen mit so was und kann ein bisschen Licht ins Dunkel bringen?
     
    LG
    Moe

  13. Avatar-M

    Moe,
    Funktioniert alles automatisch. Ob du die behälst liegt an dir. Du hattest ja vorher pfizer auch inkl. diesen Geschäftsbereich. Überleg dir was der Bereich herstellt und ob dir das gefällt.
    -M

  14. AvatarThorsten

    Un schon wieder “NEHME”. Ich glaube mittlerweile doch es gibt hier Mehrfachaccounts , NIEMAND spricht im realen Leben so, und so oft wie hier im Blog konsequent mit dem falschen Imperativ geschrieben wird obwohl es genug Hinweise auf korrekten Gebrauch gab… …gibt es nur eine Schlussfolgerung : es ist eine einzige Person, die mit Mehrfachaccounts postet und sich über permanent falschen Gebrauch von NEHME, LESE, GEBE verrät.
     
     

  15. AvatarBruno

    Viele sind überversichert, ich habe eine ganz einfache Regel, ich habe nur Versicherungen, die a) obligatorisch und unvermeidlich sind oder b) Risiken abdecken, die mich ruinieren würde resp. wo ein potentieller Schaden sehr schmerzt. Einige dieser potentiellen Schäden lassen sich aber gar nicht versichern resp. so teuer, dass auch diese sich nicht lohnen wie z.B. Erdbebenversicherung. Aber so Dinge wie Handyversicherung oder Garantieverlängerungen käme ich nie auf die Idee, sowas abzuschliessen. 

    Zum Thema Gewinnmitnahmen, ich nehme selten Gewinne in Aktien, obwohl es bei uns keine Steuerfolge gibt. Es lohnt sich trotzdem nicht, ausser man hat eine Glaskugel dann lohnt es sich natürlich, wüsste ich wir stehen vor einem Crash dann würde ich natürlich vorher verkaufen. Aber auch hier wer sich diese Fähigkeiten zugesteht muss ja nicht All-In machen, wer denkt die Märkte seien total überbewertet und eine Korrektur stehe bevor, kann ja ein Teilverkauf vorziehen, genau wie wer grosse Cashbestände investieren will, auch wenn es vielleicht wissenschaftlich nicht bestätigt wird ist gestaffelter Kauf nicht die dümmste Idee, zumindest ärgert man sich so im Fall wo man wirklich kurz vor einem grösseren Einbruch kauft deutlich weniger. Aber jeder wie er denkt oder will muss jeder selber die Verantwortung übernehmen. Garantie gibt es an der Börse nie, nur Wahrscheinlichkeiten. 

  16. Mr. DinkMr. Dink

    Ein hoher Buchwert macht keinen Satt!
    Wenn ich Aktien im Wert von bsp. 1 Millionen Euro halte, bringt mir das nichts wenn ich dadurch keinen höheren cashflow habe.
     

  17. AvatarMoe

    Ok danke, habe mir damals gedacht, dass Pfizer als großes Unternehmen in der Lage ist einen Impfstoff gegen Covid herzustellen. Dann kam die Meldung, dass sie zusammen mit Biontec angeblich schon sehr weit sind. Hat mich persönlich natürlich gefreut. Denke ich werde sie behalten. Alternativ könnte ich sie auch verkaufen und in Johnson & Johnson investieren. Tja, dass sind meine Gedanken. JJ hatte ja wesentlich größeres Wachstum gepaart mit einer attraktiven Dividende. Bei Pfeizer war das KGV sehr interessant und die Produkte die sie in der Pipeline haben für die nächsten Jahre.
     
    Mal sehen…
     
    😉

  18. AvatarFelix

    Man kann an der Börse „nur“ 100% mit einer Aktie verlieren, aber 1.000 und mehr Prozent verdienen. Ein 1000 Prozenter hebt 10 Totalverluste auf. Meine Teslaposition lässt mich meine Wirecardposition ohne Probleme verschmerzen. Allein die FAANG & Microsoft wiegen in den letzten 5 Jahren meine Santander, Shell, BAT, … mehr als 10x auf.
    Und wer an der Börse mitspielt und alle FAANGs verpasst hat, muss sich wohl fragen lassen, auf welchen Planeten er lebt.

  19. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Felix

    Niemand braucht die FAANGs. Es gibt noch andere erfolgreiche Firmen selbst aus langweiligen Branchen.

  20. AvatarTimo

    Hu hu
    Mal wieder ein toller Beitrag. Ich kann nur aus eigenen Erfahrungen sprechen( so viele sind das noch nicht), dass ich mit buy und hold besser gefahren wäre.  Ich weiß auch nicht, ob jeder alle Faang Aktien braucht. Ich suche mir Unternehmen raus, die ich verstehe und kaufe jeden Monat zu . Egal wo der Kurs steht,da ich eh nicht weiß ob die Aktie überbewertet ist oder nicht. Als Beispiel wollte ich und ein Freund seit Jahren die Danaher Aktie kaufen. Sie ist immer überbewertet gewesen laut sämtlichen Aktienanalysen. Durch Gewinnsteigerungen sind die Überbewertungen wieder gerechtfertigt gewesen.
    Lg Timo 

  21. AvatarZEN INVESTOR

    Guten Sonntag euch allen.

    Der Leser von Tim hatte nach der Sinnhaftigkeit von Gewinnmitnahmen gefragt.
    Tim mag keine Gewinnmitnahmen und nennt das Beispiel von NetFlix.

    Ich möchte mal ein Auszug aus meinen Aktien-Regeln posten (Regen 2.1.0, Entwurf 1):

    Der Verkauf der Aktie erfolgt, sobald eine der folgenden Bedinungen
    erfüllt ist:
    a. …;
    b. …;
    c. Eine Aktie ist nach einer Haltedauer von über 1 Jahr bezogen auf den Zeitraum
    seit dem letzten Nachkauf und dem durchschnittlichen Einkaufspreis
    um mehr als 40% p.a. gestiegen
    oder in weniger als einem Jahr um insgesamt mehr als 40%.
    Nach einem Verkauf gemäss Buchstabe c wird die Aktie wieder gekauft,
    wenn sie um 30% seit dem Verkauf günstiger wurde und immer noch kaufenswert ist.

    Das sieht nach Trading und nicht nach Investieren aus.
    Trotzdem ist es kein Trading.

    Ich habe mir dutzende Stunden Gedanken gemacht, ob und wie Gewinnmitnahmen für mich persönlich funktionieren oder nicht.

    Netflix hat laut Tim 10’000% seit 2009 erwirtschaftet.
    Wenn ich jetzt davon ausgehe, dass dies stimmt, und dass anfang 2009 gemeint ist,
    und weiters stütze ich mich auf die Daten aus dem Chart…
    Dann war die Aktie anfang 2009 etwa bei 4 Euro.

    Schon bis ende 2010 stieg die Aktie um das Mehrfache.
    Ich hätte anfang 2010 bei 40% Anstieg schon verkauft.

    Ich gebe zu, da wäre ich wohl nicht mehr eingestiegen.

    Hätte ich hingegen erst 2010 gekauft, hätte ich 2011 verkauft (bei ca. 30 Euro),
    und dann wenige Monate später (als die Aktie um 30% sank) wieder eingestiegen.

    Tatsächlich wäre ich damit schlechter gefahren, vor allem, wenn ich 2011 verkauft
    hätte und nicht wieder eingestiegen bin.

    Andererseits besteht in so einer Situation (je nach Bewertung) durchaus
    eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs wieder zurück geht.

    Weniger als 1% aller Aktien schaffen auf Sicht von 10 oder mehr Jahren
    durchschnittliche Renditen von 50% oder mehr.
    Das kann man einfach nicht wissen.

    Wird Netflix die nächsten Jahre ähnlich stark steigen?
    Man weiss es nicht. Man kann nur anhand der Fundamental-Werte eine faire Bewertung finden, zu der man kauft.

    Fazit:
    Ich bleibe bei meinem Verfahren (Verkauf bei 40% p.a. Rendite).
    Wobei wohl weniger als 10% meiner Aktien auf diese Weise vorzeitig verkauft werden.
    Siehe auch mein Wikifolio, da sieht man, wie wenig Verkäufe ich habe.

    Tatsächlich hätte mein System bei Netflix Rendite verschenkt.
    Aber wie gesagt, ich verzichte lieber bei 1% aller Aktien auf ausserordentliche Rendite.
    Zumal 2009 es nicht absehbar war, dass Netflix so steigt, sonst wäre der Kurs nämlich damals schon höher gewesen.
    Es hätte genau so gut sein können, dass Netflix untergeht oder stagniert.

    Abgesehen davon sind heutige Tech-Aktien und Internet-Aktien grösstenteils überteuert.
    Für Netflix weiss ich es gerade nicht.

    Also lautet die Frage: Soll man heute, NACH dem Anstieg von 10’000 %, noch Netflix kaufen?

    Ich sage: VW schlägt Netflix bezüglich Aktienperformance vom 1.Januar 2021 bis 31.Dezember 2030 bei Weitem.
    (Weil in Netflix schon Zukunftserwartungen eingepreist sind, bei VW nicht).

    Gleiches gilt für Kraft Heinz Company, auch die werden jede FAANG-Aktie über die nächsten 10 Jahre bei Weitem schlagen.

  22. Avatar-M

    @Timo / Danaher
    Stieg nicht das KGV gerade die letzten ca. 4 Jahre stark am, gerade weil die Gewinne stagnierten? Somit hätte sich Danaher tatsächlich stark verteuert von der Bewertung her. Übersehe ich da was? Die Kosten doch über 170mrd bei 3mrd Gewinn. 
    -M

  23. AvatarTimo

    @M
    Ja da gebe ich dir recht. Wir wollten Danaher auch vor 10 Jahren kaufen:) . War in meinem Post nicht ersichtlich. Aktuell würde ich sie nicht mehr kaufen. 
    Lg Timo
     

  24. Avatar-M

    Ok vor 10 Jahren sah es anders aus. Damals war die Gewinnsteigerung höher und in Summe wohl auch die Bewertung. Natürlich leicht gesagt im Rückspiegel.
    Ich hatte mir Danaher gerade gestern Abend kurz angesehen und für mich waren die absolut überteuert gerade. Deshalb hatte ich die zahlen noch halbwegs präsent. Aber jetzt KGV ~60 oder so zu bezahlen, finde ich schon hart 🙂
    -M

  25. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Felix
     
    So ist es. Meine Loser marginalisieren sich selbst ans Ende des Portfolios. Kursrückgänge fallen nicht mehr ins Gewicht. Topunternehmen steigern den Wert des Portfolios dagegen überproportional. Eine feine Sache für die Geduldigen.
     
    @ Timo
     
    Kann ich bestätigen. Amazon habe ich mir damals zu einem KGV von 100 gegönnt. Diese Bewertung wurde über die Jahre mehr als gerechtfertigt. Ähnlich bei Google und Apple. Daher frage ich mich vor einem Kauf auch immer, wo das Unternehmen wohl in zehn Jahren steht. Gibt es Wachstumspotenzial? Der Preis ist dann zweitrangig. Ein Blick auf´s PEG bewahrt allerdings vor Mondpreisen.

  26. AvatarJan

    Ja und nein. 
    Versicherungen von denen Tim spricht sind leider für einen der noch nicht Millionen auf dem Konto hat eben nicht zu verzichten. Tim meint damit auch, so in der Vergangenheit, Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit. Er nimmt es also in Kauf, dass ein Teil derer die ihm folgen durch einen Schicksalsschlag für ihr Leben lang ruiniert sein können. Das finde ich bedenklich. 
    Die Statistiken mit den 10 Tagen ist nett aber hinkt. Man hätte fragen müssen, wie sich die Rendite ändert, wenn man dir besten UND schlechtesten 10 Tage verpasst. Das wäre seriöser. 
    Tim, ich schätze dich sehr. Aber man muss bei dir immer wissen, dass du es aus DEINER Lebenswirklichkeit bewertest und Tipps gibst. Ich weiß, dass du das nicht absichtlich machst. Trotzdem halte ich es für dreist den Lesern WICHTIGE (wir sprechen also nicht über Zahnzusatz oder Glas) Versicherungen in Frage zu stellen. Das machen noch nicht mal Verbraucherschützer und Finanztipp. Diese empfehlen alle Haftpflicht, Berufsunfähigkeit, tlw. Unfall und Wohngebäude. Gerade als Journalist sollten dir solche namhaften Quellen am Herzen liegen. 
    Ich stimme Tim zu: Gewinnmitnahmen machen meist viel kaputt.

    @Zen, du bist der Knaller, wie immer. Hast du mittlerweile ein eigenes Depot? Oder stellst du deine Behauptungen weiter mit reinen Spieldepots nach?

  27. AvatarStefan

    @ Tim
    Moin an alle, 
    Tim, ich stimme Dir zu, dass man die FAANG Aktien nicht unbedingt haben muss, um erfolgreich zu sein.
    Natürlich zeigen diese eine sehr gute Performance, aber mich interessieren da eher andere Unternehmen. 
    Ich besitze diese nur in meinen ETF’s, aber nicht als Einzel Aktien. Mein Depot steht trotzdem mit 11% im Plus zur Zeit.
    @Jan
    Tim erwähnt durchaus,  dass eine Privathaftpflicht wichtig ist. 
    Und ich stimme ihm auch dahingehend zu, wenn der worst Case Fall eintreten sollte zb. mit der Berufsunfähigkeit, ob die Versicherung erst einmal versucht nicht zu zahlen und irgendwelche Klauseln in dem Vertrag sucht.
    Ich halte von Renten/Berufsunfähigkeitsversicherungen nichts.
    Meine Meinung. 
    Gruß
     

  28. AvatarJan

    Nur interessiert es nicht, was man dir für Dinge in den Kopf gesetzt hat sondern was Experten hierzu empfehlen. Und das ist:
     
    “Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist für sämtliche Berufsgruppen absolut notwendig.“
    Verbraucherzentrale Hamburg. 

    Unterscheide bitte zwischen deiner amateurhaften Einschätzung ohne Fach- und Praxisbezug und zwischen einer Empfehlung die man als Journalist mit entsprechender Verantwortung geben sollte. Leider hat sich dank sozialen Medien und Blogs eingebürgert, dass jeder alles verzapfen kann. Natürlich ohne entsprechende Haftung für die hanebüchenen „Tipps“ tragen zu müssen. Aber wen wunderts?

    Gute Buchempfehlung: https://www.verbraucherzentrale.de/buecher-und-ebooks/berufsunfaehigkeit

  29. AvatarStefan

    @Jan
    Mich interessiert schon meine Meinung:-) und natürlich auch die anderer (sonst hätte ich ja keine). Und dann muss ich letzendlich entscheiden,  was mir zusagt.
    Unterstell dem Tim nicht, dass er gänzlich gegen Versicherungen ätzt.
    Das ist von Dir nicht seriös und entspricht nicht der Realität.
    Ausserdem betont er regelmäßig,  dass er keine Anlageempfehlungen gibt und man sich selber erkundigen sollte. 
    So viel Verstand und Selbstverantwortung sollte dann schon jeder mitbringen. 
    Hahahaha, wenn ich schon “Experte” lese.
    Bist du zufällig Versicherungsmakler?
    Sonnige Grüsse

  30. Avatar-M

    @Versicherungen
     
    Eigentlich ist es doch nicht so schwer eine Entscheidung zu treffen. Man sollte das absichern, was man im Schadensfall nicht ersetzen kann bzw. was die Existenz bedroht. 
     
    Auto: kann ich mir locker ein neues Auto leisten, wenn ich einen Totalschaden verursache?
    Ja – Haftpflicht oder evtl. Teilkasko
    Nein – Vollkasko
     
    Kann ich Schäden regulieren die unkalkulierbar hoch ausfallen können?
    Nein – Haftpflicht für 4-6€ p.M. 
     
    Haus brennt ab, Wasserschaden etc. – easy bezahlbar?
    Nein – Wohngebäudeversicherung etc.
     
    Uvm.
     
    Tim als Millionär kann sich natürlich einige Versicherungen sparen, im Gegensatz zu einer Person die vielleicht 5k auf dem Tagesgeldkonto hat und sonst keine Ersparnisse. Logisch oder?
     
    -M

  31. AvatarMeinungslemming

    @Stefan:
    “Ausserdem betont er regelmäßig, dass er keine Anlageempfehlungen gibt und man sich selber erkundigen sollte. So viel Verstand und Selbstverantwortung sollte dann schon jeder mitbringen. ”
    Die Finanzblogger geben Empfehlungen und betonen gleichzeitig, sie gäben keine Empfehlungen. (Korrekt, die meisten dürfen das ja auch nicht und ich weiß, es geht hier nur um die fehlende Ausbildung). Aber bißchen schizophren ist es eben schon. 😀
    Und der gute Sonny zum Beispiel. Er macht sein Lebensglück davon abhängig, ob Tim und sein Forum der Meinung wäre, sein Auto sei ein “Clownauto”. Soviel zum Thema Selbstverantwortung. 😉

    Versicherungen ist eben eine Abwägung. Wie hoch sieht man das Risiko, dass man sie mal braucht. Und ist es die Gebühren wert. BU und Haftpflicht habe ich als Angestellter. Die BU läuft bis 65. Sollte ich Anfang/Mitte 50 keine Beschwerden haben. Dann denke ich, ich komme auch noch bis zum Renteneintritt klar. Und wenn nicht, dann habe ich bereits soviel auf der Seite, dass ich irgendwie klar kommen sollte. Denke ich. Und dann würde ich sie kündigen. Aktuell aber nicht. Risikoabwägung.

  32. AvatarMario

    Natürlich sollte man tolle Aktien behalten aber man muss immer schauen.
    CVS. Eventim beispielsweise ein top Unternehmen die haben vor Covid Geld wie heu verdient aber jetzt aktuell nicht einen Euro in der Krise. Hier muss man sehen ob der Geldtruhe reicht oder nicht.
     

  33. AvatarMario

    bis 2021 keine Großversntaltungen in Deutschland vielleicht wird das noch verlängert und genau das ist das Geschäftsmodell von Eventim ob der Cashberg reicht mal sehen. ich würde jetzt schon überlegen wenn ich von denen Aktien hätte was ich damit mache.

  34. Mark 85Mark 85

    Ich komme auf 4 Versicherungen:

    – Krankenversicherung
    – Reisekrankenversicherung
    – Privathaftptlichtversicherung
    – E-Rollerversicherung

    Die jährlichen Kosten sind überschaubar.

  35. AvatarDaniel

    @Timo / -M
    Danaher ist ein Monster. Man kann natürlich auch AT&T kaufen – wegen der Dividende (@Josef) 🙂

  36. Avatar-M

    Daniel
    Danaher ist ein Monster, richtig. 
    Aber gerade fehlen mir an dem Monster die Zähne. KGV 20 bis 25 lass ich mir gefallen, aber kein 60 KGV 
     
    -M

  37. AvatarLejero

    @Tim:
    Das hat sich glaube ich jeder bei Jan gedacht 😉
    @M:
    das trifft den Nagel auf den Kopf, BU ist teuer, zahlt nicht gerne, und wenn man selber über genügend eigene Mittel verfügt sichert man das nicht ab.
     
    Selber habe ich:
    Haftpflicht 
    Wohngebäude 
    Hausrat
    Rechtsschutz 
    Alles nicht teuer und sehr hilfreich.

  38. AvatarComebackaktionär

    Ob es Sinn gemacht hat Aktiengewinne zu realisieren weiß man ja eh erst in der Rückschau. Mann muß ja nicht komplett realisieren, sondern macht Teilverkäufe. Mit dieser Variante sind auch etliche wohlhabend geworden, die bekannteste war wohl die Börsen-Oma Sander, die es die Hoch-Tief-Mut Strategie nannte.
    Am Beispiel von Tim`s Neflix Position würde ich spätestens jetzt die Hälfte verkaufen und anderweitig anlegen. Die andere Hälfte könnte noch bis XXX steigen und ich wäre immer noch dabei, sollte sie aber fallen, habe ich meinen ursprünglichen Einsatz dennoch vervielfacht. Aber das muß jeder mit sich selbst ausmachen. Es betrifft insbesondere diejenigen unter uns, die verstärkt oder nur auf ETF und Wachstumsaktien setzen, irgendwann muss/ will halt mal Cash gemacht werden, sodass man um Teilverkäufe wohl nicht herumkommt.

  39. AvatarMario

    noch 685 mio in der Kasse mal schauen wie lang die reichen :
     
    https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/veranstaltungsausfaelle-ticketvermarkter-eventim-rutscht-in-die-roten-zahlen/25846504.html
     
    Trotzdem dürften Umsatz und Ergebnis in diesem Jahr deutlich zurückgehen, wie Eventim bekräftigte. Mit der Gutscheinlösung würde aber weniger Liquidität abfließen. Allein im ersten Quartal schrumpften die liquiden Mittel von CTS Eventim um 106 Millionen auf 685 Millionen Euro zusammen, obwohl Januar und Februar noch weitgehend normal verliefen.
     
     
     
     

  40. AvatarZEN INVESTOR

    @Jan


    @Zen, du bist der Knaller, wie immer. Hast du mittlerweile ein eigenes Depot? Oder stellst du deine Behauptungen weiter mit reinen Spieldepots nach?

    Lieber Jan,

    ich habe schon lange ein eigenes Depot.

    70% meines Anlage-Vermögens stecken in Swiss Life,
    30% in Züblin Immobilien.

    Weisst du, vielleicht mache ich es ja so:

    In Swiss Life habe ich damit rund 24’000 CHF, in Züblin 7’500 CHF.

    Und ja, ich habe im Oktober üble Verluste eingefahren.

    Und meine “Behauptungen” haben wesentlich mehr Hand und Fuss,
    als so vieles, was hier sonst geschrieben wird.
    Ich bin einer von ganz wenigen Value Investoren hier drin.

    Das aktuelle Depot habe ich aus organisatorischen Gründen im September 2019 neu eröffnet.

    Beginnend bei 0 im Juli 2020 zahle ich seither pro Monat 7’500 CHF ein.
    Insgesamt habe ich bisher 37’500 einbezahlt.

    Ich bin ehrlich gesagt zu faul zum Arbeiten.
    Ich habe mein vorheriges Depot aufgelöst, nachdem es 1 Million erreicht hatte.

    Jetzt mache ich es so:
    Nix arbeiten, viel Freizeit.
    Von dieser Million verbrauchen meine Partnerin und ich jährlich 50’000.
    Zugleich zahlen wir vom Nutzkonto ins Aktienkonto monatlich 7’500 bzw. jährlich 90’000 ein seit Juli 2020.
    Unser Nutzkonto (Hauptkonto) reduziert sich damit pro Jahr um 140’000.
    Das können wir 7 Jahre durchhalten, ohne arbeiten zu müssen.
    Nach 7 Jahren haben wir 630’000 in unserem Aktien-Depot (inkl. angeschlossenem Konto).

    Wir simulieren damit quasi einen Sparplan, darum investieren wir nicht 1 Million aufs mal.
    So verhindern wir doch auch, dass wir zum Ungünstigten Zeitpunkt alles investieren.

    Wie gesagt, unsere Strategie hat uns auf 1 Million gebracht (ok, Hälfte davon war Sparleistung).
    Jetzt beginnen wir quasi bei 0, leben freiwillig sehr bescheiden (50’000/Jahr ist nichts hier in CHF für 2 Frauen mit Kind).

    Aber was war nochmal deine Frage Jan?

  41. AvatarGini

    Dieser Zen…
    Wer eine Million anspart geht doch nicht so hirnrissig mit Geld um. Damit hast du dich entgültig entlarvt.
     
    50.000/1.000.000 = 5%.
    Du willst doch nicht allen ernstes den Leuten weismachen du betreibst einen jährlichen kalten Kapitalverzehr von 5% der Ausgangssumme nachdem du dein Vermögen an der Börse verdoppelt hast.
     
    Also entweder bist du der größte Lügner oder einfach nur der grandioseste Schwachkopf in der Finanzblogszene.
     
    Für wen erfindest du denn diesen Schwachsinn überhaupt? Was soll das?

  42. AvatarPaluma

    50’000/Jahr ist nichts hier in CHF für 2 Frauen mit Kind
    50K sind in Deutschland auch nicht viel wenn man zwei Frauen unterhält 🙂

  43. AvatarZEN INVESTOR

    @Gini

    ———–
    Wer eine Million anspart geht doch nicht so hirnrissig mit Geld um. Damit hast du dich entgültig entlarvt.

    Also entweder bist du der größte Lügner oder einfach nur der grandioseste Schwachkopf in der Finanzblogszene.
    ———–

    Weisst du Gini, Tim hat mich abgemahnt, wenn ich nochmals jemanden beleidige, fliege ich aus dem Blog.
    Aber du darfst mich natürlich beleidigen.
    Ich bin gemäss deinen Aussagen in jedem Fall der grösste Lügner oder der grandioseste Schwachkopf.
    Ich wollte ja schon immer die Grösste oder die Grandioseste sein.

    —–
    Du willst doch nicht allen ernstes den Leuten weismachen du betreibst einen jährlichen kalten Kapitalverzehr von 5% der Ausgangssumme nachdem du dein Vermögen an der Börse verdoppelt hast.
    —–

    Was ist dein Problem?
    Wir wollen uns selbst beweisen, dass wir
    a. es wieder schaffen, eine so hohe Rendite zu erzielen und
    b. möglichst bescheiden leben und trotzdem glücklich sein können.

    Der Punkt ist doch der:
    Wir gehen davon aus, dass wir in 7 Jahren bei 21,5% p.a. Rendite und monatlich 7’500 Einzahlungen auf 1’355’185 CHF.
    Bei 10% p.a. Rendite immerhin noch 899’421 CHF.
    Die Differenz wäre mit mehr Jahren viel grösser.

    Wie dem auch sei:
    Bis wir 7 Jahre lang 50’000 (total 350’000) verbraucht haben,
    haben wir wahrscheinlich diesen Betrag wieder herein geholt durch die Börse.

    Zudem sind 50’000 für 2 Personen mit Kind in der Schweiz extrem wenig,
    wir leben damit an der Armutsgrenze.

    Wir haben dafür mit unserer Vermieterin einen Deal gemacht und die Miete für die 7 Jahre
    bereits in den letzten 7 Jahren voraus bezahlt.
    Dh unser Vermögen wäre höher, aber wir haben 168’000 Miete für 7 Jahre voraus bezahlt.

    Ich denke, wir haben alles richtig gemacht und sind finanziell frei.
    Auch wenn unser Vermögen vorläufig stark abnimmt.

  44. AvatarLejero

    @Zen:
    Das Vermögen zu verbrauchen finde ich ok. Was ich nicht verstehe ist, warum ihr alles verkauft habt, und jetzt über die nächsten Jahre das Geld scheibchenweise wieder investiert. Was ist für euch die Motivation dahinter? Warum nicht das alte Depot einfach weiterlaufen lassen und einfach immer 50k im Jahr verkaufen?

  45. AvatarGini

    @Lejero
    Es geht doch nicht um den Kapitalverzehr.
    Ein riesen Schwindel das Ganze.
    Wer setzt denn bitte alles aufs Spiel um sich etwas zu beweisen, wenn er Zuhause ein Kind hat und dabei eigentlich schon finanziell frei ist?
    Warum? Wozu?

  46. AvatarZEN INVESTOR

    @Gini

    Es geht doch nicht um den Kapitalverzehr.
    Ein riesen Schwindel das Ganze.

    Und was interessierts dich?
    Wow, deine Beleidigungen werden immer besser.

    @Lejero

    Was ist für euch die Motivation dahinter?

    Ich komme aus der Schweiz. Das ist quasi ein anderer Planet:

    Wir haben keinen Regierungschef.
    Wir haben kein Staatsoberhaupt.
    Wir haben keine Hauptstadt.
    Es gibt kein Misstrauensvotum im Parlament.
    In der Schweiz gibt es keine Koalitionsverhandlungen.
    In der Schweiz ist noch nie eine Regierung zurück getreten (höchstens einzelne Mitglieder).

    Glaubst du mir das?

    Da kann man auch fragen:
    Was steckt für eine Motivation dahinter, keinen Regierungschef zu haben.
    Kein Misstrauensvotum, keine Koalitionsverhandlungen, etc.

    Welche Motivation steht dahinter, dass hier ein so komisches System aufgebaut wird?

  47. AvatarJosef

    Wenn ihr nichts habt, dass ihr mit Geld anfangen könnt, dann habt ihr nichts außer Geld.Da kann man doch hier seitenweise und immer wieder querlesen.Lemminge, die dem Superdepot bzw. der “finanziellen Freiheit” hinterherlaufen.Und dann?Werdet erwachsen!Findet heraus, wer ihr seid, was ihr wollt und was nicht, findet Liebe und Zufriedenheit – egal worin.Geld ist max. Mittel zum Zweck, ohne tieferen Sinn wird das nichts.

  48. AvatarFelix

    # Schweiz
    Zunächst einmal ist die Schweiz sehr klein, 8 Mio. Einwohner. Es gibt viele Städte  auf dieser Welt, die größer sind. Die USA hingegen sind ein Kontinent mit mehren Zeitzonen und 330 Mio. Einwohner, also 40x die Schweiz. Das etwas ganz anderes.
    Trotzdem ist die Schweiz sehr hetrogen. Die Spannweite vom reichen Zürich zu irgendwelchen bäuerlichen Bergdörfern ist enorm. Die Landschaft ist wunderschön, die Topografie für das Herstellen von Infrastruktur sehr schwierig. Die Schweiz ist viersprachig.
    Sie ist ferner zersplittert in die Kantone mit jeweils eigenen Interessen. Wahrscheinlich lässt sich so ein kompliziertes Gebilde nur als Konsenzdemokratie regieren. Dabei hat die Schweiz das Glück, dass viel fremdes Geld in das Land fließt.
     

  49. AvatarLejero

    @Zen:
     
    ich bin Schweizer….da brauchst mir also nichts zu erzählen 😉
     
    Meine Frage war ernst gemeint und ohne Kritik. Würde gerne deine Argumentation kennen, warum du das alte Depot komplett verkauft hast, und scheibchenweise über die nächsten Jahre einsteigst. 
     
     
     

  50. AvatarLad

    🙂 Der eine hat 130.000 Dollars in Aktien von Netflix (unweit vorm Crash) und besitzt eine 30m2 kleine Wohnung im Chinatown von Manhattan, wo er allein lebt. Er beobachtet, wie ihm seine Netflix Aktien wachsen. 🙂
    Der andere hat zwei kleine nette schöne Kinder und zahlt Miete für seine Wohnung irgendwo in Deutschland. Er beobachtet, wie ihm seine Kinder wachsen.
    Wer von den beiden kann glücklich sein und jeden Tag zehnmal lachen?

  51. AvatarDanielKA

    @ Zen: Stimme Lejero zu, die Gründe wären interessant. Ich gehe mal davon aus, dass die Geschichte stimmt 🙂
    Wirtschaftlich war es Unsinn die Miete von 168K CHF 7 Jahre im Voraus zu bezahlen. Bei deiner angenommen Rendite von 21,5 % hättest du 656.664 CHF im Jahr 2027 im Depot gehabt. Bei all deiner Zahlenschieberei wundert mich dann so ein Vorgehen. Trotzdem alles Gute.

  52. AvatarDaniel

    @Lad
    Beide, weil das nicht alleine von “Haben”, sondern auch vorallem “Sein” abhängt und eine Frage der inneren Einstellung ist.
     

  53. AvatarJan

    @Tim, ich arbeite bei einer Versicherung? Korrekt. Jedoch solltest du ebenso erwähnen, dass ich im Innendienst ohne jedweden Vertriebshintergrund arbeite und darüber hinaus jahrelang in der Leistungsabteilung der Sachversicherung. Dann wird man nämlich schnell jemand von den unterschwellig angedeuteten Interessenkonflikten zu jemandem der Ahnung hat über was er hier redet. Davon hatte ich auch ein paar Jahre tiefen Einblick in die Betrugsabwehr.
    Meine Versicherung hat nach obrigem Link zwei Gesellschaften in den Top 10 der Leistungsquote, davon ist einer der Spitzenreiter Condor.
    Leider ist es vor allem bei der BU so, dass es gleich um 6 und 7-stellige Beträge geht. Grundsätzlich wäre das kein Problem für die Versicherung, denn sie kalkulieren ihren Beitrag entsprechend. Das Problem sind diejenigen die es merken, dass sie krank werden und noch schnell unter falschen Angaben versuchen einen Versicherungsschutz zu ergattern. Oder diejenigen die versuchen quersubventioniert durch die BU früher in Rente zu gehen. 
    Dass hier ein hoher Anteil von Betrug oder Beschönigung herrscht ist leider vorhersehbar. Ich würde nicht immer sofort allem glauben schenken. Wie viele Betrüger haben auch mich einige nach einer Eigenbrandstiftung oder anderen Vergehen durchs Telefon angeschrien, dass sie an die Presse gehen werden. Es sind solche sehr undifferenzierten Artikel die ohne leider das Leben leichtet machen.
    ABER mein lieber Timm, diese Diskussion sind leider Nebelkerzen von dir:
     
    Was soll es angeblich bringen? Du empfiehlst ja überhaupt keine BU. Zu 85% hätte, laut deiner Quelle, der Versicherungsnehmer eine Zahlung bekommen. Und zu den restlichen 15% hätte er wenigstens einen einklagbaren Anspruch gegen die Versicherung. Und was bekommt derjenige der deinem Tipp folgt? Sag mir bitte, was Lisa Müller bekommt die keine Versicherung abschließt, weil sie deinen Artikel liest? Was bekommt sie denn als Handwerkerin mit plötzlichen epileptischen Anfällen? 
    Ich möchte es dir beantworten: Einen sarkastischen Brief der Rentenversicherung, dass die Erwerbsunfähigkeit nicht gelte, denn sie könne in einem völlig anderen Berufsfeld mit keinerlei Jobaussichten (z.B. Pförtner) weiterarbeiten (sog. abstrakte Verweisbarkeit). Das bedeutet Hartz4 und in der Rente anschließende Grundsicherung, Timm. DAS ist das Schicksal derjenigen die deinen Tipps dankbar folgen und bei denen ihr Leben eben nicht glatt läuft. 
    Nicht umsonst hat sich der Staat aus der BU damals zurück gezogen. 

  54. AvatarRüdiger

    Wer von den beiden kann glücklich sein und jeden Tag zehnmal lachen
     
    Ich würde mit keinem der beiden tauschen wollen. Und nur zehn mal lachen jeden Tag ist mir eindeutig zu wenig  😉
     

  55. AvatarJan

    @ZEN vor ein paar Jahren hast du hier geschrieben, dass deine Strategie besser als jede andere wäre, du leider kein Geld hast und deshalb Kapital suchst das du verwalten kannst. 
    Du bist ein Lügner. 

  56. AvatarJan

    https://timschaefermedia.com/wie-chris-reining-millionaer-wurde/Dein Kommentar vom 15. November 2015. 
     
    Hier EIN Nachweis unter vielen. Vor 5 Jahren hattest du nur ~5.000€ Gesamtvermögen. 
    Deine Angaben schwanken seitdem.
     
    ZEN Investor, Du Bist Ein Lügner!

    Zitate:

    Ich habe mein bisheriges Vermögen von 5’500 CHF im August ausgelöst, um eine kurzfristige Reserve aufzub

    […]

    Damit meine ich: Ich werde im Januar mal beim Neuaufbau meines Aktien-Depots 1’000 CHF einzahlen, und danach alle paar Monate 1’000 bis 2’000 einzahlen. (Ich spare 2016 8’000 CHF, und danach jährlich 4’000 CHF bis 2024).

    […]

    Das hat bei mir dazu geführt, dass ich bei einem Jahreseinkommen von weniger als 40’000 CHF (Kaufkraft in der Schweiz vergleichbar mit 20’000 Euro in DE) nur noch 4’000 pro Jahr spare, also etwas über 10%.
    (Schon die Miete macht 40% aus, mit Krankenkasse sind schon 60% des Einkommens futsch. Das ist normal in der Schweiz im Tieflohn-Segment).

    […]

    Luxus wäre für mich:

    –> Mir ein Auto leisten können. (Und mit leisten meine ich, dass ich auch problemlos jede Reparatur sofort bezahlen kann. Können meine Eltern zB gar nicht).

     

  57. AvatarZEN INVESTOR

    Lieber Jan,

    vielleicht war der damalige Beitrag von meiner Partnerin, die ohne Geld da stand.

    Vielleicht wollte ich wegen schlechten Erfahrungen mit vielen Neidern damals eine Nebelpetarde werfen, um Neid zu verhindern.

    Vielleicht habe ich auch eine halbe Million im Lotto gewonnen 2017,
    dann stimmen die damaligen und die heutigen Angaben.

    Wie dem auch sei:

    70% meines Depot ist Swiss Life, schrieb ich weiter oben.
    Die sind heute morgen um 2,5% gestiegen.

  58. AvatarNico Meier

    Ich würde nicht in jedem Fall behaupten eine Versicherung sein was schlechtes.
    Gerade die Krankenversicherung, die bei einer gravierenden Krankheit wie Krebs einem das Leben retten oder einem mindestens vor dem Konkurs bewahren kann.
    Beim Kauf unseres Hauses hat der Verischerungsvertreter einer privaten Versicherung uns darauf aufmerksamgemacht, dass man bei der kantonalen Gebäudeversicherung auch Umgebungsarbeiten mitversichern kann.
    Wir haben ihn gefragt was das uns bringen soll. Er meinte nur auf der einen Seite unseres Grundtücks sei ein Zaun der Betonarmiert ist. Wenn da nun ein Baum drauffallen würde so könnte es schnell teuer werden.
    Wir haben also für rund 25.- Franken im Jahr auch Umgebungsarbeiten mitversichert. Da kam dann der Sturm Burglind und dieser hat unsere Sichtschutzwand aus Holz zerfetzt. Wir mussten sie ersetzen lassen was rund 3’500 Franken gekostet hat. Abzüglich des Selbstbehalts von 500 hat die Versicherung 3’000 Franken überwiesen.
    Mit diesen 3’000 Franken können wir nun 120 Jahre die Umbegungsarbeiten weiter versichern.
    Auch eine Privathaftpflichtversicherung sollte für jeden ein Muss sein, denn auch hier können hohe Kosten entstehen. Die Seifenkiste des Sohnes lässt sich nicht mehr bremsen, der Sohn kann abspringen und ihm geschieht nichts, die Seifenkiste landet im Oberklassewagen des Nachbars. So sind schnell 100’000 Franken futsch.
     

  59. AvatarVroma

    @Jan: Zum Thema BU. Ich bin in der glücklichen Lage in einem sehr großen Betrieb zu arbeiten. So lange ich mit der Zunge irgendwas bedienen könnte, hätte ich auch einen Job in dieser Firma. Das ist natürlich nicht bei jedem Beruf oder Firma so, deshalb ist der Abschluss einer BU uU. natürlich sinnvoll.
    Leider kenne ich auch die juristische Seite, bei dem gerade junge Menschen, die der Versicherung bisher wenig bezahlt haben, aber dafür lange ein Kostenfaktor wären, mit der Versicherung vor Gericht gelandet sind. Hier läuft es dann immer darauf hinaus, dass die bezahlten Beträge zurückgezahlt werden und fertig.
     
    Meine persönliche Meinung dazu: Wenn Du die Versicherung wirklich brauchst, kämpft die sich aus der Haftung. Wenn der Eintritt im höheren Alter passiert, wären die Beiträge im Depot besser angelegt gewesen…
     
    @Lejero: Dein Budget für den Fahrzeugkauf gefällt mir. Du bekommst hier keine Resonanz darauf, da hier viele bei einem E-Bike landen würden 😉
     
    @ZEN: Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?

  60. AvatarSlowroller

    @Vroma
    Was du über die BU schreibst ist doch ge au das was Jan sagt: Es wird natürlich geprüft ob ein Versicherungsfall vorliegt. Wenn dem nicht so ist, dann leistet sie nicht. Bei normal-klären Konstellationen wird es auch eher nicht vor Gericht landen. Vielleicht kann Jan ja mal schreiben, wie hoch die direkte Anerkennungsquote ist? Aus dem Bauch heraus geraten würde ich sagen um die 80%.
     
    Seit einigen Jahren müssen die Bedingungen auch verständlich geschrieben und verteilt werden. Somit ist das dann auch für den Laien verständlich.

  61. AvatarAston

    BioNTech, heute mit guten Nachrichten. Der DAX explodiert. Die Fluggesellschaften heben ab. 
    Da bin ich Mal gespannt wie es weiter geht 🙂

  62. AvatarAston

    Jetzt Ärger ich mich nicht mehr da eingestiegen zu sein 😀
    Aber was hoch geht kann auch schnell wieder runter gehen. 

  63. AvatarWolke

    @Zen
    …70% meines Depot ist Swiss Life…
     
    Vielleicht…vielleicht aber auch nicht…wer weiß…

    Ich hab so ein unbestimmtes Gefühl, daß dich hier niemand mehr Ernst nimmt.

  64. AvatarWolke

    @Aston
    BionTech…
     
    Hätte, hätte…ich ärgere mich auch, hab ich doch noch vor ein paar Wochen zu meiner Lebensgefährtin gesagt, man sollte Biontech kaufen.
    Aber wer weiß, wer das Rennen macht. Ich freue mich, wenn ein Impfstoff kommt, egal von wem.
     
     

  65. AvatarSlowroller

    Wow – die Börsen flattern, hätte ich eher nicht gedacht. Alles dick grün und zu den wenigen vorbörslichen Verlierern gehört Amazon. Ich bin gespannt wer besonders profitiert  🙂 (von meinen Formen)

  66. AvatarStefan

    @Zen
    Als Vermieter wäre ich dir unendlich dankbar, wenn du mir die Miete für die nächsten Jahre im Vorfeld überweist. Ich müsste dann zwar schauen, wie ich das zu versteuern hätte, aber dann könnte ich mir gleich die nächsten Objekte anschauen.
    Abseits meiner Phantasie klingt deine Geschichte sehr skurril, hab schon so einiges gehört, aber das jemand mit einer Million gerne am unteren Limit lebt dazu noch mit 2 Frauen und Kind ist mir so noch nicht untergekommen. Zumindest keiner der den Weg freiwillig geht.
    Viel Erfolg

  67. AvatarTobs

    No guts no glory – gratuliere Dir zu Carnival und Marriott, Tim! Vermutlich werden bald wieder einige schreiben, wie viel Glück Du gehabt hast 🙂

  68. AvatarAston

    @Slowroller, vielleicht sind jetzt die Aktien dran die am meisten profitiert hatten. Zoom, Amazon, Shop Apotheke, Delivery Hero…
     
    Interessanter Tag an der Börse. Aber kann Wolke nur zustimmen, dass es gut ist das der Impfstoff kommt. 

    @Tobs, sehe ich genau so. Tim traut sich einfach Unternehmen zu kaufen welche gerade nicht gefragt sind. Vor ein paar Jahren Banken und dieses Mal Tourismus. Von Risiko kommt halt Rendite.

  69. AvatarRüdiger

    dazu noch mit 2 Frauen und Kind
     
    Was? Das Investor-Zenzi hat zwei Frauen? Respekt!!! 
     

  70. AvatarVroma

    @Slowroller:
    Nicht ganz. Jan sprach von denen, welche sich eine Versicherung erschlichen haben. Diese herauszufiltern ist auch absolut korrekt.
    Ich spreche aber von Fällen bei denen sich die Versicherung drücken will, da die zukünftigen Kosten in keinem Verhältnis zu den bereits geleisteten Zahlungen steht.
    Die spielen dann vor Gericht so lange Spielchen bis Dir das Geld ausgeht und Du dem Vergleich zustimmst. Leute die gerade in der Situation sind eine BU zu beanspruchen haben meist sowieso nicht viel Geld übrig. Das perfide ist, dass diese Firmen nicht mal das Recht auf Ihrer Seite haben müssen, trotzdem bist Du am Schluss einfach blank und holst Dir Deine einbezahlten Beiträge zurück. Fertig.
     
    Meine persönliche Philosophie ist, nach Möglichkeit nicht von Banken oder Versicherungen abzuhängen.
     
    Gerade die Deutschen sind sehr versicherungsgeil. German Angst halt…

    Edit: Börse yeeehah! 🙂

  71. AvatarClaus

    @ Ölpreis
     
    In den letzten 6 Tagen ist BRENT-Öl um 16,8% gestiegen. Die Ölwerte ziehen mit an. Alles natürlich noch auf sehr niedrigem Niveau. Das passt zu meinem Bild, dass die Weltkonjunktur wesentlich besser läuft, als wir es momentan glauben.
     
    Auch die günstig bewerteten Aktien ziehen an, hoch bewertete verlieren oder stagnieren. Viellleicht kehrt langsam wieder ein wenig “Normalität” an die Börse zurück. Hierzu wird auch wesentlich die Ankündigung eines Impfstoffs beitragen.
     
    Bin gespannt, ob diese Entwicklung nachhaltig ist oder wir schon bald wieder “Achterbahn” fahren. Wie auch immer, meine Kaufliste liegt parat. Vielleicht gibt es ja demnächst die bisherigen Highflyer zu erträglichen Preisen. Ich bleibe, wie bereits vor 2 Wochen, bullish…
     
    LG
     
     

  72. AvatarDer Domi

    krasser Anstieg an den Börsen. Das erste mal 5stelliger Wertzuwachs im Depot an einem Tag. Muss ich mir einrahmen 🙂

  73. AvatarNico Meier

    In den letzten 6 Tagen ist BRENT-Öl um 16,8% gestiegen. Die Ölwerte ziehen mit an. Alles natürlich noch auf sehr niedrigem Niveau. Das passt zu meinem Bild, dass die Weltkonjunktur wesentlich besser läuft, als wir es momentan glauben.
     
    @Claus
    Absolut einverstanden.
    Musste gleich mal nachsehen was wohl Dufry heute so kostet? Gekauft habe ich sie um die 30.- Franken das Stück heute sind es schon über 45.- Franken.
     
    In der Schweiz gabs bisher 2’231’552 Covid-19 Tests davon waren 229’222 positiv. Von dieses 229’222 Personen die positiv gestestet worden sind sind 2’576 gestorben das sind 1.12%. Wenn man noch davon ausgeht, dass viele Menschen das Virus gehabt haben aber nie einen Test gemacht haben weil sie keine Symptome hatten so sollten wir aufhören auf Panik zu machen. Man findet bei den Covid-19 Toten kaum Menschen ohne Vorerkrankungen. Selbst bei den Menschen ü 70 überleben 75% das Virus. Auch hier kenen wir die Dunkelziffer der Menschen nicht die ü65 sind und Covid-19 ohne Symptome durchmachen.
    Nun muss es darum gehen weitere Lockdowns zu verhindern um die Wirtschaft nicht unötig zu behindern.
     
     
     
     

  74. AvatarBruno

    Der heutige Tag ist ein ausgezeichnetes Beispiel, weshalb sich eine Buy & Hold Stategie langfristig auszahlt, solche Tage gibt es nur wenige im Jahr und sie machen die Jahresperformance aus, verpasst man diese weil man denkt man sei schlauer als der Markt, kann man es nicht mehr aufholen.

    Jetzt kann natürlich jeder sagen er wüsste wann diese Tage kommen aber das erachte ich als Humbug, dass heute ein Impfstoff angekündigt wurde konnte niemand wissen ausser ein paar Insider und wer die Wahl gewinnt genauso wenig. 

  75. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Bruno

    So ist es. Gut zusammengefasst. Die Angsthasen verpassen solche super Tage.

  76. AvatarAchim

    Solche Tage kann freilich niemand voraussagen. Ich hatte vor ein paar Tagen eine Aktie aus meinem Depot geschmissen, weil ich mich damit nicht mehr wohl gefühlt habe. Ein wenig Plus habe ich schon gemacht, jetzt wäre es natürlich mehr gewesen. Ich könnte mich jetzt darüber ohne Ende ärgern. Tue ich natürlich nicht. Ich kann das nicht wirklich beeinflussen bzw. vorhersagen. Und gerade weil das niemand weiß ist der Buy & Holz Ansatz doch eine prima Sache! Mach weiter so Tim.
     

  77. AvatarMattoc

    Und gerade weil das niemand weiß ist der Buy & Holz Ansatz doch eine prima Sache! 

    Das ist eher der Ansatz in den Baumärkten. 🙂

  78. AvatarMichael

    Der Teilverkauf einer Position nach Kursverdoppelung ist ein wesentlicher Teil der Hoch-Tief-Mut-Strategie Beate Sanders.
    Man kann über die Arbeit dieser Frau geteilter Meinung sein (ich fand ihre HV-Auftritte einfach nur nervtötend) , aber ihre Strategie hat sie zur 2,8-fachen Millionärin gemacht.
     
     

  79. AvatarSparta

    @Michael
    Kannst Du oder jemand anderer die von Frau Sanders beschriebene Hoch-Tief-Mut-Strategie genau erklären?
    Ich habe 2 Bücher von ihr gelesen aber irgendwie ausser evtl. Teilverkäufe bei “Höchstständen” kapiere ich sie nicht.
    Ihre Listen mit Jahreshoch-/Tiefstständen taugen wie als Kaufentscheidung? Bei Tiefstständen kaufen ist auch nur sinnvoll wenn es ein “guter survivor” ist, bzw. ob es der Tiefststand wirklich war… damit kann man sich dann im Nachhinein als den grossen Maxe darstellen.
    Leider bin ich da mit der Frau Sanders auf keinen grünen Zweig mit Rückfragen gekommen, weil ich eher von Boogle, Kommer und deren sachlogischen Darstellungen voreingenommen bin und sie selbst auch sehr stark von ihrer Strategie überzeugt war… 
    Das Verkaufen von Überzeugungen (vermeintlicher alpha-Garantie) bei ungewissen Planbarkeiten ist natürlich gerade in der Finanzbranche ein nicht unbeliebtes Geschäftsmodell.
     

  80. AvatarZEN INVESTOR

    @Nico Meier


    Wenn man noch davon ausgeht, dass viele Menschen das Virus gehabt haben aber nie einen Test gemacht haben weil sie keine Symptome hatten so sollten wir aufhören auf Panik zu machen.

    Ich verstehe deine Ansicht natürlich.

    Andererseits:
    Ohne die Massnahmen hätten wir ziemlich sicher das 10-fache an Todesopfern gehabt.

    Und in der Schweiz sterben diesen Monat nach meiner Schätzung über 100 Personen pro Tag am Corona-Virus (bisher zwischen 50 und 100, aber steigende Tendenz).

    Zudem sind viele Spitäler bereits überlastet oder die Intesivstationen sind überlastet.

    Zur Lektüre empfehle ich dir diese Artikel:
    https://www.tagesanzeiger.ch/jeder-fuenfte-spuert-nach-sechs-monaten-folgen-der-corona-ansteckung-546941916412
    https://interaktiv.tagesanzeiger.ch/2020/schweizer-covid-19-erkrankte-erzaehlen/

    Da wird von milden Verläufen berichtet, wo die Leute auch 6 Monate später noch Atemprobleme oder Schmerzen hatten.
    Bei milden Verläufen ohne Spitalaufenthalt.
    Es gibt Berichte über Wahnvorstellungen (durch Entzündungen im Gehirn) von vorher psychisch unauffälligen Leuten, oder bleibenden Herzschäden (weil der Corona-Virus das Herz angegriffen hat).
    Leute, die Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis haben seit der Corona-Infektion.

    Also jeder Tote ist zu viel. Ich stimme natürlich zu, dass man nicht das ganze Leben auf 0 runter fahren kann, für jedes einzelne Leben.
    Andererseits haben ca. 10 bis 20% einen schweren Verlauf.
    Und viele mit mildem Verlauf haben trotzdem auch 6 Monate später noch Schäden.

    Und künstliche Beatmung heisst übrigens auch nicht, dass du im Krankhaus liegst und eine Sauerstoffmaske auf der Nase hast.
    Sondern dass dir mit Gewalt ein Schlauch in die Lunge geschoben wird, während du 1 Monat im künstlichen Koma gehalten wirst.

    Also kurz: Von allen Corona-Infektionen gibt es rund 1/3 (Hälfte davon mit schwerem Verlauf), die sehr traumatische Sachen erleben müssen oder bleibende Schäden haben.

    Das wird oftmals unterschätzt, dass es auch bei einem total milden Verlauf danach zu jahrelangen Folgeproblemen kommen kann (zumindest gibt es Leute, wo die Folgeprobleme nach einem halben Jahr noch nicht weg sind).

    Auf so einen “milden” Verlauf habe ich auch keine Lust, ganz ehrlich.

    Zudem schaden Lockdowns der Wirtschaft weniger, als der der Verzicht auf Lockdowns, wie diverse Studien belegen.
    Ohne Lockdown fallen mehr Leute aus (was zu wirtschaftlichen Schäden führt) und die Leute geben bei zu hohen Fallzahlen weniger aus.

  81. AvatarZEN INVESTOR

    @Wolke


    @Zen
    …70% meines Depot ist Swiss Life…
    Vielleicht…vielleicht aber auch nicht…wer weiß…
    Ich hab so ein unbestimmtes Gefühl, daß dich hier niemand mehr Ernst nimmt.

    Tja, Swiss Life ist heute um 7,55% gestiegen.
    Da könnte ja der Verdacht aufkommen, ich würde lügen, wenn ich nachträglich behaupte, 70% meines Vermögens in Swiss Life zu haben.

    Allerdings schrieb ja ich ja schon gestern Abend im Kommentar
    https://timschaefermedia.com/leserfrage-macht-es-sinn-aktien-gewinne-mitzunehmen/#comment-87199

    70% meines Anlage-Vermögens stecken in Swiss Life

    Das beweist damit, dass ich nicht nur sowas behaupte, nachdem Swiss Life so stark geschrieben ist.

    Ich schrieb im Posting von gestern Abend sogar

    Und ja, ich habe im Oktober üble Verluste eingefahren.

    Dies eben, weil Swiss Life fast 20% verloren hat im Oktober.
    Ich habe also gestern zugegeben, üble Verluste eingefahren zu haben,
    und dennoch 70% in Swiss Life zu haben.

    Niemand hat das angezweifelt.

    Heute steigen die um 7,55%, und man unterstellt mir, dass ich einfach nachträglich behaupte, 70% in Swiss Life gehabt zu haben.

    Die anderen 30% habe ich (wie auch nachweislich schon gestern hier geschrieben wurde) in Züblin Immobilien, welche 3,85% stiegen heute.

    Mein reales Depot stieg heute um 6,17%, weit mehr als der Vergleichsindex SPI.
    (Bei 33’985,80 CHF Depot-Wert um 2’096 CHF zugelegt).

    Ich hatte diese Depot-Zusammensetzung gestern hier bekannt gegeben,
    es kann also nicht sein, dass ich das jetzt nachträglich behaupte,
    um so zu tun, als hätte ich heute viel verdient.

    Ich gehe davon aus, dass es diese Woche Tage gibt,
    wo meine Aktien nochmals 2-3% zulegen, aber es wird auch einen Tag mit 2-3% Verlusten geben.
    Weil es halt häufig nach extremen Anstiegen einen Rücksetzer gibt.

    Der Oktober war (wegen Swiss Life) ein ausserordentlich schlechter Monat für mich.
    Der November könnte noch ein richtig guter Monat werden.

  82. AvatarSparta

    @Nico
    “Wenn man noch davon ausgeht, dass viele Menschen das Virus gehabt haben aber nie einen Test gemacht haben weil sie keine Symptome hatten so sollten wir aufhören auf Panik zu machen.”
    Ich glaube Spanien hatte eine Durseuchungsrate von ca. 5 % bis zum Sommer…
    Wie das Gesundheitswesen bei so wenigen Prozent der Bevölkerung an den Rand gebracht wurde… spricht gegen die Herdenimmunität-Theorie und durchlaufen lassen… 
    Ein Kollaps der Kliniken macht die Wirtschaftslage und Konsumlust nicht nachhaltig besser…
    Panik ist natürlich nicht dienlich für sachliche Lösungsansätze … Bauchgefühl und unbewiesene Laien-Thesen für angenommene Durseuchungsraten aber auch nicht.

  83. AvatarRüdiger

    Die “Laienprediger” in Sachen Corona dienen zumindest der Belustigung. Genau wie die Empörungsfachkräfte im Freiheitskampf, die Verquer-Denker und der ganze Rest der Demo-Krawall-Party-Industrie  😉
     

  84. AvatarDanielKA

    Ich finde wir können Stolz auf Deutschland sein, bisher sind wir ganz gut weggekommen. Zwei türkischstämmige Forscher als Startupgründer haben in Mainz einen Impfstoff entwickelt. Wir nehmen Patienten aus den Niederlande, Frankreich, Belgien auf. Zeigt doch das Deutschland  sehr leistungsfähig und eben nicht abgehängt ist.
    Die Bertelsmannstudie zu den Überkapazitäten bei den Betten und Krankenhäusern fand ich als Laie seinerzeit auch aus kommunaler Sicht schlüssig, jetzt wurden wir durch die Pandamie eines Besseren belehrt. Die anderen waren zwar vorher effizienter (Spanien und Co.) sind jetzt aber komplett überfordert.
    zur Börse: Bin ebenfalls 4 stellig angestiegen 😉
    Tim zeigt mal wieder ein goldenes Timing mit seinem Artikel, er bekommt die direkte Bestätigung seiner These. Keiner hatte die Nachricht zum Impfstoff vorhergesehen. Ich bleibe hodl 🙂

  85. AvatarNico Meier

    @Rüdiger
    Ich bin immer wieder verwundert wie in der heutigen Zeit kritische Stimmen ins Lächerliche gezogen werden weil wohl die Argumente oder die Intelligenz für ein Dialog fehlt.
    Ich hoffe auf einen baldigen Impfstoff. Solange dieser nicht da ist wird die Durchseuchung wohl weitergehen.
    Bundesrat Maurer hat kürzlich gesagt “irgendwann wird die Grippe vorbei sein aber die wirtschaftlichen Schäden werden uns noch lange beschäftigen.
    Je mehr wir die Wirtschaft einschränken umso mehr schaden wir allen Überlebenden der Pandemie. Da Covid-19 eine extrem tiefe Mortalität aufweist gibts fast nur Überlebende. Wir sollten auch unsere Zukunft nach Covid denken.
     

  86. AvatarDaniel

    @Jan: Zum Thema BU. Ich bin in der glücklichen Lage in einem sehr großen Betrieb zu arbeiten. So lange ich mit der Zunge irgendwas bedienen könnte, hätte ich auch einen Job in dieser Firma. Das ist natürlich nicht bei jedem Beruf oder Firma so, deshalb ist der Abschluss einer BU uU. natürlich sinnvoll.Leider kenne ich auch die juristische Seite, bei dem gerade junge Menschen, die der Versicherung bisher wenig bezahlt haben, aber dafür lange ein Kostenfaktor wären, mit der Versicherung vor Gericht gelandet sind. Hier läuft es dann immer darauf hinaus, dass die bezahlten Beträge zurückgezahlt werden und fertig.
    Du unterliegst leider dem gleichen Denkfehler den ich auch jahrelang hatte. Auch ich arbeite in einem Unternehmen bei dem ich als Tastatur-Klimperer quasi aus körperlicher sicht schon ziemlich tief fallen müsste um meinen Job nicht mehr ausüben zu können. Aber darum geht es nicht und darum geht es in einer BU auch nicht.
    Wir sind keine Dachdecker und die Gefahr einer körperlichen “Beschädigung” die dich am Beruf hindert ist äußerst gering. Das ändert aber nichts daran dass ein Großteil der BU-Fälle eher psychischer Natur ist oder auf Dingen basiert (Krebs z.B.) auf die man quasi kaum Einfluss hat.
    Es ist also nicht so dass du bei der Firma anstehst und sagst “mich hats dahingerafft, aber ich habe noch meine Zunge um etwas zu bedienen” sondern es wird so sein dass du aufgrund eines Rückenleidens, einem Burn-Out, Angstzustand, Mobbing-Effekten, Krebs oder was auch immer gar nicht mehr die Kraft/Lust hast in deiner Firma zu arbeiten. Und genau hier greift die BU. 

  87. AvatarRüdiger

    Und ich bin immer wieder verwundert, wie die Aufwiegler – echte Verquerdenker mit exklusivem Spezialwissen – überwiegend aus bizarren Parallelwelten im Netz der alternativen Fakten, willige Lemminge finden, die ihnen kritiklos nachlaufen, willige Brüllaffen finden, die ihre schrillen Parolen anstimmen, willige Ochsen finden, die mit Freude ihren Karren ziehen. Aber jeder wie er mag  😉
     
    P.S. Selber denken macht schlau  😉
     

  88. AvatarNico Meier

    @Rüdiger
     
    Selber denken macht schlau.
    Richtig. Und ich denke wir sollten aus Angst vor Covid nicht vergessen, dass es auch ein Leben nach Covid gibt. Ein Leben welches wir uns nun selber verpfuschen können wenn wir wie blinde Lemminge immer weitere Einschränkungen, die der Wirtschaft riesigen Schaden zufügen, ohne Kritik hinnehmen.
    Ein guter Freund von mir der selber Deutscher ist bezeichnet seine Landsleute als Obrigkeitsgläubig. Er führt dies auf die relativ junge demokratische Vergangenheit von Deutschland zurück.

  89. AvatarRüdiger

    Meine ganze Familie, alle meine Bekannten und Arbeitskollegen, auch die Geschäftsleitung des Unternehmens (in unserem Betrieb gelten strengere Vorschriften, als von der “Politik” verordnet), in dem ich arbeite … ALLE halten sich an die Empfehlungen und achten auf sich und andere.
     
    Wie die Verquerdenker mit dem Risiko der Infektion umgehen, ist mir egal. Die Zentren, wo sie öffentlich ihre Dummheit demonstrieren, sind weit weg. Zum Glück  😉
     

  90. AvatarAston

    @Nico Meier und schon wieder ein Liebeslied auf die Schweiz *Gähn*
    Wie toll ist dein Haus im Grünen? Schon lange nicht mehr erzählt… Hoffe du hast noch deinen Vorratskelle gefüllt bis oben hin, damit du den durch Corona Zwangsmaßnahmen verursachten Zusammenbruch der Welt überstehst.

  91. AvatarZEN INVESTOR

    @Nico Meier

    Je mehr wir die Wirtschaft einschränken umso mehr schaden wir allen Überlebenden der Pandemie. Da Covid-19 eine extrem tiefe Mortalität aufweist gibts fast nur Überlebende. Wir sollten auch unsere Zukunft nach Covid denken.

    Schade, dass Nico Meier meine Links einfach ignoriert hat, deshalb hier noch einen:
    https://www.srf.ch/news/wirtschaft/neue-iwf-studie-warum-ein-lockdown-der-wirtschaft-helfen-kann

    Ein Lockdown mag die Ausbreitung der Corona-Pandemie effektiv aufhalten, ist aber Gift für die Wirtschaft – so die gängige Meinung. Doch eine Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) kommt zum Schluss, dass richtig eingesetzte Lockdowns die Wirtschaft vor noch grösseren Verlusten schützen.

    Leute wie Nico Meier sind also tendenziell gegen Lockdowns oder andere Massnahmen.
    Obwohl nachweislich diese Massnahmen die Wirtschaft retten würden.

    Und was die Zukunft nach Covid betrifft, so habe ich weiter oben schon dargelegt,
    dass es nicht nur ums Überleben geht, sondern auch um Lebensqualität:
    Viele Leute sind durch Corona-Infektionen danach pschisch krank (durch Gehirnschädigungen infolge Entzündungsreaktion), haben Mühe mit Atmen, auch noch 6 Monate nach der Heilung.

    Diese Faktoren werden von gewissen Leuten schlicht ignoriert.

    Es wäre dumm und menschenverachtend, jetzt nochmals 10’000 Tote in der Schweiz zu riskieren,
    wenn wir vielleicht in 6 bis 12 Monaten einen Impfstoff für alle haben (in den Medien steht schon was von einer Schnellzulassung noch diesen Winter).

  92. KievKiev

    @ Tastatur mit Zunge bedienen
    Ich weiß gar nicht wer das ins Spiel gebracht hat… Falls ein Kollege sich meiner Tastatur mit der Zunge nähert bekommt er die Unterseite eben dieser zu spüren. Auch wenn ich dafür vielleicht die Ethik Leitsätze erneut lesen und bestätigen muss. Das sollte in Zeiten Coronas aber vielleicht als nicht übertriebene Reaktion gelten.
    Ansonsten bin ich auch sehr dafür Versicherungen bei Risiken einzusetzen, die man selbst nicht tragen kann. Der Beruf ist maßgeblich für den Aufbau des Vermögens verantwortlich. Wenn man die finanzielle Freiheit erreicht hat, so ist eine BU nicht notwendig. Die FF oder FU erreicht allerdings nur eine Minderheit und auch erst gegen Ende ihrer (Arbeits)Karriere. Und wie von Daniel erwähnt tritt die BU heute in Bereichen ein, die man nicht unbedingt erwartet. Diese ist nicht für eine Frührente mit Versicherungshilfe angedacht, sondern zur Absicherung eines schweren Krankheitsfalls. Falls es Haftpflichtversicherungen gibt, die ein juristisches Nachspiel bei einem großen Schaden mit sich führen, so hält mich das jedenfalls nicht davon ab eine private Haftpflicht zu verwenden.
    Die Gebäudeversicherung sehe ich auch als Risikoabsicherung. Es ist natürlich nett wenn die umlegbaren Kosten mich bei nicht umlegbaren Sanierungen unterstützen. Dafür habe ich sie allerdings nicht abgeschlossen. Im Ernstfall bin ich jedenfalls abgesichert. Bis dahin zahle ich natürlich mehr ein als ich an Leistungen beziehe. Hoffentlich tritt der sehr große Schaden nie auf. Das gilt für das Gebäude genau wie auch das Leben.

  93. AvatarFrank-der-Schalker

    an ico eier
     
    “Selber denken macht schlau.”“Ein guter Freund von mir der selber Deutscher ist bezeichnet seine Landsleute als Obrigkeitsgläubig. Er führt dies auf die relativ junge demokratische Vergangenheit von Deutschland zurück.”
     
    Hör du mal auf deinen deutschen Freund, der ist wahrscheinlich Obrigkeitshörig.
    Ich empfehle: SELBER DENKEN MACHT SCHLAU
    Mein Cousin der in der Nähe von Zürich wohnt hat mir gesagt, ALLE Schweizer sind sehr langsam im DENKEN.
    Ihr Schweizer hier im Blog blamiert Euch jeden Tag auf´s Neue.
    Ihr seid alle Fan von James Dean: “Denn Sie wissen nicht was sie tun”
    Geht mit Gott, aber geht. Der Einzige, der bleiben darf ist, Achtung Weltpremiere, BRUNO (ehemals der Schweizer, Anm. d. Red.).
     
    Glück Auf

  94. JosefJosef

    Ich finde Versicherungen für mich sehr nützlich.
    – Krankenkasse ist ein muss
    – Eine Versicherung falls das Haus abbrennt ist auch nützlich, Ein Wasserrohrbruch.
    – Autoversicherung mit Rechtsschutz ist gut, wenn im Schadensfall hohe Kosten auf einen zukommen durch z.B einem Unfall.
    – mit Kindern ist eine Absicherung für die Ehefrau/Ehemann gut wenn man noch kein Millionen Depot hat, damit die gute Ehefrau/Ehemann mit Kindern geschützt ist (nicht zu hoch, sonst wird man noch vergiftet).
    – Kinder die vielleicht im pubertären Alter gerne was anstellen, gegen sowas sollte man sich auch Versichern.
    -Alles was einen ruinieren kann sollte man Versichern, “wenn der Preis nicht zu hoch ist”
    Handyversicherung habe ich mir selbst aufgesetzt, mein letztes Handy habe ich durch mein Depot für “Clowneinkäufe” gedeckt. Dieses ist so aufgebaut, dass ich das Handy auf 2 Jahre abschreibe, dies wird durch die Reservierte Dividende gedeckt.
     
     

  95. JosefJosef

    @Frank der Schalker
    Ja das habe ich oft von Deutschen gehört, dass die Schweizer langsam und Träge sein sollten.
    Liegt vielleicht daran, dass hoch Deutsch (ka ob das richtig geschrieben ist) nicht Schweizerdeutsch ist. Somit hat auch mein Gehirn und vielleicht andere Schweizer Gehirne paar Millisekunden länger beim überlegen, wenn ich einem Deutschen auf hoch Deutsch antworte 🙂

  96. AvatarJB

    Solche Leute braucht das Land!
    Leute die nichts hinterfragen, sondern mit den Nachrichten vom Staatsfunk zufrieden sind..
    Leute die glauben, in Berlin sollte der Reichstag von Querdenken gestürmt werden..
    Leute die glauben, in Leipzig wütete der Mop von Querdenken…
    Leute die glauben, alles ist alternativlos, wenn es nur Mutti sagt..

  97. AvatarDanielKA

    JB: Na wenn es Dir deine Mutti sagt, solltest du als respektvoller Sohn/Tochter schon gehorchen.

  98. AvatarMichael

    @Sparta:
    ich kenne nur die öffentlich bekannten Teil der der Methode von Frau Sanders. Details gab es wohl in den von Ihr abgehaltenen Seminaren.
    Ich habe in der Stadtbücherei in eines ihrer Bücher geschaut und bin “unterzeugt”.
    Aber, wie mein Hausarzt sagt: “Wer heilt, hat Recht”. Sie hat mit ihrer komischen Strategie einen Depotwert von 2,8 Millionen Euro erreicht, ich habe das nicht, obwohl ich eine bessere Strategie anwende. 

  99. AvatarMr. B

    Denke Frau Sander hat mit unter wegen ihrer Seminaren ein 2,8 Mio Depot aufgebaut. Habe ich auch noch nicht, aber ich arbeite dran. Heute Intel gekauft.

  100. Avatar42sucht21

    @5-stelliger Wertzuwachs
    Ich auch, aber seit Februar gab es auch mal einzelne Tage an denen ist der Buchwert 5-stellig gefallen! Das darf man dabei nicht vergessen.
    Ich konnte mit Frau Sanders Strategie/Tips/ Art nicht viel anfangen. Allerdings haben mich einige der Interviews die Sie 2020 gegeben hat und ihr Lebensweg, den ich dabei etwas kennen gerlernt habe, sehr beeindruckt. 

  101. AvatarAston

    Mh Frau Sander ihre Strategie ist ja genau das Gegenteil von dem was man sonst so hört. 
     
    –> Aktien nie zu früh verkaufen bzw gar nicht im Gegensatz zu verkaufen auf dem ATH. 
    –> Niemals ins fallende Messer greifen gegen kaufen am vermeintlichen Tiefpunkt.
    (Ich habe ihre Bücher nicht gelesen, vielleicht wird da auch einiges relativiert bzw. genauer erklärt)
    Ich werde wohl bei meiner Strategie bleiben. Trotzdem Respekt und alle Achtung an Frau Sander. Sie war sehr erfolgreich!

  102. AvatarSparta

    @Aston

    Teilverkäufe auf ATH um günstigere Aktien kaufen zu können. Die besten Pferde bleiben im Stall, bzw. kein Komplett-Verkauf.

    Tiefpunktkäufe schon, wenn die Qualität, Fundamentaldaten und Zukunftsaussichten passen (nicht ganz trivial dies korrekt einzuschätzen aber sie schrieb auch von Glück, bzw. den 4 G’s von Kosto).

    Etwas irritierend finde ich, dass in allen aufgeführten Empfehlens-Listen mir keine Aktie begegnet ist, die unter dem Einkaufskurs ist und auch die Vielzahl an Highflyern ist sehr beachtlich.

    Bzgl. den 30 k zu über 2000 k in 20 Jahren hat sie sich mal in einem Interview geäussert (für die Zweifler / Neugierige wie mich;-)). Klingt glaubwürdig wobei ich wenig bis gar nichts zur Sparquote gelesen habe. 

    Bemerkenswert Energiegeladen und auch Geschäftstüchtig war sie!

    Da sie für die Börse gelebt hat, könnte ich wohl nicht dieses Engagement aufbringen, da meine Energie anders priorisiert ist.
     

  103. AvatarSCM

    Bzgl. der Leserfrage ist m.E. das Verhältnis dieser einen gewinnträchtigen Position zum Gesamtdepot entscheidend. Wenn diese Position so groß geworden ist und das Gesamtgeschehen dominiert sollte man einen verkaufen in Erwägung ziehen. Insbesondere wenn kein neues Investitionskapital in ausreichender Menge verfügbar ist um zu diversifizieren. Ansonsten würde ich es weiter laufen lassen.  
    Gruß

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