Es gibt immer mehr finanziell freie Menschen in Deutschland: Es leben schon 630.000 Privatiers von ihrem Vermögen


New York, 2. September 2019
Finanziell Freie werden in Deutschland argwöhnisch beäugt. Die SPD will von ihnen mehr Steuern kassieren.

Es wird oft das Märchen verbreitet, dass es kaum möglich ist Privatier oder finanziell frei zu werden. Es seien Flausen im Kopf. Dabei zeigt eine neue Statistik, dass es geht: 630.000 Privatiers gibt es in Deutschland. Sie bestreiten ihren Lebensunterhalt aus eigenem Vermögen. Zur Jahrtausendwende waren es erst 372.000.

Sagen wir, du fängst mit 25 Jahren deine Karriere nach dem Studium an. Seit deinem Berufseinstieg kaufst du regelmäßig Aktien, Fonds und ETFs. Vielleicht verleibst du dir noch eine Eigentumswohnung ein (als Renditeobjekt oder Eigenheim). Deine Investments steigen mit den Dekaden stark. Dank des Zinseszinseffekts kommt der Schneeball ins Rollen.

Es ist das Gesetz der großen Zahlen. Dein Vermögen wächst und wächst. Es können 500.000 oder 750.000 Euro aus Null Euro werden. Alles selbst erarbeitet. Ohne ein Erbe. Es sind Eifer und Geduld nötig. Bodenständigkeit und Weitsicht.

Der Trick ist: Du sparst 20 Prozent oder mehr von deinem Nettogehalt. Dein Lebensstandard steigt langsamer als dein Einkommen. Du gibst kein Geld für überflüssige Dinge aus. Du braust nicht einen proppenvollen Kleiderschrank oder alle paar Jahre ein neues Auto vor der Haustüre.

Du sparst immer mehr mit dem Verlauf deiner Karriere. Eines Tages bist du finanziell frei. Was dir hilft, ist eine clevere Berufswahl. IT, BWL, Pilot, Mediziner, Manager, Anwalt, Controller, Fluglotse… das sind die bestbezahlten Jobs.

Du verdienst gut. Du kannst dadurch auch mehr ins Depot pumpen.

Du weißt: Wer clever spart, kommt nicht um ETFs, Aktienfonds oder dem direkten Kauf von Aktien herum. Sparbücher, Versicherungen, Riester oder teure Fonds meidest du nach Möglichkeit, weil hier erfahrungsgemäß zu wenig Rendite herausspringt.

Wer finanziell frei ist, hat vorausschauend und eigenverantwortlich gehandelt. Jeder, der es selbst mit Eifer geschafft hat, sollte anerkannt werden. Aber nein, sie erhalten das Etikett, “Schmarotzer” zu sein, von einigen Zeitgenossen. Gerade die SPD will diese Menschen zur Kasse bitten. “Denen muss man ans Portemonnaie”, wird von den Sozialdemokraten gefordert. Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat schon einige Vorschläge gemacht: Neue Steuern will er für Aktiensparer und die Reichen.

Diese freien Menschen haben sehr viel geleistet – auch für das Sozialprodukt durch ihre Arbeit. Hier wird nur auf Kosten einer eifrigen, sparsamen Minderheiten Stimmung gemacht. Übrigens werden auch Erben ganz schön vom Staat zur Kasse gebeten.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Es gibt immer mehr finanziell freie Menschen in Deutschland: Es leben schon 630.000 Privatiers von ihrem Vermögen

  1. Avatar42sucht21

    @Es ist das Gesetz der großen Zahlen.
    Es sind nicht unbedingt Eifer, >20% Sparrate und Geduld nötig, Bodenständigkeit und Weitsicht.
    6.000 der Privatiers in Deutschland waren 2018 unter 18 Jahre alt.
    Augen auf bei der Wahl des Elternhauses!

  2. AvatarFelix

    Der SPD sind Sozialhilfeempfänger halt lieber als Privatiers, die es aus eigener Kraft, ohne dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen, geschafft haben. Bisher waren das auch treue Wähler, inzwischen (siehe gestern) wohl auch nicht mehr.

  3. AvatarThomas

    Hallo Tim 
    Ja, es wird Stimmung gemacht. Ich habe es eben auch im Manager Magazin gelesen. Da steht:
    Auch der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) sieht seine Forderung nach einer Vermögensteuer bestätigt. “Die Zahl zeigt, wie ungerecht es in Deutschland zugeht und wie renditeträchtig Vermögen nach wie vor ist, wie viel Spielraum es also für die Einführung einer Vermögenssteuer gibt”, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell dem “Handelsblatt”.
    Was heißt hier ungerecht?? Wir arbeiten,  zum Teil bis zum Umfallen,  sparen und investieren, damit man ein relativ unabhängiges Leben irgendwann erreichen kann…
    Mein Gehalt wurde versteuert. Aus dem Versteuerte, kaufe ich mir Aktien, deren Kauf und Verkauf Herrn Scholz neulich interessieren. In der Hoffnung regelmässig Dividenden zu erhalten (die ja auch versteuert werden müssen), kaufe ich mir Nahrung und bezahle meine Rechnungen (mit Mwst). 
    Zum Glück ist das Haus bereits abbezahlt und der Strom von der Photovoltaikanlage kommt quasi kostenlos (und das alles ohne staatliche Förderung)…
    Manchmal stelle ich mir schon die Frage,  ob es nicht sinnvoller gewesen wäre mich auf die faule Haut zu legen und warten dass der so liebe Sozialstaat für mich bezahlt! Ich hätte somit Wörter wie Neid und Missgunst vielleicht nicht kennengelernt. 
    Allerdings: lieber Neid als Mitleid!

  4. AvatarThorsten

    @Tim mutig, mutig.
    Im Sinne der Gerechtigkeit, die immer herhalten muss, wenn es um Unterschiede geht, werden Vermögen angezapft werden. Immobilien und Aktien werden ganz böse auf der schwarzen Liste stehen wenn die Roten rankommen. Denn niemand darf etwas besitzen, wenn es mehr ist als der rote Nachbar vor Neid erträgt.

  5. AvatarFabian S.

    @ Nico Meier:
    Tja, wenn es eben genau Thema ist! Und wir sehen es denken wohl noch andere so, 😉

  6. Avatarmorphyencore

    Ich verstehe diese Gerechtigkeitsaufregung nicht. Ab einem bestimmten Alter stellt sich doch eh nur noch die Frage, ob man selbst vorgesorgt hat oder ob man der Allgemeinheit auf der Tasche liegt.
    Finde die Anzahl der Privatiers bezogen auf 82 Mio Einwohner sogar eher gering. Zumindest Selbsttändige und Unternehmer müssen doch irgendwie vorsorgen, damit sie in höherem Alter von etwas leben können.
    Gruss,
    Thomas
     

  7. AvatarSparta

    @Tim

    “Es wird oft das Märchen verbreitet, dass es kaum möglich ist Privatier oder finanziell frei zu werden.”

    …Na ja, manche bekommen ein Haus, Vermögen, Studium finanziert und andere MS, Schlaganfall, Krebs, ein anderes Elternhaus etc. …

    Zufall ist mit ein entscheidender Faktor neben Leistung und Willen!

    Wenn man es so einfach hinstellt, dass es jeder quasi schaffen muss… dann darf man sich nicht wundern wenn es viele “Unzufriedene” gibt, bei denen es nicht so optimal lief!

    PS: Werde Pilot… streng Dich einfach an! 😉

  8. AvatarJens

    Keine Sorge, die SPD will nur unser besten… unser Geld 😀
    Ich bin ein großer Freund von Eigenverantwortung (geworden). Klar, kann man als Gesellschaft nicht die Ärmsten der Armen einfach sich selbst überlassen, insbesondere die nicht, die nicht anders können (Kranke etc.), aber irgendwo muss da auch ein passendes Maß gefunden werden. Bei Gerechtigkeit geht es immer nur um Umverteilung, aber selten um Chancengleichheit. Warum nicht ein Pflichtfach “Finanzen” einführen, dass den Kids das 1×1 der finanziellen Eigenständigkeit beibringt? Warum nicht ein Gesetz auferlegen, dass DAX Konzerne positiv dazu bewegt Aktienprogramme für Ihre Mitarbeiter anzubieten? Ich würde mir wünschen, dass von den großen Parteien (insb der SPD) mehr dazu kommt, wie Menschen vermögen aufbauen können anstatt wie das Vermögen, derjenigen, die das schon  können, weiter umverteilt werden kann. Als ob es etwas bringen würde, jemand der nicht nicht mit Geld umgehen kann, noch mehr Geld zu geben!
    @Tim:
    Eine Frage habe ich an dich. In verschiedenen Zeitungsartikeln werden immer mal wieder die USA erwähnt. Wie läuft es hier mit der Versteuerung von Dividenden, Aktiengewinnen und Vermögen? Würde mich mal interessieren.
    Viele Grüße
    Jens
     

  9. Avatar42sucht21

    @630.000 Privatiers
    Sind die grob ca. 15 Mio Hausfrauen in DE nicht auch so etwas ähnliches wie Privatières welche ohne BIP-förderliche Verdienstarbeit ihren Lebensunterhalt bestreiten lassen vom Ehemann?
     
    @Thomas – Wir arbeiten, … bis zum Umfallen
    Dann machen Sie etwas falsch. Die Chance ist groß, dass Sie mental oder körperlich so sehr unter der Arbeit leiden langfristig, dass der Sozialstaat für Sie aufkommen wird. Gerade wer bis zum Umfallen arbeitet sollte froh sein über den teuren Sozialstaat und die teure Krankenversorgung chronisch Bedürftiger.

  10. AvatarMichael

    Ich denke es gibt sehr viele, die frei sind aber es selbst gar nicht kapieren. In einer Fernsehshow im NDR habe ich ein Paar gesehen, welches es durch konsequentes sparen eines von zwei Einkommen geschafft hat, mit Mitte 30 finanziell frei zu sein. In einem von mehreren Interviews in meinem Bücherl “100 Tipps für Frugalisten“ habe ich sie dann genauer befragt wie das ging. Zurück zur Show: da saßen dann lauter mittlere Showgrößen herum und wunderten sich – waaaas? das geht? Will ich auch! Naja, Lebensstil herunterschrauben dann könnten die es gleich bei wohl mehreren Tausendern Gage pro Auftritt!!! 

  11. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Thorsten,
    welche Roten sollen denn dran kommen? Die SPD hat in Sachsen gerade noch die 5% Hürde geschafft. Linke auch verloren. Hatten die Vermögenden nicht der SPD (H. Eichel) das Steuergeschenk mit der KEst (Senkung auf 25%) zu verdanken?
    Man sollte sich langsam mal mit den Vorstellungen der AFD vertraut machen. Ich verteufle nicht pauschal. Es hat einen Grund, dass sie gewählt werden, aber so wie ich mitbekommen habe, scheinen sie wohl eine einigermaßen rückwärts gewandte Einstellung zu haben. Stichwort: Frauen an den Herd. Ich habe ehrlich gesagt mich noch nicht mit denen wirklich beschäftigt.
    Und natürlich wäre ein Vermögenssteuer wie in den meisten Ländern kein Untergang. Aber muss natürlich präventiv jammern und Krokodilstränen vergießen. Die armen Reichen bringen einen fast noch dazu für sie zu spenden.
    Nur zur Klarheit… ich wäre selbst gern sehr vermögend, aber ich würde mich nicht zum Affen machen und dann solche Jammerlappen-Heulerei wegen 1% auf große Vermögen aufführen. Das ist erbärmlich.
    In der weiteren Verwandschaft haben wir einen aufstrebenden Jungunternehmer mit übernommener Druckerei. Bei ihm musste es nun unbedingt ein nagelneuer BMW M5 mit Vollausstattung und über 600 PS sein.
    Die Abholung wurde als Event gefeiert. Das Gerät kostet fast 150k. Kein Problem, ich würde sogar noch teurere Karren fahren wenn die Millionen bei mir keine Rolle spielen würden. Aber wenn man diesen Lebensstil lebt, dann sollte man nicht wie ein elender Knauser wegen einem Prozent Abgabe sich in die Hose machen.
    Man muss bei der Steuer allerdings aufpassen, dass keine Betriebsvermögen gezählt werden, sondern nur das Chalet in den Bergen oder auf Sylt, nicht das Firmengebäude in Deutschland. 
    MS

  12. AvatarMattoc

    Nur zur Klarheit… ich wäre selbst gern sehr vermögend, aber ich würde mich nicht zum Affen machen und dann solche Jammerlappen-Heulerei wegen 1% auf große Vermögen aufführen. Das ist erbärmlich.
    Like
    Die Diskussion um die Vermögenssteuer betrifft die meisten hier zu 0%. 

  13. AvatarJens

    @Mattoc:
    1995 lag der Freibetrag für die Vermögenssteuer bei 120.000 DM. Umgerechnet sind das 60.000 €. Falls man eine Erhöhung der Freigrenze mit der Inflation unterstellt, wäre der Freibetrag heute bei ca. 77.000 €. Ehrlich gesagt glaube ich, dass ziemlich viele hier von einer Vermögenssteuer betroffen wären. 
    Viele Grüße
    Jens

  14. AvatarHafenmeister

    Erbärmlich ist, dass der Staat bzw. die Politiker mit den sprudelnden Steuereinnahmen nicht umgehen können und neue Steuern einführen müssen. Was wollen die denn in schlechten Zeiten machen?
    Wen die Vermögenssteuer trifft, ist noch nicht entschieden. Der SPD und den Linken traue ich durchaus zu, die Grenze auch bei 500k oder deutlich darunter zu ziehen. 
    Die Neiddebatte mit den Milliardären dient nur der gesellschaftlichen Akzeptanz.

    Ich rechne mit einer Verzinsung von 3%/Jahr, um damit mein Lebensunterhalt zu bestreiten, da wäre eine Besteuerung von 1% sehr ärgerlich und unangemessen hoch (im Verhältnis zu meinem Vermögen und sonstigen Abgaben)!

  15. Avatarhaqrt

    @hafenmeister
    Dafür werden die Schweiz, Liechtenstein, Grossbritannien und USA die Vermögens- und Einwanderungszuwachs bescheren.
    Klar Schweiz und Liechtenstein erheben auch Vermögenssteuer, nur die Steuersätze sind geringer, dafür die Lebenshaltungskosten luxuriös.
    Um die Politiker geht es um Abbau von Staatverschuldung in Deutschland, ihre eigenen Privilegien und Vorteile.
    EU Pyramide (Twitter)

  16. AvatarBruno

    “Hatten die Vermögenden nicht der SPD (H. Eichel) das Steuergeschenk mit der KEst (Senkung auf 25%) zu verdanken?”
    So läuft eben professionelle Politik 😉 Es ist nicht immer so wie es scheint, ein anderes gutes Beispiel ist die Hartz-Reform, die unter CDU niemals möglich gewesen wäre. Wenn man kritische Dinge durchbringen will, muss es der Gegner tun, wie das genau abläuft in der Hinterkammer ist eine andere Geschichte. 
    Will man beispielsweise in Europa die Personenfreizügigkeit einschränken zukünftig, weil der Druck zu gross wird, wird es wohl eher über linke Parteien laufen als über die AFD 😉 Umgekehrt bei linken Anliegen nicht anders. So kann man unattraktive Dinge ohne grösseres Geschrei durchwinken.
    Darum mag ich auch keine Parteien.

  17. AvatarMattoc

    @Jens
    Ach so!
    Ich dachte du beziehst dich auf die aktuelle Diskussion zur Vermögenssteuer. Die bezieht sich nach meiner Kenntnis auf Milliardäre und Multimillionäre und nicht auf die Oma mit 77.000 Euro auf dem Tagesgeldkonto, die nach Auskunft von Thorsten in 10 Jahren ohnehin nur noch 38.500 Euro wert sind. 
    Da bin ich gespannt, ob du dir nicht umsonst Sorgen machst.
     
     

  18. AvatarChris k.

    42sucht21
    Warum sind sie so neidisch auf Menschen die im “Familien Geburts lotto” gewonnen haben und unter 18 frei sind theoretisch?? Außerdem gibt es kein Familien lotto! Die Generationen dieser Familie haben einfach hart fleißig gearbeitet und zur richtigen Zeit in das richtige investiert und das Vermögen nicht komplett aus dem Fenster geworfen weil se Angst hatten einen wie sie als Chef zu bekommen der sie klein hält.
    Ich hab wahrscheinlich das kleinste Vermögen von allen schreibern hier aber dieser Neid ist ekelhaft. Ein paar mehr freie ob jung oder alt schadet dem Staat und den Bürgern nicht oder doch 42sucht21??
    Wer soll den die dicken Autos und andern Produkte kaufen damit ich mein IG Metall Lohn weiter bekomme? Wer soll sich den im Traum job bei schlechter bezahlung oder ohne Bezahlung verwirklichen und die Welt besser machen ohne Vermögen? Es sitzen nicht alle vermögende vor der Playstation und dissen andere auf Instagram.
    Wären dir höhere Abgaben als ohne hin schon lieber und noch mehr arme Kinder? Und was soll dieser geschmacklose Vergleich mit den fleißigen Hausfrauen die wahrscheinlich härter arbeiten als die Berufs tätigen hab ich nicht verstanden.
    Umverteilung nützt keinem was. Es muss nachhaltig mehr gut bezahlte Jobs geben. Und Bildungs Chancen für alle nicht nur für die deren Eltern finanziell unterstützen können, aber Neid habe ich null ich freu mich für diese Menschen.
    Ich frag mich warum es hier soviel linke im finanzielle Freiheits blog gibt. An Umverteilung ist nichts sozial. Schafft mal lieber gleiche Chancen für alle zum Beispiel mehr Unterstützung bei Lebenshaltungskosten für Studierende.
    Entweder habt ihr mehrere Millionen deswegen Interessieren euch Abgaben und Umverteilung nicht oder ihr habt nichts und lasst Frust ab. Erbschaft Steuer sehe ich null als gerechtfertigt. Null. Und ich werde wahrscheinlich nichts erben.
    Vermögenssteuer ab 10 Millionen von mir aus.. Aber selbst das finde ich nicht richtig. Natürlich braucht der Staat Steuern aber ich finde mehr als 33 Prozent aller Abgaben darf es nicht geben. Solange man nicht 6 Stellig verdient brutto von mir aus. Ab da kann es höher gehen aber warum.
    Kranke Menschen brauchen natürlich schnelle unbürokratische Hilfen ganz klar aber faule sollten kein Geld bekommen höchstens vorübergehende arbeitslose haben Unterstützung verdient und Schulungen etc.
    Ich bin kein Manager sondern aus der unteren nicht studierten mittelschicht und arbeite in Schichten, früh spät Nacht auch regelmäßig samstags. Studieren kann ich mir leider noch nicht leisten. Aber ich Kämpfe dafür. Also ich komme aus der Schicht die besteuert wird als ob ich reich wäre und die Schicht die in Zukunft halbiert wird.
     
    Warum bekommen verheiratete eigentlich eine bessere Steuer klasse? Finde ich ebenfalls unfair! Ich habe auch vor zu heiraten aber das ist einfach unfair. Höchstens das man das kinder geld erhöht das würde ich unterstützen. Alleinerziehende sollte höchstens niedrigere Steuer klassen bekommen.

  19. Der BaumDer Baum

    @ M, sorry hab gerade erst deinen Post gelesen. 
    Es war ein Cabernet sauvignon, ein Chateau Biowein. Nichts außergewöhnliches 🙂
    National Beverage sieht ganz gut aus auf den ersten Blick. Ca. 100 Mio Cashflow. bei 800-1000 Mio Umsatz. Also ca. 10% Marge.
    Geringe Verschuldung.
    Ich schätze den Wert auf ca. 800 Mio bis 1 Mrd. ohne Sicherheitsmarge. Daher wäre es für mich zu teuer. Qualität hab ich mir jetzt nicht näher angeschaut.
     
    Ich schmeiß als Alternative erneut West Fraser Timber in den Ring. Mittlerweile meine größte Position. Ich hab vorletzte Woche ca. eine Stunde mit einem Vorstandsmitglied telefoniert. Bin Recht optimistisch gestimmt.
     
    Grüße Baum

  20. AvatarRationalist

    Mit 20% Sparquote dauert es halt doch recht lange bis sich das mit dem Privatier sein ausgeht. Auch wenn sich die vorzeitige Rente immer noch ausgeht. Wenn man schon einen Job in einem der besser bezahlten Sektoren ergattert hat sollte eine höhere Sparquote allerdings auch recht leicht realisierbar sein. Ich habe unter diesem Artikel mal einen kleinen Rechner bereitgestellt mit dem man das recht rasch nachrechnen kann.  https://rationalist.at/wie-viel-rendite-brauchst-du/
    Bei den Steuern finde ich kommt es stark darauf an was genau besteuert werden soll und ab welchem Vermögenswert besteuert werden soll. Reich erben ist ja nicht unbedingt eine Leistung 😉 

  21. AvatarBunzenbrenner

    @chris k.
    Super Kommentar. Du sprichst vielen aus der Seele!?
     
    Und was 42sucht21 angeht, der hat schon häufiger unter Beweis gestellt das Empathie und Nächstenliebe nicht zu seinen Stärken gehören… davon haste hier aber viele. Wenns um Geld geht sind alle hellwach, im Thema Menschlichkeit haste hier viele Nieten. Aber es ist ja schließlich auch ein Finanzblog, kein Malteser oder Blumenkinder Forum…
    Gruß
    Die Bunze

  22. AvatarRobert Michel

    Natürlich würde eine Vermögenssteuer alle betreffen und nicht nur die, die sie zahlen müssen. In München z.B. beträgt der Mietzins um die 2%. Wenn eine Vermögenssteuer kommt, würde diese aus der Substanz gezahlt. Sprich die Investitionen würden stark zurückgehen was. Zumal es unattraktiv wäre überhaupt Vermögen zu bilden.
    Vermögen erfüllen eine wichtige gesamtgesellschaftliche Funktion, da durch sie der Gesellschaft Betriebskapitel und Immobilien zur Verfügung gestellt werden. Die SPD und andere linke Parteien tun jedoch so, als wären Vermögen ein Problem das abgeschafft gehört.

  23. Avatar42sucht21

    @Chris k.
    Interessant, was Sie aus meinem kurzen Post herauslesen möchten bezüglich Neid und politischer Richtung. Profitieren Sie als ‘IG Metall’-Gewerkschaft-Tarif-Beschäftigter nicht persönlich sozialpolitisch extrem stark von SPD-“Links”?
    Ich wollte lediglich mit meinen zwei Posts darauf hingewiesen haben, dass persönliches Vermögen und Leistung nicht unbedigt so positiv korreliert sind wie es manche suggerieren und die Einteilungen von Menschen als ‘Privatier‘ nicht nach stringenten Kriterien sondern subjektiv fehlerhaft erfolgt sowie Lebensphasenabhängig sein kann und damit keinen Sinn macht.
    Eine Vermögenssteuer gibt es eigentlich immer noch in DE, denn die Grundsteuer ist historisch originär eine Vermögenssteuer. Übrigens möchte Herr Macron die Vermögenssteuer seines Vorgängers Hollande wieder als fast reine Immobiliensteuer umändern. Die ist sehr günstig und schnell zu erheben und nicht zu umgehen. Vermögensstuern gab es schon im Römischen Reich und im alten Athen. Vielleicht sind diese beiden Staaten deswegen verschwunden.
    Religionen kennen das auch. Im Islam / Koran ist das “Zakat” – 2,5% des Vermögens werden gespendet.

  24. Avatar-M

    @Baum
    Ja zu teuer sind die mir noch. Vlt geht der Kurs noch runter, werde die einfach weiter beäugen.
    @West Timber 
    Die hattest du mir mal gesagt. Mich hat das mit den käferplagen etc nicht so gut gefallen, obwohl die Firma insgesamt einen sehr guten Eindruck auf mich gehabt hatte.
    Ich glaube ich hatte die mit ca. 30€ bewertet damals. Wow sind ja nun von 45 auf knapp 30 gefallen. 
    Finde ich krass, dass du mit dem Vorstand telefoniert hast. Wie hast du das angestellt ? 🙂 was redet man da so mit dem Insider  🙂
    -M

  25. AvatarAirpoint

    Der Staat und die Wirtschaft wollen Bürger, die 45+ Std/Woche arbeiten und ihren kompletten Lohn ausgeben – das ist systemimmanent. Wenn man, wie wir, einen anderen Weg geht, muss man eben mit jeder Menge Gegenwind rechnen. :/

  26. KievKiev

    @ Studie Privatiers
    Ich habe aktuell nicht alle Daten zur Hand. Wie hoch ist der Anteil an Privatiers gemessen an der Bevölkerungszahl der Bundesrepublik? Hier fallen wie bereits erwähnt auch Selbstständige darunter, die für ihre Rente zu einem großen Teil selbst verantwortlich sind. Und tatsächlich ist fast ein ganzes Prozent der Privatiers noch nicht einmal Volljährig. Ist das eine Minderheiten Debatte? Vielleicht sollten die Politiker sich lieber über richtig große weltweit operierende Konzerne unterhalten. Falls so etwas mit Trump überhaupt möglich ist. Familiendynastien finde ich sehr interessant. Wenn ein Vermögen über mehr als zwei Generationen gemehrt werden kann ist das kein Zufall oder Glück.
    @ Haftalibi?
    Zu Ihrem letzten Beitrag. Ich würde niemanden mit Grundstück in Frankfurt als arme Sau bezeichnen. Ich habe hier nicht die Problematik nachvollziehen können. Wenn der Grund bereits vorhanden ist, so können Sie doch wesentlich günstiger ein MFH errichten als die Konkurrenz, die erst noch für sehr viel Geld ein Grundstück erwerben muss. Hier sind Sie mit Ihrer Rendite weit voraus. Falls Sie Angst vor gesetzlichen Änderungen haben. Sie können das MFH als WEG anlegen, falls auch der Verkauf von Wohnungen in der Lage eine gute Option ist. Dann wählen Sie Kredite aufgeteilt nach Quadratmeter pro Einheit. Nach 10 Jahren verkaufen Sie zwei Einheiten. So haben Sie Risiko rausgenommen und den Gewinn komplett einkassiert. Bei weiteren Verkaufen sollten Sie einen Steuerberater heranziehen, dass es nicht gewerblich wird. Oder sind Sie zu alt für eine Finanzierung in der Höhe? Wie wäre es mit einer Gesellschaft? So können Sie das Risiko bei einer Finanzierung des Privatvermögens schützen. Auch eine Weitergabe an Kinder lässt sich so leichter durchführen. Das sind doch alles Luxusprobleme. Es ist doch schön, wenn man sich solche Gedanken überhaupt machen kann. Ohne Grundstück sähe es anders aus … Bei einer Finanzierung haben Sie immer ein entsprechendes Risiko. Das müssen Sie selbst abschätzen.
    @ ETF, Steuer, Dividenden
    Die Diskussion wird nie enden, aber ich verstehe auch hier die Problematik nicht ganz. Keiner weiß wie welches Vermögen in 10 Jahre versteuert wird. Mein Tipp: ETF Thes. und nicht Thes., Aktien, Reit, Rohstoffe, Immobilien Vermietung und Privat. Was soll bei einigermaßen gleichgewichteten Vermögen schief gehen? Vielleicht ändert sich eine Steuer in ein paar Bereichen zu Ungunsten. Über Anlageklassen kann man auch diversifizieren. Mit meiner selbstgenutzten Einheit fühle ich mich in Bezug auf staatliche Zugriffe langfristig am sichersten. Dividendenwerte und ETF kann man hervorragend kombinieren. Zuerst nutzt man die 801€ Grenze mit Dividenden und geht dann mehr auf ETF, so wie man sich wohl fühlt.
    @ Chris K.
    Es gibt keine bessere Steuer für Verheiratete. Was soll das sein? Eine Ehe wird als Zugewinngemeinschaft angesehen. Hier wird eine gemeinsame Steuererklärung abgegeben. Die Bruttogehälter addieren sich. Dividenden usw. fliessen manchmal auch mit ein. Dann wird alles abgezogen was abgesetzt werden kann und die zu zahlende Steuer wird ermittelt. Hier ist es oft so, dass die Frau weniger arbeitet, da Sie die Kinder betreut und auch generell die Löhne von Frauen niedriger als bei Männern sind. So betrachtet bleibt mehr Netto vom Brutto Gehalt des Mannes übrig. Dafür fließt es allerdings in die Zugewinngemeinschaft. In Guten wie in schlechten Zeiten.

  27. AvatarChris k.

    Ich bin kein Mitglied der IG Metall. Ich habe sehr schlechte Erfahrung mit dem Saft laden gemacht. Vetternwirtschaft, Korruption mit Stimmen etc. Klar profitier ich davon. Aber nur weil die IG Metall Chefs spd Mitglieder sind heißt es nicht das diese persönlich den Laden auch wählen. Die sind doch nicht doof. SPD wird bald weg sein oder winzig. Das der Scholz sich überhaupt traut trotz Umfrage Werten ständig neue abgaben zu erfinden. Die Gewerkschaft will Gewinn erzielen durch prozentuale Mitglieder Beiträge. Lohn Erhöhung = Beitrags Erhöhung. Gut das es sie gibt aber die Medaille hat immer 2 Seiten. Kompliziert.

  28. KievKiev

    @  SPD
    Hier ist alles beim Alten. Böhmermann ist kein Kandidat für den Parteivorsitz. Er hätte vielleicht Potenzial gehabt…

  29. Der BaumDer Baum

     @ M, das war echt spannend.
    Ich hab zu Beginn einige Fragen per Mail an die Investor Relations Abteilung geschrieben. Nach mehrmaligem Hin- und her, hatte mir dann der IR Typ vorschlagen (Vize Präsident des Unternehmens, General Manager für Tresury Angelegenheit) das wir ja Mal telefonieren können. Er hat mich dann angerufen und ich konnte alle meine Fragen stellen.
    Das Thema mit den Käfern habe ich auch nochmals klären können. Bei den betroffenen Bäumen ging es um einen Befall von vor ca. 15-17 Jahren. Jetzt kommt der Ausfall von damals etwas zum Tragen. Er hat mir hier aber durchaus lang erklärt, das es kein wirkliches Problem ist. Bzw. hatten sie lange Jahre Zeit sich darauf einzustellen. Mittlerweile haben die große Anteile an Wäldern in den USA gepachtet bzw. zur Bewirtschaftung bekommen. D.h. man konnte hier schon viel kompensieren und diversifizieren.
    Ich hab jetzt stetig nachgekauft bin ja mit 45 € eingestiegen. Bin echt Mal gespannt wie das ausgeht.
     
    Ich hab zwischenzeitlich übrigens schon mehrmals mit Vorständen und auch Geschäftsführern telefoniert. Bei den kleineren Unternehmen geht das Recht schnell.
     

  30. Avatar-M

    @Baum
    Wirklich geniale Sache, muss ich auch mal testen zumindest die IR anzuschreiben und mal direkt fragen wie die denn Vorhaben auf X oder Y zu reagieren. 
    Vlt mal bei Heinz fragen, wann die Gedenken die 30.000.000.000 anzugehen 🙂 
    Das finde ich bei Teva aktuell viel besser – die tilgen alle Quartal gut Was weg und UNFI ebenso.
     
    Gut zu wissen, dass es so lange mit dem Käfer her ist. Die Zahlen der letzten Quartals sehen natürlich erstmal mies aus…. nimmt man die zahlen vom letzten Jahr, ist die Bewertung ein Witz. 
    Wo siehst du einen durchschnittlichen Gewinn bei WFT ? Also die Schwankungen im holzpreis irgendwo gemittelt. 
    Wo kommst eigebtluch her nochmal? War es Berlin oder sowas? Ich bin bei Frankfurt zu Hause
    -M
    -M

  31. Der BaumDer Baum

    Nördlich von Stuttgart, nach Berlin bringen mich keine 10 Pferde 🙂
    Ich rechne mit ca. 400 Mio Gewinn und 270 FreeCashflow. Das Einkommen ist vor allem vom Holzpreis abhängig. Der ist jetzt zuletzt stark gefallen, nach einem krassen hoch. Ich rechne also mit dem Wert vor dem starken Hoch.
    Dann kommt man ca. bei den Werten raus.
     
     

  32. Avatar-M

    Wäre knapp KGV 8 und schon guuut günstig. Natürlich durch die Zyklik Risiken die aber durch den gemittelten Gewinn abgefedert werden.
    Ich schaue die nochmal genau an.
     
    -M

  33. Avatarghost

    @42sucht21
     
    Das wirklich interessante ist wenn man Sie gut konntert kommt eben nur tiefes endloses Schweigen…..weil Sie bestimmte Antworten niemals erwarten würden……wenn Sie meinen ein bestimmtes Spiel verstehen zu können, wovon ich hier auch ausgeh….sollten Sie dieses mitspielen……wenn Sie schon anfangen…..
    wird vielleicht nicht ganz jeder verstehen….aber das macht nix…..
    Ist mit die letzten Male schon aufgefallen….nach einer nicht erwarteten Antwort einfach Schweigen…
     
    Jo mei…..des isch ein Angriff, weil ich aich wie wenige andere geschwollenes Labbern nicht gern hab….
    Mfg

  34. Avatar42sucht21

    @ghost
    Endloses Schweigen? Na, ich gebe zu ich bin manchmal tatsächlich nicht in diesem Forum. Ich hab das erst jetzt gelesen.  Ich verstehe nicht, warum ich hier persönlich angegangen werde ohne inhaltliche Argumente. Aber das ist nunmal so. Was soll man darauf erwidern? Von Ihnen hätte ich aber gerne das konkrete Beispiel genannt “Ist mit die letzten Male schon aufgefallen….nach einer nicht erwarteten Antwort einfach Schweigen…” Würd mich interessieren von Ihnen falls Sie Lust haben darauf zu antworten.

    @Bunzenbrenner
    Ertappt haben Sie mich… Sie würde ich auch gerne Fragen was Ihnen konkret in den Sinn kommt “schon häufiger unter Beweis gestellt das Empathie und Nächstenliebe nicht zu seinen Stärken gehören“. Spielen Sie darauf an, dass ich wenig Verständnis habe für angeblich alternative Patrioten und wohlhabende Menschen die immer über die angeblich hohen Steuern / Abgaben im angeblich so schlechten DE jammern? Auf die Beispiele bin ich gespannt, ich bin ja hier um von allen Kommentaren zu lernen. Ich kann mich noch an jemanden erinnern der sich Nachts auf dem Gehsteig sicherer in Linz fühlte als in Frankfurt und dafür tatsächlich die Ausländerpolitik der aktuellen Österreichischen Regierung verantwortlich machte. Sachen gibts.

  35. Avatarghost

    @42sucht21
     
    Nein nein 🙂 
    SIE  liefern gerade den Beweis, dass Sie doch oft genug in diesem Forum sind….
    Aber das ist doch nicht schlimm.
    Eigentlich ist jeder von uns oft genug in diesem Forum…
    Aber wie gesagt 🙂 
     
    Das ist nicht schlimm
     
    Mfg

  36. AvatarEx-Studentin

    Ich hoffe, dass der Konsumwahn nachlässt und wir alle weniger arbeiten müssen. Es kann zwar nicht jeder Privatier sein (irgendjemand muss die Supermärkte füllen, die Kranken pflegen usw.), aber es muss auch nicht jeder 40h arbeiten. Mir wäre eine entspannte 20h-Gesellschaft lieber. Dann hat man eben kein aufblasbares Gummiboot oder 20 Jacken im Schrank.
    Hier ein lustiges Video, wie man sich 1972 die 2000er Jahre vorgestellt hat:
    https://www.youtube.com/watch?v=kaGnBNhE2xI

  37. AvatarChris k.

    Ex Studentin
    Das Video ist echt interessant 😀 hat schon ein paar richtige Punkte..
    Die Züge fahren in Japan und China mit unserer Technik teilweise, wirklich so schnell. In Deutschland haben wir uns mit der verspätung und irreführenden Anzeigen der DB zu arrangieren. Aber oft läufts ja auch mal gut. Die Fahrt mit ice und tgv nach Paris ist sehr angenehm und wirklich schnell.
     
    @ all
     
    Kennt sich jemand gut aus mit erfahrung über “*REITS*” aus den USA? Ich bin interessiert auf die Art in Immobilien zu investieren. In Deutschland ist mir grad nicht zumute in vonovia etc. zu investieren.
    Ich hab gehört das reits viel Aufwand mit der Steuer im Herkunftsland USA erfordern. Stimmt das hat jemand reits im depot? Kommt da wieder etwas Steuer hässliches auf uns zu? Bin in dem Thema reits noch nicht ganz fit.
    Danke für Antworten und Mühe falls jmd diese sich macht.

  38. AvatarSparta

    @Der Baum
    Hast Du ihn auch bzgl. CO2 Einsparung mittels nachhaltiger Forstwirtschaft befragt? 
    Was denkt er über Holz vergraben oder versenken? 😉

  39. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Chris k.

    also ich habe 15 REITs im Depot, und würde noch 15 dazu kaufen, wenn mir jemand Geld überweist. 😉

    Ich glaube, der Thorsten mag die auch gern. Wie die bei deutschen Brokern behandelt werden weiß ich nicht, da ich sie bei Lynxbroker habe. 15% Quellensteuer und gut ist. 

    Einfach mal machen. Suche Dir hier was raus und probiere eine Testkauf bei Deinem Broker und schau wie er das behandelt bei der ersten Zahlung.

    MS

  40. AvatarChris k.

    MS
    Vielen Dank ich glaube du hast recht, einfach mal testen aber hab keine lust auf unerwartete Nachzahlungen oder sowas. Comdirect konnte mir keine Auskünfte darüber geben weil sie nicht “beraten” ^^

  41. AvatarDennis

    @ Chris: REITs werden ganz normal mit den 15% Quellensteuer besteuert. Hab die bei der OnVista gekauft und nie Probleme gehabt. Bin jetzt zur comdirect gewechselt und dort läuft es genauso unkompliziert. Letzten Monat kam die erste Ausschüttung (von ACC) bei der comdirect und es wurden nur die 15% abgezogen. 

  42. AvatarChris k.

    Super dann werd mir mal welche zulegen besser spät als nie bringen vielleicht etwas Stabilität.

  43. AvatarNico Meier

    In meinem Wohnkanton gibt es für Nachkommen in direkter Linie keine Erbschaftssteuer. Ich bin aber klar der Ansicht, eine Erbschaftssteuer wäre durchaus berechtigt solange sie moderat bleibt. Mit moderat meine ich die Steuer sollte im einstelligen Prozentbereich bleiben. Die Geburtslotterie wie Warren Buffet es nennt ist durch zufall geprägt. Niemand hat Einflusd darauf ob er als Kind eines CEO oder eines Hartz IV Empfängerd geboren wird. Es werden jährlich riesige Summen vererbt hier einen kleinen Teil für die Allgemeinheit abzuzweigen halte ich für vertretbar. Die Nachbarn meiner Grosseltern haben ein abbezahltes EFH plus das gesammte Vermögen innert 8 Jahren Pflegeheim verbrauchen müssen und standen danach mittellos da. 

  44. AvatarWolke

    „Clevere Berufswahl…Pilot…bestbezahlte Berufe“
    Für die Pilotenausbildung muß man meist einen teuren Kredit aufnehmen(80-100.000€). Danach muß man oft zahlen, um Erfahrung zu sammeln(Pay to fly).
    Wenn man dann als Copilot endlich (wenig) Geld verdient, muß man seine Schulden abstottern.
    Also bitte, zuerst recherchieren und dann schreiben.
    Beeindruckendes, trauriges Video:
    https://m.youtube.com/watch?v=3sIikXVa2k4

  45. AvatarNico Meier

    Ich habe kürzlich mal eine Vollkostenrechnung von Studiengängen an Universitäten in der Schweiz gesehen. Ein Medizinstudium kostet in der Vollkostenrechnung rund 1’000’000 Franken. Andere Studiengänge zwischen 400’000 und 800’000 Franken.
    Daher habe ich immer etwas Mühe, wenn Leute, die sich vom Staat ein Studium haben finanzieren lassen sich anschliessend über die angeblich zu hohen Einkommenssteuern beklagen. In CH, DE und AT ist das Studium praktisch kostenlos für den Studenten, was ich durchaus richtig finde aber um das so zu lassen muss man die Kosten über Steuern generieren sonst klapt das nicht. Ein Wechsel zum GB/USA System in dem jeder seine Schule selber finanzieren muss, ist für mich keine Option!

  46. AvatarBruno

    @Nico
    Ich bin bildungstechnisch auch sozialistisch und finde gleiche Chancen für alle zu Beginn. Trotzdem sehe ich Reformbedarf, viele studieren nur noch zum Vergnügen oder Hobby (kenne einige die mit 40+ noch an der Uni rumhängen) und setzen das Wissen dann nicht ein später. Man könnte das z.B. durch virtuelle zinslose Darlehen lösen, die später über Steuern oder andere Dinge kompensiert werden müssen, ansonsten man Einbussen hat resp. zumindest ein Teil zurückzahlen muss. Ich bin nicht fürs sparen bei der Bildung, aber man sollte auch da mit den Ressourcen sorgfältig umgehen und es ist kein Menschenrecht, alles studieren zu können was einem gefällt.
    Insbesondere auch fair gegenüber Betrieben, die selber Leute ausbilden, ja die gibt es heutzutage tatsächlich noch 😉 Und nein, es rentiert sich nicht, insbesondere nicht in unserer Branche. Aber es ist trotzdem eine gute Sache, leider tun sich immer mehr (insbesondere auch grosse! Firmen) schwer damit. Wir werden überflutet mit Anfragen.
    Auch bei Frauen braucht es ein Umdenken, es studieren ja mehr Frauen als Männer heutzutage, und der Wiedereinstieg nach dem Kinderkriegen sollte man schon auch an gewisse Bedingungen setzen. Wenn eine Frau Medizin studiert für 1 Mio. Totalkosten und danach Mami wird auf Lebzeiten, sollte man da schon gewisse Bedingungen setzen, wenn wir schon kein Marktsystem haben bei Bildung.
    Auch sind heute Leute auf dem 2. Bildungsweg über Berufslehre,  Fachhochschulen und anschliessende Ausbildungsgänge benachteiligt, da sie ihre Weiterbildung (welche beim universitären Bildungsweg inkludiert ist) selbst bezahlen müssen. Viele können auch heute noch nicht studieren weil sie im falschen Umfeld aufwachsen und müssen dies später über selbst finanzierte Weiterbildung nachholen.

  47. AvatarEx-Studentin

    @Bruno
    Kinder zu bekommen ist wichtig für die Gesellschaft. Heutzutage bleiben Frauen selten als Hausfrau für immer zuhause. Die Hausfrauen-Generation stirbt aus. In meinem Umkreis arbeiten alle Frauen trotz Kindern. Ich würde mir jedoch wünschen, dass sich Väter mehr Auszeiten für die Kinderbetreuung nehmen. Als Mutter wird rund um die Uhr Aufopferung für die Familie erwartet, beim Vater feiert man schon, wenn er sich einen Tag alleine um die Kinder kümmert.

  48. AvatarBruno

    @Ex-Studentin
    Es war keine Kritik an Frauen, sondern an die Gesellschaft. Es gibt schon einen Wandel aber noch nicht stark genug. 
    https://blog.derbund.ch/politblog/index.php/27104/leisten-wir-uns-den-luxus-studierter-hausfrauen/
    Bei uns haben wir uns die Haus- und Kinderbetreuung im Schnitt geteilt. Es gab Phasen wo meine Frau mehr tun musste, und später wurde das dann von mir kompensiert. Wir haben das Glück dass sie häufig auch an Randzeiten inkl. Wochenenden arbeiten kann, das fordert zwar viel Verständnis aber es hat der Beziehung keinen Schaden zugelegt. Meine Frau gehört genau in die Kategorie der teuersten Studiengänge wo Nico erwähnte, sie arbeitet zwar nur Teilzeit im Spital aber ich denke auch bei ihr sind diese Aufwendungen mittlerweile kompensiert. 
    @Rüdiger
    Informatik. Der Aufwand der Ausbildung kompensiert den Nutzen, der “eventuell” im 3./4. Lehrjahr kommt nie. Vielleicht bleibt mal einer noch ein Jahr, in der Regel fliegen sie aber aus. Es ist eine Investition in die Zukunft aber es rentiert sich natürlich nicht. 
     

  49. AvatarThomas

    @ex-Studentin: wenn die Frau Wert auf aktive Mitwirkung bei der Kinderbetreuung legt, dann ein Tip:… Augen auf bei der Partner-Wahl! Wenn zB. Die Anwältin den Erzieher heiratet sollte das Problem nicht auftreten. 🙂

  50. AvatarChris k.

    Sry aber was für ein Quatsch lese ich da…? Natürlich geht’s uns in Deutschland sehr gut allgemein in den meisten Punkten. Aber wenn eine Frau studieren will und Kinder möchte was ich sehr edel finde, und im Lauf des Lebens beschließt Hausfrau zu bleiben, darf das nicht als unnötige kosten abgestempelt werden!
    Ich hab ne Schwester und eine fleißige Hausfrau Mutter die inzwischen wieder nebenbei 60% arbeitet. Natürlich hat die Frau die studiert ist und nicht den Beruf ausübt jemandem einen Studien Platz vorenthalten, aber wo kommen wir hin wenn wir das jetzt noch zu zählen anfangen?
    Aber sehr interessant wie verschieden jeder für sich denkt.
    Und schule ist kostenlos aber studieren ist nicht kostenlos. Wenn auch sehr sehr preiswert im Vergleich zum Ausland wie den USA. Glaube 180€ jedes Semester? Nix mit million oder sowas. Aber man muss essen trinken, wohnen mit Bus und Bahn oder Auto mobil sein und alles was dazu gehört stemmen… Ich behaupte grob 1500 mind. Im monat.. Dann 7 semester studieren also 3  1/2 Jahre.. 42 monate mal 1500… 63.000€ grob. Das sollte man Cash haben… Schulden sind scheiße… Nicht zu vergessen die Fachhochschulreife oder den Meister titel vorher noch zu machen der mit halb soviel kosten nochmal oben drauf kommt wenn man kein Abitur hat.. Und nicht zu vergessen wenn man länger studiert um den Master zu machen… Schwierig alles trotz günstiger schule.
    In Heilbronn hat soweit ich weiß die Lidl schwarz gruppe das komplette riesige neue Uni Gebäude gebaut. Ich glaube das die Unterhaltskosten auch die schwarz Gruppe trägt aber das weiß ich nicht sicher.

  51. AvatarSparta

    @Wolke
    „Clevere Berufswahl…Pilot…bestbezahlte Berufe“
    Zum Glück gibt es da kein Auswahlverfahren und die nehmen jeden! 😉

  52. Avatarghost

    🙂 
     
    Naja…..Deutschland stirbt aus…., weil eben Frauen arbeiten wollen und Karriere machen wollen…..   (ganz böse Aussage)
    Nein…nicht Frauen sind schuld sondern die Gesellschaft in Deutschland ist verkommen, sagt man das so?
     
    Weil eben  die meisten an Geld und Karriere denken und Medien füttern das Ganze.
     
    Wenn man sich für Familie entscheiden würde, dann würden beide sich um Kinder kümmern wollen und die Karriereleiter nicht ganz nach oben steigen wollen…
     
    Jaja ich kenn da eine die ist ganz toll und macht alles wunderbar ….karriere und kind……leeres Geschwätz….da die Kinder dann nicht von den Eltern sondern von irgendjemanden erzogen werden….
     
    Man kann nicht Karriere und Familie unter einen Hut bekommen ohne das irgendetwas später ein Knacks hat.
     
    Es gibt schon Ausnahmen bei denen es klappt, aber eben unter den Ausnahmen gibt es welche die eine Scheinwelt den anderen vorspielen……
    Sind doch hier mittlerweile pro Jahr sehr viele Ehen geschieden…..
    Obwohl es Ausnahmen gibt die lebenlang glücklich sind nur eben da verzichten beide auf etwas und darum klappt das…
    Mfg
     
     
     

  53. AvatarNico Meier

    In meiner Kindheit in den 80er Jahren war es normal, dass meine Mutter zwei Tage in der Woche ausser Haus gearbeitet hat. An diesen beiden Tagen hat mein Vater uns betreut wobei er Neudeutsch Homeoffice gemacht hat und daher natürlich nicht gross Zeit für uns gehabt hat. Aber er hat ein einfaches Mittagessen gekocht, welches wir zu Hause essen konnten und geschaut, dass wir auch am Nachmittag wieder in die Schule gegangen sind.
    Meine Mutter war sehr froh mit einem Bein im Berufsleben bleiben zu können. Etwas später hat meine Mutter dann selber Kurse für Wiedereinsteigerinnen gegeben, welche vom der Regionalen Arbeistvermittlung bezahlt worden sind. Frauen die 8 oder gar 10 Jahre aus ihrem Beruf raus sind, haben es extrem schwer wieder Fuss zu fassen, das würde ich keine Frau empfehlen.
    Natürlich ist das Studium in CH/AT/DE kostenlos natürlich aber nicht der Lebensunterhalt des Studenten. Die Studiengebühren in der Schweiz betragen pro Semester einige 100 Franken und sind nicht der Rede wert. In den USA legt man an gewissen Unis pro Semester über 20’000$ an Studiengebühren auf den Tisch und da ist Schulmaterial und Lebeunsunterhalt noch nicht bezahlt!

  54. AvatarDanielKA

    @ Kiev: Man hat schon einen Vorteil als verheiratetes Paar gegenüber einer wilden Ehe. Man wird bei Zusammenveranlagung nicht in die Grundtabelle geschoben sondern hat den günstigen Splittingtarif. Sofern man unterschiedlich verdient, wobei das beide Partner komplett identisch verdienen kommt sehr selten vor.
    https://www.lohn-info.de/grundtabelle_splittingtabelle_2018.html
    gerade bei Gutverdienern kann das wie im Beispiel mit den 90K, schon fast 10K Vorteil bedeuten.
    Ich würde es tatsächlich (wie z.B. in Frankreich) mehr an tatsächliche Kinder koppeln, wird das Married Double Income No Kids Phänomen etwas entschärfen.

  55. AvatarAlbr

    Meine Frau ist exam. Krankenschwester (arbeitet freiberuflich, wenn sie möchte), daher kennen wir viele Kolleginnen von ihr, die mehr als froh waren, nicht mehr arbeiten zu „müssen“, als Kinder auf die Welt gekommen sind 😉
    Die allermeisten Tätigkeiten sind im Prinzip sinnlos und auch noch schlecht bezahlt… 
     

  56. AvatarRüdiger

    Wenn eine Frau Medizin studiert für 1 Mio. Totalkosten und danach Mami wird auf Lebzeiten
     
    Oder wenn m/w/d ein kostenloses Studium in D absahnt, um sich dann schnellstmöglich sonstwohin zu verabschieden. D ist ja sooo linksextrem, hässlich und sooo hohe Steuern … 😉

  57. AvatarThorsten

    @Ex-Studentin
    Als Mutter wird rund um die Uhr Aufopferung für die Familie erwartet, beim Vater feiert man schon, wenn er sich einen Tag alleine um die Kinder kümmert.
    Bei sich kümmernden Männern wird verschämt weggeschaut oder gegrinst. Kann er es sich leisten ? Will er bloß der neuen gesellschaftlichen Norm entsprechen ?  Das hält er nicht lange durch ! Hoffentlich ist seine Frau bald da, das Kind schreit ja schon 5 Minuten.
    Es sind mitunter die Fauen selbst und sterotype Vorurteile, die den Männern die Freiräume nehmen oder dazu führen , dass die Frauen biologisch an die Kinder klammern. Männer haben mituner einfach keinen Bock mit den Fauen zu konkurrieren, die ihnen in punkto Kinder Vorgaben machen oder irgendwas mit den Kindern organisieren ohne die Väter zu fragen.
    Der Mann steht bei der Kinderbetreuung unter Beobachtung und wird von dem sozialen Umfeld  verunsichert. Dann will er auch.

  58. AvatarThomasH

    REITs werden ganz normal mit den 15% Quellensteuer besteuert. Hab die bei der OnVista gekauft und nie Probleme gehabt. Bin jetzt zur comdirect gewechselt und dort läuft es genauso unkompliziert. Letzten Monat kam die erste Ausschüttung (von ACC) bei der comdirect und es wurden nur die 15% abgezogen. 

    25+% Abgeltungssteuer fällt aber genauso an. Die 15% Quellensteuer werden darauf angerechnet….

  59. AvatarBruno

    @Chris K
    “Sry aber was für ein Quatsch lese ich da…? Natürlich geht’s uns in Deutschland sehr gut allgemein in den meisten Punkten. Aber wenn eine Frau studieren will und Kinder möchte was ich sehr edel finde, und im Lauf des Lebens beschließt Hausfrau zu bleiben, darf das nicht als unnötige kosten abgestempelt werden!”
    Warum darf man da nicht etwas ökonomischer denken? Wenn jemand ein teures Studium (mehrere 100k auf Staatskosten) absolviert, um danach nie darauf zu arbeiten, dann denke ich darf man da schon genauer hinschauen. 
    Umgekehrt schaut man bei anderen Dingen, die der Staat finanziert, sehr genau hin! 
    Aber oh die edlen Damen und Herren welche ein Studium absolviert haben darf man nur mit Samthandschuhen anfassen, aber den arbeitslosen Harzter soll man gefälligst hart angehen. Jede Leistung die der Staat erbringt sollte man prüfen, ob sie sinnvoll ist oder nicht.
    Einzelfälle sind ja kein Problem, es geht um die Menge. Es hat auch nichts mit Frau oder Mann zu tun, das war nur ein Beispiel. Es gibt selbstverständlich auch viele Männer, die Sachen studieren, wo nie gebraucht werden. Es gibt viel zu viele Juristen, Geisteswissenschafter etc. vielleicht bräuchte es auch da ein Numerus Clausus wie in der Medizin, und nur jener Bedarf, welche die Wirtschaft und Gesellschaft auch benötigt, sollte noch subventioniert werden, die andern nicht mehr. Das wäre auch ein Ansatz.
    Ich würde auch gerne Kunst, Geschichte und was weiss ich studieren, alles brotlose Dinge, warum sollte mich da der Staat unterstützen?!
    Akademiker sind wichtig, aber man sollte sie nicht wie Könige behandeln und über alles andere stellen, auch hier sollte man vernünftig abwägen und gewisse Dinge vielleicht mal hinterfragen.
     

  60. AvatarDanielKA

    @ Albr: Diese Modell ist heute für die Frauen sehr gefährlich, ich weiß es gibt teilweise auch wieder eine Rückbesinnung auf “alte Werte” in den Ballungsgebieten bei den Gutverdienern und besagt Ärztin/Juristin/insert anderen hochbezahlten Beruf arbeitet nur noch Teilzeit oder macht viel länger Pause. Zumindest nicht am Anfang aber im schleichend wenn Kinder kommen, zurückstecken tun da immer noch überwiegend die Frauen (kennen auch nur ein Paar wo der Mann kaum oder nichts verdient und daher die gutverdienende Frau arbeiten lässt und er sich um Kind und Haushalt kümmert).
    Spätestens bei der Scheidung schaut man bzw. Frau dumm aus der Wäsche, die Abfindungsregeln sind nicht mehr so großzügig wie früher bei der klassischen Hausfrauenehe und viel Spass beim Berufseinstieg nach 10 Jahren Abwesenheit, dass kann man in den meisten anspruchsvollen Berufen vergessen.. Ich würde heute auch meiner Tochter mitgeben, dass man selbständig auf eigenen Füßen steht und sein eigenes Geld verdient.

  61. KievKiev

    @ Daniel KA
    Ich finde das Splitting gerecht. Bei Hartz 4 wird auch das Vermögen der Zugewinngemeinschaft betrachtet. Ich bin kein Steuerberater, aber man geht mit der Bindung auch einige Pflichten ein. Das sollte belohnt werden. Missbrauch ist vermutlich nur eine kleine Randerscheinung. Ich war auf einer Hochzeit bei der die Zustimmung des Kartellamtes erforderlich war. Das haben zumindest Gäste gescherzt. Die hätten auch besser jeweils einen Partner ohne Einkommen gewählt und Steuern gespart. Haben sie aber nicht…
    Falls die Einkommen bei Frauen und Männern sich weiter angleichen wird der Unterschied immer geringer. Dein Vorschlag mit dem Abschaffen des Splittings und einer Förderung von Kindern würde in der Tat eine gleichberechtigter Arbeit zwischen Frau und Mann fördern. Ich würde es auch bevorzugen, aber es liegt außerhalb meiner Möglichkeiten. Ich habe noch nie ein Paar angetroffen, dass aus steuerlichen Gründen geheiratet hat. Und alle haben auch Kinder bekommen. Auf direktem oder auch indirektem Weg. 

  62. AvatarNico Meier

    @DanielKA
    Ich würde heute auch meiner Tochter mitgeben, dass man selbständig auf eigenen Füßen steht und sein eigenes Geld verdient.
    Das sehe ich auch so. Ich habe einen Arbeitskollegen mitte 40 dessen Frau hat beim ersten Kind 2009 ihre qualifizierte Stelle im Einkauf bei einer namhaften Firma an den Nagel gehängt um Mami zu sein. Nun 10 Jahre später ist das jüngere Kind 7 Jahre alt und in der Schule versorgt. Das Geld sei knapp meint der Kollege und ich frage warum dann Mami nicht wieder zwei oder drei Tage die Woche arbeiten gehen würde. Er hat mir dann gesagt sie habe über 100 Bewerbungen geschrieben aber in ihre Branche scheinbar keine Chance auf einen Wiedereinstieg. Und sie habe keine Lust an der Tankstelle zu Randzeiten Zigaretten zu verkaufen dafür sei sie sich zu schade.

  63. KievKiev

    @ Empfehlung Aktien bei Freunden
    Hier gab es letztens die Frage, warum immer wieder Aktien Freunden empfohlen werden. Bei einem Crash wird man entsprechend Dank erhalten. Ich meine von Albr.
    Ich versuche es in der Tat immer wieder bei Menschen, die mir wichtig sind. Ich empfehle aber nur bedingt Aktien oder ETF. Ich versuche eher ein generelles Verständnis für die Sinnhaftigkeit des Sparens zu vermitteln. Aktuell lese ich Playing With FIRE. Es gefällt mir besonders gut. Hier lerne ich nichts neues, da ich ja schon alle Bücher zu den Themen gelesen habe. Das Paar, dass sich entschließt diesen Weg zu gehen beschreibt aber sehr schön warum sie den Weg gehen wollen. Sie haben natürlich ein kleines Kind bekommen. Da Überdenken einige ihrer Prioritäten. Ich kann jedem gratulieren, der bereits vorher erkannt hat was ihm wirklich wichtig ist. Ich kann einige Parallelen zu mir selbst entdecken. Auch wenn ich zum Glück nie so ein großer Verschwender war wie das Paar. Ich habe einem Freund dieses Buch gegeben.
    Rüdiger hat hier letztens geschrieben, dass sein Ziel ist nicht verarmt zu sterben. Ich möchte nicht abgehoben klingen, aber da muss doch noch mehr drinnen sein. Ich bin ein Fan von großen Zielen. Guru hin oder her. Morgens verpflichte ich mich meinen langfristigen Zielen. Da kann ich doch nicht aufschreiben, dass ich gerne nicht verarmt sterben möchte. Da freue ich mich doch nicht auf den Beginn des Tages. Es ist in der Tat einfacher aufzuschreiben was man nicht möchte, als was man möchte. Aber ein bisschen träumen darf doch sein. Vielleicht erreicht man die FI auch nicht. Ist ja nicht schlimm. Man kann kleine Unternehmungen durchführen, die einen erfreuen. Ich würde zuversichtlich auf die Zeit in Rente schauen. Was möchte ich erleben? Den Sommer im Freibad genießen. Deutschland mit dem Rad erkunden. Im Herbst Wanderungen durch Weinberge oder Wälder durchführen. Um den See spazieren und die Städte erkunden und sich einen Cappuccino gönnen. Es gibt so viele schöne Dinge zu erleben. Vor allem wenn man nicht den Zwang unterliegt auf das Geld zu achten. Die meisten Dinge, die einen erfreuen, kosten eh nicht viel Geld.

  64. AvatarAlbr

    Ich hab nicht gesagt, dass das o.g. toll ist 😉 für Krankenschwestern gibts wohl immer genug zu tun… meine Frau selbst arbeitet freiberuflich als OP Schwester bei niedergelassenen Ärzten, die amb. Operationen anbieten, da amb. Eingriffe stark zunehmen, kann sie sich die Arbeit aussuchen und hat Stundensätze die sich sehen lassen können 🙂
     
     
     

  65. AvatarRüdiger

    @Kiev
    So ungefähr habe ich das gesagt. Ich glaube, das war im Zusammenhang mit der Geldanlage in ETF vs Einzelaktien. Meine Aussage war damals, dass durch die Anlage in ETFs (“Marktrendite”) wohl zu Lebzeiten niemanden reich wird, es sei denn, er fängt in sehr jungem Alter und/oder sehr hoher Sparquote damit an. Wer reich werden will, muss mit Einzelaktien arbeiten und dafür natürlich bereit sein, auch ein höheres Risiko zu tragen. Die Anlage in ETFs taugt aber gut dafür, nicht arm zu sterben. Dazu gehört auch, dass ich die Betreuung/Pflege im Alter aus eigener Tasche bezahlen kann. Ich habe keine Lust, dafür bei irgendwelchen Ämtern betteln zu gehen. Das wäre mir sowas von zuwider. Und zum Schluss möchte ich noch eine Kleinigkeit an meine Hinterbliebenen vererben. Ganz so unambitioniert wie dargestellt, bin ich nicht. Ich habe durchaus Ziele, was ich in den nächsten Jahren finanziell noch erreichen will … und was ich als Rentner zusammen mit meiner Frau noch erleben möchte 😉

  66. KievKiev

    @ Rüdiger
    Das klingt schon besser. Vielleicht hatte ich es auch falsch in Erinnerung. Das Ziel kam mir nur sehr defensiv vor. Selbstbestimmt zu leben ist auch für mich sehr erstrebenswert. 
    Ich bin noch nicht sehr weit in dem Buch. Sie werden aber vermutlich über ETFs das Vermögen ansparen. Ich denke nicht, dass man in Einzelaktien investieren muss um vermögend zu werden. Ein gutes Gehalt und die passende Einstellung sollte bereits ausreichen. Der Finanzwesir, Maschinist und der Frugalist investieren hauptsächlich in ETF. Der Maschinist ist durch seine Anlageform auch nicht reich geworden. Eher durch seine Bereitschaft im Ausland Geld zu verdienen und vermutlich seinen Arbeitseinsatz. Und durch die Sparsamkeit. Die ETFs haben ihn vielleicht eher davor bewahrt Geld zu verlieren…
    Mr. MMM legt meine ich auch hauptsächlich in ETF an. Er wird allerdings auch ein beachtliches Einkommen mit seinem Blog usw. erzielen.

  67. AvatarRüdiger

    Reich mit ETFs? Nicht zu Ihren Lebzeiten. Das geht nur als dynastisches Projekt. Sie fangen an zu sparen, ihre Kinder führen das Depot fort und 100 Jahre später sind Ihre Enkel dann reich. (Zitat Finanzwesir)
     
    Ziel des Privatanlegers ist es nicht reich zu werden, sondern nicht arm zu sterben. (Zitat William Bernstein)

    “Selbstbestimmt zu leben ist auch für mich sehr erstrebenswert.” Der Finanzwesir nennt das: “Leben und arbeiten in der arschlochfreien Zone” 😉

  68. KievKiev

    @ Rüdiger
    Dynastische Projekte sind für mich sehr interessant. Darüber würde ich gerne mehr erfahren. Selbst die FI zu erreichen sehe ich aber viel einfacher an als 100 Jahre später ein Vermögen innerhalb der Familie verwaltet zu sehen. Davon abgesehen kann ich es in 100 Jahren wohl nicht selbst sehen…
    Die Enkel sind am problematischsten durch die immer geringer werdende Einflussnahme. Ich kenne leider keine vermögende Familie über mehr als zwei Generationen.
    Ich weiß allerdings wie der Spruch gemeint ist. Ich finde den Finanzwesir sehr gut, auch die von ihm ins Leben gerufenen Zellen.
    Allerdings kann man mit den Sprüchen keinen Blumentopf gewinnen. Da bevorzuge ich doch den vielleicht umstrittenen Bodo.
    Bei meinen Freunden würde ich nie auf die Idee kommen sie mit einem Spruch wie “Ziel des Privatanlegers ist es nicht reich zu werden, sondern nicht arm zu sterben.” für das Sparen zu begeistern. Dann könnte ich mir es auch gleich sparen.

  69. AvatarWhirlwind

    @Thomas: Du hattest gestern gegen 14 Uhr etwas von einer eigenen PV-Anlage geschrieben. Berichtet selbst auf dem Blog demnächst über eine Challenge zum Thema Investition in PV-Anlage vs. Investition in (Qualitäts-)Aktien. Hierbei geht es mir insbesondere um das Thema Opportunitätskosten. D.h. was hätten die Investitionskosten am Kapitalmarkt erwirtschaftet und wann hat sich die PV-Anlage amortisiert.

    Kannst du mir einige Details zu deiner PV-Anlage per E-Mail schicken? Sprich kWp, erzeugte Menge je Monat, Anteil Eigennutzung, Wartungs- und Instandhaltungskosten… Meinen Kontakt findest du auf meinem Blog.

    Viele Grüße,
    whirlwind.

  70. AvatarRüdiger

    Allerdings kann man mit den Sprüchen keinen Blumentopf gewinnen.
     
    Da kann ich dir nicht widersprechen 😉

  71. AvatarNico Meier

    @der Baum
    Habe mir West Fraser Timber mal angeschaut.
    Sieht wirklich gut aus.
    Der Holzpreis lag ende 2017 bei über 600USD heute liegt er bei 371 USD.
    Ist der Kursrückgang hier auschliesslich auf den gesunkenen Holzpreis zurückzuführen oder gibts da noch andere Leichen im Keller?

  72. Der BaumDer Baum

    @ M,
    Also ich, konnte nichts wesentlich relevanteres finden. Auch der Typ von West Fraser hat das als hauptgrund genannt.
    Unternehmen in dieser Branche haben kaum eine preissetzungsmacht. Sie verkaufen ihr Holz an den Großhandel zum weiterverkauf und bekommen meist den Preis den er Markt vorgibt. Das ist ähnlich wie z.b. in der Landwirtschaft. 
    Auf der anderen Seite liegt es an klassischen Nachfrage Zyklen wie im häuser Sektor. Sobald hier eine Schwäche vorliegt geht der Preis runter bzw bleibt man auf seinen waren sitzen.
    Die einzige Möglichkeit in dieser Branche erfolgreich zu sein, kannst du hinbekommen indem du erstens technologieführer bist, also immer die modernsten Werke hast.
    Eine weitere Möglichkeit die es noch gibt, und hier ist west fraser laut Aussage des Unternehmens typens relativ alleinstehend, du kannst einen integrierten Betrieb haben. das bedeutet, dass du nicht nur eine reine holzproduktion hast, sondern z.b. auch die restlichen Produkte  weiterverarbeitest. Das macht West Fraser. Das war auch einer der Gründe warum mir das Unternehmen gefallen hat. Damit hast du eine bessere Möglichkeit schwache marktphasen im Bereich Holz auszugleichen.
     

  73. Avatar-M

    @Baum
    Ja die verschiedenen Bereiche machen wohl Sinn. Jetzt haben wir wohl einen Zyklus mit schlechtem holzpreis (das wird immer wieder kommen was auch Chancen ergibt schwache Konkurenz evtl zu kaufen). Ich würde sagen, der letzte Vorbehalt den ich noch habe ist: wir haben auf der häuser/baubranche noch Boom und ich würde wohl warten wollen bis es sich dort Richtung Rezession bewegt. Das könnte WFT komplett runter reißen. Das Unternehmen an sich ist Tip Top. 
    Halt mich einfach auf dem Laufenden wenn du was für dich gefunden hast oder ne Meinung möchtest. Ich mag auch so kleinere Firmen.
     
    -M

  74. AvatarThorsten

    Schlechte Holzpreise wegen Stürmen und deshslb Überangebot. Es kommt der Tag , da machen sie unsere Carbonrollatoren aus Holz, Ende der fossilen und abbauorientierten Wirtschaft bedeutet Aufwertung nachhaltiger Quellen…
     

  75. Avatar42sucht21

    @Holz
    Hanf ist aktuell der viel versprechenste Ersatz von Hartplasti, Carbon und teils auch von Metall. Nicht Holz. THC freier Hanf…

  76. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @42sucht21,

    erstaunlicherweise habe ich heute am Tage auch den Artikel zu Lego und Hanf als Plastik- und Metallersatz gelesen. Mit Verwunderung las ich von dem alten Ford Hemp Car. Ich kenne zwar die Geschichte, wie und warum Hanf damals kriminalisiert wurde, aber da ging es ja um den medizinischen Wirkstoff.

    Den Hemp-Hype der Aktien-IPOs habe ich ausgelassen, aber mit der Sicht auf den altbewährten Werkstoff Hanf, sollte man vielleicht nochmal drüber nachdenken. 

    Aber wahrscheinlich gibt es keine etablierte Firma mit Dividende in dieser Branche…

    MS

  77. AvatarEx-Studentin

    @Thomas
    Die Anzahl potentieller Kandidaten ist da aus meiner Sicht zu gering. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umschaue, gibt es kaum Männer unter 30, die überhaupt Kinder wollen. Viele reden von “später mal”. Aber es geht trotzdem in die richtige Richtung: Ich sehe viele Väter mit Kinderwägen und meine männlichen Kollegen nehmen 2 Monate Elternzeit (auch, wenn viele in der Zeit renovieren oder im Garten schaffen..).
    @Thorsten
    Als Mann, der sich ums Kind kümmert, wird man sicherlich nicht blöd angeschaut. Zumindest würde mich das wundern.:) Aber gehe eher davon aus, dass man im Kindergarten von single-Müttern angeschmachtet wird..

  78. Avatar-M

    @Ex Studentin 
    Kann ja gleich mal drauf achten, wenn ich meinen Sohn hinbringe, bisher hab ich nichts gemerkt:-) vlt liegts auch an mir haha. 
    Ja, viele Väter nehmen 2 Monate Elternzeit, das hilft sehr die Bindung zum Kind zu Stärken (wenn man die Zeit dann auch nutzt)
     
    -M

  79. KievKiev

    @ Ex-Studentin
    Ich habe aktuell noch Urlaub, verbringe aber die Tage zu Hause. Meinen Sohn bringe ich gerade nicht zur Kita, da wir andere Sachen Unternehmen.
    Heutzutage bringen die meisten Männer die Kinder zur Kita oder holen sie ab. Es ist folglich nicht das Highlight des Tages, wenn ein Mann die Kita betritt. Es ist nicht so wie in der Cola Light Werbung leider…
    So viele Single Mütter gibt es auch nicht in der Kita. Zumindest nicht in meinem Umkreis. Ich kenne auch die Statistik, aber sie ist hier nicht so zu erkennen. Vielleicht treten Scheidungen später auf?
    Die Männer bringen oft die Kinder. Das liegt daran, dass viele erst relativ spät anfangen zu arbeiten und entsprechend lange arbeiten. Die Frau kann so selbst früher zur Arbeit und dann das Kind abholen. Das funktioniert für sie nur mit reduzierter Arbeitszeit. Oder die Kita Zeiten werden komplett verwendet. Das nutzen auch Kollegen von mir. Dann können beide mehr arbeiten. 
    Zumindest ein Monat der Elternzeit wird bei vielen im ersten Monat genommen. Da viele junge Menschen heute nicht mehr unmittelbar zu ihren eigenen Eltern wohnen ist dies auch sehr wichtig. Der zweite Monat wird dann für einen tollen Urlaub genutzt, oder ermöglicht der Frau eine gute Wiedereingliederung. Wir haben zweites genutzt, aber einen Roadtrip durch Europa hätte mir auch gefallen. Damals war der Weg aber noch nicht so klar wie heute. Wir hatten kein Eigenheim und haben so eher geschaut, dass ausreichend Geld für den Eigenanteil vorhanden ist. So war es am Ende möglich das MFH zu finanzieren.

    Das von Thorsten angesprochene beäugen kenne ich auch. In der Kita trifft man es eher nicht an. Bei Nachmittagskursen wie Schwimmen, turnen schon eher. Es ist nicht böse gemeint, eher unterstützend. Aber es nervt ein wenig, wenn man bereits zwei Kinder hat. Bei Nachmittagversnstaltungen sind die Männer deutlich in der Unterzahl. Die Kita kann man sich selbst aussuchen. Hier gibt es sehr große qualitative Unterschiede. Ich kann jedem empfehlen sich weit im voraus die Zeit zu nehmen sich die Kitas anzusehen. Engagement fällt einem meistens auf. Bei uns gibt es ein Wahlverfahren. Es ist nicht alles so fest und starr wie es scheint. Engagement auf beiden Seiten ist gefragt…

  80. AvatarKevin

    @Kiev: Deine Beiträge finde ich immer sehr interessant. Hast du bereits einen Leserbrief geschrieben oder in Erwägung gezogen mal einen zu schreiben?
     
    Würde mich wirklich interessieren, welche Konstellationen für dein jetziges Handeln verantwortlich sind.
     
    Viele Grüße
    Kevin

  81. AvatarThorsten

    @Ex-Studentin
    Äh, nee. Die Mütter sind in ihrer Hormonwolke gefangen, sie schmachten gar keine Männer an, sie hängen wie Kletten untereinander und ignorieren die Männer. Wehe die mischen Frauenthemen mit, dann wird es freundlich verhalten.  Die Frauen haben oft keine normale Stimme oder Sprache mehr. Sie sind auf die Kinder fixiert und bilden 5-Wortsätze in 3 Ton Sätzen ab. Statt Aussagesätzen, Fragesätzen , oft mit “wir”, damit meinen sie dann aber das Kind mit “du”.  Das ist wohl von der Natur so gewollt, ist nicht böse gemeint. Schlimm, wenn sie diese merkwürdige Sprache im Alltag nicht ablegen können. Die Männer sind etwas resistenter und wirken dann im Umgang mit den Kindern auf die Frauen unsensibel. Sie sprechen das Kind an und gehen mit ihm oberflächlich gesehen gröber um. Das könnte von der Natur auch so gewollt sein, wer weiß. Männliche Erzieher haben übrigens einen schweren Stand, die Leitung ist meist auch weiblich, männliche Vorstellungen von Erziehung haben fast keine Chance Einzug zu halten, die Pädadgogik bis einschließlich Grundschule ist oft total weiblich geprägt und Mänenr müssen sich unterordnen, es sei denn sie sind selbst der Leiter. Vom ewig im Kreis sitzen (Folter) bis Gucken von Barbiefilmen (auch Folter), wir haben alles schon durchgemacht und es zum Glück hinter uns. Kein Wunder, dass die Jungs es schwerer haben, das untere Schulsystem ist nicht für sie konzipert.

  82. AvatarFelix

    In der Wiwo wird, wie hier auch schon öfter, gefordert, dass “So werde ich Millionär” Schulfach werden müsste. Einmal angenommen, das käme so und in der 10. Klasse würde dieses Fach mit sagen wir 2 Wochenstunden angeboten.
    Dann stünden also insgesamt 80 Unterrichtsstunden zur Verfügung, in denen man in einer Klasse mit ca. 25 Jugendlichen im Alter von 15 – 16 Jahren, die bisher mit dem Taschengeld von ihren Eltern finanzielle Erfahrungen sammeln konnten, diese Thematik unterrichtet.

    Mit welchen Inhalten wären denn diese 80 Stunden schülergemäß und praxisbezogen zu füllen? Wie sähen Prüfungsfragen aus?
    Sollte später evaluiert werden, ob die Einser-Absolventen Millionär und die Sechser-Versager Bettler geworden sind?
     
    Ich bin gespannt auf eure Ideen und Vorschläge für’s Millionärs-Curriculum.

  83. AvatarHans-Georg

    Warum glaubt Felix, das Lehrer Schülern irgendwas sinnvolles beibringen können und wollen? Die meisten Lehrer sind verbeamtet und ausgelaugt (beides gleich schlimm), die meisten Schüler wollen nichts lernen – warum auch, gibt Wikipedia und Google!
    Warum glaubt Felix, das der zum Paternalismus/Sozialismus tendierende Staat Schülern beibringen will wie man den Kapitalismus richtig lebt?
    Der Staat will Untertanen, die sich leicht bevormunden und steuern lassen – und bei jedem Problem immer nach dem Staat schreien.
    Wäre das nicht so, wären die Leute willens selbstständig Entscheidungen zu treffen, hätten sie das schon längst getan anstatt immer nach mehr Steuern zu rufen und Parteien zu wählen die ihnen das Fliegen, Fleisch, Autobahn fahren, Autos etc. verbieten wollen…
     

  84. AvatarChrissie

    @Felix
    Als Vorschläge vielleicht Handyvertragsklauseln, Haushaltsbuch, Zuverdienstsmöglichkeiten, Berichte der Schüler über bisher vielleicht schon ausgeübte Jobs und deren Vor-und Nachteile, Autokauf ja oder nein und wenn gebraucht oder neu, Steuern, Rente, Zinseszins, Gesellschaftsformen, Aktien und Börse, P2P, Frugalismus, Minimalismus und FIRE, falls man Unternehmer auftreiben kann vielleicht ein paar Gastvorlesungen, ein paar „Unternehmer Arbeitsgruppen“ wie zB Kiosk etc., Vorstellen von Finanzzeitschriften, -blogs, Youtube Kanälen…
    Prüfungsfragen vielleicht zu den Sachthemen wie Steuern und Börse, aber zu viel prüfen und vor allem zensieren würde ich da eigentlich gar nicht, sonst nimmt man jemandem möglicherweise mit einer schlechten Zensur den Mut tatsächlich etwas in die Tat umzusetzen. Und viele Unternehmer waren ja angeblich früher nicht unbedingt gute Schüler 🙂

  85. AvatarChrissie

    @Hans-Georg
    Ich fürchte auch, dass der Staat das gar nicht möchte. Wer unabhängig ist braucht den Staat  kaum noch und die Politiker können die Stimmen nicht mehr mit Wahlversprechen erkaufen. Ich finde sowieso spannend, dass die Politik ein Umfeld herstellt, in dem die Schere zwischen Arm und Reich zu groß wird, und anstatt die Grundbedingungen zu ändern wird dann einfach jemandem „gerecht“ was weggenommen und jemand anderem gegeben. Treffen wird es letztlich mit großer Wahrscheinlichkeit den Mittelstand, der hat meistens die geringste Möglichkeit bzw. Know-how, seine Besitztümer in Sicherheit zu bringen. Mit Soli abschaffen und CO2 Steuer erfinden ist ja auch wieder ein super PR Programm für Steuern gelungen. Weil wer kann schon was gegen Klimaschutz sagen, da zahlen die Leute dann mit weniger Murren als beim Soli obwohl uns die wahrscheinlich ewig erhalten bleibt.
    Schön zu haben wäre so ein Schulfach dennoch, damit könnte die Schere zwischen Arm und Reich vielleicht auch etwas verringert werden.

  86. KievKiev

    @ Kevin
    Danke für Dein Interesse. Ich hatte einmal überlegt einen Leserbrief zu schreiben. Es fehlt mir aber noch ein zündendes Ereignis. Mein Weg ist nicht so spannend wie manche anderen. Ich bin aber insgesamt sehr erfolgreich darin meine Ziele zu verfolgen und zu erreichen. Ich könnte auch in absehbaren Zeitraum bei dem Maschinist einen Brief schreiben. Aber auch hier sehe ich nicht das durchschlagende Ereignis. Vielleicht bin ich eher der Generalist. Ich bin bei vielen Dingen dabei. Nicht ganz vorne, aber weit vorne. Falls ich das MFH neu bewerten würde, so käme ich der ersten Kiste bald nahe. Dadurch ändert sich aber der Cashflow oder der Lebensstil in keiner Weise. Zu der neuen Bewertung habe ich auch nur einen Teil beigetragen. Der Rest ging von alleine.
    Falls Du noch am Anfang Deines Weges bist empfehle ich Dir über Deine Wünsche und Ziele klar zu werden. Und die Deines Partners. Ich würde hier ortsunabhängig einfach nur definieren was für einen wichtig ist. Dann kannst Du schauen wie Du es am besten umsetzt. Mit einem klaren Ziel vor Augen kann man viel mehr erreichen als man denkt. Vor allem in einem längeren Zeitraum wie z.B. 10 Jahren.
    Playing With FIRE kann ich sehr empfehlen. Es beschreibt auch sehr stark meine Motive. Und Millionaire next Door. Ist this it? Ich würde gerne selbstständig etwas erschaffen ohne den Zwang Geld verdienen zu müssen. Solche Dinge gehen nur mit FI. Einen konkreten Plan habe ich nicht. Ich bin zufrieden, wenn ich nicht mehr dem Zwang unterliege Geld verdienen zu müssen. Dann habe ich alle Freiheiten das in dem Maße zu tun was ich möchte.
     

  87. AvatarChrissie

    @Felix
    Hab Immobilien vergessen. Vor/Nachteile Kauf, Miete, Vermietung, WG, Tiny Houses, Grundstücke, Kredite, Tilgung etc.

  88. AvatarBruno

    Es gäbe ja viel zu sagen, aus Zeitmangel greife ich nur mal etwas raus, was ich immer und immer und immer wieder lese, was gerade alle Journalisten immer wieder runterbeten ohne Auslegeordnung…
    “in dem die Schere zwischen Arm und Reich zu groß wird”
    Das ist das Lieblingsargument für Umverteilungsgelüste. Doch wohin führen diese im Endeffekt? Früher war die Schere in China relativ klein, heute ist die Schere enorm gross, grösser als bei uns. Ist das nun schlecht? Es geht heute der Mehrheit der Leute in China deutlich besser als vor 20,30 Jahren. Von daher ist die Diskussion um die Schere ein Irrweg. 
    Wichtig ist doch, wie es der Mehrheit heute geht. Wenn mein Nachbar Milliardär ist und ich nur Multimillionär, dann ist die Schere zwar gross aber wo liegt das Problem? 
    Im idealen Sozialismus gibt es keine Schere. Mir ist aber eine grosse Schere lieber, wenn es 95% deutlich besser geht als in einem Sozialismus, wo es allen schlecht geht. 
    Ich lebe lieber auf einer Welt, wo es viele Reiche gibt, als in einer Welt, wo es nur Arme gibt. Kein Problem wenn alle meine Nachbarn reicher sind, das ist doch positiv! Wenn es mir mal schlecht gehen sollte, werden mir Arme nicht helfen können sondern nur Reiche, ob direkt oder indirekt ist dann eine andere Frage.

    Na gut dann halt doch noch 2 Worte zur Bildung: Ich denke bei finanzieller und gesundheitlicher Bildung liegen die Probleme nicht am Wissen, bei Ernährung und Gesundheit gehe ich davon aus, dass 99% wissen, was gesund wäre (Obst, Gemüse, Bewegung etc.), und bei Finanzen wissen es im Grunde auch alle. Die Probleme liegen wo anders: Mangelnde Disziplin und Bequemlichkeit, vielleicht auch Süchte. Dies kann man in der Schule kaum lehren, wenn ist das Elternhaus da eher angesagt oder halt eben der harte Weg durch Selbsterkenntnis und Zielsetzungen. Jeder ist frei selbst zu entscheiden, was besser ist für ihn. Der bequeme Weg führt halt nun mal nicht zum besten Ergebnis.

  89. KievKiev

    @ Felix, Chrissie
    Vielleicht kann man eine Studie wie Millionair next Door für Deutschland erstellen und dann dieses Buch angelehnt an das Original durchgehen. Es könnte bei dem falschen Bild über Millionäre in den Medien der ideale Einstieg sein. Die Möglichkeiten ein Vermögen aufzubauen kann man nach dem Verständnis dafür durchgehen. Hier sieht man auch, dass die meisten Vermögen selbst aufgebaut werden und die Vermögenden relativ bescheiden leben. Das relativiert eventuell auch Neiddebatten um Erbschaften und Scheren zwischen Arm und Reich.

  90. AvatarChrissie

    @Bruno
    Ich glaube zwar schon, dass die Schere bei uns größer geworden ist, als sie schon einmal war. Ich sehe aber genau wie du die Lösung nicht im Wegnehmsozialismus. Und ich beneide auch nicht „die Reichen“ (ab wann auch immer das losgehen soll), im Gegenteil, ich finde es positiv, wenn einem die Möglichkeit gegeben wird, sein Leben erfolgreich zu gestalten.
    @Kiev
    Ich glaube, da hast du das Allerwichtigste genannt, was auch auf einen Finanzstundenplan gehören sollte: Ziele definieren und darauf hin planen. Sonst bleibt es oft beim Wunschdenken.

  91. KievKiev

    @ Chrissie
    Es gibt unterschiedliche Ziele. Jeder Schüler weiß wohl, dass er eine gewisse Note benötigt um weiterzukommen. Der Sinn oder das eigentliche Ziel fehlt aber meist. Das hat bei mir auch viel länger als die Schulzeit benötigt. Wir kennen alle die Sprüche, dass man für das Leben lernen sollte. Aber wer hat als Schüler daran so richtig geglaubt? Mein Studium war auch eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Es entsprach grob meinen Neigungen. Auch wenn ich keine Vorstellung von der Wirklichkeit hatte.
     

  92. AvatarChrissie

    @Bruno
    Ich mache da leider oft andere Erfahrungen, es ist erstaunlich wie viel Unwissen oft bei der Ernährung vorherrscht (Apfelsaft ist gesund. Datteln sind supi Zuckerersatz – ist ja auch fast kein Zucker drin. Fruchtzucker ist gesünder als Haushaltszucker etc). Dabei steht in jeder Zeitschrift beim Friseur was über Ernährung drin. 
    Aber wo soll das Wissen über Geld herkommen? Meine Eltern haben mir beigebracht, das Geld auf‘s Sparbuch zu packen. Aktien sind zu riskant. Kapitallebensversicherung braucht man und gegebenenfalls selbstgenutze Immobilie. Und der sympathische Berater verkauft einem noch nen Riester und dann war es das. Und das war schon das Mittelstands Know-how. Möchte nicht wissen wie der Informationsstand in den sogenannten bildungsferneren Schichten ist. Wenn man nicht zufällig jemandem begegnet, der einem sagt, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt, kommt man erst viel zu spät oder gar nicht selbst dahinter.
    @Kiev
    So ein Buch wäre sicher hilfreich um Vorurteile abzubauen und den Blick dafür zu öffnen, dass man es auch selber schaffen kann. Und den Neid in Motivation umzutauschen.

  93. AvatarChrissie

    @Kiev
    Ich meinte nicht unbedingt schulische Ziele. Aber wie du weiter oben geschrieben hast, mit einem klaren Ziel vor Augen kann man viel mehr erreichen als man denkt. Vielleicht ist es für die meisten Schüler noch zu früh, bereits klare Ziele zu haben. Aber man kann ihnen die Bedeutung eines Zieles vermitteln und vielleicht auch Wege, sich zu analysieren und ein Ziel zu finden, das zu einem passt. Den Kopf sozusagen öffnen für die Möglichkeiten, die einem die Welt bietet, wenn man sein Ziel gefunden hat und sich dahinter klemmt.

  94. AvatarRüdiger

    Mein Studium war auch eine Entscheidung aus dem Bauch heraus.
    War bei mir ähnlich. Dank meines Bergbau-Studiums bin ich zum “Universal-Dilettanten” geworden: Vorlesungen/Prüfungen in VWL, BWL, Recht, Bergrecht, Planung und Organisation, und und und. Interessanter und breiter kann ein Ingenieur-Studium kaum sein 😉

  95. AvatarKevin

    @Kiev: wirklich schade. Falls du es dir doch Mal anders überlegen solltest, werde ich den Artikel aber sehr wahrscheinlich automatisch lesen.
    Ja, bin noch ziemlich am Anfang. Nächstes Jahr wird das Depot aber wahrscheinlich 6-stellig werden.
    Bin gerade dabei mich beruflich etwas umzuorientieren, da meine Weiterbildung jetzt endlich durch ist.
    Mal schauen, was sich da so ergibt. Heute auf XING gleich 2 Anfragen bekommen.
    So richtige Ziele habe ich noch klar  definiert und das ist auch mein Problem denke ich. Aber mit der Methode alles überschüssige Geld in Aktien und ETF zu stecken bin ich schon vielen Leuten weit voraus. Ein Tagesgeldpuffer ist natürlich auch angelegt. Bin gerade wieder auf der Suche nach einer neue Chance am Markt.
    Wird es wieder ein Einzelinvest oder ein ETF?;)
    Auf der Arbeit witzele ich mit einer netten Kollegin immer das ich vor ihr in “Rente” gehe und sie ist gut 15 Jahre älter. Mal schauen wie das ganze ausgeht.

  96. KievKiev

    @ Chrissie
    Ich hatte kein großes Ziel vor Augen. Auch nicht im Studium. Bei der Abschlussfeier hat ein Professor eine sehr gute Rede gehalten. Hier ging es um Zeit und Glück. Ich fand es sehr interessant, aber habe es nicht in vollem Umfang verstanden. 
    Mir war nicht klar, dass ich mit einem normalen Job nach dem Studium und ein wenig Engagement ein Millionär werden kann. Von FI usw. ganz zu schweigen. Das kam leider erst viel später. Mit einem klaren Ziel vor Augen hätte ich vielleicht noch BWL parallel studiert. Interesse hätte ich an dem Fach auch gehabt. Zu meiner Zeit gab es als Vorbilder die Garagengründungen wie Microsoft, Google oder Apps usw. Hier war aber allen von uns klar, dass es nur Ausnahmen sind. Daher haben uns diese Beispiele nicht besonders angespornt. Es fehlte der Glaube.
    Das Beste war ja auch, dass ich bereits ein paar Millionäre kannte. Das Buch Millionair next Door beschreibt sie sehr treffend. Ich wusste damals nur nicht, dass es (Multi)Millionäre sind. Für mich waren es nur Handwerker… Hier hätte mir ein wenig Aufklärung in jüngeren Jahren gefallen. Da wäre ich wohl Handwerker mit eigenem Betrieb geworden. 😉

  97. AvatarFelix

    In der Wiwo meint man zu dem Thema Schulfach “So werde ich Millionär”:
    Nie war in D der Leistungsgedanke so verpönt wie heute. Wer viel verdient, gilt nicht nur der SPD und den Linken als suspekt. Das sorgt für fatale Anreize.
    Befragt man Schüler nach ihren Berufswünschen, so erhält man schon mal die Antwort Hartzer, nie aber Millionär. Reiche sind nämlich schlechter angesehen als jene, die dem Staat auf der Tasche liegen.
    Statt sich über Leistung selbst etwas aufzubauen, möchte man in D bequem im Sozialismus leben: Billige Mieten, kostenlose Bildung, stressfreier Job am besten beim Staat, Frühruhestand.
     

  98. AvatarChrissie

    @Kiev
    Das man mit einem normalen Job Millionär werden kann, habe ich leider auch erst zu spät mitbekommen. Das Buch Millionaire next door finde ich sehr eindrucksvoll. Ich glaube auch, dass eine solide Handwerksausbildung gar nicht das schlechteste ist. Man kann viel selber machen und könnte wahrscheinlich in vielen Ländern Arbeit finden. 
    Angenommen, man würde also gerne Millionär werden, so wäre dies ja schon mal ein gutes Ziel. Da die meisten Menschen in normalen Jobs das aber eher für unmöglich halten, wird es für sie eher eine Wunschvorstellung bleiben. Ich weiß gerade nicht mehr, wer das nochmal gesagt hat: egal ob du glaubst du kannst es schaffen, oder ob du glaubst du kannst es nicht schaffen – du hast Recht.
     
    @Felix
    Das scheint so zu sein. Viele möchten mit den teuersten Status Symbolen beeindrucken, aber gleichzeitig ist Reichtum verpönt.

  99. AvatarRüdiger

    … möchte man in D bequem im Sozialismus leben:
     
    Sieht man schon an den Wahlergebnissen: Kein Bundesland, wo die Partei “Die Linke” nicht die absolute Mehrheit hätte 😉

  100. KievKiev

    @ Kevin
    Wie lange arbeitest Du schon? Ein 6Stelliges Depot ist sehr gut. Hiermit hast Du bereits sehr viele Möglichkeiten. Was möchtest Du erreichen? Wie stellst Du Dir ein ideales Leben vor? Möchtest Du ein Eigenheim erwerben, ins Ausland oder eine andere Stadt ziehen? Mit 100k kannst Du bereits 4 Jahre ohne Einkünfte bei 2000€ im Monat leben (ganz simple gerechnet…). Oder 8 Jahre bei 1000€. Ich hatte damals um die 150-180k gespart als ich das MFH erworben habe. Das hat bei mir den weiteren Anschub gebracht.Wie sieht es mit einer Familie aus? Mein Ziel ist die FI. Ich werde allerdings in Teilzeit weiter arbeiten. Ich habe hier einen konkreten Zeitplan für mich gefunden. Dieser hängt nicht von der FI ab sondern anderen Faktoren. Ein Vermögen hilft besonders bei einer Familie. Du hast so viel mehr Freiheiten als ohne. Für mich hat die frei verfügbare Zeit einen wesentlich höheren Stellenwert als es früher der Fall war.Ich kann Dir auch Die Zellen vom Finanzwesir empfehlen. Vielleicht gibt es ein Lesertreffen in Deiner Region. Hier kannst Du direkt Menschen antreffen, die ähnliche Interessen haben.

  101. Avatar-M

    @Schüler etc
    Mein Kumpel ist Lehrer und er hat natürlich auch Schüler, die es wohl später schwer haben werden. Viele wären aber sehr engagiert und wollen später was erreichen. 
    Er will auch mit einem Kollegen eine AG auf die Beine stellen zum Thema finanzen und aktien. Hier können dann interessierte Schüler sich weiterbilden. Er sagt, dass diese Angebote von vielen Schülern genutzt wird, obwohl es außerhalb des normalen Unterrichts passiert.
    Seine Frau ist auch Lehrerin und berichtet gleiches.
     
    Ja, es ist wiedermal nur eine kleine Quelle, aber ich kenne nur die 2 Lehrer… und ja, auch Lehrer merken, dass bestimmte Dinge im Lehrplan zu kurz kommen.
     
    -M

  102. AvatarKevin

    @ KevinWie lange arbeitest Du schon? Ein 6Stelliges Depot ist sehr gut. Hiermit hast Du bereits sehr viele Möglichkeiten.
    Ich habe 2011 meine Ausbildung angefangen, diese dann 2014 abgeschlossen und durchgehend beim gleichen Arbeitgeber gearbeitet. Verdiene für dort für bis vor kurzem nur mit einer Ausbildung ziemlich gut. (35h Woche, IG Metall)
    Habe vor kurzem aber endlich mal eine Weiterbildung absolviert und diese vor gut 2 Monaten bestanden. Was sich auch als ganz glücklich erweist, da bei uns kurzfristig eine große Entlassungswelle kommen wird. Es hieß vor ein paar Monaten ca. 220 Leute von 1000 müssen gehen. Genaueres ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Das sehe ich aber durch meinen jetzigen Stand (fettes Depot, Tagesgeldpuffer und recht niedrige Ausgaben) sehr gelassen. Ich sehe es eher als Chance meine Komfortzone zu verlassen.
    Meine momentane Aufgabe im Betrieb erfüllt mich einfach und ich möchte schon länger wechseln. Intern hat es vor kurzer Zeit leider nicht geklappt. (war vllt. in der jetzigen Situation sogar besser?…)
    Was möchtest Du erreichen? Wie stellst Du Dir ein ideales Leben vor? Möchtest Du ein Eigenheim erwerben, ins Ausland oder eine andere Stadt ziehen? Mit 100k kannst Du bereits 4 Jahre ohne Einkünfte bei 2000€ im Monat leben (ganz simple gerechnet…). Oder 8 Jahre bei 1000€. Ich hatte damals um die 150-180k gespart als ich das MFH erworben habe. Das hat bei mir den weiteren Anschub gebracht.
    So einen richtigen Plan habe ich da noch nicht. Ich arbeite gerne mit Excel und Zahlen, tendiere daher gerade Richtung Controlling. Abläufe zu optimieren finde ich aber auch sehr spannend. Jobs in Richtung Prozessoptimierung kämen daher für mich auch in Frage. Mal sehen hatte gestern Kontakt mit einem Headhunter auf XING, der sich nochmal bei mir melden wollte. Eventuell ergibt sich ja da was. Ausland ist für mich definitiv eine Option. Tendiere da eher in die nördlichen Länder (Schweden, Norwegen, etc.) Bin nicht so der Typ, der dauerhaft am Strand in der Sonne liegen kann…
    Wie sieht es mit einer Familie aus? Mein Ziel ist die FI. Ich werde allerdings in Teilzeit weiter arbeiten. Ich habe hier einen konkreten Zeitplan für mich gefunden. Dieser hängt nicht von der FI ab sondern anderen Faktoren. Ein Vermögen hilft besonders bei einer Familie. Du hast so viel mehr Freiheiten als ohne.
    Familie ist noch nicht geplant. Mit meiner Freundin bin ich jetzt fast ein Jahr zusammen und da finde ich es dann doch etwas früh für Kinder. Ich liege da aber glaube ich auch noch ganz gut in der Zeit, werde dieses Jahr 27. Bin ca. Jennys Alter (auch bekannt als Ex-Studentin). LG an dich, habe gestern einen interessanten Artikel auf deinem Blog gelesen.
    Für mich hat die frei verfügbare Zeit einen wesentlich höheren Stellenwert als es früher der Fall war.Ich kann Dir auch Die Zellen vom Finanzwesir empfehlen. Vielleicht gibt es ein Lesertreffen in Deiner Region. Hier kannst Du direkt Menschen antreffen, die ähnliche Interessen haben.
    Ja Zeit ist so ein Ding, davon habe ich momentan gefühlt auch zu wenig. Durch den Zusammenzug mit meiner Freundin hat sich mein Arbeitsweg leider deutlich verlängert. (von 15 Min auf 30-45 min pro Strecke) -> weiterer Grund für den Jobwechsel. Wir wohnen relativ zentral in der Stadt, Jobs gibt es also im Umkreis genug. Dafür hat die Wohnung für uns beide ein deutlich besseres PL-Verhältnis. Mal sehen wo die Reise hingeht.
    Ja, das habe ich auch schon gesehen, es gab aber leider nichts in meiner direkten Nähe. Werde zeitnah mal gucken, ob es was in meiner Nähe gibt.
    Vllt geht’s auch mal zum Finanzbarcamp nach Hamburg, das ist recht nah dran 😉

  103. AvatarGurki

    Was hier für ein Quatsch geschrieben wird… Mit nem normalen Job zum Millionär. Ja, dann habt ihr mit eurem asketischen Leben 1 Mio auf dem Konto gespart und müsst danach weiterhin asketisch leben. Der Hammer! Das ganze Leben nur gespart und eingeredet “das brauch ich alles nicht”.

    Anstatt euren “Verbrauch” von Geld zu minimieren, solltet ihr viel lieber euer Einkommen erhöhen. Den Arbeitgeber wechseln bringt meist 10-100%+ mehr Gehalt. Das wäre eine weitaus nützlichere Stellschraube, anstatt Waschmittel selbst herzustellen 😀

    Oder eben das Unternehmertum. Denn da kann man – wenn man erfolgreich ist – deutlich mehr als 1 Mio erreichen und dann muss man auch nicht mehr asketisch leben.

    Jeder der an eine Million und mehr denkt, denkt doch eher ans Leben im Saus und Braus oder nicht? Zumindest ist das meine Sichtweise. Darum würde mir auch keine 1 Mio reichen.  Ich denke mit 5 Mio kann man super leben. Da kann man dann auch aufhören mit dem Arbeiten und kann sich das Waschmittel kaufen, anstatt es selbst herstellen zu müssen.

    Sparen? Gerne! Investieren? Sehr gerne! Asketisch leben? Absolut nein Danke!
     

  104. AvatarMarie

    Jaja, hier zeigt sich der typische “Sozialneid”, der in Deutschland herrscht.
    Seit der Mensch aufrecht gehen kann hat es immer Arme und Reiche gegeben. Und ob Reiche wirklich glücklicher leben als Arme bezweifel ich. In meiner eigenen Verwandtschaft gab es mehrere sehr reiche Familienmitglieder, die an sich selbst und anderen sehr gegeizt haben. Getreu dem Motto: Von den Millionären kann man das sparen lernen 😉
    Ich bin absolut für Gerechtigkeit und gegen berufliche Ausbeutung. Ich halte auch unser bisheriges Rentensystem (Generationenvertrag) für gut. Es würde so auch noch die nächsten Jahrzehnte funktionieren wenn man nicht sog. versicherungsfremde Leistungen aus dem Rententopf bezahlen würde.
    Da hier immer wieder das Thema Spitzenverdienst von Piloten angesprochen wird kann ich mir den Kommentar nicht verkneifen, dass gerade die Piloten, die bei Billig-Fluggesellschaften arbeiten (müssen) kaum mehr verdienen als ein Kassierer an einer Billig-Supermarktkasse.

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