Die Rente wird immer knapper. Aber die Menschen tun zu wenig

Mit Aktien oder ETFs kannst du deine Rente gewaltig aufbessern. Wer besonders eifrig ist, kann genüßlich früher in Rente.

Es ist allseits bekannt, dass die Altersarmut zu einem zunehmenden Problem wird. Aber es wird dagegen zu wenig getan. Das ist leider so. Ich habe schon versucht, Leuten mit einem Ausgabenproblem zu helfen. Da ist kaum etwas zu machen. Sie haben gedankliche Betonwände.

Beim Einkaufen werden nur Markenprodukte gekauft. Fertiggerichte. Teure Mineralwässer. Zum Teil wird Essen nachhause bestellt. Bei wichtigen Alltagsverträgen fliegt das Geld zum Fenster raus: Handy, Strom, TV, Internet, Abos… Der Urlaub muss einen hohen Standard haben. Das Potenzial ist da. Es wäre wirklich groß. 200 oder 400 Euro pro Monat sind bei einigen Familien schnell möglich einzusparen. Aber man will keine Einschränkungen auf sich nehmen. Noch nicht mal wollen sich die Leute die Zeit nehmen.

Sie sagen dann: “Ich arbeite hart. Ich hab mir das verdient.” Und was ist im Ruhestand? Von ihrer Rente werden sie kaum leben können. Heute sehen wir nur den Beginn der Altersarmut. Die Zahlen werden steigen. Das ist seit Jahren bekannt.

Wenn ein Habenichts in die Rente kommt, dann reicht das vielleicht gerade noch für Ernährung, Wohnen und medizinische Versorgung. Vielleicht noch nicht mal das. Teure Klamotten, neue Autos und Urlaube sind dann nicht mehr drin. 

Das “hart arbeiten” ist doch emotional aufladende Rhetorik. Sie wollen einfach nichts ändern. Wenn schon heute das Geld knapp ist, wie soll es dann erst im Alter sein? Wer in der Großstadt wohnt, kann in vielen Fällen das Auto abstoßen. Manche Familien haben zwei oder gar drei Autos. Sind die alle nötig? Sie sagen ja. 

Die SUV-Verkäufe gehen durch die Decke. Dabei sind das Spritfresser. Das Parken in den verstopften Innenstädten wird mit den SUVs zur Qual. Alle stöhnen über die schmutzige Luft, aber auf die Autofahrten will niemand verzichten. Die großen Reifen sorgen für besonders viele Schmutzpartikel in der Luft (Feinstaub), die dann in der Lunge landen und Krebs verursachen können. 

Warum nicht sofort das Auto abstossen? Und mit dem ÖPNV oder Rad zur Arbeit (wenn das möglich ist). Die Zahl der zugelassenen Autos nimmt jedenfalls zu. Weder an den Geldbeutel noch die Umwelt wird offensichtlich gedacht. 

Wenn du als Rentner mit etwas weniger als der Hälfte deines jetzigen Nettos auskommen musst, wird es schwierig für alle, die nicht planen. Neurentner bedenken womöglich nicht, dass sie von ihren Renten auch noch Krankenkassenbeiträge unter Umständen sogar Einkommensteuer bezahlen müssen. Auch die Riester Rente ist sozialversicherungs- und steuerpflichtig. 

Die Leute heute jammern angesichts des Immobilienbooms: “Wenn ich vor 20 oder 30 Jahren nur billig eine Immobilie gekauft hätte…” Aber in manchen Phasen musste ein Zins von 10, 15 oder 17 Prozent bezahlt werden. Die hohen Zinsen können einem den Hals zuschnüren.

Viele Menschen müssen mit 600, 800 oder 1.000 Euro im Monat Rente auskommen. Es werden schon 100 Milliarden des 360 Milliarden Euro umfassenden Staatshaushalts in die Rente umgeleitet. Der Steuerzahler muss also in die Tasche greifen, um den Rentnern zu helfen. Wie soll das erst in 20 oder 30 Jahren aussehen? Wenn die Leute nicht aufwachen, ist ihnen nicht mehr zu helfen. Es müsste ihnen schon heute Angst und Bange werden.

Andere Länder wie Japan oder Norwegen haben Staatsfonds, in denen tatsächlich Geld steckt und die Rendite bringen. Das sieht dann schon anders aus. Die Rendite stabilisiert das System.

Die Deutschen hätten im Prinzip wie die Norweger Aktien wie verrückt kaufen können. Sie hätten einen Staatsfonds aufbauen können. Aber mit Aktien haben die Deutschen wenig am Hut. Dabei sind sie die Lösung. Was jeder tun kann: Ein simpler ETF- oder Aktien-Sparplan in jungen Jahren starten und das dann durchziehen.

Hier ist mein neues YouTube-Video von gestern:

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Kiev
2 Jahre zuvor

@ Tim
“Ich arbeite hart. Ich hab mir das verdient.”
Sparen wird oft mit Verzichten in Verbindung gebracht. Das Gegenteil ist oft der Fall. Ich bin erst heute über ein Alexa Angebot gestolpert. Für 22€ gibt es bereits ein kleines Multimedia System. Ich habe überlegt, ob es etwas für das Kinderzimmer ist. CDs gehen oft kaputt, so dass wir bereits eine Streaming Variante ins Auge gefasst haben. Der Preis ist sicher sehr günstig, aber…..
Wie kann ich ein System, mit dem man sprechen kann, kindertauglich machen? Sie sollen keine Abos abschließen können,  keinen ungewollten Content abspielen usw.? Das vermeintlich einfachere System ist in seinen Gesamtkosten günstiger als Alexa. Auch wenn es etwas mehr als das doppelte kosten würde.
Falls unsere Wohnung 30% größer wäre, so würde sie mehr Geld kosten, Nebenkosten verursachen und hätte mehr Fläche zu reinigen und Instand zu halten.
Ich habe ein älteres Trekking Rad. Ich kann hiermit 30 kmH fahren und muss mir keine Gedanken zu Diebstahl machen. Das ist befreiend. Es gibt leichtere und schönere Modelle. Falls ich eins hätte und es würde geklaut, so würde es Kosten verursachen. Auch als Millionär würde es mich nerven, wenn das Rad weg ist. Ich würde dann vielleicht ohne Rad an einem Standort stehen, müsste ein neues Rad besorgen und hätte Aufwand. Auch wenn das Geld keine Rolle spielt.
Falls bei der größeren Wohnung eine Putzfrau ins Spiel kommt und Geld keine Rolle spielt, so hat man dennoch Aufwand. Eine Putzfrau muss man auch finden, Zeiten zum Reinigen vereinbaren und Absprachen führen. Das verursacht Kalendereinträge und es belastet auch etwas. Wir hatten eine Putzfrau und hätten auch gerne wieder eine. Sie muss sich allerdings von Nutzen/ Aufwand für uns lohnen. Das ist tatsächlich nicht so einfach.

Insider
2 Jahre zuvor

 selbst (gemeinsam)  kochen/ grillen  und einen guten wein dazu trinken , das essen schön anrichten, noch einen Nachtisch dazu und als Ausklang Kerzen und ein Spiel oder guter Film. Bringt unter Umständen  mehr Qualitätszeit zusammen als ein Restaurant Besuch / Kino oder coacktail trinken . 
Auch Picknick geht günstig und kann sehr viel Spaß machen ist sogar was besonderes . Bei Zoobesuchen nehmen wir uns  immer leckere Sandwich und Obst mit , statt teuer vor Ort die oft mittelmäßige Kost zu essen .
So gibt es sicher zahlreiche Beispiele durch die man Geld sparen kann , ohne wirklich Lebensqualität einzubüßen. Unter Umständen kann man sogar wie von kiev beschrieben davon profitieren , indem man sein sozial leben stärkt .was fallen euch noch für Beispiele ein ?
 
 
 
 

Lithium85
2 Jahre zuvor

Danke für deine Beiträge Tim.
Ich habe schon häufig im Bekanntenkreis das Thema privates Vorsorgen angesprochen, ohne direkt Aktien zu erwähnen (die resultierende Abneigung wäre zu stark und die Diskussion im Keim erstickt). Die meisten waren erschrocken wie wenig Rente in etwa übrig bleibt, zusätzliche Versteuerung, Krankenkasse, das ist vielen nicht klar, diese Unkenntnis ist mir schon unverständlich und ein Grauen. Aber es folgt für die Leute keine Konsequenz daraus, entweder ist es in zu weiter Ferne oder das Vertrauen in den Staat zu groß, es wird schon alles gut. Nein, gar nichts wird gut… Altersarmut existiert jetzt schon großflächig, die Mieten steigen, die Pfandflaschensammler wachsen in der Anzahl. Die Vorstellung der Zukunft kann Bedrücken.
Ich bin froh diesen Blog gefunden zu haben, ich lege rund 50% meines Nettos an, ich habe noch nie verkauft. Groß auf etwas Verzichten muss ich trotz der Sparrate nicht, als langjähriger Student war ich weniger gewohnt. Dein gebetsmühlenartiges Wiederholen deiner Prinzipien helfen einen am Ball zu bleiben. Immer altbewährtes. Keine neuen Trends, kein smart Beta, keine Derivate, kein zocken, keine jagt nach der schnellen Rendite. Top

vonaufdenboden
2 Jahre zuvor

@Kiev
Wieviel bezahlt ihr die Stunde?
Ich bin am Überlegen, einen kleinen Nebenjob anzunehmen.
Gruss
vonaufdenboden

Ralf
2 Jahre zuvor

Ein guter Artikel. Allerdings:

“Beim Einkaufen werden nur Markenprodukte gekauft. Fertiggerichte. Teure Mineralwässer. Zum Teil wird Essen nachhause bestellt. Bei wichtigen Alltagsverträgen fliegt das Geld zum Fenster raus: Handy, Strom, TV, Internet, Abos… Der Urlaub muss einen hohen Standard haben. “

Ich sehe das zumindest hier bei uns in der Region nicht so. Viele Leute kaufen kostenbewusst ein und die Discounter sind gut besucht. Das billige Mineralwasser ist oft schon fast völlig ausverkauft, wenn ich Abends hinkomme. Scheint eher ein Problem in Großstädten und Single-Haushalten zu sein. Familien werden meist naturgemäß zum Sparen gezwungen damit die Kohle reicht.

Das Thema Rente wird vielleicht doch auch etwas zu schwarz gesehen. Warum?

Die Arbeitsproduktivität insgesamt wird auch in den kommenden Jahrzehnten weiter steigen. Investitionen in Bildung, Digitalisierung, Innovationen und Infrastrukturen fördern den Prozess. Hier muss noch mehr passieren. Das Problem der so hochgelobten E-Mobilität ist zum Beispiel, dass ein großer Teil der Wertschöpfung im Ausland erfolgt. Volkswirtschaftlich nicht gut.

Und der Empfängerkreis von Sozialleistungen darf nicht aufgebläht werden durch politische Fehlentscheidungen und Versprechungen. Dann bleibt Rente auch künftig finanzierbar.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

“Sparen” ist ein hässliches Wort. Es klingt nach Verzicht auf Lebensqualität und Askese … nicht sehr attraktiv. Es ist eine sehr persönliche Sache, wie jeder damit umgeht, abhängig von Einkommen, Bedürfnissen, Wünschen, Zielen, … Altersarmut vermeiden sollte eigentlich jeder schaffen können, der halbwegs gut verdient. So wie die meisten hier, die gut bis sehr gut – vielleicht bis extrem gut – verdienen. Finanzielle Freiheit, besonders in jungen Jahren, ist schon wieder eine ganz andere Hausnummer!
Mir persönlich ist gar nicht so bewusst, dass ich spare. Es geschieht zwangsläufig, ohne Einschränkung und ganz nebenbei. Es könnte damit zusammenhängen, dass ich für den zusätzlichen “Glücksgewinn” durch weiteren Konsum, sehr schnell den Sättigungspunkt erreiche. Vieles von dem Firlefanz, für den ich mein Geld verschwenden könnte, empfinde ich mittlerweile als Last. Das Auto ist für mich nur ein notwendiges Übel. Spaß am Auto oder am fahren habe ich nicht. Entsprechend bescheiden ist mein fahrbarer Untersatz. Essen und trinken kann ebenfalls verdammt ins Geld gehen, besonders wenn man gerne gut isst und trinkt. Wenn man selber nicht in der Lage ist, oder vielleicht keine Lust hat, etwas Leckeres zu zaubern, bleiben leider nur die “Schlemmertempel”. Wir kochen und essen lieber zu Hause. Wir haben es ausprobiert: Niemand trifft unseren Geschmack so gut wie wir, egal wieviel Sterne der Koch auch hat. Sich mit weniger Wohlgeschmack zufrieden geben und auch noch teuer dafür zu bezahlen, wäre absurd.
Klamotten können sehr teuer werden, besonders wenn man immer mit der neuesten Mode gehen und “repräsentieren” will. Zum Glück haben wir diese Zwänge nicht. Wir nutzen unsere Kleidung so lange, wie sie funktioniert und nicht abgetragen aussieht … also viele Jahre. Neue Stücke gibt es nur bei tatsächlichem Bedarf. Um ehrlich zu sein, Klamotten und Schuhe kaufen ist uns ein Greuel.
Urlaub ist für viele auch ein wichtiger Faktor. Wir verbringen unseren Urlaub dort, wo wir die höchste Lebensqualität finden. Am Ort mit dem größten Wohlfühl- und Erholungsfaktor – in unserem Zuhause und unserem Garten. Fernreisen wollen und brauchen wir nicht mehr. Ziele in der näheren Umgebung sind interessant und spannend genug. Das freut auch unsere Haustiere, wenn sie nicht zu lange alleine sind.
Wie gesagt, wir verzichten auf nichts und Monat für Monat bleiben trotzdem Überschüsse an Geld. Ganz automatisch. Das Geld wird angelegt in ETFs und Aktien. Fürs Alter.

Lithium85
2 Jahre zuvor

Ralf
“Das Thema Rente wird vielleicht doch auch etwas zu schwarz gesehen. Warum?”
Hab ich was verpasst? Ist Besserung in Sicht? Ich bin ganz Ohr ;).
Ich finde die Aussichten katastrophal. Vielen Arbeitnehmern droht Altersarmut (welt.de/politik/deutschland/article108932715/Von-der-Leyens-dramatische-Altersarmut-Prognose.html&ved=2ahUKEwiYiN2gqILmAhVG3aQKHSuZDUkQFjAAegQIAxAB&usg=AOvVaw1ZXjaDyKAtSf4Zo8m57YF9&ampcf=1&cshid=1574580225235) selbst bei überdurchschnittlichem Brutto kommt nicht viel bei rum. Der Artikel ist von 2012, ändert aber nichts an seiner Message, nur die heutigen Mieten hatte in dem Ausmaß damals wohl auch keiner im Blick…Es ist außerdem “in” zu studieren, ohne Abitur geht eh nicht mehr viel, es wird immer später angefangen zu Arbeiten.
Vielleicht habe ich ja was Übersehen.
“Arbeitsproduktivität” wird steigern… Also naja, die Menschen werden nicht belastbarer oder produktiver, im Gegenteil, die Belastbarkeit und Aufmerksamkeitsspanne sinkt, Technologie sei Dank. Ja klar, durch KI und Automatisierung kann ein einzelner soviel produzieren wie zuvor zehn Arbeiter, super, das bedeutet auch, dass die fehlenden neun nicht eingestellt sind und nicht in die Rentenkasse einzahlen. Automatisierung bringt nur den Inhabern Gewinn.

Hanna
2 Jahre zuvor

Guten Morgen Tim,
ich habe mir gerade dein neues Youtube Video zum Thema Riester vs ETF Sparplan angesehen. Mit ein paar Tricks kann man seinen Riester optimieren, so dass dieser am Ende besser als ein klassischer ETF Sparplan abschneidet. Eine gute Beschreibung dazu findest du z.B. hier: https://www.finanzen-erklaert.de/pimp-my-riester-rente/
Schönen Sonntag noch
Hanna

Nico Meier
2 Jahre zuvor

“Arbeitsproduktivität” wird steigern… Also naja, die Menschen werden nicht belastbarer oder produktiver, im Gegenteil, die Belastbarkeit und Aufmerksamkeitsspanne sinkt, Technologie sei Dank. 
Wir haben zurzeit mehrere Burnout fälle in unserer Firma. Man würde denken es habdle sich bei den Burnoutkanditaten um Menschen ü50 aber weit gefehlt. Einer der betroffenen ist ü50 die anderen alle unter 30.
Scheinbar sind viele der jüngeren Generation nicht mehr so belastbar. Ich bin kurz vor 40 und merke in der Zusammenarbeit mit vielen Jüngeren Stressanzeichen. Wenn ich die darauf aufmerksam mache und frage wie sie ihre Freizeit verbringen stelle ich fest, dass in der Freizeit kaum wirklich erholt wird. Da jagt der eine Event den nächsten und dann fehlt die Energie für die Arbeit.

Kiev
2 Jahre zuvor

@ vonaufdenboden
Wir sind aktuell noch keine Millionäre  Das Thema würde mich aber auch mit vielen Millionen nerven. Ich benötige in dem Ferienhaus eine zuverlässige Putzfrau. Ansonsten kann ich es nicht lange gut vermieten. Die Abhängigkeit nervt definetiv. Als Millionär müsste ich es vielleicht nicht vermieten. Dennoch würde ich gerne ein ein sauberes Haus bei der Anreise vorfinden. Hier stellt sich nicht die Frage was wir bezahlen. Wir müssen erst einmal jemanden finden. Der Preis war bisher immer in Ordnung. Ich zahle auch schon einmal mehr in der Hoffnung auf Konstanz und Beständigkeit.
An unserem Wohnort in Deutschland haben wir seid einiger Zeit keine Putzfrau mehr. Die Größe hält sich in Grenzen. Wir können es auch selbst erledigen. Eine gelegentliche Unterstützung wäre schon interessant. Die Kinder bringen gerne Dreck aus dem Garten rein usw. Wir könnten nach Pareto leicht 80% sauber halten. Die 20% würde ich gerne auslagern. Wir hatten schon zwei Putzfrauen. Aber so richtig zufrieden waren wir nie. Der Preis wird hier auch vorgegeben. Du wohnst doch in der Schweiz? Ich betrachte gerne auch Mal die gesamten Kosten. Die Reinigungskraft sollte aus der Region kommen. Wie Du siehst haben wir seltsame Vorstellungen.
Zuverlässigkeit ist uns hier wichtig. Wir hatten oft einen Ausfall, wenn wir die Hilfe am meisten benötigt haben. Nach dem Urlaub wurde nicht die Wohnung gereinigt. Oder vor einem Familienfest. Das durften wir zu all den anderen Dingen dann auch noch erledigen. Da stellt man sich dann die Frage, ob man die Reinigung überhaupt braucht. Das sind natürlich Luxusprobleme, aber wenn ich einen Service in Anspruch nehme, muss er auch entsprechend funktionieren.
Ich bin schon durch Südamerika gereist. Da fühlt man sich als deutscher Student teilweise wie ein Millionär. Ich habe kein Problem andere daran nach eigenem Ermessen teilhaben zu lassen. Wenn man sich aber über den Tisch gezogen fühlt, ist man sauer. Auch wenn die Summe einem eigentlich egal sein könnte. Da wird es einem Millionär nicht besser gehen. Stelle Dir einmal vor, alle Deine Freunde helfen Dir nur, weil Du sie so gut bezahlst oder beschenkst? Das ist für mich eine grausige Vorstellung. Ich helfe Freunden unentgeltlich und bekomme auch Hilfe.
 

2 Jahre zuvor

Sparen ist ein temporärer Verzicht, um ein gewisses Ziel zu erreichen. Viele, die dieses Ziel dann erreicht haben, sparen oft dennoch weiter, weil sie sich daran gewöhnt haben.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Automatisierung bringt nur den Inhabern Gewinn.
 
Innovationen und Automatisierung haben das primäre Ziel, möglichst viele der lästigen und kostenintensiven “human resources” los zu werden. Das steigert den Gewinn der Unternehmen und damit der Inhaber. Nur die Besten sind für den (Arbeits-)Markt von Interesse. Oder bei geringqualifierten Jobs halt die, die für einen Teller warme Suppe arbeiten – bis man sie auch endlich wegrationalisieren kann. Um den Überschuss an nutzlosem Pöbel soll sich bitte “die Gesellschaft” kümmern. Der “Markt” trägt dafür keinerlei Verantwortung  😉

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Um den Überschuss an nutzlosem Pöbel soll sich bitte “die Gesellschaft” kümmern.
Diese Leute stellt dan der Staat an und nennt es öffentlichen Dienst. 😉

guter-verwalter
2 Jahre zuvor

 
 
 
@Ralf:
“…sollte nicht aufgebläht werden.”
Die Presseberichte aus der Politik signalisieren einen anderen Weg:
– Google mal “Ralph Boes Hartz IV”. Wer soll denn ein BGE bezahlen, wenn nicht alle? Sehe ich bei einem Arbeitsverweigerer nicht ein.
– Ein Wort: Grundrente/ Respektrente. Die mediale Mobilisierung für zukünftige parlamentarische Mehrheiten dazu läuft diesbezüglich ja schon.
– Offizielle Staatsquote in der BRD nahe 52%; Tendenz steigend. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6769/umfrage/staatsquoten-der-eu-laender/)
– – – – –
@Nico Meier:
Beim ‘early-burnout’ der Erwachsenen bleibt es leider nicht: Die Kinder werden gleich mit ge-/zerstört. Wenn man immer nach der Lebensstandard-Inflation des Nachbarn schaut, die leeren Glücksversprechen der Werbung aufsaugt und sein finanzielles ‘Neues Normal’ zunehmend erhöht (d.h. mehr Ausgaben hat), müssen beide Eltern ihr Leben arbeitend verbringen. Dann bleibt nur noch: Verantwortung für Kinder outsourcen; Aktivität bewirken, dass die störenden Kinder dann ihre Klappe halten und beschäftigt sind. Die Nähe und Liebe bleibt auf der Strecke und die Kinder leiden ebenso.
(https://www.welt.de/vermischtes/article152811110/Wenn-die-Foerderwut-der-Eltern-die-Kinder-krank-macht.html?wtrid=onsite.onsitesearch)
– – – – –
@IMHAMSTERRAD:
Ich finde den Begriff des ‘Ansparens’ psychologisch besser als nur ‘Sparen’ zu sagen. Ich mache mir dadurch gleich durch die Wortwahl bewusst, dass der zeitweise Verzicht einem zukünftigen Zweck dient.
– – – – –
@Tim Schäfer:
Yeah, Schriesheim. Metropolregion Rhein-Neckar rules 😀 Obwohl wir nicht mehr in MA wohnen, sondern auf dem Land im Umkreis, mag ich die Mentalität der Menschen dort. “Wääsch wiesch mään?” 😉
 
Beste Grüße,
der gute Verwalter

Stefan Müller
2 Jahre zuvor

Die einzige Partei, die sich wirklich für die private Vermögensbildung einsetzt ist die FDP. Wo die steht, sieht man in den Umfragen.
Der Linksblock will Vermögensbildung erschweren und lieber umverteilen. 
Meine Bekanntschaft fährt lieber SUVs, statt sich um Aktien zu kümmern.
Zur Rente wird dann gefordert, jenen zu nehmen, die dann noch etwas haben.
 

Peter
2 Jahre zuvor

Danke, Tim und ich hoffe, Du behälst Dir Deinen (mantrartigen) Stil bei. Das hebt Deinen Blog ab. Wenn ich mir etwas wünsche dürfte, wären es mehr Beiträge zu konkreten Anlagethemen und wirtschaftlichen Zusammenhängen.
Ich habe gerade zum zweiten Mal das Buch zur News-Diät von Dobelli gelesen. Im Prinzip nichts wirklich Neues, aber sehr erhellend, das so gut aufbereitet nochmals vor Augen geführt zu bekommen. Es ist hart, aber ich halte mich seit kurzem dran – wie ein trockener Alki warte ich natürlich auf den ersten großen Rückfall, aber bis zum Krall-Crash bzw. Friedrich und Weik-Untergang sind ja noch 1-2 Jahre Zeit.
Versucht sich jemand hier ebenfalls in Newsverzicht? Falls ja, welche Ersatzdrogen wirken bei Euch:-)? Ich kann über die Arbeit den Economist lesen – habe ich mir schon länger nicht mehr die Zeit für genommen.
Euch einen schönen Sonntag!

David Star
2 Jahre zuvor

@Politische Entwicklung:
 
In der Dezember Ausgabe des Capitals ist der Berliner Mietendeckel Titelthema.
Was meint ihr, sind unsere Depots und Mehrfamilienhäuser heute noch sicher vor Rotfront und grünen Pack?
Ich wäre ehrlich gesagt sehr froh wenn alles so bleiben würde wie es ist. Wenn ich mir hier im Blog aber die Kommentare einzelner, zum Glück sich in der Minderheit befindender Menschen durchlese, die vorgeben etwas zu besitzen, dann aber eindeutig linke Gesichtspunkte vertreten, schwindet auch bei mir das letzte Fünkchen Hoffnung.
Wie kann man arbeiten gehen und sparen und zugleich solche Ansichten vertreten.

Ralf
2 Jahre zuvor

Um den Überschuss an nutzlosem Pöbel soll sich bitte “die Gesellschaft” kümmern. Diese Leute stellt dan der Staat an und nennt es öffentlichen Dienst.”

Aus welchen Gründen auch immer scheinst Du ein besonderes Problem mit dem ÖD bzw. sehr spezielle Vorstellungen über das Arbeiten dort zu haben. Sachlich kann man gerne diskutieren aber nicht auf solchem Niveau.

@Arbeitsproduktivität: Könnte man im Zeitalter der Digitalisierung auch dafür nutzen, Maschinen und Software als produktive Faktoren zu besteuern. Wird vermutlich in Zukunft gar nicht mehr anders gehen, wenn man das System finanzierbar halten will. Bill Gates hat glaub ich schon mal so eine Art Steuer gefordert…

@Burnout: Kann auch auf dem Wege zur FU passieren. Wenn man sich reinhängt wie ein Verrückter um das Ziel unbedingt zu erreichen. Oder nicht?

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Arbeitsproduktivität: Könnte man im Zeitalter der Digitalisierung auch dafür nutzen, Maschinen und Software als produktive Faktoren zu besteuern. Wird vermutlich in Zukunft gar nicht mehr anders gehen, wenn man das System finanzierbar halten will.

Na, da bin ich ja mal gespannt  😉

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Ralf
Burnout: Kann auch auf dem Wege zur FU passieren. Wenn man sich reinhängt wie ein Verrückter um das Ziel unbedingt zu erreichen. Oder nicht?
Ja, definitiv. Aber ich habe so einige kennengelernt, die wie wahnsinnig gearbeitet haben, obwohl sie mit dem Geld nichts anzufangen wussten und von Arbeit besessen waren. Einer jammerte rum, er müsse  Resturlaub nehmen,  er wisse gar nicht, was er dann zu Hause tun solle, er würde lieber in die Firma kommen. Manchmal sind es Singles ohne Familie, die es trifft.
Hier in der Straße keine Suvs, die werden hier nach meiner Beobachtung eher von Migranten und Türken gefahren. Größe des Autos oder Grad der Tieflegung bei getunten Fahrzeugen scheint dort wichtig zu sein. Aber es es gibt auch winzige Deutsche Frauen, die auf dem Supermarktparplatz aus dem Cockpit runterspringen und beim Fahren kaum über das Lenkrad schauen. Diese Wagen parken bevorzugt auf dem Mutter- Kind-parkplatz, die sind etwas breiter. Natürlich ohne Kind.

Fabian
2 Jahre zuvor

Die immer wieder angesprochenen 50% Sparquote sind schön und gut, aber selbst bei € 2.500 monatlicher Sparrate ist man nach 10 Jahren erst bei € 300.000. Das verzinst mit 5 % Dividendenabwurf macht € 15.000 Bruttozusatzeinkommen. Reicht das für die finanzielle Freiheit? Ich würde sagen, nein. Wo ein ETF Sparplan mit 25 € p. m. hinführt, kann sich jetzt jeder ausrechnen… Ich denke so ehrlich muss man sein. Ich würde jedem raten, die € 25 auszugeben, da hat er mehr von.
@TimSchäfer: Sind wir froh, dass die Menschen die SUV kaufen. Alle sind beschäftigt und deine Chevron Aktie steigt. Alleine von sauberer Luft, kann man nämlich auch nicht leben.
Ansonsten super Blog und tolle YouTube Videos von dir. Kommst du wieder auf die Invest nach Stuttgart 2020?

Ralf
2 Jahre zuvor

@Auto: Durchaus ein interessantes Thema. Gerade die junge Generation verliert zumindest in D offenbar das Interesse an Führerschein und Auto. Wenn man manchem Bericht glauben darf. Bei uns wurde damals der Lappen noch mit Punkt 18 abgeholt.

Die Branchen steht vor einem gewaltigem Umbruch, das wird neue Jobs schaffen. In Summe aber mehr Jobs vernichten. Ist ja auch klar, ein E-Auto hat nun mal in Summe deutlich weniger Bauteile und ist einfacher gestrickt. Dazu findet ein Teil der Produktion und Wertschöpfung im Ausland statt (Batterien, Rohstoffe etc.).

Alleine schon aus solchen Entwicklungen heraus wird man um eine Art Digital- oder Softwaresteuer irgendwann nicht mehr rumkommen. Wenn man das Sozialsystem behalten will in seiner Ausgestaltung.

@Burnout: Ja es gibt sehr viele Fälle. Aber auch Boreout (Unterforderung). Könnte in Zukunft auch zunehmen, wenn viele Bullshit-Jobs im Digitalzeitalter entstehen.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Ralf 
Ich habe Mühe mit einer steigenden Staatsquote. Ich finde es sinnvoll in gewissen Bereichen wie Sicherheit der Staat Personal einsetzt. In den letzten 30 Jahren sehe ich aber ein Wildwuchs an neuen Gesetzen, deren Einhaltung immer mehr Angestellte beim Staat zur Folge hat.
Hier wäre ein Abbau der Bürokratie in meinen Augen ein Gewinn für alle. Da der Bürokratieabbau Mittel freimachen würde.

Rappo
2 Jahre zuvor

@Peter“Versucht sich jemand hier ebenfalls in Newsverzicht? Falls ja, welche Ersatzdrogen wirken bei Euch:-)?”

jepp, hier! Im Januar 2018 habe ich das Essay von Dobelli auf seinem Blog gelesen und fühlte mich sofort davon angesprochen. 
Ich bin generell schon ein eher manipulierbarer Mensch. Werbung, News, Sensationen usw. springen bei mir gut an und verleiten mich zum kaufen/grübeln/konsumieren. Ich bin auch ein multinteressierter Mensch, der alles irgendwie interessant findet. Sei es das psychologische Verhalten mongolischer Wüstenrennmäuse in der Paarungszeit oder ein Stein. Ich lasse mich leicht ablenken und renne bzw rannte wie ein junger Hund jeder Neuigkeit hechelnd und aufgeregt hinterher.

Des Weiteren bin ich ein Mensch, der bei News wie “…in Tungunistan sind wieder 250 Menschen verhungert/ertrunken/verbrannt worden. Nun zu den Sportergebnissen. Bayern München…:” einfach keine Gleichgültigkeit zeigen kann. Es nimmt mich zu sehr mit.

Dann haben meine Partnerin und ich (schon vor Jahren) angefangen komplett auf Werbung zu verzichten (Erst nur aufgenommene Serien geguckt – später alle Sender abbestellt und hier und da mal ne Serie über ein geteiltes Primekonto mit Freunden).Ich habe mich aus allen Newslettern ausgetragen – eine Whitelist für Mails angelegt (es kommen nur die durch, die ich auf der Liste habe. Alles andere in Unbekannt – das wird ab und an kontrolliert und sortiert). Ich habe mich in die Robinsonliste eingetragen (Gute Unternehmen halten sich daran und schicken dann keine Werbung) und ein paar Monate konsequent JEDE Firma, welche mir Werbung geschickt hat angeschrieben, und ein Werbeverbot erteilt. Seit DSGVO mit dem Verlangen komplette Auskunft über meine Daten zu erhalten (gibt nette Vorlagen dafür).

Und nun also auch seit knapp 2 Jahren die News Diät. Was soll ich sagen? Es geht mir super, super gut damit. Ich genieße die dazugewonnen Lebenszeit in vollen Zügen und rege mich nicht mehr über dies und jenes auf. Wirklich wichtiges bekommt man durch sein Umfeld eh mit. Alles andere ist nicht so Wichtig. Sehe das ähnlich wie Kiev.

Eine “Ersatzdroge” zu den News, nach der Sie fragen, habe ich leider auch nicht gefunden 🙂 Aber nach einem Jahr (oder schon früher) hatte ich gar nicht mehr das Gefühl etwas zu brauchen. Mit Rauchen und Alkohol aufzuhören empfand ich zwar leichter – aber auch das ging erstaunlich gut.

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass sie es gut durchhalten. Meiner Meinung nach lohnt es sich. Generell würde ich auch “Weniger lesen” von Dobelli empfehlen. (Essay auf seiner Website). Auch das spart enorme Lebenszeit und macht einen nicht dümmer – im Gegenteil.
Viele Grüße,Rappo

Wolke
2 Jahre zuvor

Wie dumm diese pauschale SUV Kritik ohne zu differenzieren. In der Großstadt brauche ich kein Auto, dort würde ich es auch sofort verkaufen. Dort würde ich aber niemals leben wollen. Schlechte Luft, schlechtes Essen, geringere Lebenserwartung, zu viele Menschen auf engem Raum, was Aggression fördert. Äußerst ungesund das Stadtleben.
Ich lebe lieber dem Lande, zwischen Bauernhöfen, in den Bergen. Sorry, ich brauch dort einen Geländewagen, ich hätte im Winter im Tiefschnee sonst nicht die geringste Chance. Aber sonst geht es mir gut, herrliche Luft, Essen vom Bauern, schöne Landschaft und ebenfalls (wie @Rüdiger) keinen Bedarf nach Fernreisen.

Ralf
2 Jahre zuvor

@ÖD: Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in D ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark gesunken – teils durch Privatisierung, teils durch einen Stellenabbau bzw. keine Neubesetzung. Das ist auch richtig und wichtig so. Da gebe ich dir völlig recht. Aber es gibt Grenzen.

Speziell im technischen Bereich wie bei Bauämtern oder sowas sieht es schlecht aus. Dort braucht es Fachleute und die fehlen oder sind schlecht bezahlt. Irgendjemand muss ja geplante Projekte wie Bahnlinien, Flughäfen, Krankenhäuser, Straßen, auch auf den Weg bringen. Und da hapert es.

Lieber bläht man den Verwaltungsbeamtenapparat auf durch blöde Gesetze anstatt mehr Fachleute wie Ingenieure zu holen. Wie das in der Schweiz ist kann ich nicht beurteilen.
Lehrer müssten auch keine Beamte sein. Würde ich sofort abschaffen und Beamte auf die Themen Sicherheit und Justiz beschränken. Leider sitzen im Bundestag überproportional viele Beamte, Lehrer und Juristen. Zu wenige Arbeiter etc.

@Aktien: Ohne Aktien und ETF geht es nicht. Ich freue mich, dass meine Kids sich nun auch dafür anfangen zu interessieren.

@Weltwirtschaft: Im Prinzip sind die Notenbanken wie eine EZB sehr mächtig und fast völlig unabhängig. Unser Wirtschaftssystem ist abhängig von diesem Geldmonopol. Das birgt auch Risiken. Daher halte ich auch bei der Swissquote (kostenloses Konto) in Schweizer Franken etwas Geld. Ist ja legal möglich.
 

Rüdiger
2 Jahre zuvor

… und Beamte auf die Themen Sicherheit und Justiz beschränken.
 
Und Finanzämter, selbstverständlich. Dort mangelt es an Personal. Ich als lohnabhängig Beschäftigter, ohne steuerlich “gestaltbare” Nebeneinkünfte, muss auch noch den letzten Pfennig versteuern. Gezwungenermaßen. Demgegenüber erhält die Großindustrie alljährlich, durch nicht stattfindende Betriebsprüfungen, Steuergeschenke in Milliardenhöhe. Erzwungene Steuer-Ehrlichkeit für die meisten “normalen” Bürger wie mich, alljährliche Geschenke für die Wirtschaftskonzerne. Mit Steuer-Gerechtigkeit hat das m.E. wenig zu tun.
 
@Wolke; SUV: Definitiv richtig! SUVs sind nicht immer und überall unsinnig.
 

-M
2 Jahre zuvor

@Tim
Kannst du Kiev bitte meine Email geben? Er möchte mir etwas privat schicken.
 
-M

Thorsten
2 Jahre zuvor

In China ist Gegenwart :
https://m.youtube.com/watch?v=CaELQS5kTso
Bargeldlos zahlen, die Dame auf dem Markt hat gar keins dabei. Scannen des Barcodes mit dem Handy und schon bezahlt. Bei uns auf dem Markt ist ein einziger Stand, der bargeldlos funktioniert, mit Girocard , ab 10€.
Deutschland ist ein zahlungsgechnisches Museum. Ändert sich zum Glück beschleunigt.
 

Albr
2 Jahre zuvor

Altersarmut, mal schauen, die Pensionäre (von denen es ja einige gibt) werden verschont bleiben, die Rentner, die neben der gesetzlichen Rente noch eine üppige Betriebsrente (z.B. Direktzusage) erhalten ebenfalls… die Rente mit 70 (oder 69) einführen, dann siehts evtl. auch schon anders aus… für den Rest, also die “prekär” beschäftigten sieht es düster aus, vermutlich liest diese Personengruppe hier (leider) nicht mit… ABER die (links) Parteien werden sich schon was einfallen lassen, z.b. Vermögensabgabe, höhere Grundsteuern, Erhöhung des Spitzensteuersatzes, CO2 Abgabe von 100€/to, und vieles mehr…
 
von einem Staatsfonds in D. halte ich nix, der wird hier in D. sicherlich geplündert… 😉
 
es wird zwar viel von Nachhaltigkeit in D. geplappert, aber wir leben lieber von der Hand in den Mund 🙂
 
 
 

Rüdiger
2 Jahre zuvor

ABER die (links) Parteien werden sich schon was einfallen lassen …
 
Auch hier bin ich gespannt, was sich die (rechts) Parteien einfallen lassen  😉

steve
2 Jahre zuvor

@ Wolke wo lebst du? ich bin als Aussendienstler in Bayern in jetzt knapp 272 Monaten so ziemlich ueberall in Bayern unterwegs gewesen wo Schnee real ist und nicht eine überlieferte Sage. Meine Erkenntnis im Bayerwald und Chiemgau liegt und fällt mehr Schnee und es gibt weniger Probleme.  Weil man einfach Autofahren kann in München dagegen reichen Schneeflocken bei 7% plus und alles steht. Es gibt Regeln die der Münchner nie lernt z.b. bei geschlossener Schneedecke bergauf nie anhalten sonst hast du ein echtes Problem. Viel Spaß da mit deinem Suv meine Erfahrung bei Neuschnee lieber Bayerwald da liegt dann Schnee aber es läuft/fährt. Kam das Leben in der vor Suv Ära in bergigen Regionen etwa zum erliegen? Dann Gratulation an die Bevölkerung dass sie dass überstanden hat. Ach ja ich hatte dabei BMW 3 und Audi a4, Passat also nichts was als Schneeauto  gilt.
@ Fabian in 10 Jahren 300000 Sparen und danach bei genau 300000 stehen sehr schlechte Zeit, so mies kann es fast nicht laufen. Wenn du so kalkulierst sind 5% Entnahme auch zuviel bei Nullwachstum 5% rauszunehmen und Steuern zu zahlen dann klappt’s nicht mit FF, oder gibt’s nach 10 Jahren Nullwachstum plötzlich 5% pro Jahr? Logisch ist das ja nicht. Extremfälle gibt’s immer 1929 oder Lehmann Krise mit ca 70% Minus blöd für den der vom Depot lebt klasse für den der Anspart.

Insider
2 Jahre zuvor

@news Diät 
Mache ich auch wobei durch das Smartphone leider nicht konsequent. Als Alternative lese ich gerade den weltbestseller der Bücher vor allem das NT ist zu empfehlen. 

Hafenmeister
2 Jahre zuvor

@ Peter
Hi,
ich versuche mich auch des Öfter in Newsverzicht. Es ist aber, und das meine ich wirklich so, eine wirklich harte Droge. Wenige Tage funktioniert es ganz gut und dann fühle ich mich wir ein Junkie und scrolle die Onlinezeitungen samt Kommentarbereiche durch. Als ich mit dem Rauchen aufhörte, was es ein ähnliches Verhalten.
Seit heute läuft ein neuer Versuch…

Hafenmeister
2 Jahre zuvor

@ Rüdiger 8:24
Hätte nicht gedacht, dass wir so einige Gemeinsamkeiten haben. 😉

Wolke
2 Jahre zuvor

@Steve
Mein Leben spielt sich zwischen tausend und zweitausend Höhenmetern ab. Stell Dir vor, die Menschen hier betrachten ein SUV als Notwendigkeit, so wie ihre Großeltern Pferde als Notwendigkeit betrachteten. Sie weder neidisch noch schimpfen sie über irgendwelche Schadstoffe, sie brauchen diese Dinger einfach.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Hafenmeister:
Und mich überrascht dein positives feedback  😉

steve
2 Jahre zuvor

@ Wolke ist bestimmt cool dort zu leben und ein SUV ist bestimmt in der Höhe nützlich, es bleibt die Frage warum es bisher ohne ging und in anderen Ländern weiterhin ohne geht. Klar nicht alles was früher gemacht wurde ist heute erlaubt ich hab gelesen in den 50 hat man unter 5 m Schnee Tunnel zum Wirtshaus gegraben, heute nicht dran zu denken.
Ich bin übrigens nicht der Öko ich mach mir eher Gedanken  was passiert, wenn wir kein Öl keine Kohle und kein Gas verbrauchen? Wird doch ständig nachproduziert, wie schaut die Erde in in ein paar Millionen Jahren aus. Bei der Klimakatastrophe bin ich ein 3% Leugner soll mir mal jemand vernünftig erklären wieso es eine Zeit gab in der die Sonne mit 75% schien und es das sogenannte weak sun phenophem gab.  Durch Treibhausgase fror die Erde nicht völlig zu. Aber heute scheint sie immer mit 100% wieso? weshalb? Wissenschaftlich abgesichert fundiert?

Blackrock
2 Jahre zuvor

Hi zusammen,
möchte ein wenig in Immos anlegen. Was haltet ihr von Exporo?
Viele Grüße
 

Ralf
2 Jahre zuvor

Für Immobilien finde ich Vonovia als Aktie nicht schlecht. Exporo mag für einen kleinen Betrag interessant sein, viel würde ich aber nicht reinstecken.

Michl
2 Jahre zuvor

 
Hallo an alle 🙂
wie kaufenswert findet Ihr aktuell folgende Aktien:
3M, Simon Property, Cisco, J&J und McDonalds?
Freue mich schon auf eine angeregte Diskussion.

Peter
2 Jahre zuvor

@Rappo / Insider / Hafenmeister
Danke für Eure Antworten.
Dobelli hat Recht. News sind wie Zucker fürs Gehirn. Zählt logo!, das ich mich meiner Tochter ab und zu gucke auch dazu:-) Wenn dann eher eine weiche Droge oder?
Es ist schon erstaunlich, wieviel Zeit man einspart, wenn man sich den ganzen Newskram nicht mehr reinzieht.
@Rappo – Werbung ist ja heutzutage Dank Big Data omnipräsent und subtiler denn je. Das ist mindestens genauso schwer, sich davon komplett frei zu machen.
@Insider – dann wünsche ich gute Lektüre. Ich lese zur Zeit zwei Bücher parallel.
@Hafenmeister – yep, online ist noch heftiger. Von einem Link zum nächsten. Ich überlege mir neben dem Economist noch eine andere Wochenlektüre anzugewöhnen. Mal schauen.

-M
2 Jahre zuvor

@Michl
Geb uns doch mal zuerst deine Einschätzung, welche du am günstigsten (Preis/ Leistung) findest und wieso. Dann können wir gezielter drüber reden. 
 
@Fabian 
Hm dein Beispiel mit den 300k nach 10 Jahren war wirklich naja ungünstig gewählt bzw nicht zu Ende gedacht  … die 25eur raten dann lieber auszugeben ist jetz auch nicht so produktiv oder? Irgendwo mal anfangen halt.
Ich spare mit meiner Frau je 5€ im Monat für unsere Nichten in den sp500. Das ist ja Unsinn! 1/5 der 25€ totaler Quatsch. Nach 18 Jahren bekommen die 2 Damen wahrscheinlich nix dafür!?
 
-M

42sucht21
2 Jahre zuvor

@Sorry, ich brauch dort einen Geländewagen,
Ah, Sie sind also Förster!

@David Star – Ich wäre ehrlich gesagt sehr froh wenn alles so bleiben würde wie es ist. 
Auch interessant. Viele finden ja in Deutschland Heute schon alles so schlimm.  Sie finden es also gut. Das ist doch ein schönes feedback!

@Fabian – die € 25 auszugeben, da hat er mehr von.
Es kommt halt darauf an wofür. Fortbildungen usw. sind sicherlich extrem gute Geldanlagen. Aber sonst so, finde ich den ETf Sparplan schon geschickter.

@Hanna – Mit …Tricks kann man seinen Riester optimieren, so dass dieser am Ende besser als ein klassischer ETF Sparplan abschneidet.
Das ist schwer zu sagen weil man ja nie weiss wie ein ETF Sparplan abschneidet nach 30 Jahren. Die Wahrscheinlichkeit, dass Riester besser abschneidet als ein Welt-ETF Sparplan ist für die meisten hier im Blog aber extremst gering.

@Newsverzicht
Kompletter Nachrichtenverzicht ist mir zu nihilistisch. Politik und Zeitgeschehen ist für mich aber 1x wöchentlich bzw. alle 2 Wochen völlig ausreichend. Ich finde bewusste Medienhygiene sehr wichtig. Verzicht auf Tagesnachrichten, TV und Social Media und weitestgehender Verzicht sich verschiedenen Werbungen auszusetzen. Dazu gehört auch die auf Bloggerpodcasts wie neuerdings ständig von Blinkist, den ganzen Comdirect und Amazon Affiliate Links usw. In Maßen OK (wie hier zB) aber es ist schon echt penetrant bei einigen.

Peter
2 Jahre zuvor

@42sucht21
So etwas ähnliches empfiehlt Dobelli auch. Lieber längere Artikel, Dokus, Essays, eine Wochenzeitung/-Schrift und dementsprechend der Verzicht auf die “News”, die keinerlei Mehrwert bringen. 
Auf die ganzen Links klicke ich nicht, selbst nicht bei Tim. 

Michl
2 Jahre zuvor

@M
Danke für die Rückmeldung!
3M, J&J, McDonalds 3 „solidere“ Aktien, die sich etwas gegen den allgemeinen Markttrend entwickelt haben. Okay, J&J hat die ihm anhaftenden „Bad News“ eigentlich komplett wieder aufgeholt.
Cisco, stellt sich mir die Frage: Langfristig substanzielles Problem und somit nächstes GE, oder nur kurzfristig schlechtere Ergebnisse.
Simon Property, ziemlich abhängig von den Mall Geschäften. Aber evtl. attraktiv als kleinere Beimischung im Depot und aktuell etwas tiefer bewertet.
 

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Peter
Ich habe den Minimalismus auf Medienkonsum angewandt. In Tims Forum verbringe ich dennoch ein wenig zu viel Zeit. Mit dem Economist bist Du sicher viel besser informiert, als jemand der ständig die neusten Nachrichten verfolgt. Mit Fachliteratur in gezielten Bereichen bist Du vermutlich noch besser informiert. Ich habe allerdings keine radikale Kur durchgeführt. Ich bin relativ diszipliniert und habe z.B. mein Handy zum Schweigen gebracht. Die Radikalkur habe ich bei Süßigkeiten angewandt. Das war bei mir eher notwendig.
@ Rappo
Du kennst Deine Schwächen und weist wie Du am besten damit umgehen musst, um ihnen nicht zu unterliegen. Das finde ich sehr gut. Du bist einigen voraus, die keine Schwächen haben. Was sind denn auch schon Schwächen? Wenn ich etwas nicht gut kann und in der Hinsicht auch kein Interesse habe etwas zu ändern, wird sich nicht viel verändern. Das ist nicht schlimm, da es mich ja auch nicht interessiert. Falls ich allerdings etwas ändern möchte, so werde ich mit der Zeit zwangsläufig in dem Bereich besser werden, wenn ich mich bemühe und am Ball bleibe.
@ Hafenmeister
Durch den Verzicht hast Du viel mehr Zeit für Dinge, die Dir wichtig sind. Du musst nicht zwingend die Leere füllen. Ich kann Dir empfehlen einmal Achtsamkeit auszuprobieren. Du stehst am Bahnsteig und bist geneigt das Handy aus der Tasche zu kramen. Du kannst auch auf die Umgebung achten. Auf die Sonne, Geräusche, den Wind usw. Vielleicht auch auf die schönen Dinge, die Du heute erlebt hast oder vor Dir hast. Ich jogge hin und wieder ohne Musik oder Podcast. Erst heute habe ich eine größere Runde hinter mir.
 

Stefan Müller
2 Jahre zuvor

@ralf
Wie soll denn eine Maschinen- oder Digitalsteuer funktionieren? Halte das für extremen Quatsch, da die Firma überall auf der Welt produzieren kann und schneller im Ausland ist, als du gucken kannst.

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