Die Rente wird immer knapper. Aber die Menschen tun zu wenig


New York, 23. November 2019

Mit Aktien oder ETFs kannst du deine Rente gewaltig aufbessern. Wer besonders eifrig ist, kann genüßlich früher in Rente.

Es ist allseits bekannt, dass die Altersarmut zu einem zunehmenden Problem wird. Aber es wird dagegen zu wenig getan. Das ist leider so. Ich habe schon versucht, Leuten mit einem Ausgabenproblem zu helfen. Da ist kaum etwas zu machen. Sie haben gedankliche Betonwände.

Beim Einkaufen werden nur Markenprodukte gekauft. Fertiggerichte. Teure Mineralwässer. Zum Teil wird Essen nachhause bestellt. Bei wichtigen Alltagsverträgen fliegt das Geld zum Fenster raus: Handy, Strom, TV, Internet, Abos… Der Urlaub muss einen hohen Standard haben. Das Potenzial ist da. Es wäre wirklich groß. 200 oder 400 Euro pro Monat sind bei einigen Familien schnell möglich einzusparen. Aber man will keine Einschränkungen auf sich nehmen. Noch nicht mal wollen sich die Leute die Zeit nehmen.

Sie sagen dann: “Ich arbeite hart. Ich hab mir das verdient.” Und was ist im Ruhestand? Von ihrer Rente werden sie kaum leben können. Heute sehen wir nur den Beginn der Altersarmut. Die Zahlen werden steigen. Das ist seit Jahren bekannt.

Wenn ein Habenichts in die Rente kommt, dann reicht das vielleicht gerade noch für Ernährung, Wohnen und medizinische Versorgung. Vielleicht noch nicht mal das. Teure Klamotten, neue Autos und Urlaube sind dann nicht mehr drin. 

Das “hart arbeiten” ist doch emotional aufladende Rhetorik. Sie wollen einfach nichts ändern. Wenn schon heute das Geld knapp ist, wie soll es dann erst im Alter sein? Wer in der Großstadt wohnt, kann in vielen Fällen das Auto abstoßen. Manche Familien haben zwei oder gar drei Autos. Sind die alle nötig? Sie sagen ja. 

Die SUV-Verkäufe gehen durch die Decke. Dabei sind das Spritfresser. Das Parken in den verstopften Innenstädten wird mit den SUVs zur Qual. Alle stöhnen über die schmutzige Luft, aber auf die Autofahrten will niemand verzichten. Die großen Reifen sorgen für besonders viele Schmutzpartikel in der Luft (Feinstaub), die dann in der Lunge landen und Krebs verursachen können. 

Warum nicht sofort das Auto abstossen? Und mit dem ÖPNV oder Rad zur Arbeit (wenn das möglich ist). Die Zahl der zugelassenen Autos nimmt jedenfalls zu. Weder an den Geldbeutel noch die Umwelt wird offensichtlich gedacht. 

Wenn du als Rentner mit etwas weniger als der Hälfte deines jetzigen Nettos auskommen musst, wird es schwierig für alle, die nicht planen. Neurentner bedenken womöglich nicht, dass sie von ihren Renten auch noch Krankenkassenbeiträge unter Umständen sogar Einkommensteuer bezahlen müssen. Auch die Riester Rente ist sozialversicherungs- und steuerpflichtig. 

Die Leute heute jammern angesichts des Immobilienbooms: “Wenn ich vor 20 oder 30 Jahren nur billig eine Immobilie gekauft hätte…” Aber in manchen Phasen musste ein Zins von 10, 15 oder 17 Prozent bezahlt werden. Die hohen Zinsen können einem den Hals zuschnüren.

Viele Menschen müssen mit 600, 800 oder 1.000 Euro im Monat Rente auskommen. Es werden schon 100 Milliarden des 360 Milliarden Euro umfassenden Staatshaushalts in die Rente umgeleitet. Der Steuerzahler muss also in die Tasche greifen, um den Rentnern zu helfen. Wie soll das erst in 20 oder 30 Jahren aussehen? Wenn die Leute nicht aufwachen, ist ihnen nicht mehr zu helfen. Es müsste ihnen schon heute Angst und Bange werden.

Andere Länder wie Japan oder Norwegen haben Staatsfonds, in denen tatsächlich Geld steckt und die Rendite bringen. Das sieht dann schon anders aus. Die Rendite stabilisiert das System.

Die Deutschen hätten im Prinzip wie die Norweger Aktien wie verrückt kaufen können. Sie hätten einen Staatsfonds aufbauen können. Aber mit Aktien haben die Deutschen wenig am Hut. Dabei sind sie die Lösung. Was jeder tun kann: Ein simpler ETF- oder Aktien-Sparplan in jungen Jahren starten und das dann durchziehen.

Hier ist mein neues YouTube-Video von gestern:


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Die Rente wird immer knapper. Aber die Menschen tun zu wenig

  1. KievKiev

    @ Tim
    “Ich arbeite hart. Ich hab mir das verdient.”
    Sparen wird oft mit Verzichten in Verbindung gebracht. Das Gegenteil ist oft der Fall. Ich bin erst heute über ein Alexa Angebot gestolpert. Für 22€ gibt es bereits ein kleines Multimedia System. Ich habe überlegt, ob es etwas für das Kinderzimmer ist. CDs gehen oft kaputt, so dass wir bereits eine Streaming Variante ins Auge gefasst haben. Der Preis ist sicher sehr günstig, aber…..
    Wie kann ich ein System, mit dem man sprechen kann, kindertauglich machen? Sie sollen keine Abos abschließen können,  keinen ungewollten Content abspielen usw.? Das vermeintlich einfachere System ist in seinen Gesamtkosten günstiger als Alexa. Auch wenn es etwas mehr als das doppelte kosten würde.
    Falls unsere Wohnung 30% größer wäre, so würde sie mehr Geld kosten, Nebenkosten verursachen und hätte mehr Fläche zu reinigen und Instand zu halten.
    Ich habe ein älteres Trekking Rad. Ich kann hiermit 30 kmH fahren und muss mir keine Gedanken zu Diebstahl machen. Das ist befreiend. Es gibt leichtere und schönere Modelle. Falls ich eins hätte und es würde geklaut, so würde es Kosten verursachen. Auch als Millionär würde es mich nerven, wenn das Rad weg ist. Ich würde dann vielleicht ohne Rad an einem Standort stehen, müsste ein neues Rad besorgen und hätte Aufwand. Auch wenn das Geld keine Rolle spielt.
    Falls bei der größeren Wohnung eine Putzfrau ins Spiel kommt und Geld keine Rolle spielt, so hat man dennoch Aufwand. Eine Putzfrau muss man auch finden, Zeiten zum Reinigen vereinbaren und Absprachen führen. Das verursacht Kalendereinträge und es belastet auch etwas. Wir hatten eine Putzfrau und hätten auch gerne wieder eine. Sie muss sich allerdings von Nutzen/ Aufwand für uns lohnen. Das ist tatsächlich nicht so einfach.

  2. AvatarInsider

     selbst (gemeinsam)  kochen/ grillen  und einen guten wein dazu trinken , das essen schön anrichten, noch einen Nachtisch dazu und als Ausklang Kerzen und ein Spiel oder guter Film. Bringt unter Umständen  mehr Qualitätszeit zusammen als ein Restaurant Besuch / Kino oder coacktail trinken . 
    Auch Picknick geht günstig und kann sehr viel Spaß machen ist sogar was besonderes . Bei Zoobesuchen nehmen wir uns  immer leckere Sandwich und Obst mit , statt teuer vor Ort die oft mittelmäßige Kost zu essen .
    So gibt es sicher zahlreiche Beispiele durch die man Geld sparen kann , ohne wirklich Lebensqualität einzubüßen. Unter Umständen kann man sogar wie von kiev beschrieben davon profitieren , indem man sein sozial leben stärkt .was fallen euch noch für Beispiele ein ?
     
     
     
     

  3. AvatarLithium85

    Danke für deine Beiträge Tim.
    Ich habe schon häufig im Bekanntenkreis das Thema privates Vorsorgen angesprochen, ohne direkt Aktien zu erwähnen (die resultierende Abneigung wäre zu stark und die Diskussion im Keim erstickt). Die meisten waren erschrocken wie wenig Rente in etwa übrig bleibt, zusätzliche Versteuerung, Krankenkasse, das ist vielen nicht klar, diese Unkenntnis ist mir schon unverständlich und ein Grauen. Aber es folgt für die Leute keine Konsequenz daraus, entweder ist es in zu weiter Ferne oder das Vertrauen in den Staat zu groß, es wird schon alles gut. Nein, gar nichts wird gut… Altersarmut existiert jetzt schon großflächig, die Mieten steigen, die Pfandflaschensammler wachsen in der Anzahl. Die Vorstellung der Zukunft kann Bedrücken.
    Ich bin froh diesen Blog gefunden zu haben, ich lege rund 50% meines Nettos an, ich habe noch nie verkauft. Groß auf etwas Verzichten muss ich trotz der Sparrate nicht, als langjähriger Student war ich weniger gewohnt. Dein gebetsmühlenartiges Wiederholen deiner Prinzipien helfen einen am Ball zu bleiben. Immer altbewährtes. Keine neuen Trends, kein smart Beta, keine Derivate, kein zocken, keine jagt nach der schnellen Rendite. Top

  4. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Kiev

    Danke für deine super Beiträge.

    Ja, so eine Putzfrau macht zusätzlich Arbeit. Das Einplanen. Koordinieren. Manchmal passen die Putzleute nicht auf. Schnell gehen Dinge zu Bruch. 

    @ Insider

    Wir grillen oft. Heute schon wieder. Pizza legen wir auf den Grill im Freien auf der Gemeinsschaftsterrasse. Das geht recht schnell. Und macht sehr viel Spass. 

    Lithium85

    Super. Mit 50% Sparquote wirst du es recht zügig in die Freiheit schaffen. Gratulation! 

  5. Avatarvonaufdenboden

    @Kiev
    Wieviel bezahlt ihr die Stunde?
    Ich bin am Überlegen, einen kleinen Nebenjob anzunehmen.
    Gruss
    vonaufdenboden

  6. AvatarRalf

    Ein guter Artikel. Allerdings:

    “Beim Einkaufen werden nur Markenprodukte gekauft. Fertiggerichte. Teure Mineralwässer. Zum Teil wird Essen nachhause bestellt. Bei wichtigen Alltagsverträgen fliegt das Geld zum Fenster raus: Handy, Strom, TV, Internet, Abos… Der Urlaub muss einen hohen Standard haben. “

    Ich sehe das zumindest hier bei uns in der Region nicht so. Viele Leute kaufen kostenbewusst ein und die Discounter sind gut besucht. Das billige Mineralwasser ist oft schon fast völlig ausverkauft, wenn ich Abends hinkomme. Scheint eher ein Problem in Großstädten und Single-Haushalten zu sein. Familien werden meist naturgemäß zum Sparen gezwungen damit die Kohle reicht.

    Das Thema Rente wird vielleicht doch auch etwas zu schwarz gesehen. Warum?

    Die Arbeitsproduktivität insgesamt wird auch in den kommenden Jahrzehnten weiter steigen. Investitionen in Bildung, Digitalisierung, Innovationen und Infrastrukturen fördern den Prozess. Hier muss noch mehr passieren. Das Problem der so hochgelobten E-Mobilität ist zum Beispiel, dass ein großer Teil der Wertschöpfung im Ausland erfolgt. Volkswirtschaftlich nicht gut.

    Und der Empfängerkreis von Sozialleistungen darf nicht aufgebläht werden durch politische Fehlentscheidungen und Versprechungen. Dann bleibt Rente auch künftig finanzierbar.

  7. AvatarRüdiger

    “Sparen” ist ein hässliches Wort. Es klingt nach Verzicht auf Lebensqualität und Askese … nicht sehr attraktiv. Es ist eine sehr persönliche Sache, wie jeder damit umgeht, abhängig von Einkommen, Bedürfnissen, Wünschen, Zielen, … Altersarmut vermeiden sollte eigentlich jeder schaffen können, der halbwegs gut verdient. So wie die meisten hier, die gut bis sehr gut – vielleicht bis extrem gut – verdienen. Finanzielle Freiheit, besonders in jungen Jahren, ist schon wieder eine ganz andere Hausnummer!
    Mir persönlich ist gar nicht so bewusst, dass ich spare. Es geschieht zwangsläufig, ohne Einschränkung und ganz nebenbei. Es könnte damit zusammenhängen, dass ich für den zusätzlichen “Glücksgewinn” durch weiteren Konsum, sehr schnell den Sättigungspunkt erreiche. Vieles von dem Firlefanz, für den ich mein Geld verschwenden könnte, empfinde ich mittlerweile als Last. Das Auto ist für mich nur ein notwendiges Übel. Spaß am Auto oder am fahren habe ich nicht. Entsprechend bescheiden ist mein fahrbarer Untersatz. Essen und trinken kann ebenfalls verdammt ins Geld gehen, besonders wenn man gerne gut isst und trinkt. Wenn man selber nicht in der Lage ist, oder vielleicht keine Lust hat, etwas Leckeres zu zaubern, bleiben leider nur die “Schlemmertempel”. Wir kochen und essen lieber zu Hause. Wir haben es ausprobiert: Niemand trifft unseren Geschmack so gut wie wir, egal wieviel Sterne der Koch auch hat. Sich mit weniger Wohlgeschmack zufrieden geben und auch noch teuer dafür zu bezahlen, wäre absurd.
    Klamotten können sehr teuer werden, besonders wenn man immer mit der neuesten Mode gehen und “repräsentieren” will. Zum Glück haben wir diese Zwänge nicht. Wir nutzen unsere Kleidung so lange, wie sie funktioniert und nicht abgetragen aussieht … also viele Jahre. Neue Stücke gibt es nur bei tatsächlichem Bedarf. Um ehrlich zu sein, Klamotten und Schuhe kaufen ist uns ein Greuel.
    Urlaub ist für viele auch ein wichtiger Faktor. Wir verbringen unseren Urlaub dort, wo wir die höchste Lebensqualität finden. Am Ort mit dem größten Wohlfühl- und Erholungsfaktor – in unserem Zuhause und unserem Garten. Fernreisen wollen und brauchen wir nicht mehr. Ziele in der näheren Umgebung sind interessant und spannend genug. Das freut auch unsere Haustiere, wenn sie nicht zu lange alleine sind.
    Wie gesagt, wir verzichten auf nichts und Monat für Monat bleiben trotzdem Überschüsse an Geld. Ganz automatisch. Das Geld wird angelegt in ETFs und Aktien. Fürs Alter.

  8. AvatarLithium85

    Ralf
    “Das Thema Rente wird vielleicht doch auch etwas zu schwarz gesehen. Warum?”
    Hab ich was verpasst? Ist Besserung in Sicht? Ich bin ganz Ohr ;).
    Ich finde die Aussichten katastrophal. Vielen Arbeitnehmern droht Altersarmut (welt.de/politik/deutschland/article108932715/Von-der-Leyens-dramatische-Altersarmut-Prognose.html&ved=2ahUKEwiYiN2gqILmAhVG3aQKHSuZDUkQFjAAegQIAxAB&usg=AOvVaw1ZXjaDyKAtSf4Zo8m57YF9&ampcf=1&cshid=1574580225235) selbst bei überdurchschnittlichem Brutto kommt nicht viel bei rum. Der Artikel ist von 2012, ändert aber nichts an seiner Message, nur die heutigen Mieten hatte in dem Ausmaß damals wohl auch keiner im Blick…Es ist außerdem “in” zu studieren, ohne Abitur geht eh nicht mehr viel, es wird immer später angefangen zu Arbeiten.
    Vielleicht habe ich ja was Übersehen.
    “Arbeitsproduktivität” wird steigern… Also naja, die Menschen werden nicht belastbarer oder produktiver, im Gegenteil, die Belastbarkeit und Aufmerksamkeitsspanne sinkt, Technologie sei Dank. Ja klar, durch KI und Automatisierung kann ein einzelner soviel produzieren wie zuvor zehn Arbeiter, super, das bedeutet auch, dass die fehlenden neun nicht eingestellt sind und nicht in die Rentenkasse einzahlen. Automatisierung bringt nur den Inhabern Gewinn.

  9. AvatarHanna

    Guten Morgen Tim,
    ich habe mir gerade dein neues Youtube Video zum Thema Riester vs ETF Sparplan angesehen. Mit ein paar Tricks kann man seinen Riester optimieren, so dass dieser am Ende besser als ein klassischer ETF Sparplan abschneidet. Eine gute Beschreibung dazu findest du z.B. hier: https://www.finanzen-erklaert.de/pimp-my-riester-rente/
    Schönen Sonntag noch
    Hanna

  10. AvatarNico Meier

    “Arbeitsproduktivität” wird steigern… Also naja, die Menschen werden nicht belastbarer oder produktiver, im Gegenteil, die Belastbarkeit und Aufmerksamkeitsspanne sinkt, Technologie sei Dank. 
    Wir haben zurzeit mehrere Burnout fälle in unserer Firma. Man würde denken es habdle sich bei den Burnoutkanditaten um Menschen ü50 aber weit gefehlt. Einer der betroffenen ist ü50 die anderen alle unter 30.
    Scheinbar sind viele der jüngeren Generation nicht mehr so belastbar. Ich bin kurz vor 40 und merke in der Zusammenarbeit mit vielen Jüngeren Stressanzeichen. Wenn ich die darauf aufmerksam mache und frage wie sie ihre Freizeit verbringen stelle ich fest, dass in der Freizeit kaum wirklich erholt wird. Da jagt der eine Event den nächsten und dann fehlt die Energie für die Arbeit.

  11. KievKiev

    @ vonaufdenboden
    Wir sind aktuell noch keine Millionäre  Das Thema würde mich aber auch mit vielen Millionen nerven. Ich benötige in dem Ferienhaus eine zuverlässige Putzfrau. Ansonsten kann ich es nicht lange gut vermieten. Die Abhängigkeit nervt definetiv. Als Millionär müsste ich es vielleicht nicht vermieten. Dennoch würde ich gerne ein ein sauberes Haus bei der Anreise vorfinden. Hier stellt sich nicht die Frage was wir bezahlen. Wir müssen erst einmal jemanden finden. Der Preis war bisher immer in Ordnung. Ich zahle auch schon einmal mehr in der Hoffnung auf Konstanz und Beständigkeit.
    An unserem Wohnort in Deutschland haben wir seid einiger Zeit keine Putzfrau mehr. Die Größe hält sich in Grenzen. Wir können es auch selbst erledigen. Eine gelegentliche Unterstützung wäre schon interessant. Die Kinder bringen gerne Dreck aus dem Garten rein usw. Wir könnten nach Pareto leicht 80% sauber halten. Die 20% würde ich gerne auslagern. Wir hatten schon zwei Putzfrauen. Aber so richtig zufrieden waren wir nie. Der Preis wird hier auch vorgegeben. Du wohnst doch in der Schweiz? Ich betrachte gerne auch Mal die gesamten Kosten. Die Reinigungskraft sollte aus der Region kommen. Wie Du siehst haben wir seltsame Vorstellungen.
    Zuverlässigkeit ist uns hier wichtig. Wir hatten oft einen Ausfall, wenn wir die Hilfe am meisten benötigt haben. Nach dem Urlaub wurde nicht die Wohnung gereinigt. Oder vor einem Familienfest. Das durften wir zu all den anderen Dingen dann auch noch erledigen. Da stellt man sich dann die Frage, ob man die Reinigung überhaupt braucht. Das sind natürlich Luxusprobleme, aber wenn ich einen Service in Anspruch nehme, muss er auch entsprechend funktionieren.
    Ich bin schon durch Südamerika gereist. Da fühlt man sich als deutscher Student teilweise wie ein Millionär. Ich habe kein Problem andere daran nach eigenem Ermessen teilhaben zu lassen. Wenn man sich aber über den Tisch gezogen fühlt, ist man sauer. Auch wenn die Summe einem eigentlich egal sein könnte. Da wird es einem Millionär nicht besser gehen. Stelle Dir einmal vor, alle Deine Freunde helfen Dir nur, weil Du sie so gut bezahlst oder beschenkst? Das ist für mich eine grausige Vorstellung. Ich helfe Freunden unentgeltlich und bekomme auch Hilfe.
     

  12. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    Sparen ist ein temporärer Verzicht, um ein gewisses Ziel zu erreichen. Viele, die dieses Ziel dann erreicht haben, sparen oft dennoch weiter, weil sie sich daran gewöhnt haben.

  13. AvatarRüdiger

    Automatisierung bringt nur den Inhabern Gewinn.
     
    Innovationen und Automatisierung haben das primäre Ziel, möglichst viele der lästigen und kostenintensiven “human resources” los zu werden. Das steigert den Gewinn der Unternehmen und damit der Inhaber. Nur die Besten sind für den (Arbeits-)Markt von Interesse. Oder bei geringqualifierten Jobs halt die, die für einen Teller warme Suppe arbeiten – bis man sie auch endlich wegrationalisieren kann. Um den Überschuss an nutzlosem Pöbel soll sich bitte “die Gesellschaft” kümmern. Der “Markt” trägt dafür keinerlei Verantwortung  😉

  14. AvatarNico Meier

    Um den Überschuss an nutzlosem Pöbel soll sich bitte “die Gesellschaft” kümmern.
    Diese Leute stellt dan der Staat an und nennt es öffentlichen Dienst. 😉

  15. Avatarguter-verwalter

     
     
     
    @Ralf:
    “…sollte nicht aufgebläht werden.”
    Die Presseberichte aus der Politik signalisieren einen anderen Weg:
    – Google mal “Ralph Boes Hartz IV”. Wer soll denn ein BGE bezahlen, wenn nicht alle? Sehe ich bei einem Arbeitsverweigerer nicht ein.
    – Ein Wort: Grundrente/ Respektrente. Die mediale Mobilisierung für zukünftige parlamentarische Mehrheiten dazu läuft diesbezüglich ja schon.
    – Offizielle Staatsquote in der BRD nahe 52%; Tendenz steigend. (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/6769/umfrage/staatsquoten-der-eu-laender/)
    – – – – –
    @Nico Meier:
    Beim ‘early-burnout’ der Erwachsenen bleibt es leider nicht: Die Kinder werden gleich mit ge-/zerstört. Wenn man immer nach der Lebensstandard-Inflation des Nachbarn schaut, die leeren Glücksversprechen der Werbung aufsaugt und sein finanzielles ‘Neues Normal’ zunehmend erhöht (d.h. mehr Ausgaben hat), müssen beide Eltern ihr Leben arbeitend verbringen. Dann bleibt nur noch: Verantwortung für Kinder outsourcen; Aktivität bewirken, dass die störenden Kinder dann ihre Klappe halten und beschäftigt sind. Die Nähe und Liebe bleibt auf der Strecke und die Kinder leiden ebenso.
    (https://www.welt.de/vermischtes/article152811110/Wenn-die-Foerderwut-der-Eltern-die-Kinder-krank-macht.html?wtrid=onsite.onsitesearch)
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    @IMHAMSTERRAD:
    Ich finde den Begriff des ‘Ansparens’ psychologisch besser als nur ‘Sparen’ zu sagen. Ich mache mir dadurch gleich durch die Wortwahl bewusst, dass der zeitweise Verzicht einem zukünftigen Zweck dient.
    – – – – –
    @Tim Schäfer:
    Yeah, Schriesheim. Metropolregion Rhein-Neckar rules 😀 Obwohl wir nicht mehr in MA wohnen, sondern auf dem Land im Umkreis, mag ich die Mentalität der Menschen dort. “Wääsch wiesch mään?” 😉
     
    Beste Grüße,
    der gute Verwalter

  16. AvatarStefan Müller

    Die einzige Partei, die sich wirklich für die private Vermögensbildung einsetzt ist die FDP. Wo die steht, sieht man in den Umfragen.
    Der Linksblock will Vermögensbildung erschweren und lieber umverteilen. 
    Meine Bekanntschaft fährt lieber SUVs, statt sich um Aktien zu kümmern.
    Zur Rente wird dann gefordert, jenen zu nehmen, die dann noch etwas haben.
     

  17. PeterPeter

    Danke, Tim und ich hoffe, Du behälst Dir Deinen (mantrartigen) Stil bei. Das hebt Deinen Blog ab. Wenn ich mir etwas wünsche dürfte, wären es mehr Beiträge zu konkreten Anlagethemen und wirtschaftlichen Zusammenhängen.
    Ich habe gerade zum zweiten Mal das Buch zur News-Diät von Dobelli gelesen. Im Prinzip nichts wirklich Neues, aber sehr erhellend, das so gut aufbereitet nochmals vor Augen geführt zu bekommen. Es ist hart, aber ich halte mich seit kurzem dran – wie ein trockener Alki warte ich natürlich auf den ersten großen Rückfall, aber bis zum Krall-Crash bzw. Friedrich und Weik-Untergang sind ja noch 1-2 Jahre Zeit.
    Versucht sich jemand hier ebenfalls in Newsverzicht? Falls ja, welche Ersatzdrogen wirken bei Euch:-)? Ich kann über die Arbeit den Economist lesen – habe ich mir schon länger nicht mehr die Zeit für genommen.
    Euch einen schönen Sonntag!

  18. AvatarDavid Star

    @Politische Entwicklung:
     
    In der Dezember Ausgabe des Capitals ist der Berliner Mietendeckel Titelthema.
    Was meint ihr, sind unsere Depots und Mehrfamilienhäuser heute noch sicher vor Rotfront und grünen Pack?
    Ich wäre ehrlich gesagt sehr froh wenn alles so bleiben würde wie es ist. Wenn ich mir hier im Blog aber die Kommentare einzelner, zum Glück sich in der Minderheit befindender Menschen durchlese, die vorgeben etwas zu besitzen, dann aber eindeutig linke Gesichtspunkte vertreten, schwindet auch bei mir das letzte Fünkchen Hoffnung.
    Wie kann man arbeiten gehen und sparen und zugleich solche Ansichten vertreten.

  19. AvatarRalf

    Um den Überschuss an nutzlosem Pöbel soll sich bitte “die Gesellschaft” kümmern. Diese Leute stellt dan der Staat an und nennt es öffentlichen Dienst.”

    Aus welchen Gründen auch immer scheinst Du ein besonderes Problem mit dem ÖD bzw. sehr spezielle Vorstellungen über das Arbeiten dort zu haben. Sachlich kann man gerne diskutieren aber nicht auf solchem Niveau.

    @Arbeitsproduktivität: Könnte man im Zeitalter der Digitalisierung auch dafür nutzen, Maschinen und Software als produktive Faktoren zu besteuern. Wird vermutlich in Zukunft gar nicht mehr anders gehen, wenn man das System finanzierbar halten will. Bill Gates hat glaub ich schon mal so eine Art Steuer gefordert…

    @Burnout: Kann auch auf dem Wege zur FU passieren. Wenn man sich reinhängt wie ein Verrückter um das Ziel unbedingt zu erreichen. Oder nicht?

  20. AvatarRüdiger

    @Arbeitsproduktivität: Könnte man im Zeitalter der Digitalisierung auch dafür nutzen, Maschinen und Software als produktive Faktoren zu besteuern. Wird vermutlich in Zukunft gar nicht mehr anders gehen, wenn man das System finanzierbar halten will.

    Na, da bin ich ja mal gespannt  😉

  21. AvatarThorsten

    @Ralf
    Burnout: Kann auch auf dem Wege zur FU passieren. Wenn man sich reinhängt wie ein Verrückter um das Ziel unbedingt zu erreichen. Oder nicht?
    Ja, definitiv. Aber ich habe so einige kennengelernt, die wie wahnsinnig gearbeitet haben, obwohl sie mit dem Geld nichts anzufangen wussten und von Arbeit besessen waren. Einer jammerte rum, er müsse  Resturlaub nehmen,  er wisse gar nicht, was er dann zu Hause tun solle, er würde lieber in die Firma kommen. Manchmal sind es Singles ohne Familie, die es trifft.
    Hier in der Straße keine Suvs, die werden hier nach meiner Beobachtung eher von Migranten und Türken gefahren. Größe des Autos oder Grad der Tieflegung bei getunten Fahrzeugen scheint dort wichtig zu sein. Aber es es gibt auch winzige Deutsche Frauen, die auf dem Supermarktparplatz aus dem Cockpit runterspringen und beim Fahren kaum über das Lenkrad schauen. Diese Wagen parken bevorzugt auf dem Mutter- Kind-parkplatz, die sind etwas breiter. Natürlich ohne Kind.

  22. AvatarFabian

    Die immer wieder angesprochenen 50% Sparquote sind schön und gut, aber selbst bei € 2.500 monatlicher Sparrate ist man nach 10 Jahren erst bei € 300.000. Das verzinst mit 5 % Dividendenabwurf macht € 15.000 Bruttozusatzeinkommen. Reicht das für die finanzielle Freiheit? Ich würde sagen, nein. Wo ein ETF Sparplan mit 25 € p. m. hinführt, kann sich jetzt jeder ausrechnen… Ich denke so ehrlich muss man sein. Ich würde jedem raten, die € 25 auszugeben, da hat er mehr von.
    @TimSchäfer: Sind wir froh, dass die Menschen die SUV kaufen. Alle sind beschäftigt und deine Chevron Aktie steigt. Alleine von sauberer Luft, kann man nämlich auch nicht leben.
    Ansonsten super Blog und tolle YouTube Videos von dir. Kommst du wieder auf die Invest nach Stuttgart 2020?

  23. AvatarRalf

    @Auto: Durchaus ein interessantes Thema. Gerade die junge Generation verliert zumindest in D offenbar das Interesse an Führerschein und Auto. Wenn man manchem Bericht glauben darf. Bei uns wurde damals der Lappen noch mit Punkt 18 abgeholt.

    Die Branchen steht vor einem gewaltigem Umbruch, das wird neue Jobs schaffen. In Summe aber mehr Jobs vernichten. Ist ja auch klar, ein E-Auto hat nun mal in Summe deutlich weniger Bauteile und ist einfacher gestrickt. Dazu findet ein Teil der Produktion und Wertschöpfung im Ausland statt (Batterien, Rohstoffe etc.).

    Alleine schon aus solchen Entwicklungen heraus wird man um eine Art Digital- oder Softwaresteuer irgendwann nicht mehr rumkommen. Wenn man das Sozialsystem behalten will in seiner Ausgestaltung.

    @Burnout: Ja es gibt sehr viele Fälle. Aber auch Boreout (Unterforderung). Könnte in Zukunft auch zunehmen, wenn viele Bullshit-Jobs im Digitalzeitalter entstehen.

  24. AvatarNico Meier

    @Ralf 
    Ich habe Mühe mit einer steigenden Staatsquote. Ich finde es sinnvoll in gewissen Bereichen wie Sicherheit der Staat Personal einsetzt. In den letzten 30 Jahren sehe ich aber ein Wildwuchs an neuen Gesetzen, deren Einhaltung immer mehr Angestellte beim Staat zur Folge hat.
    Hier wäre ein Abbau der Bürokratie in meinen Augen ein Gewinn für alle. Da der Bürokratieabbau Mittel freimachen würde.

  25. AvatarRappo

    @Peter“Versucht sich jemand hier ebenfalls in Newsverzicht? Falls ja, welche Ersatzdrogen wirken bei Euch:-)?”

    jepp, hier! Im Januar 2018 habe ich das Essay von Dobelli auf seinem Blog gelesen und fühlte mich sofort davon angesprochen. 
    Ich bin generell schon ein eher manipulierbarer Mensch. Werbung, News, Sensationen usw. springen bei mir gut an und verleiten mich zum kaufen/grübeln/konsumieren. Ich bin auch ein multinteressierter Mensch, der alles irgendwie interessant findet. Sei es das psychologische Verhalten mongolischer Wüstenrennmäuse in der Paarungszeit oder ein Stein. Ich lasse mich leicht ablenken und renne bzw rannte wie ein junger Hund jeder Neuigkeit hechelnd und aufgeregt hinterher.

    Des Weiteren bin ich ein Mensch, der bei News wie “…in Tungunistan sind wieder 250 Menschen verhungert/ertrunken/verbrannt worden. Nun zu den Sportergebnissen. Bayern München…:” einfach keine Gleichgültigkeit zeigen kann. Es nimmt mich zu sehr mit.

    Dann haben meine Partnerin und ich (schon vor Jahren) angefangen komplett auf Werbung zu verzichten (Erst nur aufgenommene Serien geguckt – später alle Sender abbestellt und hier und da mal ne Serie über ein geteiltes Primekonto mit Freunden).Ich habe mich aus allen Newslettern ausgetragen – eine Whitelist für Mails angelegt (es kommen nur die durch, die ich auf der Liste habe. Alles andere in Unbekannt – das wird ab und an kontrolliert und sortiert). Ich habe mich in die Robinsonliste eingetragen (Gute Unternehmen halten sich daran und schicken dann keine Werbung) und ein paar Monate konsequent JEDE Firma, welche mir Werbung geschickt hat angeschrieben, und ein Werbeverbot erteilt. Seit DSGVO mit dem Verlangen komplette Auskunft über meine Daten zu erhalten (gibt nette Vorlagen dafür).

    Und nun also auch seit knapp 2 Jahren die News Diät. Was soll ich sagen? Es geht mir super, super gut damit. Ich genieße die dazugewonnen Lebenszeit in vollen Zügen und rege mich nicht mehr über dies und jenes auf. Wirklich wichtiges bekommt man durch sein Umfeld eh mit. Alles andere ist nicht so Wichtig. Sehe das ähnlich wie Kiev.

    Eine “Ersatzdroge” zu den News, nach der Sie fragen, habe ich leider auch nicht gefunden 🙂 Aber nach einem Jahr (oder schon früher) hatte ich gar nicht mehr das Gefühl etwas zu brauchen. Mit Rauchen und Alkohol aufzuhören empfand ich zwar leichter – aber auch das ging erstaunlich gut.

    Ich drücke Ihnen die Daumen, dass sie es gut durchhalten. Meiner Meinung nach lohnt es sich. Generell würde ich auch “Weniger lesen” von Dobelli empfehlen. (Essay auf seiner Website). Auch das spart enorme Lebenszeit und macht einen nicht dümmer – im Gegenteil.
    Viele Grüße,Rappo

  26. AvatarWolke

    Wie dumm diese pauschale SUV Kritik ohne zu differenzieren. In der Großstadt brauche ich kein Auto, dort würde ich es auch sofort verkaufen. Dort würde ich aber niemals leben wollen. Schlechte Luft, schlechtes Essen, geringere Lebenserwartung, zu viele Menschen auf engem Raum, was Aggression fördert. Äußerst ungesund das Stadtleben.
    Ich lebe lieber dem Lande, zwischen Bauernhöfen, in den Bergen. Sorry, ich brauch dort einen Geländewagen, ich hätte im Winter im Tiefschnee sonst nicht die geringste Chance. Aber sonst geht es mir gut, herrliche Luft, Essen vom Bauern, schöne Landschaft und ebenfalls (wie @Rüdiger) keinen Bedarf nach Fernreisen.

  27. AvatarRalf

    @ÖD: Die Zahl der Beschäftigten im öffentlichen Dienst in D ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten stark gesunken – teils durch Privatisierung, teils durch einen Stellenabbau bzw. keine Neubesetzung. Das ist auch richtig und wichtig so. Da gebe ich dir völlig recht. Aber es gibt Grenzen.

    Speziell im technischen Bereich wie bei Bauämtern oder sowas sieht es schlecht aus. Dort braucht es Fachleute und die fehlen oder sind schlecht bezahlt. Irgendjemand muss ja geplante Projekte wie Bahnlinien, Flughäfen, Krankenhäuser, Straßen, auch auf den Weg bringen. Und da hapert es.

    Lieber bläht man den Verwaltungsbeamtenapparat auf durch blöde Gesetze anstatt mehr Fachleute wie Ingenieure zu holen. Wie das in der Schweiz ist kann ich nicht beurteilen.
    Lehrer müssten auch keine Beamte sein. Würde ich sofort abschaffen und Beamte auf die Themen Sicherheit und Justiz beschränken. Leider sitzen im Bundestag überproportional viele Beamte, Lehrer und Juristen. Zu wenige Arbeiter etc.

    @Aktien: Ohne Aktien und ETF geht es nicht. Ich freue mich, dass meine Kids sich nun auch dafür anfangen zu interessieren.

    @Weltwirtschaft: Im Prinzip sind die Notenbanken wie eine EZB sehr mächtig und fast völlig unabhängig. Unser Wirtschaftssystem ist abhängig von diesem Geldmonopol. Das birgt auch Risiken. Daher halte ich auch bei der Swissquote (kostenloses Konto) in Schweizer Franken etwas Geld. Ist ja legal möglich.
     

  28. AvatarRüdiger

    … und Beamte auf die Themen Sicherheit und Justiz beschränken.
     
    Und Finanzämter, selbstverständlich. Dort mangelt es an Personal. Ich als lohnabhängig Beschäftigter, ohne steuerlich “gestaltbare” Nebeneinkünfte, muss auch noch den letzten Pfennig versteuern. Gezwungenermaßen. Demgegenüber erhält die Großindustrie alljährlich, durch nicht stattfindende Betriebsprüfungen, Steuergeschenke in Milliardenhöhe. Erzwungene Steuer-Ehrlichkeit für die meisten “normalen” Bürger wie mich, alljährliche Geschenke für die Wirtschaftskonzerne. Mit Steuer-Gerechtigkeit hat das m.E. wenig zu tun.
     
    @Wolke; SUV: Definitiv richtig! SUVs sind nicht immer und überall unsinnig.
     

  29. AvatarThorsten

    In China ist Gegenwart :
    https://m.youtube.com/watch?v=CaELQS5kTso
    Bargeldlos zahlen, die Dame auf dem Markt hat gar keins dabei. Scannen des Barcodes mit dem Handy und schon bezahlt. Bei uns auf dem Markt ist ein einziger Stand, der bargeldlos funktioniert, mit Girocard , ab 10€.
    Deutschland ist ein zahlungsgechnisches Museum. Ändert sich zum Glück beschleunigt.
     

  30. AvatarAlbr

    Altersarmut, mal schauen, die Pensionäre (von denen es ja einige gibt) werden verschont bleiben, die Rentner, die neben der gesetzlichen Rente noch eine üppige Betriebsrente (z.B. Direktzusage) erhalten ebenfalls… die Rente mit 70 (oder 69) einführen, dann siehts evtl. auch schon anders aus… für den Rest, also die “prekär” beschäftigten sieht es düster aus, vermutlich liest diese Personengruppe hier (leider) nicht mit… ABER die (links) Parteien werden sich schon was einfallen lassen, z.b. Vermögensabgabe, höhere Grundsteuern, Erhöhung des Spitzensteuersatzes, CO2 Abgabe von 100€/to, und vieles mehr…
     
    von einem Staatsfonds in D. halte ich nix, der wird hier in D. sicherlich geplündert… 😉
     
    es wird zwar viel von Nachhaltigkeit in D. geplappert, aber wir leben lieber von der Hand in den Mund 🙂
     
     
     

  31. AvatarRüdiger

    ABER die (links) Parteien werden sich schon was einfallen lassen …
     
    Auch hier bin ich gespannt, was sich die (rechts) Parteien einfallen lassen  😉

  32. Avatarsteve

    @ Wolke wo lebst du? ich bin als Aussendienstler in Bayern in jetzt knapp 272 Monaten so ziemlich ueberall in Bayern unterwegs gewesen wo Schnee real ist und nicht eine überlieferte Sage. Meine Erkenntnis im Bayerwald und Chiemgau liegt und fällt mehr Schnee und es gibt weniger Probleme.  Weil man einfach Autofahren kann in München dagegen reichen Schneeflocken bei 7% plus und alles steht. Es gibt Regeln die der Münchner nie lernt z.b. bei geschlossener Schneedecke bergauf nie anhalten sonst hast du ein echtes Problem. Viel Spaß da mit deinem Suv meine Erfahrung bei Neuschnee lieber Bayerwald da liegt dann Schnee aber es läuft/fährt. Kam das Leben in der vor Suv Ära in bergigen Regionen etwa zum erliegen? Dann Gratulation an die Bevölkerung dass sie dass überstanden hat. Ach ja ich hatte dabei BMW 3 und Audi a4, Passat also nichts was als Schneeauto  gilt.
    @ Fabian in 10 Jahren 300000 Sparen und danach bei genau 300000 stehen sehr schlechte Zeit, so mies kann es fast nicht laufen. Wenn du so kalkulierst sind 5% Entnahme auch zuviel bei Nullwachstum 5% rauszunehmen und Steuern zu zahlen dann klappt’s nicht mit FF, oder gibt’s nach 10 Jahren Nullwachstum plötzlich 5% pro Jahr? Logisch ist das ja nicht. Extremfälle gibt’s immer 1929 oder Lehmann Krise mit ca 70% Minus blöd für den der vom Depot lebt klasse für den der Anspart.

  33. AvatarInsider

    @news Diät 
    Mache ich auch wobei durch das Smartphone leider nicht konsequent. Als Alternative lese ich gerade den weltbestseller der Bücher vor allem das NT ist zu empfehlen. 

  34. AvatarHafenmeister

    @ Peter
    Hi,
    ich versuche mich auch des Öfter in Newsverzicht. Es ist aber, und das meine ich wirklich so, eine wirklich harte Droge. Wenige Tage funktioniert es ganz gut und dann fühle ich mich wir ein Junkie und scrolle die Onlinezeitungen samt Kommentarbereiche durch. Als ich mit dem Rauchen aufhörte, was es ein ähnliches Verhalten.
    Seit heute läuft ein neuer Versuch…

  35. AvatarWolke

    @Steve
    Mein Leben spielt sich zwischen tausend und zweitausend Höhenmetern ab. Stell Dir vor, die Menschen hier betrachten ein SUV als Notwendigkeit, so wie ihre Großeltern Pferde als Notwendigkeit betrachteten. Sie weder neidisch noch schimpfen sie über irgendwelche Schadstoffe, sie brauchen diese Dinger einfach.

  36. Avatarsteve

    @ Wolke ist bestimmt cool dort zu leben und ein SUV ist bestimmt in der Höhe nützlich, es bleibt die Frage warum es bisher ohne ging und in anderen Ländern weiterhin ohne geht. Klar nicht alles was früher gemacht wurde ist heute erlaubt ich hab gelesen in den 50 hat man unter 5 m Schnee Tunnel zum Wirtshaus gegraben, heute nicht dran zu denken.
    Ich bin übrigens nicht der Öko ich mach mir eher Gedanken  was passiert, wenn wir kein Öl keine Kohle und kein Gas verbrauchen? Wird doch ständig nachproduziert, wie schaut die Erde in in ein paar Millionen Jahren aus. Bei der Klimakatastrophe bin ich ein 3% Leugner soll mir mal jemand vernünftig erklären wieso es eine Zeit gab in der die Sonne mit 75% schien und es das sogenannte weak sun phenophem gab.  Durch Treibhausgase fror die Erde nicht völlig zu. Aber heute scheint sie immer mit 100% wieso? weshalb? Wissenschaftlich abgesichert fundiert?

  37. AvatarBlackrock

    Hi zusammen,
    möchte ein wenig in Immos anlegen. Was haltet ihr von Exporo?
    Viele Grüße
     

  38. AvatarRalf

    Für Immobilien finde ich Vonovia als Aktie nicht schlecht. Exporo mag für einen kleinen Betrag interessant sein, viel würde ich aber nicht reinstecken.

  39. AvatarMichl

     
    Hallo an alle 🙂
    wie kaufenswert findet Ihr aktuell folgende Aktien:
    3M, Simon Property, Cisco, J&J und McDonalds?
    Freue mich schon auf eine angeregte Diskussion.

  40. PeterPeter

    @Rappo / Insider / Hafenmeister
    Danke für Eure Antworten.
    Dobelli hat Recht. News sind wie Zucker fürs Gehirn. Zählt logo!, das ich mich meiner Tochter ab und zu gucke auch dazu:-) Wenn dann eher eine weiche Droge oder?
    Es ist schon erstaunlich, wieviel Zeit man einspart, wenn man sich den ganzen Newskram nicht mehr reinzieht.
    @Rappo – Werbung ist ja heutzutage Dank Big Data omnipräsent und subtiler denn je. Das ist mindestens genauso schwer, sich davon komplett frei zu machen.
    @Insider – dann wünsche ich gute Lektüre. Ich lese zur Zeit zwei Bücher parallel.
    @Hafenmeister – yep, online ist noch heftiger. Von einem Link zum nächsten. Ich überlege mir neben dem Economist noch eine andere Wochenlektüre anzugewöhnen. Mal schauen.

  41. Avatar-M

    @Michl
    Geb uns doch mal zuerst deine Einschätzung, welche du am günstigsten (Preis/ Leistung) findest und wieso. Dann können wir gezielter drüber reden. 
     
    @Fabian 
    Hm dein Beispiel mit den 300k nach 10 Jahren war wirklich naja ungünstig gewählt bzw nicht zu Ende gedacht  … die 25eur raten dann lieber auszugeben ist jetz auch nicht so produktiv oder? Irgendwo mal anfangen halt.
    Ich spare mit meiner Frau je 5€ im Monat für unsere Nichten in den sp500. Das ist ja Unsinn! 1/5 der 25€ totaler Quatsch. Nach 18 Jahren bekommen die 2 Damen wahrscheinlich nix dafür!?
     
    -M

  42. Avatar42sucht21

    @Sorry, ich brauch dort einen Geländewagen,
    Ah, Sie sind also Förster!

    @David Star – Ich wäre ehrlich gesagt sehr froh wenn alles so bleiben würde wie es ist. 
    Auch interessant. Viele finden ja in Deutschland Heute schon alles so schlimm.  Sie finden es also gut. Das ist doch ein schönes feedback!

    @Fabian – die € 25 auszugeben, da hat er mehr von.
    Es kommt halt darauf an wofür. Fortbildungen usw. sind sicherlich extrem gute Geldanlagen. Aber sonst so, finde ich den ETf Sparplan schon geschickter.

    @Hanna – Mit …Tricks kann man seinen Riester optimieren, so dass dieser am Ende besser als ein klassischer ETF Sparplan abschneidet.
    Das ist schwer zu sagen weil man ja nie weiss wie ein ETF Sparplan abschneidet nach 30 Jahren. Die Wahrscheinlichkeit, dass Riester besser abschneidet als ein Welt-ETF Sparplan ist für die meisten hier im Blog aber extremst gering.

    @Newsverzicht
    Kompletter Nachrichtenverzicht ist mir zu nihilistisch. Politik und Zeitgeschehen ist für mich aber 1x wöchentlich bzw. alle 2 Wochen völlig ausreichend. Ich finde bewusste Medienhygiene sehr wichtig. Verzicht auf Tagesnachrichten, TV und Social Media und weitestgehender Verzicht sich verschiedenen Werbungen auszusetzen. Dazu gehört auch die auf Bloggerpodcasts wie neuerdings ständig von Blinkist, den ganzen Comdirect und Amazon Affiliate Links usw. In Maßen OK (wie hier zB) aber es ist schon echt penetrant bei einigen.

  43. PeterPeter

    @42sucht21
    So etwas ähnliches empfiehlt Dobelli auch. Lieber längere Artikel, Dokus, Essays, eine Wochenzeitung/-Schrift und dementsprechend der Verzicht auf die “News”, die keinerlei Mehrwert bringen. 
    Auf die ganzen Links klicke ich nicht, selbst nicht bei Tim. 

  44. AvatarMichl

    @M
    Danke für die Rückmeldung!
    3M, J&J, McDonalds 3 „solidere“ Aktien, die sich etwas gegen den allgemeinen Markttrend entwickelt haben. Okay, J&J hat die ihm anhaftenden „Bad News“ eigentlich komplett wieder aufgeholt.
    Cisco, stellt sich mir die Frage: Langfristig substanzielles Problem und somit nächstes GE, oder nur kurzfristig schlechtere Ergebnisse.
    Simon Property, ziemlich abhängig von den Mall Geschäften. Aber evtl. attraktiv als kleinere Beimischung im Depot und aktuell etwas tiefer bewertet.
     

  45. KievKiev

    @ Peter
    Ich habe den Minimalismus auf Medienkonsum angewandt. In Tims Forum verbringe ich dennoch ein wenig zu viel Zeit. Mit dem Economist bist Du sicher viel besser informiert, als jemand der ständig die neusten Nachrichten verfolgt. Mit Fachliteratur in gezielten Bereichen bist Du vermutlich noch besser informiert. Ich habe allerdings keine radikale Kur durchgeführt. Ich bin relativ diszipliniert und habe z.B. mein Handy zum Schweigen gebracht. Die Radikalkur habe ich bei Süßigkeiten angewandt. Das war bei mir eher notwendig.
    @ Rappo
    Du kennst Deine Schwächen und weist wie Du am besten damit umgehen musst, um ihnen nicht zu unterliegen. Das finde ich sehr gut. Du bist einigen voraus, die keine Schwächen haben. Was sind denn auch schon Schwächen? Wenn ich etwas nicht gut kann und in der Hinsicht auch kein Interesse habe etwas zu ändern, wird sich nicht viel verändern. Das ist nicht schlimm, da es mich ja auch nicht interessiert. Falls ich allerdings etwas ändern möchte, so werde ich mit der Zeit zwangsläufig in dem Bereich besser werden, wenn ich mich bemühe und am Ball bleibe.
    @ Hafenmeister
    Durch den Verzicht hast Du viel mehr Zeit für Dinge, die Dir wichtig sind. Du musst nicht zwingend die Leere füllen. Ich kann Dir empfehlen einmal Achtsamkeit auszuprobieren. Du stehst am Bahnsteig und bist geneigt das Handy aus der Tasche zu kramen. Du kannst auch auf die Umgebung achten. Auf die Sonne, Geräusche, den Wind usw. Vielleicht auch auf die schönen Dinge, die Du heute erlebt hast oder vor Dir hast. Ich jogge hin und wieder ohne Musik oder Podcast. Erst heute habe ich eine größere Runde hinter mir.
     

  46. AvatarStefan Müller

    @ralf
    Wie soll denn eine Maschinen- oder Digitalsteuer funktionieren? Halte das für extremen Quatsch, da die Firma überall auf der Welt produzieren kann und schneller im Ausland ist, als du gucken kannst.

  47. AvatarThorsten

    Maschinensteuer wurde schon vor 20 Jahren diskutiert. Es ist ein Gespinst , das von den Linken von Zeit zu Zeit in den Kessel geworfen wird.

  48. AvatarRüdiger

    @42sucht21: Ah, Sie sind also Förster!
     
    Netter Gedanke! Aber mal im Ernst, man muss nicht im Gebirge wohnen, um auf einen Geländewagen angewiesen zu sein, um pünktlich zur Arbeit zu kommen.
    Hier in der Oberpfalz (rd. 500m über NN) habe ich Bekannte, die wohnten in einem alten Gehöft, mehr als 1 km vom Dorf entfernt. Dorthin führt nur ein abschüssiger Feldweg – natürlich ohne Winterdienst. Ich wurde dort selber während eines Besuchs zum Abendessen schon fast eingeschneit. Gerade so und mit mehreren Anläufen und Schiebehilfe, habe ich den Rückweg in die Zivilisation geschafft, mit meinem Peugeot 309 (kein schlechtes Auto für den Winter). Etwas später hätte das nicht mehr funktioniert. Sie hatten einen Landrover … und auch am folgenden Morgen keine Probleme.
    Solche Wohnlagen sind hier nicht selten. Was will man machen, wenn so richtig Schnee fällt? Kilometerweit den Weg freischaufeln? Auf Tauwetter warten?  😉

  49. AvatarChris kross

    https://m.youtube.com/watch?v=cwB3mPJyzcI
    Super Artikel Tim! Du musst sowas eventuell mal in ne deutsche Tageszeitung setzen lassen. Vllt weniger mit dem Thema Finanzielle Freiheit sondern mehr zum Thema Rente, Absicherung im Alter.. Da hören dann aufeinmal auch die konservativen Börsen Muffel zu…
    Hier noch ein interessantes Video auf das ich neulich gestoßen bin siehe oben
    Mfg
     

  50. Avatar42sucht21

    @Rüdiger
    Netter Versuch. Und wenn ich zum Sport will, dann kaufe ich einen Sportwagen.

    Hatten die Menschen in dem Ort vor 20 Jahren noch keine PKW im Winter und sind mit Schneeschuhen… Ich denke, jeder hat seine Gründe und jeder hat immer gute Gründe. Bei den aktuellen Zulassungszahlen der verschiedenen Autosegmente waren den SUV im Oktober 2019 mit einem Anteil von 29,7 Prozent die meisten Neuwagen zuzuordnen. Weil der Winter kommt? Jeder Käufer davon braucht einen. Ist doch klar. In Frankfurt City eben aus anderen Gründen als jemand auf dem Land. Warum sollten deren Gründe weniger legitim sein?
    https://www.autozeitung.de/zulassungsstatistik-140455.html

  51. Avatar-M

    @Michi
    Ja die 3 “soliden” Werte sind natürlich zurecht in vielen Depots vertreten. Ich bin da ein wenig der Meinung, man muss immer schauen, was man fürs Geld bekommt.
     
    Ist das KGV zum Wachstum ein angemessenes, dass mein investiertes Geld in dem Unternehmen eine ordentliche Rendite verspricht. Ich finde die 3 zu teuer. Gerne würde uch für einen günstigeren Preis jedoch dort investieren.
    Wird irgendwann soweit sein und wenn nicht dann kauf ich was anderes. Nur bei KGV 20 oder ähnlich mit kaum Wachstum, sind mir 5% Rendite zu wenig. 
     
    -M

  52. AvatarRüdiger

    @42sucht 21:
    Die Geschichte hat sich vor etwa 30 Jahren abgespielt, da gab es noch keinen Hype um SUVs  😉
     
    Außerdem habe ich kein Wort über “Legitimität”verloren. Weißt du, wie “wendig” so ein alter, langer Landi ist? Wenn damit jemand unbedingt durch München zirkeln will, soll er das gerne machen  😉
     
     

  53. AvatarNico Meier

    In der Schweiz gibt es viele Firmen die den Jahreslohn in 13 Teilen auszahlen. Jeden Monat einen Teil und im November gitbts dann den 13. Monatslohn zusätzlich zum Monatslohn vom November. Heute ist der 25. November und da erhalten viele eben diesen “zusätzlichen” Monatslohn.
    Ein Radiosender hat dies zum Anlass genommen Leute auf der Strasse zu befragen was sie denn nun mit diesem “zusätzlichen” Geld machen wollen. Es gab da viele verschiedene Voten besonders erschreckt hat mich eine Idee die mehrere Personen geäussert haben sie meinten, sie würden das Geld dafür verwenden ihre Zalando Rechnungen, die sich angesammelt hätten, zu bezahlen.

  54. AvatarNico Meier

    Hier wird viel über Autos diskutiert.
    Ich bin auf dem Land aufgewachsen wir hatten immer einen grossen Kombi.
    Auf dem Land benötigt man schnell mal mehr Laderaum als in der Stadt. Da muss mal der Rasenmäher zum Landmaschinenmechaniker für eine kleinere Raparatur und dieser Rasenmäher passt nun mal nich in einen Smart. Da werden drei oder vier Kunststoffässer mit Maische zur Brennerei drei Dörfer weiter gebracht werden, welche natürlich auch nicht in einen Smart passen würden. Da werden sechs oder acht Harassen Äpfel zum Nachbarn gebracht, der eine kleine Saftpresse hat.
     

  55. AvatarRüdiger

    sie würden das Geld dafür verwenden ihre Zalando Rechnungen, die sich angesammelt hätten, zu bezahlen.
     
    Vielleicht sollte man sich die Aktie mal genauer anschauen  😉

  56. Avatar-M

    Im Radio auch: Amazon Black Friday – “kauf auf Rechnung, bezahle erst im januar” wow.
     
    -M

  57. AvatarChristoph

    Zum Thema Altersarmut
    In den USA wird der Freibetrag für K401 um.. glaub 700 Dollar im Jahr erhöht.
    Somit sind es schon über 19.000 Dollar 
    Und wir mit unseren 801 Euros… lächerlich 

  58. AvatarThomas

    @Christoph,
    ich empfinde das auch als kaum erträglich.
    Leider ist es aber so, dass ein mehr an Eigenverantwortung vom Großteil der Bevölkerung nicht wirklich gewünscht ist. Der Ruf geht eher in Richtung “gerechte  und sozialere Umverteilen”. Das nimmt die Politik dankend entgegen. 🙁

  59. Avatar42sucht21

    @Rüdiger – Vielleicht sollte man sich die Aktie {Zalando} mal genauer anschauen
    oder die der SUV Hersteller. BMW und Co. sind nicht hoch bewertet und liefern schöne Dividende (besser die Vorzugsaktie DE0005190037 kaufen und nicht Stämme DE0005190003). @Lad wiederholt das ja bereits schon länger. Gefühlt seit ca. 15 Jahren, kann aber auch schon länger sein 😉

    @Christoph – lächerlicher 801€ Freibetrag
    Fairerweise muss man sagen, 1) der Sparer-Pauschbetrag ist nicht nur für Altersvorsorgesparer und 2) wegen der KAP & Soli reduziert der Altersvorsorgesparer zwar seine Erträge aber am Ende ist der Unterschied in der Realität nicht Lebensrelevant.

    Aber ich finde wirklich, man müsste möglichst bald ein steuerbefreites Vehikel für die Altersvorsorge in DE schaffen ohne (!) Involvierung der Finanzindustrie à la Riester & Betriebsrentenversicherer usw. Die haben nicht das Wohl des Sparers im Fokus. Aber wie soll in DE eine große Politikmehrheit pro Aktienvorsorge und Eigenverantwortung entstehen. Sehe ich jetzt noch nicht so.

  60. AvatarRüdiger

    Mal eine ganz andere Frage …
     
    Bei der weit verbreiteten Jagd nach dem schnöden Mammon, zahlt da – außer mir – noch jemand Kirchensteuer? 

  61. AvatarThomas

    @Rüdiger, wie viel Kirchensteuer zahlst du denn? Für den Fall dass Du in erster Linie von deiner unversteuerten oder geringversteuerten Rente lebst sollte das ja nicht all zu viel sein.
    Um auf deine Frage zurückzukommen, ich bezahle keine.
     

  62. AvatarRüdiger

    @Thomas:
    Bis zur Rente dauert es noch ein paar Tage 😉
    Kirchensteuer zahle ich auf mein Einkommen und die Kapitalertragsteuer meiner Dividenden, und zwar den für Katholiken in Bayern gültigen Satz. Ich glaube, das sind 8%.

  63. AvatarThomas

    @Rüdiger, 8% auf dein Einkommen wäre aber viel. Ich meine es sind 8% auf deine Lohnsteuer…

  64. AvatarDanielKA

    @ Rüdiger: Wer den Verein nutzt sollte auch zahlen. Ich nutze ihn nicht, von daher spare ich mir die Kirchensteuer seit ich 18 bin….

    Kann aber jeden verstehen, der sich zugehörig fühlt und was beitragen möchte (ob jetzt Kirche, Synagoge oder Moschee)

  65. AvatarSmyslov

    Zunächst einmal vielen Dank für den  schönen Artikel von Tim.
    Davd Star: Auch wenn ich die Grünen nicht wähle, sie als “Pack ” zu be-
    zeichnen geht zu weit. Auch ein Begriff wie “Rotfront” halte ich derzeit nicht
    für angemessen. Wie weit muß man eigentlich heruntergekommen sein, um
    sich derart zu äußern? Eine solche Hetze paßt nicht in dieses Forum. Gruß.

  66. AvatarInsider

    @rudiger 
    Ich zahle auch Kirchensteuer. Da ich auch kirchlich getraut wurde und es dann schäbig finde , dann nicht mehr zu zahlen .  Sollten uns Kinder vergönnt sein, möchten wir diese ebenso kirchlich taufen . 
    Gläubig bin ich noch nicht zu 100 Prozent , lese gerade die Bibel und  würde mich als suchend bezeichnen .
    Ansonsten bin ich kein regelmäßiger Kirchgänger und finde auch nicht alles gut wofür die Kirche Geld ausgibt / wie sie mit der oft dunklen eigenen Geschichte umgeht . 
     
     

  67. AvatarSlowroller

    @Rüdiger
    Ich nicht, ich zahle generell nur Vereinsbeiträge für Clubs in denen ich Mitglied bin.

  68. AvatarJan

    Sehr guter Beitrag.
    Ich habe selbst vor 2 Jahren erst angefangen mit Aktiensparplänen. Das kam als meine damalige Freundin an Krebs erkrankt ist. Da hat ihre BU ihr gekündigt aufgrund angeblich falscher Angaben bei Vertragsabschluss, als sie aufgrund ihrer Erkrankung Leistungen beantragt hat. Für mich war das ein Warnschuss, dass ich selbst mir ein “Nebeneinkommen” aufbaue (Dividendenstrategie) muss, unabhängig von Versicherungen. Ich habe mir selbst nicht als Ziel gesetzt eine enorme Sparquote zu erlangen. Vielmehr verzichte ich auf Essen gehen und andere Kleinigkeiten und kann so aktuell 600-1000€ im Monat bei Seite legen. Bis jetzt könnte ich rechnerisch mit den Dividenden bereits die eine oder andere monatliche Rechnung bezahlen, was für mich ein Motivator ist zu sehen, dass ich für Rechnung x oder Rechnung y nicht mehr arbeiten gehen muss. So gehe ich an die Sache ran. Trotzdem habe ich ein Auto und habe mir dieses Jahr einen Traum erfüllt mit dem Kauf eines Motorrads.
     
    Als ich vor ein paar Wochen mit meinem Vater über Geldanlage gesprochen habe, vertrat er felsenfest die Meinung, dass Kleinsparer nicht am Aktienmarkt investieren sollten, weil das null komma null bringt. Lieber soll man sein Geld voll raus hauen und jetzt leben. Er selbst besitzt 2 Häuser und hat letztes Jahr eine Solaranlage installieren lassen für 30k€. Dafür musste er einen Kredit aufnehmen. Diese Meinung vertrete ich nicht und es kommt bei dem Thema jedes mal dazu, dass man für dumm verkauft wird, dass man seine Geldanlage selbst in die Hand nimmt und dass es der falsche Weg ist. Man solle es lieber den Profis überlassen mit einer privaten oder gesetzlichen Altersvorsorge. Auch mit dem Verweis auf den nächsten Crash. Dann sei mein ganzes Geld weg, was ich in Aktien investiert habe (so seine Aussage). Diese Ansicht meines Vaters passt sehr gut zum ersten Absatz von Tim. 
     
    Ich bin vor ein paar Monaten auch mit meiner neuen Freundin zusammen gezogen. Sie möchte bald auch mit einem ETF Sparplan anfangen. Darauf ist sie erst durch mich gekommen. Auch Freunde von mir fragen mich mittlerweile nach Anlageformen und sind offen für Sparpläne in ETF/Aktien.Ich habe das Gefühl es gibt zum Teil auch einen Generationskonflikt. Mein Umfeld in meinem Alter ist deutlich offener für den Aktienmarkt/P2P als die Generation meiner Eltern oder älter.

  69. AvatarThorsten

    Wie tief das linke Gedankengut eingetrichtert wurde kann man sogar hier regelmäßig lesen.
    “Dein Depot ist 500.000″.
    Deutsche Antwort : ” das schafft kaum einer, der Durchschnittslohn liegt bei xxx und es gibt soooo viele, die weniger haben als Du. Abgesehen davon, dass Europa und Du persönlich Schuld an der Armut in Afrika sind. Man muss Glück haben. Schäm Dich ! Gibs auf, wird nix, rechne Mal nach ”
    Dieses depressive Gejammer, kaum zu ertragen .
    Rest der Welt : Great ! What’s the next deal to get up to 600.000 ?”
     

  70. Avatarnetmax

    @Riester-Rente:
    Hallo Tim,
    ein Detail zur Riester-Rente möchte ich hier doch korrigieren.
    Die Rente ist in der Regel nicht sozialversicherungspflichtig. Zumindest für alle, die in der Krankenversicherung der Rentner pflichtversichert sind. Wer also die meiste Zeit als Arbeitnehmer gearbeitet hat, muss keine Beiträge zur Krankenkasse und Pflegeversicherung zahlen.

  71. AvatarRüdiger

    Dieses depressive Gejammer, kaum zu ertragen .
     
    Schlimm! Zum Glück gibt’s ja noch die Rechten, die vor Optimismus nur so strotzenden Sonnenscheinchen  😉

  72. AvatarAlbr

    „Kirchensteuer“ zahlt letztendlich JEDER von uns 😉
    z.b. die (überzogenen) Gehälter der Bischöfe werden aus dem allgemeinen Steueraufkommen gezahlt 😉
     
    oder das „Abgreifen“ von Subventionen durch kirchlich getragenen (Sozial-) Einrichtungen 🙂
     
     

  73. AvatarRüdiger

    @Nico Meier:
     
    Wortklauberei. Wird hier von “Linken” gesprochen, nehme ich als Gegenpart “Rechte”. Der Gegenpart zu “Konservative” wäre nicht “Linke”, sondern “Progressive”, in meinem Wortschatz  😉

  74. AvatarDanielKA

    -wenn Starbucks und MCD noch ein wenig schwächeln würde sich da ein Kauf anbieten.- bei KHC sieht es endlich nach einem guten Boden aus- 3M, SJM, GIS, PSX weiterhin günstig
    muss erst wieder mehr Liquidität ansammeln
    Red Electrica habe ich als letztes aufgestockt, bleibe konservativ 😉
     

  75. AvatarSlowroller

    @Nico
    Im Wort Konservativ steckt doch “zufrieden” schon drin. Wieso sollten Unzufriedene den Status Quo schützen sollen?
    Wer für die Gesellschaft wichtiger ist steht dann auf einem anderen Blatt bzw. hängt stark an der Sichtweise auf die Wortbedeutung und der Umgebung.

  76. AvatarNico Meier

    @Slowroller
    Ich sehe nichts verwerfliches darin, Dinge die gut funktionieren nicht verändern zu wollen.
    Konservative, in der Schweiz auch Bürgerliche genannt wollen für alle Probleme zuerst auf tiefster Ebene eine Lösung finden. Probleme, die bereits in der Familie oder der Nachbarschaft gelöst werden können, müssen nicht zwingend durch den Staat mit viel Geld gelöst werden.
     

  77. AvatarRuben

    Jan: meinem Vater erzähle ich auch nicht viel von Aktien. Nach den Berichten aus dem Fernsehen ist es für ihn nicht nur riskant sondern auch moralisch verwerflich. Vielleicht hat dein Vater mit den 2 Immobilien auch nicht alles falsch gemacht. Bei P2P bin ich ebenfalls sehr skeptisch. Wenn man Aktien breit genug streut, erholen sie sich immer wieder, bei P2P schätze ich das Ausfallrisiko höher ein.
    Das viele mit einer anständigen Arbeit in Vollzeit kaum etwas für die Rente zurücklegen können ist ein Unding. Ihre drohende Altersarmut ist nicht alleine ihre Sache. Alle, die besser vorsorgen können und keinen gewieften Steuerberater o.ä. an ihrer Seite haben, werden dafür bezahlen müssen.
    Jene, die besser vorsorgen könnten, es aber nicht tun, sind schwer zu erreichen. Deutschland ist ein Land der Mieter und eine Aktienkultur wird auch nicht von heute auf morgen entstehen.

  78. AvatarLithium85

     @Ruben
    “Ein Land der Mieter”.
    Ich weiß nicht so recht, in Gesprächen mit Kollegen oder Freunden geht es eigentlich häufig um Wohnung kaufen oder Häusle bauen (wenn nicht schon geschehen, selbstverständlich zur Eigennutzung), sobald die Lebensversicherung angeschafft ist versteht sich, das ist schließlich das einzige was der Deutsche kennt. “Später mal ein Haus kaufen/bauen”, sagt dir jeder Jugendliche. Dafür arbeitet und spart “man” halt, neben dem Auto. 
    Möglich, dass es im internationalen europäischen Vergleich etwas hinkt. 
    Ich selbst mag die Vorstellung anfangs ein paar Jahre volle Pulle in Aktien zu gehen. Kann mir aber auch vorstellen, dass ganze irgendwann einfach liegen zu lassen. Die ganze Anlage wird damit immer “sicherer”, da zwischen der letzten Einzahlung und irgendwann mögliche Entnahme mehr Zeit liegt.
     

  79. AvatarThorsten

    @Ruben
    Mich würde interessieren wie viele “mit anständiger Arbeit” alle 5 Jahre ein neues noch teureres Auto gekauft haben, zweimal im Jahr nach Malle, Kreuzfahrt oder noch weiter etc. Urlaubsgeld verkloppt, immer neustes Handy, Modeschickimicki, Stiefel für 200 Euro, weil muss ja sein und  teure Möbel alle x Jahre  und ansonsten auch kräftig konsumiert haben.
    Ich spreche nicht von denen, die es nicht konnten, sondern von  denen, die ihr “anständiges Gehalt” als immerwährend gottgegeben gesehen haben, alles ausgekippt der Werbung auf den Leim gegangen sind mit “JETZT, JETZT, FUN, FUN, ICH,ICH  !!”  und NICHTS für die Rente gespart haben.
    Oder anders herum gefragt, wer fällt wie tief bei seiner Rente, weil er sich vorher nicht informiert hat,um die Rentenlücke zu schließen. Der Staat ermahnt seit Jahrzehten SELBST VORZUSORGEN.

    Über die Produktwahl kann man streiten, aber ich fürchte, dass da immer noch genug sind, die den Ernst ihrer Rentenlage nicht begriffen haben.
    Es ist vielleicht durchaus ein Pluspunkt für Immobilien, dass man durch jahrenlanges Abzahlen zum Sparen bzw. Vermögen bilden gezwungen wird.
    Das ein oder andere Sparbuch wurde schon für ein tiefergelegtes lautes Metall spontan ausgegeben, das die Polizei dann an der nächsten Kreuzung aus dem Verkehr gezogen hat 😉

  80. AvatarNico Meier

    Das viele mit einer anständigen Arbeit in Vollzeit kaum etwas für die Rente zurücklegen können ist ein Unding.
    @Ruben
    In vielen Fällen liegts nich an den angeblich zu tiefen Löhnen sondern an den zu grossen Wünschen vieler Zeitgenossen.
    Da hat jeder Single das Gefühl er müsste an bester Lage drei Zimmer auf 100qm bewohnen.
    Da wird nicht selber gekocht sondern man bestellt sich die Pizza oder Sushi nach Hause oder geht täglich in den Imbiss.
    Da wird anstelle eines Gebrauchtwagens für wenige 1000 ein neuwagen geleast.

  81. AvatarThomas

    @Thorsten:
    “Mich würde interessieren wie viele “mit anständiger Arbeit” alle 5 Jahre ein neues noch teureres Auto gekauft haben, zweimal im Jahr nach Malle, Kreuzfahrt….”
     
    Genau so einen Kollegen habe ich 🙂
     

  82. AvatarDanielKA

    @ Ruben: “Land der Mieter”
    Deutschland hat zwei Weltkriege verloren mit jeweils massiven Landverlusten (man denke an die damaligen Flüchtlinge aus den Ostgebieten)zusätzlich noch die Geschichte mit der DDR (wo Eigentum verpönt war). Ich denke im europäischen Kontext sind die Deutschen nicht wirklich unterschiedlich von der Denkweise, brauchen einfach mehr Zeit zum aufholen. In 30-40 Jahren wird sich die Eigentumsquote sicherlich weiter annähern bzw. einengen.

  83. AvatarThorsten

    @DanielKA in Berlin wird schon laut über Bodenenteignung diskutiert. Eher werden es mehr Mieter, weil privat unter den Bedingungen keiner mehr bauen kann oder will und wir staatliche Plattenbauten reloaded bekommen, um die Menschen unterzubringen ?

  84. AvatarRuben

    “Land der Mieter”
    Das liest mam immer wieder, so z.b. hier
    https://www.businessinsider.de/immobilien-paradox-warum-deutschland-ein-land-der-mieter-ist-2019-7
    Dort wird, wie bereits von DanielKA erwähnt, unter anderem der 2te Weltkrieg als Grund genannt.
    In nächsten Bericht werden nicht nur der “attraktive Bestand an Mietobjekten” und der “rechtlich hochentwickelte Mieterschutz”, sondern auch die hohen Kaufbebenkosten als Grund für die im europäischen Vergleich geringste Immo Eigentumsquote genannt.
    http://www.bundesweitefinanzberatung.de/expertenartikel/ansicht/deutschland-land-der-mieter-12747/
    Ja, die im Bericht genannten Folgen bekomme ich auch bei Bekannten und Kollegen mit:
    “Die zur Miete wohnenden Deutschen zeigen demnach stärker als Immobilienbesitzer die Tendenz, ihr Geld statt für den Vermögensaufbau für hochwertige Konsumgüter oder Reisen auszugeben. Zudem werden monetäre Geldanlagen im Zweifelsfall deutlich leichter aufgelöst – am Vermögensaufbau durch Immobilienerwerb werde im Vergleich dazu eisern festgehalten.”
    Ich habe es viele Jahre nicht verstanden, wie man es mit einem überdurchschnittlichen Gehalt jeden Monat schafft, wirklich alles auszugeben. Nicht nur das, Konsumkredite werden zusätzlich aufgenommen. Ich würde niemals fragen, habe aber lange zugehört, meistens berichten die Leute selbst freudig von ihren Ausgaben. Ständig kommen neue Wünsche hinzu, auf die ich gar nicht käme und funktionierende Dinge werden ständig durch Neue ersetzt. Ich verstehe es immer noch nicht, weiß aber inzwischen, wo das Geld geblieben ist. Es muss niemand darben und jeder soll sich auch mal etwas gönnen können, doch ein Dauerzustand sollte das nicht sein.
    Natürlich ärgere ich mich, wenn es dann in solchen Fällen später nicht reicht und ich stärker als Zahler herangezogen werde. Außerdem stört mich Verschwendung von Ressourcen über die Maßen generell. 
    Gegenstimmen, man solle sich doch über jeden Konsumenten freuen, lassen dann in der Regel nicht lange auf sich warten. Ich würde das aus o.g. Gründen in Kauf nehmen. Die globalen Konsumenten, vor allem die größer werdende Mittelschicht in Schwellenländern werden so oder so weiter zunehmen.
    Letztendlich bekomme ich trotz des Konsums viel Unwissenheit mit. Die meisten Menschen in meinem Umfeld wissen schon, das sie privat vorsorgen müssen. Viele haben dann doch wie von der Politik gewünscht und gefördert ihre private Rentenversicherung, leider fast ausschließlich zu Nullzinsen und hohen Verwaltungskosten. In unserer Firma wird ebenfalls eine Nullzins Rentenversicherung zusätzlich gefördert. Mitarbeiter, die auf ihre Jahresprämie zugunsten der Rentenversicherung verzichten, bekommen einen Zuschlag.

  85. AvatarIceman

    @Thorsten
    Das hatten wir letztens erst wieder. 
    Freunde gehen 5 mal im Jahr in den Urlaub (Kreuzfahrt usw.
    Er fährt zwei Autos. Die Versicherung wird vierteljährlich gezahlt, da er nicht weiß ob er das Geld zum Stichtag hat. Die Mehrkosten gegenüber jährlicher Zahlweise nimmt er gerne in kauf, da es ja nur 40 eur sind. 
    Es ist auch von Vorteil zwei Kfz zu besitzen, da man Abfälle nicht mit dem neuen transportieren muss. 
    Das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche in deren Leben. 
    Dann aber Jammern, dass das Geld für eine Immobilie nicht da ist und alle die sich was aufbauen ja geerbt haben müssen.  Denn selbst etwas aufbauen ist in unserem Alter (36) so schwer ohne Unterstützung von den Eltern. 
    Bei so etwas renne ich gedanklich schreiend weg. 🙂 
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es mit Wille und Einsatzbereitschaft für fast jeden möglich ist eine sechsstellige  Summe zu sparen. 
    Ich habe mit 16 eine Lehre begonnen, habe oft an Wochenenden gearbeitet, Notdienst usw. gemacht. 
    Mit 34 haben wir uns ein Haus gekauft.  Zu diesem Zeitpunkt hatte ich 90.000 €gespart. Wenn Freunde davon erfahren, fragen Sie immer wie ich das gemacht habe und wo ich soviel Geld her habe. 
    Letztlich hätte es sehr viel mehr sein können, aber feiern und DVDs und klimpims kaufen waren mir auch mal sehr wichtig. 
     
     

  86. AvatarRüdiger

    @Land der Mieter
     
    Da sieht man mal wieder, wie die eigene Erfahrung täuschen kann … ich hätte ja das genaue Gegenteil behauptet. Wenn ich hier über Land fahre, überall wird gebaut wie bekloppt. Die meisten jungen Kollegen in meiner Abteilung sind am bauen. Auf dem Land, vor allem wenn man für alle handwerklichen Arbeiten, im Freundeskreis die entsprechenden Spezialisten hat und viel in Eigenarbeit leisten kann, scheint das eigene Haus noch einen hohen Stellenwert zu besitzen … und auch für junge Familien finanzierbar zu sein.

  87. AvatarHafenmeister

    @ Kiev
    Danke für den Tipp, werde ich mal probieren.
    Hast du ein persönliches Kursziel für deine Gazprom Aktien?

  88. Avatar-M

    @Icemman
    Sehr schöner Beitrag. Kann ich 1:1 unterschrieben. Und ja, das feiern und Frauen kennenlernen war auch ne schöne Zeit, die ich nicht missen will 🙂
     
    Zum Glück hat mein Vater mir die aktienanlage gezeigt. Mit 14 Jahren fand ich das mega spannend Unternehmen mit besitzen zu können. Hielt bis heute an, nur das ich jetzt anders anlege als damals mit festeren Regeln.
     
    -M

  89. AvatarNico Meier

    @Iceman
    Danke für deine Geschichte ich war beim Hauskauf mitte 30 meine Frau ende 20. Viele Freunde haben sich mit uns gefreut aber früher oder später kam die Frage wie man soviel Geld sparen könne.
    Wir haben dann jeweils auf unsere alten Autos und eher günstigen Urlaubsreisen hingewiesen oder auf Smartphones die nicht jedes Jahr ausgetauscht werden.

  90. AvatarDavid Star

    Ich zahle KiSt, da unsere Kinder einen kirchlichen Kindergarten in Frankfurt besuchen werden und das jüngste noch getauft wird. 
    Beide sollen noch ein eine private kirchliche Grundschule, bevor es dann in Richtung Internationale geht.
    Von daher zahle ich gerne weiter an diesen Verein. 🙂
     
    @Aktien:
    Behaltet trotz schwedischer Quellensteuer die Securitas im Auge. Zukunftsträchtiger Sektor, steigende Dividenden und somit ideal für Buy&Hold.

  91. AvatarRalf

    @Aktien: Was würdet Ihr Neueinsteigern (hier ein Interessent aus dem Kollegenkreis) empfehlen, die auf derzeitigem teilweise doch höherem Kursniveau ganz frisch an der Börse einsteigen und z.B. 100.000 € mindestens 15 Jahre anlegen wollen?

    Investment in mehreren Teilen und längerem Zeitabschnitt (wie lange)?

    Alles in kurzer Zeit investieren (wie kurz)?

    Warten bis der Aktienmarkt schwächelt?

    ….?

    Und welche Aktien sind aus eurer Sicht derzeit attraktiv bewertet bzw. zum Einkauf interessant?

  92. AvatarRüdiger

    Und welche Aktien sind aus eurer Sicht derzeit attraktiv bewertet bzw. zum Einkauf interessant?
     
    Dafür ist doch @Lad hier der Spezialist  😉

  93. Avatar42sucht21

    @Ralf
    Es kommt stark auf die Person, finanziellen HG und die Nerven an. Chuck Norris würde ich empfehlen sofort 100k in einen Welt-ETF zu stecken (oder pro Quartal 1/4 denn Time in the market vs. timing).

    Andere müssen sich langsam an die Volatilität gewöhnen. Es hat ja vermutlich einen Grund warum der Kollege bisher noch gar nicht an der Börse ist.

    Falls der Grund für den Neueinstieg die fehlenden Zinsen sind, dann würde ich empfehlen sofort 97.9k aufs tagesgeld zu packen und für 1.000€ einen bekannten Dividendentitel zu kaufen, für 1.000 einen bekannten Wachstumswert und für 100€ einen günstigen monatlichen Welt-ETF Sparplan abschließen und dann zurücklehnen 9-12 Monate  beobachten lassen wass so passiert. Nach einem Jahr ist es dann kein Neuling mehr und er kann selbst etwas mehr entscheiden. Die bekannten Einzeltitel soll er sich unbedingt selber aussuchen.

  94. Der BaumDer Baum

    @ Ralf, ich persönlich würde mich nach und nach heranwagen. Ich halte nichts davon irgendetwas zu machen was man nicht kennt oder versteht. Von daher Mal ein Depot eröffnen und sich erstmal einlesen. Dann vllt. die ersten kleinen Käufe tätigen um zu lernen.
     
    Zu Beginn geht es glaube ich nicht direkt um die Riesenrendite. Wenn man sich dann für einen Weg begeistern kann, kann man ja mehr anlegen und regelmäßiger. Den einen richtigen Weg gibt es glaube ich nicht.
     
    So in etwa habe ich es die letzten 3-4 Jahre gemacht. Im Prinzip von 0 angefangen. Erstmal grundlegend Wirtschaftsbücher (Bilanzierung etc.), dann die ersten Aktien allgemeinbücher. Mit hat auch YouTube gut weitergeholfen, Aktien mit Kopf und sowas. Zum Einstieg super.
     
    Dann kann man auch in die Details einsteigen und z.b. Studien lesen zum investieren.
    Grüße Baum

  95. AvatarRuben

    @Iceman: Glückwunsch zu eurer Sparleistung! Das Versicherungsbeispiel mit der vierteljährlichen Zahlweise ist mir auch völlig unverständlich. Genauso wie eine Zahnzusatzversicherung, bei der komischerweise alle denken sie würde sich “rechnen” im Sinne von mehr rausbekommen als man eingezahlt hat. Ich denke den meisten wäre hier mit einem Dauerauftrag auf ein separates Konto bzw. dem klassischen Notgroschen besser geholfen.
    @Ralf: wissenschaftlich gesehen ist die Einmalanlage besser. Gerade Neulingen an den Börsen würde ich aber zum schrittweisen Einstieg raten. Wieviel man aushält weiß man erst, wenn es um echtes Geld geht. Planspiele helfen aus meiner Sicht kaum. Ebenso würde ich für den Anfang nicht zu Einzeltiteln raten, außer es macht ihnen Freude und sie wollen sich tiefer und dauerhaft damit beschäftigen. Blind kann man z.b. den ETF Vanguard FTSE All World WKN A1JX52 empfehlen. Oder möchtest du ihnen zwecks Diversifikation wenigstens 10 Einzeltitel nennen und dann dafür gerade stehen?

  96. AvatarDavid Star

    @Ralf: 
    Empfehle deinem Kollegen die Videos von Nils Gajowiy auf YouTube.
    Dieser beantwortet genau diese Fragen innerhalb von 5-10 Minuten sehr sachlich.
    Besser kann man es hier nicht erklären. 
     

  97. AvatarRalf

    Prima Tipps, vielen Dank. Ich werde mal entsprechend Impulse liefern wenn ich erfahre wie er weiter verfahren will.

    Wie seht ihr derzeit Exxon? Ich liebäugle selbst mit einem kleinen Invest und die Dividende ist nicht schlecht. Der Kurs ist nicht so hoch, oder?

  98. AvatarThorsten

    @Ruben und stell dir den Novizen vor, der über ein oder zwei Jahre sieht, wie aus seinen 100.000 vielleicht erst Mal nur 85.000 werden, bevor es dann später auf 120.000 hochginge. Würde er dann im tiefsten Dip aussteigen und sagen , Aktien taugen nichts, zu spekulativ ?! Da wäre ein Sparplan mit eventuellem Renditeverzicht ( oder auch nicht ) vielleicht schon besser, um zu lernen und was auszuhalten.

  99. AvatarLithium85

    @Ralf
    Mein ernstgemeier Tipp bei fremden Geld -> raushalten!!!
    Vor allem wenn es um Kollegen geht. Angenommen es kommt zur einer Korrektur, einem kleinen Crash. Der Kollege hat sich das ganze anders vorgestellt, vll wegen deiner Schilderungen (easy money, Geld im Schlaf), er bekommt Panik, verkauft, nie wieder Aktien!. Das vergiftet die Stimmung auf ewig. 
    Ich würde es lassen, schon gar keine Produktauswahl oder noch schlimmer, Einschätzungen über die Höhe des anzulegenden Betrages. Würde Kollegen gar nicht sagen, dass man an der Börse ist.
    Erstaunt mich, dass ich der erste bin der hier ausdrücklich abrät.

  100. KievKiev

    @ Hafenmeister
    Ich habe keine Kursziele. Gazprom ist bei mir Long und als Dividendenzahler angelegt. Ich habe allerdings aktuell 1000 STK. Der Einzeltitel ist bei mir um 10% gewichtet. Das ist natürlich zu hoch. Die Aktie ist meiner Meinung nach weiterhin sehr niedrig bewertet. Und dazu gibt es noch langfristig positive Ausblicke mit Türkei und China, Lithium, LPG… Ich gebe es aber zu. Auch kurzfristig könnte sich hier etwas bewegen. Gazprom möchte 50% Ausschüttungsquote anvisieren. Da ist noch ein wenig Luft vorhanden für eine gute Dividendenerhöhungen. Falls dies geschieht und die auferlegte Dividendenzahlungen an der Börse gefallen finden, so könnte der Kurs folgen. Falls nicht bleibt die Aktie durch die langfristigen Ausblicke für mich aber positiv. Falls der Kurs schnell folgt, fliegen 500 STK wieder aus meinem Depot. Dann habe ich weiterhin genug Gazprom Aktien und Geld für neue Investitionen mit Potenzial.
    Das ist keine Empfehlung. Es kann bei einer Einzelaktie immer sehr viel anders verlaufen. Mein Depot ist auch ein wenig anders aufgestellt, als gewöhnlich. Ich habe bei manchen Titeln gute Verluste und zum Glück bei mehr Aktien gute Renditen. Wenn ich wüsste was sicher funktioniert, würde ich nur die erfolgreichen Werte nehmen.
    @ Ralf
    Ich kann einen langsamen Einstieg empfehlen. Unter empfehlen verstehe ich, dass die Person auch in Aktien investieren möchte. Darüber sollte sie sich natürlich klar werden. Falls alles investiert wird und die Börse 10% sinkt hat man mal eben 10k Buchverlust. Das ist sicher kein schöner Einstieg und kann zu unüberlegten Handlungen führen. Breit gestreut wird auch selten bereut. Hier könnem einem nur Überrenditen eines Einzeltitels entgehen. Aber natürlich auch hohe Verluste. Auch hier gilt, nur da streuen wo man auch investieren möchte. Aktien mit Dividenden sind kein Tagesgeldersatz.

  101. AvatarAndrea

    Ralf, ich würde dem Kollegen ein paar gute Bücher empfehlen. Ich finde es bei den derzeitigen hohen Aktienkursen problematisch, einen Einstieg vorzuschlagen. Ich sehe im Moment keine Schnäppchen. Das Risiko und die mögliche Fallhöhe sind doch höher als der Kollege vielleicht wünscht.
    Er kann schon einmal lesen und schon einmal ein Depot eröffnen, wenn er mag. Dann bei passenden Kursen zuschlagen. Dafür sollte er sich aber ein bisschen auskennen.
    Ich meine auch, es kann die Freundschaft kosten, wenn der Geldanlageversuch schief geht. Daher Vorsicht von deiner Seite aus.
     

  102. AvatarThorsten

    @Kiev hm, 10% , jo hab ich mit Wirecard ohoh, danach gefolgt von Gazprom. Russische Finanzwerte nicht vergessen. Ehemals durch Sanktionen getroffen , jetzt im Aufwind. Russland hat längst Kanäle über Asien, Sanktionen interessieren sie nicht mehr so sehr. Der Rubel hat sich stabilisiert. Der westliche Kram kommt über China ins Land, einen Teil stellen sie jetzt auch selbst her. Die Sanktionen werden das Land stärken, da ehemals importierte Waren wie qualitativ guter Käse nun auch im eigenen Land erzeugt werden.  VTB-Bank, Sperbank, Qiwi sind im Depot und bleiben dort.

  103. JosefJosef

    @Ralf
    Ich würde ihm sagen er soll zuerst das erste Geld für Bücher ausgeben. Er soll sich Wissen aneignen. Tips keine geben, du kannst ja sagen was du gekauft hast. Ich gebe keine Tips, da ich weiss dass ich nix weiss. Ich habe noch keinen Crash erlebt wo ich an der Börse investiert war. Wenn es als Beispiel die Autobauer zerlegt im Crash, haben dies alle gewusst, wenn sie in die Höhe Schiessen habens auch alle gewusst. Ich kaufe solide Aktien mit einem Abschlag. Das sind gute Sätze für den Freund. Wenn die Aktie abstürzt war sie nicht solide oder zu teuer. So wie es die Youtuber sagen.

  104. AvatarNico Meier

    @Ralf
    Es kommt auch sehr drauf an welche Ziele dein Bekannter verfolgt.
    Steht er 15 Jahre vor der Rente und legt daher eher Wert auf hohe Ausschüttungen oder mag er eher kleinere Dividenden und mehr Wachstum?
    Wenn der Kollege bisher absolut keine Börsenerfahrung hat so würde ich ihm raten mit 10% des Kapitals Einzelaktien auszusuchen aber maximal 10 Stück. Danach soll er schauen wie sich das anfühlt wenn die 5-10 Titel täglich im Wert schwanken. Es gibt Menschen, die haben Mühe mit den täglichen Schwankungen, daher sind sie in meinen Augen nicht geeignet für Aktien.

  105. AvatarDaniel (Frankfurt)

    Es mag vielleicht ein typischer Fehler sein, aber ich habe begonnen einige Positionen im Depot glattzustellen. Einige Kernwerte bleiben und der Rest wird erstmal im Cash gesammelt. Mal sehen, wie lange ich jetzt an der Seitenlinie stehe:-)
     

  106. AvatarIceman

    @ -M und Nico Meier
     
    Da haben wir ja einen ähnlichen Lebensstil.
    Ich kaufe mir nur ein neues Handy wenn das alte kaputt geht und dann meist eines für unter 200€.
    Meine Frau bekommt immer die alten gebrauchten Iphones von Ihrem Bruder. Er ist ein Fan von Apple und kauft sich immer das neueste Handy und gibt die alten weiter.
    Autos haben wir bisher auch gebraucht gekauft. 
    Meiner Meinung nach wird es den Leuten aber auch immer leichter gemacht sich zu verschulden und die Konsequenzen daraus werden auch immer geringer.
    https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/privat-insolvenz-dauer-laufzeit-schuldenfrei-drei-jahre-eu-richtlinie/
    Sonst war man ein schwarzes Schaf wenn man Pleite war. Heute gehört es ja fast zum guten Ton 😀
     
     

  107. KievKiev

    @ Thorsten
    Aus Russland habe ich auch SBER auf der Watchlist. Habe sie aber nie gekauft. EVR ist aktuell auch vielleicht günstig. Aber ich weiß nicht, ob sie nicht noch (viel) günstiger werden. Das kann ich ganz schlecht einschätzen. Vielleicht wage ich mal eine kleine Startposition, wenn ich wieder Geld übrig ist. In Kanada habe ich aber auch noch für mich interessante Werte. Hier möchte ich im nächsten Jahr mindestens 1000 CAD an Dividenden erhalten. So kann ich leichter neue Aktien an der TSE mit wenig neuem Kapital kaufen.

  108. Avatar-M

    @Iceman
     
    Das stimmt wohl. Ich mag es total ein zb 1,5 Jahre altes Handy zu kaufen für einen Bruchteil des neupreises. Seit paar Jahren das S7 Edge für 165€ inkl restgarantie. Nach dem Verkauf meines 20jahre alten BMWs, fahre ich nun einen Opel. 100tkm für 4.000€ – das Geld kam aus dem BMW Verkauf. Einfach ausgetauscht. Seit dem macht sich das im Geldbeutel spürbar bemerkbar.
     
    Gestern das Weihnachtsgeld zu 2/3 aufs Depot gezahlt. Ich weiß noch nicht wo ich investiere, aber das sind luxusprobleme 🙂 
     
    -M

  109. Avatar-M

    @Kiev
    Mich ärgert es ein bissl mit Gazprom. Bei 3,50€ standen die lange Zeit und ich dachte mir “zuuu günstig das ganze” und das rubelproblem habe ich falsch gedacht… das Öl verkaufen die ja in USD, also ist die Währung weniger das Problem. Ok politisches Risiko – das würde ich eingehen, da ich in wenigen Jahren viel cashflow bei Gazprom hätte. 
    Wenn die nochmal stark fallen kauf ich die vlt auch noch.
     
    -M

  110. AvatarDanielKA

    @ M: Ja Gazprom war wirklich sau günstig und richtig teuer sind sie weiterhin nicht. Wenn jetzt Deutschland und andere EU-Staaten  die restlichen Ölheizungen schrottet bzw. verbietet und komplett auf Gas umstellt (Heizen müssen wir im Winter weiterhin, trotz Klimawandel) wird das russische Gas noch mehr gebraucht. Durch die Pipelines sind die sowieso unschlagbar günstig da kann kein Flüssiggas aus den USA mithalten. Der Kurs hat schon deutlich reagiert. Aktuell 7,25€. und immer noch über 6 % Dividendenrendite 

  111. AvatarOliver

    Immer wieder lustig, was manch einer hier so an Behauptungen raushaut. Polemik trifft es wohl besser.
    Dabei ist es oftmals recht einfach, ein paar Sachen nachzuprüfen. Aber ich verstehe schon, warum das manche lieber nicht machen. Das konstruierte Weltbild könnte ja u. U. Risse bekommen.
    Staatsquote in der BRD: 1995 = 54,7 % und in 2017 = 44,5 %
    https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Monatsberichte/2016/10/Inhalte/Kapitel-6-Statistiken/6-1-19-staatsquoten-im-internationalen-vergleich.html
    Das ist ein dramatischer Rückgang. Jetzt kann man sich fragen, ob es vlt. auch daran liegt, dass u. a. fast kein Zug mehr pünktlich fährt, wenn er nicht gleich ganz ausfällt.
     
    Zudem wird hier vermittelt, dass einzig und allein der böse Konsum der Teufel ist, der für die Armut im Alter sorgt. Mag ja sein, dass der Konsum seinen Anteil hat, aber in Deutschland ist derzeit jeder 5. Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor beschäftigt. Die haben gar nicht die Möglichkeit, exzessiv zu konsumieren. Und niedrige Löhne = niedrige Renten. Ist schön und gut, dass Tim immerzu anregt, seinen Arbeitslohn zu steigern. Der eine oder andere mag das ja hinbekommen. Im Großen und Ganzen ist der Niedriglohnsektor aber ein strukturelles Problem.
     
    Ach ja…. und was die Rentenprivatisierung angeht, haben Riester und Rürup ja gezeigt, wie das aussieht. Hat übrigens noch nirgends auf der Welt geklappt. In Chile kann man gerade live und in Farbe sehen, was der Neoliberalismus so für Auswirkungen hat, der hier von einigen so gepusht wird.

  112. Avatar-M

    @DanielKA
    Die Überlegungen könnten sich als richtig rausstellen. Gazprom ist alles andere als teuer, aber ich bin geizig 🙂
    So 4€ ohne groß nachzurechnen. Da würde ich wohl zuschlagen. 10% divi bei stabilen Cash Flow, das gefällt mir dann und sollte langfristig Spaß machen.
     
    -M

  113. AvatarJohn

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/globale-chefanlagestrategin-verraet-zu-viel-laerm-um-nichts-auf-diese-entwicklungen-kommt-es-jetzt-wirklich-an_id_11346426.html
    Interessant die Kommentare. Das ist keine Angst vor Aktien. Das ist pure Ablehnung. Aktien gleich böse und am Ende gewinnt die Bank. Und das Schreiben die Leute während es gerade gut läuft, was kommen wohl bei einem Crash für Gedanken?
    “Aktien sollten verboten werden”
    Das ist die Denkweise. Da nützt die Mühe irgendwas zu erklären auch nicht mehr…

    Witzig dabei, wenn die Bank am Ende gewinnt, warum will man nicht auf der Gewinner Seite stehen? Warum geht es der Deutschen Bank so schlecht und ist die letzte Bank im DAX?

  114. AvatarSmyslov

    Oliver: Du sprichst mir aus dem Herzen. Wir sollten uns auf die soziale Markt-
    wirtschaft besinnen. Manch einem geht es gut. (Mir eingeschlossen). Trotzdem
    darf man nicht vergessen, daß man bei aller Sparsamkeit und richtigen Ent-
    scheidungen evtl. auch verdammt viel Glück gehabt hat, oder einfach viel
    weniger Pech als viele Andere.  Gruß.

  115. AvatarSmyslov

    Oliver: Fällt mir gerade ein, daß Saskia Esken vor ihrem Studium als Paket-
    fahrerin u. auch in der Gastronomie gearbeitet hat. Solche Menschen wissen,
    von was sie sprechen, wenn es um den Arbeitsmarkt geht. Ich selbst bin als
    halbes Kind (14J.) in das Berufsleben eingestiegen. Was viel Arbeit für wenig
    Geld unter schlechten Bedingungen anbelangt , brauche ich auch keinen Nach-
    hilfeunterricht. Viele Wiwukids (Wirtschaftswunderkinder) haben so etwas noch
    nie kennenlernen müssen.
    Man kann ja jedem Niedriglöhner empfehlen, mal eben schnell zu studieren u.
    in den Bundestag einzuziehen. Nur gibt es dort nicht so viele Plätze.
    Wollte auf keinen Fall Parteienwerbung machen. Gruß.

  116. AvatarRüdiger

    … aber in Deutschland ist derzeit jeder 5. Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor beschäftigt. … Und niedrige Löhne = niedrige Renten. …
     
    Natürlich hat JEDER die Chance, durch persönliches Engagement und Weiterbildung, in höhere Lohnsektoren aufzusteigen. Ja, JEDER, aber nicht ALLE! Der Anteil von rund 20%, die – trotz aller Bemühungen – im Niedriglohnsektor gefangen bleiben, wird sich m.E. nicht signifikant verringern. Das wird immer wieder gerne vergessen  😉

  117. AvatarThorsten

    Da ist es schon wieder … “Unter mir verdienen viele weniger”. “Man muss Glück haben”. 
    Jetzt fehlt nur noch “ich bin schuld, dass in Afrika Menschen hungern”.
    Boa ey.

  118. AvatarNico Meier

    Immer wieder lustig, was manch einer hier so an Behauptungen raushaut. Polemik trifft es wohl besser.Dabei ist es oftmals recht einfach, ein paar Sachen nachzuprüfen. Aber ich verstehe schon, warum das manche lieber nicht machen. Das konstruierte Weltbild könnte ja u. U. Risse bekommen.Staatsquote in der BRD: 1995 = 54,7 % und in 2017 = 44,5 %
    @Oliver
    Gut gewählt dein Jahr 1995 da wurde unter anderem die deutsche Telekom sowie die deutsche Post Privatisiert. So bekommt man die Staatsquote schnell gut geschönt, damit sie wieder ins Weltbild passt!
    Es gibt zu den praktiken der deutschen Post mit den Paketsklaven in Sub-Sub-Subunternehmen ein gutes Video von Jan Böhmermann.

  119. Avatar42sucht21

    @DanielKA – Wenn jetzt … EU-Staaten die restlichen Ölheizungen … komplett auf Gas umstellt
    Ölheizung werden wir in 40 Jahren nicht mehr vorfinden in DE.
    Ein erster Bekannter von mir hat jetzt die Heizung auf Brennstoffzelle im Einfamilienhaus umgestellt. So langsam wird die Technik einigermaßen erschwinglich 35k (es gibt immense Förderung) – aktuell eher noch etwas für Idealisten – aber bald wird sie auch wirklich günstig & alltagstauglich. Es wird Erdgas benötigt und neben Wärme auch Strom erzeugt und gegen Vergütung (nicht die Welt aber trotzdem charmant) eingespeist.

    @Daniel (Frankfurt)
    Was waren denn ihre Kriterien zum Verkauf einiger Positionen? Das fänd ich interessant.
    Wenn Sie von einem Wert nicht mehr überzeugt sind, dann ist es ganz vernünftig zu verkaufen finde ich. Wenn Sie es lediglich aus timing Gründen machen (bei dem Wert habe ich meinen Einstandspreis endlich wieder zurück, in der ARD Börse redet man vom Crash…) dann finde ich es nicht so gut. Vergessene Depots performen ja oft extrem gut im Vergleich zu aktiv gehandelten. Transaktionskosten & Steuern schlagen zu. Haben Sie denn harte Kriterien wann Sie wieder einsteigen?
    Schon mal daran gedacht einen monatlichen ETF-Sparplan zu starten?

  120. AvatarDanielKA

    @ Nico Meier: traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast 🙂
    @ Thorsten: Stimmt, jeder sollte sich immer nach oben orientieren, natürlich nicht die anderen vergessen, aber wenn sich der geborene Starläufer aus Solidarität das Bein abhackt ist keinem geholfen.
    @ Rüdiger: Jupp, denke mit 10-20 % abgehängten muss man immer rechnen. Nicht jeder wird der vielzitierte Raketenwissenschaftler oder Mediziner.

  121. AvatarDanielKA

    @ 42sucht21: 35K sind sportlich, aber wie bei jeder neuen Technik sinken die Kosten mit der Zeit, am Anfang haben es immer die Coolen/Idealisten, der Rest wartet ab. Ölheizungen sind sicherlich ein Auslaufmodell, alleine der Gestank bzw. Mief im Keller. Wenige  Kollegen haben noch Ölheizungen, neue baut sich sowieso keiner ein (außer Exoten die vielleicht in der Pampa ohne Gasleitung oder ähnlichem darauf angewiesen sind).

  122. AvatarNico Meier

    Mein erstes eigenes Geld habe ich als Kleinkind verdient. Habe Kohlrabi Setzlinge gezogen und diese an Nachbarn verkauft.
    Weitere Stationen waren in strömendem Regen Bäume einzupflanzen beim Stadtförser für 8.- Franken die Stunde. Danach war ich am Kiosk im Kino für 12.- Franken die Stunde inklusive Ferien und Feriertagersntschädigung. Nach der Matura war ich für dinige Monate in einer Fabrik dort gab es 22.- Franken pro Stunde Brutto.
    Anstrengende Arbeit zu Tiefstlöhnen kenne ich also durchaus.
    Und genau diese Arbeit hat mich zu dem gemacht wasa ich heute bin. So lernt man den Wert des Geldes einschätzen. Geld zu verschwendet tut mir weh. Natürlich gehe ich mit meiner Frau auch mal schön Essen das geht auch ohne Schmerzen beim Geld ausgeben weil da bekomme ich etwas dafür das mir das Geld wert ist.
    Ich habe bei dieser Tieflohnarbeit auch viele Tieflöhner kennengelernt und auch gemerkt, dass viele von diesen Menschen sich eingerichtet haben in ihrem Leben. Da war bei vielen kaum noch Engagement bei der Arbeit spührbar.

  123. AvatarRüdiger

    Stimmt, jeder sollte sich immer nach oben orientieren, …
     
    Das unterschreibe ich nur bedingt. Auch der Blick nach “unten” kann sich auszahlen. Ich habe einige gute Bekannte/Freunde, die mit deutlich weniger finanziellen Mitteln auskommen müssen … und trotzdem ein beneideswert glückliches Leben führen. Ich habe bei ihnen vieles abschauen können, was meine unnötigen Ausgaben für Konsum (Firlefanz und Schicki-Micki) und meine Lebensführung betrifft. Ich brauche jetzt viel weniger Geld, um mein Leben bewußt und glücklich zu genießen.
    Der immerwährende Blick auf die konsumgeilen “höheren Chargen”, kann auch in die Irre führen. Ich kenne genug unzufriedene Gesichter, voller Bitterkeit und Neid, die Immobilien besitzen, Luxusurlaube erleben, in Luxusrestaurants essen gehen, das Geld und die Zeit haben, jeden Konsum-Hype mitzunehmen, sich aber nicht mehr freuen können. Sie können einfach nicht glücklich sein und wissen nicht einmal warum. Keine Vorbilder für mich  😉

  124. AvatarOdelaine

    Naja, ich mache gern meine fünf bis sechs Urlaubsreisen im Jahr. Möchte darauf nicht verzichten, denn auf 6-8 Wochen Arbeit sollten 10 Tage Erholung folgen.
    Mein Gewissen ist dabei rein, denn ich habe mit fast 50 einige Lebensphasen schon erfolgreich gemeistert. Tochter Nummer 1 ist selbstständig, Tochter Nummer 2 braucht noch 5 Jahre zum flügge werden. Das Haus abbezahlt und der Notgroschen vergraben. Als potentiell zukünftigen Wohnsitz mit Bauland in Südamerika versorgt.
    Noch etwa 5 oder 6 Jahre arbeiten und anlegen und dann sukzessive aus dem Arbeitsleben verabschieden und als Rentier genießen.
    Auf der Sparseite ….bis heute kein eigenes Mobile Phone gehabt, kein TV, kein Alkohol, kein Klamotten-fetischist, nur kleines Auto, ….Fazit: Jeder muss seinen Lebensstil finden, abwägen was ihm wichtig ist und was nicht und kann damit auch die geeignete Work-Life-Balance finden.

  125. AvatarVince

    an Thorsten, Kiev und andere, die russische Werte halten. Haltet ihr diese Werte als ADRs oder als original in Rubel notierte Wertpapiere ?

  126. AvatarDanielKA

    @ Rüdiger: Mitnichten, mit nach oben orientieren meine ich nicht nur Konsum oder nur materielle Dinge (ja, auch die sind schön); Bildung, Sprachen, Sport, Handwerk, Beruf oder eben ein Luxusessen selbst zubereiten usw. suche dir einen der Dir was beibringen kann und nicht rumjammert.
    ich bin z.B. froh wenn ich was von einem bekannten Handwerker lernen kann, Hilfe zur Selbsthilfe 😉 

  127. AvatarRüdiger

    @DanielKA:  suche dir einen der Dir was beibringen kann und nicht rumjammert.
     
    Diesbezüglich gehe ich mit dir konform. Dabei muss sich auch niemand aus Solidarität das Bein abhacken  😉

  128. KievKiev

    @ Vince
    Meinen Altbestand habe ich bei dem IB Ableger Banx. Bei TD habe ich die neuen Aktien gekauft. Es sind beides ADR. Bei TD gibt es nur den ADR, daher hatte ich keine Auswahl. So konnte ich für einen Euro kaufen (Limit auf 7.10€) erfolgreich ausführen. Und es gibt kein Problem mit einer eventuellen Gewinnmitnahme. Der Altbestand ist mit 71% im Plus.
    BANX: OGZPY
    Trade Republic: 903276
    Du musst immer von einer Aktie selbst überzeugt sein. Die Positionsgröße sollte auch nie zu groß sein. Ich werde in Kürze auch REE erhalten. Hier ist vermutlich weniger Potenzial als bei Gazprom vorhanden. Aber auch weniger Risiko. Ich habe auch weitere Gas und Ölwerte.
     
    @ M, Daniel
    Ich habe damals auch ein paar Monate auf die 3.5$ geschielt. Am liebsten kaufe ich sehr nah am 52 Wochentief. Dann habe ich zum Glück einen Artikel über Gazprom entdeckt. Dort wurde sie als am günstigsten bewertete Unternehmen der Welt mit einem KGV um 3 aufgeführt. Dann hatte ich sie noch einmal angesehen und einfach unabhängig vom Tagesrauschen gekauft. Mir laufen auch des Öfteren Gelegenheiten davon. Andererseits habe ich nie genug Geld für die ganzen Möglichkeiten. Es ist mir heute egal und ich warte einfach bis wieder neues Geld vorhanden ist und schaue dann was aktuell am besten passt.

  129. AvatarVince

    @Kiev
    taugen die ADRs dann trotzdem zur Währungsdiversifikation, auch wenn die ADRs in US Dollar notiert sind ?

  130. AvatarNico Meier

    Mir laufen auch des Öfteren Gelegenheiten davon. Andererseits habe ich nie genug Geld für die ganzen Möglichkeiten. Es ist mir heute egal und ich warte einfach bis wieder neues Geld vorhanden ist und schaue dann was aktuell am besten passt.
    @Kiev
    Kommt mir bekannt vor.
    Manchmal muss man auch mutig zuschlagen wenn das Cash vorhanden ist.
    Ich habe auch schon Looser verkauft um eine Möglichkeit zu realisieren.

  131. AvatarDaniel (Frankfurt)

    @42sucht21
    Was waren denn ihre Kriterien zum Verkauf einiger Positionen? Das fänd ich interessant. Wenn Sie von einem Wert nicht mehr überzeugt sind, dann ist es ganz vernünftig zu verkaufen finde ich. Wenn Sie es lediglich aus timing Gründen machen (bei dem Wert habe ich meinen Einstandspreis endlich wieder zurück, in der ARD Börse redet man vom Crash…) dann finde ich es nicht so gut. Vergessene Depots performen ja oft extrem gut im Vergleich zu aktiv gehandelten. Transaktionskosten & Steuern schlagen zu. Haben Sie denn harte Kriterien wann Sie wieder einsteigen? Schon mal daran gedacht einen monatlichen ETF-Sparplan zu starten?
    Die Beweggründe waren unterschiedlich. Alles mit dabei. Habe bei allen Werten Gewinne realisiert. Bei einigen wäre ich heute nicht mehr eingestiegen, zwei hielt ich für überbewertet und ich gehe zwar nicht vom Krall-/Otte-/F&W-Crash aus (der kommt ja erst 2022-23:-)), aber eine stärkere Korrektur würde mich nicht überraschen. Ich nutze zudem die Gelegenheit mein Depot etwas schlanker aufzustellen. 
    Meine Sparpläne laufen alle weiter. 

  132. AvatarFabian

    @-M
    Warum war meine Berechnung mit den 300k nach zehn Jahren nicht zu Ende gedacht? Bei einem passiven Einkommen geht es um die Dividenden, nicht um Kurssteigerungen.
    Die wenigsten können mit Mitte 20 schon große Summen beiseite legen und irgendwann mit z. B. 50 Jahren will man ja auch mal die Früchte ernten…
    Einen Sparplan mit 10 € für die Nichten, kann man machen, klar. Die freuen sich zum 18. Aber das hat halt nix mit finanzieller Freiheit zu tun. Und darum geht es hier ja.
     
    Freundliche Grüße an alle 

  133. KievKiev

    @ Nico
    Ausreden kann man immer schnell finden, wenn man eine Aktie jetzt nicht kaufen möchte. Man möchte nicht ins fallende Messer greifen und wartet eine Bodenbildung ab. Andererseits möchte man eine Aktie auch nicht zu teuer kaufen und wartet bei einer guten Entwicklung einen eventuellen Rücksetzer ab.
    Das kann man alles machen und ich kann es nachvollziehen. Solange man irgendwann einmal ins handeln kommt.
    Ich habe noch nicht viele Underperformer liquidiert. Mein Depot ist auch erst um die 1.5 Jahre alt. Leider habe ich schon ein paar negative Ausreißer im Depot. Ich lasse sie aber liegen. OMI lief beispielsweise sehr schlecht. Aktuell erholt sich die Aktie wieder. Ich kann nicht sagen, ob sie die Kurve bekommen und dann auch wieder anfangen Dividenden auszuschütten. Da ich gerne sehr günstige Aktien kaufe, kommen oft erst Schmerzen und dann der Erfolg. Ich habe schon ein paar Mal ins Messer gegriffen. Dafür bin ich dann bei Erholungen immer direkt dabei. Wenn sie denn kommen. Im Januar werde ich mein Hauptdepot mit Portfolio Performance einmal genau untersuchen. Vielleicht kann ich noch ein paar Dinge verbessern.
    Dieses Jahr verlief bisher zumindest sehr gut. SPX,ET,VT sind alle weit abgeschlagen. Dabei lief der SPX in diesem Jahr auch sehr gut. Falls es in den USA einen Rücksetzer geben sollte, werde ich vielleicht auch einfach einen ETF auf den S&P öffnen und besparen. Hier kann man langfristig auch sehr einfach eine gute Rendite erzielen. Auch wenn es weniger Dividenden gibt. Meine Einkommensziele mit den Depots haben sich dieses Jahr unerwartet gut entwickelt. Ich habe die 1000€ im Monat tatsächlich erreicht (inkl. Buchgewinne). Wenn es auf 1000€ im Monat an Ertrag durch Dividenden, Optionen und Gewinn durch Käufe/Verkäufe zugeht, werde ich mehr in Indexfonds und Beteiligungen wie Berkshire investieren. Mir ist aber bewusst, dass die Entwicklung in diesem Jahr nicht nachhaltig ist. Mittelfristig bin ich mit 5% (inflationsbereinigt) sehr zufrieden. Langfristig stelle ich mich auf 3% ein.
     
     
     

  134. AvatarOliver

    @Nico Meier: “Gut gewählt dein Jahr 1995 da wurde unter anderem die deutsche Telekom sowie die deutsche Post Privatisiert. So bekommt man die Staatsquote schnell gut geschönt, damit sie wieder ins Weltbild passt!”
     
    Was heißt hier geschönt? Was soll die Privatisierung von staatlichen Unternehmen wie der Post oder der Bahn anderes sein als das was es ist? Nämlich eine Privatisierung und damit defacto auch eine Reduzierung der Staatsquote.
     
    Es gibt zu den praktiken der deutschen Post mit den Paketsklaven in Sub-Sub-Subunternehmen ein gutes Video von Jan Böhmermann.
    Und das wäre dann eine weitere Konsequenz der Privatisierung. Total nett von Dir, dass Du Dich selbst entlarvst. Sehr traurig, dass Du es nicht mal merkst.
     
    @Smyslov: Fällt mir gerade ein, daß Saskia Esken vor ihrem Studium als Paket- fahrerin u. auch in der Gastronomie gearbeitet hat. Solche Menschen wissen, von was sie sprechen, wenn es um den Arbeitsmarkt geht.
     
    Wäre ein Erfolg, könnten Borjans und Esken es schaffen. Ich befürchte leider, dass der Kollege Scholz dermaßen von Öffentlichkeit und Medien gepusht wird, dass er das Rennen mit seiner komischen Quotenfrau, deren Namen ich gerade vergessen habe, voraussichtlich machen wird.
     

  135. AvatarThorsten

    Krall-/Otte-/F&W-Crash aus (der kommt ja erst 2022-23:-))
    Darf man auswählen ? Ich habe leider die zahlreichen Crashs zwicshen 2009 und 2019 verpasst. Ich nehme dann 2030, nein doch lieber 2040. Bitte das  genaue Datum in die Packstation 112 liefern, danke.

  136. AvatarHans-Georg

    Der Oliver kriegt heuer  zum dritten mal in Folge das “Große Goldene Untertanen-Kreuz mit rotem Band” von Angela Merkel verliehen.
    Anschließend gibt es ein Dinner mit der Bundesregierung. Oliver darf neben Olaf Scholz’ens Frau sitzen.

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