Der Kauf von Aktien befriedigt meinen Konsumdrang

Vielleicht ist es dein Traum irgendwo am Strand zu leben. Es gibt viele kreative Möglichkeiten.

Ein Vorteil des ETF- und Aktien-Sparens ist, du hast weniger Geld für den Konsum übrig. Dann hast du weniger Plunder in deinem Zuhause.

Als ich angefangen habe zu investieren, hatte ich viel weniger Interesse daran, Plunder zu kaufen, was ich nicht wirklich brauche. Etwa überflüssige Schuhe, Kleidung, zufällige Sachen für die Wohnung. Schnickschnack. Staubfänger. Ich habe mich hauptsächlich darauf konzentriert, welche Aktien ich als nächstes kaufen soll. Ich wollte immer mehr zusätzliches Geld in mein Depot tun. Das war mir wichtiger als eine neue Ledercouch oder einen neuen Mikrowellenherd.

Noch immer gilt, obwohl mein Depot groß geworden ist: Zusätzliches Geld gebe ich viel lieber für eine andere Aktie als beispielsweise für Elektronikgeräte aus. Klar plane ich Urlaube. Und genieße das Leben. Ich leiste mir sogar mehrmals die Woche eine Fitnesstrainerin. Aber sonst bin ich bodenständig geblieben. Ich könnte mir locker eine schönere Wohnung leisten. Das brauche ich aber nicht. Warum sollte ich die finanzielle Freiheit und Gelassenheit aufgeben?

Ich kaufe seit Anfang der 90er Jahre Aktien. Ich sammle sie. Ich kaufe sie ohne Unterbrechung. Der Effekt der Wiederanlage von Dividenden war auf lange Sicht magisch. Am Ball zu bleiben und aufzustocken ist der Trick. Es kommt ein Schneeball ins Rollen, der zur Lawine wird.

Mein Rat an die jüngeren Leser hier: Wenn du eine gute Beziehung zu deinen Eltern hast, ist es eine gute Idee, mehr Zeit mit ihnen zu verbringen. Bleibe länger im Elternhaus. Wenn du gerne dort lebst, ignoriere, wenn andere lästern.

Deine Eltern können deine ersten besten Freunde sein. Und sie sind wahrscheinlich auch deine ersten Freunde, die sterben werden. Wenn Du dich super fühlst im Elternhaus, bleibst du eben länger dort.

Wenn du mit deinen Eltern ein durchwachsenes Verhältnis hast, ziehst du früher aus. Es lohnt sich, die Vor- und Nachteile abzuwägen.

Es geht darum, im Leben clever zu sein.

Als Haushüter bei den Reichen gratis leben

Ich habe einen Freund, der ist an einer Hochschule Professor in San Francisco. Er arbeitete früher für die Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf. Eine Zeitlang war er für die Stiftung GAIN tätig. GAIN wird von Bill Gates unterstützt. Als er zurück nach San Francisco kam, lernte er ein superreiches Ehepaar über Bekannte kennen. Die suchten einen Haus-Sitter, weil sie viel reisen. Auf dem riesigen Grundstück boten sie ihm ein kleines Haus an, das ausgebaut ist mit allem, was er braucht: Küche, Bad, Wohnzimmer, Schlafzimmer. Er lebt gratis dort. Und muss nur auf das Haus und die Haustiere (Hund und Katze) aufpassen. Es gibt Dogwalker und Putzkräfte, die täglich vorbei kommen. Darum muss er sich nicht kümmern. Er lebt kostenlos in einer sehr teuren Gegend. Ich finde, das ist clever. Seine eigene Wohnung in San Francisco hat er lukrativ vermietet. So spart er für die finanzielle Freiheit nun viel schneller.

Wohnkosten sind gewöhnlich der größte Ausgabenposten. Fange also dort an, aufzupassen und blase nicht diesen Posten zu einem Elefanten auf.

Du kannst die Wohnkosten senken oder sogar eliminieren. Wer berufsbedingt (vielleicht Freelancer) außerhalb von Großstädten wohnen kann, der kann Kosten sparen, wenn er in einer ländlichen Region lebt.

Kannst du den Standort frei wählen, eröffnen sich dir mehr Möglichkeiten.

Ein Haus zu hüten, wie es mein Freund macht, ist eine einfache Möglichkeit, die Welt zu bereisen. Du lebst wie ein Einheimischer in schönen Häusern. Und das kostenlos. 

Wenn du deine Ausgaben senken und deine Ersparnisse erhöhen magst, ist das Haushüten (House Sitting) eine schöne Sache.

Keine Miete. Keine Hypothek. Im Gegenzug kümmerst du dich um die Haustiere, als wären sie deine eigenen.

Ich habe Freunde in New York, die sind sehr vermögend. Sie suchen ständig Haushüter. Während ihrer Abwesenheit kümmert sich jemand um ihre zwei Hunde. Es sind meist Studenten, die kostenlos ihn ihrer Luxuswohnung sind, wenn sie verreist sind. Sie erhalten sogar noch ein kleines Gehalt. Krass oder?

Häuser zu hüten ist ein Win-Win: Hausbesitzer können beruhigt verreisen. Haushüter können reisen, neue Freundschaften schließen und Geld sparen.

Langfristige Einsätze von drei bis sechs Monaten sind besonders attraktiv, finde ich. Warum nicht nach Kalifornien oder nach Hawai in eine Villa?

Du sparst viel Geld. Du brauchst auch keine monatliche Ausgaben zahlen für WLAN, Nebenkosten und Müll. Du kannst alles gratis nutzen. Dafür musst du nach der Post schauen, die Pflanzen gießen… 

Adam Costa lebte mit seiner Frau in vielen schönen Villen gratis – im Auftrag der Reichen. Er sparte und wurde reich.

TrustedHousesitters und HouseCarers sind zwei große Anbieter. Milliardär Richard Branson sucht für seine Privatinsel Necker Island auch immer wieder Personal: IT-Leute, Sportler, Bootsfahrer, Köche etc. Auf die Insel kommen jede Menge Promis.

 
 
 
 
 
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One of the most amazing things about being dyslexic is the imagination it gives you. I started dreaming from a young age and then began trying to turn those dreams into a reality #dyslexia

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Mega ist übrigens der Kursverlauf des Schnellrestaurants Dominos Pizza. Der Kurs kletterte schneller als Amazon im vergangenen Jahrzehnt. Am Donnerstag legte die Aktie um sage und schreibe 25 Prozent zu. Die Kette hat die Preise vorübergehend halbiert, um den Absatz anzufeuern. So sieht der Kurs aus:

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2 Jahre zuvor

ERSTER.

Na Tim, dann beglückwünsche ich dich.

Es war anfang der 90er Jahre sicher nicht leicht, Aktien zu kaufen (ohne Internet). Wie hast du die Aktien ausgewählt? Anhand von Zeitungsberichten oder Büchern?

Und sag mal ehrlich: Wieviele Aktien aus den 90er Jahren hast du heute noch?
(Es ist ok, wenn du alle von damals verkauft hast und zB erst 2010 auf Buy&Hold gewechselt bist).

Ich finde sowieso, Buy & Hold kann auch heissen, Aktien zu kaufen und zu verkaufen (nach 10 oder mehr Jahren).

Wenn du mal in die Schweiz kommst, könnten wir ein Treffen veranstalten.

Also für deine schweizer Fan-Gemeinde.

Ich persönlich habe ja mein ganz eigenes System erstellt, dass ich in meinem Forum vorstelle.
Ich behaupte, dass gerade Leute mit wenig Geld Mühe haben, in Aktien zu investieren (was eigentlich unfair ist).

Übrigens noch ein Tipp für die Allgemeinheit:

Ich habe mein Index-Limit für den SPI (das man auch gleich für den DAX übernehmen könnte)
auf 15’000 festgesetzt, mit jährlich 1’000 Punkten.
Wer unter diesem Niveau seriöse Aktien kauft, muss sich keine Sorgen vor einem Bärenmarkt machen (vorausgesetzt, die Zinsen bleiben noch bis 2030 relativ tief unter 3%).

Thorsten
2 Jahre zuvor

Jetzt geht’s nunna ! Gold hoch . Keine Überraschung. Corona muss herhalten und das dicke Ende kommt schleichend. Kein Crash , sondern eine Baisse in Raten . Wenn es der letzte Kleinanleger merkt , das große Geld schichtet längst um. Immobilien zu teuer, Zinsen gibt es nicht. Flucht geht nur noch in Gold und defensive Aktien oder gar in russische Aktien.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Dann geht es halt runter. Na und!?! Juckt mich nicht. Schwankungen sind ganz normal und irritieren mich nicht. Ich bin auf der Käufer-Seite und freue mich über günstigere Einstiegspreise. Stur und geduldig wie ein Esel wird gehalten und einfach weiter zugekauft. Ansonsten handele ich, wie es weiland Helmut Kohl am liebsten tat … nichts machen und einfach aussitzen   😉
 

Chris
2 Jahre zuvor

Klar sind solche Jobs ne kurze Zeit toll, aber auf lange Sicht wohl eher schädlich, wenn man nicht nebenher einem “richtigen” job nachgehen kann.
Der Corona virus lähmt schon die weltweite Wirtschaft und es wird noch deutlich mehr zu spüren sein.
Aber solche Phasen gibt es immer. Das beste ist einfach stur weiter investieren, zumal, sollte es nun bald runter gehen, tolle Unternehmen zu günstigeren Preisen zu kaufen gibt.
Wobei es auch aktuell diese gibt. Bsp. Abbvie, cashflow sehr gut, dividende über 5%, Steigerungen top, tolle pipeline und mit der Akquisition von Allergan kommen weitere tolle Möglichkeiten hinzu.
Heute toll und zukünftig noch viel toller.
Nur um mal zu zeigen, dass aktuell nicht alles teuer ist.
Schönes Wochenende 

Ralf
2 Jahre zuvor

“Ich persönlich habe ja mein ganz eigenes System erstellt, dass ich in meinem Forum vorstelle.”

Immer wieder unterschwellig etwas Werbung in eigener Sache, muss das sein?? Irgendwie nervt das…

Ob 997 € für ein Onlinetraining nach der ZEN-Methode wirklich gerechtfertigt sind, lassen wir mal dahingestellt. Den meisten werden wohl 1-2 gute Bücher zur Materie sicherlich auch reichen…

“Der Kauf von Aktien befriedigt meinen Konsumdrang”

Ein kluger Satz, so kann man es in der Tat sehen. Und gleichzeitig von den vielen Konsumenten profitieren.

@Elternhaus: Das ist gar kein so einfaches Thema, auch in Bezug auf die Größe einer Immobilie. Vor allem bei derzeitigen Immobilienpreisen (Kauf und Miete je nach Region) muss man hier genauere Überlegungen anstellen. Bei uns hier in der Region sind Immobilienangebote oft innerhalb von einem Tag bereits deaktiviert wegen zu hoher Nachfrage. Wir hatten pures Glück mit der Studentenbude als kleine Kapitalanlage.
 

Wolke
2 Jahre zuvor

@Ralf
Es gibt immer Dumme, die für „Finanzcoaching“ und Ähnliches Unsummen ausgeben. Und Schlaue, die mit der Dummheit viel Geld verdienen.
 

Lad
2 Jahre zuvor

🙂 Viel Geld hat Herr auch verdient, als er seine Aktien von Prior Capital AG für 100.000 € oder 700.000 € weit vor dem Bankrott verkaufte.
Nun aber ist es sehr wichtig zu wissen, wer die Millionen in Aktien erben wird, wenn Herr keine Kinder hat. Vielleicht ein Tierheim in Mannheim. 🙂 
Entschuldigung, nicht böse gemeint. 🙂

Ralf
2 Jahre zuvor

Vielleicht auch nur ein Spiegelbild der Gesellschaft, solche Entwicklungen…

Auch für Anleger sind politische Entwicklungen nicht so ganz unwichtig. Wenn ich z.B. im politischen Kindergarten sehe dass die thüringische CDU nun den Steigbügelhalter für Ramelow mit der SED-Folgepartei spielt, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Eigene Prinzipien werden so über den Haufen geworfen, weil einem das Wahlergebnis nicht passt.

Es bleibt nur zu hoffen, das die Kleinsparer und Anleger nicht noch mehr belästigt werden und vernünftige Sachpolitik Einzug hält.

steve
2 Jahre zuvor

@ Ralf haette die CDU ihr Hirn gleich eingeschaltet sie haette nur nicht waehlen muessen. Aber Doofheit kommt vor dem Fall. Es hat doch wohl jemand mit Taschenrechner ausgerechnet, was moeglich ist. Jetzt haben sie Bammel vor einer schnellen Neuwahl, da gaebs so richtig auf die Fr.. Darum waehlen sie jetzt Ramelow aus reinen Eigeninteresse. Es waere ja zuviel, wenn man annerkennen wuerde, dass Ramelow gute Arbeit geleistet hat. Ging doch frueher auch da konnte ein Steinewerfer Aussenminister werden und wie toll er das gemacht hat!? 

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@steve:  Mit deinen Sachargumenten kommst du bei ideologisch verblendeter Borniertheit leider nicht weiter. Ebenso sinnlos wie einen Ochsen ins Horn zu kneifen  😉
 

hump
2 Jahre zuvor

@Lad
Da gibt’s eine gesetzliche Erbfolge, wenn man keine eigene Kinder hat !!
Dann geht’s weiter … EHEPARTNER ::ELTERN :: GESCHWISTER:: COUSONS:: usw.. ganz zum Schluß das TIERHEIM !!!

Ralf
2 Jahre zuvor

Politisch ist das nicht so einfach derzeit. Der häufige Fingerzeig auf die böse AFD wird jedoch nicht reichen um die zunehmende Spaltung im Land zu überwinden. Das wird eher noch mehr Wähler zur AFD treiben.

Gute Sachpolitik, welche allen Menschen (egal ob weiß, schwarz, braun, gelb, grün, rot, bunt…) nützt wäre hilfreicher. Gibt doch sicher genug Themen wie Altersvorsorge, Rente, bezahlbares Wohnen, Infrastruktur wie Schulen und Straßen, Mobilität, Europa, Umwelt, Digitalisierung und Bildung….

Wir haben viel gute bezahlte Politiker, die sollen ihren Job vernünftig machen.

@Aktien: Ich habe einen großen Posten Danaher im Depot, läuft sehr gut. Weiß aber gar nicht so genau was die Firma so alles treibt. Ist das nun so eine Art Mischkonzern und woher kommt der langfristig gute Chartverlauf genau?

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Politisch ist das nicht so einfach derzeit.
 
Es ist “derzeit” noch genau so einfach wie bei meiner ersten Wahl vor über 40 Jahren und all den Jahren dazwischen. Du machst dein Kreuzchen dort, wo es deiner Meinung nach hin gehört  😉
 
Wem das zu wenig ist, kann sich ja auch selber aktiv in einer Partei einbringen, auf der Straße Wahlkampf betreiben, Demos organisieren, … was auch immer. Diffuser und destruktiver – oder überhaupt Wahlkampf – hier auf dieser Seite empfinde ich persönlich als fehl am Platz und weniger angenehm  😉
 

Ralf
2 Jahre zuvor

Investoren und Anleger bewegen sich auch innerhalb von politischen Rahmenbedingungen. Und Trump mit seinen Tweets z.B. kann Börsen sehr wohl beeinflussen. Letztlich ist die Hausse mit Niedrigzins indirekt auch einer Politik zu verdanken, die dringende Reformen eher nicht angeht….

Damit aber genug zur Politik.

Hafenmeister
2 Jahre zuvor

Ralf, da gebe ich dir recht, aber mit deinen Sachargumenten kommst du bei ideologisch verblendeter Borniertheit leider nicht weiter. Ebenso sinnlos wie einen Ochsen ins Horn zu kneifen 😉

Andreas
2 Jahre zuvor

@ hump:
Naja, die gesetzliche Erbfolge gilt z.B in Österreich nur, wenn KEIN Testament gemacht worden ist.
Wenn Herr “herr” sein Vermögen dem Tierheim hinterlassen will, funktioniert das auch. Aber nur wenn keine Pflichtteilberechtigten Erben (Ehegatten, Lebensgefährten die 2 Jahre Hauptwohnsitzmässig angemeldet sind, oder Kinder) da sind. Ansonsten geht nur der Teil, der frei verfübgar ist zum freien Testamensvererben.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Chris
Absolut einverstanden Abbvie ist eine tolle Firma.
Habe sie bei 67$ gekauft 2019 und bin sehr zufrieden mit der Kursentwicklung.

Gernot
2 Jahre zuvor

Junge Leute in Deutschland und USA sind heute sparsam und vorausschauend. Jedenfalls nach Galileo. Ich kanns nicht glauben. Ich sehe überall nur Konsumwahn. Wie sehr ihr das?
https://www.youtube.com/watch?v=tDg-qdrN5Gk
 

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Tim
Was in 30 Jahren ist, ist mir egal, da gibt’s mich nicht mehr. Wenn man älter wird zählen die nächsten Jahre – und der Erhalt des Kapitals auch über kürzere Zeiträume.

sammy
2 Jahre zuvor

@Gernot
Was du glaubst interessiert niemanden.

Magnum 86
2 Jahre zuvor

Es bleibt nur zu hoffen, das die Kleinsparer und Anleger nicht noch mehr belästigt werden und vernünftige Sachpolitik Einzug hält.
 
Da sich mit der CDU die letzte bürgerliche Partei von der Mittelschicht verabschiedet hat, können Sie fest davon ausgehen, dass es für uns steuerlich noch viel schlimmer werden wird. Der Idealfall wäre Status Quo…
Ich rechne innerlich damit, das 2022 die KapESt auf Dividenden abgeschafft wird und diese dann mit dem persönlichen Steuersatz ohne TEKV oder HEKV besteuert werden. Auch Substanzsteuern auf Aktien- und Immobilienbesitz wird kommen. 
Jeder ist für sich und seine Liebsten verantwortlich und muss das Beste daraus machen. Im Zweifel treten die Kinder in den Staatsdienst ein und man selbst agiert für die Stasi um ein paar Privilegien zu erhalten. 🙂
Man könnte meinen Deutschland würde nur noch aus Flüchtlingen, Alleinerziehenden und Beschäftigte aus dem Niedriglohnsektor bestehen. 

Skywalker
2 Jahre zuvor

Ohne dass ich in Panik verfallen möchte oder einen schwarzen Schwan herbeirufen möchte finde ich es durchaus bemerkenswert, dass bei den aktuellen nachrichten zum Coronavirus die Börsen auf Höchstständen notieren.
 
In Italien sind 50.000 Leute gebeten worden das Haus nicht zu verlassen in Südkorea haben wir einen größeren Ausbruch wir haben im iran haben wir fäll, e die nicht kontrolliert sind, Unternehmen in China stellen die Produktion ein, Flugverkehr wird eingeschränkt der KFZ Markt in China kommt quasi zum Erliegen. Das aktuelle Coronavirus ist sicherlich kein Ebola aber trotzdem hat es durchaus Potential größeren Schaden zu verursachen. Als Realist, nicht Pessimist, sehe ich eine gewisse Chance dass die Weltwirtschaft einen kurz bis mittelfristigen Schaden durch das coronar Virus nehmen wird welche sich im Normalfall auch in den Kursen wiederspiegeln müsste.
 
Wahrscheinlich wird in 30 Jahren kein Hahn mehr danach krähen aber eine solche Situation gab es in den letzten Jahren nicht.  weder brexit noch Trump noch ukraine-krise sind damit vergleichbar, da es diesmal um eine Naturgewalt geht und nicht um menschengemachte politische Themen. 

Ich werde meine Aktienquote aktuell reduzieren auch wenn das hier im Forum verpönt ist. ich werde  Sondertilgungen  für meine diversen Immobilienkredite in Anspruch nehmen und etwas mehr Bargeld vorhalten. es bleibt jedenfalls spannend. 

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Skywalker
Das ist vollkommen verständlich. Es wäre naiv einfach alles laufen zu lassen, als ob nichts wäre. Geschichte wiederholt sich nicht, auch so ein saudumner Spruch. Es gibt höchstens Ähnlichkeiten oder Muster. Und deshalb kann es 2, 12 oder 20 Jahre lang mit der Börse bergab gehen. Vielleicht steigen die Indizes sogar etwas, aber die Inflation fordert deutlich  mehr von der Indexkurve als nur den alten Stand zu erreichen. Zieht man die Dividenden raus, dann treten der Dow, Dax alles , was da immer in steigende Kurven gepackt wird seit Anbeginn auf der Stelle. Am Ende zählen über alle Aktien gesehen nur die Dividenden , nur dafür kann man sich was kaufen. Und wenn der Virus Fabriken lahm legt , dann gibt es in den Fabrikhallen genau diese Wertschöpfung, die zu einer Dividende führen könnte nicht mehr.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Skywalker:  Was hier im Forum verpönt ist, darf dir von Herzen Wurscht sein. Es geht um dein Vermögen! Mach einfach das, womit du persönlich dich am wohlsten fühlst und am besten schlafen kannst.
 
Sollte es sich im Endeffekt nur als die zweitbeste mögliche Entscheidung erweisen, ruinieren wirst du dich damit nicht  😉
 

2 Jahre zuvor

@Ralf
Lieber Ralf,
ich bitte dich, künftig bei der Wahrheit zu bleiben,
und auf rufschädigende Gerüchte und falsche Behauptungen zu verzichten.

Du schriebst nämlich:
“Ob 997 € für ein Onlinetraining nach der ZEN-Methode wirklich gerechtfertigt sind,
lassen wir mal dahingestellt.
Den meisten werden wohl 1-2 gute Bücher zur Materie sicherlich auch reichen…”

Ich habe NOCH NIE
1. ein Online-Training irgendwelcher Art angeboten;
2. Geld für ein Online-Training oder andere Online-Dienstleistungen verlangt.

All mein Wissen, alle meine Strategien sind Gratis und ohne Anmeldung auf meinem Forum einsehbar.
Mein Wikifolio ist nicht mal investierbar, weil ich finde, man solle einfach mal sehen,
ob meine Strategie funktioniert.

Bisher habe ich also für nichts Geld verlangt oder bekommen.

Kannst du mir bitte erklären, wie du auf die Behauptung kommst, ich würde 997 € für ein Online-Training
verlangen?
So etwas habe ich noch nie angeboten und ich finde es ziemlich daneben, dass mich hier als Verkäufer
von Online-Trainings diskreditierst, zumal ich ja meine gesamte Strategie gratis anbiete.
Es gibt keinen Member-Bereich, oder man muss sich auch nicht im Forum anmelden, um alles zu lesen.

Daher verletzt mich deine Aussage sehr und ich hoffe, du unterlässt solche falschen Behauptungen.
Falls es eine Verwechslung war, zeig mir die Seite, mit der du mich verwechselst hast.

smyslov
2 Jahre zuvor

Thorsten:  Ein Crash in Raten wäre psychol. das unangenehmste. Was sind Deiner Meinung nach ” defensive Aktien” ? Meist geht doch alles runter, wenn es scheppert. Vielleicht Pharma, Gesundheit ? Rohstoffe , Oel u. Gas ? Bei Rußland gebe ich Dir Recht. Bei Gold sollte man auf jeden Fall den Ausstieg nicht verpassen. Im übrigen bin ich in 30 J. auch nicht mehr da. Gruß.

Magnum 86
2 Jahre zuvor

@Skywalker: 
 
Du handelst eigenverantwortlich und ich kann deine Gedanken nachvollziehen.  Deine Entscheidungen hängen von deinem Alter und deiner Lebenssituation ab.
Dass die Kurse nicht fallen, liegt natürlich daran, dass es keine Alternativen gibt. Früher gab es mal Anleihen, in die man dann umschichten könnte. Da fielen dann die Kurse  der Aktien. 
Du könntest das Coronavirus auch als Chance sehen und die schöne Unternehmen wie Reckitt Benckiser kaufen… 

Mark 85
2 Jahre zuvor

An smyslov: Es würde mich mal interessieren, ob man mit ,,defensiven” Titeln wirklich besser durch vergangene Krisen als mit globalen Indizes gekommen wäre.

Man liest zwar öfter Sätze wie ,,Gewohnt, gegessen und geputzt wird immer!”, aber Vergleichszahlen wären mir lieber. 🙂
 

Rüdiger
2 Jahre zuvor

defensive Aktien:
Wie man das in den vergangenen Jahren/Jahrzehnten verstehen konnte, waren das Aktien von Unternehmen, die Artikel des täglichen Bedarfs anbieten, die auch in Krisen unverzichtbar sind: Klopapier, Windeln, Seife, Waschmittel, Zahncreme, … Tabak, Alkohol, … Pharma … Energieversorger, Telekommunikation, …
Wenn es nur um die (Un-)Verzichtbarkeit geht, könnte man heutzutage auch Aktien wie Netflix, Microsoft, Amazon, Apple, … in diese Kategorie einreihen  😉
 

Ralf
2 Jahre zuvor

“Falls es eine Verwechslung war, zeig mir die Seite, mit der du mich verwechselst hast.”

@ZEN INVESTOR: Dann bitte ich das ausdrücklich zu entschuldigen. Offensichtlich gibt es Anbieter mit genau gleichem (eher seltenem) Namen und daher diese unbeabsichtigte Verwechslung. Ist er dir bekannt? Hier ein Link zum Anbieter mit gleichem Namen, dort wird eine Online-Seminar (ZEN-Methode) für benannten Preis beworben:

https://zeninvestor.de/#tve-jump-16e9d0e3753
 

Mark 85
2 Jahre zuvor

An Rüdiger: Bei den täglichen Haushaltsgütern drängt sich mir folgende Frage auf: Greift man, wenn das Geld nicht mehr so locker sitzt, zu den teureren Markenprodukten mancher börsengehandelter Unternehmen oder lieber zu den günstigeren Eigenmarken der Supermärkte? Zum Glück muss ich als ETF-Anleger keine Antwort auf solche Fragen finden. 🙂

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Mark85:
Wenn du mich schon so direkt fragst: Wenn das Geld nicht mehr so locker sitzt, wird man zwar die Produkte weiterhin kaufen, aber nicht mehr unbedingt die überteuerten Marken. Marken-Konglomerate (P&G, Unilever, Kellogs, AB Inbev, …) werden nicht so ungeschoren durch die nächste Krise kommen, wie man es ihnen für die Vergangenheit nachgesagt hat. Die Macht der Marke im Konsumgüterbereich wird bröckeln.
Nur die ganz persönliche Ansicht eines Laien   😉
 

Ralf
2 Jahre zuvor

“Die Macht der Marke im Konsumgüterbereich wird bröckeln.”

Ich glaube nicht dass es extreme Auswirkung hat. Teilweise sind die Markenhersteller offenbar auch Hersteller und Lieferanten von Eigenmarken der Discounter. Dazu sind die großen Konzerne vermutlich sehr breit aufgestellt.

Länder der dritten Welt werden zunehmend auf Marken aufmerksam. Und viele Kunden erwarten immer noch Marken. Das veränderte Einkaufsverhalten (mehr Ambiente, viel Markenauswahl) macht offenbar nun sogar Aldi zu schaffen. Von einer Fusion der eigentlich verkrachten Aldi-Gesellschaften ist teilweise schon die Rede:

https://www.stern.de/wirtschaft/news/aldi-nord-und-aldi-sued-wollen-fusionieren—das-steckt-dahinter-9150442.html

Thorsten
2 Jahre zuvor

@smyslow
Man sieht den Altersunterschied im Forum, da sind die, die noch nicht viel haben. Andere sehen Licht am Horizont und dann gibt es wenige hier, die kurz vor der Rente stehen oder auf andere Weise ( ohne staatliche Zäpfchen) finanziell abgesichert sind. Die , die etwas zu bewahren haben argumentieren ganz anders als die Jungspunde.
Die Jungen haben keinen realen Plan oder werden ihn schwer korrigieren müssen , vielleicht sogar mehrfach in ihrem Leben.  Sie argumentierten so, als lebten sie ewig, 10,20,30 Jahre, ist mir doch egal. Steigt alles wieder und dann mache ich “Entnahmeplan” mit 4%. Gold braucht man nicht, Immobilien seien keine Investition , sondern Lifestyle-Entscheidung.Da wird nachgeplappert, abgeschrieben und 8% pro Jahr an der Börse , die sind doch garantiert, man könne  das ja über 100 Jahre zurückrechnen.
Für mich ist derlei nur auf Grund des geringen Alters zu verstehen, rational ist das für mich nicht. Wie viele turnen hier herum, die nur Frau Merkel, Wohlstand, steigende Börsen und den Euro kennen. Wehe es kommt eine echte Rezession und massive Arbeitslosigkeit….dann möchte ich in der abgezahlten Immo wohnen und mein Kapital weltweit diversifiziert sehen , einschließlich Gold. Ich habe schließlich etwas zu bewahren und Casino mit Hochrechnungen aus der Vergangenheit ( wie vom Bankverkäufer oder Versicherungsdrücker ) kann man mir in meinem Alter nicht mehr verkaufen.

Mark 85
2 Jahre zuvor

An Ralf: Ich greife oft zu Eigenmarken, weil ich qualitativ keinen Unterschied festelle.

Und zu Produkten kleinerer, nichtbörsengehandelter Hersteller, bei denen mir einige Produkte sogar besser schmecken: Der Ketchup von Werder ist so ein Fall. Kraft Heinz lasse ich generell in den Regalen stehen. 🙂

Magnum 86
2 Jahre zuvor

@Rüdiger:
 
Die von dir aufgezählten Unternehmen haben schon diverse Krisen überlebt und schütten weiter fleißig aus. 
Diese Unternehmen besitzen so eine enorme Macht auf Grund ihrer Größe, dass es vermessen wäre zu glauben, dass diese Ihre Marken zwingend benötigen um Produkte zu verkaufen. Die Marke lebt durch teure Werbung und auf diese können Unternehmen verzichten. Vermutlich wird PG durch Krisen sogar noch gestärkt hervor gehen, da kleine Hersteller von No Name Produkten eher Pleite gehen oder einfach von PG aufgekauft werden.
 
Außerdem dürften, wenn das Coronavirus wirklich doch einmal vor der Tür steht, mehr Leute zum Reckitt Benckiser Markenprodukt Sagrotan greifen, als zum No Name Produkt.
 
Meine bescheidene Meinung.

Mark 85
2 Jahre zuvor

An Thorsten: Mit den unterschiedlichen Ansichten je nach Alter und Vermögenssituation hast du sicherlich recht, aber hier in Tims Blog kommen die allermeisten ziemlich reflektiert rüber. Die Unvernünftigen und Zocker sind beispielsweise mehr im Wallstreet-online-Forum anzutreffen. 😉

Ralf
2 Jahre zuvor

@Thorsten: Völlig verständlich. Lass dich nicht beirren und gehe weiter deinen Weg. Wichtig ist doch nur, dass man für sich eine geeignete Strategie und Fahrplan hat. Dazu sind auch Immobilien gut geeignet.

@Mark85: Wir ebenfalls. Oft steckt aber scheinbar doch ein Markenhersteller oder eine seiner Tochterfirmen dahinter. Was ja auch ok ist. Die haben sicher kein Problem, diverse kleinere Hersteller die für Discounter produzieren, rasch aufzukaufen..

Mark 85
2 Jahre zuvor

Apropos Kraft Heinz: Der Kursverlauf ist eine einzige Katastrophe. Größe schützt also nicht immer.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Kraft Heinz:
Mutige sehen eine attraktive Turn-Around-Gelegenheit   😉
 

Gernot
2 Jahre zuvor

Apropos Kraft Heinz: Der Kursverlauf ist eine einzige Katastrophe. Größe schützt also nicht immer.
Wie bei General Electric. Vor ein paar Jahren hätte noch jeder Valueinvestor gesagt, die Aktie muss man haben.
 

2 Jahre zuvor

@Kraft Heinz
Zum Glück hab ich nicht nochmals nachgekauft, dafür hab ich Royal Mail weiter aufgestockt. Der Wert ist zwar auch im Minus aber Dividende ist noch besser. Vom Gewinn her zum Börsenwert natürlich auch. 
Vielleicht geht Kraft Heinz ja noch weiter runter dann kaufe ich nach,  falls es hoch geht auch nicht schlimm, dann Kauf ich was anderes.
Aber erst mal wieder Bares anhäufen.

Mark 85
2 Jahre zuvor

An Rüdiger: Dann los. Und anschließend fleißig Ketchup kaufen. 😉

Bruno
2 Jahre zuvor

“Kein Crash , sondern eine Baisse in Raten”
Schauen wir ob die hellseherischen Fähigkeiten dann eintreffen. Solche Korrekturen wie der letzten 2 (!) Tage gibt es jährlich sicher 10x, und jedes Mal zucken viele zusammen, Gründe findet man auch immer (die Frage nach dem Huhn oder Ei stellt sich jedes Mal). Ob sich diesmal etwas Grösseres daraus entwickelt, werden wir sehen. Ich lehne mich da sicher nicht aus dem Fenster.
 
Ich verstehe die Angst und wenn man sich an seinem Geld festhalten möchte, aber Sicherheit geht nun mal langfristig auf Kosten der Rendite, und Sicherheit ist auch der Gegenpol der Freiheit (jetzt auch ganz generell nicht nur auf Finanzen bezogen). Wenn das Polster genug hoch ist, kann man ja durchaus das Risiko reduzieren, ich finde nichts Verwerfliches daran. Wer aber noch jung ist, der kann durchaus und ich würde das auch empfehlen in Dekaden denken.

-M
2 Jahre zuvor

Mark 
Steck mal ein Taschentuch in die Hosentasche und wasch deine hose 😉
 
Danach kaufst du tempo … 😉
 
-M

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Wird mir nicht passieren. Ich bin altmodisch, meine Nase empfindlich … ich benutze nur Taschentücher aus Stoff  😉
 

A.
2 Jahre zuvor

Solche Korrekturen wie der letzten 2 (!) Tage gibt es jährlich sicher 10x geben.
 
Welche Korrekturen? Muss ich verpasst haben. Korrektur ist nach Definition ca. 20 Prozent vom höchsten Punkt. 
Davon habe ich nix sehen seit Monaten. 
Gruß 
A. 
 

Bruno
2 Jahre zuvor

@A.
Dann nenne es Rückgang, ein paar rote Tage wie auch immer, aber das war ja meine Aussage, von 2 roten Tagen auf eine Baisse zu schliessen, ich habe diese Fähigkeiten nicht 😉 
Ansonsten würde ich immer im Low alles kaufen und im High alles verkaufen…

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Ansonsten würde ich immer im Low alles kaufen und im High alles verkaufen…
 
Du bist halt ein Fuchs  😉
 

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