Bringt den Kindern das Sparen bei. Schenkt ihnen ETFs und Aktien


New York, 18. November 2019

Eltern können für die Kinder ein Depot einrichten. Und eifrig sparen. Die Kinder werden vom Zinseszins profitieren.

Meine Eltern brachten mir schon als Kind das Sparen bei. Sie haben mich involviert. Sie sind mit mir zur Bank. Sie haben ein Sparbuch und Festgeldkonto für mich eröffnet. Schon als Jugendlicher hatte ich einen Immobilienfonds.

Ich war ein komisches Kind. Ich las Investmentbücher über Peter Lynch und John Templeton.

Es ist heutzutage wichtiger denn jemals zuvor, dass junge Menschen den Umgang mit Geld lernen. Wir werden schließlich überall von Werbung bombardiert. Überall lauert der Konsum. Ein teurer Lebensstil ist Teil der Kultur geworden. Dabei hat das Kaufen mit Zufriedenheit wenig zu tun.

Zu Weihnachten bekam ich kleinere Geld-Geschenke. Wenn ich die Geldgeschenke sparte, gaben meine Eltern mir einen Bonus obendrauf. Sagen wir, ich legte 50 DM aufs Konto, gab es 10 DM dazu. Es waren eine Art Motivationszinsen von 10 oder 20%.

Natürlich wären im Rückblick Aktien-Geschenke oder ETFs besser gewesen. Aber immerhin haben mir die Eltern früh das Sparen beigebracht.

Gerade zu Weihnachten sollten Familien überdenken, was für Plunder sie verschenken. Ist das alles nötig? Statt Plunder sollten Eltern  1 Aktie oder 1 ETF eher wählen.

Erhielt ich Geldgeschenke von der Verwandtschaft, gab es keine Einschränkungen, was ich mit dem Geld tun konnte. Es stand mir frei, alles für Spielzeug, Kleidung oder Elektronik sofort auszugeben. So lernte ich das Geld einzuteilen.

Wenn du das Prinzip verstehst, kannst du zügig ein Vermögen aufbauen. Sagen wir, du studierst. Machst Karriere. Eine steile Karriere. Jeden Monat kannst du 2.500 Euro sparen. Das Geld geht in einen S&P 500-Indexfonds. 12 Jahre später hast du 1 Million Euro zusammen. Zu Beginn hast du 10.000 Euro in den ETF als Einmalanlage getan. Ja, 2.500 Euro können nur wenige Menschen sparen. Aber es gibt sie: Piloten, IT-Experten, Juristen, Ärzte, Steuerberater

In vielen Bereichen ist es so, dass vernünftiges, sparsames Handeln sich auszahlt. Ein gesundes ausgewogenes Essen muss nicht teuer sein. Im Gegenteil. Die günstigsten Lebensmittel sind wahre Gesundheitsbrunnen. Iss Bohnen mehrmals die Woche. Sie haben massig Ballaststoffe. Nimm reichlich frisches Gemüse und Obst täglich zu dir. Das muss nicht teuer sein. Fast Food und Fertiggerichte kosten im Vergleich ähnliche Summen.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Bringt den Kindern das Sparen bei. Schenkt ihnen ETFs und Aktien

  1. AvatarMattoc

    @MS
    Ich habe oft bei Einzelaktien gedacht, jetzt müsste der zurück gekommene Kurs doch kaufenswert sein, aber oft ging es dann noch weiter abwärts. Mich nervt das zunehmend. Der Kurs hat immer seine Berechtigung. Was einem teuer erscheint, ist aus guten Gründen teuer, und was man sich billiger wünscht, hat dann auch einen Grund, warum es billiger wurde.

    Das sehe ich ganz genauso.

  2. Mark85Mark85

    Mein Vermögen werden meine Schwesterkinder erben. Ansonsten erhalten die Kleinen zu Geburtstagen und Weihnachten Geldgeschenke, weil es nicht gut ist, anderen seine Vorstellungen aufzunötigen. Denn: Geht etwas schief, ist man am Ende der Dumme. 😉

  3. AvatarHans Dampf

    2500?!

    Das Medianeinkommen (netto) in DE liegt bei ca 1800 Euro.

    Die allerwenigsten Menschen können (trotz Nebenjob) mehr als 1.000 Euro sparen.

  4. AvatarDumonde

    Ich finde es prima, dass auch Jugendliche an das Thema sparen und investieren herangeführt werden, allerdings sollte man auch nicht aus den Augen verlieren, dass unser Euro – System nicht ewig funktionieren kann und irgendwann jemand vor die Kameras tritt und uns die frohe Botschaft „Der Euro ist gescheitert“ überbringt.
    In diesem Fall, herrscht wahrscheinlich Weltuntergangsstimmung und viele werden in Panik verfallen, da sie nur auf Aktien gesetzt haben und keinerlei Sachwerte ihr Eigen nennen … Oftmals wird hier von Klumpenrisiko gesprochen, aber ist es in solch einen Extremfall nicht auch ein Klumpenrisiko, wenn man nur Aktien besitzt!?
    Wäre es da nicht von Vorteil, auch andere Assets im Portfolio zu haben?
    Z. Bsp. 15 % Edelmetalle (ja ich weiß, Großmeister Buffet hält das für Schrott!) oder 5% Bitcoin (ja, reine Spekulation und Teufelszeug, Satan weiche!) oder, Vorsicht, jetzt wird’s ganz erotisch … 5% Fremdwährung!?!?
    Jetzt wo wir an der Spitze des Booms langsam aber sicher ankommen, sind alle noch guter Dinge und sagen, so ‚ne Krise soll nur kommen, aber wenn sich das Vermögen plötzlich im Extremfall halbiert, wenn ein Währungschnitt oder ähnliches von Brüssel auf den Plan gerufen wird … dann wissen die meisten wahrscheinlich nicht, ob sie nach Mami schreien oder sich lieber ein Snikers ins Höschen machen sollen.
    In diesem Fall, bitte nicht die zerstörerische Notenbankpolitik unserer Regierung aus den Augen verlieren!

  5. Mark85Mark85

    An Hans Dampf: Ich habe folgende, etwas veraltete Grafik der Hans-Böckler-Stiftung gefunden: https://www.boeckler.de/67545_67569.htm

    Mit einer jährlichen Sparleistung in Höhe von 30.000 Euro gehört man demnach dem obersten Prozent an. Vielleicht bist ja du der 1 Glückliche von 100? 😉

    Ich komme auf 12.000 bis 18.000 Euro, was mir immerhin einen Platz bei den obersten 10 Prozent einbringt. Juhu, ich gehöre der Oberschicht an! Bei der Sparquote sieht es sogar noch besser aus. 😀

  6. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mark; “WIEVIEL DIE REICHEN SPAREN”…

    Da sieht man wieder, wie unterschiedlich man Begrifflichkeiten interpretieren kann.

    Für mich ist niemand reich, der sparen muss, bzw. spart. Wenn jemand spart, obwohl er mehr Einnahmen hat als er mit einem sehr guten Leben ausgeben kann, dann ist er krankhaft geizig. Was anderes ist es, wenn man aus spirituellen und maßvollen Ansichten einfach nur bescheiden lebt.

    Reich ist für mich, wenn man das Geld so schnell gar nicht ausgeben kann wie es rein kommt. Also von übertriebenen Ausgaben abgesehen. Natürlich kann man sich nicht jeden Tag eine Millionenyacht oder Insel kaufen, wenn täglich nur 10k Cashflow reinkommt.

    Natürlich ist der Begriff “reich” immer relativ. Ein Milliardär empfindet einen simplen (Multi-) Millionär als “armen Schlucker”.  Denn der muss für seine Begriffe immer noch rechnen.

    Ich würde mich schon als reich empfinden, wenn ich ein Leben mit allen Vergnügungen die mir in den Kopf kommen führen könnte, sagen wir so ca. 10-15k im Monat ausgeben können, und aber 20k im Monat einnehmen.

    Das wäre für wirklich Reiche ein bescheidenes Leben, aber für mich schon ein absolut ausreichend dekadentes Leben. 😉

    Im übrigen, wenn ich meine derzeit noch reinvestierten Dividenden und Sparrate zusammen zähle, dann komme ich auch auf die 18k Investitionsleistung.

    MS

     

  7. Mark85Mark85

    An Matthias Schneider: Für mich bedeutet Reichtum, wenn ich mein minimalistisches Leben aus passiven Einnahmen decken kann. Seitdem lasse ich alles ohne große Ambitionen laufen.

    Keine Ahnung, ob Kapitaleinkünfte auch in die beiden Grafiken eingeflossen sind. Ich denke schon. Beim obersten Prozent gibt es natürlich eine riesige Streuung, wenn allein Leute wie Frau Klatten 3-stellige Millionenbeträge pro Jahr an Dividenden einheimsen. Nicht so wichtig.

    Lustig finde ich nur, wenn Menschen bei Reichen an Leute wie die Geissens denken, dabei braucht es nicht viel, um bereits zur oberen Hälfte der Gesellschaft zu gehören. Reich sind immer nur andere? 😀

  8. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Mark,

    ich verstehe was Du meinst, aber ich würde das was Du so bezeichnest, wenn ich es hätte in jüngeren Jahren so erreichen können, als befreiend bezeichnen. Man muss nicht mehr das Hamsterrad treten, wenn auch um den Preis der materiellen Bescheidung (Minimalismus).

    Reichtum, rein materialistisch betrachtet, wäre das nicht. Spirituell gesehen natürlich schon. Aber es geht ja um den Mammon.

    Ich habe mich mal nach meiner damaligen Flucht 1979 und Entziehung der Stasiherrschaft als unendlich frei und reich gefühlt. Aber wenn man sein schweres Joch nur in ein charmanteres Joch umtauscht, dann hält die Illusion nicht lange.

    Wenn einen solche Artikel bauchmiezeln wollen, dass man sich als einfacher Gutverdiener durch Arbeit womöglich als materiell reich empfindet, dann ist aber auch eine Mission erfüllt. 😉

    Gutes Nächtle

    MS

     

     

  9. Mark85Mark85

    An Matthias Schneider: Klar, die meisten Leute haben beim Thema Reichtum kostspielige materielle Güter im Sinn. Es gibt keine einheitliche Definition. Beispielsweise fühlt sich Herr Merz laut eigener Aussage der gehobenen Mittelschicht zugehörig, was ich etwas ulkig finde.

    Ich fühle mich reich an Freiheit/-zeit und hoffentlich bis zu meinem Tod reich an Gesundheit. Diese Gefühle kann kein Kaufgegenstand der Welt ersetzen. Aus einer DDR 2.0 würde ich fliehen wollen. 😉

  10. Mark85Mark85

    An Dumonde: Ich setze auf eine große Vermögensstreuung, weil ich keine Glaskugel besitze und wie du unser Geld- und Finanzsystem als unheilbar krank ansehe. Auf der anderen Seite kann es noch viele Jahre so weitergehen, weil die Zentralbanken und Politiker alles tun werden, um den Patienten am Leben zu erhalten. Mit immer neuen und höher dosierten Spritzen. Die Fahnenstange ist meiner Meinung nach noch nicht erreicht. Sehr unterhaltsam fand ich folgendes Gespräch zwischen Robert Halver und Florian Homm:
    Teil 1: https://youtu.be/HqQP3q7afQM
    Teil 2: https://youtu.be/iXunfLO9LA8

    Dagegen ergeben Vermögensuntersuchungen, dass die allermeisten Deutschen hohe Klumpenrisiken eingehen. Mit ihren Einzelimmobilien oder zu vielen Geldern in Papierwerten. Es wird hier mit Sicherheit auch Leute geben, die volle Pulle in Aktien unterwegs sind.

    Es bleibt deine Entscheidung, welchem Lager du dich anschließen möchtest. Weiter steigende Aktienkurse durch zu viel billiges Geld (Nachfrageseite, Aktienrückkäufe, Übernahmen und Aufkaufprogramme) nehme ich gern mit, auch zum Umschichten, aber mit Absicherungen.

  11. AvatarGainde

    Wie seht ihr eigentlich die Zukunft von grossen Banken und Versicherungen? Sind diese Geschäftsmodelle nicht besonders von einer Disruption bedroht (AI, Digitalisierung etc.). Wenn man jedoch rumschaut haben diese Unternehmen eine hohe Marktkapitalisierung und sind oft bei den Gurus im Portfolio zu finden. Ich tue mich persönlich schwer einen solchen Titel für die kommenden 20 Jahre ins Portfolio zu legen. Wie seht ihr das?

  12. AvatarPJansen

    @ Gainde: Also ich schlafe beruhigt mit der Bank of America, Royal Bank of Canada, JP Morgan, US Bancorp und Wells Fargo im Depot und habe keine Bauchschmerzen damit. Werde diese Positionen auch bei Rücksetzern vergrößern.

  13. Avatarfragender

    Hallo,

    @Kiev: Laut Post von Dir im letzten Artikel hast du ein Depot bei IB ( direkt oder Ableger) ?

    @All: Hat schon mal jemand Aktien von einem Broker aus D. zu IB direkt übertragen. Ist das problemlos möglich oder gibts was zu beachten?

    Danke schon mal im Voraus für evt. Antworten

     

  14. AvatarChristian

    Ich verdiene nur 2.200 € netto im Monat und spare davon 1.000 €. Ich lebe weiterhin von 1.200 € netto, meinem Einstiegsgehalt. Das funktioniert ganz gut. Aber dieses Jahr (Umzug) musste ich teilweise die Sparrate aussetzen, um nicht mein Erspartes anfassen zu müssen. Das ist besser als einen Kredit für den Umzug aufnehmen zu müssen… 🙂

    Kindern sollte man das Sparen unbedingt beibringen, falls irgendwie möglich. Denke aber nicht, dass das einfach ist. Wenn man auf YouTube die Videos sieht „Wie viel kostet dein Outfit“ oder Rapper plötzlich absolut lächerlich-altmodische Klamotten tragen (Stone Island) und lächerlich altmodische Autos fahren (Mercedes G-Klasse) nur weil das extra teure Marken sind… dann wird man da nur schwer dagegen ankommen…

  15. AvatarRüdiger

    In diesem Fall, bitte nicht die zerstörerische Notenbankpolitik unserer Regierung aus den Augen verlieren!
     
    Nur mal so angemerkt: Die Notenbanken agieren unabhängig von den Regierungen. Das gilt weltweit. Keiner bedauert das so sehr wie der Eichhörnchentoupierte 😉

  16. AvatarRalf

    Wir haben in der Küche die Grafiken aus beiliegendem Artikel hängen zum Thema Zinseszins und ETF. Die Kids verstehen damit leichter, was es mit Geld arbeiten lassen auf sich hat.

    https://www.justetf.com/de/news/geldanlage/zinseszins-bei-der-arbeit.html

    Das Kindergeld wandert komplett ins Depot der Kinder. Nicht immer einfach finanziell, aber es macht einfach Sinn. Die Hälfte wird in einem gut laufendem IT-ETF bespart. Die andere Hälfte wird zwecks Aufbau eines Cashanteils für turbulente Börsenzeiten noch auf dem Depotkonto gelagert.

    Mein eigener Cashanteil liegt bei rund 15 Prozent. Der Anteil wird derzeit ausgebaut.

  17. AvatarNico Meier

    In diesem Fall, herrscht wahrscheinlich Weltuntergangsstimmung und viele werden in Panik verfallen, da sie nur auf Aktien gesetzt haben und keinerlei Sachwerte ihr Eigen nennen … Oftmals wird hier von Klumpenrisiko gesprochen, aber ist es in solch einen Extremfall nicht auch ein Klumpenrisiko, wenn man nur Aktien besitzt!?

    @Dumonde

    Wenn der Euro wirklich mal den Bach runtergehen würde, so hätten Aktien als Unternehmensanteile trotzdem noch einen bestimmten Wert.

    Das Wohneigentum egal ob Wohnung oder Haus hat einen bleibenden Wert und dient auch im Krisenfall um darin zu wohnen. In unserem haus wohnt es sich bedeutend besser als unter der Brücke gerade bei Temperaturen um den Gefrierpunkt 😉

  18. AvatarNico Meier

     

    Wie seht ihr eigentlich die Zukunft von grossen Banken und Versicherungen? Sind diese Geschäftsmodelle nicht besonders von einer Disruption bedroht (AI, Digitalisierung etc.). Wenn man jedoch rumschaut haben diese Unternehmen eine hohe Marktkapitalisierung und sind oft bei den Gurus im Portfolio zu finden. Ich tue mich persönlich schwer einen solchen Titel für die kommenden 20 Jahre ins Portfolio zu legen. Wie seht ihr das?

    @Gainde

    Ich Unterscheide zwischen Banken und Verischerungen. Ich hatte für einige Zeit UBS AG Aktien, habe mich von diesen allerdings getrennt, da ich für das traditionelle Banking in Europa im Moment keine grosse Zukunft sehe. Bei Verischerungen bin ich da positiver gestimmt. Ich habe Zurich bei rund 300.- gekauft. Zurzeit steht Zurich bei 390. Zurich ist ein zuverlässiger Dividendenzahler (19.-/Aktie), daher werde ich die Papiere die ich habe behalten. Ich bin mir am überlegen diese Position noch aufzustocken, da ich an eine gute Zukunft glaube in diesem Fall. Von einer Verischerung auf alle anderen zu schliessen würde aber in meinen Augen zu weit gehen.

  19. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fragender,

    ich habe vor Jahren einzelne Werte von Flatex zu Lynx übertragen lassen, und zwar nur ausländische wegen der unsäglichen Dividendengebühr bei Flatex.

    Das hatte reibungslos geklappt. Es gibt in der Kontoverwaltung die Möglichkeit das in Auftrag zu geben.

    Allerdings würde ich keine steuerlichen Altbestände verschieben, und auch keine Aktien im deutlichen Minus. Man muss damit rechnen, dass die Einstiegskurse und Zeitpunkte vom abgebenden Depot nicht mitgeliefert werden.

    Ich hatte damals nur Werte übertragen, die im Plus waren. Diese Kurse wurden dann bei Lynx als Anschaffungskurs geführt, was mir natürlich recht war.

    Wenn Du aber steuerlichen Altbestand von vor 2009 verschiebst, dann werden die Gewinne womöglich steuerpflichtig bei Verkauf. Und ein Wert im Minus startet mit diesem Kurs, und statt Verlust musst Du bei Verkauf womöglich noch Steuern zahlen auf eine Kurserholung, die eigentlich nur ein verringerter Verlust ist. Na ja. Ansonsten sehe ich keine Probleme.

    MS

  20. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    @Gainde

    Ich würde bei Versicherern unterscheiden zwischen reinen Lebensversicherern und Unfall-/Schadensversicherer. Eine MetLife würde ich mir nicht ins Depot legen, eine Allianz schon. Unfall-/Schadensversicherung ist sehr profitabel. Die Lebensversicherer werden langfristig Probleme bekommen wegen den niedrigen Zinsen.

    Bankenaktien habe ich nicht, ich traue denen einfach nicht. Bereits 2017 wurde schon von reihenweisen Kreditausfällen berichtet. Mittlerweile ist es noch übler als bei der letzten Finanzkrise.

    https://www.cashkurs.com/beitrag/Post/oha-us-subprime-kreditausfaelle-uebertrumpfen-die-jahre-20082009/

  21. Avatar42sucht21

    @Tim
    ist das ein Bild vom Mannheim Marathon Bambinilauf? Ich finde diese Veranstaltung sehr sympathisch organisiert. Laufen Sie noch M / HM Distanzen?

    @Kinder & Gelderziehung
    Karl Valentin wird der Satz zugeschrieben: Man kann sich noch soviel Mühe geben mit der Erziehung, am Ende werden die Kinder doch wie man selber.

    @Matthias Schneider – Der Kurs hat immer seine Berechtigung.
    Das finde ich auch. Von ganz kurzfristigen Übertreibungen mal abgesehen.

    @Die allerwenigsten Menschen können mehr als 1.000 Euro sparen.
    Ja, aber die allermeisten Deutschen könnten ohne jeglichen Verlust an Lebensqualität 20% mehr sparen als sie es aktuell tun. Das würde langfristig einen immensen Unterschied ausmachen.

    @Dumonde – dass unser Euro–System nicht ewig funktionieren kann
    Tja, 1948 hätte neimand an die Zukunft der D-Mark geglaubt. Ende der 60er war es mit dem politischen System in West-DE vorbei. Dann kam Anfang der 70er die Ölkrise und allen war bewusst so kann es mit der Weltwirtschaft nicht weitergehen – es hat keine Zukunft. In den 80er Jahren waren DE Hypothekenzinsen bei >15% und aufgrund der großen Inflation und Geldmengenproblemen war DE am Ende. Heute wünschen sich manche diese Zeiten zurück.

    Wann seit 1949 wäre es in DE schlecht gewesen ein diversifiziertes Aktiendepot zu besitzen und eine abbezahlte Immobilie zur Eigennutzung oder Vermietimmobilien? Warum sollte sich das in der Zukunft ändern?

  22. AvatarKevin

    @MS: Vorsichtig, die Gewinne musst du bei der Steuererklärung trotzdem korrekt angeben. 😉

     

    Überträge auf ein ausländisches Depot würde ich auch vermeiden…

    Ich habe eine ähnliche Herausforderung…

     

    ETF bei Degiro. Muss mich mal erkundigen, wie das dann mit der Vorabpauschale läuft… Letztes Jahr war das kein Problem, da ich im Minus war…

    Dieses Jahr sieht das anders aus.

  23. AvatarKevin

    Ich habe folgende ETF bei Degiro:

    COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS UCITS ETF – I USD DIS (ETF127) -> Ausschüttend

    HSBC MSCI WORLD ETF – USD DIS (A1C9KL) -> Ausschüttend

     

    Habe hierzu auf die schnelle nur folgendes gefunden.

    @”Claus von hier” War der Beitrag von dir?

     

    “Hallo Herr Finanzwesir,

    Ein Hinweis zu den oben mal getätigten Überlegungen zu im Ausland gehaltenen ETF (BetterTogether sagt am 09. März 2017 / Finanzwesir sagt am 09. März 2017 …) :

    Nunmehr sind die Formulare für die Steuererklärung bekannt und machen es klar. Dabei sind in Anlage KAP anzugeben:
    -Kapitalerträge, die dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben
    -Kapitalerträge, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben

    – ohne Investmenterträge lt. Anlage KAP-INV – Und in Anlage KAP INV sind anzugeben:
    Laufende Erträge aus Investmentanteilen, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben (z. B. bei im Ausland verwahrten Investmentanteilen) Ausschüttungen.

    Gewinne und Verluste aus der Veräußerung von Investmentanteilen, die nicht dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben (z. B. bei im Ausland verwahrten Investmentanteilen)

    Somit entfällt tatsächlich das Thema Vorabpauschale wenn man die ETF beispielsweise bei DEGIRO hält.

    Das “Steuersparen im Graubereich für Hobbyisten“ sollte also in diesem Beispielfall funktionieren.

    Viele Grüße
    Claus”

    Quelle: https://www.finanzwesir.com/blog/besteuerung-fonds-etf-2018

  24. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @Mark85

    warum sparen nicht mehr Spitzenverdiener 50% ihres Nettoeinkommens? Es liegt am Lebensstil. Es könnten viel mehr 2.500 Euro zur Seite legen, aber sie blasen ihre Kosten und Ansprüche mit dem hohen Einkommen auf.

    @42sucht21

    ja, das ist der Lauf in Mannheim. Hat mir gut gefallen. Ich gehe seltener laufen. Ich gehe aber täglich ins Fitnessstudio.

  25. AvatarKleingeld Pilotin

    Hey Tim,

    du hast vollkommen Recht. Ich persönlich investiere zwar für mich selber nicht in ETFs sondern nur in Einzelaktien, aber ich werde nächstes Jahr Patentante. Für mein Patenkind, werde ich jeden Monat einen ETF mit 25 € besparen und mein Patenkind so früh wie möglich an das Thema Finanzen heran führen. Bin schon echt gespannt.

    LG Sara die Kleingeld Pilotin

  26. AvatarThorsten

    @steve z.b. Grundsteuer..  wenn die Linken drankommen ,also die Grünen , werden sie die Steuer dem Besitzer zuschlagen und dann fleißig erhöhen, bis es sich nicht mehr lohnt und die Wohnung freiwillig an die staatliche Wohnbaugesellschaft “Vorwäts immer” für paar Euros abgetreten wird.

  27. AvatarMike

    Ich hoffe, dass meine Söhne auch lernen, dass man nicht alles ausgibt, was reinkommt und stattdessen etwas investiert.

    Beide haben zwar ein Juniordepot, allerdings wissen sie davon noch nicht viel.

    Dass der Spargedanke ihnen nicht völlig fremd ist, sehe ich daran, dass sie ihr Taschengeld fast vollständig sparen. Es ist schon erstaunlich, welche Summen sich aus 5 EUR pro Woche im Laufe der Zeit ergeben.

  28. AvatarRüdiger

    warum sparen nicht mehr Spitzenverdiener 50% ihres Nettoeinkommens?

     

    Keine Ahnung. Ich hab’s vor Jahren schon aufgegeben, verstehen zu wollen, was in anderer Leute Köpfen vorgeht.
     
    Andererseits bin ich mehr als froh, dass die hervorragenden (älteren) Ärzte, mit denen ich bisher zu tun hatte, nicht auf Teufel komm raus gespart haben, um sich frühzeitig in den Ruhestand zu verabschieden  😉

  29. AvatarJulian

    Spannender Artikel. Bin passiver Leser vom Blog und sagen mal was ich alles spare in der Schweiz:

    13-15% vom Gehalt in den All World jeden Monat seit 1 Jahr. Wird aber Anfangs 2020 auf 25-30% erhöht.
    Private Vorsorge fürs 3a vollständig ausnutzen in der Schweiz
    Aufbau/Füllung des Notgroschen mit ca 6% vom Gehalt

    Alles in allem lege ich ca 30-40% zur Seite. Habe aktuell noch keine Kinder oder sonstige Verpflichtungen. Wohne in einer WG und plane evt noch ein Masterstudium zu absolvieren.

    Am Anfang hab ich noch überlegt in Einzelwerte zu investieren. Ich muss aber sagen dass ich mit dem All World von Vanguard zufrieden bin und mir keine Sorgen machen muss ^^

  30. Avatar42sucht21

    @steve / Lastenausgleichsgesetz
    Ja, ich finde es war ein Erfolgsmodell und nein, es hat die “performance von Immobilien” nicht verringert. Mieter haben eben indirekt genauso ihren Beitrag geleistet wie die Immobilieneigentümer. Übrigens wurden beim Lastenausgleich ja Vermögen besteuert und nicht nur Immobilien sondern auch Kredit- und Hypothekengewinne.

    Zwangshypothek wird ja immer wieder als das Böse genannt von den Unkenrufern. Vielleicht helfen die echten Zahlen um den Mythos mal zu verscheuchen:
    Die Steuerlast betrug lediglich geringe jährliche 1,67% auf 30J auf die Hälfte des Vermögens mit Berechnung Stand 21.6.1948. Ab 1952 setze Inflation ein, quasi zeitgleich mit Einkrafttreten des Gesetzes. Somit war es keine wirklich relevante Belastung, weil die 1,67% auch noch meist voll aus der Ertragskraft der Immobilie steuermindernd bedient werden konnte. Der Wert ist also in der Realität völlig marginal und deshalb hat es keine großen Spuren im kollektiven deutschen Bewusstsein hinterlassen.

    Die Belastung duch das Lastenausgleichsgesetz (1952 von der CDU veranschiedet) war zum Ausgleich der elittenen Verluste eines großen Teils der Bevölkerung. Deutschland hatte 12 Millionen deutsche Kriegsflüchtlinge und 3 Millionen deutsche Obdachlose zu versorgen nach Ende des 2.WK. Wie hätte ein demokratischer Neuanfang klappen sollen ohne Lastenausgleichsgesetz wenn große Teile der Bevölkerung alles verloren hatten?
    http://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschland-chronik/131403/14-august-1952

    Ich bleibe dabei, wann seit 1949 wäre es in DE schlecht gewesen ein diversifiziertes Aktiendepot zu besitzen und eine abbezahlte Immobilie zur Eigennutzung oder Vermietimmobilien und warum sollte sich das in der Zukunft ändern?

    Übrigens: Noch einfacher als ihre Zwangshypothek und auch deutlich teurer als eine Zwangshypothek wäre die Besteuerung von Sichteinlagen bei Banken.

  31. AvatarDanielKA

    Ich bleibe dabei, wann seit 1949 wäre es in DE schlecht gewesen ein diversifiziertes Aktiendepot zu besitzen und eine abbezahlte Immobilie zur Eigennutzung oder Vermietimmobilien und warum sollte sich das in der Zukunft ändern?

    Vollkommen richtig und in Amerika hätte es sich ja schon ab 1871 gelohnt, (Vorteil wenn man von den Weltkriegen zumindest nicht auf eigenem Boden betroffen ist)

    Es gibt nichts besseres als die Beteiligung an Produktivkapital. Zusätzlich noch eine Immo zum wohnen und gut ist.

     

     

     

  32. AvatarClaus

    @ Kevin

     

    nein, das stammt nicht von mir.

     

    @ Tim

     

    Guter Artikel. Erkenne mich hierin wieder, habe als Kind-Jugendlicher auch immer kleine Geldgeschenke von der Verwandtschaft bekommen und diese stets gespart. Gelegentlich habe ich mir auch etwas gekauft, z.b. ein neues Auto für die Carrerabahn.

     

    Einmal habe ich mit ca. 10/11 Jahren von meinen beiden Tanten 2 VW-Aktien bekommen. Das war eine tolle Sache. Doch leider haben sie mich nicht näher in die Welt der Aktien “eingeweiht”.

     

    Ich vermute, sie hatten selbst keine allzu große Ahnung hiervon und hatten wahrscheinlich das “übliche Deutschland-Depot”. Sie waren sehr sparsam, beide nie verheiratet (lebten zusammen) und immer sehr großzügig und liebenswert. Sie haben bei der Allianz-Versicherung gearbeitet und hatten sicherlich hiervon auch etliche Aktien. Sie waren nicht reich, aber wohlhabend.

     

    Ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich oft beim Mittagessen saß und im Radio die Börsenkurse der wichtigsten Aktien gennant wurden. Hierunter natürlich auch der VW-Kurs. Ich war immer ganz stolz, wenn ich 2-3 Mark “reicher” war, als am Vortag…

     

    Die Aktien habe ich dann so 1-2 Jahre später verkauft, sogar mit Gewinn. Ich ärgere mich über mich selbst, dass ich mich damals nicht weiter über die Aktienanlage informiert habe und erst mit 40 begonnen habe. Tja, so ist das eben manchmal. Ganz nah dran und doch fast 30 Jahre “verpaßt”.

     

    @ Konsumwütige

     

    Mit der Briefpost kam eben eine exclusive BMW-Werbung (DIN-A4, 6mm dick) für den “THE 8″… Das Mailing war entsprechend aufwändig gemacht und ist sicherlich nicht in hoher Stückzahl verschickt worden. Der Basispreis beginnt bereits bei 94.500,- EUR. Das geht ja noch.

     

    Endlich weiss ich, was ich mir zu Weihnachten kaufen könnte, man gönnt sich ja sonst nichts.

     

    LG

  33. AvatarStefan

    @steve

    Damals gings halt nicht anders. Kann eben niemand vorhersehen, wo die Bomben fallen. Welches Haus stehen bleibt und welches nicht.

    Ich glaube nicht, dass das heute so ohne weiteres umsetzbar wäre. Die Voraussetzungen sind andere. Aber Zweifellos bieten Immobilien trotz ihrer Immobilität einen enormen Hebel. Die Rendite mit Hilfe von Fremdkapital zu maximieren. Rollierendes Eigenkapital wäre hier zb. zu nennen. Aktien hebeln ist da eher denkbar ungünstig, selbst wenn man eine Bank finden würde, die das mitmachen würde zu akzeptablen Raten. Risiko hat man natürlich auch bei gehebelten Immobilien, aber eben auch einige Steuervergünstigungen. Am besten man nutzt beide Assestklassen.

  34. AvatarRüdiger

    @Immobilien:

    Wenn ich hier im Blog etwas über Immobilien gelernt habe, dann das: (Vermietete) Immobilien sind nur dazu da, um enteignet zu werden. Von Rendite kann keine Rede sein  😉

  35. AvatarStefan

    @ Rüdiger

    Der Staat hat ein Interesse daran, die Eigeninitiative der Menschen zu fördern. Oder anders ausgedrückt, jede Immobilie die ein Privatinvestor aus dem Boden stampft, muss nicht durch den Staat geschaffen werden. Sicherlich ein streitbares Thema, aber Wohnraum schaffen, ist tatsächlich nicht so verpönt, wie es in der Öffentlichkeit dargestellt wird. Da wird ein falsches Bild vermittelt.

    Auch hoffe ich in einem Staat zu Leben, wo es Gewalteinteilung gibt. Enteignung wird nicht ohne (finanziellen) Ausgleich stattfinden. Sobald hier willkür herrscht, sollte man das sinkende Schiff verlassen. 😉

     

  36. Avatar-M

    Rüdiger

    Ergänzend dazu die Eigene Immobilie ist eine Belastung, besonders wenn sie in der pampa ist. Frei nach diesem herrn görhan punk oder wie der heißt… aber der muss ja auch seine Seminare verkaufen.

     

    -M

  37. AvatarGeneralgeldmarschall Bommel

    @Dumonde

    Aktien sind Sachwerte! Ich bin aufgrund der Eurokrise 2011 aus einem Sparversicherungsteil raus, weil ich nachgerechnet habe und diesem Anleihenmist nicht traue. Ich habe seitdem auch kein Sparverhikel mehr abgeschlosssen, das auf Anleihen setzt.

     

    @Tim

    Super Beitrag!

  38. Mark85Mark85

    An Tim Schaefer: Das musst du die Spitzenverdiener fragen. Sparquoten hin, Sparquoten her – schlecht wird es ihnen wohl nicht gehen. 2.500 Euro pro Monat nur für die eigene Altersvorsorge zurücklegen zu können, muss man erst einmal schaffen.

  39. AvatarHafenmeister

    @ Fragender

    Die Antworten von MS sind aber nicht richtig!

    Eigentlich sogar totaler Blödsinn.

  40. AvatarThorsten

    Ich bleibe dabei, wann seit 1949 wäre es in DE schlecht gewesen ein diversifiziertes Aktiendepot zu besitzen und eine abbezahlte Immobilie zur Eigennutzung oder Vermietimmobilien und warum sollte sich das in der Zukunft ändern?

    Frag mal die Menschen, die in der DDR lebten…

  41. AvatarHafenmeister

    @ Fragender

    Generell gilt, eine Steuerberatung kann nur durch eine entsprechend qualifizierte Person erfolgen!

    Meine persönliche Sichtweise:

    IB und seine Ablegen führen keinerlei Abgeltungssteuern ab. Dafür bist du im Rahmen deiner Steuererklärung verantwortlich.

    Gewinne sind selbstverständlich im vollen Umfang den Steuerbehörden zu melden, was die ausländische Bank als Kaufkurs führt ist hier völlig irrelevant!

    Du hast den Kaufzeitpunkt und den Kaufkurs nachzuweisen, damit die Steuerhöhe bei einem Verkauf ermittelt werden kann.

  42. AvatarChris

    Lieber Tim

    Wie rechnest Du?

    2500 monatlich und 10000 einmalig in einen SP500 sollen nach 12 Jahren 1 Mio sein?

    Das geht nicht.

  43. AvatarHafenmeister

    @ MS

    “Ich hatte damals nur Werte übertragen, die im Plus waren. Diese Kurse wurden dann bei Lynx als Anschaffungskurs geführt, was mir natürlich recht war.“

    Ich glaube, das nennt man Steuerbetrug!

    Das kannst du doch nicht wirklich ernst meinen! Denn könnte jeder seine Gewinnpositionen durch einen Depotübertrag ins Ausland steuerfrei stellen.

  44. AvatarFragender

    @Hafenmeister

    ich verstehe was du meinst. Das war mir in der Antwort von MS gar nicht mal das wichtige. Mir hat der Link da schon eher was gebracht. Ich habe schon recht lange ein Depot (6-stellig) in D.  Mich stören dort aber schon einige Dinge. Deshalb wollte ich gern zu IB direkt wechseln. Leider erfährt man da aber immer nix genaues bzw. aus eigener Erfahrung von Leuten die das schon mal gemacht haben. (Broker Wechsel von D nach IB). Sollte schon klappen bei der Summe. Trotzdem auch dir vielen Dank für deine Infos. Und was MS betrifft. Glaube schon das er sich Gesetzeskonform verhält.

    VG Fragender

     

  45. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fragender,

    ich habe bei mir nochmal nachgeschaut. Mein Einbuchungsdatum bei Lynx nach dem Übertrag von Flatex war der 19. 9. 2013. Die einzige Aktie aus der Zeit ist bei  mir noch BP.

    Ich hatte aber alle übertragenen Aktien schon viele Jahre vorher. Von dem her glaube ich mich zu erinnern, dass ich das Risiko bewusst eingegangen bin, dass mir die Steuerfreiheit beim Verkauf evtl. verloren geht. Deswegen wollte ich nicht auch noch zusätzlich auf Kursgewinne Steuern zahlen, wo eigentlich keine Gewinne waren.

    Bei der BP war es sogar so, dass ich die  in Euro hatte, aber Lynx gar keinen Handelsplatz in Euro anbot zu der Zeit. Ich bekam die dann in GBP/London eingebucht. Heute kann man BP mit dem Kürzel BPE5 auch in EUR kaufen.

    Für die Steuer zählt eben, was der/die Broker auf gedrucktem Papier “amtlich” ausweisen, und nicht das was man sich auf einem Schmierzettel selbst als “Nachweis” (@Hafenmeister) notiert.

    Heute, nachdem die IB-Broker sich etabliert haben, wird der Datenabgleich sicher ganz gut funktionieren.

    Wenn Du aber keinen Nachteil erleiden willst, dann musst Du Dir Deine Daten vom abgebenden Broker notfalls gegen Gebühr ausweisen lassen.

    MS

     

  46. AvatarHafenmeister

    @ MS

    Du bist ja ein komischer Vogel. Da ist wieder zahlreicher Unfug drin!

    Ein Nachweis ist für dich also stets ein Schmierzettel?!
    Ein Schmierzettel ist kein Nachweis, sondern halt ein Schmierzettel.
    Dass er es selbst nachweisen muss, bedeutet nicht, dass er den Nachweis herstellen muss!

    Also ich bekomme nach jeder Transaktion eine Abrechnung als Nachweis.

    Vielleicht solltest du auf Themen antworten, die du zumindest im Ansatz beherrscht.

  47. AvatarConny

    Bringt den Kindern das Spielen bei!

    Zeigt Ihnen die Welt und habt keine Angst zu sagen : Das weiß ich nicht.

     

  48. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Hafenmeister,

    mäßige Dich, Sportsfreund!

    Genau das habe ich gesagt, dass eben das zählt, was der Boker ausgibt.

    Wenn ich meine BP heute verkaufe, dann bescheinigt mir Lynx den “Kaufpreis” vom 19.9.2013 zu meinem Nachteil.

    MS

  49. AvatarHafenmeister

    Deine beiden Beiträge auf die Frage von „Fragender“ enthalten so viele fehlerhafte Angaben, dass man vor diesem inhaltlichen Müll schon warnen muss.

    Auch deine letzte Antwort enthält in fast jedem Absatz großen Unsinn.

     

    Die Angaben welchen Brokers zählen?!
    So ist deine Aussage schon wieder schwachsinnig, da unvollständig!

  50. AvatarHafenmeister

    „Wenn ich meine BP heute verkaufe, dann bescheinigt mir Lynx den “Kaufpreis” vom 19.9.2013 zu meinem Nachteil.“

    Wieder falsch, es zählt der Kaufkurs beim abgebenden Broker!

    Deine Angaben sind von vorne bis hinten totaler Blödsinn!
     

  51. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Hafenmeister,

    offensichtlich willst Du es nicht kapieren. Zwischen deutschen Brokern wird das alles kein Problem sein. Ich weiß nicht, ob Flatex damals absichtlich keine Anschaffungsdaten übergeben hat, oder es warum auch immer nicht übertragen wurde.

    Wenn ich eine 2003 oder sonst wann gekaufte Aktie bei Flatex hatte, und die zu Lynx ging, dann hat sie Lynx an dem Datum aufgenommen wo sie ins Depot kam, und nicht mit Kaufdatum bei Flatex.

    Wenn ich also eine 2003 zu 10 Euro gekauft hätte, dann 2013 als Startdatum bei Lynx mit Kurs 5 Euro eingebucht wurde, dann habe ich bei Verkauf die Steuerfreiheit verloren und noch 5 Euro “Kursgewinn” nachträglich zu versteuern, wenn ich sie wieder zu 10 verkaufe.

    Das ist zwar verkehrt, aber in der Praxis war es halt wohl so.

    Ansonsten werde ich auf Deine Posts nicht mehr reagieren. Deine unflätige Art taugt mir nicht.

    MS

  52. AvatarHafenmeister

    Aha, aus den übertragenden Gewinnpositionen wird zum Verdeutlichen ein Beispiel mit einer Verlustposition…

    Das Beispiel mit einer Gewinnposition ist Steuerhinterziehungen! Aber das scheint bei dir nicht anzukommen.
    Was du machst ist mir völlig egal, deine Falschaussagen aber nicht tragbar! Deine Angaben sind falsch und totaler Bullshit!
     
    „Das ist zwar verkehrt, aber in der Praxis war es halt wohl so.“
    Das solltest du vielleicht mal deinem Finanzamt erzählen.
     

  53. KievKiev

    @ Fragender

    Mein Depot liegt bei dem IB Ableger BANX. Ich habe es aber dort aufgebaut. Ich hatte mal überlegt ein paar Aktien zu übertragen. Ich war aber bisher zu faul. Bei Buy and Hold ist es auch egal wo die Aktien liegen. Ich werde vielleicht auch noch ein direktes IB Depot anlegen. Sondervermögen oder nicht, bei 100k gibt es ein neues Depot. Ich habe noch Trade Republik und Consors.

    Ich habe meine erste Steuererklärung erfolgreich abgeschlossen. Es wurden natürlich Auszüge über die Kapitaleinnahmen verlangt. Entweder habe ich alles halbwegs korrekt eingetragen, oder der Sachbearbeiter hat zugesehen, dass er den langen Auszug schnell wieder los ist. Ich habe auch Excel Tabellen hinzugefügt und dort erläutert, wie ich die Steuer ermittelt habe. Meine Steuererklärung ist sehr kompliziert. Ich habe einige Spezialitäten. Alle Jahre wieder kommen Fragen, die schon einmal geklärt waren.

    Eventuell kaufe ich noch ein paar Gazprom Aktien. Das werde ich in Trade Republik durchführen. So kann ich die Position wieder verkaufen, falls Gazprom 50% ausschüttet und der Markt entsprechend reagiert. So bleibt mein Bestand mit seinem Gewinn unangetastet.
    @ M
    Ich konnte BASF heute als Kaufoption verkaufen. SC Strike 70€ bis Freitag mit 90€ Prämie. Das gefällt mir. Vor allem, als sie dann heute doch gefallen sind. Von mir aus können sie gerne bleiben wo sie sind. Dann geht Montag ein neuer Versuch raus. Heute sind bei mir einige Positionen negativ. Da ich einen SC auf PM und BASF habe geht es noch. MO habe ich leider keinen , da der Kurs viel zu niedrig ist. Da mache ich so etwas natürlich nicht. Ich begrenze so meine Gewinne, aber auch meine Verluste. Ich möchte die 5% durchweg erzielen.

    @ MS
    Du hast gesagt, dass der Kurs einer Aktie zu jeder Zeit angemessen ist. Du hast gerade einen SP auf SKT laufen, oder? Den habe ich auch mit vermutlich höherem Strike… Warum hast Du SKT ausgewählt? Nur weil der Kurs gerade schön zu der Depothöhe passte oder die Aktie von dem Sektor gut in Dein Depot passt? Ich habe ihn laufen, da SKT mir unterbewertet erscheint. Ob der Markt das in ein paar Monaten auch so sieht wird sich zeigen.

  54. Avatar-M

    @Kiev

    Optionen sind nicht mein Steckenpferd auf wenn im Bankfachwirt vor einigen Jahren alles dabei war 🙂

    Short Call:

    Also steigt der Kurs über 70€ wird ausgeübt und du bekommst 70€ pro Aktie und deine 90€ Prämie.

    Steht basf unter 70€ behält du sie und du bekommst die 90€ Prämie.

    Richtig ?

    -M

  55. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Chris

    Die Formel habe ich mit dazu getan.

    https://www.portfoliovisualizer.com/backtest-portfolio?s=y&timePeriod=2&startYear=2007&firstMonth=1&endYear=2019&lastMonth=12&calendarAligned=true&initialAmount=10000&annualOperation=1&annualAdjustment=2500&inflationAdjusted=true&annualPercentage=0.0&frequency=2&rebalanceType=1&absoluteDeviation=5.0&relativeDeviation=25.0&showYield=false&reinvestDividends=true&sameFees=true&symbol1=SPY&allocation1_1=100

    https://imgur.com/gallery/gUi3IkK

  56. KievKiev

    @ M

    Richtig. Nur die Prämie gibt es direkt. Ich habe den SC bis diesen Freitag im Geld aber auch geschrieben, da die Ausführung bei Banx 1.6€ gekostet hat. Der Verkauf hätte knapp 10€ gekostet. Weiß nicht, warum das gerade so teuer ist. USA ist im Vergleich sehr günstig.

    Ich schreibe nicht viele Optionen. Mir gefällt der Zufall und die Prämie. Und der längere Zeitbereich. Meistens schreibe ich einen SC über mehrere Monate. Wenn die Aktie wegen einer Meldung stark einbricht, schließe ich sie. Dann habe ich natürlich weiterhin meinen Buchverlust aber zeitgleich einen Gewinn mit der Option realisiert. Das mache ich allerdings nur in der Überbewertung. Ich möchte keine großen Gewinne entgehen lassen. Das kann natürlich trotzdem immer passieren.

  57. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Kleingeld Pilotin

    Super machst du das mit dem Patenkind. Du setzt ein positives Beispiel.

    @ Claus

    Prima. Eltern bzw. familiäres Umfeld haben einen enormen Einfluss auf Kinder. Daher ist es so wichtig, was die Eltern vorleben und erklären.

  58. AvatarDumonde

    @Nico Meier

    dem Stimme ich vollkommen zu … allerdings sollte die Immobilie in schlimmsten eintretenden Fall bereits zu 100% dir gehören … denn solange ein Kredit oder eine Hypothek auf die Immobilie besteht, gehört die der Bank und keinen anderen.

    Schulden wären im Falle einer Währungsreform nicht gerade empfehlenswert, wie man damals schon bei der Umrechnung von Reichsmark in Deutsche Mark sehen konnte … Für Bankguthaben in Reichsmark gab es den Umrechnungskurs 10:1 in D – Mark … Schulden wurden jedoch im Maßstab 10:0,65 umgerechnet und man hatte danach noch mehr Schulden als zuvor … also keine Entschuldung durch Hyperinflation usw. wie heute oftmals viele Schuldenkaiser argumentieren (Nur als Beispiel, hier im Forum wissen eh alle, das Konsumschulden einen so oder so das Genick brechen können)

  59. AvatarDumonde

    @Generalgeldmarschall Bommel

    das war wahrscheinlich das beste was du tun konntest, denn eben solche Sparversicherungspapiere sind höchstwahrscheinlich das Klopapier von morgen!

  60. Avatar-M

    @Kiev

     

    Ok verstanden.

    Das mit den Optionen geht aber nicht bei jeden Broker soweit ich weiß? Und wenn ja, benötigt man immer 100stücke oder ein vielfaches. Bin bei OnVista.

    -M

  61. AvatarNico Meier

    @Dumonde

    Es ist wichtig die Tilgung im Auge zu behalten, daher haben wir beim Kauf darauf geachtet ein Objekt zu kaufen welches unserem Eigenkapital angemessen war. Wir haben 40% des Kaufpreises mit Eigenkapital geleistet und 60% als Hypothek aufgenommen. Die Kaufnebenkosten wie Notarkosten usw. haben wir auch mit Eigenkapital bezahlt.

    Der Schweizerfranken ist seit 1850 gesetzliches Zahlungsmittel in der Schweiz an eine Währungsreform glaube ich nicht. Wer eine gute Währung hat braucht keine neue siehe auch US Dollar oder das britische Pfund!

  62. AvatarGurki

    Sorry IT-Experten? Was sind das für Experten? Wieviel verdienen die netto? Ein “normaler” Softwareentwickler (IT-Experte 😉 ) verdient hier in Deutschland im Durchschnitt 55-65k € brutto.

    Wo sollen denn da die 2500€ netto zum sparen herkommen? Vor allem wenn man dann eventuell sogar noch Familie hat.

    In den USA ist das vielleicht sogar noch wieder möglich…

  63. KievKiev

    @ Gurki

    bei 65k kommen 3180€ Netto in Steuerklasse 1 heraus. Vielleicht wohnt diese Person mit einer weiteren zusammen, die 2500 Netto erhält. Da sollte man die 2500€ sehr gut monatlich investieren können. Die 2500k Wachstum im Monat beziehen sich dann aber natürlich auf beide Personen.

    Wir haben zwei Kinder und können mehr als das größere Gehalt monatlich investieren. Wir verfügen beide über recht gut bezahlte Jobs, aber nach oben ist bei Anderen oder uns auch sehr viel mehr möglich. Wir wohnen allerdings in Eigentum. Der selbstbewohnte Teil ist auch fast abgezahlt. Die Zahlen werden auch mit den Jahren immer besser, wenn man verstanden hat wie es läuft.

    Mit 1-2 Nebenjob hätten wir die Zahlen aus Tims Beispiel auch leicht in jüngeren Jahren erreichen können. Aber wir wollten es nicht. Ich muss nicht vor meinem Job fliehen, also brauche ich auch nicht zu viel leisten und /oder auf zu vieles verzichten.

  64. AvatarMichael Plos

    Hallo Tim!

    Vielen Dank, dass du auf deinem Blog das Thema Finanzbildung und Sparen für Kinder aufgegriffen hast.

    Ich betreibe einen eigenen Blog, wo ich (unter anderem) die “finanzielle Ausbildung” meiner beiden Kinder (drei und fünf Jahre alt) dokumentiere.

    Falls es jemanden interessiert, hier sind meine zwei letzten Beiträge:

    https://michaelplos.com/kinder/finanzbildung-fuer-kinder-es-werden-traenen-fliessen/

    https://michaelplos.com/kinder/der-richtige-umgang-mit-geld-kinder-und-kapitalismus/

    Ich denke man kann gar nicht früh genug damit anfangen, den Kindern das Sparen beizubringen. Ich versuche aber (vor allem bei meinem Großen) auch das Thema des Investierens stark hervorzuheben.

    Damit er versteht, dass sich Konsumverzicht lohnt, bekommt er von mir Zinsen in Höhe von 100 Prozent pro Monat. Ich verdopple ihm also jeden Euro den er nicht ausgibt. Als Basistaschengeld bekommt er einen Euro pro Monat.

    lg Michael

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