3,6 Mio. $: Mein Depot Update. Netflix an der Spitze

Der Krieg im Iran hat mein Depot schrumpfen lassen. Das ergeht vielen Anlegern so. Wenn der Ölpreis steigt, werden viele Produkte teuerer wie Lebensmittel. Der Landwirt muss mehr für den Antrieb seiner Maschinen zahlen und für den Transport/Logistik muss mehr ausgegeben werden. Eine steigende Inflation hat wiederum zur Folge, dass die Notenbanken mit höheren Leitzinsen reagieren können oder eingeplante Zinssenkungen aufschieben.

Trotz der Börsenturbulenzen ist mein Portfolio nach wie vor imposant, ich klopfe mir nicht gern selbst auf die Schulter. Das Gesamtvolumen liegt über 3,6 Millionen Dollar. Kontinuierlich befindet es sich im Aufwärtstrend in den letzten zwei Jahren. Hier zeigt sich ganz klar der Erfolg einer disziplinierten, langfristigen Herangehensweise. Die massiven prozentualen Zugewinne bei vielen Titeln (wie +583% bei Microsoft, +494% bei Apple oder +375% bei der Bank of America) beweisen, dass sich eine konsequente Buy-and-Hold-Strategie bei starken Unternehmen enorm auszahlt.

Es handelt sich um klassisches „Stock-Picker“-Depot mit einem klaren Fokus auf Value, Substanz und Unternehmen mit tiefem wirtschaftlichem Burggraben (Economic Moat).

Hier ist eine Analyse der aktuellen Situation:

Was bereits hervorragend läuft

  • Qualität im Kern: Ich habe absolute Schwergewichte mit enormer Marktmacht und Preissetzungsmacht hoch gewichtet (Berkshire Hathaway, Microsoft, Alphabet).
  • Dividenden- und Substanzwerte: Große Positionen in Chevron und der Bank of America sorgen für einen stetigen Cashflow. Auch die jüngeren Zukäufe oder Haltepositionen im REIT- und Konsumbereich (wie Rayonier, Cal-Maine oder Target) passen gut in ein auf Substanz ausgerichtetes Portfolio.
  • Gewinne laufen lassen: Ich befolge die eiserne Regel des Investierens und verkauf meine Gewinner nicht zu früh, was man an den teils dreistelligen Renditen der Cost-Basis sieht.

Wo es Optimierungspotenzial gibt

1. Das Klumpenrisiko an der Spitze Ja, mein Portfolio ist kopflastig. Meine Top-5-Positionen (Netflix, Bank of America, Berkshire Hathaway, Chevron, CTS Eventim) machen zusammen über 56% meines Depotwertes aus.

  • Sonderfall Netflix: Netflix allein macht 18,47% (rund 667.000 Dollar) aus. Mir wird oft geraten, Gewinner zu beschneiden. Nein, ich behalte Netflix. Ja, es ist ein Risiko, wenn sich konjunkturell oder branchenspezifisch etwas ändert. Ich nehme hier auch keine kleinen Gewinne mit. Ich möchte den Ertrag nicht versteuern, sondern die Zinseszinsmaschine ungestört weiter laufen lassen. Es bleibt, wie es ist. Punkt. Schluss.

2. Der „lange Schwanz“ an Kleinstpositionen Während die Spitze konzentriert ist, habe ich am unteren Ende des Portfolios unzählige winzige Positionen. Ja, das gebe ich zu. Werte wie Bijou Brigitte (0,04 %), Lion Copper & Gold (0,01 %) oder McEwen (0,00 %). Sie haben keinen spürbaren Einfluss auf meine Gesamtrendite. Ich habe mich da verzettelt. Wobei die exakt eine Aktie von McEwen habe ich gekauft, weil ich den kanadischen Milliardär Rob McEwen gut kenne und ich beobachte, was er macht.

  • Ich gebe zu: Selbst wenn sich ein 300-Dollar-Investment verzehnfacht, bewegt das bei 3,6 Millionen Dollar die Nadel nicht. Solche Kleinstpositionen binden jedoch Aufmerksamkeit. „Ein Frühjahrsputz, bei dem Positionen unter 0,1% oder 0,2% liquidiert werden, würde das Depot deutlich übersichtlicher machen“, höre ich oft von Kritikern. Ach, ich kann mit diesen Zwergen gut leben.

3. Fehlendes „Trockenes Pulver“ (Cash-Quote) Ein anderer Kritikpunkt ist: „Deine Cash-Position liegt bei rund 10.000 Dollar, was gerade einmal 0,28% des Portfolios entspricht. Du bist also zu fast 100% investiert.“

  • Das ist für langfristigen Vermögensaufbau grundsätzlich gut, nimmt aber Flexibilität weg. Wenn die Börse korrigiert und echte Value-Chancen oder verlässliche Dividenden-Könige plötzlich günstig zu haben sind, fehlt mir zugegeben das Kapital, um antizyklisch nachzukaufen. Eine Cash-Quote von 2% bis 5% wird oft empfohlen, um mehr Handlungsspielraum zu haben. Ich brauche das nicht. Ich möchte möglichst voll investiert sein. Denn jeder Tag an der Börse ist statistisch gesehen ein positiver.

4. Die ETF-Allokation Meine ETFs (VOO, SPTM, VEU) machen zusammen nicht einmal 4% des Depots aus. Angesichts der schieren Größe meines Depots sind sie eher Beiwerk. Ich bin ein fokussierter Einzelwert-Investor. Warum? Als ich vor 30 Jahren an der Börse anfing, waren Indexfonds/ETFs kaum bekannt.

Meine größte Position Netflix

Mit 7.000 Aktien und einem Wert von über 667.000 Dollar ist der Streamer das absolute Schwergewicht in deinem Portfolio.

Hier siehst du die Kursentwicklung von Netflix. In den vergangenen Wochen stieg der Kurs wieder kräftig an, nachdem der Vorstand seinen Übernahmeversuch von Warner Bros. abgebrochen hat. So spart Netflix zig Milliarden.

Die fundamentale Bewertung

  • KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis): Beim aktuellen Kurs von ca. 95 Dollar wird Netflix mit einem erwarteten KGV von etwa 30 gehandelt. Historisch gesehen ist das für Netflix nicht extrem teuer (es gab Jahre mit KGVs weit über 54), aber es preist weiterhin ein immenses, fehlerfreies Wachstum ein. Im Vergleich zu klassischen Substanzwerten gibt es hier kaum eine Sicherheitsmarge (Margin of Safety).
  • Wachstum vs. Margen: Der Weltmarktführer aus Kalifornien steht operativ glänzend da. Die operativen Margen nähern sich der 30-%-Marke und der freie Cashflow ist enorm stark. Allerdings rechnen Analysten für das laufende Geschäftsjahr 2026 mit einer leichten Wachstumsverlangsamung (von zuletzt ca. 17% auf 12% Umsatzwachstum). Die Einmal-Effekte aus Preiserhöhungen und dem harten Vorgehen gegen Account-Sharing sind mittlerweile weitgehend im aktuellen Kurs verarbeitet.
  • Wachstumstreiber & Risiken: Der kürzliche Rückzieher an der Übernahme von Warner Bros. Discovery zeigt einerseits finanzielle Disziplin, verdeutlicht aber auch den ständigen Druck, exklusiven Content zu sichern. Das rasch wachsende werbefinanzierte Modell und der massive, strategische Einstieg in den Live-Sport (NFL, WWE, bald MLB) sind die neuen Zugpferde. Gleichzeitig droht in den USA regulatorischer Gegenwind (z. B. durch Kartellprüfungen des DOJ), was bei so hoch bewerteten Titeln schnell für heftige Volatilität sorgen kann.

Der wirtschaftliche Burggraben

Mit über 300 Millionen Abonnenten weltweit und einer beeindruckenden Preissetzungsmacht hat Netflix zweifellos einen tiefen ökonomischen Burggraben aufgebaut. Das Unternehmen dominiert den Markt und hat im absoluten Kontrast zu Konkurrenten wie Disney oder Warner Bros. bewiesen, dass das Streaming-Geschäft extrem profitabel skalierbar ist. Das unterstreicht die massive Qualität meiner langfristigen Halteentscheidung.

Fazit für das Depotmanagement

Auch der stärkste Burggraben schützt nicht vor deutlichen Kursrücksetzern, wenn das KGV ambitioniert ist und das Wachstumstempo minimal nachlässt. Ja, das weiß ich. Das Auf und Ab kann ich bei Netflix ertragen. Ich bleibe voll dabei.

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42 Kommentare
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Sebastian
1 Monat zuvor

Hallo Tim gratuliere, ich finde gerade deine top Positionen bis auf vielleicht Netflix sind sehr gut, weil sie nicht so sehr AI lastig sind sondern fundamentale Produkte herstellen.

Das mit dem streamer kann schon mal gefährlich werden weil es irgendwann auch mal austauschbar wird. Aber ich glaube ich würde auch wie du es einfach lassen. Anfenommen Netflix würde eingehen würdest du jetzt Licht gerade auf der Straße landen ….

Sebastian
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

Ich glaube dass du an einem Punkt angekommen bist an dem du dich ernsthaft fragen solltest ob du dein Leben lang dieses Spiel so weitermachen willst bzw. auch ob es dich glücklich macht wenn du dann in zehn Jahren den gleichen Blog Eintrag machst a la: „mein Depot ist 10 Millionen wert“ Stichwort: hedonistische Tretmühle.

Ich wills dir keinesfalls ausreden aber es könnte sein dass du im hohen Alter dann gewisse Sachen bereust, insbesondere das extreme sparen. Aber ich mag mich auch irren.
Habe vor kurzem ein ganz interessantes Buch gelesen: die with zero.

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort auf  Sebastian

Ja, im hohen Alter läuft einem die Zeit und nicht mehr das Geld davon. Mit 75 ist es egal, ob man eine oder fünf Millionen hat.
Man schafft es mitunter kaum mehr, die Rente auszugeben. Da kommt dann der Blick zurück und die bittere Reue, dass man dies oder das nicht gemacht hat, verzichtet hat, weil man zwanghaft sparen, Geld anhäufen wollte. Vielleicht auch aus übertriebener Existenzangst.
Dabei wäre es in den meisten Fällen gar nicht notwendig gewesen, aber da kommt man oft erst hinterher drauf.
Mit 70+ kommt die Gebrechlichkeit und die Krankheiten. Plötzlich sind Reisen und andere schöne Dinge, die man sich für „später“ aufgespart hat, nicht mehr möglich. Die Millionen nützen nichts mehr, wenn man nicht einmal mehr selbstständig um die Ecke Kaffee trinken gehen kann.
Wenn man dann noch keine Familie, Kinder und Enkelkinder hat, bleibt einem nicht einmal mehr die Freude, die Millionen zu vererben.
Oft freut sich dann das Tierheim. Man hat also für das Tierheim jahrelang in der Studentenbude in gebrauchten Kleidern frugal mit billigem, schlechtem Essen gelebt.
Ich weiß, Sparen, frugal leben, Geld anhäufen, täglich das Depot betrachten, kann zur Sucht werden, aber man muß das Timing beachten, sonst kommt unweigerlich die bittere Erkenntnis, das man nicht gelebt hat und das zweifelhafte Vergnügen haben wird, am Friedhof sehr reich zu sein.
Man braucht nur mal googeln, was Menschen am Sterbebett so alles bereuen. Das hilft ein wenig…

slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Nuvolina

Ist dein Fall nicht ziemlich weit hergeholt? Ich kenne niemanden – auch bzw. grade hier nicht – der zulasten seiner Lebensqualität verzichtet. Genausowenig wird man aber glücklicher weil man mehr oder kostspieliger konsumiert. Was ist an gebrauchter Kleidung schlecht? Oder man kauft Qualität und trägt diese lange, lässt sie ggf. reparieren. Gleiches gilt bei Reisen: hier ist der Preis defintiv nicht proportional zum Erlebnis. Je nach Persönlichkeit ist einem das Zelt, die Jugendherberge bzw. das Hostel direkt in der Innenstadt oder der Camper lieber als der All-In bzw. Kreuzfahrturlaub. Andererseits sollte man sich Träume unbedingt erfüllen so man sie denn hat – das kann z.B. eine tolle Kreuzfahrt sein.

Echte Frugalisten haben ja meist ein Ziel: sei es fire, eine große Investition oder der Aufbau von FuckYouMoney für den Seelenfrieden (das z.B. ist meine Motivation, ich bin aber bei weitem kein Frugalist). Das ist dann noch eine andere Geschichte.

Geiz ansich ist nie gut – unabhängig vom verfügbaren Vermögen.

Ralf
1 Monat zuvor
Antwort auf  slowroller

Gab es bezüglich Familie nicht eine Leihmutterschaft die Tim mal im Winter erwähnte?

slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Ralf

Ja, möglich, wieso? (mein Beitrag hatte zu Tim ja an sich garkeinen direkten Bezug)

Denis
1 Monat zuvor

Hallo Tim, du bist der lebende Beweis, wozu man es mit Disziplin und Fleiß bringen kann. Glückwunsch zu deinem Depot. Lese schon einiger Zeit mit. Weiter so. Grüße Denis

Denis
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

Die meisten wollen was erleben. Haben andere Prioritäten. Schon in jungen Jahren reisen, feiern, das Leben genießen. Mit sparen funktioniert das nicht. Der Gruppendruck spielt mit rein. Die goldene Mitte zu finden, sollte das Ziel sein, um später auf dem Sterbebett zufrieden zu sein. Weiterhin alles gute für dich!

Sebastian
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

Hat denke ich primär wirklich mit dem zeitlichen Horizont zu tun und der nicht vorstellbaren Dynamik die der zinseszinseffekz bringt. Gib einem Menschen heute 1000 Euro in die Hand – die Wahrscheinlichkeit dass er die 1000 ausgibt ist weitaus höher als diese zu invertieren. Dazu kommt: bei vielen geht wirklich nicht so viel, bzw. Haben Kinder. Ich denke Tim du bist diesbezüglich in mehrerer Hinsicht eine Ausnahme.

slowroller
1 Monat zuvor
Antwort auf  Sebastian

Am Ende ist es auch ein bisschen Psychologie: Als Studi mit wenig Kohle hab ich mir ausgemahlt, was ich mir später alles tolles kaufen würde. Jetzt, wo ich das Geld habe merke ich, dass das alles garnicht mehr so wichtig ist und eventuell auch nur belasten würde. Unser Auto ist toll und jetzt 11 Jahre alt. Wozu sollte ich das austauschen? Es ist bequem,. gut motorisiert und hat viel Platz – und ist abgeschreiben ;-) Da hätte ich vor 20 Jahren anders drüber gedacht.

Sebastian
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

Hallo Tim,

Das würde ich nur als eine Variante sehen. Schau mal Larry Ellison an, mega reich, überhaupt kein Verzicht. Hat als Lebenswert Oracle aufgebaut.

Im Endeffekt sind alle Investoren Nutzniesser von erfolgreichen Unternehmern :-)

Lad
1 Monat zuvor

Ich habe 3 Euro. Habe 3 Tausend. Habe 3 Millionen. Habe 3 Milliarden. Muss man es publizieren? Ich werde niemals publizieren, dass mein Portfolio 3 Billionen wert ist. Das ist nicht klug.

Sparta
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

@Tim

Lad ist speziell bzw. anders (du ja auch in einer anderen Weise! ;-)).. ich denke eher, dass es die Denke ist, dass man nicht jedem & allem sein Vermögensstand direkt mitteilen sollte, da es in Deutschland doch viele Neider gibt und dies unangenehm im persönlich direktem miteinander ist (auch ein Unterschied zum Internet), wenn es komplett andere Mindsets vom Leben & Erleben/Lebensverlauf sind, wo auch keine logischen Argumente ziehen, da diese in einem so geprägten Umfeld einfach nicht verstanden wird und Zeitverschwendung & unangenehm beim Gespräch ist.

Also nicht mal unbedingt, dass er selbst neidisch ist, sondern neidische Gespräche vermeiden will…

Ansonsten passt es ja zu Deinem Job & Deiner Offenheit & natürlich bringt es ja auch mehr Aufmerksamkeit, wenn man ein gewisses Vermögen geschafft hat.

Sebastian
1 Monat zuvor
Antwort auf  Sparta

Tim hat sicher einen sehr speziellen Lebensansatz überhaupt. Ich glaube es wird nur dann „gefährlich“ irgendwo wenn der Euro-Stand des Depots quasi zum Lebensinhalt wird und beinahe ideologisch gepredigt wird dass nur Verzicht zum Erfolg führt. Das ist einfach falsch, weil es viele Varianten gibt die zu sehr großem finanziellen Erfolg führen können. Also schau Dir Wolfgang Grupp an, die vielen erfolgreichen Mittelstandsunternehmen, die ganz großen Unternehmer aus den USA. Sind die sparsam? Jeff Bezos feiert um hunderte Millionen in Venedig, ja ok soll er. Larry ellison segelt Mega-Yachten, fliegt Flugzeuge, etc. etc.

Also man muss schon alles relativieren, Tim hat einfach gezeigt wie man mit einer quasi extremen „deutsch-schwäbischen“ Mentalität Geld durch den Aktienmarkt verdienen kann.

Ist aber wirklich nur eine Methode von sehr vielen.

Ich habe z.B. mehrere Varianten, ich habe ein kleines Unternehmen, ein Depot, Immobilien und geniesse sehr viele Dinge im Leben :-)

Marco
1 Monat zuvor
Antwort auf  Lad

@Lad,ist ja Tim seine Sache.
Mir hat er damit geholfen.Machste einfach eine eigene Webseite auf.
Du musst ja nicht preisgeben was Du hast,aber deine ökonomischen Denkmuster, wäre Mal spannend diese zu lesen.

Gruß Marco

Gurki
1 Monat zuvor
Antwort auf  Lad

Konkrete Beträge – gerade im Millionenbereich – sind viel spannender als irgendwelche prozentualen Angaben von denen man sich rein gar nichts vorstellen kann.

Daniel
1 Monat zuvor
Antwort auf  Lad

Leute die in der Öffentlichkeit über Anlage sprechen aber selbst nicht rausrücken wollen WAS SIE GEKAUFT haben oder WIE das Depot aussieht fallen mir mir schon generell unter die Kategorie unglaubwürdig. Denn ohne absolute Werte dahinter ist nicht erkennbar ob jemand wirklich „skin in the game“ hat.
Es lässt sich leicht sagen ich habe zu 90% Tesla im Depot und 10% MSCI World, wenn das Gesamtdepot „nur“ 5000€ umfasst. Denn selbst ein Totalverlust wäre mit einigen Monaten Arbeit wieder aufzuholen.
Wenn mir jemand das Gleiche mit einem 500.000€ Depot sagt werde ich hellhörig und bin daran interessiert warum er das macht.
Nicht zuletzt ist Alex mit Rente mit Dividende auch so erfolgreich, weil er immer transparent macht was er grade tut.

I want to believe
1 Monat zuvor

Tim, kannst du uns mal etwas schreiben zu deiner Position in New Pacific Metals?
Hast du da wirklich 11 Dollar in 41000 verwandelt? Freust du dich oder ärgerst du dich nicht mehr investiert zu haben? Hast du das aus einer Abspaltung erhalten oder hattest du viel mehr investiert und das ist der Restbetrag von einem reverse-split / merger oder soetwas oder wurde der Einstandskurs nur falsch hier aufgenommen?

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  I want to believe

Tim, kannst du auch was schreiben zu deiner Position in Westag AG.
Die sind ja seit Juli 2025 gar nicht mehr Börsennotiert. Bekommst du die ausgebucht oder in eine andere Aktie umgewandelt?

Danke Dir.

I want to believe
1 Monat zuvor
Antwort auf  Tim Schäfer

Dank dir Tim für deine schnelle Antwort. Ja, das macht Sinn.
Sind dann ja trotzdem gute 300%.

1 Monat zuvor

Einfach eine tolle Leistung. Muss man so festhalten. Und lass dich nicht verunsichern, Tim. Wir alle führen unser eigenes Leben, mit eigenen Wünschen, Bedürfnissen und Zielen. Du führst das Leben so wie du es für richtig hältst. Und das ist auch gut so.

Finde es immer recht befremdlich, wenn Leute von sich selbst ausgehen und das auf andere projizieren, um ihnen zu sagen, sie müssten doch und sollten doch und hätten doch….

Stur und stetig investieren, geduldig abwarten, Buy and Hold Extreme – deine Erfolgsgaranten. Gefällt mir.

Von letzterem bin ich zwar kurzzeitig abgekommen, habe einmal ordentlich ausgemistet und das Portfolio frisch aufgestellt, aber auch bei mir liegen Apple, Amazon und Alphabet schon gefühlt ewig als reife Schinken im Depot. Und da bleiben sie auch.

50% des Depots werden bei mir von sechs Aktien bestimmt. Passiert, wenn man die Gewinne laufen läßt.

Bin sehr gespannt, wie euer Leben in der kommenden Zeit verläuft und wünsche euch dafür alles Gute!

Sven
1 Monat zuvor

Fantastische Leistung. Hut ab.

Info
1 Monat zuvor

Schließe mich an, top Leistung!
Tims Ziel in jungen Jahren war es, Vermögen über die Börse aufzubauen. Hat er auch geschafft, indem er die für sich richtigen Entscheidungen getroffen hat.

Andere Menschen haben andere Ziele, z.B. bestimmte Karriereschritte erreicht zu haben, oder bestimmte sportliche Ziele zu erreichen. Wenn man kein konkretes Ziel definiert, erreicht man es auch nicht, weil man nicht darauf hin arbeiten kann.

Tim „verzichtet“ meiner Meinung nach nicht auf Dinge/Konsum. Vieles ist schlicht sein(e) Lebensstil / -einstellung.

Thilo Koch
1 Monat zuvor

Danke für die Transparenz.

Ich hatte früher -in jüngeren Jahren- auch immer auf die Dividende geachtet und die Meta’s, Alphabet’s und amazon’s nicht in mein Depot gelegt. Darüber ärgere ich mich noch heute ….

Alexander
1 Monat zuvor

Hallo Tim, ich bin gerade über web.de auf deinen Blog gestoßen – gerade für angehende Value Investoren sehr interessant und hilfreich. Hast Du einen bevorzugten Aktien-Screener? Ich fange gerade mit Value Investing an und bin über einen Tipp sehr dankbar.

Mr. Pino Cavallo
1 Monat zuvor

Ich finde auch, dass du vieles/alles richtig gemacht hast. Du lebst immerhin in einer der aufregendsten Städte der Welt und gehörst zu der Minderheit, die dort völlig entspannt leben kann und nicht zusehen muss, dass jeden Monat genug Geld reinkommt, um sich das Leben dort überhaupt leisten zu können.

Wer dich und deine Arbeit nun seit einiger Zeit verfolgt, weiß auch, dass du längst nicht mehr so sparsam wie früher bist. Du bist viel auf Reisen und erfüllst dir sogar bald noch den Wunsch der Elternschaft. Das Thema Erbe gehst du also auch aktiv an.

Wie gesagt, vieles richtig gemacht – ob alles, weiß ich nicht, weil ich dich nicht persönlich kenne.

Bleib so wie du bist! Du hast für die deutsche Aktienkultur viel geleistet und warst mir schon kurze Zeit nach meinem Börseneinstieg ein großes Vorbild. Danke dafür!

Viele Grüße,
Pino

217Kutscher
1 Monat zuvor

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem erfolgreichen Depot. Deine Zielstrebigkeit hat für mich Vorbildfunktion.

Susanne
1 Monat zuvor

Danke, dass Du regelmäßig Dein Depot mit uns teilst. Glückwunsch.

Liebe solche Artikel. Genaus wie die Depotupdates von Nikos. Auch, wenn er noch nicht so ein üppiges Depot hat wie Du. Aber er ist ja auch noch jung.

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