6 Tips für die finanzielle Unabhängigkeit


New York, 25. Januar 2020

Du bist 50 Jahre alt und hast 900.000 Euro im Depot. Du kündigst Deinen Job. Deine Wohnung ist abbezahlt. Dein Depot besteht aus Dividendenaktien. Die Dividendeneinnahmen reichen dir zum Leben. In einigen Jahren erhältst du deine gesetzliche Rente. Manchmal überlegst du, einen kleinen Nebenjob zu machen, der dir viel Spass macht.

Im Internet gibt es unzählige Ratgeber, die wirklich super Tips haben. Nicht nur finanzielle Tips. Zum Beispiel kann ich die Ernährungs-Docs vom NDR empfehlen. Sie haben praktische Tips, wie du dich gesünder ernähren kannst. Sie helfen, Krankheiten wie Diabetes, Parodontose, Arthrose oder Bluthochdruck zu beseitigen. Das Tolle: Die Ärzte geben in der Sendung anhand von Musterfällen Ratschläge.

Da ist für jedermann etwas dabei. Erbsen, Linsen und Hafer senken zum Beispiel den Blutzuckerspiegel. Wer die Ernährung umstellt und mehr Sport macht, kann zahlreiche Medikamente absetzen. Das zeigt die Sendung eindrucksvoll:

Auf dem Weg in die finanzielle Freiheit kann ich ähnliche Ratschläge geben. Es gibt verschiedene Punkte, die hilfreich sind.

  1. Wissen. Finanzbildung ist immer nützlich. Es ist hilfreich, wenn du wichtige Themen verstehst. Etwa den Zinseszins, das Risiko, die Volatilität, die Regression zur Mitte und andere finanzbezogene Konzepte. Auch psychologische Hürden zu kennen, hilft. Etwa Selbstüberschätzung, Angst, Panik, Aktivität mit Wertpapieren, Verlustschmerz… Mehr zu lernen und dein Wissen zu erweitern, sollte dein Ziel sein. Ich weiß, was ich weiß, aber ich kann auch erkennen, wo ich mich nicht auskenne. Dadurch konnte ich viele Fehlentscheidungen vermeiden.
  2. Einkommen. Nicht nur das Sparen ist wichtig, auch das Einkommen. Die Steigerung deines Einkommens sollte dein Ziel sein. Also verbessere deine Fähigkeiten, dein Fachkenntnisse. Sei motiviert und fleißig.
  3. Wohnkosten. Das Wohnen ist gewöhnlich der höchste Ausgabenposten gefolgt von der Mobilität (Auto). Daher sei clever. Geringe Wohnkosten zu haben, kann deine Sparquote nach oben katapultieren. Ich habe mehrere Jahre im Studentenwohnheim bzw. WGs gelebt. Es war eine super Zeit. Es reduzierte meine Wohnkosten massiv. Hohe Wohnkosten zu haben, dämmt deine Sparmöglichkeiten ein. Sei erfinderisch. Erwäge die Untervermietung? Hast du ein Haus, überleg, ob du eine Einliegerwohnung vermieten kannst. So kannst du schnell eine Menge Kapital generieren. Du kannst Airbnb nutzen oder Mitbewohner haben. Womöglich kannst du mit einem cleveren Konzept deine Wohnkosten effektiv auf Null Euro senken. Niemand muss dabei übertreiben, wie dieser exzentrische Automechaniker.
  4. Flexibel bleiben. Bleib bodenständig. Passe dich an. Erfolgreiche Menschen passen sich an und ergreifen Chancen. Ein Tunnelblick zu haben ist dein schlimmster Feind. Versuche auf der Arbeit immer neue Fähigkeiten zu erlernen.
  5. Bilden. Investiere. Bildung ist eine Investition. Versuche, deine Arbeitszeit effizienter zu gestalten. Bleib gesund, indem du deine Ernährung und Bewegung im Blick hast. Rauchen oder Alkohol verursachen zusätzliche Kosten und sind wertlos. Joggen, Radfahren, Wandern – Sport ist eine billige Unterhaltung, die gut tut.
  6. Optimist. Leg den Neid ab. Wenn Leute von einem hohen Einkommen eines anderen erfahren, verdrehen sie die Augen und denken: “Schon wieder so ein glücklicher Idiot.” Viele Menschen haben Neid und sehen alles negativ. Sie glauben, dass sie selbst nie einen hochbezahlten Job oder hohes Depot bekommen werden. Ihre Gedanken bremsen sie. Wir wissen, dass Milliardäre und Reiche das System im Griff haben. Es gibt immer die Möglichkeit, auf die nächste Ebene im Job zu kommen. Mein Einkommen war anfangs nicht hoch. Es war mickrig. Ich habe neue Fähigkeiten erlernt. Und mein Wissen verfeinert. Rückschläge gehören im Leben dazu. Sie machen dich reifer.

Viele Menschen leben ein Leben des Konsums und der Schulden. Es ist kein zufriedenes Leben. Es ist ein ständiges Zittern, wenn man am finanziellen Abgrund steht. Diese amerikanische Familie macht es anders. Die Mutter hat die Wohnkosten massiv gesenkt mit ein paar Tricks:


tim schaefer (Author)

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thoughts on “6 Tips für die finanzielle Unabhängigkeit

  1. KievKiev

    @ Tim

    In den USA gibt es nichts was es nicht gibt. Das Video ist schon ein wenig speziell. Mir ist durchaus bewusst, dass man nicht allzuviel auf die Meinung seines Umfeldes achten muss. Aber regelmäßig im der Nachbarschaft klingeln und nach Leftovers fragen…? Ich mag keine Verschwendung. Lebensmittel werfe ich auch äußerst ungern weg. Aber bei den Nachbarn würde ich jetzt nicht regelmäßig vorbei gehen und nach Testen fragen.

    Die Hühner und Ziegen sind auch lustig. Wenn ich mir deren Garten so ansehe… Warum fangen sie nicht mit einem kleinen Gemüseeckchen und vielleicht Obststräuchern an? Milch und Eier werden doch nicht so viel benötigt. Da würde ich eher Tomaten, Äpfel, Beeren, Salat usw. anpflanzen. Bei der Toilette dachte ich zuerst, dass es einen Spühlkreis gibt 😉 Aber mit den zugewiesen Blättchen pro Person und Tag hat schon was. Ich stelle mir hier eine ungünstige Situation vor. Montezuma’s Rache am Abend. Naja, da muss man halt durch wenn man schon zwei Blättchen an dem Tag verbraucht hat…

    @ Fit und Gesund

    Viel Erfolg bei dem Verkauf der Wohnung. Es ist die perfekte Situation. Dein netter Mieter ist von alleine gegangen und Du kannst eine leerstehende Wohnung besser verkaufen. Das klingt nach Win Ein Situation. Du kannst gerne Einblicke geben wie Du mit den höheren Geldsummen vorgehst. Der ein oder andere mit etwas viel Cash kann sich hier vielleicht eine Herangehensweise anschauen wie man z.B. in einem Zeitfenster kontinuierlich in den Markt geht.

  2. AvatarFelix

    Auch wenn es abgedroschen klingt, lebenslanges Lernen ist der Schlüssel. Bildung in anwendbares Wissen und Umsetzung desselben sind wichtig und das Dranbleiben, nicht Aufgeben.

  3. AvatarThorsten

    Waffeln ( weißes Mehl, Zucker, Fett ), Apfelsaft ( Zucker, Säuren) haben meine Kinder in dem Alter nicht bekommen. Ich meine nur zum Geburtstag oder zumindest nicht regelmäßig und schon gar nicht als Ersatz für eine Mahlzeit.  Man muss wohl bedenken, dass die Familie in den USA lebt. Zucker vom Babyalter an ist dort normal. Zuckrige Toppings, Saucen. Man entkommt ihm nicht.

  4. AvatarLejero

    Die amerikanische Familie ist mir persönlich zu krass. Man lebt nicht allein auf der Welt, und wenn die Nachbarn das unlustig finden mache ich es halt nicht, und hoffe das diese dann auch auf Sachen verzichten, die mir nicht passen.

    Ausserdem aus meiner Sicht völlig falsch priorisiert. Soviel Aufwand für ein paar Kröten, dann lieber Energie in die nächste Gehaltsverhandlung stecken.

  5. AvatarChris

    Diese Frau ist einfach bewundernswert.

    In dem Alter so eloquent zu sein, sich für die Zukunft zu interessieren, offen für neues zu sein…

    Toll.

    Und aus 30.000 (mittlerweile) 2 mio zu machen ist klasse.

    https://youtu.be/ZCGcr_XGk24

  6. AvatarNico Meier

    @Fit und Gesund

    Ich verstehe deine Entscheidung die Wohnung in DE zu verkaufen. Liegenschaften machen eine Menge Arbeit insbesondere wenn sie in einem anderen Land liegen. Das Geld das du erlöst würde ich auch nicht sofort in Aktien investieren sondern eher verteilt über mehrere Jahre. Wenn ich mich richtig erinnere stehst du kurz vor der Pensionuerung erhältst also bald AHV und PK Rente da könntest du das Kapital  oder einen Teil davon auch als Cashreserve behalten.

  7. AvatarLejero

    @Chris: da musste ich jetzt gerade lachen, so unterschiedlich sind die Geschmäcker und Meinungen. Aber das ist wahrscheinlich auch gut so.

    Schönen Sonntag euch allen!

  8. AvatarTimo

    @Tim

    Guter  Artikel wieder einmal. Wenn ich mich selbst  reflektiere bin ich froh den Blog hier gefunden zu haben. Dank dir und der vielen informativen Beiträgen von vielen hier hat sich bei mir da einiges geändert. Vor allem Bildung halte ich für ein sehr wichtigen Punkt im Leben und offen für Neues. Neid ist leider sehr weit verbreitet. Ich für mich freue mich von Leuten lernen zu können ,die ein hohes Einkommen haben und freue mich für diese. Viele Menschen sehen auch nicht ,wie viel diese auch arbeiten müssen .

    Ich bin froh für mich mein Konsumverhalten erstmals überdacht zu haben.Schönen Sonntag allen.

    Lg Timo

  9. AvatarSkywalker

    Ich kann mich nur wiederholen und Lejero recht geben:

    Das einkommen ist das was zählt! So viel Energie in Sparen zu stecken ist für mich fast schon einfältig. All die Kreativität und die Energie könnte man nutzen um mehr Geld zu verdienen, statt dessen werden Klopapier-Blätter gezählt.

    Wenn jemand in Not ist, krank etc und einfach nicht mehr Einkommen generieren kann, dann muss der jenige sparen, das ist sinnvoll.

     

    Wenn jemand aber gut gebildet ist und etwas leisten könnte, warum dann verschwitzte Nike`auf Ebay kaufen um 20 Euro zu sparen? ( https://frugalisten.de/jahresbericht-2019-sparquoten-negativ-rekord/?unapproved=76803&moderation-hash=2464deecd0fd146bd14a16daf0d0aa7c#comment-76803)

    Jeder soll es so machen wir er meint glücklich zu werden, andere belehren funktioniert im echten Leben schon nicht (außer man wird wirklich um seine Meinung gebeten), warum dann im Internet aber ich finde das ein oder andere was in den einschlägigen Blogs gepostet wird wirklich nicht so clever.

  10. KievKiev

    @ Chris

    Frau Sanders ist allerdings auch selbstständig tätig. Sie hat diverse Bücher verfasst und gibt Kurse und Interviews. Wie viele Einnahmen sie alleine dadurch erhält entzieht sich meiner Kenntnis. Aber es hat sicher auch einen Teil dazu beigetragen, dass sie das Vermögen so schnell aufbauen konnte. Wie gesagt, ich finde ihre Herangehensweise und das Interesse an der Börse und Unternehmen sehr gut. Sie hätte ohne die zusätzlichen Einnahmen vermutlich auch ein sehr gutes Vermögen aufbauen können.

    @ Wege zu FF

    Ich finde entscheidend, dass man sich überlegt, was man von seinem Leben erwartet. Was Andere machen oder normal ist sollte für diese Fragen keine Rolle spielen. Wenn man weiß was man möchte kann man sich Wege überlegen wie man dort hin kommt oder schon manche Aspekte davon bereits heute umsetzen. Bildung ist ein Unterpunkt dieser Herangehensweise. Bei ERE habe ich einmal gelesen, dass Jakob alles hinterfragt. Das klingt extrem, aber man muss es eigentlich bei jedem Punkt nur einmal machen. Dafür dann aber ordentlich.

    Viele Menschen leben einfach in den Tag hinein und nach ein paar Monaten hat sich bestenfalls nichts zum schlechteren verändert. Wie könnte es sich überhaupt zum Besseren verändern? Und was kann man eigentlich als besser ansehen? Die Fragen sollte man von hinten nach vorne durchgehen. Als erstes überlegt man sich Ziele, die man erreichen möchte. Diese sollten am besten intrinsisch beschrieben werden. Dann überlegt man eine Herangehensweise. Diese sollte Gewohnheiten verwenden. Dann kann man die Ziele noch zyklisch prüfen, nachjustieren oder neue Pläne überlegen. Auch hier wundert man sich vermutlich in 2-5 Jahren wie weit man gekommen ist. Auch das eigene Umfeld wird sich wundern und einem zu viel Glück beglückwünschen.

  11. AvatarNico Meier

    Ich muss Skywalker recht geben.

    Bei Schuhen sollte man vorsichtig sein. Ich kaufe Nikes im Outlet da kostet der Schuh dann 60 Franken statt 150 manchmal gibts das Vorjahresmodel gar für 30 bis 40 Franken. Schuhe kaufe ich nicht gebraucht weil meinen Füssen will ich gern was Gutes tun. Lieber weniger Schuhe in guter Qualität die halten auch länger.

    Was habe ich von Billigschuhen die meinen Füssen Schaden zufügen?

    Ist doch wie beim Essen ich kann täglich Reis und Bohnen essen oder TK Pizza um Geld zu sparen damit ruiniere ich mir die Gesundheit was mir zusätzliche Arztkosten bis hin zu einem frühen Tod einbringen kann.

  12. AvatarRuben

    @Skywalker: “Wenn jemand in Not ist, krank etc und einfach nicht mehr Einkommen generieren kann, dann muss der jenige sparen, das ist sinnvoll.”

    Danke für den Zusatz dieses Mal. Ich finde deine wiederkehrenden Hinweise auf Erhöhung des Einkommens generell  gut, nur hat es sich sonst immer angehört, als wäre das für ausschliesslich jeden problemlos möglich.

    Bei Frugalist Oliver müsste jedoch  gerade bei seinen Fähigkeiten einiges mehr auf der Einnahmemseite drin sein.

    Mit gebrauchtem Klamotten außer Unterhosen hätte ich kein Problem, aber Schuhe gehen aus meiner Sicht gar nicht. Aus eigener Erfahrung bekommt man den Schweissgeruch trotz Waschen nicht mehr raus. Ausserdem laufen sich Schuhe schnell auf den individuellen Fuß ein.

    Bei der Cheapskate Familie bin ich mir nicht sicher, wieviel davon real und wieviel scripted Reality ist. Natürlich geht Klopapier abzählen und bei Nachbarn um Essensreste betteln gar nicht. Ich habe ebenso Zweifel an einer artgerechten Haltung der Tiere, hier zweifle ich jedoch am meistem an der Echtheit.
    Das heutige Finanzfluss Video finde ich hingegen besonders gelungen. Das man bislang bei einem breit gestreuten Portfolio und einer beliebigen 15 jährigen Haltedauer bislang immer eine positive Rendite erwirtschaften konnte, wusste ich schon. Ich wusste allerdings nicht, dass bei einer beliebigen 5 jährigen Haltedauer innerhalb der letzten 49 Jahre das Verlustrisiko bislang nur bei 5% lag.
    https://youtu.be/_9f2oK59c4I

     

  13. AvatarMattoc

    @Ruben

    Finanzfluss bringt auf jeden Fall seriösen Content. Das kann man sich grundsätzlich gut angucken. Auch seriös ist der Kanal von finanztip.

    Zu den 5% aus dem heutigen Finanzfluss-Video muss man aber sagen, dass der Vergleich mit dem Risiko der 1-jährigen Anlage zumindest etwas ungenau dargestellt wurde.

    Richtig ist, dass im Betrachtungszeitraum das Risiko bei einer Haltedauer von nur einem Jahr bei 42% bezogen auf den Anlagebetrag lag. Richtig ist auch, dass das Risiko bei einer Haltedauer von 5 Jahren bei 5% lag. Da das aber die Performance p.a. ist, hätte hier deutlich gesagt werden müssen, dass es hier also zu einem Verlust von ca. 23% in 5 Jahren bezogen auf den Anlagebetrag kommen konnte.

    Man sollte also die 42% mit 23% vergleichen und nicht mit 5%.

  14. AvatarRuben

    Danke Mattoc, du hast Recht. Thomas sagt zwar pro Jahr, wäre aber schön gewesen wenn sie “p.a.” in der Übersicht der 5 Jahres-Flops ergänzt hätten, ohne den Zusatz denkt man es wäre für den Gesamtzeitraum.
    Ja, Finanztip ist auch sehr empfehlenswert. Normalerweise höre ich mir nicht mehr viel Podcasts vom Finanzrocker an, doch die Folge mit Saidi von Finanztip war wirklich super für Neulinge, mehr muss man im Prinzip nicht wissen.

  15. AvatarChristian

    Hallo Tim, Danke für den heutigen Artikel. In der Bildunterschrift steht die Vision: “Du bist 50 Jahre alt und hast 900.000 Euro im Depot. Du kündigst Deinen Job. Deine Wohnung ist abbezahlt. Dein Depot besteht Dividendenaktien. Die Dividendeneinnahmen reichen dir zum Leben. In einigen Jahren erhältst du deine gesetzliche Rente. Manchmal überlegst du, einen kleinen Nebenjob zu machen, der dir viel Spass macht.”

    Dazu gibst du 6 Ratschläge, wie man den Weg dorthin gestalten könnte. Vielen Dank. Du bist ein guter Coach, vielen Dank!

  16. AvatarWolke

    Du bist 50 Jahre alt und hast 900.000 Euro im Depot. Du kündigst Deinen Job. Deine Wohnung ist abbezahlt. Dein Depot besteht aus Dividendenaktien. Die Dividendeneinnahmen reichen dir zum Leben. In einigen Jahren erhältst du deine gesetzliche Rente.

    Wer seinen Job mit 50 kündigt, bekommt keine ernst zu nehmende gesetzliche Rente, höchstens ein Trinkgeld.

    Es gibt mehrere Studien und Berechnungen, die ausrechnen, wieviel Geld man braucht, um von 50 an bis an sein Lebensende ohne zu arbeiten leben zu können (ich meine angenehm…nicht an der Tafel oder aus Müllbehältern essen zu müssen…und sich einen vernünftigen Zahnarzt leisten zu können). 900.000 samt Dividenden (die sich ändern können, auch nach unten) sind eindeutig zu wenig. Keine einzige Untersuchung belegt das. Da ist die Rede von mindestens dem Doppelten. Dabei wird immer vergessen, wieviel die Inflation im Verlauf von 35 bis 40 Jahren von dem schönen Geld auffrißt.

     

  17. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Kiev

    Das Video ist wohl etwas überspitzt dargestellt worden. Jedenfalls finde ich die Frau clever. Man muss ja nicht alles genau so machen.

    @ Felix

    Wer nicht bei einem durchschnittlichen Gehalt sparen kann, kann das vermutlich auch nicht bei einem hohen Gehalt. Das Sparen ist die Grundvoraussetzung.

    @ Timo

    Das freut mich sehr.

    @ Christian

    Danke.

    @ Wolke

    Die 900.000 Euro im Depot sind vor der Inflation geschützt, weil das Geld ja investiert bleibt an der Börse.

    Bei 3% Dividende kommen 27.000 Euro brutto dabei herum im Jahr. Ich habe geschrieben, die Eigentumswohnung ist abbezahlt. Es sind keine Schulden vorhanden. Keine Miete ist zu bezahlen. Zudem gibt es die gesetzliche Rente obendrauf. Ich kann davon gut leben. Zur Not kann ein kleiner Nebenjob für ein Extra-Zubrot sorgen, das habe ich alles geschrieben.

  18. KievKiev

    @ Wolke

    Die Studien würden mich näher interessieren. Tims Berichte und die Reaktionen sind ein wenig wie die Börse. Ich hätte bei 900k Vermögen und abbezahltem Wohneigentum im Alter von 50 Jahren eher Reaktionen in die Richtung der Unmöglichkeit bis auf sehr wenige Menschen erwartet. Aber das die bemitleidenswerte Person aus finanziellen Gründen containern gehen muss wäre mir jetzt nicht in den Sinn gekommen. Die Rentenansprüche werden vermutlich auch nicht so niedrig sein wenn man bis 50 Jahre so ein jämmerliches Vermögen aufbauen konnte? Bei 900k Vermögen bekommt man bei ertragsorientierten Dividendenzahlern um die 36k im Jahr. Das kann natürlich in einem wirtschaftlichem Abschwung weniger werden. So schlecht ist das aber doch nicht. Die 3000€ im Monat werden noch nicht einmal sehr stark besteuert. Ich vermute, dass einige Menschen in Deutschland mit so einem Einkommen sehr zufrieden wären. Und die werden sicher nicht alle zu der Tafel gehen.

    @ Schuhe Frugalismus

    Ich sehe es wie in ERE beschrieben. Der Preis spielt fast keine Rolle, wenn man es auf die Kosten pro Kilometer rechnet. Gehen ist die günstigste Variante. Da kann man auch Zwiegenähte Hangwags zum Originalpreis kaufen. Fürs Büro sind die allerdings nur bedingt geeignet.

  19. AvatarSparta

    @Skywalker

    Nicht jeder hat nen Vater mit Firma samt 2 stelligen Immo’s…

    Dies ist ein ganz schöner Schub wenn man allein schon das Mindset/Netzwerk (ohne sonstige assets) in der Familie mitbekommt…

  20. Avatarsammy

    Ganz ehrlich,  wer hat schon eine abbezahlte Wohnung plus 900.000€ Depot mit 50? Jedenfalls niemand der normal verdient und Familie hat. So ziemlich das unrealistischste was wohl auch als Finanzpornographie bezeichnet wird. Leute glaubt das nicht genießt besser euer Leben denn ihr lebt nur einmal!

  21. AvatarBlackrock

    Irgendwie kann ich eure Rechnungen nicht ganz nachvollziehen. Wie kommt man bei einem einigermaßen diversifiziertem Depot auf eine Div. Rendite von 4 % ?

    Daimler AG

    Allianz AG

    Siemens AG

    BASF AG

    Bayer AG

    Beiersdorf

    Fresenius

    Infineon Tech. AG

    Deutsche Boerse

    Deutsche Wohnen

    Vonovia AG

    Unilever N.V.

    Royal Dutch Shell A

    Nestle Nam.

    3M

    ExxonMobil Corp.

    Blackrock

    Stryker Corp.

    Procter & Gamble

    JP Morgan Chase

    Johnson & Johnson

    db x-trackers DAX

    db x-trackers MSCI World

    Vanguard FTSE All World

    Vanguard All-World Dividend Yield

    Comst.-MDAX

    Comst.-NASDAQ 100

    iShares Global Select Divid.

    iShares S&P 500 UCITS

    iShares EURO STOXX 50

    iShares STOXX Europe 600

    iShares MSCI EM

    iShares Dev. Markets Property Yield

    SPDR S&P US Divid.Aristocrats

    SPDR S&P EURO Divid. Aristocrats

    Anbei Auszug aus meinem Depot 278k – Netto-Dividende 2019 4179 €. Keine Ahnung wie ihr auf eure Zahlen kommt – 4% mMn bei einem einigermaßen ausgewogenen Depot nicht machbar.

  22. AvatarWolke

    Also man kündigt im Alter von 50 Jahren seinen Job und verläßt sich die restlichen 35 bis 40 Jahre auf ein Aktienvermögen von 900.ooo und eine abbezahlte Eigentumswohnung. Ich weiß nicht, in welchem Land man eine vernünftige gesetzliche Rente bekommt, wenn man mit 50 aufhört zu arbeiten, in meinem nicht. Daß Aktienrenditen die Inflation schlagen ist auch keine ausgemache Sache, wie die Historie zeigt.

    Natürlich kann es auch gut bis sehr gut gehen. Es hängt auch davon ab, welchen Job man mit 50 kündigt und ob man einen gleichwertigen in 10 Jahren, wenn was schiefläuft, wieder bekommt.

    Aber bitte: No risk, no fun.

  23. Mark85Mark85

    Ich komme mit weit unter 900.000 Euro sehr gut zurecht, aber was sagt dies über andere aus? So gut wie nichts. Dafür sind die Lebensumstände und -vorstellungen zu verschieden. Jeder muss zwingend eigene Berechnungen anstellen. 😉

  24. AvatarBlackrock

    @Mark85

    Bei meiner Depot Zusammenstellung und das sind wahrlich nicht nur Werte die keine Dividende zahlen kommst du bei einem Depot Vermögen von 1 Mio gerade einmal auf 16k.

     

    Ich würde damit nicht zurechtkommen 🙂

  25. AvatarLejero

    @Sammy: einige, gibt genug die mehr als “normal” verdienen. Finde immer wieder erstaunlich, das dies manche nicht wahrhaben wollen. Bzw. lieber sagen Blödsinn als zu fragen wie man das macht.

  26. AvatarSparta

    @Blackrock

    Die 4 % sind wahrscheinlich aus der swr-Rate gedanklich auf reine Ausschüttung übertragen worden.

    Die Freiheitsmachine kalkuliert schon etwas vorsichtiger mit 3 %.

    @Lejero

    Wie hast Du es gemacht? 😉

  27. AvatarRüdiger

    Bei meiner Depot Zusammenstellung und das sind wahrlich nicht nur Werte die keine Dividende zahlen kommst du bei einem Depot Vermögen von 1 Mio gerade einmal auf 16k.

     

    Da sieht man mal wieder, wie groß das Depot sein muss, um sich mit den “Gummipunkten” der Deutschen Rentenversicherung zu messen, wenn man als Rentner erst mal eine Rente von 2000 EUR plus erwarten darf  😉

    @Sparta: Gute Frage 😉

  28. AvatarWolke

    Du bist 50 Jahre alt und hast 900.000 Euro im Depot. Du kündigst Deinen Job. Deine Wohnung ist abbezahlt. Dein Depot besteht aus Dividendenaktien. Die Dividendeneinnahmen reichen dir zum Leben. In einigen Jahren erhältst du deine gesetzliche Rente. Manchmal überlegst du, einen kleinen Nebenjob zu machen, der dir viel Spass macht.

    Ich würde diesen Rat etwas abändern:

    Du suchst dir einen stressarmen Job, der dir ungefähr gleich viel bringt, wie die Dividendeneinnahmen. Dann kannst du vermutlich gut leben und bekommst später eine Rente.

    Damit hast du dein Einkommen gestreut, Aktien und Job +Rente.

     

  29. AvatarBlackrock

    Ich vermute um auf die 4% zu kommen wird auch noch ein gewisser Kursgewinn mit eingepreist. Den möchte ich aber nicht mit einbeziehen da mir das zu spekulativ ist. Rein aus Dividenden und nach Steuern  max. 2% und das würde ich schon optimistisch einschätzen.

    Wie gepostet – so sieht bei mir die Realität aus!

  30. AvatarWolke

    @Mark85

    Ich komme mit weit unter 900.000 Euro sehr gut zurecht…

    Hast Du mit weit unter 900.000 Deinen Job gekündigt?

  31. AvatarLejero

    @Sparta: damals gesuchtes Studium gemacht, über Unternehmensberatung Sprung in DAX Konzern, vollen Einsatz gebracht und ersten Karrierestufen erklettert. Damit verdient man sehr gut und das ist nichts wirklich aussergewöhnliches.

  32. AvatarAndy

    Ich verstehe nicht, wiso immer auf Dividenden abgestellt wird. Ich würde mit einer Entnahme von 3-4% rechnen, wenn es wie aktuell auf einen S&P 500 ETF nur 1.5% gibt, dann muss ich eben Anteile verkaufen.

  33. Mark85Mark85

    An Wolke: Ja, das letzte Mal für Geld habe ich 2009 gearbeitet.

    An Andy: Jeder, wie er mag. Für mich ist auch nur Gesamtrendite entscheidend, egal bei welcher Anlage.

  34. Avatar-M

    900k, abbezahlte Wohnung und dann  am besten noch Existenzängste. Na prima, ich glaub ich geb dann besser auf zu sparen …

    Ich würde mich schon mit der Hälfte mega gut fühlen, auch wenn ich dann nicht aufhören würde zu arbeiten, aber Teilzeit wäre dann locker drin.

    -M

  35. AvatarSparta

    @Lejero

    Danke für die Antwort.

    Ich würde es doch schon als überdurchschnittlich anstatt als “nichts aussergewöhnliches” bezeichnen.

    Ansonsten Glückwunsch!

  36. AvatarBlackrock

    @Andy

    Dann habe ich aber einen tatsächlichen Werteverzehr (natürlich nur unter der Annahme, dass mir die fiktiven Kursgewinne diesen nicht ausgleichen). Wenn ich einfach nur von meinen Dividenen leben möchte muss ich aber vorsichtig kaufmännisch mit 1-1,5% rechnen.

  37. AvatarThorsten

    Nix wird verkauft, 4% Dividenderendite sind nun wirklich nicht schwer zu erreichen. Ich kann doch nicht irgendwelche Wertpapiere auswählen, die die 4% nicht bringen und dann behaupten es gehe nicht.

     

  38. AvatarBlackrock

    @Thorsten

    Wie schaffst du  so was ausreichend diversifiziert – nur mit Tabak, Öl und Banken geht das eventuell schon aber wer möchte so ein Depot?

  39. AvatarBlackrock

    @Thorsten

    Hier nur mal ein kleines Beispiel – Unilever. Als Grundinvest und Div.-Aktie bekannt:

    Div. Rendite (%)

    3,23

    rechnest du hier noch die Steuer weg 3,23/1,25 = 2,58%

    Das muss du jetzt erst mit deinen restlichen Aktien wieder reinholen.

    Das hier ist die Div. Rendite der P&G:

    Div. Rendite (%)

    2,32

    “4% Dividenderendite sind nun wirklich nicht schwer zu erreichen.”

    Hier muss ich schon ein wenig schmunzeln 😉

  40. AvatarAndrea

    Blackrock, man kauft die Qualitätsdividendenaktien, wenn sie gerade mal nicht geliefert haben und die Kurse dadurch gesunken sind. Dadurch steigt die Dividendenrendite. Und wenn man mal eine hat, die nur 3% bringt, dann hat man vielleicht eine andere, die 5% bringt. Es zählt der Schnitt. Ansonsten kann man auch einfach Anteile verkaufen.

  41. Avatar-M

    @Blackrock

    Andrea schreibt es…. Du kannst doch nicht die gerade total überteuerten Kurse heranziehen… Wer kauft denn jetzt ne P&G für KGV jenseits der 30…. klar dann bei einer Ausschüttungsquote von sagen wir 50% nur 1% – 2% Dividende rauskommen. Im Einkauf liegt der Gewinn und auch künftige Dividenden im Endeffekt. (Mehr aktien für weniger Geld, bedeuten auch mehr Gewinne die auf dich entfallen)

     

    -M

  42. AvatarChris

    Also ich kann nur den Kopf schütteln

     

    AT&T, Verizon, Altria, Bp, Shell, Abbvie, Omega healthcare, Geo Group, UPS, pfizer, ibm, exxon, wells fargo

    Das sind 14 Aktien! Pharma, finanzen, energie, konsum, Kommunikation, Alter.. also verschiedene Bereiche werden abgedeckt.

    Da kommt man aktuell schon locker auf 4 Prozent. Dann ein paar Jahre halten und schwups sind es 6 und mehr im Schnitt.

    Ich käme mit 30 k brutto gut hin, je nachdem was die Krankenkasse kostet.

    Wohne zur Miete und könnte dennoch in urlaub, kino etc.

  43. AvatarAndrea

    Ja, z.B. Procter & Gamble gab es vor einiger Zeit ca. zum halben Preis, d.h. man erhält doppelt so viele Aktien = dopelte Dividendenrendite.

    Ich habe Shell Anfang 2016 für 18,.. EUR gekauft, d.h. ca. 7% netto jedes Jahr.

    Du kannst jetzt gerade Exxon für ca. 5% Dividendenrendite haben. Nimm noch eine Unilever dazu, dann hast du d n Schnitt von 4%.

  44. KievKiev

    @ BlackRock

    Mit ertragsorientierten Aktien habe ich so etwas in der Art wie von Chris gemeint. Thorsten hat letztens auch sein Depot vorgestellt. Da sind einige Werte über 4% Dividendenrendite. Ich habe z.B. CXW. Schau mal auf die Dividendenrendite… Ich sehe hier nicht ein entsprechendes Risiko, würde aber selbstverständlich nie eine Aktie zu sehr gewichten. Falls natürlich eine Aktie gekauft wird bei der sich der Preis verdoppelt, so steigt desshalb nicht zwangsläufig die Dividendenrendite.

    Ich möchte auch nicht behaupten, dass ertragsorientierte Investments der Heilsbringer sind. Am Ende zählt womit man sich wohlfühlt. Ob nun mit hohem Dividendenrendite oder ETF, drei Speichenregel, Vermietung oder wie auch immer Geld verdient wird. Mit 900k und ETW muss man eigentlich nicht unbedingt weinen. Vielleicht gibt es Hilfsgruppen, um einem Verlustängste zu nehmen. Wer die Summen bis 50 selbst erspart hat, der wird in Zukunft auch wieder etwas aufbauen können.

     

  45. AvatarThorsten

    @Blackrock Wenn Unilever keine 4% liefert und ich 4% Rendite will, warum reden wir dann darüber. Dann kauft man die eben nicht ( wenn es nur um die Dividendenrendite geht ). Ich verstehe den  Ansatz nicht. Ich kann aus einer Unilever keine 4% rausquetschen, es sei denn ich warte ganz lange und addiere den Kursgewinn drauf, sofern es denn so eibtritt.  Dann muss ich aber Anteile verkaufen, um ans Geld zu kommen.
    Eine P&G ist eine Wachstumsaktie, uninteressant für Dividendenjäger.

  46. AvatarKia

    @Blackrock

    Wenn ich mir deine Auflistung ansehe frage ich mich, warum du nicht alles in den Vanguard all World high dividend yield gesteckt hast. Das meiste ist da sowieso schon drin. Deine Einzelwerten wie ,Joohnson Johnson, jP Morgan, Nestle, Procter Gamble, Exxon Mobile, Shell etc. stellen sogar die 10 größten Positionen da. Die Dividende dieses Etf liegt über 3,5% was dann netto mind. 2500€ mehr sein sollten als die 4K. Aber ich kenne nicht deine Kursgewinne und auch nicht deine Einstandskurse. Auf jedenfall alle Achtung für das erreichte 278k Depot.

  47. AvatarSparta

    @Kiev

    “Vielleicht gibt es Hilfsgruppen, um einem Verlustängste zu nehmen.”

    😉 Ich glaube aber fast der war ernst gemeint! 😉

  48. KievKiev

    @ Sparta

    Es gibt mehrere starke Motive für den Aufbau eines Vermögens. Freiheit und Verlustängste gehören sicher dazu. Verlustängste sehe ich je nach Ausmaß auch gar nicht so schlecht an. Schließlich zeigen sie, dass man mit dem bisherigen Erreichten zufrieden ist. Auch wenn dadurch vielleicht die Entscheidungsfindung aus dem optimalen Bereich (Mitte zwischen Verlust und Risiko) ein wenig näher in die Absicherung driften mag.

    Falls man allerdings die finanziellen Ziele immer weiter weg schiebt und auf dem Weg dorthin keine Erfolge in den Kernmotiven erzielt, so deutet dies auf Prokrastination hin. Alle 6-12 Monate sollte man vielleicht Zeit für die Selbstreflexion aufwenden und die eigenen Ziele analysieren. Falls Freiheit, Glück oder Verlustängste maßgebliche Treiber für den Aufbau des Vermögens sind und man vielleicht in einem Jahr 10k, 50k oder 100k aufgebaut hat und nicht den kleinsten Erfolg in einem dieser Bereiche verspürt, so könnte man davon ausgehen, dass die nächsten 100k auch nicht viel bewirken werden. Vielleicht muss man in dem Fall andere Dinge ausprobieren um den wirklichen Grund für die Unzufriedenheit zu entdecken. Das gilt natürlich nicht nur für den Aufbau eines Vermögens sondern generell.

    Für mich ist Teilzeitarbeit ein ideales Modell. Ich habe auch sehr ungewöhnliche Ziele für den Aufbau meines Vermögens. Die FU für meine Kinder in mittlerem Alter gehört sicherlich dazu. Manche Motive sind stärker, manche weniger stark. Durch meine aktive Arbeit wird es mir nicht möglich sein diese Ziele zu erreichen. Wenn man auf meine heutigen Vermögenswerte schaut sieht es auch unwahrscheinlich aus. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass es mir gelingt. Dafür spricht allerdings, dass es maßgeblich in meiner Hand liegt. Das waren ein paar Auszüge aus den Bekenntnissen eines Level 1 Thinkers. 😉

    Es sind so viele Leser hier im Blog die selbstständig ein Vermögen aufbauen, was die meisten Menschen in unserer Gesellschaft kaum für möglich halten können. Ich wundere mich manchmal ein wenig über die Klagen im Forum. Falls wir es hiermit nicht zu einem auskömmlichen Leben in Rente erreichen sollten, wer dann?

  49. AvatarGurki

    Ihr mit eurer Finanziellen Freiheit… Eine Wohnung für – was kost ne Wohnung in der Großstadt und nicht irgendwo in der Pampa? 150-200.000€? Die abbezahlt ist, plus 900.000€ auf dem Depot. Und von den genannten 27.000€ (brutto nehme ich an), bleiben dann wieviel übrig? 20.250€ netto. Sind 1687€ pro Monat.
    Davon geht dann eine große Menge für die Krankenversicherung drauf. Und was ist mit der gesetzlichen Rente die man dann kaum mehr bekommt wenn man so früh in Rente geht?
    Was ist wenn das Dach der Wohnung (Arbeitskollegin gerade gehabt) gemacht werden muss. 10.000+€ Kosten pro Wohnung. Heizung soll auch erneuert werden. Und wenn Du schlechte Zähne hast, was dann? Und was ist wenn man keine (abbezahlte) mietfreie Wohnung hat? Dann gehen da auch noch mal 600€ und mehr für die Miete drauf. Es sei denn man will mit 4 Leuten in einer WG wohnen – mit 50 nennt man das dann wohl Altenheim 😀

    Also minimum das Doppelte im Depot. Minimum. Sonst wird es meiner Meinung nach eng. Vor allem wenn man nicht auf Hartz4-Niveau leben und sein eigenes Waschpulver herstellen will.

     

  50. AvatarJohn

    Noch kein Kommentar zum Corana Virus? Folgen und Ausmass sind noch nicht klar. Kann sehr übel werden bzw. schön sein. Mal eben Mio. Städte abriwgeln ist keine Kleinigkeit. Dennoch ist die Ausbreitung bereits nicht mehr auf zu halten, erste Fälle auf der anderen Seite der Erde sind aufgetaucht.

     

    An der Börse erste Anzeichen von Panik. So oder so ein massiver Eingriff min. in die chinesische Wirtschaft. Obwohl es irgendwie unangenehm ist das nur wirtschaftlich zu betrachten.

  51. AvatarDanielKA

    @ John: Na vielleicht hilft der Virus paar Umweltziele zu erreichen, durch weniger reisen und sinkendem Output wird Co2 vermieden. Krise sehe ich noch keine.

    Winter ist im allgemeinen Grippesaison und selbst in Deutschland sterben jedes Jahr 5.000 -20.000 Menschen (oft ältere oder geschwächte Menschen) an den folgen einer Influenza.

    https://influenza.rki.de/Saisonbericht.aspx

     

     

     

  52. AvatarNico Meier

    Na vielleicht hilft der Virus paar Umweltziele zu erreichen.

    @DanielKA

    Weil Tote den kleinsten Ökologischen-Fussabdruck haben?

  53. AvatarDanielKA

    @ Nico Meier: Darauf wollte ich nicht anspielen, reicht einfach schon weniger durch die Gegend zu fliegen, in einer Diktatur wie in China kann man die Bewegungsfreiheit sehr leicht einschränken.

  54. AvatarClaus

    @ Dividenden (die fast niemand so richtig versteht, wenn er/sie nicht selbst schon vieeeele Jahre bekommen hat…)

     

    Das wahre Potenzial erstklassiger Aktien, die Dividenden zahlen und diese aufgrund ihres stabilen Geschäftsmodells aus den fast immer steigenden Gewinnen zahlen und steigern, entwickelt sich erst nach vielen Jahren. Die Anfangsrendite ist oft relativ “uninteressant”, manchmal nicht mal 2% brutto.

     

    Mit den Jahren kommen jedoch p.A.-Dividendenrenditen zusammen, die man beim Kauf der Aktien gar nicht für möglich gehalten hat.

     

    Man muss natürlich auch “die richtigen” Aktien haben. Mit einer Daimler-, Lufthansa- oder Dt. -Bank-Aktie wird dies niemals gelingen. Auch die beliebten Aktien aus dem Telekom-Sektor halte ich für ungeeignet, ebenso viele REITS (oft schlechte Kursperformance… Dividenden alleine nützen nicht viel…). Auch von russischen oder chinesischen Aktien sollte man sich lieber fernhalten, Eigentumsrechte sind dort eher unbekannt…

     

    Legt man die erhaltenen Dividenden wieder in “Qualitätsaktien” an (es müssen nicht die gleichen sein, von denen die Dividenden stammen…) und achtet man strikt auf seine “Einkaufspreise” (wodurch man bei diesen Top-Unternehmen vom Start weg bereits überdurchschnittlich hohe Renditen hat…), entwickelt sich mit der Zeit ein bestens diversifiziertes “Welt-Depot”.

     

    Man sollte sich auch mal mit dem Zinseszins beschäftigen und wenigstens versuchen, ihn zu verstehen. Die meisten verstehen diesen Effekt nämlich nicht oder glauben “im Inneren” nicht daran.

     

    Häufiges Hin- und Her bewirkt da eher das Gegenteil. Ebenso Umschichtungen aus “Währungsängsten” oder sonstigen meist kurzfristigen und für die Börse meist unerheblichen Themen. Jeden Tag wird eine neue “Sau” durchs Dorf getrieben… unwichtig… vergessen. Das wurde hier unzählige Male diskutiert, doch bei jeder “kleinen” Meldung kommen ängstliche Kommentare…

     

    Viele haben auch falsche Vorstellungen davon, was eine “Dividendenaktie” ist. So unterscheiden sie nach Dividenden- und Wachstumsaktien… Warum eigentlich? Das schließt sich doch nicht automatisch aus… Dividendenaktien sind für sie dann einfach Aktien mit (gerade) hoher Dividendenrendite… Das ist natürlich nicht zielführend.

     

    Ich trenne das nicht. Für mich ist eine Dividendenaktie eine Aktie, die sichere Dividenden liefert und diese laufend augfrund des guten Geschäftsmodells steigert. Man könnte daher “Dividenden-Wachstums-Aktie” sagen… Kurssteigerungen kommen hier ebenfalls dazu, sogar sehr ordentliche.

     

    Ich verstehe “Anleger” nicht, denen Kurssteigerungen egal sind, so lange sie nur die versprochene Dividende bekommen. Oft sagen sie: “Der Kurs ist mir egal, macht doch nichts, wenn die Aktie 50% gefallen ist, ist ja kein Verlust für mich, hab ja nicht verkauft…” Kaufen sie solche Aktien auch noch nach, sitzen sie in der Falle… Position (Risiko) meist viel zu gross, Dividende wird gekürzt oder gestrichen, Kurs stürzt weiter ab…

     

    Als Beispiel hier mal einige meiner 2019er Dividendenrenditen (nach Steuern!), bezogen auf meine damaligen Kaufpreise:

     

    Cisco 5,23%, Intel 5,55%, Microsoft 6,65%, Shell 5,26%, Home Depot 15,42% (kein Tippfehler…), McDonalds 4,83%, Coca-Cola 6,43%, P&G 3,28%, Gen. Mills 3,87%, Hormel 2,42%, Nestle 3,22%, Unilever 4,81%, Altria in 2019 neu gekauft! 5,64%, BAT 4,65%, GILD 2,87%, Becton Dickinson 3,34%, Medtronic trotz unberechtigtem Irländischem QST-Abzug 4,46%, Stryker 3,06%, J&J 4,60%, Novartis 6,0%, Novo Nor. 2,39%, Walgreens 4,77%, 3M 5,11%.

     

    Geduld zahlt sich aus. Hat man 2 x Geduld, nämlich zuerst beim Warten auf den richtigen Kaufkurs und dann beim ewig langen Festhalten an einer guten Aktie, bekommt man fast immer  überdurchschnittliche Renditen. Doch das scheint für die meisten Anleger “langweilig” zu sein. Sie schaffen das nicht.

     

    Sorry, aber das musste bei den o.g. Dividendenanmerkungen schnell mal raus.

     

    LG

  55. AvatarThorsten

    @Thomas das sollte nicht verwundern, denn von sammy kommen sonst nur Einzeiler, die die Kommentare anderer diskreditieren.  Bis er hier ernst genommen wird, muss er sich wochenlang benehmen und wird trotzdem in der Schulpause noch die ein oder andere Backpfeife einkassieren. Früher wurden solche Jungs einmal von den anderen verkloppt, dann waren sie soweit sich zu sozialisieren.

  56. Avatarsammy

    @Thorsten

    Jeder hat seine Ansichten Thorsten. Ich halte deine Depot Umschichtung für nicht klug. Wer hier täglich Kommentare schreibt wie toll seine Strategie ist darf sich nicht wundern wenn konträre Meinungen auftreten.

    @Virus

    Hier gibt’s ja Spezialisten die glauben dass solch ein Ereignis keine Auswirkungen auf die Börse hat. Solange Unsicherheit besteht geht es Abwärts.

     

     

     

  57. AvatarThomas

    @Thorsten, dein Kommentar lässt tief blicken. Du scheist dich auf dem Pausenhof immer auf die Seite der mobbenden Kindern gestellt zu haben um ja nie selbst zu den gemobbten Aussenseitern zu gehören.

    🙂

  58. AvatarNico Meier

    @Claus

    Danke für deine Erklärung ich stimme dir zu.

    Altria war 2019 auch zu guten Preisen zu haben da konnte ich auch nicht widerstehen.

  59. AvatarSparta

    @Claus

    Ist denn eine RDS für Dich eine Qualitätsaktie (immerhin eine fette/die größte Position bei Dir)?

    Umsatz und Gewinnentwicklung… Umbruch der Energiewirtschaft…

    Gut, bei J. Siegel ist sie eine der Eldorado-Dinger wie die Altria, Nestlè, Unilever etc.

    Wachstum eher mau, dafür allerdings öfters Wachstum vs. Erwartung übertroffen.

    @Kiev

    Sorry, wenn Hilfsgruppen jemanden helfen sollten sind sie ja absolut berechtigt!

    Die Stresstoleranzen, emotional eingefärbten Weltbilder, emotionalen Filterblasen & intrinistische Motivationen sind ja sehr individuelle Geschichten, so dass allgemeine Ratschläge sowieso so gut wie immer ins Leere laufen.

    Ansonsten ob man sich ein Balu-Gemüt entgegen dem Charakter antrainieren kann? 😉

  60. Avatar42sucht21

    @Claus – {Geduld} zuerst beim Warten auf den richtigen Kaufkurs
    In dem Post steckt viel drin. Auch, dass es selbst in den Höhen von 2019 gute Kaufkurse punktuell gab (MO, RDS, ect.). Für viele Deutsche ist aber im Bezug auf Börse ‘Geduld & Warten’ anders herum das Problem. Viele warten auf Kaufkurse und warten und warten…. und kommen niemals vernünftig ins Handeln. Vor allem wird dann auch nicht bei Kaufkursen gekauft. Ein emotionsloser Plan zum Einstieg wird benötigt. Zum Beispiel Ihre erwähnten festgelegten 3-Stufen Einstiegskurse. Deshalb finde ich persönlich Sparpläne anlegen & laufen lassen gut. Bei Schnäppchenpreisen darf man dann zusätzlich beherzt zugreifen.

  61. AvatarThorsten

    @sammy ich kann damit leben, es ist ja mein Kapital. Du kannst mit deinem machen was du möchtest. Bisher hast du alles schlecht gefunden, was ich geschrieben habe. ” Du findest das nicht klug”. Das war bisher das Höflichste von dir. Damit ist alles gesagt.

    @Thomas die Schläger und Mobber waren nicht die 1-er Kandidaten.

     

     

     

     

  62. AvatarAndy

    Habe gerade meinen EM ETF aufgestockt und  eine kleine Position Alibaba gekauft.

    Die Märkte zeigen mal wieder ihre Emotionalität (gibts das Wort?). Wenn man auf die Auswirkungen einer normalen Grippewelle schaut (siehe SZ vom Wochenende), dann ist bisher alles eher Panikmache…

  63. Avatar42sucht21

    @Sparta
    Ich habe hier im Forum Ende August als Antwort auf einen Kaufbeitrag von @Claus ja geschrieben, dass ich ebenfalls Shell A gekauft habe am Ex-Tag zu ca. 24,78€ meine ich. Von daher muss ich ja behaupten, dass es ein günstiger Kurs war… Erst in 15-20 Jahren wissen meine Erben ob der Kaufpreis wirklich OK war.

  64. AvatarThorsten

    Der Januar ist fast vorbei, der Realhandel setzt sich durch. Das kumulierte Sentiment ist tiefrot. Gold steht auf neuem Alltimehigh und wird auf über 2000$ steigen. Indizes werden vermutlich kollabieren. Bitcoin wird zuerst steigen, dann massiv fallen, wenn die Zocker im Bitcoin ihr Geld in die Realwirtschaft zurückholen müssen.

    Anschnallen und NICHTS verkaufen !

     

  65. Avatar-M

    Thorsten, habe Apple verkauft -irrationale Kurse können auch unser Freund sein. Von 130€ auf 290€ in weniger als einem Jahr…. Ich mach ja viel mit, aber das finde ich übertrieben. So viel ist Apple in meinem Augen nicht nachhaltig wert.

    -M

  66. AvatarClaus

    @ Sparta

     

    Ja, ist meine größte Position mit 13%. Wie schon oft hier erklärt: Shell ist für mich eine Festgeldersatzposition mit deutlichem Kurspotenzial.

     

    Die Kursentwicklung kann seit einigen Jahren nicht überzeugen. Die Dividenden konnten auch nicht gesteigert werden. Das kann man bei der Höhe auch gar nict erwarten. Das Management und die Neuausrichtung finde ich hingegen sehr gut. Ich gehe davon aus, dass die Dividenden überaus sicher sind und die neuen Geschäftsfelder stetig mehr zu den Ergebnissen beitragen und sich Shell langfristig immer unabhängiger vom Ölpreis machen wird. Das ganze dauert natürlich bei so einem “Koloss”. Shell operiert langfristig, was sie tun macht für mich Sinn und hat für mich eine hohe “Qualität”.

     

    Shell hat bei mir noch einen längeren Zeitbonus, solange die Dividende stabil ist und ich gut im Plus liege. Natürlich kann ich mich auch irren. Das wird die Zukunft zeigen. Geht Shells Plan auf, wird auch der Kurs wieder anziehen und das dann sicherlich nicht unerheblich.

     

    @ 42sucht21

    völlig richtig, die meisten haben keinen Plan, sie reden nur. Ergibt sich eine attraktive Gelegenheit, zweifeln sie und greifen nicht zu (könnte ja noch weiter fallen..). Es reicht eben nicht den “Plan” im Kopf zu haben: “Wenn es abwärts geht, kaufe ich”. Das funktioniert nicht.

     

    Sie haben keine konkreten Kaufkurse für konkrete Aktien. Ist die Chance da, beginnen sie zu Grübeln, ob sie denn kaufen sollen und machen ….nichts.

     

    2019 gab es einige gute Kaufgelegenheiten. So habe ich auch Shell aufgestockt (16.08.19, 24,83 €). Das war kein Zufall, sondern mein Plan. Alles stand auf “GRÜN”. Ebenso meine 3 neuen Positionen MO, BASF, GILD.

     

    Ob diese Käufe wirklich gut waren, werden wir erst viel später wissen. Fakt ist aber: Zum Kaufzeitpunkt waren nach menschlichem Ermessen die Chancen deutlich grösser als die Risiken. Und nur das können wir versuchen auszunutzen.

     

    LG

  67. Avatar-M

    Die Abwägung von Chance und Risiko beschreibt ziemlich genau, wieso ich apple verkauft habe. Die Chance, dass sich diese halbieren Schätze ich als sehr viel höher ein, als das diese sich nochmal verdoppeln.

    -M

  68. Mark85Mark85

    Ich bin mit meinen börsengehandelten Positionen am heutigen Tag zufrieden. Die beiden Aktien-ETFs zog es unterschiedlich stark nach unten, dafür Gold, Silber und Bitcoin nach oben. Die Streuung hat ihren Zweck erfüllt. 🙂

  69. AvatarKevin

    Hui, heute ging es bei mir ganz gut abwärts.* EM Markets Index bspw. -4%

    * [Bisher der größte Tagesverlust, denn ich in meinem Depot gesehen habe]

    Gleich Mal die Chance genutzt und ein paar UNFI (7,00 USD) und Gazprom (6,60 EUR) eingesackt.

    Die Tage wird dann noch die Sparsumme des aktuellen Gehalts untergebracht. 🙂

  70. AvatarFelix

    Ich möchte Claus bestätigen. Ich bin jetzt seit über 20 Jahren an der Börse und erhalte jedes Jahr mehr Dividendenausschüttungen, meist mit zweistelligen prozentualen Zuwachsraten. Inzwischen bin ich bei durchschnittlich 2.000 €/Monat nach Steuern angekommen. In 2020 werden das dann schon über 2.200 € sein. Und ich sehe, wenn ich meine bisherige Zeitreihe anschaue, eher wachsende Zuwachsraten (eben Zinseszins); es ist tatsächlich die Gans, die goldene Eier legt, wenn man sie nicht schlachtet.

    In den über 20 Jahren habe ich fast nie verkauft, sondern nur immer weiter zugekauft. Was die meisten nicht verstehen, es geht nicht um Monate, auch nicht um Jahre, es geht um Haltedauern von Jahrzehnten. Jetzt brummt es, in ein paar Jahren werde ich 3.000 € monatliche Dividendenausschüttung haben; Vielleicht erlebe ich die 5.000er Marke noch (es geht in absoluten Beträgen immer schneller). Meine Kinder sicherlich, denn ich gebe kein Stück her.

    Ich komme bald in das Rentenalter. Die Rente bräuchte ich gar nicht bzw. kann sie vollständig verreisen, weil ich mir selbst eine geschaffen habe.

    Welche Aktien habe ich: Zu 90% die gleichen wie Claus. Woher habe ich die Ideen dazu, zu 90% vom Stuttgarter Aktienclub. Habe ich auch Versageraktien, ja: Telefonica, Banco Sandanter, Esprit, …

  71. Avatar-M

    @Wolke

    Danke für den Artikel. Ja wie man sieht gibt es immer mehrere Ansichten zu allem. Ich möchte weniger darüber spekulieren, was alles kommen könnte. Ich finde apple absurd hoch bewertet. Gerne würde ich die wieder kaufen zu einem geringeren KGV. Falls die da nicht mehr hinkommen, findet sich ein anderes Unternehmen. Bin mal gespannt was das Jahr bringt.

     

    -M

  72. AvatarWolke

    @Thorsten

    …Gold steht auf neuem Alltimehigh und wird auf über 2000$ steigen…

    Bin eigentlich ein Goldbug, aber auf 2000? Wenn das geschieht, geht wohl einiges andere den Bach runter, wir selber womöglich mit.

    Ich überlege, ob ich mich nicht von Goldpositionen trennen soll. Ein Kilobarren kostet 46.000 Euro! Wann kommt das wieder? Sobald sie das Virus gekillt haben, ist es vorbei mit der Goldeuphorie. In der zweiten Jahreshälfte soll die Konjunktur wieder anziehen, dazu eine Trumpsche Steuerreform. Auch Europa steht besser da, als noch vor ein paar Monaten. Ich hab so ein blödes Gefühl, was Gold anbelangt. Was meint ihr?

     

  73. Avatar-M

    @Wolke,

    Ich eher was Aktien anbelangt 🙂

    Zu Gold kann ich mich nicht äußern, da habe ich keine Meinung zu.

    -M

  74. Der BaumDer Baum

    @ Wolke, ich denke weder bei Aktien noch bei Gold in Monaten, daher ist mir die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte auch egal. Und solange es sich bei dem Virus nicht um so ein “The Walking dead” Zeug handelt, mache ich auch meine Investments nicht davon abhängig (in dem genannten Fall würde ich vermutlich eher eine Burg/Bunker bauen oder so). Ohne die Diskussion wieder zu beginnen, Gold hat keinen definierbaren inneren Wert. Daher hab ich keine Ahnung ob die unze 5 oder 5000 € Wert sein sollte.

    Ich bin aber auch noch etwas jünger.

    Du bist soweit ich weiß älter, daher musst du wissen wofür du dein Geld brauchst.

  75. KievKiev

    @ Wolke

    Deine Aussage kann ich nicht einschätzen. Falls Du wirklich Gold verkaufen möchtest, so bleibe doch einfach bei Deiner anteiligen Positionsgröße. Das reduziert die Entscheidungsfindung enorm. Und es funktioniert ohne Wissen wo die Reise hingeht.

    @ Claus, Felix

    Es wurde hier ein Beispiel eines Depots über 900k benannt. Ich habe 4% als Beispiel für ertragsorientierte Dividendenzahler gesetzt. Es ist über einen langen Anlagehorizont vorteilhaft wenn man Wachstumswerte im Depot hat. Im Aktienfinder können sich Interessiertex ein Bild von dem Wachstum machen. Die gibt es selbstverständlich auch bei Dividendenzahlern. Sie zahlen in der Regel eine niedrigere Dividende. Es ändert jedoch nichts an dem Depot zu einem Zeitpunkt t. Wenn das Depot bei einem Alter von 50 Jahren 900k hat, so könnte es nur ETFs enthalten, Wachstumstitel oder ertragsorientiert sein. Oder eine Mischung aus allem. Falls Ihr bei JNJ als Beispiel auf das ursprünglich eingesetzte Kapital 6-20% Dividendenrendite erhaltet, so liegt die Aktie mit ihrem heutigen Kurswert weiterhin bei um die 2%. Kann gerade nicht die Dividendenrendite nachsehen ohne den Text zu verlieren. Berkshire, Danaher sind sicher tolle Firmen. Wenn man davon viel im Depot hat braucht man sich allerdings nicht über kleine Dividenden beschweren.

    @ Felix

    Ich weiß nicht wie viele Kinder Du hast. Bei zwei Kindern wird es keinen großen Unterschied machen ob die Kinder 3k oder 6k an Dividenden im Monat erhalten. Hast Du bereits Enkel? Bist Du schon mit ihnen in den Urlaub gefahren? Kannst Du stressfrei mit ihnen Zeit verbringen? Auch die eigene Fitness und Gesundheit sollte nicht zu nebensächlich betrachtet werden. Ich kenne auch sehr vermögende Menschen bei denen die Gesundheit nicht optimal zu sehen ist. Hier kann die Ernährung, Sport usw. auch nicht alles abhalten. Es ist doch schade, wenn einem nach der Rente mit Pech nur zwei qualitativ hochwertige Jahre gegönnt sind. Vor allem wenn man schon Jahre vorher genug gehabt hätte.

    @ Sparta

    Der Charakter ist sicher formbar, wenn man dies zulässt. Ich konnte bei mir auch manche Eigenschaften ändern, die mir suboptimal erschienen. Wenn man einigermaßen zu Selbstreflexion fähig ist sollte es möglich sein. Ich habe hier auch schon von einem Leser gelesen, der Nachrichten meidet, da sie ihn belasten und je nach Meldung eine Zeit von der Arbeit abhalten. Diese Fähigkeit eigene Schwachstellen zu entdecken und eine Lösung zu finden finde ich sehr gut.

    Survival of the fittest bedeutet für mich die eigene Fähigkeit zur Anpassung auf neue Gegebenheiten zu maximieren.

    @ Gurki

    Wenn man nicht angemeldet ist dauert es manchmal bis ein Kommentar freigeschaltet wird. Die Steuer betrachtest Du als Beispiel sehr pessimistisch. Trage doch einmal 27k€ als Einkommen in einen Steuerrechner ein. Es gibt auch andere Möglichkeiten wie ETF Leitern usw. Ich kann Dir hier die Entnahmereihe von den Frugalisten empfehlen.

    Ich werde selbst in Teilzeit weiterarbeiten, daher kann ich mit Entnahmestrategien nicht sehr konkret dienen. Ich möchte auch 1000€ im Monat an Dividenden erhalten. Dann fahre ich mein Engagement in dem Bereich etwas zurück und gehe auf Beteiligungen. Das sind aber alles persönliche Entscheidungen. Es ist anders auch möglich. Bei Mark hat sich sein Vermögen die letzten Jahre auch ohne Arbeit positiv weiterentwickelt. Thorsten verkauft keine Anteile, ist Privatier und hat dennoch WDI unter anderem im Depot. Falls das Vermögen unter 2M liegt, so kann er scheinbar auf Erträge verzichten.

     
    @ Kevin

    Ich habe heute vermutlich auch meinen größten Tagesverlust. Das ist aber nicht problematisch. Ich habe mich an die Schwankungen etwas gewöhnt. Wenn Du sehr schnell in Aktien investierst wird es des öfteren unangenehme Verluste geben. Meine Schmerzgrenze sinkt langsamer als das Vermögen steigt. Du machst es richtig. Einfach immer kaufen was es gerade günstig gibt. Umso schlechter Dein Depot dabei gerade aussieht umso besser für die Neuzugänge. Ich bin weiterhin 100% investiert. Neues kaufe ich noch nicht. Ich habe auch noch ein paar SPs offen. Das ist der Preis für die hohe Investitionsquote.

  76. AvatarKevin

    @Kiev: Das stimmt. Die Flut hebt alles und die Ebbe sorgt dafür, dass alles wieder sinkt 😉

    LK hat diesen Monat auch gut Federn gelassen. Wenn die morgen nochmal etwas nachgeben, steige ich da auch Mal ein. Vom ATH ca. 51 USD mittlerweile auf 36/37 USD zurückgekommen.. 😉

     

  77. AvatarFelix

    @ Kiev

    Ich habe meine Arbeit nicht als reines Vergnügen, aber dennoch als wertvoll für mich erachtet. Sie hat sich jedenfalls positiv auf meine persönliche Entwicklung ausgewirkt. Viele Erfahrungen, Einblicke und gewinnbringende soziale Kontakte hätte ich ohne sie nicht machen können.

    Deshalb hatte ich nie das Ziel möglichst schnell da raus zu kommen.

  78. Avatarsteve

    @ wolke

    Bei Gold ist es ja nicht so, dass der Preis erst mit dem Virus steigt. Google doch mal in wie vielen Waehrungen es in 2019 all time highs gemacht hat. Da war von Virus noch nicht die Rede. Klar ist das keine Garantie, dass andere Waehrungen folgen. Doch die Wahrscheinlichkeit dafuer ist da. Wobei ich je nach deiner Gewichtung mitgehe eventuell Anteile davon zu ” versilbern” .

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