Wie du Value-Aktien findest und warum ich die Wells Fargo-Bank in der Krise aufstocke

Ich habe kürzlich ein paar Wells Fargo-Anteile einsammelt. Die Großbank mit Sitz in San Francisco notiert etwa zu ihrem Buchwert. Sprich die Aktie gibt es zum Substanzwert. Folge mir nicht blindlings, denn ich mache genug Fehler. Bei Alibaba, PayPal und WW International (Weight Watchers) sitze ich auf hohen Verlusten. Zum Glück stehen die meisten meiner Aktien deutlich im Plus.

Wells Fargo galt lange Zeit als eine der besten Banken Amerikas. Ab 2016 machte das Institut aber Schlagzeilen, nachdem Aufsichtsbehörden aufgedeckt hatten, dass Mitarbeiter unter immensem Druck standen, um mehr Geld aus den Kunden herauszuholen. Sie sahen die Kunden wie Zitronen, die man nur lange genug auspressen musste.

Mitarbeiter eröffneten heimlich millionenfach Scheinkonten, von denen die Kunden nichts wussten. Es waren Kreditkartenkonten, Autofinanzierungen darunter. So erhielten Mitarbeiter Provisionen. Kundenberater verleiteten Kunden auch dazu, überflüssige Produkte zu kaufen. Es ging eben darum, den Gewinn der Bank auf Teufel kommt raus zu steigern. Laut den Aufsichtsbehörden begannen die dubiosen Praktiken im Jahr 2011. Die Bank zahlte über 1,5 Milliarden Dollar an Strafen an Bundes- und Landesbehörden sowie 620 Millionen Dollar für die Beilegung von Schadenersatzklagen von Kunden und Aktionären.

Im Jahr 2018 zwang die Notenbank Wells Fargo, ihr Wachstum einzudämmen, bis sie ihre Unternehmenskultur auf Vordermann gebracht hate. 2020 lockerte die Fed diese Restriktionen. Tim Sloan, der 2016 CEO wurde, um die Skandalnudel zu reformieren, trat 2019 überraschend zurück. Jetzt hat Sloan seinen ehemaligen Arbeitgeber auf unbezahlte Gehälter und Boni von über 34 Millionen Dollar verklagt. Das ist eine weitere negative Nachricht, die dem Kurs sicherlich nicht gut tut.

Finanzgenie Warren Buffett verlor 2022 die Geduld und verkaufte seine enorme Langfristbeteiligung an der Skandalbank. Auch das hat dem Kurs geschadet. Eingestiegen ist Buffett 1989 und 1990 in das Bankhaus. Er liess also 32 Jahre den Zinseszins wirken: Soviel zu dem absurden Vorwurf, der immer wieder auftaucht, dass Buffett gar kein Langfristanleger ist.

Warum ich die Wells Fargo-Aktie kürzlich aufgestockt habe

Die Wells Fargo-Aktie ist für Value-Investoren aus mehreren Gründen interessant:

  1. Bewertung: Wells Fargo wird zu einem niedrigeren Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) von 1,0 gehandelt. Das findest du selten bei anderen Banken. Noch geringer notiert freilich die Citigroup. Dies macht beide Banken eventuell attraktiv für Value-Investoren, die nach unterbewerteten Aktien suchen. Aber eine Unterbewertung hat natürlich immer Gründe (Schwächen, Skandale…).
  2. Dividendenrendite: Wells Fargo hat eine attraktive Dividendenrendite von 3,1%. Value-Anleger schätzen Unternehmen, die regelmäßig Dividenden ausschütten und eine nachhaltige Dividendenpolitik haben.
  3. Turnaround-Potenzial: Nach einigen Skandalen und Problemen arbeitet Wells Fargo daran, sein Geschäft zu reformieren und das Vertrauen der Kunden und Anleger zurückzugewinnen. Wenn das Unternehmen erfolgreich damit sein sollte, könnte dies zu einer Wertsteigerung führen.
  4. Langfristige Perspektive: Value-Anleger sind langfristig orientiert. Wells Fargo ist eine etablierte Bank, gegründet 1852, mit einer langen Geschichte. Wenn sie ihre Probleme überwinden kann, könnte die Aktie langfristig hoffentlich solide Renditen bieten. Und die Kreditvergabe wird streng reguliert. Die kleinen Banken sterben aus (Silicon Valley Bank, Signature Bank und First Republic gerieten in Schieflagen). Dadurch erhalten die 4 Giganten JPMorgan, Bank of America, Wells Fargo und Citi größere Marktanteile. Die Fintechs dürfen etwa keine Hypotheken ohne Banklizenz vergeben.

Aber genau weißt du das nie, wie sich Aktien entwickeln werden. Du kannst es nur ahnen anhand von Kennzahlen wie dem KGV von unter 9, was extrem niedrig ist bei Wells Fargo. Aktien sind mit Risiken verbunden. Wenn du Aktienpicking machst, solltest du recherchieren, bevor du einsteigst. Sofern du statt auf Value lieber auf Qualität und Stabilität setzt, schaust du dir diese Liste der stabilsten Unternehmen der Welt vom “aktien Magazin” an.

Über 12 Jahre nach der Finanzkrise sind Banken noch immer günstig zu bekommen

Generell sind Banken sind für Value-Investoren aus mehreren Gründen interessant:

  1. Bewertung: Viele Banken werden derzeit zu einem niedrigeren Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)gehandelt. Das trifft auch auf die Deutsche Bank und Commerzbank zu. Dies macht sie attraktiv für Value-Investoren, die nach unterbewerteten Aktien suchen. Ich habe beide deutschen Riesen aus Frankfurt seit vielen Jahren im Depot.
  2. Dividendenrendite: Banken bieten regelmäßig Dividenden, Sonderdividenden oder auch Aktienrückkäufe an. Dies ist für Anleger, die regelmässige Ausschüttungen benötigen, von Vorteil. Aktuell bieten Banken diese Ausschüttungen bei attraktivem Gewinnwachstum und vergleichsweise niedriger Bewertung.
  3. Langfristige Perspektive: Viele Probleme der Vergangenheit liegen hinter den Banken. Nach mehr als zwölf Jahren Underperformance aufgrund der Finanzkrise haben sich die Aussichten verbessert. Wenn Banken ihre Herausforderungen überwinden, könnten sie langfristig solide Renditen bieten. Zumal durch das steigende Zinsniveau mehr Marge beim Geldverleih hängen bleibt, was eines der Kerngeschäfte der Banken ist.
  4. Namhafte Vertreter: Im Bereich Value-Investing sind Banken wie JPMorgan Chase, Bank of America, UBS, Citi und Wells Fargo interessant. Diese Unternehmen haben im Laufe der Zeit Werte geschaffen und sind daher für Value-Investoren eventuell einen Blick wert.

Allerdings handelt es sich hier wie immer um keine Kaufempfehlung.

Welche anderen Sektoren sind für Value Anleger ein gefundenes Fressen?

Value-Aktien sind für Anleger aus mehreren Gründen interessant. Diese Aktien werden auch als Substanzwerte bezeichnet. Hier sind einige Branchen, die interessant sind:

  1. Finanzsektor: Banken und Versicherer sind oft unterbewertet und bieten attraktive Dividenden. Beispiele sind Allianz, Münchener Rück, Wells FargoBank of America.
  2. Energie: Öl- und Gasförderer sind attraktiv, insbesondere wenn sie niedrig bewertet sind und stabile Cashflows generieren. Ich habe deshalb Exxon Mobil und Chevron seit Jahren im Depot. Lukrativ können ferner BP, Shell, Total aus Europa sein. In Deutschland gibt es die Versorger Eon und RWE. Gerade die Ölfirmen gelten als Sündenaktien aufgrund des Klimawandels und werden daher von mehr Anlegern nur noch mit der Kneifzange angefasst, womit eine Unterbewertung entstehen kann.
  3. Gesundheitswesen: Pillendreher und medizinische Dienstleister sind interessant, da sie oft solide Fundamentaldaten haben und langfristig stabile Renditen erzielen. Siehe Pfizer, Bristol-Myers Squibb, AbbVie, Johnson & Johnson, Roche. Laufen indes Schutzrechte für Wirkstoffe ab, brechen oft die Einnahmen ein, wenn Generika-Anbieter wie Teva aus Israel ins Spiel kommen.
  4. Industrie und Fertigung: Traditionelle Industrieunternehmen, die solide Geschäftsmodelle haben und unterbewertet sind, sind im Visier von Value-Jägern. Etwa Thyssen-Krupp (aktuelles KBV 0,36). Oder der Abfüllanlagenbauer Krones oder Dampfgarer-Hersteller Rational AG.
  5. Technologie: Obwohl die Techies oft als Wachstumsaktien gelten, gibt es ein paar mit niedriger Bewertung. Hierzu gehören Unternehmen im Bereich Hardware, Software und Halbleiter. Etwa Cisco, Intel. Die deutschen IT-Häuser Cancom, Bechtle korrigierten stark, dabei waren sie lange Zeit Dauerläufer auf dem Börsenparkett.
  6. Mischkonzerne: Sie werden oft aufgrund ihres Bauchladens geringer bewertet als fokussierte Konzerne. Dabei erscheint der Abschlag übertrieben: Beispiele sind Berkshire Hathaway, Markel Group, Danaher. 3M zählt mit dazu, leidet aber unter mehreren Schadenersatzklagen.
  7. Automobil: Autohersteller haben ein geringes KGV und bieten oft eine erstaunlich hohe Dividende. Beispiele sind BMW, VW, Mercedes-Benz, General Motors. Aber aufgrund des Wandels müssen sie in neue Antriebstechnologien investieren wie den E-Motor.

So wird das Kurs-Buchwert-Verhältnis ermittelt und analysiert

Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) ist eine wichtige Kennzahl, um unterbewertete Aktien zu identifizieren. Es teilt den Buchwert einer Aktie durch ihren aktuellen Kurs. Ein KBV von unter 1 bedeutet, dass Anleger für ihr Geld mehr Vermögenswerte erhalten, als sie bezahlen müssen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise ein KBV von 0,8 hat, wird der Wert seiner Vermögenswerte von der Börse um 20% unterschätzt. Erst bei einem Wert von 1,0 wäre das Unternehmen fair bewertet. Aber natürlich gibt es Gründe für einen Bewertungsabschlag. Das sind oft hohe Schulden, umprofitable Geschäfte, unstetige Gewinnentwicklungen, Sanierungsfälle, häufige Managerwechsel oder sogar Insolvenzgefahr.

Hier sind einige Aktien, die ein extrem geringes KBV haben:

  1. Renault:
  1. Deutsche Bank:
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32 Kommentare
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Andrea
2 Monate zuvor

Warum sind denn die Banken so günstig?
Absolut Fremdkapital finanziert (Kundeneinlagen)
und total betrügerisch…
Buffett hat sich da schon lange verabschiedet..

Thorsten
2 Monate zuvor
Reply to  Andrea

Due Zinsen sind ja hoch, da dürften gute Einnahmen generierbar sein ( wenn Sicherheitsmechanismen gegen Kreditausfälle funktionieren).

2 Monate zuvor

Hallo Tim,
hier nennst du ein paar tolle Aktien, die ich sehr gerne kaufen oder aufstocken würde. Wie jeder Aktionär leide ich unter permanentem Kapitalmangel, daher habe ich kürzlich Bank of Nova Scotia und Bristol-Myers aufgestockt. Das systemische Risiko ist bei Banken definitiv weiterhin gegeben, jedoch hoffe ich, dass aus der letzten Finanzkrise ausreichend gelernt wurde.
Ansonsten braucht man eben wieder Geduld, was eine der Spielregeln an der Börse ist.

Startet alle gut in die Weihnachtszeit
&
viele Grüße,
MrTott

Tanja
2 Monate zuvor

Finde ich super, dass Du die Oelaktien wieder ganz oben listest. Hier im Blog sind sich alle einig, dass sich aus der ganzen Diskussion um Klima richtig Geld machen laesst.

42sucht21
2 Monate zuvor

@Lad
Das müsste doch eigentlich ein Artikel endlich auch nach Ihrem Geschmack sein, oder?

Christian
2 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Daran musste ich auch beim lesen denken… :-)

Lad
2 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Genau, genau. Endlich schreibt man in New York etwas vernünftiges. Nichts mehr von Apple und Microsoft im Crash 2021-2027 wegen KBV 12 bis KBV 50, sondern etwas über Aktien mit KBV 1. Der intelligente Investor Ben Graham würde nur Aktien mit KBV < 1,5 kaufen. Also Apple, Microsoft, CTS Eventim hätte er vor vielen Jahren verkauft.

Kili
2 Monate zuvor
Reply to  Lad

Genau, genau! Der intelligente Investor hätte somit das Wachstum der besten Aktien verpasst und sich langweilige Dividendenleichen ins Depot geholt.

Thomas
2 Monate zuvor

Unbestritten dürfte sein, das JPMorgan Chase & Co die größte und stärkste der US-Megabanken ist. Immer, wenn die FDIC im abgelaufenen Jahr Probleme mit kleineren Banken hatte, hat man bei Jamie Dimon angerufen und ihn gefragt, ob er nicht die Reste zusammenkehren kann und sich noch raussucht, was er davon noch gebrauchen kann. Jüngstes Beispiel die Übernahme der First Republic.
JPM zugunsten wurde auch die Regel der FDIC gebrochen, wonach keine Bank mehr als 10% des nationalen (US) Geschäfts auf sich vereinen kann. Da ist JPM drüber. Hier ist auch eine entsprechende Kursperformance zu verzeichnen.
hier bin ich am stärksten engagiert, paar Morgan Stanley hab ich noch, aber die dümpeln auch so vor sich hin. Wells Fargo hatte ich nie und wenn man sich den 10 Jahreschart anschaut, da ist keine Phantasie drin.

Im vorigen Post von Tim Schaefer gab es eine heiße Diskussion mit dem Poster “Priska Jackson” zum Thema Aktieninvestement, Öl und Klimakrise.
Wie man am Wochenende bei Berichten über den Weltklimagipfel in Dubai mitbekommen durfte, geht das Engagement eher wieder in Richtung Kernenergie, auch wenn es deutschen Medien wieder mal nicht paßt.
Das wird über kurz oder lang das neue Öl werden.
Wer hier interessiert verfolgt und den Trend noch nicht mitbekommen hat, kann sich ja mal den Kurs von Cameco Corp, dem größten kanadischen Uranproduzenten ansehen. lm abgelaufenen Jahr +100% oder Uranium Energy Corp, seit Jahresbeginn +73%
etc etc.
das smart money wandert eher dahin.

slowroller
2 Monate zuvor
Reply to  Thomas

Nicht Uran wird das neue Öl – das ist nämlich ähnlich unflexibel und als Rohstoff irgendwo endlich. Natürlich aber deutlich besser fürs Klima, dafür sowohl kurz- als auch langfristig “problematischer”.

Was das neue Öl/Gas ist: eletrische Energie. Viele Prozesse, für die momentan eine Verbrennung von Rohstoffen vor Ort erfolgen muss (also alle Verbrennungsmotoren/Generatoren), werden elektrifiziert. Bei der Bahn hat das ja schon vor vielen Jahren angefangen, bei Auto/Moped/Schiff aber auch Flugzeug gehts weiter.

Und genau da KANN Kernenergie eine wichtige Rolle spielen. Sie konkurriert allerdings mit allen anderen Erzeugern. Wenn ich mir anschaue, wie lokal problematisch Kernkraftwerke sind – und das betrifft nicht nur Unfälle sondern auch Kriege, Anschläge oder schlicht lokaler Kühlwassermangel, dann glaube ich, dass man es anders besser schaffen könnte. Eventuell kann die Technologie etwas beisteuern um z.B. Kernkrafttechnologien zu modernisieren und z.B. Abfälle zu minimieren. Wir werden sehen :-)

Felix
2 Monate zuvor
Reply to  slowroller

Kernkraft ist eine der sichersten Energielieferanten.

slowroller
2 Monate zuvor
Reply to  Felix

Deswegen lassen sich AKWs auch so supergünstig versichern. Na klar :-)

slowroller
2 Monate zuvor

Hier schneits seit einer Woche, was für Norddeutschland genauso ungewöhnlich wie auch toll ist. Die Kids sind aufgeregt, der Wichtel ist eingezogen, heute wird der Baum geholt. Unter der Woche ist man beschäftigt mit diversen Sportvereinen der halben Familie, am Wochenende wird ausgespannt oder was cooles gemacht.

Ich (persönlich) habe derzeit irgendwie keine Lust über Finanzen und Börse nachzudenken. Ich habe jetzt eine großes finanzielles Ziel wohl nachhaltig überschritten und irgendwie läuft es jetzt. Frisches Geld geht jetzt per Sparplan in ETF und aufs Tagesgeld. Nur das Verbuchen der Dividenden (und neuen Anteile) in PP macht immernoch superviel Spaß ;-)

Eine tolle Adventszeit euch allen!

Max
2 Monate zuvor

Zum Glück ist die Deutschland AG nicht börsennotiert, sonst würde man garantiert mit Put Optionen reich! Die letzte Hoffnung, dass die aktuelle Regierung rasch ihren Hut nimmt und Neuwahlen anstehen, und alle linksgrünen Traum-Ideologien begraben werden, Kernkraftwerke gebaut, Migration gedrosselt, staatliche Leistungen gekürzt etc. dann kann man auch wieder deutsche Unternehmen kaufen.

42sucht21
2 Monate zuvor
Reply to  Max

@letzte Hoffnung
Dieser Troll Kommentar passt nicht zu a) Tims heutigem Blogartikel und b) zum heutigen neuen DAX Höchststand, c) in ein AKtienforum und D) zur Realität – “linksgrünen Traum-Ideologien” zB Kernkraft / Migration hat doch die CDU gemacht. SPD mit Hartz IV die staatlichen Leistungen gekürzt.

Max
2 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Natürlich andere Meinung = Troll, kennen wir.
DAX sind auch keine deutschen Unternehmen mehr, das sind internationale Konzerne, und ja, die CDU unter Frau Merkel hat auch linke Politik betrieben, so wurde sie gut gewählt, wir kennen es. Willkommenskultur, Windrad- und Solarkultur all dieser Mist was unser Land in den Abgrund gezogen hat und weiterhin zieht.
Aufwachen!

42sucht21
2 Monate zuvor
Reply to  Max

@Ach Max
Ja, alles, wirklich alles ganz, ganz schlimm. Am besten nicht mehr hier posten.
Sie können auch unter einem Ihrer anderen Nicks hier weiter posten.

Max
2 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Bin erstaunt über diese linken Meinungen in einem Börsenblog. Noch nie hat ein sozialistisches Land langfristig prosperiert. Diese linksgrünen Träumereien und Gutmenschentum verbreitet sich in Deutschland rascher als Corona.

Felix
2 Monate zuvor
Reply to  Max

Also ich hätte jetzt gedacht, dass du Coronaleugner bist… :D

Ghost
2 Monate zuvor

:)
Ich persoenlich bin nicht rechts oder links und von gruenen halte ich garnichts.

Aber :) selbst Schweden kehrt zur Atomenergie nach 40 Jahren zurueck.

Bill Gates investiert in die Atomenergie/ bzw ist dafuer. Egal wie man das nun auslegt, er ist eben dabei. Und hier in Deutschland erzaehlen sie weiter das Maerchen von Windraedern, die gemeinsam mit der Sonnenenergie diese Welt retten und an unseren Grenzen zur Frankreich und co. Ist ne magische Mauer, wenn drueben Kraftwerk in die Luft fliegt, sind wir geschuetzt. Selbst Japan wenn ich nichts durcheinander bringe fuhr einige Kraftwerke wieder hoch.
Und solange sie von den Polen aus den Kohlekraftwerken Strom kaufen, dann sind sie das Vorzeigebeispiel, wie man es richtig macht. Oder sowas aehnliches….zumindest wenn man fest daran glaubt, dann glaubt man ihnen jedes Wort. Dann wird Deutschland neutral.

Uns wird eingeredet es sei alles alternativlos und woanders wird eben weiter geforscht und entwickelt.

Ich verstehe eine Sache nur nicht, Japan hoch verschuldet, usa hoch verschuldet und als die Zinsen niedrig waren, investierte Deutschland ins Nichts und jetzt wo die Zinsen hoch sind wacht Deutschland so langsam auf und moechte bzw muss, sollte investieren…….interessant wie intelligent dieses System ist.
Man bringt Leuten bei, wenn man spart ist man erfolgreich und klug. Usa und Japan haben einfach kein Plan, wir muessen sparen und duerfen nichts riskieren und die Sonne erledigt fuer uns den Rest…..

Und ja Pisa Studie sagt ueber uns etwas aus, aber ja….man sollte von dieser Studie nichts halten.
Schweigsame dumme Konsumenten die man richtig erzieht braucht das Land.

Mfg

Lad
2 Monate zuvor

Von Banken will ich wegen Dividenden für immer behalten: Wells Fargo, BNP Paribas, HSBC Holdings, Bank of Nova Scotia, Bank of America. Von anderen Sektoren will ich ewig halten: AT&T, Cisco Systems, Johnson & Johnson, Kraft Heinz, Pfizer, Procter & Gamble, RTX, Walgreens Boots Alliance, British American Tobacco, Shell, Tesco, Allianz, BASF, BMW, Deutsche Telekom, Munich Re, Siemens, AB InBev, Iberdrola, Sanofi, Enbridge, Mitsubishi Corp., Takeda Pharmaceutical, BHP Group, Fortescue Metals.
Ich kaufe nur Aktien mit KBV < 3, KUV < 3, Dividendenrendite > 3 %. Klar, CSCO, JNJ, PG, BHP sind schon zu teuer, aber ich will zukaufen nur noch meine 7 neuen Aktien: Fortescue, Mitsubishi Corp., Takeda Pharma., Enbridge, BNP Paribas, Walgreens, Scotiabank.
Aber vermutlich muss ich im Sommer 2024 eine kleine Wohnung in Augsburg kaufen und dann werden mir von jeder Aktie nur wenige Stücke bleiben. Mit 70 Jahren ist schon Zeit, dass man eine eigene Wohnung in Augsburg hat, denn die schöne Stadt Kaufbeuren ist zu klein.

Lad
2 Monate zuvor

Günstige Aktien + Value Investing: Dividende > 5 %, KBV < 3, KUV < 3: Allianz, BASF, BMW, Mercedes Benz, Volkswagen,, Bank of Nova Scotia, Enbridge, Manulife Financial, Suncor Energy,, Japan Tobacco,, British American Tobacco, HSBC, Legal & General, NatWest, Vodafone,, AXA, BNP Paribas, Credit Agricole, Eni SpA, Orange SA, Stellantis NV, TotalEnergies,, Fortescue, Rio Tinto,, AT&T, Enterprise Products Partners, Walgreens Boots Alliance.
Aktien mit Potential zu steigen 2024: Allstate Corp, BASF SE , Dow Inc, FedEx Corp, Intel Corp, MetLife Inc, Pfizer Inc, Travelers Companies, Walt Disney Co. 
Überbewertete Aktien, die im Crash 2021-2027 tief fallen können: Adobe, Airbnb, Apple, Coca Cola, Hermes int., Intuit, Intuitive Surgical, Mastercard, Microsoft, Moody’s, Novo Nordisk, Nvidia, ServiceNow, Snowflake, Tesla, Visa. 

Ecckehard
2 Monate zuvor
Reply to  Lad

Günstige Aktie + Value investing? BAT mit Wertberichtigung von 30 Mrd .

Thomas
2 Monate zuvor
Reply to  Ecckehard

BAT ist im Eimer, mMn.

2 Monate zuvor
Reply to  Lad

Die deutschen Autobauer würde ich ehrlich gesagt in absehbarer Zeit nicht kaufen, da es an diversen Stellen massive Probleme gibt. BASF ist nicht ohne Risiko, aber durchaus eine Überlegung wert. Allianz ist keine schlechte Wahl.
Bank of Nova Scotia habe ich auch im Depot – hoffentlich solide. Bei Banken weiß man ja nie…

Deine überbewerteten Aktien kann ich nur bedingt nachvolziehen. Hier hätte ich alle Big Tech erwartet. Cola jedenfalls nicht.

Thorsten
2 Monate zuvor

Merck ist abgerutscht

https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Merck-mit-groesstem-Kursverlust-seit-14-Jahren-article24581346.html

Pharma ist sehr volatil und gleicht einer Wette im Roulette. Wenn mehrfach hintereinander Fehlschläge bei den neuen Medikamenten auftreten reagiert die Börse verschnupft. Für manche eine Gelegenheit zuzugreifen.

Ghost
2 Monate zuvor

Das hat man hier auch von shell erzaehlt vor Jahren…..shell tod usw…

Bat hat Schwierigkeiten und ja……wie so viele Unternehmen……und bat wird zurueck kommen wie auch viele andere Unternehmen. Bat verkauft gutes Zeug von dem so einige suechtig werden und das wird sich nie aendern. Egal ob Tabak oder elektro zig.

Mfg

Tom
2 Monate zuvor

Interessanter Artikel Tim.
Bei Banken habe ich zuletzt auch aufgestockt.

Grüße auch an Nikos.

Markus1
2 Monate zuvor

Bin auch in den Banken investiert, nur USA Banken: Wells Fargo; BoA, Goldmann S.; JP M Citigroup

Als Stabilität nehmen meinen Wachstumswerten: Super Micro, Broadcom, NVIDIA…..(Gruesse an Nikos)

Susanne
1 Monat zuvor

Wells Fargo und BoA bin ich auch rein. Guter Hinweis.

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