Wie du mit einem Aktien-Investment steinreich werden kannst


New York, 9. November 2018

Du entdeckst eine Aktie und wirst steinreich. Es geht. Aber es ist unwahrscheinlich.


Wer auf dem Höhepunkt der Finanzkrise 2008 zugegriffen hat, hätte einige Tausend-Prozenter erwischen können. Von den 337 Aktien, die noch heute im S&P-500-Index gelistet sind, haben immerhin 38 Aktien um 1.000% und mehr zugelegt. Um fast 40 Prozent jährlich legte im Schnitt Fifth Third Bancorp zu. Akkumuliert waren es in den 10 Jahren 2.350% Plus für die Bank. Das ist nicht von schlechten Eltern. Und schau dir die anderen Selbstläufer an. Es ist beeindruckend, wer alles um 1.000% zugelegt hat.

Statistik von „The Irrelevant Investor“ ala Michael Batnick.

Übrigens hab ich den Chairman von dem Überflieger, Fifth Third Bancorp, vor 8 Jahren mehrmals gesprochen und interviewt. Schon damals fragte ich Bill Isaac, warum er als Verwaltungsratspräsident der Bank noch weitere Aktien kauft. Wäre ich ihm damals nur gefolgt.

Aber zum Glück bin ich bei Netflix frühzeitig rein und hab aus einem Einsatz von 5.100 Euro eine Viertel Million Dollar gemacht. Man kann nicht alles haben. Du musst auch viele Frösche küssen, um auf einen Aktien-Prinzen wie Amazon oder Netflix zu stoßen. Die meisten Anleger würden sich eine Glaskugel wünschen. Klaro. Es gehört Glück dazu. Im Endeffekt gehört nur ein Selbstläufer ins Depot. Die anderen Aktien brauchen sich dann gar nicht anstrengen oder können pleite gehen.

Es ist unglaublich demütig und inspirierend zugleich, wenn du merkst, dass eine einzige Investition dein Leben komplett verändern kann.

Im Jahr 1980 hatte Stewart Horejsi Zweifel, dass sein Geschäft überleben würde. Sein Schweißtechnik-Unternehmen, Brown Welding Supply LLC, war seit 50 Jahren im Geschäft, verlor jedoch langsam Marktanteile an die Konkurrenz.

Horejsi las in John Trains „Money Masters of Our Time“ über Berkshire Hathaway. Er war frustriert über die Wachstumsaussichten seiner Metallfirma, also nahm er etwas Geld und kaufte 40 Aktien von Berkshire Hathaway für 265 Dollar. Zwei Wochen später kaufte er 60 Aktien für 295 Dollar. Einen Monat später kaufte er 200 Aktien zum Kurs von 330 Dollar.

Er besuchte die jährlichen Aktionärstreffen in Omaha, als weniger als ein Dutzend Anleger anwesend waren. Er brachte seine Freunde dazu, hinzugehen, weil er befürchtete, das Unternehmen würde keine Hauptversammlung mehr machen, weil die Besucherzahl so gering war.

Seine 4.300 Anteile der Klasse A sind jetzt 1,4 Milliarden Dollar wert. Er steht auf der Reichstenliste von Forbes. Er kümmert sich vor allem um wohltätige Zwecke. Obwohl er eine Villa am Strand in Barbados hat, ist er nach eigenen Angaben bodenständig geblieben.

Vor 50 Jahren traf der Geschäftsmann Sandy Gottesman Warren Buffett in New York. Er wollte mit Buffett ins Geschäft kommen, Gottesman hatte ein Kaufhaus. Doch kam kein Deal zustande. Aber Gottesman merkte im Gespräch schnell, dass Buffett eine besondere Gabe hat. Er vermutete, dass er geniale Züge haben musste. Also kaufte er fleißig Berkshire-Aktien. Gottesman wurde Milliardär. Er sitzt heute im Aufsichtsrat und ist einer der größten Berkshire-Aktionäre neben Buffett.

Warren Buffett: Vor gut 50 Jahren investierte der Geschäftsmann David Gottesman in Berkshire. Er wurde steinreich. Er hatte das Glück, Buffett damals kennenzulernen. Sie wurden Freunde.

Ich hab mit Gottesman schon in New York gesprochen, es ist eine faszinierende Story. Wenn Gottesman einen Analysten für seine Vermögensverwaltung einstellt, fragt er ihn nur eine Frage: „Welche Investments besitzen Sie und warum?“ Das erklärt alles. Der Rest sei blabla.

Du brauchst eine gute Aktie und viel Geduld. Fertig. Der Zinseszins erledigt den Rest.

1999 traf der legendäre Fondsmanager Bill Miller im Santa Fe Institute auf einige Führungskräfte von Amazon. Das Institut ist eine Denkfabrik und Miller war Teil dessen. Er sprach stundenlang mit Führungskräften von Amazon. Beim Verlassen des Treffens sagte ein Amazon-Manager: „Wir haben unglaubliche Skaleneffekte, die sich eines Tages zeigen werden.“

Miller begann im September 1999 mit dem Kauf von Amazon, als der Kurs bei 80 Dollar lag. Nachdem die Dotcom-Blase platzte, brach die Aktie ein. Miller verkaufte nicht. Er kaufte mehr zu 20, 10 und 7 Dollar. Es waren 15% seines Fonds. Jeder sagte, er sei verrückt. Er hat den Mut wie kaum ein anderer gegen die Strömung zu schwimmen.

Niemand hörte auf Miller. Wir wissen, was passierte. Amazon ist eine der besten Aktien. Im Tief stand sie unter 6 Dollar 2001. Sie erreichte in der Spitze schon 2.000 Dollar. Miller hält immer noch Aktien, die er 2001 erworben hat. Ich hab mit Miller schon ein paar mal gesprochen. Er kann reden wie ein Wasserfall. Er hat die Gabe, günstige Wachstumsstorys zu entdecken, wenn sie keiner haben will.

Die Geschichte von Masayoshi Son, dem Gründer von Softbank, ist der Hammer. Masayoshi Son soll die erfolgreichste Investition in der Geschichte der Menschheit gemacht haben. Seine Investition von 20 Millionen Dollar in Alibaba im Jahr 1999 hat jetzt einen Wert von 120 Milliarden Dollar. Es entspricht dem 6500-fachen. Was für eine Monster-Rendite!

Diese eine Investition hat ihn vor vielen fehlgeschlagenen Deals gerettet. Tatsächlich ist die Position von Alibaba heute mehr wert als die gesamte Marktkapitalisierung von Softbank.

Der Ex-Chef des südafrikanisches Telekomdienstleisters, Koos Bekker, machte 2001 den Deals eines Lebens. Er investierte 32 Millionen Dollar in eine damals kaum bekannte chinesische Technologiefirma namens Tencent. Heute ist das 33%-Aktienpaket 100 Milliarden Dollar wert. Tencent ist zum Superstar an der Börse geworden, allerdings korrigierte die Aktie zuletzt stark. Sie wird aber bestimmt wieder Fahrt aufnehmen.

1915 wurde Naspers gegründet. Damals als „Nationale Pers“, anders ausgedrückt als Nationale Presse. Später expandierte das Zeitungshaus in neue Medien, Pay TV (heute mit 12 Millionen Abonnenten). Ex-Chef Bekker wagte vor 17 Jahren etliche Investitionen in Technologie-Startups, was in dem Glücksgriff mit Tencent endete. Immer wieder fädelte die Führungsetage neue Investments ein. Beispiele: Die russische Mail.Ru Group oder die indische Reiseagentur MakeMyTrip. Doch der große Durchbruch blieb danach aus. Aber wie gesagt: Ein Glücksgriff reicht ein Leben lang.

Hier ist übrigens ein gutes Video-Interview mit Ex-Hedgefondsmanager Whitney Tilson. Er ist ein cooler Value Investor. Er entdeckte Netflix frühzeitig. Netflix hat er aber zu früh verkauft und andere Short-Manöver gingen daneben. Er ist ein Sport-Fan. Er fährt in New York überall mit dem Rad hin. Selbst im Anzug. Er geht oft im Central Park joggen. Außerdem ist er ein begeisterter Wanderer und Bergsteiger. Er hat ein faszinierendes Wissen. Ich hab ihn schon Zuhause besucht, wir haben ewig geplaudert.

Klar gibt es Tausende von anderen Geschichten, bei denen das Geld komplett verloren wurde. Weil es so schwer ist, den goldenen Treffer zu landen, ist es weise auf Indexprodukte/ETFs zu setzen. Ich hab in New York schon viele Milliardäre interviewt. Ich leb in einer Filterblase. Kaum jemand möchte über einen Pennystock-Trader etwas wissen, der alles verloren hat. Es lohnt sich eher auf die Karriere zu fokussieren und Gas zu geben. Außerdem solltest du auf eine hohe Sparquote achten. Mehr ist nicht zu tun. Das Geld gibst du dann per Sparplan in ETFs. Fertig.

Im Idealfall bist du schuldenfrei. Dein Girokonto ist nicht im Minus. Du hast keine Kreditkartenschulden. Du hast keine anderen Kredite. Du baust ein Aktien/ETF-Depot auf.

Du bist motiviert. Du kochst. Machst Sport. Du lässt die anderen in den Schuldenkreislauf gehen. Du hältst dich aber fern von dem Mist.

Die meisten Menschen betrachten ihren Job und ihre Lebenssituation wie ein Gefängnis, aus dem sie fliehen müssen. Weil sie so denken, sind sie nur am konsumieren. Sie sind mental leer, der Konsum steht für sie über alles. Sie denken sich, sie können Zufriedenheit per Konsumgut (Auto, Haus, Luxus, Mode, Schmuck…) kaufen.

Wenn es dir finanziell nicht gut geht, geh kleine Schritte. Nehm einen Nebenjob an. Ich erhalte oft Zuschriften von Menschen, die es geschafft haben, dem Schulden-Konsum-Wahnsinn zu entkommen. Das ist wirklich beeindruckend zu lesen. Einer schreibt mir regelmässig. Er ist schuldenfrei und hat seine komplette Job-Situation zum Positiven gewendet. Dank meines Blogs. Das ist doch toll.

Auf einmal hat er zusätzliches Geld. Er ist viel zufriedner. Er wird mitgerissen von seiner eigenen Zuversicht. Er arbeitet mehr. Er hält durch. Er steckt sich Ziele, was er früher nie getan hat. Er hat Träume. Visionen. Er ist der Hölle (Schulden, Konsum, Depression, keine Ziele) entkommen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Wie du mit einem Aktien-Investment steinreich werden kannst

  1. Florian HFlorian H

    Super Beitrag mal wieder Tim.

    Meine besten Werte im Depot sind: Amazon, Nike, Starbucks, SAP, Berkshire, Telekom und Apple.

  2. RalfRutke

    Ich pulvere wie empfohlen erst Mal nur in ETFs, solange bis meine Sparquote hoch genug ist.

    Dann werde ich mich immer mehr mit Einzelaktien beschäftigen. Bis dahin wird aber noch etwas Dividende auf mein Konto fließen (Wasser den Fluss hinunter fliesen).

    Ich bin gespannt ob ich auch irgendwann Mal so einen glucksgrGlü machen werde 🙂

  3. ThomasH

    Ja, es gehört schon einiges an Glück dazu, so eine Aktie rechtzeitig zu erwischen und auch zu halten.

    Ich habe seit 2005 die Fuchs Petrolub, bisher 1000% ohne Dividenden, aber das war auch reines Glück.

    Erzwingen kann man das nicht, deswegen kaufe ich seit einigen Jahren keine Einzelaktien mehr, sondern nur noch ETFs. Die Aktien, die ich noch habe, werde ich aber auf unbestimmte Zeit behalten. Da sind auch tlw. super Performer dabei, wie Church&Dwight, Stryker, Aptar. Aber auch gute Dividendenzahler wie BASF, Realty inc., Omega Healthcare. Die müssen dann Kursmäßig gar nicht durch die Decke gehen. Schöne Dividenden sind gut für die Psyche..

    Gruß ThomasH

  4. ThorstenThorsten

    Berkshire ist ja fast ein bisschen wie ein etwas aktiverer ETF…viel Buy and Hold und dann eine Prise Deals, insb in Krisen, dazu 😉

    Soll die Leistung von Buffet nicht schmälern – er hat eine Strategie und die zieht er durch, geht (fast) immer irgendwann auf!

  5. Gainde113

    Berkshire ist eigentlich ein Fond. Hat Aktien, Bonds und Cash drin. Zudem betreibt Buffet Market Timing bzw. kauft nur günstig ein. Deswegen sitzt er zurzeit auf einem Haufen Geld und kauft nur eigene Aktien zurück.

  6. Daggg05

    Hallo Tim, ich handhabe das ja eigentlich so, dass ich 10% des Vermögens langfristig im Vanguard S&P 500 ETF halte und alles was darüberhinaus geht, wird dann in Einzelaktien oder auch Kryptowährungen angelegt. Damit fahre ich gut und bin eigentlich super zufrieden. Das einzige was mir den Kopf zerbricht, ist die Tatsache, dass ich nur in den amerikanischen Markt auf Anraten Buffets investiere und den Rest der Welt somit vernachlässige. Würdest du mir eher eine 70/30 Kombi aus World/EM empfehlen oder doch lieber simpel und supergünstig beim bewährten S&P500 bleiben?! Warum ich frage, ist einfach die Tatsache, dass auch so Länder wie China immer wichtiger und mächtiger werden, sodass eventuell auf die nächsten 40 Jahre (bin noch jung) der amerikanische Markt stagnieren könnte und ich die Chancen des asiatischen Raumes verpassen würde. Ich bin ebenso nicht auf der Suche nach der besten Rendite, mache mir aber doch Sorgen ob es mit Amerika so weitergehen wird..

  7. elduderino

    Hmm, halte den Artikel für recht sinnlos. Eine Fürsprache für Stock-Pickung und Market-Timing anhand von wenigen Erfolgsstories!? Am Ende dann doch die Empfehlung, ETFs zu kaufen.
    Du hattest Glück, weil Du durch Netflix riesen Gewinn gemacht hast, kannst Du nun ausschlafen und bei Starbucks jeden Tag einen Blogeintrag schreiben. Ich gönne es Dir wirklich, aber halte es für gefährlich, den Leuten hier Stockpicking-Erfolgsstories um die Ohren zu hauen. Bei den meisten ist es einfach nur Glück, aber die halten sich dann für Buffet-Remastered…

  8. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Florian H

    Danke. Klingt gut, was du hast.

    @ ThomasH

    1.000% ist super.

    @ Daggg05

    Kannst ja noch einen Emerging Markets ETF dazu tun.

    @ elduderino

    Zum Glück hab ich neben Netflix noch andere Tausendprozenter. Aber wie gesagt: Die sicherste Methode zum Wohlstand ist ein ETF.

  9. kripofrankfurt

    @ Daggg05

    Da du ja bereits den S&P 500 besitzt wäre für dich die optimale Kombination (nach BIP):

    30% (Nord)Amerika (S&P500)

    30% Europa

    30% Emerging Markets

    10%  Asien/Pazifik

    Verkäufe sind immer schlecht. Wenn du doch verkaufen willst dann würde ich immer zum Vanguard All World ETF (IE00B3RBWM25) raten. (90 World / 10 EM). Voll replizierend, riesiges Fondsvolumen, günstig mit 0,25% TER, ausschüttend (momentan ca 2% pro Jahr/ vierteljährlich) und kein rebalancing nötig. Es gibt momentan eigentlich keine Alternative im ETF-Bereich. Monatlicher Sparplan für die nächsten Jahrzehnte und das wars.

  10. Christian

    1.000%-Chart seit 2009:

    Ich hatte 2006 Apple und Adobe. Mein Vater hat immer gesagt (da wohnte ich ja noch zuhause), wenn ich von einem Unternehmen wirklich überzeugt bin, soll ich die Werte ewig halten. Überzeugt war ich, aber natürlich nicht geduldig. Hab beide verkauft. Adobe war sogar ein geschenkt meiner Eltern, das wäre eine Rendite gewesen…

    Jammern hilft nichts, aus Fehlern lernt man!

  11. Bruno

    @elduderino

    Den Tüchtigen hilft das Glück 🙂

    Natürlich hatte Buffett, Gates, Bezos etc. Glück, aber Glück ist kein Zufall. Niemand weiss, welche Aktien in Zukunft ein 1000% er wird, aber je besser man analysiert und je breiter man diversifiziert, und je länger der Zeithorizont ist und natürlich auch je mehr man kauft nach einer Baisse/Crash, umso höher steigt die Wahrscheinlichkeit. ABER es braucht diese 1000%er Raketen gar nicht, auch mit risikoarmen Aktien oder ETFs kann man frei werden.

    Das Problem wo ich bei den meisten Privatanlegern sehe (und das ist schon mal ein kleiner Teil der Bevölkerung da die meisten gar nicht investieren), sie verkaufen ihre Aktien (die Gefahr ist dort weitaus grösser als bei einem ETF) einfach viel zu früh, wenn ein Aktie 30,40,50% gestiegen ist dann nehmen sie den Gewinn, aus Angst sie könnte ja wieder fallen. Darum haben relativ wenige Investoren solche Ausläufer. Und dies und andere Umstände haben wenig mit Glück zu tun.

  12. Bruno

    @Thorsten genau, das wird immer wieder funktionieren, wenn der CEO von Barrick verkündet, 20m unter dem Garten von Thorsten hätte es grosse Goldvorräte mit richtig fetten Nuggets im Wert von mind. 500 Mio. könntest Du das Grundstück sofort für zig Millionen verkaufen, auch wenn später niemand etwas findet (oder vielleicht doch?! 😉 )

  13. Slazenger

    @Thorsten

    Mr. Dausend, Bernd Förtsch, ich erinnere mich sehr gut, es war glaube ich Morphosys worum es damals ging!

     

    Nice Weekend

  14. ZaVodou

    Für Außenstehende sieht das immer so aus, als ob da jemand einfach nur Glück bei seiner Aktienauswahlt hatte. Ich denke nicht, dass Tim einfach nur Glück hatte.

    Tims Job war es als Journalist über Aktien zu schreiben. Er hat Fondsmanager und Vorstände interviewt. Er saß direkt an der Quelle. Außerdem liest er viel über Aktien.

    Er war einfach klug genug einige der Empfehlungen und Dinge, die er gelesen hat in die Tat umzusetzen. Gleichzeitig war er geduldig genug zu warten, bis sich die Kurse entsprechend entwickelt haben.
    Das Glück war mal wieder mit dem Tüchtigen und Ergebnis jahrelanger Auseinandersetzung mit dem Thema Aktien.

  15. Chris

    Super Artikel!! Die community und der Blog sowie meine Erfahrungen mit der Börse motivieren mich sehr. Super Story heute!

    Meine Schwiegereltern kommen heute zum Café, ich habe ihnen von meiner Strategie erzählt aber sie haben nur gesagt das ich mich nicht umbringen soll, da sie nur leute kennen die damit ihr ganzes eingesetztes erspartes verloren hätten.. Ich werde wohl nicht mehr so oft darüber reden, die meisten Leute zeigen unverständnis und sehen es gleich mit Glücksspiel… Schade eigentlich. Wenigstens meine Mutter spart nun ebenfalls in etf und berkshire.

    Mfg

  16. Claus

    @ Thorsten

    … hierzu fällt mir nur Bernd Förtsch mit seiner Kursziel-Prognose im Jahr 2000 für Morphosys ein…

    Hier meine Prognosen, ganz ohne Glaskugel…
    Dow Jones: 100.000
    Dax 50.000
    Dauer: Mindestens 20 Jahre

    Depot-Verdoppelungen durchschnittlich alle 10 Jahre.
    Voraussetzung: Keine Zockerwerte, wenig Umschichtungen, faire Bewertungen beim Kauf. Solide ETFs, Einzelwerte oder Mix. Gute Branchen- und Währungsmischung, wobei die Branchenmischung Vorrang hat. Im Zweifel: Nichts tun!

    Auf gutes Gelingen!

  17. Thorsten

    @Chris

    das erinnert mich an eine Frage meiner Schwiegermutter, ob ich denn viel Geld verloren hätte mir den Aktien. Ich habe nicht verstanden, was sie meinte. Ich habe dann gesagt,dass ich gar nichts verloren hätte. Als der Hype begann habe ich verkauft. Die „Dausend“ vom Förtsch hätten jeden rationalen Menschen aus den NM Aktien treiben müssen. Die Leute haben zu der Zeit im Büro gesessen und diese meist wertlosen Unternehmen über Optionsscheine gehebelt. Der ein oder andere hat dabei zuerst sein Haus und dann seine Frau verloren. Das kann man nur noch mit den Aktienspekulationen in den USA bis 1929 vergleichen. Spielsucht gibt es in allen Märkten.

    @Claus : der wars, Bingo.

    Und um das klarzustellen , die Tausender von Tim haben Substanz. Heute hat das irrationale Hypen weniger Chancen.

  18. Sparta

    Die Finanzkrise war einer der größeren/größten Crash`s in der Börsengeschichte…

    Wenn jetzt von 337 Aktien im heutigem S&P 500 ganze 38 eine ver-10fachung seitdem hatten… also grob 10 % Trefferquote mal grob 67 % (der noch Mitglieder vom S&P 500)…

    Wäre es nach meiner Milchmädchenrechnung eine Wahrscheinlichkeit von ca. 7 %… jeder 14. Aktie in einem Einzel-Aktien-Depot müsste grob ein 1000%er (für diesen willkürlich gewählten Zeitraum!) sein, wenn man ca. wie der S&P 500 seit dem Tiefpunkt dies betrachten möchte & überwiegend in US-Werte investiert hatte.

    Jetzt ist es aber nach wie vor eine Milchmädchenrechnung, denn davor ist der S&P 500 um ca. 55 % in den Keller gerauscht und wo die Bodenbildung war… kann man immer sehr klar und offensichtlich im nachhinein erklären. Zudem… wer investiert alles am Tiefpunkt und nicht kontinuierlich???

    Damals hatte man Panik, dass es so schlimm wird wie 1929 oder dass das Finanzsystem zusammenbricht. Mutti hat sich dazu genötigt gefühlt, im TV eine mündliche (nicht tatsächlich im Ernstfall greifende!) Garantie für die Banken geben  zu müssen.

    Klar ist es möglich 1000%er zu erwischen. Die meisten Privatanleger werden aber „nur“ ca. 1-4 k in einen wahrscheinlichen „Krisenfall“ stecken und auch eine Menge davon wird nicht solange warten können.

    Hatte selbst United Internet für 6 € im Depot und Starbucks für ca. 5 $ und BB-Biotech in der Subprime als Wunschkandidaten im engeren Kreis…

    Über längere Zeiträume und einigen Einzeltiteln steigt die Wahrscheinlichkeit 1000% er zu erwischen. Allerdings stehen den 1000%ern überproportional viele miese Aktien dagegen.

    Steinreich… naja, ein paar 100 k mehr ist nur wohlhabend… „Steinreich“ würde ich anders definieren.

  19. Sparta

    @Claus

    Ja, ja, Mr. Dausend… 😉

    Bei der Zeit gibt es nen Artikel über ihn und andere damalige Gurus…

  20. ZaVodou

    Was dem einen sein Bernd Förtsch war dem anderen sein Fred Hager.

    War ’ne irre Zeit. Kursgewinne von ganzen Netto-Monatsgehälter an einem Tag. Die aktuellen Kurse hatte ich mir damals noch über Teletext besorgt.

    3-SAT-Börse und Der Aktionär waren Pflicht. Und Kostolany warnte uns alle. Ja, man muss lernen, auf wen man hören sollte und auf wen nicht.

  21. Daggg05

    Ich sehe einige der Kommentatoren gönnen dem Tim seine Netflix-Gewinne nicht, für mich ist Tim einer der klügsten Köpfe und nach seiner Strategie kann man ebenso steinreich sein. Die meisten reden so groß, aber das einzige Kapital, das sie haben, ist die noch nicht abbezahlte Immobilie.

    Mein Vorschlag für alle (so mach ich das bei meinen Einzelaktien): bei einer Verdopplung der Aktie wird diese zur Hälfte verkauft und das Geld wird dann in eine andere aussichtsreiche Aktie angelegt, so kann man sein Risiko auch streuen und vermeidet Klumpen im Depot.

  22. Mr. Pino Cavallo

    @ Tim

    Da du ja, wie du selbst sagst, extremes Buy and Hold machst, frage ich mich, welches Ziel du mit Investitionen in Aktien wie Netflix und anderen Technologie-Werten verfolgst, die ja bekanntermaßen nichts ausschütten. Rechnest du damit, dass sie irgendwann Dividenden abwerfen oder erfreust du dich einfach an den stillen Reserven (Buchgewinne) deiner Aktien, die du im Fall der Fälle jederzeit versilbern könntest?

    Dass du mit einer Investition von 5000€ eine Viertelmillion gemacht hast, ist der blanke Wahnsinn. Respekt!

  23. ghost

    🙂

     

    guter Beitrag.

     

    Es ist immer das gleiche Gelabere….wenn Leute das Risiko eingehen und sich trauen in Aktien zu investieren…..und nach Jahren die Aktien extrem nach oben gehen……labbbbern manche immer das Gleiche……das ist Glueck…..das ist nur Glueck und hat nix mit Können zu tun…..warum er und nicht ich…….warum hat er so ein Glück…..

     

    Das hat nix mit dem Glück des anderen zu tun……das hat etwas damit zu tun dass sich der andere getraut hatte…damals vor Jahren…..und der der labberte damals schon wird auch in zehn Jahren schwätzen…..ja das war nur Glück usw……

     

    Das Können darin liegt….aber zu investieren in irgendwelche Werte, dann Ruhe  zu bewahren und nicht zu verkaufen und das wichtigste …..nicht auf die anderen zu hören……das ist mehr Können als man irgendwo lernen kann…..das können nur die wenigsten…..die meisten können dumm schwätzen und ihr Geld zu verspielen.

     

    Dieser Beitrag……ist ein Pro Aktien Pro Etf und Pro Tims Blog 😉

     

    mfg

     

    schoenes Wochenende 😉

  24. Wohnung mit Domblick

    Jetzt weiß ich aber immer noch nicht wie ich mit einem Aktieninvestment steinreich werden kann. Nur wie Andere Glück und/oder Wissen hatten, um einen Treffer zu landen. Ist das nicht Zockerei?

    Ich weiß nur, dass wenn ich brav meine ETF-Sparpläne weiter bediene, dass irgendwann die Kehrtwende in meinem Depot kommt und die Werte Buchgewinne abwerfen. Bis jetzt tun sie es nicht.

    Bei P2P war ich zu gierig und hab den Depotanteil zu hoch angesetzt. Den reduziere ich jetzt zum Jahresende und leg das Geld in die Kriegskasse. Immerhin gab es hier Rendite.

    Ich gönne Tim seine Netflix Aktien von Herzen, obwohl ich ’nur eine noch nicht ganz abbezahlte Immobilie‘ habe! In ein paar Monaten bin ich so weit, dann kann ich von 1/3 meines Nettoeinkommens leben und auch großmäulig daherreden 😉 Nein, lieber groß sparen und anlegen!

  25. Gainde

    Erinnert mich stark an „Survivorship Bias“. Bei diesen Leuten muss man immer das gesamte Depot anschauen. Bei einer Kursrakete auf fünfzehn Flaschen schaut die Gesamtrendite gleich etwas anders aus. Ewiges Buy & Hold macht ja auch nur bei einem ETF sinn. Man vergleicht mal über Jahrzehnte die weltweit wertvollsten Unternehmen und kommt zum Erkenntnis: Sie wechseln ständig (bsp. WorldCom, GE).

  26. Bruno

    @Wohnung mit Domblick

    Wer brav ETF-Sparpläne bedient hat bestimmt auch ein paar 1000%er dabei, die Wahrscheinlichkeit ist nirgendwo grösser. Natürlich mag das ironisch klingen, aber es gibt eben eine Verbindung zwischen Risiko und Chancen, wenn man Stockpicking macht, muss man deutlich mehr Zeit investieren in die Analyse, sonst fällt die Wahrscheinlichkeit besser als ein ETF zu sein. Und wer 100 Aktien hält dessen Wahrscheinlichkeit ist natürlich grösser solche Treffer zu landen als jemand der nur 5 hält. Natürlich wollen wir alle dasselbe, alles Geld auf 1 Aktie die dann 2000% steigt, aber das ist leider nicht möglich resp. dieses Risiko würde ich nie eingehen und auch nie jemandem empfehlen, denn wer die Chance auf 1000% hat, hat auch das Risiko eines Totalverlustes.

    Beispiel GE, jetzt bei $8, vielleicht fällt sie noch auf $4, dann ist von Totalverlust bis Restrukturierung und in 10 Jahren wieder auf $40 (und somit 1000%) alles möglich.

    Null-Risiko gibt es nicht (mehr), und auch wenn, damit würde wohl niemand finanziell frei werden. Das gehört dazu. Das Risiko das Geld auf einem Sparkonto zu lagern ist aber deutlich grösser resp. es ist schon fast garantiert, dass dieses Geld langfristig wertlos zerfällt (real nicht nominell, vielleicht sogar beides).

  27. sammy

    @gainde

    So siehts aus!

    In der Finanzkrise 2008 war es nicht schwer Geld zu verdienen. Fast egal welche Aktie man gekauft hat, sie haben sich alle extrem gut entwickelt. Es ist keine Kunst. Der Artikel könnte auch lauten: Warte eine große (Finanz/Liquiditäts) Krise ab und investiere.

    Alles andere Stock picking ist Glücksspiel und kann auf Dauer zum Bankrott führen. Einzig sinnvoll sind ETFS, da breit diversifiziert.

    Tim würde heute, müsste er nochmal anfangen, auch nur noch in ETFs investieren, da bin ich mir sicher!

    @ Tim

    Mich würde mal interessieren wie groß dein Einstandskapital ist, sprich wieviel reales Geld du investiert hast als du die eine Million erreicht hast? Das wäre äußerst interessant,  denn bei mehreren 1000%tern hast du real wohl nicht allzuviel gehabt.

    Grüße

  28. Bruno

    „In der Finanzkrise 2008 war es nicht schwer Geld zu verdienen.“

    Sehe ich anders, die Kunst war da nicht eine günstig bewertete Aktie zu finden, die Kunst war, bei Weltuntergangsstimmung (Ende Kapitalismus etc.) den Mut zu finden, zu investieren. Niemand wollte da Aktien kaufen, bis auf einige Wenige, die dann entsprechend belohnt wurden.

  29. Thorsten

    @Wohnung mit Domblick

    Nur Geduld. Die Einzahlungen, die Du bei geringeren Buchwerten tätigst, sind wie das Spannen einer Armbrust. Wenn die Kurse dann wieder steigen hebeln die günstig gekauften Anteile den Buchwert unglaublich. Das kann innerhalb weniger Wochen passieren, das kann Jahre dauern, aber alle Wahrscheinlichkeit holst Du um so mehr auf je länger die Kurse am Boden zerredet werden. Deshalb freuen sich manche Jäger und Sammler sogar wenns mal kracht.

    Ich glaube, dass ein Teil der Aktionäre Gefahr läuft an fehlender Geduld scheitert. Kostolany hat gesagt Schlaftabletten nehmen und dann irgendwann wieder schauen. Ich zahle seit Jahresanfang etwas zu und es geht seitwärts oder bergab mit dem Buchwert. Aber das ist ein Deja-vu, wenn auch wenig erfreulich. Wir haben uns an ständig steigende Kurse gewöhnt und müssen uns auch mal seitwärts oder abwärts anschauen ohne zu paniken.

     

  30. Nico Meier

    Hallo Tim gute Geschichte danke.

    Hab mich gerade 3 Stunden bei bestem Wetter im Garten ausgepowert. Unter anderem Efeuentfernen echt ne anstrengende Geschichte mit den tiefen Wurzeln.

    Neben des freistehenden Einfamilirnhauses mit Garten habe ich ein Depo bestehend aus 60% ETF (Vanguard all world und Vanguard EM) und die restlichen 40% Einzelaktien. Ich mag Einzelaktien weil ich sie interessanter finde als ETFs. Ich finde spannend wie Firmen in der Presse schlechtgeredet werden die Aktie sinkt massiv man schaut sich die Zahlen an und sieht ein Juwel. Man kauft zu einem guten Kurs und wartet ab bis die Presse nicht mehr negativ berichtet und schon sieht man den Kurs steigen. Ich habe auch schon Einzelaktien gekauft die nach dem Kauf weiter gefallen sind dann muss man ruhig bleiben und nachkaufen oder die Füsse stilhalten und Geduld haben.

    Man darf sich durch die Blrsenkurse nicht nervös machen lassen was interessieren mich die Kurse solange ich die Aktie behalten will?

  31. sammy

    Einzelaktien machen wenig Sinn. Das Risiko ist viel zu groß. Ein konzentriertes Portfolio kann, wenn alles gut geht, überdurchschnittlich steigen (Siehe tim schäfer) das ist allerdings mit enormem Risiko verbunden, denn die überproportionale Rendite kommt nur durch das überproportionale Risiko! Bei Tim war es auch nur durch die Finanzkrise möglich.

    Viele Leute malen es sich so schön aus von wegen immer weiter kaufen und sparen das wird schon. Leute das ging nur da wir eine massive Intervention der Notenbanken hatten die die Märkte am Leben erhielten!

    Mit steigenden Zinsen in den USA und Ende 2019 auch in Europa, fällt das Kartenhaus zusammen. Dann werden die Einzelaktiensparer massiv verlieren (auch tim)!

  32. Claus

    @ sammy

    „Stock picking ist Glücksspiel und kann auf Dauer zum Bankrott führen. Einzig sinnvoll sind ETFS, da breit diversifiziert.“

    Sorry, kann ich gar nicht bestätigen. Mein Depot, ausschließlich aus Einzelaktien bestehend, sagt das Gegenteil…

    LG

  33. sammy

    @claus

    Siehe mein Beitrag.

    Du bist ein enormes Risiko eingegangen, das kann gut gehen muss es aber nicht. Beim Abschwung wirst du im selben Maße an Buchwert verlieren wenn nicht noch mehr.

    Die Dividende ist auch nur ein Abschlag des Kurses also eine Illusion die einem in einer Krise oder roten Depot null bringt.

  34. Majon

    Guten Tag

    Ein sehr guter und lehrreiche Beitrag Tim.Lehrreich in diesem Artikel ist ,daß man seine sorgfältig ausgewählten Aktien einfach mal über einen längeren Zeitraum behält ,auch wenn es durch einige Rücksetzer wehtut wenn die Gesamtsumme des Portfolios zusammenschrumpft.
    In meinem Fall habe ich vor ca .13 Jahren in eine kleines australisches Pharmaunternehmen(Clinuvel Pharmaceuticals ) investiert, welches erfolgreich ein Medikament entwickelt hat was zur Linderung einer seltenen Erbkrankheit beiträgt. Mittlerweile habe ich durch den Anstieg dieses Wertes einen Buchgewinn von über 900%. Dieses Unternehmen steht auf wirtschaftlich gesunden Beinen ,es gab in diesem Jahr sogar eine Dividende und eine Zulassung des Medikamentes in den USA steht kurz bevor.
    Wollte mit meinem kleinen Beitrag nur mitteilen das es sich wirklich lohnt an langfristigen Aktienanstiegen teilzuhaben
    Vielen Dank Tim ,daß wir diese wunderbare Plattform zum Austausch von Informationen nutzen können

    https://www.onvista.de/aktien/CLINUVEL-PHARMACEUTICALS-LTD-Aktie-AU000000CUV3

  35. ghost

    ein kleines Depot sieht man bei dividendhawk

     

    und er kauf jetzt zehn jahre nachdem die Finanzkrise laengst vorbei ist……das Gerede ein Einzelaktien Depot ist sowas von gefährlich ……..ist sowas von wertvoll und intelligent wie ein Stein aufnem Feld…….

    es gibt 1000de Menschen ….wahrscheinlich noch mehr……die Einzelaktien seit x Jahren halten und….sie halten sie…..wo soll da die Gefahr sein……die einzige Gefahr ist….dass die neuen Aktienblogs auf den Zug aufspringen und iwas mitreden möchten …..und es gibt dann eben Menschen die es denen nachlabbern…..

     

    wenn ein Depot pro Aktie mit ca 2% aufgeteilt ist…..siehe mantra , dividendhawk was soll da gross passieren……

     

    ich sag das nur …weil es eben Menschen gibt…die vielleicht wirklich ihr Alter/Rente mit Aktien/Etfs absichern möchten.

     

    Einzelaktien klappen bei Tim, hawk, mantra…..und vielen vielen Leuten da draussen……

     

    Man muss/sollte von dem Ganzen nur etwas verstehen…..aber genauso ist das mit einem Etf….wenn man kein Plan hat…..sollte man viel lesen…….

     

    In dreissig Jahren..werden die gleichen wieder behaupten…..ja damals….2018 hätte es sich gelohnt in Enzelaktien zu investieren, jetzt aber nicht mehr….

     

    Genauso Dogs of the Dow(hoffe schreibe das richtig) …..gibts seit x Jahren schon….

     

     

    aber nun gut 😉

     

    irgendwie sucht man immer nach nem Grund warum es ja jetzt nicht mehr klappt……..

     

    wahrscheinlich…..halten sehr viele Leute hier im Blog auch Eunzelaktien und es funktioniert perfekt;)

    mfg

     

     

  36. Nico Meier

    @sammy

    Was in einer richtigen Krise passieren wird werden wir sehen. Viele hier behaupten wenn die Kriese da wäre würden sie stur weiterkaufen ohne Emotionen. In den letzten Wochen haben wir eine kleine Korrektur gesehen und schon hatten viele die Hose voll und ihre gesunkenen Aktien oder ETF in Panik verkauft.

    Mit Einzelaktien kann man verschiedene Ziele verfolgen ich kenne Leute die bewusst defensive Einzelaktien kaufen die auch in Krisen nicht so stark sinken wie der breite Markt oder man setzt auf Technologie oder einen anderen Sektor. Oder man sucht sich bewusst gefallene Engel und kauft nach dem Absturz wenn man an einen Turnaround glaubt.

  37. Claus

    @ sammy

    Welches „enorme Risiko“ soll ich eingegangen sein??

    Bisher läuft mein Depot in Schwächephasen sehr stabil (verliert weniger als der breite Markt) und gewinnt in Aufwärtsphsen überdurchschnittlich. Und das nicht erst seit kurzer Zeit.

    Ich bin sogar der Meinung, dass ein sinnvoll strukturiertes Depot mit gleichgewichteten Einzelaktien wesentlich risikoloser ist, als ein ETF. Natürlich muss man wissen, was man macht.

    Bei einem ETF auf einen breiten nach Marktkapitalisierung gewichteten Index hängt der Kurs nur von wenigen „gehypten“ Aktien ab (den überteuerten Publikumslieblingen), die Masse der enthaltenen Aktien spielt nur eine sehr untergeordnete Rolle. Geht es hier wirklich mal massiv abwärts, werden nur wenige die Ruhe bewahren und nicht verkaufen. Viele (die meisten?) können sich gar keine Kursverluste von 50, 60, 70% vorstellen. Hier bleibt kaum einer ruhig…

    Auch dieses Jahr steht mein Depot (Stand Freitag 9.11.) nur 2k vom ATH. Plus seit Jahresanfang zwar nur 5,3%, aber das ist nicht so übel in diesem Jahr. Viele wären wahrscheinlich froh…

    Über die Dividenden möchte ich mich nicht weiter auslassen, ist (wie alles) Geschmackssache. Mir sind jedoch Dividenden, die ich selbst wieder investieren kann, wenn ich es für richtig halte, wesentlich lieber, als eine Kursrakete, von der ich nie einen Ertrag habe, wenn ich nicht verkaufe.

    Für mich sind Aktien, die keine Dividende zahlen, reine Spekulation. Der Käufer erwirbt die Aktie in der Hoffnung, zu einem späteren Zeitpunkt zu einem höheren Kurs verkaufen zu können. Das ist ok und klappt ja auch meistens.

    Ich kaufe aber lieber (nicht ausschließlich…) Aktien, die eine vernünftige Dividende zahlen. Das ist für mich eine Investition, denn es gibt einen Ertrag vom Gewinn.

    Jeder, wie er mag. Ein schönes WE an alle!

  38. sammy

    Also nochmal:

    Rendite kommt von Risiko.

    Es war tatsächlich möglich in den letzten zehn Jahren ein tolles Depot aus Einzelaktien aufzubauen. Da Hausse und Notenbankeninterventionen zuletzt auch Steuererleichterungen.

    @ghost

    Auch bei 2% Anteil im depot wirst du das Risiko einer Firmenpleite, Branchenrisiken, Länderrisiken, Währungsrisiken usw.  nicht aussreichend vermeiden können. Du trägst ein massives Risiko. Erst bei weltweiter Diversifikation über Länder, Branchen, Währungen usw. Wird das Risiko geringer.  Das schaffst du mit Einzelaktien nicht. Daher Rendite kommt von Risiko nichts anderem.

    Die letzten zehn Jahre kein Problem aber bald siehts anders aus.

    Schwellenländerkrise, Handelskrieg, Eurokrise, Banken die nichts dazu gelernt haben. Zu viele Faktoren die euch früher oder später ins verderben reißen.

     

  39. ghost

    gefaehrlich ;-);-);-)

    da sehe ich nur eine Sache die gefaehrlich ist ……oder zwei Sachen 🙂

     

    die eine…..dem „netten“ Bankberater von neben an zuzuhöeren….der die tollsten Fonds anbietet…..

     

    und die zweite ist….den …im Tv…zuzöheren…..und zu glauben …ja ….die sind in der Politik….die kennen sich aus…..die sorgen schon für uns…..wichtig ist ich zahle brav meine Rentenbeiträge…und arbeite bis 70 …..weil die die kennen sich aus …und wenn die das sagen….dass man bis 70 arbeiten soll…dann tue ich es….

     

    das Ergebnis……sieht man dann in den Reportagen….jeder dritte wird in ca. 10 Jahren von der Armut bedroht sein (bezogen auf die Rentner)….

     

    ich hoffe es macht irgendwann klick in manchen Hirnen…und die werden es endlich blicken…..  😉

     

    weil…..naja.,wenn ich so darübet nachdenke……warum sollte man bis 70 arbeiten und dann Flaschen sammeln müessen…..( Bäckerin, Friseurin usw…., sind alles gute Berufe….nur ich find…diese Leute werden verarscht)

     

    mfg

     

     

  40. ghost

    @sammy

     

    es haben x Leute ea schon längst geschafft…..damals….heute und in der Zukunft……..

     

    das gerede….klingt nach Wertpapierforum, obwohl es ein paar sehr gute Leute gibt! Aber eben viele….die auf 0,0005% irgendwas jedes Jahr optimieren wollen….weil so stehts ggeschrieben und so ist richtig.

    Aehm….Norwegen glaub ich…..alles mit Einzelaktien

     

    Bill Gates Stiftung…..das Meiste mit Einzelaktien

    jeder Etf besteht aus Einzelaktien…..

     

    S&P 500 besteht aus 500 Aktien ohne Weltweite Div.

     

    Also fuer was das Gerede von weltweiter Diver. wenn ein S&p 500 (ich hoffe ich sag nix falsches) alles andere schlaegt…..

     

    Und wenn man sein eigenes Depot autbaut aus Einzelaktien und das gleichmaessig verteilt……was soll da kaputt gehen…….

     

    siehe dogs ot the dow….seit glaube ich 1970/80 und wrnn man diese Strategie einfach korrekt befogt…..hat man incl dividende seine 8%+  …..das ist nicht weil ich das sage sondern das sagen Studien.

     

    na egal;)

     

     

    mfg

     

     

     

     

  41. sammy

    @claus

    Du hast den Sinn von ETFs wohl nicht begriffen. Es geht um RisikoReduzierung durch weltweite Streuung über Länder und Branchen in viele tausende Aktien die durch Einzelaktien nicht abdeckbar sind.

    Mag sein dass du ebenfalls 2008/9 gekauft hast und dadurch einen gewissen Puffer hast das ändert trotzdem nichts am Risiko.

    Auf Dauer wird ein etf besser performen.

    Beispiel Tim:

    Seine beiden größten Positionen sind netflix und bank of America. Was meinst du was bei tim los ist wenn diese beiden warum auch immer ein ähnliches Schicksal wie GE,Telekom oder ähnliches erleiden?! Dann sieht es ganz schnell anders aus und das ist die Kehrseite der Medaille das Risiko.

  42. sammy

    @ghost

    Der S&P 500 ist auch massiv durch Notenbankgelder gestiegen. Das Länderrisiko kannst du mit dem S&P 500 nicht ausgleichen.

    Es schafft kaum ein aktiver Einzelaktieninvestor den Markt auf Dauer zu schlagen auch du nicht.

  43. Nico Meier

    Ich habe ETF’s und Einzelaktien und zwar weil mir ein investment ausschliesslich in ETF nicht interessant genug ist. Ich mag es mich mit Einzelaktien und der dahintersteckenden Firma auseinanderzusetzen. Ob ich den Markt schlage oder nicht ist für mich nicht entscheidend. Ich bin seit dem Jahr 2000 in Aktien sowie Aktienfonds investiert. Wer Verlustängste hat, der sollte in meinen Augen nicht in Aktien investieren!

  44. sammy

    @nico meier

    Es geht nicht um Verlustängste sondern um die Sinnhaftigkeit einer Investition.

    Klar kann es ein tolles Hobby sein doch diese Firmen hast du auch alle in einem Welt ETF und kannst dich dann genauso mit den Firmen beschäftigen denn sie sind alle in deinem Portfolio 😉

    Im Endeffekt muß jeder selbst wissen was er tut. Nur manche Sachen die hier besprochen werden kann man nicht für gut heißen.

    Wir leben in einer äußerst schnelllebigen Welt. Dinge ändern sich rasant, in einer global vernetzten digitalisierten Welt noch viel viel schneller als früher!

    Deshalb kann heute niemand wirklich niemand sagen wo gewisse Firmen in zehn Jahren stehen werden. Deshalb ist es weiße den globalen Markt abzudecken.

    Aber jedem das seine.

  45. Nobbi

    Immer wieder köstlich wie das Risiko von ETFs auf null geredet wird. Es scheint wohl das risikolose Wertpapier mit garantierter 10% Verzinzung zu sein. Im crash werden dann die abgestraften Aktien verlustfrei gegen die unzähligen anderen 1000 bagger getauscht. Die wie Pilze aus dem Wald sprießen, weil es ja ETFs gibt.

     

    Schön finde ich auch das mir immer leute einreden das ich im crash mein Geld verliere, da ich gezwungen bin Verluste zu realisieren.

  46. KievKiev

    @ Sammy

    Du investierste entspannt seid 10 Jahren in ETFs. Den Kommer haben hier vermutlich über 80% der Leser gelesen. In ETFs kann man entspannt monatlich investieren.

    Das mache ich im übrigen auch. Die Leser haben hier unterschiedliche Alter und Schwerpunkte. Ich finde es schön mich gezielt für ein paar Unternehmen aktiv entscheiden zu können. Ich würde sie zwar lieber zu 100% besitzen, aber das ist leider nicht möglich.

    Ich hatte Alphabet und Amazon immer auf dem Schirm, aber leider kein Geld an der Börse angelegt. Ich möchte in Zukunft in jedes Unternehmen von dem ich langfristig überzeugt bin investieren. So kann ich dann auch nichts pseudobereuen, da ich mir ja dann Aktien von Unternehmen gekauft hätte wenn ich wirklich überzeugt gewesen bin. Hier werde ich auch 5000 -10000 über vielleicht 3 Tranchen investieren. Wenn ich bei allen 2% schlechtere Performance als der Index erhalte ist mir das egal. Ich habe ja auch Geld breit investiert.

    Ich möchte auch Markettiming betreiben. Ich arbeite hart daran und zahle Lehrgeld. Ich bin aktiv in Emerging Markets, Mexico, OZK, JD, GE, OMI, PM, MO, PSM und war in FME, LHA, JD, TESLA. Es sind nur Beispiele.

    Im Stock Picking bin ich kurzfristig in der Tat gut hinter einem (jedem?) Index. Ich habe aber mit den Unternehmen gelernt und nie Panik bekommen. OMI, OZK, Tesla waren dabei besonders herausfordernd.

    Ich werde wie von Claus beschrieben die Positionen von der Größe beschränken. Ich steige auch langsam direkt in China ein. Vielleicht geht es weiter bergab. Dann kaufe ich nach. Vielleicht geht es aber auch schon bald steil bergauf und dann ist eine Chance vielleicht vertan. Ich werde in den Tencent Pennystock 😉 Baba und einen weiteren Titel kleine Summen als Start investieren.

    In einem Jahr kann ich dann monatlich um 3k investieren. Wenn meine bevorzugten Firmen dann günstiger als heute sind ist das nicht verkehrt.

    Markettiming sehe ich auch als viel schwieriger an, als es sich die meisten vorstellen. Ich meine nur Kauf. Verkaufen betreibe ich in der Regel nicht. Ich greife in fallende Messer. So bin ich früh dabei. Erst im Nachhinein kann man sehen wie tief es gefallen ist.

    Als Beispiel kann man Amazon betrachten. Die sind gut gefallen. Ich habeüberlegt eine erste Tranche zu kaufen. Ein Quartal ist nicht ganz perfekt und abwärts geht es. Wie sieht es denn aus, wenn es mal wirklich klemmt? Aber ab wann geht es dann wieder aufwärts? Ich schaue nur auf den heutigen Kurs. Sind sie günstig kaufe ich ein paar. Sind sie in 6 Monaten wieder günstig oder sogar günstiger kaufe ich wieder. In 15-20 Jahren freue ich mich vermutlich darüber.

     

  47. ghost

    mit dem was ich hatte 2014 bin ich zufrieden…..

    bei 5000 Euro an Handelsgebuehren war des was übrig blieb sehr zufrieden stellend……

    ich habe nirgendswo gesagt dass ich s&p schlagen will oder geschlagen hatte  ich sagte es gibt sehr viele Leute die sehr erfolgreich in Einzelaktien drin sind und mit dem was rauskommt sehr zufrieden sind.

     

    was ich jedoch sagte ….befolgt man dogs of the dow ist man auf die Dauer laut Studien…….mehr als 8 % im Jahr im Plus

     

    ich will kein Index schlagen…..ich will nut damit glücklich sein was ich habe und das bin ich….und ich versuche nicht anderen zu erklaeren die seit 10 oder 20 Jahren in Einzelaktien hocken zu erklären, dass das was sie machen falsch und gefaehrlich ist und nur ein Etf einen aus der Gefahrzone raushollt…….

     

    ich könnte mich auch besser ausdrücken….aber wie gesagt ….ich halte das für einstudiertes Wertpapierforumgerede …….ueber Etfs  mehr nicht..

     

    und ich muss auch niemanden ws beweisen ob ich Gewinn habe oder nicht…..ich bin zufrieden, habe meine eigene Meinung……mir war nur gerade danach das Gerede……in den Boden zu stampfen …..Menschen weltweit investieren in Einzelaktien und sind erfolgreich…… mehr ist da nicht zu sagen …..ich könnte nich mindestens….20 andere Namen nennen bei denen es klappt mit Einzeltitteln und zwar schon seit mehr als 10 Jahren aber das wuerde auch nichts bringen…..weil der eine oder andere liest man muss die Strategie 70/30% (etf) verfolgen und das wird er auch machen ……weil ja alles andere falsch ist……es ist wie eine Religion 😉 fuer manche……die meine ist richtig….und alles andere ist falsch(risiko)…..

     

     

    mfg

  48. sammy

    @Nobbi

    Wissenschaftliche Studien belegen dass global breites investieren in ETFS das Ausfallrisiko drastisch senkt.

    Buchwertverluste gibt es logischerweise auch bei ETFS aber das Ausfallrisiko sinkt drastisch.

    Ich hoffe für euch dass es so weiter geht wie bisher.

  49. Doc_Oliday

    @ Sammy: worauf willst Du eigentlich hinaus? Nur Foristen anpöbeln, die eine andere Anlagestrategie als Du verfolgen? Und ihnen vorwerfen, sie haben „den Sinn von ETF wohl nicht begriffen“? Deine Überheblichkeit ist unangebracht.

  50. Nobbi

    Sammy das ist richtig, aber auch im Index ist ein Verlust ein Verlust auf dessen Realisierung man keinen Einfluss hat. Das muss man auch mal klar benennen. Ich bin sogar großer Fan von einzelnen Indexfonds, aber so wie es unter anderem vin dir dargestellt wird. Als quasi risikolos zur Investition in Einzelaktien, halte ich für falsch. Ein gut diversifiziertes Portfolio aus Einzelunternehmen kann schon gut diversifiziert sein. „Kalles beste Pommesbuden der ETF“ ist wahrscheinlich schlechter diversifiziert.

    Ja Risiko bringt die Rendite. Das viele Stockpicker hinter dem Index zurückbleiben, ist evtl. auch richtig. Pauschale Aussagen, dass ETFs jedem Portfolio überlegen sind, sind falsch. Wichtige Faktoren sind halt Ausdauer und cool bleiben. Es ist doch meiner Meinung nach  eher unwahrscheinlich, dass irgendwann Reihenweise der Großteil der börsennotierten Unternehmen konkurs anmelden.

    Das Problem mit den Statistiken zu Einzelaktien ist doch auch, das die Anleger hier oftmals auch trading Strategien  anwenden. Fondprodukte sprechen doch seid eh und je eher für leute die langfristiger anlegen.

  51. Andrea

    Sammy, na du bist aber besorgt um unser Geld. Besorgter als ich selber. Ich behaupte, dass mein Depot von zur Zeit 26 Werten sehr gut nach Ländern, Branchen und Währungen diceraifiziert ist. Darauf habe ich nämlich beim Kauf geachtet. Und obwohl ich alle Kröten im Depot habe, die man sich denken kann (Deutsche Bank, General Electric, und noch eine), ist mein Depot insgesamt gut im Plus und ich mache mir null Sorgen. Übeigens, wenn du ETFs hast, dann hast du doch die gleichen Kröten auch im Depot, durch den ETF. Ich betrachte mein Gesamtdepot wie einen ETF, nur dass ich keine jährlichen Gebühren zahlen muss und ich mir selber aussuchen kann, in welche Aktien ich investiere.

    Tim, du hast alles richtig gemacht. Hast vielversprechende Aktien gekauft, die sich gut entwickelt haben, hast in der Krise jede Menge Aktien günstig gekauft … Hut ab. Natürlich gehört auch Glück dazu, aber Glück ist manchmal auch verdient.

  52. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ ZaVodou

    Danke für die Blumen. Ja, hier in NYC präsentieren viele Firmen und Fondsmanager. Aber ich mache auch schwere Fehler. Erschreckend ist das im Rückblick. Die Pleiten im Depot machen mich demütig.

    @ Mr. Pino Cavallo

    Danke. Ich möchte keinen Gewinn realisieren. Die Netflix bleiben im Depot. Ein typischer Fehler ist es gute Aktien zu früh zu versilbern.

    @ Majon

    Genau. Geduld ist so wichtig. Ein gängiger Fehler ist es die Erfolgsaktien zuerst zu verkaufen. Es wäre so, als ob man das beste Pferd im Stall verkauft, bevor es überhaupt abfängt richtig zu laufen.

    @ sammy

    Mein Einstandskapital weiß ich nicht. Das wäre ein langer Zeitraum an Konto- und Depotunterlagen zum Durchsehen bei so einem alten Esel wie mir.

    @ Nico Meier

    Oh, Gartenarbeit. Prima. Das ist gesund und kann Spass machen. Ich finde den Gemüseanbau und Kräuter kultig. Und die Obsternte.

  53. sammy

    @Nobbi

    Ich habe nie von risikolos gesprochen. Zb vor ein paar Monaten auf den hochs einzusteigen wäre auch mit etfs riskant logisch.

    Das gute am Index ist dass die Nieten irgendwann aus dem Index fliegen und neue gute Firmen nachkommen. Somit hast du eher gute Firmen im Index was die schöne Verzinsung über Jahrzehnte zeigt.

    @doc

    Ich Pöbel niemanden an du fühlst dich wohl betroffen.

    Wie gesagt es muss jeder selbst wissen das Problem ist nur dass viele jetzt denken weils zehn Jahre nur bergauf ging wird es immer so munter weiter gehen. GE und deutsche Bank sind Beispiele dafür was euch blühen kann.

     

  54. Pete

    Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass man mit einer Aktienanzahl > 25 das unsystemische Risiko gegen 0 minimiert und „nur“ das systemische Riskio behält, ähnlich dem eines ETFs…

    weiterhin ist der Satz: fast kein Anleger erreicht die Marktrendite, der eigentliche bullshit Satz. Wenn diese Rendite keiner erreicht, wäre es nicht die durchschnittliche marktrendite….

     

  55. PeterPeter

    @sammy

    Das Vehikel ETF wurde nicht für Privatanleger geschaffen. Es ist ein Instrument für institutionelle Anleger, die diese anstatt Futures, Derivate etc. zur Generierung eines bestimmten Market Exposure einsetzen. Sie sind genau so (un)sicher, wie andere von der Finanzindustrie geschaffene, börsengehandelte Indexvehikel (keine Zertifikate, das sind Anleihen/Schuldverschreibungen).

    Ich bin gespannt, wie es sich mit Market Makern/Liquidität in der nächsten ernsthaften Krise verhält. Kann besser laufen als 2015 bei einigen HY-Fonds. Die Chancen/Risiken der Wertpapierleihe/von SWAP-Geschäften werden sich auch erst in der Krise zeigen, wenn die Underlyings/Counter Parties unter Druck geraten.

     

  56. Michael

    @Pete

    Kannst du dazu bitte Quellen angeben? Würde mich interessieren.

    Hier eine interessante Analyse zu Diversifikation mit Einzelaktien aus dem WPF: https://www.wertpapier-forum.de/topic/41412-analyse-der-renditeverteilung-bei-einer-stochastischen-auswahl-von-n-tupel-im-deutschen-anlageuniversum-im-zeitraum-t/

  57. sammy

    @Pete

    Das würde mich auch interessieren bitte eine Quelle benennen.

    Du weißt schon was die durchschnittliche Marktrendite ist? Das ist die Rendite die der Markt also Index durchschnittlich generiert. nicht der Einzelinvestor.

    @peter

    Das Risiko durch Wertpapierleihe ist sehr gering da begrenzt.

     

  58. PeterPeter

    @sammy

    Das interessiert mich jetzt genauer, denn ich arbeite in der Branche.

    Erkläre doch bitte mal, was Du genau über die Wertpapierleihe und deren „Sicherheit“ weisst. Eventuell bist Du Experte auf diesem Gebiet oder hast Praxiserfahrung. Ich lerne gerne dazu. Danke.

    Mein bisheriger Kenntnisstand:

    Das Hauptrisiko bei der Wertpapierleihe besteht darin, dass der Entleiher zahlungsunfähig wird.
    Sicherheiten von schlechter Qualität können im Ernstfall äußerst illiquide oder schwer zu bewerten sein. So waren Collateralized Debt Obligations (CDOs) ausgesprochen schlechte Sicherheiten während der letzten Finanzkrise und haben deren dramatische Entwicklung maßgeblich befördert.
    Verleiher können die erhaltene Sicherheiten wieder reinvestieren. Mehrfachhebel…
    Wieviel ist das „Haftungsversprechen“ des ETF-Anbieters wert, wenn dieser selber in eine Schieflage gerät. Lyxor fährt beispielsweise einen extrem heißen Reifen.

    Aber nicht, dass wir uns falsch verstehen. Das Thema ausschließlich auf WP-Leihe zu reduzieren, wäre ebenfalls zu einfach.

    @Tim – wie wäre es mal mit einem Artikel über „Flops“, die jeder mal im Depot haben kann. Es gibt ja nicht wenige „Value-Investoren“, die „Value“ mit kaufen, was stark gefallen ist verwechseln. Zum Beispiel GE, DeuBa, Eon/RWE etc.

  59. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Sammy

    Auch ich muß dir widersprechen. Du wiederholst die Aussagen deiner ETF-Gurus unreflektiert. Seit Jahrzehnten – lange bevor es die „einzig wahren“ ETF gab – haben Anleger mit der Anlage in Einzelaktien große Vermögen aufgebaut. Ruhig, planvoll, weise. Mit langem Anlagehorizont.

    Auch das Gerede vom theoretischen „Risiko-Rendite“-Fakt hört man – auch hier – immer wieder. Es ist zu einseitig.

    Eine Aktie steigt über die Jahrzehnte nicht überproportional, weil sie riskanter ist, sondern weil das dahinterstehende Unternehmen die Gewinne enorm steigern konnte. Das hat mit Risiko ersteinmal nichts zu tun.

    Home Depot hat nicht deshalb mehr Rendite erzielt als GE, weil es das riskantere Investment war, sondern weil das Unternehmen besser geführt wurde und seine Gewinne über die Jahre wesentlich stärker steigern konnte. Das spiegelt sich nun im Aktienkurs. Das hat mit Risiko nichts zu tun.

    Du überträgst Erkenntnisse der Portfoliotheorie über Assetklassen auf einzelne Unternehmen (Aktien). Das ist ungenügend.

    Und dann ist ghost zuzustimmen. Erst jetzt im nachhinein erklärst du, wie easy es doch in der Finanzkrise war, den Grundstein für eine riesige Rendite aufzubauen.

    Dabei warst du doch selbst dabei. Wer damals stark investierte, war der Idiot, der kurz vor dem Zusammenbruch des Weltfinanzsystems sein Geld zum Fenster rauswarf. Gegen den Strom schwimmen war angesagt.

    Das war sehr schwer, mentale Stärke war da von Nöten. Das war nicht easy, sondern eine sehr mutige, weise Entscheidung, die belohnt wurde. Wenn es so einfach war, warum haben es dann nicht alle gemacht?

    Und warum sind gerade die Fondsheinis, die großen institutionellen Anleger panisch aus Aktien geflohen? Sie waren es, die die Indizes in den Keller geschickt haben.

    Leider kann ich die Studie im Netz nicht finden, auf die auch Pete bezug nimmt. Ich habe sie auch gelesen. Wer schafft das?

    Wer 20 bis 30 Aktien (weltweite Streuung, verschiedene Branchen, Weltmarktführer) im Depot hat, ist nahezu so gut diversifiziert, wie mit einem Welt-ETF. Immerhin das habe ich gefunden:

    https://www.finanzmonitor.com/geld-anlegen/aktien-risiko-diversifikation/

    Das mußt du einfach mal zur Kenntnis nehmen, sammy, statt nur die Floskeln von Weber und co zu wiederholen.

    Ich bin sehr für eine friedliche Koexistenz von ETF- und Einzelaktienanlegern. Überheblichkeit – die man leider aus deinen Worten heraushört – ist fehl am Platze. Du brauchst Anlegern, die seit Jahrzehnten herausragende Ergebnisse mit Einzelaktien erzielt haben, nicht belehren.

    Man hört immer wieder, das kein Einzelaktienanleger den Markt langfristig schlagen kann. Mal abgesehen davon, dass das falsch ist, behaupte ich, daß das auch ein gewichtiger Anteil der ETF-Anleger nicht kann. Einfach weil zu viele Fehler gemacht werden.

    https://www.whitebox.eu/magazin/der-falsche-umgang-mit-etf-kostet-anleger-viel-geld

    Weit wichtiger für den Anlageerfolg als nun die Frage „Aktie oder ETF ?“ ist die psychologische Komponente. Börsenerfolg erzielt man durch mentale Stärke, das Festhalten an einer ausgezeichneten Investmentstrategie.

    Selbstverständlich kann das auch mit einem gut diversifizierten Portfolio von 20 Aktien gelingen.

    Liebe Grüße an Tim und all die Blogleser, die hier immer wieder ganz prima Kommentare abliefern (u.a. Fit und Gesund 😉 ). Der Austausch ist wirklich eine Freude.

  60. Warren_B

    Erwiesenermassen reichen 12-15 Werte um ein Depot ausreichend zu difersivizieren.

    Warum ein ETF besser sein soll als Einzelaktien erschliesst sich mir auch nicht, da im ETF doch i.d.R. die besagten Einzelaktien enthalten sind.

    Theoretisch könnte man ja die 50 größten Positionen eines ETF ins Depot legen und diesen damit nachbilden. Auch sind ETFs nicht vor Unternehmen wie GE gefeit nur fällt deren schlechte Performance aufgrund der kleinen Gewichtung weniger auf. Umgekehrt aber auch die gute Performance von werten wie Nefflix etc.

    Im großen und ganzen wird wird man mit einem gut strukturiertes Depot gegenüber ETF keine Nachteile haben, auch wenn hier anderes suggeriert wird.

    Netflix rechtzeitig entdeckt haben wohl mehrere. Die Kunst besteht aber darin und das ist Tims großes Können, ich denke eher Erfahrung, nicht rechtzeitig zu verkaufen.

    Denn Hand aufs Herz. Wer hätte seine 5000€ Position in Netflix nicht nach einem 3-4 Bagger zumindest teilweise verkauft. Wohl 99% hier (mich eingeschlossen)

  61. Slazenger

    @Warren

    genauso ist es. und man muss es sich auch leisten können nach 300 oder  400 Prozent plus nicht zu (teil) verkaufen, denn es ist ja nie ausgemacht dass die Story weiter läuft ( Netflix) !!!

  62. PeterPeter

    Hier sind ein paar Artikel / Beiträge zum Thema Diversifikation mit Einzelwerten:

    https://www.cambridge.org/core/journals/journal-of-financial-and-quantitative-analysis/article/how-many-stocks-make-a-diversified-portfolio/CE5CDF2C7225FC1E0EDE3E700A3C66A7

    We show that a well-diversified portfolio of randomly chosen stocks must include at least 30 stocks for a borrowing investor and 40 stocks for a lending investor. This contradicts the widely accepted notion that the benefits of diversification are virtually exhausted when a portfolio contains approximately 10 stocks. We also contrast our result with the levels of diversification found in studies of individuals‘ portfolios.

    https://seekingalpha.com/article/4006697-many-stocks-make-well-diversified-portfolio

    I would say that the ideal number of stocks to hold in a portfolio lies in the range of 20 to 40 depending on the circumstances.

    Ich würde noch ergänzen, dass diese natürlich idealerweise verschiedene Sektoren/Regionen repräsentieren sollten.

  63. Bruno

    @Warren_B

    Grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Man sollte aber schon den Anspruch haben, den Index zu schlagen, wenn man in Einzelaktien investiert, sonst lohnt sich ja der Aufwand nicht. Man muss auch die Kosten genau im Auge behalten, wer wenig Geld hat gerade am Anfang für den finde ich ETFs schon besser, also 15 oder 20 Einzelaktien zu kaufen eben genau wegen der Kosten. Später ist es dann vielleicht und auch langfristig sogar umgekehrt, wobei man heute ja sehr sehr günstige und gute ETFs bekommt.

    Ein Vorteil von einem ETF ist, er passt sich laufend an. Heute sind andere 15-20 Top-Werte im Index als vor 10 Jahren oder in 10 Jahren wieder andere, die guten kommen langsam rein und die schlechten gehen wieder raus. Bei einem Einzelwerte-Portfolio muss man selber etwas schauen oder nur Aktien reinlegen, die wirklich über Dekaden gut sind, was nicht ganz einfach ist. Wer hätte damals gedacht dass Nokia zusammenbricht, das kann auch andern Aktien passieren, die heute top sind.

    Die meisten die hier lesen sind vermutlich sehr interessiert und investieren auch gerne Zeit in die Analyse, aber für 95% der Leute finde ich einen ETF komfortabler, man muss sich um nichts kümmern und ist dabei.

    Aber ist klar, mit Einzelwerten hat man mehr Chancen, aber auch mehr Risiken, auch wenn anderes behauptet wird, die Statistiken verschiedener Banken welche ihre Depots analysiert haben, zeigen das. Es gibt schon Unterschiede, z.B. in der Assetallokation der einzelnen Werte, bei Einzelwerten werden häufig alle Positionsgrössen gleich gewählt, z.B. 2000.- oder 5000.- etc beim Kauf. Beim ETF sind die besten Aktien von Anfang an höher gewichtet als die schlechten bezüglich Marktkapitalisierung. Dieser Effekt hat schon einen Einfluss.

    Mein Fazit: Es gibt kein richtig oder falsch, beide Wege führen nach Rom, und anstatt sich zu bekriegen was besser ist, macht es doch wie ich, ich fahre beide Strategien im Wissen um meine Beschränktheit. Habe 2/3 ETFs und mit 1/3 Einzelaktien, wo ich Akzepte setze.

    Egal was man macht, grundsätzlich doch schon mal sehr gut, wenn man überhaupt in Aktienmärkte investiert, die Mehrheit macht das nicht!

  64. Sparta

    @Free

    Zum Mythos mit den 30 Aktien…

    https://www.investopedia.com/articles/stocks/11/illusion-of-diversification.asp

    eine, wie ich persönlich finde gute und sachliche Quelle.

    Ja, man kann über die Nuancen ewig und alle paar Jahre wieder über „sehr wenig“ diskutieren.

    ….

    @Sammy

    Es gibt durchaus Investoren, die 20, 30  oder mehr Jahre sehr erfolgreich mit Einzelaktien sich nette Depot`s, schöne Cashflow`s und nette Vermögensendwerte aufgebaut haben. Mitunter, wenn Du genauso lange an der Börse wie Claus, Oli, Felix, Albr, Tim etc. schon investieren würdest, wüsstest Du, dass Du gar keine etf`s damals kaufen konntest und diese Informationen erst die letzten Jahre einer größeren Anzahl von Privatinvestoren zufließen.

    Es gibt unterschiedliche Wege der Vermögensbildung und da wir Individuen sind, pauschal allen das gleiche zu empfehlen bzw. bekehren zu wollen, halte ich für verfehlt. Es ist zu dogmatisch und Oberlehrerhaft jemanden zu erklären, man weiß alles besser, hat aber selbst gerade mal 10 Jahre Börsenerfahrung…

    Zudem sind wir bei dieser Diskussion auch immer gleich bei Ratio vs. Emotion und dann wird es garantiert nix mit sachlicher Objektivität.

    Ich behaupte sogar, dass das emotionale Wohlbefinden bei der Strategie ein nicht unwesentlicher Faktor ist, ob jemand eine Strategie langfristig durchhält.

    Das „Durchhalten“ ist ein größerer Faktor als Aktien vs. etf`s.

    @Peter

    Wo fährt den Lyxor einen heißen Reifen mit der WP-Leihe beim Lyxor EMU-Value oder Lyxor EMU-Small-Cap?

    Wie bringt man CDO`s bei der Subprime in geistigen Zusammenhang mit der WP-Leihe von etf`s?

     

     

  65. ghost

    a;) das freut mich einfach, dass man was ich mir auch dachte nochmal untermauerte in den letzten Stunden ( sagt man das so 😉  )

     

    @sammy

    was du hier sagst ist wie die anderen auch zu dir sagten, einfach das was du in anderen Blogs (gerd kommer)  und wertpapierforum (welches dafuer bekannt ist, dass alles andere weniger wert ist….) gehört bzw. gelesen hast, dann auswendig gelernt hast und nun auf die Reise gegangen bist im www  um die anderen eines besseren zu belehren…

     

    wenn ich hier …..(da es ja nur meine Meinung ist ) etwas „kleinprofiler“ spielen darf ….dann würde ich mal annehmen

    du bist zwischen 21 und 31 Jahre alt, hast dein Portfolio ( groesse 5000) auf 70/30 unterteilt wie man dir auch im Wertpapierforum empfohlen  hatte ( wertpapierforum finde ich persönlich gut…..aber es gibt auch kommisches). Zwei Sparpläne laufen.Jetztbist du voller Euphorie und versuchst das Gelernte allen anderen die dir auf deinem Weg begegnen beizubringen……

     

    darum geht es aber irgendwie nicht…..meine ich zumindest…..Gerd Kommer ist Gerd Kommer, hat sehr gute Bücher……und die die im nachplappern sind einfach nur eine billige Kopie des Ganzen…….mehr nicht……

     

    ich finde es sehr gut wenn Menschen auf Gerd Kommer hören.

    was ich aber fuer sehr lächerlich halte ist   ……wenn die gleichen dann den anderen besserwisserisch erklären was ihr macht ist nix! Es gibt nur den einen Weg, alles andere ist lächerlich!

    Wenn man 60000 a 1000 Euro auf Einzelaktien verteilt dann hat man seinen eigenen Etf, dessen Kosten einmalig sind. Das sind 60 verschieden Aktien, diese haben wahrscheinlich auch eine höhere Kreditwuerdigkeit als manches Land….Bei 200000 a 5000 hat man als Bsp. 40 Bluechips und wenn einer ausfällt pro Jahr……haut die Dividende der anderen im Portfolio es wieder raus…..nur so neben bei

     

    Ich finde Menschen die andere kopieren sehr schwach….um es mal so auszudrücken, man sollte seinen eigenen Weg gehen finden…..und wenn man das nicht kann, sollte man den anderen  net erklären, was ihr macht ist schlecht …..so müsst ihr es machen…..weil nur so ist es richtig…..

     

    Es gibt mehr als einen Weg….

     

    mfg

  66. sammy

    @Peter

    Theoretisch kann ein gewisses Risiko bzgl. Wertpapierleihe bestehen doch seit Auferlegung der modernen ETFs gab es bisher keinen Privatanleger der dadurch zu schaden kam und das obwohl es zwei gewaltige Stresstests gab nämlich die dot.com  blase 2000 und die Finanzkrise 2008. Außerdem nimmt man nur UCTS konforme ETFs die reguliert sind.

    @Freelancer

    Es geht nicht nur um das Risiko dass eine Firma keine Gewinne erwirtschaftet sondern auch um strukturelle Risiken wie Branche (Siehe abgasskansal aktuell) geopolitische Risiken, und viele viele weitere. Dieses Risiko nimmst du zu einem großen teil raus wenn du auf viele tausende aktien global setzt.

    Ein etf muss den Markt nicht schlagen da er den Markt und dessen Rendite abbildet.

    Der Gesamtmarktanteil von ETFs liegt bei unter 10%!

    Den Markt machen aktive Anleger keine ETFS das auf und ab entsteht durch aktives handeln nicht durch passive ETFs.

    Zur Finanzkrise 2008 muß ich dazu sagen dass ich dort erst angefangen habe mich an der Börse zu betätigen deshalb war bei mir egal was ich gekauft habe tlw. mehrere hundert % im Plus. Hab ja nicht von davor geredet sondern während der Krise da war es sehr einfach.

    @warren

    Bitte den im obigen Kommentar verlinkten Text lesen. Das erklärt deine Fragen.
    Tims buy and hold Strategie mag bei wenigen aktien gut funktionieren aber bei einem größeren Teil seiner aktien führt es zu depot laichen. Bei passivem buy and hold passiert dir das nicht.
     

     

     

     

  67. sammy

    @peter

    Du kannst als privater aktiver Anleger niemals so breit und strukturiert diversifiziert sein wie ein passiver  Anleger der in Märkte mit (blue Chips, mid caps, Small caps) in tausende von Aktien investiert.

    Alleine das Vermögen und die aktiven kosten sind für einen privaten Anleger nicht zu leisten.

    30 aktien sind schön und gut trotzdem ist das nicht zu vergleichen mit einem passiven globalen marktbreiten Indexinvestment.

  68. sammy

    @bruno

    Du sagst es ich bezahle für meinen etf 0,2 % Gebühr im Jahr. das schafft kein aktiver Anleger der bei jedem kauf Gebühren bezahlt!

  69. sammy

    @ ghost

    Ich kopiere niemanden ich folge nur wissenschaftlichen Erkenntnissen.

    Deine Psychoanalyse in allen Ehren, bleib bei deinen Aktienanalysen ich denke das kannst du besser 😉

    Deine Aussage mit 60 aktien zeigt mir dass du immernoch nicht verstanden hast was ein ETF respektive passives investieren ist.

    Ich möchte hier niemanden belehren oder kränken ich lese hier nur leider all zu oft dinge die ich schade finde weil man es mittlerweile besser weiß durch Studien.

    Jeder soll machen was er will, doch ich finde ein wenig kontroverse schadet diesem Forum nicht.

     

  70. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ sammy

    Fakt bleibt – und das nach Studien, die aus dem Hause John Bogle stammen, einem Befürworter des passiven Indexings -, dass auch ETF-Anleger Gefahr laufen, sich eine Minderrendite zum Index einzufangen.

    In ein paar Jahren werden wir Studien von den Direktbrokern sehen, die zeigen, dass sich auch Anleger mit ETFs in den Portfolios Minderrenditen eingefangen haben.

    Deine Aussagen sind einfach zu pauschal und einseitig. Du hast dich viel mit Kommer, Weber und co. beschäftigt. Ich habe deren Bücher (die Buy and hold Bibel finde ich recht brauchbar) auch gelesen. Vieles ist gut und wertvoll.

    Diesem Zwanghaftem „Kehrt ab von den Einzelinvestments und kommt zum Heiligen Gral ETF“ kann ich nichts abgewinnen.

    @ Sparta

    Mit deiner Antwort habe ich schon gerechnet 😉 . Du weißt ja, dass ich auf die Aussagen „Aktienanleger sind irregeleitete Dummköpfe, nur ETFs sind das Wahre“ recht empfindlich reagiere. Deine Argumente haben dagegen immer einen sachlich-respektvollen Tenor.

    Die von dir verlinkte Studie kenne ich auch. Ich kann ihr nur nicht ganz folgen. Ob ich jetzt alle 3000 Aktien des Russell-Index per ETF besitze oder ein Affe dort zufällig 50 Aktien herausssucht. Das Ergebnis wird wohl sehr ähnlich sein.

    WENN man denn die Aktien ohne Timingversuche und Panikattacken stur durchhält.

    Darauf will ich hinaus. Ich bin ein stinknormaler Anleger, ohne besondere Fähigkeiten, was die Börse anbelangt. Ich war nicht in Havard, nicht bei Goldman und studiere auch nicht hunderte Papers die Woche. Meine Rendite mit Einzelinvestments ist trotzdem so gut oder besser als die der meisten Profis.

    Einfach weil ich stures Kaufen und Halten betreibe. Und Aktien wie Amazon, Disney, Adidas, Nike, Berkshire, J&J, Alphabet, BASF, etc. werden insgesamt wohl eher nicht zur Hälfte unprofitabel enden.

    Investieren ist ein Prozess. In zehn Jahren werde ich andere Titel als heute kaufen. Und die Topperformer stellen die Kröten dank Zinseszins in den Schatten.

    Aber Recht hast du, hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschoßen. Ob ETF oder 30 Aktien. Mit der richtigen Strategie ist beides sehr aussichtsreich.

  71. sammy

    @freelancer

     

    Ich bin der Meinung dass es mit ETFS viel viel einfacher, stressfreier und kostengünstiger geht als mit Einzelaktien. Und die hier immer wieder ach so gelobte Freizeit gewinnt man sich dazu denn man muß sich um nichts kümmern. Im Schnitt über Jahrzehnte wird man wohl auch besser performen.

    Na klar kannst du auch mit ETFS zum falschen Zeitpunkt einsteigen und erstmal im Minus sein deshalb nie zu höchstständen investieren.

  72. Daniel

    @sammy

    Mein persönlicher Hauptgrund gegen ETFs: sowohl meine Frau als auch ich wollen gewisse Unternehmen, die unseren Werten nicht entsprechen, nicht im Depot haben.

    Wir wollen u.a. weder Waffenproduzenten noch Atomkraft noch Tabakwerte oder Unternehmen, die ihre Mitarbeiter ausbeuten. Die „Nachhaltigen“ ETFs/Indizes sind einfach nur grauslich zusammengestellt.

    Und wir investieren passiv in die Unternehmen, von denen wir überzeugt sind so als ob es eine Unterkehmensbeteiligung ist (was es ja ist). Spannend sind auch die Bereiche Impact Investing und Green Bonds für uns. Wir setzen uns gerne mit den Unternehmen auseinander.

    Kann ja jeder mit seinem Geld machen, was er will, uns ist das o.g. wichtig.

  73. Sparta

    @Free

    Die Buy and hold Bibel fand ich persönlich nicht so mein Ding. 😉

    Jeder Jeck ist anders!

    Ich denke man kann selbst mit 50 zufällig gewählten Aktien aus dem 3000er Russell Renditemäßig ganz unterschiedlich abschneiden.

    Das Problem beim ewigen buy & hold ist,…. dass wir nicht ewig leben und ich nicht n/5000 Testläufe Lebenszeit-technisch machen kann.

    …. jetzt kommt aber der Punkt wo die Freunde der aktiven Auswahl sagen, die 30 – 75 % mieseren Aktien eines Indexes klammere ich ja komplett aus, da ich nur in die besten Aktien (Global Titan`s, angesagte Tech`s, Aristokraten etc.) investiere…

    Ob dies realistisch ist, denn die Menschheit leidet generell an einer Selbstüberschätzung (Overconfidence) und 80 – 90 % meinen sie sind überdurchschnittliche (Investoren, Liebhaber, Autofahrer etc.)… Der Rest ist dann vielleicht „nur“ durchschnittlich. 😉

    Zum Glück gibt es ja so wenig unterdurchschnittliche und diese sind vermutlich alle die doofen, institutionellen Investoren mit ihrem herding-Verhalten. Da bin ich zu vorsichtig, weil ich die für nicht ganz so blöd halte! 😉 Wobei sie gewissen Restriktionen unterliegen…wiederum aber auch durchaus Vorteile haben.

    Viele Privatanleger-Studien von Depotauswertungen aus unterschiedlichen Ländern von Brokern bei Privatinvestoren ergeben haben, dass diese häufig underperformen.

    Die Häufigkeit der Underperformance korrelierte aber auch stark mit der Handelsaktivität… —>> Buy & Hold. Wenn ich jetzt aber buy & hold mit Einzelaktien betreibe,… muss ich mir so gut wie sicher sein, dass dieses Geschäftsmodell 20 – 30 Jahre trägt & wächst. Da bin ich mir manchmal verdammt unsicher, selbst bei großen Tankern. Eine Bilanzfälschung, ein staatlicher Eingriff, Produkt wird obsolet/substitutiert, ein Skandal, die Konkurrenz wird besser… Gut, bei 50 Aktien à 2 % ist dass Risiko dann begrenzt.

    Wenn ich aber das Glück habe einen tenbagger zu haben, verlassen diese dieses 2 % Risiko. Evtl. macht die 250 k Netflix ja nur 2 % bei Tim aus… 😉 Mal den Taschenrechner anwerfen… 😉

    Ich schließe deswegen gerne unsystemisches Risiko aus, denn dass kann ich gratis mittels Diversifikation ausschließen.

    Eine 250 k Netflix wäre somit nix für mich, wenn sie weder Dividende ausschüttet noch dass ich sie nie, nicht mal auf Friedhof verkaufen würde…

    Jeder wie er will.

  74. Nobbi

    Es gibt auch noch andere Punkte die gegen ein ETF sprechen können.

     

    Will die einzelne Person Ihr Stimmrecht abgeben. Sicherlich wird der 0815 Investor, der sich nicht kümmert besser vertreten. Aber auf den einzelnen muss das nicht zutreffen. Zugegeben das Stimmrecht im Ausland gültig zu machen ist nicht immer möglich.

    Kann man ethisch alle Unternehmen im Index vertreten? Gut es gibt wahrscheinlich kein Unternehmen auf der Welt, das 100% molarisch arbeitet und die durchschnittsrendite des Aktienmarkts erwirtschaftet. Aber trotzdem will ich wirklich bei jedem Konzern Miteigentümer sein und dann kein Stimmrecht haben?

    Was ist der Markt von dem immer gesprochen wird? Bildet dieser wie oft vorgegaukelt wird die ganze Weltwirtschaft wieder. Oder gibt es tatsächlich auch noch Unternehmungen die nicht im Index sind? Ja überraschung, es gibt tatsächlich Geschäftsfelder die nicht börslich erschlossen sind, an denen man sich nicht beteiligen kann. Viele hier arbeiten wahrscheinlich in solchen Unternehmen.

    Und nein es wird nicht Bedingungslos die „Markt“performance erreicht. Auch ETFs wird man zu einer schlechten Bewertung kaufen können.

    Also bitte bei Wertpapieren kritisch bleiben. Wenn man für sich die Fragen beantwortet hat und einen für sich gut zusammengestellten ETF zu einem fairen Preis kaufen kann, ist das eine gute Sache. Aber eine idiotensichere, risikolose, „garantieverzinzte“, ethisch korrekte Anlage gibt es nicht.

     

    Die eierlegende Wollmichsau wurde den gutgläubigen schon oft verkauft. Leider auch im Namen der Wissenschaft.

     

     

  75. sammy

    @Daniel

    Naja wenn du mit moralischen Gründen kommst dann darfst du dich überhaupt nicht am Kapitalismus beteiligen, denn du beutest somit die Menschen aus die für dich die Zinsen erwirtschaften müssen ohne eine Leistung dafür zu erbringen.

    Deine ethisch korrekten Unternehmen beziehen ihren Strom auch von den Versorgen also unterstützt du diese indirekt.

    Hier gibt’s auch viele die in Zigarettenfirmen investieren das ist auch unmoralisch.

    Von Nischenprodukten rate ich dir ab das kann ins Auge gehen.

    Ich investiere in den Gesamtmarkt da sind mir dir einzelnen Unternehmen egal.

     

     

  76. Daniel (Fächerstadt)

    Soll doch jeder machen, was er will. Immer dieses deutsche Oberlehrerhafte, schrecklich.

     

  77. sammy

    @sparta

    Eine 250 k Netflix wäre somit nix für mich, wenn sie weder Dividende ausschüttet noch dass ich sie nie, nicht mal auf Friedhof verkaufen würde…

    Was soll denn das für einen Sinn ergeben nie zu verkaufen? Damit die Nachfahren alles auf den Kopf hauen? Spenden?

    Nach der Ansparphase muß auch eine Entnahmephase kommen ansonsten brauche ich mir den Stress nicht zu geben.

     

  78. Warren_B

    @ETF

    Natürlich hat er Vorteile. Man braucht sich um nichts kümmern und man kann bequem monatlich kleine Beträge ohne hoeh Transaktionskosten anlegen.

    Aber darum ging es nicht. Sondern um die These das ETF viel sicherer sind wie Einzelaktien. Und dem wollte ich widersprechen.

    Provokant gesagt: Nehmt eine Tafel auf der die 1000 größten Unternehmen der Welt draufstehen und werft mit Dartpfeilen drauf bis ihr 30 Unternehmen habt. Jede Wette das die Auswahl gegenüber einen ETF nur marginal besser/schelchter abschneidet.

    Stockpicker die den Index schlagen bzw. schlagen wollen sind natürlich ein anders Kaliber. Die analsysieren viele Unternehmen, gerade kleine Firmen und graben hin und wieder Schätzchen aus die eben noch nicht entdeckt wurden, bzw, deren Potential von der Masse noch nicht erkannt wurde. Bei den ganz großen Firmen wird man keine Outperformance erzielen da diese so oft analysiert werden und die Summe der Eisnchätzungen normal den Kurs widerspiegeln.

    @Netflix

    Natürlich war beim festhalten an Netflix, Amazon, Apple etc. viel Glück dabei. Denen stehen genügend Unternehmen gegenüber die es eben nicht geschafft haben (Nokia, Commerce One, Baan, EM-TV etc.). Tim hat seine Misserfolge aber nie verheimlicht. Von daher darf er Netflix gerne als positives Beispiel aufführen.

    Allerdings möchte ich gerne hinzufügen. Das kommt im Beitrag ein wenig Unglücklich herüber. Bitte nicht auf den schnellen 10-50 Bagger hoffen und nur mit High-Risk Stocks spekulieren. Sondern vielmehr auf Firmen konzentrieren die eine Reputation sprich Erfolgshistorie vorweisen können. (Mit 2-3% Depotanteil darf man dann gerne einen riskanteren Wert aufnehmen)

  79. Daniel (Fächerstadt)

    @ Sammy: Es soll Menschen mit Kindern geben, welche gerne ein Fundament aufbauen und weitergeben möchten, beim deinem Egoismus wahrscheinlich schwer zu verstehen.

  80. Sparta

    @Sammy

    „Was soll denn das für einen Sinn ergeben nie zu verkaufen? Damit die Nachfahren alles auf den Kopf hauen? Spenden?“

    Dass musst Du nicht mich fragen, sondern Tim. „Nie“ zu verkaufen bei Werten welche nicht ausschütten… muss dann etwas für die nächste Generation oder für gute Zwecke gedacht sein.

    Die Beweggründe von Menschen sind individuell verschieden.

    @Warren

    „Provokant gesagt: Nehmt eine Tafel auf der die 1000 größten Unternehmen der Welt draufstehen und werft mit Dartpfeilen drauf bis ihr 30 Unternehmen habt. Jede Wette das die Auswahl gegenüber einen ETF nur marginal besser/schelchter abschneidet.“

    Wenn Du mit marginal +/- ca. 8 % p. a. Delta meinst… Da die Outperformer prozentual weniger als die Absteiger sind, steigt die Chance ein paar Mal daneben zu werfen und in einem 20 Jahres-Zeitraum ein paar Prozent p. a. schlechter als der Index zu sein, macht dann doch bei einigen etwas in der Endsumme aus.

    Die Dart-Wurfaktion war der Vergleich mit aktiven Fonds (nebenbei bemerkt, schneiden die ca. 2-3 % p. a. schlechter ab).

  81. sammy

    @Daniel (Karlsruhe)

    Das ist keine gute Idee ich kenne einen solchen Erben der nichts macht außer dieses Geld zu verkonsumieren.

    Klar hilft man seinen Kindern doch ein Vermögen sollen sie selbst erwirtschaften nur wer hart dafür arbeitet weiß es zu schätzen.

    Ich finds echt krass wieviele hier gleich persönlich werden wenn man ihr Weltbild etwas zurecht rückt xD zeugt für mich von schwacher Persönlichkeit.

  82. Doc-Oliday

    @ Sammy: fällt Dir nicht auf, daß Du derjenige bist, der hier ein einseitiges Weltbild vertritt? Du wirfst den anderen Foristen vor, sie werden „gleich persönlich“, attestierst aber jedem, der Dein Weltbild nicht teilt, eine „schwache Persönlichkeit“? Merkst Du was…?

  83. sammy

    @Doc
    Kam vielleicht undeutlich rüber ich meine die Kommentare bei denen Leuten persönlich werden.
    Ich greife niemanden persönlich an.

  84. Micha

    @sammy

    „Naja wenn du mit moralischen Gründen kommst dann darfst du dich überhaupt nicht am Kapitalismus beteiligen, denn du beutest somit die Menschen aus die für dich die Zinsen erwirtschaften müssen ohne eine Leistung dafür zu erbringen.“

    Ich verstehe, was Du meinst, aber mir gefallen die Formulierung trotzdem nicht:

    – Nicht jede Form eines Angestelltenverhältnisses muss Ausbeutung bedeuten. Ich fühle mich zwar oft unzufrieden im Büro, aber nicht ausgebeutet. Ich bin ja freiwillig da.

    – Sich an Unternehmen zu beteiligen und damit ein Risiko einzugehen, statt dem sofortigen Belohnungstrieb mittels Konsum zu fröhnen, ist eine Leistung. Zudem muss das Investitionskapital vorher auch erarbeitet werden. Der Begriff „leistungsloses Einkommen“ wird oftmals von Politikern verwendet, die ihre Klientel gerne parasitenartig davon profitieren lassen wollen. Das wäre dann nicht leistungslos?  😉

    „Hier gibt’s auch viele die in Zigarettenfirmen investieren das ist auch unmoralisch.“

    Ich habe jahrelang unter der Anwesenheit Dutzender, aktiver Raucher im Büro gelitten. Das sind mit die intolerantesten Menschen gewesen, die ich in meinem Leben persönlich kennenlernen musste. Die entsprechenden Rauchverbote am Arbeitsplatz haben mich aus der Situation befreit und seitdem ich nun Tabakaktien besitze, sind mir diese Menschen als meine indirekten „Angestellten“ sehr lieb, da ich mich von ihrem Treiben fernhalten kann, aber alle paar Wochen die Ergebnisse ihres dummen Tuns überwiesen bekomme.  🙂

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