Warum das eifrige Sparen Sinn macht

Statt Luxus kaufe ich lieber Aktien, die mir Freiheiten geben.

Es wäre extrem traurig, ich wünsche es niemand. Es passiert aber hin und wieder. Vielleicht stirbt jemand in deiner Familie oder Freundeskreis unerwartet. Dann leuchtet dir womöglich ein, dass das endlose Rattenrennen bis 65 keinen Sinn macht. Der übertriebene Konsum und die harte ewige Arbeit siehst du als idiotisch an. Du machst dir Gedanken über den “Sinn des Lebens”.

Auf einmal hast du eine enorme Motivation aggressiv zu investieren, um so schnell wie möglich aus dem Rattenrennen aussteigen zu KÖNNEN.

Warum haben die Menschen nur dieses Syndrom im Kopf, dass sie alle 40 Jahre lang arbeiten müssen. Der Löwenanteil ihrer Lebenszeit verbringen sie gezwungenermaßen mit Arbeit. Sie brauchen das Einkommen für den Konsum. Sie haben hohe Ansprüche.

Die typische konsumgeile Mittelschicht macht sich keinerlei Gedanken. Sie haben keine Ziele. Der Ruhestand ist ganz weit hinten am Horizont. Er kommt sozusagen mit dem typischen Rentenalter.

Die Leute haben nicht im Sinn, dass sie eventuell früher als erwartet in den Ruhestand müssen. Ein Notfall, eine Krankheit, eine Firmenpleite… Die Menschen haben dann Schwierigkeiten, sich von einem kleineren Notgroschen und mangelnder Vorsorge ernähren zu können. Zumal muss das Geld Jahre länger halten. Es kommt häufiger vor, als du denkst.

In Deutschland gibt es 1,7 Millionen Menschen, die wegen einer Krankheit ihren Beruf aufgeben oder vorzeitig mit dem Arbeiten aufhören mussten. Was sind die Gründe für ein vorzeitiges Ausscheiden? Psychische Probleme, ein schwaches Skelett oder Muskeln, Krebs, Kreislauferkrankungen.

Während die Masse vorhat, bis zum 65. oder 70. Lebensjahr zu arbeiten, könnte eine Krankheit oder Verletzung das verhindern. Sie verlieren Jahre an Einkommen und sind gezwungen, ihre gesetzliche Rente und Ersparnisse vorzeitig anzuzapfen. Die Ersparnisse sind dann schneller aufgezehrt als geplant.

Was passiert, wenn jene, die in den Tag leben ohne große Altersvorsorge, unerwartet entlassen werden oder ihr Unternehmen pleite geht? In einer Rezession einen neuen Job zu finden, ist nicht leicht. Wer keinen neuen Job findet, hat vermutlich keine andere Wahl.

Was ist mit familiären Problemen? Eine Scheidung, ein Pflegefall in der Familie…? Wer sich um ein krankes Familienmitglied kümmern will, hat vielleicht Probleme, den Vollzeitjob zu behalten.

Kurzum: Es macht Sinn, finanziell umsichtig zu handeln. Baue in deinem eigenen Interesse ein Finanzpolster auf.

Die Leute haben eine grottenschlecht Einstellung. Nimm Nadine und Christian Schneider. Die 26-jährige Hauswirtschafterin und der 30-jährige Chemielaborant kauften ein neues Auto auf Pump. Er brauchte es für die täglichen 80 Kilometer zu seinem Arbeitgeber. Aber warum musste es ein neues Auto sein? Ich verstehe das nicht. Sie hatten das Geld nicht und nahmen einen Kredit auf. Warum kommt den Menschen ein Gebrauchtwagen nicht in den Sinn? Das Anspruchsdenken ist enorm.

Warte mal kurz ab. Hole tief Luft, bevor du weiter liest….. Was ich mit dem Blogbeitrag heute sagen will: Es gibt mehr als eine Möglichkeit dein Leben zu leben.

Ich bin sehr sparsam. Das gibt mir mehr Möglichkeiten. Meine Fixkosten sind so gering, dass mein Depot sie nachhaltig bezahlen kann. Ich bin nicht mehr von aktiver Arbeit abhängig. Deshalb bombardiere ich meine Leser auch nicht mit Werbung in diesem Blog. Ich kann eben frei entscheiden und bin nicht auf solche Einnahmen angewiesen.

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Thomas W.
2 Jahre zuvor

… die konsumgeile Mittelschicht ist notwendig und gut für uns Aktionäre!

Sven
2 Jahre zuvor

Ein toller Artikel der sich von denen, die in die gleiche Richtung gehen wieder einmal unterscheidet lieber Tim! 🙂

Diogenes
2 Jahre zuvor

Wahre Worte… sehr guter Artikel. Danke für die Bereicherung!

DanielKA
2 Jahre zuvor

Super Tim, habe ebenfalls immer ein gebrauchtes Auto gekauft. Sind ja nach 2-4 Jahren heutzutage fast wie neu und deutlich günstiger

Ja die wenige Werbung ist total positiv im Vergleich zu anderen Finanzblogs

Heike
2 Jahre zuvor

Es gibt nun mal auch sehr viele Menschen,  die mit dem was und wie sie es tun rundum zufrieden sind.

Hast du das auch auf dem Schirm?

Was sagen denn Sterbende wenn man sie fragt, was sie gerne hätten anders gemacht ?

Nicht eine(r) hat Aktien, Dividenden oder ein dickes Depot vermisst.

Sie haben über Kinder und nicht oder zu wenig Umgang mit ihren Lieben gesprochen, verschobene, nicht erledigte Wünsche, aber niemand hat das dogmatische Sparen vermisst .

Ein ausgefülltes Leben beinhaltet mehr als Geld – viel mehr!

Ohne Liebe und etwas, das dich erfüllt, nutzt dir auch das dickste Depot nicht zum Glück.

 

2 Jahre zuvor

Mein vorheriges Auto habe ich gefahren, bis der TÜV uns geschieden hat. Das neue Auto war auch schon 5 Jahre alt, hat ein Viertel vom Neupreis gekostet und es fährt auch, man mag es kaum glauben…

2 Jahre zuvor

Hey Tim,

absolut – bin voll bei dir. Kenne den Rattenfilm schon lange. Echt ein super Kurzfilm. Ich sage zu meinen Freunden immer, dass es sich nicht nur lohnt, ins Fitnessstudio zu gehen – man muss auch für den Verstand was tun. Und sich nicht immer im Hamsterrad des Finanzbloggens zu sehr in seiner eigenen Blase beschäftigen…?! Oder?!

Daher bin ich auch Schiedsmann – macht mir voll Freude. Wie früher in der Schule, den Streitenden beim Streit-Schlichten zu helfen. Echt sehr cool. Danke für den inspirierenden Beitrag und die Erinnerung.

Herzliche Grüße nach NYC aus Westfalen

Jens

2 Jahre zuvor

@DanielKA

Also mir sind auch die 2 bis 4 Jahre alten Autos noch zu jung und vor allem zu teuer. Ein vernünftiger Preis – wenn man das bei Autos überhaupt sagen kann – stellt sich meiner Meinung erst ab 100.000 km Laufleistung und ab 5 Jahren Alter ein.

 

Bei solchen Beispielen muss ich immer an Bekannte von mir denken: Doppelverdiener ohne Kinder. Es gibt alle drei Jahre einen Neuwagen. Na ja, wenn es sie glücklich macht…

 

2 Jahre zuvor

@IMHAMSTERRAD

Ganz genau!

Warren Buffet (The Original)
2 Jahre zuvor

As i always say, the rats will leave the sinking Ship.

@ZenInvestor

You can stay.

 
Greetings from the Master of Toothmeat

42sucht21
2 Jahre zuvor

@Das Anspruchsdenken ist enorm.

Ja.

Ein neues Auto ist aber nicht unbedigt schlimm. Wenn die HausWIRTSCHAFTERIN (sic!) und der Laborant einen neuen Peugeot 108 oder einen Dacia ohne Extras gekauft haben liegt der bezahlte NP deutlich <10k. Soviel verliert ein neuer BMW in der Sekunde in der man vom Hof gefahren ist. Bevor gleich die deutschen Foristen kommen und erklären, dass die genannten ja keine Autos sind mit denen man 80km pendeln könnte verweise ich nochmal auf die Überschrift meines Kommentars. (Aber auch ich finde den Kauf von Neuwagen unsinnig.)

Bruno
2 Jahre zuvor

Das Bad auf dem Bild ist kein Luxus, das ist eher Standard heute, hier ein paar Bäder, die meisten grösser als unser Wohnzimmer 😀

https://www.youtube.com/watch?v=SinKC_pOINM

Finde die meisten aber schrecklich, mir gefallen auch da minimalistische Sachen, aber vielleicht ist etwas für unsere Goldfans hier dabei 😉

Bruno
2 Jahre zuvor

@Neuwagen

Das günstigste, gleichzeitig umweltfreundlichste und gesündeste Auto hat 2 Räder und heisst Fahrrad 😉

Ansonsten finde ich sollte ein Auto nicht mehr als maximal 2 Monatsgehälter kosten. Wenn dann ein Neuwagen drinliegt, warum auch nicht. Das Problem sind oft die Verhältnisse, das über die Verhältnisse leben. Insbesondere auch Leasing & Co. die Werbung ist verführerisch, den neuen SUV für nur ein paar 100 EUR / Monat (die obligatorische Vollkaskoversicherung, die Anzahlung, den schlechten Rückkauf, den Wertverlust, etc. etc. wird dann gerne vergessen).

Thorsten
2 Jahre zuvor

@42sucht21 Hehe, Dacia Logan MCV. Wertbeständig 🙂

Ich ich kenne auch jemanden, jammert  rum wegen Geld. Aber zum Fischmarkt muss man mit dem Cabrio fahren, in Stöckelschuhen. Die könnten eh nicht laufen auf dem Kopfsteinpflaster.  Kinder sind nicht geplant , aber shoppen bis das Konto leer ist. Ist aber eine Ausnahme, im Viertel leben Viele bodenständig, die Autos sind älter.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Bad:

Ich finde es nicht schlecht, wenn das Bad eine gewisse Größe hat. Man wird nicht jünger … und wenn man auch mit dem Rollstuhl in die Dusche fahren kann, hat das bei Bedarf einen nicht zu verleugnenden Charme  😉

Andrea
2 Jahre zuvor

Danke, Tim, dass du hier nicht so viel Werbung hast. Ich empfinde das als sehr positiv.

Mein Mann und ich haben auch als Doppelverdiener ohne Kinder kein Auto.

sammy
2 Jahre zuvor

Mein Gott hier kann man sich mal wieder schön auslassen über andere. Echt armselig seid ihr. So ein tolles Leben habt ihr dass ihr hier ständig über andere her ziehen müsst einfach nur peinlich..

Diogenes
2 Jahre zuvor

Oh, Sammy braucht ein Taschentuch…

steve
2 Jahre zuvor

@ sammy und was genau machst du? Hat für mich den Anschein als würdest du genau das machen worüber du dich beschwerst.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Ja ja, hier muss man schon verdammt auf der Hut sein, dass man nicht unversehens in schlechte Gesellschaft gerät. Schlimm!  😉

Guido
2 Jahre zuvor

Erhielt gestern einen Anruf, mein neues Projekt (Geld verdienen) kann nicht starten. Kurz an mein Depot gedacht und entspannt gesagt, dass es dann eben so ist.

Stimme gegenüber gab sich erstaunt über meine Gelassenheit (Kein Geld verdienen). Andere würden schonmal laut werden, hieß es.

Kann ich verstehen, ohne Rücklagen ist man eher unentspannt.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Er brauchte es für die täglichen 80 Kilometer zu seinem Arbeitgeber.

@Bruno

Natürlich wäre ein Fahrrad günstiger. Ich kenne bei uns in der Firma genau einen mit etwas längerem Arbeitsweg (pro Weg 20km) der mit dem Fahrrad zur Arbeit kommt. Natürlich mit dem E Bike.

Aber Bruno würde natürlich die täglichen 80km mit dem Fahrrad meistern.

Ich muss immer lachen wenn die Stadtmenschen von Arbeitsweg mit dem Fahrrad träumen. Gerade bei Strecken über 40km am Tag und bei Gefälle ist Fahrrad leider keine Option.

Ich will nicht die Neuwagenkäufer in Schutz nehmen. Für mich ist der Kauf eines Neueagens Geldverschwendung.

Meine Grosseltern haben sich zur Pensionierung 1994 den einzigen Neuwagen ihres Lebens gekauft. Zu diesem Zeitpunkt war die Wohnung abbezahlt und das Depot gut gefüllt. Sie haben den wagen über 20 Jahre gefahren.

Thomas
2 Jahre zuvor

Ohne Neuwagenkäufer gebe es keine Gebrauchtwagenkäufer!!

2 Jahre zuvor

Ich tausche bald Fahrradfahren gegen die Bahn, da ich den AG wechsle. War ein Luxus, mit dem Rad zu fahren und werde ich sehr vermissen.

Aber Bahnfahren sollte immer noch billiger sein als sich ein Auto anzuschaffen. Ich verteufle Autos nicht, aber es kommt sehr auf die Lebensumstände an. Meine Eltern haben sich z.B. für 10.000€ einen schicken Dacia gekauft und ich bin froh, dass sie nun keinen Ärger mehr mit Reparaturen etc haben wie mit ihren Gebrauchtwägen vorher.

Letztens haben mein Freund fürund ich für 4 Tage ein Auto gemietet, 20€ pro Tag zzgl. Spritkosten. Gute Alternative zum eigenen Auto.

Rudi
2 Jahre zuvor

Ich persönlich würde auch keinen Gebrauchten kaufen, weil ich mich dafür einfach zu wenig auskenne. Ich hätte kein gutes Gefühl dabei.

Aber man muss ja nicht unbedingt ein teures Auto kaufen. Selbst fahre ich täglich 45km pro Strecke zur Arbeit aber das geht auch in einem kleinen Japaner für unter 12.000€…

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Nico

Ich hoffe doch nicht, dass die Stadtmenschen von dem Weg zur Arbeit mit dem Rad träumen. Mein Arbeitsweg summiert sich auf ca 4 km. Da gehe ich freiwillig in der Mittagspause eine Runde spazieren, dass ich ein paar Schritte zusammen bekomme.

Opportunitätskosten sollten immer mit berücksichtigt werden. Vieles wird oft als absolut notwendig gesehen, was es nicht ist. Bei potenziell interessanten Arbeitgebern beziehen wir die Entfernung definitiv in die Entscheidungsfindung mit ein.

Meine Frau hat erst vor einem knappen Jahr den Arbeitgeber gewechselt. Der alte war nur 6 km entfernt. Der neue bietet für sie viel mehr Möglichkeiten und ist dabei auch nur 3 km entfernt. Ob der neue Arbeitgeber nun 1km oder 8 km entfernt liegt spielt keine Rolle. In dem Radius gibt es für uns genug interessante Arbeitgeber.

Ich hatte damals einmal überlegt, ob sich ein Arbeitgeberwechsel für mich zu einem sehr bekannten Unternehmen lohnenswert wäre. Hier müsste ich ca. 40km einfache Fahrt auf mich nehmen. Die Arbeitszeit wäre nicht kürzer und ich würde vermutlich mit etwas Glück/Geschick 15k mehr verdienen (Brutto). Das war mir zu wenig. Ich müsste in der Woche ca. 7h zusätzlich im stockenden Verkehr verbringen. Darauf kann ich gerne verzichten. Heute kommt es erst recht nicht in Frage. Wenn die Teilzeit näher rückt, macht eine längere Anfahrt noch weniger Sinn. Die Opportunitätskosten wachsen.

Es verhält sich mit dem Besitz eines Autos genauso. Wenn es immer weniger verwendet wird fällt der Aufwand höher ins Gewicht. Schließlich verbringt man im Verhältnis viel mehr Zeit mit Wartung, Instandhaltung, Tüv usw. als das man es nutzt. Daher würde ich auch nie 5 Oldtimer haben wollen. Das würde ja alleine schon eine Woche Fahrten zum Tüv bedeuten. Da gibt es bei mir in der Region durchaus interessantere Routen…

Rüdiger
2 Jahre zuvor

Ohne Liebe und etwas, das dich erfüllt, nutzt dir auch das dickste Depot nicht zum Glück.

D’accord! Dem kann ich nicht widersprechen, aber … steht ein “dickes Depot” einem liebevollen und erfüllten (Familien-)Leben im Wege? Ich denke, dem ist nicht so, oder – vorsichtiger ausgedrückt – dem muss zwingend nicht so sein.

Der Weg zum Sterbebett kann lang und hässlich sein und etwas Erleichterung bis dahin ist sicher willkommen. Ein altersgerechter Umbau des Bads, ein Treppenlift, dass man nicht als Gefangener in den eigenen vier Wänden lebt und auch mal raus kann, vielleicht ein schönerer Rollstuhl als das Modell “Eisenschwein” von der AOK, eine Pflegekraft, die im Haus lebt zur Entlastung der Angehörigen … Viele angenehme Dinge, aber wie kommt man zu diesen Wohltaten? Bingo! Dafür hat man sein “dickes Depot”.

Was könnte der Familienmensch, der sein Leben lang für seine Lieben gesorgt hat, wenn er seinen letzten Weg gehen muss, denken? Er könnte sich Sorgen machen, ob seine geliebte Frau/Mann/Familie auch zukünftig gut versorgt ist. Was könnte ihm diese Sorgen nehmen? Bingo! Dafür hat er sich ja beizeiten um sein “dickes Depot” gekümmert.

 

Geld ist kein Garant für Liebe, Glück und ein erfülltes Leben. Ganz gewiss nicht! Es bei Bedarf in ausreichender Menge zur Verfügung zu haben, kann aber so Manches einfacher machen … oder überhaupt erst ermöglichen 😉

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Jenny

Dacia wäre für mich keine Option.

Habe gerade kürzlich eine Studie gelesen bei welchen Marken man gute Gebrauchwagen bekommt. Ab 3 Jahren oder 100’000km werden Dacias zur Geldfalle mit den vielen Reparaturen.

Mein Peugeot gebraucht gekauft hat nun rund 230’000km und ist 9 Jahre alt. Bisher habe ich nur vorne zweimal die Bremsen gewechselt sonst gabs keine Reparaturen. Auch die Kupplung ist noch original.

 

Mr. B
2 Jahre zuvor

Hi, Nico. Hast du ein Link zur “Dacia” -Studie?

Danke & Grüsse, Mr. B

2 Jahre zuvor

Hi,

mit Krediten tue ich mich auch sehr schwer, hatte nie einen und bin froh darüber. Ist am Ende eine große Abhängigkeit auf Einkommen in der Zukunft. Ansonsten versuche ich beim Konsum den Mittelweg zu gehen. Alles muss aus laufenden Einnahmen bezahlt werden und am Ende des Jahres muss mehr drüber sein. Die Substanz wird nicht angepasst.

Ansonsten haben die beiden Autokäufer immerhin keine große Kiste gekauft, sondern ein kleines praktisches Auto. Auch, wenn es denke, günstigere Alternativen gegeben hätte.

Frohes Sparen,

Fuseboroto

Nathanael Greger
2 Jahre zuvor

Hey Tim,

verzeih mir, aber kannst du mir bitte die WKN Nummer von deinem S&P 500 EFT sagen?

Ich kenne mich mit Aktien ein bisschen aus, aber nicht mit ETFs.

Natürlich nur, wenn du magst.

Kein Problem, wenn nicht.

 

Du bist trotzdem der Beste.

An dieser Stelle auch ein dickes Lob von mir, für deine Ruhe und Gelassenheit sowie Ermutigung in schwierigen Börsenzeiten.

Dadurch hilfst du sehr vielen Menschen und bewahrst sie davor, aus emotionalen Gründen viel Geld zu verlieren.

 

Lieben Gruß

Nathanael

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Hier müsste ich ca. 40km einfache Fahrt auf mich nehmen. Die Arbeitszeit wäre nicht kürzer und ich würde vermutlich mit etwas Glück/Geschick 15k mehr verdienen (Brutto). Das war mir zu wenig. Ich müsste in der Woche ca. 7h zusätzlich im stockenden Verkehr verbringen.

@Kiev

Jeder wie er möchte. Bei mir sind es rund 50km einfache Fahrt also 100km pro Tag. 80km davon ist Autobahn. Der Verkehr ist flüssig und ich benötige zwischen 30 und 35 Minuten pro Weg.

Wie man für zusätzliche 80km am Tag über 7 Stunden zusätzlich benötigen kann erschliesst sich mir nicht. Ich benötige ja für meinen totalen Arbeitsweg 5 bis 6 Stunden pro Woche.

 

Natürlich sollte bei Jobüberlegungen de rArbeitsweg auch eine Rolle spielen, da das Auto nicht kostenlos von A nach B fährt.

Kevin
2 Jahre zuvor

@Nico: Der Wert von Kiev war pro Woche. (und 7-8h sind bei den meisten quasi ein extra Tag arbeiten. (den man mangels schlechten Verkehrsfluss) verschwendet…

Norbert
2 Jahre zuvor

Es kann auch Sinn machen ein günstiges neues Auto zu kaufen. Ich habe für meinen Sohn ein neues Auto für 8,5 K gekauft.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Mr.B “Gebrauchtwaren Probleme Dacia” in Google eingeben da findet man vieles.

Wer will schon einen Dacia kaufen um nach 4 Jahren massive Reparaturkosten zu haben?

 

 

Thomas
2 Jahre zuvor

@Nico

ich bin heute Morgen wie immer mit dem Rad zur Arbeit. (20km/Weg)

Ganz ohne E-Antrieb aber mit einer Dusche danach.

Simon
2 Jahre zuvor

@Heike,

Das Ansparen eines dicken Depots ist ja auch kein Selbstzweck sondern ein Weg, sich andere Freiheiten und vor allem freie Zeit zu erarbeiten.

Ich habe 2017 angefangen, systematisch zu sparen und ein Haushaltsbuch zu führen. Daher weiß ich, dass ich meinen Lebensstandard momentan 5 Jahre aus meinen Ersparnissen bestreiten könnte – ohne irgendein weiteres Einkommen.

Das macht mich auf der Arbeit zum Beispiel deutlich gelassener und ich kann öfter ‘Nein’ sagen. Auch hat es mir ermöglicht, ganz dreist eine Reduzierung meiner Arbeitszeit von 40 auf 32 Stunden in der Woche bei vollem Lohnausgleich zu fordern. Und es sieht so aus, als würde das klappen.

Ergebnis: Mehr Zeit für meine 1-jährige Tochter. Genau das, was die Leute am Sterbebett vermissen.

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Nico

Man muss immer das Gesamtpaket anschauen. Und sich von bekannten Mustern lösen. Wenn man dort arbeitet lebt man hier usw. Es gibt oft Alternativen. Die Zeit für das Pendeln ist nicht zu unterschätzen. Es werden oft nur die Kosten herangezogen. Vielleicht kann man auch 1-2 Tage in der Woche auf Pendeln verzichten. Es gibt viele Möglichkeiten. Die mutigsten und freien machen den ersten Schritt.

Erst gestern habe ich meinen Sohn zu einem Kitafest begleitet. Ich habe ihn um 16 Uhr vom Flöten abgeholt und bin dann mit ihm zu Fuß zum Fest gegangen. Ich bin allerdings schon um 15 Uhr von der Arbeit nach Hause gefahren, habe die Picknickdecke, Teller usw. zusammengekramt und Brezeln gebacken. Auf dem Weg nach Hause musste ich auch noch ein paar Kleinigkeiten eingekaufen. Asche über mein Haupt, ich war schlecht vorbereitet. Bei dem backen der Brezeln habe ich mir einen Cappucino zubereitet und getrunken. Ich hatte keinen Stress und einen sehr schönen Tag verbracht. Das geht mit viel Planung auch in einem strammeren Zeitfenster. Es ist aber auch mal schön, wenn man sich die Zeit nehmen kann.

Freelancer Sebastian kann hier vermutlich nur müde lächeln. Er hätte vermutlich bei dem Fest noch bei dem Aufbau geholfen. Und es ist auch wichtig, dass man für solche Dinge auch Zeit finden kann. Ich bin mit meiner Möglichkeit die Zeit einzuteilen sehr zufrieden und dankbar.

Mit Kindern kann ich nur empfehlen viel Zeit zu haben. Es macht einen großen Unterschied, ob man von A nach B ein Zeitfenster von 10 Minuten oder 20 Minuten hat. Alleine wie man selbst dabei spricht. Das heißt natürlich nicht, dass man bei 20 Minten Frank Sinatra hört und alle begegnenden Menschen mit seinem Lächeln blendet. Auch hier geht mal etwas schief und läuft nicht wie es laufen sollte. Aber statistisch betrachtet tritt dies seltener auf. Zeit zu haben ist Luxus und ein hohes Gut. Es gehört aber auch im Vorfeld ein wenig dazu, dass man sich die Zeit auch nimmt.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Simon:

Super! Genieß die Zeit mit deiner Tochter!

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Simon

Glückwunsch! Viel Erfolg auf Deinem weiteren Weg.

42sucht21
2 Jahre zuvor

@Nico Meier

Information bias – Man sieht nur durch seine eigene Brille.

Schon mal „Gebrauchtwagen Probleme Peugeot“ eingegeben oder „Gebrauchtwagen Probleme Audi“ oder VW oder …
Dann mal ausrechnen welches Auto in 3 / 5 / 10 / 20 Jahren welche Gesamtkosten verursacht und obs das einem wirklich Wert ist.

sammy
2 Jahre zuvor

Ich kritisiere Kommentatoren nicht die Gesellschaft oder Menschen die ich kenne. Das ist der Unterschied zu euch Heuchlern.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Man muss immer das Gesamtpaket anschauen. 

Richtig dieses Gesamtpaket besteht mei mir nicht nur aus Arbeitsweg.

Ich bin sehr frei bei der Arbeitseinteilung. Wenn Projekte es erfordern leiste ich viele Überstunden auch mal am Weekend. Wenn in einem Projekt mein Teil gut auf Kurs ist so nutze ich die Gleitzeit und mache auch mal einen halben oder ganzen Tag frei.

So mache ich mit meiner Frau viele verlängerten Wochenenden an denen wir Ausflüge machen und wandern.

Die Stimmung im Team ist grossartig.

Und die Bezahlung ist erstklassig.

Ich will niemandem den Spass am Dacia vermiesen. Ich habe mal einen neuen Sandero probegefahren und kam zum Schluss das dieses Auto mir zu wenig Komfort bietet.

 

Stefan
2 Jahre zuvor

@sammy

das schöne ist ja, dass die (autonome) Punkszene auch auf die Arbeiterklasse und den Hamsterradläufern herumhackt. Wenn auch aus anderen Beweggründen. Wobei?? Das die konsumgesteurte Mittelschicht zu viel Kohle für sinnloses Zeug raushaut, darüber ist sich die autonome und die finanziell freie Szene ja einig.

So kriegt jeder sein Fett weg, und alle Leben glücklich und zufrieden bis ans Ende aller Tage..

Bilbo78
2 Jahre zuvor

Wieso, ist doch geil, dass die Masse so knalle-pieps dämlich ist! So machen sie uns Aktionäre (durch ihren Konsum) reicher! Außerdem habe ich nen Health ETF und es ist klasse, dass alle immer älter werden und Hilfe benötigen! Außerdem rocken Deutsche! Durch deren servile und heutzutage vor allem verblödete Art kann man sie sehr gut ausnutzen/ausbeuten! Daneben ist da der Rechtsstaat und relativ hohe Sicherheit, so dass Deutschland ein gutes Land ist für Investoren.

Läuft alles soweit! Nur halt nicht für 80 % der Deutschen, aber  naja Darwin halt.

Albr
2 Jahre zuvor

Mal was positives, während D. Aktienkauf und -besitz immer weiter unattraktiver macht, schaffen die Niederlande die Quellensteuer (z.b. auf Dividenden, bisher 15%) ab dem 1.1.2020 ab 😉

Zum Glück ist man nicht auf deutsche Aktienwerte angewiesen 🙂

 

 

 

Albr
2 Jahre zuvor

@Bilbo, weshalb soll D. ein gutes Land für Investoren sein ?

Schlechte infrastruktur, die – vermutlich – höchsten Steuern weltweit, Einführung neue Steuern, extreme Bürokratie, höchste energiekosten weltweit, sehr hohe – und weiter steigende – Ausgaben für Soziales, Ausbildung naja (höchstens Mittelmaß nach OECD) und vieles mehr…

 

ich kann da keinen Standortvorteil für Investitionen in D. erkennen… 😉

 

Simon
2 Jahre zuvor

@Sammy

“Ich kritisiere Kommentatoren nicht die Gesellschaft oder Menschen die ich kenne. Das ist der Unterschied zu euch Heuchlern.”

😀 erkennst du die Ironie in deiner Aussage?

Okay… Fremde Leute, die man nicht kennt, Heuchler zu nennen ist ja auch im Grunde keine Kritik, sondern eher eine Beleidigung. Von daher verbirgt sich ja doch gar kein Widerspruch in deinem Satz.

P.S.: Komm wir essen Opa! (Satzzeichen können Leben retten)

Nico Meier
2 Jahre zuvor

42sucht21

Ich habe diesen Artikel gelesen.

https://www.ktipp.ch/artikel/artikeldetail/gute-occasionsautos/

Wie auch immer ich glaube kaum, dass ich mich jemas dafür entscheiden werde einen Dacia zu fahren. Ich fahre viel mit dem Auto da sind mir gewisse Sicherheitsaspekte auch wichtig.

Wenn jemand nur zwiemal im Jahr in seinem Auto sitzt um Familie zu besuchen oder für den Einkauf bei IKEA so mag ihm das weniger wichtig sein.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Ich kritisiere Kommentatoren nicht die Gesellschaft oder Menschen die ich kenne. Das ist der Unterschied zu euch Heuchlern.

 

Also Sammy du findes Menschen die Menschen die sie kennen kritisieren heuchlerisch.

Und du kritisierst hier  Menschen die du nicht kennst und zwar unerkannt. Ja doch das zeugt klar von Charakter 😉

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