So genießt du die goldene Rentenzeit: Viel früher und besser in den Ruhestand


New York, 15. Juli 2019

Ein sparsames Leben kann sich auszahlen: Du kannst dank deiner Aktiengewinne früher in den Ruhestand und die goldene Zeit genießen.

In Deutschland gibt es laut dem Statistischen Bundesamtes  0,8 Prozent finanziell Freie. Es sind 627.000 Menschen. Sie werden in dem Artikel aus „Die Welt“ als „Rentier“ bezeichnet. Ich finde, „Privatier“ klingt cooler. Sie gehen jedenfalls nicht mehr arbeiten und bestreiten ihren Lebensunterhalt aus ihren Einkünften wie Dividenden oder Mieten. Sie sind noch nicht im Ruhestand. 22 Prozent der Deutschen sind im Ruhestand und kassieren ihre Altersbezüge. 46 Prozent der Deutschen gehen einer Erwerbstätigkeit nach (einschließlich Selbstständige und Angestellte). 6,6 Prozent beziehen Hartz IV oder Arbeitslosengeld.

Es dürfte den 0,8 Prozent bestimmt alles in allem am besten gehen.

Ich glaube, dass mehr als die genannten 0,8 Prozent finanziell frei sind. Denn die Definition ist zu strikt gewählt. Diese Menschen gehen eben nicht mehr arbeiten. Aber es gibt viele finanziell Freie, die trotzdem noch arbeiten gehen, obwohl sie es nicht mehr müssen.

Wenn du Privatier bist, hast du neben der Freiheit und des reduzierten Stresslevels Vorteile. Wenn du nicht mehr arbeiten gehst, hast in der Regel geringere Ausgaben. Etwa für den Arbeitsweg, auswärts essen und Arbeitskleidung entfällt.

Sind die Kinder aus dem Haus, sparst du eventuell 20 bis 30 Prozent. Du kannst deinen Wohnraum verkleinern. Du kannst ihn den neuen Bedürfnissen anpassen. Du kannst deinen Wohnort freier wählen. Er muss ja nicht mehr in der Nähe der Arbeit liegen. Du kannst gegebenenfalls eine günstige Gegend wählen, die dir sehr gut gefällt.

Wenn du finanziell frei bist, sagen wir, du hast 1,2 Millionen Euro im Depot und ein abbezahltes Eigenheim und bist 50 Jahre alt, dann musst du ja nicht mehr sparen. Du kannst 48.000 Euro brutto dem Depot entnehmen (teils über Dividenden, teils über kleine Abverkäufe). Die Basis ist die sichere 4%-Entnahmeformel (Trinity-Studie genannt). Von den 48.000 Euro brutto kannst du vermutlich gut leben, denn deine Wohnkosten sind durch das abbezahlte Eigenheim minimal.

Im Rentenalter kommt noch deine gesetzliche Rente zu den 48.000 Euro obendrauf. Du brauchst auch nicht mehr für die Rente sparen. Du bist ja schließlich frei.

Wer früh Kinder bekommt, für den ist das Sparen für die finanzielle Freiheit schon schwieriger. Das gebe ich zu. Es gibt aber Möglichkeiten. Man muss es wollen.

Viele Deutsche werden es über die hundert Jahre schaffen. Die Lebenserwartung nimmt zu. Nie zuvor in der Geschichte wurden Menschen so alt wie heute. Also für den Frühruhestand ein fettes Depot aufzubauen, das lohnt sich. Denn du hast mehr Zeit, um die goldene Freiheitsphase zu genießen.

Am besten alterst du gesund. Leg früh etwas beiseite. Per ETF- oder Aktien-Sparplan.

Aber die konsumsüchtige Masse sieht das nicht ein. Sie leben heute und nicht morgen. „Ich kann morgen schon tot sein.“ Mit solchen Sprüchen wird der Konsumwahn begründet. Heute alles raushauen, gut leben und hinterher Mimimi machen. Das geht nicht. Dann wird gejammert, weil die Miete zu hoch ist. Warum bitte verlangen diese Konsum-Wahnsinnigen eine „billige, finanzierbare Wohnung“ in „einer möglichst noch in 1-a-Lage“ in einer Großstadt. Ja, die Einbauküche muss der Vermieter nagelneu drin haben. Das Bad muss auf dem neuesten Stand sein – mit ganz großen weißen Fliesen. Der Boden muss in einem Top-Zustand sein. Und die Miete darf nicht mehr als 400 Euro warm kosten.  Sonst noch was?

Wir haben eine Mittelschicht, die hat eigentlich genügend Geld. Doch sind ihre Ansprüche zu hoch. Sie gehen nicht sorgsam mit ihrem Geld um. Später haben sie dann den Salat, wenn sie in den Ruhestand wollen.

Ich habe lieber einen sorgenfreien Früüüüh-Ruhestand anstatt die Schränke voller Plunder und das Mega-Auto vor der Tür.

Ich hatte mal eine kurze Phase, da dachte ich: „Ich pfeife auf die Rente und das Sparen. Ich lebe jetzt. Bis zum Ruhestand ist es noch lange, 100 Jahre oder so…“

Aber ich schaltete um. Als ich nach New York kam, fielen mir die absurden Preise auf. Es war ein Schock für mich, so dass ich mich entschloss, in eine WG zu ziehen und zu sparen wie ein Irrer. Das übrige Geld pumpte ich in den Aktienmarkt.  Vor allem tat mir die Finanzkrise gut. 2008/09 und 2010 konnte ich zu Schnäppchenpreisen Aktien einsammeln, die sich bis heute verfünf-, veracht- oder verzehnfacht haben. Oder noch mehr gebracht haben. Ein paar Loser waren darunter. Das gehört zum Börsianerleben dazu.

Wer nicht plant, der gibt schwupps sein Geld komplett aus. Das teure New York gab mir jedenfalls einen „Denkzettel“. Ich dachte, wenn alle Großstädte eines Tages so teuer werden, dann kann das ja keiner mehr bezahlen: Wohnraum, Restaurants, Lebensmittel…

Der Denkzettel wirkt bis heute. Ich hatte in New York niemanden, den ich anschnorren konnte. Du musst flüssig sein, sonst kannst du hier nicht wohnen. Es war mir eine Lehre.

Mein Girokonto war immer deutlich im Plus. Ich hatte Reserven. Ich baute mein Depot aus. Ich hatte kein Auto, keine Möbel, noch nicht mal eine Waschmaschine. Ich sparte, wo ich konnte.

Ich fand heraus, wann und wo ich günstig Lebensmittel einkaufen konnte. Ab 17 Uhr gab es im „Western Beef„-Supermarkt in Chelsea oft ein ganzes, warmes Grillhähnchen für 2,50 Dollar. Dann schlug ich zu. Mit der Zeit lernte ich solche Tricks. In New York kannst du kaum von einem Normalo-Gehalt in einen Bio-Supermarkt wie Whole Foods (gehört zum Amazon-Imperium) gehen und für deinen Bedarf einkaufen. Das kostet dich ein kleines Vermögen. Die Preise sind absurd hoch.

Wer vernünftig ist, lebt bodenständig. Neben dem Aktiendepot kannst du auch eine Eigentumswohnung oder Haus abbezahlen. Wenn du es vernünftig planst und nicht die Top-Villa mit einem Normalo-Gehalt kaufst, dann ist dein Heim eines Tages abbezahlt. Eine lastenfreie Wohnung ist als private Vorsorge nicht per se verkehrt. Du legst zudem massig Geld ins Aktiendepot.

Niemand muss geizig sein. Aber sparen solltest du schon. Du kannst jedes Jahr in Urlaub. Es muss ja nicht gleich das Edelhotel sein.

Deinen Kindern bringst du das Sparen bei. Das Motto sollte sein: „Kleinvieh macht auch Mist“.  Kinder sollten jobben… dann lernen sie fürs Leben. Wer früh mit dem Investieren anfängt, hat später mehr davon.

Aber es gibt genug Menschen, die verstehen das nicht. Sie zahlen noch mit 70 Jahren ihre Hypothek ab. Weil das Geld nicht reicht, machen sie Nebenjobs im Alter von 75 Jahren: Putzen, Fegen, Streichen… Das gibt es alles.

Sparsamkeit von Grund auf zu lernen ist etwas Herrliches. Wenn jemand sein Geld verjubelt und später dann jammert, da hab ich kein Mitleid. Meine Eltern haben bei Null angefangen in den 1960/70er Jahren. Wären sie ihr leben lang nicht sehr sparsam gewesen und hätten sie auf großen Fuss gelebt, müssten sie heute Flaschen sammeln. Ihnen hab ich alles zu verdanken. (Ja, wir sollten öfter unseren Eltern dankbar sein. Was Besseres hätte mir nicht passieren können, als sie zu haben.)

Leider hilft unsere Regierung beim ETF-Sparen fürs Alter den Menschen zu wenig. Es liegt wohl daran, dass überwiegend alte Leute auf der Regierungsbank sitzen, die von Finanzen wenig Ahnung haben.

Fakt ist, dass du dich nicht einfach darauf verlassen kannst, dass die nächste Rentnergeneration genug Rente aus den staatlichen Rententöpfen erhält. Das Umlageverfahren wackelt aufgrund der Vergreisung. Mehr als den Sozialhilfesatz kann man heute bei der Rente kaum einplanen. Daher rate ich, mindestens 10 Prozent, besser 20, 30, 40 Prozent und mehr vom Netto zu sparen. Das Geld sollte in Aktien/ETFs über 20, 30, 40 Jahre landen.

Das ging bislang immer gut. Daran dürfte sich auch in den nächsten 20 Jahren nichts ändern. Das Aktiensparen ist ein gutes Mittel, um die Lücke zu schließen. Klar gibt es andere Möglichkeiten, etwa über Immobilien.

Schau dir einfach mal die jetzigen Rentner an. Dann siehst du, wem es schlecht geht und wer ein „Luxus-Rentner“ ist.

Alles, was du nicht sofort dringend brauchst, würde ich langfristig ins Depot packen oder eventuell für eine Immobilie nutzen. Wobei Immobilien auch mit Klumpenrisiken verbunden sind. Hast du ein weltweites ETF-Depot, ist das Risiko geringer in meinen Augen auf lange Sicht.

Es geht nicht darum, wieviel exakt in deinem Depot landet, sondern dass du überhaupt was machst. Wer sagt, dass 400 Euro im Monat nix bringen, der sollte mal einen Online-Zinsrechner nutzen, um herauszufinden, was nach 40 Jahren bei sechs Prozent Verzinsung herauskommt. Es sind 770.000 Euro (40 Jahre sparen pdf). Du kannst auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld auf die Seite legen. Du kannst den ETF-Sparplan damit zusätzlich füttern.

Es ist schon ein Unterschied, wenn jemand später in der Rente 300 Euro mehr hat oder nicht.

Du hast ein Notfallkonto. Geht das Auto kaputt, kannst du die Reparatur bezahlen, ohne dein Konto überziehen zu müssen, was richtig ins Geld gehen kann.

Hast du ordentlich reingeklotzt, dann kann es dir egal sein, wenn dein Arbeitgeber beschließt, die Ausgaben zu senken, wenn du 51 Jahre alt bist. Im Depot liegen 650.000 Euro, sagen wir mal. Dein Arbeitgeber baut Personal ab und du bist dabei. Dein Vermögensaufbau sichert dich ab zu diesem Zeitpunkt. Du kannst es gelassen sehen. Vielleicht suchst du dir nur einen Teilzeitjob. Du hast schon eine gute Grundlage. Auf Grundsicherung bist du nicht angewiesen.

Fakt ist, dass auf Basis der heutigen staatlichen Rentenlage fast jeder Bürger (außer die Beamten) eine Versorgungslücke im Alter hat. Wir müssen vom Staat verlangen, dass er eine gerechte Rentenreform macht. Dazu gehört das steuerfreie Aktiensparen für die Rente. Die Deutschen haben nach meinem Dafürhalten europaweit eines der unfairsten Rentensysteme.

Was leider ein großes Hindernis ist, ist die Angst. Die Deutschen sind mit Ihrer Aktienangst schon ein einzigartiges Völkchen. Sie legen lieber ihr Erspartes aufs Sparbuch oder unters Kopfkissen, statt den Aktienmarkt für sich arbeiten zu lassen.

Bei einer Altersvorsorge hältst du die Aktien über Jahrzehnte. Weil der S&P-500-Index nunmal im Schnitt 10 Prozent nominale Rendite bringt, muss nach zehn, 20 oder 30 Jahren schon viel passieren, damit du schlechter dasteht als mit einem Sparbuch. In den letzten Jahren hat sich der S&P-500-Index phantastisch entwickelt.

In Amerika gibt es besonders viele finanziell Freie. Sie machen das schon clever wie dieses Paar,  das 1,5 Millionen Dollar gespart hat.

Das ständige Gejammere, dass die Einkommen nicht steigen, stimmt nicht. So ist das Media-Haushalts-Einkommen in den USA kräftig gestiegen, die Daten basieren auf Angaben der Notenbank Fed:

Du solltest viele verschiedene Aktien haben, damit du nicht alle auf einmal zum schlimmsten Zeitpunkt verramschen musst. Besonders hilfreich sind kostengünstige ETFs von den gängigen Anbietern. Sie sind langfristig vermutlich eine der besten Geldanlagemöglichkeiten überhaupt. Allerdings sollten es solche ETFs sein, die die Aktien tatsächlich kaufen. Inzwischen gibt es genug Anbieter, die die ETFs in Form von Wetten anbieten (synthetisch), worauf ich mich nicht verlassen würde.

Trotz der guten Voraussetzungen schaffen es viele Menschen, das Aktiensparen zu torpedieren, indem sie etwa zum schlechtesten Zeitpunkt aus dem Aktienmarkt aussteigen oder sich für den Hauskauf verschulden und später durch Lebensumstände (Scheidung, Krankheit…) Probleme mit der Hypothek bekommen.

Ich habe ja schon oft geschrieben, dass ich kein Fan von Riester- und Versicherungsprodukten bin. Mein Favorit sind ETFs und Aktien. Die diffusen Ängste und Ideologien der Deutschen machen keinen Sinn. Die Statistiken sprechen eine klare Sprache. Aktien sind mit das Beste, was es gibt für die Altersvorsorge. Breit gestreut und langfristig in Aktien anzulegen und dabei den Ausstieg zeitlich flexibel zu halten, ist eine wiese Vorgehensweise.

Der Vorwurf, dass jemand Telekomaktien gekauft hat, die sich noch nicht erholt haben, ist alt. Wer kauft denn nur eine Aktie genau auf dem Kurshoch? Das macht doch kein vernünftiger Anleger. Denen kann ich leider nicht helfen.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “So genießt du die goldene Rentenzeit: Viel früher und besser in den Ruhestand

  1. AvatarWorrier

    Befindet sich die Amazon Aktie auf dem Kurshoch?  Tim, du scheinst sowas voraussehen zu können. Bevor ich zum falschen Zeitpunkt nach kaufe.

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Worrier

    Haha. Amazon habe ich ganze 3 Stück. Ich hab sie ziemlich auf dem Top gekauft. Aber mein Depot besteht aus mehr als Amazon. Es sind circa 40 Einzelwerte plus ein Vanguard S&P-500-ETF in meinem Depot.

  3. Avatar42sucht21

    @Steuerzahlergedenktag

    Das ist bei uns ja gerne so. Vollkasko und All-Inclusive-Mentalität mit Beifahrerairbag möglicht in Bio-Qualität zur Weltrettung aber bitte zum Discountpreis. Was? Ich soll das bezahlen – erstmal sollen die da oben oder der andere aber nicht ich…

  4. AvatarLars

    @tim schaefer

    Hallo, lese seit einiger Zeit hier auf dem Blog still und heimlich mit. Die ganze Zeit brennt mir eine Frage auf den Lippen. Welchen Etf auf den S&P500 besparst du, würdest du uns die Wkn verraten?

    Liebe Grüße ?

     

  5. KievKiev

    @ Tim

    Der Artikel hat mir sehr gut gefallen. Steuerzahlergedenktag ist also heute. Ich habe mich ein paar Stunden an meiner neuen Steuererklärung versucht.

    @ MS

    Würdest Du vielleicht über Tim meine Email Adresse anfragen und mir kurz schicken, wie Du genau Deine IB-Ableger Steuererklärung durchführst? Ich hatte heute diverse Probleme mit Flexqueries usw. Ich hatte eigentlich vor ein Tool damit zu verwenden aber ich sehe nie Trades in meinem Query. FX für Währungen, Dividenden, Trades usw. hast Du vermutlich alles bereits. Verwendest Du zufällig auch ETFs? Ich habe ein paar Interessante, die ich mich aber nicht traue zu kaufen, da die Steuer dafür sehr speziell sein soll. Oder hast Du nur CEFs fürs Einkommen, die wie Aktien behandelt werden?

  6. Avatarwindsurfer

    Jaja, das Geheule mit der lieben Miete.

    Der blutsaugende Vermieter bereichert sich grundsätzlich an den Mietern… deshalb bin ich kein Immobilienbesitzer. Da hast du nur Ärger.

    Und diese Sache mit Angebot und Nachfrage hat auch keiner verstanden. Vor allem die in Berlin wollen es nicht verstehen. Diese sinnlosen Aktionen der Politiker, irgendwelche Mehrfamilienhäuser über Vorkaufsrecht zu kaufen…. schlimmer kann man nicht mit Steuergeldern umgehen. Wartet mal 15 Jahre bis diese Gebäude verfallen sind, dann beschweren sich wieder die gleichen Leute. Nur dieses Mal schimpfen sie nicht auf die Vermieter sondern die Politiker.

    grüsse

    windsurfer

  7. AvatarWhirlwind

    Wir konsumieren maßvoll und nachhaltig, sparen mindestens 20 % unseres monatlichen Netto-Cashflows und investieren das Geld langfristig am Aktienmarkt um uns unsere Rente später aufzubessern oder gar in den Frühruhestand gehen zu können. Damit gehören wir aber einer Minderheit in Deutschland an, welche nicht gewollt ist. Stichwort: Scholz’sche Aktiensteuer.

    Der Großteil der Gesellschaft dagegen konsumiert überschwänglich, spart nicht oder renditearm/gebührenreich, muss im Alter auf Hartz IV Niveau leben und schreit dann nach Umverteilung. Von Reflexion keine Spur. :-/ Diese Aussichten stimmen mich traurig.

    Ich sammle trotzdem weiterhin Aktien, weil ich es toll finde ein Stück von Walt Disney, Microsoft, Johnson & Johnson, Church & Dwight, Allianz, BASF und SAP zu besitzen. Der monatl. Extra-Cashflow durch Dividenden motiviert ungemein. 🙂

    Viele Grüße,

    whirlwind.

  8. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @42sucht21,

    ich schaue ja nicht auf das Brutto, sondern auf das Netto, und wie ich damit zurecht komme. Meiner Meinung nach kann ich persönlich gut damit leben und bin dankbar. Mir sind 2.500 netto von 4.000 brutto lieber als 2.000 netto von 2.100 brutto.

    Momentan versuche ich mich in Selbsterziehung. Will heißen, mehr Geld für mehr Qualität und Nachhaltigkeit (eigentlich finde ich die Modewörter blöd) zahlen zu wollen, den Geiz zu überwinden.

    Das fängt klein an. Mein jüngster Schritt, ich kaufe nur noch lokalen Bioland-Honig aus dem Schwabenländle. Auch wenn der 8 oder 9 Euro kostet, und ich welchen mit einem Pseudo-Bio-Siegel für die Hälfte aus Mexiko bekäme.

    Durch die Praxis im Beruf meiner Frau/Partnerin weiß ich, dass viele Menschen wirklich kein Geld, und damit keine Wahl haben. Sie kaufen halt die billigsten Eier aus Bodenhaltung usw. Aber wenn einer mit dem X5 vorfährt, und dann billigstes Zeug kauft, dafür gibt es kein Verständnis.

    „Bio-Qualität aber bitte zum Discountpreis…“

    Jawoll ja! Ich bin unglaublich froh über den Bioland-Lidl Deal. Ich kaufe alles davon, was ich an konventioneller Ware damit ersetzen kann. Bioland ist besser als Aldi (EU-Bio) 😉

    Wir haben hier vor Ort 2 Bio Supermärkte, aber ich hatte immer den Eindruck, dass da das Obst unbedingt verschrumpelt aussehen muss, damit es glaubwürdig zum überteuerten Preis als Bio durchgeht, und die Kundschaft (überwiegend in Therapeuten Chic) kaufen es mit glänzenden Augen, einen halben Meter über dem Boden schwebend, während man sich über das letzte Kundalini Yoga austauscht. Danke LIDL!

    Wenn ich bei mir im Garten Äpfel ernte die nie ein Atom Spritzmittel sehen, dann sehen die dennoch ansehnlich aus.

    MS

     

  9. AvatarGiniKoeffizient

    @Tim

    Das ständige Gejammere, dass die Einkommen nicht steigen, stimmt nicht. So ist das Media-Haushalts-Einkommen in den USA kräftig gestiegen, die Daten basieren auf Angaben der Notenbank Fed:

    Wieviel sind das in der Grafik?

    58k $ / 45k $ = 28,888%

    -> 1,28888^(1/17 Jahre) = 1,5% p.a.

    Das deckt doch nicht einmal die Inflation, da wäre ich vorsichtig von kräftig gestiegen zu sprechen.

    Nominell ja. Real nein.

  10. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Kiev,

    habe da nicht viel speziell eingerichtet. Ich lasse mir täglich ein selbst erstelltes „Customized Activity Statement“ erstellen und zuschicken. Da sind täglich aktualisiert die neu hinzugekommenen Dividendenansprüche gelistet. Sonst habe ich da nix eingerichtet.

    Die ganzen Trades siehst Du doch aber im Activity Statement. Sollte eigentlich alles gelistet sein. Steuer ist bei mir ganz simpel. Allerdings habe ich immer noch keinen Bescheid. Dieses Mal erstmals im Finanzamt Bietigheim statt früher München abgegeben. Mal sehen.

    Meine Adresse ist matthias.schneider.de@web.de (die ist nur eine 2. Adresse, mit der ich nirgends angemeldet bin, und gern hier öffentlich machen kann).

    Ich habe einige ETFs. Aber die kann man alle wegen Mifid2 nicht mehr kaufen. Man bekommt sie nur noch, indem man (wenn möglich) Puts im Geld drauf verkauft, mit dem Ziel, die dann eingebucht zu bekommen. Aber viele sind einfach nicht veroptionierbar.

    MS

    Nachtrag: Steuer ist im Prinzip einfach mit IB. Du brauchst das Jahresdokument (Activity Statement) für 2018 in Kontoverwaltung-Berichte-Kontoauszüge-Zeitraum-jährlich, den Dividendenbericht aus Kontoverwaltung-Berichte-Steuern-Dividendenbericht, sonst nix.

    Im Jahresumsatzbericht hast Du unter „Übersicht zur realisierten und unrealisierten Performance“ ganz unten unterm Strich die absolute Summe in EUR (incl. errechneter FX Relevanz), die Du als Gewinn/Verlust angeben musst bei „Gewinne aus Aktienverkäufen“. Da sind alle Optionen mit eingerechnet, und vor allem Korrekturen des Einstandspreises durch „Return of Capital“ berücksichtigt.

    Im Dividendenbericht hat man die komplette Summe der Einnahmen an Dividenden in EUR unterm Strich, auch um RoC reduziert. Wenn man am Verleihprogramm teilnimmt, dann natürlich noch die Summe nebenan unterm Strich bei Payments in Lieu addieren. Und eingenommene Zinsen natürlich. Dann steht noch die gezahlte Quellensteuer da, die man angibt bei „anzurechnende, noch nicht angerechnete Steuern“ oder so einträgt. That’s it. So mache ich es, und hatte bisher keine Probleme.

    Ach ja, die Einnahmen natürlich bei „Kapitaleinnahmen im Ausland, die nicht der deutschen Besteuerung unterlegen haben“ oder so ähnlich in der KAP.

    MS

  11. AvatarBLK

    https://youtu.be/5GwALGj3SxA

     

    Dieser Ausschnitt ist zwar schon viele Jahre alt, allerdings hat sich daran bis heute nichts geändert. Gut, maximale Steuer- und Abgabenquote von 60% wäre traumhaft sowie die Garantie des Privateigentums…

     

     

  12. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Lars

    Ich habe den VOO ETF von Vanguard: https://investor.vanguard.com/etf/profile/VOO

    In Deutschland gibt es ähnliche empfehlenswerte ETFs von Vanguard.

    @ GiniKoeffizient

    Es wird gerne behauptet, dass der Durchschnittslohn nicht steigt.

    Ich gebe gleichwohl zu, dass Wort „kräftig“ ist übertrieben.

  13. AvatarChris k.

    Super Artikel Tim!

    Tim for fizekanzler/ finanz minister! 🙂

    Wenn in ner Krise etfs mehrheitlich verkauft werden und wir diese durchhalten und das fond Volumen kräftig sinkt, steigt dann auch die Ter Kosten? Wahrscheinlich schon oder? Aber wahrscheinlich nur vorübergehend

  14. AvatarGiniKoeffizient

    @Tim
    Es wird gerne behauptet, dass der Durchschnittslohn nicht steigt.

    Das ist die ewige Diskussion um Betrachtungsweisen. Am Ende des Tages zählt aber nun einmal was ich für meinen Euro an Gegenleistung bekomme. So gesehen ist es schon richtig wenn die Leute behaupten der Lohn steigt nicht, wenn sie genau das dabei im Sinn haben.

    Formal korrekt müsste man natürlich vom Reallohn sprechen, welcher nicht bis kaum unter offiziellen Gesichtspunkten gestiegen. Bei Hinzunahme diverser Aspekte, wie eine steigende Steuerquote und die hierfür empfangenen Gegenleistungen, trübt sich das Bild leider noch weiter.

    Daher muss man den Leuten tatsächlich Recht geben. Auch wenn die nackten Zahlen der FED sie als Lügner anprangern. Das Modell welchem sich die Medien und öffentlichen Einrichtungen bedienen ist schlichtweg irreführend.

    Unser Bruttolohn ist in Wahrheit ein Nettolohn der auch nur geschickt umdeklariert wird, aber nichts an den tatsächlich anfallenden Lohnstückkosten ändert. Wenn nun jemand ausrechnet, dass unter Berücksichtigung von passiv und aktiv Steuern sowie Doppelbesteuerungen am Ende des Tages eine Belastung durch Steuern und Abgabem von über 70% herauskommt, dann wird er ganz verständlich öffentlich als ständig jammernder Stammtischredner abgetan.

    Das ändert allerdings auch nichts daran, dass er Recht hat.

    Es gilt mal wieder: Glaube nur der Statistik die du selbst gefälscht hast.

  15. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ GiniKoeffizient

    Schau dir an, was die Leute für Scheißdreck ausgeben.

    Lotto, Tabak, Alkohol im Überfluss, Konsumkredite, Mega-Hypothek mit einem Normalo-Gehalt, flotte Neuwagen auf Pump, Handys, Computer, Pay-TV, neueste Elektronik, Plunder, Mode, Friseur…. es wird in der konsumsüchtigen Mittelschicht gerne gejammert.

  16. AvatarRalf

    „Wenn du finanziell frei bist, sagen wir, du hast 1,2 Millionen Euro im Depot und ein abbezahltes Eigenheim und bist 50 Jahre alt, dann musst du ja nicht mehr sparen.“

    Ich finde solche Beispiel eher unrealistisch und demotivierend. Welcher normale Angestellte soll das mit 50 schaffen? Inkl. abbezahlter Immobilie reden wir hier von Summen um die 1,5 – 2 Mio €. Mit 50 schwer zu knacken….

    „Es geht nicht darum, wieviel exakt in deinem Depot landet, sondern dass du überhaupt was machst.“

    Völlige Zustimmung!

  17. KievKiev

    @ MS

    Danke! Ich erstelle einmal das Statement und drucke es aus. Dann versuche ich mit Deiner Beschreibung einmal alles einzutragen und melde mich dann bei Dir. Ich dachte, dass man die GuV Rechnung für Optionen separat von Aktiengewinnen aufstellen muss. Ich hatte nur gehört, dass ETFs kompliziert seien. Daher habe ich vorerst keine auf dem Account. Die Vanguard ETFs gefallen mir durch den niedrigen Preis. Ebenso der FTSE Emerging High Yield Low Votality. Die kann ich bei IB vermutlich recht günstig kaufen. Bei Consors leider nicht als Sparplan.

     

  18. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Kiev,

    leider kann man die nicht konformen ETFs nicht (mehr) kaufen. Habe gerade probiert. Bei VOO kommt: „Dieser Kontrakt ist nicht zum Handel zugelassen.“

    Man könnte zwar einen Put schreiben, aber bei 276 USD sind dann bei einem Strike 280 am 19. Juli 28.000 USD fällig. Man könnte sofort nach Einbuchung dann soviel verkaufen, wie man nicht halten will. Würde mir dann vielleicht 20 behalten oder so, da ich nicht so viel im Minus bleiben wollen würde.

    Der Invesco ist normal handelbar unter dem Kürzel EMHD , da scheinbar konform.

    Wegen der Steuer mache ich da nichts getrennt. Es gibt zwar jetzt noch das Formular KAP-INV, aber das würde ich nur auf Aufforderung benutzen.

    Ich schicke ja auch keinerlei Belege mit, so wie es auch verlangt wird. Erst auf Nachfrage und Aufforderung würde ich das irgendwie versuchen getrennt (ETFs) aufzuführen.

    Man sollte sich den Mitarbeiter vorstellen, wie er sich mit seinem Kaffeepot in seinen Birkenstock-Latschen an den Schreibtisch setzt, und dankbar ist, eine einfache und übersichtliche Steuererklärung auf dem Tisch zu haben, wo am Ende letztlich auf einbehaltene ca. 15% Tax nur noch die restlichen ca. 10% berechnet und veranschlagt werden müssen.

    Wegen den Optionsprämien gibt es einige Experten, die meinen, katholischer als der Papst sein zu müssen, und alle möglichen komplizierten Möglichkeiten erwägen.

    Ich werde nicht versuchen, korrekter als ein professioneller Broker sein zu wollen.

    Wenn ich einen Put verkaufe und die Prämie nach Verfall realisiert wird, dann erscheint das ganz normal als realisierter Gewinn in der GuV, als ob ich diese Aktie billiger gekauft und teurer verkauft hätte. Wenn die Aktie eingebucht wird, dann ist die Prämie weg, und der Einkaufspreis wird vom Strike um die Prämie reduziert. Die Steuerschuld bleibt dann latent im niedrigeren Kaufpreis bis zum Verkauf erhalten.

    Wenn ich einen Call verkaufe ebenso. Realisiert ist wie gekauft und verkauft. Wenn die Aktien ausgebucht werden, wird der um die Prämie höherer Verkaufspreis berechnet beim realisierten Gewinn. In der GuV wird also alles korrekt berücksichtigt.

    MS

  19. AvatarRüdiger

    Crashpropheten mag ich gar nicht, aber Markus Krall ist keiner

     

    Schau’n mer mal … Ende 2020 werden wir sehen, was er taugt als Prophet 😉

  20. AvatarWolke

    @Rüdiger

    Es geht nicht um den genauen Zeitpunkt. Es geht um die Analyse des europäischen Bankensystems. Da hat er halt mehr Einblick, als die meisten von uns, außer Du vielleicht? Wegschauen bringt halt auch nichts. Man soll sich nicht von seinem Weg abbringen lassen, aber den Weg beobachten und sehen, was links und rechts ist, darf man schon trotzdem.

  21. AvatarAlex

    @MS

    ic bin bei Captrader, man darf auf keinen Fall die Optionsprämien mit G/V aus Aktien verrechnen. Die ETFs gehören ins Formular KAP-INV. In dem Sinne ist es alles koplizierter geworden.

  22. AvatarRüdiger

    @Wolke

     

    Nö, ich bin Bergmann, kein Bankenanalytiker. Die 2020 hat er genannt, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Als Bergmann bin ich gewohnt, auf meinen Wegen darauf zu achten, welche Gefahren von links und rechts und von oben drohen können 😉

     

    Von meinem Weg lasse ich mich nicht abbringen. Und wenn die ganze Grube brennt, ist jeder Bergmann tot 😉

  23. Avatarghost

    Naja deutsche bank macht es vor, wenn ich richtig informiert bin, macht sie bad bank und trennt sich einfach ausgedrückt von al dem schlechten. Das wars, die anderen Banken werden nachziehen.

    Warum sollten die wirklich reichen einen Crash nochmal zulassen, es wird Kotrekturen geben, bei denen die sehr *gut informierten* durch den Bankberater (nicht alle sind schlecht) oder durch gewisse Zeitungen, ihr Geld verlieren werden aufgrund des sehr geschickt gesetzten Stop-loss.

    Und somit werden viele regelmässig ihr verdientes Geld abgeben, die anderen machen das ja sowieso weil sie ihr Geld auf Sparbüchern oder Tagesgeldkonten lagern.

    So oder so beim Geld verlieren gibt es  viele Möglichkeiten……damit der Bürger kleingehalten werden kann und jeden morgen fleissig zur Arbeit rennt ;).

     

    In den letzten 10 Jahren gab es wahrscheinlich 50 verschiedene Aktienuntergangsszenarien 😉 und ist nix draus geworden, einer von tausend trifft mal und sagt ne Korrektur voraus und dann ist er der Held.  Wenn einer 10 Jahre vor nem crash warnt und dann kommt eine 25 % ge Korrektur dann wird er überall gefeiert und es gibt genug die ihm folgen, eine wunderbare Art Geld zu verdienen.

     

    Mfg

  24. AvatarBruno

    „Crashpropheten mag ich gar nicht, aber Markus Krall ist keiner“

    Also ich habe von dem noch nie etwas anderes als „Düsteres“ gehört, vielleicht in etwas eloquenteren Sprache verpackt. Es gibt ja Argumente die ich nachvollziehen kann und ähnlich sehe, nur halt Crashs mit Ansage und Datum das gefällt mir nicht, er hatte ja seit Jahren gewarnt, irgendwann ist klar wird es wieder einen Crash geben und dann verkauft er natürlich mehr Bücher etc. 😉

  25. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Alex,

    ich wüsste gar keine Zeile, in die man es getrennt entragen sollte.

    Bei mir kommen sämtliche nicht in D versteuerte Kapitalerträge (also Zinsen + Dividenden + Gewinne aus Aktienveräußerungen incl. Optionen – natürlich nur netto mit Verlusten gegengerechnet, wie es die GuV ja auch ausgibt) in die Zeile 15: Ausländische Kapitalerträge (ohne Betrag lt. Zeile 58). Und dann nochmal in Zeile 16: „In Zeile 15 enthaltene Gewinne aus Aktienveräußerungen“ nur die Endsumme unterm Strich aus der GuV.

    Nächstes Jahr werde ich mir mal die KAP-INV anschauen, wie aufwändig das wäre.

    Schönen Tag

    MS

  26. AvatarWolke

    @Rudiger @Ghost @Bruno

    Dann ist ja alles gut, bin ich beruhigt…wenn Ihr das sagt.

  27. Avatar42sucht21

    @Matthias Schneider

    Gute Einstellung finde ich. Ich bin da ähnlich größtenteils, aber das habe ich mir leider erst mit zunehmenden Alter angeeignet. Viele der Vermögensaufbau- und FIRE Leute leben leider in der Geiz ist G Mentalität. Wenn reiche Menschen nicht im Einzelhandel kaufen, „viel zu teuer online ist es 20% billiger“ dann kann man das als clever oder als blöd sehen. Je nachdem.

    Lidl gewinnt in letzter Zeit deutlich gegen Aldi finde ich. Die machen zwar auch viel PR (zB Beyond Burger) aber gerade Bio, Obst, Gemüse finde ich dort besser. Bei uns gibt es aber keinen Lidl. Ich kaufe ja immer mit dem Rad ein und habe meine regelmäßige Rundtour mit Metzger, Eier / Hühner vom Bauern (Neuland), Getränkemarkt und Supermarkt.

    @Tim – Schau dir mal, was die Leute für Sch… ausgeben.

    Top Kommentar! 🙂

    @GiniKoeffizient – Reallohn

    Der Reallohn steigt weil Konsumausgaben günstiger werden. Schauen Sie sich mal den benötigten Arbeitszeitaufwand / die prozentualen Ausgaben für Lebensnotwendiges an seit 1850.  Klar wenn ich ein neues iPhone als Ziel habe, dann steigt er nicht aber wenn ich bei Aldi eine All-Flatrate für 7,99 abschließe und ein Mittelklassehandy für 200-250€ kaufe, dann habe ich mehr übrig als vor 10 oder 20J und riesigen Komfortgewinn.

    Außerdem: sind Reallohnsteigerungen eigentlich dauerhaft realistisch und irgendwo versprochen? Wer als gesunder Mensch Reallohnsteigerungen möchte kann das in DE sehr gut durch Eigeninitiative erreichen. Das ist doch nicht die Aufgabe von anderen. Der Problemlöser sitzt wie so oft vor dem Bildschirm.

    @Tichy – Markus Krall

    Ha Ha. Da ist in der Heute-Show und in der Sendung mdM aber sinnvolleres zu hören. Komisch, dass Krall nicht die Uhrzeit vorraussagt…

  28. AvatarBruno

    @Wolke

    Wenn Du einen Crash nicht aushalten kannst, dann sind Aktien wohl das Falsche. Es gibt x Gründe warum ein Crash heute oder morgen beginnen könnte und nicht erst am 15. Oktober 2020 um 17:21.

    Entweder man glaubt langfristig an die Weltwirtschaft oder eben eher nicht. Natürlich sollte man schauen dass man nicht nur Luft kauft, das ist ja wohl klar.

    Europäische Banken habe ich seit über 10 Jahren keine mehr. Auch hochverschuldete Unternehmen nicht. Wenn in Kalifornien das Jahrtausendbeben kommt und alles zusammenbricht (wortwörtlich), dann wird das Konsequenzen haben. Wenn ein Meteorit einstürzt dito. Alles unberechenbar.

    Dass Europa in Probleme kommt ist auch so gut wie sicher, aber wir wissen nicht wann, zumindest ich weiss es nicht, wenn Herr Krall das weiss wie gesagt am 15. Oktober 2020 um 17:21 dann ist gut, dann kann man 5 Minuten vorher alles verkaufen und in Gold umschichten 😉

  29. AvatarThomas

    @42such21

    Außerdem: sind Reallohnsteigerungen eigentlich dauerhaft realistisch und irgendwo versprochen? Wer als gesunder Mensch Reallohnsteigerungen möchte kann das in DE sehr gut durch Eigeninitiative erreichen. Das ist doch nicht die Aufgabe von anderen. Der Problemlöser sitzt wie so oft vor dem Bildschirm.

    wenn sich der Reallohn nicht steigert, bei Bruttolohnsteigerung <= Inflation. Dann beschwert sich ja keiner.

    Der eine oder andere meckert aber, meiner Meinung nach zu recht, wenn das Bruttogehalt 3% steigt, die Nettolohnsteigerung aber nur 1,5% beträgt, und somit Real sinkt.

  30. AvatarBruno

    „Befindet sich die Amazon Aktie auf dem Kurshoch?“

    Möglich.

    Szenario 1: AMZN fällt wie ein Stein auf 200 aus welchen Gründen auch immer, um danach sich wieder zu erholen und auf 4000 zu steigen.

    Szenario 2: AMZN fällt und fällt auf unter 100 und bleibt dort jahrelang liegen.

    Szenario 3: AMZN fällt auf 1700 um danach auf 2500 zu steigen und dann wieder auf 2100 zu fallen um danach auf 3000 zu steigen.

    Szenario 4: AMZN explodiert direkt auf 4000 und dann gibt es einen Crash.

    Szenario 5: ….

    😉

    Jetzt könnte man jedem Szenario eine Wahrscheinlichkeit zuordnen versuchen und dann entsprechend danach handeln. Ich halte wenig davon.

    Besser sollte man sich überlegen, ob die Aussichten und der aktuelle Preis gerechtfertigt sein könnten langfristig und das Unternehmen sich weiter so entwickelt oder ob es Probleme geben kann. Wie bei jedem andern Unternehmen auch.

    Ich habe nur eine kleine Position leider zu spät bei 650 gekauft, werde diese halten, nicht ausbauen, nicht abbauen.

    Hellseherfähigkeiten sind meines Erachtens nicht nötig um an der Börse LANGFRISTIG erfolgreich zu sein. Jedoch ein sinnvoller Plan (z.B. genug Diversifikation etc.) und viel Geduld und Nerven.

  31. AvatarRalf

    „Der Reallohn steigt weil Konsumausgaben günstiger werden.“

    Sehr einseitige Betrachtung. Dafür steigen die Wohnkosten vielerorts überportional an. So stark, dass Banken mittlerweile die Beleihgrenzen runterschrauben weil sie diese Preise oft nicht mehr nachvollziehen können.

    Und der Bürger muss mehr Eigensparleistung betreiben um Rentenlücken der gesetzlichen Rente künftig abzufangen. Kostet auch Geld, was vielen für den Alltag fehlt.

    Die hier oft benannten Consumclowns sehe ich eher selten.

  32. AvatarWolke

    @Bruno

    …kann man 5 Minuten vorher alles verkaufen und in Gold umschichten…

    Haha, guter Witz!

    Hab übrigens mein finanzielle Freiheit mit Edelmetallen erreicht, nicht mit Aktien. Sowas gibt‘s.

     

     

  33. AvatarBruno

    @Wolke

    Natürlich gibt es das, es gibt auch einige die es mit Bitcoins oder früher auch mit Tulpen oder was auch immer erreicht haben. Die Frage ist halt nach der besten Wahrscheinlichkeit wenn man sich nicht auf Spekulation verlassen soll. Und da sind langfristig die letzten 200 Jahre Aktien + Immobilien die 2 besten Pferde gewesen.

    Wenn ich wüsste dass sich Autobatterien so wie heute hergestellt weltweit durchsetzen müsste man wohl Kobalt und Lithium Minen kaufen (sofern möglich und ethisch vertretbar), oder die Hersteller der zukünftigen Batterien (bei der Gelegenheit scheint mir Panasonic aktuell günstig, man spekuliert vermutlich dass Tesla ihre Batterien zukünftig selber herstellt). Wenn man irgendwo mehr weiss und fast sicher ist, ist das ein Vorteil, aber nicht zwingend nötig. Man kann auch mit einem ETF und das sicherer, langfristig und mit Disziplin reich werden.

  34. Avatar42sucht21

    @Ralf

    Genau wie meinen Handyvertrag kann ich auch die Kosten für Wohnen und Mobilität selber beeinflussen. Ihre Beiträge dazu sind doch ein gutes Beispiel dafür. Ich zum Beispiel habe eine selbst genutzte Immobilie gekauft und abbezahlt und bewege mich wochentags fast ausschließlich mit dem Rad zur Arbeit, Einkäufe, Ärzte usw. Alles aktive persönliche Entscheidungen.

    Die Stiftung Warentest hat übrigens Heute extra für Sie einen Artikel veröffentlicht. „Doch der Zeit­punkt für den Kauf eines Eigenheims ist dank nied­riger Zinsen immer noch günstig.

    https://www.test.de/Immobilienfinanzierung-Schritt-fuer-Schritt-zum-Kredit-5294522-0/

    @Thomas

    Auch die allgemeine Netto-Kaufkraft steigt. Auf die entsprechenden Daten wurde doch bereits des öfteren hier verlinkt von verschiedenen Foristen. Subjektiv gefühlt mag es anders sein. Meckern bringt nichts. Sich im Job reinhängen, Fortbildugen machen, Qualifikationen usw bringt mehr.

  35. AvatarNico Meier

    Sich im Job reinhängen, Fortbildugen machen, Qualifikationen usw bringt mehr.

    Es ist halt einfacher sich bei 35h pro Woche einen schönen Lenz zu machen zum Beispiel im ÖD als sich richtig reinzuhängen.

    Es ist leichter nichts zu ändern das Einkommen zu verkonsumieren und sich über die angeblich zu hohem Immopreise zu beschweren als Eigenkapital anzusparen und sich etwas zu kaufen. Ich kenne kaum einen Wohneigentümer der beim Kauf nicht gewisse Kompromisse eingegangen ist.

  36. AvatarWolke

    @Bruno

    …wenn ein Meteorit einstürzt dito. Alles unberechenbar…

    Merkwürdig, daß häufig die Wahrscheinlichkeit eines Finanzcrashes, einer Bankenkrise, einer Währungsreform usw. mit der Wahrscheinlichkeit eines Meteoriteneinschlages gleichgesetzt wird.

    Dabei gibt es derzeit weit und breit keine instabilen, kritischen Meteoriten, was man von europäischen Banken nicht sagen kann.

    Hat wohl mit selektiver Wahrnehmung zu tun.

  37. AvatarRalf

    „Genau wie meinen Handyvertrag kann ich auch die Kosten für Wohnen und Mobilität selber beeinflussen.“

    Richtig. Je nach eigener Lebenskonstellation (Single, Familie, Arbeitsort, Kinder, Kinderlos) jedoch mitunter mehr oder weniger. Und ein Handyvertrag braucht es bei vielen Prepaidtarifen oft nicht. Ich zahle 3 € im Monat, für meine Zwecke reicht es.

    Im ÖD gilt im übrigen 38,5 – 41 Stunden pro Woche je nach Bundesland und Arbeitgeber. Nix 35 h.

  38. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Gute Neuigkeiten bei „Trade Republic“ (siehe unten).

    Jetzt haben sie endlich die unsäglichen Gebühren auf Auslands-Dividenden (wie bei Flatex) abgeschafft. Ich hatte dort bei TR zwar einen Account eingerichtet, aber nichts gemacht, weil das mit den Dividendengebühren ein No-Go ist. Jetzt kann man weiter überlegen. Optionen lassen sich aber sicher nach wie vor nicht handeln. Optionsscheine, Knock-Outs usw. interessieren mich nicht mehr. Na mal sehen. Als Drittbroker vielleicht doch ganz gut.

    „HALLO Matthias,
    heiß ersehnt, nun endlich da: Wir erweitern unser Handelsuniversum! Ab sofort kannst Du neben mehr als 6.500 Aktien und 500 ETFs auch über 40.000 Derivate provisionsfrei bei Trade Republic handeln – es entfällt lediglich eine Fremdkostenpauschale von einem Euro pro Trade! Wähle zwischen Optionsscheinen, Knock-Outs und Faktor-Zertifikaten unseres Partners HSBC.
    Lade Dir einfach die neueste Version der App herunter, um das erweiterte Handelsuniversum zu entdecken! Die gewünschten Produkte findest Du schnell und einfach wie gewohnt mithilfe der intuitiven Such- und Filterfunktion der Trade Republic App. Mit Preis-Alarmen und Stop-Loss-Orders lassen sich alle offenen Positionen im Portfolio komfortabel managen.
    UND ES GIBT NOCH MEHR GUTE NEUIGKEITEN:
    Es fallen in keinem Fall mehr Gebühren für Dividendenzahlungen an!
    Bist Du bereit für noch mehr gute Neuigkeiten in der Zukunft? Folge uns auf Facebook, Instagram & Twitter.“

    MS

  39. AvatarEgon

    @Matthias Schneider :
    Hier wird leider viel falsche Information zur Steuererklärung mit IB geschrieben.
    Gerade wenn noch ETFs im Depot liegen, so muss zwingend KAP-INV aufwändig ausgerechnet und eingetragen werden. Wenn von einem ETF Anteile zu unterschiedlichen Anschaffungszeiträumen erworben wurden, ist der Frust groß.
    Auch müssen REITs entsprechend vermerkt werden.
    War mir den Aufwand nicht wert und ich habe alle ETFs bei IB vor 2018 abgestoßen und in Einzeltitel umgeschichtet.
    Hoffe mal dein Klischee des Mitarbeiters trifft zu und du musst nichts vorlegen.

    @Kiev: Wer mit Depots in einer gewissen Höhe hantiert aber nicht weiß wie die Steuererklärung entsprechend auszufüllen ist, sollte sich nicht auf Kommentare in einem Blog verlassen sondern lieber einen qualifizierten Steuerberater aufsuchen.

     

  40. Avatarghost

    @Wolke, wenn du fin fr. Bist dann gratuliere ich dir.

     

    Aber bitte, wenn bis 2022 es kein Bankencrash gibt, bei welchen das Ganze System in sich zusammenfällt, dann sei doch so mannsgenug(mir fällt leider kein anderes Wort ein) und gesteh dir dann selbst ein, dass du auf Panikmacher gehört hattest, und dann hoffe ich du hörst nich auf die nächsten Panikmacher….die dann vermutlich das Auseinander fallen des Systems im Jahre 2023 prophezeien…..

     

    Da ich mich persönlich immer wieder wundere, erst wird gross geredet da ein crash da ein crash und hier noch einer und wenn dann doch kein crash passiert ist, dann sind auf einmal alle still….

     

    Ich fands auch lustig diese Volldeppen damals die anti-trump partys organisierten und ntv darüber erfolgreich berichtete und alle meinten er wird niemals gewinnen, und dann war einfach nur Stille…..

     

    Trump bzw diese Marionette und die die hinter im stehen (keine verschwörungstheorie) werden alles versuchen, damit es keinen crash gibt, weil so hat china nie die chance wirtschaftlich stärker zu sein als usa.

     

    Ausserdem, der Markt befindet sich schon seit 2016 in einem Hin-und-Her-Korrekturmodus, auf, ab, auf, ab und steigt dennoch immer weiter, genauso wie schon seit vielen vielen Jahrzehnten, nur damals gab es nicht so schnelle comps die alles auffangen können. Plus, dass bevor ein crash kommt, wird der Handel kurzzeitig aussetzten und das wars, soviel ich noch weiss war es kurzzeitig 2016 so…

     

    Mfg

  41. AvatarDaniel

    Ich glaube das Herr Krall durchaus in seine Annahmen richtig liegt. Aber ich glaube er unterschätzt wie verzweifelt und vor allem kreativ die EZB sein wird um das Spielchen noch möglichst lange weiterzutreiben. Man sieht ja auch in Japan recht gut wie „Insolvenzverschleppung“ lange gut gehen kann. Er gehört für mich schon zu den Crash-Propheten, was für mich nicht abwertend gemeint ist sondern lediglich das beschreibt was er auch tut, aber ich glaube dass es für pfiffige Anleger immer auch Lichtblicke gibt um sich zu schützen o.Ä. und es am Ende des Tages nicht so dramatisch wird wie gezeichnet.

    Man lebt hier ja in einer Blase, gefühlt 98% der Bundesbürger haben vermutlich gar keine Ahnung was der Leitzins ist, was die EZB tut geschweige denn wie man mit einer Asset-Allokation sein Risiko streut. Im Zweifelsfall war der Ratschlag „folge dem Geld“ nie wirklich verkehrt. Große Investoren und Institutionelle werden sich wohl nicht ausnehmen lassen wie eine Gans und wenn man im Privaten technisch folgen kann, z.B. durch Investments im Ausland, oder Sondervermögen oder was auch immer, steht man wohl siginifikant besser da als Schuldforderungen (Giro) gegenüber der Bank zu haben.

  42. Avatarghost

    Man lebt hier ja in einer Blase, gefühlt 98% der Bundesbürger haben vermutlich gar keine Ahnung was der Leitzins ist, was die EZB tut geschweige denn wie man mit einer Asset-Allokation sein Risiko streut. 

     

     stimmt 😉

     

    Und ezb ist viel zu mächtig!

    Mfg

  43. AvatarBruno

    @wolke

    Es hätte auch bessere Beispiele gegeben zugegebenermassen. Ich habe keine rosarote Brille auf, gesunde Vorsicht ist immer gut, insbesondere nach über 10 Jahren Bullenmarkt. Aber genau dieselben Argumente bezüglich Banken, Euro etc. gab es auch schon 2008 – 2014, nach der Finanzkrise, dann verstummten sie gut 2 Jahre jetzt kommen sie wieder. Wer also da ängstlich war wäre in Cash und Gold geblieben und hätte gar nichts vom Aktienmarkt mitgenommen.

    Ich bin auch ein Freund von antizyklischem Verhalten, nur das funktioniert aktuell nur bedingt, was soll man denn kaufen ? Immobilien, Aktien, Bonds alles ist oben. Gewisse Rohstoffe vielleicht, aber die kann man langfristig kaum halten und es wäre reine Preisspekulation. So ist mir mit einem diversifizierten Aktienportfolio welches den Fokus die letzten 2 Jahre auch in Richtung defensiv vollzogen hat doch wohler.

    Meine grösste Position ist aber Private Equity, und da bin ich recht zuversichtlich, sofern es nicht einen Totalzusammenbruch gibt, aber dann hat man überall Probleme.

  44. AvatarRalf

    „Ich bin auch ein Freund von antizyklischem Verhalten, nur das funktioniert aktuell nur bedingt, was soll man denn kaufen ? Immobilien, Aktien, Bonds alles ist oben.“

    @Gewinnmitnahmen: Je nach Kursgewinn fällt bei Aktien auch einiges an Abgeltungssteuer an beim Verkauf. Wäre es da bei guten Positionen nicht sinnvoller, Rücksetzer auszusitzen und dann aufzustocken?

    Die steuerlichen Faktoren können doch einiges vom Gewinn verzehren.

  45. AvatarBruno

    @Ralf

    Ja ich meinte damit primär beim Kauf. Ich finde es dort auch einfacher, da ein Selloff immer schneller geht, ein Bullenmarkt kann viele Jahre gehen da hat man kaum eine Chance ein Top zu erkennen. Man kann ja etwas Cash ansammeln um dann auch schlagkräftig wieder kaufen zu können. Und man sollte eigentlich m.M. nach keine grösseren Firmenpositionen im Depot haben, wo man erahnt, dass sie, unter gewissen Konstellationen, in 5-10 Jahren nicht mehr existieren. 100% genau weiss man das natürlich nie.

  46. AvatarThorsten

    Ha, jedes Mal wenn Tim schreibt „Du hast xxxxxxxxxx in Deinem Depot“, dann gibt es den Hinweis das sei unrealistisch. Egal ob dort 400.000, 800.000 oder 1,2 Mio stehen. Der Weg zählt, ich hätte nie gedacht, finanziell frei zu werden, nur gehofft. Kostengünstiges Eigentumswohnen ist für mich der Schlüssel, Miete auf dem freien Markt ein extremes Wagnis. Ohne Eigentum würde ich heute noch arbeiten, oder in einer zu kleinen Bude sitzen. Familien brauchen kalkulierbaren Platz und Sicherheit,  bis die Kinder aus dem Haus sind.

  47. AvatarOliver

    @Tim: https://www.welt.de/wirtschaft/article196753351/Bund-der-Steuerzahler-fuer-2019-Steuerzahler-arbeiten-ab-Montag-fuer-das-eigene-Portemonnaie.html

    Ja ja, der gute Bund der Steuerzahler. Leider haben die Mumpitz gerechnet.

    „Um seinen Gedenktag zu ermitteln, berechnet der Bund der Steuerzahler eine sogenannte Einkommensbelastungsquote. Dazu werden die gesamten Steuern und Abgaben ins Verhältnis zum Volkseinkommen gesetzt – also die Summe aller Löhne, Gewinne und Vermögenseinkommen. Diese Belastungsquote liegt für das Jahr 2017 bei 54,6 Prozent – “die höchste Quote, die wir in der Bundesrepublik je gehabt haben”, sagt der Präsident des Bundes der Steuerzahler, Reiner Holznagel. Auf das Jahr bezogen bedeutet das, der 19. Juli 2017 ist der Steuerzahlergedenktag.
    Das Problem: Das Volkseinkommen ist die falsche Bezugsgröße. Denn bei der Berechnung dieser Größe sind die indirekten Steuern schon abgezogen – also die Mehrwertsteuer, die Verbrauchsteuern und die Grundsteuern. In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Mehrwertsteuer und die Ökosteuern beträchtlich erhöht und im Gegenzug die Einkommensteuer und die Sozialbeiträge gesenkt. Auch wenn sich insoweit die gesamten Staatseinnahmen gar nicht erhöht haben, bedeutet das für die Berechnung des Steuerzahlerbundes: Das Volkseinkommen ist gesunken und die Belastungsquote somit gestiegen.
    Der Steuerzahlerbund sollte stattdessen das Nettonationaleinkommen verwenden – da sind die indirekten Steuern noch nicht abgezogen. Dann läge die Belastungsquote für das laufende Jahr nur noch bei 48,3 Prozent und der Steuerzahlergedenktag wäre schon am 25. Juni gewesen.“

     

    Hier nachzulesen: https://www.zeit.de/wirtschaft/2017-07/steuerzahler-gedenktag-deutschland-arbeit-abgaben

    Aber der BDSZ fällt ja öfter durch Blödsinn auf.

  48. AvatarThomas

    rückwirkend betrachtet war der Kauf einer Immobilie gold richtig! keine Frage.

    „Angaben zu der Entwicklung in der Vergangenheit sind kein zuverlässiger Indikator für künftige Wertentwicklungen.“

    Die Zinsen sind schon recht nahe an der NULL.

    🙂

  49. AvatarThorsten

    @Thomas and der Kauf von Aktien hat auch nicht geschadet.

    Die Untergangspropheten sind die die Laboraffen. Mit beliebig viel Zeit tippen diese einen beliebigen Roman fehlerfrei. Reine Wahrscheinlichkeitsrechnung. Die Propheten, die Crash rufen, haben eine gute Chance diesen zu erleben. Ein Würfel hat 6 Seiten,  die Börse maximal 3 (hoch runter seitwärts).

  50. AvatarNico Meier

    Ich kenne Leute die haben mitte der 1980er Jahren gesagt die Immopreise sind zu hoch.

    Ich kenne Leute die haben 2015 gesagt die Immopreise seien zu hoch.

    Ich kenne Leute die 2019 sagen die Immopreise seien zu hoch.

    Und ich kenne Leute die in den 1980ern 2015 und 2019 Immobilien gekauft haben. In Nachhinein findet man meistens raus, dass man besser weniger lange gezögert hätte.

    In ein par Jahren werden die Zinsen wieder anziehen und all die Zögerer werden sich wünschen früher gekauft zu haben.

  51. AvatarWolke

    @Bruno

    …sofern es nicht einen Totalzusammenbruch gibt, aber dann hat man überall Probleme…

    …gar nicht gesagt, daß man dann überall Probleme hat, es ist ganz einfach, banal einfach:

    Für die guten Zeiten hat man Aktien(ETF‘s, wenn man sich nicht auskennt und keine Lust dazu hat), eine Rente im Alter(dafür muß man halt arbeiten und nicht schon mit vierzig nur mehr „am Strand schwimmen und grillen wollen“).

    Dazu eine selbstgenutzte Eigentumswohnung.

    Für die schlechten Zeiten(„Zusammenbrüche“ jeglicher Art), muß man Gold haben, das zeigt die Geschichte und das reicht auch.

    Das ist alles, mehr braucht es nicht. Der Rest ist Bullshit.

  52. AvatarThomas

    „In ein par Jahren werden die Zinsen wieder anziehen und all die Zögerer werden sich wünschen früher gekauft zu haben.“

    ahja! Wenn Kredite teuer werden werden Immobilien teuer? Interessant!

  53. AvatarClaus

    Die Untergangspropheten haben durch ihre Schlagzeilen die Aufmerksamkeit.

    Wer dauerhaft investiert und an seinen Plänen festhält hat die Gewinne…

     

     

  54. AvatarGiniKoeffizient

    „In ein par Jahren werden die Zinsen wieder anziehen und all die Zögerer werden sich wünschen früher gekauft zu haben.“

    Markus Krall der Crashprophet.

    Nico Meier der Zinsprophet.

  55. AvatarWolke

    @Nico Meier

    Viele Leute zu kennen ist immer gut, man kann von ihnen lernen.

    Ich kenne Leute, die mussten in die Privatinsolvenz, weil sie Immobilien gekauft hatten.

  56. AvatarNico Meier

    Ich kenne Leute die horten Edelmetall für Krisenfälle andere horten Toilettenpapier.

    Andere haben andere Hobbys 😉

  57. AvatarThomas

    @Nico Meier

    „Wenn die Zinsen steigen werden auch die Mieten steigen.“

    …aber die Kaufpreise sinken!

    Was ist besser?

    In Hochzinsphasen mit vergleichsweise viel Eigenkapitalquote oder
    In Niedrigzinsphasen mit wenig Eigenkapitalquote

    ..Immobilien zu kaufen?

  58. AvatarSparta

    Der Mensch ist schon seltsam.

    Nach den Jahren der Last kommt die Last der Jahre.

  59. AvatarNico Meier

    @Thomas

    Grundsätzlich ist es vom Sicherheitsaspekt her immer Besser 40% Eigenkapital ei zubringen beim Kauf einer Immobilie als nur 10% oder 20%. Aber je tiefer die EK Quote umso höher der Hebel.

  60. AvatarFit und Gesund

    @Sparta,

    jetzt nicht schwächeln,,,, hi hi…kommt Alles gut 🙂

     

    @Claus,

    die Propheten können machen was sie wollen, jeden Monat schön shoppen (Aktien), im richtigen Leben nicht zu geizig tun, das ist schädlich für die Seele,

     

    @All,

    schön Wetter, geht raus und bewegt Euch!

     

  61. AvatarSparta

    @Fit

    Ist von Goethe und war ne Anspielung auf die goldenen Jahre von Tim. 😉

  62. AvatarFit und Gesund

    @Sparta,

    also ich dürfte älter sein als Tim, von Last merk ich noch nix, ich erkenne aber an dass ich eben kein junges Hasi mehr bin und das ist auch gut.

  63. AvatarRüdiger

    schön Wetter, geht raus und bewegt Euch!

     

    Habe ich getan. Gestern Eibsee, heute Barmsee … Natur tut gut und erfreut das Herz 😉

  64. AvatarBruno

    Eben am Ende kommt alles gut, und wenn es nicht gut kommt, ist es trotzdem nicht das Ende 😀

    Bezüglich Sicherheit und Krisen, es gibt keine sicheren Assets, auch nicht die oft zitierten. Ich könnte für jedes Asset eine Liste mit Risiken aufschreiben, aber natürlich auch Chancen.

    Aber eines ist statistisch klar, die Optimisten leben nicht nur längern sondern sie haben auch langfristig die bessere Performance. Ich kenne persönlich keinen Pessimisten oder Crashpropheten, der es zu sehr viel gebracht hat. Jene die wirklich erfolgreich wurden waren alles Optimisten.

  65. AvatarFit und Gesund

    Es gibt Patienten die würden liebend gerne bis 70 arbeiten, so sie denn 70 Jahre alt werden, aber Manche werden nicht älter als 45, hart aber ist so. Die würden ihr Portfolio oder ihre Immobilie sofort hergeben wenn sie nur leben dürften.

    @Bruno,

    sehr wahr, immer zuversichtlich sein, also mir hilft es einfach.

     

    @Rüdiger, tip top!

    gestern Bodensee (Laufen)

    heute Wald (Laufen, aber nicht lange)

    morgen Schwimmen nach dem Nachtdienst, so gefällt es mir gut.

    Ansonsten warte ich die Halbjahreszahlen der üblichen Verdächtigen ab, mal sehen ob da noch was Nettes dabei ist.
    Wünsche Allen gute Investments

  66. AvatarThorsten

    Ish glaube nicht, dass die Immopreise durch steigende Zinsen nennenswert  fallen würden. Vielleicht eine Stagnation im Billigsegment.  Das, so lange der Zustrom in die Städte anhält und eklatanter Wohnungsmangel herrscht. Es finden sich zu jedem Preis willige Käufer, die Babyboomer erben zunehmend was und sie legen das Geld problemlos auf den Tisch. Auf dem Land sieht es anders aus. Teurere Kredite zwingen zu kleineren Neubauten, die Preise stagnieren oder sinken.

  67. AvatarThomas

    ich glaube, dass die Zinsen in der Eurozone nicht mehr steigen. Insofern glaube ich, in Gebieten wo es auch in Zukunft Arbeitsplätze gibt, oder von den werten Eidgenossen aus der CH alles aufgekauft wird , nicht an fallende Immobilienpreise.

    🙂

     

  68. Avatarghost

    Ich glaube…irgendwo gehört zu haben, Zinsen fallen schon seit ca. 30 Jahren….warum kommt ihr auf die Idee in ein paar Jahren ändert es sich?

     

    Vielleicht fallen sie einfach ins Minus…..bei ca. -5 %      könnten Banken und Staaten sich entschulden und die Bürger werden das bezahlen…. ich glaube es wird zu Minuszinsen kommen, da die Banken so die Leute langsam aber sicher mir fällt das Wort nicht ein zu müde…..Leute werden um ihr Erspartes gebracht, weil sie fürs Geldparken zukünftig zahlen werden…..so sehe ich das…

     

     

    Mfg

  69. AvatarThomas

    man stelle sich vor, was die Preise von Sachwerten machen, wenn es eines Tages Kredite mit nagativ Zins und unbeschränkter Laufzeit gibt.

    🙂

  70. AvatarBruno

    @Thomas

    Da reicht ein Blick nach Simbabwe 😀 Nein im Ernst, alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, ich denke nicht dass das Spiel noch ewig so weitergeht. Die Realzinsen sind ja nicht negativ, das wäre die Idee, aber die Inflation springt nicht an. Man möchte unbedingt negative Realzinsen um sich so elegant zu entschulden, Japan versucht das seit Dekaden. In den USA funktionierte es zwischen 1942 und 1951, man reduzierte so die Staatsschuldenquote von 120% auf 74% in dieser Zeit.

    Aber irgendwie scheint das Ganze heute nicht mehr wirklich zu funktionieren.

  71. Avatar-M

    @Wolke

    Möchtest du uns teilhaben lassen, wie du FU würdest mit Edelmetallen ? Hattest das ja so nebenbei vorhin erwähnt.

    Mich würde es interessieren.

     

    -M

     

  72. AvatarBruno

    @Thomas

    Es ist eine Frage wie man die Inflation berechnet, ich denke die ausgewiesene Inflation ist geringer als ausgewiesen. Klar Krankenkasse und Immobilien/Mieten sind gestiegen, aber fast alles andere wurde günstiger, Elektronik, Kleider, Lebensmittel, Energie, Versicherungen, Bankgebühren, Rohstoffe, Autos etc. ich denke es hat mit der Globalisierung zu tun, Emerging Markets holen auf, Europa stagniert.

    Wenn man die Verschuldung der Staaten mit der Inflation gleichsetzt, sieht man wie verzogen alles ist. Die Inflation müsste weitaus höher sein.

    Man sagt zwar man wolle eine Inflation etwas über 2% aber eigentlich will man 3-4% stabil, das wäre ideal um über Dekaden zu entschulden. Ich bin mir nicht sicher ob das gelingt.

    Bei Immobilien hat es funktioniert weil das Land begrenzt ist und die Häuser noch durch Europäer (Süd und Osten) gebaut werden. Wenn wir auch da auf die Idee kommen und internationalisieren, und die Häuser zukünftig die Inder oder Afrikaner bauen, dann kann sich auch dies ändern.

    Gut für Aktien, es gibt mehr Gewinne.

  73. AvatarWolke

    @-M

    Keine Hexerei, man muß nur früh genug damit anfangen und dabei bleiben.

    Ist eh immer dasselbe mit dieser Anlegerei. Eigentlich ist es egal, was man sammelt, Hauptsache es gewinnt an Wert.

  74. Avatar-M

    Wolke

    Also Hast du langfristig auf Gold/ silber gesetzt ganz klassisch ? Oder auf andere Rohstoffe die du als zu günstig angesehen hast bzw auf Preissteigerungen spekuliert hast?

     

    -M

  75. AvatarBruno

    @Wolke

    Gold hatte eine starke Phase 2000-2011, aber Gold hatte auch schon Dekaden an Durststrecken/Kursverlusten. Sehr langfristig gleicht man damit die Inflation aus, mehr aber nicht. Bei Aktien und Immobilien hat man auch eine Rendite.

  76. AvatarGiniKoeffizient

    Bruno16. Juli 2019 um 18:56@Thomas

    Es ist eine Frage wie man die Inflation berechnet, ich denke die ausgewiesene Inflation ist geringer als ausgewiesen.

     

    Inflation = Geldmengenwachstum M3 – Wirtschaftswachstum

     

    „Inflation ist einerseits eine Preissteigerung von Gütern und Dienstleistungen und andererseits eine Geldentwertung. Inflation entsteht, wenn die nachfragende Geldmenge schneller steigt als die (produzierte) Gütermenge (BIP).“, https://de.wikipedia.org/wiki/Geldmengenwachstum

     

    „… gibt es eine einfache Faustformel, die in der volkswirtschaftlichen Forschung eingesetzt wird. Danach entspricht die Inflationsrate dem Wachstum der Geldmenge minus dem Wirtschaftswachstum. Das ist logisch. Denn eigentlich sollte die Geldmenge durch die Wirtschaftsleistung eines Staates gedeckt sein. Ist sie das nicht, steht der Geldvermehrung keine gestiegene Wirtschaftsleistung gegenüber. Das Ergebnis heißt Inflation. … Aus dieser Berechnungsmethode ergibt sich für Deutschland, dass die Preise von 2001 bis Ende 2012 um 66 Prozent gestiegen sind – und nicht um gut zwölf Prozent, wie es die offizielle Statistik glauben machen will. In anderen Worten: Die „wahre“ Inflationsrate lag im Durchschnitt dieser Jahre eher bei sechs als bei den offiziell vermeldeten 1,55 Prozent.„,
    https://www.focus.de/finanzen/news/preise-irrtum-3-die-berechnung_id_3441920.html

    https://www.goldsilber.org/wahre-inflation.php

     

    Die offizielle Inflation bedient sich eines Warenkorbs, welcher nach verschiedenen Kriterien auch ständig angepasst wird. Somit sticht sich hier auch die statistische Vergleichbarkeit mit der Aussagekraft dieser Zahl.

  77. AvatarBruno

    @GiniKoeffizient

    Relevant ist doch für die Menschen, was ihr Leben kostet und nicht was ein Index anzeigt. Es ist wie die Verbraucherpreise, man vergleicht da eben Äpfel mit Birnen häufig, klar das Brot oder die Milch kann man vergleichen, aber z.B. hatte ein durchschnittlicher Mittelklassewagen vor 20 Jahren in etwa die Ausstattung, was heute ein Dacia hat. Oder ein guter Röhrenbildschirm ist 100x schlechter als heute der billigste Flatscreen, der 10x weniger kostet. Man nimmt einfach irgend einen durchschnittlichen Warenkorb.

    Wäre die expansive Geldmänge in die Verbraucherpreise geflossen, würden wir deutlich grösseres Jammern hören als heute (gejammert wird immer). Es gab die letzten Jahre primäre Assetprice-Inflation und nicht Inflation auf breiter Stufe.

    Wenn die 6% Inflation stimmen würden, dann hätte man ja am Aktienmarkt fast nichts verdient, aber jeder der z.B. in MSCI World oder S&P500 investiert hat vor 10 Jahren kann heute sicherlich deutlich mehr Güter damit kaufen als damals.

  78. AvatarGiniKoeffizient

    @Bruno

    Weil wir ganz einfach in eine (europäische) Planwirtschaft gleiten. Mit subventionierten Tomaten, Kartoffeln, Milch und alles was der Bürger eben braucht, damit er die Inflation nicht spürt.

    Aber was passiert denn langfristig nachdem die Assetpreise wie du es aufzeigst den Takt angeben? Wenn der Bäcker mehr Geld für die Butter-Bretzel möchte als vor 10 Jahren, damit er seine Miete bezahlen kann?

    Aber gut, du möchtest eine greifbare Berechnung, da du der VWL-Theorie nicht so recht glauben magst und die Welt oftmals komplexer ist als sie in der Lehre dargestellt wird. Kann ich verstehen.

    Ein perfekt historisch dokumentiertes „Grundnahrungsmittel“:

    https://www.oktoberfest.de/informationen/service-fuer-besucher/der-bierpreis?it=de/article/Oktoberfest+2018/Bier/Der+historische+Bierpreis!/2752/

    Für 1971 – 2019 jährlich, und vereinzelt bis 1871 verfügbar.

    Nehmen wir mal grob aus der Grafik 2002 – 2019: (11€ / 6,20€)^(1/17) = 3,43% p.a.

    Oder (ungefähr) wie im Focus Artikel 2002 – 2014: 9,80/6,20 -> 3,889% p.a.

    Besser?

    PS: Achja, wenn man die Maximalpreise des teuersten Zeltes nimmt kommt man auf knapp 200% in 17 Jahren. So viel zu alles wurde günstiger.

  79. AvatarBruno

    @Wolke

    https://www.macrotrends.net/1333/historical-gold-prices-100-year-chart

    Dann bist Du tatsächlich 100% in Gold investiert?

    1934-1971 oder 1980-2001 ist Gold nur gefallen, also fast 4 oder 2 Dekaden, ohne Dividenden und Erträge, ja sogar Kosten für die Verwahrung.

    Sicherlich für den sehr sehr langfristigen Werterhalt eine Option, aber für den Vermögensaufbau in meinen Augen nix. Maximal ein kleiner Anteil als Diversifikation.

    Aber jedem seine Meinung.

  80. Avatar-M

    Bruno / Wolke

    Ja das wundert mich dann auch sehr.

    Ok wenn es funzt hat, alles super. Aber das sehr sehr sehr lang impliziert ja mehr oder weniger 30-50 Jahre Amtsdauer.

     

    Und das alles ohne Erträge daraus bekommen zu haben bzw nie auch vorher mal eine Gewinnmitnahme gemacht zu haben.

     

    Bzw jetzt alles verkauft da ja FU und in aktien / ETF umgeschichtet? Wenn ja wieso? Wenn man 30-50 Jahre an Gold geglaubt hatte,  dann doch jetzt mehr denn je ? Oder immernoch im Gold und du entnimmst immer jeden Monat einen gewissen Betrag?

     

    Verstehe es noch nicht so ganz. Deshalb so viel fragen.

     

    -M

  81. AvatarWolke

    @Bruno

    Ich hatte in der Nähe des Hochpunktes fast alles verkauft, da war viel Glück dabei. Du hast schon Recht, nur ein kleiner Teil als Versicherung ist ok.

    Als ich 25 war, bekamen wir noch 7% aufs Sparbuch, da mußte man sich nicht mit Aktien herumschlagen. Wenn ich nochmal jung wäre, würde ich auch mit ETF-Sparplänen beginnen, eh klar.

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