Kevin Espiritu und Jackie Cummings: Wie sie Millionäre wurden. Und warum die deutsche Altersvorsorge eine Jauchegrube ist

Um ehrlich zu sein: Mit meinem Blog timschaefermedia.com verdiene ich unterm Strich kein Geld, obwohl die Besucherzahlen stark wachsen. Ich bin deshalb immer wieder fasziniert, wie manche ihren Blog clever monetisieren, ohne ihre Follower zu verschrecken.

Kevin Espiritu kündigte seinen Job 2016, er arbeitete damals bei einem Buch-Abo-Dienst. Seine Idee war, die Gärten von Leuten zu bepflanzen, dafür zog er seinen Blog “Epic Gardening” hoch. Anfangs verdiente er mit dem Blog 600 Dollar im Monat.

Das Geschäft nahm Fahrt auf, als Espiritu begann, Gartenwerkzeuge online zu verkaufen. 2021 setzte er 7,5 Millionen Dollar damit um. Nun sammelte er 17,5 Millionen Dollar vom Medien-Investor TCG ein, der in seine Firma einstieg. TCG investiert in moderne Medienfirmen, die sich auf YouTube, Facebook, Instagram tummeln.

Niemand muss gleich mit einem Blog Millionen umsetzen, um finanziell frei zu werden. Es geht auch über “normale” Karrieren als Angestellter. Gepaart mit einem sparsamen Lebensstil, lässt sich viel erreichen. Beeindruckend finde ich, was sich Jackie Cummings Koski aufgebaut hat. Sie wuchs in armen Verhältnissen in Ohio auf. Jetzt hat sie 1,3 Millionen Dollar im Depot, das Geld steckt in Aktien und ETFs. Im Alter von 49 Jahren ging sie in Frührente. Den Löwenanteil ihres Vermögens entstand in den 20 Jahren, als sie bei einem Arbeitgeber war, der sie großzügig dabei unterstützte, ihr 401-k-Depot zu besparen.

Ihr Arbeitgeber war LexisNexis, dort hatte sie 80.000 Dollar im Jahr verdient. Als sie 46 Jahre alt wurde, war sie bereits Millionärin. Sie hat ein Kind und lebt in einem Eigenheim. Pro Jahr braucht sie etwa 45.000 Dollar zum Leben.

Riester, Bausparen, Entgeltumwandlung, Renten- und Lebensversicherung: Bringen keine Rendite, diese Verträge schaden Verbrauchern

“Die Welt am Sonntag” hat kürzlich die deutsche Altersvorsorge scharf kritisiert. Zwischen den Zeilen liest man, dass es sich um eine große Müllhalde handelt, was in Deutschland so bespart wird. Der Artikel ist wirklich gut, leider befindet er sich hinter einer Bezahlschranke. Die Zeitung ließ an der Riester Rente, der betriebliche Altersvorsorge (Entgeltumwandlung), an Renten- und Lebensversicherungen kein gutes Haar. Die Kosten sind hier hoch, die realen Renditen muss man mit dem Mikroskop suchen, wenn es überhaupt eine gibt angesichts einer erdrückenden Inflation. Lediglich das Aktien/ETF-Sparen und die gesetzliche Rente seien zu empfehlen, so das Fazit der Redaktion.

Die Riester Rente sorge für eine “trügerische Sicherheit”. Zwar sichere der Vertrag die eingezahlten Beiträge zu. Doch seien die Einzahlungen nach Dekaden aufgrund der Teuerung kaum noch etwas wert. Hinzu kommen zum Teil hohe Gebühren. Für die meisten Menschen lohnten sich Riester Verträge nicht. Eine Ausnahme sind nach Meinung von Verbraucherschützern allenfalls Spezialfälle. Dazu gehören Alleinstehende mit vielen Kindern und geringem Einkommen, weil hier die Zulagen mehr ins Gewicht fallen. Ansonsten gehören die Riester-Dinger auf den Schrottplatz.

Unser Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) und die Bundesregierung werden an der Altersvorsorge wenig verändern, glaube ich. Warum? Sie kuschen vor der mächtigen Versicherungs- und Bankenlobby. Diese verdient sich mit Riester, Rürup, Bausparverträgen, Lebensversicherungen und anderen undurchsichtigen Schrottprodukten eine goldene Nase – alles zulasten der Verbraucher. Leider ist das so. Es ist ein unseriöses, dubioses System, das bis zum Himmel stinkt aufgrund zahlreicher Korruptionsvorwürfe. Gut lassen es sich derweil die Vertriebsmannschaften gehen.

Wir brauchen in Deutschland dringend eine Reform der Altersvorsorge. Wir brauchen faire Produkte mit niedrigen Kosten und keinen Steuern. So wie sie die Amerikaner, Kanadier, Briten, Australier… machen. Produkte wie 401k, SEP IRA, Roth IRA. Das sind gute Lösungen, um die Altersarmut zu bekämpfen.

FDP-Chef Christian Lindner verspricht viel, machte aber bislang wenig. Dass die Bundesregierung es seit Dekaden nicht hinbekommt, ein attraktives und faires ETF-Aktien-Sparsystem für die Rente aufzusetzen, ist traurig. Auch ist es bedauerlich, dass es eklatante Interessenkonflikte zwischen den Sparern und Finanzgiganten gibt.

Das ist übrigens mein neues Video aus Südtirol. Ich war dort wandern und relaxen:

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55 Kommentare
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Markus
2 Monate zuvor

Danke, dass Du uns an deinem Urlaub teilhaben lässt.
Riester lohnt sich überhaupt nicht. Da Gast Du vollkommen Recht. Die FDP wird leider auch nichts verändern.
Man muss es so machen wie Du oder Nikos. Aktien kaufen und liegen lassen.

Lad
2 Monate zuvor

In color TV wird immer noch gelogen: ”Die Anleger sind nervös”, ”Die Anleger haben Aktien verkauft”, “Die Anleger achten genau auf die Worte von FED (EZB)”, ”Sollen die Anleger wieder Aktien kaufen?”. Die schlimmste Lüge ist aber: ”Die Märkte sind nervös”, weil die Börsen keine Nerven haben. Da sollte man sagen: ”Der DAX hat 1 % verloren” und kein ”Die Märkte sind nervös”. Irgendwann sollte dann color TV den Zuschauern raten: ”Halten Sie einige wenig steigende Aktien von DAX, Eurostoxx 50, Stoxx 50 und Dow Jones ewig, weil ihre Dividenden die beste Rente sind und auch ihre Kinder werden sie Erben, aber die staatliche Rente nicht!

Pat
2 Monate zuvor
Antwort an  Lad

Aktien aus Europa? Aktien aus Deutschland? NEVER!!! Ärger mit Quellensteuer europäische Aktien. Dividende in Deutschland niemals stabil, außer Fresenius und SAP.

Am besten ist die amerikanische und englische Aktien. Dividende aus der USA sehr stabil. Quellensteuer fällt in UK nicht.

Luigi
2 Monate zuvor
Antwort an  Pat

Finde es lustig, dass du dir selber antwortest mit deinem zweiten Nickname. Geh mal wieder an die frische Luft.

Pat
2 Monate zuvor
Antwort an  Luigi

Nee, ich bin nicht der Lad. Geh mal wieder an die frische Luft. Wirklich schwach hier. Schade, hier gibt’s keine private Nachrichten. Schau mal, Lad hätte hier gleich antworten, ist er aber nicht. Also, ich bin nicht der Lad. Ab in der frische Luft.

Luigi
2 Monate zuvor
Antwort an  Pat

Ne, Du bist nicht Lad, weil Lad hier nie antwortet.

Tobs
2 Monate zuvor

Welt (am Sonntag) / Bezahlschranke:

Man bekommt übrigens Zugriff (u.a.) auf die gesamte “Springer-Presse” über das Readly Abo für 11,99- p.m. (glaube, Springer ist da auch Aktionär). Und warum habe ich Readly? Richtig, Tim hatte die hier mal vorgestellt. 🙂

Ufuk
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Wann hat Tim readly vorgestellt? Kam nur mal von Besuchern im Kommentarbereich vor! Also bitte Quelle oder nicht so viel labern.

Hafenmeister
2 Monate zuvor
Antwort an  Ufuk

Was ist das denn für ein Assi-Ton!

Gary
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Bei Readly ist „Der Aktionär“ nicht vorhanden. Derzeit vorhanden sind „einfach Börse“ vom Aktionär, es erscheint monatlich. Weiterhin gibt es bei Readly „Euro am Sonntag“ und „Börse Online“ (beide wöchtentlich), ExtraETF Magazin und Anleger Plus.

Readly gibt es über LIDL oder Corporate Benefits für unter 10 €…

Tobs
2 Monate zuvor
Antwort an  Gary

Wow, unter einem Zehner, das ist nicht schlecht!

Auf der anderen Seite gibt es in Readly auch unendlich viel Magazine, die man wohl eigentlich eher nie im Leben anfassen würde (den Playboy zum Beispiel… 🙂 ). Aber wenn man diejenigen findet, die einen ansprechen, ist das schon eine gute Sache. Zum Beispiel beinhaltet Readly auch die NZZ am Sonntag, was ich richtig super finde oder so Sachen wir das Rolling Stone Magazine. Na ja, und man kann recht unkompliziert jeden Monat das Abo deaktivieren bzw. wieder aktivieren.

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Ich als digitalen Freak finde das ja auch gut, und trotzdem mag ich es, auch noch mal was auf Papier lesen zu dürfen. Das auch der Grund weshalb ich die FuW noch abonniert habe. Eine Zeitung oder Magazin noch richtig altmodisch und fürchterlich umweltschädlich physisch durchzublättern macht einfach mehr Spass. Am liebsten aber ein Buch, auch da bevorzuge ich weiterhin noch die physische Variante, ich werde alt das sehe ich schon ein 😉

Aber wenn man den ganzen Tag am Bildschirm hängt ist das halt eine Wohltat.

Gerry
2 Monate zuvor

Deiner Einschätzung zur deutschen Altersvorsorge kann ich nur absolut zustimmen! Eine 401K-Anlagemöglichkeit ähnlich wie in den USA wäre fast revolutionär.

Allerdings wird es dazu nie kommen! Grüne und Sozialisten wie Kevin Kühnert, ja sogar die DGB-Chefin bestätigen uns ja, dass Aktien nur Teufelszeug und Lotteriespiel sind und für die Altersvorsorge ganz und gar untauglich.

So wird der Deutsche darin bestärkt, eben auf „Sicherheit“ zu achten in Form von Riester, Sparbuch und Co.
Finanzielle Bildung – Fehlanzeige!

Anton
2 Monate zuvor
Antwort an  Gerry

401k in D wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung. Wenn die Grünen und Sozialisten Aktien als Teufelszeug an den Prager stellen, sollen sie es gerne weiter tun, dennoch sollte sie dies nicht davon abhalten, 401k-artige Sparmöglichkeiten in Aktien zu ermöglichen. Da würden halt so „Verrückte“, wie wir einzahlen. Der Rest, der diese Sozi-Mantra glaubt, kann gerne in Versicherungen, etc. „investieren“.

Übrigens solche Möglichkeiten (steuerfrei in Aktien und ETFs fürs Alter zu investieren) gibt es z.B. in Polen bereits seit mehr als einer Dekade.

Anton
2 Monate zuvor
Antwort an  Tim Schäfer

Tim, ich denke Deine Antwort gehört nicht zu meinem Post, sondern etwas höher zum Readly-Thema.

DerMax
2 Monate zuvor
Antwort an  Gerry

Wieso “Grüne und Sozialisten”? Wir hatten 16 Jahre lang die CDU (Konservative) als stärkste Kraft, Schäuble (CDU) war sogar mal Finanzminister. Nix ist passiert.

Das hat also nichts mit speziellen Parteien zu tun!

Thorsten
2 Monate zuvor
Antwort an  Gerry

Sie würden sonst ihre Wähler verlieren. Dort gilt : du bist dem Staat dankbar, bekommst dein Wohngeld und hast gefällig alles darüber hinaus abzugeben. Aktien passen nicht in dieses Weltbild.

DerMax
2 Monate zuvor
Antwort an  Thorsten

Immer das Gerede hier im Blog von “Sie wollen uns dumm halten”. Das ist doch Bullshit. Der Staat braucht erst mal Steuereinnahmen, damit er diese dann umschlüsseln und wieder in Form von Sozialleistungen und Subventionen an Bürger/Unternehmen weitergeben kann.

Wir Europäer sind derzeit im Krieg gegen Russland. Wenn dadurch das Benzin oder Gas teurer wird, dann ist das halt so. Da müssen wir leider Gottes durch. Der Staat will aber alle Auswirkungen auf uns Bürger abmildern (Tankrabatt, 9-Euro-Ticket, Wegfall EEG-Umlage, Strompreisdeckelung, etc), plus die Milliarden-Ausgaben damals wg. Corona. Wir Bürger werden richtig gepampert, damit uns jede Krise ja nicht weh tut.

Wo sollen den eigentlich die Steuereinnahmen herkommen, um das alles zu finanzieren?

Unsere Eltern/Großeltern hatten im 2. Weltkrieg ganz andere Probleme/Entbehrungen. Bei manchen Kommentaren hier im Blog denke ich immer, was sind das für Waschlappen/Jammerlappen…

Nur meine 50 Cents zum Thema Steuern…

Daniel
2 Monate zuvor

Ich bin da sehr gutmütig. Ich kann auf Hilfen vom Staat, 401k Pläne usw. verzichten. Mir würde es schon ausreichen wenn jedem Bundesbürger der Steuerfreibetrag von 801€ auf 4000€ erhöht würde. Das würde schon automatisch zu einer deutlich Entlastung für mich führen und wäre völlig unkompliziert umsetzbar.

Bruno
2 Monate zuvor

Eigentlich müsste der Dirk Müller Fonds doch jetzt performen, wo alles fällt? Aber der Fonds fällt auch jetzt. Vermutlich sichert er jetzt steigende und fallende Kurse ab 😀

Wollte im Corona-Crash Fedex kaufen, hab mich dann aber dagegen entschieden und geärgert, nun sieht es so aus dass wir diese Kurse wieder sehen könnten, heute -20%.

Wäre doch auch was für LAD mit KUV und KBV sehr tief, einzig keine Dividende >10%.

Ich mache aktuell gar nix, jetzt ist wieder mal Zeit um zu warten und Tee zu trinken, werden dann wieder schöne Kaufkurse kommen aber niemand, der dann die Glocke klingelt.

Last edited 2 Monate zuvor by Bruno
-M
2 Monate zuvor

@Entgeltunwandlung

Finde ich jetzt nicht so schlecht, besonders wenn der AG sich beteiligt.

Ich zahle 80€ aus meinem Bruttogehalt, mein AG gibt nochmals 160€ dazu.

Für netto 40€ Aufwand habe ich eine 240€ Sparleistung. Natürlich, es geht in eine langweilige Versicherung und nicht wie in Amerika in Aktien… Aber man wäre doch irgendwo blöd, sowas nicht zu nutzen.

Zugegeben: Gibt der AG nichts dazu, sieht die Rechnung anders aus und ich würde das nicht machen.

-M

Slowroller
2 Monate zuvor
Antwort an  -M

Moinsen! Seit diesem Jahr muss der Arbeitgeber auf Entgeldumwandlung immer einen Zuschuß zahlen – nämlich mindestens das, was er durch den Arbeitgeberanteil zu den Sozialversicherungen spart, in der Regel 15%. Das ist zwar nicht fett, aber doch nicht nichts. Man sollte bei den Verträgen genau hinschauen – oft sind es keine Öffentlichen Produkte und die Bedingungen garnicht schlecht wenn der Arbeitgeber die Anlage übernimmt.

Ich selbst habe mich aber auch nie durchringen können, das ändert sich vielleicht beim nächsten Arbeitgeber.

Anton
2 Monate zuvor
Antwort an  -M

@ Entgeltumwandlung/Betriebliche Altersvorsorge & Riester

Genau, man kann diese Produkte nicht per se verteufeln, auch wenn sie häufig schlecht sind. Man muss die eigenen Optionen und Möglichkeiten immer individuell betrachten. Z.B. wir zahlen bei Riester ca. 1.325€ ein und bekommen 835€ Zuschüsse. Sobald die Kinder aus dem Zuschussalter sind, werden wir die Verträge wahrscheinlich ruhen lassen.

Genauso gibt es unterschiedliche Pläne bei der betrieblichen Altersvorsorge abhängig vom Arbeitgeber. In 2021 habe ich ca. 1.150€ aus dem Brutto eingezahlt und der AG gab 7.000€ dazu. Die Beträge hängen vom Gehalt ab, daher steigen sie üblicherweise jährlich. Das Geld wird Aktienfonds und Renten investiert. Diese Option erachte ich als sehr gut.

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  Anton

Hört sich mega an, würde ich an deiner Stelle wohl auch weiter so machen 🙂

Es wird halt meist alles generalisiert. Selbst nachdenken hilft.

-M

42sucht21
2 Monate zuvor
Antwort an  Anton

@Riester Zuschüsse / Direktversicherung

Ich finde es traurig, dass sich solch wichtige Instrumente nur in den relativ wenigen Einzelfällen von der Renditeseite lohnen, in denen andere den größten Sparanteil für den Versicherungsnehmer übernehmen. Das ist doch ein krankes Produkt.

Die Höhe der Zuschüsse bei Riester ist mE übrigens völlig irrelevant. Das dient nur zum Schönrechnen. Es kommt für die Rendite lediglich darauf an, was zahle ich selber netto ein, was erhalte ich über die Laufzeit plus Auszahlungsphase abgezinst Kaufkraftbereinigt garantiert raus.
Da ist Riester eben kein Renditeprodukt.
Wenn dann der Anbieter wie Fair 2020 oder Union Invest 2009 im größten Crash den Aktienanteil verkaufen müssen und bei 45+ Jahren nicht wieder rein dürfen dann ist es ganz vorbei.

Insgesamt ist es natürlich schön, ist das Einkommen in der Rentenphase mehrgleisig aufgebaut.

Kiesi
2 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Guten Morgen,

ich verstehe ihren Einwand mit den Zuschüssen bei Riester bzw. dass diese irrelevant sein sollen nicht ganz. Ich stimme zu dass Riester an sich kein lohnendes Produkt ist und eher Geld vernichtet (also ohne die Zulagen) aber in dem o. g. Beispiel mit 1325 finanziellen Aufwand und dafür über 800€ Zulage?

42sucht21
2 Monate zuvor
Antwort an  Kiesi

@Kiesi
Ich meinte mit meiner verkürzten Äusserung, dass ich für die Renditebetrachtung auf die Auszahlungsnettorendite meiner eigenen Nettoeinzahlung schauen muss und Triggerwörter der Verkäufer wie Steuern sparen! Zulagen! ignoriere. Wenn ich circa 97,8 Jahre alt werden muss um alleine meine eigenen Einzahlungen zurück zu erhalten, dann helfen eben auch keine Zulagen mehr.

Als 25 Jähriger wusste ich nicht wie mein Leben oder die Steuergesetzgebung in 6 Jahren aussieht, und da soll ich freiwillig eine sehr teure & außerst komplexe Versicherung abschließen die 60 Jahre über alle Höhen und Tiefen meines Lebens bis zu meinem Tod über einen nicht-Inflationsgeschützten Nominalbetrag in €ur läuft mit einem festen Auszahlungsdatum und deren Substanz nicht vererbbar ist? Ohne mich. Dafür hab ich die GRV und den Sozialstaat. Den Rest mache ich lieber flexibel in Eigenverantwortung.

Riester ist eine komplexe H IV sichere Versicherung und kein Renditeprodukt. Wer das zusätzlich zur eigenen Vorsorge haben will, oder das hacken kann – alles gut. Besser als gar nichts zu machen ist es immer.
Das mit dem hacken glaube ich persönlich aber nicht. Es gibt zu viele Fallstricke – siehe der hoch gehandelte Anbieter Fair 2020 – hier im Forum hat doch jemand das Auszahlungsalter auf 85 gelegt weil er dann bis 60J in Aktien sein konnte usw. Und Heute, nach der Auflösung 2020 – da wurde er selber gehackt und bleibt zusätzlich noch auf den Wechselkosten sitzen. Alles nicht so einfach.

42sucht21
2 Monate zuvor

@Immobilien zusätzlich zum Aktienanteil
Zwischen 2010 und 2021 konnte man in vielen Foren lesen, die Assetklasse Immobilien kann man besser & einfacher über Immobilienaktien und -fonds abdecken. Das lese ich in letzter Zeit eher nicht mehr. Schaue ich mir zB den Vonoviakurs an, dann weiss ich warum. Seit Jan 2022 bzw. Jan 2020 aktuell minus 50%.
Es gibt womöglich also doch Gründe, warum Assetklassen Assetklassen sind und ein direktes Invest in Immobilien oder ein direktes Goldinvest oder ein direktes Bitcoininvest usw. eben was anderes ist als eine Aktie oder ETN / ETC.

Tobs
2 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Das ist so. Reits, viel mehr noch Immobilien-Gesellschaften, haben ein ganz anderes Exposure als Immobilien. Dazu kommen die ganzen inhärenten Konflikte und daraus resultierend Risiken (Bewertung als zentrales Element, Transaktionen zur Darstellung von Bewertungsansätzen was handelsbilanziell teilweise funktioniert, faktisch aber Pseudowertansätze sind, nicht erkennbarer Capex zum Beispiel wegen CRREM Pathway und stranding asset risk usw.).

Wer Immobilienexposure einkaufen will, muss Immobilien kaufen. Sowie wer Edelsteine haben will, auch keinen Juwelier, sondern – erstaunlicherweise – Edelsteine kaufen muss.

Kiev
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

@ REITs

Vonovia ist mir auch aufgefallen. Ich weiß nicht was an der Gesellschaft schlecht sein soll. Aktuell sind vermutlich wenig Menschen an Vonovia Aktien interessiert. Das macht sie doch gerade interessant. Ich verstehe nie das zyklische Lechsen nach Trends.

Kollegen von mir habe in Anbetracht der Aktienentwicklung resümiert, dass man mit Aktien jetzt auch nicht mehr ein sorgenfreies zweites Standbein erarbeiten kann. Warum ist das denn eigentlich jetzt so? Die Bewertungen verschiedener Regionen sind ein gutes Stück heruntergekommen. Meines Wissens nach steigt dadurch die langfristig zu erwartende Rendite. Also ist die Lage doch gerade eher gut um Aktien zu kaufen.

@ Riester

Ich ha e damals auch die Kalkulation aufgestellt mit hohen Alter, damit so ein Fond nicht zu früh in Anleihen geht. Es ist meine ich auch möglich diesen mit Eintritt der Rente aufzulösen. Da werden dann zumindest 30% oder mehr ausgeschüttet. Mit Fünftel Regel lässt sich hier schon ein bisschen was erreichen. Für mich war es in Summe aber nichts und bin in Anbetracht der Entwicklung von Fairriester im Corona Tief auch froh, nicht eingestiegen zu sein. Ich kann mir sogar vorstellen, dass der Dirk Müller Find nicht ganz so schlecht abgeschnitten hat wie Fairriester. Das ist leider bitter. Mir gefällt an diesen Produkten auch nicht die Tatsache, dass Steuergeld zu einem sehr großen Teil in Versicherungen gehen. Wer wird denn hier gefördert? Da wünsche ich mir eher Hilfe zur Selbsthilfe.

Michi
2 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

An Vonovia SE ist nichts schlecht, es ist nur ein Geschäftsmodell, das nicht frei von politischer Einflussnahme ist. Deswegen kommt mir eine Immo-Gesellschaft nicht ins Depot.

Tobs
2 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

Hallo Kiev, wenn Du eine Contrarian-Wette eingehst, ok. Ich möchte die Aktie nicht bewerten, aber einfach mal ein paar Punkte, die Du dann zumindest in die Abwägung mit nehmen kannst:

Werthaltigkeit der Bestände – Stichwort Bilanzierung nach IFRS. Da könnte noch einiges runter gehen. Notgedrungen verkauft Vonovia ja jetzt sehr große Teilportfolien (wohl so rund 13 Mrd. Euro). Es wird interessant zu sehen sein, inwieweit sie die Teile zu IFRS bewerteten Werten verkauft bekommen, oder ob sich die Verkaufspreise doch eher Richtung Buchwert (wenn sie hypothetisch nach HGB bilanzieren würden) nähern. Du musst sehen, dass ein guter Teil deren Bestände auf dem Dekarbonnisierungspfad eher wenig gut einsortiert sein dürften. Entsprechend werden hier beim Verkauf große Abschläge in Kauf zu nehmen sein, da der Käufer das Stranding Event antizipiert. In der Folge niedrigerer Verkaufspreise im Verhältnis zum nach IFRS bilanzierten Wert sinkt dann der Verschuldungsgrad auch bei Abstoßen größerer Teilportfolien weniger.

Die meisten verstehen nicht, dass man bei einer Immobiliengesellschaft (REIT nochmal was anderes) am Aktienmarkt nicht unbedingt nur hochkapitalisierte Mieten, sondern recht üppig Bewertungsgewinne einkauft bzw. bezahlt. Und das zins- und ESG-induzierte Repricing hat gerade erst im Markt begonnen. Schau Dir mal den 10 Jahres SWAP an, der hat heute einen neuen Ausbruch unternommen. Gleichzeitig ist die Zinskurve extrem invers gerade. Das wird dazu führen, das Finanzierungsausläufe nicht gut refinanzierbar oder sehr teuer sind. Dann sind überwiegend die Bestände im Segment Wohnen (kein Gewerbe), also eher keine Indexierung der Mieten.

Also, kann man als Contrarian-Wette machen. Aber m.E. ist hier nicht einfach das Sentiment nur wegen Mr. Market Depression eingetrübt, sondern Schwierigkeiten sind strukturell.

Mats
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Mein schlechteste Wertentwicklung im Depot. Du machst mir ja Hoffnung.
Naja, hieran übe ich meine buy and hold Mentalität. Nachkaufen werde ich zumindest nicht.
Aus deren Fusion sollten sich aber eiginentlich auch Vorteile in deren Kostenstruktur ergeben.
Bin mal gespannt, wie deren Dividende nächstes Jahr aussieht.

Kiev
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

@ Tobs

Vonovia ist jetzt nicht meine oberste Priorität. Müsste ich ersteinmal bewerten. Generell denke ich aber, dass man Aktien von Unternehmen in einer vermeintlich schwierigen Lage günstig kaufen kann. Ich habe aktuell keinen Reit bewertet, aber ich könnte mir vorstellen in einen zu investieren, wenn dieser solide aufgestellt ist, also die Verschuldung usw. passt. Durch die steigenden Zinsen, Inflation und Handwerkermangel gibt es doch Zurückhaltung in der Baubranche. Das sollte doch gerade bestehenden Assets in die Karten spielen… Folglich finde ich REITs mit einem guten Immobilienportfolio nicht uninteressant.

Es gibt jetzt aber auch mehr bekanntere Unternehmen zu günstigeren Preisen. Visa, Meta, PayPal und Co. In diese Unternehmen habe ich nie investiert. Vielleicht ist jetzt die Zeit manchen Titel einzusammeln.

Ich habe zusätzlich zwei interessante Energiewerte. Die sind aber leider noch nicht bei meinem Wunschpreis angekommen.

Am liebsten würde ich meinem Arbeitgeber über eine GmbH Rechnungen stellen. Da könnte ich aus dem Brutto heraus einfach mehr investieren. Hier habe ich bei EchtgeldTV den Anbieter RAID Capital entdeckt. Leider bin ich angestellt und meine Funktion lässt sich vermutlich nicht als Externer erfüllen…

Bruno
2 Monate zuvor

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/09/PD22_397_61241.html

Inflation folgt den Erzeugerpreisen in der Regel verzögert, es dürften also ungemütliche Monate auf uns warten mit 2stelligen Inflationsraten.

Wer bisher in guten Zeiten am Limit gefahren ist dürfte nun ins Schwanken kommen, für alle andern wie die Meisten hier wird es zwar unschön, aber man überlebt und geht dann wohl irgendwann auch wieder gestärkt aus der Krise.

Die US-Zahlen haben dies ja auch gezeigt, dass es nicht mehr primär die Energiepreise sind sondern die Inflation eben durchschlägt auf Erzeugerpreise, Löhne etc.

Rolexinvestor
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

„…ungemütliche Monate mit 2stelligen Inflationsraten…“

Monate? Nur Monate?
Ich tippe auf Jahre…

Michi
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Ja, dann müssen diejenigen, die hinsichtlich der Inflation resilient sind, einen Porsche kaufen, reiche Menschen scheint es ja zunehmend zu geben.
Was haltet ihr vom Porsche IPO?

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Michi

Ich habe keine Autoaktien, aber Luxus läuft immer, LVMH, Richemont und Swatch habe ich hier.

BMW lockt natürlich schon von Bewertung und Dividende her, sofern sie gehalten werden kann. Aber denke ist noch etwas zu früh.

Erzeugerpreise eilen der Inflation gewöhnlich voraus, und Aktien laufen der wirtschaftlichen Entwicklung voraus, da Erwartungen gehandelt werden. Bin noch zurückhaltend aber denke im Verlauf dieses Herbstes wird es wieder interessante Preise von guten Aktien geben.

Aktuell warte ich ab, wie die Katze vor dem Mausloch.

Michi
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Ein Porsche gehört in die Garage, nicht ins Depot (übliches Bonmot). Ich bin hin-und her gerissen. Sehr wahrscheinlich werde ich nichts machen und geduldig warten, wie so viele andere auch.

Mats
2 Monate zuvor

Ja verrückt mit der Inflation. Alle wollen nun sparen bzw. ihre Ausgaben senken. Die Nachrichten sind ja auch nur noch negativ. Wer jetzt nicht langsam überlegt, sein für langfristige Zwecke Gespartes in Aktien umzuschichten, hat es m.E. nicht verstanden.

Ich habe die Tage neben den regelmäßigen Sparplänen nochmal den Semiconduktor EtF nachgekauft. Die Sparpläne sind möglichst hoch. Bei SuP500 ca. 3.300 (rund 30 Prozent unter ATH) senke ich nochmal etwas meine risikolosen Anlagen zu Gunsten eines SuP500 ETFs. Geht natürlich nur, weil wir dankenswerterweise sichere Einkommen haben. Mit einer derartigen Vorgehensweise hoffe ich kann man tatsächlich gestärkt aus der Krise zu kommen.
Wenn natürlich alles zusammenbricht und bspw der SuP dauerhaft bodenlos in sich zusammenfällt, war das alles Mist.

Michi
2 Monate zuvor
Antwort an  Mats

Solange mehr als 8 Mrd. Menschen ihr Glück suchen und nach Wohlstand streben, fällt nichts dauerhaft ins Bodenlose. Eigentlich müsste man jetzt mehr kaufen, weil es billiger geworden ist. Abwarten ist letztendlich timing. Unser Guru lehrt uns nicht zu timen, ich hingegen warte auch erst mal ab und trinke grünen Tee. Und weil das viele machen, fallen die Kurse 😉

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Michi

Ins Bodenlose nicht, die Bewertungen sind auf Basis der letzten Gewinne zwar moderat, aber die KGV’s können natürlich auch wieder rasch ansteigen, wenn die Gewinne einbrechen. Ich denke es ist sehr uneinheitlich, gewisse Branchen und Unternehmen leider gar nicht unter der Inflation und andere erdrückt es schier und werden unschöne Zahlen liefern.

Abwarten und Tee trinken, vielleicht gibts im Oktober/November ein paar schöne Schnäppchen, entscheide ich dann wenn es soweit ist.

Michi
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Danke, deine Einschätzung motiviert mich, zu warten, obwohl es mir schwer fällt.

Mats
2 Monate zuvor
Antwort an  Michi

Ja sehe ich genauso, das Streben nach Wohlstand wird die Kurse der Welt AG (Beck lässt grüßen) wieder nach oben treiben.
Ein bisschen Timing beim Nachkaufen bzw. Nachschiessen macht ja vermutlich jeder. “Hardcore Timing” bzw. was ich gar nicht mache, wäre alles bzw. weite Teile des Portfolios zu verkaufen, um dann in der Hoffnung fallender Kurse später billiger nachzukaufen.
Bis zur Entnahmephase im Alter wird nur zugekauft.

Michi
2 Monate zuvor
Antwort an  Mats

Ja, erwischt, ich konsumiere die Gedanken oder besser die Logik von Beck sehr gerne. Bezüglich “Hardcore Timing” hat mich Michael Burry beeindruckt.

Slowroller
2 Monate zuvor

Ich bin ja tatsächlich ein Fan von ETF – aber wenn ein Laden wie Luxor mir-nichts-dir-nichts einen bestehenden ETF umwandelt und ESG-konform macht, dann finde ich das mehr als ärgerlich. Zumindest ist er bei mir grad ausreichend runtergeprügelt, sodass man beim Verkauf zumindest keine Steuern zahlen muss. Gelernt habe ich aber, dass mir Amundi/Luxor nicht mehr ins Depot kommt – wobei, der ETF ja ursprünglich einer von Comstage übernommen.

Thorsten
2 Monate zuvor
Antwort an  Slowroller

Hat alles seine zwei Seiten. Ich warte auf den ersten ETF, der wie ein Immobilienfonds staatich reguliert wird. Schäuble hatte die Assetklasse vor etlichen Jahren mit Bann belegt und die Kurse fielen ins Bodenlose. Die vorher als mündelsicher sogar für Minderjährige bepriesenen Produkte wurden geächtet. “Kein Kauf mehr erlaubt, wegen Anlegerschutz”. Wenn der Staat in die Fungibilitat eingreift geht es schlagartig runter.

Slowroller
2 Monate zuvor
Antwort an  Thorsten

Es sollte eine staatliche Regulierung geben, dann würde es sicher nicht möglich seinen das Regelwerk eines passiven Investments nicht nur technisch (Domizil, Gewinnverwendung…) sondern auch sachlich zu verändern. Da entstehen Kunden massive wirtschaftliche Nachteile und Lyxor haftet nicht.

42sucht21
2 Monate zuvor

@Bruno – Bin noch zurückhaltend aber denke im Verlauf dieses Herbstes wird es wieder interessante Preise von guten Aktien geben.
Ja, das halte ich auch für gut möglich. Ich glaube, die meisten sehen das so. Wenn es wirklich so kommt werde ich mal wieder zu spät dran sein für meine Einzelinvests.
Ich schaue also wann mir der Preis für ein einzelnes target passt und kaufe eine Tranche.

Die Aktienquote bei den Instis ist so gering / die cashquote so hoch wie seit 2001 nicht mehr hab ich irgendwo gelesen. Die Ausschläge auf unerwartet positives/ negatives nach oben / unten werden also schnell sein und eine ordentliche Aplitude erreichen.

@Claus
haben Sie bereits Langfristdepot-Kandidaten für Käufe mit grünem Kurssignal ausgemacht?

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Genau das habe ich mir auch vorgenommen. Kaufen wenn Kurs x eingetroffen ist und nicht wenn Ereignis x eintrifft…

Wenn eine Firma günstig ist, dann ist es langfristig egal, ob evtl wegen Nachrichten es nochmals ein wenig runter geht. Man weiß es ja eh nicht, besonders weil es nach guten Nachrichten stark hoch gehen könnte (wie du erkannt hast) und man dann nicht dabei ist.

-M

Claus
2 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

@ 42sucht21
… das ändert sich natürlich laufend.

Z. Zt.:
Samsung, Intel, Adobe, SAP, Dentsply Sirona, Walgreens, Eurofins, Fresenius, 3M.

Kurz davor:
Hexagon, Alphabet A, Givaudan, Fuchs

LG

42sucht21
2 Monate zuvor
Antwort an  Claus

Danke für die Antwort Claus!
Auf der Liste sind einige Gute finde ich. Gibt es einen besonderen Grund warum Dentsply Sirona so tief steht – haben die viele Schulden oder operative Probleme?

Claus
2 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

… hier wäre ich momentan vorsichtig:

Im April/Mai wurde der Vorstandschef entlassen, da es zu “Fehlbuchungen” in der Bilanz gekommen ist. Das ganze wird untersucht, es kam/kommt zu Verzögerungen bei der Q-Zahlen…

Seit der Sirona-Übernahme 2016 läuft es hier recht “unrund”. Vielleicht haben sie sich etwas “verhoben”. Die Zahlen sind auch rückläufig…

Die Branche ist aber top. Klärt sich das ganze zum Guten, sind hier satte Kursgewinne drin. Andernfalls…

LG

42sucht21
2 Monate zuvor
Antwort an  Claus

Oh, das ist überraschend für mich. Verzögerung bei den Ergebnissen…”CEO Don Casey has been terminated effective immediately.”. Ups – da bleibt kein Spielraum um zwischen den Zeilen zu lesen. Der neue Campion von BD hört sich ganz vernünftig an. Aber da würd ich jetzt auch erstmal sagen Finger weg. Schade, deren Marktposition ist schon verlockend. Danke Claus.

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