Gastbeitrag: Readly Aktie! Das neue Netflix für Magazine?

Bildschirmfoto von Readly. Auf dem Abo-Dienst kannst du im Paket für wenig Geld zahllose Magazine und Zeitungen lesen.

Hallo zusammen,
ich nutze seit Anfang des Monats ein Probeabo von Readly. Readly ist ein Internetdienst, der ca. 5000 Tausend Magazine online zur Verfügung stellt. Mir gefällt es sehr gut.

Sie arbeiten mit dem Abomodel. Für 10 Euro im Monat kann man unglaublich viele Magazine, seit kurzem auch Zeitschriften, online lesen. Mit den 10 Euro kann man mehrere Nutzer (bis zu 5) anlegen, sich also das Abo teilen.

Ich habe zufällig erfahren, dass die Schweden im Herbst letzten Jahres ihren IPO hatten.

Also fing ich an, mir Readly genauer anzuschauen. Ich habe mich direkt gefragt, weshalb Readly diese Riesenauswahl für so wenig Geld anbieten kann und vor allem, weshalb so viele Verlage da mitmachen. Für mich war das nicht nachvollziehbar, da ich Readly eigentlich als Konkurrenten sehe.

Daten sind das Gold der Zukunft

Ich bin dann auf einen Artikel von Vorstandschefin Maria Hedengren gestoßen. Um es abzukürzen, Daten sind die neue Währung. Ich glaube, die Verlage erhalten 50 % Umsatzbeteilungung. Daneben kann Readly den Verlagshäusern genaue Daten über das Leseverhalten liefern. Das können Printmedien nicht und ist in meinen Augen viel wert.

Was passiert aber, wenn aufgrund von Readly Leser bei einzelnen Verlagen ihre Abos in Scharen kündigen? Ich glaube, sollte das passieren, ist Readly bereits zu groß und mächtig. Dann können es sich einzelne Verlage kaum erlauben bei Readly abzuspringen und wieder ihre Medien ausschließlich bei ihrem Verlag anzubieten für vermutlich einen ähnlichen Preis, aber deutlich weniger Angebot.

Übrigens ist Maria Hedengren in meinen Augen sehr sympathisch. Sie hatte vor Readly bereits einen guten Werdegang. Gerade bei Start-ups kauft man ja eher das Management als das Startup.

Readly ist in Europa Marktführer und als Konkurrenz sehe ich hier hauptsächlich Apple mit ihrem Aboangebot.

Amazon mit “Prime reading” gefällt mir persönlich nicht so gut.

Readly ist noch nicht profitabel. Es strebt dies in den kommenden fünf Jahren an. Es könnte eine Aktie sein, die in Zukunft abgeht. Das Wachstum zwischen Frühling und Herbst 2020 fande ich etwas mau, aber morgen kommen die Quartalszahlen für das vierte Quartal bzw. das vergangene Jahr.

Ich hoffe, dass Readly hier teilweise vom Lockdown profitieren konnte und nicht nur genetflixt wurde.

Ich glaube grundsätzlich an die Digitalisierung und an Abomodelle. Die Tage bin ich mit einer kleinen Position rein. Vielleicht sind Printmedien nun dran, diese als Abomodelle in digitaler Form dem breiten Markt schmackhaft zu machen. Wachstumpotenzial ist jedenfalls ordentlich vorhanden.

Das ist der Kursverlauf von Readly:

Lieber Tim,
liebe Community,

hast du, habt ihr euch schonmal mit Readly beschäftigt? Mich würde eure Meinung dringend interessieren. Vielleicht kann ich mit meinen Beitrag ja eine Diskussion anstoßen.

Euer Bademeister

Nachtrag von Leser Bademeister:

Die vielen positiven Usermeldungen in sämtlichen Portalen über Readly sind super sowie Weiterempfehlungen etc.. Auch hat Readly “nur” 55 Angestellte, wenn wir mal von den Beratern absehen. Sollte das Wachstum weiter steigen, werden die Kosten für Angestellte vermutlich nicht im selben Ausmaß steigen. Ein Hoch auf die Digitalisierung.

Aber natürlich gibt es die Risiken. Zwischen 2014 und 2017 hatte Readly ein Wachstum von über 700 % und war damit im Ranking von der “Financal Times” in diesem Zeitraum als zweitschnellstes schwedisches Unternehmen ausgezeichnet. Seitdem ist das Wachstum leider etwas abgeflacht. Bei einem Startup macht mir das leichte Sorgen.

Dennoch denke ich, dass Readly super viel Potienzial hat. Das Angebot ist der Hammer, was Vergleichbares habe ich bisher nicht gefunden und sollte mal die Mund zu Mund Propaganda lauf nehmen, könnte in den nächsten beiden Jahren auch mal ein exponentieller Schub kommen.

Die Aktie ist aktuell mit 700 Doller pro Kunde bewertet. Aber ich sehe das bei den Chancen als nicht zu hoch, wenn man mal Netflix und Co. betrachtet – auch wenn man die beiden natürlich nicht vergleichen kann. Ach, über Aktien kann man Stunden quatschen….

(Wer eine andere Aktie in meinem Blog timschaefernmedia.com vorstellen möchte, kann dies gerne tun!)

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33 Kommentare
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Moritz
1 Jahr zuvor

Moin, nach langer Zeit schreibe ich auch mal wieder einen Beitrag. Und zwar habe ich eine theoretische Frage: Bis jetzt habe ich immer nur Sparpläne ausgeführt oder in kleinen Mengen Aktien gekauft. Mich würde es aber mal interessieren, wie das funktioniert, wenn man Aktien/ Etfs in großen Mengen kauft. Wenn ich jetzt für z.B. 100.000 Euro oder mehrere Millionen eine Aktie kaufen will, brauche ich doch auch einen Verkäufer, der diese Aktie/Etf in der Menge verkaufen möchte. Das dauert doch ewig, oder muss man dann mehre kleine Order aufgeben? 

-M
1 Jahr zuvor

Moritz genau das ist bei Berkshire das Problem, wodurch die nur bei großen Unternehmen einsteigen können. 
Aber ja, wenn du kaufen willst, müssen auch die Aktien verfügbar sein. Bei einer Limit oder bei großen Summen unter Umständen nicht möglich, also kleinere Pakete oder unlimitiert Ideen, was den Kurs aber ordentlich bewegen könnte. Schon blöd mit viel Geld haha. Die Sorgen mach ich mir dann, wenn es bei mir so weot kommt. 

*edit* ich glaube bei 100k und ein kauf in die Allianz oder so sollte aber noch keine großen Probleme bereiten. Bei Millionen sieht das wohl anders aus.

-M

Al Bundy
1 Jahr zuvor

@Moritz
Finanzwesir hat beschrieben wie ein ETF-Anteil geboren wird. Einfach googlen.
 

Nico
1 Jahr zuvor

@Moritz
Ja, man muss die Anteile monatelang zusammen kaufen. Berkshire kauft seine Anteile auch monatelang heimlich zusammen, bis sie alle haben und den Kauf dann öffentlich machen (müssen).

Nicole
1 Jahr zuvor

Lieber Bademeister
Lieber Tim
lustig Tim hat erst vor ein paar Tagen einen Beitrag geschrieben das er ein Lese Messie ist. Und ich hatte mir in meinen Gedanken gewünscht das eine Diskussion entsteht bezgl der Readly Aktie. Also ich finde das auch interessant, frage mich jedoch ob es nicht vielleicht eher eine Wunschvorstellung ist das es  das „Netflix“ der Magazine sein könnte. Und ob es nicht vielleicht auch viele Leute gibt die es bevorzugen Papier in der Hand zu halten. Ich werde sie mir auch in den nächsten Tagen ins Depot legen und gespannt schauen was passiert!   Du hast mich jetzt motiviert mit deiner Aussage das man nicht Start-ups kauft sondern das Management 🙂 

Paul1967
1 Jahr zuvor

@Moritz
Bei großen, liquiden Werten sind ein paar hunderttausend oder auch einige Mio. Euro kein Problem.
Wenn es um Nebenwerte geht, wird es natürlich schwieriger…
Professionelle Anleger schalten dann ggf. eine Investmentbank dazwischen, und lassen einen Blocktrade arrangieren. Dabei kaufen sie die Papiere von einem anderen großen Investor außerhalb des offenen Marktes zu einem vereinbarten Preis. Voraussetzung ist natürlich, dass jemand mit entsprechendem Volumen verkaufsbereit ist.

Tobs
1 Jahr zuvor

Hi Tim, jedenfalls habe ich mir gleich mal das Abo zugelegt, ich kannte das bisher gar nicht! Habe nämlich direkt Magazine gesehen, die ich mir gelegentlich an Tanken besorge; ich denke für jeden Freund des Cover-Magazins eine sehr feine Sache.
Witzig, auf was man mitunter in Deinem Blog aufmerksam gemacht wird. Würdest Du Dir hiervon ein paar Stücke ins Depot legen? Spotify hast Du auch neulich gekauft, wenn ich mich nicht irre?

1 Jahr zuvor

@ Nicole

Ja, ich habe gerne Zeitungen und Magazine in Papierform.

@ Tobs

Spotify habe ich nicht. Ich habe sie aber auf meinem YouTube-Kanal positiv erwähnt, die Schweden haben super spannende Firmen:

https://youtu.be/DraZatxKx7Q

Moritz
1 Jahr zuvor

@alle Vielen Danke für eure Antworten 
@al Bundy ich schau mir das mal an 🙂

Ralf
1 Jahr zuvor

Ein interessanter Leserbrief. Wir nutzen derzeit nur ein Focus-Abo für 30 € (Printversion), läuft ein Jahr und war eine Payback-Aktion (52 Hefte, läuft automatisch aus). Relativ günstig für rund 60 Cent pro Heft. Wie bewertet man nun eine solche Firma? Wird es ein Überflieger oder nicht? Keine Ahnung.

Aus dem vorherigen Artikel:

“Viele Leute erwischen gute Kaufzeitpunkte und machen sich darüber viele gute Gedanken. Wenn es aber um das Verkaufen geht, sieht das ganz anders aus. Dieser Punkt wird völlig zu Unrecht vernachlässigt, ist er doch sehr entscheidend für den Erfolg. Dabei schaut sich Buffet stets das Unternehmen an. Von Markttiming keine Spur.”

Für mich ein echt schwieriges Thema. Wann steigt man z.B. bei einem Dauerläufer wie Danaher aus? Schaut euch den Chartverlauf an. Geht die gute Kursentwicklung weiter oder schmiert der Kurs voll ab? Ich habe bereits früher Anteile von Danaher besessen und dann verkauft. Bitter bereut. Welche Kriterien soll man als Kleinanleger nutzen? Bin ich überfragt. Dazu gibt es bei so Firmen wie Danaher wenig Informationen zum nachlesen. Finde jedenfalls weniger. Dazu kommen in D noch steuerliche Aspekte. Je nach Kursgewinn fallen auch nicht unerheblich Abgeltungssteuern an. Da kann man genau so gut einen gewissen Kursrücksetzer auch aussitzen, oder nicht?

Felix
1 Jahr zuvor

Readly stellt 5000 Magazine zur Verfügung. Wenn das nicht Wahnsinn ist: Info-overload zum Abwinken. Das ist wohl das Gegenteil einer Newsdiät wie sie hier oft empfohlen wird und zu einer bescheidenen Lebensführung.
 

Tobs
1 Jahr zuvor

Nee, jetzt ehrlich gemeint, der Zugang zu Magazinen und Publikationen wird jetzt auch schon negativ gesehen? Wer benötigt denn bitte eine Newsdiät? Hast Du eine Krankheit, die Du mit diätischer Lebensweise kurieren musst? Ausserdem sind da nicht nur „News“, sondern es findet sich einfach ein Lesevergnügen. Dafür kann man bezahlen, wenn man es gut findet oder auch eben nicht. Aber wieso so dogmatisch? Also das erste Magazin was ich mir angeschaut hatte, war der Playboy. Glaube schon gut 20 Jahre her, dass ich das letzte mal einen „in der Hand hatte“. Das zweite war dann ProcCycling (nur englische Version, die ist aber eh besser).

42sucht21
1 Jahr zuvor

@Readly – Bademeister
Meiner Meinung nach wird dieser Lesezirkel 2.0 bzw. Bertelsmann-Buchclub 2.0 nichts großes. Nerds wollen Printhefte physisch sammeln (Spartenhefte florieren, Produktion, Print & Logistik wurde immer günstiger) und der nicht-Nerd bekommt alles kostenfrei im Netz. Außerdem ist Lesen klar im Nachteil gegenüber Hörfunk (=Podcasts u. Music) und Video zB bei Pendeln, Sport und Einschlafen. Die Wachstumszahlen müssten doch auch viel stärker sein in dieser Phase.  Na ja, nichts für mich – viel Erfolg!

Pat
1 Jahr zuvor

Handelsblatt fehlt…..

Tobs
1 Jahr zuvor

Pat, da fehlt ehrlicherweise einiges, das ist klar. Dafür hast Du das ganze Tankensortiment von „der Angler“ über „der Jäger“ bis zu „Trucks“ 🙂 . Das ist sicherlich noch ausbaufähig, aber für das Geld jetzt schon cool. Wie schnell hast Du 10 Euro weggehauen, wenn Du an der Tanke mal zwei, drei Deiner liebgewonnen Lieblingskäse mitnimmst…

Thorsten
1 Jahr zuvor

Letztes Aufbäumen der Printmedien.
Eine Art Lesezirkel.
Zielgruppe 60 plus ?
Aber in der Gruppe fehlt die Internetaffinität.
Will keiner. Braucht keiner.
Zum Scheitern verurteilt.

42sucht21
1 Jahr zuvor

@Bademeister – Die aktuellen Zahlen hätten mich sehr interessiert aber …
Dann fragen Sie doch einfach mal bei Frau Billberg von IR nach mit Verweis auf Ihren Beitrag hier. Die Zahlen sollten ja vorliegen. https://corporate.readly.com/contact/contacts/

1 Jahr zuvor

Ich fand als ich den Blick.ch suchte bei Readly  keine Blick Zeitung, auf der elektronischen Blickzeitung aber Werbung für Readly.
Schade eigentlich, das Abo bei Readly wäre günstiger.
Das Handelsblatt habe ich leider auch nicht gefunden.
Dafür gibts gefühlte 10 000 Helene Fischer Hefte.
Ob sich das für ein Investment lohnt, weiss ich nicht. 

DanielKA
1 Jahr zuvor

@ Bademeister: Danke für die Analyse, neue Ideen, Anregungen sind immer willkommen

1 Jahr zuvor

Tim da hast du aber auch dieses Video zu gesehen 😉 https://www.youtube.com/watch?v=zg8jweHTxq4
 

Tobs
1 Jahr zuvor

Nachdem ich Abonnent geworden bin, habe ich mir das mal als Investment angeschaut. 
Hab mir den Jahresbericht durchgeschaut. Trotz steigender Umsätze bislang keine Verbesserung des Ergebnisses, im Gegenteil. Operative Kosten sind enorm im Vergleich zur Größe und zum Umsatz, im wesentlichen begründet mit Werbung. Hier ist es schwierig ein Gefühl zu bekommen, wann denn mal überhaupt der Trend einschlägt, dass der Pfad zur Profitabilität eingeschlagen wird. Weitere KE sind die logische Folge, das sehe ich aber nicht kritisch, solange durch die damit durchgeführten Investitionen der Unternehmenswert gesteigert wird.
Der Umsatz ist ja wirklich noch ein Witz, das setzen ja größere Autohäuser um. Ich finde leider auch überhaupt nichts zum Management, ich kann die alle nicht einordnen, außer dass die CEO sich mit Lederjacke ablichten lässt.
Immerhin 43% institutionelles Ownership. Zouk Capital ist der Lead Investor. Die investieren wohl mit Fokus in digitale Wachstumsunternehmen, habe aber noch nie von denen gehört und was die für einen track Record bei anderen Investments haben. Die auf deren HP genannten Portfoliounternehmen sagen mir jedenfalls alle nichts.
Irgendwie kann ich das alles noch nicht einordnen. Anders als andere Kommentatoren hier sehe ich persönlich den Markt. Also, mich juckt es, aber mit fehlt noch ein wenig der Überblick. 
Updates hierzu wären daher immer willkommen. 

Josh
1 Jahr zuvor

@Tobs: Das Management hat immer betont, sich zunächst einmal auf das Wachstum zu fokussieren und danach erst auf die Profitabilität (positives EBITDA in 4-5 Jahren)
Dafür ist das Wachstum in der Tat garnicht Mal soo hoch, gerade jetzt in diesen Lockdownzeiten hätte man da schon mehr erwarten können.
Die Frage ist woran das liegt: gefühlt machen die keine Werbung, in meinem Bekanntenkreis hat kaum einer von denen gehört. Insgesamt habe ich eher dein Eindruck, dass die Leute erst durch die Aktie auf die App aufmerksam werden und nicht andersherum?
Eventuell halten sie sich diesbezüglich bewusst noch etwas zurück, bis sie in ihren Kernmärkten fast alle Verlage mit ihm Boot haben? 
Naja jedenfalls will das Management kurzfristig den Fokus auf Produktverbesserungen, Kooperationen und Marketing in den bestehenden Kernmärkten legen, langfristig sollen weitere Märkte gewonnen werden.
Wenn Readly bei den Usern weiter an Bekanntheit gewinnt werden auch mehr und mehr Verlage mitziehen denke ich.
Dass mittlerweile neben den Zeitschriften auch Tageszeitungen wie die Bild oder BZ angeboten werden, ist schon ein ordentliches Brett finde ich.
Aus meiner Sicht ist auf jeden Fall sehr viel Potenzial da und ich bin auch schon mit an Bord.
Ach und zur CEO gibt es auf YouTube ein Video:
https://youtu.be/4MoJpecSvnc

Tobs
1 Jahr zuvor

@Josh
Danke.
Im JB 2020 steht, dass sie wohl 2020 die Werbung eher quartalsweise immer mal forciert haben; in 2021 wollen sie jetzt das ganze Jahr durch die Öffentlichkeit penetrieren. Denke, da wird man jetzt unvermittelt auf einmal viel mehr hören. 
Ich nehme wohl auch mal eine Probierportion. 
Tim, wie fühlte sich das seinerzeit an, als Du Netflix gekauft hattest? Da war das doch auch noch ein besserer Videoverleih und wahrscheinlich war man damals auch ein bekloppter Außenseiter, da Geld reingesteckt zu haben? Willst Du nicht auch nochmal mit uns den Netflix Geist beschwören, haha!

Josh
1 Jahr zuvor

https://www.deraktionaer.de/artikel/medien-ittk-technologie/readly-dieses-potenzial-ist-der-hammer-20226068.html
Und hier ist auch schon Der Aktionär, das dürfte der Aktie bestimmt zu einem kleinen Push nach oben verhelfen

1 Jahr zuvor

“Das Angebot ist der Hammer, was Vergleichbares habe ich bisher nicht gefunden”
im deutschsprachigen Raum gibt es noch yumpu-news (yumpu.com). Ähnliche Funktionsweise und Angebot.
Readly habe ich nach deinem Posting aber mal ausprobiert und ein 2Euro-2-Monate-Probabo abgeschlossen. Ich bin leicht angetan! Wenn das gute Gefühl die zwei Monate bleibt und mein Leseverhalten nicht einschläft, bleibe ich regulär dabei. Danke für den Tipp!
die Aktie hat die letzten beiden Tage ja ganz schön Federn gelassen. Wie geht es weiter?

Andreas
1 Jahr zuvor

Danke für die tolle Inspiration! Ich habe Readly testweise vor einem Jahr genutzt. Dann aber mangels Interesse deaktiviert. Jetzt teste ich es nochmal. Außerdem habe ich als Test mal Freunde angeschrieben, ob sie mit mir den Account teilen wollen. Bin gespannt, wie das Interesse ist.
Ich könnte mir vorstellen, dass in der mobilen Ansicht noch viel Potenzial liegt. Bei Magazinen wäre mir eine optimierte Ansicht am Handy (wie bei Blogs) lieber als das ständige Zoomen. Dies ist aber mMn relativ schnell umzusetzen. 

Rich Purnell
1 Jahr zuvor

Schaut traurig aus bei readly, nach dem sie hier, beim Aktionär und Finanznachrichten gepusht wurde bin ich misstrauisch geworden. Ob es da noch einmal nach oben geht?

10 Monate zuvor
Antwort an  Rich Purnell

Der Kursverlauf ist schrecklich. Mich hatte es immer mal in den Fingern gejuckt, doch war geduldig. Ein Glück für mich.

Was mir aus Kundensicht nicht gefällt und imo ein großes Manko für richtig geile Wachstumszahlen:
– Tageszeitungen eignen sich fast nicht digital. Die haben ein großes Format und es ist ein nerviges rumzoomen und hin-und-her-Geschiebe
– Auswahl an (deutsche) Polit-Magazine. Marx21 ist fast Satire und Die Politische Meinung (Konrad-Adenauer-Stiftung) gibt es sowieso kostenfrei. The European ist interessant, aber vierteljährig. Sonst gibt es an Polit-Magazine nur Tichys Einblick, die Welt (und die Bild). Das sind alle drei Spalt- und Hetzblättchen. Damit tut sich readly in meinen Augen keinen Gefallen. So war ich erst abgeschreckt.
– ohne Tablet geht nix. Auf dem Handy eklig. Desktop irgendwie umständlich.

Ich bleibe trotzdem angemeldet. 4-5 Magazine gefunden, die ich zwar nicht regulär kaufen würde, aber lesenswert finde. Die 10 Euro sind mir es wert. Das freut mich und ich bin zufrieden.

Zur Aktie. Ich beobachte das alles von der Seitenlinie. Wenn es mal über ein paar Wochen wieder aufwärts geht (100%?), dann steige ich ein. Könnte etwas Großes werden. Aktuell auf keinen Fall.

7 Monate zuvor

Es wird immer trauriger. 😛

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