Ich bin dann mal weg – in den Bergen New Yorks


New York, 3. Februar 2019

Ich bin dann mal in den Bergen New Yorks.

Ich bin in den Bergen in Upstate New York. Im Schnee. Herrlich hier. Relaxen. Wir gehen mit Freunden wandern jeden Tag. Wir waren beispielsweise auf diesem Wanderweg. Es ist so friedlicher in dieser Gegend zwei Autostunden nördlich von New York City.

Ich finde das Alex-Lied der „Tote Hosen“ kultig. Die ersten Zeilen bringen das Hamsterrad aus Arbeiten und Konsum auf den Punkt:

In einer Welt, in der man nur noch lebt
Damit man täglich roboten geht
Ist die größte Aufregung, die es noch gibt
Das allabendliche Fernsehbild

Jeder Mensch lebt wie ein Uhrwerk
Wie ein Computer programmiert
Es gibt keinen, der sich dagegen wehrt
Nur ein paar Jugendliche sind frustriert

Um es lockerer anzugehen, rate ich Doppel-Verdienern nur ein Einkommen auszugeben. Das andere Gehalt sollte volle Kanne in einen ETF oder Dividendendept fließen.

Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts, die vormals eine Professorin an der Harvard Universität war, schrieb das Buch „The Two-Income Trap: Why Middle-Class Parents Are (Still) Going Broke„. Sie schildert die Gefahr der „Zwei-Einkommens-Falle“.

Das Buch analysiert die Ursachen, warum amerikanische Familien pleite gehen. Warren stellte fest, dass zwei Einkommen das Insolvenzrisiko erhöhen, da die Familie auf einem so hohen Niveau konsumiert, das zwei Einkommen erforderlich sind. Zwei Einkommen bedeuten doppelt so viele Chancen, dass etwas schief geht. Etwa wenn eine Entlassung, ein Gesundheitsproblem oder eine Schwangerschaft anstehen, sagt Warren.

Die Politikerin geht detailliert auf die Inflation ein. Sie erwähnt die steigenden Kosten für die Gesundheit/Krankenkasse und den Wohnraum. Hinzu kommt: Menschen neigen dazu, ihre Konsumgewohnheiten stetig nach oben anzupassen.

Das heißt mit anderen Worten zwei fette Autos und größerer Wohnraum leisten sich Familien gern. Luxus-Lebensmittel und Elektronik sind freilich nicht die Hauptursache einer Privatinsolvenz, stellt die Autorin klar.

Man sollte eigentlich glauben, dass zwei Einkommen für mehr Sicherheit sorgen sollten, aber das Gegenteil ist der Fall, weil die Ausgaben durch die Decke gehen. Es sollte Menschen Angst machen.

Die Familienausgaben sollten auf einem moderaten bis niedrigen Niveau sein. Das Einkommen eines Partners sollte vollkommen reichen, dann bist du auf der sicheren Seite. Eine Sparquote von mindestens 50% gibt dir Sicherheit und nicht zu vergessen: Der gesamten Familie.

Ziehst du diese Sparrate für einige Jahre durch, stapelt sich das Geld im Depot. Warren schrieb das Buch, als sie Harvard-Professorin war. Ihre Tochter half ihr.

Statistiken zeigen, dass Menschen grottenschlecht darin sind, Risiken einzuschätzen. Chancen werden überschätzt (Lotto, Kasino, Trading), Risiken grandios unterschätzt. Autofahren wird beispielsweise als sicherer eingeschätzt als das Fliegen, dabei ist das Unsinn. Fliegen ist deutlich sicherer.

Talkmaster Jay Leno passte bei den Ausgaben stets auf. Er hatte zwei Jobs. Und sparte die Gage vom zweiten Job vollständig. Er wollte nie dem Risiko ausgeliefert sein, eine Einkommensquelle zu verlieren und dann in große finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Cleverer Typ.


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Ich bin dann mal weg – in den Bergen New Yorks

  1. AvatarSlowroller

    Man kommt egal wie man sich dreht, auf den Punkt Mindset zurück.

    Ich habe einen einfachen Gedanken, den ich gerne herauskrame wenn ich mal unsicher bin: In den „geilsten“ Zeiten meines Lebens war ich nen armer Schlucker. Das ist doch der Beweis, dass Konsum nicht nötig ist um ein tolles Leben zu führen.

    Ich kaufe gerne gebraucht, meine Kinder tragen viel second hand oder Selbstgenähtes. Der Kinderwagen hatte vor unseren schon 3 Kinder durch. Wieso auch nicht? Wichtig ist, dass man sich mal traut solche Aspekte offen im Umfeld zu kommunizieren – das macht ungemein frei.

    Wichtig ist am Ende nur, dass man sich nicht einschränkt. Wenn man auf Dinge verzichtet die einem wichtig sind, dann schlägt es schnell um. Geiz ist nämlich nicht so geil 😉

  2. AvatarKasimir

    Hi Timi,

    danke für den neuen Artikel. Echt superklasse.

    Finde es so toll, wie Du täglich neue Artikel schreibst. Und behalte Dir Deine aufgeschlossene, weltmännische Art bitte unbedingt bei.

    Vielleicht kannst Du mal wieder was zu Warren Buffet schreiben bitte? Ist so eine Art Idol von mir, wenn auch unerreichbar.

    Danke nochmal,

    liebe Grüße

    Kasimir

  3. AvatarKlasse

    Finde die linksextreme Punkband auch supi. Die sind voll für Kapitalismus, Aktien und Arbeiten. Haben eine tolle Weltanschauung! Echt kultig, vor allem das Lied.

  4. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    Was für ein Trottel bist du? Immer die gleiche Person. Führst mit dir Selbstgespräche!

    @ GuteNacht

    @ Kasimir

    @ Klasse

    @ Monaco

    @ soisseshaltnunmal

    Immer der gleiche Troll.

  5. AvatarRS

    In dieser Zwickmühle steckt nun ein Arbeitskollege. Erst 2 Gutverdiener mit riesen Haus auf Pump, Garten und Küche abseits der Norm und alleine die Beleuchtung im Haus ein hoher 4stelliger Betrag der noch aufgestockt wird. Man benötigt teures Licht sogar im Keller. Eine günstige mit LED Birne ist nur was für die Unterschicht. Der typische Benz vor der Tür und Frau ausgestattet mit Smart obwohl zu Fuß in 5min. zur Strassenbahn. Da wachsen nicht nur die Ausgaben sondern auch der Körperumfang. Nun ja jetzt arbeitet sie in Teilzeit weil 10 Jahre Vollzeit reichen müssen und ausserdem das Haus intensiv betreut werden muß. Gedacht war das er es mit Überstunden kompensiert aber sein Body sagt dazu nein. Bei einem BMI weit über des gesundem versagen nun seine Kniegelenke und Krampfadern plagen ihn enorm. Die Schulden wachsen und der Traum wird zum Albtraum. Ich wurde belächelt und als Sonderling abgestempelt. Sparen? Spinnt der? Ich lebe heute usw. ihr kennt ja diese ganzen Sprüche. Dank Menschen wie Tim bin ich nicht auf den deutschen Traum hereingefallen. Nicht dem du musst gegenüber dem Nachbarn upgraden koste es was es wolle. Heute lehne ich mich entspannt zurück und geniesse die Freiheit. Keine Schweissausbrüche beim Brifkasten öffnen. Kein reicht es noch bis zum Monatsende. Es ist erstaunlich wie wenig man braucht wenn man einfach zufrieden ist.

  6. AvatarMattoc

    @Tim

    Das sieht sehr friedlich und entspannend aus. Ich beneide dich etwas. 😉 Viel Spaß!

  7. AvatarMattoc

    Zum Thema Dividenden wurde im Kommentarbereich des letzten Artikels wieder sehr viel „Spam“ verbreitet. Vielleicht hilft ja folgendes fiktive Beispiel:

     

    Blackrock arbeitet zukünftig mit den deutschen Brokern derart zusammen, dass sie sich gemeinsam die Depots der Anleger, die sich auf Dividendenaktien spezialisiert haben, anschauen. Dabei fällt das Depot eines Anlegers, nennen wir ihn Dividendensuperinvestor (DSI), besonders ins Auge, denn er wählt im Vergleich zum Gesamtmarkt sehr gute Titel aus (Burggraben, Hohe Eigenkapitalquote, hoher Cashflow, Hohe durchschnittliche Dividendenrendite von 4%, niedriges KGV, jährlich steigende Dividenden etc.) und hat dadurch eine ganz hervorragende Performance und regelmäßigen Cashflow. Nun überlegt sich Blackrock: Das ist ja scheiße, dass so ein DSI uns derart in den Schatten stellt, wir könnten aber doch einen DSI-Index und dazugehörigen ETF auflegen, der genau die Aktien von DSI beinhaltet und jede Transaktion, die DSI vornimmt, nachbildet. Gesagt getan. Blackrock entwickelt einen thesaurierenden und einen ausschüttenden DSI ETF auf den sogenannten DSI-Index. Es gibt also ab sofort folgende 3 Varianten, die im Wettbewerb zueinander stehen:

    1) Das ursprüngliche DSI Depot mit einer aktuellen Dividendenrendite von 4%

    2) iShares DSI-ETF, ausschüttend mit einer aktuellen Dividendenrendite von 4%

    3) iShares DSI-ETF, thesaurierend,mit einer aktuellen Dividendenrendite von 4%, der Anleger, der diesen ETF wählt, entscheidet sich, Anteile in Höhe der aktuellen Dividendenrendite von 4% jährlich zu verkaufen.

    Folgende Besonderheiten werden außer Acht gelassen:

    – Steuern auf Dividenden / Anteilsverkäufe

    – laufende Kosten bei ETFs

    – Transaktionskosten

     

    Das Ergebnis wird sein:

    Alle 3 Varianten haben unter Bezugnahme auf Cashflow, Gesamtperformance, Pleitewahrscheinlichkeit in Krisen das exakt gleiche Resultat, egal welche Variante man wählt.

  8. AvatarAlbr

    Ich war gestern im Taunus bei etwa 40 cm Schnee wandern, alles weiß !

    wunderschön ! Und nur 20 Minuten vor der Haustür 😉

    Nach dem Frühstück gehts gleich nochmal zum wandern !

     

  9. AvatarFelix

    @ Tim

    Bis auf das Bild vom Holzhaus könnten die Bilder auch aus meiner Gegend stammen. Ich bin immer erstaunt, dass es in den USA Regionen gibt, die sich landschaftlich von den deutschen kaum unterscheiden. Ich habe mir jetzt einige Videos von amerikanischen Teslafahrten angesehen, die sehen landschaftlich aus als würde man durch eine deutsche Mittelgebirgsgegend fahren.

    Die meisten USA-Bilder, welche die Medien so übermitteln zeigen eher typische US-Landschaften wie Arizona, Utha oder eben Großstädte wie NY oder LA. Dazwischen gibt es aber auch sehr viel Landschaft, die man sonst kaum übermittelt bekommt – vermutlich zu langweilig.

  10. AvatarFelix

    Wo ist die Moral oder Pointe der Geschichte? Ich verstehe nicht, was du damit sagen willst. Jeder zahlt Steuern, auch dieser ominöse DSI.

    Und die Gebühren sind bei ETFs eher niedrig und können als Prämie dafür angesehen werden, dass man das tolle Depot nicht selbst zustande bringt, sondern Nachahmer ist. Wo ist das Problem? Der Markt wird immer noch outperformt, wenn der DSI so außergewöhnlich gute Titel ausgesucht hat.

  11. AvatarEx-Studentin

    @RS

    Manche Leute müssen es auf die harte Tour lernen. Die kann man nicht bekehren. Man muss stattdessen versuchen ein gutes Vorbild zu sein und darf den Leuten ihren Lebensstil nicht komplett schlecht reden. Das sorgt nur für innerlichen Widerstand. Als ich vor ein paar Monaten auf Low Carb umgestellt habe, habe ich das nicht groß an die Glocke gehängt. Trotzdem fragen mich Kollegen nun immer wieder nach Rezepten, weil es so lecker aussieht.

  12. AvatarMattoc

    @Felix

    Ich habe mich auf die Diskussion unter dem vorherigen Artikel bezogen. Dort wurde geschrieben, dass Anteilsverkäufe im Unterschied zu Dividendenzahlungen riskanter sind bzw. dazu führen können, dass man am Ende „nichts mehr“ im Depot hat. Ich wollte nur zeigen, dass das nicht so ist und Anteilsverkäufe in gleicher Höhe wie Dividendenzahlungen zum selben Ergebnis führen.

    Ich selbst bin auch kein DSI, sondern ein thesaurierender Nachahmer. 🙂

  13. AvatarAlbr

    @RS und dann kommt vlt. noch irgendwann die Scheidung dazu bzw. die Frau verlässt ihn, dann ist definitiv Schluss !

    bei einem guten Freund ist das letztes Jahr passiert; seine Frau hat ihn (mit drei kleinen Kindern) verlassen, Wohnung in Frankfurt wird gerade verkauft… sehr schade mit den beiden !!

     

  14. AvatarPametan

    Schöne Bilder und klingt sehr entspannt. Ich gehe jetzt auf meine große Waldlaufrunde (unser Frankfurt ist viel grüner als so mancher denkt) zum Glück ohne Schnee. Wie albr schreibt, liegt der Taunus zudem direkt vor der Tür, sogar mit der U-Bahn erreichbar.

    Wir machen es wie im Artikel erwähnt. Sind Doppelverdiener, wir können ein Gehalt plus ein Teil des zweiten komplett sparen. Dazu die Boni/Tantiemen. Dafür sind wir sehr dankbar und wissen um unsere glückliche Lage.

    In der Regel wird davon der Großteil monatlich investiert oder in die Rücklage gelegt, wenn sich keine attraktive Möglichkeit der Anlage ergibt oder irgendwas bei einer der Wohnungen ansteht. Normal gibt’s aber immer wieder solche Möglichkeiten, wie zuletzt Nachkäufe bei AbbVie und Altria.

    Schönen Sonntag!

  15. AvatarMattoc

    @Albr

    Das mit der Scheidung ist bei mir im Bekanntenkreis jetzt auch passiert. Es ist unfassbar, was da an „laufenden Kosten“ von Immobilienraten, Fahrzeugleasing, Vereinsmitgliedschaften, Konsumkrediten bis hin zu Abos alles bezahlt und geregelt werden muss. Dazu wird nach der Scheidung die finanzielle Belastung ja doppelt so groß, denn die Kinder sollen ja bei jedem Elternteil den gleichen Standard vorfinden. Das ist der der Schneeballeffekt ins Unglück.

  16. AvatarThorsten

    @Tim

    Genieß den Urlaub ! Gute Luft und Bewegung sind gut.

    Zum IncomeTrap. In der Falle stecken  hier viele, auch ohne übertriebenen Konsum. Ohne das zweite Einkommen reicht es trotz Sparen am Monatsende nicht mehr. Die Autorin hat die Mittelklasse adressiert, aber die ist in Deutschland unter Druck. Die Paare, die wir kennen arbeiten meist beide. Einer Vollzeit, der andere Teilzeit, da oft Kinder mit im Boot sind.  Das Abzahlen der Hütte ist hier preiswerter als Miete, definitiv. Für die gleiche Annutität wohnt man zur Miete auf 80 qm und im Eigentum auf 120 oder mehr, mit Handtuchgarten mindestens.

    Ich lese hier immer von Statistiken, und dass es konkrete Fälle gibt, wo sich die Leute übernehmen und zu viel konsumieren. Ich glaube das schon, wenngleich sich amerikanische Verhältnisse eben nur bedingt auf Deutsche übertragen lassen. Nur sehe ich das Protzen in meinem Bekanntenkreis , bei Verwandten und bei den Nachbarn nicht. Es muss in anderen Kreisen sein.  Die Häuser stehen jetzt 10 Jahre, nur drei wurden verkauft,  2 wegen Scheidung, eins wegen Jobwechsel. Niemand ist pleite gegangen oder stellt sich Clownautos vor die Tür. Kann es Zufall sein, dass 100 Häuser keinem dieser auf Pump lebenden Angeber gehören?  Wo wohnen, arbeiten und leben die bloß ?

  17. AvatarChristian Thiel

    Zu Jay Leno noch kurz folgendes, Zitat aus dem Wikipedia Link von Tim:

    „Leno, Sohn einer schottischen Mutter ….“

    Sind also die Gene Schuld! 😉

  18. AvatarAlbr

    toll was Frau Warren sagt, ich stimme ihr absolut zu !

    meine Gehaltserhöhungen in den letzten Jahren (ca. 10-15%p.a.) sind komplett in Investments geflossen, auch meine (recht hohen) Tantiemen im April fliessen ebenfalls komplett in Investments…

    ansonsten mag ich Plunder nicht besonders; ich habe – ausser meiner Bürokleidung – etwa 60-70 Kleidungsstücke, die lasse ich mir aber durchaus was kosten; ich habe z.B. ein t-Shirt, das bestimmt 20 Jahre alt ist und noch fast wie neu aussieht, das hat auch entsprechend gekostet… ich habe mir im Herbst Handschuhe von Mammut gekauft (36€ anstatt im Laden 55€), wenn ich die nicht verliere habe ich die ebenfalls mindestens 20 Jahre; die Handschuhe sind übrigens super klasse !

    Meine Frau geht mit solchen Sachen etwas lockerer um 😉 meistens kauft meine Frau meine Klamotten, vlt. hätte ich sonst nur 30 Stücke 😉

     

     

  19. KievKiev

    @ Tim

    Toller Beitrag vor Dir! Die Landschaft würde mir jetzt auch gefallen. Viel Spaß im Schnee und mit Deinen Freunden.

    Ich habe manchmal sehr extreme Sparmodelle und Möglichkeiten. Der ein oder andere, auch hier im Forum, meint vielleicht ich würde wie ein Mönch leben. Minimalismus gefällt mir im Rahmen meiner Möglichkeiten sehr gut. Den Kindern weniger und das wird auch von mir toleriert 😉

    Dieses Jahr verbringe ich einen Urlaub in meinem Ferienhaus. Wir werden dort für eine knappe Woche von Freunden mit Kindern besucht. Ich habe zu einer anderen Zeit ein Segelboot gemietet und lade die ganze Familie auf ein sehr schönes Wochenende ein. Ich spiele mit dem Gedanken die Familien der befreundeten Schulfreunde meiner Tochter für das nächste Jahr in mein Ferienhaus und das meines Nachbarn einzuladen. Es würde mich nicht die Welt kosten, aber es würde einen phantastischen Urlaub bringen. Warum nicht? Es handelt sich hier um drei Familien…

    Ich stehe schon kurz vor der Freiheit. Solche Dinge waren vor ein paar Jahren noch nicht im Rahmen unserer Möglichkeiten. Jetzt haben wir die Freiheiten. Ich brauche kein besonderes KFZ. Erlebnisse und Zeit sind viel wichtiger. Meine Frau hat einen neuen Job angefangen. Dort gab es direkt ein IPhone. Wir mussten erst einmal nachsehen um welches Modell es sich überhaupt handelt, da sie eine Hülle kaufen sollte. Ob 6,7,8 oder 10. Was macht das für einen Unterschied?

     

  20. AvatarDaniel

    @Mattoc

    Ich habe mich auf die Diskussion unter dem vorherigen Artikel bezogen. Dort wurde geschrieben, dass Anteilsverkäufe im Unterschied zu Dividendenzahlungen riskanter sind bzw. dazu führen können, dass man am Ende „nichts mehr“ im Depot hat. Ich wollte nur zeigen, dass das nicht so ist und Anteilsverkäufe in gleicher Höhe wie Dividendenzahlungen zum selben Ergebnis führen.

    Danke für die schön erklärte und anschauliche Beispielzusammenstellung. Es gibt eben NICHT DIE Strategie für ein erfolgreiches Investment. Jeder sollte den Weg gehen den er persönlich für am besten findetund mit dem er am besten schlafen kann. Ich habe leider nur einen recht stark ausgeprägten Beißreflex, und entschuldige mich dafür, wenn ich irgendwo lese dass eine Strategie der anderen überlegen sei und die anderen Wege nicht zum gleichen Ziel führen würden, wenngleich sie mit Beispielen widerlegt werden können.

  21. AvatarDivi-Ente

    @Mattoc

    „Dabei fällt das Depot eines Anlegers, nennen wir ihn Dividendensuperinvestor (DSI), besonders ins Auge, denn er wählt im Vergleich zum Gesamtmarkt sehr gute Titel aus (Burggraben, Hohe Eigenkapitalquote, hoher Cashflow, Hohe durchschnittliche Dividendenrendite von 4%, niedriges KGV, jährlich steigende Dividenden etc.) und hat dadurch eine ganz hervorragende Performance und regelmäßigen Cashflow.“

    Es wurde also die ultimative garantiere Strategie gefunden mit der jetzt jeder Privatanleger den Index garantiert entgegen aller früheren 1000.en Depotstudien aus einer Vielzahl von Ländern und Zeitperioden mit einer einfachen Formel schlägt und kein Algo einer research affiliates oder sonstigen Quant-Strategie wäre dieser vorher ins Auge gestochen um den fetten Reibach zu machen und risikoloses arbitrage zu betreiben???

    Ich persönlich gehe immer davon aus, wie wahrscheinlich etwas ist…

    Den Garantien für die Zukunft, 30jährige Geschäftsmodelle etc. sind verdammt schwer zu prognostizieren.

    Besonders für die hier oft betitelten denkfaulen etf`ler. 😉

    PS: Ich bin trotzdem so verrückt und Mixe 90 % etf mit 10 % Spieltrieb.

  22. AvatarSmyslov

    Man soll ja nicht immer von „Früher“ sprechen. Trotzdem: Als ich vor über 60 J.

    eingeschult wurde , waren viele Leute noch arm. Als ich ein junger Kerl war, war

    der Traum der sogenannten Mittelschicht eine 3 Zimmer Whng. mit Balk. , u. das

    bei meistens 2- 3 Kindern. Eine Reise nach Italien ( VW Käfer mit Zelt auf dem

    Dach), war etwas ganz Großes, u. noch lange nicht für Jedermann machbar.

    Ich komme aus sehr einfachen Verhältnissen, habe mich immer zur Unterschicht

    gezählt. Seit 9 Jahren bin ich frei. Hätte ich meinem Sohn nicht das Studium

    finanziert,  dann hätte ich noch einige Jahre früher aufhören können. Obwohl

    es mir wirklich gut geht, habe ich aus meinem Depot noch nie etwas entnehmen

    müssen. Im Gegenteil, ich spare regelmäßig dazu. Ich mache nur noch , was

    mir Spaß macht, Reisen , Sport, ehrenamtl. Tätigkeiten , Sprachen usw.

    Komme ich mit dem Rad auf den Parkplatz eines hiesigen Supermarktes, dann

    sehe ich nur noch große u. ziemlich überdimensionierte Autos. Das ist dann

    wohl die sogenannte Mittelschicht im Hamsterrad. Konsumkrank u.oft über-

    gewichtig. Nein, da bleibe ich lieber in der Unterschicht, u. kann machen,

    was ich will.

    Ex Studentin: Seit ich low carb betreibe habe ich 26 KG abgenommen u. bin

    trotz meines fortgeschrittenen Alter topfit.

  23. Avatarvonaufdenboden

    @Smyslov

    Tolle Geschichte. Das Du im fortgeschrittenen Alter topfit bist und das auf low-carb zurückzuführen ist hört sich gut an. Ich bin auch den „insulinresistenten“ Menschen zuzuordnen und fahre deshalb auch mit low-carb Ernährung am Besten.

    Es ist sehr einfach: Kartoffel, Reis, Weissbrot, Pasta, etc. weglassen und mehr Obst, Gemüse, Fisch, hochwertiges Olivenöl, Nüsse und Hülsenfrüchte zu sich nehmen. Viel Vollkornprodukte und keine Sofdrinks, smoothies, Wurstwaren, Pommes oder Chips oder andere industriell verarbeitete Produkte.

    Alles so natürlich wie möglich und man ist gut dabei. Wenig rotes Fleisch und Nahrung eher von der pflanzlichen Seite. Bei Lust auf Süsses dunkle Schokolade. Zm Frühstück Naturjoghurt mit Haferflocken, Leinsamen, Früchten, etc. Mir fehlt nichts und ich fühle mich sehr wohl.

    Gruss

    vonaufdenboden

  24. AvatarRuben

    @Smyslov: vielen Dank für deinen Beitrag. Gerne mehr davon!

    Ansonsten soll jeder nach seiner Art investieren, Hauptsache man ist überhaupt langfristig investiert. Gemäß W. Buffett:

    „Denke daran, was das Anlageobjekt künftig bringen wird, und nicht an die täglichen Bewertungen. Spiele werden von denen gewonnen, die sich auf das Spielfeld konzentrieren – nicht von denen, die nur auf die Anzeigetafel starren.“

    oder

    „Jemand sitzt heute im Schatten, weil ein anderer vor langer Zeit einen Baum pflanzte“

    Letzte Woche gab es einen Podcast über passives Einkommen und finanzielle Freiheit, u.a. kommen Patrick Hundt und Dominik Fecht darin vor. Aktien und Immobilien werden am Anfang kurz erwähnt, es wird jedoch mehr über Unternehmertum berichtet. Es geht darum dauerhafte Einkommensströme zu generieren, die relativ wenig oder gar keinen Folgeaufwand erfordern, beispielsweise Einkommen durch ein Buch, Affiliate Marketing , Dropshipping o.ä.

    https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/vielgeld-wenigarbeit-passives-einkommen-finanzielle-freiheit/-/id=660374/did=23034832/nid=660374/sdpgid=1642849/vv=standard/73r2q0/index.html

    Alles Gute,

    Ruben

  25. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ vonaufdenboden

    Da skizzierst du ja in großen Teilen meine Ernährungsform, wobei ich mich gänzlich auf die rein pflanzliche Ernährung eingestellt habe.

    Idealgewicht, Blutwerte top, keine Medikamente, sportlich fit. Ich liebe diese Ernährungsform 🙂 .

    Aus dem Ofen kommt gerade ein selbstgebackenes Brot. Dinkelvollkorn, Leinsamen, Sesam, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne. Köstlich. Kümmel mag meine Tochter nicht, sonst wäre der auch dabei.

    Dazu gibt es einen schönen großen Salat. Guten Appetit!

  26. AvatarSmyslov

    Vonaüber aufdenboden: Es ist nicht nur die Ernährung, ich kann locker über 2Std

    joggen, 150Km Rad fahren oder 120KG Bankdrücken. Außer Glück ist auch

    Bewegung sehr wichtig. Als Junge habe ich Fußball gespielt, der Weg zum

    Sporttraining war eine Std zu Fuß hin u. wieder zurück. Als 9-jähriger bin ich

    mit meinen Kameraden ca. 1 Std quer durch die Stadt in das Strandbad u.

    wieder zurückgelaufen. Das war normal. Straßenbahn war zu teuer.

    An der Schule, wo ich noch ehrenamtl.tätig bin , wartet nach Schulschluß draußen eine Armada von Autos um die Kinder abzuholen bzw. sie zum Ballet

    oder Geigenunterricht oder sonstwo hinzubringen. Als ich zum Bund ein-

    gezogen wurde, war jeder 10. Wehruntauglich. — Heute jeder 3.

    Letztes Jahr fuhr ich mit dem Zug nach Dortmund zu einer Veranstaltung. Aus

    dem BF raus Ri. Innenstadt frug ich 2 junge Polizisten nach dem Weg zu

    meinem gebuchten Hotel. “ OH sagte der Eine, das ist aber noch weit.“ Auf

    meine Frage wie weit denn kam die Antwort: “ Na ja, da gehen Sie aber

    mindestens 20 Min. bis eine halbe Std. “  — Ich wußte nicht, daß ich so schwach

    u. behindert aussah, bedankte mich u. ging los. — Da wurde mir wieder klar,

    in welcher Zeit wir heute leben.– So, jetzt reichts aber.

  27. AvatarRalf

    Natur ist einfach wunderbar. Wir haben hier bei uns den Odenwald und es gibt viele Waldwege, wo man tatsächlich noch ruhig und weitgehend ungestört stundenlang wandern kann.

    Gewisse Dinge im Leben müssen aber einfach drin sein. Unsere große Tochter möchte z.B. regelmäßig zum Hip-Hop-Kurs, dass kostet dann eben 40 € im Monat. Das ist es uns aber wert. Man muss sehen wo man für sich die Grenze zieht zwischen Sparsamkeit und Geiz.

    @Smylov: Das hört sicht gut an, weiter so!

     

  28. KievKiev

    @Smyslov

    Du kannst gerne weiter schreiben. Deine Beiträge lesen sich sehr gut. Irgendwie kommt mir die Beschreibung auf dem Supermarkt Parkplatz sehr bekannt vor.

    Wie alt bist Du und wann hast Du die Freiheit erreicht? Wieso siehst Du Dich zugehörig zur Unterschicht? Du bist finanziell frei und gehst ausschließlich ehrenamtlichen Tätigkeiten nach. Das klingt für mich sehr privilegiert… Du bist vielleicht Genügsam, aber wenn Du ausschließlich arbeitest um zu geben…?

  29. DannyDanny

    @Albr: Welches Modell Mammut Handschuhe hast du? Benötige auch unbedingt ein neues Paar. Meine Frau hat mir vor Jahren ein Paar von Jack Wolfskin geschenkt. Die sahen super aus, haben aber leider fast gar nicht warm gehalten. :-/ Beim Kinderwagen schieben oder beim gemeinsamen Spaziergang waren die Finger immer kalt. 🙁 Da nützte also auch die Marke gar nichts. Welche Erfahrung hast du mit deinem Exemplar gemacht?

    Grüße, Danny.

  30. AvatarThorsten

    Low Carb ist ein Hype und einseitig. Der Körper benötigt Kohlenhydrate und holt sie sich. Es ist nur eine Frage der Zeit. Mit Kartoffeln kann man gut leben. Sie sättigen und der Blutzuckerspiegel steigt nur langsam. In der Kombination mit intermittierenden Fasten verwenden.

  31. AvatarSmyslov

    ExStud: Low Carb seit ca. 4 Jahren.

    Kiev: Bin 68 u. seit dem 59. Lebensjahr finanziell frei. Bei mir beginnt die

    Mittelschicht bei 5000 netto . Da liege ich weit drunter. In einem

    so reichen Land wie der BRD lasse ich mir nicht einreden, daß man fast alles,

    was sich knapp über Harz 4 bewegt schon zur Mittelschicht zählt. Da würde

    sich die Oberschicht zurecht tot lachen. In unserer Gegend kostet eine 4 Zi.

    Wohnung mindestens 1000 Euro kalt. (können auch leicht 1500 oder 2000 sein).

    Eine Familie mit 2 Kindern könnte da mit 2800 Euro gar nicht mehr richtig

    existieren. Unter Mitteschicht verstehe ich etwas anderes , als ständig zu schauen

    wie man noch über die Runden kommt.

    Ich persönlich beklage mich nicht, außer einem relativen mat. Wohlstand habe

    ich Zeitwohlstand. Gemeinsam mit meiner Frau würde ich nach offiziellen

    Tabellen schon mit 2200 zur Mittelschicht gehören. Eine Lachnummer, gott-

    seidank liegen wir weit drüber.Wie auch immer, der Zeit-u. mat. Wohlstand

    sind das Eine, die Gesundheit das Andere. Und hier braucht es einfach Glück.

    Die Gäste auf der Titanic waren jung reich u. schön, doch sie hatten leider

    kein Glück. Euch alles Gute.

     

  32. AvatarNico Meier

    Ich lese immer wieder von Leuten die sich lieber eine Wohnung in der Stadt als ein Haus auf dem Land oder im Vorort kaufen.

    In der Schweiz muss man immer den Eigenmietwert im Auge bgehalten.

    „Wer in seinem Eigenheim wohnt, muss den so genannten Eigenmietwert als Einkommen versteuern. Dieser Mietwert richtet sich nach dem Betrag, den der Eigentümer bei Fremdvermietung erzielen würde bzw. der Mieter als Miete bezahlen müsste. Im Gegenzug können Schuldzinsen und Unterhaltskosten vom Einkommen abgezogen werden.“

    Da die Mieten in ländlicher Umgebung bedeutend tiefer sind als in der Stadt ist in vielen Fällen der Eigenmietwert der Familienwohnung in der Stadt bedeutend höher als der des Einfamilienhauses auf dem Land.

    Gerade bei Rentnern mit tiefen Renten führt der Eigenmietwert in vielen Fällen zu so hohen Steuern, dass die Familienwohnung in der Stadt verkauft werden muss, da mit der kärglichen Rente die Einkommenssteuern nicht mehr bezahlt werden können!

  33. KievKiev

    @ Smyslov

    Ich halte mich nicht so sehr an Zahlen bei Kategorisierungen. Für mich bist Du wohlhabend. Du musstest Deinen Standort nicht wechseln um früh in Rente zu gehen. Du arbeitest weiterhin ehrenamtlich. Somit bist Du nicht auf das Geld angewiesen. Vielleicht haben andere mehr Geld, aber Du verzichtest schließlich auf die Einnahmen. Dann kann es Dir auch nicht wirklich an Dingen mangeln.

     

  34. AvatarDivi-ente

    @Smyslov

    Mittelschicht ab 5k netto beginnend…

    Sorry, ist zwar nicht ganz Merz aber trotzdem ganz schön realitätsfern.

  35. AvatarEx-Studentin

    @Nico Meier

    Ja, das mit dem Eigenmietwert finde ich nicht gut bzw. es liest sich wie eine Bestrafung.

    @Thorsten

    Gar keine Kohlenhydrate sehe ich auch nicht als gesund. Man hat immer Kohlenhydrate mit dabei, wenn man viel Pflanzliches isst, z.B. Kohlrabi, Paprika, Möhre, Leinsamen, Kokos. Ob man Kartoffeln, Vollkornprodukte etc. gut verstoffwechselt, muss man testen. Asiaten z.B. verstoffwechseln meist Kohlenhydrate besser im Gegensatz zu Europäern. Ein gesunder Körper steckt auch mehr weg als jemand, der gesundheitlich angeschlagen ist oder eine andere Genetik hat. Am Ende ist es auch eine geschmackliche Sache. Vieles schmeckt mir leider nicht mehr, z.B. Nudeln. Letztens habe ich wieder ein Schluck Cola probiert und hab es nicht mehr runter bekommen. Ein wenig trauere ich dem bekannten Geschmack nach, aber realistisch gesehen, leiten „leere Kohlenhydrate“ wie Zucker, Weißbrot etc. den Geschmack in die Irre.

  36. AvatarNico Meier

    @Jenny

    Richtig Jenny es ist eine Bestrafung vorallem weil die Zinszahlung für die Hypothekarzinsen vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden kann. Aber gerade im Alter sollte man in meinen Augen dafür sorgen dass die Wohnung oder das Haus abbezahlt ist um günstig wohnen zu können. Wer also die Wohnung oder das Haus abbezahlt hat und im Alter eine kleine Rente hat, der wird durch den Eigenmietwert hart bestraft. Daher ist es wichtig bei der selbstbewohnten Immobilie Mass zu halten und keine zu teuere Immobilie zum Beispiel im Stadtzentrum zu wählen weil dort der Eigenmietwert bedeutend höher ist als ausserhalb!

     

  37. AvatarAlbr

    @Jenny, mal abwarten was bei der neuen Grundsteuer Mittel- und langfristig auf uns zukommt 😉

     

  38. AvatarOlly Wood

    @ Nico Meier & Jenny

    oh, das mit dem Eigenmietwert ist ja hart. Hier hast du das mit der Anrechnung einer Miete bei Wohneigentum nur bei Unterhaltsfragen (Kind). Zinsen kannst du hierbei geltend machen. Umlagen allerdings nicht.

    Kann in CH eigentlich auch der Tilgungsanteil des Kapitaldienstes steuerlich geltend gemacht werden ?

    Grüße Oli

     

  39. AvatarAlbr

    @Danny, ich hab mir die Astro Glove gekauft, halten nicht besonders warm, aber sind super funktionell, ich kann sogar mein Handy damit bedienen…

    können auch als unterzieh-Handschuhe benutzt werden, scheinen sehr robust zu sein, super an- und auszuziehen

    wenn du „ordentliche“ Handschuhe kaufen willst, dann die Nordwand Pro von Mammut, kosten etwa 150Eur, sind aber im Internet sicherlich günstiger zu finden… die hat mir meine Frau geschenkt, kalte Hände gibts da nicht mehr…

     

     

  40. AvatarNico444@gmx.de

    @Olly Wood

    Nein nur der Schuldzins bei uns Hypothekarzins genannt ist steuerlich absetzbar Tilgung die Amortisation genannt wird ist nicht absetzbar.

    Unterhaltsarbeiten am Haus sind dann absetbar, wenn sie werterhalten sind oder wenn sie Energietechnisch der Umwelt nützen. Mit anderen Worten ein 1:1 Ersatz einer Badewanne kann abgezogen werden wenn ich aber eine normale Badeaanne durch einen Whirlpool ersetze so ist dieser nicht abziehbar.

  41. DannyDanny

    @Albr: Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich schaue mir beide Modelle mal an. Obwohl 150 € schon eine Hausnummer sind. Ich werde wohl unterscheiden müssen zwischen einem Paar für’s Laufen und ein Paar für eher ruhige Spaziergänge mit der Familie…

  42. AvatarSmyslov

    Kiev: Nochmal, ich beklage mich nicht. Was ich gemacht habe, kann jeder machen. Mit 14 in die Lehre, inkl. 18 Monate Wehrdienst 45 Jahre gearbeitet.

    Kein Abitur, keine Universität. Stattdessen auf dem 2. Bildungsweg eine Fach-

    hochschulausbildung. Meist fleißig und bescheiden gelebt. Daß heißt einmal,

    so mit Mitte 20 kaufte ich mir einen Mercedes 200 gebr. für 6000 DM. Kurz

    darauf laß ich in der ADAC – Kostentabelle, daß dieses Auto incl. Abschr. mehr

    kostet als ich damals verdient hatte. Nun, wer macht keine Fehler. Dieser Laune

    setzte ich dann ein schnelles Ende. Das wars dann aber auch.

    Mein Vater war Arbeiter, meine Mutter Hausfrau. Alles nichts ungewöhnliches

    für die damalige Zeit, so wie mir ging es den Meisten. Meine Erziehung fand

    auf der Straße statt. In der Schule (damals Volksschule) gab es nur Holzhammerpädagogik. (Prügelstrafe etc.).Anfang der 70er Jahre wurde es

    dann aber deutlich besser. (Bildungsreform SPD). Da war ich aber schon groß.

    Die 5000 Euro als Eintritt in die Mittelschicht hatte ich für 2 Pers. gerechnet.

    (z.B. Lehrerehepaar, Geschäftsführer etc,).  Gruß

  43. AvatarDivi-ente

    @Smyslov

    „Die 5000 Euro als Eintritt in die Mittelschicht hatte ich für 2 Pers. gerechnet.“

    Deine eigene Berechnung wird nicht realistischer wenn Du Sie wiederholst…

    Laut offiziellen Statisiken sind wir hier in der oberen Mittelschicht und nicht am Beginn.

  44. AvatarNico Meier

    Die Diskussion um den Mittelstand ist verzwickt. Das Einkommen alleine unter die Lupe zu nehmen taug in meinen Augen wenig um zu sehen wer sich was leisten kann. In der Schweiz liegt das Medianeinkommen bei brutto 6’000 Franken mal 12 also bei 72’000 Franken im Jahr. Mit diesen 72’000 Franken kann man im Kanton Tessin oder im Kanton Jura ein fürstliches Leben führen. In einer Stadt wie Zürich oder Basel wird es da schon sehr eng, da dort für eine Familienwohnung mit 4 Zimmern und 100qm Wohnfläche schon mehr als 3’000 Franken Miete zahlen muss!

  45. AvatarDivi-ente

    @Nico Meier

    „Die Diskussion um den Mittelstand ist verzwickt.“

    Nein, die ist nicht verzwickt.

    Nur wenn Leute Ihre eigenen Definitionen erfinden und offiziellen Statistiken nicht mehr glauben wollen wird es verzwickt.

  46. Avatar42sucht21

    @ Nico Meier

    Ich finde Ihre Einlassungen zu den Gegebenheiten in der Schweiz immer sehr interessant. Mir war nicht bewusst welch große Unterschiede es zu DE gibt. Das mit dem Eigenmietwert ist wieder so etwas spannendes. Vielen Dank!

  47. AvatarDivi-ente

    @42sucht21

    In der Schweiz wird das Wort Mittelstand für Mittelschicht verwendet. Auch so ein Unterschied. 😉

    „Es gibt da keine allgemeingültige Definition.“

    Es gibt gewisse, kleine Unterschiede von Institutionen aber Deutschland, Österreich und Schweiz haben die selbe und vor allem breite Definition für das Mittelstandseinkommens Ihres Landes.

  48. Avatar42sucht21

    @Nico / Divi-Ente

    Ja, das hatte ich gerade noch gesehen und meinen Beitrag editiert. Passt zu meinem Satz davor…

    @Mittelschicht

    Es gibt viele Definitionen. Ich finde den sozialen Schichtenbegriff vollkommen daneben und halte ihn für politische Demagogie. Früher war der Status ‚Mittelschicht‘ im Bereich Besitz, Bildung, Kultur,… erstrebenswert. Heute ist das normal (-> zur Mitte gehören in DE angeblich bis zu 80%) und erstrebenswert für Forumsteilnehmer ist eher was früher mal finanzielle Oberschicht war. Mittelschicht und finanziell frei kann ja eigentlich nicht zusammen gehen, auch wenns vom persönlichen Lebensstil abhängt. Aber Oberschicht hört sich zu elitär und fast schon negativ an und gefühlsmäßig gehört man ja eher nicht zu den von Thurn & Taxis dieser Welt. Man möchte also Mittelschicht mit den Finanzen der unteren Oberschicht sein.

    Allerdings wenn ein Realschullehrerehepaar mit 2 Kindern mit Wohnsitz zB in Düsseldorf vom Verdienst her keine Mitteschicht ist sondern schon zur Oberschicht gehört finde ich es auch komisch. Wirklich, das ist die Oberschicht?! Ganz schön kompliziert.

    http://www.arm-und-reich.de/verteilung/mittelschicht.html

    (Quelle: IW -> arbeitgebernah)

  49. AvatarSmyslov

    Divi ente: ich habe nachgesehen, die Zahlen von 2014, da liegt der Median für

    2Pers. bei 2640 Euro netto pro Mn. — o.k. da liege ich drüber.

    Kiev: Für Dich bin ich wohlhabend, weil ich 5 Std pro Wo. ehrenamtlich arbeite.

    Auch o.k. (Man darf dies auch ohne wohlhabend zu sein).

    Lassen wir das doch so stehen. Tatsache ist aber auch, daß im Großraum FR

    eine einigermaßen passable Whng. nicht unter warm 1500 Eur. zu bekommen

    ist. Ich spreche hier von 70 bis 80 qm normal, kein Luxus. Wie groß ist hier

    der Abstand zu einem Harz4 Ehepaar?. Mit Urlaubsreisen und Autofahren wird

    es dann schon sehr schwer. Und das ist der Punkt , der mich stört. Man bezei-

    necht Menschen, die an sich sehr sparen müssen , und sich viele alltägliche Dinge

    schon nicht mehr leisten können als Mittelschicht, denen es ja gut geht.Und das in einem sehr reichen Land. Gottseidank habe ich dieses Problem nicht,

    denn ich befinde mich gemeinsam mit F. Merz in der Mittelschicht. Ich etwas

    über dem Median u. er etwas mehr. Zum Abschluß habe ich noch einen

    aus meiner Konsumvergangenheit. Als ich 15 war mochte ich die Beatles

    u. die Rolling Stones. Um an einen Plattenspieler zu kommen mußte ich

    ein ganzes Jahr jede Woche 7.40 DM per Postanweisung einbezahlen. Dies

    war mehr als die Hälfte meines Lehrlingsgeldes. Nun hatte ich einen Platten-

    spieler aber nur 2 Platten ( Ticket to ride , Beatles u. The last Time , Stones).

    Nachdem ich nach einem Jahr den Plattenspieler bezahlt hatte, hatte ich die

    Schnauze derart voll, daß mich dieses Erlebnis mein ganzes weiteres Leben

    prägte. Ich kaufte nie mehr etwas auf Kredit. Gruß euch Allen.

  50. AvatarDennis

    Ich überlege mir eine Eigentumswohnung zu kaufen und über Airbnb zu vermieten, hat hier jemand Erfahrungen?

  51. AvatarFit und Gesund

    @Nico Meier,

    es sind aber Bestrebungen im Gange den unsäglichen Eigenmietwert abzuschaffen, auch nicht zum ersten Mal, für mich wäre es ein Segen, wird aber noch ein paar Jahre dauern bis das soweit ist.

    @all

    Handschuhe,

    da ich ja viel mit dem Fahrrad unterwegs bin und auch oft laufe, brauch ich was Ordentliches, ich habe Wildleder mit innen Schaffell, die sind super, haben aber vor Jahren schon 125 Euro gekostet, wenn ich sie nicht verliere halten die bis an mein Lebensende.

    @Tim Schäfer,

    schöne Ferien, scheint ordentlich kalt zu sein in USA.

  52. KievKiev

    @ Smyslov

    Ich halte mich jetzt nicht an Begrifflichkeiten und Statistiken auf. Ich hatte auch eher daran gedacht, dass Du nicht für Geld arbeitest. Damit ist man für mich definitiv reich. Deine ehrenamtliche Tätigkeit unterstreichen es noch mehr. Aber Du hast Recht, im Prinzip kann jeder solche Tätigkeiten ausführen. Wenn man geben kann ist man auch immer entsprechend reich. Auch wenn dies die Statistik nicht hergeben sollte. Ein Einkommensmillionär ohne nennenswertes Vermögen ist für mich hingegen nicht reich. Auch wenn er es schnell werden könnte.

  53. AvatarEx-Studentin

    Mir war nicht bewusst, dass es offizielle Definitionen vom Begriff „Mittelschicht“ geben soll. Ich dachte immer, das wäre ein subjektiver Begriff für Leute mit geringem Risiko von Arbeitslosigkeit.

    „Unterschicht“ sind für mich z.B. Leute, die staatliche Unterstützung benötigen oder vergleichbar wenig verdienen und kaum über die Runden kommen. Mit keinem oder einem niedrigem Schulabschluss. (ohne diesen mit Fachabi, einem Fachwirt, Techniker etc. aufzuwerten)

    Mittelschicht wäre für mich die „typische“ Familie mit einem Gutverdiener + Hausfrau / Hausmann, die relativ wenig Existenzängste haben und ggf. Unterstützung durch ihre Eltern bekommen.

    Meine Eltern z.B. hätte ich zur unteren Schicht gezählt, weil mein Vater nur 3.000€ brutto verdient hat und davon 5 Leute ernähren musste. Mein Freund und ich sind eher mittlere Schicht (beide über 2.000€ netto im Monat). Für die obere Mittelschicht müsste man bei Porsche und Co. arbeiten oder eine gut bezahlte leitende Funktion innehaben.

    In meiner Mittagspause habe ich spontan nur diese Tabelle gefunden:

    https://www.wirtschaftundschule.de/unterrichtsmaterialien/haushalt-und-geld/hintergrundtext/die-mittelschicht—eine-frage-der-definition/

  54. AvatarSmyslov

    42sucht 21: Wahrscheinlich weiß dieses besagte Paar noch gar nichts von seinem

    Glück. Wenn man nur um sich schaut, dann müßte man es doch merken: In

    der gleichen Schicht wie S.Klatten oder Hasso Plattner. Chapeau !

    Mit deinem Beitrag sprichst du mir aus der Seele. Gruß

  55. AvatarDivi-ente

    @Smyslov

    „Gottseidank habe ich dieses Problem nicht, denn ich befinde mich gemeinsam mit F. Merz in der Mittelschicht.“

    Ich wusste doch dass Du Sinn für Humor hast! 😉

    Dieses Rumdrucksen von Friedrich Merz fand ich schwach. Er hätte einfach mit Selbstbewusstsein zu seiner Lebensleistung stehen können!

    Die Neidhammel gibt es immer und diese wird man nicht ändern, aber er wäre dadurch deutlich glaubwürdiger rüber gekommen!

    @42sucht21

    „Ich finde den sozialen Schichtenbegriff vollkommen daneben und halte ihn für politische Demagogie.“

    Ich finde die Einteilung nicht als Demagogie. Dass diese Einteilung allerdings einen Einfluss hat, würde ich nie bestreiten.

    Mir persönlich drängt sich der Eindruck auf, dass das Internet viele zu Ignoranten & Demagogen macht, da jeder sich sein eigenes Weltbild mit irgendwelchen Fakes im Netz zusammenbastelt und man offizielle Statistiken, Klimawandel etc. als nicht wahr darstellt.

    Dann sammeln sich diese Ignoranten mit ähnlichen Weltbildern und bestätigen sich weiter in ihrem Irrglauben.

    Diese Unversöhnlichkeit und ins extrem gezogene Lagerdenken mit häufig falschen Daten (vom eigenen Weltbild) führt zur Spaltung der Gesellschaft wie wir sie in vielen Industrieländern mit den extremeren Parteien sehen.

    PS: Die Oberschicht würde ich nicht als negativ behaftet sehen. Wir brauchen gute Leute!

     

     

     

  56. AvatarMicha

    @ 42sucht21:

    Ich habe bis vor einigen Jahren noch in einer Bank als Kundenberater gearbeitet.

    Damals wurden verbeamtete Lehrerehepaare schon als „vermögende“ Kunden eingruppiert. Das Haushaltsnettoeinkommen war bei denen zwar gut, aber mit Sicherheit kein Oberschichtenniveau. Die Ursache dieser Zuordnung lag eher in den (viel)  niedrigeren Einkommen der anderen „Mittelschichtshaushalte“ begründet.

    Das Nettoeinkommen vieler Deutscher ist einfach sehr niedrig und dementsprechend die Vermögenslage desolat.

     

  57. AvatarDivi-ente

    @42sucht21

    „Allerdings wenn ein Realschullehrerehepaar mit 2 Kindern mit Wohnsitz zB in Düsseldorf vom Verdienst her keine Mitteschicht ist sondern schon zur Oberschicht gehört finde ich es auch komisch. „

    Verbeamtete Lehrer mit ihrem gutem Netto nehmen es bei uns in Deutschland mit manchem Ingenieur auf.

    Oberschicht ist es nicht, aber gehobene Mittelschicht definitiv.

    Leistungsgerecht und die Renten vs. Pensionen….??? Hier wäre eine Reform dringend notwendig.

    Die Schweiz hat die Verbeamtung abgeschafft aber bei uns haben die Beamten eine der größten Lobbyorganisationen.

  58. AvatarDanielKA

    @ Divi-ente diese Definitionen sind viel zu breit gefächert.

    Familie mit 2 Kindern gehört zur Mittelschicht mit einem Haushaltnettoeinkommen zwischen 2.950 – 5.540 EUR

    wenn man die schwache Mitte mit der Einkommensstarkenmitte vergleicht vergrößert sich das Delta weiter, EUR 2.220 zu EUR 9.240, also man kann das vierfache „Netto“ verdienen und gehört noch zur Mittelschicht.

    Das ist so politisch gewollt, dass sich möglichst viele zur Mittelschicht dazuzählen können. Stadt/land Gefälle wird ebenfalls nicht berücksichtigt, die Jobs sind nunmal in den Ballungsräumen.

    Als Familie mit 2 Kindern und 2.950 Haushaltsnetto (inklusive Kindergeld!) gehört man in Stuttgart, München und Co. schon allein aufgrund der Miete zur ärmeren Schicht.

     

  59. AvatarDivi-ente

    @Daniel KA

    „@ Divi-ente diese Definitionen sind viel zu breit gefächert.“

    Die Mittelschicht wird ja zusätzlich in Bereiche aufgeteilt.

    Die Diskussion ist nur durch Smylov`s selbst entworfene Sicht (ab netto 5 k geht die Mittelschicht los) entstanden.

    „Als Familie mit 2 Kindern und 2.950 Haushaltsnetto (inklusive Kindergeld!) gehört man in Stuttgart, München und Co. schon allein aufgrund der Miete zur ärmeren Schicht.“

    Es ging mir nur um Deutschland allgemein als Statistik!

    München, Stuttgart, Hoffenheim, Frankfurt etc. haben höhere Lebenshaltungskosten (z. B. bei der Miete) aber häufig dafür auch die besser bezahlten Job`s weil hier mehr Arbeitgeber und Konzerne sind.

    Dass es regionale Unterschiede gibt bestreitet niemand. Wie gut diese durch evtl. höhere / niedrigere Gehälter ausgeglichen werden ist wieder eine andere Frage.

    Für Deutschland allgemein gibt es die Definition und eine zusätzliche Unterteilung . Sie wird nicht immer exakt passen, aber für die Mehrheit wird diese zutreffen.

  60. AvatarOlly Wood

    @ nico meier

    danke dir für die info !! ich kann mich @42sucht21 nur anscließen. Ich finde es auch sehr interessant und wundere mich über teils starke Unterschiede..

    Das mit dem Bsp. Badewanne bezog sich jaauf ein selbstgenutzte Immo. Wie schauts denn bei vermieteten Objekte aus? Kann man dort auch (wie hier in D) „alles“ absetzen? (renovierung, modernisierung, zinsen)

    Danke dir und entschuldige die Neugier 🙂

  61. AvatarThorsten

    Das Nettoeinkommen vieler Deutscher ist einfach sehr niedrig und dementsprechend die Vermögenslage desolat.

    Nichts hinzuzufügen. Das Problem mit überteuertem Konsum nimmt auch im unterenen Mittelstand gezwungernmaßen langsam ab. Die Leute können sich schlichtweg immer weniger leisten. Vermutlich nehmen dann die Konsumentenkredite oder Ratenkredite zu. Die werden teilweise auch aus der Notlage heraus abgeschlossen.

  62. KievKiev

    @ Divi Ente

    „Dann sammeln sich diese Ignoranten mit ähnlichen Weltbildern und bestätigen sich weiter in ihrem Irrglauben.“

    Das geht heute über Algorithmen teilweise automatisch. Schaue einmal was für News Du angezeigt bekommst. Du bekommst hier vorrangig Themen, die Dich scheinbar beschäftigen. Hier ist in Zukunft sicher noch mehr möglich. Vielleicht kann man ja manches populistisches Zeugs bereits im Keim ersticken?

    Hier im Forum habe ich mir zumindest die Ignoranten mit ähnlichem Weltbild selbst ausgesucht, die mich täglich auf meinem Weg unterstützen 😉

  63. AvatarThorsten

    Buy on Bad News

    Gerade sind mir ein paar Wirecard in den Korb gehüpft. Ich gehe davon aus, dass es Marktmanipulation war. Das Unternehmen ist Konkurrent zu Vielen. Der Kurs wurde sicher maschinell gedrücktob automatisch oder bewusst angestoßen egal. Als Seiteneffekt nimmt die Börsenkapitalisierung ab und einen andere Aktie könnte wieder hochrutschen. Oder man will das Unternehmen übernehmen und kauft jetzt fleißig zu niedrigen Kursen. Verdienen können am Kursrutsch Viele. Die FT hats veröffentlicht, jetzt muss sie sehen, was die Staatsanwaltschaft herausfindet.

    http://www.deraktionaer.de/aktie/wirecard–aktie–hsbc–buy–analyst–financial-times–studie–kommentar–kursziel–boersenbriefing-437420.htm

    http://www.deraktionaer.de/aktie/wirecard-wehrt-sich—aktie-explodiert-437630.htm

  64. KievKiev

    @  Thorsten

    Bei mir sind sie heute wieder rausgehüpft 😉 Vermutlich zu einem anderen Kurs als bei Dir rein…

  65. AvatarRalf

    „Das Problem mit überteuertem Konsum nimmt auch im unterenen Mittelstand gezwungernmaßen langsam ab. Die Leute können sich schlichtweg immer weniger leisten.“

    Das ist auch meine Beobachtung. Clownautos etc. sehe ich eher wenig, eher mehr Dacia und Co. oder Uraltautofahrer wie mich. Mag in großen Städten anders sein als auf dem Lande….

  66. KievKiev

    @ Thorsten

    Ich muss erst einmal das Depot solide aufbauen. Ich brauche aktuell eher Gazprom, Sbea Bank, WPP, FDX. Ich hab mich von -30% verleiten lassen ein KGV von 50 zu tolerieren. Passt soweit. Ich habe 20% mitgenommen. Das wird jetzt in Dividendenwerte investiert. Zur Strafe fallen sie vermutlich ordentlich, obwohl sie ja stabiler sein sollten. Ich müsste NVDA WDI, TSLA und Wirecard eigentlich mal aus der Watchlist nehmen.

    Ich finde es gut, dass Du als Privatier auch noch Wachstumswerte kaufst.

  67. AvatarFelix86

    „Das Problem mit überteuertem Konsum nimmt auch im unterenen Mittelstand gezwungernmaßen langsam ab. Die Leute können sich schlichtweg immer weniger leisten.“

    Irgendwie komisch. Ich lebe in Frankfurt und kann das so ganz und gar nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil. Für mich ist es schon etwas Besonderes einen einfachen Golf in der Grundausstattung zu sehen. Liegt wohl daran,  dass das Meiste davon geleast, finanziert oder von entsprechendem „gesellschaftlich wertvollen“ Klientel gefahren wird, in deren Kreise ein Auto noch ein Statussymbol ist…

    Außerdem sehe ich es täglich (Angestellter bei einer Immo Bude in Frankfurt), dass selbst sozial Schwache heute ein kleines Reihenhäuschen mit Platz für Webergrill mit Sitzecke hinter dem Haus einfach mal für 800k erwerben können oder sich eine ETW für >500k (alles exkl. Nebenkosten) zu legen. Angeblich hätte das etwas mit Altervorsorge zu tuen 😀

    Dass das natürlich Alles nicht gut gehen kann und wird, dürfte klar sein. Das ist halt das Traurige an diesem Land in dem jeder glaubt er sei King Babo und könne sich auf Kosten der Allgemeinheit selbstverwirklichen.

    Instrumente wie Privatinsolvenz gehört sehr stark eingeschränkt.

  68. AvatarFit und Gesund

    @Felix86,

    ganz im Gegenteil, die EU möchte Verbraucher in der Schuldenfalle künftig noch viel schneller die Chance auf einen Neubeginn gewähren, anstelle von 6 Jahren dauert es dann nur 3 und schon kann das Spiel von vorne beginnen. Cool….*Ironie-Modus aus*

    hab das irgendwo bei Focus gelesen.

  69. AvatarThorsten

    @Kiev, 5% habe ich ungefähr in Wachstumsaktien, Apple, Berkshire, Wirecard, Google. vielleicht sind es auch mehr als 5% 😉

     

  70. KievKiev

    @ Freelancer

    Danke für den sehr interessanten Artikel. Ich habe wieder einiges gelernt. Ich werde morgen gleich mal zum Metzger gehen und mich nach Bullentestikeln erkundigen.

    Mehrere Strategien finde ich selbst sehr gut. Ein paar ETF Sparpläne als Basis, günstige Dividendenaktien als Einkommen und Hin- und wieder eine günstige Wachstumsaktie. Günstig ist hier relativ… Die Einkommensaktien gefallen mir gerade am Anfang am meisten. Erst einmal müssen die Freibeträge ausgeschöpft werden. Da bieten sich stabile Aktien an, zumal man sich hiermit an die Börsenschwankungen gewöhnen kann. Bei mir fielen sie allerdings zu anfangs leider etwas größer aus. Ich hätte gerne MCD, MUV2, oder WPC in Depot. Sie kommen mir aber preislich nicht entgegen. Die Korrektur war leider zu kurz… Bei Wachstum hätte ich gerne mehr Amazon, Alphabet, Alibaba in der Korrektur gekauft. Ich hatte leider nicht genug Cash. Bei Apple habe ich immerhin einen sehr guten Einstand. Das wäre bei allen andren möglich gewesen. Ich suche mir jeden Monat um die 5 Aktien aus und kaufe einfach 2.

    Habt Ihr noch Tools um schnell den fairen Wert zu prüfen? Hier gibt es ja unterschiedliche Modelle. Ich möchte bei machen Aktien auch SCs auf überbewertete Positionen in meinem Depot schreiben. So weit automatisiert wie möglich…

    @ Thorsten

    Du hast meine ich auch BYD. Es gibt leider mehr Aktien als ich kaufen kann. Ich freue mich schon darauf wenn ich die ersten 30 Positionen habe. Am Anfang ist auch fast jeder Kauf übergewichtet, da ja noch nicht viel vorhanden ist. Mein Hauptdepot bewegt sich bereits ähnlich den Vergleichindizes. Die Ausschläge sind nur in beide Richtungen größer.

  71. AvatarDivi-ente

    @Kiev

    Was überzeugt Dich denn von mcd?

    Seit Jahren sinkender Umsatz und die lief nur gut, weil man zurück gekauft hat… siehe Eigenkapital.

  72. KievKiev

    Divi-ente

    MCD ist mir aktuell zu teuer. Bei einem starken Einbruch des Kurses wäre ich dann allerdings dabei. Vielleicht wird ja z.B. ein systematisches Problem der Reinigung entdeckt, die vor dem Wischen der Ladentische die Babywickelflächen abgewicht haben. Könnte da etwas Babypuder dran gekommen sein?

    Ich bin aber auch mit dem großen Teil des Vermögens eher konservativ unterwegs. Bei MCD finde ich die Immobilien und deren Lage am besten. Ob sie nun in 10 Jahre vegane Hülseneintöpfe oder Erfrischungsgetränke mit Cannabis verkaufen oder vielleicht E-Smoking Pot Kabinchen anbieten in denen man online entspannt anderen Menschen beim Essen zuschaut (Bic Mac Zero), entscheidet der Markt. Die Lage bleibt.

  73. AvatarStefan

    Super Artikel und Blog Tim,

    ich bin schon seit über 1 Jahr stiller Mitleser und überaus froh dies weiterhin sein zu dürfen. Lustig ist, dass ich das Lied „Hier kommt Alex“ damals sogar in der 6. Klasse im Musikunterricht mit der Lehrerin und den Mitschülern gemeinsam hören durfte, weil es zu der Zeit mein Lieblingssong war. Ich fand es damals gut, aber nicht wegen des Textes. Jetzt weiß ich das mein Unterbewusstsein mich schon damals nicht fehlgeleitet hat 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *