Gold hebt ab, Kraft Heinz am Boden, Alphabet im Geldrausch


New York, 8. August 2019

Gold befindet sich im Höhenflug. Es ist auf 1.500 Dollar je Unze gestiegen. Die ganzen Verschwörungstheoretiker freuen sich drauf. Sie klatschen freudig in die Hände. “Siehst du, ich hab es dir doch gesagt”, sagen sie.

Der Run auf Gold hat mit der Unruhe zu tun angesichts der weltweiten Spannungen. So hat sich zum Beispiel der Handelsstreit zwischen Peking und Washington verschärft.

Das ist der Goldpreis:

Ich habe kein Gold im Depot. Ich investiere lieber in produktive Firmen, die viel Cashflow generieren. Etwa Firmen wie Alphabet (Google, YouTube, Android). Schau dir die Übermacht von Alphabet in dieser Grafik an. Die Google-Suche (einschließlich YouTube-Suche) ist zu 90% führend. Niemand kann Google das Wasser reichen. Die Alphabet-Aktie ist ein Selbstläufer. Sie ist in meinem Depot. Es ist ein Schatz. Meine Meinung. Ein anderer Favorit meinerseits ist Microsoft. Weitere Anteile besitze ich von Netflix, Amazon, Apple, Facebook.

Derweil ist Warren Buffetts Kraft Heinz auf ein Rekordtief gesunken. Vielleicht kann den Lebensmittelfabrikanten der neue Chef in die richtige Richtung lenken. Es ist ein bitterer Absturz. Kraft Heinz ist eine Skandalnudel.

Diese digitalen Nomaden aus den USA kaufen Billigware in Schlussverkauf, um die Sachen anschließend bei Amazon mit einem Gewinn zu vertickern. Sie leben im Wohnmobil, sind ständig auf Achse. Sie machen einen ziemlich freien Eindruck auf mich.

Was mir gut gefällt an dieser Umfrage: Die jungen Deutschen legen in der Mehrheit Geld zurück. Sie verpulvern nicht alles. Das ist spitze. Leider investieren nur 12% in Aktien. Die meisten bevorzugen Spareinlagen (64%), Tagesgeldkonten (29%) und Bausparverträge (17%). Das bringt nur keine Rendite. Besser wären ETFs oder Aktien. Je früher du mit dem Aktiensparen anfängst, umso besser.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Gold hebt ab, Kraft Heinz am Boden, Alphabet im Geldrausch

  1. AvatarPatric

    Hey Tim,

    wie stand es doch so schön in einem Buch (ich glaube von Peter Schiff): Lasst alle Handelsbeschränkungen fallen und den Rest erledigen die Arbitrage-Händler. Danach werden sehr viele Menschen merken, wie schön es ist, frei UND wohlhabend zu sein! 🙂

    (*sinngemäß*)

    Patric

     

  2. AvatarMichael

    Die niedrige Aktienquote kann man ja noch erklären, sie haben keine Ahnung,es nicht (anders) gelernt.

    Was mir persönlich hier und da aber mehr aufstößt, ist die Missgunst mancher, wenn man über Dividenden und /oder Investitionen im Allgemeinen spricht.

    Mir ist nun schon häufiger aufgefallen,  dass es nicht wenige gibt, die lieber über das Ausgeben als über das Vermehren von Feld reden.

    Sie freuen sich gar,  wenn man über Einbrüche ( Buchwert ) spricht.

    Ich halte mich deswegen oft eher zurück, bis ich weiß wie mein Gegenüber tickt.

    Aber es gibt auch Lichtblicke, junge Leute, die das Thema spannend und sinnvoll finde und sich nach der einen oder andere angeeigneten Information ihre ersten Aktien kaufen – super!

  3. AvatarFelix

    Was mache ich jetzt mit meinen Goldbarren? Jetzt verkaufen? Oder ist der Kursanstieg der Vorbote auf die Megakrise, von der viele fabulieren? Dann wäre es zu früh.

    Und wenn ich jetzt mit Gewinn verkaufe, was bekomme ich dann? Böse, wertlose Draghi-Scheine. Au Backe, als Crashprophet hat man es auch nicht leicht.

  4. AvatarFelix

    Wer setzt denn darauf, dass Kraft Heinz den Turnarround schafft und steigt jetzt ein ?

  5. Avatarsteve

    @Felix was kriegst du wenn du eine Aktie verkaufst und wann verkaufst du die? So groß ist der Unterschied nicht bis darauf das Gold keine Dividende zahlt. Tuen von den Aktien die Tim oben genannt hat auch nur 2, Apple und Kraft Heinz und als Dividende gibt’s auch böse, wertlose Dragi Scheine. So was aber auch bekommt der Investor das gleiche wie der Verschwörungstheoretiker.

    Was bei Heinz noch hinzufügen ist 1,2 Mrd wurden abgeschrieben, also eine nicht cash wirksame Minderung des Gewinns, das ist wohl eher eine Kaufgelegenheit. Ich bin da schon vorher drin gewesen und bleibe sicher dabei!

    Ach als Verschwörungstheoretiker freue ich mich nach wie vor, das bei physische Gold nach einem Jahr Steuerfreiheit gegeben ist. Wer kein physisches Gold mag, ist mit Minen gehebelt dabei, was ist der dann? Ich will s gar nicht wissen, trifft auf mich auch zu.

  6. AvatarAlbr

    ich habe selbstverständlich Gold (seit Jahren) im Tresor liegen und fühle mich sehr wohl damit 😉

     

    daneben schenke ich meiner Frau gerne ab und zu (Gold)Schmuck, welcher ich mir dann mit grossem Vergnügen an ihr anschaue 🙂

     

    übrigens habe ich auch Alphabet, Microsoft, Amazon und wie sie alle heissen (seit Jahren, MSFT seit Jahrzehnten)…

     

     

     

  7. Mark85Mark85

    Ich freue mich über die gestiegenen Edelmetallkurse nicht, weil ich es besser wusste, sondern weil sie genau taten, wofür ich sie gekauft habe: Sie sollen diversifizierend, ausgleichend auf mein Gesamtvermögen einwirken.

    Daher finde ich es schön anzusehen, wenn sich die verschiedenen Anlageklassen nicht im Gleichschritt auf und ab bewegen. 🙂

  8. AvatarFit und Gesund

    @Mark 85

    genauso sehe ich es auch, und ich freue mich von Dir zu Lesen. 🙂

    Aber mal was Anderes, Gold hebt ab, KHC am Boden und Alphabet im Geldrausch, wen wird das in 20 Jahren noch interessieren?

    Wo standet Ihr vor 20 Jahren, wo steht Ihr heute und wo glaubt Ihr in 20 Jahren zu stehen? Das beschäftigt mich in diesem Augenblick, beantwortet Euch die Fragen selber, es könnte spannend werden.

    Gute Nacht zusammen.

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Patric

    Handelsbeschränkungen sind schon wichtig für bestimmte Dinge wie Waffen, Drogen, Medizin…

    Aber insgesamt bin ich für einen freien fairen Welthandel mit offnen Märkten. So wie es die WTO fordert.

    @ Mark85

    Ich muss dazu sagen, ich habe eine Silber-Minenaktie im Wert von über 20.000 Dollar im Depot. Folglich freut mich der Goldpreisanstieg durchaus.

  10. AvatarSkywalker

    Kraft Heinz ist ein sehr schlechtes Investment und Unternehmen. Sehr schlecht.

     

    Ich habe letztes Jahr mit etwas Verlust verkauft und würde nie wieder kaufen. Es gibt Alphabet und Amazon, jnj und pg, warum kauft man dann Kraft Heinz?

  11. AvatarNico Meier

    @Sparta

    Weil viele Chemikalien die in der Pharmabranche benötigt werden um gutes zu tun in falschen Händen zu Waffen werden können. Angefangen von Sprengstoffherstellung bis hin zum chemischen Kampfstoff der viele Menschen töten kann.

     

     

  12. AvatarThorsten

    @Michael Gute Analyse. Wenn die Eltern es nicht vorleben,  dann lernen es die Kinder nicht, später oder nur teilweise. Ein paar Überflieger gibt es immer, aber wenn Opa dem Enkel nur aufs Sparbuch zahlt, dann bleibt alles beim Alten. Das Sparbuch kann ja trotzdem noch bleiben. Aber nur als Lernmittel. Wir haben für unsere Kinder Sparbuch und Depot, aber das Sparbuch ist bloß für Geld zum Ausgeben. Einmal vergessen den Kontoauszug zu holen, kostete 70 Cent und hat die Zinsen des ganzen Jahres vernichtet.

    Die höheren EMpreise benutze ich, um sukzessive umzuschichten und mich immer wieder mal von etwas zu trennen.  Ich bin keine 20 mehr, muss nicht auf allen Hochzeiten tanzen und kein Kapital aufbauen. An einen kompletten Zusammenbruch glaube ich nicht. 10 Jahre niedrige Aktienkurse,  so was könnte aber  jederzeit passieren. Siehe Japan. Aber so lange die Unternehmen Dividenden zahlen könnte ich mich zurücklehnen und alle Ängste vergessen. Letztlich geht es auch um Zeit und nicht nur um Geld. Die beste Geldanlage ist doch, wenn man sich nicht k?mmern muß und maximal Zeit hat. Buffet hat seiner Frau ja auch einen ETF empfohlen…

  13. Der BaumDer Baum

    Sky, woran machst du das “sehr schlechte Investment” den fest?

     

    Fakt ist doch, dass wir ein Unternehmen haben das ca. 24-26 Mrd(!) $ Umsatz macht. Das ist nicht ohne wie ich finde. Der Umsatz hat auch jetzt während der “Krise” nicht wesentlich abgenommen. Ich sehe daher zumindest nirgendwo den berühmten Umbruch der Konsumenten in ihrem Ernährungsverhalten. Die Menschen kaufen das Zeug weiterhin.

     

    Jetzt zu den Problemen der letzten Jahre. Was genau ist eigentlich passiert? Es wurden primär ein Haufen Abschreibungen getätigt. Das bedeutet für mich, es lag in der Vergangenheit ein Managementfehler vor, und zwar an dem Punkt wo anders Unternhemen scheinbar zu teuer zugekauft würden (Kraft Übernahmen 2015). Die zu hoch geschätzte Ertragskraft vor allem für die Marken von Kraft, sind jetzt angepasst worden. Die tatsächlichen Umsätze und Gewinne sind annähernd gleich geblieben.

     

    Ich glaube, dass ein Unternehmen lange Zeit braucht um so einen Zusammenschluss zu verarbeiten. Da müssen Strukturen umgestellt werden, Leute ausgetauscht, eine ggf. neue Firmenkultur vom Personal akzpetier werden etc.  Sowas dauert nunmal bei einem so großen Konzern.

    Jetzt ein tatsächlich negativer Punkt. In der aktuellen Marktphase sind die Schulen sehr hoch. Hier sehe ich eigentlich das größere Problem. Jedes Jahr verballern dir 1,2 Mrd für Zinsen. Das ist schon hart und wird in naher Zukunft nicht wesentlich weniger werden. Natürlich muss man auch viel an den Produkten arbeiten. Allerdings finde ich den neuen CEO perfekt für diese Aufgabe. Er ist ein Marketingmensch der enorm auf die Bedürfnisse der Kunden achtet, diese verstehen will und dann die Produkte an den Bedürfnissen orientiert. Bei den letzten Unternehmen hat er das super gemacht.

     

    Ohne Risiko keine Rendite. Bei höherem Risiko, höher Rendite.

  14. AvatarWolke

    „Wer kein Gold besitzt, versteht nichts von Geschichte und Wirtschaft“(Ray Dalio, kein Crashprophet, sondern einer der erfolgreichsten Amerikaner).

    Wer nichts von Gold versteht, sollte den Mund halten, meine Meinung.

  15. Der BaumDer Baum

    Ach Wolke, dein Part ist doch hier eh nur 3 Mal am Tag rumkotzen und nichts konstruktives Beitragen. Hauptsache pöbeln.

    Wer nichts von normaler Gesprächskultur versteht, sollte den Mund halten, meine Meinung.

  16. AvatarThorsten

    @Tim  das Klatschen hört man auch woanders, wenn der Dow mal wieder Höchststand hat, Besserwisserei ist wahrscheinlich nur menschlich. Fällt eine Aktie kommen die Verwandten oder Kollegen und sagen, man hätte es vorher gewusst :  Aktien sind Spekulation und Teufelszeug. Es ist der Versuch den Wettegott zu beherrschen,  aber der macht was er will. Irgendeine Anlageklasse läuft immer. Am besten man hat mehrere.

  17. AvatarRüdiger

    Letztlich geht es auch um Zeit und nicht nur um Geld. Die beste Geldanlage ist doch, wenn man sich nicht k?mmern muß und maximal Zeit hat. Buffet hat seiner Frau ja auch einen ETF empfohlen…

    Eben! Die verbleibende Lebenszeit wächst nicht mit den Jahren wie Dividenden … das was mir noch bleibt, möchte ich mit angenehmen Dingen verbringen, die mein Herz erfreuen und mein Leben erfüllen. Zeitintensive Geldanlage gehört nicht dazu.

    Buffett ist kein Guru und kein Messias, nur ein kluger alter Mann. Es ist vielleicht nicht die dümmste Idee, klugen alten Männern aufmerksam zuzuhören 😉

  18. AvatarC. Columbus

    @tim

    Heii Tim. Du bist ja bekanntlich buy and hold Anleger. Aber wirst du auch deine Silberminen-Aktie nie verkaufen? Solche Werte sind ja sehr zyklisch und werden langfristig vermutlich auch wieder fallen und Dividenden zahlen die auch nicht sonderlich viel wenn überhaupt.

  19. AvatarWolke

    @Albr

    Richtig, das sind die Klugen, die haben Alphabet und Gold. Aber dieser Gedanke scheint für viele in das Ding zwischen den Ohren nicht eindringen zu wollen.

  20. AvatarDaniel

    Ich habe seit Jahren Gold und Silber in physischer Form eingelagert und freue mich über den Kursanstieg. Für mich ist Gold / Silber eine Art Versicherung aber auch gleichzeitig eine interessante Asset-Klasse die für mich ins Depot beigemischt wurde und sich wieder einmal deutlich von den Aktienmärkten in negativer Korrelation abhebt. Nichts mehr und nichts weniger wollte ich damit bezwecken. Ich glaube allerdings nicht, dass bei mir Gold/Silber jemals mehr als 7-8% Depotgesamtwert einnehmen werden.

    Es reicht daher virtuell aus um kleine Kurskorrekturen, wie etwa jetzt vor ein paar Tagen zu kompensieren, wenn ein großes Aktiendepot aber um 60% ins Minus rauscht, dann werden ein paar kleine Goldklumpen das auch nicht schützen können.

  21. AvatarClaus

    @ Fit und Gesund

    Glückwunsch zu Deinen Shell-Aktien.

     

    Vor 20 Jahren fing ich gerade an, über den Einstieg an der Börse nachzudenken.

     

    Heute habe ich die damaligen Verluste in Höhe mehrerer 100k EUR nicht nur wieder aufgeholt, sondern auch insgesamt einen deutlichen 6-stelligen Gewinn erzielt. Das Lehrgeld ist (hoffentlich) bezahlt, jetzt kommt die Erntezeit.

     

    In 20 Jahren werde ich wahrscheinlich nicht mehr da sein.

     

    In den letzten Tagen habe ich bewußt nichts gekauft, weil ich der Meinung bin, dass es das noch nicht war. Gestern sah es zwar so aus, als wäre wieder alles “in Butter”, aber die Volatilität könnte noch etwas andauern. Hatte überlegt, Shell noch etwas aufzustocken oder eine erste Position Altria zu kaufen (BAT habe mit 1.000 Stück schon reichlich), mich aber zu “weiterer Geduld” verpflichtet. Es eilt nicht, Bullen und Bären werden sich noch viele Kämpfe liefern…

     

    LG und viel Erfolg!

  22. AvatarWolke

    @Mark85

    Richtig und vernünftig. Gold soll im Depot diversifizieren, ausgleichen.

     

  23. AvatarThorsten

    In Ländern mit hoher Eigentumsquozr ist die Vermögensbildung höher ausgeprägt. Deutschland liegt mit 45% Quote in Stagnation. Den Hang zum abhängigen Mieten und die Risikoscheu , das war schon lange vor Anstieg der Immopreise zementiert. Mietwohnung, Sparbuch, Bausparvertrag, Lebensstellung bei einem einzigen Arbeitgeber, Berufsunfähigkeitsversicherung, Sterbegeldversicherung. Brav, ganz brav :O

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/immobilien-junge-menschen-ziehen-immer-seltener-in-ein-eigenheim-a-1281138.html

  24. AvatarDanielKA

    @ Steve: MSFT zahlt Powells 😉 auch wenn dir die Hausbank die Dividenden in Draghis umtauscht.

  25. AvatarPuck

    Hallo zusammen,

    mein Depot (reines Aktiendepot) hat nun eine Größe erreicht, bei der ich mir Gedanken über weitere Assetklassen mache. Ich möchte nun 5-10% Edelmetalle als Beimischung hinzufügen, der Aufbau soll über die nächsten 5 Jahre erfolgen.

    Nun ein paar Fragen:

    Wenn ihr Gold / Edelmetalle allgemein kauft:
    Wie und wo kauft ihr das und warum habt ihr diese Form gewählt?

    In physischer Form und Aufbewahrung zuhause
    Xetra Gold mit Auslieferungsmöglichkeit
     ETF
     Bei der Bankfiliale/Händler vor Ort oder im Online (welcher Online-Händler empfiehlt sich hier)

    Gruß und danke für eure Kommentare 🙂

    Puck

  26. AvatarAlbr

    So sieht es aus, Edelmetall (und hier primär Gold) ist EIN TEIL meiner Assets (neben Immobilie, Aktien und Anleihen) nicht mehr und nicht weniger, wo Gold derzeit steht interessiert mich nicht, erben wird das Zeug meine Kinder…

     

    Mal abgesehen davon, hat Polen im 1. Halbjahr 2019 insgesamt 99,5 t, Russland 94 t und China 74 t gekauft… (D. 3 t verkauft !!)… zumindest Russland und China wollen sich vom US Dollar abkoppeln , was aus deren Sicht sinnvoll ist… und da bleibt ja nur Gold 😉

     

     

  27. AvatarAlbr

    @Puck, am besten natürlich physikalisch zuhause, dafür würde ich aber auf jeden Fall einen Tresor einbauen lassen… kaufen kann man z.b. Krügerrand bei jeder Sparkasse, Volksbank etc… evtl kann man ein Schließfach bei einer Filialbank anmieten (ist nicht allzu teuer)…

    sehr schön ist es wenn man auch mal etwas in der Hand hat 🙂

     

    Ich finde wenn man mit Gold beginnt, XETRA Gold auch nicht schlecht, dies ist die billigste Form um an Gold zu gelangen, kein Aufpreis, keine Lagerhaltungskosten etc…

     

    mich würde mal interessieren, ob sich jemand Xetra Gold hat physisch liefern lassen ?

     

  28. AvatarDanielKA

    Ich habe nichts gegen Gold, Schmuck und Uhren oder auch wichtige Dokumente. Würde dann aber im Eigentum (Wohnung oder haus) einen entsprechenden Tresor mit Brandschutz einbauen lassen. Kostet einmalig zwar, aber Bankschließfächer sind auch nicht umsonst und jährliche Gebühr steigt ebenfalls und ich habe immer Verfügungsgewalt über meine Gegenstände. Das wäre mir wichtig.

  29. AvatarMick

    Warum sollte ich Anteilscheine eines Unternehmen wie Kraft Heinz kaufen. Das ganze Produkt finde ich als Konsument schon negativ. Sowohl in den Inhaltsstoffen, zu viel Zucker, garniert in der banalen ungesunden Plastikflasche. Außerdem keine Marktstellung, wo man sagen kann, das ist ein Produkt, das machen andere schlechter und teurer !!! Gold finde ich als Diversifizierung und Beimischung im Depot als Vorteil !

  30. Avatardelgrey

    Lieber Tim,

    nicht nur Verschwörungstheoretiker kaufen “echtes” Gold, sondern auch ALLE Zentralbanken der Welt. Und zwar tonnenweise 😉

    Zwei kleine Anmerkungen.

    Gold und Silber lasssen sich nicht 1 zu 1 vergleichen. Silber ist in erster Linie ein Industriemetall und fällt bei der Kupfergewinnung an. Wer in Silber spekuliert, sollte schon mit mehr Hintergrundwissen  ausgestattet…und sehr leidensfähig sein. Davon abgesehen liebe ich physisches Silber sehr;-)

    Thema “Aktien” (bzw. die “Substrate”, die man aus echten Stammaktien gezogen hat). Sobald das “Papiergeldcasino” implodiert bleibt was übrig?

    Eben.

    Erfahrung ….und ein auf- bzw. ausgeräumtes Bankkonto 😉

    In diesem Sinne

    Mit freundlichem Gruß

    Delgrey

     

  31. AvatarRüdiger

    @Gold

    Gold habe ich nicht, brauche ich nicht, will ich nicht. Wer glaubt, es zu brauchen, soll sich meinetwegen damit eindecken. Schwankungen kann ich locker aussitzen, da ist mein Hintern mindestens so breit wie der von Helmut “Birne” Kohl, dem Vater des Aussitzens 😉

  32. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Mein Anlagehorizont ist ewig. Gold rentiert langfristig real mit 0-2% p.a.. Für den Vermögensaufbau also völlig uninteressant.

    Wenn Gold als Versicherung und Diversifizierungsvehikel genutzt wird, um Schwankungen des Vermögens zu glätten – so wie Mark85 und Fit und Gesund das tun – kann ich das gut nachvollziehen und finde das völlig in Ordnung (meins ist es aber nicht).

    Wenn man aber als Dauerpessimist und Politikwirrkopf mit Gold spekuliert, weil man dem bösen Fiatgeld nicht traut, kann ich nur den Kopf schütteln. Traurig. Aber man gestaltet sich das Leben eben selbst….

    @ Der Baum

    Den Fehler, Anteile an einem ausgezeichneten Unternehmen zu verkaufen, weil der Kurs ja viel zu hoch (überbewertet) war, habe ich schon begangen. Ich würde davon abraten.

    @ sparta

    Vielen Dank für deine ausgezeichneten Beiträge. Sachlich, nüchtern, faktenbasiert. Was hier regelmäßig an politischem Dünnpfiff ausgebreitet wird, ist nur schwer zu ertragen.

    Wer es nötig hat, die anderen regelmäßig mit seinen politischen Ergüssen zu nerven: Geht doch bitte mal demütig in euch und macht euch klar, dass ihr genauso wenig Ahnung habt, wie alle anderen auch. Viele Meinungen, kaum Erkenntnisse. Vielleicht mal am Stammtisch in der Kneipe neben an nach Gleichgesinnten suchen….?

    @ John

    Bitte klar zwischen Europa und dem künstlichen Gebilde EU und Euro unterscheiden.

    Auch hier mal wieder unterschwellige politische Botschaften. Wenn du deinen Gedanken richtig zu Ende führst, wirst du erkennen, dass auch “Europa” nur ein künstliches Gebilde ist, das in der Realität nicht existiert, sondern nur – wie EU und Euro – in unseren Köpfen. Mir ist Europa jedenfalls noch nicht begegnet.

    @ Begegnung

    Eine Anmerkung noch in eigener Sache.

    Am Samstag, den 24.08.19 werde ich ab 19.00 Uhr im berliner Brauhaus Südstern mit dem von mir für seine Aktienexpertisen sehr geschätzten Stefan Meisel – https://stefansboersenblog.com/ – zu einem gemütlichen Austausch über Börse, Vermögensaufbau, Finanzielle Unabhängigkeit und damit einhergehende Lebensmodelle zusammentreffen.

    Vielleicht gibt es Leser, die sich zu uns gesellen möchten? Ich würde dann entsprechende Kapazitäten buchen.

    @ Mark85

    Dich würde ich ja gerne einmal persönlich kennen lernen und deinem interessanten Lebenslauf lauschen. Ist Sommerzeit nicht Heimatzeit 😉 ?

  33. AvatarThorsten

    Mein Anlagehorizont ist ewig. Gold rentiert langfristig real mit 0-2% p.a.. Für den Vermögensaufbau also völlig uninteressant.

    Wenn die Papierwährung verbrennt, dann kannst Du mit den Goldklumpen Scheine der Nachfolgewährung erwerben. Nicht ganz uninteressant. Manche haben 2 Währungsreformen erlebt, das Zeug wurde zum Heizen verwendet und Gold hat das ein oder andere Leben vor dem Hungertod gerettet. Bei der heutigen Globalisierung ist es aber vielleicht auch eine Strategie sein Vermögen weltweit anzulegen. Falls der Handel damit dann noch möglich ist, sonst kann man sich dafür auch nichts kaufen.

  34. AvatarWolke

    @Puck

    Gold zuhause wäre mir zu gefährlich. Besser Bankschließfach und nur physisch, Papiergold ist ein Widerspruch in sich. Sollte sich eine Bankenkrise anbahnen, rechtzeitig rausnehmen, falls man das schafft. Wenn nicht, ists auch egal.

    Als bei der Argentinienkrise die Banken schlossen, konnte man eine Weile nicht zugreifen, nach relativ kurzer Zeit aber konnten sich die Goldbesitzer freuen: Das Gold war unversehrt im Schließfach, der Peso nichts mehr wert.

    Ebenso Griechenland.

    Man muß ja nicht gleich den Weltuntergang fürchten, um etwas Gold zu halten.

  35. AvatarAlbr

    einen Tresor zuhause einbauen lassen, kostet nicht die Welt, bei mir hat das vor zehn Jahren als ich die Wohnung gekauft habe eine Fachfirma gemacht, anschliessend von der Hausratversicherung “abnehmen” lassen und gut ist; der Vorteil ist, dass auch wichtige Dokumente feuergeschützt gelagert werden können 😉

     

    wie gesagt für 2-3 Krügerrand Münzen lohnt sich der Aufwand eher nicht…

     

    ich denke ich werde mir mal XETRA Gold “liefern” lassen 🙂

     

     

  36. AvatarFit und Gesund

    @Claus,

    danke für Deine Ausführungen, die Volatilität an der Börse wird sich sicher noch weiter hinziehen, davon bin ich auch überzeugt, aber ich kaufe jeden Monat was und ich denke es wird schon was für mich überbleiben. Mir ist der monatliche Cashflow wichtig, die Preise an der Börse kann ich nicht beeinflussen, aber was ich an Dividenden erhalte schon eher. Hier verfolge ich mein Ziel und das stur und stetig.

    Vor ungefähr 20 Jahren hab ich den Fehler begangen mit Investieren aufzuhören, heute mache ich den Fehler nicht mehr.

     

    @ Freelancer Sebastian,

    mein Gold wird nirgends mit bilanziert, es ist einfach da, ich habe schon lange nix mehr gekauft, aber ich verkaufe es auch nicht, ich denke kaum noch daran, dennoch freut es mich dass es gestiegen ist, wenn der Goldpreis wieder sinkt ist es auch nicht schlimm.

    Ich stimme Dir zu, hier geht es manchmal schlimmer zu als am Stammtisch, und Jeder ein absoluter Experte.  🙂    Gewinnt der Blog dadurch etwas?

     

    eine erfreuliche Nachricht die ich soeben bekommen habe, das Finanzamt wollte deutlich mehr Geld von mir für die vermietete Wohnung in D, gestern bin ich dann mit dem Kram zum Steuerberater, der Fehler war schnell gefunden und das Finanzamt wird mir einen neuen Bescheid schicken, es lohnt sich zu hinterfragen und nicht Alles sang und klanglos hinzunehmen.

    liebe Grüsse

  37. Avatarguter-verwalter

    @Tim:

    Gold ist zwar sicherlich nicht direkt produktiv (im Sinne von: es erzeugt selbst keine neuen Güter und Dienstleistungen), aber es ist trotzdem eine über Jahrtausende bewährte Alternativwährung, die – so man sie in fiat-Währungen umtauscht – als schuldenfreie (!), weil nicht über Kredit geschöpfte, Investition wieder in den Wirtschaftskreislauf eingespeist werden kann, um dort Produktivität zu generieren. Und in der Digitalindustrie (also auch in den Produktionskreisläufen von Alphabet) ist es alternativlos; alle digitalen Dienstleistungen sind quasi (durchaus wertvolle) mathematisch-technische Gebilde/Abstraktionen/”Derivate”, die auf den Eigenschaften der chem. Elemente (z.B. Silizium, Gold, Silber, etc.) Fußen: elektrische Leitfähigkeit über duktile (verformbare) metallische Leiter, die Korrosions-geschützt sein müssen. Und das geht nur mit Halb-Metallen in Verbindung mit Edelmetallen.

    Selbst Krypto/Bitcoin ist deshalb keine Gold-“Alternative”, sondern eine bloße Ergänzung:

    https://www.goldmoney.com/research/goldmoney-insights/drop-gold-and-the-myths-we-re-told

    https://www.goldmoney.com/corporate/news/drop-gold-and-the-myths-were-told

     

    @Rüdiger:

    Gut, dass du deine Risikotoleranz kennst und daher (für dich) Gold nicht brauchst. Für mich ist Gold/sind Edelmetalle:

    1) eine Versicherung zwecks Kaufkrafterhalt in einem durch (Hyper-)Inflation/ Deflations-Schwankungen anfälligen fiat-Kreditgeldsystem,

    2) eine weltweit akzeptierte Währungsreserve, die sich über 5 Millennien bewährt hat,

    3) ein Produktiv-Rohstoff im digitalen Zeitalter (z.B. als Dotierungsmetall in Leitern, als Leitungsbrücke in Elektronik, als medizinische Beschichtung, als Krebsmedikament cis-Platin, etc.).

     

    Beste Grüße,

    der gute Verwalter

  38. AvatarDaniel

    Silber kaufe ich online, zu viel, zu schwer, zu sperrig. Gold kaufe ich immer auf Dienstreisen in den großen Städten bei den bakannten Goldhändlern. Das sind aber auch max. 2 Unzen im Jahr.

    Ich habe vor etlichen Jahren sehr günstig einen gebrauchten Tresor mit hoher Schutzklasse gekauft, der wiegt fast eine Tonne, den räumt niemand weg, macht auch niemand mal eben auf. Zudem nutze ich ihn für die Einlagerung wichtiger Dokumente.

  39. AvatarOlly Wood

    @ Albr

    <<ich denke ich werde mir mal XETRA Gold „liefern“ lassen ?>>

    Ja probier das doch mal aus und berichte bitte. Das würde mich auch interessieren 🙂

  40. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    Moin,

    ich hatte mal etwas Xetra-Gold. Dann wurden plötzlich Lagergebühren in Rechnung gestellt bei Flatex. Das war für mich der (willkommene) Grund es zu verkaufen mit ein paar Euro plus. Ich hatte es nur aus Vernunftgründen angefangen zu kaufen, eben weil es so heißt, man solle es wegen Diversifikation haben usw.

    Ich bin aber nicht der Typ dafür. Ich möchte mir nicht von Glitzerkram die Sinne vernebeln lassen (“Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen!”). Gold halte ich für einen Verführer. Nicht umsonst ist es Ausdruck der Herrschaft, sich mit Gold zu umgeben. Es widerstrebt mir. Ich glaube nicht an eine Scheinsicherheit, die man sich von totem Metall erhofft. Ich will mich nicht an sowas klammern. Entweder das Schicksal ist mir weiterhin gnädig, dann brauche ich kein Gold, oder es ist eh alles zu spät (Hesekiel 7/19 ;-)). Ich vertraue auf mein Tun und die Zuneigung der Götter: “Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.” Amen!

    @Fit und Gesund,

    vor 20 Jahren hatte ich angefangen und gleich einen richtigen Dämpfer bekommen. Die hirnlose Gier nach schnellem Zocker-Erfolg in der Boomphase vor 2000 wurde schnell bestraft. Ich hatte ca. 50% verloren, richtig verloren mit Insolvenzen nach 2000. Wenn ich damals auch noch Infineon bei der Zeichnung zugeteilt bekommen hätte, dann wäre ich ganz pleite gewesen, weil ich sie wohl bei Verlust und der damals ebenfalls drohenden Pleite verkauft hätte.

    Bis 2003/04 habe ich mich seelisch erholt und dann langsam angefangen in Dividendenwerte zu investieren. Wachstumsversprechen interessieren mich seither nicht mehr. Ich will mich nicht mehr auf die Zukunft vertrösten lassen, und mein Geld hergeben in der Hoffnung, irgendwann kommt mal was zurück. Ich bin kein Esel, dem man eine Möhre vors Maul hängt, damit er weiter läuft, und sich währenddessen das Management aber sauber die Taschen füllt.

    In 20 Jahren sehe ich mich im Prinzip wie heute (hoffentlich dann mehrere Wochen über den Winter auf den Kanaren), nur etwas älter. Als zufriedener Privatier, der seinen Neigungen nachgeht. Gut, Pflichten gibt es auch. Seit vorgestern bespaßen wir gerade täglich paar Stunden den Enkel, damit die Tochter konzentriert Konferenzschaltung im Home Office machen kann.

    Schönen Tag

    MS

  41. AvatarRüdiger

    @schlechte Zeiten

    Wer sich kein Gold leisten kann (wie meine Großeltern, geboren zwischen 1903 und 1912) oder will (wie ich), für den habe ich einen bewährten Tip für schlechte Zeiten. Eine billige Möglichkeit an (tierisches) Fett zu kommen, ist einen Hasen mit Gerste zu mästen. Meine Großeltern haben mir bestätigt, dass das Hasenfett RICHTIG eklig schmeckt, aber beim Überleben hilft. Selbstverständlich ist das kein Tip für Vegetarier/Veganer 😉

    Hunde kann man übrigens auch essen. Kurz nach der Jahrhundertwende (ins 20. natürlich) gab es in München noch 10 Hundemetzgereien 😉

  42. KievKiev

    @ Physisches Gold

    Es gibt verschiedene Anlageklassen und auch Phasen des Vermögensaufbaus. Nicht alles macht für jeden zu jeder Zeit Sinn. Es ist schön wenn man sich mit verschiedenen Möglichkeiten beschäftigt. Dennoch macht es nicht immer Sinn und Dumm ist man nicht wenn man nicht alles zu jeder Zeit macht.

    Bekannte von mir haben einen Safe im Keller. Die Schutzklasse kenne ich jetzt nicht, aber ist das so wesentlich? Sie durften an einem Raubüberfall teilnehmen. Es ist bis auf den Verlust von Geld alles gut verlaufen. Wie würde es aussehen, wenn die Börse einen Tag vorher stark eingeknickt wäre und sie hätten All In mit ihrem Gold und Geld usw. gemacht und der Safe wäre leer. Wäre das dann Glück oder Pech?

    @ Rüdiger

    Ein Garten kann bei einer schlimmen Krise vielleicht Nahrungsmittel geben. Topinambur, Kartoffeln usw. kann man auch anbauen, wenn es nötig ist. Bei der Gans oder auch Hasen wird es zumindest im städtischen Raum vor der Krise schwierig mit den Nachbarn.

  43. Avatar-M

    @Kiev

    Aufpassen !! Wenn du von Nahrung in Garten abbauen schreibst in der größten Not, sind wir auch wieder ganz schnell bei Waffen um seine Nahrung zu verteidigen vor plünderern 😉

     

    @Gold in neue Währung tauschen

    – Kann ich das dann nicht auch mit aktien? Bei einer Währungsreform werden die ja auch automatisch getauscht UND hier wird ja immer geschrieben wie effizient die Märkte sind, sind ja dann die Firmen EXAKT so viel wert wie vorher, weil die Märkte total genau sind!

     

    -M

  44. AvatarGurki

    Gerade habe ich 9,70€ für einen Lottoschein für morgen ausgegeben. Es winken 26 Mio. Euro. Da spiele ich doch einfach mal mit. Das letzte Mal habe ich immerhin 5€ zurück gewonnen.

    Im Gegenzug habe ich wie immer monatlich 1200€ gespart 🙂

    P.S.: Wurde Kraft Heinz nicht noch vor zwei Jahren als super tolles Unternehmen angepriesen? Hat doch schließlich der Großmufti Buffett in seinem Depot. Eventuell nicht sogar hier?
    Über die vermeintlich “schlechten” Aktien die Tim hat, spricht der liebe Tim ja nie. Dabei hat er ganz sicher auch einige Rohrkrepierer in seinem Depot. Kommt nur nicht so gut an hier oder?

  45. AvatarDaniel

    Es gibt verschiedene Anlageklassen und auch Phasen des Vermögensaufbaus. Nicht alles macht für jeden zu jeder Zeit Sinn. Es ist schön wenn man sich mit verschiedenen Möglichkeiten beschäftigt. Dennoch macht es nicht immer Sinn und Dumm ist man nicht wenn man nicht alles zu jeder Zeit macht.

    Mir wäre auch nicht bekannt dass sich in diesem Blog Gold-Bugs befinden die behaupten das Gold das einzige und unmittelbare Asset sein muss/soll in das man investieren soll.

    Gold kann eine praktische und nicht korrelierende Anlageklasse sein. Zudem eine Versicherung gegen Währungskrisen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich verstehe nicht warum dies immer so ausartet als ob man 100% Aktien oder 100% Gold fährt. Auch Aktien unterliegen gewissen Risiken. Es spricht doch nichts dagegen sich Gedanken zu machen diese herauszufinden, für sich persönlich zu bewerten und dementsprechend zu schauen ob es vielleicht Assets wie Immobilien oder andere Sachwerte gibt die diese nicht haben (dafür aber andere).  Es wird ja auch in zig Finanz-Videos mehrfach betont. Richtig reiche Menschen sind oftmals in vielen Anlageklassen investiert, und das wohl nicht ohne Grund. Wieviele Milliardäre gibt es die ausschließlich in Aktien investiert sind? Und warum nicht? Wo es doch die oftmals beschworene beste Anlageklasse ist?

    Bekannte von mir haben einen Safe im Keller. Die Schutzklasse kenne ich jetzt nicht, aber ist das so wesentlich?

    Naja schon, denn rein statistisch gesehen finden die allermeisten Einbrüche und Diebstähle in Abwesenheit der Haus/Wohnungsbesitzer statt. Und da macht es schon einen Unterschied ob wir von einem kleinen Kleiderschrank”tresor” sprechen den man mit dem Brecheisen in 10 Sekunden aufhebelt, oder einen dicken Panzerschrank mit hoher Schutzklasse in denen sich Einbrecher stundenlang laut beschäftigen müssen und den man auch nicht wegtragen kann.

    Sie durften an einem Raubüberfall teilnehmen. Es ist bis auf den Verlust von Geld alles gut verlaufen. Wie würde es aussehen, wenn die Börse einen Tag vorher stark eingeknickt wäre und sie hätten All In mit ihrem Gold und Geld usw. gemacht und der Safe wäre leer. Wäre das dann Glück oder Pech?

    Und was wäre gewesen sie hätten 100% ihres Geldes in einen Oldtimer in der Garage gesteckt der dann geklaut wird? Solche Beispiele machen doch nicht wirklich Sinn sondern bestärken mich eher darin zu sagen das keine Anlageklasse das Optimum darstellt sondern es immer eine gesunde Mischung aus allen möglichen Dingen sein sollte.

    Das ein Student der jetzt grade anfängt und 500€ auf dem Giro Konto hat und im Monat 25€ in Aktien-ETF Sparpläne jagt jetzt nicht mega-diversifiziert sein kann und sollte (weil die Gebühren in keinem Verhältnis stehen) sage ich ja auch nicht. Aber es spricht auch nichts dagegen bei 100.000€ Depots und größer mal darüber zu schauen ob man wirklich All-In in eine Anlageklasse vertraut. Ich tue es jedenfalls nicht.

  46. AvatarFit und Gesund

    Ich bin mal gespannt wie lange man Gold noch anonym kaufen und verkaufen kann, dann wird es nämlich spannend.

     

    @Matthias Schneider,

    die Glaskugel besitze ich nicht, ich hoffe aber in 20 Jahren (falls ich noch lebe) gesund und munter und zufrieden zu sein.

     

    @Gurki

    Grossmufti W.B. gefällt mir  🙂  Ich habe grossen Respekt vor dem alten Herrn, aber er ist nicht der liebe Gott.

  47. AvatarPuck

    Bei Gold kommt es meines Erachtens stark darauf an, wofür es gedacht ist.

    Soll es als Absicherung gegen einen Ausfall der staatlichen System dienen (Worst-Case-Szenario: Staatliche Ordnung und Währung bricht zusammen und ich muss das Land schnellstmöglich verlassen. Den Schlepper bezahle ich dann mit meinen Goldmünzen). Wenn man solche Gedanken hegt, dann sind ein paar Tausender in Krügerrand o.ä. sicher nicht schlecht. Der Platzbedarf hält sich dann doch auch in Grenzen.

    Als Depotbeimischung sollte Xetra-Gold reichen. Ich werde das für mich mal ausprobieren und ab nächstem Monat einen Sparplan laufen lassen. Vielleicht hole ich mir auch noch ein paar Münzen in kleiner Stückelung (1/4 oder 1/2 Unze), um einfach ein Gefühl dafür zu bekommen.

    90-95% des Depots werden weiterhin nur Aktien sein, von daher lässt mich auch ein sinkender Goldpreis ruhig schlafen 😉

  48. AvatarDaniel

    Ich bin mal gespannt wie lange man Gold noch anonym kaufen und verkaufen kann, dann wird es nämlich spannend.

    Ich bin nicht sicher, da ich noch nie Gold verkauft habe, aber meines Wissens ist das schon zumindest seit etlichen Jahren nicht anonym möglich. Der Kauf soll ja möglicherweise auf 2000€ ab nächstem Jahr im Tafelgeschäft reduziert werden, was dann nichtmal mehr für einen 50g Barren reicht.

    Sicherlich ist das für Privatanleger immer noch ne Menge Holz, aber einem Millionär der mal eben vor hat 50.000€ in Gold zu investieren, für den ist es ja heute schon quasi unmöglich gemacht worden.

  49. AvatarAndrea

    Vor zwanzig Jahren war ich quasi Berufsanfängerin. Kurz danach habe ich geheiratet. Es waren auch noch Anschaffungen für die erste gemeinsame Wohnung zu tätigen. Mein Mann war zu dem Zeitpunkt noch Student. Investiert haben wir noch nicht.

    In zwanzig Jahren hoffe ich, noch zu leben. Ich wäre dann schon im Ruhestand, und mein Mann hoffentlich auch. Ich gehe davon aus, dass uns dann neben den Ruhebezügen auch ein gewisser Betrag an Dividenden zur Verfügung steht. Ich hoffe, dass wir einige Monate im Jahr im Süden verbringen können. Ich hoffe, dass dann auch Freundinnen und Familie noch lebt und wir uns oft treffen können.

     

  50. AvatarFit und Gesund

    @Daniel,

    ich habe auch noch nie Gold verkauft, ich habe nur angenommen dass wenn man Gold anonym kaufen kann, dann kann man es auch anonym verkaufen, muss ich mal nachforschen.

    Kein Problem für den Millionär, muss er eben 25x laufen, jeder Gang macht schlank 🙂  wobei der Millionär eher irgendwo vorfahren wird, mit Rolls Royce oder Velo, je nachdem.

  51. KievKiev

    @ Daniel

    Mir fällt nur auf, das die Themen um Gold, Tresor usw. immer rausgekramt werden, wenn es mal etwas volatiler am Markt zugeht oder der SPY wieder etwas korrigiert hat.

    Bei einem Berufsanfänger, der gerade seinen ersten Sparplan in ETF aufsetzt verstehe ich unter Absicherung auch eher eine BU anstatt Edelmetalle.

    Es muss auch nicht Jeder Immobilien haben. Ich habe Immobilien und bin damit sehr glücklich. Für andere ist es nichts, oder der Zeitraum für einen Einstieg ist ungünstig. Aktuell würde ich auch keine Immobilie für die Vermietung kaufen, auch wenn ich es gerne würde. Pauschal kann man nicht sagen, dass man Aktien, Immobilien und Gold haben muss. Es ist sicher sehr gut wenn man es alles hat. Dann ist man aber meist auch etwas älter. Hier sollte natürlich auch auf Absicherung anstatt auf sehr hohe Rendite bei hohem Risiko wert gelegen werden.

    Und was wäre gewesen sie hätten 100% ihres Geldes in einen Oldtimer in der Garage gesteckt der dann geklaut wird?

    Dann wären sie sehr glücklich gewesen, wenn man das so einfach hätte tauschen können. Sie haben nebenbei auch ein teures Auto. Ich habe etwas anderes gemeint mit Glück und Pech. Stell Dir einmal vor Du wirst mit einer Schusswaffe aufgefordert den Safe zu öffnen? Wärst Du glücklich wenn er leer ist?

    Unter Understatement verstehe ich neben der Freiheit als Unbekannter auch die Freiheit von Angst und Furcht zu leben. Ich wohne in einem gehobenem Wohngebiet. Meine Nachbarn sind teilweise reicher oder wirken reicher. Für Manche sich gerne Vergleichende ist es zermürbend. Für mich ist es angenehm. Ich bin frei.

  52. AvatarRüdiger

    1) Wieviele Milliardäre gibt es die ausschließlich in Aktien investiert sind?

    Ich kenne nicht einen. Vermutlich sind es nicht allzu viele.

    2) Und warum nicht?

    Weil auch ein Milliardär in Situationen kommen kann, dass er zum Beispiel schnell eine größere Summe Cash benötigt/haben möchte, OHNE dafür Teile seiner Aktien verkaufen zu müssen. Vermutlich haben die meisten Milliardäre auch Haus-/Grundbesitz. Logisch! Warum sollten sie sich mit einem Vermieter rumärgern? Vielleicht haben sie auch Gold wegen irgendwelcher Phobien oder als zusätzliche Spekulationsmöglichkeit.

    3) Wo es doch die oftmals beschworene beste Anlageklasse ist?

    Was heißt “beste” Anlageklasse? Höchste Rentabilität über lange Zeiträume? Geringste Wertschwankungen? Schnellste und verlustfreie Verfügbarkeit von Liquidität? In “beliebiger” Menge täglich handelbar? Was auch sonst noch eine Rolle spielen kann?

     

  53. AvatarDaniel

    Mir fällt nur auf, das die Themen um Gold, Tresor usw. immer rausgekramt werden, wenn es mal etwas volatiler am Markt zugeht oder der SPY wieder etwas korrigiert hat.

    Da gebe ich dir Recht. Aber ist es nicht bei Aktien genauso? Ich lese auf Welt Artikel jetzt in Gold zu gehen. Jetzt? Jetzt wo das Metall nach langer Zeit endlich gestiegen ist? Warum sollte man es jetzt tun? Bei Aktien ist es ja das gleiche Spiel. Wann wird darüber gesprochen? Wenn der Markt schon sehr lange gelaufen ist. Es gehört wohl irgendwie dazu für die meisten zyklisch mitzulaufen 😉

    Bei einem Berufsanfänger, der gerade seinen ersten Sparplan in ETF aufsetzt verstehe ich unter Absicherung auch eher eine BU anstatt Edelmetalle.

    auch das würde ich so 100% unterschreiben.

    Es muss auch nicht Jeder Immobilien haben. Ich habe Immobilien und bin damit sehr glücklich. Für andere ist es nichts, oder der Zeitraum für einen Einstieg ist ungünstig. Aktuell würde ich auch keine Immobilie für die Vermietung kaufen, auch wenn ich es gerne würde. Pauschal kann man nicht sagen, dass man Aktien, Immobilien und Gold haben muss. Es ist sicher sehr gut wenn man es alles hat. Dann ist man aber meist auch etwas älter. Hier sollte natürlich auch auf Absicherung anstatt auf sehr hohe Rendite bei hohem Risiko wert gelegen werden.

    Ich denke da spielen irgendwann auch Großbesitz-Effekte eine entscheidene Rolle. Ich bin auch absolut nicht der Vermieter Typ. Für mich wäre es ein Grauen mich mit Mietern beschäftigen zu müssen und mich um Reperaturen zu kümmern. Die Frage ist, hat man diese Sorge als Multimillionär? Da hätte ich jemanden der das stellvertrend für mich macht, ggf. einen Hausmeister angestellt der sich um Reparaturen kümmert und die Steuergeschichten wirkelt mein Steuerberater ab.

    Dann wären sie sehr glücklich gewesen, wenn man das so einfach hätte tauschen können. Sie haben nebenbei auch ein teures Auto. Ich habe etwas anderes gemeint mit Glück und Pech. Stell Dir einmal vor Du wirst mit einer Schusswaffe aufgefordert den Safe zu öffnen? Wärst Du glücklich wenn er leer ist?

    ich glaube kaum dass irgendjemand glücklich ist wenn ihm mit Gewalt etwas abgenommen wird, es sei denn es ist versichert und beliebig ersetzbar. Bei Gold könnte das durchaus der Fall sein wenn es bei der Versicherung gemeldet wird und dokumentiert ist (was natürlich wieder der Anonymität entgegensteht). Ein Oldtimer kann womöglich nie mehr ersetzt werden selbst wenn die Versicherung zahlt.

    Vielleicht sollte man das andersherum angehen. Ändert sich für mich mein Leben wenn der Safe leer ist. Es würde mich sicherlich finanziell zurückwerfen und ich würde wahrscheinlich meine Wohnung hochrüsten, aber mein Leben an sich würde mit hohem oder niedrigem Depot unverändert weiterlaufen. Ich würde morgens immer noch 2 Toast essen, mir einen Tee kochen und zur Arbeit fahren. Ich würde immer noch die gleichen netten Menschen kennen und auch immer noch meinen Job haben. Da finde ich die von Dir oben genannten BU Themen deutlich gravierender.

  54. AvatarHilfsschlosser

    Also, bei mir geht es seit 4 Jahren jeden Freitag in den Tresorraum meiner Stadt-Sparkasse zum Unzen streicheln.

    Ist wie mit Delphinen schwimmen.

     

    Gruß

    Hilsschlosser

  55. AvatarPuck

    Zur Not vergräbt man seine 10 Münzen einfach unterm Baum im Garten. So richtig schön altmodisch.

    Ja es stimmt, Gold kann man nicht essen. Aber wenn es einen beruhigt, warum nicht. Ich kann mir ja alternativ noch 2 Hasen zulegen (die allerdings auch monatliche Kosten verursachen 😉

  56. AvatarClaus

    @ Fit und Gesund

    ich versuche stets den jährlichen Cashflow zu steigern, ohne die Gesamtrendite zu schmälern. Bisher hat es recht gut funktioniert.

     

    Deshalb kaufe ich z.B. keine Aktien wie AT&T, Vodafone, Telefonica, Kraft-Heinz… Auch reine Zykliker wie die Automobilindustrie, der Maschinenbau oder Airlines kommen mir nicht ins Depot. Auch REITS habe ich bisher keine und sehe hier auch keine Vorteile gegenüber den Aktien aus meinem Depot.

     

    Ich setze auf langfristiges Wachstum von Gewinn und Dividenden.

     

    Viel mehr als günstig kaufen, lange halten und Dividenden reinvestieren kann man kaum machen und das führt langfristig immer zum Erfolg. Hat man noch ein bischen Cash parat um “Sondersituationen” zu nutzen, so kann das zu sehr guten Ergebnissen führen, die so manch Fondmanager oder “Experte” erst einmal nachmachen muss…

     

    LG

  57. Avatar-M

    @Claus

    Die Experten MÜSSEN ja auch alles gehypte im Depot haben um “mit dabei” zu sein und wenn die Kurse purzeln MÜSSEN sie zu tiefstkursen verkaufen, weil die Leute ihr Geld wieder haben möchten, also das was übrig blieb. Das Geld kommt dann erst wieder in den Fonds wenn die Kurse längst wieder höchstkurse erreicht haben.

    Blöde Situation als Experte. Ich bleib dann lieber Amateur ohne Regeln 🙂

     

    Würdest du auch keine Ryanair oder so kaufen, wenn die auf einem zyklischen tief liegen, sagen wir mal für so 5 Jahre und dann bei starkem Anstieg wieder veräußern und im defensive Unternehmen umschichten ?

     

    -M

     

  58. AvatarNico Meier

    Also, bei mir geht es seit 4 Jahren jeden Freitag in den Tresorraum meiner Stadt-Sparkasse zum Unzen streicheln.

    Ist wie mit Delphinen schwimmen.

    Ich habe nur ein einziges Goldvreneli im Nachttischchen war mal ein Geschenk zu einem runden Geburtstag.

    Muss ich mal probieren mit dem streicheln. Wobei da wird dan meine Frau oder mein Kater eiversüchtig 😉

     

  59. AvatarClaus

    @ -M

     

    “Amateur ohne Regeln” … das wäre nicht so gut. Ich glaube aber, dass Du Regeln hast und nur gemeint hast, das wir froh sein können, nicht den Regeln von Fondmanagern zu unterliegen…

     

    “Würdest du auch keine Ryanair oder so kaufen, wenn die auf einem zyklischen tief liegen, sagen wir mal für so 5 Jahre und dann bei starkem Anstieg wieder veräußern und im defensive Unternehmen umschichten ?”

     

    Nein. Das “zyklische Tief”, wann genau ist das??? Ich könnte das nicht bestimmen. Und wann soll ich wieder verkaufen??? Nach +100% oder erst bei +250%?? Und wann dann wieder kaufen??? Und in der Zwischenzeit, was mache ich da??? Fragen über Fragen.

     

    Solche Aktien können dramatisch fallen und erholen sich ggfl. anschließend um mehrere 100%, nur um dann wieder erneut massiv einzubrechen. Die Chance, bei solchen Werten einen dauerhaften Erfolg zu erzielen, ist m.E. eher gering. Schau Dir nur beispielsweise den Kursverlauf von Daimler, Lufthansa u.s.w. an. Ein Blick auf den Langfristchart (mindestens 10 Jahre, besser 20 oder mehr) sagt eigentlich alles. Sehe ich eine “Berg- und Talfahrt”, brauhe ich keine weiteren Infos zu diesem Unternehmen. Es kommt für mich nicht in Betracht.

     

    Das nächste Risiko sehe ich beim “Umschichten in ein defensives Unternehmen”, wenn es denn zuvor mit der Kurssteigerung überhaupt geklappt hat. Erstmal fallen dann auch erhebliche Steuern an, der Betrag fehlt schon mal für den neuen Wert. Was ist, wenn das “defensive Unternehmen” im Kurs drastisch fällt, der verkaufte Zykliker aber munter weiter steigt…

     

    Es gibt genügend bessere Unternehmen, um einfacher und dauerhafter Geld zu verdienen. Unternehmensqualität steht bei meiner Auswahl an erster Stelle.

     

    Für mich ist es einfacher, ein solides Depot mit erstklassigen Aktien von Unternehmen mit langfristig steigenden Gewinnen und Dividenden zusammenzustellen und es so lange wie möglich zu halten.

     

    Es ist schon verblüffend, wenn man sieht, wie der Zinseszins zu arbeiten beginnt. Da steigt z.B. eine Home-Depot-Aktie 3% an einem Tag. Nichts Besonderes. Für mich sind das dann aber über 25% auf meinen damaligen Einstiegskurs bezogen… Wenn man jetzt noch weiss, dass die Börse im Durchschnitt an 3 von 4 Tagen steigt, sollte man sich einen Verkauf solcher Aktien sowie das Hin- und Herspringen gründlich überlegen.

     

    LG

     

     

  60. AvatarFabian S.

    Hallo Tim,

    ich habe auch Gold gekauft und bin zu ca. 30% darin investiert. Für mich ist das keine langfristige Anlage, sondern ein kurfristiger Cashbestand, wenn die Krise kommt.

    Ich sehe Gold als ultimative Währung an, wenn der Euro zerbricht.

    Später kann man es dann wieder liquide machen und Aktien kaufen 😉

     

     

  61. Avatar-M

    Claus

    Ja, die Regeln der Profis wären für mich sehr hinderlich, ich habe mir selbst ein Gerüst gebaut.

    (Durch den beschriebenen Mist, ist es halt auch fast unmöglich, für die bestimmt intelligenten Fonds Manager einen vergleichbaren Index zu schlagen)

    Ich muss dazusagen, dass ich auch bisher solche Unternehmen nicht gekauft habe. Zyklik habe ich mit BASF, Bayer und irgendwo auch mit Fresenius, im Endeffekt typisch Dax Werte. Damit kann ich aber leben.

    Wenn halt so ein zykliker von 100 auf 25 fällt und man an das Unternehmen glaubt, könnte man zb warten, bis sie wieder auf 100 gehen. –> ok die Problematik bleibt wie du beschreibst–> vlt stehen die dann bei 70 wieder und es beginnt ein neuer Abschwung und die fallen wieder auf 25 und man hat Jahre mit zugebracht auf das Unternehmen zu spekulieren (nicht zu unvestieren) was dann? Wieder warten bis es auf 100 geht oder doch dann mit 50 zu verkaufen beim nächsten mal, was dann auch nicht die Bomben Rendite wäre mach 2 Zyklen…. dagegen ein Qualitätsunternehmen–> hat sich im gleichen Zeitraum vlt locker verdoppelt und hat jedes Jahr noch 3% ausgeschüttet und die divi in der Zeit erhöht.

     

    Wenn man so drüber nachdenkt ist das Qualitätsunternehmen die leichtere, risikolosere und renditeträchtigere Wahl wahrscheinlich (so wie ich es eigentlich auch versuche) –> vorrausgesetzt Qualität zum guten Preis gekauft.

     

    Ach man , meinem Sohn würden Lufthansa gefallen (vorhin wieder an der startbahn gewesen mit ihm) , aber bei Geld muss man rational sein in was man investiert ;-/

    -M

  62. AvatarFit und Gesund

    @Claus,

    die Gesamtrendite einer jeden einzelnen Aktie werde ich Ende des Jahres mal berechnen, könnte sein dass dann ausgemistet wird, ich bin da nicht zimperlich.

    Ich weiss dass Du die Reits nicht magst, aber die Dividendenrendite ist einfach um die 5% und mit WPC bin ich wunderbar im Plus, mit PSA ebenso, Simon Property schwächelt in letzter Zeit, aber nun gut, ich vollbringe auch nicht immer nur Hochleistung.

    Ein Jeder hat so sein System, allzu komplizierte Berechnungen mag ich auch nicht anstellen, am Liebsten was ich kenne und was ich mag, gut gemischt von Allem etwas, Hochdividendenzahler mit Wachstumswerten, dass ich kein Superinvestor bin weiss ich alleine, wird schon werden.

    Liebe Grüsse

  63. AvatarClaus

    @ -M

    Wenn Dein Shn die Lufthansa so mag, kaufe ihm doch ein schönes Modell zum sellberbauen. Und wenn ihr mal Urlaub macht, fliegt mit Lufthansa!

    Doch von der Aktie würde ich mich weit fernhalten. Ist wie bei Daimler: Kann man fahren, die Aktie sollte man meiden…

     

    @ fit und gesund

    Ja. die Gesamtrendite p.A. wird Dir die Augen öffnen, da sehen einige Dividendenzahler wie die BNS und CBA nicht gut aus. Mit einer Exel-Tabelle gehts automatisch.

     

    Viel Erfolg

     

    LG

  64. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ C. Columbus

    Ich habe den Silber-Explorer seit über 10 Jahren im Depot. Er ist sehr spekulativ. Es ist mit Risiken verbunden. Aber ich denke trotzdem nicht ans Verkaufen auf Sicht der nächsten 20, 30 Jahre. Ich habe den CEO und Großaktionär in New York bei einem Dinner kennengelernt. Es sind führende Bergbauer mit massiven Aktienpaketen an dem kleinen Hoffnungswert beteiligt. Mal sehen, was daraus wird. Zeitweise war ich richtig stark im Minus. Es ist diese Aktie:

    https://finance.yahoo.com/quote/NUPMF?p=NUPMF

    Ich rate keinem hier diese Aktie zu kaufen. Explorer sind extrem riskant. Aus 1.000 von ihnen werden vielleicht nur 10 erfolgreich. Der Rest krebst herum oder geht pleite.

    Investor Rob McEwen kenne ich recht gut. Seine Aktie habe ich bis dato nicht gekauft:

    https://www.mcewenmining.com/about-us/rob-mcewen-bio/default.aspx

    Im Minen-/Explorer-Bereich kenne ich mich ziemlich gut aus. Seit 2006 treffe ich Investoren aus der Branche. Siehe diesen Artikel von mir über Kirkland Lake Mine (schau dir den Kursverlauf an):

    https://www.finanzen.net/eurams/bericht/Erben-der-Goldgraeber-1300986

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