Geldprobleme gehören zur Normalität großer Bevölkerungskreise

Anstatt Altersvorsorge aufzubauen, gehen viele lieber öfter in den Urlaub.

Die gesetzliche Rente wird durch verschiedene Kräfte zerstört. Durch die Politik, die alternde Gesellschaft und durch jene, die nicht einzahlen wie Beamte und Freiberufler.

Mit der Zerstörung der Rente brauchen wir andere Sicherheiten im Alter. Wir Menschen sind auf eigenen Mittel angewiesen, um sorgenfrei in den Ruhestand gehen zu können. Vertrauenswürdig sind Standard-ETFs per Sparplan. Oder ein breit gestreutes Aktiendepot.

Riester-Verträge sind leider viel zu teuer. Die Anbieter zocken ihre Kunden regelrecht ab. Eine neue Untersuchung ergab, dass Anbieter bis zu 38 Prozent des eingezahlten Geldes abkassieren. Dass die Regierung dies zulässt, ist beschämend. Dem Sparer bleibt am Ende des Tages kaum Rendite. Beschämend ist zudem, dass die Anbieter so weit bei ihren Gebühren gehen. Es geht schließlich um die Altersvorsorge der Menschen.

“Am Ende fließt zu viel Geld in die Kostenapparate der Versicherer, für die Altersvorsorge bleibt oft zu wenig übrig. Das kann nicht der Sinn einer staatlich geförderten Altersvorsorge sein”, kritisierte Britta Langenberg, Vorsorgeexpertin bei Finanzwende. Ich habe hier im Blog schon darüber berichtet, wie Union Investment ihre Riester-Kunden mit absurd hohen Gebühren schröpft.

Wie kann man die wachsende Altersarmut bekämpfen? Es beginnt beim Konsumenten mit der Finanzbildung. Eltern sollten Kindern schon in jungen Jahren ETFs und Aktien schenken. Und ihnen die Börse und die Privatfinanzen erklären. In Deutschland ist der direkte Aktienbesitz mit sechs Prozent mini. Zum Vergleich: In den Niederlanden besitzen 30 Prozent Aktien, in Japan sind es 28 Prozent.

Wir leben in einer Welt, in der die Finanzprodukte umfassender und intransparenter werden. Wir haben gierige Firmen, die nur die eigene Gewinnmaximierung im Kopf haben. Schon bei kleinen Finanzentscheidungen sind Verbraucher überfordert: “Welcher Handyvertrag ist fair und passt zu mir?”

Menschen haben zu wenig Barmittel für den Notfall

Eine Studie der OECD im laufenden Jahr unter 26 Ländern ergab, dass Bürger zu wenig Barmittel für den Notfall haben. HongKong schnitt am besten ab: Den Einwohnern reicht das Geld für über sechs Monaten. In Russland, Rumänien und Indonesien reicht den meisten Befragten das Geld etwa eine Woche.

Mehr als ein Drittel der Befragten in den 26 Ländern gibt mehr aus, als es einnimmt. Das betrifft zumindest die vorangegangenen zwölf Monate. Es ist erschreckend, wie unvernünftig sich Menschen verhalten. Einer von fünf Deutschen hatte einen Liquiditätsengpass in den vergangenen zwölf Monaten.

Gerade junge Menschen werden im Internet zum Kaufen herangezogen. Kredite gibt es scheinbar überall per Mausklick.

Amerikaner wird dank eines historischen Teppichs (Erbstück) Millionär und kommt wenig später in Finanznot

Der Amerikaner Loren Krytzer versteigerte eine uralte Decke, die 200 Jahre alt ist. Er hatte sie fast vergessen. Das extrem seltene Erbstück von unschätzbarem historischen Wert lag in seinem Schrank seit Ewigkeiten. Ein Gutachter schätzte den Wert auf 1,5 Millionen Dollar. Er erhielt 1,3 Millionen Dollar auf die Hand nach der Versteigerung.

Krytzer hätte das Geld in einen ETF stecken sollen, um von dem Geldregen dauerhaft frei leben zu können. Er hätte wohl von diesem ETF-Depot im Jahr 40.000 Dollar entnehmen können – ohne jemals auf dem Trockenen zu sitzen. Aber Krytzer entschied sich anders. Er kaufte zwei große Häuser. Seine Familie und Bekannten wollten ständig von ihm Geld. Jetzt hat er zu kämpfen. Die Kosten für die Immobilien sind ihm über den Kopf gewachsen.

Menschen, die plötzlich reich werden, werden schnell wieder arm, weil sie nicht wissen, wie sie mit dem Geld umgehen müssen.

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  1. Hi Tim,

    Ich bin immer überrascht, wie leer New York ist. Wenig Menschen, kaum Auto Verkehr? Und das für eine Million Stadt. Wenn ich da so Deutsche groß Städte sehe. ….. zb. HAMBURG.  Nur Staus auf den Straßen, Parkplatz suche und Menschen ohne ende die rumlaufen wie Ameisen!

    Und dann sag mir mal bitte, warum habt ihr da denn so viele Gerüste an den Hochhäusern?

    Gruß aus dem kalten Deutschland

  2. “Anstatt Altersvorsorge aufzubauen, gehen viele lieber öfter in den Urlaub.”

    Das ist aus meiner Sicht überhaupt nichts Verwerfliches. Es bringt mir doch nichts, wenn ich meinen letzten Cent spare und dabei nur noch zu Hause sitze und vielleicht einen Spaziergang draußen mache. Hauptsache ich gebe kein Geld aus für Dinge, die mir Spaß machen (wie zum Beispiel Urlaub). Wenn ich dann 60 Jahre bin und eine Million im Depot habe, ist es zwar viel Geld, doch habe ich überhaupt richtig gelebt? Denn dann erst versuchen etwas nachzuholen, ist aus meiner Sicht zu spät. Im Schnitt geben ältere Menschen weniger Geld aus, als es junge Leute tun. Daher bringt es nichts in dem Alter Millionen zu besitzen, da man sowieso genügsamer ist und den verpassten Lebensspaß in Form von Urlaub mit Freunden und anderen Erlebnissen nicht mehr nachholen kann.

    Und was einem im Alter bleibt sind die schönen Erinnerungen an ein geiles Leben. Da wollen sicherlich die wenigsten ihren Mitmenschen erzählen wie geil es war zu sparen und ansonsten nicht wirklich was erlebt zu haben, außer ein Depot, was angestiegen ist.

    Aber das ist nur meine Meinung. Sparen und investieren soll man machen. Dafür aber auf den Spaß in Form von Urlaub, ein eigenes Auto, ein interessantes Hobby, etc… zu verzichten, erteile ich eine klare Absage. Eine Balance sollte schon gefunden werden. Und ich will nicht mit einer Million Euro auf dem Konto sterben, wenn ich 85 oder so bin. Dafür spare ich doch nicht.

  3. Zu sagen, dass Beamte nicht in die Sozialkassen einzahlen ist irreführend. Beamten wird der Teil, den sie nicht in die Sozialkassen einzahlen im Gehalt vorenthalten, da die öffentliche Hand der Arbeitgeber ist und gleichzeitig Sozialabgaben einzieht.

  4. Hallo Tim, auf der einen Seite kaufst Du Aktien von Carnival und auf der anderen Seite störst Du Dich an Leuten die vielleicht mehrmals im Jahr Urlaub machen!?Da bin ich auch voll bei @Berliner Weltenbummler, denn das Leben fängt nicht erst mit 66 Jahren an. Wohl dem, der dann noch mobil und rüstig ist solche Reisen zu machen. Auch der “Durchschnittsrumäne” oder Indonesier wird andere Probleme haben, als sich ein Aktiendepot aufzubauen. Der ist sicherlich gar nicht in der Lage Rücklagen zu bilden.

  5. @ufuk erdem es geht darum, dass wirklich jeder in ein System einzahlt. So wäre die Rente durchaus stabiler. Und Beamte zahlen nicht ein, nicht in die gesetzliche Rente.

    @Berliner Weltenbummler du kannst es so gestalten, wie du möchtest. Wenn dir deine Arbeit keine Befriedigung gibt, kannst du zu deinen zwei Haupturlauben auch noch 2 Wellnesurlaube und 6 Städtetripps im Jahr machen. Aber später dann bitte nicht jammern, dass das Geld zum Leben nicht reicht.

    Meiner Meinung nach geht auch beides in Maßen. Altervorsorge und schöne einfache Urlaube. Verpassen tut man eh immer irgend etwas im Leben.

  6. Auch die Urlauberei ist ziemlich individuell. Ich habe mich immer zu Hause sehr wohl gefühlt und damit wenig Bedarf, dem Alltag zu entfliehen oder zeitlich begrenztes Lebensglück irgendwo in der Weltgeschicht zu suchen. Gelegentlich mal eine Reise, ok, aber jährlich … oder gar mehrfach im Jahr? Nein Danke, kein Interesse. Und heute, mit über 60, weiß ich, dass ich nichts verpasst habe. Es stehen auch weiterhin keine (Auslands-)Urlaube oder Fernreisen auf der Agenda. Ich habe ein schönes Zuhause und dort gefällt es mir am Besten  😉

     

  7. Man kann im Urlaub auch sparsam sein. Gutes Beispiel das Bild oben im Artikel, aus Santorini. Mann kann an erster Reihe mit Aussicht für einen Tausender die Nacht schlafen. Oder man geht 10min zu Fuss und zahlt 50.

     

    Gänzlich drauf zu verzichten halte ich für völlig falsch.

  8. Im Schnitt geben ältere Menschen weniger Geld aus, als es junge Leute tun. Daher bringt es nichts in dem Alter Millionen zu besitzen, da man sowieso genügsamer ist und den verpassten Lebensspaß in Form von Urlaub mit Freunden und anderen Erlebnissen nicht mehr nachholen kann.

     

    Das kann ich so nicht stehen lassen. Viele haben immer das Gefühl, man würde im Alter weniger Geld benötigen aber das ist ein Trugschluss. Im Alter werden die Arztrechnungen plötzlich höher und es werden gewisse Hilfsmittel nicht oder nur zum Teil von der krankenkasse bezahlt also braucht man da mehr Geld. Desweiteren benötigen viele ältere Menschen Hilfe im Haushalt oder müssen gar in ein Alters oder Pflegeheim. Ein normales Altersheim kostet schnell mehr als 6’000 Franken im Monat und 6’000 Franken ist das Brutto-Medianeinkommen in der Schweiz!

  9. Ich habe mich immer zu Hause sehr wohl gefühlt und damit wenig Bedarf, dem Alltag zu entfliehen oder zeitlich begrenztes Lebensglück irgendwo in der Weltgeschicht zu suchen. Gelegentlich mal eine Reise, ok, aber jährlich … oder gar mehrfach im Jahr? Nein Danke.

    @Rüdiger

    Absolut einverstanden. Wer an einem schönen Ort lebt braucht diesem nicht zu entfliehen.

    Aber wer in einer abgasbelasteten Stadt in einem überteuerten Kaninchenstall lebt, hat natürlichs das Bedürfnis dieser Tristesse zu entfliehen.

  10. Ob Kaninchenstall in der Stadt, oder Freilaufgehege auf dem Land. Wirklich frei bist Du erst, wenn Du finanziell unabhängig bist!

    Scheiße, heute ist ja gar nicht Sonntag….

     

     

     

     

  11. @Paluma

    Ich habe ja auch gesagt, dass es gilt eine gute Balance zu finden zwischen Sparen/Investieren und privatem Konsum (Urlaub, Hobbies, etc.), der das Leben auch bis zur Rente lebenswert macht. Aber mit 66 Jahren auf Millionen zu hocken, die man nur hat, weil man in seinem Leben auf vieles verzichtet hat, ist für mich kein Leben und somit auch kein entspannter Lebensabend.

    Außerdem! Was hat denn Urlaub damit zu tun, dass einen die Arbeit keine Befriedigung geben soll? ?

    Es soll Leute geben, die Hobbies haben (Reisen, Urlaub, der eigene Garten, Tauchen, Fallschirmspringen, etc.), obwohl ihnen der Job Spaß macht.

    @Rüdiger

    Hier geht es ja nicht generell um Ausgaben für Urlaub, sondern um Ausgaben, die einem für sich das Leben lebenswerter machen. Und da hat jeder seinen eigenen Weg. So wie du ihn auch gefunden hast.

  12. @Berliner Weltenbummler:

    “Anstatt Altersvorsorge aufzubauen, gehen viele lieber öfter in den Urlaub.”

    Das ist aus meiner Sicht überhaupt nichts Verwerfliches. Es bringt mir doch nichts, wenn ich meinen letzten Cent spare 

    Muss ich widersprechen, aber du hast auch Tims Aussage missverstanden. Er sagt, “viele lieber öfter in den Urlaub”. Er sagt nicht, mach keinen Urlaub. Aber wenn ich an meinen Onkel denke, der trotz normalem Job und Vollzeit arbeitender Frau nie Geld hat, dann ist er genau das richtige Beispiel.

    Er ist mit seiner Frau jedes Wochenende “im Urlaub”, ein Tag Holland, ein/zwei Tage Hamburg etc. Er hat jetzt kein Geld, später kaum Rente. Spart seit 5 Jahren für die Hurtigrouten, ohne Erfolg. Da frage ich dich jetzt bewusst, ist das richtig? Oder wäre es nicht sinnvoller, dann nur alle 2 Wochen am Wochenende Urlaub zu machen, einmal weniger monatlich ins Restaurant zu gehen und sich dann den Lebenstraum Hurtigrouten leisten zu können und vielleicht auch mal 10.000 EUR auf der hohen Kante zu haben oder aber bei Renteneintritt beispielsweise 50.000 EUR?

  13. Man landet bei jedem Konsumthema eigentlich immer wieder bei der gleichen Aussage: Wenn du keine Schulden hast und ~15% des Einkommens für die Altersvorsorge oder als Anlagen zur Seite packst, kannst du konsumieren wann und was du willst. Und es sei dann jedem gegönnt. Das Problem sind doch eher diejenigen, die dann jammernd auf Gott und die Welt zeigen (die Regierung gerne genommen) weil das eigene Geld nicht reicht UND trotzdem neue Autos kaufen und zwei Flugreisen im Jahr machen. Seit 20 Jahren ist bekannt, dass für unsere Generation die gesetzliche vielleicht nicht mehr komplett ausreicht, sie ist aber eine gute und antifragile Basis. Ab hier muss doch jeder sein Hintern hochbekommen, oder? Im übrigen ist tatsächlich Riester nicht pauschal so schlecht wie Tim ihn macht. Hier sollte man rechnen wie die persönliche Rendite unter Einbezug der Förderung und der Absetzbarkeit ist. Da das alles aber gedeckelt ist, kommt auch nicht die Welt raus. Für viele aber besser als nichts,grade für Geringverdiener.

  14. Ich finde nichts Verwerfliches dran, wenn jemand Geld für Urlaub, Autos, Luxusgüter ausgibt. Selbst, wenn dann auf Grundrentenniveau gelebt werden muss.

    Wenn den Trieben nachgegeben wurde und man es später bereut, ist es doof. Wenn man sich dem aber bewußt ist und die Entscheidung nach Abwägung undn Einschätzung der Konsequenzen trifft, absolut ok.

    Ich kenne Menschen beider Seiten.

    @Beamte. Den Teil, den sie nicht in die Sozialkassen einbezahlen, wird ihnen nicht(!) in der Besoldung vorenthalten. Sonst würden sie nämlich netto (minus PK-Beitrag) nicht deutlich mehr rausbekommen, als Angestellte gleicher Stufe im ÖD. Das ist die Peer-Group.

     

  15. Und da hat jeder seinen eigenen Weg.

     

    Absolut d’Accord! Diesen Weg muss man halt auch erst suchen und finden. Der ist wohl den Wenigsten in die Wiege gelegt. Ich war früher auch “materialistischer” unterwegs. Heute vielleicht eher “spirituell”. Bitte nicht mit “asketisch” verwechseln, davon bin ich weit entfernt … und dort will ich auch nicht hin. Es gibt vieles, worauf ich nicht mehr verzichten möchte, auch wenn es nicht essentiell ist, sondern “nur” dem Wohlbefinden dient.

    Mal abgesehen von denen, die mit aller Gewalt möglichst früh Millionär und/oder “finanziell frei” werden wollen, um dem “Hamsterrad” geregelter Arbeit zu entfliehen … für mich ist es ideal, dass mir meine Arbeit Freude macht, dass mein Gehalt ausreichend hoch ist, dass nach Abzug der Ausgaben für Grund- und Komfort-Bedürfnisse noch einiges übrig bleibt, was investiert wird. Wäre mein Einkommen doppelt so hoch, würde sich nur die Sparsumme erhöhen, nicht die Ausgaben für Konsum. Wer in ähnlicher, komfortabler Situation lebt, wird feststellen, dass Sparen nicht weh tut. Soll es auch nicht 😉

     

  16. @ Tim: Blanket-Man hatte vor allem Probleme mit der Familie und entfernten Verwandten, der Rest hört sich doch sehr vernünftig an. Der “Sehnsuchtort” California ist ohne Einkommen ein ziemlich teurer Staat. Steuern und die extrem hohen Property Taxes (machen bei größeren EFH oft 1.000 $ und mehr pro Monat aus) und Hausversicherung hauen richtig ins Budget. Das wird oft vergessen.

    And yet, with all the problems that came with the windfall, Kryzter says the positives have outweighed the negatives. He spent wisely, for the most part, dedicating most of his funds to real estate, stocks and bonds, and he allowed himself some “splurge” purchases that he couldn’t afford when he was living on just $200 a month after paying rent.

    Die Jugend wird auch immer verführt, selbst Amazon bietet jetzt viele Produkte in 5 Monatszahlungen an, so gewöhnt man sich langsam an Kredite.

    Ansonsten bin ich persönlich froh keine Geldprobleme zu haben.

  17. Hallo Tim,

    folgende Aussage kann ich so nicht unwidersprochen stehen lassen:

    “Die gesetzliche Rente wird durch verschiedene Kräfte zerstört. Durch die Politik, die alternde Gesellschaft und durch jene, die nicht einzahlen wie Beamte und Freiberufler.”

    Zum einen wird das derzeitige Problem nur verschoben, da den Einzahlungen ja irgenwann auch Ansprüche entgegenstehen.

    Zum anderen sind viele Freiberufler als Angehörige verkammerter Berufe in berufsständigen Versorgungswerken rentenversichert und diese sind aus folgendem Grund entstanden (siehe Wikipedia):

    “In der Nachkriegszeit entstanden weitere berufsständische Versorgungswerke als Folge der Adenauerschen Rentenreform von 1957. Diese Reform versagte den Mitgliedern der sogenannten freien Berufe die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Um nicht gänzlich ohne Altersabsicherung zu sein, entstanden nach und nach Versorgungseinrichtungen der einzelnen Berufsgruppen auf Landesebene.”

    Und jetzt bekommt man dann immer vorgeworfen, die gesetzliche Rente zu ruinieren….

  18. Hier wird auch immer irgendwie so und wieder so geredet. Tim weiß wahrscheinlich schon gar nicht mehr was er eigentlich sagt.

    Einmal sagt er, man soll sein Leben in finanzieller Freiheit genießen und Reisen. Und jetzt ist Reisen doch wieder ganz böse. Ja was denn nun? Wer sagt denn, dass die Leute die mehrmals im Jahr Urlaube machen, nicht auch genügend Sparen / Investieren?

    Ich halte es noch immer sehr fahrlässig sein Leben auf die Zukunft auszurichten. Man lebt heute, wo man noch jung genug ist um etwas zu erleben. Und nicht erst später, wenn man gebrechlich ist.

  19. Wenn das Geld nicht mehr reicht weil ich es ausgegeben habe, mache ich eben einen auf Arno Dübel. Fertig. Hauptsache geil gelebt. Auf die Enteignung nach Corona warte ich jedenfalls nicht. Da gebe ich es lieber aus und lass es krachen.

     

  20. Da gebe ich es lieber aus und lass es krachen.

     

    Der Optimalfall wäre natürlich, dass du es so richtig krachen lassen kannst, und die Einnahmenseite trotzdem noch höher ist als die Ausgabenseite.

  21. Wir haben gierige Firmen, die nur die eigene Gewinnmaximierung im Kopf haben.

    Nennt sich Kapitalismus. Hat man Aktien dieser gierigen Firmen im Depot, sieht die Welt schon wieder freundlicher aus. Für den, der sich das leisten kann  😉

     

  22. @abc:

    Wieviel Jahrzehnte nach dem alles ausgeben und krachen lassen bis zum Tod erwartest du denn noch? Bei mir wären das hoffentlich noch so 40-50 Jahre. Diese Jahrzehnte finanziell abgebrannt zu sein ist nicht “geil gelebt”, auch wenn man jetzt vielleicht ein paar tolle Jahre hatte, so lange kann man davon auch nicht zehren. Es sagt ja kein Mensch, dass man es nicht krachen lassen soll. Einfach halt nur so genießen, dass auch noch ein bisschen Genuss für die noch kommenden Jahrzehnte übrig bleibt.

  23. @Kiev und andere HiFi-Aficionados

    Jocelyn B. Smith – Live in Berlin

     

    Das Album bekommt mein Vater zu Weihnachten. Ich finde es großes Kino! Die Stimme und alles drum herum, herrlich!

     

    -M

  24. Wenn hier die Bezeichnung “krachen lassen” verwendet wird, muss es nicht immer gleich in die Richtung gedeutet werden, dass am Ende des Geldes noch viel Monat übrig ist.

    Den Lesern hier, die dies schreiben, möchte ich mal unterstellen, dass sie eine sehr gute Balance zwischen Sparen und das Genießen ihres Lebens finden.

     

  25. “Wenn ich dann 60 Jahre bin und eine Million im Depot habe, ist es zwar viel Geld, doch habe ich überhaupt richtig gelebt? Denn dann erst versuchen etwas nachzuholen, ist aus meiner Sicht zu spät”

    Da ist was dran. Ich hatte heute im Zug mit einen 72jährigen Aktionär ein längeres Gespräch über Aktien. War sehr interessant. Er hatte rund 500.000 € in den letzten 30 Jahren angespart und tingelt auf rund 30 Hauptversammlungen im Jahr. Trotz der Kohle und intelligentem Eindruck wirkte er nicht so recht glücklich auf mich (Kinderlos, Ehe kaputt, verlotterter Eindruck…). Aber wie das Leben so spielt, das Glück ist eben nicht immer so leicht zu finden.

    Zu sagen, dass Beamte nicht in die Sozialkassen einzahlen ist irreführend. Beamten wird der Teil, den sie nicht in die Sozialkassen einzahlen im Gehalt vorenthalten, da die öffentliche Hand der Arbeitgeber ist und gleichzeitig Sozialabgaben einzieht.

    Bist du Beamter? Beamte erhalten weniger  Brutto, aber durch fehlenden Abzüge seitens der Sozialversicherungen mehr Netto. Warum wird ihnen daher etwas vorenthalten? Im Gegenteil: Insbesondere der gehobene und höhere Dienst hat deutliche Nettovorteile gegenüber vergleichbaren Angestellten. Der wahre Geldadel in D. Bin leider nur Angestellter im ÖD und kenne die Unterschiede zu gut….

  26. Was ist denn überhaupt der Punkt Leute? Viel Urlaub machen ist kein Problem, genau wie Gucci Handtaschen oder anderer Luxus. Wenn man es sich leisten kann!!! Darum geht es doch. Was bringen dir 3 Urlaube im Jahr, wenn du später der Allgemeinheit auf der Tasche liegst und dir nur noch das nötigste leisten kannst? Und die meisten WISSEN, dass es so kommen wird, das ist ja das schlimme. Wenn man wenig Geld hat, was sollte das grösste Problem sein, ausser es zu sparen und zu vermehren?

  27. scheiß auf das Geld. Ihr lebt alle nur einmal. Chillt mal euer Leben.

    Was ist so schlimm der Allgemeinheit auf der Tasche zu liegen, wenn es alle tun? Bin da mittlerweile schmerzbefreit. Gibt eh niemanden mehr der meine Rente mal zahlen wird. und nach Corona ist die Kohle weg. Die Regierung wird schon umverteilen. Also gönt euch bevor es vorbei ist. 🙂

  28. @ Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

    Die meisten Menschen arbeiten von zuhause. Viele Hochhäuser sind in NYC ziemlich leer.

    @ Berliner Weltenbummler

    Ich glaube, wir stimmen überein. Reisen ist eine super Erfahrung. Die Leute sollten gleichzeitig darauf achten, eine positive Sparquote zu haben, um langfristig investieren zu können.

    @ Paluma

    Gut erklärt, danke!

  29. Ich habe 12 Monatsausgaben als Notreserve, gedrittelt in Buchgeld (Tagesgeldkonto), Bargeld (5-€-Scheine) und Anleihen (weltweiter ETF). Nach gängiger Lehrmeinung (3 bis 6 Monate) ist dies überdimensioniert, aber ich fühle mich so wohler. Ich möchte nicht in Krisensituationen in die Verlegenheit kommen, illiquide zu werden. Beispielsweise im Februar und März dieses Jahres, als so ziemlich alle Anlageklassen nach unten gingen, weil viele Leute Liquidität benötigten. 😉

  30. @ Mark 85

    4 Monatsgehälter in 5 Euroscheinen ist schon etwas ungewöhnlich. Was hat es mit der Höhe auf sich? Alternativ könntest Du auch ein wenig einlagern. Ich habe im Keller ein halbes Regal für Vorräte reserviert. Das ist aufgrund einer möglichen Quarantäne eh gut gefüllt. Darüber hinaus kann ein wenig Whiskey usw. nicht schaden. Ich bin kein Prepper, aber im Falle des Falles käme man vermutlich mit Whiskey weiter als mit 5€ Scheinen. Vielleicht kostet das Brot ja 1000€… Ich habe auch schon überlegt Vorräte aufzustocken anstatt Bargeld vorzuhalten. Das ist aber nur in überschaubaren Summen gut möglich. Ich habe noch eine Adresse für einen feinen Grappa. Nächstes mal kaufe ich davon vielleicht zwei Kisten. So bekomme ich noch einen weiteren Rabatt wie 1-2 Flaschen dazu.

     

    @ M

    Ich habe schon ein wenig in das Album reingehört. Ich fand es gut. Deine Ben Webster Empfehlung ist allerdings mein Favorit.

  31. @ Mark 85

    Zu nahe treten möchte ich dir eigentlich nicht, tue es aber dann doch….

    Du lebst einen Zustand, um den dich viele (hier im Blog) beneiden. Du bist finanziell frei und kannst in den Tag hineinleben.

    Allerdings entnehme ich deinen Beiträgen regelmäßig Angst. Angst, deinen Zustand wieder zu verlieren. Angst, dass es irgendwann dann doch nicht mehr reicht. Angst, dass das Vermögen im Drawdown zu stark schrumpft. Angst, dass du nicht liquide sein wirst. Angst, dass Wirtschaft und Geldsystem zusammenbrechen. Angst, dass du nicht genügend diversifiziert hast.

    So stelle ich mir Freiheit ehrlich gesagt nicht vor. Frei muss man auch auf mentaler Ebene sein. Finanzielle Freiheit nützt nichts, wenn der Geist keine Ruhe findet.

    Nichts für ungut. Ich bitte um Verzeihung. Du lebst dein Leben, wie du es für richtig hältst. Wir ticken doch alle ganz unterschiedlich.

  32. @Kiev

    “4 Monatsgehälter in 5 Euroscheinen ist schon etwas ungewöhnlich. Was hat es mit der Höhe auf sich? “

    Also zum heizen und darin zu baden ist es definitiv wenig! 😉

    Tapezieren reicht auch nur für 1 Zimmerwand.

    Evtl. zukünftig billiger als ein Toilettenpapierblatt… 😉

  33. Ausgestorbene Städte, Krisenvorsorge, Silbermünzen, 5-Euro Scheine, Hyperinflation, Enteignung, Corona, Steuerhölle, Whiskey, es krachen lassen (als ob es kein morgen mehr gibt?)… etwas düstere Stimmung heute, die Börse ist doch gar nicht rot. Immerhin noch kein Dosenfutter oder radioaktiv geschützter Notvorrat, es gibt gerade in USA einige superreiche Freaks, die sich atomwaffensichere Bunker gebaut haben, um dann autark 30 Jahre unter Boden überleben zu können, ziemlich schräge Gedanken 😉

    Ängste sind aber normal, ein paar Gedanken was helfen könnte:

    – was kann mir worst case passieren, wenn ich alles (materielle) verliere?

    – vertraue ich in meine Fähigkeiten, wieder von Null etwas neu aufzubauen?

    – pflege ich ein gutes Kontaktnetz inkl. Freunde und Familie, wo man sich im worst case gegenseitig aushelfen könnte?

    – wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit dieser düsteren Prognosen? Wie oft sind diese ganz schlimmen Prognosen eingetreten in Vergangenheit, wie oft wurden sie prophezeit?

    – wie geht es mir im Vergleich zum Durchschnittsdeutschen, wie im Vergleich zum Durchschnittsweltbürger?

    – welche Dinge, unabhängig von Materiellem, geben mir regelmässig, vielleicht täglich oder mehrmals täglich Freude und Gelassenheit?

    Was mir in den Sinn kam beim Thema das Leben ist zu kurz zum sparen, Geld auf den Putz hauen solange man noch kann… jein, Sparen und Investieren sollte nicht eine Qual, eine Pflicht oder eine Tortur und schon gar nicht ein negativer Verzicht darstellen, man sollte Freude daran haben. Und ja man sollte sich auch regelmässig etwas gönnen, so oft es geht, woran man Freude hat. Dies muss auch nicht immer ein Vermögen kosten, welche Frau hätte Freude wenn sie täglich einen Diamant geschenkt bekommt? Es gibt viel wichtigere Dinge im Leben. Und ja, das Leben ist zu kurz, um sich täglich über so viele unwichtige Dinge zu ärgern und ja, es ist zu kurz, um täglich sich diversen Ängsten auszusetzen. Die sind normal und menschlich, aber man kann auch etwas dagegen tun, man muss daran arbeiten. Und alles auch nicht ganz so ernst nehmen, Humor hilft oft, auch in weniger lustigen und schwierigeren Zeiten.

  34. @worst Case

    Heute hat ein Kunde 50g Gold (50x1g wie eine Schokoladen Tafel) gekauft. Er sagte es sei für alle Fälle und er kauft das immer mal wieder.

    Wir kamen ein wenig ins Gespräch und er hätte recherchiert, dass man nach dem Krieg für 3g Gold bei einem Bauern 1 Jahr lang Milch und Eier dafür bekommen hätte.

     

    Das ist natürlich einige Zeit her. Jetzt könnte man die Inflation drauf rechnen und so annähernd feststellen wie viel Gramm Gold man 2020 dafür ca. aufwenden müsste 🙂

    Alles natürlich nicht verifiziert, aber fand es interessant.

    -M

  35. @ Bruno

    Der Ballen ist äußerst interessant. Vor allem, wenn er aus genau den Geldscheinen besteht die die Summe bilden meine Kinder haben genug gepuzzelt und Lego gespielt. Jetzt dürfen sie Scheine kleben. Gibt es so ein Paket auch aus 200€ Scheinen? Da schafft man mehr Geld für den Aufwand.

    @ Notgroschen

    Ich weiß nicht ob es bei Gütern wie Whiskey immer um Ängste gehen muss. Eine höhere Inflation ist über die nächsten Jahre nicht so unwahrscheinlich. Falls man von knapp bemessen Kapitalerträgen lebt, ist ein Inflationsschutz anstatt einem Teil Bares gar nicht so verkehrt. Den Grappa trinke ich beispielsweise gerne. Bei 12-14 Flaschen kämen wir damit spielend 14 Jahre und mehr zurecht. Bei grob 25 Flaschen wären wir bis zur Rente versorgt. Die Ausgaben müsste ich in der Zukunft nicht mehr tätigen. Die Börse wird allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit bessere Erträge liefern, aber wenn es um das reine Barvermögen für Konsum geht… Klopapier ist aufgrund seiner Haltbarkeit eine gute Idee. Allerdings hat es für das Geld zu viel Volumen. Und als Dämmung würde ich es in der Zwischenzeit auch nicht verwenden. Sonst kann es später vielleicht nicht mehr seinem eigentlichen Nutzen erfüllen. Loriot hat dies auch schon praktiziert.

     

     

     

  36. An Kiev: Ich habe mich für 5-€-Scheine entschieden, weil im Fall einer Bargeldknappheit kleine Geldeinheiten von Vorteil wären.

    Über einen üppigen Lebensmittelvorrat verfüge ich auch, aber den empfiehlt selbst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe seit geraumer Zeit: https://www.bbk.bund.de/DE/Ratgeber/VorsorgefuerdenKat-fall/VorsorgefuerdenKat-fall_Einstieg.html 😉

    An Freelancer Sebastian: Angst nicht, aber mich widert der Geldsozialismus der Regierung und Notenbank zunehmend an, weshalb ich gewisse Vorkehrungen für unumgänglich halte. Die Gründe sind bekannt: unter anderem eine exponentiell steigende Geldmenge/Verschuldung und ein künstliches Zinsniveau historisch niedrigem Ausmaßes, aber auch die persönlichen Freiheitsrechte werden zunehmend beschnitten. Jeder hat sein Reizthema, meines ist der Sozialismus in all seinen Ausprägungen. 😉

  37. Kiev, gibt es den Grappa im Internet, oder nur vor Ort? Ich mag Grappa sehr, wenn er absolut gutes Volumen hat und er darf 0,00 sprittig schmecken.

    -M

     

  38. @Kiev

    Wir haben auch einen Vorrat, aber es finden sich dort nur Dinge, die wir auch tatsächlich regelmässig brauchen, wenn Whiskey oder Grappa dazu gehören, dann finde ich das völlig in Ordnung.

    Wo ich weniger Verständnis finde wer sich den Keller oder Bunker mit solchen Sachen füllt:

    https://www.kopp-verlag.de/c/langzeitlebensmittel?ws_tp1=kw&ref=google&subref=pool/search&log=extern&gclid=Cj0KCQiA2af-BRDzARIsAIVQUOdae8dFk2YbSKpGFeFwgZ8BK9830CiXsXw9UwXJ-KUG1yJRCFnXJYMaAnBSEALw_wcB

    Es gibt Firmen wo sich die ganz Ängstlichen Krisenpakete mit Langzeitnahrung für 20,30,40 Jahre bestellen können 😉 Mahlzeit!

    PS: Supperreiche bereiten sich auf die Endzeit vor
    https://www.handelszeitung.ch/panorama/wie-sich-superreiche-auf-das-ende-der-welt-vorbereiten

  39. Jeder Arbeitnehmer zahlt in DE 20% des Bruttoeinkommens in die Rente. Wenn diese 20% nicht ausreichen, dann läuft alles ziemlich schief. Da helfen keine zusätzlichen Einzahlungen. Und bitte nicht vergessen, die Politik rettet die Mehrheit. Also die jenigen, die in der Mehrheit sind, werden profitieren. Die Minderheit zahlt drauf. Sieht so aus, dass „ich habe alles verlebt“ Fraktion gut da stehen wird.

  40. Seit letzte Woche Besitzer eines 9 Jahre alten 6er BMWs, super Karre, für 8500€.
    Macht total Laune damit zu fahren.

    Und das Depot macht es auch nicht viel schmaler.

    Gutes muss nicht teuer sein.

    Beispielsweise stehe ich auf gebrauchte Kleidung, brauch eh wenig und wenn dann meist gebraucht.

    Jeans für 10 €, letztens Lederjacke für 25€.

    Wenn man im Monat > 500 € Dividenden bekommt, ist das alles locker drin.

    Bin Lokführer im Schichtdienst, investiere schon sehr lange ca. 50% meines Monatslohns.

  41. @Bruno

    …..Im Zoo wollte mir ein Affe auch schon mal meine Gopro entreißen. Gut das die GoPro, stabil und fest verschraubt war.

  42. @ M

    Auf dem Gebiet bin ich jetzt nicht der Experte. Ich konnte Grappa auch lange nichts abgewinnen. In meinem Lieblingsrestaurant wurde er mir aber einmal fast aufgezwungen. Da habe ich meine Meinung grundlegend geändert. Er liegt sehr weich im Gaumen. Ich habe die Adresse von dem kleinen lokalen Weinladen. Es handelt sich um handbeschriebene Etiketten. Zumindest die CCL Angabe und Seriennummer wurde mit der Hand auf die Flasche geschrieben. Ohne Corona wird es vermutlich schwierig 12 Flaschen davon auf einmal zu erwerben. Im Internet habe ich den Grappa nicht gefunden.

    Hier sind wir aber auch bei dem Preis und Wert. Das Restaurant schließt vielleicht eines Tages. Eventuell schließt auch der alt eingesessene Weinladen. Den Grappa könnte ich zumindest lagern. Ein Produkt in so einer kleinen Auflage wird aufgrund seiner Unbekanntheit vermutlich nicht massiv an Wert gewinnen. Das ist mir aber egal, da der Grappa für mich einen anderen Wert hat. Er trägt auch ein mir nicht bekanntes Gold Siegel ANAG Gold. Vielleicht treffen wir uns ja einmal auf einem Usertreffen. Dann bringe ich eine Flasche mit.

    @ Bruno

    Ab wann gilt man denn als Superreich? Ich bin scheinbar schon mehr als vorbereitet. Im Falle des Falles würde ich allerdings das Landhaus bevorzugen. Auch wenn dies eine längere Anreise mit sich ziehen würde. Vielleicht kann ich ja einem reichen Nachbarn ein Plätzchen reservieren. Die Art der Kellervermietung ist mir nicht gar nicht in den Sinn gekommen. Den Keller muss ich vielleicht auch einmal mit einem Metalldetektor absuchen. Vielleicht hat hier mal ein Goldbug gelebt. Ich würde Gold für den Notfall ja einbetonieren, wenn ich es denn dafür kaufen würde. Geschichte wiederholt sich bekanntermaßen. 😉

    @ Angst

    Ich kann Marks Strategie gut nachvollziehen. Ich habe selbst verhältnismäßig wenig Angst, obwohl ich mehr zu verlieren als zu gewinnen habe. Ich werde 2021 einen sechsstelligen Betrag investieren oder zurück halten können. Das ist für mich verhältnismäßig viel Geld. Wie ich es anlege hängt auch von weiteren unbekannten Faktoren ab. Es wird sicher ein Teil für Tilgung verwendet. Ein weiterer Teil wird für ETF Käufe verwendet. Und auch ein Teil wird in Cash gehalten, da ein paar Maßnahmen anstehen. Ich fühle mich mit zu viel Cash auch nicht wohl, aber aus bekannten Gründen möchte Buch auch nicht alles in den Aktienmarkt stecken, was ich vielleicht doch in den nächsten 2 Jahren benötige. Eventuell kaufe ich auch Rohstoffe. Gold fällt zum Glück aktuell. Von mir aus kann es noch eine Zeit weiter fallen…

     

     

     

  43. @Al Bundy

    nix genaues weiß man nicht. Ich möchte mich nicht darauf verlassen, dass mich die Politik im Falle des Falles rettet. Oder von dem Wohlwollen anderer abhängig zu sein. Da lege ich mir lieber was zur Seite.
    @worst case: was ist denn Eure Vorstellung davon? Krieg? Zusammenbruch der Weltwirtschaft? Ich mache mir da wenig Gedanken darum, nix genaues weiß man nicht und wie man an der derzeitigen Pandemie sieht, kommt eh alles anderes als man denkt. Beeinflussen kann ich es auch nicht.
    @Notgroschen: derzeit investiere ich eher als das ich spare. Durch die Pandemie habe ich mehr Zeit mich mit Einzelinvestments zu beschäftigen, normalerweise würde ich weiter meine ETFs besparen und es dabei belassen. Jetzt bespare ich die ETFs weiter und baue mir Einzelwerte auf. Im Zuge dessen habe ich auch meine finanzielle Reserve angeguckt und einen Teil davon in Aktien gesteckt.

    @Leben vs. Sparen – Vermögen im Alter.
    Ich versuche heute gut zu leben und im Morgen auch. Im Alter mag man vielleicht weniger Ausgaben für Kleidung oder dergleichen haben andererseits steigt vielleicht der Bedarf an Unterstützung durch andere, Taxi, wenn man nicht mehr so gut zu Fuß ist etc.

  44. Herzlichen Dank für den Artikel Tim! Der einzige Finanzblog, den ich immer wieder gerne lese und der nicht für irgendetwas Werbung macht. Du bringst das Thema Börse und Altersvorsorge immer auf den Punkt. Mach weiter so!

    Deine Artikel haben mich stark motiviert, mich von Rückschlägen nicht aufhalten zu lassen. So habe ich im aktuellen Aufschwung nach etwas mehr als 4 Jahren die sechsstellige Marke überschritten, viel schneller als gedacht.

  45. @ M

    Ich habe noch etwas nach dem Grappa gesucht. Es handelt sich um einen reinsortigen Grappa. Er ist 5 Jahre im Eichenfass gelagert und kommt aus diesen Gebieten:

    Monferrato, Roero, Langhe

    Ich habe den Grappa di Moscato. Es gibt auch einen aus Nebbiolo. Das dürfte Dir vermutlich gefallen… Den Nebbiolo werde ich auch einmal testen, wenn es den im dem Laden gibt und er bezahlbar ist. Nach der Recherche kommt mir der Preis für meinen Grappa nicht angemessen vor. Ich habe 19€ für 100 CCl bezahlt. Dafür gibt es noch nicht einmal am Prime Day einen geläufigeren Whiskey wie Laphroaig 10 y.

     

  46. Das ist ein so unglaublich vielschichtiges Thema, dass man das vermutlich gar nicht so pauschalisieren kann. Es mag die Menschen geben, die alles in jungen Jahren versaufen und am Ende glücklich und verarmt sterben und es gibt die, welche im Leben kaum was erlebt haben aber glücklich reich sterben. Zwischen diesen beiden Extremen bewegt sich der ganze Rest. Es ist unmöglich eine Aussage zu treffen die für alle Menschen gleich gilt.

    Dazu kommt: 20% vom Netto als Minimum trifft dann vielleicht die grobe Masse, bei stark ansteigender Inflation sind dass in 20 Jahren dann vielleicht 30% die mindestens nötig sind, d.h. wir leben zusätzlich noch in einer höchst dynamischen Welt, welche es noch unmöglicher macht irgendeine Regel für die zukünftige Lebenszeit zu definieren.

    Jemand wie Ryan (https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/ryan-ist-mit-acht-jahren-juengster-youtube-millionaer-laut-forbes-15924561.html) bremst das Beschäftigen mit Aktien nur aus, da er mit dem Fokus auf seine Karriere deutlich mehr “erwirtschaften” kann. Jemand der ein Influencer/Youtuber werden will, der aber nicht das Talent dafür hat, da nie einen Fuß in die Tür kriegt und schlussletztlich in der Arbeitslosigkeit landet wäre mit einem normalen Job plus ETF-Sparplan eher geholfen.

    Mein Fazit: Es ist unmöglich es jedem Recht zu machen. Die Haltung, spare soviel wie möglich und arbeite Tag und Nacht für mind. 30 Jahre ist genauso hanebüchen wie alles zu versaufen und gar nichts zurückzulegen.

    Es ist besser bevor man irgendwas in irgendeine dieser beiden Richtungen macht sich selbst kennenzulernen, zu überprüfen was zu einem selber passt (viel ausprobieren, in einem realistischen Rahmen [man kann nicht in allen Berufen die existieren ein Praktikum machen]) und was für Ziele man dann damit erreichen will (Sich keine Ziele zu setzen ist letztlich auch ein Ziel). Das arbeitet man dann ein Leben lang einfach ab. Hat man ein Ziel erreicht sucht man sich dann eben ein realistisch, dem Alter entsprechendes neues Ziel, bspw. Fussballprofi werden mit Anfang 70 ist vielleicht nicht finalabsolutendzeit unmöglich aber doch irgendwie reichlich unrealistisch. Mit 70 in einer Hängematte auf einer Südseeinsel zu liegen ist realistischer. Ob einem die Insel dann gehört oder man für einen überschaubaren Betrag dort einen Urlaub macht, muss man sich eben vorher überlegen, siehe sich Ziele setzen. Wer mit 15 mit Aktiensparen anfängt, hat dann halt mit 50 vielleicht das Geld um sich solch eine Insel zu kaufen, wer weiß. Und das bringt mich zum letzten Fazit: Selbst wenn man nicht all seine Ziele erreicht, man sollte lernen dennoch selbstzufrieden und dankbar für das was man erreicht hat und für jeden zusätzlichen Tag und damit die Chance eigene Ziele im realistischen Rahmen verfolgen zu dürfen zu sein. Reue raubt einem letztlich nur die Zeit etwas im positiven Sinne an seinem eigenen Leben zu ändern.

    Wichtig ist halt, dass man diese realistischen Möglichkeiten kennt und abwägen kann wo die eigene Reise hingehen soll. Das ist bei vielen Menschen nur schwach ausgeprägt und vermutlich das eigentliche Problem. Anstatt nur wie ein Blöder in der Schule lernen zu müssen nur um im Job danach soviel Gas zu geben, dass man nach Politik- und Arbeitgebervorstellung konkurrenzfähig zu China und den USA bleibt, sollte vielleicht wirklich so ein Fach wie Selbstfindung eingeführt werden. Mögliche Lerninhalte: Eigene Stärken und Schwächen sowie Talente und Interessen kennen lernen, Umgang damit kennen lernen, Umgang mit Geld/Finanzbildung, Wirkung Zinseszins, Selbstzufriedenheit und Achtsamkeit lernen, etc.

     

  47. @worst case: was ist denn Eure Vorstellung davon? Krieg? Zusammenbruch der Weltwirtschaft? Ich mache mir da wenig Gedanken darum, nix genaues weiß man nicht und wie man an der derzeitigen Pandemie sieht, kommt eh alles anderes als man denkt. Beeinflussen kann ich es auch nicht.

    Mein “worst case” ist sehr persönlich und hat nullkommanix mit möglichen Vermögensverlusten oder den Ängsten des Mainshit und der Verquerdenkenden zu tun. Nachdem meine beiden früheren Ehefrauen an unheilbaren Krankheiten verstorben sind, wäre es der worst case für mich, auch noch die dritte beerdigen zu müssen.

     

  48. Eine Arbeit nach seinen Neigungen zu suchen ist sehr wichtig. Nur wer das was er arbeitet gerne macht bleibt lange gesund uns glücklich. Natürlich gibts in jedem Beruf Schattenseiten und jeder hat Tage an denen er lieber nicht am Arbeiten wäre. Wer seinen Beruf ?erne mag der bringt vollen Einsatz und damit gute Leistung was in den meisten Fällen weitere Türen öffnet.

     

  49. @ Mark 85

    Nun das klingt für mich eben gerade nicht nach Freiheit. Sich Sorgen zu machen, dass “die Sozialisten” einem das Vermögen abnehmen, auf dass man wieder “arbeiten” gehen muss.

    In letzter Zeit habe ich mir Gedanken zur finanziellen Freiheit gemacht. Mir fallen dutzende wunderbare Tätigkeiten ein. Im Netz auf Crypto-, Goldbug- und Finanzpornoseiten herumzustromern, um die eigenen Befürchtungen zu triggern, zähle ich nicht dazu – verschwendete Lebenszeit. Dann doch lieber einer produktiven Tätigkeit nachgehen, die die Bürgergemeinschaft pflegt.

    @ Bruno

    Einen sehr guten Fragenkatalog hast du da zusammengestellt. Davon spreche ich. Glück hat zunächst nichts mit dem Vermögen zu tun. Wenn finanziell frei bedeutet, mit der ständigen Angst zu leben, diesen Zustand wieder zu verlieren, dann stimmt etwas nicht.

    @ -M

    Sorry, aber Vergleiche mit der Nachkriegszeit anzustellen, um Goldkäufe zu rechtfertigen halte ich für irre. Eine völlige Verkennung der Realitäten. Aber gut, jeder wie er mag.

    Es sind wohl zunehmend Spinner unterwegs, die den Untergang des Abendlandes vor Augen haben. Die Kulturpessimisten. Schön, dass Steven Pinker mit “Aufklärung Jetzt” und Hans Rosling mit “Factfullness” Kontra geben. Faktenbasiert. Sollte jeder gelesen haben.

    Unser aller Leben im Allgemeinen wird besser und besser und besser. Ja, es gibt noch viel zu tun. Aber die Nörgler und Zeterer in ihren verschanzten Kammern sind nicht die Protagonisten progressiver Entwicklungen. Traurig und kläglich sind sie. Eine Sitzung beim Therapeuten würde ich empfehlen.

    Übrigens: Was ist eigentlich aus der “Umvolkung” geworden, die 2015 an die Wand schwarzgemalt wurde? Haben die asiatischen Horden schon die Macht übernommen? Grotesk, wie manche durch´s Leben gehen….

    @ Aktien

    Vorgestern sind mir 20 Anteile von Becton Dickinson ins Depot geflattert. Ein gutes Gefühl 🙂 . Stur und stetig hamstern…..

    Ein schönes, entspanntes und erfüllendes Wochenende wünsche ich allen 🙂 !

  50. @Aston
    Die Banken die Buffett noch hat 🙂

     

    @Kiev

    So machen wir’s. Wird bestimmt irgendwann sich mal was ergeben. Lecker Wein bekomm ich ja bereits:-)

     

    -M

  51. Free

    Ich mag geschichtliches. Habe mir nie Gedanken gemacht, was man im Fall der Fälle für sein Gold/Silber/Alkohol bekommt. Daher fand ich es interessant was ein paar Gramm anscheinend bewirkt haben damals.

     

    Es bleibt fest zu halten, dass immer mehr Menschen Gold und Silber bei mir kaufen. Ich Frage immer schön brav nach wofür. Die wenigsten sehen es als Anlage an. Die meisten spiegeln mir Angst wieder.

     

    @Kiev

    Nebbiolo Grappa. Du bringst mich auf Ideen… 😉

  52. Täusche ich mich oder höre ich aus einigen Kommentare zunehmende Existenzängste heraus? Passt gar nicht zum Blog.

    Wo sind die Optimisten hin?

    @Freelancer

    …Sorry, aber Vergleiche mit der Nachkriegszeit anzustellen, um Goldkäufe zu rechtfertigen halte ich für irre…

    So irre ist das nicht. In der Argentinienkrise war es genau wie nach dem Krieg: Für ein paar Gramm Gold bekam man von den Bauern Lebensmittel für lange Zeit.

    ETFs oder Einzelaktien wollten die seltsamerweise nicht.

  53. Es sind wohl zunehmend Spinner unterwegs, …

    Spinner, Dorftrottel und Verquerdenkende gab es zu allen Zeiten, es war für sie halt nur nicht so einfach, zusammenzufinden. Dank der asozialen Netzwerke ist es ihnen mittlerweile ein Leichtes geworden, sich auch global zu vernetzen, zu gruppieren und miese Stimmung zu machen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob der Eindruck nicht doch täuscht. Für die sogenannten freien Medien im www hast du sicher Recht. Aber kannst du das auch für dein Umfeld im wirklichen Leben bestätigen? Ich nicht! Egal, ob beruflich oder privat, mein Umfeld besteht zu 99,X% aus angenehmen, humorvollen, intelligenten, geerdeten, aufgeschlossenen, ansprechbaren Leuten. Würde mich schon sehr wundern, wenn wir die große Ausnahme sein sollten  😉

     

  54. @Freelancer:

    “Es sind wohl zunehmend Spinner unterwegs…”

     

    @Rüdiger:

    “Spinner, Dorftrottel und Verquerdenkende gab es zu allen Zeiten, es war für sie halt nur nicht so einfach, zusammenzufinden. ”

     

    Die Spinner sind immer die anderen. Herrlich, so viel Selbstreflektion am morgen.

     

     

  55. @Lejero:  Die Spinner sind immer die anderen. Herrlich, so viel Selbstreflektion am morgen.

    Zu deiner Selbstreflektion hast du gerade einen äußerst wichtigen Beitrag geleistet. Hab Dank dafür  😉

     

  56. @ -M

    Da bin ich bei dir. Mit Geschichte und Anthropologie beschäftige ich mich auch gerne. So hatte ich dich auch verstanden. Interessant ist es sicher. Ich wollte auf deine Kunden hinaus. Alte Männer, die Angst um ihr Vermögen haben, weil….. ja warum eigentlich?

    Wer sich von Krall, Friedrich und co. für dumm verkaufen läßt, ist selbst schuld.

    @ Rüdiger

    Da gebe ich dir Recht. In der “Realität” ist alles gut. Aber hier im Netz stößt man auf merkwürdige Gestalten….

    @ Wolke

    Argentinien. Gähn. Und dann noch falsch, wie uns 42sucht21 dankenswerterweise belehrt. Wo hast du deine (Falsch)Information denn her? Deine Quellen sind vielleicht eher für die Papiertonne? Da müssen wir den Friedrich mal fragen, der gerade mit einer Whiskyflasche auf dem Acker sitzt und in seinen Wald reinschaut. So geht intelligente Anlage….

    @ Lejero

    Und beim Thema Selbstreflexion können wir von dir etwas lernen?

  57. Lieber Rüdiger und Freelancer, ich schreibe zumindest nicht das Menschen mit anderer Meinung Spinner sind. Insofern sehe ich schon einen Unterschied.

  58. Lieber Lejero, dir ist vermutlich auch noch nie eine Meinung untergekommen, die von dir das Qualitätssiegel “Spinnerei” bekommen hätte  😉

    Aber gut: Immer zeitgemäß und immer ablehnend gegenüber dem Mainstream:

    “Die Erde ist eine Scheibe!”

     

  59. @Rüdiger:

    Natürlich passiert mir das auch im Eifer des Gefechts, und ich ärgere mich dann über mich selber. Zumindest aber in der öffentlichen Kommunikation wie z.B. in einem Blog finde ich sollte man sich mit solchen Wertungen zurückhalten.

     

    Ich habe nichts zu Mainstream oder Erde und Scheibe gesagt. Was du da machst nennt sich Framing.

  60. Lieber Lejero,

    da gehe ich in mich. Vielleicht sollten ja stoische Gelassenheit und das Gemüt des Dalai Lama als Vorbild dienen, auch wenn man den obskursten irrationalen Unsinn zu sich nehmen muss, den manche Zeitgenossen verzapfen.

    Wo ziehst du die Grenze der Meinungsfreiheit? Wenn jemand “Fremde ausrotten” oder die Typen aus der Regierung aufhängen lassen möchte, meinst du nicht, dass der Begriff “Spinner” da schon zu freundlich ist?

    https://www.stupidedia.org/stupi/Spinner

  61. @Lejero:

    Ok. Ein Beispiel für Spinnerei, die ein Spinner äußern könnte, nennt sich “Framing”. Wieder was gelernt!

    Dann werde ich mal fein aufpassen, ob du weiterhin bei “Framing” und “Wertungen” so engagiert einschreitest.

     

    Wenn ich’s nicht gleich wieder mangels Wichtigkeit vergesse  😉

     

  62. @Sebastian:

    Eine sehr schwierige Frage zur Meinungsfreiheit und deren Grenze. Ich persönliche vertrete den Standpunkt einer maximalen Meinungsfreiheit, auch wenn das in manchen, extremen Beispielen sehr schwierig ist. Aus meiner Sicht ist es aber unglaublich wichtig, dass sich Menschen getrauen auch unpopuläre Meinungen auszusprechen, denn nur dann kann eine Diskussion und ein Austausch zustande kommen, an dessen Ende sich im besten Fall Meinungen verändern und erweitern. In beide Richtungen.

     

    @Rüdiger:

    Ich habe dein Statement unten (da nicht in Relation zu dem Text den ich geschrieben hatte) als Framing wahrgenommen. Wenn das von dir nicht so gemeint war tut es mir leid.

    “Aber gut: Immer zeitgemäß und immer ablehnend gegenüber dem Mainstream:

    “Die Erde ist eine Scheibe!””

  63. “Nachdem meine beiden früheren Ehefrauen an unheilbaren Krankheiten verstorben sind, wäre es der worst case für mich, auch noch die dritte beerdigen zu müssen.”

    Völlig nachvollziehbar, da hast du schon richtig was  mitgemacht. Viel Glück und Gesundheit für euch.

    @Aktien: Der positive Trend wird befeuert durch Politik und Notenbanken -mit Rücksetzern zwischendurch- weiter gehen. Wer nicht zumindest in Teilen investiert ist einfach nur gaga. Immobilien werden in halbwegs tauglicher Lage ebenfalls an Wert gewinnen.

    @ETF: Gibt es ETFs für spekulative Bereiche wie Kryptowährungen, Wasserstoff, Startups?

  64. @Paluma ein System wird nicht besser oder stabiler wenn mehr Leute einzahlen, denn jeder , der einzahlt hat dann, wenn er das Rentenalter erreicht eben diese Ansprüche, die in einem Schneeballsystem mit degressiver Demographie zwangsläufig zum Kollaps führt, wenn der Staat nicht Steuermittel entfremdet, um die Rentenkasse aufzufüllen. Ich zahle als Nicht-Rentenempfänger die Renten und gesetzlichen Krankenversicherungen anderer Leute über Steuern und muss mich dann von linkem Gesocks evtl. noch als asozial beschimpfen lassen. Wie krank sind diese Systeme und die Leute, die denken alles wäre besser, wenn alle alles gleich machen und zu allem gezwungen werden, um den Lebensunterhalt von Lebenskünstlern zu gewährleisten. Es werden noch mehr Menschen die Bundesrepublik steuerlich verlassen.

  65. Aber so ist es halt mit der Meinungsfreiheit: sie erlaubt mir natürlich andere “Meinungen” scheiße zu finden und sie nicht zu akzeptieren. Im gewissen Maße darf ich einen Spinner dann natürlich auch Spinner nennen. Was ich natürlich nicht darf ist Spinner (oder allgemein Andersdenkende) zu verprügeln, einzusperren oder umzubringen.

     

    Das große Problem ist die Opferrolle, in die sich Querdenker, AFDler oder andere Spinner (ich mag das Wort heute ;-)) gerne selbst bringen: da fabuliert man vom Schießen auf Frauen und Kinder, leugnet die Shoa, verharmlost Rechten Terror, fordert gewählte Regierungen an den Galgen und droht unverholen mit Rache nach der eigenen Machtergreifung. Sobald es aber Widerworte auf diesen Mist gibt, wars die Meinungsfreiheit.

  66. @Freelancer Sebastian

    Bei Becton Dickinson hab ich auch zugeschlagen und eine erste Position ins Depot:)

    Deinen Blick auf die finanzielle Freiheit teile ich. Man strebt sie natürlich an, und ich vor allem, um einfach freier zu sein, mehr Zeit zu haben, für Dinge, die ich wichtig und schön finde, die aber kein oder nur wenig Geld einbringen. Aber sorgenvoll sollte die finanzielle Freiheit nicht sein und auch nicht dazu führen, dass ich permanent damit beschäftigt bin, diesen Zustand zu verteidigen. Dann arbeite ich lieber in einem guten Job weiter.

    Gibt es hier Novozymes Aktionäre? Die Aktie korrigiert ja etwas…

  67. An Freelancer Sebastian: Gibt es so etwas wie eine finanzielle Freiheit überhaupt? Ich denke nicht, weil man ständig auf wechselseitige Beziehungen stößt. Nehmen wir als Beispiel Aktien: Als Aktionär muss ich darauf vertrauen, dass meine Anteile sicher und zuordenbar verwahrt werden, dass ich nicht enteignet werde, dass innerhalb des Unternehmens eine gute Arbeit geleistet wird und dass die angebotenen Produkte/Dienstleistungen von ausreichend Kunden nachgefragt werden.

    Mein genereller Vertrauensverlust in die Finanzpolitik resultiert in reinen in die Zukunft gerichteten Vorsichtsmaßnahmen. Mehr habe ich nicht in der Hand. Wer der Meinung ist, dass unser derzeitiges Geld- und Finanzsystem gesund und nachhaltig ist, braucht es mir logischerweise nicht gleichtun. 😉

  68. @ Sebastion

    Becton Dickinson überlege ich auch gerade. Die sind u.a. einer der größten Spritzenhersteller. Das sollte ein Profiteur bei der weltweit anlaufenden Impfkampagne sein (Einwegspritzen).

    # Gold
    Mich würde interessieren, wie der argentinische Bauer in der sprichwörtlichen Pampa in der Krise den Goldpreis für seine Naturalien taxiert. Nimmt der wirklich Gramm, warum nicht kg? Scheint mir Goldlatein zu sein, falls es das gibt.
    Als Contrarian würde ich sagen, wenn jetzt alle Gold kaufen, sollte ich ans verkaufen denken.

  69. Hallo Tim und liebes Forum,

    ich verfolge die Themen dieser Seite seit längerem und halte diese Seite unter den vielen Angeboten im Internet für am seriösesten, unter anderem weil diese Seite kaum monetarisiert wird und das die Glaubwürdigkeit erheblich erhöht.

    Ich würde gerne erstmals Geld an der Börse anlegen, bisher habe ich das noch nicht aktiv gemacht. Bevor ich einen Fehler mache, würde ich gerne eure Meinung hören, vor allem deine Tim.

    Insgesamt will ich 50.000 Euro anlegen die gerade auf dem Tagesgeldkonto vermodern. Meine Idee, ein Konto bei smartbroker zu eröffnen und dann wie folgt zu investieren:

    15.000 in einen allworld etf von vanguard, 15.000 in einen vanguard EM und dann jeweils 5.000 in einen Etf der Singapur, honkkong, Russland und England abbildet. Hier kenne ich noch keinen guten Etf, vielleicht weiß einer aus dem Forum gute etfs.

    Über Tipps oder Anregungen wäre ich sehr dankbar.

    Einzel-Aktien will ich erstmal komplett vermeiden, weil ich keine Erfahrung habe.

     

     

     

     

     

     

  70. An Felix: Über Argentinien kenne ich mich zu wenig aus, aber eine Sache ist für mich länderübergreifend klar: Alle Währungen, die sich beliebig aus dem Nichts vermehren lassen, ereilt(e) langfristig das gleiche Schicksal. So hat unser Euro seit seiner vollumfänglichen Einführung am 1. Januar 2002 bereits um 80 % gegegenüber Gold eingebüßt. Eine stabile Währung sieht für mich anders aus.

    Keine Sorge, es kaufen nicht alle Gold. Ein kurzes Rechenexperiment: Verteilte man alles bisher geförderte und noch vorhandene Gold gleichmäßig auf die Weltbevölkerung auf, dann käme jeder Erdbewohner gerade einmal auf ungefähr 25 Gramm. Allein auf mich bezogen müssten rechnerisch bereits einige Erdbewohner leer ausgehen.

  71. @Patrick

    Für Einzelaktien brauchst du keine Erfahrung, denn diejenigen die “Erfahrung” haben, schneiden mit ihrer Auswahl auch nicht besser ab als du Einsteiger. Such dir was aus der bunten Aktienwiese aus und pflücke es, du wirst nicht schlechter sondern eher besser abschneiden als die “Experten”.

     

     

  72. @Lejero

    “Vollkommen richtig, darfst du alles, die Frage ist, ob es hilfreich ist.”

    Selbstverständlich kann man maximale Meinungsfreiheit sehr gut finden.

    Prinzipiell würde ich aber mehr Fakten-basierte Meinungen und mit gewissen zwischenmenschlichen Niveau deutlich besser finden.

    Leider ist mein Eindruck, dass es mit der AfD, Trump, Johnson, Erdogan, Bolsonaro, “soziale” Medien deutlich weniger faktenbasierte Diskussionen und mehr unterirdisches zwischenmenschliches Niveau gibt, welches einfach auf mehr emotionsgesteuerte Kanäle wie Wut, Empörung und Clickbait für mehr Reichweite setzt.

    Die Gläubigkeit an Verschwörungstheorien ( in den USA leider sehr stark verbreitet) und Wissenschaftsfeindlichkeit finde ich für eine Weiterentwicklung unser Spezies eher hinderlich…

    Selbstverständlich kann man vieles von anderen Parteien und Politikern genauso missraten sehen, bzw. Fehlentwicklungen (grösse Parlament, Scheuer immer noch im Amt, Bürokratiewahnsinn etc. pp.). …

    Ich finde es traurig, dass die Quantität der Qualität bzgl. Informationen mit dem Internet immer mehr eine Schiefe zu entwickeln scheint.

  73. An Patrick: Erst einmal wünsche ich dir gutes Gelingen. Nur eine Rückfrage stellt sich mir: Sind die Überschneidungen gewollt? Einiges ist doppelt (der Schwellenländer-ETF, Singapur, Hongkong und England) und Russland sogar dreifach vorhanden. Im Grunde ist bereits alles im Allweltindex nach seiner Marktkapitalisierung abgedeckt, außer du möchtest bewusst von ihr abweichen.

  74. @Mark 85

    Wo kann man denn seriös und zuverlässig Bitcoins erwerben? Danke

    @Patrick

    Passende ETFs findest Du bei justetfs, wo es auch eine einfache Suchfunktion gibt.

  75. @Free

    Danke für den Hint, habe gerade Ryan Holiday the daily stoic wieder mal hervorgenommen. Kann ich auch vielen Lesern hier empfehlen die sich so oft über Dinge aufregen die nicht in ihren Händen liegen. An der Apathie muss ich noch arbeiten als emotionaler Mensch, gewisse Aussagen triggern einfach zu stark. Aber man lernt nie aus. Ein Gedankenexperiment finde ich auch spannend, für viele abschreckend, memento mori, also Gedenke deines Todes, geh in Gedanken bis an deinen Tod und überlege Dir, als welcher Mensch Du gehen willst.

  76. @ Slowroller

    Danke für deine Worte.

    @ Andreas

    Du sagst es. Das Vermögen beruhigt und schenkt uns Zeit. Nun gilt es auch etwas damit anzufangen. Ein Leben in Angst wohl eher nicht….

    @ Mark 85

    Die Abwertung von Währungen im Laufe der Zeit ist natürlich, logisch und auch gut für eine progressive Gesellschaft. Nochmal: Die Abwertung ist gut! Ja, sie sollte moderat von statten gehen.

    Damit neue Ideen von Menschen – die übrigens “aus dem Nichts kommen” – in die Welt gesetzt werden können, sich sozusagen materialisieren, ist auch “neues” Geld nötig. Mir leuchtet das ein.

    Im Mittelalter hast du vielleicht für deinen Taler jedes Jahr das Gleiche bekommen. Voran ging es da aber nicht.

    Zur Wahrheit gehört auch, dass wir alle für unsere Arbeitskraft immer mehr Geld bekommen. Ob das Brot 0,1 €, 1€ oder 10€ kostet, ist irrelevant. Die wichtige Frage lautet, wie lange ich für das Brot arbeiten muss.

    Die Meinungen gehen auseinander.

    @ Bruno

    Der tägliche Stoiker steht im Schrank. Habe es gerade geschenkt bekommen und werde am 1. Januar starten 🙂 .

  77. Singapur: DBX0KG
    Hongkong: LYX013 (in HKD) oder ETF022 (in EUR)
    Russland: A1C1HV
    Großbritannien: LYX0YA (Der Billigste)

    Wenn du dir das Leben leichter machen willst dann nimm einfach nur den All World (A2PKXG) oder eine Kombi aus Developed World (A2PLS9) und Emerging Markets (A2PLTC). Da sind all deine Länder sowieso mit drinnen.

    Für Einzelaktien kannst du entweder hier in Tims Blog stöbern oder dir Bücher von Beate Sanders kaufen. Die gibt auch Tipps für Einzelaktien für Depots bis zu 50.000 EUR.

  78. An Sparta: Deinen letzten Absatz kann ich nicht nachvollziehen. Früher musste man Medien wie der Tagesschau und den üblichen Tageszeitungen vertrauen. Heute kann man sich dank des Internets viel schneller, breiter, intensiver und meinungsdiverser über aktuelle und vergangene Geschehnisse sowie Lieblingsthemen im Allgemeinen informieren. Ich kenne keinen demokratischeren Ort. Daher ist für mich das Netz eines der genialsten Erfindungen der Menschheit. 😉

    An Peter Stenger: Ich benutze Bison der Börse Stuttgart.

  79. An Freelancer Sebastian: Ich kann in staatlichen, stark inflationierbaren und aus dem Nichts erzeugten Währungen nichts Gutes sehen, weil sie alle in der Menschheitsgeschichte früher oder später mit ernsthaften gesellschaftlichen Folgen wie Bevölkerungsverarmungen und sogar Kriegen einhergingen. Man muss sich nur die deutsche Geschichte ansehen oder aktuell einen Blick nach Venezuela oder in die Türkei werfen.

    Am liebsten wäre mir ja ein freier Währungswettbewerb. Da dieser aus Machtinteressen nicht gewünscht ist, muss ich mir mit durch die Natur oder Mathematik begrenzten Sachwerten als Gegengewicht aushelfen. 😉

  80. @Mark 85

    Aus Sicht eines Girokonto-Inhabers würde ich mir auch eine möglichst harte Währung, voll gedeckt wünschen. Das Geld ist sicher, am Besten noch voll durch Gold oder was auch immer gedeckt.

    Aber es gibt da noch eine 2. Seite, die Kreditvergabe. Heute durch Geschäftsbanken, d.h. sehr dezentral, d.h. die Geschäftsbank kennt den Kunden sehr gut, kann seine Bonität beurteilen und entscheidet dann, ob der Kredit gewährt wird oder nicht. Die Wirtschaft wächst, also muss auch der Kreditrahmen wachsen. Unter gewissen Rahmenbedingungen.

    Das wollen z.B. die Vollgeld-Initianten ändern, d.h. Macht der Banken wegnehmen, die Kreditvergabe nur noch durch die Zentralbanken. Aber das ist doch genau nicht demokratisch, sondern eine extrem zentralistische und planwirtschaftliche Lösung, also soll die EZB (oder welches Gremium auch immer) entscheiden, zumindest indirekt, ob Du einen Hauskredit oder deine Firma einen Geschäftskredit erhält, resp. die Limitierung wird zentralistisch gesteuert. Das Gegenteil von einem freien Markt.

    Die Rahmenbedingungen müssen aber geregelt sein, und hier hat man es wohl schleifen lassen. Ich denke aber eine richtig harte Währung funktioniert in der heutigen Zeit nicht mehr, resp. die Folge wäre Deflation und Depression, meines Erachtens deutlich schlimmer für die Wirtschaft und somit auch die Gesellschaft als eine gemässigte Inflation (natürlich keine Hyperinflation), aber jährlich im Schnitt so 2-3% Inflation sehe ich auch eher als gesund.

  81. @Mark85

    “Deinen letzten Absatz kann ich nicht nachvollziehen. Früher musste man Medien wie der Tagesschau und den üblichen Tageszeitungen vertrauen.”

    Ich habe kein Problem mit Vertrauen in die Tagesschau und den früheren üblichen Tageszeitungen (auch wenn hier auch Fehler passieren und man die GEZ kritisch bewerten kann).

    Das Internet hat Vor- und Nachteile!

    Die Bullshit-New`s sind im Internet exponentiell stärker am wachsen wie qualitativ sachliche Artikel…

    Dies würde ja längere Aufmerksamkeitsspannen und besseren Research von den Artikelschreibern/Lesern erfordern…

     

  82. So hat unser Euro seit seiner vollumfänglichen Einführung am 1. Januar 2002 bereits um 80 % gegegenüber Gold eingebüßt. Eine stabile Währung sieht für mich anders aus.

    Absolut einverstanden der Euro ist keine Stabile Währung. Schaut mal was der Euro an Wert gegenüber dem Franken verloren hat seit seiner Einführung!

    Zwei DM wurden gegen einen Euro getauscht aber die Waren heute kosten in Euro mehr sls damals in DM. Das nennt sich Geldentwertung!

  83. Bruno

    Kostolany hat in einem seiner Bücher die Wirtschaft mit goldgedeckter Währung mit einem Vogel verglichen der mit Gold ummantelt wurde. Der (die Wirtschaft) fliegt auch nicht mehr. Das blieb mor im Kopf und sehe es sehr ähnlich wie du. Ein wenig Inflation hilft der Wirtschaft. Eine größere Inflation oder gar eine Stagflation (die Risiken sehe ich künftig) wäre verheerend (für die Börse noch mehr)

    -M

  84. An Sparta: Was für dich schwachsinnig erscheint, kann vielleicht für andere von Wert sein. Ich möchte viele ,,alternative” Medienkanäle nicht mehr missen, gerade im Politik- und Finanzbereich. Dafür konsumiere ich kaum noch die Massenmedien. Es gibt nicht immer nur die eine absolute Wahrheit. Solange für jede Weltanschauung etwas zu finden ist, ist doch alles in Ordnung. 😉

    An Peter Stenger: Seit 2019. An Bison gefallen mir folgende Punkte: deutscher Anbieter, einfache Handhabung und automatische Steuerbescheinigungen. Dafür nehme ich einmalige Kauf- und Verkaufskosten in Höhe von 0,75 % gern in Kauf. Sieh dir am besten verschiedene Anbieter an und entscheide selbst.

    An -M: Obwohl ich Gold sehr zu schätzen weiß, bin ich weder für noch gegen einen Goldstandard. Ich würde wie bereits geschrieben einen freien Wettbewerb zulassen und somit alle Marktteilnehmer entscheiden lassen.

     

  85. @Mark 85 – cash in 5-€-Scheinen
    Sie haben wirklich grob ~7.000€ in 5€-Scheinen cash? Das finde ich eine spannende Idee. Das habe ich noch nie so gehört.

    @Gwen76 – Freiberufler…in  Versorgungswerken…als Folge der Adenauerschen Rentenreform 1957
    Die Versorgungswerke entstammen der Kriegs- und Nachkriegszeit WK1 aufgrund der Erfahrungen mit Inflation und eigenen Kriegskrüppeln. Bayrische Ärzte haben dies zuerst umgesetzt.

    Frage: Warum sind keine Beamten in den GRV? Weil die Regierung lediglich die arbeitende Bevölkerung absichern wollte… har,har,har.

    Es wird Zeit, dass alle in die GRV einzahlen. Oder dass versicherungsfremde Leistungen aus der GRV entfernt werden. Dann stände es um die GRV gar nicht so schlecht. Die GRV übernimmt ja eben viele Pflichten die gesamtgesellschaftlich sind. Warum sollen sehr gut verdienende Berufe wie ein Arzt oder verb. Lehrer, Architekt, Gutachter, Jurist usw. nicht bezahlen für die Mütterrente, die DDR Rente, ReHa-Maßnahmen, freiwillige Frühverrentungen, Kriegslasten, breitagsfreie Mitversicherung in der KV, Arbeitslose usw. usw. Ist doch ein Witz. Von 100€, welche die Rentenversicherung ausgibt, gehören 45€ eigentlich nicht zu ihren Leistungen. Der Staat zahlt zwar einen allgemeinen Zuschuss, der ist aber bei weitem nicht kostendeckend.

    @Gold
    An Gold und Kryptos muss man genau so glauben wie an die Kirche. Es gibt sicherlich Situationen in denen Glaube ein fester Halt ist. Für mich sind vermietete Immobilien sinnvoller für cash flow und Inflationsschutz und deutlich sinnvoller falls es nicht zu einem großen Systemcrash kommt.

  86. An 42sucht21: Ja, bis auf die genannte Summe. Die Begründung habe ich nachgereicht: Ich stelle mich auf verschiedene Wirtschaftsszenarien ein.

    Zu deinem letzten Absatz: Wärst du zumindest für einen freien Wettstreit um die besten Währungsideen? Zu oft sind es Sozialisten, die ihn scheuen, weil sie genau wissen, wie es um die Qualität ihres eigenen Produktes bestellt ist. 😉

  87. Digitale Währungen sind kurz vor der Lancierung, wird interessant sein was dies auf Bitcoin für einen Einfluss hat. Von daher haben wir hier schon einen gewissen Wettbewerb, aber ist klar dass man keine privaten Währungen möchte. Ob dies dann gut wäre ist eine andere Frage, auf jeden Fall gibt es hier Bewegung wie schon lange nicht mehr.

    https://www.snb.ch/de/mmr/reference/pre_20201203/source/pre_20201203.de.pdf

    https://www.ecb.europa.eu/euro/html/digitaleuro.de.html

    https://www.nau.ch/news/wirtschaft/kryptowahrung-digitaler-us-dollar-soll-kommen-65648927

  88. @Mark

    Ich weiß nicht welche “alternativen” Politikkanäle Du konsumiert und ich be/verurteile Dich unbekannterweise nicht.

    Ich sage nur, dass im Internet mehr Quantität als Qualität vorhanden ist.

    Abneigungen/Vorbehalte gegen “alte” Mainstream-Medien kann man haben, aber gleichzeitig das Internet als Quelle der einzigen Wahrheit und Quelle von Demokratie (kontrolliert von Monopolisten…) zu sehen, halte ich für übertrieben und nicht sachlich objektiv.

    Ich würde Informationen immer versuchen im Kontext einzuordnen.

  89. Es gibt nicht immer nur die eine absolute Wahrheit. Solange für jede Weltanschauung etwas zu finden ist, ist doch alles in Ordnung.

    Genau DAS ist das Problem – ich bin nur nicht sicher, ob du die Bedeutung deines Satzes erkannt hast. (das ist nicht despektierlich gemeint)

     

    Zum Thema Goldstandard und Vollgeld ist hier viel richtiges gesagt worden. Schaut euch gerne mal an, was der alte Kosto in seinen Bücher darüber schreibt und wie es den Ländern ergangen ist, die das nutzten. Schaut man sich heute den europäischen Süden an, dann merkt man doch, wie sehr eine viel zu starke Währung (der Euro) bremst und die Bevölkerung z.T. sogar ins Elend stürzt. Für Deutschland ist der Euro natürlich zu schwach – Was dann aber eher ein Vorteil für unser Land (bzw die Wirtschaft) ist. Wieso genau hier Mini-Währungen wie der Franken mit globalen Weltwährungen verglichen werden weiß ich nicht. Das hat schon was mit Äpfeln und Birnen…

  90. An Sparta: Du definierst Quantität als einen Makel, ich im Fall des Internets als einen Segen, weil sie für Vielfalt steht und man so ziemlich auf das gesamte Menschheitswisssen zugreifen kann. Es ist für jeden Geschmack und Wissenshunger etwas dabei. Niemand zwingt dich, dir unliebsame Seiten und Dienste anzusteuern und erst recht nicht für sie zu bezahlen, daher verstehe ich deine Haltung nicht.

    Mich ärgert in diesem Zusammenhang der sozialistische Staatsrundfunk: Ich kann gut auf ihn verzichten, zahlen muss ich trotzdem. Mit den 18 Euro pro Monat würde ich lieber ein paar kleine und unabhängige Eigenproduktionen wie auf Youtube unterstützen, was ich bereits mit Eigenmitteln tue. 🙂

    An Snowroller: Nach einer üblichen Definition müssen Währungen 3 Funktionen erfüllen, eine davon ist die Wertaufbewahrungsfunktion, welche mir im Gegensatz zu den Inflationsbefürwortern hier sehr wichtig ist. Dieser Punkt geht klar an Gold: Unzählige ungedeckte und beliebig vermehrbare Währungen kamen und gingen in der Menschheitsgeschichte, aber Gold hat seit tausenden Jahren Bestand.

    Beim Euro stimme ich dir zu. Er ist eine sozialistische Missgeburt, weil er unterschiedliche Volkswirtschaften in ein gemeinsames Korsett zwängt. Er ist zu einem Spaltpilz geworden, der alte Ressentimens zwischen den Staaten wiederaufflammen ließ.

  91. @Internet:

    In der Tat, dort gibt es jede Menge wissenschaftlich fundierter Informationen und den Kontext dazu. An diese zu kommen, hätte man sich früher in Büchereien einen Wolf suchen müssen. Sie sind mitunter schwierig zu lesen und noch schwieriger zu verstehen. Mit vorgekautem/-verdautem Bullshit aus den sogenannten “freien Seiten” des www tun sich viele halt eben auch leichter. Zeigt sich oft genug in den Beiträgen hier  😉

     
    “An Gold und Kryptos muss man genau so glauben wie an die Kirche.”

    Ein durchaus passender Vergleich!

  92. @ Sparta, Mark, Bruno, Mathias, Freelancer,

    Guten Morgen, schöne sachliche Diskussion hier Mal wieder. Komme in letzter Zeit wenige zum lesen und schreiben, der Nachwuchs fordert seine Zeit ??

     

    Zum Thema: ich finde mich auch bei beiden Seiten wieder. Einerseits denke ich ist bekannt, dass eine starke Geldmengenausweitung historisch gesehen problematisch war. Das mit in sein Anlageverhalten mit einfließen zu lassen, auch sich auf einen schweren Finanzcrash vorzubereiten, finde ich nicht verwerflich oder reißerisch. Nur weil ein Ereignis selten ist, muss man deutliche Anzeichen dafür nicht vollständig ignorieren.

    Auf der andern Seite, man kann sich nicht ständig verrückt machen. Da bin ich ganz bei Bruno und den Stoikern. Die Frage ist dann was nimmt man ernst an “Fakten” was ignoriert man.

    Letztendlich kommt es immer auf das Erkenntnisinteresse an.

  93. @Mark

    Nicht Quantität ist ein Mangel sondern der durch die deutlich schneller wachsende Quantität mit verursachte Verlust der Qualität der Informationen sehe ich kritisch, da diese in der Geschwindigkeit nicht verifiziert werden können.

    Wissenschaftliches Arbeiten erfordert aber Zeit und Genauigkeit.

    Wenn jeder das raussucht, was ihm gefällt entsteht eine immer stärkere individuelle Voreingenommenheit auf einer qualitativ schlechteren Datengrundlage.

    Dies sehe ich als einen Nachteil der Informationsflut.

    Die Vorteile gibt es selbstverständlich auch!

  94. @Mark

    Die Funktion der Wertaufbewahrung ist für dich wichtig – an einer Währung aber das unwichtigste. Ich denke auch, dass diese Funktion anders gemeint ist: Inflation im einstelligen, vielleicht sogar niedrigem 2stelligen Bereich ist für eine stabile Währung völlig ok. Du bekommst deinen Lohn und kannst etwas dafür kaufen – wichtig ist hier, dass die Währung als stabil akzeptiert ist. Das ist sowohl der Dollar als auch der Euro (der im übrigen grad massiv in Bezug auf den Dollar steigt). Währung im Sinne von Geld war indes selten ein “Aufbewahrungsmittel” für Vermögen. Der erste Dollar von 1884 ist immer nur noch ein Dollar. Der gleiche Dollar auf einem Simplen Zinskonto oder in einer Graham-Bell-Aktie oder einer Briefmarke oder Goldmünze investiert, sieht heute schon anders aus. Deine 1500 Fünfeuroscheine werden langfristig den Wert nicht erhalten. Das ist aber am Ende garnicht der Job einer modernen Währung – und das wird auch ganz offen kommuniziert.

     

    Deinen “Sozialistischen Staatsfunk” möchte ich indes nicht missen. Danke, dass du für gute journalistische Qualität bezahlst, auch wenn du sie leider nicht nutzt. Kommt vielleicht noch…

     

     

  95. Die Frage ist dann was nimmt man ernst an “Fakten” was ignoriert man.

    Fakten an und für sich sind emotionslos und neutral. Spannend wird es erst bei der Interprätation der Fakten, vor allem bei den Fragen nach dem “woher” und “wohin”  😉

    Mal so ganz grob angemerkt: Die Auswahl der berücksichtigten Fakten – was führt man an, was verschweigt man lieber – spielt natürlich auch eine entscheidende Rolle … und die Ergebnisse können in Folge dessen, je nach persönlicher politischer/gesellschaftlicher/wirtschaftlicher Präferenzen oder Agenda stark unterschiedlich ausfallen  😉

     

  96. @Pocahontas

    Ist ja wohl logisch, aber ein Grund weshalb ich mich dort nicht engagiert habe, auch wenn es sich natürlich gelohnt hätte. Ein Hauptargument war immer, man wird es langfristig nicht eine alternative Währung tolerieren. Aber wir werden sehen, wie es sich entwickelt.

    @Staatsfunk-Diskussion

    Wenn ich Begriffe lese wie Staatsfunk, Lügenpresse, Mainstreamfernsehen, System-Medien, Plandemie etc. dann schaltet es bei mir automatisch ab. Ich konsumiere sowieso wenig “News-Medien”, aber die Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten sollte man vielleicht nochmals nachlesen, den Ursprung in der Geschichte und dann wird man erkennen dass es eben kein Staatsfunk ist. Das impliziert natürlich nicht, dass alles was von dieser Seite kommt stimmt und kritiklos abgenickt werden soll, versteht sich doch von selbst.

    Gute und sachlich fundierte Information findet man meiner Meinung nach eher in Büchern (welche auch digital sein dürfen). Oder aber längeren Artikeln, ich war jahrelang Abonnent der NZZ (eigentlich nicht unter Verdacht ein sozialistisches Mainstream-Blatt zu sein ausser vielleicht bei AFD-Anhängern), aber auch da hat die Qualität gelitten, es ist ein strukturelles Problem. Alleine der Umfang der aufwändig recherchierten Artikel hat stark abgenommen, ich erinnere mich noch vor 20 Jahren täglich ein dickes Paket an Information insbesondere auch der internationale Teil erhalten zu haben ist es heute ein dünnes Blättchen geworden.

    Zur Medienkompetenz zähle ich heutzutage, gute Qualität vor Quantität zu trennen resp. die entsprechende Qualität zu finden und immer auch zu hinterfragen. Die Art der Information wie “Mainstream-Blatt”, Privat-Medienanstalt, soziale Medien oder Blog ist für mich kein Kriterium, man findet in jeder Art auch Qualität, aber natürlich nicht in der vollen Breite.

    Die sozialen Medien sehe ich auch als grosser virtueller Stammtisch, wo jeder seinen Senf beitragen kann. Die Substanz steigt natürlich nicht mit der Geschwindigkeit, aber das ist ein Gesellschaftsphänomen, das sich bis an die Elite durchzieht, wie man z.B. am Twittern der Politiker erkennt. Man ist durch höhere Informations-Geschwindigkeit nicht besser informiert.

    Daher finde ich Informationsdiät gesund und wohltuend, und dann kann man die freigelegte Zeit investieren in Grundlageninformationen, wo man sich mit einem Thema ausführlicher und tiefer beschäftigt und sich dem ganzen Rauschen und der Propaganda aller Seiten weitestgehend entzieht.

  97. Da hast du recht Rüdiger, leider ist es nicht immer ganz einfach herauszufinden was “richtig” und was “falsch” ist. Fakten stehen leider eben nicht für sich, sondern müssen interpretiert werden. In den Sozialwissenschaften ist das eben weniger so wie in den Naturwissenschaften. Hier gibt es Argumente die nicht per se wahr oder richtig oder gut sind.

    Und die Diskussionskultur von heute fördert einen Austausch und Kompromiss oder die Wahrheitsfindung auch nicht. Dafür ist sie zwischenzeitlich viel zu emotionalisiert und von Moral durchdrungen. Mal ein paar Streifthemen der letzten Jahre, wo ich kein richtig oder falsche sehe, sondern nur Meinungen:

    Flüchtlinge rein oder raus

    Geldmenge hoch oder runter

    Steuern rauf oder runter

    AFD, Nazis oder legitime rechte alternative

    Linke/Grüne, sozis oder linke Alternative

    Corona, schlimm oder nur übertrieben

    usw. Usw.

    Worauf ich hinaus möchte. Eindimensional zu denken und nicht darüber zu diskutieren ist eigentlich das übel von allem. Auf beiden Seiten jeweils. Mag sein, dass es Grenzen des sinnvollen Diskurses gibt, ganz klar, aber eine gewisse Offenheit für die Meinung des jeweils anderen ist ein muss für eine möglichst “wahre” Erkenntnis.

    Grüße Baum

     

     

     

     

     

     

     

     

  98. @Der Baum

    Richtig, aber gewisses Vokabulaire triggert halt schon direkt die festgestampfte Meinung. Meine Beispiele waren übrigens zu einseitig, die andere Seite triggert bei mir genauso und ich überfliege es wenn es beginnt mit Casinokapitalismus, Heuschrecken, kannibalistische Weltordnung, Finanzdiktatur, Bankenbanditismus etc. das ist einfach keine Grundlage für ein sachdienliches Gespräch.

    Man kann sich über die Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie unterhalten oder von mir aus streiten, aber es als Verschwörung abzutun da hört es bei mir dann auf.

    Aber da hat jeder wohl seine eigene Sichtweise und ausnahmslos jeder lebt in seiner eigenen Welt oder auf neudeutsch Filterblase. Diese wird halt durch das Internet und soziale Medien einfach noch gestärkt, da der Algorithmus darauf ausgelegt ist.

  99. @Baum

    Ein anderes Thema welches ich für wissenschaftlich zu 98 % safe sehe, aber z. B. knapp 50 % der Ami’s höchstwahrscheinlich Meinungstechnisch auf dem Holzweg sind ist der von Menschen verursachte Klimawandel.

    Ob der Kapitalismus alleine (z. B. mit Innovationen, Terraforming etc.) den Regenwald rettet oder ob dazu auch sozialistische & solidarische Anstrengungen der Weltgemeinschaft (Ausgleichszahlungen, Spenden, Subventionen, NGO’s) notwendig sind… ich denke wir brauchen beides und beide Wege sind wichtig!

    Beide Wege sind aber auch mit Fehlern möglich (Nebenwirkungen Terraforming, fehlgeleitete Subventionen bei den hybriden mit ca. 300kg mehr Gewicht und schlechterer Umweltbilanz etc. pp.).

    Mit Egoismus alleine und auch mit alle gleich machen funktioniert es nicht.

    Ein humanitärer Mittelweg und mit mehr Entwicklung/Innovationen in der Raumfahrt ist notwendig, falls wir scheitern sollten…

  100. … leider ist es nicht immer ganz einfach herauszufinden was “richtig” und was “falsch” ist.

    Und manchmal gibt es kein absolutes “richtig” oder “falsch”. Na ja, das ist meine bescheidene Meinung. Glühende Verehrer von Hayek oder Keynes (um mal ein paar bekannte Namen zu nennen) werden mir mit Vehemenz widersprechen  😉

    Jede Theorie oder “Lehre”, sofern nicht völlig absurd, hat mindestens einen oder mehrere wahre Kerne. Aber dass eine “Lehre” die Welt komplett erklären könnte, glaube ich nicht. Dafür sind die Gegenargumente der Kritiker zu gut … und vice versa natürlich auch  😉

     

  101. Dann haben wir hierzu ja scheinbar eine ziemlich ähnliche Meinung zum allgemeinen Thema der Erkenntnis. Das ist doch schön 🙂
    Das sollte man bei jeder ernsthafen Diskussion im Hinterkopf behalten und immer auch Mal aktiv versuchen die Gegenposition zu seiner eigenen Meinung einzunehmen. Das ist übrigens auch ein Weg im Investieren, nicht überlegen warum etwas gut ist, sondern was gegen das Investment sprechen könnte.
    @ Sparta, ja das Thema wird viel diskutiert. Da ich selbst Wissenschaftler bin, wenn auch aus einem anderen Bereich, ist es bei diesem Thema wie so häufig: das zuzugeben wäre direkt mit dem eigenen Lebensstiel verknüpft. Da negiert man dann lieber. Ist bei vielen Themen so, alternativ glaubt man einfach man verhält sich ja super.

  102. Am SCHLUSS bleibt immer nur EINE EINZIGE FRAGE offen: Wie geht man mit der Angst vor dem eigenen Tod um? Um NICHTS anderes drehen sich indirekt alle hier aufgeworfenen Fragen! Denkt mal drüber nach, wenn ihr wirklich ehrlich zu euch selbst seid… am Ende bleiben IMMER nur die existenziellen Fragen übrig und nicht die, ob man nun den MSCI All World oder einen Mix aus Dividendenaktien kaufen soll. Das interessiert mit 85 Jahren keine S…au… mehr…

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