Ein 24-jähriger Amerikaner auf dem Weg zum Millionär: Mit Immobilien, Aktien, Hauptjob und zwei Nebenjobs


New York, 21. September 2019

Alex Sanchez verdient 230.000 Dollar im Jahr. Er spart wie ein Weltmeister. Im Alter von 30 will er Millionär sein (Foto: YouTube/CNBC).

Ich sehe gerne die Serie des US-Börsensenders CNBC „Millennial Money“ und „Make it„. Manche Leute, die dort vorgestellt werden, haben eine extreme Motivation. Das begeistert mich.

Nimm Alex Sanchez. Der 24-jährige verdient erstaunlich viel. Er wohnt in West Chicago. Er ist finanziell besessen wie ich. Er protokolliert sein Vermögen auf einer weißen Tafel in seinem Schlafzimmer. Jeden Monat spart er mehr als 7.000 Dollar. Er arbeitet Vollzeit bei einem Elektrizitätsversorgungsunternehmen in der Region Chicagoland. Er klettert auf hölzerne Strommasten. Ein krasser Job. Er hat zwei Nebenjobs.

Sanchez hat große Pläne. Er ist ein Fan von FIRE – finanzielle Unabhängigkeit, vorzeitiger Ruhestand. Mit 30 möchte er ein Millionär sein.

Seine Eltern sind aus Mexiko eingewandert und ließen sich in West Chicago nieder. „Ich muss meinen Eltern etwas zurückgeben, weil sie als Einwanderer hierher gekommen sind, um uns Kindern, ein besseres Leben zu ermöglichen“, sagte Sanchez zu CNBC. „Ich kenne alle Opfer und Schmerzen, die sie durchgemacht haben. Ich möchte betonen, dass es meine Pflicht ist, ihnen etwas zurückzugeben.“ Wow. Das ist eine Einstellung. Respekt.

Sanchez wuchs in der unteren Mittelschicht auf. Alex Sanchez liebt seine Eltern über alles: „Ich möchte ihnen so schnell wie möglich sagen, dass sie ihre Arbeit kündigen sollen und sich keine Sorgen um ihre Rechnungen machen sollen, weil ich mit ihren Rechnungen umgehen kann. Alles, was ich tue, ist für sie.“

So erfolgreiche Menschen sind selten. Er ist Feuer und Flamme. Er ist ein Mann mit Zielen. Faulheit gibt es bei ihm nicht.

Was er verdient

Das Einkommen von Sanchez schwankt monatlich, abhängig von der Zahl der Überstunden, die er bei seiner täglichen Arbeit leistet. Er hat eine Rasenpflegefirma. Kürzlich ist er befördert worden. Sein Grundgehalt beträgt nun 120.656 Dollar. Das ist eine tolle Grundlage! Mit einem jährlichen Bonus von 10.000 Dollar und allen Überstunden, die er macht, ist er auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr als 200.000 Dollar zu verdienen, sagt er.

Sanchez hat das College abgebrochen. Das Versorgungsunternehmen, für das er arbeitet, bezahlt seine Ausbildung. Er arbeitet von Montag bis Samstag erfahrungsgemäß 60 Stunden pro Woche – je nach Bedarf des Unternehmens. Wenn ein Sturm aufkommt oder etwas anderes mit den Kabeln nicht stimmt, ist er in Rufbereitschaft. Er reist manchmal, um in Gebieten zu helfen, die von Stürmen heimgesucht werden.

Ihm macht die körperlich harte Arbeit Spaß. Sehr viel Spaß. Sanchez ist manchmal im Büro, aber an den meisten Tagen ist er im Freien und installiert neue elektrische Leitungen. Das hält ihn nebenbei fit.

Zusätzlich zu seiner täglichen Arbeit verdient er durchschnittlich weitere 3.100 Dollar pro Monat von seiner Gartenfirma und den Mieteinnahmen. Sanchez betreibt eine eigene Rasenpflege- und Schneeräumfirma, die monatlich rund 9.000 bis 10.000 Dollar umsetzt. Nach Abzug von Steuern, Gehältern und anderen Kosten verdient Sanchez rund 1.500 Dollar pro Monat.

Sanchez besitzt drei Mietobjekte. Darunter zwei Wohnungen und ein Einfamilienhaus, das er zusammen mit seiner Mutter besitzt. Die Liegenschaften bringen brutto 3.825 Dollar pro Monat. Er nimmt nach Ausgaben von Steuern, Versicherung und anderen Ausgaben 1.600 Dollar pro Monat ein. Seine Mutter verdient 500 Dollar mit dem Eigentum, das sie mit ihm gemeinsam besitzt.

Seine Geschäft mit der Gartenpflege managt er wie ein Profi. Das ist die Website seiner Firma: Sie heißt „Excel Lawn Care & Snow“. Je nachdem wie viele Rasen-Mäh-Jobs er erhält, gibt Sanchez rund 7.100 Dollar pro Monat aus. Dies beinhaltet die Gehälter für seinen Bruder und einen anderen Mitarbeiter, Kosten für Sprit, Öl, Ersatzteile, Steuern und Versicherungen.

Er hat zwei von drei Mietobjekten lastenfrei. Er kaufte seine ersten beide Objekte ohne Hypotheken, also mit Cash. Bei einem Objekt gab ihm seine Mutter Cash dazu. Das dritte Objekt kaufte er mit 20% Eigenkapital, 80% Schulden. Inklusive Steuern, Unterhalt, Versicherungen und Hypothek für seine neueste Immobilie gibt er 1.750 USD pro Monat für sein derzeitiges Immobilienportfolio aus.

Sanchez war es wichtig, das Geld für den Kauf der ersten beiden Immobilien aufzusparen. Letzten Herbst zahlte er 68.000 Dollar für die Wohnung. Er teilte die Kosten für das 92.000 Dollar teure Haus Anfang des Jahres mit seiner Mutter. Beide zahlten Cash. Am liebsten würde er alle Objekte mit Cash bezahlen. Er möchte Schulden meiden wie die Pest.

„Ich wusste, dass ich viel Geld brauche, wenn ich in Immobilien investiere“, sagt er. „Ich habe Nebenjobs. Ich habe so viel Überstunden wie möglich bei der Arbeit gemacht und meine Ausgaben so gering wie möglich gehalten.“

Er spart im Monat 7.800 Dollar

Sanchez zielt darauf ab, jeden Monat 7.000 Dollar in bar zu sparen. Er spart 800 Dollar in sein Aktiendepot für die Rente (sein 401 (k)), das vom Arbeitgeber bezuschusst wird und steuerbefreit ist. Er möchte noch mehr Mietobjekte kaufen. Er möchte 20 Mietobjekte haben, das ist sein Ziel.

„Ich versuche auf jeden Fall, so viel wie möglich zu sparen“, sagt er. „Mir wurde nie wirklich beigebracht, wie man mit Geld umgeht. Ich wusste nur, dass meine Mutter Geld gespart hat und sie hat mir immer gesagt, dass ich sparen soll. Später wurde mir klar, dass es keinen Sinn macht, wenn ich das Geld nicht investieren.“

Für Essen gibt er 400 Dollar aus

Außerhalb seiner Jobs versucht Sanchez, weniger als 1.500 USD pro Monat auszugeben. Essen ist seine größte Ausgabenkategorie. Er geht nicht oft in Restaurants. Manchmal fährt er und seine Freundin Rosy in die Innenstadt von Chicago, um einen schönen Abend zu genießen. Aber er achtet auch hier auf die Kosten: Das kostet etwa 100 Dollar pro Monat. Er kocht die meisten seiner Mahlzeiten zu Hause. Er gibt monatlich rund 300 Dollar für Lebensmittel aus.

Fürs Auto gibt er 295 Dollar aus

Sanchez hat den Kredit für seinen 2011 Ford Edge schnell zurückgezahlt. Schulden hasst er regelrecht. Er gibt rund 200 Dollar für Benzin aus. 95 Dollar gehen für Maut und Wartung flöten.

Gebäudenebenkosten des Elternhauses 250 Dollar

Sanchez lebt mit seiner Mutter und seinem Bruder in dem Haus, in dem er aufgewachsen ist. Er bezahlt alle Nebenkosten, einschließlich Gas, Warmwasser, Strom und Abfallgebühr sowie alle Wartungsprobleme. Sein Bruder bezahlt für das WLAN im Haus. Seine Eltern leben getrennt. Sein Vater lebt in der Nähe und besucht Sanchez und seinen Bruder oft.

Nicht jeder 24-Jährige mit einer Freundin würde sich für ein Leben, wie er es hat, entscheiden. Aber für Sanchez passt das alles. Er plant, noch ein paar Jahre im Hotel Mama zu bleiben, bis er mit seinem finanziellen Fortschritten zufrieden ist. Er freut sich wohlgemerkt, wenn er seiner Mutter helfen kann.

„Ich habe vor zu heiraten und Kinder zu haben“, sagt er. „Vielleicht habe ich mit 27 oder 28 Jahren Kinder, aber wenn ich drei Jahre lang gearbeitet, gespart und investiert habe.“ Wenn er Kinder hat, will er weniger arbeiten, um mehr Zeit für die Kinder zu haben. Deshalb strebt er so schnell wie möglich an, Millionär zu werden.

Sein „Fun“-Budget beträgt 150 Dollar im Monat

Zusätzlich zum Budget von 100 Dollar für Restaurants lässt er jeden Monat weitere 150 Dollar für „Fun/Entertainment“ springen. Er geht mit Freunden weg. Oder macht Ausflüge mit seiner Freundin Rosy.

Er ist rational. Er hat einen Plan. Es ist wirklich erstaunlich, welche Energie er hat.

„Geld repräsentiert für mich deine Zeit. Jedes Mal, wenn ich einen Dollar sehe, sehe ich diesen Dollar als meine Zeit. Und Zeit ist für mich das Wichtigste “, erklärt er. „Der Grund, warum ich kein Geld für dumme Dinge ausgebe, ist, dass ich, wenn ich Geld wegwerfe, meine Zeit und mein Leben wegwerfe. Es ist etwas, was ich niemals zurückbekomme.“

Andere Kosten, die er blechen muss

Versicherungen : 208 Dollar (einschließlich Kranken-, Zahn-, Seh- und Autoversicherung)
Reisekosten: 100 Dollar
Abos: 103 Dollar (Mitgliedschaft im Fitnessstudio, Audible-, Netflix- und Videosoftware)
Haustiere: 30 Dollar (inklusive Futter und Spielzeug für seine Hunde Bella und CiCi)

Wie er die finanzielle Unabhängigkeit erreichen will

Sanchez will bis zum 30. Geburtstag Millionär werden. Er will dazu sein Immobiliengeschäft aufbauen. Für die nächsten fünf Jahre will er jedes Jahr vier neue Immobilien kaufen. Er will dann insgesamt 20 Einheiten haben. Dieser passive Einkommensstrom in Verbindung mit seiner Sparquote macht ihn zuversichtlich, dass er sein Ziel erreichen wird.

„Ich ermutige andere Menschen auf jeden Fall, sich mit Immobilien zu befassen“, sagt er. „Es ist etwas, das die Technologie niemals ersetzen kann. Die Menschen brauchen immer einen Ort zum Leben, egal was passiert, auch wenn die Wirtschaft gerade schlecht dasteht. “

Nicht jeder will zwei Nebenjobs neben einem 60-Stunden-Job pro Woche machen. Aber es macht Sanchez nichts aus. „Es ist nur etwas, was in meiner DNA steckt.“ Er hat eine extreme Motivation: Er hat Drive. Feuer!

„Schon in meiner Jugend mochte ich die Idee, Geld zu haben“, sagt er. „Als Kind habe ich Limonade verkauft. Ich bin von Tür zu Tür gegangen und habe Schokoriegel an Nachbarn verkauft.“

Sanchez führt kein Haushaltsbuch. „Wenn ich weiß, dass ich monatlich 10.000 Dollar erhalten habe, versuche ich, 80% des Einkommens zu sparen“, sagt er. „Wenn ich das Ziel erreiche, mache ich mir keine Sorgen um das Budget. Wenn ich es nicht schaffe, blicke ich zurück und frage mich: „OK, was habe ich falsch gemacht?“

Seine Einstellung zu Geld ist ansteckend. Sein jüngerer Bruder Oscar, der das College besucht und noch im Hotel Mutti lebt, sagt, er habe früher alles ausgegeben. Jetzt versucht Oscar auch, mehr Geld zu sparen.

„Die Art und Weise, wie er über Geld denkt, ist für jemanden in seinem Alter ziemlich weit fortgeschritten“, sagt der 20-Jährige über seinen älteren Bruder. „Er ist ein ziemlich gerader Pfeil. Er ist sehr sparsam, aber kein schlechter Mensch. Er weiß, was für ihn unnötig ist.“

Maximiere dein „Depot für die Rente“

Eine Finanzexpertin hat seine Zahlen unter die Lupe genommen. Sie sagt, seine jährliche Sparsumme in das „Aktiendepot für die Rente“ von 9.600 Dollar ist zu gering. Er sollte es auf 19.000 Dollar verdoppeln. Das ist die Beitragsgrenze für 2019. Das wird dazu beitragen, sein zu versteuerndes Einkommen zu senken. Damit kann er Steuern sparen. Ich stimme ihr zu. Ich würde das „Aktiensparen für die Rente“ voll ausschöpfen. Das spart Steuern und bringt oft mehr Geld vom Arbeitgeber (Sparbonus).

Geldexpertin Barbara Ginty findet den Aufbau des Mietportfolios klug. Sie sagt, es sei ein idealer Weg zu FIRE (finanzielle Freiheit). Wenn er irgendwann seinen Job kündigen würde, hätte er eine passive Einkommensquelle. Wenn er möchte, kann Sanchez eine Firma beauftragen, seine Wohnungen zu managen. Dafür wird eine Gebühr fällig. Aber es kann es wert sein, wenn ihm die Arbeit über den Kopf wächst. Erfahrungsgemäß kassieren solche Dienstleister 10% der Miete. Aber sie kümmern sich dann um die Mietersuche, Renovierungsvergabe, Auszug, Übergabe…

Finanzexpertin Ginty sieht das Rasengeschäft kritisch. Sie sagt, es sei womöglich schwierig, es auszubauen. Allein die nötigen Mitarbeiter zu finden, sei nicht leicht. Ginty: „Mit den Immobilien scheint das ein Geschäft zu sein, bei dem er leichter wachsen kann, wenn er den Vollzeitjob behält.“

Sie schlägt vor, dass Sanchez weiterhin bei Mutti leben bleibt. Dann kann er aggressiv seine Ersparnisse ausbauen. Das Einkommen aus seiner täglichen Arbeit kann er in seine Investitionen stecken.

„Immobilien sorgen für ein gutes Einkommen, also mache es, so lange du kannst“, empfiehlt sie. Was ihm hilft: Er ist handwerklich begabt und kennt sich gut aus. Wenn Sanchez sein Immobiliengeschäft erweitert, kann er das Einkommen verwenden, um seine Eltern zu helfen. Das Vermietgeschäft kann zu einem Schneeball werden. Es kann sich durch Skalierungseffekte und den Zinseszins mehr und mehr lohnen.

Das ist Finanzberaterin Barbara Ginty:

Gib mehr für dich aus, sagt die Expertin

Ginty weist darauf hin, dass Sanchez jeden Monat ein bisschen mehr für sich selbst ausgeben sollte. Es sei zwar bewundernswert, wie er auf seine Ziele hinarbeite, aber mehr Zeit mit Rosy oder seinem Bruder und seinen Eltern könnten jetzt zu seinem Glück beitragen.

Allerdings gibt es keinen Grund, etwas Grundlegendes zu ändern, sagt Ginty. Er soll alles in allem die hohe Sparquote beibehalten. Ich stimme ihr zu.

Was ich super finde: Wie begeistert er bei der Sache ist. Er wird sicherlich sehr erfolgreich bleiben. Er ist hochmotiviert. Ich gönne ihm die Freiheit. Er hat es sich verdient.

„Wenn Sie finanziell frei werden möchten, ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, dass Sie über mehrere Einnahmequellen verfügen, und das hat er“, sagt Ginty. „Es ist unglaublich, dass er so viel spart.“

Er wird in naher Zukunft sehr viele Freiheiten haben. Er wird sein Leben genießen können, eine Familie gründen. Er ist so clever. In jungen Jahren legt er die Basis. So kann er sein gesamtes Leben von den passiven Einkommensströmen leben. Es ist ein Win, Win, Win. Ihm macht es nichts aus, hart zu arbeiten und sparsam zu leben. Er ist ein idealer Kandidat für FIRE.

„Er muss nicht an seinem jetzigen Arbeitsplatz bleiben…. Er kann von seinen Miet-Einnahmen leben“, resümiert die Expertin.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Ein 24-jähriger Amerikaner auf dem Weg zum Millionär: Mit Immobilien, Aktien, Hauptjob und zwei Nebenjobs

  1. AvatarMarco

    Hallo Tim,

    Der Knabe arbeitet ja 10Tage in der Woche. Der ist mit 30 tot,und nicht Millionär.

    Gruß Marco

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Marco

    Das glaube ich nicht. Er lebt seinen Traum. Er ist ein geborener Geschäftsmann und Geldverwalter. Clever, der Typ. Er powert durch. Wenn er 30 Jahre alt ist, wird er sich zur Ruhe setzen und allenfalls seine 20 Mietobjekte managen.

  3. AvatarBruno

    @Marco

    Also in dem Alter sterben wohl mehr an zu viel Freizeit als zu viel Arbeit 😉 Und er macht ja erst noch einen Job der fit hält, alles richtig gemacht. In dem Alter kann man doch Gas geben, das schadet nicht. Also mancher der nicht oder nur 20 oder 30 Stunden arbeitet sieht deutlich ungesünder aus 😉

    Es ist kein Standardleben, aber von nichts kommt nichts, mir gefällt der junge Mann, er wird noch viel erreichen!

    @Tim: Genau völlig einverstanden, aber ich denke nicht dass er sich „zur Ruhe“ setzen wird mit 30, vielleicht eine Pause, vielleicht etwas anderes, aber so jemand wird weiterhin Gas geben, aber das wäre auch gut, wenn es Spass macht.

  4. AvatarA.

    Die Basis wird in  der Regel im jungen Alter gelegt 20- 35 Jahre denke ich. Der muss im Grunde nur noch 2 bis 3 Jahre so durchpowern, dann hat er schon was extrem solides.

    Weiter so.

    Gruß

    A.

  5. AvatarThomas der Sparkojote

    Schon der erste Kommentar der ihm das madig macht, traurig sowas 🙂

    Der Typ gibt Vollgas das mag ich. Was ich aber nicht verstehe 7‘800 spart er bei mehr als 200‘000 Einkommen? Ist das Einkommen von 200k vor steuern Ansonsten sind 7‘800 $ x 12 nur 93‘600 wo sind die restlichen 102‘400 $? Wenn allerdings 200k Brutto ist, dann macht alles Sinn. Der wird denke ich wenn er gut wirtschaftet weitaus mehr als 1 Million mit 30 auf dem Konto haben.

    Momentan habe ich auch relativ hohe Bruttoeinnahmen von rund 30k im Monat, davon versuche ich so viel wie möglich zurückzulegen oder ins Geschäft wieder zu reinvestieren. Natürlich auch in Aktien, P2P und andere Investments. Man weiss ja nie wie lange es so bombastisch läuft.

    Sehr inspirierende Story aus den USA.

    Liebe Grüsse

    Thomas

     

     

  6. Avatarghost

    naja…. zu dem ersten Kommentar

    ich habe 5 Jahre mehr oder weniger gesehen 13 bis 15 Stunden am Tag 6 Tage die Woche gearbeitet hab Sport gemacht und mich gesund ernährt. Ich fing damit an als ich schon lange über 30 war. Es hat mir nicht geschadet, nun hab ich eine eigene Wohnung und ein Depot und meine Gesundheit vorallem, weil ich viel arbeitete aber umso gesünder lebte. In ein paar Jahren bin ich mehr oder weniger gesehen frei 🙂

    Bruno hat somit Recht, wenn er sagt, die Gefahr besteht eher darin dass viele an zu viel Freizeit sterben….

    und begonnen hatte ich mit nichts, umso witziger finde ich hochintelligente Meinungen und Aussagen wie:

    das bringt nichts

    wofür soll man sparen

    100 euro im Monat zurücklegen bringt nix

    überstunden bringen nix

    ich gehe so hart arbeiten also will ich mir was leisten

    lass uns am Wochenende saufen gehen usw…

    und irgendwann wacht man auf und merkt dass es zu spät ist 🙂 und dann beschwért man sich wiederrum dass man lebenlang arbeitete und nun die Rente nicht reicht. Wenn man nie gespart hatte, nie etwas zurücklegte dann verdient man eben was man verdient.

    viele kaufen sich schoene neue Dinge und konsumieren fleissig vor sich hin und das Ganze macht sie sehr glücklich 🙂

    ich finde das ist schön 🙂

    mfg

     

  7. AvatarThomasH

    Versicherungen : 208 Dollar (einschließlich Kranken-, Zahn-, Seh- und Autoversicherung)…

    Das wird in Deutschland kaum möglich sein…

  8. AvatarChris k.

    Respekt, interessanter Artikel hast dir echt Mühe gegeben Tim!

    Ich hatte oft ein Nebenjob aber oft haben diese auch unzufrieden gemacht.. Wenn man keine Freizeit mehr hat die Freunde Iwann beleidigt sind weil man wegen ständig arbeiten absagen muss… und täglich soviel arbeiten geht an die Nerven… Mich wundert es das seine Freundin das so gut mitmacht wegen der geringen Zeit die sie sich wahrscheinlich sehen…

    Aber is sehr interessant weil desto früher is er frei und je älter man is desto schwieriger wirds mit dem Vollgas…

     

    Mission money auf Youtube haben ein Video mit der linken wagenknecht gehabt… Diese findet es nicht gerechtfertigt das jemand von dividenden leben kann ohne dafür mehr aktiv zu arbeiten… Viele Arbeiter sehen das auch so leider… Wahrscheinlich Neid und Faulheit.

     

    Diese Friday for future gerät meiner Meinung nach auch außer Kontrolle… Nun hat Greta gewarnt – „das die kleine Gruppe aus nicht Greta Anhänger sie ernst nehmen soll des jetzt geht es erst richtig los“ oder sowas ähnliches etc. Für die deutsche Wirtschaft wird es immer schwieriger…. Auf Plakaten ist das Wort „Geld“ oft durchgestrichen und System wechsel wird gefordert… Ich bin ein richtiger Umwelt Schoner immer wenn ich die kleinate möglichkeit habe.. Aber das ist für mich zu aggressiv und inszeniert. Sry.

    Tim, was sagst du dazu? Können wir weiterhin Vollgas in Aktien sparen oder glaubst du is es möglich das uns der böse gierige Zins genommen wird? Danke für deine Zeit. Würdest du dich auch unsicherer fühlen mit der finanziellen Freiheit in D statt den USA?

     

    Kommt legen wir alle zusammen und kaufen uns mehrere Parteien in New York, schlagen die Wände ein und machen eine xxxxl fire Wg!! 😀 Wer is dabei?

    Mfg

     

  9. AvatarNico Meier

    In jungen Jahren steckt man 60 bis 70 Stunden Arbeitswochen ohne Probleme weg. Und gerade wenn Überstunden ausbezahlt werden sieht man, was möglich ist. Vielfach gibts auch noch zusätzzliche Zulagen für Nacht- oder Sonntagsarbeit.
    Ist ein gutes Gefühl wenn im Januar zusätzlich zum Monatslohn noch 10’000 bis 15’000 zusätzlich auf dem Konto eingehen aus Überzeit.

    Ich wundere mich immer wenn gewisse Kommentatoren hier mit ihren 35 Wochenstunden schon überfordert sind.

  10. AvatarSkywalker

    was ich interessant finde, wo ich der finanziellen Freiheit sehr sehr nahe bin: Das Thema Geld verschwindet einfach. Man denkt nicht mehr darüber nach, es sit egal. Und es ist weniger befriedigend, als ich dachte, dass es sein würde. Ich glaube es liegt daran, dass man quasi schleichend FI wird und nicht wie bei einem Lottogewinn plötzlich, d.h. man gewöhnt sich über die Jahre daran und merkt es gar nicht so sehr. Bei mir war es so, dass ich die Tage mal unsere Vermögenswerte überschlagen habe und mir dann dachte: „eigentlich würde es für ein frugalsiten leben schon reichen“.

    Aber darauf habe ich keinen Bock, mein Job macht Spaß und ich mag auch Luxus, von daher wird weiter gearbeitet 😉

  11. AvatarEx-Studentin

    Alex ist ein extremes Beispiel. Er hat bereits viel erreicht, kaum zu glauben, dass er noch so jung ist. Da braucht man keine Finanzexpertin, um zu sehen, dass er früh FF wird. Ich muss Marco allerdings beipflichten: Es klingt recht ungesund, was er tut. Man kennt nun nicht alle Umstände von Alex‘ Leben.  So viel schuften, kann auf Dauer die Gesundheit belasten. Ich habe bis vor 2 Jahren auch so viel gearbeitet und die Quittung bekommen. Nun bin ich auch eine 35h-Anhängerin und achte nicht mehr so auf meine Ausgaben.

    @Thomas / Sparkojote

    Wie setzen sich die 30k zusammen? Glückwunsch!

  12. AvatarThorsten

    Die hölzernen Strommasten ,in Deutschland kaum mehr vorhanden, der Trend geht schon lange  zum Erdkabel.Die USA bieten noch Jobs, die wir als typisch für Entwicklungsländer sehen oder die es bei uns nie gab. Ich erinnere mich daran , dass wir nicht weiterarbeiten könnten, weil wir auf einen Disc Manager warten mussten. Das war keine Software , sondern eine  Person. Die Person hatte die Aufgabe Datenträger in Rechner einzulegen usw. Natürlich ist die Geschichte des jungen Mannes nur exemplarisch, aber die Startbedingungen sind besser. In den USA gibt es keine mittalterlichen Ständekammern, weniger Steine bei Gründung,Steuern etc.Dafür gibt es bei uns Qualität und Normen und das ist auch etwas, was und zum Exportweltmeister macht . Ich erinnere mich an eine Kindergärtnerin , die einen Oraclekurs im Abendkurs machte und dann von einem Softwareunternehmen als Beraterin eingestellt wurde. Die hatte Mal eben 10 Jahre, die ich im Deutschen Bildungssystem aufwenden musste übersprungen.  Natürlich konnte sie nichts, aber sie konnte es im Job lernen. Gibt’s in Deutschland nicht, Du sollst alles schon mitbringen und möglichst billig sein. Wir haben scherzhaft gesagt : wer in Deutschland einen Job will, der soll am besten noch Geld mitbringen.

    Die sogenannte Geldexpertin ist mir suspekt. Sie möchte womöglich unser Bestes : unser Geld .

  13. Avatarfelix

    Das Ganze hängt ja in erster Linie an dem sensationellen Einkommen seines Hauptjobs, nicht so sehr am Rasenmähen und Schneeschippen. Bei uns würde ein 24jähriger Elektriker (auch kein Gerüstbauer, Dachdecker usw., die auch harte körperliche Outdoorjobs haben) niemals so eine Summe verdienen, nicht einmal die Hälfte.

  14. Avatar-M

    @Skywalker

    Interessanter Gedanke, dass dich das gar nicht so befriedigt und das Thema Geld einfach dann verschwunden ist.

     

    Ok jedes Leben ist ja vielfältig und jeder hat mehrere Dinge die einen beschäftigen da fällt es vlt wirklich nicht so auf, wenn das Thema Geld auf einmal fehlt.

     

    Vlt merkst/schätzt du es mehr, sobald du wirklich nicht mehr arbeiten würdest – vorausgesetzt: du hast einen Plan, wie du das mehr an Zeit auch nutzt um glücklich zu sein. Bei Langeweile würdest du dich auch wieder hinterfragen.

     

    -M

  15. Avatarsammy

    Ich hatte bis vor kurzem auch 360 Überstunden. Habe ich sie mir auszahlen lassen? Nein niemals! Dann geht die Hälfte an den Vater Staat mit Lohnsteuerklasse eins. Das wäre dumm. Deshalb Überstunden immer abfeiern niemals auszahlen lassen. Ihr wollt ja schließlich auch mehr Zeit für euch.

  16. AvatarMr. Pino Cavallo

    Der absolute Wahnsinn!

    Hier zeigt sich wieder mal, warum Amerika das Land der Möglichkeiten ist. Allein dass man mit einem Handwerksjob als Angestellter rund 120k Dollar machen kann, ist der Hammer – und in Deutschland absolut unmöglich! Soviel Geld machst du in Deutschland in so jungen Jahren höchstens nur als Investmentbanker, und das auch nur mit ganz schön viel Unterstützung („Vitamin B“). Und selbst dann, wenn du so viel Geld machst, hält Vater Staat so weit die Hand auf, dass du fast die Hälfte davon wieder abgeben musst (als Single).

    Daher ist das durchaus fraglich, ob man mit einer solchen Arbeitsmoral hier so viel weiter kommt. Auch wenn sich das jetzt polemisch anhört, aber in Deutschland lohnt es sich nun mal nicht zu hart zu arbeiten. Das ist einfach so!

  17. AvatarAlbr

    also ich finde den Jungen klasse 😉 erinnert mich in etwa an meine eigene Situation als ich „jung“ war 🙂

     

    wen interessiert was nicht geht oder nicht gut ist ? ob es in Deutschland schlau ist die Ü-Stunden auszahlen zu lassen oder frei zu nehmen; dann nimmt man sie halt frei und macht eine Nebentätigkeit… es gibt IMMER Wege und Möglichkeiten, wenn man will 😉

    oder schaut sich in den Ü-Stunden freien Tagen nach geeigneten Objekten zum vermieten an (macht ein Freund von mir in B-Lagen), anstatt ins Schwimmbad zu gehen…

    oder macht an diesen Tagen den LKW Führerschein, und fährt anschliessend in mit einem LKW in der Gegend rum…

     

    mir fallen endlose Sachen ein, die man machen KÖNNTE 😉

     

     

     

     

     

  18. AvatarAlbr

    @Cavallo, lohnt sich definitiv 😉

     

    ich hab meine FF und FU nicht im Schwimmbad oder durch eine Erbschaft erreicht 🙂

     

     

  19. AvatarNico Meier

    Ich hatte bis vor kurzem auch 360 Überstunden. Habe ich sie mir auszahlen lassen? Nein niemals! Dann geht die Hälfte an den Vater Staat mit Lohnsteuerklasse eins. Das wäre dumm. Deshalb Überstunden immer abfeiern niemals auszahlen lassen. 

    @sammy

    Bei mir gehen rund 20% an den Staat der Rest auf mein Konto oder in mein Depot!

  20. AvatarNico Meier

    mir fallen endlose Sachen ein, die man machen KÖNNTE

    @Albr

    Machen könnte man vieles. Aber es gibt Menschen die bereit sind Gaszugeben. Und andere Menschen die bereits nach 3 oder 4 Stunden das Gefühl haben sie hätten nun genug geleistet für einen ganzen Tag.

    Gewisse Menschen arbeiten schnell und viel andere arbeiten langsam und werden dafür schnell müde.

  21. Avatarghost

    hier ist es eher die Mischung von germanangst und überstunden lohnen sich doch eh ned.

    mir hat man auch gesagt, das lohnt sich doch garned die ganzen Überstunden, meine Antwort war immer die gleiche: aha ok du hast Recht ich lass mir das Ganze durch den Kopf gehen.

    Für manche wird sich immer das Alles nicht lohnen, manche erwarten eben, bloss weil sie ne Ausbildung haben fürstlich entlohnt zu werden.

    Es lohnt sich nicht Überstunden  zu machen, aber es lohnt sich immer alle drei Jahre das Auto zu wechseln, drei Mal im Jahr Urlaub zu gehen und jede Woche schick essen zu gehen. Es lohnt sich eigentlich immer alles solange man dafür nichts tun muss, es umsonst bekommt und dafür in keinster Weise kämpfen muss.

    Das geilste ist, wenn dann manche erzählen man hatte doch 45 Jahre so hart gearbeitet und am Ende hat man nichts.  Na wenn man wirklich so hart 45 Jahre gearbeitet hat, wo ist das ganze Geld denn geblieben. Die Autos, die Reisen der Konsum wird dann eben ausgeblendet und man erinnert sich nur an die Arbeit nicht dass man das ganze Geld zum Fenster rauswurf.  Hätte man es nicht wären Ersparnisse da.

    Und ich rede  nicht von Schicksalsschlägen sondern von Leuten die mehr ausgeben, als das sie verdienen.

    und man muss keine 3mill haben um FF zu sein, wenn man verstehen würde dass je älter man ist desto geringer werden die Ausgaben. Es sind im Alter nur wenige noch so sehr aktiv, dass sie den gleichen Betrag zum leben brauchen als sie noch jung waren…

     

    mfg

  22. Avatarghost

    vorallem, alle in Aktienforen erzählen doch so begeistert wie sehr sie sich in die Thematik investieren, etfs, und zinseszins reingelesen haben. (ich meine natürlich nicht jeden)

    das bedeutet also wenn ich eine überstunde mache und mir von 10 euro ja nur 5 ausgezahlt werden. dann lohnen sich diese 5 euro definitiv nicht, denn auf diese 5 euro wirkt sich der zinseszinsefekt überhaupt nicht aus..

    da frage ich mich, bei dem ganzen wissen was man meint zu beherrschen übersieht man da eventuell doch nicht die eigene dhhhhämmmmligkeit….????

    auf jeden euro wirkt sich der zinseszinseffekt aus…..auch auf den rest der nach den abzügen übrig bleibt also auf die sogenannte überstunde…

     

    mfg

  23. Avatarsammy

    Für FF kann eine Million durchaus reichen je nach Lebensstandard. Aber für FU brauchst du mindestens 100 Mio. Dann musst du wirklich keinesfalls mehr auf die Kohle achten.

  24. AvatarMr. Pino Cavallo

    „das bedeutet also wenn ich eine überstunde mache und mir von 10 euro ja nur 5 ausgezahlt werden. dann lohnen sich diese 5 euro definitiv nicht, denn auf diese 5 euro wirkt sich der zinseszinsefekt überhaupt nicht aus..“

    Das „Lohnen“ bezieht sich hier offensichtlich auf den Grundsatz „value your time“ und lässt sich nicht mit einfacher Mathematik erklären. Ich kann mich natürlich genauso gut für einen Hungerlohn im Niedriglohnbereich ausbeuten lassen und am Ende des Tages 100€ mehr als mit Hartz IV beziehen. Wären dann ja effektiv auch 100€ mehr, die ich in der Tasche habe. Nur eben auf Kosten der eigenen Würde und unter dem Wissen, dass der Unternehmer, der dahinter steht, sich heimlich ins Fäustchen lacht.

  25. AvatarBruno

    @sammy

    Kommt auf die Definition an, ich definiere es genau umgekehrt, finanzielle Unabhängigkeit ist für mich, wenn ich nicht mehr abhängig bin von andern (Arbeitgeber, Staat/Renten etc.), um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, d.h. gewohnter Lebensunterhalt mittels passiven Einkünften. Finanzielle Freiheit ist dann eine Stufe höher, da liegt ein Lebensstil drin, wo man sich keine Gedanken mehr um Geld machen muss, das ist dann sehr individuell, für dich sind es vielleicht 100 Mio. für andere weniger für andere mehr. Aber jeder hat wohl seine eigenen Definitionen.

  26. Avatarghost

    richtig 100 euro in der tasche sind eben 100 euro mehr in der tasche und da sch…..ich auf jedes mathematikmodel, wichtig dabei ist für mich nur eins, mache ich etwas um meine situation zu verbessern oder jammere ich nur herum und beziehe mich dabei auf irgendwelche mathematikmodele…..

     

    die Leute wo ich kenn hatten bis sie ca 50 58 waren zwei Jobs fast ein lebenlang, ich kenn auch leute die mit einem job relativ kurz arbeiten mussten nur sie hatten eins gemeinsam, sie gingen arbeiten und sie versuchten nicht irgendwelche sachen mit irgendwelchen mathematischen modellen zu berechnen. und jetzt haben sie alles und sie sind immernoch gesund, was dazu bestimmt beigetragen hatte sie kochten immer selbst.

    und bei den überstunden die ich im leben so machte habe ich meine würde immer behalten können, vor allem mich zwang nie jemand zu überstunden….

    ich musste niemanden im leben bis jetzt zulächeln um mich beliebt zu machen oder um anerkannt zu sein oder um meinen job zu halten. so ist auch mein ton im forum hier, ich rede niemanden freundlich zu um beliebt oder anerkannt zu werden, ich sag es so wie es ist….

    würde habe ich jeden abend wenn ich in den spiegel schaue in dem ich mir zulächel und wissen tue dass ich niemanden den a lecken musste um etwas zu erreichen.

    und einem arbeitgeber gönne ich das was er hat, weil er auch dafür arbeitete….

    und wenn von 10 leuten 9 sagen ich bin dumm weil das schwachsinn ist was ich schreibe und die eine person vielleicht doch etwas zu sparen anfängt, dann freut es mich….

    mfg

     

  27. Avatarsammy

    @Bruno

    klar kann man auch andersherum sehen. Die Definitionvon 100 Mio kommt nicht von mir sondern von Leuten die wirklich reich sind. An diesem Vermögen muss man sich keine großen Gedanken mehr machen.

     

  28. AvatarNico Meier

    Bei mir entstehen die Überstunden meistens wenn ein Projekt voll in Fahrt ist. Wenn ich sehe, dass in meinem Bereich mehr gemacht werden muss, damit die anderen weiterarbeiten können. Niemand von uns im Team will der Bremsklotz sein, daher werden Überstunden geleistet wenn sie nötig sind. Da Kompensation nur teilweise möglich ist wird der Grossteil der Überstunden ausbezahlt.

  29. Avatarsteve

    @ sammy doch da must du bzw derjenige der 100 Mio oder mehr hat, wohlgemerkt in sogenannter Hartwaehrung, dir Gedanken machen dass das Vermögen nicht ständig mehr wird. Sowie dass du nicht überall erkannt, angebettelt, ausgeraubt wirst.

    Ne wenn sich jemand einredet 100 Mio oder mehr zu brauchen ist das aus meiner Sicht ein sehr guter Weg um sein Leben lang unglücklich und unzufrieden zu sein, weil kaum erreichbar. Jetzt mal Hyperinflation und ähnliches ausgeklammert.

  30. AvatarAlbr

    Hier muss sich wirklich keiner Sorgen um meine FU und FF machen 😉

     

    naja, ich gehe mal davon aus, das bei dir 360 Ü-Stunden zu mehr als 4 TEUR netto reichen… man HÄTTE vor 3 Monaten z.B. Allianz Aktien davon kaufen können (20 Stück), dann gäbe es bis zu deinem Lebensende mind. 180€ Dividende pro Jahr (brutto) und in 50 Jahren könntest du die Aktien dann an deine Kinder vererben, so werden Vermögen über Generationen gemacht 🙂

     

     

  31. AvatarThorsten

    @Albr manche Unternehmen setzen Überstunden auf 0 – unbezahlt – sobald eine Grenze erreicht wird, bei mir waren es 140. Es gab trotzdem einen Trottel, der die 140 erreicht hat, weil er unreif mit den Überstunden angab. Dann hat er geklagt und hat den Prozess verloren. Zum Dank wurde er degradiert und arbeitete fortan auf unterster Stufe ( aber gut bezahlt ). Man muss ergänzen, dass es auch den Vorgesetzten traf, denn bevor das Beil runterfiel gab es zwei Gespräche bei Erreichen irgendwelcher Grenzen. Eine war glaube ich 80. Da sind also mindestens zwei dämlich ins Messer gelaufen. Die Regelung sollte übrigens den Arbeitnehmer schützen, keiner hat wohl gedacht , dass man manche vor sich selbst schützen muss.

  32. AvatarAlbr

    @Thorsten, das ist soweit klar, aber kannst du dir die Stunden auszahlen lassen ? 140 gibt ja auch knapp ein Monatsgehalt 😉

     

    dann kauft man halt 10 Allianz Aktien und nächstes Jahr macht man das ganze nochmal… 🙂

     

     

  33. AvatarAlbr

    Da ich „leitender Angestellter“ bin, kann ich mir die Ü Stunden nicht auszahlen lassen, weil keine per se anfallen, sind mit dem Gehalt abgedeckt 😉

     

    früher hab ich das so gemacht, wie oben beschrieben 🙂

     

     

  34. AvatarAlbr

    In unserer Firma gibts natürlich jede Menge tarifangestellte, beim Mittagstisch wird auch über die Ü  Stunden diskutiert, alle sind sich einig, nie im Leben auszahlen lassen 🙂

     

    Ok, sind auch keine FF dabei 😉

     

     

  35. AvatarJohn

    Er verdient eine Menge Geld und spart somit eine Menge. Die Eltern arbeiten und die Mutter vermietet ein halbes Haus.

    Nun will er seinen Eltern irgendwann die Rechnungen bezahlen. Meine Frage ist hier, warum müssen die Eltern bei diesem Wohlstand stand heute noch arbeiten, wenn er es teilen will? Genug Geld hat er offenbar, die Eltern haben zudem noch andere Absicherungen wie das Haus.

  36. AvatarJUn

    Marco 21. September 2019 um 19:56Hallo Tim,

    Der Knabe arbeitet ja 10Tage in der Woche. Der ist mit 30 tot,und nicht Millionär.

    Gruß Marco

    tim schaefer Beitragsautor21. September 2019 um 20:08@ Marco

    Das glaube ich nicht. Er lebt seinen Traum. Er ist ein geborener Geschäftsmann und Geldverwalter. Clever, der Typ. Er powert durch. Wenn er 30 Jahre alt ist, wird er sich zur Ruhe setzen und allenfalls seine 20 Mietobjekte managen.

    Hatte auch, wie ich jünger war, 3 Jobs !!! 10 Jahre lang !! War dann deswegen gesundheitlich schwer angeschlagen !! Einfach so zu sagen , dass “ kann “ jeder … sprechen nur ahnungslose !!!

     

     

     

  37. AvatarThorsten

    140 Stunden gleich 0 Stunden. Was davor war weiß ich nicht mehr so genau. Ich glaube, sie haben nicht mehr ausgezahlt, als es ihnen schlechter ging.

  38. AvatarAlbr

    Ok, WENN sie die 139 Ü Stunden NICHT auszahlen, dann sollte man in der Tat freinehmen 😉

     

    Klasse Wetter heute, nach der Wanderung im Taunus auf der Terrasse sitzen und grillen und eine leckere Zigarre genießen 🙂

     

    Grille gerade wieder Beyond Meat, ich muss sagen, super lecker 🙂

     

     

  39. AvatarAlbr

    @Jun, Nö kann definitiv nicht jeder… das behauptet auch niemand 😉

     

    aber ein paar Stunden mehr im Jahr, die man sich auszahlen lässt, investiert, und jahrzehntelang liegen lässt, das kann ziemlich jeder 🙂

     

     

  40. AvatarJohn

    Überstunden soll man hier möglichst bis Ende Jahr verbraucht haben. Heisst in der Regel feiert man die dann an Weihnachten als zusätzliche Ferien ab.

  41. AvatarRüdiger

    investiert, und jahrzehntelang liegen lässt, das kann ziemlich jeder
     
    Das zu verstehen und umzusetzen, ist für viele schon schwierig genug 😉

    Klar, es kann immer etwas Saublödes passieren, dass einem das Schicksal so richtig eins in die Fresse haut … aber versuchen sollte man es. Unbedingt!

  42. Avatarsammy

    @Albr

    Ich sehe es nicht ein dem Staat 50% des Wertes meiner Überstunden zu schenken. Auch wenn ich noch 50% investieren könnte. Ich investiere auch nicht mehr in Einzelaktien sondern nur noch in den breiten Markt. Und dieser ist momentan teuer und wird es wohl auch erstmal bleiben da die Notenbanken ja wieder Anfangen die Märkte zu fluten da ja alles so super läuft. Zinsen werden gesenkt, Mrd werden gedruckt. Läuft doch alles super!

  43. AvatarAlbr

    @sammy, ich befürchte, das in den nächsten 10 Jahren die renditen ggü. den letzten 10 Jahren nochmal deutlich zurück gehen werden 😉

     

     

  44. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Chris K.

    Finanzielle Freiheit kannst du praktisch in jedem Land erreichen.

    Du baust dir ein fettes Depot oder andere passive Einkommensströme auf – und lebst davon. Mit Eifer und Optimismus geht das. Der Zinseszins nimmt dir nach einiger Zeit die größte Arbeit ab.

  45. AvatarAlbr

    @Rüdiger, klar Schicksalsschläge kann es leider immer weder mal geben ;(

     

    aber er es ist kein Grund es dennoch zu probieren, es gibt immer wieder diese Beispiele von „einfachen“ Angestellten, die geringe Summen „intelligent investiert“ haben, jahrzehntelang liegen lassen und eine sehr ordentliche Summe vererben 🙂

     

     

  46. Avatarghost

    dann muss man sich eben arbeit suchen wo man überstunden gezahlt bekommt.

    so hab ich das gemacht und bin zufrieden.

    teil des gespräches war immer überstunden ja nein, werden sie bezahlt, nein? ok danke gehe weiter.

    eugentlich bestimmt man immer einen teil des lebens selbst, ausser man hat eben keine wahl, aber das haben nur wenige.

    genauso hat man die wahl sontags, beim clown,essen zu gehen mit kindern, wenn man an den orten vorbeifährt um sich ein kaffee zu holen sind die voll mir familien….und man stopft sich mit müll voll und impft seine kinder dass das doch so tolle orte sind 🙂

    und wenn ich keine möglichkeit hätte überstunden ausgezahlt zu bekommen dann würde ich eben schlimmstenfalls zeitung austragen….  aber  da muss man am wochenende ja so früh aufstehen und bewegen muss man sich auch und der lohn ist so niedrig, am besten  ein bier und eine zigarette und abends dann feiern gehen ….

    bin nichtraucher, aber wär ich einer, dann nur eben bis zum tag, an dem ich verstehen würde dass man mit aktien sein leben „verbessern“ kann…

    die meisten verrauchen 150 bis 300 euro und labbern sie haben kein geld zum sparen.

     

    eigentlich hat fast jeder in deutschland die chance sein leben irgendwie zu verbessern, aber es ist immer leichter vor dem  tv hängenzubleiben um pädagogisch wertvolle sendungen wie b bei tag und nacht oder dsds zu schauen….

    mfg

  47. AvatarAlbr

    @ghost, gute Idee, ich mache mir jetzt mal ein Cappuccino mit MEINEM Gerät (von Jura), schmeckt auch noch besser als das Zeug irgendwo draußen 🙂

     

     

  48. AvatarAlbr

    Ich bin heute im Taunus am Fuchstanz vorbeigelaufen, jede Menge Leute/Familien, die überteuertes in sich reingestopft haben 🙂

    linsensuppe 9,5€ 😉

     

    meine Frau und ich haben auf dem altkönig leckeres Obst gegessen und selbstgemachten Tee getrunken, waren auch noch wenige andere Familien da, die ebenfalls gepicknickt haben 🙂

     

     

  49. AvatarRüdiger

    In München hat gerade das Oktoberfest begonnen. Falls jemand partout nicht weiß, wo und wie er sein Geld verprassen kann … auf der Wies’n geht das schnell und leicht 😉

  50. AvatarAlbr

    @Rüdger, ich war schon paarmal dort 😉 ist ganz gut dort… ich war aber immer eingeladen 🙂

     

     

  51. Avatarghost

    @Albr

    🙂

     

    ja, wir Partnerin und ich sind so ähnlich unterwegs oft selbstgemachtes/ selbstgebrachtes/ nicht weil wir geizig sind nur, weil wìr es uns leisten können gesundes Essen mitzunehmen und auf Fertiggerichte zu verzichten.

     

    irgendwie habe ich den Eindruck der grösste Luxus ausser bis ins hohe Alter gesund zu sein, ist es sich zu leisten anders zu sein als der Rest ohne tag täglich zu denken was sagen die anderen was denken sie von mir werde ich dem System gerecht und bin ich immer lieb und nett und lächel ich den ganzen Tag ….

    den socialmediamülll will ich garnicht hier erwähnen 🙂

    und leisten können kann sich das eigentlich jeder, jeder der lernt, das selbstgemachtes billiger und gesünder ist. ohne geizig zu sein, weil ich es nicht bin 🙂

    der „Prozess“ muss im Kopf den Anfang finden, gesundes Essen, gesundes Leben, wenn man nicht viel hat so kann man zumindest ein wenig sparen. Die meisten könnten sich das eigene „Leben“ mit Dividenden aufbessern oder unabhängiger werden von dem Einkommen und dem System.

    ja ja ich weiss es gibt viele denen die Arbeit ja so Spass macht, das finde ich auch gut 🙂

    Mir macht sie auch Spass nur in bestimmten Alter sage ich, ok das wars dann ich brauch nicht länger zu arbeiten und was die Rente macht ist mir egal……

     

    mfg

  52. AvatarJohn

    @ghost

    „dann muss man sich eben arbeit suchen wo man überstunden gezahlt bekommt.“

    Wozu?

    Es kommt schwer drauf an als was man und wo man arbeitet. 35h Woche oder Teilzeit als Kellner? Da macht liebend gerne Überstunden mit Feiertagszulage.

    Reicht das Geld gut aus und sitzt eh 42 + xh am Schreibtisch, dann ist auch mal Schluss. Da verlängert man die Ferien um ein paar Tage und gut ist. Besser als nach 3 Jahren den Burnout zu haben und völlig arbeitsunfähig zu sein. So jung wie heute ist man morgen nicht mehr. Genau die Weisheit hört man von Gegnern des Sparens im Allgemeinen. Ich wende die eben darauf an, das man die Zeit im Jetzt nutzen muss, was nicht heisst das man Geld zum Fenster raus wirft.

  53. Avatarghost

    wozu?

    naja weil man es möchte ganz einfach dazu, weil man es möchte da man gesund ist, auf sich sonst achtet, und man gemerkt hat, dass die zusärzlichen Stunden einen weiterbringen.

    richtig ist aber was du sagst, die meisten sitzen eben ihre Zeit ab und dann ja und dann hört man es oft überall…..45 Jahre hart gearbeitet und die Rente reicht nicht…

     

    übrigens jeder cent den man mit der überstunde so leistet wird auch zu einem bestimmten Teil auch zu der Rente dazu gezählt.

    und ich schrieb nirgendwo, dass es jeder kann ich schrieb aber jeder der etwas möchte der kann es oder er kann  sich verändern.

    und sorry aber von den Leuten die ich so kenne von deneñ hat kein einziger Burnout. Es gibt sogar Gegenden auf der Welt da ist Burnout völlig unbekannt. ich glaube fast je besser es einigen Ländern geht desto mehr solche Krankheiten kommen hervor.

    und ich möchte nicht verallgemeinern oder aber alle über einen Kam schären, aber ich kenn eben gar niemanden….. mit burnout

    ich redete auch nicht von lebenlang extremarbèiten sondern immer nur von soviel wie man kann, möchte und will. die andere seite ist die die in paar jahren auf viele kommt wenn ungefähr jeder fünfte in der armut endet da die rente nicht reicht…

     

    und ich kann mir bei bestem willen nicht vorstellen, dass eine Friseurin oder Beckereiverkäuferin die ihre Kasse aufbessern möchte mit 400 euro job, dass sie für immer krank wird.

    mfg

     

  54. Avatarghost

    und da ich heut auf einer kleinen Reise bin habe ich Zeit…

     

    die Frage wozu das Ganze die vorhin gestellt wurde……

     

    wozu ein neues Buch lesen

    wozu eine neue Sprache lernen

    wozu Weiterbildung

    wozu ge?und ernähren

    wozu sich fit halten

    wozu sparen

    wozu Überstunden machen

    wozu überhaupt Ziele im Leben haben

    die Antwort ist ganz einfach: weil nicht jeder eben das „Leben“  absitzen will…

     

    mfg

  55. AvatarSlowroller

    Es stimmt doch beides – nur eben nicht in dieser Absolutheit. Man kann sich kaputtarbeiten – deshalb gibt es das Arbeitszeitgesetz. Mich nach 70 Stunden in der Woche am Samstag auf einen Baufälligen Strommast zu begeben muss nicht gut gehen – kann es aber.

    In Projektphasen oder am Anfang der Karriere kann man sucherlich reinklotzen, 70 Stunden sind in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen allerdings illegal und können massive Konsequenzen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben. Wenn man mal Familie hat ändern sich die Prioritäten so oder so – dann schaut man, dass man seine Kinder/Frau und Freundin auch sieht.

    Zum Thema Überstunden: ich habe meistens den Mittelweg gewählt und mir die Zulagen auszahlen lassen und die Stunden ausgeichen (wenn es geht) – so stehts übrigens auch im Gesetz. Ich fand den Extrabatzen aber auch cool, wenn man sie auszahlen lässt. Am Ende bleibt mehr als die Hälfte übrig, das kann auch viel Geld sein. Da Überstunden genauso besteuert werden wie normale Stunden könnte man ja auch auf das normale Arbeiten verzichten. Macht wenig Sinn, oder?

     

  56. Avatarsammy

    @Slowroller

    Beim normalen Arbeiten kannst du aber nicht wählen einen ganzen Tag frei zu bekommen. Das ist mehr wert als hoch versteuertes Geld.

     

  57. Avatarghost

    @slowroller
    du bist mit 8 Stunden plus 2 überstunden völlig legal am arbeiten mit der Pause von 1 h, bist du 11 h auf den beinen, gehst du dann noch einem 450 euro job der auch legal ist nach bist du am tag noch mal 2 stunden au den beinen . wenn du dann noch reselling machst dann bist du am Tag so einige Stunden auf den Beinen, von sowas redete ich. nur ein Beispiel….und allles sinds überstunden 🙂

    und wie gesagr, das was ich schreibe das ist nicht in Stein gemeißelt, aber bevor man rumheult und auf die anderen mit dem finger zeigt, mir geht es schlecht wegen den anderen, kann man ja ein paar jahre mehr arbeiten als der rest und dann gehts einem gut.

    einige meiner verwandten hatten immer nebenjobs und ich hörte sie nie sagen dass es ihnen schlecht ging oder sie sich etwas nicht leisten konnten..

    und ja man hat immer die wahl freizeit oder arbeit die entscheidung hat man immer und die freizeit kann nicht ersetzt werden, nur eben ich rechne damit dass die meisten sehr alt werden und die mit einem normallen angestellten job die mittelmässig bezahlt werden ….. ich glaube die werden später ein böses erwachen erleben wenn die rentenbescheinigung kommt, hey aber stimmt diese menschen sassen ganz bequem ihre täglichen 8 stunden ab …

    wobei viele in diesem forum sehr gut verdienen, sonst würden sie nicht das luxusproblem haben, wohin mit dem geld, somit glaube ich es auch kaum, dass die jüngeren sich vorstellen können nach den 8 stunden nochmals in die arbeit zu gehen um einen nebenjob auszuüben…

     

    mfg

    https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/so-flexibel-sind-die-arbeitszeiten-auf-deutschen-baustellen/150/3094/373232

    und irgendwo las ich vor paar monaten man möchte in deutschland dass es normal wird dass in gewissen bereichen die menschen mehr als 8 stunden arbeiten.

    pflegebereich, da sind sehr oft 10 stunden ganz normall und real arbeitet man manchmal noch länger…

     

  58. AvatarSlowroller

    @ghost

    Nebenjobs sind allermeistens genehmigungspflichtig und Arbeitszeiten nach Arbeitszeitgesetz werden über alle Arbeitgeber zusammengerechnet. Damit sind 11 Stunden plus 450€ schonmal nicht legal – das sind regelmäßige 11-Stunden-Tage aber auch nicht.

    Wie dem auch sei, es ist wichtig das vernünftige Maß auch in den Ausnahmesituationen. Da kann man auch mal Gas geben – aber wenn man es übertreibt leitet eben die Qualität, die Sicherheit oder die Gesundheit. Ich habe da leider schon vieles gesehen, was uch lieber vermieden hätte.

  59. Avatarghost

    @ slowroller

    nebenjob ist nur genehmigungspflichtig solange man zum gauptjob konkurrenz wäre, nebenjob beim regallauffüllen ist in den meisten fällen zu den meisten jobs keine konkurrenz
    naja in deutschland sind 8 stunden arbeitszeit plus zwei stunden überstunden plus eine stunde pause völlig legal, völlig legal. das macht 11 stunden bei mir am tag wenn ich die stunden zusammenzähle
    und ob man dann noch 450 euro job hat ist gott sei dank einem selbst überlassrn. das sind rechnerisch 2 stunden pro tag nebenverdienst man muss zu der arbeit noch hinkommen und das zählt bei mir als arbeit also eine stunde zufahrt

    wenn man das alles zusammenzählt ist man ca.15stunden am tag am arbeiten

     

    https://www.arbeitsrechte.de/nebenjob/

    zitat: ein nebenjob kann neben dem hauptjob völlig legal ausgeübt werden in deutschland.

    und die regelmässige arbeitszeit von 10 stunden ist innerhalb vin 6 monaten völlig legal 10 stunden plus eine stunde pause  und das macht bei mir 11 stunden ausser haus sein.

    wie dem auch sei, man kann alles so rum sehen dass man immer irgendwelche gründe findet warum die mehrarbeit nicht lohnt oder warum man lieber nicht länger arbeitet.

    und ja viele sind schon nach 3 stunden überarbeitet und nach 5 jahren im burnout.

    und wenn ein arbeitgeber arbeit hat dann ist er glücklich über arbeiter die eben länger als 8 stunden am tag arbeiten bleiben…..und in spitzenzeiten ein monat länger arbeiten ein monat normall arbeiten hat niemanden umgebracht, aber man merkt es am konto selbst.

     

    und was wer erlebt hat ist uninteressant solange der gesetzgeber es als legal erklärt dasss man neben dem hauptjob völlig legal einen nebenjob hat und der hauparbeitgeber wird niemals etwas dagegen haben solange die leistung nicht nachlässt. aber viele sind schon nach 3 stunden arbeit täglich überlastet also…

    und um ehrlich zu sein als ich damals die 4 buchstaben zeitung austrug kann ich mich nicht daran erinnern meinem arbeitgeber sagen zu müssen wir müssen irge dwelche stunden von irgendwelchen tagen aufzuadieren, und auch meine verwandten die nebenjobs hatten mussten nie rechenschaft ablegen an welchem tag sie insgesamt wieviele stunden arbeiteten..

    und erzähl des mal denen dass sie ein zweitjob ja nicht haben dürfen 😉 ich glaub viele sind schon wirklich mit einem job überfordert und blenden es völlig aus dass es menschen gibt für die zwei jobs völlig normall sind
    mfg

  60. AvatarThomas der Sparkojote

    @Jenny

    Ich denke viel Arbeit geht nur lange gut, wenn man spass hat. Ich fühle mich mit unter 35h unterfordert und gelangweilt. Aber ich denke da hat auch jeder eine andere Messlasste, hoffe es geht dir mittlerweile deutlich besser!

    Die 30k setzten sich durch diverse Einkommensquellen zusammen: Affiliate, Provision, Kooperationen, Werbeeinnahmen etc. Ich arbeite mittlerweile mit einigen grösseren Firmen zusammen, wie der Schweizer Bank „Bank Cler“ und dem Schweizer Broker Swissquote. Mit der Schweizer Börse BX Swiss, AlleAktien und anderen Firmen arbeite ich auch 🙂 Da kommt mittlerweile halt so einiges zusammen. Langsam bin ich auf der Suche nach dem ersten Mitarbeiter, die GmbH habe ich ja kürzlich gegründet. Muss noch viel Papierkram machen.

    Liebe Grüsse

    Thomas

  61. AvatarNico Meier

    Wenn ich mitten in einem Projekt bin so bin ich voll dabei und die Zeit vergeht wie im Flug. Ob ich da 8 oder 10 Stunden dran arbeite sopielt da für mich keine Rolle. Es geht immer wieder darum „Probleme“ zu lösen und jede gemeisterte Hürde motiviert mich weiter.

    Zum Glück müssen wir die Zeit mittels Badge erfassen, sonst wäre mir nicht bewusst vieviel Überzeit gemacht wird.

  62. AvatarThorsten

    @Nico Begeisterte Arbeitnehmer sind gerne gesehen. Sie bringen was und maximieren von selbst den Gewinn. Ältere verschieben ihre Prioritäten. Nicht immer, weil sie nicht können, sondern aus Erfahrung. Sie wissen, dass es am Ende keine Rolle spielt, ob sie mehr geleistet haben oder nicht. Die Gründe für das Platzen von Terminen liegen meist außerhalb des Einflussbereiches der unmittelbar Beteiligten. Und Medaillen sammeln schützt auch nicht vor Kündigung, es zählt nur das heute und das direkte morgen.

     

  63. AvatarSmyslov

    Ghost: Ich finde es wunderschön, was du schreibst. Man spürt, daß hier jemand

    sein Leben in die Hand nimmt. Die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen

    und seinen Weg zu gehen, daß ist es am Ende,  was Zufriedenheit bringt.

    Gruß, Smyslov.

  64. AvatarEx-Studentin

    @Thomas

    Freut mich richtig, dass es so gut läuft. Du bist ein tolles Beispiel dafür, dass man seinen festen Job ruhig kündigen darf. 🙂

    Mir geht es zum Glück viel besser. Mit 35h fühle ich mich sehr wohl. Habe nun wieder mehr Freizeit. Habe mich für ein Fernstudium eingeschrieben und lese gerade viel IT-Zeug.

  65. AvatarKevin

    @Jenny: Was schaust du dir da konkret an?

    Bin auch gerade dabei meine Kenntnisse zu erweitern. (erstmal Richtung Excel VBA)

    Bin auch in der Automobilbranche unterwegs und bei uns sieht es auch ziemlich düster aus. Man merkt die Anspannung bei den Kollegen. (wenn es um das Thema betriebsbedingte Kündigung geht) Bei uns wird es wohl gut 20-25% Prozent der Belegschaft treffen. Durch mein geschaffenes Polster bin ich aber entspannt.

    Die gerade absolvierte Weiterbildung gibt mir weitere Sicherheit. Mal schauen, wo die Reise hingeht. 😉

  66. AvatarThomas

    @IT-Interessierte

    Excel und VBA hört sich wie Technik vom letzten Jahrtausend an. Ich denke damit kann man nicht beeindrucken.

    Schaut euch Cuda/Tensorflow/Python an. Versucht euch an KI. Dazu benötigt man nur opensource Software und Youtube ist voll von Tutorals. Firmen haben Angst den Zug zu verpassen. Damit lässt sich punkten.

    Interessant is es evt. auch. selber stock predicting algos zu entwickeln. Ist zwar nichts für passive Investoren aber dran spielen macht vielleicht Spass 🙂
    Docker oder Container im allgemeinen ist auch noch sehr interessant.

  67. Avatarslowroller

    @ghost

    Les doch wenigstens deine Quellen bevor du offensichtlich falsche Dinge schreibst.

    „…dass ein Arbeitnehmer die tägliche Arbeitszeit auf zehn Stunden nur verlängern kann:

    […] innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.”

    Das heißt, dass du alles über 8 Stunden innerhalb von einem halben Jahr ausgeglichen haben musst. Und das gilt über mehrere Jobs.

    Auch stimmt es nicht, dass der Arbeitgeber einen Nebenjob nur ablehnen kann wenn man in Konkurenz zum Unternehmen steht. Aber auch das steht in deinem Link.

     

    Was du zu Betroffenen von wirklich schwerwiegenden Krankheiten schreibst, von denen du offenbar keinerlei Ahnung hast und dadurch auch zu Empathie nicht in der Lage bist, finde ich wirklich erschreckend. Das will ich hier auch nicht weiter ausdiskutieren – ich hoffe, dass dir oder einen Liebsten oder Freunden dieses niemals widerfährt.

  68. AvatarMike

    Vielen Dank für den tollen Artikel. Ich finde solche Beispiele immer sehr inspirierend als auch motivierend.

    Allerdings für die Nachahmung meiner Meinung nach zu extrem. Ich behaupte, dass die meisten dieser extrem motivierten und engagierten Menschen weit weg von einem gesunden Gleichgewicht sind. Diese Superlative fordern immer irgendwelche Opfer. Sei es die Beziehung zum Partner, die Zeit für die Familie oder die psychische Belastung eines vom Ehrgeiz getriebenen Menschen.

    Ich glaube, ich kann von mir sagen, dass ich sehr ambitioniert meine Ziele verfolge. Aber der Job wurde noch nicht erfunden, der mir 60 Stunden pro Woche Spaß machen würde. Und dann noch Selbstständigkeit und Nebenjob dazu? Nee, das kann vielleicht der gute Alex Sanchez, ich leider nicht.

  69. Avatar42sucht21

    @Skywalker

    So ist es. Es ist eigentlich nur ein Thema wenn man nicht genug hat / meint nicht genug zu haben. Es ist kein Ziel mit Selbstzweck sondern nur ein Mittel. Ein sehr befreiendes Gefühl und Gewinn wenn man über das Thema im Alltag überhaupt nicht mehr nachdenken muss weil es praktisch keine Relevanz mehr hat.

  70. Avatarholgi

    so,thomas Cook meine erste Insolvenz, so fängt die Woche gut an.

    der Verlust ist mental abgehakt, ich möcht ihn erst nächstes Jahr mit plus verkäufen realisieren, geht das?

    oder würde ein behalten dieser Aktien Sinn ergeben?

    für eine Idee und Antwort sage ich mal Danke…

  71. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @holgi,

    heute ist der Handel sowieso eingestellt, so wie ich das sehe. Du kannst sie also eh nicht verkaufen.

    Den Verlust könntest Du nur gegen Gewinne gegenrechnen, wenn Du sie auch verkaufst, also einen Verlust aktiv realisierst. Wenn sie als Depotleiche einfach nicht mehr handelbar sind, und nach Jahren evtl. wertlos ausgebucht werden, gilt das m. W. nicht als anrechenbarer Verlust. Aber ohne Gewähr.

    Ich habe auch noch 2 oder 3 solche Depotleichen.

    Shit happens. Ich bin mit meiner Reise im Oktober betroffen. Habe bei „Bucher Reisen“ gebucht. Die gehören wie Neckermann und Öger zu Thomas Cook. Meine Flüge sind Eurowings. Normal sollte es eigentlich stattfinden können, mal sehen. Ist noch nichts abgebucht worden, die werden sich bald melden.

    Alles Gute

    MS

  72. AvatarJune

    @albr,

    wir waren am Samstag im Schwarzwald wandern und können deine Erfahrungen betätigen. Wir hatten Wasser, Obst und selbstgemachte Brötchen als Vesper dabei. Morgens hat uns Mr. Juni den Cafe to go zubereitet, den wir während der Anfahrt genüßlich getrunken habe.

    Unser Wanderführer hat allerdings die saftigen Parkgebühren auf dem Startparkplatz unterschlagen, so sind wir 2 Parkplätze weiter gefahren konnten von dort aus auch auf unsere Runde gehen und haben 50% Parkgebühren gespart. Noch weiter außerhalb wäre es sicher kostenlos gewesen, wir konnten aber keinen der nachfolgenden Parkplätze unserem Wanderweg zuordnen.

    In einem Höhengasthaus haben wir dann trotzdem eine kurze Pause gemacht, jeweils ein Getränk bestellt, zusammen 7 € incl. Trinkgeld, und unsere Wasserflaschen am Brunnen aufgefüllt. Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen hätten dort 12,50 € gekostet. Ganz schön happig, die Terrasse  war trotzdem voll. Das Paar an unserem Tisch ist nur ein paar Kilometer gelaufen und hat für 25 € Kuchen und Getränke gehabt. Die beiden Männer am Nebentisch mussten 70 € hinlegen.

    Bei uns gab es dann am Abend, gebratene Maultaschen (vegetarisch) mit Feldsalat und Granatapfel. Ich hatte am Morgen vergessen meine geplanten Frikadellen aus dem Tiefkühlfach zu holen.

    @Überstunden,

    wenn ich kann, lasse ich mir Überstunden auszahlen. Macht meine Firma nur sehr ungern. Denn wenn ich heute Überstunden abbaue, baue ich sie nächsten Monat wieder auf, die Arbeit ist ja da.

    Auch wenn ich dann Steuern zahlen muss kann ich einen Teil des Geldes anlegen.

    Und ja, ich hätte auch gerne mehr Freizeit, aber das klappt noch nicht.

    Nur wer wie Jenny ein Studium oder eine Weiterbildung absolviert, dort rechnet es sich nicht,  sich Überstunden auszahlen zu lassen. Hier bringt die Freizeit für das Fernstudium einen viel größeren Mehrwert.

    @Jenny,

    das war alles in allem eine gute Entscheidung. Und von deinem neuen Studium hast du langfristig mehr als von den der vielen Arbeit.

    Take care,

    June

  73. Avatarghost

    @ slowroller

    ach ok 🙂 du hast recht, stimmt;)

     

    theorie und praxis ist doch eben ein unterschied:) stimmt ganz vergessen :), mein Fehler 🙂

    alcohol ist ja auch am Arbeitsplatz verboten nicht wahr:) und an dieses Verbot hielten sich alle eisern in den 80/90 Jahren :), jawohl ja :)..

     

    und ein Arbeitnehmer darf dann eben nicht vier Monate 10 Stunden am Tag arbeiten  nicht wahr :).

    Schon gut 🙂 gegen die eiserne Theorie gebe ich mich restlos geschlagen und ziehe mein Hut 🙂

     

    erzähl es den ganzen kleinen Betrieben zwei Mann drei Mann Betrieben oder so, dass man die Arbeit nach 8 h niederlegen muss…..

     

    und slowroller ich habe nirgendwo gegen kranke etwas geschrieben, warum sollte ich es tun, du hast nur nicht kappiert dass ich keinen kenne der burnout hat, das  habe ich geschrieben…..

    ein Arbeitgeber kann von dir sogar verlangen Überstunden zu leisten.

    und wenn man im Jahr 4 Monate täglich 10 Stunden arbeitet dann hat man diese 6 Monate mit den 8 Stunden in denen man normall arbeitet. Das habe ich auch geschrieben. Und ich habe auch geschrieben wenn jemand die Wahl hat länger zu arbeiten und überstunden zu leisten und sein normaller lohn gering ist warum sollte er denn das nicht tun?? weil es dir nicht gefällt, weil du das nicht kannst ????

     

    und damals traf ich auch auf keinen arbeitgeber der etwas gegen regalle auffüllen oder zeitung austragen hatte, aber wie gesagt man kann immer alles damit begründen um etwas nicht zu machen….lieber harz 4 veantragen zu hause hocken und sagen, wozu das wozu sich anstrengen wozu lernen wozu das wozu das oder eben seine 8 stunden täglich in der arbeit einfach absitzen…. nach mir die sinnflut…..

     

    oder wenn personalengpass besteht dann fragt dich niemand ob du lust hast überstunden zu machen oder nicht.

    du postest hier einen ausschnitt der besagt 10 stunden am tag sind erlaubt nur sechs monate darf man nicht länger als 8 stunden arbeiten, aber das jahr hat 12 monate und das ist eben was du nicht kappierst, dass es da draussen haufen menschen gibt die überstunden leisten weil sie müssen oder wollen, aber überstunden lieber slowroller existieren in der wirklichkeit tatsächlich. wegen mehr an aufträgen, oder weil leute krank wurden oder oder

    und bitte behaupte hier nicht dass ich gegen kranke etwas gesagt habe, die wirklich krank sind, ich bin aber kein „gutmensch“ wenn er einen mit kopfschmerzen sieht dass er ihn direkt nach hause schickt und für einen monat krankschreiben lässt… und mir ist klar das wir langsam in die zeiten kommen in denen man sich den fingernagel bricht und zum arzt rennt weil es könnte schliesslich vergiftungsgefahr entstehen…

    krankenkassen sind auch unmenschlich weil sie leute zur kasse bieten, weil man endlich gemerkt hatte, dass so langsam die menschheit da hin wegen jeder kleinihkeit

    es ist aber wirklich so, dass habe ich hier im forum schon öfters beobachtet dass wenn tim einen artikel postet, dass gewisse leute sich einen bestimmten satz auspicken und dann behaupten, dass das ganze überhaupt nicht stimmt und alles falsch ist und man kennt da einen der einen kennt der hat das ganz anders erlebt.

    und genauso ist es jetzt 🙂 ich sage wenn es sich anbietet kann man 10 stundèn am tag arbeiten, es gibt sogar gesetze die das erlauben 🙂 und man dreht das ganze um und sagt das stimmt doch garnicht man muss innerhalb von sechs monaten im schnitt nicht länger als 8 stunden arbeiten…..  und nun Herr slowroller finde den fehler…..

     

    ein beispiel:) herr slowroller ich finde es wunderbar dass immer mehr im handwerk nicht arbeiten wollen sondern studieren gehen, somit sind handwerker seltener  🙂 das finde ich gut, slowroller nun kannst du das umdrehen wie du willst und dir daraus deine eigene geschichte basteln. und jetzt kommt ich habe etwas gegen studenten….. und frauen erwähne ich auch nicht wenn ich schreibe somit bin ich empathielos und frauenfeindlich und ich schreibe ohne komme und immer klein

    und genauso stehe ich dazu dass wenn einer wirklich echten burnout hat, dann liegt es daran dass die arbeit nicht die richtige ist dass er damit komplett überfordert ist und dass es nix bringt wenn man dann halbes jahr daheim hockt weil es dann von neuem anfängt, viel mehr sollte man an sich arbeiten zur ruhe kommen sport machen raus gehen unter die leute, und sich eine andere arbeit suchen die einen nicht überforder.   slowroller jetzt kannst du wieder behaupten ich hab keine empathie und kein verständnis für die kranken….

    nur abartig finde ich meldung morgenpost: fast jeder dritte junge berliner ist psychisch krank….

    egal 🙂 zu dem thema schrieb ich mehr als ich wollte, ja es stimmt wer zuviel arbeitet der hat kein verständnis für die anderen, der macht sich nur kaput und der empfindet keine empathie :)„„„„`

    nochmal: jeder kann machen und tun was er möchte arbeite länger wenn du kannst oder lass dich öfters krankschreiben wenn du möchtest. jeder hat die qual der wahl was er macht und jeder muss am ende des tages vor dem spiegel sich hinstellen und sich selbst sagen das war ein guter tag, oder eben auch nicht 🙂

    mfg

  74. AvatarKevin

    @Thomas:

    Excel und VBA hört sich wie Technik vom letzten Jahrtausend an. Ich denke damit kann man nicht beeindrucken.

    Schaut euch Cuda/Tensorflow/Python an. Versucht euch an KI. Dazu benötigt man nur opensource Software und Youtube ist voll von Tutorals. Firmen haben Angst den Zug zu verpassen. Damit lässt sich punkten.

    Interessant is es evt. auch. selber stock predicting algos zu entwickeln. Ist zwar nichts für passive Investoren aber dran spielen macht vielleicht Spass ?
    Docker oder Container im allgemeinen ist auch noch sehr interessant.

    Danke für deinen Input. Da ich momentan in der Buchhaltung beschäftigt bin und mich langsam Richtung Controlling entwickeln möchte und hier auch schon etwas Wissen habe, dass ich gerne vertiefen wollte, habe ich das erstmal als Einstieg für mich gesehen. Werde mich dann aber auch mal zu deinen Ideen informieren.

  75. Avatarolly wood

    @holgi

    ich meine mich zu erinnern, dass der verlust realisiert sein muss(verkauf) sonst kann er nicht angerechnet werden, info ist allerdings ohne gewähr…

  76. KievKiev

    @ Ghost

    Man kann sehr viel leisten wenn man klare Ziele hat und motiviert ist. Bei dem Job und Nebentätigkeiten sollte man die 10h aber im Auge behalten.

    Falls Du z.B. mit Zeiterfassung arbeitest und eine Nebentätigkeit ausführst, so könnte ein Unfall auf dem nach Hause Weg von der Nebentätigkeit schwerwiegende Folgen haben. Deine Stunden wurden erfasst und können von der Versicherung geprüft werden. Ich bin kein Anwalt, aber mit dem Nebenjob könnte dies als betriebsfremd gesehen werden.

    Ich habe auch schon weit mehr als 10h gearbeitet. Vor allem privat am Haus. Es ist für mich auch eine andere Arbeit. Körperlich vs. geistig. Außerdem erschafft man etwas für sich selbst. Wie ich es einschätze interessiert eine Versicherung  nichts. Bei mir zu Hause wird aber nicht protokolliert…

    Solange alles gut geht ist vieles kein Problem. Und was alle anderen machen ist auch unwichtig, wenn man für etwas angeklagt wird. Beim Bund und mit dem Ferienhaus im Ausland habe ich gelernt, dass man immer für etwas belangt werden kann. Ich habe gelernt solchen Situationen aus dem Weg zu gehen.

    @ Überstunden

    In jungen Jahren hätte ich mir aus Zinseszins Überlegungen auch Überstunden auszahlen lassen. Das war zu der Zeit allerdings nicht möglich. Heute könnte es möglich sein. Ich möchte es nun aber nicht mehr, da ich mittlerweile Kinder habe und die freie Zeit nutzen möchte. Prioritäten können sich verschieben. Schön wenn ein Arbeitgeber flexible Möglichkeiten für seine Angestellten bieten kann.

     

  77. AvatarEx-Studentin

    @June

    Danke schön! 🙂 Bin schon fleißig am Skript zusammenfassen. Hab meine Motivation überschätzt, wieder so viel lesen zu müssen.. 😀

    @Kevin

    Im Bereich Controlling ist VBA gut. Mit Excel wird überall genutzt. Zum wechseln in den IT-Bereich reicht das aber nicht.

    Ich lerne gerade „Software Engineering“. Quasi funktionale/nicht funktionale Funktionen, UML, Design Pattern. Als Projektleiterin muss ich da eher nicht so tief in die Programmierung einsteigen.  Ich kann ein bisschen VB.NET, VBA, java, html, css. SQL will ich mir noch anschauen. Scrum Master habe ich letztens gemacht, YT-Video zum Thema Backlog in JIRA. Safety & IoT sind noch wichtige Themen auf meiner Liste.

     

  78. AvatarDanielKA

    Burnout ist ein typisches Modewort. Kommt eigentlich gar nicht vor, es handelt sich doch in der überwiegenden Anzahl der Fälle um Depressionen, meistens ist der Auslöser auch im privaten Umfeld zu finden. Also alle Fälle ich die ich bisher kannte hatten immer eine Kombination aus mehreren Faktoren (Todesfall, schwere Krankheit, Scheidung, Suchtprobleme usw.)

    Also sich im heutigen Deutschland zu überarbeiten ist wirklich eine Kunst 😉

  79. AvatarWohnung mit Domblick

    @Nebenjob

    Diese ganze Diskussion hier hat mein Vorhaben, mir dieses Jahr einen Nebenjob zu suchen, mal wieder nach vorne gebracht. Die erzielten Einkünfte werden dabei voll investiert. Bis 450 Euro bleibt alles steuerfrei. In meinem Hauptjob könnte ich mir nicht vorstellen, nebenher zu arbeiten, auch wenn das lukrativer wäre. Aber es gibt auch andere Tätigkeiten, die sogar einen Ausgleich zur Arbeit am PC liefern. Also steuerfrei zusätzlich bis zu 5400 Euro im Jahr ins Depot legen, das lohnt sich schon. Ein paar Jahre, dann hab ich mein Zwischenziel erreicht, ab dem ich im Hauptjob nur noch halbtags arbeiten werde.

  80. Avatarghost

    @Kiev

     

    das stimmt was du schreibst,

    aber wie oben bereits gepostet die Polizisten/ Beamten selbst sind auf Überstunden angewiesen. Oder/ und Nebenjobs, oder auch andere Beamte.

    Weil sie mit ihren Gehältern nicht klar kämen. Industrie Handwerk hat Überstunden. Und eben viele Geringverdiener, die sich das Einkommen aufbessern möchten, die haben Nebenjobs.

    Klar ist, wenn man Kinder hat dann sind Kinder das wichtigste. Punkt.

    Aber ich rede allgemein, wenn man die Möglichkeit hat, wenn man wenig verdient, wenn die Kinder aus dem Haus sind oder viele andere Gründe, warum sollte man die Chance nicht ergreifen und sich einen Nebenjob suchen…..

    Viele in diesem Forum sind da drauf garnicht angewiesen, aber wenn du eben ausserhalb dieses Forum blickst, gibt es eben ein Haufen Familien, Menschen, Singles die entweder wenig verdienen, dann  eben bei Amt aufstocken, oder eben einen Nebenjob nachgehen um etwas ihren Kindern zu bieten. Da in der heutigen Zeit es eben nicht ausreicht wenn man viel Zeit den Kindern spendet und dann ihre Kleidung beim Kick kauft, leider ist die Gesellschaft so kaputt dass eben Kinder wegen der Kleidung oder Handys gemobbt werden und man möchte das als Vater/ Mutter ja nicht. Man möchte dass es den Kindern gut geht.

    Würde ich wenig verdienen, wäre ich somit auf Nebenjob immernoch angewiesen und hätte ich Kinder im Schulal?er, dann würde ich mit meinen Kindern Zeit verbringen nur eben auch jede freie Minute dafür nutzen zu arbeiten, dass es ihnen eben gut geht. Burnout hin Burnout her ich würde weiter arbeiten. Weil es um meìne Kinder ginge und man ist ja dann nicht alleine sondern die Mutter ist auch noch da, also kann man sich dann ja alles aufteilen. Wenn man Zeitung um 4 Uhr morgens am Sontag austrägt, dann merken es die Kinder kaum dass man nicht da ist, weil sie in den meisten Fällen noch schlafen. Kurzum…..würde ich kleine Kinder haben und wenig verdienen würde ich mein „Wohl“ zurückstellen, ich würd ned saufen rauchen und das ausgehen  auch einschränken ( mir ist bewusst während ich das hier schreibe dass da einer wieder ankommt mit Fanatiker). ich glaube aber vor 30 Jahren waren viele Leute eingestellt wie ich und in den ärmeren Ländern ist das immernoch so…

    znd bin der Meinung wenn jemand es möchte dann soll er mehr arbeiten und wenn jemand es nicht möchte dann soll er es eben nicht. es gibt zum Glück keinen Verbot, der besagt man darf zu 100% nicht länger als 8 Stunden täglich arbeiten, weil die Politik weiss dass eben ein Haufen Menschen gibt die einen Nebenjob haben um über die Runden zu kommen.Tendenz steigend in den nächsten Jahren wegen der Mietpreise.

     

    Ein Link wieviele es mit Nebenjob gibt und es werden deutig viel viel mehr in den nächsten Jahren

     

    https://www.google.com/amp/s/de.statista.com/infografik/amp/1171/erwerbstaetige-in-deutschland-mit-nebenjob/

    mfg

  81. Avatarslowroller

    „Burnout hin Burnout her ich würde weiter arbeiten.“

    Du weißt schlicht nicht wovon du sprichst. Traurig. Auch wenn es dich überrascht: Du könntest dir vielleicht nichtmal mehr alleine die Schuhe zubinden.

     

     

  82. AvatarDaniel (Frankfurt)

    @DanielKA

    Stimmt nicht so ganz. Tritt zwar häufig mit Depression auf, aber der medial geschaffene „Burn Out“ ist ein Erschöpfungssyndrom, das vielfache Ursachen haben kann. Ungut ist immer, wenn Anforderungen über längere Zeiträume die Ressourcen/Kompetenzen  übersteigen.

  83. Avatarghost

    genau davon schrieb ich slowroller 🙂

    man pickt sich immer die Härtefälle aus die die eben am schlimstensind um genaudas als Beispiel nun zu untermauern, dass es besser ist weniger oder nichts zu tun oder zu verändern.

    ein burnout ist immer so schlagartig da dass man direkt am nächsten morgen aufwacht und sich nicht mehr selbst bewegen kann…..

    mfg

  84. AvatarNico Meier

    „Oh wenn ich mehr als 35h arbeite so bekomme ich ein Burnout“

    Nach dem Krieg war work live balance wenn niemand verhungert ist. Heute haben wir viele Schneeflocken für die alles schnell zu viel wird!

  85. Avatarslowroller

    Nein, davon schriebst du nicht. Ich habe nur keine Lust so einen Stuss Stück für Stück auseinanderzunehmen. Ich möchte keinen Streit und habe auf eine vernünftige Diskussionskultur gehofft. Das ist mit dir, lieber Geist, aber nicht möglich.

    Ich fasse zusammen: Du kennst dich nicht aus, du möchtest  nichts dazulernen, deine Wahrnehmung zählt – andere Fakten nicht. Ein Anfang wäre es, Gesetze zu lesen und zu verstehen. Dann hätte ich auch nicht versuchen müssen dich aufzuklären. (was du garnicht wolltest) Bezüglich psychischer Erkrankungen scheinst du eben mehr zu wissen als alle Experten: Einfach gleich am Anfang Dinge anders machen und dann passiert da nix. Nobelpreisverdächtig 😉

    @Nico Meier
    Und direkt der nächste, der schwerwiegende Krankheiten direkt durch den Kakau zieht. Wundert mich aber ehrlich gesagt wenig.

  86. AvatarDaniel

    Bei mir ist es andersherum, ich wandle einen Teil meines Gehalts in Überstunden um. ca. 2,5 Gehälter wandele ich pro Jahr um, das dürften ein paar hundert Stunden sein. Da die Umwandlung direkt im Brutto geschieht ist mein Netto aufgrund der günstigeren Steuersituation nicht dramatisch schlechter, und die angesparten Stunden können in meinem Langzeitkonto schön gelagert werden und nehmen jede Gehaltserhöhung mit.

    ca. 3 Jahre dürfen bei uns in den Zeitkonten aufgespart werden, erst danach werden solche Umwandlungen untersagt. Ich bin jetzt bei knapp 2500 Stunden, habe also noch etwas Luft, werde das aber fleissig weiter fortsetzen. Es schafft einfach extreme Freiräume und, wenn ich mal historisch durch meine Gehaltssteigerungen schaue wesentlich mehr als ein gutes Festgeldkonto. Zudem habe ich puffer wenn es mir mal nicht gut geht oder ich einfach eine lange Auszeit nehmen will/muss.

  87. AvatarDanielKA

    @ Daniel (Frankfurt): Dem stimme ich zu, eine langfristige Überforderung bzw. ein Aufgabenfeld in das man niemals hineinwachsen kann, ist nie nachhaltig.

  88. AvatarEx-Studentin

    @DanielKA

    Burnout kann z.B. durch eine Nebennierenschwäche / hormonelle Probleme kommen. Ich hatte letztes Jahr z.B. jeden Tag aus heiterem Himmel schlimme Panikattacken. Richtig cool sowas. Hab zwar weiter gearbeitet, aber musste sehr viel machen, um wieder so gesund wie jetzt zu werden. Habe in meinem Leben noch nie sowas Schlimmes erlebt, selbst der Tod einer Tante war mir „egal“. Es fühlte sich für mich wie Sterben an und habe mein ganzes Leben umgekrempelt, um sowas nie wieder zu erleben.

  89. AvatarDanielKA

    @ Ex-Studentin: Das meinte ich ja, steckt also z.B. eine Krankheit dahinter. Der klassische in den „Medien“ portraitierte Burnout (a la „Chef lässt mich zuviel arbeiten, ich breche zusammen, hilfe ich hab burnout“)kommt so oft gar nicht vor. Meistens sind es weitere Themen Gesundheit/Familie/psychische Probleme.  Schön das es dir wieder gut geht, das hört sich echt schlimm an.

  90. Avatarghost

    warum ???

     

    Nico sagte doch grad eben,   🙂 🙂 🙂 wenn man mehr als 35 h arbeitet bekommt man Burnout

     

    wir geben dir doch Recht Slowroller 🙂

     

    wie gesagt man sollte mit dem Arbeiten nie übertreiben, weil morgen kann es zu spät sein, somit besser früher als später mit dem Aussitzen seiner Zeit beginnen mit der Einstellung nach mir die Sinnflut….

     

    und nein ich weiss an auch nichts, nur eben eins habe ich gelernt es ist immer leichter zu sagen das kann ich nicht, das mach ich nicht, das will ich nicht, das ist zu gefährlich und das ist nicht angebracht.

    und wenn jeder dritte nun in Berlin laut der Experten psychisch krank ist, wer arbeitet dann eigentlich in 10 Jahren, oder ist das dann Standard dass alle psychisch krank sind und keiner mehr arbeiten muss….. ach richtig darum sprechen sie bereits über das Bürgergeld, weil sie sich still und heimlich darauf vorbereiten.

    und nein slowroller ich mache mich eben nicht über jeden kranken lustig, denn ich mache mich über keinen kranken lustig. nur scheinbar ist dieses Problem sehr stark in Ländern vertretten denen es gut geht, oder glaubst du einen Bulgaren, Rumänen, Polen, Türken, fragt einer na hast du gerade ein paar Schwierigkeiten bist du müde ist dir die Arbeit zuviel……geh bissl nach Hause um dich zu entspannen….. oder die Kinder die in China arbeiten, da kommt ein Experte aus Europa und nimmt sie an die Hand und sagt so liebe Kinder nun machen wir eine Pause …

    Ich bin nur der Meinung Burnout oder Überforderung oder Angst vor dem Job die kommt nicht von heut auf morgen sondern das ist ein längerer Prozess und wenn man da selbst nicht ehrlich zu sich ist und  nicht runterschaltet dann kann keiner einem helfen, das meine ich und dazu stehe ich.

     

    Es i?t aber immer leichter sich als Opfa darzustellen und von anderen zu behaupten die machen sich lustig über einen…..

     

    und das mit Schneeflocken ist echt gut 🙂

    junge Menschen sind in der Ausbildung bereits überfordert mit den einfachsten Dingen, weil man sie vor allem möglichen beschützt und denen beibringt von klein auf das ist nicht gut das auch nicht und komme bloss nicht ins Schwitzen sonst hollst du dir ne Erkältung….

    und wie gesagt ich finde es immer toll, wenn man sich so härtefälle auspickt um dagegenzukontern :), die zweite Stufe sind dann Beleidigungen 🙂

    mfg

  91. AvatarKevin

    @Daniel: Wie insolvenzsicher sind deine Stunden bei deinem Arbeitgeber?

    Es kann auch ziemlich plötzlich kommen, dass dein Arbeitgeber mal hopps geht, dann wäre das ganze Ersparte weg. Gibt es da Sicherheiten? (Sondervermögen, eine Versicherung des AG, etc.?)

    Wenn man kurz vor der Rente steht, ist dies besser kalkulierbar/unwahrscheinlicher. Aber wenn ich mich recht erinnere warst du noch nicht so alt, das Geld würde halt noch recht lange liegen … 😉

    Bei uns ist soweit ich mich erinnere auch ein solches Modell in Planung oder schon wieder abgesagt?!

    Aber das ging dann nur auf €-Basis (nicht in Stunden), das soll wohl gesetzlich nicht möglich sein. So richtig im Thema bin ich hier aber nicht.

    Bin mir da bei meiner BAV (separater Vertrag mit der Firma) auch nicht so sicher, wie das im Fall der Fälle dann aussieht, das war aber meine ich bei mir als Sondervermögen ausgelagert…

  92. AvatarStefan

    Hach die USA,

    ich gönne es dem jungen Mann von ganzen Herzen. Auf das ein jeder seine Ziele erreicht. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Fleiß muss sich auch in Zukunft lohnen. Das finde ich wichtig.

    Aber „Millennial Money“ und „Make it„ sind natürlich Serien, die auf Quoten ausgelegt sind. Da würde ich auch nicht jeden Beitrag für bare Münze nehmen. Aber trotzdem immer schön zu lesen, dass sowas noch möglich ist.

    Die Roten Medien hierzulande sehen in den USA ja quasi schon das Endstadium des Kapitalismus erreicht. Eine geteilte Gesellschaft in der es nicht mehr (nur) um Hautfarben geht, sondern die Reichen quasi in bewachten Resorts wohnen und die „armen“ in Ghettos..

  93. AvatarThorsten

    Ich bin heute schwach geworden und habe umgeschichtet, obwohl ich es eigentlich nicht mehr wollte. Aber es schrie schon seit Monaten nach Konsolidierung. Im Ergebnis habe ich ein paar weniger Aktiensorten, zwei ETF mehr. Verkauftes wurde auch genutzt , um Bestehendes aufzustocken. Getauscht habe ich etwas sehr lastige reine USA gegen Europa und auch gegen Welt (Nachhaltigkeitsfonds, haha da ist wieder 60% USA drin glaube ich… ). Ein paar Reits wurden ‚geopfert‘ , damit ein paar monetäre oder immobilienlastige Werte gegen anderes getauscht. Es sind auch Apple, Alphabet und Amazon mit Gewinn rausgeflogen. Dafür habe ich jetzt mehr Pepsi, Procter und Gamble. Konsumwerte waren bei mir etwas zu wenig, Immobilien und Technik zu viel. Damit hoffe ich das nächste Tief besser zu umschiffen. Ach ja Banken und Versicherungen sind auch rausgeflogen, mit Gewinn.

  94. Avatar42sucht21

    @Daniel – ca. 2.500h auf Zeitkonten aufgespart

    Wird das auch verzinst? 🙂

    Ich glaub davon hatten wir es schon mal hier, oder? Das mit dem Schutz vor Insolvenz würde mich auch noch mal interessieren oder Situation bei Verkauf an ein anderes ausländisches Unternehmen bzw. Arbeitgeberwechsel auf eigenen Wunsch?

  95. AvatarJune

    @Langzeitkonten,

    Firmen die ihren Mitarbeitern anbieten Überstunden in Langzeitkonten anzusparen, gibt es immer öfter. Dafür bildet die Firma Rückstellungen und sie ist ab einem bestimmten Volumen verpflichtet, diese gegen Insolvenz zu versichern. Genauso wie Betriebsrenten gegen Insolvenz versichert sind.

    Der Wirtschaftsprüfer, der den Jahresabschluss prüft, prüft auch die Rückstellungen und die Versicherung der Renten.

    Damit wird das Langzeitkonto bei einem Inhaberwechsel mitverkauft. Scheidet der Mitarbeiter aus, wird das Konto gegen Cash aufgelöst. Genauso wie Urlaubsansprüche und die üblichen Überstunden.

    Nachtrag, die Langzeitstunden können je nach Vertrag aber auch in Rentenansprüche umgewandelt werden. Hier hat jede Firma ihre individuelle Politik.

    Take care,

    June

     

  96. AvatarJohn

     

    @ghost

    „Richtigist aber was du sagst, die meisten sitzen eben ihre Zeit ab und dann ja und dann hört man es oft überall…..45 Jahre hart gearbeitet und die Rente reicht nicht…

    übrigens jeder cent den man mit der überstunde so leistet wird auch zu einem bestimmten Teil auch zu der Rente dazu gezählt“

     

    Die Rente bzw. AHV kann man vergessen. Ich muss mit einem Totalverlust kalkulieren. Alles Andere wäre in Zweifelsfall gefährlich. Erst gerade stand in der Zeitung das die Kosovaren ihre AHV über Jahrzehnte nicht ausbezahlt bekommen haben, nach jahrelanger fleissiger Arbeit. Der Tenor der Kommentatoren ging in die Richtung, das die AHV generell nur an Einheimische gezahlt werden sollte bzw. dem Ausländer bei Ausreise gestrichen.

    Weiter gedacht ist die private Vorsorge somit kein Traum von FF, sondern zwingende Voraussetzung um im Alter überhaupt irgendwas zu haben. Erst wenn das geklärt ist, kann man an FF denken. (Bzw. man vergisst erstmal beides, gibt nur graue Haare und investiert ohne grosses Getöse)

     

    Meine Kernaussage war mehr, das man Überstunden „Verweigerer“ nicht alle mit 35h Wöchler abstempeln darf, die kaum über die Runden kommen. Es ist doch ein gewaltiger Unterschied wo man arbeitet. 35h Woche sind woanders doch mehr ein Traum bzw. da heisst das dann 80% Pensum.

     

  97. Avatar42sucht21

    @June

    Danke für die Antwort.  @das Konto gegen Cash aufgelöst

    Oha, dann also doch verzinst. Der Auszahlwert steigt ja dann vermutlich analog zu dem dann später aktuellen Gehalt des/ der Mitarbeitenden.

  98. Avatarghost

    @ John

     

    ja stimme dir zu 35h sind woanders besser oder schlechter, aber dad ist dann eben was ich sage wenn es einen unglücklich macht oder man unzufrieden ist dann sollte man es versuchen zu ändern….. ich verstehe auch dass manche wohnungen und häuser haben und es dann nicht mehr so leicht ist arbeit zu finden, aber auch das trifft nicht auf jeden zu. und ich holle mir kein haus wenn ich mit meiner arbeit unzufrieden bin.

    Aber ich würde sofort meine Wohnung verkaufen, wenn ich sehen würde dass mich diese arbeit hier unflücklich macht oder dass ich woanders nachdem alle kosten gleich sind doch erheblich mehr verdienen würde…..

    irgendetwas kann man fast immer ändern…und ich verstehe jeden der keine Überstunden machen möchte. Aber verstärkt hört man eben….. kein Geld, kein Geld, kein Geld

    wenn man dann einen auf Überstunden anspricht dann heisst es : ne da wird einem so viel abgezogen und die Freizeit geht verloren. Obwohl Arbeit da wäre…

    somit,

    Fortbildungen macht man nicht weil die Geld kosten

    Nebenjob macht man nicht weil man sich zu fein ist und es unter der Würde ist oder man eben zuwenig damit verdient

    Länger arbeiten möchte man nicht weil die Freizeit verloren geht und die Steuer viel verschlingt

    warum beschwert man sich dann, dass man zu wenig Geld hat und wieder ist meine Aussage allgemein, warum beschwert sich eine Person, die nichts überhaupt nichts verändert hat, dass es ihr schlecht geht. Das werde ich auch wenn ich mich sehr anstrenge niemals verstehen.

     

    Mir wäre das alles scheiss egal, ich würde sogar putzen gehen, falls ich mit der Situation in der ich stecke unglücklich wäre. Ich würde niemals einfach so vor mich leben wollen und meine Lage akzeptieren, wenn ich diese als schlecht empfinden würde…..

    Für die Aussage wird man mich steinigen, aber wenn Menschen Kinder haben und wenig Geld, weil sie nicht gut verdienen und rauchen und saufen. Und diese Menschen das Geld was sie verdienen lieber verrauchen und nicht sparen, dann sind das eben für mich die dümmsten Menschen auf der Welt…..jetzt kommt bestimmt, wie kann ich mir erlauben…. ich kann es mir erlauben weil das meine Meinung ist zu der ich steh und niemanden direkt damit angreife sondern allgemein vor mich hin behaupte : hast du wenig geld, rauchst aber, dann bist dumm.

    oder eben, dass ich empathielos bin:) weil ich raucher die wenig geld haben dumm finde 🙂
     

    mfg

  99. AvatarFit und Gesund

    Überstunden hab oder hatte ich genug, hier zahlen sie höchst ungern aus, würde auch versteuert werden müssen, im Moment sind meine Überstunden fast abgebaut, es wurde mehr Personal eingestellt.

    Ich persönlich kloppe mich fast um die Wochenenden und die Nachtdienste, das bringt mir Geld und bei den Nachtdiensten noch Zeitzuschlag, ich arbeite offiziell 90%, aber durch die vielen Nachtdienste hab ich fast ein 80% Pensum. Körperlich ertrage ich das bestens.

    Mit 61 Jahren brauch ich natürlich keinen Nebenjob, aber es ist so, ich liebe meinen Job, sehr interessant, gutes Team, natürlich gibt es auch Dinge die ich nicht so gerne mache, das gehört dazu, und ja, man muss schauen dass man die vielen Geräte die wir heutzutage haben sicher beherrscht, wenn nachts mal Zeit ist hole ich mir gerne so ein Gerät hervor und schaue es oft zusammen mit Einer Lernenden nochmal an (die müssen ja für ihre Geräteprüfungen lernen) so profitieren beide Seiten.

    Bei dem jungen Mann in Tim’s Artikel bin ich ein wenig zwiegespalten, ich mag seine Zielstrebigkeit und seinen Einsatz, aber er ist jung, diese Zeit hat doch auch ihren Reiz, sollen junge Menschen nicht auch ein wenig unbeschwert ihr Alter geniessen können? Hat halt Alles 2 Seiten.

     

    @Thorsten,

    hört sich interessant an Deine Umschichtungen im Portfolio.

    Liebe Grüsse

  100. AvatarHans-Georg

    @Thorsten

    Du hast deine US-Werte in EU-Werte umgeschichtet?

    Ich finde das mutig! DE geht mit Vollgas und Furor der Deindustrialisierung entgegen um vor den Fruchtzwergen um Pipi Thunfisch zu glänzen. Wird natürlich auch ein paar andere Staaten die für die Autoindustrie produzieren mitreißen. Zudem schleppt Merkel ein paar Millionen hochqualifizierte Ärzte und Ingenieure ins Land.

    Wer soll das bezahlen? Bei welchen Unternehmen in der EU siehst du mehr Zukunft als in den USA?

    Aus diesem Grund habe ich nur noch Unternehmen aus GB und USA, kein einziges mehr aus der EU.

  101. Avatarghost

    @ Fit und Gesund

    ja 🙂 meine Partnerin macht es auch so, wenn man am Wochenende arbeiten kann oder an Feiertagen, dann ist sie dabei.

     

    mfg

  102. AvatarRüdiger

    Ich lese ja auf verschiedenen Seiten, die sich mit Finanzen beschäftigen … Aber was billige, infantile Polemik angeht, hat der Tim-Schäfer-Blog ein Alleinstellungsmerkmal 😉

  103. AvatarDanielKA

    Schön stark gegen ein junges Mädel im Internet abzuledern. Man muss nicht mit allem übereinstimmen, aber die Kleine hat hundert mal mehr Eier, als so ein toller Internetposter wie der Hans-G

    Und gute Unternehmen gibt es übrigens auf allen Kontinenten. Auch in Europa…

  104. AvatarHans-Georg

    DanielKA, ich hoffe nicht das sie Eier hat. Aber mutig ist sie, da gebe ich dir recht.

    Ein bißchen Bescheidenheit und Unabhängigkeit, ein wenig weniger Hörigkeit und Autoritätsgläubigkeit würde sie sympathischer machen. Selbstkritik fehlt mir auch an ihr, aber all das macht sie sehr beliebt in Deutschland.

    Ich finden das eher abtörnend.

    Für mich gibt es keine guten Unternehmen in der EU wegen der bekannten Probleme, in Europa ja.

  105. Avatar42sucht21

    @Hans-Georg

    Vielleicht sind Sie so europaskeptisch weil Sie aufgrund eines information bias einfach zu wenig aus anderen Wirtschaftsräumen der Welt neutral erfahren bzw. die gefilterten news aus good old europe überbewerten.

  106. AvatarSparta

    @Hans-Georg

    Bescheiden waren wir lange genug.

    Grössere Projekte wären weltweites aufforsten, Dessertec wieder in Angriff nehmen und CO2 ins Meer einlagern. Sehr langfristiger Plan B wäre die Expansion ins All.

    Im übrigen geht es nicht um Emotionen oder Feinbildern von kleinen Mädels.

    Es geht ausschließlich um Fakten und Vertrauen in die klügsten Köpfe auf dem jeweiligen Fachgebiet.

    Das Ablehnen und Leugnen, bzw. die emotionale Aufhetzerei auf absolut keiner wissenschaftlicher Grundlage ist die Spielwiese der destruktiven Polemiker…

    Die benötigen immer Feindbilder um von der eigenen unfähigen Destruktivität abzulenken.

    Stattdessen wäre zusammenarbeiten mit möglichst vielen Nationen und Völkern die Lösung!

  107. AvatarAlbr

    na das nenn ich mal praktizierten Klimaschutz; 5 Minister (einschl. Kanzlerin) fliegen mit 4 Flugzeugen nach New York, um Gretel Thunfisch zuzuhören 🙂

     

     

    zum Glück fliegen die nicht mit 5 Maschinen 😉

  108. AvatarRüdiger

    @Albr: Du bleibst dir wenigstens treu und erquickst uns mit deiner infantilen und billigen Polemik 😉

  109. AvatarHans-Georg

    @42sucht21

    Möglicherweise habe ich einen Informations-Overload, aber ich habe auch die Zahlen, zumindest der US-Indizis auf meiner Seite. Zudem habe ich auch einen Krall (Dr. 😉 ) im Ohr der sich über die EU-Banken auslässt. All das stärkt nicht mein Vertrauen in EU Aktien.

    @Sparta

    Hör‘ dir mal die ersten 3 Minuten dieses Podcast (vom 24.09.2019) an, Greta bei der UNO. https://www.gaborsteingart.com/der-podcast/#podcast-content

    Schön langsam bekomme ich ein schlechtes Gewissen wenn ich mich über Greta lustig mache.

    Ich frage mich, wo bleibt die schwedische Kinderfürsorge?

     

     

     

  110. AvatarSparta

    @Hans-Georg

    Ja, kennt man. Sie ist auch polemisch, kein Ding.

    Allerdings hat sie die Wissenschaft, die man mit der Sachlichkeit nicht wahrgenommen hat, als Hintergrund…

    Deswegen finde ich sie absolut legitim als Weckruf und nicht als Hassobjekt.

  111. Avatar42sucht21

    @Hans-Georg – europaskeptisch

    ja, aber Sie haben kein Vertrauen in Unternehmen mit vielen angestellten Dr.s wie zB in Fielmann, Grenke, Sixt, Symrise, SAP, Wirecard, Fuchs Petro, Adidas, Evotec, Han Rück, CTS, Team Viewer bzw außer-DE wie UniLever, L`Oreal, Shell usw…  sondern vertrauen lieber einem einzelnen promovierten Volkswirt mit seiner nicht uneigennützig verbreiteten Doom-Prognose? Glauben Sie nicht, dass es auch in den USA viele gut promovierte Doom-Sayer gibt welche sehr gut begründet auf die US-Gefahren hinweisen und das gleiche gilt natürlich für andere Wirtschaftsräume wie Japan oder China. Nur, davon hören wir hier so wenig. Da lob ich mir einen Welt-ETF-Portfolio Sparplan.

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