Coronakrise: Zieh deine Sparpläne konsequent durch

Bleib mutig. Investier langfristig in den Aktienmarkt. Diese Krise hat ihren Reiz.

Heute war es brutal an der Börse. Der Ölpreis verlor 25 Prozent. Die Kurse crashten. Die Commerzbank brach auf den niedrigsten Stand ein. Denk daran, auf Kurs zu bleiben. Lass deine Sparpläne weiter laufen.

Ich habe große Abschwünge erlebt wie 2000 und 2008/09. Mein Rat ist, am Ball zu bleiben. Behalte deine Aktien und kaufe zu. Wir haben alle gesagt, dass wir es tun werden, wenn es zur Krise kommt. Aber im Realitätstest versagen viele Anleger. Es ist meiner Ansicht nach eine Kaufgelegenheit. Klar können die Kurse tiefer gehen. Aber den Tiefpunkt wirst du nie genau erwischen. Wir haben Angst. Wir haben Sorgen. Ich wünsche dir viel Erfolg trotz dieser Krise. Die Börse hat sich bislang immer wieder erholt.

Ich werde meine Aktien alle behalten. Ich werde weitere Aktien zukaufen. Hoffentlich behältst du deinen Arbeitsplatz. Die Tourismus- und Ölbranche hat es besonders bitter erwischt. Das Coronavirus sollten wir nicht unterschätzen. Es hat Auswirkungen auf die Wirtschaft, auf unser Zusammenleben.

Auf dem Chart unten siehst du zwei Anleger. Die gelbe Linie symbolisiert einen Anleger, der stur jede Woche 100 Dollar in den S&P 500 Index investiert. Die rote Linie ist ein Anleger, der 100 Dollar pro Woche auf einem Tagesgeldkonto anspart und abwartet, bis die Börse um 10% einbricht, um dann zu investieren:

Weekly Dollar Cost Average vs. Waiting for 10% Market Dip – 1990 to Today

Es zeigt sich, dass der stetige Börsenanleger besser abschneidet.

0 0 Stimmen
Beitragsbewertung
78 Kommentare
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
LUTZ Franke
2 Jahre zuvor

Danke Tim für deine Motivation ?

Uwe
2 Jahre zuvor

Jetzt lehrt die Börse … DEMUT ÜBEN … und das ist gut so!
Leicht kann jeder jetzt sein individuelles Risikoprofil wahrlich testen … auch ich bleibe im Markt, kaufe stur weiter den ganzen Heuhaufen und erprobe mein super simples Konstrukt … den A1JX52 als weltweite und branchenübergreifende Diversifizierung … und gut ist … im Gegensatz zu den Hartgesottenen der Thesauriererfraktion tut mir die Ausschüttung psychisch sehr gut – was ich gegenüber der reinen Rentabilitätsmaxime für mich als weitaus wichtiger erachte… in Tranchen wird weiter das trocken gehaltene Pulver investiert und der Sparplan läuft stur weiter… NO FEAR – – – GO FOR IT 🙂

ARNO
2 Jahre zuvor

die Pauschalansage immer kaufen,  ist nicht nur unprofessional, sondern sehr gefährlich. Es hängt immer von Einzelfall ab.  Natürlich geht die Börse langfristig immer nach oben. Aber langfristig streben wir auch alle…! während ich mir um das Depot meiner Kinder keine Sorgen mache, verhalte ich bei meinem Depot ganz anders, d.h. Cash in den letzten Wochen massiv erhöht. 

Heinz
2 Jahre zuvor

Seit 2015 haben einige Banken Mitte März den Tag der Aktie bzw. die Aktion pro Aktie ausgerufen. Findet der orderkostenfreie Kauf dieses Jahr nicht statt ? Im Internet findet man nichts dazu.

Welche Werte oder Branchen habt Ihr unter Beobachtung oder gekauft ?

Fabian S.
2 Jahre zuvor

@ Tim:
Naja von einem richtigen Crash kann doch noch keine Rede sein. Mal sehen, ob es jetzt endlich losgeht oder doch erst später 😉

Felix
2 Jahre zuvor

Nun ja, als Aktienanleger braucht man schon gute Nerven, deshalb ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, dass es hierzulande nicht so viele Investoren gibt. Immer wenn das Land ohnehin in einem externen Krisenmodus ist (diesmal eben eine Virusepedemie), verhagelt es einen zusätzlich noch das Depot und damit sein finanzielles Polster und verliert vielleicht auch noch seinen Job (und bräuchte jetzt seine Ersparnisse). Alles sehr prozyklisch. Nur ganz Hartgesottene sind jetzt wohl – wie in guten Zeiten in der Theorie immer behauptet – in der Lage ihre noch vorhandenen, letzten Cashpositionen ins Feuer, sprich in den Markt zu geben.
In der Wirklichkeit gibt es keine Wohlfühl-Crashs. Sie sind immer mit Chaos, Tumult, Unsicherheit, Angst verbunden. Und zumindest weiß man aktuell nicht, ob die angeblich teuersten Worte an der Börse, nämlich „… dieses Mal ist alles anders …“ dieses Mal eben doch stimmen.
Deshalb würde ich nie andere dazu animieren, Geld an die Börse zu geben, wenn sie nicht von sich kommen. Denn die Schwankungen mit 2019 eines der besten Börsenjahre schlechthin gehabt zu haben, um ganze zwei Monate später in einen der größten Crashs ever hineinzulaufen, ist nicht nach jedermanns Geschmack. Auch das Schulfach ‚Aktien‘ ist deshalb schwierig. Schule soll lieber Basiskompetenzen vermitteln. Damit müssen sich dann die Menschen ihre eigenen Strategien erarbeiten.
Ich denke in ca. 6 Monaten sollte die Virusgeschichte ausgestanden sein und durch neue Aufreger abgelöst werden, dann fangen wir wieder von weiter unten an.

bilbo78
2 Jahre zuvor

Hi Leute, ich habe in den letzten Tagen 32.000 euro verloren und bin nun zum ersten mal seit 15 Jahren leicht im Minus bei meinem Depot! Fühlt sich ungewohnt an!

2 Jahre zuvor

Bilbo bei mir hängt ein halbes Haus auf der Klippe, man gewöhnt sich dran. Verloren hast Du gar nichts , es sei denn du verkaufst. Buchwerte sind Seiteneffekte, nett wenn sie steigen, lästig wenn sie fallen. Erfahrungsgemäß steigen sie wieder, wenn die große Masse heulend ausgestiegen ist.

Timon Rupp
2 Jahre zuvor

Alles verkauft vor 4 Wochen & happy damit.

Worrier
2 Jahre zuvor

Ich bin mit 16k € im Minus. Kein plan ob eigenes Geld oder durch Börsengeld, da schon eine Weile dabei. Aber mir ist egal. Habe bereits 2x für 10k nachgekauft. Bin noch bereit mit weiteren 20k reinzugehen. Rest ist mein Sicherheitspolster.
mich juckt das doch alles weniger als angenommen. Ich stelle fest ich habe alles im Leben was ich brauche und schon lange keine Freude mehr an Konsumgüterkauf. Daher ziehe ich auch keine Vergleiche a la „ich hätte mir von dem aktuellen verlust xy kaufen können“
Euch allen gute Nerven – es ist nicht das Ende, und wenn ist dann fehlendes Geld das kleinste Problem ;).

Andrea65
2 Jahre zuvor

Danke, Tim!!! Toller Artikel in dieser Zeit. 
 
In meinen Augen ist es auch eine Kaufgelegenheit, und wenn ich die Aktien nur für -30% und nicht für -50% bekomme, macht mir das nichts. Ein bisschen Pulver ist noch da, und ein bisschen kommt noch nach.
 
Wie gut, dass im Januar unsere VL-Verträge ausgezahlt wurden. Das war gutes Timing (nicht von unserer Seite).
 
 
 
 

chefkoch
2 Jahre zuvor

Mich würde mal interessieren wie ihr eure Aktien auswählt, welche Kennzahlen ihr als maßgeblich betrachtet und wie ihr für euch persönlich Unternehmen identifiziert die gerade unter ihrem inneren Wert gehandelt werden (Value-Investing). Ich habe oft das Gefühl dass vor allem Anfänger (aber nicht ausschließlich) viel zu oft falsche Entscheidungen treffen nur weil Analysten oder sonst jemand schreit dass man grade Aktie A und B kaufen soll. Was dann weiters dazu führen kann, dass man sich doch nicht wohl damit fühlt und dann eventuell sogar mit Verlust wieder verkaufen muss.
 
Achja: Ich bestelle im Restaurant auch nie ein Dessert, ich koche eigentlich fast immer selbst zu Hause, wenn möglich bei guten Gesprächen oder Musik zusammen mit meiner Freundin, das kann unglaublich harmonisch und beziehungsfördernd sein, einfach wunderbar. Gestern erst wieder einen wunderbaren Kaiserschmarrn zubereitet weil noch einige Eier und Milch da war die weg mussten. Da vergesse ich persönlich dann die Turbulenzen an der Börse. Wünsche allen eine erfolgreiche Woche ohne Sorgen und Panik.
 
-chefkoch

Tim
2 Jahre zuvor

Tim wird langsam nervös 😉 und fängt an zu zensieren:-)

Gerhard
2 Jahre zuvor

Heftig, ich muss ehrlich gestehen meine Beine werden weich. Meine 6 Öl Titel alle rauschen in den Keller. Mein 100k Depot ist nur noch bei 75 K. Ich muss jetzt echt aufpassen keinen Fehler zu machen und verkaufen. Ich war schon länger nicht mehr auf Tims Seite, aber ich kenne seinen Blog und weiss das er der Seele gut tut. Die allseits bekannten crashpropheten auf YouTube können dich in Zeiten wie diesen am langzeitprojekt Börse zu Fall bringen wenn man sie schaut.
Könnte mir vorstellen die werden sich gegenseitig auf die schultern klopfen und stolz behaupten was sie schon seit ewigkeiten predigen. Ich hoffe die Dividenden werden nicht gekürzt. Aber man sieht echt das Theorie echt ein anderes Kapitel ist. 

Gainde
2 Jahre zuvor

Bis jetzt ist der FTSE All World Index 17.7% vom ATH entfernt. Ab -25% beginne ich mit ersten Käufen. Habe 10 Titel auf der Watchlist. Mental ist man in solchen Zeiten als Income Investor (Dividenden) mit defensiven Werten am besten dran. Consumer, Health Care, Utilities kommen kaum runter. Muss noch gedulden.

Junker Griese
2 Jahre zuvor

Moin Leute,
Tim versucht seine Follower für eine „Buy and Hold“ Strategie und hoher Ausgabendisziplin zu motivieren. Letzteres geht schon in Richtung Frugalismus, wenn ich mich nicht irre. Ersteres sehe ich genauso, beim Zweiten sehe ich es nicht so eng. Ausgabendisziplin ist zwar wichtig, aber ich investiere für einen guten Lebensstandard nach dem Motto meiner Oma: Billiges können wir uns nicht leisten“! Seit einem Jahr bin ich im Ruhestand und seit 1983 an der Börse aktiv. Kostolany läßt Grüßen! War über die Jahre immer investiert und habe alle Krisen seitdem erlebt. Aus den letzten beiden ist mein Depot jeweils gestärkt herausgekommen, da ich unten günstig nachgekauft habe. Ja, es war mental schwierig als der DAX von 8000 auf 3500 abgeschmiert war und die Presse den wirtschaftlichen Weltuntergang prophezeite, aber ich habe es getan! Seit dieser Zeit fahre ich eine Einkommensstrategie in Verbindung mit „Buy and Hold“ um mein Ruhestandsgehalt aufzubessern. Davor habe ich Aktien nach Kursgewinnen typischerweise verkauft, mit dem, auf dem Fuß folgenden Problem: „ Wie leg ich das Geld wieder an? Von Kosten und Steuern ganz zu schweigen“. Aktuell besteht die Hälfte meines Depots aus ausschüttenden ETFs, die andere Hälfte aus meist dividendenstarken Einzelaktien. Alles schön breit und weltweit diversifiziert. Allgemeine Kursrückgänge nutze ich für Nachkäufe, so auch aktuell. Damit fühle ich mich wohl und kann auch in hektischen Börsenzeiten ruhig schlafen. Um nicht einzurosten verkaufe ich noch Monat für Monat Short Optionen. So als Hobby, man will sich ja noch nicht zur Ruhe setzen ;-). Ein sehr wichtiger Punkt zum Schluß. Es muß immer ein ausreichender „Notgroschen“ für die Wechselfälle des Lebens risikoarm z. B. auf dem Tagesgeldkonto zurückgelegt werden. Ja nicht anknabbern für Nachkäufe! Damit lassen sich turbulente Zeiten entspannt überstehen zumal die Dividendenvolatilität deutlich geringer ausfällt als die Kursvolatiltät! Ich hoffe mein Beitrag hilft, bei der Stange zu bleiben und nicht in, evt.,  „alte“ Angewohnheiten des Verkaufens am Tiefpunkt zurückzufallen. Gilt natürlich genauso für mich!
Viele Grüße.
 
 

Mark 85
2 Jahre zuvor

Der Aktienmarkt hat etwas von einem Sozialexperiment. Während sich Gier und Angst bei der Masse der Marktteilnehmer abwechseln, gilt es selbst einen kühlen Kopf zu bewahren. Wie eine Spielhölle, nur mit real unterlegten Spielmarken. Ich versuche diesen Irrsinn mit Humor zu nehmen. 😉

Robin
2 Jahre zuvor

Ich denke das obige Beispiel mag bei 10% Kursverlust noch Sinn ergeben, aber bei 30%-40% sieht es schon ganz anders aus. Daher halte ich Aktiensparpläne oder ETFs auch nicht für wirklich intelligent, denn hier spielt der Preis eines Unternehmens im Kaufzeitpunkt keine Rolle, was ja aus Sicht einer klassischen Unternehmensbewertung recht merkwürdig erscheint.
Ich investiere nur in Einzelwerte und habe mich in den letzten 3 Wochen von einem Großteil getrennt. Manchmal ist es nicht sinnvoll ins fallende Messer zu greifen, das Gefühl kennt man aber wahrscheinlich eher als aktiver Aktieninvestor. Auch in der Vergangenheit habe ich oft ins fallende Messer gegriffen und nachgekauft (GoPro, Vapiano, etc.) und da merkt man leider schnell, dass erst bei Null Ende ist.
 
 

Ron
2 Jahre zuvor

Wollte mir als ETF Sparer jetzt Royal Dutch Aktie A kaufen allerdings nimmt der Staat NL 15% Quellensteuer ein,wenn man sich diese zurückholen möchte kostet das doch bestimmt Gebühren oder werden einfach die 15% mit angerechnet ohne das man etwas machen muss?

YD
2 Jahre zuvor

Dann eben Royal Dutch Shell B kaufen 🙂

2 Jahre zuvor

Huch Daimler ist ja auch schön gefallen, da kribbelst mir ja schon schön in den Fingern meine notreserve anzugreifen.
So wie ich hier im Forum lese kaufen ja die privaten, wer verkauft denn eigentlich auf dem Markt.
Oder sind wir hier eine andere Bandbreite von privaten Investoren. 
Intressante Erfahrung mal den Anfang und sicher auch bis zum Ende des Crashs dies mitzuerleben.
Bisher war ich ja nur passiv beteiligt.
Ich prognostiziere weitere Rückgänge diese Woche.
Falls nicht werden sich die Märkte leicht bis Mittel erholen und können durch die gezielte Notenpolitik sogar über den negativen Marktprognosen liegen und wir werden im Plus stehen.?
Ich wäre doch ein guter Prophet 

42sucht21
2 Jahre zuvor

@Robin – Daher halte ich Aktiensparpläne oder ETFs auch nicht für wirklich intelligent
Natürlich nicht intelligent! Das ist ja gerade das geniale daran. Dumm und robust muss es sein. Beim investieren stolpern mindestens 95% über ihre eigene Schlauheit.

Daniel
2 Jahre zuvor

Ölwerte wie Shell und Exxon sind jetzt 30-40% gefallen. Wie geht Ihr damit um? Nachkaufen?
Beste Werte bei mir sind Gilead, Becton und Telekomwerte. Flops Exxon, Anheuser.
Techwerte wie Microsoft halten sich ebenfalls relativ stabil zum Markt.
Wie sieht’s bei euch aus?

Waldimar
2 Jahre zuvor

@Ron
“Wollte mir als ETF Sparer jetzt Royal Dutch Aktie A kaufen allerdings nimmt der Staat NL 15% Quellensteuer ein,wenn man sich diese zurückholen möchte kostet das doch bestimmt Gebühren oder werden einfach die 15% mit angerechnet ohne das man etwas machen muss?”
 
Die einbehaltenen 15% Quellensteuer der Niederlande werden direkt von der Abgeltungssteuer abgezogen. Somit bezahlst du nur 10% Abgeltungssteuer und damit weniger Soli.

steve
2 Jahre zuvor

@ Felix, wäre zwar doof in der Krise den Job zu verlieren, weil die Chance einen neu zu bekommen ja dabei nicht grösser ist. Nur das Ende ist das Szenario auch nicht, oft gibts da eine Abfindung und Alg läuft dann auch eine ganze Zeit. 

-M
2 Jahre zuvor

@Josef
“Wer verkauft denn auf dem markt?”
 
Wo ein Verkäufer, da ein Käufer. Es ist kein Verkauf möglich, ohne das jemand die aktien auch kauft.
 
Es dreht sich alles um Angebot und Nachfrage. Die letzten Tage war halt das Angebot größer (es gab mehr Idioten mit Papieren, als Idioten mit Geld würde Kosto sagen) – also fällt die Börse. 
Am Ende ist es doch egal, ob du aktien von einem privaten Anleger oder von einem insti kaufst. Hauptsache der Markt ist liquide genug 🙂 Hmm wenn ich onvista sehe, waren bestimmt viele private auch am werkeln 🙂
 
-M

2 Jahre zuvor

Es gibt Seiten, auf denen kann man Portfolios simulieren. Theoretisch, aber auf echten Kursdaten beruhend. Alle diese “All Weather”, “Pin Wheel” können sich einem kompletten Einbruch nicht entziehen. Die Tiefe des Einschlags und die Dauer bis zur Erholung ist jedoch bei gut diversifizierten Portfolios geringer. Wer nur in einer Währung, einem Markt , wenigen Aktien investiert ist, kann länger zu knabbern haben. Ich hoffe ihr habt alle gut gestreut.

Zeitreisender
2 Jahre zuvor

Mein Ziel sind gute Erträge in frühestens 5, spätestens 10 Jahren. Also muss ich nicht nervös werden. Die Gier in mir ärgert sich lediglich darüber, dass ich zum gleichen Preis mehr Anteile bekommen hätte.
Für die Schwachen empfehle ich Eckhart Tolle, aber Achtung, Lebensveränderung bei Gebrauch sehr wahrscheinlich.

Arnold-Horst
2 Jahre zuvor

@Junker Griese
Danke für den Kommentar. Ich bin noch nicht so lange an der Börse, merke gerade jetzt aber auch sehr deutlich, dass ich Freund des Dividenden-Investierens bin. Bedauer gerade eher dass ich nicht genug Cash habe um nachzukaufen. Andere machen sich um Kurse einen Kopf, aufgrund verpasster Mitnahme-Gewinnchancen. Wünsche allen hier einen kühlen Kopf und Mut! 

Mr. Pino Cavallo
2 Jahre zuvor

@ Tim
Wir haben gestern Abend auf youtube für eine Live-Schaltung auf dich gewartet. Bist dann aber nicht mehr aufgetaucht. Was war da los?

Thomas
2 Jahre zuvor

Ganz schöner Bounce Back heute Morgen schon 🙂

Daniel (Frankfurt)
2 Jahre zuvor

Das war noch nicht der Boden. Heute dürften einige Zittrige die Gelegenheit nutzen, um schnell noch mit einem blauen Auge rauszukommen.

Gestern nachbörslich stand der Dax bei 10.280. Ich gehe davon aus, dass das nochmal angesteuert wird.

Johannes
2 Jahre zuvor

Ich bin mitten drin: BP, Shell, Gazprom und andere Katastrophenaktien bilden mein Depot. Dennoch verkaufe ich nicht und kaufe. Was mir schwer fällt ist, dass ich zu lange warte um noch weitere Reduktionen zu erwischen.
 

2 Jahre zuvor

Typischerweise geht jeder anders mit Stresssituationen, wie den aktuell fallenden Kursen, um. An meinem langfristig orientierten Plan hat sich bisher jedoch nicht viel geändert. Ich nutze einen Teil meiner freien Zeit weiterhin dazu aus meiner Sicht qualitativ hochwertige Unternehmen zu finden und kaufe diese, wenn genügend freies Kapital zur Verfügung steht. Die Wunschliste mit wunderbaren Unternehmen ist lang und aktuell schaue ich mir Halma PLC näher an.
@chefkoch: Lecker Kaiserschmarrn. 🙂 Hast du ein gutes Rezept?
Zu deiner Frage bzgl. der Aktienauswahl… Ich achte vor allem auf wesentliche Kennzahlen zur finanziellen Stabilität (Eigenkapitalquote, Schuldentilgungsdauer), Profitabilität (Eigenkapitalrendite, Gewinnstabilität) und zum Wachstum (Umsatz, EBIT, Dividende). Hinsichtlich der Einordnung der aktuellen Bewertung betrachte ich vor allem das durchschnittliche historische KGV und die durchschnittliche historische Dividendenrendite und vergleiche diese Kennzahlen mit dem aktuellen KGV bzw. der aktuellen Dividendenrendite. Hier hatte ich dazu mal etwas geschrieben:
https://www.whirlwind-investing.com/unternehmensanalysen/
In der Anwendung schaut das dann beispielsweise wie folgt aus:
https://www.whirlwind-investing.com/church-dwight-solides-wachstum-haushaltswaren/
Nützlich finde ich auch die Bewertungskriterien von Phil Town. Er erfindet mit seinem Ansatz zwar das Rad nicht neu, bringt wesentliche Kennzahlen und Kriterien aber einfach verständlich rüber. (M)eine Zusammenfassung seines Buches “Regel Nummer 1” findest du hier:
https://www.whirlwind-investing.com/regel-nummer-1-erfolgreich-anlegen-phil-town/
Ich hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen und freue mich auf deine bzw. eure Rückmeldung.
Viele Grüße,
whirlwind.

-M
2 Jahre zuvor

@Daniel
 
Kann natürlich niemand wissen, aber es besteht eine gute Möglichkeit, dass es weiter abwärts geht. 
Wie du schreibst, gibt es auch in der Baisse immer wieder Tage an denen es auch mal wieder hoch geht.
Irgendwann geht es dann mehr hoch wie runter und man fragt sich, wieso man das tief mal wieder nicht getroffen hat 🙂 
Viel Spass beim kaufen, auch wenn’s weiter runter gehen sollte. Hier werden die künftigen Gewinne gemacht. 
 
-M

Mr. Pino Cavallo
2 Jahre zuvor

Ixh rege mich echt über die comdirect auf. Habe einen monatlichen ETF-Sparplan, der zum 7. eines jeden Monats investiren sollte. Da der 7. März auf ein samstag fällt, bin ich davon ausgegangen, dass dafür gleich am Montag gekauft wird. Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass da immer noch nicht gekauft wurde. So eine Sch***ße! Da fällt der Markt und comdirect kauft nicht. Jetzt gehen die Kurse wieder rauf und dann kauft sicherlich auch comdirect. Es ist doch zum Kotzen!

Chris k.
2 Jahre zuvor

Daimler halte ich persönlich für keine gute Aktie…
Lieber Fresenius oder Allianz wenn es ausm dax sein soll.

Pantoni
2 Jahre zuvor

@ Junker Griese
Danke für Deinen Kommentar! Das ist ein toller Einblick von Jemandem, der schon lange dabei ist.

Felix
2 Jahre zuvor

Wer verkauft eigentlich so massiv? Die Privatanleger werden solche Bewegungen ganzer Indices nicht hinbekommen. Angeblich müssen die Ölländer (Russland und OPEC-Länder) wegen des stark gefallen Ölpreises Liquitität aufbauen, sonst können sie ihr laufenden Kosten nicht bedienen.

Fit und Gesund
2 Jahre zuvor

@Claus,
ich mach hier mal weiter, 
ich werde jetzt noch schnell Kaffee Trinken und dann Schlafen gehen, danach werde ich weiterschauen, man muss es jeden Tag nehmen wie es kommt, die ganze Sache hat ja auch einen Vorteil, der Rücksetzer ist da und man muss nicht mehr drauf warten, jetzt kann man neu entscheiden und weitermachen, es gibt einige Titel die ich aufstocken möchte.
Sieht halt nicht so schön aus das Depot, aber die Aufgabe des Depots ist ja auch eine Andere 🙂 Ich mach mich nicht verrückt, die Spielregeln waren ja auch vorher bekannt. 
 
Notreserven würde ich nicht anzapfen, dafür sind sie einfach nicht da und ich möchte einfach immer in der Lage sein meine Rechnungen sofort begleichen zu können und für alle Eventualitäten gerüstet sein.  Aktienkauf auf Pump? Aber nicht ich….niemals …
 
@Thorsten,
währungstechnisch hab ich schön breit gestreut, USD, DKK, CAD, GBP, AUD, EUR… vergiss es, der CH-Franken ist in solchen Zeiten immer sehr stark. 
 
liebe Grüsse an Alle, macht langsam, wer jetzt nicht sofort kaufen kann verpasst nix, es wird noch neue Tiefststände geben und es wird auch wieder mal nach oben gehen. 
 

2 Jahre zuvor

Weise Worte, Fit und Gesund. Vielen Dank. 🙂 Schlaf und erhol dich gut.

Claus
2 Jahre zuvor

@ Fit und Gesund, all Nur Qualität zu kaufen zahlt sich immer aus, nicht nur bei Aktien. Gibt es beste Qualität (A-Ware ohne versteckte Mängel…) im Sonderangebot gibt es keinen Grund, nicht zuzugreifen. Würde es im Supermarkt beliebte Markenartikel mit 30%-50% Rabatt geben, würden sich die Menschen “drum prügeln”, um etwas zu ergattern. Gibt es die besten Aktien mal im Angebot, zweifeln die Menschen und rennen davon. Im schlimmsten Fall verkaufen sie Ihre “Schätze”. Man sollte mit ihnen nicht lange diskutieren, Ihren Wunsch respektieren und ihre Aktien übernehmen… Ruhe, besonnenes Handeln, Bescheidenheit und Demut. Wer über diese diese Eigenschaften verfügt (nicht nur so tut, als ob…), wird zu den Gewinnern gehören. Kredit würde ich für Aktienkäufe nicht in Anspruch nehmen. Auch das ist eine Form von Gier. Man kauft dann mehr, als man sich eigentlich leisten kann. Geht es weiter abwärts, schnappt die Falle (je nach Kreditgröße) zu. Einige werden jetzt lospoltern: Wo ist das Risiko, wenn ich z.B. 3% für einen Kredit zahlen muss und 5% Netto-Dividende erhalte? Das ist doch ein Geschäft ohne jedes Risiko… Wer es ausprobiert, dem wünsche ich viel Erfolg. In jedem Fall wird es einen Gewinn geben. Möglicherweise aber nur in Form von “Lehrgeld”. LG
 
PS:
 
Die Depotwerte sagen momentan nicht viel aus, zeigen aber, wie verrückt es wäre, in Panik zu verkaufen.
 
Mein Depot stand am 17.02.20 auf ATH mit 695,1 K. Gestern zum Handelsschluss bei 545,7 K. Jetzt gerade bei 565,6 K. Was soll man hieraus ableiten? Nichts, so lange der Depotinhalt stimmt!
 
Ich habe Cash um mind. 2 Jahre leben zu können, ohne einen Cent neues Kapital zu erhalten. Doch innerhalb von 2 Jahren erhate ich nach Steuern nach jetzigem Stand über 36K an Dividenden. Für mich gibt es daher nur eines zu tun: Meinen Dividendenstrom bei guten Gelegenheiten weiter zu erhöhen. Hieran arbeite ich…

sammy
2 Jahre zuvor

@Thorsten
Ein Kursdebakel erlebt die Börse in Moskau. Dort können die Akteure erst jetzt auf die neuesten Entwicklungen in Sachen Corona und vor allem Ölpreiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland reagieren. Der RTS-Index bricht um über 12 Prozent ein. Der am Vortag abgestürzte Rubel kann sich derweil zum Dollar um rund 4 Prozent kräftig erholen.
Soviel zu deiner Umschichtung in scheinbar sichere Märkte.

2 Jahre zuvor

Gut geschrieben, Claus.
Du sagst, du rechnest mit 36 k€ Nicht-Dividenden für 2 Jahre. Brutto also etwa 45 k€ bzw. 22,5 k€ pro Jahr. Macht bei einem Depotstand in Höhe von aktuell 565,6 k€ also eine mittlere Dividendenrendite i.H.v. 4 %. Richtig? Nicht schlecht. Zumal ich davon ausgehe, dass deine Yield on cost deutlich höher ist.

Livermore
2 Jahre zuvor

Das zeigt uebrigens wieder, dass historisch gesehen Montag der schlechteste Tag an den Boersen ist.

Felix
2 Jahre zuvor

Ich schaue mir gerade Lufthansa an. Das war 2017 die beste DAX-Aktie mit über 100 % Kurssteigerung. Nun ist sie wieder, wo sie Anfang 2017 stand mit aktuell 9 % Dividendenrendite. Wäre eine schöne Tradinggelegenheit. Was meint ihr?

Kiev
2 Jahre zuvor

@ Whirlwind
Oder eben 3.2% Dividendenrendite bezogen auf das ATH. Am ATH wird sich beschwert, dass irgendwelche % Regeln vielleicht nicht in Zukunft ihre Gültigkeit haben. Während einer Korrektur / Crash ist die Dividendenrendite entsprechend hoch. Vielleicht wird auch manche Dividende gekürzt werden.
Über jegliche Phasen ändert sich die Höhe der Ausschüttungen allerdings nicht. Im Gegenteil, sie steigt mit der Zeit. Auf kurze Sicht kann das natürlich anders aussehen, aber auf kurze Sicht kann man auch kein Vermögen über 500k aus eigenen Mitteln aufbauen.

42sucht21
2 Jahre zuvor

@Felix – Wer verkauft eigentlich so massiv?
Wenn das Risikobudget ausgeht zB weil V-Indices explodieren, dann müssen die meisten Instis verkaufen. Regelbasiert. Zuerst trifft es betroffene wie aktuell zB Airlines & Touristik & teils auch Öl. Wenn weiter verkauft werden muss, dann werden schließlich auch Unternehmensaktien verkauft, die eigentlich nichts mit der Krise zu tun haben. Diese Unternehmen, die ab der 2. und 3. Welle fallen, diese enthalten dann für Stockpicker Chancen. Die aus der 1. Welle meist nur sehr langfristig wenn überhaupt. Ich habe nicht das Gefühl, wir wären schon in den letzten Wellen angekommen. Aktuell würde ich nicht zu viel kaufen. Viele Kurse sind noch immer oben. Einfach weiter seinen Plan verfolgen.

@wenn es ausm dax sein soll.
Sieht meine Glaskugel immer wieder SAP.

Claus
2 Jahre zuvor

@ whirlwind
… kommt ungefähr so hin. Auf mein ursprünglich eingesetztes Kapital erhalte ich ca. 4,56% netto. Lange halten wirkt sich sehr positiv aus, nicht nur auf die Dividenden.

Lewin
2 Jahre zuvor

Dead Cat Bounce heute, bin mal gespannt wo wir Ende der Woche stehen
 

Verwandte Beiträge
78
0
Ich würde mich über Ihre Meinung freuen, bitte kommentieren Sie.x
()
x