Bundesregierung, Finanzministerium, Bafin und Staatsanwälte schützten die Wirecard-Kriminellen bis zum bitteren Ende

Der Geldwäsche-Skandal Wirecard: Die Bundesregierung ging den Vorwürfen nicht nach.

Die Bundesregierung trägt eine große Mitschuld am Wirecard-Betrug. Sie hat nämlich indirekt die Kriminellen gefördert. Besonders das Kanzleramt und Finanzministerium unterstützten die Schwindler – bis zum bitteren Ende. Milliardensummen sind so vernichtet worden.

Es ist schon ein seltsames Verhalten, wenn Informationen und Beweise für einen Betrug geliefert und diese dann abgelehnt werden.

Die Regierung hat die Fensterläden dicht gemacht, sie hat die Augen und Ohren geschlossen.

Die Börsenaufsicht Bafin war nicht interessiert, wenn sie Hinweise erhielt. Die Behörde ignorierte zahllose Informationen.

Sie wollten keine neue Anschuldigungen hören. Vorwürfe gegen die Kriminellen wollte niemand sehen. Es landeten stapelweise Informationen bei der Bafin und Staatsanwaltschaft in München auf den Tischen. Allein in den Medien stand so viel, dass umfangreiche Ermittlungen notwendig gewesen wären. Doch keiner wollte etwas damit zu tun haben. Es lag mitunter an den dubiosen Lobbyisten, die für Wirecard im Einsatz waren und tausende von Euro abkassiert haben.

Die Beamten haben jedenfalls jahrelang offenkundig keine Schritte unternommen, um die Informationen von Whistleblowern und Insidern zu überprüfen. Sie haben stattdessen die kritischen Aussagen in den Müll geworfen oder zu den Akten gelegt.

Finanzminister Olaf Scholz ist in der Aufarbeitung des Skandals schweigsam.

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Flowster
1 Jahr zuvor

Hat sich schon mal jemand mit dem Thema Short Calls beschäftigt und/oder betreibt (sogar) hin und wieder Covered Call Writing?

Ich finde grundsätzlich die Idee interessant, darüber ein wenig zusätzlichen CF im Langfrist-Depot zu erzeugen. Wäre cool, dazu Erfahrungen zu lesen. 🙂

Slowroller
1 Jahr zuvor

Ich bin da zwiegespalten. Natürlich war das Betrug in großem Stil. Die Frage ist, wie gut war der gemacht? Eine Menge Vorwürfe von Shortsellern waren falsch oder schlecht ausgearbeitet und damit für die Aufdeckung sogar Kontraproduktiv. Von E&J gab es immer blütenweiße Testate – auf die hat sich die Bafin verlassen. Und selbst KPMG konnte nur sehr langsam und schwer den Betrug aufdecken.

 

Dem gegenüber steht der Vorwurf gegenüber der Politik, dass man IT und andere neue Technologien verschlafen hätte. Ich kann mir vorstellen, dass hier der Wunsch groß war ein großes FINtech in Deutschland zu haben. Somit wurden sie ähnlich unterstützt wie auch große Industrie- oder Handelsunternehmen. Leider hat dieses dann betrügerisch gehandelt.

 

Ich bin gespannt wie es weutergeht…

Marco
1 Jahr zuvor

@Flowster,Globalx bietet ein paar an!z.Bsp. den QYLD..

Gruß Marco

Flowster
1 Jahr zuvor

Marco, danke für den Tipp. Schaue ich mir mal an!

1 Jahr zuvor

Das war in diesem Land doch schon immer so. Der kleine Mann /Frau muss für die Fehler der Großen einstehen. Sei es durch Steuerzahlungen oder halt durch Kündigungen. Schutz gibt es immer nur für Vorstände und kriminelle Unternehmer. In der Politik läuft es aber genauso. Da kannst du scheiße bauen und wirst dafür noch gefeiert. Wir sollten in Deutschland lieber mal dem Finger auf uns selbst richtigen anstelle dauerhaft andere Länder zu kritisieren.

Die Pandemie hat so viele Fehler aufgezeigt (it Infrastruktur, Gesundheitswesen…) und dennoch sieht man keinerlei Besserung. Stattdessen machen sich Politiker die Taschen voll.

Thorsten
1 Jahr zuvor

Kann man wirklich schreiben “schützten die Wirecard-Kriminellen” ? Der damalige Verdacht reicht nicht und Lügen , wie sie die Financial Times verbreitete waren auch vollkommen unangebracht, zumal das Unternehmen mehrfach Opfer von Shortsellern wurde und dort auch kräftig gelogen oder mit Fake facts gearbeitet wurde – mit Verurteilung und Haftstrafe im Fall der SDK-Mitarbeiter. Diese Ereignisse der Shortseller und der FT haben am Ende den ganz großen Coup womöglich erst ermöglicht. Ich denke die Regierung hat das Unternehmen gestützt, und nicht im vollen Bewusstsein “Kriminelle”. 
Es gilt : in dubio pro reo. Dass der Schaden dadurch am Ende für alle größer wurde ist bedauerlich, aber der Preis der Demokratie.

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@Steven

Sa hast du recht auch in der Schweiz läuft seit Beginn der Corona-Hysterie virles falsch. Nick Hayek der Swatch Chef hat es gerade in den letzten Tagen wieder auf den Punkr gebracht.

Ralf
1 Jahr zuvor

“Die Regierung hat die Fensterläden dicht gemacht, sie hat die Augen und Ohren geschlossen.”

Wie sag ichs meinem Kinde…. Vielleicht etwas allgemeiner so: Im öffentlichen Dienst gibt es eine Verpflichtung zur Geheimhaltung von gewissen Vorgängen. Müssen Angestellte und Beamte beim Einstieg unterzeichnen…

Nixolino
1 Jahr zuvor

Nunja, wie mans macht – macht mans falsch.

Hätten sie nicht geholfen, heisst es schnell wieder Deutschland brauche sich nicht wundern wenn die grossen Player a ‘la Facebook, Google, Amazon, Apple nie aus Deutschland kämen da die Politik sie nicht fördern würde etc etc etc.

Man sollte den Fall Wirecard nun mal abschliessen – im Ordner “Österreicher die in Deutschland Unfrieden stifteten” haha 😉

Volkswagen Aktie schiesst gen Himmel – hätte man es ahnen können? Ja.

Hat man es geahnt? Nein.

-M
1 Jahr zuvor

VW

Die Menschen spinnen…am besten der Herde hinterherrennen….

-M

Slowroller
1 Jahr zuvor

Ich denke, dass die früheren Autobauer, die zukünftigen Mobilitätsdienstleister schlicht zu günstig waren im Vergleich zu so einigen amerikanischen Buden. Dass VW an der Spitze des Dax steht, sollte als Weltgrößtes Automobilunternehmen welches jetzt den mutigst möglichen Schritt geht, nicht ungewöhnlich sein. Seit 2 Jahren fahren hier ja die Moias rum und das Konzept ist einfach gut.

 

Was ich als ITler irgendwie gruselig finde ist die Vorstellung eines Autos, dessen Core-Firmware über das Internet manipulierbar ist. Da sollte schon einiges an Sicherheit vorgesehen sein…

June
1 Jahr zuvor

Hallo zusammen,

mein Glück, ich hatte Wirecard nur durch meine ETF’s. Daher habe ich die Misere zumindest monetär nicht bemerkt.

@VW Aktien,

ich bin hier sehr zwiegespalten. Langfristig kann es mit den Elektroautos klappen. Kurz- bis Mittelfristig haben aber E-Autos ein Versorgungsproblem. In unserer recht neuen Tiefgarage Baujahr 2014 mit 65 Stellplätzen können über den Hausstrom nur 5 Autos gleichzeitig geladen werden.  Ein intelligentes Ladesystem für alle Autos wird die Eigentümer wenn es günstig wird ca. 100 k € kosten. Ohne den Stromanschluss am Stellplatz. Und ob wir überhaupt so viele Autos laden dürfen ist noch gar nicht geklärt, da der Brandschutz auch sicher gestellt sein muss.  Und von dieser Strominfrastruktur hängt die Zukunft ab.

Ich bin zwar sehr zuversichtlich, dass wir die zukünftige Lade- und Batterietechnik noch gar nicht kennen. Aber bis wir soweit sind wirlich sehr viele Autos versorgen zu können rechne ich noch mit ca. 10 Jahren.

Bis dahin, gibt es auch mal wieder einen Einbruch bei VW. Und bisher habe ich mich von Autos und Flugzeugen als Einzelaktie fern gehalten.

Take care,

June

Bruno
1 Jahr zuvor

VW

Alles schon mal da gewesen 😀

short_squeeze_vw_2008-1.jpg (1597×791) (fxmedia.s3.amazonaws.com)

Ich habe keine Autoaktien im Depot, wenn ich aber einen deutschen Hersteller möchte würde es vermutlich BMW sein langfristig.

der Dude
1 Jahr zuvor

das Leben mit ETFs im Depot und einem Verbrenner vor dem Hause ist so herrlich unkompliziert. Ich habe trotzdem nicht das Gefühl etwas zu verpassen. 🙂

Ralf
1 Jahr zuvor

Der langfristige Chartverlauf von VW ist eher zyklisch und unruhig. Warum ausgerechnet so eine Aktie ins Depot legen wenn man tendenziell eher Buy & Hold betreibt? Und das die Konzentration auf E-Mobilität aufgeht ist noch nicht ausgemacht.

42sucht21
1 Jahr zuvor

@ Slowroller – gruselig die Vorstellung eines Autos, dessen Core-Firmware über das Internet manipulierbar ist

Mal schauen wann der erste Teslafahrer berichtet, dass er bei 150 km/h schnell Bitcoin per Paypal an seinen Erpresser überwiesen hat damit er sein Auto wieder freigibt und nicht vor den nächsten Brückenfeiler lenkt.

Langfristig gedacht aber, glaube ich wird es Menschen verboten werden selbst Autos zu steuern. Viel zu gefährlich, dass kann KI ganz unemotional besser. Ich werde es aber wohl nicht mehr erleben.

Johannes Bach
1 Jahr zuvor

Die BaFin hat schon seit 2008 aber dann besonders ab 2016 substantiierte Hinweise von H. R. Dohms an die DPR erhalten – sogar mit dem Angebot einen Buchhaltungsprofi zu vermitteln, der ihnen alles erklären kann. Null Reaktion!!

Auch die Bundesbankerin Frau Folter hat schon 2016 ein vielseitiges Gutachten der BaFin übergeben, was ausgereicht hätte, um den Betrug zu erkennen und dann hatte ein Steuerbeamter schon 2015 oder 2016 der ermittelnden StAin Bäumler-Hösl in München alles was nötig gewesen wäre, um dem Ganzen den Hahn abzudrehen und den größten Schaden zu verhindern, auf einem silbernen Tablett serviert. Keine Reaktion – bestochen oder überfordert?

Und dann hat die BaFin nicht nur nichts Effizientes getan, sondern im Gegenteil, sie hat in der Öffentlichkeit – also besonders gegenüber den privaten Anlegern – durch die Kommunikation im Zusammenhang mit der Verfolgung der Warner und dem rechtswidrigen short bann, den Eindruck erzeugt mit Wirecard sei alles in bestem >Zustand.

Und als James Freis schließlich Zugang zu den Servern der Wirecard AG erhalten hatte, brauchte er – von einem Hotelzimmer aus!! – eine Stunde um den Betrug zu erkennen.

Da ich der BaFin nicht unterstellen will nur Volldeppen zu beschäftigen, bleibt mir nur die Vermutung, dass ein erhebliches Ausmaß an Bestechung im Spiele war!

Stefan
1 Jahr zuvor

Volle Zustimmung, der Skandal ist ein Wahnsinn und ein Betrug am Privatanleger.

bitte macht alle mobil und fordert die Entschädigung dieser Anlegergruppe ein. Es kann nicht sein, dass der Staat hier nicht zu seinem Versagen und der Irreführung steht. Wir werden 50 Mrd an coronahilfen zum Fenster raus, da sind rund 5 Mrd Entschädigung dieser Anlgergruppe leicht zu stemmen.

 

wir treten dafür im Gegenzug alle unsere Ansprüche an den staat ab, sowohl aus dem insolvenzverfahren als auch gegenüber wirecard, kpmg, etc.

 

dies bitte an die Ausschussmitglieder als auch bei den Medien massiv adressieren, das Thema muss auf den Tisch .

 

es ist auch juristisch begründbar, da professionelle anlgergruppen, und insbesondere die Gläubiger eigen Prüfungsrexchte haben und diese nicht wahrgenommen haben. Das haben wir nicht.

 

also bitte alle ran.

 

 

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@June

Richtig erkannt mit dem Laden der Akkuautos wirds noch viele Probleme geben. Je schneller der Akku geladen werden soll umso mehr Strom wird in derselben Zeit benötigt. Am Abend zwischen 16:30 und 19:00 sind die meisten Akkufahrzeuge zu Hause angekommen und wollen geladen werden. Gleichzeitig will der Akkufahrzeugnutzer Nachtessen zubereiten, die Akku seiner Mobilgeräte laden, TV schauen, das Licht einschalten oder die Klimaanlage.

Ralf
1 Jahr zuvor

@Wolke: Das ist richtig. Es ist aber ein deutliches Indiz. Diese Industrie neigt tendenziell zu zyklischem Verhalten. Es ist deine Entscheidung. Mir wäre es zu unruhig, allenfalls eine kleine Position. Warum nicht Porsche? Luxus geht immer irgendwie.

Die Zahl der Billig-Daciafahrer wächst deutlich. Weil die Leute kein Geld mehr haben für einen teueren VW und auch mehr leasen. Mir ist VW auch zu teuer. Und die Asiaten nicht vergessen. Da kommt noch was und die können billiger produzieren…

Bruno
1 Jahr zuvor

@Nico Meier

“Am Abend zwischen 16:30 und 19:00 sind die meisten Akkufahrzeuge zu Hause angekommen und wollen geladen werden.”

Noch nichts von intelligentem Lastmanagement gehört. Im Büro haben wir die Wallboxen mit intelligentem Lastmanagement ausgestattet, man kann zusätzlich über Smartphone konfigurieren, wann man das Auto braucht und entsprechend ist es dann geladen. Beispielsweise in der Heimgarage werden die Autos selbstverständlich in der Nacht geladen wo sonst niemand Strom braucht und die Leute schlafen, dazu kommt der günstige Nachttarif. Das ist heute Standard. Auch die Preise für die Wallboxen und Infrastruktur sinken nun laufend.

Aber June gebe ich insbesondere Recht, dass einige Vermieter hier noch geizen oder den Trend nicht wahrhaben wollen. Man muss auch nicht zu den first movern gehören, die Preise sinken ja weiterhin.

Kiev
1 Jahr zuvor

@ June

Schön von Dir zu hören. Wie viele Parteien wohnen denn bei Euch im Haus? Ich bin ja nicht der Elektro Fanboy, wie sich vielleicht schon durch alte Beitrage etwas herauskristallisiert hat. Ich habe allerdings schon eine Studie zu E-Mobilität gelesen. Da hatten sie eine herkömmliche Strasse mit Reihenhäusern mit E Kfzs ausgestattet. Eins pro Haushalt wenn ich mich richtig erinnere. Also keine Wohnblöcke, sondern eher Speckgürtel Scenario. Sie hatten geprüft wie ein normales Stromnetz ohne Änderung damit zurecht kommt. Es gab keinerlei Probleme und es wurden maximal zwei Fahrzeuge gleichzeitig geladen, wenn ich mich richtig erinnere. Auch bei E-KFZs ist die Entfernung zum Arbeitgeber nicht so weit.

Ich sehe bei Lademanagement wie von Bruno beschrieben weiteres Potenzial. Nehmen wir an 30 KFZ Stellplätze haben eine Steckdose und es dürfen maximal 5 gleichzeitig laden. Ich könnte mir vorstellen, dass dies funktioniert. Müsste man testen. Mit zusätzlichen Anreizen wie Mieterstrom Modell und unterschiedlichen Preisen bestimmt. So könnte verbilligt getankt werden, wenn die Photovoltaik Anlage Überschüsse produziert. Dann dürfen manche Bewohner vielleicht beim Arbeitgeber kostenlos tanken. In Deutschland sollten Firmen Spannungsspitzen aus Kostengründen vermeiden. Da bietet sich ein Lademanagement mit hohen Verbrauchern gut an. Zusätzlich gibt es Idealisten als Arbeitgeber, nennen wir einen Bruno. Er bietet seinen Mitarbeitern an das Fahrzeug kostenlos in der Firma zu laden. Der Frugalist, nennen wir ihn beispielsweise Kiev, hat gar kein Fahrzeug und fährt an einem Tag in der Woche den Tesla S eines Nachbarn zu seinem Arbeitgeber Bruno. An einem weiteren den Porsche Taycan eines anderen Nachbarn und sonst fährt er mit dem Rad zur Arbeit 😉

Nebenbei möchte ich noch zu Volkswagen sagen, dass sie vermutlich in 50 Jahren weiterhin ein Fahrzeug für das Volk produzieren. Ob mit Gas, Kraftstoff, Elektro oder Wasserstoff. Sie werden bei neuen Technologien nicht die Ersten am Markt sein, aber sich anpassen, wenn eine Technologie sich für die Masse als tauglich erwiesen hat. Bei Tesla habe ich noch kein Modell für die breite Bevölkerung gesehen. Toyota wird es sicher ebenfalls geben.

Mein aktuelles Fahrzeug hat viel Schnickschnack und kann vermutlich keine automatischen Updates erhalten. Ist mir eigentlich egal. Wäre es ein Taycan, so würde ich mit allem erdenklichen Schnickschnack auch nicht schneller eine Runde auf dem Nürburgring im Regen drehen als ein Rentner mit dem Schriftzug W. Röhrl (bitte nicht mit Christian W. Röhl verwechseln) an seinem alten 911. Den durchschnittlichen Tesla Fahrer überhole ich allerdings regelmäßig. Die scheinen sich bevorzugt auf der rechten Spur zwischen den Lastwagen aufzuhalten. Das ist allerdings eher eine subjektive Meinung aus meiner eigenen Filterblase.

 

Johannes Schumann
1 Jahr zuvor

Die schlimmste Regierung der Nachkriegszeit. Null Verantwortungsgefühl, null Scham, null Mühe, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Es wird bis zum bitteren Ende durchgezogen.

Frank
1 Jahr zuvor

Wie kann man hier die BaFin noch in Schutz nehmen?

Selbst wenn alle Anschuldigungen erlogen und völlig ohne Hintergrund wären. Selbst dann ist es nicht der erste, nein auch nicht der zweite oder dritte Schritt Shorts zu verbieten.

Man muss diesen Vorwürfen nachgehen, die gerade zu auf dem Silbertablett geliefert wurden. Man hat das Gegenteil gemacht und das ist das Problem.

Wirecard ist erst hinterher in den DAX aufgestiegen. Zur Lieblingsaktie der Deutschen geworden. Kleinanleger haben Milliarden verloren. Und noch schlimmer, das Vertrauen in den DAX, aus deutscher Sicht allgemein auf die Börse hat gelitten. Quasi das Gegenteil von einem 401k, hier werden die Leute geradezu aus der Börse rausgetrieben.

Erwin Flöckler
1 Jahr zuvor

@Ralf Porsche ist nur eine Marke von VW, die kannst du nicht einzeln als Aktie besitzen (noch nicht, da ja über einen Börsengang öffentlich nachgedacht wird).

Die Porsche Holding SE, welche als Aktie erhältlich ist, ist größter Inhaber der VW Stammaktie und hat sonst nicht so viel im Portfolio. Es ist quasi eine VW Aktie mit einem kleinen ‘plus x’.

Es gibt hier keinen massiven Grund die Eine der Anderen vorzuziehen.

Kiev
1 Jahr zuvor

@ FI vs FIRE

Ich habe ein nettes Video über FI entdeckt. Vieles ist bei mir ähnlich oder könnte ich mir auch vorstellen. Allerdings arbeite ich weiterhin nahezu Vollzeit und das wird sich vermutlich auch nicht schnell etwas reduzieren. Ich würde wesentlich lieber einfach arbeiten wie Arbeit ansteht und ich aktuell einbringen möchte. Natürlich würde ich mich hier auch an den Bedarf der Firma richtigen. Solche Dinge sind aktuell in Deutschland in meiner Branche allerdings nicht möglich. Außer ich würde als Selbstständiger arbeiten. Hier müsste ich vermutlich aber auch erst einmal ein Netzwerk an Kontakten aufbauen bis ich so arbeiten könnte.

Auf der Seite gibt es ein Video:

https://www.marketwatch.com/story/this-man-became-financially-independent-at-36-and-says-the-key-to-happiness-is-owning-your-own-time-11616090036

Immobilienkäufe als Renditeobjekt sind aktuell in meiner Region allerdings nicht unbedingt vielversprechend.

-M
1 Jahr zuvor

@Frank

Die die Schmerzen waren noch zu klein. Aktuell rennen uns die Leute die Bude ein und kaufen was das Zeug hält. Da ist keine Angst vor einem 2. Wirecard oder sonst was zu spüren.

 

Meine Kollegen berichten von sehr vielen Kunden, die x00.000€ auf dem Tagesgeld liegen haben und seit Jahren nie etwas anlegen wollten. Die rufen gerade jetzt von alleine an und legen große Summen an der Börse an, ohne mit der Wimper zu zucken. Das sind Kunden die keine 30 Jahre Zeit mehr haben. Also nicht nur die Anzahl an Kunden hat sich stark vermehrt die kaufen, sondern auch die Größe der Orders ist stark gestiegen und die unerfahrenen kaufen jetzt noch mehr.

Ich mache mir meine Gedanken.

-M

-M
1 Jahr zuvor

Nachtrag:

Wir sind natürlich nur eine eine Bank in dem ganzen Finanzhaus….aber wenn gerade bei uns kleinen es so krass los geht, finde ich das bedenklich.

 

-M

Nico Meier
1 Jahr zuvor

Immobilienkäufe als Renditeobjekt sind aktuell in meiner Region allerdings nicht unbedingt vielversprechend.

@Kiev

Im Bezug auf die Rendite bei Vermietung oder im Bezug auf die zu erwartende Wertsteigerung?

Wir hatten in den letzten Jahren rund 3% Wertsteigerung bei Einfamilienhäusern und rund 3.5% Wertsteigerung bei den Eigentumswohnungen pro Jahr!

 

@-M

In vielen Fällen hat das auch damit zu tun, dass Banken beginnen ab gewissen Vermögen Negativzinsen an die Kunden weiterzugeben oder die Gebühren massiv zu erhöhen wenn keine Wertschriftendepot bei der selben Bank liegt mit einem Mindestabstand an Wertschriften.

Ich höre immer von massiver Überbewertung vieler Aktien. Gerade bei manchem zyklischem Titel sehe ich noch keine Überbewertung.

Viele hier fokussieren sich einseitig auf die FAANG Aktien die zweifellos stark überbewertet sind.

-M
1 Jahr zuvor

@Wolke

Nein, die lesen den Blog bestimmt nicht. Es geht da auch weniger um: “Wieso denn nicht?”, sondern eher um die Gier nach Gewinnen, die mehr und mehr geweckt wurde.

Es wird nicht langsam und scheibchenweise angefangen, sondern volle Kanne geklotzt. Risiken die erwähnt werden weichen in den Hintergrund.

Das sind keine Kunden die sich in der Materie auskennen.

 

Empfehlen, natürlich Aktien etc., aber das verläuft gerade nicht normal.

Ist auch egal, nur meine Sicht der Dinge die gerade bei uns vorgehen.

-M

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Nico Meier

Immobilien als Renditeobjekt betrachte ich Cashflow-basiert. Das würde ich Jedem auch empfehlen. Natürlich kann es neben Cashflow Steigerungen auch Zuwächse im Preis geben. Diese sind aktuell auch weit über den Ertragssteigerung. In Deutschland haben wir über den Daumen 2020 eine doppelt so hohe Preissteigerung wie in der Schweiz erzielt. Vielleicht ist Deutschland noch immer günstig. Das mag sein, aber bei Immobilien habe ich einen sehr langen Zeithorizont.

Dein EFH wirst Du sicher mindestens 20 Jahre bewohnen. Ich kann beim besten Willen nicht abschätzen welchen Wert sie in 20 oder 30 Jahren haben wird. Deine Rendite ist doch eher die Zufriedenheit mit der Wohnsituation und den im Verhältnis dazu stehenden Kosten. Du wirst vermutlich auch manchmal zu einem teureren Update greifen, wenn es Dir persönlich einen Mehrwert gibt.

Man kann die vielleicht zu erwartende Inflation und Verschuldung als Leverage positiv sehen. Das ist in so einer Größenordnung allerdings gefährlich. Die Growth Aktien aus China letztens werden vermutlich auch im Kurs steigen. In erster Linie kaufe ich sie allerdings durch ihren immensen Cashflow Ausbau. Der kann eine Erhöhung der Dividenden ermöglichen und letztendlich ist er auch für den Preis mit verantwortlich. Vielleicht täusche ich mich. Dafür kaufe ich in China vermutlich bald drei neue Werte. Wenn ich bei dem ganzen Markt schief liege betrifft es auch nur einen Teil meines Depots. Und der Teil ist ohne Leverage.

Tobs
1 Jahr zuvor

Hallo Kiev, gerne Namen, wenn Du die chinesischen Unternehmen kaufst.
Tobs

Ralf
1 Jahr zuvor

@Immobilien: Vielerorts inzwischen einfach sehr teuer für Neuanleger. Die Kaufpreise steigen stärker als die erzielbaren Mieterträge. Bitte auch nicht vergessen das staatlicher Zugriff (Besteuerung, Zwangsabgaben) kommen kann. So abwägig ist das nicht dank Corona und politischer Träumereien. Seit dem letzten Zensus hat man seitens vom Staat eine sehr gute Übersicht über die Eigentumsverhältnisse. Mit dem Zensusgesetz 2021 werden Eigentümer nun auch noch verpflichtet, Auskunft über bestimmte Angaben zu vermieteten Wohnungen zu geben.Wird immer besser in D. Privatsphäre nullkommanull.

@Erwin: Danke für die Richtigstellung. Dann eben doch Ferrari, der Chart läuft ruhiger und stetiger nach oben…

Viel Erfolg allen an den Börsen!

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@Kiev

Bei Renditeobjekten bin ich mit dir einverstanden.

Wir haben unser Haus 2017 gekauft mit dem Vorsatz für immer darin zu leben. Diesen Vorsatz fassen wohl viele und bei einigen kommt dann halt doch etwas dazwischen. Bei Unterhaltsentscheidungen tendieren meine Frau und ich zu Langlebigkeit. Und ja die Entscheidung ein haus zu kaufen war keine Entscheidung um die Rendite zu optimieren. Ich bin selber in einem Haus auf dem Land aufgewachsen und habe später auch ihn Wohnsilos gewohnt, daher kannte ich die Freiheit die das eigene Haus bietet.

Im Nachhinein haben wir wohl 2017 zu einem guten Preis gekauft insbesondere da unser grosszügiger Garten Bauland ist was stetig an wert gewinnt.

Im internationalen Vergleich sind Immobilien in deutschen Ballungsräumen nachwievor eher preiswert, daher werden auch viele Immobilien von internationalen Firmen erworben. Wie sich die Lage entwickeln wird ist in meinen Augen nur schwer zu beurteilen. Aber wenn ich sehe, dass die Grünen in Deutschland neue Einfamilienhäuser verbieten wollen so werden die Preise der bestehenden Einfamilienhäuser wohl weiter im Preis steigen.

Felix
1 Jahr zuvor

#VW

VW geht ab wie Schmidts Katze seit sie sich für E-Mobiltät comitted haben. Plus 80 % binnen Monatsfrist ist unglaublich für einen solchen Tanker. BWM, ursprünglich mit dem i3 ein Vorreiter auf dem Gebiet, steht sich selbst im Weg.

#Immobilien

Ab 2025 wird demographisch bedingt ein starker Nachfragerückgang erwartet. Wenn es dann zu Leerständen kommt, gehen die Immopreise in Knie.

#Rohstoffe

Rohstoffe, nicht Edelmetalle, stehen, so JPM Chase, vor einem „Superzyklus“. Kupfer, Eisenerz usw. sind preislich bereits deutlich angestiegen. Das wird sich noch Jahre so fortsetzen, nicht zuletzt wegen des kommenden Komplettumbaus der Energieinfrastruktur auf Green Energy. Das ist die Bonanza nach dem FAANG-Jahrzehnt.
Welche Unternehmen werden die Gewinner dieser Transformation sein?

 

Kiev
1 Jahr zuvor

@ Nico Meier

In der Finanzwelt ist der Begriff Lifestyle Entscheidung ein wenig negativ eingefärbt. Ich sehe unsere Art zu wohnen als Lifestyle Entscheidung. Finanziell müssten wir eigentlich Änderungen vornehmen. Ich bin glücklich mit unserem Eigenheim. Bei Euch ist es ja genauso. Entscheidender als die Renditeerwartungen ist doch die Zufriedenheit mit der Wohnsituation, die Kosten und auch die Kontinuität der Partnerschaft. Eine hohe Verbindlichkeit hat dennoch immer einen Preis, nämlich die eigene Freiheit. Aber ohne die Verbindlichkeit ist es schwer leben zu können wann und wie man möchte. Den Free Lunch gibt es hier leider auch nicht.

Einfamilienhäuser kosten in meiner Region gerne um 700k€. Das finde ich beispielsweise bei einem Brutto Familieneinkommen von 100k€ zu hoch. Bei 170k€ Eigenkapital (wer hat so etwas heute in dem Alter?) Würde eine Verbindlichkeit von 600k€ herauskommen. Da kann man mit dem Gehalt sehr lange keine Aktien kaufen…

@ Tobs

Meine Käufe werden sehr langweilig. Ich bin aktuell auch zwiegespalten zwischen einem Crash Scenario und Mega Wachstum. Ich bleibe meiner Strategie treu und werde eher auf Versorger und Infrastruktur gehen. In China haben selbst solche Firmen ein hohes Wachstum (nicht ganz 30%). Das Rückschlagpotential ist hier auch geringer. Außerdem sind diese Firmen systemrelevant und haben beispielsweise keine Käufer ihrer Produkte in den USA. China Water Affairs gefällt mir schon sehr gut. Die Aktien kaufe ich allerdings direkt in Hongkong. Daher benötige ich Geld in der passenden Währung, damit ich das auf einmal erledigen kann. Geldwechsel usw. Das möchte ich nur einmal durchführen. In drei Monaten sollte ich eine größere einmalige Summe erhalten. Ich kann es gar nicht abwarten. Dann werde ich JustEat auf 100Stk ausbauen, drei chinesische Aktien um 5k pro Position kaufen, 15-20k in ETF wie Emerging und World und vielleicht noch Fresenius aufstocken. Den Rest halte ich als Cash, da ich zeitlich langsam einen Umbau einplane. Gold kaufe ich vorerst noch nicht. Vermutlich gibt es mit der Steuererklärung für 2021 eh noch eine gute Rückzahlung (Fünftel Regel), dann kann ich auch die neue Arbeit besser einschätzen.

Ralf
1 Jahr zuvor

“Ab 2025 wird demographisch bedingt ein starker Nachfragerückgang erwartet. Wenn es dann zu Leerständen kommt, gehen die Immopreise in Knie.”

Ich sehe das zumindest in Stadtlagen und Ballungsgebieten nicht so. In Kafflagen möglich. Zumal die Zahl der Single-Haushalte steigen wird was naturgemäß mehr Platzbedarf in Summe bedeutet (jeweils eigene Küche und Bad etc.). Der Migrationsdruck nach D wird ebenfalls steigen. So wird sich Afrika bis 2050 verdoppeln von der Bevölkerungszahl her (laut UN) und der debattierte Klimawandel wird den Migrationsdruck an die Fleischtöpfe von EU und D verstärken. Gibt ja jetzt schon große Probleme mit der Unterbringung (siehe Skandale mit Neubauten in Berlin).

-M
1 Jahr zuvor

@Kiev

China Water Affairs habe ich auch im Depot.

 

In China sind gerade die Langweiler interessant finde ich. Nur raus mit der Sprache was du da in der Watchlist hast! 🙂

Du kannst doch eigentlich die HK Aktien direkt kaufen? Ich musste da kein Geld umtauschen. Glaube die meisten kann man über Börse Frankfurt einfach kaufen, nur der spread ist teilweise paar % groß.

-M

Tobs
1 Jahr zuvor

China Water Affairs

Das war, glaube ich, sogar meine erste China-Infra. Da habe ich dann immer wieder reingegeben und die Position ist grundsätzlich voll (Grundsatz heißt bei mir, ich mache es dann oft eben doch anders :-)). Ich finde die auch defensiver als so manche andere Wasserversorger-Aktie aus China. Man schert die alle gerne schnell über einen Kamm und sagt sich ach komm, Gas, Wasser, Sch…, ist ja alles defensiv. Aber eine Bejing Enterprises Water zum Beispiel ist doch viel stärker im Projektentwicklergeschäft (höhere Abhängigkeit vom Staat als Auftraggeber, höhere Schulden und potentiell höhere Korruptionsanfälligkeit). Deswegen finde ich China Water Affairs eine schöne Perle, wenn sie auch eher ein kleines Unternehmen ist. China Everbright Environment ist ebenfalls interessant, von der Aufstellung der Geschäftsfelder auch (breit diversifiziert, auch zunehmend international), wie ich finde. Und na ja, Yuexiu Transport kann man toll reinkommen, weil corona-induziert (=staatlicher Vorgabe, hier haben wir das zentralistische China-Problem, was ich nicht bei Seite schieben will) die Maut-Gebühren ausgesetzt wurden. Aber die Maut wird wieder erhoben, es soll wieder auf den vorgesehenen Ausschüttungs-Track zurückgekehrt werden, und die Straßen, Brücken und Häfen sind noch da. Die Kapital-Rendite (allein ausschüttungsbezogen, nicht IRR) kann sich jeder selbst ausrechnen.

Tobs
1 Jahr zuvor

Achso, genau: Warum Handel in HK? Das würde mich echt interessieren. Sind Dir in Stuttgart / FFM die Spread zu groß (die sind auch zum Teil leider echt scheunentorweit, das ist unschön)? Sind die Spreads in HK denn signifikant besser? Habe das nie wirklich empirisch beobachtet.

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@Kiev

Natürlich ist das freistehende Einfamilienhaus eine Lifestyle Entscheidung genau wie die Entscheidung eigenen Kinder zu haben. Es gibt Menschen die sitzen lieber allein in einer Mietskaserne, in einem schlechten Viertel und essen Reis und Bohnen.

Mir war immer klar, dass ich gerne eigenen Kinder haben möchte. Diese eigenen Kinder sollten die Chance haben an einem Ort aufzuwachsen wo viel Platz vorhanden ist und wo die Menschen freundlich und die Luft sauber ist. Ich möchte nie ein Kind in einer Mietskaserne grossziehen wo es in der Schule von Mitschüler aus anderen Kulturen unterdrückt wird.

Wenn ich die Kosten unseres Hauses vergleiche mit Mietobjekten an vergleichbarer Lage so sind wir zurzeit klar günstiger als wie es in einem Mietobjekt wären. Dies in erster Linie aufgrund der tiefen Zinsen.

 

42sucht21
1 Jahr zuvor

@ Kiev – EFH 700k€ …bei Brutto Familieneinkommen von 100k€ zu hoch
Unsere Elterngeneration hat oft mit viel Eigenleistung gebaut und sich trotzdem oft für 30 Jahre mit einer Hypothek belasten müssen. Ich sehe da nicht wirklich einen Unterschied zu Heute, außer das es mehr Schulden sind und weniger Zinsen. Für mich ist das Risiko dadurch Heute geringer als zB in den 80ern mit 10 % Zinsen (wenn man eine ausreichend lange Zinsbindungsfrist vereinbart).

@die Grünen in Deutschland neue Einfamilienhäuser verbieten wollen
Das ist ein gern weiter erzähltes Märchen. Stimmt nur leider nicht.
Abgesehen davon ist meist eine konservativ-bürgerliche Mehrheit im Gemeinde und Stadtrat in der Verantwortung für die fehlende Ausweisung von Bauland für EFH.

@Die Zahl der Billig-Daciafahrer wächst deutlich.
KBA Zahlen für Februar 2021 zum Vorjahresmonat für Neuzulassungen:
Tesla (plus180,0 %), Smart (plus123,0 %), Land Rover (plus23,4 %), Ssangyong (plus8,4 %),
Audi (minus11,0 %), VW (minus9,7 %), Dacia (minus51,3 %) 

Claus
1 Jahr zuvor

@ Wirecard / Bafin

 

Wer mit Wirecard-Aktien Verluste erlitten hat, sollte sich diesen Fehler selbst ankreiden. Niemand anderes als der Käufer der Aktien ist für diesen Verlust verantwortlich. Warum wurden die Aktien gekauft? Gier?, FOMO? Hat man vor dem Kauf seine Hausaufgaben gemacht? Oder doch nur “blind” gekauft und gehofft? Warum hat man die vielen Warnsignale missachtet?

 

Die Bafin hat natürlich versagt, keine Frage. Für die Verluste der “Anleger” ist sie aber m.E. nicht verantwortlich. Wer auf eine “Entschädigung” wartet, wird enttäuscht werden. Erlittene Verluste sollte man als “Lehrgeld” abhaken…

 

@ VW

 

der übliche Hype… Da man in den USA nur ADRs auf die Stammaktien kaufen kann und die Stammaktien nur einen geringen Streubesitz haben, wirkt sich das eben stark auf den Kurs aus. Die Vorzüge sind auch “angesprungen”, standen aber bereits im April 2015 (ca. 253,- EUR) deutlich höher als heute.

 

Storys werden gerne geglaubt und “gekauft”. Sicher wird VW eine führende Rolle bei der E-Mobilität einnehmen, der Kurs wird sich aber wieder “normalisieren”. Das ganze braucht vieeel Zeit und noch mehr Geld.

 

Wer unbedingt eine Auto-Aktie im Depot haben möchte, macht hier langfristig wahrscheinlich nicht viel falsch, sollte aber keine “Überrenditen” erwarten. Das Geschäft bleibt sehr zyklisch.

 

Unternehmen und Langfristchart überzeugen mich in keinster Weise, ich halte mich fern.

 

LG

Rüdiger
1 Jahr zuvor

@42sucht21:

Ich freue mich immer, wenn sich jemand die Zeit nimmt, gern und häufig erzählte, volkstümliche Märchen und Sagen richtig zu stellen. Danke!

 

Nico Meier
1 Jahr zuvor

@42sucht21

Beim Thema Wohnen muss ich immer über die Grünen in der Schweiz lachen. Viele Grüne fordern verdichtetes Bauen also weniger Einfamilienhäuser und mehr enge Wohnsilos. Wenn man dann mal schaut wo die Grünen Politiker selber so wohnen sieht man entweder grosszügige Stadthäuser mit vielen Zimmern oder gar Villen mit grossen Gärten oder gar kleinen Parks.

Ganz nach dem Motto Wasser predigen und Wein trinken. 😉

42sucht21
1 Jahr zuvor

@Wasser predigen und Wein trinken.
Machen die meisten Menschen ja so, ganz ohne Korrelation zur Farbe des Parteibuchs.

Wolke
1 Jahr zuvor

@Claus @VW

…Wer unbedingt eine Auto-Aktie im Depot haben möchte, macht hier langfristig wahrscheinlich nicht viel falsch, sollte aber keine “Überrenditen” erwarten…

 

Der war gut! Siehe Tesla…haha.

Ralf
1 Jahr zuvor

@42sucht21:Der Daciaeinbruch lässt sich mit dem Hype ums E-Auto erklären (hohe Förderungen). Auch ist die Marke im E-Bereich bisher schlecht vertreten. Wird sich bald ändern. Im übrigen haben sich die Zulassungszahlen wenig verändert:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/203565/umfrage/marktanteil-von-dacia-an-den-pkw-neuzulassungen-in-der-eu/

“Unsere Elterngeneration hat oft mit viel Eigenleistung gebaut und sich trotzdem oft für 30 Jahre mit einer Hypothek belasten müssen. Ich sehe da nicht wirklich einen Unterschied zu Heute, außer das es mehr Schulden sind und weniger Zinsen. Für mich ist das Risiko dadurch Heute geringer als zB in den 80ern mit 10 % Zinsen (wenn man eine ausreichend lange Zinsbindungsfrist vereinbart).”

Es gibt große Unterschiede trotz Superzins. Heute sind die Anforderungen deutlich höher durch Vorschriften und Gesetze, das verteuert bauen. Und: Bauland war viel günstiger zu bekommen. Gerade die Bauplätze sind heute auch für Gutverdiener der limitierende Faktor schlechthin. Das war früher bei weitem nicht so ausgeprägt wie heute. Und früher gab es auch für “normalgebildete” noch sehr sichere Jobs z.B. als Beamter bei Bahn und Post.

Rüdiger
1 Jahr zuvor

@Claus; VW:  Unternehmen und Langfristchart überzeugen mich in keinster Weise, ich halte mich fern.

 

So weit ich das als Laie beurteilen kann, ist das eine weise Entscheidung für den Langfrist-Anleger. Ich halte es nicht anders. Für’s “buy low – sell high”-Spielchen mag VW durchaus geeignet sein.

 

June
1 Jahr zuvor

Hallo Zusammen,

@Kiev, @Nico,

in unserem Haus wohnen einige Daimler und Porsche Mitarbeiter, hier steht jedes Jahr ein neues Auto auf dem Parkplatz. Und jetzt eben vermehrt E-Autos. Diese Personen sind überwiegend Eigentümer der Wohnungen und auch der Parkplätzen.

Unser Problem mit dem Lade-Management ist aber eigentlich hausgemacht. Der Verwalter ist einen Schlafmütze. Wir wollen ihn gerne ersetzten, wegen Corona fand und findet in Zukunft aber keine ordentliche Eigentümerversammlung statt. Sondern nur eine Online Versammlung für die Abrechnung und das Budget. Wir warten jetzt Corona ab. Und wollen dann die Hausverwaltung ablösen und den neuen Verwalter mit der Aufgabe des intelligenten Lade-Managements  beauftragen. Ob wir die investition dann aber durchbekommen ist noch eine weitere Frage, denn auch wenn man große Autos fährt und jedes Jahr in den Urlaub fliegt, könnte es sein das der ein oder andere nicht so viel Geld dafür ausgeben möchte. Speziell wir, also Mr. Juni und ich haben damit im Moment aber noch keine Eile. Unser gebrauchter  Kombi ist gerade 3 Jahre alt und fährt noch ein paar Jahre.

Aber in spätestens 10 Jahren höre ich auf zu arbeiten. Dann werden wir die Wohnung vermutlich verkaufen. Und dann würde sich so eine Lade System in der Tiefgarage auszahlen. Allerdings vermute ich, dass es auch durchaus sein kann, dass wir unseren Astra gar nicht so lange fahren dürfen. in den nächsten Jahren könnte es durchaus in einigen Regionen dazu kommen, das Verbrenner verboten werden. Aber er war ein Schnäppchen, wir haben ihn extra deshalb ausgesucht.

Take care,

June

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