Wie der Konsum Promis und Normalos zu Fall bringt


New York, 28. Mai 2020
Das Leben in Saus und Braus hat einen Preis, wenn du deine Finanzen nicht mehr im Griff hast.

In der heutigen Konsumgesellschaft haben wir etwas wie einen dauernden Zwang, um Waren und Dienstleistungen in immer größeren Mengen zu kaufen. Die Werbung bombardiert uns jeden Tag. Freunde, Bekannte, Kollegen tauchen mit neuen Produkten auf. Menschen wollen ihren sozialen Status demonstrieren, wenn sie mit einem flotten Auto oder schicker Mode auftauchen. Die reine Funktionalität oder Nützlichkeit spielt kaum noch eine Rolle. Es geht um die Marke, das Emblem, den möglichst hohen Preis.

Zwar hat der Verbraucher offiziell die freie Wahl, was er kauft. Doch orientieren wir uns an anderen. Wir wollen schließlich anerkannt werden. Und glauben, wir schaffen das mit teurem Plunder.

Es ist das ständige Streben nach einem „guten Leben“ durch den Konsum. Dabei vergessen wir, dass wir Zufriedenheit und Anerkennung uns nicht im Laden kaufen können.

Auch wird mit dem Konsumwahn die finanzielle Stabilität und die Altersvorsorge aufs Spiel gesetzt. Allseits bekannt ist freilich, was zur Schaffung von Wohlstand nötig ist. Der Aufbau von Vermögen erfordert jahrelanges sorgfältiges Sparen, Investieren und den Zinseszins. Wer also über seinen finanziellen Möglichkeiten lebt, wird niemals ein bequemes Vermögenspolster aufbauen können.

Diesen Konsum-Wahn findest du bei Spitzenverdienern wie bei “Normalos” vor. Bekannt ist ja der finanzielle Ruin von Boris Becker, auf den ich nicht näher eingehen möchte.

Interessant finde ich den Fall von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Er ist wohl der berühmteste Mediziner Deutschlands. Die “Süddeutsche Zeitung” zelebrierte ihn schon als den “besten Mannschaftsarzt der Welt“. Fast 40 Jahre lang betreute der Arzt die Profifussballer des FC Bayern München. 23 Jahre kümmerte er sich um die Gesundheit der deutschen Nationalspieler. In seinem Beruf gilt er als Genie.

Müller-Wohlfahrt behandelte Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Lukas Podolski, Tennislegende Boris Becker, Rekordathlet Usain Bolt, Skistar Felix Neureuther, Reck-Olympiasieger Fabian Hambüchen. Nicht nur Sportler stehen auf seiner Patientenliste, auch Musiker wie Eric Clapton und Bono. Das sind alles Leute mit tiefen Taschen, die üppige Honore bezahlen können. Aber um seine Privatfinanzen war es wohl nicht so gut bestellt. Müller-Wohlfahrt steckte geschäftlich in Schwierigkeiten.

Nach einem Bericht des SPIEGEL ging es bei ihm finanziell drunter und drüber. Es muss ein Chaos geherrscht haben. Der Promi-Arzt ließ sich von Ex-Knastinsassen (26-fach vorbestraft u.a. wegen Prozessbetrug und Urkundenfälschung) beraten. Sein Steuerberater kassierte von dem Arzt 11.900 Euro im Monat pauschal für die Betreuung. Krass! Ist er vom eignen Steuerberater wie eine Weihnachtsgans ausgenommen worden?

Geld kam rein. Aber es floss schnell wieder ab, wenn das stimmt, was der SPIEGEL berichtet: Die beiden Ärzte, die in seiner Praxis mitarbeiten, bekamen Chefarztgehälter. Gattin Karin erhielt regelemässig Geld. Tochter Maren erhielt Zuwendungen. Das Domizil in Südfrankreich kostete Geld. Ein Anwaltsschriftsatz sprach von einer “nahezu vogelwilder Handhabung der Privatausgaben”. Die Praxis wurde von einem Stararchitekten hergerichtet. Selbstverständlich in einer der feinsten Münchener Gegenden.

Deutschlands Promi-Milliardär Dietmar Hopp gab Müller-Wohlfahrt für die Gründung einer Firma sieben Millionen Euro. Hopp wurde enttäuscht.

Das zeigt: Selbst als Promi-Arzt kann es schwer werden, Wohlstand aufzubauen und zu behalten. Jedenfalls kann man an falsche Leute (Berater etc.) geraten. Bei so manchem Promi bricht ein Mythos zusammen, wenn man seine Privatfinanzen sehen könnte.

Apropos Münchener Promi-Arzt. Dr. Jürgen Toft steht vor einem Scherbenhaufen. Der Chirurg behandelte 25 Jahre lang Kniescheiben von Promis. Sogar Multi-Milliardär Adnan Kashoggi ging bei ihm unters Messer. Seine Alpha Klinik ging pleite, der Arzt verschwand spurlos.

Es half ihm nicht, dass Sportler, Stars, Könige und Superreiche seine Kunden waren. Der schillernde Arzt tauchte ab. Er war bekannt für seinen luxuriösen Lifestyle einschließlich Limousinenservice. Er verließ seine Villa, schaltete das Handy ab. Eine Insolvenzverwaltung musste sich um die Resteverwertung kümmern.

Warum bleibt der Mythos: Wer im Luxus lebt, muss reich sein? Es stimmt einfach nicht immer. Promis können bettelarm sein.

Robert T. Kiyosaki hat einen Bestseller über das richtige Geld-Mindset geschrieben*

Erfolgsautor Robert T. Kiyosaki hat gut erklärt, was nötig ist, um wohlhabend zu sein. Du musst das passende Mindset haben. Du musst Geldströme aufbauen, die einem zufließen und keine stetig neuen Abflüsse (Kosten) schaffen. Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen (*Affiliate)

Luxus ist grell, es kann über die Wahrheit hinwegtäuschen. Menschen schämen sich, wenn sie kein Geld haben. Deshalb wird viel getäuscht und getarnt. Es ist kein Grund sich zu schämen – weder für Vermögen oder kein Vermögen. Das Thema solltest du rational angehen. Betrachte Geld als das, was es tatsächlich ist: Es ist ein Werkzeug und eine Ressource für ein besseres Leben. Einige Leute argumentieren, dass das Streben nach Geld gleichbedeutend mit Gier ist. Solche Argumente tragen zum Tabuthema Geld bei. Leute wollen einfach nicht darüber sprechen. Weil aber der Informationsaustausch gestört ist, werden mehr Fehler gemacht. Die Angst, offen über Geld zu sprechen, ist jedenfalls nicht hilfreich. Deshalb gibt es diesen Blog.

Geld ist nichts Schlimmes. Es gibt uns die Fähigkeit, Bedürfnisse zu erfüllen. Wie etwa Sicherheit, Liebe, Selbstwertgefühl, Freizeit, Freiheit und Selbstverwirklichung. Wer ausreichend Geld hat, hat den Vorteil einen freien Kopf zu haben. Die finanziellen Sorgen sollten jedenfalls abnehmen. Wer ständig damit beschäftigt ist, finanziell über die Runden zu kommen, der hat ein zusätzliches Stressproblem. Also denke daran: Die Anhäufung einer Sicherheitsdecke dient dir selbst.

Ich brauche nicht wie ein Rockstar zu leben. Der Preis wäre mir zu hoch. Ich möchte auch nicht so lange arbeiten, bis ich ins Grab falle. Ich bin lieber etwas sparsamer und vielleicht etwas weniger bequem: Ich hab kein Auto. Ich lebe auf kleiner Fläche, ich habe keinen Stauraum, keinen Keller, keinen Plunder. Dafür gönne ich mir einen anderen Luxus: mehr Freizeit. Mir ist klar, dass dies eine persönliche Entscheidung ist. Mir sind meine unschätzbaren immateriellen Werte wie körperliche und emotionale Gesundheit wichtiger als der Konsum- und Arbeitswahn.

Das leichtfertige Sammeln von Gegenständen (Auto, Villa, Designermode, -möbel) sehe ich negativ. Es steht meiner Meinung nach im Gegensatz zu einem positiven Lebensstil. Ich halte das recht einfache Leben für erstrebenswerter mit der Möglichkeit des frühen Teil-Ausstiegs aus dem Arbeitsleben. Übertriebener Konsum schadet uns mehr, als wir denken. Die neue Konsumkultur ist eher eine Abkehr von den Werten wie Gemeinschaft, Gesundheit und Integrität.

Ist es nicht absurd zu glauben: Du kaufst heute einen teuren Mercedes oder eine extrem teure Rolex. Und sofort verbessert sich dein sozialer Status. Das ist doch albern zu glauben.

Aber das ist die Zeit, in der wir leben: Die Armen bemühen sich, die Reichen zu imitieren. Und die Reichen imitieren die Prominenten und Stars. Massenweise bewerben Promis Produkte. In den sozialen Medien nimmt das Werben Überhand. Moderne Verbraucher wollen solche Produkte kaufen. Hauptsache die Prominenz empfiehlt in einem Video oder Instagram-Posting irgendeine Creme oder Kaffeemaschine. So kann man doch keinen höheren sozialen Status erreichen:

Das ist alles albern. Ich brühe meinen Kaffee mit heißem Wasser jeden Tag auf – so wie es meine Oma getan hat. Ich bin zufrieden damit.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Wie der Konsum Promis und Normalos zu Fall bringt

  1. AvatarFit und Gesund

    Ein superguter Artikel lieber Tim! Genauso ist es doch. 
    Mit diesen Ärzten das kann ich mir nicht vorstellen, sind die mit dem Klammersack gepudert? Was nutzt es Dich da Arzt zu sein? 
    Ich lege jeden Monat Geld in Aktien an, reinvestiere die Dividende und freue mich wenn das Vermögen wächst, Rückschritte muss man in Kauf nehmen.
    Heute hab ich mich aufgerafft und einen Aktiensparplan gestartet, anstatt gleich für mehrere Tausend Franken meinen Wunschtitel zu kaufen, werde ich den nun monatlich oder zweimonatlich besparen, (manuelle Ausführung ) Es handelt sich hierbei um Microsoft.
    Gestern habe ich dann für ein wenig mehr, nach Jahren wieder ein paar Nestlé gekauft, die haben sich in jeder Krise bewährt, immer wieder mal was draufpacken und wachsen lassen. Ich mach da keine Wissenschaft draus. Kaufe in diesen unsicheren Zeiten Qualität und fertig.  JNJ hab ich auch kürzlich ein wenig aufgestockt.
     
    liebe Grüsse
     
     

  2. AvatarWolke

    Geld ist nichts Schlimmes. Es gibt uns die Fähigkeit, Bedürfnisse zu erfüllen. Wie etwa Sicherheit, Liebe, Selbstwertgefühl, Freizeit, Freiheit und Selbstverwirklichung.
     
    Also Geld gibt uns die Fähigkeit, das Bedürfnis nach Liebe zu erfüllen???
    Merkwürdige, bedenkliche Aussage. Meint er käufliche Liebe???

  3. AvatarTim, der andere

    Ich habe auch jahrelang Filterkaffee zuhause gemacht. Fand das immer ausreichend.Dann stehen auch nicht so viele Geräte in der Küche rum. Also, top.
    irgendwann habe ich dann bei eBay Kleinanzeigen einen fast neuen siebträger für 80 Euro und eine sehr gute ebenfalls neue Mühle (80 Euro) gefunden. Sofort abgeholt.
    muss sagen, dass ich mich jetzt jeden Tag auf eine Kaffee nach der Arbeit zuhause freue. Vor allem für nur eine Tasse ist es einfach besser als Filter. Will sagen: wenn man Kaffee mag, darf man sich auch mal was leisten.
    ansonsten habe ich eine Spar-Rate von >60% bei zwei Kindern in der Großstadt. 35min Fahrrad zur Arbeit one-way. Ein Auto für 4. keine quatsch Ausgaben aber schöne Urlaube. ETF Sparplan für die Kids.

  4. AvatarRüdiger

    Ist es nicht absurd zu glauben: Du kaufst heute einen teuren Mercedes oder eine extrem teure Rolex. Und sofort verbessert sich dein sozialer Status. Das ist doch albern zu glauben.
     
    Menschen, die immer daran denken, was andere von ihnen halten, wären sehr überrascht, wenn sie wüßten, wie wenig die anderen über sie nachdenken  😉
    (Bertrand Russell)
     

  5. AvatarClownwagenfahrer

    Nehmen wir mal an es gibt tatsächlich Menschen die einen schönen Sportwagen aus Genuss und Freude fahren. Sie freuen sich tagtäglich auf die Fahrt zur Arbeit oder durchs grüne. Sie lieben den Geruch der bequemen Ledersitze, das griffige Lenkrad, der tolle Klang der einem Gänsehaut beschert. Es geht nicht generell um schnell fahren, nicht um protzen oder um Anerkennung, sondern einfach um Enthusiasmus. Um Spaß an der Freude, die jeder für sich anders definiert. Zufriedene ausgeglichene Menschen die mit sich im Reinen sind, werten nicht über andere, schauen nicht herab auf andere Lebensstile oder überschütten ihre Umwelt mit Zynismus. 
     

  6. AvatarPaluma

    Ein sehr schöner Beitrag Tim. 
    Die verschiedenen Typen, wie man mit Geld umgeht gibt es in so ziemlich jedem Teil der Gesellschaft.
    Robert Kajosaki ist da glaube ich auch ein Wenig umstritten. Ob er nur Reich geworden ist, weil er eine Bestseller verkauft hat und jede Menge Seminare? Das Buch ist natürlich trotzdem empfehlenswert für die Grundsätze des Vermögensaufbaus.

  7. AvatarBruno

    @Paluma
    Kiyosaki ist etwas abgekommen, er hat ja Aktien schon vor Jahren verkauft aus Angst vor dem grossen Crash. Das Buch fand ich gut, aber seit er als Augur tätig ist, habe ich etwas Mühe. Das macht aber sein Klassiker nicht schlechter.
    @Clownwagenfahrer
    Ich sehe mehrmals täglich Fahrer solcher “Clownwagen”, also so im Stil von Karl Ess & Co., also die ganz teuren Sportwagen. Die Gesichter in diesen Wagen machen mir nicht wirklich einen zufriedenen Eindruck, häufig gestresst und griessgrämig. Es kommt natürlich auf den Wagen an, aber in einem Ferrari zu fahren empfinde ich nicht als Genuss (hart, laut, rucklig), ich würde da etwas Komfortableres vorziehen. Bin aber froh, muss ich mich nicht oder nur noch selten in den Verkehr zwängen. 
    Wenn es ein Traum ist, dann finde ich das absolut in Ordnung, wenn es finanziell passt. Ich finde ein Auto sollte nicht viel mehr als 2-3 Monatssaläre kosten. Also wer so gut verdient, der soll sich ruhig gönnen. 
    Wenn aber Leute am Limit solche Wagen leasen, die sie sich eigentlich nicht leisten können, nur um andere zu beeindrucken, sind die nicht glücklich. So auch mit Immobilien etc. ich kenne ein paar davon. Ich schaue sicher nicht von oben auf sie, sie tun mir eher leid, es ist schade wenn man so in einem Zwang lebt. Aber jeder ist schlussendlich frei, so zu leben wie er möchte 😉
    Und ja ich habe mich über diese Uhr für 173k lustig gemacht, ich kann nicht verstehen wie man so eine hässliche Kinderuhr für so viel Geld kaufen kann, aber wie gesagt, Geschmäcker sind verschieden.

  8. AvatarThe European View

    @Rüdiger/Bertrand Russel

    Kennst du sicherlich: “Philosphie des Abendlandes” ist ein wunderbares Buch von Russel, obwohl ich vieles nicht verstanden habe. Besser und unterhaltsamer als jeder Wikipedia-Artikel zum selben Thema. 
     
     
     

  9. AvatarRüdiger

    @The European View:
     
    Meinst du das Buch “Denker des Abendlandes”? Liegt zufälligerweise gerade eine Armlänge vor mir  😉
     

  10. AvatarThorsten

    Hm, wurde hier eine Buddel Rum in illustrer Runde herumgereicht ?  😉

  11. AvatarFrank

    Ich habe lange nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass diese Sicht relativ einseitig ist. Es ist zwar richtig, dass der übertriebene Konsum Unsinn ist und das investieren gut ist, ja, aber es ist auch wichtig im hier und jetzt zu leben und sich mal was zu gönnen. Einfach mal so stehen lassen.
    Ein Haus ist Konsum auf hohem Niveau, ja. Es ist eine Lifestyle-Entscheidung. Eine Frau, Kinder und ein Haus heißt LEBEN. Investieren und Vermögen aufbauen heißt GELD. GELD ist sehr gut. GELD ist Freiheit und GELD beruhig ungemein, aber Geld ist auch einfach nur Geld. 
    Geld ist geprägte Freiheit, Gutscheine und Unabhängigkeit. Aber Geld ist auch VERGÄNGLICH. Eine Familie ist Beständigkeit, Gemeinschaft und Zusammenhalt und somit steht Familie über Geld. Familie ist LEBEN. 
    Ich will eine FAMILIE. Ich bin bereit den Preis zu bezahlen. Für mich ist Geld ein Mittel zum Zweck und ich bin nicht bereit den Preis der Freiheit in dieser Hinsicht zu bezahlen, denn FAMILIE, diese Chance habe ich nur eimal im Leben. Geld kann wieder kommen, aber Zeit kann ich nicht kaufen.

  12. AvatarFinanzbär

    Frage mich immer wie das alle machen so sparsam zu sein 😀 habe in meinem neuen Video mal alle Ausgaben hochgerechnet. Komme auf eine gute Summe für das, das ich relativ frugal lebe….
    Wenn dann noch Kinder kommen und man mehr Ansprüche hat phu..

  13. AvatarRainer Zufall

    “Ein Haus ist Konsum auf hohem Niveau, ja. Es ist eine Lifestyle-Entscheidung. Eine Frau, Kinder und ein Haus heißt LEBEN.”
    Will hier keine Diskussion anzetteln, die es schon oft gab, stelle aber fest, dass die Sichtweisen sehr unterschiedlich sind.
    Für mich bedeutet ein Haus (wir wohnen in einem Altbau) in aller erster Linie Arbeit, die Zeit kostet, die ich eigentlich nicht habe, da ich lieber was mit den Kindern machen will. Muss gerade am hinteren Balkon Putz erneuern, eigentlich gehört der saniert. dann müsste ich das Metallgeländer am vorderen Balkon komplett schleifen und streichen. Meine todo ist ziemlich lang. als ich zur Miete wohnte habe ich beim Vermieter angerufen, wenn was war. klar, solche Probleme hat man nicht im Neubau, aber jeder Neubau wird alt.
    Aber wie gesagt, das ist nur meine Sichtweise. Sicherlich gibt es andere denen solche Arbeiten Spass machen.

  14. AvatarDaniel

    Ich habe auch jahrelang Filterkaffee zuhause gemacht. Fand das immer ausreichend.Dann stehen auch nicht so viele Geräte in der Küche rum. Also, top.irgendwann habe ich dann bei eBay Kleinanzeigen einen fast neuen siebträger für 80 Euro und eine sehr gute ebenfalls neue Mühle (80 Euro) gefunden. Sofort abgeholt.
     
    Ich finde das sind aber zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe. In einem Siebträger bereitet man Espresso zu den man dann auch für zig andere Derivate wie Cappuchino oder Americano usw. verwenden kann. Mit einem klassischen Kaffee hat das allerdings nichts zu tun.
    Ich habe auch so ein italienisches, chrom-funkelndes Monster in der Küche stehen und ja…ich lieb es daran herumzuzaubern um Cappuchino zu machen. Mit großem Dampfgetöse usw. und der Tatsache dass kleine Fehler das Ergebnis sofort beeinflussen und man erst durch viel Übung / Training gute Ergebnisse bekommt.
    Aber ich freue mich genauso darauf morgens einen normalen Kaffee den ich entweder frisch-gemahlen aus der French Press oder dem Filter aufgieße zu trinken. Die Kaffees sind derart unterschiedlich wenn man von dem Supermarkt-Dreck weggeht dass es immer spannend ist was neues zu probieren. Ein Espresso soll für mich kräftig, ölig und cremig sein, ein Kaffee darf dafür gerne auch mal fruchtig, mild und leicht schmecken.
    muss sagen, dass ich mich jetzt jeden Tag auf eine Kaffee nach der Arbeit zuhause freue.
    ist doch super, dann hat sich deine Anschaffung ja gelohnt
    Vor allem für nur eine Tasse ist es einfach besser als Filter. Will sagen: wenn man Kaffee mag, darf man sich auch mal was leisten.
    Wie in jedem Hobby. Wobei ich jetzt nicht ganz verstehe wo das Problem liegt. Es gibt die guten alten 101 Filter aus Omas zeiten aus Porzellan. Den Kaffee (vermutlich so 8g) hat man in 20 Sekunden gemahlen. Filter durchspülen, Kaffee rein und den Porzellan-Filter direkt auf die Tasse gestellt. Fertig.

  15. AvatarLivermore

    Man sollte bei Leuten wie Robert Kiyosaki vorsichtig sein. Der Typ empfiehlt Otto-Normalverbrauchern mit Optionen zu spekulieren, als sei das ein risikoloses passives Einkommen.

  16. AvatarMarkus

    Ich liebe meinen Porsche, das muss ich vor niemandem rechtfertigen.
    Genauso wenig wie gutes Essen und ein Leben, wie ich es möchte und praktiziere.
    Ich brauche keinen Guru, der mir sagt, was ich mit meinem Geld machen soll!
    Das bedeutet ja indirekt, ich wüsste es selbst nicht gut genug, und genau das ist falsch – und anmaßend!
    Jeder ist seines Glückes Schmied!
     

  17. AvatarNico Meier

    @Rainer Zufall
    Natürlich hat der Mieter nichts instand zustellen. Der Mieter zahlt die Reparaturen  mit der Miete, unter anderem deswegen ist Kaufen günstiger als Mieten.

  18. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Blackrock
     
    Vorsicht! Wir haben auch Leser im Blog, die im März ihre Bestände verkauft haben, um an der Seitenlinie mit viel Cash auf noch viel tiefere Tiefststände zu warten, die durch “die schlimmste Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg” wohl kommen werden. Wahrscheinlich. Vielleicht. Manche die schon seit Jahren auf den Crash warten, haben den Crash im März zudem untätig an sich vorbeiziehen lassen.
     
    Meine Devise bleibt: Es ist viel riskanter NICHT investiert zu sein. Lieber gehe ich mit einem Portfolio ausgezeichneter Aktien durch dick und dünn und baue langfristig Vermögen auf. Die Marktschwankungen auszuhalten wird reichlich belohnt.
     
    @ Frank
     
    Wir bekommen beides hin. Sparsam leben und viel investieren, um sich vom aktiven Einkommen unabhängig zu machen und dennoch glücklich im Hier und Jetzt leben. Letzteres muss man eben nicht von materiellen Gütern abhängig machen. Auch wir geben (viel) Geld aus für Dinge, die es UNS wert sind. Das handhabt jeder nach seinem Gusto.
     
    @ Rainer Zufall
     
    Danke dir. Es tut gut, diese Worte einmal von einem Hausbesitzer zu hören. Ich habe als Kind erlebt, wie viel Zeit und Arbeit ein Haus kostet. Es gibt immer ein Pro und Contra. Wir leben gerne zur Miete in einer Wohnung. Park vor der Tür, elterlicher Garten 5 Minuten entfernt. Nach der Arbeit ein Buch auf dem Balkon, statt werkeln am Haus (mir ein Graus).
     
    Jeder fällt eine individuelle Entscheidung bei Miete/Kauf – Haus/Wohnung, die so in Ordnung geht. Wir ticken alle anders. Ein allgemeingültiges “Richtig” gibt es da nicht.
     

  19. AvatarNico Meier

    Es gibt immer ein Pro und Contra. Wir leben gerne zur Miete in einer Wohnung. Park vor der Tür, elterlicher Garten 5 Minuten entfernt. Nach der Arbeit ein Buch auf dem Balkon, statt werkeln am Haus (mir ein Graus).
    @FS
    Man kann die Gartenarbeit natürlich auch n die Eltern auslagern 😉
    Für mich ist Gartenarbeit körperliche Arbeit die einen guten Ausgleich zum Bürojob ist.

  20. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ NM
     
    Richtig. Meine Eltern arbeiten auch gerne im Garten. Instandhaltungsarbeiten am Haus sind dagegen nicht der Hit. Letztere werden auch dir in Zukunft blühen, ich denke du ahnst noch gar nicht realistisch, was da auf dich zukommt 😉 .
     
    Meine Eltern empfangen uns übrigens sehr gerne am Wochenende für ein paar Stunden. Wir genießen den Garten, sie genießen die Enkel. Alles gut. Und sie sind auch nicht der Typ Mensch (wie du?), der eine Gegenleistung verlangt. Selbstverständlich kümmere ich mich um Rasen und Blumen, wenn sie unterwegs sind. Auch sonst ist unsere Beziehung von gegenseitiger Hilfsbereitschaft gekennzeichnet. Das nennt man Liebe.

  21. AvatarOli

    Schöner Artikel, Tim. Ich lese deine Artikel meistens in der Früh bei einer Tasse Filterkaffee (Homeoffice sei dank habe ich morgens viel mehr Zeit).
    @Kaffee:
    Morgens gibt es einen aufgebrühten Filterkaffee. Ich habe so einen Porzellanfilter, den ich einfach auf die Tasse stelle. Heißes Wasser aus dem Wasserkocher drüber, super! Über den Tag verteilt gibt es dann mal was schnelles aus dem Siebträger. Unter der Woche aber eher die Kaffeepads mit heißem Wasser verlängert anstelle von kreativem Milchschaumgetränk.
     
    @Konsum:
    Durch Lockdown & Co. habe ich festgestellt wie wenig ich eigentlich brauche. Ich hoffe, dass ein bisschen davon in der Gesellschaft hängen bleibt. Trotzdem konsumiere ich gerne. Ich habe dafür ein eigenes Konsumkonto eingerichtet, auf das ich neben dem Sparkonto jeweils zum Monatsanfang Geld überweise. Das Geld auf dem Konsumkonto gebe ich dann gerne aus. Aber auch nur das. Funktioniert für mich super. So muss ich mich bei einem Euro nicht jedes Mal neu zwischen Konsum und Sparen entscheiden, weil es direkt klar ist (je nach dem von welchem Konto der Euro kommt ;-))
     
    In diesem Sinne, frohes Schaffen! Das lange Wochenende naht! 

  22. AvatarThorsten

    Was genau ist wohl mit dem Angstbegriff “Instandhaltung” gemeint. Da machen ja Eigentumsgegner immer Angst mit. Das ist nicht so dramatisch und es ist auch kein finanzieller Nachteil gegenüber Miete. Der Besitzer entscheidet, was wann gemacht wird.  Wenn die Fenster alt sind und die Heizkosten hoch, dann ist das ein Nachteil für den Mieter, ein Anrecht auf Wechsel hat er nicht. Der Mieter muss nichts organisieren, der Besitzer muss beauftragen. Der Mieter hat nur den Vorteil, dass er sich bei Änderungen im Haus oder Wohnung nicht aktiv beteiligen muss ( außer Dreck, Lärm und anderes zu ertragen, was unvermeidbar ist).

  23. AvatarChrisk

    @Fit und Gesund 
    Finde das mit dem Sparplan super. Mache ich auch so und muss mir keine Gedanken machen ob es ein guter oder schlechter Zeitpunkt zum zukaufen ist

  24. Avatarsmyslov

    Frank. Familie ist Leben, wie war. Für mich war das wichtigste und größte Erlebnis, die Frau meiner Liebe zu heiraten und mit ihr einen Sohn zu bekommen. Mein Sohn ist längst Erwachsen, lebt in einer anderen Stadt und wir sehen uns nur noch selten. Mit meiner Frau bin ich nach wie vor glücklich und wir sind dabei gemeinsam alt zu werden. Wenn es im Leben so etwas wie Glück gibt, dann ist es die Liebe und eine Familie mit Kindern ( oder Kind ). Hätte ich die letzten 40 Jahre alleine gelebt, dann hätte ich natürlich viel mehr Geld sparen können. Alleine die Kosten für das Studium meines Sohnes beliefen sich fast auf 100Tsd. . Höhere Wohnkosten mit Familie, Frau 10 J. zu Hause wegen Kind u.u.u. Wäre das alles nicht gewesen , dann hätte ich nicht Geld , sondern wahrscheinlich viel Geld. Aber was hätte ich wirklich? Geld ist letzlich Mittel zum Zweck und nicht Lebenszweck. Man hat nur dieses eine Leben , es ist vergänglich, genau wie Geld auch. Jeder muß für sich entscheiden was er im Leben will. Gruß.

  25. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ smyslow
     
    Weise Worte.
     
    @ Fit und Gesund, Chrisk
     
    Die Sparpläne sind keine schlechte Idee. So bekommt man bei einigen Titeln, die einem immer zu teuer erscheinen, endlich mal einen Fuß in die Tür. Ich bleibe zwar bei Einzelkäufen, aber vielleicht gönne ich mir kommenden Monat endlich ein paar Anteile von Visa oder der CME Group.
     
    In diesem Jahr sind bisher Anteile für ca. 10k neu ins Depot gekommen. Bristol-Myers Squibb, Pfizer, Texas Instruments, Blackrock, Berkshire, Lowe´s. Mir macht das Einsammeln Freude. Shopping nach meinem Geschmack 🙂 .

  26. AvatarGuter Kunde

    @Frank:
    wohl war…
    Ich finde Buy and Hold in Zeiten von zunehmend disruptiven Märkten und fehlenden Dividenden( zumindest in Europa kann das bei staatlichen Unterstützungen so passieren) eher als suboptimal. Es gibt heute so schöne und einfach verständliche Produkte wie Inliner, Stay Highs etc. mit welchen ich schon enorme Gewinne in kurzer Zeit gemacht habe( kann aber auch wertlos verfallen). Geht meist schneller damit Kapital und finanzielle Unabhängigkeit zu generieren, benötigt aber Marktüberblick, tägliche Zeit für Recherche und ganz einfach eine eigene Meinung und Entscheidungskraft zu Firmen, deren Produkten, Marktentwicklungen usw. 

  27. AvatarRüdiger

    @smyslow:
    Beneidenswert! Du hast wahrlich dein Glück gefunden – deine Frau wahrscheinlich ebenfalls 😉 – und ihr habt ein erfülltes Leben.
    Genießt euch, euer Leben, eure Liebe … und gebt auf euch Acht!
     

  28. AvatarRalf

    @smyslow: Sehr gut ausgedrückt. Scheint aber bei manchen zu einem Zielkonflikt zu führen und Familie fällt dann zugusten finanzieller Freiheit und Karriere auch mal hinten runter. Oder man beginnt recht spät mit der Familienplanung und wundert sich dann, dass es nicht mehr klappt. Kennen wir mittlerweile einige Paare. Schade eigentlich aber muss jeder selbst wissen. Viel Erfolg und Freude weiterhin

  29. AvatarFelix

    Um einmal wieder auf das Thema Aktien zu kommen (Familie ist privat und endet glaube ich in D zu 50 % eher im Desaster, bei mir glücklicherweise nicht), möchte ich auf Tims absolut antizyklischem Investment bei Kreuzfahrtschiffen eingehen. 
    In jeder aktuellen Krise heißt es, danach wird es nie mehr sein wie es vorher war. Diesmal ist alles anders! Eine ganze Industrie, so mein Eindruck, lebt davon: Medien, Alternativpolitiker, Crash- und Untergangspropheten sowieso und Futurologen (erst wieder das Gewäsch von einem gehört). Die Menschen, noch in Schockstarre, nehmen es eingeschüchtert und ergeben auf.
    Wir Investoren sollten da abgebrühter sein und wir wissen empirisch ja auch, dass nicht stimmt. Nach meiner Erfahrung (die beinhaltet inzwischen ein paar Jahrzehnte und auch ein paar Krisen) und nicht nur nach meiner, sind die teuersten vier Worte bekanntlich: “Diesmal ist alles anders!”. Die These ist: An der Börse nicht! Mit anderen Worten, wir stehen vor einem fantastischen Bullenmarkt
    Sollte man deshalb jetzt, solange die Kurse noch einigermaßen gedrückt sind, Positionen in den besonders getroffenen Branchen aufbauen. Ich habe mir bei 8 € Lufthansa zugelegt und habe mir vorgenommen bei 20 € zu verkaufen (es ist kein buy and hold Titel). TUI, MTU, Boeing wären weitere Investments, die auf 5 Jahresperspektive lukrativ sein könnten und echtes Verdopplungspotential haben.
    Wie seht ihr das? 

  30. AvatarThorsten

    @smyslow
    ich hatte meinen Vater gefragt, wie das mit dem Geld so ist, er hat geantwortet “es war immer genug da”. Was sich platt anhört bedeutet “fleißig sein, sparsam sein, dann ist auch genug da”. Ich denke genau so war es gemeint. Und , dass es Anderes gibt als Geld, genug Geld für das Leben an sich. Das ist eben unbezahlbar.

  31. AvatarRalf

    “Sollte man deshalb jetzt, solange die Kurse noch einigermaßen gedrückt sind, Positionen in den besonders getroffenen Branchen aufbauen. Ich habe mir bei 8 € Lufthansa zugelegt und habe mir vorgenommen bei 20 € zu verkaufen (es ist kein buy and hold Titel). TUI, MTU, Boeing wären weitere Investments, die auf 5 Jahresperspektive lukrativ sein könnten und echtes Verdopplungspotential haben.Wie seht ihr das?”

    Da kann man nur spekulieren. Manche Arbeitgeber werden im Zuge von Corona sicher feststellen, dass es viele Dienstreisen und Flüge eigentlich nicht braucht. Es lassen sich Kosten sparen. Dass man nicht immer für einen kurzen Termin nach Frankfurt oder Berlin fliegen muss. Weniger Dienstreisen, weniger Pendeln und mehr Homeoffice. Spart CO2 und schont Geldbeutel und Umwelt. Und viele Angestellte werden in Folge der Krise weniger Flugreisen machen.

  32. AvatarComebackaktionär

    Der Artikel gefällt mir nicht. Es ist keine Schande, als Promi keine Ahnung von Finanzen zu haben. Müller-Wohlfahrt ist Arzt und unsere Tennislegende Boris Sportler, in ihrem Metier waren sie Spitze, deshalb wurden sie übrigens prominent. Für die finanziellen Angelegenheiten hatten sie mehr oder weniger geeignete (gierige) Berater. Das kann man leider erst im nachhinein erkennen. Das trifft nicht nur Promis. Da lebt man wie Tim, spart sich alles ab, redet sich ein, das Konsum nur für Clowns ist. Das ersparte wandert an die Börse und am Ende steht man dennoch in der Schlange der örtlichen Tafel. Ich finde Clownwagenfahrer hat es auf den Punkt gebracht, man kann so ein Auto auch schön finden und sich daran erfreuen.
     

  33. AvatarDaniel

    Der Artikel gefällt mir nicht. Es ist keine Schande, als Promi keine Ahnung von Finanzen zu haben. Müller-Wohlfahrt ist Arzt und unsere Tennislegende Boris Sportler, in ihrem Metier waren sie Spitze, deshalb wurden sie übrigens prominent. Für die finanziellen Angelegenheiten hatten sie mehr oder weniger geeignete (gierige) Berater. Das kann man leider erst im nachhinein erkennen. Das trifft nicht nur Promis. Da lebt man wie Tim, spart sich alles ab, redet sich ein, das Konsum nur für Clowns ist. Das ersparte wandert an die Börse und am Ende steht man dennoch in der Schlange der örtlichen Tafel
    niemand hat von allem Ahnung. Das verlangt ja auch keiner. Aber grade wenn ich keine Ahnung habe hole ich mir experten. Ich kann mein Auto auch nicht reparieren wenn es kaputt geht, also fahre ich in die Werkstatt. Ich bin darauf angewiesen dass sie mich nicht verschaukeln. Meine Aufgabe als Kunde ist es aber zu recherieren, ob der Ruf der Werkstatt passt, damit ich nicht bei einem dubiosen hinterhofschuppen lande mit schlechten bewertungen. Und wenn zum 5ten mal Mist gebaut wird (zu sehen am kaputten Auto oder eben hier übertragen Kontostand nahe null) dann ist es Zeit zu wechseln. Und wenn ich sehe dass ich trotz dieser “sogenannten” Berater, nicht vom Fleck komme und Monat für Monat an der Null-Grenze hüpfe, dann sollte auch der letzte Depp erkannt haben dass er entweder über seine Verhältnisse lebt oder B) ganz fürchterliche Experten einberufen hat.

  34. AvatarBruno

    @Comebackaktionär
    Niemand hat von allem Ahnung, das ist klar. Aber von etwas sollten alle etwas Ahnung haben, und das ist Selbstverantwortung. Wenn man von Geld nichts versteht, dann sollte man sich das Wissen entweder aneignen oder jemanden suchen, der es besser kann. Wenn man Dinge aber auslagert, dann kommt eine andere Kompetenz ins Spiel, die essentiell ist. Und das ist Kontrolle und Führung. Einfach zu einer Bank oder Berater gehen und sagen macht mal was aus dem Geld finde ich grob fahrlässig. Es ist wie in einer Firma, meine Hauptaufgabe ist tagein tagaus die (Qualitäts-)kontrolle, gerade wenn man neue Leute hat. Irgendwann kann man dann vertrauen, aber auch dann braucht es hin und wieder Kontrollen. Und auch klare Anweisungen resp. Kommunikation der Ziele.
    Und ein gewisses Grundwissen braucht es halt überall, um zu merken, ob man nicht über den Tisch gezogen wird. Oder zumindest eine Zweit- oder Drittmeinung. Würde ich mein Depot jemandem zur Verwaltung geben und hätte keine Ahnung, würde ich zumindest mal einen Auszug einem andern Experten/Berater geben, was er davon hält. Oft sind die dann offener, da sie ja nur für die Meinung bezahlt werden und nicht ihre eigenen Taschen füllen möchten 😉 
    Aber das ist doch bei allem im Leben so. Sogar in der Liebe, die ja bekanntlich auch blind machen kann und man sagt ja nicht vergebens, drum prüfe wer sich ewig bindet 😉 Wenn man dies macht und noch etwas Glück hat geht es so aus wie smyslow es schön beschrieben hat.

  35. Eva von kinderleichtefinanzen.deEva von kinderleichtefinanzen.de

    Schon interessant, dass zu viel Konsum vor allem Promis trifft, nicht so sehr Unternehmer. Es gibt natürlich Ausnahmen (unlängst wieder Birgit Schrowange). Doch zeigt es ja, dass wer ein erfolgreiches Unternehmen gründen kann, auch besser im Privaten mit Geld umgeht. Danke wieder für deinen unterhaltsamen Post! 

  36. AvatarDanielKA

    @ Felix: sehe es ähnlich, diesmal ist alles anders 😉 guter Satz,
    Boeing wird alleine aufgrund der Rüstungsauträge nicht untergehen, Transdigm als Zulieferer für die Flugzeugindustrie sieht auch sehr gut aus.
    Wenn Normalität einkehrt wird alles vergessen sein, so wie es immer war. Und die vielen Zentralbankbillionen werden auch den guten Unternehmen/Aktien helfen.

  37. AvatarSangiovese

    @Fit und Gesund
    Bei welchem Anbieter hast du deinen (Microsoft) Aktiensparplan gestartet?

  38. AvatarRalf

    “Boeing wird alleine aufgrund der Rüstungsauträge nicht untergehen…”

    Der Rüstungsbereich von Boeing hält sich wohl noch gut, aber das nicht mal im Ansatz ein ausreichender Ausgleich. Hinzu kommen hohe Schulden und das Unternehmen kann momentan seine Zinsbelastung vermutlich auch nicht so ohne weiteres decken. Das kann wieder werden, aber die gesamte Flugbranche hat es nicht leicht.

  39. AvatarBruno

    “Schon interessant, dass zu viel Konsum vor allem Promis trifft, nicht so sehr Unternehmer”
    Wer nicht gerade einen reichen Onkel oder sonstigen Sponsor hat, muss automatisch sparsam sein beim Aufbau eines Unternehmens. Auch privat, da anfänglich oft kein oder nur ein sehr kleiner Lohn drin liegt. Und das ist dann halt eingebrannt und zieht sich auch später durch. 
    Das ist ja die Grundidee eines jedes Unternehmens, das erfolgreich werden will, mehr einnehmen als ausgeben. Ist nicht anders im Privaten.
    Ich habe bei der Gründung der ersten Firma die ersten Monate im Büro geschlafen. 4 Stunden und danach weiter, ohne Lohn. Das gehört auch dazu. Ausser man spart vorher für die Gründung, wäre dann der etwas einfachere Weg.

  40. AvatarComebackaktionär

    @ Bruno / Daniel
    Ich möchte die Selbstverantwortung jedes einzelnen nicht in Abrede stellen. Aber woran soll man denn als sog. “Laie” erkennen, dass der Berater nichts taugt? Was bei einer Autowerkstatt noch möglich erscheint, ist im Dschungel der Finanzen und Steuern umso schwerer zu erkennen. Inwieweit da Internetbewertungen helfen können, kann ich nicht beurteilen, dieser Trend ist an mir vorbeigegangen. Grundsätzlich ist das Einholen einer Zweit- und Drittmeinung anzuraten, aber wer macht das schon. Bisher habe ich es noch nie erlebt, dass ich um eine Zweitmeinung gebeten wurde, bin nun seit ca. 18 Jahren in der Beratungsbranche und meine mich halbwegs auszukennen, zumindest was die sog. Mittelschicht betrifft. Auch umgekehrt habe ich noch nichts davon mitbekommen, dass über meine Arbeitsergebnisse eine zweite Meinung eingeholt wurde. Es wird der Steuerberater/Anwalt/Berater mandatiert, der im Freundes- und Bekanntenkreis empfohlen wurde.
    Das die Promis über ihre Verhältnisse gelebt haben sollen lässt sich schlecht beurteilen. Zumindest haben sie über meinen Verhältnissen gelebt.

  41. AvatarAlf

    Jetzt fehlt eigentlich noch der Faktor-Trader Typ der die Finanzen im Griff hat..

  42. AvatarZahlemann

    Was hier nie betrachtet wird, ist der Punkt einer Scheidung..
    Bei mir war nach der Kinderfinanzierung (100.000€) und Ehegattenunterhalt (Mittelklassewagen) die Scheidung (Kleinwagen) fällig..
    Da fängt man bei NULL an.. Haus weg!.. Geld weg!

  43. AvatarBruno

    @Comebackaktionär
    Bei allen wichtigen Entscheiden, wo ich keine Kompetenz habe, hole ich immer eine Zweitmeinung. Das würde ich auch jedem empfehlen, z.B. vor einer Operation, beim Kauf oder Investition in etwas Teureres, Immobilie, Aktieninvestments je nach Depotgrösse. Aber Du hast schon Recht, viele tun das nicht, und fallen dann eben auf die Nase. Häufig höre ich Fälle, die kaufen eine Immobilie wie Bananen im Supermarkt, aber beim Autokauf wird dann monatelang analysiert und verglichen. Bei der Immoblie wird aus dem Bauch entschieden, man verliebt sich in ein Objekt und will es dann unbedingt haben. Beim Depot will man nichts davon wissen und nichts damit zu tun haben genauso wie bei den Steuern und dann beginnt das grosse Gejammer, wenn die Probleme kommen.
    Ich muss ab und zu eine Expertise machen in meinem Umfeld, aber auch relativ selten. 
    Ich denke hier wird am falschen Ort gespart, denn wenn ein Schaden eintritt, ist er entweder irreversibel oder mit hohen Anwaltskosten verbunden.
    Natürlich braucht man keine Zweitmeinung beim Kauf einer neuen Waschmaschine oder ähnlichem, dafür reichen Ratings im Internet. 
    Wenn jemand sich gar nicht damit beschäftigen will würde ich eh weltweit gestreute Index-ETF’s empfehlen, aber wie soll jemand beurteilen, ob diese Empfehlung auch kein Scam ist? Von daher 2-3 Meinungen einholen von Leuten, denen man vertraut. Wer diese Leute nicht hat, sollte vielleicht an eine unabhängige Beratung gelangen, die machen das teils für Erstgespräch sogar gratis oder dann für ein kleines Entgelt.

  44. AvatarRüdiger

    Was hier nie betrachtet wird, ist der Punkt einer Scheidung..
     
    Was hier nie betrachtet wird, ist der Tod des Ehepartners.
    Ist halt nicht das “Soll”.
     

  45. AvatarBruno

    Scheidung, Tod des Ehepartners, Krankheiten (selber oder Angehörige), eigener Tod, frühzeitiger Tod der Eltern und Folgen, Längere Arbeitslosigkeit und diverse andere Schicksalsschläge…

    Gerade auch hier finde ich es sinnvoll, wenn man gesund wirtschaftet. Wer nebst diesen Problemen, die mit keinem Geld aufzuwiegen sind, auch noch Geldprobleme hat, da ist alles noch viel schwieriger. Auf der andern Seite ist auch die Pflege von Freundschaften wichtig, um in diesen Zeiten auch noch andere Stützen zu haben. Wir sind halt soziale Wesen. 
    Natürlich sind das alles tragische Schicksale, aber daraus abzuleiten, nur noch von der Hand in den Mund zu leben, finde ich auch nicht die richtige Lösung. Das Leben in jeder Phase wo möglich zu geniessen, das hingegen sehr wohl. Aber das hängt auch nicht alleine am Geld. 
    Und wer dann auch noch das Glück hat, etwas mehr als der Durchschnitt zu erwirtschaften, der hat dann auch die Möglichkeit, wenn in seinem Umfeld solche Schicksalsfälle zuschlagen, helfend einzugreifen. Das kann dann glücklicher machen als die 5. Rolexuhr 😉
     

  46. AvatarTommy

    Man kann das nicht pauschalisieren 
    Wenn Sly Stallone 10 Ferraris hat und er freut sich darüber dann ist das ja ok und genau richtig für ihn bei seinem Riesen Vermögen ?????
    Wenn man finanziell frei und unabhängig ist und sich dann ein Geschoss holt dann sehe ich das schon als ein muss an …. weil es ja auch viel Spaß und Freude bereitet…. 
    Also Leute …. spart euch nicht zu Tode …. Es gibt im Leben schöne Dinge die einem viel Freude bereiten ?

  47. AvatarBruno

    @Tommy
    Anstatt 10 Ferraris zu kaufen könnte man ja auch z.B. nur einen kaufen und mit dem Rest andere Dinge machen, wo mehr Sinn ergeben. z.B. das Geld in den Tierschutz investieren, eine Schule in einem 3. Welt Land eröffnen, einen Verein gründen etc. etc. alles Dinge die auch (nachhaltiger?) Freude bereiten können. Ich bin schon mal in einem Ferrari gefahren, ich denke man gewöhnt sich auch rasch daran, abgesehen davon dass es für den Alltag nur Last ist (unbequem, lärmig und noch die ständige Angst dass es nicht zerkratzt wird). Ich habe nichts dagegen, aber wenn ich Menschen sehe die nur in Konsum investieren, in der Garage dann das 20. Luxusauto kaum noch reinpasst oder die Frau ihr 300. Paar Schuhe kein Platz mehr im Schrank findet, dann frage ich mich halt, ob das der Sinn des Lebens ist 😉
    Aber wenn einem der 10. Ferrari immer noch Spass macht, dann soll man das machen, auch wenn ich es nicht ganz nachvollziehen kann. Jäger und/oder Sammler 😉

  48. AvatarFit und Gesund

    @Chrisk
    wirkliche Sparpläne wie in D gibt es hier nicht, ich mache das also manuell.
     
    @Freelancer Sebastian
    MSFT soll jetzt nicht eine sehr grosse Position werden, aber wie Du schon schreibst, mal den Fuss in die Tür bekommen, viel billiger wird diese Aktie nicht mehr werden. 
    Ich versuche jetzt eher die Titel zu kaufen die mich gut durch allfällige weitere Krisen bringen, für mich gilt immer “nach dem Crash ist vor dem Crash”  und ob der Corona-Crash schon vorbei ist? ich bezweifle es. 
    Weiterhin bin ich eher sehr dürftig bei den Techno-Werten aufgestellt, habe nur Cisco und Texas Instruments sowie Logitech gehabt, die Letztere macht Freude. Deine Kaufliste gefällt mir, an Berkshire würde ich mich nicht herantrauen, 
    Finanztitel sind im Moment nicht sonderlich beliebt, U.S Banken heute sind anders aufgestellt als in der Finanzkrise, da könnte man mal drüber nachdenken. 
     
    @Felix
    für dieses Jahr, so denke ich mal, ist mit der Reisebranche wohl nix mehr zu gewinnen, aber diese Branche wird sich erholen, da bin ich völlig sicher, in meinem Bekanntenkreis scharren sie schon mit den Hufen, den Leuten ist nix so heilig wie der Auslandsurlaub, kommt glaub direkt vor der Protzkarre, wobei es mir egal ist ob Jemand so eine Karre fährt, ich hab da nix von, es schadet mir auch nicht.    🙂     Jedem das Seine.

  49. AvatarAndrea

    Schade, dass manche nicht auf ihr Geld aufpassen können.
     
    Fit und Gesund, ich habe gerade heute Berkshire B für mich nachgekauft. 🙂 Gibt aber keine Dividende. Für meinen Mann  habe ich eine Einstiegsposition davon gekauft. 

  50. Avatarcolic

    Sooo, habe alle Beiträge von Tim (insb. die Kommentare) seit 2008 gelesen (vieles auch überflogen). Alle Podcasts von Finanzrocker, Finanzwesir gehört. YouTube Videos von Kolja und Torsten (Aktienfinder) angeschaut. Andere Blogs teilweise gelesen. Usw. 

    Mein Fazit ist: 

    1. Wenn Exstudentin halb so viel kommentiert hätte, wäre Sie jetzt finanziell frei. 

    2. Gefühlt jedes Jahr hat man in den Kommentaren vom kommenden Crash gelesen und immer sind die Aktien zu teuer. Daraus folgt für mich. Jeden Monat stur die Sparpläne (Bei mir Einzelaktien) laufen lassen. 

    3. Man verschwendet unheimlich viel Zeit in den Blogs. Am Anfang sehr hilfreich, später nur noch Wiederholung. Dieses stark reduzieren. Ausgaben sind optimiert. Aktien sparpläne laufen halb oder voll automatisch. Nun sollte man sich aufs Humankapital konzentrieren und die Einnahmen Seite erhöhen. 

    4. ETF oder Einzelaktien? Dividenden oder Wachstum? Ich denke viele Wege führen nach Rom. Mich interessieren wirtschaftliche und politische Themen sehr. Deswegen investiere ich in Einzelaktien. Werde ich den Markt schlagen? Weiß ich nicht. Wenn ich 50 bin beantworte ich die Frage. (Bin 37)
     
    5. Miete oder Eigentum? Kann man pauschal nicht beantworten. Ich habe meine Wohnung 2008 gekauft. Ohne finanzielle Bildung. Meine Logik war klassisch: Miete ist raus geschmissenes Geld.Heute weiß ich. Das stimmt so nicht. Im Nachhinein bin ich trotzdem froh. Als Diversifikation ist eine Immobilie Kasse!  In 8 Jahren ist die Wohnung abbezahlt. 

    6. Viele machen angeblich Buy&Hold, aber sparen trotzdem Cash für eventuelle Rücksetzer. Das ist ein Widerspruch. Das ist Market timing. Ich bin 100% investiert. Time in the market beats timing in the market!
     
     So das war mein erster Kommentar hier. Tim mach weiter so! Habe viele Blogs aussortiert. Hier bleibe ich 🙂
     

  51. AvatarNils

    @Comebackaktionär

    Ich möchte die Selbstverantwortung jedes einzelnen nicht in Abrede stellen. Aber woran soll man denn als sog. “Laie” erkennen, dass der Berater nichts taugt?

    Das doch ist genau der Punkt, an dem die Selbstverantwortung greift. Sobald eine größere, für einen evtl. schmerzhafte, Summe im Spiel ist, oder vielleicht sogar die Altersvorsorge, ist es doch gerade sinnvoll, sich selbstständig die Basics anzueignen und sich vom Laienstatus zumindest etwas zu entfernen. Damit ist man immerhin nicht vollkommen von anderen Meinungen und Empfehlungen abhängig.

  52. AvatarWorrier

    Ich finde Apple Produkte Klasse, frage mich nur wie glaubwürdig es ist von teuren Konsumartikeln zu sprechen & solche Artikel zu posten, aber erst selbst 6000 Dollar für Apple Produkte gekauft zu haben. Dabei gibt es ähnliche Leistung für weniger Mammon.

  53. AvatarBruno

    @Sämi
    Auch ich schätze deine Kommentare hier immer sehr. Unbedingt mehr davon!

  54. AvatarNico Meier

    Brüno gibt wieder Vollgas, klasse! Die Tastatur glüht..
    @Sammy
    Warst nicht du es der hier gross runposaunt hat Wirecard läge bald bei 50€?

  55. AvatarKarenDetector

    @sammy
    “Brüno gibt wieder Vollgas, klasse! Die Tastatur glüht..”

    Nicht jeder kann in unter einer Sekunde 20 Kommentare lesen und dann in 3 Minuten eine DIN A5 Seite füllen.

    Das können nur ganz besondere Einhörner.

  56. AvatarFit und Gesund

    @Andrea,
    huhu…. es sind bei Berkshire nicht unbedingt die fehlenden Dividende (wo nix ist, kann auch nix gekürzt werden … hi hi…) aber ich habe ein wenig Bedenken dass wenn der alte Meister mal nicht mehr ist dass die Aktie dann arg abstürzt, vielleicht ist meine Sorge aber unbegründet. 
     
     

  57. Avatarsammy

    @Nicoschlumpf Schlaumeier
    Stimmt wirecard sind jetzt bei 200€ hatte ich ganz übersehen.. schonmal was von allgemeiner Assettinflation gehört? Außerdem ohne jegliche Gewähr und Zeitangabe. 

  58. Avatarcolic

    @ Lejero Wochen? Jahre! 🙂 Wenn du nur Tims Blog meinst. So 3-4 Monate. 😉

  59. AvatarLejero

    @colic: na wenn du alles so gründlich und systematisch angehst sehe ich eine goldene Zukunft 😉 Weiterhin viel Erfolg!

  60. LarsLars

    Hallo Tim Schäfer,

    ich bin vor kurzem durch Finanzfluss auf dich gestoßen und ich finde deine Videos und Blog sehr spannend. Ich finde dich sehr sympathisch und deine Ansichten interessant. Ich bin 21 Jahre alt und noch am Anfang meines Depot-Aufbaus (100€ pro Monat, 70%/30% in MSCI World SRI/MSCI EM SRI).

    Ich habe mich in der Corona-Zeit sehr viel mit finanzieller Bildung auseinandergesetzt und meine Finanzen organisiert, was mich sehr glücklich und frei macht. Ich habe gemerkt, dass mich sparen, aber auch ein gewisser Konsum sehr erfreuen. Zuerst genug Geld zurücklegen und den Rest für Konsum zu verwenden.

    Ich möchte mir Dinge wie PC-Komponenten, einen OLED Fernseher Spielekonsole, eine feste Zahnspange, Führerschein, Mountainbike oder nächstes Jahr ein Macbook für das Lernen leisten, natürlich erst nachdem ich das Geld zusammengespart habe.
    Zinsen zahlen ist mir zu schade und ich möchte nicht über meinen Verhältnissen leben, sondern mir nach und nach Dinge leisten, für die ich gezielt spare und vorallem, dass diese Sachen lange in Gebrauch sind, sodass diese nach der ersten Anschaffung entweder sehr wahrscheinlich nie wieder auftreten werden (z.B. Zahnspange, Führerschein), oder dass ich diese nur alle 5-10 Jahre austauschen muss (TV, Macbook, Handy, Konsole, PC, Mountainbike, etc…).

    Meine Frage an dich dazu: Wie ist deine Ansicht zu dieser Art Konsum junger Leute, die fast nichts besitzen? Sollte man sich solch eine gewisse “Grundausstattung des Lebens” leisten?

    Ich sehe mich als langfristigen Sparer, der gewillt ist nicht früh in Rente zu gehen und hart zu arbeiten, in einem Job, der mich antreibt. Ich gerade damit anfängt sein Depot, Notgroschen, aber auch Geld für Anschaffungen für Bildung, Konsum und allgemeine Investitionen in mich selbst zu sparen. Ich werde dieses Jahr anfangen mein Abitur nachzuholen, im Bereich europäischen Handel und Fremdsprachen und sehe meine Zukunft auch im Ausland.

    Ich sitze hier mitten in der Nacht und wollte einfach mal ein paar meiner Gedanken zusammentragen, die fallen mir meist zu solch einer Uhrzeit ein.

    Ich freue mich auf Meinungen und Antworten 🙂

    Vielen Dank fürs lesen und liebe Grüße nach New York

    Lars

  61. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Lars

    Hallo, 

    danke fürs Kommentieren. Ja, eine Grundausstattung ist vertretbar. Manche Sachen kannst du eventuell gebraucht kaufen. Es muss ja nicht immer alles neu und das neueste Modell sein, finde ich. Auch beim Wohnen denke ich so. Warum träumen viele von der Luxuswohnung? Eine WG mit super Leuten kann mehr Spass machen als alleine in einer Luxuswohnung zu sein. Ich wünsche dir viel Erfolg weiterhin! lg 

  62. AvatarSchachmatt

    Guter Beitrag Tim und schönes Resumée von Colic. Für das richtige mind set ist Tims Blog super zusammen mit einer Handvoll anderen und ein paar gute Bücher. Prioritäten und Fokus sind wichtig. Ich erfülle die Kriterien des Konsum Clowns- in Bezug auf gutes Essen, Fitness und Equipment, Wohnen und Einrichtung, Kleidung und Uhr. Erlebnisse. Qualität statt Quantität. Wenig aber dafür sehr gut. Meine Sparquote liegt bei 50 % vom Netto. Das ist der erste Schritt- ich bezahle mich selbst bevor ich den Rest mit Freude und Genuss und ohne Reue konsumiere. Das geht weil ich ein gutes Einkommen habe. Und das habe ich, weil ich eine gute Ausbildung absolviert habe. Die Investition in das eigene Humankapital wird für die Mehrheit der wichtigste Hebel sein, der mehr bewegt als die Entscheidung, ob die Unterhosen im Dreierpack 10 Euro oder 40 Euro kosten dürfen 😉
    just my 2 cents.
    @ fit und gesund: Microsoft ist eine gute Entscheidung. Teuer? Ja. Amazon ist seit etlichen Jahren „zu teuer“. Ebenso Netflix, Adobe, Alphabet, Nvidia, Salesforce, Church&Dwight, LVMH und und und. Wo waren die Kurse vor 5 Jahren, wo sind sie heute? Einen Fuß in die Tür bekommen ist der richtige Ausdruck. Und dann immer weitermachen.
     

  63. AvatarSchachmatt

    @ Smyslov: bist Du Schachspieler und kennst „den Smyslov“ oder ist das Zufall mit Deinem Nickname?

  64. AvatarNico Meier

    Stimmt wirecard sind jetzt bei 200€ hatte ich ganz übersehen.. schonmal was von allgemeiner Assettinflation gehört? Außerdem ohne jegliche Gewähr und Zeitangabe. 
    @Sammy
    Wenn an einem Tag Wirecard schlechter performt als der Dax dann liegts an deinen genialen Fähigkeiten den Markt eizuschätzen. Wenn an einem Tag Wirecard besser performt als der Dax liegts an der allgemeinen Assetinflation. 
    Bitte entschuldige, dass ich an deinen Fähigkeiten zweifle. 😉

  65. Avatarsammy

    @ich habe nie Zeitangaben geben. Wann das passiert weiß ich nicht. Aber es sieht deutlich danach aus. Eine Unstimmigkeit genügt und das Ding fällt wie ein Stein.

  66. Avatarsammy

    Und die allgemeine Assettinflation ist genau das was wir momentan sehen. Die Diskrepanz zwischen Realwirtschaft und den Märkten wird eben durch die glühende Notenpresse hervorgerufen. Das ist nunmal Fakt. Selbst Pleitetitel wie Lufthansa und Deutsche Bank steigen dadurch.

  67. AvatarFelix

    @ colic
    Wunderbare Zusammenfassung!
     
    Was den alljährlichen Crash anbelangt, sagt ihn Dirk Müller jetzt für den Herbst voraus. Die Coronakrise, die jetzt eigentlich zum Komlettzusammenbruch führen sollte, wird verschoben.

  68. AvatarNico Meier

    @sammy
    Ich bleibe dabei bis Dezember 2020 werden wir Wirecard bei 150€ sehen.
    Wenn ich in eine Einzelaktie investiere liegt der Investition ein Investmentcase zu Grunde. 
    Ich hatte schon lange vor BASF aufzustocken vor einigen Wochen habe ich bei 44€ zugeschlagen. 
    Ich habe noch einige Aktien die ich gerne aufstocken würde da sie zurzeit recht günstig zu haben sind.

  69. AvatarNico Meier

    @sammy
    Bei Lufthansa wird der deutsche Steuerzahler einen Konkurs mit viel Steuergeld vorerst verhindern. Protektionismus erster Güte Jean-Babtiste Colbert wäre stolz auf Merkel!

  70. Avatarsammy

    Dann kaufe jetzt kräftig zu wenn du das glaubst! Hast ja dicke Eier wie bei deinem Daimler Investment dem sicherlich auch ein Investmentcase zugrunde liegt xD

  71. AvatarNico Meier

    @sammy
    Daimler habe ich bei 24€ aufgestockt da sehe ich Potential. Hab auch hier nicht den Tiefstpunkt erwischt aber das macht nichts.
     

  72. AvatarRalf

    “Was den alljährlichen Crash anbelangt, sagt ihn Dirk Müller jetzt für den Herbst voraus.”

    Die Interviews mit Dirk Müller sind nicht schlecht. Er bringt durchaus einige Argumente an die auch gut nachvollziehbar sind. Ein Blick auf seinen eigenen Aktienfonds zeigt allerdings über die letzten 5 Jahre betrachtet keinen realen Renditezuwachs….

    Es werden Rücksetzer kommen, auch sehr kräftige Rücksetzer. Aber keiner kennt die Stunde. Da sehr viel Geld im Umlauf ist, Zinsen im tiefen Keller sind und Notenbanken die Börsen weiter pushen, gibt es derzeit wenig Alternativen zu den Börsen. Immobilien sind vielfach teuer und man muss lange suchen.

    Vorsichtige Gemüter können ja parallel zu Aktien- oder ETF-Sparplänen systematisch immer etwas Cashanteil mit auf die Seite legen. Und bei Rücksetzern systematisch aufstocken. Ich fahre recht gut damit.

  73. AvatarThorsten

    Zeit ist der neue Luxus. Aber dafür braucht man (auch) Geld.
    Warum Millionäre glücklicher sind
    Kritik zum Artikel : Bei dem Punkt Geld versus glücklich sein gibt es keinen linearen Zusammenhang. Man kann nicht einfach sagen, dass man glücklicher ist je mehr Geld man hat.
    Ach ja, ich habe die Woche Wirecard nachgekauft, zur Freude mancher Leser. Es wird mich nicht arm machen, so oder so.
     
     

  74. AvatarAndrea

    Thorsten, wenn ich die Kommentare zu Wirecard von Sammy lese, bekomme ich auch Lust, noch deren Aktien weiter nachzukaufen.
     
     

  75. AvatarNico Meier

    @Andrea
    Geht mir eben auch so. Sobald Wirecard bei 50€ ist werde ich garantiert nachkaufen.
    Meistens wenn alles schreien man solle die Aktie verkaufen ist dies ein guter Einstiegszeitpunkt. War bei Apple bei 150$ ja genau gleich. 

  76. Avatarkripofrankfurt

    Was hier alles “gesehen” wird:

    “Potential”
    “Crashvorhersage durch D. Müller” 
    “Assetinflation”

    Sehr unterhaltsam. Aber warum tut man sich sowas an? 99% der Fondsmanager schaffen es nicht den Markt zu schlagen. Andererseits, würden die über das enorme Wissen welches hier durchs Forum kursiert verfügen…. Klarer Wettbewerbsvorteil! Gamechanger!!!

  77. AvatarAndrea

    Nico, genau so ist es.
    Der CEO von Wirecard hat übrigens auch gerade wieder kräftig zugelangt (für über 2 mio EUR). 

  78. AvatarFelix

    “99% der Fondsmanager schaffen es nicht den Markt zu schlagen.”
    Mathematisch leuchtet mir die Aussage nicht ein. Wenn “der Markt” soetwas wie die Durchschnittsrendite aller Marktteilnehmer ist, müsste es mathematisch korrekt heißen;
    “50% der Fondsmanager schaffen es nicht den Markt zu schlagen.”

  79. AvatarBruno

    Hier etwas “Material” zum Thema:
    https://www.scopeanalysis.com/ScopeAnalysisApi/api/downloadstudy?id=d62e8141-babd-492f-9896-07a54bbd2c2d
    https://personal.vanguard.com/pdf/ISGIDX.pdf
    https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=1356021
    Die Gründe sollte man dann aber auch beleuchten, Fondsmanager haben ein relativ enges Korsett, was wir Privatanleger nicht haben, daher sind wir hier im Vorteil. Gross ist im Bereich des Investierens nicht unbedingt ein Vorteil.

  80. Avatarsammy

    @Kripofrankfurt
    Was passiert deiner Meinung nach mit den aber Milliarden die die Notenbanken generieren? Was glaubst du? Dass diese in der Luft verpuffen? Man hier gibt’s echt Leute xD

  81. AvatarBruno

    @sammy
     If you’re the smartest person in the room, then you’re in the wrong room.

  82. AvatarLejero

    @Felix: berücksichtige noch, dass das Fondsmanagement ca. 2% kostet und ziehe das von der Rendite ab. Dann weisst du, warum es zusätzlich zu den von Bruno genannten Gründen nicht 50/50 ist.
    @Bruno: herrliches bon mot bzgl. Sammy!
     

  83. AvatarNico Meier

    Die psychische Belastung, die die Coronakrise auslöst, beginnt sich erst zu zeigen und für umfassende Auswertungen ist es noch zu früh. Doch in einem Interviewmit einer US-amerikanischen Newsplattformhaben sich Ärzte und Pflegende aus einem kalifornischen Spital besorgt gezeigt über die steigende Anzahl Patienten, die nach einem Suizidversuch hospitalisiert werden mussten.
    Ein Arzt sprach davon, dass «man in den letzten vier Wochen mehr Selbstmordversuche gesehen hat als sonst in einem ganzen Jahr». Besonders häufig betroffen seien junge Erwachsene.
    Innerhalb von vier Wochen gleichviele Suizidversuche wie sonst in einem ganzen Jahr. Besonders häufig betroffen sind junge Erwachsene.
    Die Coronamassnahmen treiben die Jungen in den Suizid.

  84. AvatarBruno

    @Nico
    https://www.srf.ch/news/schweiz/schweizer-intensivstationen-40-prozent-der-covid-19-patienten-waren-unter-60
    Soviel zum Thema nur alte Greise mit Vorerkrankung betroffen wegen einer normalen Grippe.
    “Hinterher können sie aber nicht einfach wieder ins Arbeitsleben integriert werden”
    Die Langzeitfolgen auf Organe sind ein anderes noch ungeklärtes Problem.
    Beides ist tragisch, aber man sollte es nicht gegeneinander aufwiegen. Schlauer wäre, dass man dafür sorgt, dass weniger Suizid begangen wird, dass Existenzen nicht schon während weniger Wochen zerstört werden. Ein funktionierender Sozialstaat ist also nicht nur negativ.
     

  85. AvatarNico Meier

    @Bruno
    97% der Coronatoten hatten eine Vorerkrankung. Ich habe diverse Fälle gelesen in denen ein totkranker Krebspatient im Endstadium kurz vor dem Tod noch den Coronavirus erwischt hat und danach in die Corobastatistik eingeflossen ist obwohl er auch ohne Corona am Krebs gestorben wäre.
     
    Ich finde man darf auch auf die negativen Seiten des Lockdown hinweisen und die verzwölffachung von Suiziden in den USA finde ich schon heftig.

  86. Avatarsammy

    Statistisches Bundesamt: In Deutschland sind im April mehr Menschen gestorben als üblich. Es starben im vergangenen Monat 82.246 Menschen, das sind 8?% mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre.

  87. AvatarBruno

    Karies und Löcher in den Zähnen tritt kaum noch auf. Also sollten wir doch jetzt aufhören, die Zähne zu putzen, es ist ja nicht mehr nötig.
    Bezüglich Todesrate: Ist dies denn das einzige Kriterium? An Aids sterben die Leute ja nicht mehr, also sind Kondome ja eigentlich nicht mehr nötig.
    Kommt in 5 Jahren ein neuer Virus, sollte man kein Lockdown mehr machen, die Sache hat sich ja nicht bewährt. Falls der Virus dann extrem tödlich ist, dann ist das halt Kollateralschaden. Pech gehabt wen es trifft.
    Krall: Danke, dann habe ich ja noch 2 Wochen Zeit, mein Depot zu liquidieren und in Goldbarren zu wechseln, bevor alles zusammenbricht. Nicht vergessen den Keller mit Konservendosen aufzufüllen für die anstehenden Lebensmittelnotstände. Die Vorräte an WC-Papier reichen noch für die nächsten Jahre.
    #IronieOff
     

  88. AvatarBruno

    #George Floyd
    Trump zeigt wieder mal sein wahres Gesicht, droht mit Militär gegen Aufständige. Ein Bürgerkrieg anzetteln wäre jetzt wohl genau das, was das Land braucht. Ob das seine Wahlchancen erhöht? 
    Verwundert mich aber alles nicht, sobald es kriselt kommt der Rassismus wieder hervor. War schon immer so. 
    Habe ich dort selber schon erlebt vor vielen Jahren, als ich in einer Krisenzeit dort war, wurde von einem Polizisten grundlos aufs Übelste beschimpft, als er merkte dass ich ein Ausländer bin. Ich war noch jung und werde es nicht vergessen. 
     
     

  89. AvatarFrank

    Hallo Tim,
    unsere Unternehmensbeteiligungen bewegen sich langfristig nach oben, da die Mehrheit der Menschen im Konsumrausch ist und über ihre Verhältnisse leben. Auch wenn wir dieses Verhalten nicht tolerieren und selbst enthaltsam und bescheiden leben, um vorzeitig finanziell frei zu sein, sollten wir dies nicht vergessen. Wir als Aktionäre profitieren insbesondere vom Konsumwahn in der westlichen Welt. Ohne diese Verwerflichkeit hätten wir unsere Ziele der finanziellen Freiheit nicht so schnell erreichen können. Hast Du Dir darüber schon einmal Gedanken gemacht?
    Viele Grüße
     

  90. AvatarRalf

    YouTube Videos von Kolja […] angeschaut.
    Diesen Fehler haben viele gemacht. Ich habe diesen Kanal auch von Anfang an gesehen und erst spät habe ich da für mich den Schlussstrich gezogen und meine Zeit nicht mehr mit diesem inhaltslosen, sich immer wieder wiederholenden Gelaber mit teils inhaltlichen Fehlern, verschwendet.

  91. AvatarRalf

    Hallo Tim,unsere Unternehmensbeteiligungen bewegen sich langfristig nach oben, da die Mehrheit der Menschen im Konsumrausch ist und über ihre Verhältnisse leben.
    Deswegen ist es doch gut dass es unterschiedliche Menschen gibt. Und ich finde es nicht verwerflich, dass Aktionäre davon profitieren. Es darf ja jeder Aktionär werden und vernünftig mit seinem Geld umgehen. Wer das nicht will, muss mit den Konsequenzen leben. Da finde ich die Politik in den USA viel besser als in Deutschland, weil die USA mehr auf Eigenverantwortung setzt.

  92. AvatarNico Meier

    Statistisches Bundesamt: In Deutschland sind im April mehr Menschen gestorben als üblich. Es starben im vergangenen Monat 82.246 Menschen, das sind 8?% mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre.
    @sammy
    In der Todesstatistik für das Jahr 2020 werden wir den furchtbar gefährlichen Coronavirus nicht erkennen. Aber die völlig überzogenen Lockdownmassnahmem werden riesige Fleischwunden in der Wirtschaft hinterlassen. 

  93. AvatarDaniel

    Ist das eigentlich Werbung oder was soll das sein? Ich beobachte das jetzt schon eine ganze Weile. Es wird ein kurzer lobender Satz zu Tims Beitrag abgefeuert der mal mehr mal weniger viel mit dem eigentlichen Inhalt zu tun hat um anschließend wieder dabei Werbung für seine eigene Homepage zu schalten….
     
    YouTube Videos von Kolja […] angeschaut.Diesen Fehler haben viele gemacht. Ich habe diesen Kanal auch von Anfang an gesehen und erst spät habe ich da für mich den Schlussstrich gezogen und meine Zeit nicht mehr mit diesem inhaltslosen, sich immer wieder wiederholenden Gelaber mit teils inhaltlichen Fehlern, verschwendet.
    ich finde die alte ETF Reihe von Kolja von damals war noch ganz gut und er hat auch durchaus Talent damit Sachen witzig und unterhaltsam zu erklären, zumindest damals. Aber irgendwie habe ich bei ihm den Eindruck er hat seitdem er mit seiner neuen Freundin (und seinen Haaren) unterwegs ist irgendwie eine andere, fast schon arrogante Art an sich die mir überhaupt nicht mehr gefällt. Ich höre oder schaue nur noch zu wenn sein Kumpel Jonathan N. dabei ist. Ich finde für sein junges Alter geht es strukturiert und logisch vor und mir gefällt es wie tiefgreifend er die Unternehmen analysiert. Das finde ich spannend, zumal ich nach aufbau meines Grund-ETF-Stocks nun primär auf Einzelaktien im nicht-zyklischen Bereich unterwegs bin.

  94. AvatarAlex

    Aber irgendwie habe ich bei ihm den Eindruck er hat seitdem er mit seiner neuen Freundin (und seinen Haaren) unterwegs ist irgendwie eine andere, fast schon arrogante Art an sich die mir überhaupt nicht mehr gefällt.
    Das mit der Arroganz war aber schon viel früher, finde ich jetzt aber nicht sooo schlimm. Schlimm ist eher wenn er in jedem 2. Video das gleiche extrem langatmig erzählt und Dinge oft nicht richtig recherchiert und nicht verstanden hat. Da kann man fast nur einschlafen oder das Video wegdrücken. Besonders in den Kommentaren merkt man oft, dass er es nicht verstanden hat oder einfach zu blöde ist. Und bei Interviews mit dem Typen von der Börse Stuttgart wirkt Kolja oft absolut desinterssiert und gelangweilt wenn der Mann mal etwas ausführlicher erklärt. Ziemlich respektlos. Also fachlich/inhaltlich ist dieser Kanal Murks, auch wenn es seit den ersten Tagen etwas besser geworden ist. Wer die Videos als Unterhaltung sieht und um Zeit totzuschlagen, OK. Wenn man was lernen will, ist fast jeder andere Kanal besser.

  95. AvatarBruno

    Auf der Suche nach einem neuen Grill bin ich auf den hier gestossen:
    https://www.galaxus.ch/de/s4/product/joes-30-extended-catering-smoker-trailer-holzkohlegrill-12730935?tagIds=243&supplier=2890873
    Das nenn ich mal einen Clown-Grill 😀 So etwas ähnliches steht beim Nachbarn im Garten, wo man sich immer aufregen darf wenn die Rauchwolken rüberziehen… ich bin wirklich froh muss ich in diesem Wettlauf nicht mehr mitmachen, es wäre auch schwierig mitzuhalten. 
    Unserer wird daher etwas bescheidener sein, der alte ist aber nicht mehr zu retten.
     

  96. AvatarNico Meier

    @Bruno 
    Wir haben das nicht verstanden Bruno dieser Grill ist die Legitimation für den SUV. Wie sonst will man diesen Grill mitnehmen zum Camping? 😉

  97. Avatarsmyslov

    Schachmatt: Beides stimmt. Habe vor Jahren noch in der Bundesliga gespielt. Halte  Schach für eine hervorragende Übung, auch für die Psyche. Smyslov war mein großes Vorbild, er spielte in hohem Alter noch Weltklasseschach. Gruß.

  98. Avatarchn

    Nico Meier:
    Innerhalb von vier Wochen gleichviele Suizidversuche wie sonst in einem ganzen Jahr. Besonders häufig betroffen sind junge Erwachsene.
    Folgt man deiner Argumentation betreffend der Coronatoten, waren die bestimmt alle vorher schon depressiv und hätten sich daher sowieso irgendwann selbst umgebracht. Und außerdem sind die zufällig *während* des Suizidversuchs gestorban, nicht *am* Suizidversuch. Das müsste man mal untersuchen, oder?

  99. AvatarPaluma

    @chn die USA hat in den letzten 10 Jahren einen Anstieg von Suiziden um ca 20%. Ist dort glaube ich eher ein Gesellschaftliches Problem. Die politische Rhetorik und ein Gesundheits- und Sozialsystem das die schwachen fallen lässt, trägt auch seinen Teil hinzu. 
    Hatte auch von Leuten gelesen, die so angst vorm sterben durch den Coronavirus hatren, das sie sich selber lieber das Leben genommen haben. Auch tragisch, aber das Leben war vorher schon durch Depressionen und Angst geprägt.
    In Deutschland sind die Suizide in der Coranazeit übrigens zurück gegangen.
    Ich verstehe ja ein bisschen den Unmut, aber meines Erachtens gibt es keine Alternative zu den Einschränkungen.

  100. AvatarFelix

    @ chn
    Perfekt auf den Punkt gebracht. Suizidtote sind wertvoller als Cornatote. Schweizer Logik.

  101. AvatarPeterF

    Hat hier jemand Deutsche Telekom Aktien? Wie steht ihr zu dieser Aktie? Durch den Zukauf von Sprint doch sehr interessant oder?
    PeterF

  102. AvatarSchachmatt

    Smyslov: Respekt! Ich war jahrelang im Klub aktiv und vor allem bei Jugendturnieren, aber nicht ganz auf Bundesliganiveau. Schach härtet mental ab und ist ein hervorragendes Training für viele Aspekte im Leben. Smyslov war mir sympathisch weil er jahrzehntelang einer der stärksten Spieler der Welt war ohne Hype, dafür aber über den Tellerrand hinaus interessiert. Er soll auch ein sehr ordentlicher Sänger gewesen sein! Bist Du noch aktiv? Wie bist Du zum Investieren gekommen?

  103. AvatarNico Meier

    Perfekt auf den Punkt gebracht. Suizidtote sind wertvoller als Cornatote. Schweizer Logik.
    @Felix es tut mir echt leid, dass es mir nicht gelingt meine Argumente einfacher zu formulieren.
    Die Suizidtoten sind junge Menschen in der Blüte ihres Lebens. Das Medianalter der Coronatoten liegt bei über 80 Jahren das sagt doch schon alles!
    Ich finde es tragisch wenn übertriebene Staatsmassnahmen zu mehr Suiziden führen. Die Arbeitslosen in den USA sind direkte Folge des Lockdowns!
     

  104. AvatarFelix

    @ Nico, das „Perfekt auf den Punkt gebracht“ bezieht sich auf den Beitrag von #chn oben. In zivilisierten Ländern gewichten wir Menschenleben nicht nach mehr oder weniger wert. 

  105. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Frank

    Mit Blick auf die Konsumgesellschaft: Konsum in Maßen ist ok. Nur wenn Leute in Schwierigkeiten geraten, weil sie zu viel konsumieren, dann geht der Schuss nach hinten los – für alle. Für Lieferanten, für Vermieter, für Autobauer, für Kredithäuser, Stromanbieter… wenn sie ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können, nutzt das keinem.

    Ich verzichte auf vieles, weil ich gemerkt habe, dass die einfachsten Sachen oft die meiste Freunde bereiten können. Das Leben in den WGs war eine super Zeit. Camping war Mega. Die Radtour durch Holland und Irland mit Freunden – das war toll.

  106. AvatarNico Meier

    Ich hatte in meiner Jugend beim Camping auch sehr günstige Grills mit dabei. Auf meinen Geburtstag habe ich einen Markengrill im Wert von ca 800.- erhalten von Freunden. Die Billiggrills waren nach einem oder zwei Jahren defekt der Markengrill tut seinen Dienst nun schon fast 10 Jahre. Aus Umweltschutzgründen bin ich zum Schluss gekommen, dass es hier mehr Sinn macht mehr zu zahlen um ein gutes Produkt über Jahre zu verwenden um do Ressourcen zu schonen. 
    Zugegeben sind die Grillergebnisse auch besser da beim teureren Grill die Hitzeverteilung gleichmässiger ist.

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