Warum Warren Buffett Apple-Aktien wie ein Irrer kauft


New York, 28. Mai 2018

Warren Buffett: Er kauft wie ein Verrückter Apple-Aktien.

Zu investieren wie es Warren Buffett macht, ist schwierig. Wir Anleger werden von Gefühlen heimgesucht. Buffett ist ein Genie. Er ist rational. Er kauft Aktien, die ein paar grundlegende Elemente erfüllen:

  • Die Aktie gibt es zu einem günstigen bis fairen Preis (gemessen an Cashflows, Gewinnen)
  • Das Unternehmen ist in einer Branche, die er versteht
  • Das Unternehmen hat einen großen Wettbewerbsvorteil (Burggraben)
  • Es hat ein sehr gutes Management

Value-Investor Buffett hat in den letzten paar Jahrzehnten öffentlich bekannt gemacht, dass er Tech-Aktien nicht versteht und gar keine Lust auf sie hat. Google und Amazon haben keine greifbaren Produkte, mit denen er vertraut ist.

Er ist über 80 Jahre alt. Wenn Du ihm zuhörst, merkst Du schnell, dass er Begriffe wie „Bauernhof“ (Farm) oder „Eisenbahn“ oft benutzt. Er ist aus dem vorigen Jahrhundert. Das versteht er gut.

Dass Buffett Technologie-Aktien bislang mied, ist kein Problem. Er kauft eben nur, was er versteht. Der Vorteil seiner Vorgehensweise ist eine überdurchschnittliche Rendite von rund 20% auf Sicht von über 50 Jahren. Wenn Du Dir den Berkshire-Kurs während der Dotcom-Blase anschaust, siehst Du, dass der Kurs ziemlich flach war, während der Neue Markt und Nasdaq wie ein Ballon aufgestiegen sind und plötzlich platzten.

Apple hingegen macht Sinn für Buffet, weil:

Das KGV beträgt rund 18. Die Marktkapitalisierung ist massiv. Dafür fahren die Kalifornier enorm hohe Gewinne in die Scheune.

Buffett versteht am besten Konsumenten-Produkte. Daher macht der Apple-Kauf Sinn. Warum ist sich Buffett so sicher bei Apple? iPhones, iPads und Macs sind greifbare Objekte, mit denen Buffett die Benutzererfahrung verstehen kann.

Apple-Kunden sind durch und durch Fans. Sie unterstützen beim Kauf ihrer Produkte die Firmengruppe (mit ihren zusätzlichen Diensten). Selbst wenn Apple Dinge macht, die viele als fragwürdig ansehen, bleiben Apple-Fans treu. Durch den Kauf von Serviceplänen und die Einführung von iTunes bleiben die Nutzer auf unbestimmte Zeit mit ihren Produkten dem Konzern loyal.

Apple verfügt über enorme Cashflows und Barreserven. Das Management übertreibt nicht wie viele andere spät im Bullenmarkt mit Deals oder Aktienrückkäufen.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Warum Warren Buffett Apple-Aktien wie ein Irrer kauft

  1. Obama

    @Tim:

    Danke für diesen Artikel. Finde es gut, dass Du auch einmal einen Artikel über eine Aktie bzw. einen Investor schreibst. Kannst Du gerne wiederholen.

    Apple und Berkshire sind für mich „Must have“ Aktien. In beide Aktien bin ich schon lange investiert und monatlich spare ich weiter in diese Aktien an.

    Liebe Grüße !

  2. Slazenger

    Ja wenn Warren Buffett, so genial ist, warum hat er dann Apple nicht schon 2007 oder 2011 gekauft?

    Meiner Meinung nach steigt er hier viel zu spät ein!

  3. A.

    @Slazenger

    Weil Apple damals keine Dividende zahlte und wie oben beschrieben, Buffet nichts richtig greifbares hatte, ausser dem iPod und der iMac keine Massenware war, nehme ich an.

    Seine Genialität ist ausser Frage, denn er ist einer der reichsten Menschen der Welt.

     

  4. David

    @Slazenger:

    Wahrscheinlich deshalb, weil er sich einerseits mit IBM ein wenig die Finger verbrannt hat und andererseits, weil Apple in einem solchen Zeitpunkt noch eine reine Tech-Aktie war. Da solche Werte jedoch ausserhalb seines „Circle of Competence“ liegen, hat er nicht investiert. Ich denke, dass Warren Buffett nun aber mehr sieht in Apple und das Unternehmen eher als Hersteller eines Lifestyle-Produktes mit den bereits von Tim beschriebenen Vorteilen betrachtet. Ausserdem hat Warren Buffett nie in extrem starke Growth-Unternehmen investiert (wie dies bspw. Peter Lynch getan hat). Ausserdem: Damals hat der Konzern auch nicht so eine hohe Dividende abgeworfen. Und allenfalls war die Aktie zu dem damaligen Zeitpunkt allenfalls auch noch nicht unterbewertet und hat eine genügend grosse „Margin of Safety“ aufgewiesen!?

  5. Michael C. Kissig

    Ich sehe Apple nicht (mehr) als sichere Investition an, die Firma hängt alleine von einem Produkt ab, dem Iphone (ca. 85% der Gewinne). Seit Jahren versucht man weitgehend erfolglos ein innovatives weiteres Produkt auf den Markt zu bringen, aber man scheitert meistens kläglich. Die Apple Watch ist keine Innovation, weil viele andere schon vor Apple Wearables auf den Markt gebracht haben und auch der Anteil am Gewinn ist marginal. Das iTV und das iCar sind kolossal gefloppt bzw. sind nie über den Status von Milliardengräbern hinausgekommen.

    Ja, Apple verdient eine Menge Kohle, sie fahren horrende Margen ein und haben ein intaktes Ökosystem, aus dem sich Nutzer nur schwer wieder verabschieden können. Aber…

    das alles ist Vergangenheit und Gegenwart. Die Zukunft sieht so aus, dass Apple das Maximum aus dem Iphone herausholen wird und dann… ja, was dann? Wenn ein Konkurrent ein neues Killerfeature auf den Markt bringt und Apple kann nicht nachziehen? Oder Smartphones verlieren ihre Bedeutung, weil wir anders mobil kommunizieren? Tja, Apple ist längst nicht mehr Innovationsführer und daher vermutlich auch kaum Gewinner der Zukunft.

    Für mich ist dieses enorme Klumpenrisiko namens Iphone ein No-Go. Schon als klar wurde, dass das iPad nicht das Zeug dazu hat, ein starker Umsatz- und Gewinnbringer neben dem Iphone zu werden, habe ich Mitte 2015 meine Aktien bei rund 120 Euro verkauft. Und es bis heute nicht bereut.

    Für mich stellt sich allerdings zunehmend die Frage, wie lange ich noch Berkshire-Aktien halten kann. Denn da Buffett immer mehr Apple-Aktien kauft und diese inzwischen die größte Position in seinem Portfolio ausmachen (selbst unter Berücksichtigung von Geico, BNSF und Precision Castparts), erhöht sich das Berkshire-Risikoprofil zunehmend, während die Chancen hier kaum mithalten. Zum Glück gibt es ja sehr gute Alternativen, wie Danaher, Fortive, Markel. Oder Jefferies Financial Group (bisher Leucadia National). Letztere sogar mit einigem Abschlag auf den NAV…

  6. Slazenger

    @David

    und Apple soll heute unterbewertet sein!? Da hab ich meine Zweifel! Ich seh das genauso wie Michael C. Kissig!!!

    Respekt vor der Lebensleistung eines Warren Buffett, aber zu dem Zeitpunkt massiv in Apple einzusteigen verstehe ich nicht!

  7. David

    @Michael:

    Dass du Apple nicht mehr als sichere Investition ansiehst, hast du auf deinem Blog bereits mehrmals ausfürhrlich beschrieben. Deine Argumente sind stichhaltig, insbesondere dein Argument bzgl. des Klumpenrisikos kann (leider) nicht verleugnet werden. Darf ich aber fragen, wie du auf die 85% Umsatzanteil kommst? Ich meine nämlich bereits vermehrt gelesen zu haben, dass dieser Anteil reduziert werden konnte (wenn auch noch nicht genug).

    Natürlich hat Apple an Innovationskraft verloren, weil ein Steve Jobs nicht soeben einmal ersetzt werden kann (teilweise wird ja von „Evolution statt Revolution“ gesprochen). Allerdings gefällt mir die Marketingleistung des Unternehmens, welches es immer wieder schafft, ein „altes“ Produkt so „neu“ zu verpacken, dass die Kunden sogar bereit sind wesentlich mehr zu zahlen. Nichtsdestotrotz darf man davon ausgehen, dass Apple noch etwas im Köcher hat, v.a. im Bereich der Augmented Reality. Frage: Meinst du nicht, dass Buffett hier zudem noch ein wenig mehr weiss als wir?

    Last but not least freue ich mich als Aktionär über die geplanten Aktienrückkäufe…

    Die Berkshire-Aktie finde ich auch nicht mehr so attraktiv, allerdings weniger Aufgrund der Apple-Position, sondern mehr aufgrund der Firmengrösse, welche es Buffett immer schwieriger macht am Markt rentabel agieren zu können.

  8. Michael C. Kissig

    @David

    Es sind etwa 85% Gewinnanteil, den das Iphone ausmacht, nicht Umsatzanteil. Apple ist erfolgreich mit dem MacBook, mit dem iPad, mit der Apple Watch, mit iTunes – unbestritten. Aber wenn Du das iPhone aus der Gleichung streichst, implodieren die Cashflows und der Gewinn von Apple – und die Aktie wäre mindestens 100 Dollar zu teuer…

  9. David

    @Michael:

    Oh, da habe ich zu wenig genau gelesen. Wie heisst es so schön: Wer lesen kann ich klar im Vorteil! 🙂 Danke für die Erklärung!

    @Tim:

    Seit wann zwinkerst du einem auf deiner Homepage zu? Ich musste wahnsinnig schmunzeln, weil mir das bis dato noch nie aufgefallen ist. 🙂

  10. Mike

    Bezüglich Warren Buffett habe ich etwas gelernt, man kann wahnsinnig viel von ihm lernen, aber eines sollte man nie tun, ihn kopieren. Wer ihn kopieren will, der kauft lieber die Berkshire Aktie.

    Ich habe keine Apple-Aktien, es ist ein Bauchgefühl, aber auch von Apple habe ich viel gelernt, sicher eine tolle Firma mit guten Produkten. Langfristig sehe ich in Amazon und Google mehr Potential, und mit Samsung habe ich einen Konkurrenten, der etwas breiter aufgestellt ist.

  11. Andrea

    Apple ist eine tolle Firma und ich behalte meine Aktien.  Ich sehe da noch sehr viel Potenzial, und sie konnten auch beim letzten iPhone die Preise beliebig erhöhen, und die Leute haben es trotzdem gekauft (Preissetzungsmacht). Sie versuchen auch, mit dem iPad in die Schulen zu kommen (iPad-Klassen …). Mein Eindruck hier ist, dass diejenigen, die Apple-Produkte haben, dabei bleiben und von denen, die sich immer dagegen ausgesprochen haben, einige auf Mac und iPad umschwenken. Ich mache mir wegen Apple keine Sorgen. Das iPhone ist doch für einige Leute wie ein Statussymbol, quasi der Mercedes unter den Smartphones.

  12. -M

    @ Tim:

    Toll das auch mal ein Unternehmen vorgestellt wird. Falls du Lust hast. Mich würde auch deine Meinung zu Phillips 66 und IBM interessieren 🙂 ich mag beide sehr.

     

    Gerade nochmal die Q1 zahlen von Apple angesehen. Umsatzmäßig hat Apple ca 60mrd beim IPhone zu knapp 90Mrd Gesamtumsatz, sprich ca 60%…

    Wenn man jetz noch sieht, dass die anderen Bereiche mal eben 10-20% p.a. zuwächse erzielen, bin ich da eher gespannt. Die anderen Bereiche bei denen apple mit wirkt skalieren auch sehr gut. Apple pay wird immer mehr genutzt (wann übernimmt Apple eigentlich endlich PayPal?? Ich würde die sofort schlucken und mit apple pay verschmelzen…aber habe anscheinend keine Ahnung;-/ )

    Das Ökosystem wird immer mehr monetarisiert (bei über 1milliarde genutzter geräte)

    Streaming wird aufgebaut

    Etc etc

    Also ich finde da tut sich einiges um vom 60% iPhone Umsatz eine bessere Verteilung zu bekommen. Ich hab apple mit 15 % Depotanteil sehr hoch gewichtet.

    Ich muss sagen bei Apple kann geldmäßig nur JP Morgan mit halten…. und die sind nur 50% !!!!!!! So profitabel…. Und JPM ist einfach allein auch eine gelddruckmaschine, wirkt aber gegen Apple armselig (was natürlich in real Quatsch ist)

    -M

     

     

  13. KievKiev

    Bei mir kommt Apple nicht ins Depot. Der Zug ist schon lange abgefahren. Das IPhone war ein sehr gutes innovatives Produkt. Es wird aktuell sehr gut vermarktet. Aber man braucht in der Tech Branche immer etwas neues um bestehen zu können. Die Vorgängermodelle gab es bei Lidl oder Aldi. Das ist kein gutes Zeichen für ein Lifestyle Produkt, das Status und Exklusivität vermitteln soll. Irgendwann wird die Frage auftauchen warum man über 1000€ für etwas bezahlt was man auch für 150€ haben kann. Das kann aber natürlich dauern. Die Masse ist träge.

  14. Florian HFlorian H

    Buffett hat den Burggraben, den Apple geschaffen hat, erst später erkannt. Deswegen investiert er jetzt soviel.

    Ich kauf Apple und Berkshire monatlich über Sparplan zu.

    Ich sehe bei Apple noch sehr viel Potential nach oben ;).

     

     

  15. KievKiev

    Das Amazon Modell finde ich auch interessant. Der Zug ist aber vielleicht auch schon zu lange sehr erfolgreich. Damit ich nicht nur sage was mir alles zu spät ist. Wenn ich gezielt einen Wachstumstitel mit 5% aufnehmen werde so würde ich Aibaba nehmen. Da könnte noch was gehen. Vielleicht auch nicht. Kann man nie sagen, aber wenn sie Amazon ordentlich Anteile abnehmen hat sie gutes Wachstumspotential.. ich bevorzuge aber eher langweilige Unternehmen.

  16. Ulrich

    Von Apple würde ich auch die Finger lassen, das I-Phone ist technisch ausgelutscht, nur noch kleine Verbesserungen bei jeder Generation möglich, einen weiteren großen Wurf sehe ich bei Apple nicht, war sowieso ein Wunder das die Firma mehr als einmal einen Trend setzen konnte, Steve Jobs war halt phantastisch.

    Ich könnte mir noch vorstellen, das Apple irgendwann Cash in die Hand nimmt, und versucht Innovation zu kaufen, durch die Übernahme eines Technologieführeres, aber aus Apple selbst heraus ist nichts großes mehr zu erwarten, das gibt die Firmenkultur nicht mehr her.

    Was ich aber nie machen würde ist Apple und Berkshire gleichzeitig zu halten, wenn Apple dann mittelbar über Berkshire.

    Berkshire ist für mich eine Option für eine nahende Baise Erwartung , durch die Cash Bestände könnten dann günstige Investitionen getätigt werden. So als intrinsisches Cost Average. Wenn der Crash noch länger auf sich warten lässt, besteht aber die Gefahr das der Cash Bestand sinnlos in Firmen wie Apple verpulvert wird. Dann wird auch Berkshire entzaubert.

    Buffett hat in der Vergangenheit einen super Job gemacht, aber auch seine Zeit ist vorbei.

  17. -M

    @Kiev

    Ja langweilig klingt gut. Normalerweise liebe ich langweilige Unternehmen. Die werden auch sukzessive weiter ausgebaut in meinem depot. Meine Investitionen in Apple und IBM sind meine Investitionen mit dem meisten „Risiko“.

    Der Rest ist Nahrung / nicht zyklischer Konsum etc.

    -M

  18. steve

    Man merkts Apple mag man oder nicht. Ich bin nur der Meinung die Idee kommt von einen seiner Nachfolger. Nur nebenbei beim Smartphone war Apple auch nicht als erstes auf den Markt und Jobs war nicht derjenige der das Potential gesehen hat, ne er war beinahe derjenige der das Projekt beinahe gestoppt hätte. Durch reinen Zufall nämlich des App Stores wurde es zum Erfolg. Zufall ja, den App Store wollte Jobs auch nicht, Sachen von fremden im Apple Universum igitt.

    Was ich momentan gar nicht gut finde momentan Aktienrueckkauf jetzt? Nur weil das Geld durch Steuerreform da ist, auf jeden Fall fraglicher Zeitpunkt billig sind die Aktien momentan nicht.

    Was einiger Zeit auch auffällt Apple macht so Kleinkram selbst, Imagination als Lieferant rausgeschmissen, jetzt das Gerücht mit Dialog Semiconductor. Kapier ich nicht ganz, beide Firmen ganz kleine Fische, Dialog momentan 1,5 mrd mktkp. , da gäbs wichtigeres denke ich. Den gut bezahlen sie ihre Lieferanten eh nicht.

    Einer Meinung bin ich mit Buffet bei Teva einzige israelische Firma von Weltruf größter Generika Hersteller der Welt da kann nicht viel schiefgehen.

  19. Felix

    Mit IBM lag Buffett daneben, mit Apple könnte es genauso gehen. Ein geschlossenes System, siehe die frühere Microsoft, ist nicht attraktiv. Und NOKIA sollte für Apple ein warnerndes Beispiel wie schnell Marktführer abgelöst werden können.

  20. David

    @Slazenger:

    Sorry, habe deine Nachricht übersehen… Ob eine Unterbewertung vorliegt oder wo man den fairen Wert der Aktie sieht, hängt stark mit dem von Michael beschriebenen Punkt zusammen: Glaubt man an das iPhone und dessen überleben, dann ja, glaubt man hingegen nicht daran, dann könnte man stattdessen von einer Überbewertung sprechen… und wer richtig gelegen hat, erfahren wir in ein paar Jahren. 😉

  21. David

    @steve:

    Wieso findest du den Aktienrückkauf nicht gut? Apple hat in letzter Zeit massiv viel Cash angehäuft und hätte dies nun für eine Investition oder in eine Firmenübernahme investieren können. Allem Anschein nach kann dieses Geld nun aber nicht sinnvoll investiert werden. Anstatt dass eine Verdiversifikation stattfindet (und aus reiner Freude irgendwelche Unternehmungen gekauft werden), ist es mir dann doch lieber, wenn ich als Aktionär eine ordentliche Dividende ausgeschüttet bekomme (dann wird wenigstens haushälterisch mit dem Geld umgegangen). Wenn man sich dann stattdessen sogar auf Aktienrückkäufe einigt, dann ist mir dies noch lieber, da ich dafür keine Steuern zahlen muss…

  22. Fabian S.

    Hallo Tim,

     

    endlich wieder ein Artikel über Buffett :-)))

     

    Aber warum kauft Buffett gerade jetzt bei einer kleineren Korrektur und wartet nicht auf den Crash, der wohl nicht mehr allzulange auf sich warten lässt?!

  23. Gainde113

    Denke, dass Buffett gezwungen, war etwas umzuschichten und einen Growthtitel hereinzuholen. Anscheinend gab es nicht viele Alternativen und das KGV stimmt. Ob man die Position dekadenlang liegen lassen kann, ist dann eine andere Frage.

  24. Gainde113

    @ Fabian S.

    Buffett hat sehr hohe Cashbestände, da ist eine kleine Shoppingtour nicht weiter schlimm 😉

  25. Thorsten Rohweder

    Ich habe neben Apple auch IBM. Watson findet selbstständig Müll in unserer Stadt. Apple hat singuläre Endbenutzergeräte oder Dienste für diese Geräte, somit eine schnell wachsende, aber empfindliche Produktpalette. Microsoft habe ich auch im Depot. Ich habe mich schon lange vom ‚entweder oder weil besser oder sonstwas‘ verabschiedet. Von allem ein bisschen und her mit den Dividenden – läuft. Appleprodukte haben wir nicht im Haushalt, aber ich war auch Jahrzehnte gegen Microsoft und habe mit Linux probiert, leider läuft meine Software nicht auf Linux, auch kein Ersatz, das Thema habe ich alle 10 Jahre abgehakt. Heute kann ich Appleaktien kaufen. Die Konsumidioten , die vor den Shops Schlange stehen, zahlen meine Rente. Interessant ist das Investieren der großen Konzerne in den Bereich Healthcare ( Buffet, Apple), Banken (Amazon) und Versicherungen. Apple und Co könnten mit eigenen Unternehmen und Produkten etablierte Branchen in Bedrängnis bringen. Das Wachstum geschieht dann wie bei IBM in mehreren Sektoren.

  26. Claus

    @ Apple-Freunde

    Ich sehe es auch so, wie Michael C. Kissig + Slazenger.

    Wenn ich mich heute zum Kauf eines Tech-Wertes entschliessen müßte, würde ich anstatt Apple sofort zu Samsung greifen. Samsung ist wesentlich breiter aufgestellt, hat letztes Jahr 36 Mrd $ verdient und verdient prächtig am iPhone von Apple mit. Ca. 110$ von jedem iPhone fließen lt. „Experten“ (ich „liebe“ diesen Ausdruck…) an Samsung! So liefert Samsung z.B. das Display für die iPhones…

     

  27. Thorsten Rohweder

    Samsung musste gerade eine hohe Strafe wegen Designklau des IPhone zahlen. Ich sehe das gemischt. Letztlich kommt man vermutlich auf ein ähnliches Design, wenn man es gut machen will, aber die Ähnlichkeit haben sie ganz sicher in Kauf genommen oder sogar bewusst durchgeführt. Samsung wäre für mich ein Kauf, eine Ergänzung zum Techzoo.

  28. Jessica

    Bei Lesern des Stuttgarter Aktienbriefs ist Apple nunmal nicht besonders beliebt, darum ziehen einige Samsung vor. Mir ist dieses undurchsichtige Konglomerat jedoch weniger genehm. Die Konzernstruktur ist unglaublich schwierig zu analysieren, außerdem sind sie mir noch viel zu sehr im niedrigmargigen B2C Bereich unterwegs (TV Geräte, etc.)

  29. Claus

    @ Thorsten Rohweder

    von der „hohen Strafe“ (539 Mio $) sind nur noch 140 Mio$ zu zahlen. Der Rest ist bereits bezahlt worden…

    Solche Streitigkeiten sind in Großkonzernen völlig normal und beeinträchtigen den langfristen Erfolg fast nie. Schaut man sich die Gewinne und die letztendlich bezahlten Strafsummen an, haben wir hier wieder die berühmten „Peanuts“…

    @ Zwitsch

    Microsoft halte ich derzeit für überbewertet, was nicht heißt, dass der Kurs nicht weitersteigen kann.

    Bin hier selbst investiert (>300% Kursplus), würde momentan aber nicht zukaufen, auf keinen Fall aber verkaufen.

     

  30. Thorsten Rohweder

    @Claus

    Gar nichts hergeben, nix verkaufen, kein Stück. Die Techkonzerne werden zunehmend in andere Branchen investieren und sind dann noch weniger krisenanfällig. Samsung, Apple, Netflix, aber auch IBM und Amazon. Alles einsacken was geht.

  31. Fit und Gesund

    hallo,

    ich bin ja bekennender Apple-Fan, seit Jahren, hab auch nur Apple-Produkte  daheim, alles Andere hab ich früher ratzfatz „kaputtgespielt“, Apple-Kram stirbt bei mir an Alterserscheinung, mein iphone 5 it immer noch super, ausser im Winter, da stellt es gerne mal ab… na ja…

    Die Aktie hätte ich sehr gerne gehabt, aber nach reiflicher Überlegung lass ich es bleiben und zwar wegen der tiefen Dividendenrendite, selbst wenn die Dividende zügig gesteigert wird, ich bin vermutlich zu alt dafür um davon noch gut profitieren zu können, ist schade, aber es gibt noch mehr Aktien von denen ich wohl oder übel auch die Finger lassen werde, aus dem gleichen Grund.

    @Claus,

    werde mal Samsung anschauen, suche ja immer was aus dem Bereich Techno, aber vermutlich werde ich Cisco nochmal aufstocken, hoffe die gehen nochmal runter.

    @Matthias Schneider,

    Buyandhold 2012 ist so ein Unikum, den les ich für mein Leben gerne, herrlich seine Sprüche und scheint sehr erfolgreich zu sein mit seinen 40 Aktien. Gestern hab ich dann noch Chowder entdeckt, mit seinem „an older folk portfolio“, ich liebe Seeking Alpha.

    so, heute scheint es wieder ein wenig abwärts zu gehen, in Kauflaune bin ich auch, aber erst muss ich noch Sachen erledigen in der Stadt,

    zur Auswahl steht heute Emera, Bank of Nova Scotia, Reaves Utility Income Fund, 1 Schweizer Titel oder was in Euro, der Euro verliert rasant…

    vielleicht warte ich auch noch ein wenig ab, mal schauen. Und ETF’s könnte ich auch mal wieder aufstocken.

    liebe Grüsse

  32. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    von dem „Chowder“ war/bin ich auch Follower, der hat nur seit 3 Jahren keine Artikel mehr geschrieben. Als Kommentator habe ich den noch nicht gelesen, mal schauen.

    Leider haben die SA jetzt so sehr kommerzialisiert. Die Artikel bleiben nur paar Tage offen. Ich speichere mir dann das, was mir gerade nützlich erscheint. Ist aber echt blöd.

    Am besten eben, man legt sich dort sein Portfolio mit Mailalarm bei neuen Artikeln dafür an, dann kommt man zeitnah zum Lesen/Speichern.

    Italien sorg mal wieder für Stimmung. Bin gespannt wo das hin führt.

    Bist zu beneiden, so im Cash zu schwimmen und die Kauflaune austoben zu können. 😉 Gutes Shoppen.

    Der Hans-Jürgen als Leser und der Blog „Nur Bares ist Wahres“ scheint ja ziemlich mit meinen Vorstellungen konform zu gehen. Muss ich auch mal weiter verfolgen dort.

    Schönen Tag

    MS

  33. Leser

    Ich bin wie Buffett begeistert von Apple. Doch es liegt viel zu wenig davon im Depot. Der Kurs ist nun innerhalb weniger Wochen von 170 auf 188 Dollar gestiegen. Eigentlich hiesse das abwarten auf eine Erholung. Aber irgendwie fürchte ich es geht weiter hoch. Auch gerade wegen Buffett!

    Ich schätze ich Schwung meine Glückswürfel und schau in die Glaskugel. Ob Kauf oder warten.

  34. leuscheljunior

    Da wird Herr Buffett dieses mal daneben liegen. Natürlich verdient Apple (noch) viel Geld mit seinem IPhone und den angeschlossenen Diensten, wie ICloud oder auch mit ITunes. Was spricht mittel- und langfristig gegen diese Aktie?

    Wenn ein Technologieunternehmen Aktienrückkäufe vornimmt statt in neue Produkte zu investieren, signalisiert es, dass es keine neuen Produktinnovationen zu schaffen in der Lage ist und sich mehr oder weniger auf den bisherigen Erfolgen ausruht. Das hat noch kein Technologieunternehmen dauerhaft überlebt. Später wird Apple das Geld fehlen, das in die Aktienrückkäufe gesteckt wurde (siehe GE).

    Die IPhone/IPad/IWatch Reihe ist technologisch in einem Reifestadium. Die Konkurrenz ist teilweise schon weiter in ihren Entwicklungen. Das Alleinstellungsmerkmal bröckelt immer stärker. Zukünftiges Mengenwachstum wird nur noch über den Preis möglich sein, das zu einer Margenreduzierung führen wird. Der frühere Hype bei Neuerscheinungen gibt es nicht mehr. Das Topmodell „X“ konnte ich nur wenige Tage nach Erscheinen direkt ohne Voranmeldung im Appleshop kaufen, obwohl Apple selbst in der Öffentlichkeit Wartezeiten von Monaten angegeben hatte. Neue bahnbrechende Produkte fehlen bei Apple seit Jahren. Der Markt für Smartphones ist zudem gesättigt.

    Keine guten Aussichten für Apple. Für mich höchstens eine Halteposition, die an guten Börsentagen reduziert werden soll!

    lWe

  35. Claus

    Thorsten Rohweder

    … da bin ich ganz bei dir. Technologieaktien könnten irgendwann ein „2. Jahr 2000“ erleben. IBM wird m.E. von vielen völlig unterschätzt und abgeschrieben. Ich bin hier gut investiert und würde gerne noch ein paar aufstocken. Mal sehen, der Sommer ist lang…

    Momentan gefällt mir auch meine „alte Intel“ sehr gut. Ich hoffe, die sind aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht. Bin zwar mit gut 200% im Plus, aber auch schon sehr lange investiert.

    Das gleiche gilt für Cisco. Hier habe ich letzten Herbst bei guten 100% Kursplus um 50% aufgestockt. Nun liegen sie bereits wieder über 100% im Plus.

    Trotzdem sollte man den Tech-Sektor keinesfalls übergewichten.

    Eine hervorragende Zukunft sehe ich auch bei einigen Pharma- und Medizintechnikwerten, schon aufgrund der Demographie. Aber auch die ungesunde Lebensweise (Ernährung, Stress…) spielt diese Branche in die Karten. Gleiches gilt natürlich für viele Konsumwerte.

    @ Fit und Gesund

    Samsung: Würde ich momentan auch nicht kaufen, sondern abwarten. Ich würde mich nur für Samsung anstatt für Apple entscheiden, wenn ich SOFORT eine dieser Werte kaufen müßte.

    Den einzigen Techwert, den ich sofort kaufen würde, wenn er ins Depot passt, wäre IBM.

    Doch momentan warte ich ab. Der Dollar ist zu schnell gestiegen, bzw. der Euro zu schnell gefallen. Die USA werden bei ihrer Schuldenlast kaum ein Interesse hieran haben. Ebensowenig die US-Firmen, deren Produkte im Ausland zu teuer werden. Wenn sich hier nichts ändert, könnten die nächsten Quartalszahlen ernüchternd ausfallen, sprich sich gute Kaufgelegenheiten bei US-Aktien ergeben.

    Aber es ist wie immer: Niemand weiss nichts Genaues. Deshalb funtioniert B&H ja auch so gut.

    LG

  36. -M

    Ich bin bei IBM auch total überzeugt. Die neuen Geschäftsfelder bringen nun 50% der Gewinne und wachsen rasant.

    Alle neuen Geschäftsfelder gefallen mir sehr sehr gut.

    IBM steht für Qualität und wird auch in Sachen Innovation wieder glänzen. Dafür haben sie zig Firmen übernommen und viele Milliarden in die Forschung gesteckt.

    Dabei war noch jede Menge Geld da um Milliarden an die Shareholder zurück zu geben. KGV von ca 12…. ja die werden enorm unterschätzt vom Markt finde ich.

    -M

  37. Obama

    Ich bin schon seit Ende der 90er an der Börse aktiv und habe natürlich Höhen und Tiefen erlebt. Aber mit B&H profitiert man langfristig nur.:;)

    Dabei kann ich mich schon seit gefühlten „ewigen Zeiten“ daran erinnern, dass Berkshire abgeschrieben wurde und Buffett als „überholt“ eingestuft wurde. Jedoch kann sich trotz aller Unkenrufe seine Performance von im Schnitt gut 19% sehen lassen.

    Auch von einer Investition in Apple wird schon seit Jahren abgeraten. Jedoch habe ich in den Jahren gut gelebt, Apple im Depot zu haben. Und ich gehe davon aus, dass ich auch noch länger Freude an Apple haben werde.

    Intel ist auch eine meiner „Must have“ Aktien. Denke, wir  werde hier sehr renditestarke Jahre vor uns haben…

    Alles Liebe !

  38. Felix

    Es war schõn mal wieder einen Artikel samt Kommentaren über Aktien statt über Gemüse (incl. Fotos) zu lesen.

  39. Lad

    🙁 Es gibt Millionen von Anlegern, die die Aktien Apple niemals kaufen und auch keine Produkte von Apple. Einige von diesen Anlegern  oder Fondsmanagern  sind bei Aktien genug intelligent. Die Apple Aktie ist populär und auch gehasst. Carl Icahn hat verkauft. Man beschränkt sich bei der Bewertung nicht auf KGV. Wir haben auch KUV, KBV, KCV. Vor einigen Jahren hatte Apple 100 Milliarden Dollar im Steuerparadies versteckt und damit es Geld für Dividenden hat, hat Apple Anleihen verkauft. Das ist sehr wichtig. Diese krumme Steuervermeidung (wie bei Nike). Wir sollten keine Aktien wie Buffett kaufen, sondern das Gegenteil machen. Wenn Buffett die Aktien Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Sanofi und Munich Re verkauft, wir müssen ihm helfen und diese 4 wunderbaren Aktien von ihm kaufen. Und wenn Buffett Apple haben will, sollen ihm es die Anleger verkaufen. 🙁 Mit Steuer zu betrügen, das ist wie mit Bilanzen zu betrügen. Ich mache da keinen Unterschied zwischen Apple, Nike, Enron, Worldcom.

  40. -M

    Danke Obama,

    Ich lese es immer wieder gerne, dass die B&H Investoren auf lange Sicht alle glücklich sind ^^

    Aber das mit Berkshire ist wirklich witzig. In den 2000er Jahren war es ja ganz böse, da haben ja Zeitungen und „Experten“ Buffett regelrecht zerrissen…das Ende ist bekannt … BRK hat am Ende 99% der highflyer aktien hinter sich  gelassen…

    2018 ist er „zu alt“ und tätigt blöde Investitionen… das Management was nach ihm kommt wird bestimmt auch nicht den Erfolg haben usw … neuer Input wieso BRK scheitern wird/könnte ….

    Ich glaube die laufen weiter und weiter und weiter

  41. Fit und Gesund

    @Claus und Matthias Schneider,

    so, jetzt hat die liebe Seele Ruh‘

    hab gekauft, Bank of Nova Scotia und diesen Reaves Utility Income Fund (UTG),  der UTG musste einfach sein, nutzt nix, jetzt schauen wir mal.

    Matthias, was hast Du noch für Welche die was taugen? (wenn Du magst natürlich)

    liebe Grüsse

  42. Leser

    @Lad

    Ich kann nicht erkennen wo Apple betrogen hat. Wenn, dann haben euch die Politiker betrogen, die diese Regeln erdacht haben.

    Apple hat sich an die Regeln gehalten. Nebenbei würde ich als Ire meinem Staat danken, das er Arbeitsplätze im Land geschaffen hat. Die anderen Staaten hatten doch die Möglichkeit vernünftigere Steuerpolitik zu machen. So nun Trump, mit seinem Steuergeschenk erfreut er all die Unternehmen, die lange Jahre ihr Geld nicht nach Hause in die USA holen konnten. Normalerweise müsste doch Irland mit anderen Nachbarn um Unternehmen werben, in Konkurrenz stehen. Wer hat die besseren Bedingungen, ausgebildete Fachkräfte, attraktive Steuern usw. Habe den Eindruck dieser Wettbewerbswille ist stark unterentwickelt.

    So nebenbei ist die Aussage keine Steuern gezahlt ziemlich daneben. MwSt, in vielen Staaten um die 20%, dazu die Steuern der Arbeitnehmer, von Transport, evtl. Zoll, usw. Ein 1000$ iPhone spült ein doch sehr nettes Sümmchen in die Hände der Finanzminister. Ohne nachzurechnen schätze ich, das es doch locker die Produktionskosten übersteigt.

    Schlimmer sehe ich das bei Starbucks. Ein Unternehmen das erfolgreich schlechten Kaffee teuer verkauft und die lokalen Betriebe verdrängt. Ich hätte lieber den 1 Euro Kaffee in einer Tasse wie in Spanien, als 4 Euro für den Pappbecher. Aber leider rennt die Konsumherde lieber zum teuren Pappbecher und die Staaten machen perverse Steuergesetze.

  43. Lad

    „Was haltet ihr davon, Microsoft Aktien jetzt zu kaufen?“ Zwitsch

    Mit KGV 80, KUV 7.6, KBV 9.6 ist die Aktie Microsoft 3x bis 4x überbewertet.
    Ich kaufe sie zum ersten Mal nach dem großen Crash, falls diese Verhältnisse 3x bis 4x niedriger werden. Man muss keine techno. Aktie mit KGV 80, nicht mal KGV 20 kaufen. Es gibt auch techno. Aktien mit KGV 10, mir genügt KGV 15. Und Dividendenrendite mehr als 3%. KUV unter 3, KBV unter 3.

  44. S.

    @Obama:

    richtig, von Apple wird einem schon seit Jahren abgeraten, trotzdem ist es mit 30% Depotanteil die mit Abstand größte Position in meinem Depot. (Habe auch damals in meinem Leserbrief geschrieben dass Apple meine Lieblingsaktie ist) Für mich kommt der Einstieg von Buffett nicht sehr überraschend, ich frage mich eher, warum er erst so spät eingestiegen ist. Das Unternehmen hat eigentlich vieles was er mag. Die stärkste Marke der Welt (enorme Kundenbindung, wie bei KEINEM anderen Unternehmen auf der Welt!), enorme Cashflows (wie wenige andere Unternehmen auf der Welt..) dazu noch massive Cashreserven (ja selbst abzüglich der Schulden..)

    @Apple allgemein:

    Ich habe weiter oben mal wieder gelesen dass die Aktienrückkäufe negativ seien, weil Apple lieber in Technologie investieren sollte…. Joa, dann erklärt mir mal wie die jedes Jahr mehrere 10 Mrd. Dollar sinnvoll investieren sollen in Innovationen? Das wäre pure Verschwendung, so viel kannst du garnicht forschen. Apple hat nunmal diese massiven Cashflows, ist doch völlig okay wenn sie dann Aktien zurück kaufen.

    Dann wurde gesagt dass Samsung breiter aufgestellt ist. Mag sein, aber ein wesentlicher Faktor für den Erfolg und die Profitabilität von Apple ist gerade die Produktpalette welche nur relativ wenige Produkte umfasst. Und solange Apple mit deutlich weniger Marktanteil (gegenüber Samsung – was die Stückzahl angeht) sehr deutlich mehr Gewinn macht als alle anderen Hersteller kann ich hier nichts negatives erkennen. Ich verstehe die Argumente mit der iPhone-Abhängigkeit nur bedingt. Meiner Meinung nach hat das eher was mit „Angsthasenmentalität“ (nicht böse gemeint) der Anleger zu tun. Das iPhone ist nunmal mega Erfolgreich. Ist doch super, ich bin eher der Typ Mensch den das Freut, die Mehrheit versucht es jedoch schlecht zu reden und sagt die Abhängigkeit vom iPhone ist zu hoch. Meiner Meinung nach versteht die Mehrheit das „System-Apple“ einfach nicht. Es ist nicht wie bei Samsung oder den anderen Herstellern (und das hat nichts damit zu tun dass ich verrückt nach Apple bin, habe selber nichtmal ein iPhone). Apple hat ein Ökosystem, kein anderer Hersteller hat das. Und hier liegt der enorme Wert. Neue Dienstleistungen (bzw. Produkte allgemein) können sofort an eine riesige User Basis ausgerollt werden (Installed Base über 1,3 Mrd. Geräte). Außerdem kann man nicht einfach aus dem Apple System aussteigen wenn man iPhone, imac, iPad, watch usw. hat. (Die meisten wollen ja auch garnicht aussteigen, zum Glück :P)

    Nur nochmal ne Rückfrage zu den Innovationen: Wo sind die bei Samsung, Huawei, Xiaomi …? Dort scheint ihr ja wirklich relevante Innovationen zu sehen wenn Apple so schlecht darin ist… ? 😀 Es braucht absolut keine Innovationen um aus einer Aktie ein gutes Investment zu machen! Apple war mit vielen Produkten erst später auf dem Markt als andere, aber Apple hat es meistens Geschäft innerhalb kurzer Zeit Marktführer zu werden oder zumindest eine sehr starke Stellung ein zu nehmen. (iPhone, AppleWatch, AppleMusic, bald HomePod… :P)

    Einer hat noch geschrieben das iPhone X sei bereits kurze Zeit nach erscheinen erhältlich gewesen… auch das mag sein, trotzdem war es in jeder einzelnen Woche des vergangenen Quartals das meist nachgefragteste iPhone. Genau so wie im Weihnachtsquartal…. Dann wurde gesagt es gibt nichtmehr den Hype-Faktor wie damals: Empfinde ich nicht so. Erster Apple Store in Südkorea eröffnet, schaut euch die Videos auf YouTube an… Die Nachfrage hat sich eventuell mehr ins Internet verlagert, dadurch ist es vllt. nichtmehr so sichtbar wie damals (außerdem hat man sich dran gewöhnt), aber der Mythos Apple lebt! Meiner Meinung nach sind wir sogar erst ganz am Anfang! Die großartigsten Zeiten für Apple werden erst noch kommen, auch wenn fast alle das anders sehen, jeder darf seine Meinung haben, in ein paar Jahren wird man sehen was passiert ist…. 🙂

    Ich bin seit Jahren optimistisch für Apple und werde es auch in Zukunft sein. Buffetts Einstieg ist für mich nur eine Bestätigung. Apple ist definitiv eine Aktie für die nächsten 10 Jahre und darüber hinaus. Das potential ist gigantisch und übersteigt die Vorstellungskraft der meisten Marktteilnehmer.

    P.S.: Ich habe es bewusst etwas „provokativ“ geschrieben, nein ich denke nicht dass ich schlauer bin als der Markt und somit alle anderen… Jedem sei seine Meinung gegönnt. Aber ich sehe es als meine Pflicht bei allem negativen was Tag-täglich über Apple geschrieben wird auch mal für den Konzern/die Aktie einzustehen.

    @Tim:

    Endlich ein Artikel über Buffett/ein Unternehmen/Aktie. Könnte öfter so sein…. 🙂

     

  45. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Fit und Gesund,

    Gratulation zu den Einkäufen. Den UTG werde ich mir auch noch holen. Andere CEFs will ich mal lieber nicht ansprechen. Bringt sicher Unglück. An Equity CEFs habe ich auch nicht viel. Der EXG fällt mir spontan ein. Ansonsten einfach mal den Screener anwerfen und mit den eigenen Kriterien füttern. Hier mal ein Ergebnis bei Equity CEFs.

    Jetzt muss ich erstmal abwarten ob und was mir eingebucht werden sollte demnächst, bei ausgeübten Puts. Die Peyto ist im Geld, BBVA (Banken sind heute gerade im Angebot) werde ich wohl auch vorzeitig bekommen.

    Na mal sehen.

    Jetzt der Abendspaziergang…

    MS

  46. Mike

    „Banken sind heute gerade im Angebot“

    beobachte ich häufig dass gutes Geld schlechtem hinterher geworfen wird, nur weil etwas tiefrot oder billig scheint, ist es nicht zwingend günstig. Die deutsche Bank fällt seit Jahren nicht ohne Grund. Es gibt aber auch immer spannende Banken, sogar heute bei roten Börsen und Italienkrise ist z.B. Swissquote ein kleiner feiner Onlinebroker in der Schweiz 2% im Plus und hat sich innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt.

    The trend ist your friend 😉

  47. Slazenger

    @Claus

    ich habe die IBM auch im Depot, allerdings warte ich jetzt schon sehr lange und geduldig auf die Wende!

    So richtig will ich nicht mehr daran glauben, einzige  die Div.Rendite hält mich noch in dem Wert aktuell, und müsste IBM eigentlich nach unten auch absichern?

    Was macht dich  so optimistisch?

     

  48. -M

    @S

     

    ich fand dein Kommentar super. Ich sehe es genauso. Aber natürlich kann ich genauso falsch liegen.

    -M

  49. Mattoc

    Das englische Königshaus wendet die 4,5% Regel an:

    Gerade gelesen:

    “Prinzessin Diana hatte vor ihrem Tod (1997) für beide Söhne einen Fonds eingerichtet – in Höhe von jeweils 10 Millionen Pfund. Das angelegte Geld wirft für Harry jedes Jahr eine Summe von 450 000 Pfund („Forbes“) ab, die ihm zur freien Verfügung steht.“

    🙂

  50. steve

    @S ich kann mich noch gut an deinen Leserbrief erinnern, da gabs wegen was anderen auch Kontroversen. Du bringst gute Argumente für Apple. Zur Klarstellung ich bin nicht gegen Rückkäufe nur der Zeitpunkt ist doch ungünstig. Nehmen wir doch mal den Zeitpunkt deines Leserbrief da gab es Apple unter 100€ man glaubt es heute fast nicht. Ja da waren sie günstig, da hätte sich der Kauf trotz 35% Steuerquote mehr gelohnt.

    @ Leser was glaubst du wieviele Arbeitsplätze Apple in Irland geschaffen hat bzw noch hat? Ist und war doch eine reine Rechnungsadresse und die Steuerquote 0,005% d.h. auf ne Mrd 50000€ da ist Irland reich geworden oder?

  51. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Obama

    Danke für Dein Interesse. Ja, ich werde die Themen etwas aufmischen hier.

    @ David

    Das ist schon immer so mit dem Auge auf der Website.

    @ -M

    Phillips 66 und IBM sind enorme Cash-Maschinen. Mal überlegen, ob ich die hier analysiere… Danke für den Vorschlag.

    @ Fabian S.

    Warren Buffett wartet schon geduldig ab. Er hat aber immer mehr Geld. Wenn es zinslos auf dem Konto liegt, ist das keine Lösung.

  52. Leser

    @steve
    Die genauen Summen, die Apple oder Zulieferer in Irland gesteckt haben kenne ich nicht. Jedoch will selbst Irland die Strafzahlungen nicht. Ich finde es ist Zeit über Steuergerichtigkeit auf Beiden Seiten zu sehen. Paradise gibt es nur, wenn es Wüsten gibt. Es müsste im Interessen der Wüsten sein, sich an zu nähern.

    Apple selbst gibt an: https://www.apple.com/chde/newsroom/2017/11/the-facts-about-apple-tax-payments/

    6000 direkte Mitarbeiter
    7% der gesamten Körperschaftssteuer Irlands

    Dazu eben die Steuern, die ein Arbeitnehmer bezahlen muss. Kommt alles vom Unternehmen bzw. dessen Kunden. MwSt geht an das Land wo nichts produziert wird, nichts entwickelt, sondern nur konsumiert.

  53. StefanL

    Hallo zusammen,
    schade, dass der DJIA nicht mal wieder so um 40% zusammenschmilzt. Ein Index auf 14000 Zählern, das wäre doch mal ein Ereignis auf das alle warten. Jeder hier würde sich dann hoffentlich die Taschen füllen und fleißig Aktien sammeln. Jeder Crash mischt die Karten neu, aber ich kann mir beim Besten Willen nicht vorstellen, dass das nochmal passiert, wo sollen denn die hunderte von hunderten Milliarden Dollar hin? Auf den Mond?  Irgendwo muß das Geld ja zirkulieren und nicht nur Warren Buffet sucht verzweifelt nach Anlagemöglichkeiten. So viele Vermögensverwalter stehen vor der gleichen Aufgabe. Die Dollars und Rubels der zig Millionäre und Milliardäre wollen alle angelegt werden und Rendite produzieren.

    Vllt sehen wir mal wieder einen DJIA auf unter 20000 Punkten. Das wird dann wahrscheinlich der Moment sein, wo die Saudis Ihre Chance sehen, und alle Ihre Öldollars in den Kreislauf pumpen, und schwupps sind wir wieder bei einem DJIA auf 25000 Punkten.

    Das sind nur mal ein paar philosophische Gedanken zur nicht mehr überschaubaren Menge an virtuellem Geld das täglich um den Globus zirkuliert. Es kann einfach nicht geparkt werden, weil Geld immer in Bewegung sein muß.

     

  54. S.

    @Steve:

    Apple hat ja auch schon davor für relativ viel Geld Aktien zurück gekauft, ist ja nicht so als ob sie jetzt erst starten. Es wird halt noch mehr ausgeweitet aufgrund der Cashreserven die jetzt verfügbar sind. Du sagst es wäre besser gewesen wenn sie damals verstärkt zurück gekauft hätten. Ich denke da gabs vor allem ein Problem: das Geld war eben im Ausland. Du schreibst ja sie hätten halt die 35% Steuern zahlen müssen (wäre ja immer noch billiger als jetzt). Ja das mag auf den ersten Blick so aussehen. Doch ich denke es wäre schwer bis unmöglich gewesen den Investoren zu erklären dass man seine Cashreserven bei so einer hohen Steuerbelastung zurück holt. Damit hätte sich das Management vermutlich sehr sehr unbeliebt gemacht. Die meisten hätten Tim Cook und Luca Maestri dann wohl für völlig verrückt gehalten. Zudem wären 100%ig Anschuldigungen gekommen, warum man das Geld der Aktionäre so unnötig verbrenne (vor allem weil schon die Steuerreform im Gespräch war). Zudem darf man auch nicht vergessen, dass einige der Milliarden erst innerhalb des letzten Jahres dazu gekommen sind bei den Reserven.

    Ich halte den Zeitpunkt für die Rückkäufe für NICHT schlecht gewählt. Der AktienPREIS mag optisch „teuer“ erscheinen (aufgrund des Allzeithochs), allerdings gehe ich weiterhin davon aus, dass sie immer noch signifikant unterbewertet ist (WERT der Aktie ungleich PREIS einer Aktie, d.h. trotz Allzeithoch kann eine Aktie noch sehr sehr günstig sein, wird meiner Meinung nach oft verwechselt..). Ich vertraue dem Management um Tim und Luca vollkommen und bin der festen Überzeugung, dass sie wissen was sie da tun.

    Aber gut, das ist ja sowieso Vergangenheit und das Aktienrückkaufprogramm steht jetzt so wie es ist. Ich kann also deinen Einwand auf den ersten Blick durchaus verstehen, jedoch denke ich man sollte da dem Management auch vertrauen. Wenn die Jungs nicht wissen was sie da machen, wer dann?

     

    Übrigens hat Buffett in irgendeinem seiner letzten Berichte bei Berkshire sowas geschrieben wie: „Wir lieben es wenn Unternehmen aggressiv ihre Aktien zurück kaufen um so Mehrwert für uns zu generieren.“ (Sinngemäß) „Zufällig“ war das zu dem Zeitpunkt als er Apple massiv nachgekauft hat. Darin kann man jetzt eine „Anspielung“ auf Apple sehen, oder auch nicht, das ist aber mehr Geschmacksache dann …. 😀

     

  55. Felix

    Bei Apple bin ich hin- und hergerissen. Was aber sicher gilt, ist dass der Megatrend Digitalisierung erst am Anfang steht und alles durchdringen wird. Und wer wird am meisten profitieren: Die großen Plattform Betreiber. Mich wundert, dass hier keiner von Google und Facebook spricht. Das sind die großen Datenmaschinen( und Amazon), mit enormen globalen Potenzial.

    Dies sind meine Tech-favoriten dee digitalen Weltherrschaft mit Rechenzentren rund um dem Globus. Die kann kein Startup mit guten Ideen aushebeln.

  56. -M

    @S

    buffett berät übrigens die Apple CEOs in den Sachen. Hab schon öfter gelesen, dass die bei ihm nachgefragt haben was sie mit den Cash Bergen machen sollen… Buffett hat zu Dividenden und Rückkäufen geraten und dies würde ja bekanntermaßen mit Fremdkapital vorerst gemacht, da die Cashbestände nicht in den USA lagen.

    glaubt ihr die haben sich verrechnet und es war falsch das so zu machen?? Ich glaube die wissen was sie tun! 🙂

    -M

  57. S.

    @-M:

    Ja so sieht es aus. Auf diesem Weg werden noch hunderte Milliarden Dollar den weg zurück zu uns Apple Aktionären finden…. 🙂

    Buffett sagte ja letztens auch in einem Interview er würde am liebsten 100% von Apple besitzen. Klar ist das unrealistisch und die meisten denken es war ein Scherz. Ich denke auch er wollte es lustig rüber bringen, aber so eine Aussage trifft er nicht einfach so, er ist sehr überzeugt von Apple. (Klar, sonst wäre es nicht seine größte Position…)

    Ich bin niemand der alles nachkauft nur weil ein Herr Buffett es im Depot hat. Aber mich freut es zu sehen dass Buffett scheinbar auch sehr happy mit Apple ist 🙂

    S.

  58. -M

    Also P66 habe ich wegen ihm gekauft, da bin ich ehrlich zu mir selbst. Das Unternehmen habe ich mir jedoch trotzdem angesehen und es hat mich überzeugt.

    bei IBM war es auch so. Die behalte ich aber auch jetzt, obwohl Buffett raus ist. IBM überzeugt mich weiter.

  59. Claus

    @ Slazenger

    IBM ist eine Cash-Kuh. Sie haben sich schon so oft neu erfunden und zahlreiche Krisen gemeistert. Diesmal dauert es lange… sehr lange, da sind wir uns völlig einig. Doch IBM ist ein Tanker, der Zeit braucht, um die Wende zu schaffen.

    Ohne jetzt alle bekannten eingeleiteten Maßnahmen erneut aufzuführen, bin ich der Meinung, dass sich hier vieles in die richtige Richtung entwickelt. Das wird sich demnächst auch in den Zahlen deutlicher zeigen. In Q1 hat IBM z.B. den Umsatz um 5% zum VJQ gesteigert (im Bereich Cloud + Datenanalyse sogar um 15%). Das ist zwar nicht „der Hammer“, gab es aber seit mehr als 6 Jahren nicht mehr. Anstatt bei der Aktie zuzugreifen, verkauften die Anleger (weil Warren verkauft hat???) und der Kurs sackte 7,5% ab. Vermutlich haben die schlauen Anleger mit den Verkaufserlösen ihrer IBM-Aktien lieber Amazon-Aktien gekauft. Ob das klug war, wird sich zeigen.

    Schau Dir zum Vergleich Intel an… Die marschieren auch wieder und wurden jahrelang „totgesagt“.

    Die Dividende dürfte den Kurs nach unten ganz gut absichern (sofern es keine Horror-Nachrichten gibt), denn sie kann locker aus dem Gewinn bezahlt werden. Das Risiko ist hier m.E. eher gering.

    Sollte der Kurs nicht anspringen, ist es immer noch eine gute „Festgeld-Position“, ähnlich wie Shell.

    LG

  60. Fabian S.

    Danke für die liebe Antwort lieber Tim,

    aber ich denke Du siehst das mit dem „Cash halten“ bei Buffett zu streng von dem verlorengehenden Zins aus, was ja eigentlich auch stimmt. Aber ich denke allgemein sieht Buffett Cash als risikoloses Asset an und wartet sicher insgeheim schon auf den Crash, der nicht mehr so lange auf sich warten lässt.

  61. Gainde

    @ Fabian S.

    Buffett hat auch viel Geld in kurzläufigen US-Anleihen geparkt.

    Bin momentan auch zu 75% in Cash – habe jedoch einen langen Anlagehorizont. Die Kurse werden im jetzigen Wirtschaftszyklus in den nächsten 2 Jahren nicht mehr stark steigen.

  62. Zwitsch

    Was haltet ihr vom chinesischen Markt .. Habe alibaba im depot gekauft für 100 Euro aktuell bei 173 Euro..es juckt schon zu verkaufen..denke aber da ist noch Potenzial nach oben…halten oder verkaufen… Ich frage lieber mal in die Runde als gesponserten Analysten zu vertrauen….tim ist kein Fan davon meine ich mal gehört zu haben…????

  63. Claus

    @ Zwitsch

    Wenn Du unsicher bist, solltest Du verkaufen.

    M.E. bist Du noch viel zu emotional, nach dem was Du geschrieben hast:

    1.
    Du freust Dich (zu Recht!) über Deinen schönen Gewinn und würdest am liebsten sofort verkaufen, um ihn nicht wieder zu verlieren (sehr verständlich!). Emotion hier: ANGST. Die Angst, Papiergewinne wieder zu verlieren.

    2.
    Du siehst weiteres Kurspotenzial und willst deshalb nicht verkaufen.
    Emotion hier: GIER. Gier ist auch eine Form von ANGST: Die Angst, nicht genug Geld bekommen zu haben, weil der Kurs weitersteigen könnte, wenn man verkauft hat.

    In diesem Dilemma stecken die meisten Börsianer, weil sie sich vor dem Kauf keine Gedanken darüber gemacht haben, wann sie VERKAUFEN wollen.

    Die meisten machen sich viel zu viele Gedanken darüber, wann sie KAUFEN sollen. Den Ausstieg planen sie nicht. Steigt der Kurs ist alles ok. Verlieren sie ihre Kursgewinne wieder, machen Sie eine Langfristposition davon, lassen die Position sehr oft ins Minus laufen und kaufen irgendwann tief im Minus auch noch nach.

    Ich bin überzeugt davon, dass man vor dem Kauf auch alle Bedingungen für einen Verkauf überlegen sollte. Das können durchaus mehrere Szenarien sein:

    Ich verkaufe AKTIE (ganz oder teilweise), wenn ich X% Gewinn erzielt habe oder
    AKTIE nach meinem Kauf um max. X% gefallen ist, anstatt zu steigen oder
    AKTIE beides nicht erreicht hat und X Monate/Jahre vergangen sind.

    So ist man auf alles vorbereitet und handelt nicht emotional, wenn die Situation gekommen ist.

    Keine schlechte Strategie finde ich auch, sein ursprüngliches Kapital (ggfl. + zu zahlende Steuern + Gebühren) nach einem schönen Papiergewinn abzuziehen, die Aktien also teilweise zu verkaufen. Die im Depot verbleibenden Aktien sind dann quasi „Gratisaktien auf Lebenszeit“. Gut finde ich hier ca. +130%, weil man dann ca. die halbe Position behält.

    Mit dem frei gewordenen Kapital nimmt man sich dann die nächste Aktie vor…

    Chinesische Aktien würde ich übrigens nicht direkt kaufen, das wäre mir zu unsicher, Stichworte Währung, Korruption, staatl. Eingriffe… Gilt nicht nur für China, sondern auch für Schwellenländer + Russland. Hier würde ich immer indirekt über einen „Global-Player“ investieren.

    Viel Erfolg!

  64. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Zwitsch

    Warum hast du die Aktie denn gekauft? Spekulation auf Kursgewinne? Dann solltest du den Erwägungen von Claus folgen.

    Wenn ich mich an einem Unternehmen beteilige (das verstehe ich unter Aktienerwerb) habe ich vor, für lange, lange Zeit dabei zu bleiben. Die aktuellen Kurse interessieren mich dann gar nicht.

    Wo siehst du Alibaba in 20 Jahren?

  65. Alexander

    @Zwitsch

    Ich persönlich würde Alibaba auf jeden Fall behalten! Denke gerade darüber nach eine Position bei BYD aufzubauen, evtl. ist die Korrektur dort aber noch nicht vorbei…

    Gibt es hier Meinungen zu BYD ?

  66. Larry.Livingston

    @Gainde

    Play the game: http://engaging-data.com/market-timing-game/

    @Zwitsch

    Von BABA halte ich recht wenig, das Unternehmen genügt nicht meinen Qualitätsansprüchen. Dies ist auch begründet durch die Tatsache wie in der Vergangenheit mit Shareholdern umgegangen wurde.

    Du hast allerdings das Luxusproblem komfortabel vorne zu liegen. 🙂

    Cheers,
    Larry

  67. mick

    Apple ist einer der finanzstärksten Unternehmen der Welt und sie werden in Zukunftstechnologien (z.B. künstliche Intelligenz) auch in anderen Bereichen ( Auto, Medizin   etc.) versuchen, Ihre Ideologien und Visionen einzubrin- gen.Möchte nicht wissen wo die Aktie in 10 jahren steht ?

     

     

     

     

     

     

  68. Patently Absurd

    Ich hätte eine kurze Frage an die eingeschworene Fangemeinschaft.

    Eine Freundin möchte gerne in den Aktienmarkt einsteigen und erwägt ETFs oder Indexfonds, möglichst breit gestreut und steuergünstig (Deutschland), vorzugsweise ausschüttend. Da ich mich selbst nur mit Einzeltitel auskenne, kann ich ihr nicht wirklich weiterhelfen.

    Kennt jemand einen ETF oder Indexfond, den man guten Gewissens in Deutschland empfehlen kann. Kriterien wären niedrige Gebühren, steuergünstig, breit gestreut, nichts synthetisches.

    Vielen Dank vorab für eure Hilfe.

  69. Patently Absurd

    Hallo Mattoc,

    vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Super, dann werde ich die Seite und den Vanguard der Freundin weiterempfehlen. Wenn ich mich recht erinnere hatte sich Warren Buffett  positiv über die ETFs von Vanguard geäußert.

     

  70. Dominik

    @patently

    empfehlenswert sollte alles sein, was möglichst große Bereiche der Welt abdeckt. Also der oben genannte FTSE all Country, oder das Pendant von MSCI, heißt dort auch all Country. Aufgeteilt auf zwei ETFs wäre das dann kleinteiliger: MSCI World + MSCI Emerging Markets, ist die TER wahrscheinlich etwas geringer und die Aufteilung kann individuell angepasst werden von Industrieländern und Emerging Markets

    Steuertechnisch sind ETFs durch die Reform 2018 etwas vereinheitlicht, solche Sachen wie steuerhässlich oder ausschüttungsgleiche Erträge gibt es nicht mehr

  71. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Larry.Livingston

    Genial das Spiel, vielen Dank! Sollte jeder Börsenneuling und angehende Spekulant spielen müssen.

    Ich habe mich ertappt, wie ich im ersten Durchgang ganz meiner Gewohnheit folgend einfach gar nichts unternommen habe.

    Versuche zwei und drei mit Timing gingen natürlich in die Hose…. 🙂 .

    Motiviert mich, weiterhin bei 100% Aktien zu bleiben (Notgroschen mal abgesehen).

  72. Thorsten

    @Alexander

    Alibaba und BYD ?

    Aber selbstvartürlich ! Einsacken , beides. Das ist ein Befehl! Beides ist meinem Depot (ganz geringe Prozentzahl).

    IBM : https://www.heise.de/newsticker/meldung/IBM-enttaeuscht-Anleger-trotz-erneutem-Umsatzplus-4026405.html

    Die Anleger sind ungeduldig. Ich interpretiere die Meldung als Halte-/Kaufsignal

    Die Erde ist rund, Geschäfte kennen keine Grenzen mehr. Nationalstaaten velieren an Bedeutung, Konzerne spannen sich um die Welt.

    Interessant auch Pfizer, sooo preiswert
    KGVe 12,0949
    DIVe 3,81 %

  73. Alexander

    @ Thorsten
    Alibaba und BYD würde ich auch nur in geringen Dosen beimischen, da momentan mein Depot sehr US-lastig ist, und vor allem zu sehr auf Consumer staples gewichtet. Es fehlt an growth Werten.

    Pfizer ist sicher interessant, aber auf lange Frist gesehen haben sie in der Vergangenheit nicht so gut Performt wie die Konkurrenz (dafür immer satte Dividenden gezahlt)

    Begeistert bin ich zur Zeit von Vonovia, war auch auf der HV in Bochum. Sie sind nicht so stark abhängig von Banken wie die ganzen anderen Immobilienunternehmen.  Hoffe nur dass Fitschen nicht die Mentalität an den Tag legt wie damals bei der Deutschen Bank…

  74. Mike

    @Thorsten

    Einige Pharmaaktien sind interessant, wenig Beachtung aktuell, trotzdem ansehliche Dividende und Pharma sind auch Zukunftsaktien (Überalterung).

    Ich bevorzuge aktuell die Einheimischen als Schweizer, Novartis und Roche, beide hervorragende Pipelines und die Bewertung zwar nicht ganz so günstig wie Pfizer aber ich habe da auch eine Währungsicherheit, sie bilanzieren in USD und zahlen in CHF Dividenden.

    Für mich sind solche Aktien Basisinstrumente, man darf da keine Verdoppler erwarten aber gerade wenn mal ein Crash oder Krise kommt werden sie Stabilität geben und sind auch langfristig interessant, Pharma, Medtech + Biotech (die Richtigen) wird es wie Lebensmittel immer brauchen.

  75. Slazenger

    Bin im Healtcare Sektor auch gut investiert, teilweise sind die Werte auch schon sehr gut gelaufen in den letzten Jahre wie z.B. Becton Dickinson, Stryker. Dazu die Dickschiffe von Roche( weniger gut gelaufen, aber zuverlässige Div. ) sowie J&J und BB Biotech! Das Thema läßt sich aber auch ganz gut über einen Healtcare ETF abdecken! Sehr schwer die zuküntigen Gewinner zu isolieren! Daher ETF nicht so schlecht!

    Gibt es außer Claus und mir noch jemand hier der noch langfristig an den Erfolg von IBM glaubt?

    Bei Apple sind die Menschen immer schon sehr gespalten, sowohl als User der Produkte, als auch die Anleger in die Aktie!

  76. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Zwitsch,

    zu Prinzipien hat Claus ja alles gesagt. Ich bin allerdings auch undiszipliniert. Ich mache viel nach Lust und Laune, bzw. Bauchgefühl. Ist eh alles viel Glück.

    Es gibt nichts dagegen zu sagen, wenn man eine Aktie mit Gewinn verkauft. Dann darf man aber auch nicht rum heulen, wenn sie weiter steigt.

    Entscheidend ist, willst Du die wirklich haben? Es gibt ja Leute wie den Shortseller Carson Block, der in Alibaba Betrug sieht. Wenn man an einer Aktie genug Zweifel hat um nicht mehr ganz ruhig zu schlafen, dann sollte man sie verkaufen.

    Du kannst ja stattdessen einen China ETF nehmen, z.B. EXXU. Da hast Du auch Alibaba mit 10% gewichtet, bist aber breiter aufgestellt.

    Ich war bis vor einiger Zeit sehr kritisch mit China-Aktien. Derzeit komme ich aber zu der Überzeugung, mir ein paar Sachen ins Depot zu legen. Außer einem Asia-Immo-ETF habe ich vorerst noch ein paar von Midea Group. Das sind die, die Kuka übernommen haben. Außerdem noch 2 Immo-Werte. Der Sohnemann hatte mal Fotos aus dem Jin Mao Tower in Shanghai geschickt. Da ist ein Hyatt drin usw.

    Ich habe dann geschaut, wer der Eigentümer ist, und kam auf die China Jin Mao Group. Dar hängt zwar der Staat mit drin, macht aber nix.

    Als zweiten Wert habe ich Yuzhou Properties. Die haben jetzt auch eine Senior Note mit einem 7,90% Zinskupon begeben. An dem Papier hätte ich auch Interesse, leider scheint es (noch) nicht öffentlich gehandelt zu werden (Ticker HK:04485). Lot Size sind 2000 HKD, ca. 220 EUR. Man müsste also immer ein Vielfaches davon kaufen.

    Ich werde mir noch einen ETF mit den großen China-Werten wie IQQC mit Tencent usw. holen. Damit wird es dann erstmal genug sein mit China, vorläufig…

    Schönes Wochenende!

    Bei uns ist ja Feiertag, und mit Brückentag 4 Tage frei.

    Heute große Ladung Kirschen im Garten frisch vom Baum in den Magen transferiert. 😉 Dieses Jahr sehe ich keine Stare, die mir sonst nie was übrig gelassen haben.

    MS

  77. Felix

    Womit Apple sein Geld verdient ist offensichtlich. Bei IBM ist das deutlich unklarer. Der große Hoffnungsträger Watson scheint seinen Vorschusslorbeeren nicht gerecht werden zu können. Jedenfalls, so die Wiwo, ziehen sich viele Unternehmen aus gemeinsamen Projekten zurück. Sicher wird IBM in sicherheitsrelevanten Bereich, Regierungsaufträgen, Rüstungsindustrie usw. Geld verdienen. Die Cloud haben sie verschlafen, die Großrechner werden durch Rechenzentren mit aggregierten Billigrechnern abgelöst.

    Standards im Technologiebereich kann IBM im Gegensatz zu früher nicht mehr setzen. Ich denke es gibt weit aussichtsreichere Investments in diesem Bereich.

  78. -M

    @ Slazenger

    ja ich glaube an IBM (15% Depotanteil).

    ich fand die Zahlen auch ziemlich cool die geliefert wurden. Die werden nich viel Freude bereiten.

    -M

  79. Slazenger

    @-M

    15%???? Das ist heftig, warum soviel? Wieviel Werte hat dein Depot?! Ich habe 24 Werte, IBM sind bei mir ~3%!!!!

  80. -M

    @Felix

    IBM hatte 36Mrd Umsatz mit den neuen Technologien = 46% vom Gesamtumsatz

    Cloud 18Mrd +24% zum vorjahr

    Watson etc 18Mrd

    5Mrd für Forschungen ausgegeben (andere haben das als Jahresgewinn)

    10Mrd an die aktionäre zurück (wenige haben das als Jahresgewinn)

    und haben 164Mrd Treasury Stocks in den Büchern

    alles nur aus 2017 …. für 2018 sind schon 40 Mrd Umsatz in den neuen Bereichen geplant. Also ich bin sehr entspannt mit einem Unternehmen das keine Standards mehr setzen kann. 🙂

    -M

     

     

     

     

  81. Felix

    @ -M

    Danke für die Zahlen und Einschätzung. Ich habe auch eine, eher kleine Position IBM, die ich auch behalte, weil ich vom Megatrend Digitalisierung überzeugt bin, von dem sich sicher auch IBM eine Scheibe abschneiden wird.

    Als Anleger finde ich die FANG-Aktien interessanter, auch wenn sie momentan gehypt sind, zu recht, wie ich meine. Diese Plattformanbieter sind die Gewinner der Digitalisierung und da gilt: the winner takes it all.

  82. Thorsten Rohweder

    @Alexander Vonovia wird wahrscheinlich  weiter steigen und ist ein schöner Immobilienwert.  Eine Alternative , wenn man nicht selbst vermieten möchte. Habe ich auch im Depot. Mein Depot ist ebenfalls USlastig. Aber ich sehe keine Alternativen. ‚Sozialistische‘ DaxAktien sind mir zu gefährlich. Habe ich nur ganz wenig.

  83. Chrushin75

    Wie immer scheiden sich bei Apple die Geister wie bei keinem zweiten Unternehmen. Das Problem: zu viele Analysten und „Profis“ geben ihre subjektive, befangene Meinung wieder. Das Bemerkenswerte: Apple wird weiter seinen weg gehen, kaum ein anderes Unternehmen hat sich eine derart gut funktionierendes eigenes Ecosystem erschaffen, wie Apple. Für die hater: Iphones wird es noch so lange geben, wie es Smartphones gibt, und auch entsprechende viele Abnehmer dafür finden. Davon bin ich absolut überzeugt. Deshalb sind Kommentare von Herrn Kissing „wenn man das Iphone aus der Gleichung streicht“ absolut nichtssagend und irreführend.

  84. V

    Von Apple bin ich nicht überzeugt. Buffet wird mit diesem Investment keine Überrendite einfahren.

    Bei Big-Pharma,u.a. Pfizer, wäre ich vorsichtig. Diese Firmen sind alles andere als innovativ und bringen schon lange kaum mehr was aus der eigenen Forschung. Sie füllen ihre Pipeline inzwischen überwiegend durch Einlizensierungen oder Übernahmen. Dann lieber direkt in Biotechs….

  85. Mike

    @V

    Ist eine Frage von Risiko/Ertrag, kommt immer drauf an wie gut man sich auskennt, wer einen zukünftigen Blockbuster erkennt im Biotechbereich und den rechtzeitig kauft, wird natürlich das bessere Los ziehen, aber es kann auch ein Rohrkrepierer werden. Viele Biotechfirmen, wenn sie wirklich gute und innovative neue Produkte entwickeln, werden dann von Big Pharma aufgekauft, die Frage ist dann lediglich, ob der Preis gerechtfertigt ist oder nicht.

    Ich bin positiv langfristig für die Branche, muss mich aber auf externe Analysen/Studien verlassen, da ich es selbst nicht beurteilen kann, nur die Zahlen aber weniger die Produkte.

    Also kaufe ich entweder die Big Pharma oder dann einen ETF auf Biotech. In Branchen wo ich mich auskenne, z.b. IT, dort kaufe ich dann auch eher smallmidcaps, wenn es interessant scheint.

  86. V

    Mike, ja – mit einem ETF auf Biotechs wirst du Big Pharma über einen mittellangen Zeitraum sehr wahrscheinlich outperformen. Das einzige was einem klar sein muss ist, dass man null bis wenig Dividende ausbezahlt bekommt. Die Kurssteigerungen werden Dividende+Kurssteigerung übertreffen. Aber Div sollte nie ein Anlagekriterium sein.

  87. Mike

    V „Dividenden sollten nie ein Anlagekriterium sein“ Zumindest nicht für einen jüngeren Anleger wo man sich ein Depot aufbauen will, später können es dann gerne auch stabile Dividendentitel sein, um unabhängig von der Börsenlage Einkommen zu erhalten, ohne im dümmsten Moment Aktien verkaufen zu müssen.

  88. V

    Mike, seh ich bisi anders.
    1. In der Entnahmephase werde ich Liquidität für 18 Monate und Gold für mind. 4 Jahre vorhalten, damit gehe ich auch durch längere Baissephasen durch.
    2. nehme ich an, dass einige meiner Top-Biotechs in 10-15Jahren automatisch eine Dividende zahlen werden, auch wenn sie das jetzt noch nicht tun und teilw. eher Kapital aufnehmen müssen
    3. In der Zwischenzeit wirkt der Zinseszinseffekt – maximal, d.h. ohne Steuerabzug.

    Am Wochenende ist ASCO, der bedeutendste Krebskongress im Jahr. Als Vorfreude ist mein Depot auf ein neues Netto- ATH gehüpft. Ab Dienstag gibt es dann wohl wieder den üblichen nach-ASCO Abverkauf… und falls die Gesamtmärkte stabil bleiben und ich keinen Flop im Depot habe gibt es dann mglw. erst gegen Jahresende neue Hochs für mich …

  89. Müller

    Kann mir einer von den Apple Fans erklären, warum Apple Produkte besser als Samsung, Huawei, Nokia und andere sind?

    Habe bislang nur Android/ Windows Smartphones gehabt und war stets sehr zufrieden.

    PCs habe ich nur Windows und Linuxsysteme. Nahezu jede Industriesoftware läuft nur unter Windows und müsste unter Mac in einer virtuellen Maschine betrieben werden.

     

    Ich verstehe den Hype um Apple überhaupt nicht, weil ich noch nie ein Apple Produkt hatte und aus technischen Gründen nie haben werde.

     

  90. Thomas der Sparkojote

    Hallo Müller,

    Es ist Geschmackssache und wenn du mit Linux Betriebssystemen vertraut bist, findest du dich schnell in MacOS zurecht.

    In Enterprise Umgebungen sind Unix/Linux und Windows Systeme natürlich noch viel weiter verbreitet als Mac Server oder ähnliches. Mögliche Gründe sind natürlich das man damals als man diese IT Systeme aufgebaut hatte noch keine wirklichen Mac Server hatte. Etwas das etabliert ist ändert man dann nicht so schnell, vor allem ist es technisch teilweise gar nicht umsetztbar so eine Migration durchzuführen. Oder das Risiko wäre einfach zu gross. Ausserdem weiss ich nicht wie der Support von Apple ist in der Enterprise Umgebung. Bei Microsoft und Co jedenfall meistens sehr sehr gut.

    Grüsse
    Thomas

  91. Andreas

    Apple polarisiert wie immer auch bei Anlegern:) Die Wahrheit liegt vermutlich wie immer irgendwo in der Mitte. Nur was ich nicht verstehen kann ist, wie man Apple schlecht redet und so tut als wäre es ein totaler Fehler in Apple zu investieren, weil das Unternehmen den Bach runtergeht.

    Nahezu alle Zahlen belegen doch etwas anderes. Apple wächst und wächst und stellt sich immer breiter auf. Und natürlich kann man die „Abhängigkeit“ vom iPhone als Risikofaktor sehen, man kann den Spieß aber auch umdrehen und sagen, dass Apple den Smartphone-Markt dominiert, also einen der lukrativsten Märkte der Welt. Apple greift fast alle Gewinne ab, vertreibt die profitabelsten Smartphones der Welt und egal ob Google, Microsoft oder Amazon, die anderen großen Techs sind daran gescheitert Apple da Konkurrenz zu machen.

    Also aktuell braucht man sich doch keinerlei Sorge machen, dass Apple abrauscht. Vielmehr kann man sich als Investor daran erfreuen, wie stark Apple im Smartphone Markt ist.

  92. Slazenger

    @V

    gabs nützliche Infos für dich und dein Depot auf der ASCO? Gab es Infos die für den normal Investor wie unsereeins die interessant wären?

    Nice day

  93. Axel

    Solange es keine weitere Disruption gibt wie damals in 2007 (als das erste iPhone bzw. das Smartphone rauskam) werden meiner Meinung nach bzgl. der Innovationen alle Hersteller in etwa die gleichen Features rausbringen (manchmal hat Samsung vielleicht ein Feature zuerst, manchmal Apple, manchmal Huawei…). Deshalb wird Apple aus meiner Sicht auf absehbare Zeit ein großer und wichtiger Player bei Smartphones bleiben.

    Wenn sich der Smartphone-Markt dann mal gesättigt hat, wird ggf. noch etwas Wachstum von der Software / Service-Seite her kommen.

    Dann würde Apple sich vermutlich irgendwann stabilisieren und zu einem starken Dividendenzahler werden.

    Das ist bei der Apple R&D-Pipeline aber mein sehr konservatives Szenario.

    Viele Grüße,

    Axel

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