Warum der Aktienmarkt langfristig wächst. Warum die Krisenpropheten Unsinn erzählen


New York, 29. November 2019

Warum wächst der Aktienmarkt im langen Schnitt? Schau dir den Langfristchart des S&P 500 an. Der Index ist eine Gelddruckmaschine. Ähnlich ist das beim MSCI World.

Es liegt an mehreren Gründen. Einer der Gründe ist die globale Bevölkerung. Es gibt mehr Verbraucher und Arbeitnehmer. Deshalb wächst die Wirtschaft mit der Bevölkerung. Die Unternehmen haben mehr Kunden. Sie wachsen mit.

So sieht der S&P 500 Index aus:


Die Weltbevölkerung wächst unglaublich. Es gibt kein Mangel an Menschen, sie brauchen Güter und Dienstleistungen: Häuser, Autos, Kleidung, Elektronik, Möbel, Nahrung… Wenn die menschliche Bevölkerung jemals massiv abnimmt, sollten sich Aktionäre Sorgen machen. Aber es sieht nicht danach aus.

Ein weiterer Grund, warum die Aktienmärkte klettern, ist die Inflation. Wenn die Inflation zwei bis drei Prozent beträgt, werden die Zahlen immer zusätzlich nach oben getrieben. Produktivitätsgewinne gibt es daneben, das ist echtes reales Wachstum. Der durchschnittliche Arbeiter kann mehr Dinge schneller erledigen. Betrachte die Fertigung. In einer modernen Fabrik ist nahezu jeder Schritt automatisiert. Roboter übernehmen alles.

In den 1970er Jahren hat der Bau eines Autos deutlich länger gedauert als heute. Technologie, Maschinen und Geräte ermöglichen es den Arbeitnehmern, mehr Arbeit in kürzerer Zeit zu erledigen. Nicht nur das. Wir machen vieles intelligenter. Künstliche Intelligenz sorgt für den letzten Schub.

Die Krisenpropheten sagen dagegen den Absturz der Börse voraus. Grundsätzlich ist das Wetten gegen Wachstum ein Fehler. Der S&P 500 setzt sich aus den 500 erfolgreichsten Unternehmen zusammen, die jede Menge kluge Köpfe einstellen, die mindestens 40 Stunden pro Woche arbeiten, um sich Gedanken darüber zu machen, wie das Geschäft wachsen kann. Das Management versucht gleichzeitig, mehr Geld zu verdienen.

Klar kommt irgendwann die nächste Rezession, Krise, Crash. Doch im langen Schnitt wächst die Wirtschaft. Daher ist es clever, einfach über einen Sparplan langfristig im Boot zu sein.

Die angeblich große Krise im Jahr 2019 hat nicht geklappt, wie es sich die Krisenpropheten vorgestellt haben. Daher warnen sie jetzt vor dem großen Knall in 2020 und 2021. Sie sagen: “Die Krise kann kommen oder nicht.” Haha.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Warum der Aktienmarkt langfristig wächst. Warum die Krisenpropheten Unsinn erzählen

  1. AvatarFabian S.

    @ Tim:

    Naja die Experten, die ich verfolge, reden eher von Ende 2020 aufwärts.  Naja sie sagen, dass das Geldsystem nicht gesund ist und so lange dauert es nicht mehr bis zum Knall. Man kann auch sagen dies ständig zu belächeln und zu ignorieren ist lächerlich…wir werden sehen! 😉

  2. AvatarChris kross

    Ich glaube eine Krise wird deutlich später kommen als diese Krisen propheten glauben.

    Ich habe mein depot etwas verbessert, unternehmen mit sehr hohen Schulden und seit Jahren stagnierenden Umsätzen und gewinnen habe ich verkauft. Kraft heinz inklusive. Der ketchup Preis ist ausgereizt und am Schmerz Limit für Kunden und Handel. Wodurch soll Kraft heinz noch wachsen? Kosten wurden gedrückt ohne Ende. Wo soll noch Spielraum sein? Fett und satt ist Kraft heinz. Der Vorstand hat den gesunden Trend zu einer Mode erklärt. Es wird in keine start ups investiert, zumindest höre ich davon nichts. Ein dividenden Wert wie shell. Aber in einer neuen Krise schnell unter Druck. Is nur meine Meinung mein Eindruck.. Ketchup wird immer gegessen werden aber wenn der billige ketchup eigentlich gleich schmeckt jedoch 400 % billiger ist bei mehr Inhalt, wer will da noch heinz kaufen?

    Es gibt aktuell sehr viele Aktien wie heinz… Große Namen aber wenn man die Bilanzen durchgeht sieht es nicht glänzend aus. Viele Milliarden Schulden, kaum erkennbares Wachstum, ausschüttungen sehr knapp und gelegentlich noch knapper Bemessen.. Dazu ein hohes KGV.

    Ich zahle in Zukunft gerne ein höheres KGV wenn die Bilanzen auch stimmen, dann schlaf ich besser als mit einer billigen Kraft heinz etc.

    Ich hab meine Strategie etwas geändert.. Ich kaufe nur noch Aktien die nicht zuviel Schulden haben und noch etwas Wachstum vor sich haben, Aktien die nicht knapp nur dividenden ausschütten können oder sogar dafür schulden mal aufnehmen müssen, sondern locker lässig vom ebit mit viel Luft. Dafür nehme ich weniger dividenden Rendite in kauf. Ich stehe voll für buy an hold aber manchmal merkt man Fehler erst mit der stetig steigenden Erfahrung.

    Was sagt ihr? Bin auf Feedback gespannt, schönes Wochenende

  3. AvatarHans Dampf

    @Fabian.
    Welche Experten verfolgst du?
    Otte zB redet seit seinem Treffer mit der 2008 Krise jedes Jahr vom baldigen Crash.
    Schadet seinem Ruf erstaunlicherweise nicht.

    Auffallend ist, dass jeder der Propheten (Otte, Krall, F&W) ganz zufällig fleißig Bücher über das nahende Systemende verfasst. Und diese Bücher stehen dann auch zufällig hoch in den aktuellen Bestsellerlisten.

    Das Trommeln über den nahen Crash. Geschickte Verkaufspropaganda?

    Ich hab diesen Eindruck…

  4. AvatarRS

    Ich muss gestehen das ich jetzt am black friday auch gross zugeschlagen habe. Es gab Gehalt plus Weihnachtsgeld und von dem Betrag haben gleich 3/4 innerhalb weniger Minuten den Besitzer gewechselt. Selbstverständlich nicht in den Konsum sondern in mein Aktiendepot. Aus den Augen aus den Sinn. Wenn zuviel Geld auf dem Konto liegt kann man schnell mal was kaufen und es hinterher bereuen. Jedenfalls bei mir so als kleiner Selbstschutz :-). Bei einem Gespräch unter Kollegen wurde dann so präsentiert wo man dann so ein Schnäppchen gemacht hat. Muss ehrlich zugeben die haben sich da teilweise doch ganz nette Sachen gekauft und auch so einiges gespart. Für mich als minimalist natürlich undenkbar und eher Belastung als spass am kaufen. Aber jeder tickt da anders und das ist auch gut so. Ich freue mich wahrscheinlich in ein paar Jahren über meine grössere finanzielle Absicherung und die Anderen freuen sich jetzt über ihre neueste technische Anschaffung. Mein Bonus und das es der richtige Weg für mich ist gibt es durch kleine Dividendenzahlungen im Jahr.

  5. AvatarNico Meier

    @Chris Cross

    Deine Lesart ist ein möglicher Denkansatz. Ich habe Kraft Heinz bei knapp über 25$ gekauft. So habe ich zu einem in meinen Augen günstigen Preis win gutes Unternehmen gekauft. Die grossen Dickschiffe deren Aktienpreise in den Himmel geschossen sind werden in einer alfällig kommenden Krise garantiert massiv an Wert einbüssen. Lebensmittel wie die von KHC werden auch in der Krise gekauft genau wie die Zigaretten von Altria oder BAT.

    Immer wieder höre ich im Moment gebe es keine Aktien die man kauffen könne weil der Preis nicht stimme.

    Ich habe im letzten halben Jahr KHC, Altria und ABBVie gekauft. Der tiefste Kursgewinn dieser drei Käufe liegt über 20% innert eines halben Jahres!

    Wenn man sich die Zeit nimmt Unternehmen unter die Lupe zu nehmen findet man immer mal wieder ein Schnäppchen.

  6. AvatarLad

    🙂 Mit Aktien von gesunden Unternehmen mit KUV unter 1 und KBV unter 1 kann nichts schief gehen. Wichtig ist vor allem die Dividendenrendite mehr als 4%. Gefährlich sind aber die Aktien mit KUV über 9 und KBV über 9. Die werden später richtig krachen, auf 1/3 oder 1/6. 🙁

    Im MSCI World Index bilden die japanischen Aktien 8%. Deswegen habe ich vorgestern meine erste japanische Aktie erfunden. Sie hat Dividendenrendite 4,7%, P/E 8.2, P/B 0.8, P/S 0.3, P/C 5.9. Marktkapitalisierung 38 Md.€, Fremdkapital : Eigenkapital  = 10,8 : 5,7. In meinem Portfolio aus 30 Dividenden-Aktien für die Ewigkeit (wegen Dividenden als Rente) wird es nur eine japanische Aktie geben = 3.3% Gewichtung.

  7. AvatarRüdiger

    @Crash-Propheten: Und diese Bücher stehen dann auch zufällig hoch in den aktuellen Bestsellerlisten.

     

    Simmel stand dort auch schon  😉

     

  8. AvatarAlbr

    @Felix, du bekommst Geld, wenn du Ketchup kaufst 🙂

     

    das ist wie mit den negativen Zinsen 😉

    ich leihe mir Geld und bekomme dafür Zinsen 😉

     

     

  9. PeterPeter

    Klar kommt irgendwann die nächste Rezession, Krise, Crash. Doch im langen Schnitt wächst die Wirtschaft.

    Nichts anderes sagen Krall, Otte, W&F etc. Sie gehen nur aus sehr ähnlichen Gründen von einem Crash 2022/23 aus. Auch dieser wird dann wieder hervorragende Anlagechancen generieren. Und sie alle empfehlen einen Teil in Aktien zu investieren.

    Wer einen entsprechenden Rückgang seines Vermögenswertes aushalten kann und dazu noch regelmäßig investiert, braucht sich daran nicht zu stören.

    Ich gebe zu, dass ich mit einem sechsstelligen Rückgang in meinem Portfolio weniger gut klarkomme. Trotz aller Theorie.

     

  10. AvatarMartin

    @Chris:

    Schulden zu vermeiden bei Nullzins ist ein Widerspruch. Und es ist zudem typisch deutsch. Unser Finanzminister verhält sich genauso. Privat (Sparbuch) und noch schlimmer mit dem deutschen Haushalt.

    Was auch immer passiert, die schwarze Null muss stehen ist seine Devise. Andere Länder verschulden sich, es kostet auch schließlich nichts. Klarer Vorteil! Unsere Infrastruktur insbesondere die Digitale hat einen enormen Bedarf, aber notwendige Investitionen werden einfach nicht durchgeführt. Andere Länder senken die Unternehmenssteuern, kurbeln die eigene Wirtschaft an und investieren in Infrastruktur. Wir werden immer mehr abgehängt.

    Bei Unternehmen ist das ja nichts anderes. Jetzt ist das Geld nahezu umsonst, jetzt besteht die Möglichkeit zu investieren und sich natürlich dabei auch zu verschulden. Für viele Unternehmen bietet es die Möglichkeit, sich für die Zukunft aufzustellen… AbbVie und auch Altria wurde bereits als Beispiel angeführt… Amerikanische Versorger tun es auch, wohl wissend einen zu 90%+ regulierten Cashflow über Jahre zu erhalten und natürlich Stück für Stück Teile Ihrer Schulden zu tilgen…

    Jetzt Unternehmen mit hohen Bewertungen zu kaufen.. diese Aktionäre werden langfristig auf ordentliche Renditen verzichten müssen. Die scheinbar aktuelle Qualität (hohes KGV) von heute mag sich sicher anfühlen, ist aber ein Trugschluss. Man kauft eine zweifelhafte Versicherung mit Potenzial von Negativrenditen und ohne Sicherheitsmarge. Ich habe über viele Jahre selbst so gehandelt. Leider!

    Die komperativ hohe Dividende ist der Sicherheitspuffer in der Krise und gleichzeitig Renditeturbo wenn die Kurse wieder ansteigen… Reinvestieren… Warten… Reinvestieren… Warten… Reich sein!

    Bilanzen können ein verzehrtes Bild aufweisen. Kaum einer von uns kann das zu vollumfänglich bewerten. Langfristig gezahlte Dividenden sind ein wunderbarer Indikator, für ein funktionierendes Geschäft. “Zeig mir das Geld!”

    Es gibt Unternehmen, die seit über 25 Jahre Ihre Dividenden nachhaltig erhöhen und wenn diese Unternehmen hohe Renditen aufweisen… Dann wird es interessant!

  11. PeterPeter

    @Martin und Chris

    Macht das doch bitte mal konkreter. Erste Frage, was ist ein hohes KGV? Hoch relativ zu was? Gewisse Branchen haben höhere/niedrigere KGVs (Tech vs Auto).

    Ich nehme mal das Beispiel K&S. In vielen deutschen Depots zu finden. Schönes niedriges KGV. Oder viele von Lads Lieblingen. Oder Tims Deutsche Bank.

    Dann eine VISA oder MasterCard. Sportliches KGV. Aber hohes Wachstum.

    Und zuletzt Amazon. Traditionell astronomisches KGV.

    @Martin – ich stimme Dir voll und ganz zu, dass man das KGV nicht isoliert betrachten sollte.

    „Es gibt Unternehmen, die seit über 25 Jahre Ihre Dividenden nachhaltig erhöhen und wenn diese Unternehmen hohe Renditen aufweisen… Dann wird es interessant!“

    Du meinst damit, wenn diese Werte durch Kursrückgänge relativ hohe Dividendenrenditen aufweisend?

  12. AvatarChris kross

    500ml Heinz ketchup im Vergleich mit 500ml Aldi ketchup.. 2,59 vs 0,79…  Aldi ketchup ist 316% billiger.. Denn 0,79€*3,16=2,49€.

    Ich denke ein Unternehmen das seit mehreren Jahren mit über 10% Wachstum jährlich und guten Zukunfts aussichten, einem kleinen burggraben sowie einer kleinen sehr sicheren dividende besser performen tut als ein Unternehmen das beinah den kompletten Gewinn oder mehr ausschüttet.. Und seit Jahren kein erkennbares Wachstum mehr schafft..

    Wachstum sollte nicht durch nur Preis Erhöhungen oder Stellen Streichungen kommen.. Sondern nachhaltig durch innovative Geschäfts Konzepte die den Kunden Spaß machen oder nützlich sind oder einen Mehrwert haben im Vergleich zu ähnlichen Konkurrenten… Welchen Mehrwert hat Kraft heinz zum Aldi ketchup? Probiert mal beide nebeneinander.. Klar das Unternehmen hat mehrere Marken und breite abnehmer, aber wie soll der Laden die nächsten 30 Jahre nachhaltig wachsen? Es gibt sehr viel Konkurrenz… Ich kann mir auch denken das Kelloggs mal leiden wird.. Stabile unternehmen aber zu nah an der kante gebaut und ich sehe keinen burggraben… Marken im Lebensmittel Bereich sind nicht so wertvoll wie nike oder adidas behaupte ich.. Jeder wie er will.. Für Einkommens Investoren is die Aktie bestimmt lecker aber wenn man noch 20 Jahre Zeit für FIRE hat, keine gute Wahl. Mfg

  13. AvatarChristian

    Ihr Lineardenker wo alles immer so ist wie gestern könnt einem nur noch leid tun. Habt ihr je ein Geschichtsbuch gelesen? Imperien gehen unter, Logistik, Kapitalmärkte und Bevölkerung verschwinden. Nur Gold und Silber schreiten durch die Jahrtausende. Auf der Zeitachse von Edelmetallen seit ihr nur ein Fliegenschiss.

  14. Avatarsteve

    @ Chris Prozentrechnung ist nicht einfach. Rechnen kann man so wie du, die Zahlen wehren sich nicht. Es würde sogar stimmen wenn du sagst Heinz ist 216% teurer. Wenn du aber von Heinz ausgehst, ist Aldi Ketschup ca 70% billiger als Heinz. Mehr als 100% kannst du nicht sparen, mehr als 100% verlierst du auch nicht an der Börse. Außer man rechnet so wie du.

  15. AvatarThomas

    @Christian, ich war gerade vor einer Stunde beim ALDI mit Gold und Silber an der Kasse einkaufen. Das Tauschmittel wurde sofort akzeptiert …? Was ich damit sagen will, es wird auch weiterhin Währungen geben.
    Thomas

  16. IMHAMSTERRADIMHAMSTERRAD

    Und die Löhne steigen auch. In Kombination mit steigender Weltbevölkerung muss es hochgehen, kommt sicherlich irgendwann wieder ein Kurseinbruch, danach gehts aber wieder hoch.

  17. AvatarChris kross

    Mit Schulden Wachstum zu generieren ist ein Fehler. Schulden sind Schulden. Sie müssen zurück gezahlt werden… Und solange es keine deutliche minus Zinsen auf alle Staatsanleihen gibt sollte der Staat auch nicht die Kinder belasten mit unnötigen Schulden meiner Meinung nach.. Es muss zurück gezahlt werden und lähmt ein Land.. Franzosen schwitzen schon wenn sie unsere und ihre Bilanzen lesen.. Schulden sind Wachstum der Zukunft in die Gegenwart holen.. Also nichts nachhaltiges… Und ja Schulen und schienen etc muss mehr investiert werden und mehr Frauen Häuser etc. Aber Deutschland baut Schulden ab und gleichzeitig haben wir die höchsten Investitionen die jemals getan wurden.. Schulden sind wichtig für Notfälle.. Aber für Italien sind die Schulden von süß zu heiß und gefährlich geworden. Das kann uns nicht passieren was sehr gut ist. Guckt euch mal Videos von Herr Hans Werner Sinn an dem Ökonom. Italien, Griechenland und Frankreich auch leben die süßen Schulden.. Aber ob sie billige oder teure Schulden machen, es muss zurück gezahlt werden und lähmt die Zukunft.

     

  18. AvatarSkywalker

    https://www.welt.de/finanzen/article203936904/Sparen-und-Investieren-Deutsche-muessen-die-Aktie-lieben-lernen.html

    Aktien sind super, langsam schreibt es auch die Mainstream Presse. Welt und FAZ sind die wenigen guten Zeitungen/Onineangebote die nicht nur linke Angsthasen-Moral-Artikel veröffentlichen.

    Ich kaufe Aktien immer weiter und weiter…

    Eine Frage:

    Alle reden von der Aktienquote. Wenn ich ein Haus habe, mehrere Wohnungen, ein Depot und nur wenig Bargeld, rechnet ihr dann die Aktienquote vom Gesamtvermögen? Muss ja eigentlich so sein. Aber als Immobilienbesitzer ist es dann wirklich schwer, eine Aktienquote von mehr als 50 % zu schaffen. Und die Cashquote lieg dan ja unter 5 %… Probleme gibt`s… 😉

    Z.B. Haus wert nach Schulden: 500k, Wohnungen Wert nach Schulden; 250k, Depot: 200 k, Cash: 40k

  19. AvatarRalf

    Zumindest im Euro-Raum ist es durchaus spannend: Südländer in Europa müssen sich in den kommenden Jahren mit hunderten Milliarden an Staatsanleihen refinanzieren. Wer außer der EZB kauft die noch?

  20. AvatarChris kross

    @Ralf

    Die EZB muss die Zinsen anheben. Und entweder geht ein Land pleite oder aus dem Euro oder oder oder aber die aktuelle Situation ist nicht auszuhalten..

  21. AvatarLukas K.

    “Schulden zu vermeiden bei Nullzins ist ein Widerspruch….

    Jetzt ist das Geld nahezu umsonst, jetzt besteht die Möglichkeit zu investieren und sich natürlich dabei auch zu verschulden.”

    Ich empfehle den Unterschied zwischen Wohlstand (Kapital) und Geld zu beherzigen, Geld ist nur ein Tauschmittel und stellt keinerlei Wohlstand dar. Wenn Geld “umsonst” ist, heißt es nicht, dass mehr Kapital zur Verfügung steht. Es wird das Kapital durch die erhöhte Nachfrage knapper und letztendlich zahlt man den “Zins” in Form von höheren Preisen.

    Ich empfehle dazu den Klassiker Henry Hazlitt “Economics in one lesson” – https://en.wikipedia.org/wiki/Economics_in_One_Lesson

  22. AvatarDaniel

    Mal ne Frage. Warum werden eigentlich MSCI World ETFs etc immer so gehypt, wenn es aktiv-verwaltete Alternativen gibt, die zwar teurer, aber deutlich besser sind?

    Beispiel A1H6XK

  23. PeterPeter

    @Skywalker

    Ja, zählt alles zur Vermögensallokation hinzu, auch Rentenansprüche, weshalb die tatsächliche Aktienquote deutlich niedriger ist.

  24. AvatarSkywalker

    @peter: ja, so ist das korrekt. Dann kann man sich ja völlig entspannen bei der niedrigen aktienqoute…

  25. AvatarRuben

    Hier ein interessanter Artikel über Autokredite in den USA:

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/usa-verschuldung-durch-autokredite-steigt-amerikas-naechste-blase-a-1298698.html

    “So wie der FedEx-Paketfahrer, der im Monat knapp 4000 Dollar verdiente, und von einem schnittigen Audi A7 träumte. Vergangenes Jahr fand er beim Händler vor Ort das Objekt seiner Begierde: Baujahr 2012, Preis 34.000 Dollar, voll finanziert über die Kreditgenossenschaft. Die Belastung lag bei 488 Dollar über 84 Monate. Wenn der FedEx-Angestellte den Kredit abbezahlt hätte, wäre sein Audi 13 Jahre alt gewesen. Aber dazu kam es nicht.

    Im Frühjahr dieses Jahres offerierte das Kreditinstitut seinem Kunden weitere 42.000 Dollar Cash, damit er die auf diversen Kreditkarten angehäuften Außenstände abzahlen konnte. Das Auto diente als Sicherheit. Die monatliche Belastung des stolzen A7-Besitzers stieg damit auf 1209 Dollar. Er hat nun Schulden in Höhe von 100.000 Dollar.”

  26. AvatarRalf

    @Daniel: Die MSCI World ETFs gelten als eine Art Basisinvestment. Das heißt nicht, dass diese unbedingt die beste Performance liefern. Ich selbst nutze z.B. lieber Sektoren-ETFs wie aus dem Bereich IT (z.B. LYX0GP) welche auch den von dir benannten A1H6XK im Vergleich überholen und weniger Gebühren kosten….

  27. AvatarEnceladus

    Hallo,

    Ich bin bisher auch nur stiller Mitleser gewesen, aber 316% billiger fand ich so genial … das ich auch mal einen Kommentar schreibe.

    Auf die Berechnung wurde ja bereits eingegangen, da werde ich jetzt nichts weiter dazu ausführen.

    Zum Thema Schulden und Nullzinspolitik, meiner Meinung nach ist die schwarze 0 schon der richtige Weg, besser noch ist Schuldentilgung.

    Das gilt für Staaten genauso wie für Privatpersonen. Irgendwann muss es zurückgezahlt werden und man ist immer in einem Abhängigkeitsverhältnis.

    Deutschland hat kein Problem mit zu geringen Einnahmen eher mit zu hohen und teils falschen Ausgaben.
    Am ehesten könnte man Deutschland bzw. alle verschuldeten Staaten mit dem hier allseits beliebten Konsumcloun vergleichen, kaum hat man etwas Geld auf dem Konto, wird es sofort wieder rausgehauen.

  28. AvatarThomas

    @Ralf, so ähnlich halte ich das auch, neben MSCI Wold, und EM den IE00BM67HT60 als Branchen ETF.

  29. AvatarLudger

    @Daniel

    Über längere Zeit (+10 Jahre) gelingt es keinem (!) aktiven Fonds wiederholt und vorhersagbar die Marktrendite zu übertreffen.
    Daher die Empfehlung für ETF‘s und gegen aktive Fonds.

  30. AvatarRalf

    @Chris: Wir sollten dankbar sein für alle, die teure Markenprodukte kaufen. Ist gut für die Aktienkurse.

    @Geld und Jobs: Im Bereich der Industrie wird es richtig interessant werden die nächsten Jahre. Audi, Bosch, Continental, Daimler, Miele. Bekannte Firmen die einiges an Stellen einsparen. Neue Stellen gibt es zum Teil, aber bei weitem nicht in diesem Umfang.

    @Gehalt: Nun jammert auch wieder der IT-Verband Bitkom über den großen Fachkräftemangel und gibt sogar selbst gleich eine wichtige Ursache mit raus: Das Thema Gehalt. Die Bewerber fordern aus Arbeitgebersicht zu viel Gehalt. Wie kann man als ITler aber auch nur vernünftige Gehälter einfordern?

    https://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article203875066/Bitkom-In-Deutschland-fehlen-mehr-als-100-000-IT-Spezialisten.html

    @Lohndumping: Für berufliche Abschlüsse werden 2020 die Bezeichnungen “Bachelor Professional” und “Master Professional” eingeführt. Damit verwischen Berufe immer mehr und Arbeitgeber können noch mehr Lohndumping betreiben…

  31. AvatarDaniel

    @Ralf

    Ok, Danke. Auch wenn ich mal nach Alternativen zum MSCI Emerging Markets schaue, werde ich bei “teuer, aber besser” fündig.

    BSF – BlackRock Emerging Markets Equity Strategies (A14Z3V) oder JPM Emerging Markets Equity (973678)

    Schaut man in der Fondsstatistik hat man ja gleich die Vergleiche zwischen den “guten” ETFs und den “teuren, bösen” Aktiven: https://www.dasinvestment.com/ausgabe-november-2019-deutschlands-groesste-fondsstatistik/

     

  32. AvatarUnserLandIstAbgebrannt

    @Geld und Jobs: Im Bereich der Industrie wird es richtig interessant werden die nächsten Jahre. Audi, Bosch, Continental, Daimler, Miele. Bekannte Firmen die einiges an Stellen einsparen. Neue Stellen gibt es zum Teil, aber bei weitem nicht in diesem Umfang.

     

    Das ist politisch so gewollt.

    Bei Massenarbeitslosigkeit fällt es leichter den Mopp für feuchte sozialistische Träume zu begeistern.

    Es fällt leicht den konservativ und selbstverantwortlich lebenden Bürger auszuplündern und zu enteignen. Zum Dank dürfen dann alle für 5 € in der sozialen Platte leben und sich an dem bedingungslosen Grundeinkommen von 1000 € erfreuen.

     

    Ein hoch auf die klimaneutrale sozialistische Weltrepublik. 🙂

  33. AvatarFabian S.

    @ Hans Dampf:

    Ja Otte, Krall bzw. Marc Friedrich. Aber das ist so nicht richtig: Otte war seit 208/2009 10 Jahre total bullish und ist voll in Aktien gegangen. Erst seit Anfang 2018 wird er vorsichtiger. Er sagt überhaupt nicht jedes Jahr einen Crash voraus. Sieht man ja wie lange mit einem nächsten Buch gewartet hat…..naja wir werden sehen 😉

  34. Avatarmorphyencore

    @Ralf

    “Die Bewerber fordern aus Arbeitgebersicht zu viel Gehalt. Wie kann man als ITler aber auch nur vernünftige Gehälter einfordern?”

    Die ITler müssen das Geld, das sie verdienen – also kosten – ja auch wieder “einspielen”. Meiner Meinung sind die Gehälter exorbitant im Vergleich zur Produktivität. Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe wie junge Absolventen den halben Arbeitstag mut ihrem Smarzphone rumdaddeln.

    Gruss,

    morphyencore

  35. AvatarMike

    Soll die Krise doch kommen. Meinetwegen lieber früher als später. Für uns Investoren werden sich dadurch nur Chancen ergeben.

  36. AvatarMattoc

    Mal ne Frage. Warum werden eigentlich MSCI World ETFs etc immer so gehypt, wenn es aktiv-verwaltete Alternativen gibt, die zwar teurer, aber deutlich besser sind?

    Das liegt daran, dass du vorher (!) wissen müsstest, welcher der zahlreichen aktiv verwalteten Fonds besser als der Index abschneiden wird. Selbstverständlich wird es einige geben, die besser abschneiden, viele andere schneiden aber deutlich schlechter ab. Die Versicherungs- und Bankleute sind clever. Die zeigen dir immer einen aktiv verwalteten Fonds der in der Vergangenheit besser abgeschnitten hat als der Vergleichsindex. Und wenn du genau den aktiven Fonds dann kaufst, läuft er in den nächsten Jahren oft schlechter als der Vergleichsindex und hat dazu noch sehr hohe Verwaltungskosten.

  37. Avatarioannis

    Ja es gibt 1000 Gründe warum eine Krise kommen kann so wie die Experten reden hätten wir gar kein Wachstum haben dürfen. Ich denke frühstens Ende 2024 könnte etwas passieren. Aber im Durchschnitt ist es viel besser investiert zu sein und ein Crash auszusitzen wie wetten und verkaufen.  Die nackte Wahrheit ist ziemlich simple gestreut Kaufen z.b. etf durch zinsenzins profitieren und nach 22-27 Jahren einen guten Moment finden zum verkaufen. Es ist auch total egal ob der kurs jetzt oben ist in 10 Jahren rückblickend wärst du froh nochmal so günstig kaufen zu können.

    Die Experten sind für mich nur Lachnummern die kein cent wert sind. Die zocken mit dein Geld schaffen es meistens nicht den Index zu schlagen manche machen sogar miese und dann zocken die dir noch Geld fürs Gehalt ab.

  38. AvatarWolke

    Warum die Krisenpropheten Unsinn erzählen

    Warum wird hier eigentlich immer und immer wieder von Krisen und ihren Propheten gesprochen, obwohl doch jeder ganz genau weiß, daß sie Unsinn erzählen?
    Hört sich für mich nach pfeifen im Walde an. Wenn man bewußt oder unbewußt Angst vor etwas hat, spricht man gerne oft davon. Erwähnt sie einfach nicht mehr, diese „unsinnigen“ Crashpropheten und freut euch über die Gelddruckmaschine Börse und darüber, daß Krisen oder Crashes Ereignisse aus der Vergangenheit sind.

     

     

  39. AvatarRüdiger

    Warum wird hier eigentlich immer und immer wieder von Krisen und ihren Propheten gesprochen, obwohl doch jeder ganz genau weiß, daß sie Unsinn erzählen?

     

    Meinst du @Tim? Vielleicht ist es ihm ein Anliegen, immer wieder vor Scharlatanen zu warnen. Menschen können ja ziemlich leichtgläubig sein 😉

  40. AvatarProf. Magnus Knall

    Wir sind auf Crashkurs. Januar 2020 wird es knallen, am 23. Januar, um genau zu sein. Meine Chartanalyse hat das bewiesen, jedoch wurde das Video von Youtube daraufhin gesperrt und mein Account gesperrt. Es wird der größte Crash aller Zeiten. Die Abwracker reiben sich schon die Hände. Die Lösung ist eine Home-Bias-Dividend-Growth-Strategie, um sich vor der Unbill der internationalen Verwerfungen zu schützen.

  41. AvatarThorsten

    Zerbrechen der GROKO ? Grüne und Linke ( Kipling, Hofreiter,…) haben sich nach dem Linksruck der SPD schon öffentlich ins Bett der SPD gelegt , während die CDU angstvoll Vertragstreue einfordert. FDP und AfD sagen ein Zerbrechen der GroKo voraus ( hätten sie das gerne ?!) Wenn passiert, was keiner denkt und wir nach vorgezogenen Neuwahlen RRG haben, dann haben wir, die privat mit Aktien/Immobilien vorsorgen andere Probleme als schwankende Aktienmärkte. Wenn nicht sofort, dann im Zuge der Gretaisierung  und anderen in breite gesellschaftliche Schichten eingedrungene linke Strömungen vielleicht ein paar Jahre später. Es ist in Deutschland seitens der Politik unerwünscht selbst vorzusorgen, es sei denn man nutzt staatliche Produkte , deren Ende eine Vereinnahmung des Vermögens bei Ableben beinhaltet ( Riester, Basisrente :  unvererbbar, verfällt mit dem Tod ).

    Ein Grund mehr die persönliche Sparrate weiter hochzutreiben, denn die Besteuerung in xx Jahren wird mit Sicherheit nicht niedriger sein als heute.

    Für mich deswegen kein reines Buy and Hold. Lieber weniger Buchwert durch rechtzeitiges Zahlen der Abgeltungssteuer , als später mit 30% oder mehr Steuern ( von der SPD gefordert ) jäh zu erwachen. Mein Depot ist heute weitgehend abgeltungssteuerfrei. “Von Gewinnmitnahme ist noch niemand gestorben”. Einen eventuellen Renditeverlust nehme ich in Kauf.

    PS  Vorsorglich .”Kann ja niemals nie RRG werden !” Wohl Doch ?! Wenn eine echte Rezession kommt, die Masse die Hände beim Staat aufhält und linke Hysterie sämtliche Medien erfasst hat , dann geht’s dem Mittelstand und darüber von staatswegen ans Ersparte. Wir sehen das, was kommt an der Berliner Landesregierung. Nächstes Jahr sollen neue Gesetze kommen, die die Verwendung des Immobilieneigentums weiter einschränkt, z.b. das durchgängige Verbot Zinshäuser in Eigentumswohnungen teilen zu lassen.

  42. AvatarRalf

    “Nächstes Jahr sollen neue Gesetze kommen, die die Verwendung des Immobilieneigentums weiter einschränkt, z.b. das durchgängige Verbot Zinshäuser in Eigentumswohnungen teilen zu lassen.”

    Auf Immobilienbesitz wird noch einiges an Überraschungssteuern und Abgaben einprasseln. Und nicht nur das. Der Bundesrat möchte einen anonymen Goldkauf weiter einschränken auf nur noch 1.000 €! Reicht dann nicht mal mehr für eine Unze.

    https://www.goldreporter.de/anonym-gold-kaufen-bundesrat-besteht-auf-e1-000-grenze/gold/90355/

    Mit immer mehr Beschränkungen geht letztlich auch die Freiheit immer weiter baden. Das ist das eigentlich Erschreckende an all diesen Entwicklungen. Und das sollte uns allen auch hier ein Stück weit zu denken geben.

    Gut Reden kann man gewissen Entwicklungen nicht mehr. Dazu bekomme ich auch im ÖD mittlerweile zu viele Dinge mit (z.B. bei Gesprächen mit Polizisten und Kommunalverantwortlichen) welche nicht für die breite Öffentlichkeit bestimmt sind…

     

  43. AvatarThorsten

    Wenn der Staat das Eigentum an Ende kontrolliert, und darauf scheint es immer weiter hinauszulaufen ( Bargeldabschaffung , Immobilienkontrolle, Goldkontrolle, Aktienkontrolle,…), dann werden die feuchten Träume der Roten wahr : die schwarze Null kann weg, bezahlt werden die Fiktionen der Lebenskünstler mit dem Vermögen der Mittelschicht, die nicht in Stiftungen oder ins steuersichere Ausland ziehen kann oder mag.  Das Ganze verpackt in “klima- und sozialwirksame Gesetze”.

  44. AvatarGainde

    Vergesst bei aller Aktien und ETF Euphorie bitte nicht, dass die Zentralbanken-Politik für den Trend massgeblich beigetragen haben und ihr Pulver verschossen ist. Ein ETF ist kein Perpetuum Mobile. Die 6-8% Durchschnittsrendite kam über mehrere Jahrzehnte zustande. Es kann gut sein, dass in den kommenden 15 Jahren keine neuen ATH erreicht werden. Viel Spass denen, welche während dieser Zeit mit einem SP500 ETF auf einer Dividendenrendite von nicht mal 1.5% sitzen.

  45. AvatarThorsten

    @Gainde Richtig. Der Index sagt nicht, was am Ende rauskommt. Es sollten auch Einkommensquellen vorhanden sein, die die Inflation schlagen plus Risikoprämie plus Anteil am Gewinn unabhängig von börsentäglichen Buchwertneurosen. Dividendenaktien sind gegen totalen Wertverfall im Gesamtmarkt besser geschützt. Sobald die Rendite lecker wird, wird die Aktie gekauft. Reine Wachstumsaktien werden im Strudel eher runtergerissen, inklusive der darin schlummernden , niemals ausgezahlten Dividenden…..

  46. AvatarGainde

    @ Thorsten

    Sehr treffend beschrieben. Deswegen habe ich kürzlich in Value-Unternehmen umgeschichtet, wo ich das KGV und Dividendenrendite auswählen kann. Mit 20-30 Positionen sind damit die Schwankungen fast noch geringer als der Gesamtmarkt.

  47. AvatarKevin

    Endlich kam die langersehnte Steuerrückzahlung (ESt), dazu dann noch Gehalt inkl. mickriger  Erfolgsprämie und Weihnachtsgeld.

    Ersteres ging direkt ins Depot. Mit dem übrigen Geld werden erstmal die laufenden Kosten gedeckt und die Reserve (Notgroschen) wieder aufgefüllt.

    Letztere war durch den notwendigen Autokauf (gebraucht) ziemlich abgeschmolzen…

    Mal gucken, was mir die Woche ins Depot hüpft. 😉

    Ein paar Dividenden fallen diesen Monat auch noch ins Depot. 🙂

  48. AvatarWolke

    @Rüdiger

    Ich glaub einfach, daß die, die am lautesten gegen die Crashpropheten schreien, insgeheim die größte Angst haben. Wenn das Depot um 50 bis 90% runtergeht, dann möcht ich sehen, wer von Großrednern nicht in die Hose macht.

    Besonders wenn die Börse nicht nur Hobby ist, sondern die Altersversorgung drin steckt.

  49. AvatarNico Meier

    @Wolke

    Ich glaube niemand wünscht sich einen Crash. Wer sie Hosen voll hat kann gerne seine Cashbestände erhöhen. Ich halte mich an “time in market beats timing the market”.

  50. AvatarWolke

    @Nico Meier

    …dann hat Warren Buffett die Hosen voll, er hat seine Cashbestände erhöht, haha.

  51. AvatarRüdiger

    @Wolke: Ich glaub einfach, daß die, die am lautesten gegen die Crashpropheten schreien, insgeheim die größte Angst haben.
     
    Vielleicht hast du Recht. Ich kann es nicht beurteilen. In Glaubensfragen kenne ich mich nicht besonders gut aus.

     

    Ich habe ja nichts dagegen, dass manche glauben der Crash (Anmerkung: Wenn ich vom Crash rede, meine ich damit den Zusammenbruch des Finanzsystems) stehe unmittelbar bevor. Würde ich von einem baldigen Crash ausgehen, würde ich meinen Bedarf zum täglichen Leben brutalst auf das absolute Minimum reduzieren. Quasi zum üben, bevor ich mich derart einschränken muss. Von solchen Vorkehrungen liest man hier erstaunlich wenig  😉

  52. AvatarWolke

    @Rüdiger

    Von solchen Vorkehrungen liest man hier erstaunlich wenig

    Kleiner Scherz, wenn Du erlaubst: Manche Sparmaßnahmen und Selbstkasteiungen hier sind doch schon die perfekte Vorbereitung auf den Systemzusammenbruch. Von diesen Vorkehrungen liest man hier doch ständig.

     

     

  53. AvatarRüdiger

    Zur Auflockerung noch ein Zitat von Peter Lynch:

    “Anleger verloren weitaus mehr Geld, weil sie sich auf eine Korrektur vorbereitet haben oder versuchten eine Korrektur vorauszusehen, als in den Korrekturen selbst an Geld verloren wurde.”
     
    Aber vielleicht ist diesmal alles anders  😉

    @Wolke: Du hast Recht! Wenn die Motivation dieser Sparer auch eine andere ist 😉

  54. AvatarRuben

    Ich habe kürzlich eine Diskussion mit Dr. Markus Krall gesehen. Er sieht ja den Crash schon Ende 2020 kommen. Selbst er sagt, die Aktien werden sich nach dem Crash wieder erholen. Also kein Grund zur Panik.

  55. Avatarmokune

    Was haltet ihr davon brithische Pfund zu kaufen. Evtl. zuhause deponieren. Ein Konto im Ausland geht ja nicht so einfach??? oder ist das über Weltsparen das gleiche. Ok. Fremdwährung evtl. Umtausch usw. wenn der Euro den Bach runtergeht müsste das Konto in einer anderen Währung sein.  Und dann noch Auslandsanleihen nicht in Euro.

     

     

     

  56. AvatarMax

    Diese ganzen Crashpropheten gehen mir auf den Sack! Ja natürlich wird es irgendwann zu einer Rezension kommen. Ich meine wenn Bäume unendlich wachsen würden, würden die schon im Himmel sein! Bleibt entspannt, sichert euch durch Diversifikation und ggf Optionen ab und gut ist! LG

  57. AvatarUnserLandIstAbgebrannt

    @Max:

    Diese ganzen Crashpropheten gehen mir auf den Sack! Ja natürlich wird es irgendwann zu einer Rezension kommen. Ich meine wenn Bäume unendlich wachsen würden, würden die schon im Himmel sein! Bleibt entspannt, sichert euch durch Diversifikation und ggf Optionen ab und gut ist! LG

     

    Deiner Aussage kann ich uneingeschränkt zustimmen. Rezessionen sind so natürlich wie die Expansion. Von mir aus kann der Crash gerne kommen. Ich tue mir oft schwer bestimmte Werte aus meinem Depot nachzukaufen, wenn diese stark im Plus sind, auch wenn ich von diesen sehr überzeugt bin.

    Die beiden einzigen Dinge die mir in meinem Leben Angst machen sind die Gefahren, dass Deutschland noch extremer nach Links abdriftet oder dass ich vielleicht irgendwann einmal krank werde, so dass ich das was ich mir aufgebaut habe entweder auf Grund von verachtenswerter Politik oder Krankheit nicht mehr genießen kann.

    Einen Crash kann man problemlos aussitzen. Eine rote Regierung mit Enteignungsfantasien, Steuersätzen weit jenseits der 50% und einer Verfolgung von Aktionären hingegen eher weniger.

    Vielleicht kann der rote Rüdiger mir hier ja die Angst nehmen…

  58. AvatarDaniel

    @UnserLand

    Das Leben unter rechtsextremen Regimen ist ja deutlich entspannter, insbesondere deren Umgang mit Eigentum, wie uns die Geschichte lehrt.

    ###Ironie aus###

  59. AvatarUnserLandIstAbgebrannt

    @Daniel:

    Grds. lehne ich jede Form des Extremismus ab, da beide Formen die persönliche Freiheit einschränken und alles gleich machen wollen.

    Sie werden aber zugeben müssen, dass wir Augenblick eine weit aus größere Gefahr von links haben als von rechts.

  60. AvatarSlowroller

    Lässt den Troll in Ruhe – die letzte Frage zeigt woher der Wind weht.

     

    “Der rote Rüdiger” hat mir aber gefallen 🙂 Du musst den Leuten aber nochmal glaubhaft vermitteln, dass die Zeiten für Gutverdiener und Kapitaleigner selten so gut waren wie heute. Und das haben wir hauptsächlich der SPD zu verdanken. Blöde Linke…

  61. AvatarJan Cux

    Ich warte noch bis die Aktien billig sind. Jetzt sind sie teuer. Ich muss dann vielleicht bis 2023 warten aber an der Börse braucht man halt Geduld.

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