So baust Du schnell Wohlstand auf. Per Sparplan in ETFs oder Aktien reinbuttern. Bodenständig leben


New York, 13. Juli 2018

So sah mein Zimmer in der WG aus. Ich hatte einen Holztisch von Ikea für 19 Dollar. Den Schreibtisch hab ich noch immer – seit 12 Jahren. Dann hatte ich einen weiteren Tisch (links). Die Matratze legte ich auf den Boden. Ich kaufte zwei kleine Schränkchen im Hochhaus gebraucht für meine Wäsche. Ich fühlte mich pudelwohl, obwohl ich nichts besaß (keine Dinge).


Der klassische Weg zum Vermögensaufbau ist: Du hast eine gute Ausbildung. Du machst Karriere. Du strengst Dich im Job an. Du bringst Dich ein. Im Idealfall magst Du den Job. Du lebst bodenständig. Du füllst Dein Depot mit ETFs oder Aktien. Unnötige Bank-Gebühren meidest Du, wo es geht. Du achtest darauf, so schnell wie möglich die ersten 100.000 Euro zusammen zu bekommen. Dann kann sich der Zinseszins später schwungvoller entfalten.

Erwischst Du ein paar Highflyer früh wie Amazon, Google oder Netflix, kann sich das fürstlich auszahlen. Aber ein ETF ist risikoärmer. Er hat durch die breite Streuung viele Vorteile. Denn wir kennen die Zukunft nicht. Viele Firmen können als Bettvorleger in 20 oder 30 Jahren enden.

Vielleicht machst Du einen Nebenjob. Oder ein Projekt. Ein Freund hat mir diese Immobilienanzeige aus Huntsville in Alabama geschickt, wo er wohnt. Dort kannst Du ein Mehrfamilienhaus kaufen, renovieren, vermieten. Das kann eine Cash-Maschine werden angesichts der vielen Einheiten. Natürlich ist so etwas mit Arbeit und Risiken verbunden. Geht es gut, kannst Du die finanzielle Freiheit schneller erreichen. Die Miet-Cashflows aus den Wohnungen können Deinen Lebensstil womöglich finanzieren. Noch besser ist, wenn das Objekt schuldenfrei ist.

Wenn Du das Risiko mit einem Mietshaus nicht eingehen willst, kann ein simpler Nebenjob Dein Einkommen erhöhen. So kannst Du schneller Fortschritte erzielen. Dann kannst Du mehr Geld in den Aktien- oder ETF-Sparplan geben. Ich hab das so gemacht. Ich hab wie ein Irrer Aktien gekauft. Gleichzeitig waren meine Lebenshaltungskosten mini. Ich lebte lange Zeit im Studentenwohnheim und in WGs. Ich besitze seit Ewigkeiten kein Auto mehr. Auch von kleinen Dingen habe ich mich getrennt. Ich hab keinen TV mehr, keinen Mikrowellenherd, keinen Toaster, keine Kaffeemaschine, keine Waschmaschine, keinen Trockner… Ich leb minimalistisch. Ich weiß, das ist nicht jedermanns Sache. Aber es beschleunigt die Freiheit. Ich hatte eine wunderschöne Zeit in den WGs und an der Uni im Wohnheim.

Das Verrückte ist ja ohnehin, dass der ganze Luxuskram Dich nicht zufriedener macht. Es ist ein Trugschluss. Der teure Wagen, der Vorhang mit der Goldkante, die Küche mit der Kochinsel aus feinstem Marmor…. Zufriedenheit kommt aus anderen Quellen.

Gelassenheit ist zum Beispiel ein Zufriedenheitsmacher. Wie wirst Du gelassener? Wenn Du Dich nicht darum kümmerst, was andere von Dir denken mögen. Du lebst Dein Leben. Du machst Sport, bist aktiv, ernährst Dich gesund. Du hast Familie, Hobbys, Du lernst neue Dinge…

Ich fahre mit meinem Lebenspartner oft mit der U-Bahn in Brooklyn zum Strand. Das entspannt.

A day at the beach.

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Die Natur und das Schwimmen ist etwas, was uns beiden sehr viel Freude bereitet.

Swimming with the ducks.

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A beautiful day at the beach in New York.

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Die Menschen machen sich unnötig viel Stress mit Konsumgegenständen. Das muss nicht sein. Genieße andere Dinge (als Plunder) in Deinem Leben.


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „So baust Du schnell Wohlstand auf. Per Sparplan in ETFs oder Aktien reinbuttern. Bodenständig leben

  1. Anna Simm

    Schöner Artikel Tim,

    was hältst du von Aktien wie Starbucks, Nestle oder Unilever ?

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Anna

    Danke. Das Trio eignet sich zum „Buy and Hold“ aus meiner Sicht. Es sind Giganten mit schönen Dividenden. Sie würden wohl ins Beuteschema von Warren Buffett passen. Jeder von ihnen hat freilich kleine Baustellen. Du kannst statt diesen 3 Trophäen einen ETF wählen – das ist weniger riskant.

  3. Mathias

    Hallo Tim,

     

    wenn gerade die lustige Fragerunde eröffnet ist….ich habe einen riesigen Home Bias in Skandinavien und habe schon einige Zeit Orkla auf der Liste: NO0003733800.

    Hat sich schon Tim oder jemand anderes damit beschäftigt und auch eine Meinung dazu?

     

    LG Mathias

  4. Thomas

    Huhu Tim! Danke für die konstanten Artikel jeden Tag… Das hilft sehr dabei, am Ball zu bleiben!

    Was hälst du von einem ETF auf den NASDAQ100? Meinst du, dass die Tech-Branche weiterhin solche Renditen erzielt?

  5. Sebastian

    Der Nasdaq100 ETF wäre halt eine Spekulation auf den Tech-Sektor. Als Beimischung sicher nicht schlecht, wohl aber deutlich Risikoreicher als ein Welt-ETF.

  6. KievKiev

    @ Tim

    Ein MFH würde ich genau wie Investitionen an der Börse nach Buy And Hold betreiben und kein Geld für meinen Lebensstil rausziehen. Sie muss sich in jedem Fall lohnen, also nach Zins und Tilgung einen Überschuss erwirtschaften. Den kann man dann in Sondertilgung oder später auch in Aktien investieren. Während man also auf die finanzielle Unabhängigkeit spart und investiert läuft die Immobilie parallel. Am Ende kann sie sogar aus dem laufenden Cashflow beim Kaufen von Aktien unterstützen. Wenn man auf die Weise z.b. 1000€ aus Dividenden nach einigen Jahren erzielt erhält man vermutlich denselben Betrag aus einer weitgehend abgezahlten Immobilie. Die Kombination erscheint mir ideal, wenn man einigermaßen handwerklich begabt ist. Sobald die Dividenden gute Höhen erzielen würde ich nur noch sehr langsam Sondertilgung nutzen. So profitiert man dauerhaft solange die Rendite am Aktienmarkt höher als die Zinsen liegen.

  7. Leser

    Der SMI hat 20% Nestle. Hat sich ganz und gar nicht gut entwickelt, aber Nestle hatte dieses Jahr auch mächtig Streit mit seinen Vertriebspartnern. Das drückt auf den Index.

    So leicht finde ich das mit dem einfach ETF kaufen dann doch nicht. S&P 500 läuft gut. Aber leider nur USA. Wenn man sich dann eh Gedanken macht, kann man auch gleich Vernunft-Perlen wie Johnson und Johnson raussuchen. Procter & Gamble sieht fast nach eine Erholung aus oder täuscht das?

  8. StefanStefan

     

    Merkt eigentlich keiner, dass Tim uns hier zum ersten Mal überhaupt seinen Freund zeigt?!

    Sieht sehr sympathisch aus Tim, und passt zu dir 😉

    Alles Gute euch Zweien!

     

    Wie sind eigentlich die Wassertemperaturen? Kann man da gut baden? Ist ja immerhin der kalte Atlantik.

  9. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Mathias

    Kenne ich leider nicht.

    @ Thomas

    Kannst Du machen. Die Techs sind aber auch ganz vorne in den US- und Welt-ETFs dabei. Eben Google, Amazon, Apple, Netflix, Facebook etc.

    @ Kiev

    Aufgrund des geringen Kaufpreises macht das MFH Sinn. Stimme zu. Wenn jemand stirbt oder krank ist und so ein Objekt nicht mehr managen kann, kann man manchmal ein Schnäppchen machen.

    @ Kia

    Huntsville ist die zweit-grösste Stadt im Bundesstaat Alabama. Dort leben viele Deutsche. Raketen-Forscher Wernher von Braun brachte sein Forscherteam aus Deutschland nach dem Krieg mit. Sie lebten dort und blieben. http://blog.al.com/breaking/2012/03/what_does_modern_huntsville_al.html

  10. KievKiev

    @ Kia

    Die Geschichte hat mir neulich ein Kollege erzählt. Bei mir ist es relativ ähnlich. Ich arbeite nur nicht in Schicht und bin ein paar Jahre älter. Und habe ein paar Einheiten weniger… Also läuft es nicht ganz so rund wie in dem Bericht.

    Wenn der Mann aus der Zeit sich etwas mehr auf diesem Blog herumtreiben würde, so müsste er nicht so lange extra Schichten durchführen. Currywurst Varianten bei der Arbeit klingt nicht so berauschend. Und in die USA zu fliegen um am Black Friday zu shoppen ist vielleicht auch nicht das Erlebnis. Dort ist aus deutscher Sicht eh günstig. Black Friday würde ich wohl eher in den Großstädten meiden.

    So einfach ist Vermietung auch nicht wie es manchmal klingt. Du musst bereits Kapital besitzen. Die Bank wird Dir wohl nicht ein MFH für beispielsweise 600.000€ + Nebenkosten finanzieren, wenn Du kein Eigenkapital besitzt und erst seit ein paar Monaten in einem sehr gut bezahlten unbefristeten Job arbeitest.

    Außerdem muss das Objekt rentierlich sein. Ich würde gerne ein weiteres selbst kaufen finde aber aktuell nichts in zwei verschiedenen Städten. Und es sollte eher Potential nach oben als nach unten haben. Vielleicht ist die Miete gering und es ist in ordentlichem Zustand bereits einigermaßen rentierlich. Vielleicht ist die Miete aber bereits recht hoch und es hat Renovierungsstau und keine sehr hohe Rendite. Das würde ich eher nicht nehmen.

    Top Lage, top Rendite und guter Zustand existiert aktuell nur im Traum. Hier ist Kreativität gefragt. Bei Umnutzung und Umbauten kann man noch eine extra Rendite einfahren. Umso mehr man selbst kann umso günstiger. Das hilft dem Schneeball besonders am Anfang.

    Vermietung funktioniert in ein paar Dingen auch anders als der Aktienmarkt. Networth kann man gut betrachten. Das geht bei mir jeden Monat bergauf. Auch wenn die Kurse 50% einbrechen trifft mich das nicht. Solange nicht eine große Depression mit vielen Jobverlusten entsteht hat es kaum Einfluss auf den Cashflow. Der Cashflow ist bei Immobilien interessant. Er kann für weitere Immobilienkäufe genutzt werden oder für Käufe am Aktienmarkt. Am Anfang natürlich erst einmal für Sondertilgungen.
    Er muss sich immer positiv entwickeln. Lieber Sonderzahlung durchführen als negativer Cashflow für ein Objekt!

    Vermietung lässt sich auch sehr gut mit Selbstnutzung kombinieren. Die ETW ist durch das MFH verhältnismäßig günstig. Sie dient als Absicherung. Hier musst Du möglichst viel auf die selbstgenutzte Einheit tilgen. Die Schulden kann man ja nicht absetzen. Daher musst Du separate Kredite nach Quadratmeter pro Einheit abschließen. Also privat nimmT Du einen Kredit mit kurzer Laufzeit und am besten falls möglich als Volltilger oder mit Sondertilgung. Hier kannst Du Berserkertilgen durchführen ;-). Den langen teuren Kredit auf eine vermietete Einheit legen.

    @ Tim

    Bei Deiner Beispiel Immo in Alabama müsste ich nicht lange nachdenken. 4 Einheiten für 170000$. Da bekommt man wohl mindesten 24k Netto im Jahr. Das wäre ein Traum. Wenn es das hier gäbe würde ich so viel nehmen wie die Bank erlaubt.

  11. Marcel

    Hallo Tim du hattest heute den Artikel gepostet in dem Stand das ab 100.000€ Depot Größe der Zinsensins erst richtig zum entfalten kommt. War das bei dir auch der Fall? Hast du es genau so empfunden wie im Artikel beschrieben?

  12. Danny Danny "Pfeffersack"

    Schöner Artikel Tim. Ohnehin scheinst du gerade wieder einen Lauf zu haben. 🙂 Sehr unterhaltsam die letzten Tage.

    Ich habe gerade den ersten Teil unseres Dachüberstandes vom EFH gestrichen. Nach dem ganzen Stress im Job die letzten Wochen hatte das direkt etwas Meditatives. 🙂

    Und plötzlich kam eine Waschbär-Mama mit ihren 4 Kids vorbei. Natur pur. 🙂

  13. Thorsten

    @Kiev

    der berechenbare Cash Flow ist ein Grund, warum ich Immos mag. Dividendenaktien aus Beton.

    Morgen geht es aufs Land , drei Wochen ohne Autobahn,  ohne Mittelstreifen und ohne Straßennamen (die süddeutschen Callcenteragents kreischen immer , dass es das nicht gibt, weil ihr unfähiges Erfassungspogramm eine Straße als Mussfeld hat, oooooh).

    6 Wege um den Norden aufzuteilen

  14. June

    Lieber Tim,

    dein Mann sieht sehr nett und sympathisch aus. Ihr passt gut zusammen.

    @ Kiev,

    schöne Zusammenfassung. Ich entnehme aus meinem Wohungscashflow auch kein Geld für andere Zwecke. Ab Herbst 2019, habe ich rechnerisch aber so hohe Rücklagen und kann voraussichtlich keine weiteren Sonderzahlungen leisten. Das der Cashflow voraussichtlich in Aktien und ETF‘s angelegt wird.

    Der Zinshausbau spuckt ja immer noch in meinem Kopf herum. Allerdings überlege ich inzwischen, ob ein Kauf nicht besser wäre. Aber das ist die Zukunft.

    Den konsequenten Umgang mit Kindern, kenne ich nur ,zu gut. Man lässt sich als Eltern doch immer Mal wieder erweichen. Und inzwischen denke ich, dass ist auch gut so.

    Wenn du über deinem Minimalismus erzählst, muss ich immer schmunzeln und denke du erzählst über uns. Ich glaube wir sind uns in vielen Dingen ähnlich.

    Take care,

    June

     

  15. Insider

    Hallo zusammen,
    Schöner Artikel sehr motivierend . Ich sehe es auch wie Thorsten und kiev. Aktien / etf und Immobilien ergänzen sich gut.

    Die Ernährungsumstellung läuft, meine Freundin und ich sind sehr motiviert gerade . Heute morgen gab es haferflocken,  Mandel, Bananen Auflauf . War sehr lecker  und sättigend . Heute mittag gibt es Gemüse  suppe und abends Joghurt oder Obst mal schauen .

    Buy and hold ist für einen Anfänger gar nicht so leicht . Meine erste Position Siemens healthineers ist seit IPO über 25 % im Plus . Komme öfters in Versuchung gewinne mit zu nehmen. Ein Glück erdet mich hier der Blog und die Kommentare. Gerade in turbulenten Börsen Zeiten wird der Blog mir sicher einiges bringen damit ich nicht verkaufe und hoffentlich weiter günstig zu kaufen kann .

    Gruß Insider

     

     

  16. Daniel (Fächerstadt)

    @ Insider

    Health war immer eines der Filetstücke von Siemens, von daher warum verkaufen? Habe ebenfalls 100 Stück und werde die nächsten Dekaden halten.

    den Vanguard Emerging Markets etf habe ich ebenfalls seit neuestem im Depot, dazu noch washtec und LMT.

    Gruß aus Baden

     

  17. Tobias

    @ tim schaefer: Was hältst du vom iShares Dow Jones Global Titans 50 ETF (WKN 628938)? Laut Beschreibung investiert dieser ETF in die 50 weltweit größten Börsenunternehmen. Größte Positionen sind u.a. Apple, Microsoft, Amazon, Alphabet, Berkshire Hathaway, Johnson & Johnson. Oder sollte man doch lieber mit einem ETF auf dem MSCI World investieren, um noch stärker zu diservizieren?

  18. KievKiev

    @ Thorsten

    Klingt spannend. Einen schönen Urlaub! Wenigstens ist man sich im Norden im Wesentlichen einig. Die emotionale Rendite von Wohneigentum ist nicht zu vernachlässigen. Ich würde keine selbstgenutzte Immobilie zu dem doppelten aktuellen Marktpreis verkaufen. Auch wenn ich keine Steuer zahlen müsste. Wenn man sich an einen Ort binden möchte und etwas gefunden hat, dass man das Gefühl bekommt angekommen zu sein. Erst dann kann man verstehen, warum die Menschen so sehr an Immobilien hängen.

    @ June

    Ich sehe bei uns auch einige Gemeinsamkeiten. Ich bin nur noch nicht so sehr in Aktien investiert. Aber ich baue es kontinuierlich aus.

    Neubau finde ich als Verkaufsobjekt interessant. Einen völlig abgerockten Altbau würde ich für langfristige Vermietung bevorzugen. Wenn der Preis stimmt. Wenn man hier sehr günstig renovieren kann, so kann man ihn in 5-10 Jahren wie neu reparieren. Das schöne dabei ist die schnelle Möglichkeit die Kosten zeitnah abzusetzen. Aktuell verdiene ich noch viel Geld und kann Abschreibungen eher heute als in 10 Jahren gebrauchen. Den Schneeball Effekt sollte man auch nicht vergessen.

    Minimalismus ist ein Ziel. Die Umsetzung ist bei uns nicht sehr gut umgesetzt. Ich beschreibe ja auch manchmal unsere Sparansätze. Hier im Forum sind sehr unterschiedliche Menschen. So mancher Berufsanfänger sieht einfach nicht, dass man mit Kindern eh nicht so viel rausgeht wie ohne. Parties usw. sind einfach nicht mehr so interessant.

    Bei den Depots sehe ich auch immer Diskussionen aus verschiedenen Standpunkten. Wenn man jung ist baut man sein Depot erst einmal auf. Hier wird nicht viel abgesichert. Außer durch Diversifizierung mit ETF als Beispiel. Wenn man älter ist und über ein Vermögen verfügt, so dass man bald nicht mehr arbeiten muss. oder reduziert arbeiten möchte kann eine Absicherung sehr interessant sein. Auch Stabilisatoren wie Immobilien oder Anleihen. Wenn das Vermögen sehr hoch ist kann man auch alles in Aktien investiert lassen.

  19. Hendrik

    @Tobias

    Der Fond ist sicherlich nicht schlecht und man wird mit dem langfristig gesehen wohl gut fahren. Dennoch ich persönlich würde ihn nicht nehmen:

    Der Fond ist mit der Verwaltungsgebühr von 0,51% ziemlich teuer. Das wäre mir persönlich auch zu teuer. Wieso gerade dieser ETF ? Weil der einen klangvollen Namen hat ?

    Nimm doch lieber einen ETF von just etf: Am besten nach deinen gewollten Einstellungen: Also physisch replizierend-wenn dir das wichtig ist, ob ausschüttend oder nicht ist auch eine Steuerangelegenheit- zum Anfang wenn du den freibetrag noch nicht ausnutzt am besten ausschüttend.

    Die Region nach vorliebe aussuchen bzw. von welcher region man sich selbst viel verspricht, aber vlt einfach auch den billigsten auf einen großen Index nehmen – also auf den SP oder MSCI world.

    Du kannst ja nochmal hier gucken:

    https://www.justetf.com/de/find-etf.html?groupField=index&replicationType=replicationType-full&distributionPolicy=distributionPolicy-distributing&assetClass=class-equity&index=S%2526P%2B500%25C2%25AE

  20. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Stefan

    Danke. Der Atlantik ist hier angenehm. Es ist lange warm. Bis in den September/Oktober hinein kannst Du schwimmen.

    @ June

    Danke.

    @ Tobias

    Ich würde ein Standardprodukt nehmen und auf die Kosten achten. Je niedriger die Kosten, desto besser.

  21. Thorsten

    @Kiev

    danke, ich werde nix verkaufen, wir sind über den Faktor 2 glaube ich schon hinweg. Kleinere Häuser im Umfeld mit selbem Baujahr gehen für 450.000 Euro und mehr weg. Die vermieteten Immobilien sind Teil meiner Rente. Ich habe lange gezweifelt, ob das wohl alles richtig sei, mein Umfeld hat nur Clownautos gekauft und sündhaft teure Urlaube gemacht. Zweifel gehört dazu, Besitz verpflichtet, der Plan finanziell freier zu werden kostet Energie. Geld verkloppen ist leichter. Durchhalten Jungs und Mädels !

    Ein Zweitwohnsitz auserhalb der Ballungsgebiete ist preiswert. Allerdings nicht für jeden. Wer Party und Lärm msg oder ständig was Neues sehen will, der wird damit nicht glücklich. Inzwischen sind wir angekommen. Es ist staubtrocken.

    Leider funktioniert das Bilder einbinden nicht , dann halt der Link zum Bild, unser Vorgarten, in der Stadt würde man alleine darauf 20 Wohnungen draufbauen:
    http://up.picr.de/33231433ob.jpg

  22. Steve

    Weil ich gerade darüber gestolpert bin die Amis wollen 40% Erbschaftssteuern auf US Aktien wenn der wert über 60000 Dollar ist. Kann einen egal sein tot ist tot, ist es mir aber nicht so liebenswert ist Amerika nicht. 60k ist auch nicht soviel blöderweise auch zusätzlich zur Ländersteuer unabhängig vom Wohnort. Nur der wert der US Aktien zählt. Berücksichtigt das und schichtet ev rechtzeitig um. Es sein den ihr findet die USA toll und wollt sie unterstützen.

  23. Leser

    @Steve
    Danke für den Hinweis, wusste ich nicht. Ich nehme an das gilt genauso für US ETFs. Aber nicht für z.b. irische ETFs die den US Markt abbilden? Bitte korrigieren falls falsch .

  24. Steve

    @ Leser
    Kann ich dir so nicht sagen. Das Gesetz ist Uralt und hat manchen Erben die Laune versaut. Die jetzt gültige Fassung ist aus 2011, staunen kann man, dass Bush es ausgesetzt und Obama wieder eingesetzt hat. Ich kann mir vorstellen bei etf hängt es davon ab ob er repliziert, dann hast du ja auch Aktien. Normal hat man auch replizierend, denke wenn ich jemals in etf investiere dann nur replizierend. Nicht replizierend was das heißt was wohl jeder der es kauft, da hat man Hebel und Zertifikate und was weiß ich im Depot. Würden unverpackt die wenigsten kaufen.

  25. Thorsten

    ETfs mit Sitz z.B. in Irland können zu 100% in US-Aktien investiert sein und fallen nicht unter das Gesetz. Ein Grund mehr im Alter umzuschichten (neben der Diversifizierung).

  26. Slazenger

    @Thorsten

    ja bei dir im Garten könnte ich mir auch vorstellen die Ruhe zu genießen und zu entspannen! Wo ist das Foto aufgenommen in welcher Gegend Deutschlands ?

    Nice Weekend

  27. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thorsten

    Komisch, dass das mit dem jpg-Link-Einbinden nicht geht. Bei mir geht es mit Deinem Link. Das sieht wirklich friedlich aus. Herrlich!

  28. Thorsten

    @Tim

    die Einbettung wird vom Editor beim Speichern komplett rausgelöscht. Nur reine Links überleben das Speichern scheint es. Du hast als Admin wahrscheinlich höhere Rechte.

  29. KievKiev

    Thorsten

    Dort sieht es ja sehr entspannt aus. Der nächste Badesee liegt vermutlich um die Ecke. Mit doppeltem Preis meinte ich auf den aktuellen Marktpreis bezogen. Also wenn bei Dir kleinere Häuser für 450k weggehen und ich das mal auf 600k aufrunde und dann mal 2 nehme. Würdest Du das Haus für 1.2 Mio verkaufen? Ich würde meins nicht für den doppelten Preis abgeben. Es gibt aktuell auch nichts vergleichbares zu kaufen. Also kann ich mit dem Geld auch nicht viel anfangen.

    Wir sind angekommen. Ich habe keine Lust mehr nach etwas Neuem zu suchen. Die Leute leben heute länger und die jungen fangen gleichzeitig früher an zu arbeiten. Es wird viel vererbt und früh gearbeitet und entsprechend gespart. Zumindest bei einem Teil der Gesellschaft. Das KFZ hat nicht mehr den Stellenwert als Statussymbol wie es früher war. Aber gewohnt wird immer. Unsere Immobilie ist bei mir die einzige Verbindlichkeit, die mich dauerhaft erfreut. Die Lage, das Umfeld ist alles mit inbegriffen. Auch wenn die Preise für Immobilien heute sehr hoch sind müssen sie nicht unbedingt fallen. Eine signifikante Korrektur der Immobilienpreisen kann passieren. Das Gegenteil ist aber auch möglich.

  30. KievKiev

    @ Marcel

    Die 100k sind einfach nur eine psychologische Schwelle. 5% bleiben 5%. Das ist unabhängig von der Anlagesumme. Aber…

    Wenn Du 100k in 7 Jahren bei 5% ansparst musst Du 1000€ im Monat sparen. Nach den 7 Jahren wächst das Vermögen aber mit ca. 1333€. Es wächst also ein Drittel schneller als es durch sparen möglich ist. Das verbindet man wohl mit spürbar schnellerem Wachstum. Es entkoppelt sich immer mehr vom Gehalt.

    Durch Gehaltssteigerungen wird das Vermögen noch schneller wachsen, aber sich gefühlt weniger schnell entkoppeln. Du weißt aber nicht was die Zukunft bringt. Umso mehr Du in frühen Jahren sparst umso schneller wächst das Vermögen von alleine.

     

  31. Thorsten

    @Kiev auch dann würde ich nicht verkaufen. Wir ziehen nicht mehr weg, die alte Wohnung ist gegenüber, da sind die Kinder geboren und die haben wir aus sentimentalen Gründen zunächst behalten vermietet. Den Ertrag haben wir gleich wieder zum Sondertilgen benutzt. Mir ist eigentlich wurscht was was wert ist, aber interessant ist es schon, wenn man sich umschaut. Wir sind hier lange zu Hause, alles ist abgezahlt und alles ist gut. Geld tritt in den Hintergrund, Zeit in den Vordergrund. Eine Korrektur wird es nach meiner Einschätzung nicht geben. Allenfalls Stagnation, dann geht es weiter nach oben. Echter Bedarf, keine Blase.

  32. K.K.

    @Stefan

    Gleich gemerkt. Da gab es gerade zwei Kommentare unter dem Post. Aber man muss ja nicht alles zeigen was man weiß oder bemerkt. 🙂
    Es ist schön das er ihn zeigt, aber ich hätte auch genauso Verständnis gehabt wenn er es nicht tut. Man kann dies als Offenheit oder Vertrauen interpretieren, aber letzten Endes ist es jedem seine Entscheidung bzw. die Entscheidung der beiden ob und wie sie sich zeigen.

    Aber ich muss Dir zustimmen. Sieht sympathisch aus. Ich hätte aber auch nichts anderes erwartet 🙂 Alles Gute weiterhin @ Tim Schäfer.

    Ja, mit der U-Bahn an den Strand. Das ist schon was tolles. Da bin ich neidisch im positiven Sinne. Aber jeder Ort hat seine Vorzüge, alles auf einmal oder an einem Ort gibt es nicht. Es ist schön zu sehen, das Tim sein Leben so genießt und lebt wie er es will und kann. Nur das zählt.

  33. elduderino

    Hast Du eine Software dafür, die aus diversen Bausteinen immer wieder inhaltlich identische Artikel generiert? 😉

  34. Pete

    Lieber Tim,

    vielen Dank für Deinen schönen Blog. Die gleiche Storry, aber immer wieder anders verpackt und geschmackvoll präsentiert. So hat jeder die Möglichkeit, für sich den Weg zum Sparen und Investieren zu finden.

    Was ich sehr schätze: kein stures Beharren auf DEM Glaubenssatz. Stattdessen: viele Wege führen Ziel und jeder wird den Weg, der zu ihm passt, finden.

    Nicht ganz glücklich finde ich die Summen, mit denen hier zum Teil möglicherweise nicht zu erreichende Erwartungen und Träume geweckt werden.

    Für mich bedeutet ein Teil der finanziellen Freiheit: durch Finanzpolster oder passive Geldströme eine Auszeit nehmen zu können, vielleicht 6-12 Monate, für mich, meine Familie, meine Freunde. Im Job Teilzeit arbeiten zu können, wieder mit dem Fokus auf mehr eigenbestimmte Zeit. Und neben Sparen und Investieren sich einfach ich mal was zu gönnen, es muss ja kein Clowauto etc. sein. Jeder hat doch Hobbys oder Passionen, denen er gerne nachgehen möchte.

    Von daher: lieber überhaupt mit sparen und anlegen starten und diszipliniert dabei sein. Ich denke: der Weg ist da Ziel. Irgendwelche Barwert- oder Endwertbetrachtungen sind ex ante echt schwierig. Permanente Transformation.

    Tim, wenn Du mal wieder in Deutschland bist und vielleicht ein Treffen planst, würde ich mich freuen, wenn Du dies mit einem gewissen zeitlichen Vorlauf postest. Das wäre großartig.

    ich wünsche allen hier im Blog einen wunderschönen Tag mit sich, seiner freien Zeit, seinen Freunden und Familie. Campe diem.

    LG Pete

  35. Sangiovese

    @Alle:

    Es gibt Preis- (ohne Dividenden) und Total-Return-Indizes (mit Dividenden). Von letzteren gibt es die Total-Return-Netto (enthält Netto-Dividenden nach Abzug der Quellensteuern) und die Total-Return-Brutto (enthält die Brutto-Dividenden) Variante.

    Hierzu einige Fragen:

    Die meisten ETFs bilden Total-Return-Netto Indizes ab, egal ob ausschüttend oder thesaurierend. Wieso haben ausschüttende ETFs dann nicht eine grosse Tracking-Differenz?

    Entgehen den Anlegern nicht ca. 1/3 der Dividenden (Quellensteuer), welche der Fonds-Anbieter mittels Doppelsteuerungsabkommen zurückholt und selbst einbehält (siehe auch https://www.finanzwesir.com/blog/etf-steuerleck)? Der ETF muss ja nur den Total-Return-Netto-Index exakt abbilden…

    Entgehen den Anlegern nicht ca. 1%, welche der Fonds-Anbieter (bei physisch replizierenden ETFs) durch Wertpapierleihe einnimmt und selbst behält? Der ETF muss ja nur den Total-Return-Netto-Index exakt abbilden…

    Haben ETFs somit in Wirklichkeit nicht (versteckte) Gesamtkosten von mehr als 2% (TER + Transaktionskosten/Spreads (nicht in der TER enthalten) + ca. 1% Dividendenverzicht (nur Netto-Dividende nach Quellensteuer-Abzug) + ca. 1% Verzicht aus Wertpapierleihe-Ertrag)?

    LG Sangiovese

  36. eki.

    @Steve

    es gibt für deutsche Staatsbürger keine Erbschaftsteuer auf Aktien seitens der USA. Es gibt ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen beiden Staaten, wo dies genau geregelt ist. Gleiches gilt für Österreicher.

    Für alle Schweizer gilt hingegen, dass sie Erbschaftsteuerpflichtig in den USA bezüglich ihrer US Investments sind (trotz DBA)

     

    Grüße

    Eki.

    P.S.: bist du nicht gerade erst darüber gestolpert, sondern hast das schon vor Wochen auf anderen Blogs gepostet. Habe das damals ausführlicher widerlegt…

     

  37. Heiko

    @Eki:

    Verdammt, hättest du das nicht 10 Minuten früher schreiben können? Jetzt hab‘ ich in Panik alle US-Akien rausgehauen. Nein, natürlich nicht. Danke für den Hinweis!

    @Tim:

    Eine U-Bahn zum Strand wäre für mich ein Albtraum. Der einzige Grund,warum ich mir ein Auto leiste, ist der, dass es mich dorthin bringt, wo die ganzen Großstädter mangels Auto nicht hinkommen, u.a. an abgelegene Strände.

  38. Mike

    @Eki

    Bin Schweizer und habe trotzdem US-Aktien, ich hoffe aber dass ich morgen noch da bin und rechtzeitig dann umschichten kann, sonst ist halt Pech. Pech ist eben auch wenn man beispielsweise die letzten 10 Jahre keine hatte dann hat man viel Rendite verpasst.

    Nunja in der Finanzkrise wurde die Schweiz ja als Feind degradiert resp. deren Banken mit Erfolg viel Geld wandere in die USA, heute hat Trump auch die EU (und meint primär Deutschland) als Feind bezeichnet, wer weiss was sich der noch alles ausdenkt, grundsätzlich sein Recht nur die EU scheint mir da ziemlich auf verlorenem Posten.

    Solange wir nicht enteignet werden, ich finde man sollte seine Anlagen nicht primär auf steuerrechtliche Gründe ablegen sondern einfach die bestmöglichen Firmen ins Depot legen oder halt eben einen ETF, aber es schadet natürlich nicht wenn man auch die steuerrechtliche Situation im Auge behält.

  39. Mike

    @Eki U-Bahn zum Strand…

    Nunja da ist das Auto aber nicht besser, gerade jetzt in den Sommerferien gibt es keine wirklichen Geheimplätze mehr, welche mit dem Auto erreichbar sind, ich mag es auch menschenleer, nicht immer aber ab und zu, und diese Plätze erreiche ich immer nur zu Fuss, z.B. in den Bergen. Ich kenne Orte, da kommt mir mehrere Stunden kein Mensch entgegen, für viele ein Albtraum aber ich kann darin neue Kraft und Gedanken fassen, finde das passt gut zum Minimalismus, ich mag auch keine überfüllten Räume und so ist es auch in der Natur. Es muss ja nicht gerade die Wüste sein 😉

  40. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Heiko

    Hier gibt es genug Strände, wo wenig Menschen sind. Kannst mit der U-Bahn, Bus oder Rad hin.

    https://www.nycgo.com/articles/must-see-staten-island-beaches

    Hier fährt auch die U-Bahn hin. Von der Wall Street dauert es circa 60 Minuten:

    https://www.rollingstone.com/culture/culture-lists/inside-rockaway-beach-surf-scene-125320/end-of-the-day-126933/

    Dort kannst Du mit dem Rad von Manhattan hin, hab ich schon mit Freunden gemacht, die Strände waren ziemlich leer:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Montauk,_New_York

    Es gibt hier endlos viele Strände, da ist für jeden etwas Passendes dabei: Fire Island, Long Beach, Sandy Hook Beach…

  41. Gainde113

    @ Mike

    Bezüglich ausländische Aktien als Schweizer: ETF-Domizil Irland und dann sollte man genügend optimiert haben oder? Hat mir jedenfalls die UBS empfohlen bezüglich Quellensteuern.

  42. KievKiev

    @ Heiko

    Tim muss ja auch nicht arbeiten. Montag oder Dienstag morgens außerhalb der Ferienzeit sieht es an dem Strand vermutlich ganz anders als Samstag oder Sonntag aus.

    Als meine Kinder noch nicht schulpflichtig waren bin ich bevorzugt September oder Oktober ans Meer gefahren. An bekannten Stränden herrscht fast vollständige Leere. Im August muss man dort schauen wie man ein Handtuch ausgebreitet bekommt… Unter der Woche ist auch etwas ganz anderes als am Wochenende. Dieses nutzen auch einheimische Touristen in 3h Entfernung, um ein schönes Wochenende zu verbringen.

    Carsharing gibt es vermutlich auch günstig in New York. Zur Not fährt Dich ein Uber Taxi an den gewünschten Ort von der U-Bahn Station. Oder Du packst ein kleines Rad in die U-Bahn. Dann bleibst Du flexibel.

  43. June

    @Heiko, Mike,

    menschenleer geht auch im Schäbischen Wald. Wir waren heute nachmittag im Schwäbischen Wald wandern. Auf ca. 11 km ist uns ein Mann mit Hund, 2 Frauen über deren Gehöft uns der Wanderweg führte, 2 Fahrradfahrer und die Bedienung an einem einsamen Kiosk begegnet. Den Rest des Weges, also ca. 99% durften wir alleine genießen.

    Es war ein toller Nachmittag, wir sind für eine Apfelschorle und ein  Eis eigekehrt und haben am Abend auf einer Hocketse (für alle nicht Schwaben und Zugezogene: einem Straßenfest, wird meist zum Spenden sammeln veranstaltet) eine Rote Wurst (pikante, gebrühte und angeräucherte Bratwurst) gegessen.

    Okay, dass war nicht frugal und auch nicht besonders Gesund aber sehr schön. Unser geplantes Steak mit dem libanesischen Kartoffelsalat gibt es dafür Morgen.

    @Thorsten

    sehr schönes Stück Land, und wie ich heute gesehen habe gibt es auch im Schwäbischen , Weiler ohne Straßennamen und nur mit Hausnummern.

    Take care,

    June

  44. Steve

    @eki,

    Danke für die Richtigstellung , stimmt wie du schreibst. Das ich das vor Wochen schon mal geschrieben haben soll wundert mich. Muss wohl unter Gedächtnisverlust leiden.

  45. Thorsten

    @June ein Umzug ins Ländliche würde die finanzielle Freiheit um Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte verkürzen, wenn man die Einsamkeit mag und das Auto als notwendig akzeptiert. Mit Kindern würde ich das allerdings niemals machen, die Isolation auf dem Land , die Taxifahrerei  für die Kinder, nein.  Baugrund kostet hier nicht mehr als 20€ pro Quadratmeter, meist nur 5 oder 8, es fehlen die Arbeitsplätze und somit an allem. Aussteiger und Großstädter kaufen hier seit 50 Jahren, manche haben eine kleine Wohnung in der Stadt behalten, in die sie in den Wintermonaten zurückkehren. Wäre man immer hier wäre eine Teilversorgung mit Obst und Gemüse durch den Garten möglich. Die Nachbarn haben sich Hühner und Ziegen angeschafft, herrlich. 😉

  46. Karin

    Leben ohne Waschmaschine… in wiefern spart man damit? Eine Waschmaschine kostet 500 € (das ist dann schon eine gute) und hält viele Jahre. Jede einzelne Wäsche ist (mit billigem Waschmittel und Ökoprogrammen) bei weitem nicht so teuer wie im Waschsalon. In meinem Fall (das ist natürlich bei jedem anders) hätte ich es auch noch ziemlich weit zum nächsten Waschsalon. 6 oder 7 km mögen es schon sein. Auch kein Spaß, wenn man es andauernd kostensparend mit dem Fahrrad erledigen will, mit all dem Gepäck (also mit der Wäsche halt).

    Über diesen Punkt stolpere ich bei vielen deiner Artikel, Tim, die recht oft die nicht vorhandene Waschmaschine erwähnen. Ansonsten bin ich mit dem Meisten recht einverstanden. 🙂

     

  47. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Karin

    Ich hab kein Platz für so eine Waschmaschine in der Bude. Wir haben einen Waschraum im Haus. Das ist effizient. Ich wasche nur, wenn die Ladung voll ist. Ich bin froh keine Waschmaschine zu haben. Ich hab noch nie eine in meinem Leben gehabt.

  48. eki.

    @Steve:

    habe jetzt gerade nochmal auf dem anderen Blog nachgesehen. War tatsächlich ein anderer User. Entschuldige 🙂

     

    Grüße

  49. Steve

    @ eki
    Das beruhigt mich, wobei die Hoffnung auf vorzeitigen Ruhestand aufgrund von Demenz schwindet. Besser so.

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