Pop-Titan Dieter Bohlen ist ein Sparfuchs, behauptet er zumindest


New York, 16. Oktober 2018

Poptitan Dieter Bohlen behauptet, sehr sparsam zu sein (Foto: Flickr).

Von den Reichen kannst du Sparen lernen. Pop-Titan Dieter Bohlen ist ein Pfennigfuchser. „Die Leute wissen, dass ich ein Sparfuchs bin. Deshalb werde ich auch oft angegriffen, wo es dann immer heißt, dass ich geizig bin – das stimmt aber überhaupt nicht“, verriet Bohlen. 

„Eine Regel in meinem Leben gibt es aber: Wofür soll ich für etwas mehr zahlen, wenn man es auch billiger bekommen kann. Wenn ich zwei Tische habe, die gleich aussehen und einer kostet 300 Euro und der andere 3000, frage ich mich: Wozu sollte man den für 3000 Euro kaufen? Ich mache das nicht“, erklärte der steinreiche Musikproduzent.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

#myhalf ?? . . . #anzeige

Ein Beitrag geteilt von Dieter Bohlen mit Carina (@dieterbohlen) am

Frauen, die auf teure Sachen stehen, versteht er nicht. „Ich frage mich immer, was mit den Frauen los ist. Die erzählen mir immer, dass es wahnsinnig teuer sein muss, obwohl man es preiswerter bekommt.“

Vielleicht ist Bohlen gar nicht so sparsam. Er erzählt das womöglich nur, weil er für das Billigmöbelhaus Roller gerade als Werbefigur dient. Aber eine Sparsamkeit würde mich nicht wundern. Der TV-Sender zahlt in der Regel alles, die Gage landet in seiner Tasche. Die Reichen sind sparsam gemessen an ihrem Vermögen. Sonst könnten sie kaum dauerhaft ihr Vermögen behalten. Das hat man ja an der Misere Boris Beckers sehen können. Viele Protzautos, teure Villa, Jetset-Leben…. irgendwann gingen ihm die Millionen aus.

Hier im Blog kritisieren einige immer wieder den Sinn der hohen Sparsamkeit und finanziellen Freiheit. Ich hab es erreicht. Jeder muss wissen, was ihm wichtig ist. Ich muss niemanden bekehren. Das Tolle an der Freiheit ist, dass ich niemanden brauche. Ich muss kein Produkt verkaufen. Es ist kein Pyramidensystem. Ich muss niemanden dazu bringen, es zu verstehen oder auszuprobieren.

Die Kritiker können kritisieren, was sie wollen, und weiterhin kritisieren, jammern und klagen über die hohen Kosten, während ich jeden Morgen zu Hause lange ausschlafe. Ich entscheide mich, in welches Starbucks-Cafe ich gehe oder ob ich joggen gehe. Ich überlege gerade, welches Magazin ich jetzt lese. Oder spazieren gehe.

Für all jene, die inspiriert werden möchten und was lernen wollen: Schaut mal hier rein. Es gibt einige gute US-Blogger: RulesForRebels, Distilled Dollar oder A Streamin Life.


tim schaefer (Author)

drucken


Gedanken zu „Pop-Titan Dieter Bohlen ist ein Sparfuchs, behauptet er zumindest

  1. Heiko

    Dieter Bohlen als Vorbild – ausgerechnet in diesem Blog! 😮

    Herr Bohlen mag vielleicht von einer Pleite weit entfernt sein aber ein Vorbild für Sparsamkeit oder gezielter Vermögensbildung? Was die Frauengeschichten kosten, steht da noch nicht mal in dem Artikel.

    Bei Dieter Bohlen darf man auch nicht vergessen, dass er laufende und sehr hohe Einnahmen aus seinen Musikrechten hat. Interessant wäre der Vergleich zwischen den Einnahmen und der Vermögensentwicklung. Dann könnte man vielleicht ein Urteil über einen möglichen Vorbildcharakter abgeben.

     

  2. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Heiko

    Von Barbara Streisand ist bekannt, dass die Teebeutel von Gästen 2 Mal benutzt werden müssen. Sie geht in Second-Hand-Läden – und achtet auf die Preise, obwohl sie in einer Villa wohnt und steinreich ist.

  3. Heiko

    Naja das ist aber auch ein Beispiel… 🙂 Mein Vater hat immer über Leute geschmunzelt, die bei den kleinen Ausgaben im Supermarkt die Schnäppchen mit der Lupe suchen, bei den relevanten Ausgaben das Geld aber mit beiden Händen zum Fenster hinauswerfen (z.B. T-Shirt von Gucci für 500 Euro).

     

    Ich bin übrigens gerade auf eine interessante Entwicklung im Automobilsektor gestoßen: Flatrate statt kaufen. Man kann jetzt monatlich (!) 1500-3000 Euro an einen Autohersteller überweisen und darf sich dann immer das Auto aussuchen, auf das man gerade Lust hat. Cabrio bei schönem Wetter. Transporter bei der Fahrt zum Baumarkt. Sportwagen für den großen Auftritt vorm Club. Was bin ich froh, dass Daimler so ein großes Modellangebot hat. Die Dividenden dürften explodieren. 🙂

  4. Thorsten

    Huch, ist das die Geisterbahn ? Bohlen, Streisands Teebeutel und Autoflatrate. Ich bin mir jetzt nicht mehr als sicher,  ob die Rhababerschorle nach  dem Drachenbootpaddeln alkoholfrei war….:o

  5. John

    Loser Tee ist günstiger als Beutel. Grünen Tee soll man auch 3 mal kochen können. Bzw. man muss, schmeckt dann jeweils anders.

    Was mich allerdings interessieren würde, wie legen Leute wie Bohlen ihre Asche an. Oder konzentrieren die sich voll auf ihr Geschäft, Anlegen machen professionelle Berater. Die im Zweifelsfall das Geld veruntreuen…

  6. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thorsten

    Lass mich mal die Liste mit den Stars verlängern: Bohlen, Streisand, Madonna, George Clooney, Ashton Kutcher, Robert De Niro, Jay-Z, Diana Ross, Oprah…. Sie haben alle einen Tick. Aber clever gehen sie mit ihrem Geld um.

    Sie sind im Grunde die Buffetts des Showgeschäfts.

    Und auf der anderen Seite stehen Boris Becker…

  7. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ John

    Du sprichst was Interessantes an. Das Geldanlegen durch Dritte ist brisant. Dina Ross, Lady Gaga, Michael Jackson… haben wohl einiges verloren, weil es nicht mit rechten Dingen zuging. Ein Trend im Showgeschäft ist: Die Geldanlage wird durch Familienmitglieder übernommen. Gagas Eltern machen das neuerdings, Miss Ross macht das selbst… Aber auch hier passieren Fehler. Steffi Grafs Vater landete im Knast wegen Steuerhinterziehung.

    Madonna hat einen cleveren externen Manager, der ihr den Kokoswasser-Deal eingefädelt hat.

    https://www.dailymail.co.uk/news/article-4161612/Madonna-McConaughey-set-profit-Vita-Coco-sale.html

  8. ThorstenThorsten

    Gerade Dieter Bohlen würde ich jetzt wirklich nicht als Vorbild für die Masse bezeichnen …

    Er kann sich danke Vermögen und laufender hoher Einnahmen sicher einiges leisten – und schaut sicher nicht auf die Kosten bei Klamotten, Uhren, Autos. (von mir aus, soll er es genießen)

    Wenn aber „Normalos“ sich seine Art von „Bescheidenheit“ als Vorbild nehmen, laufen sie in den Ruin – weil sie auf der Einnahmenseite nicht mithalten können.

    Ich würde zur Vorsicht raten…

  9. Sparta

    Bin heute mit nem kleinen Mietauto durch ne Villengegend und am Yachthafen zwischen Bentley’s, Porsche’s und Range Rover’s getuckert…

    Wer hier wohl wen als Clown sieht??

    Es mag hier wohl eine kleine Minorität Pleitiers geben, aber bei manchen Dimensionen sind es ganz einfach andere Relationen.

    Hier geht es dann nicht mehr um eine grobe Range von 500 – 3000 k networth.

  10. Ralf

    „Hier im Blog kritisieren einige immer wieder den Sinn der hohen Sparsamkeit und finanziellen Freiheit. Ich hab es erreicht. Jeder muss wissen, was ihm wichtig ist. Ich muss niemanden bekehren. Das Tolle an der Freiheit ist, dass ich niemanden brauche.“

    Es gibt verschiedene Ansichten und Meinungen. Das sollte man akzeptieren. Wer z.B. eine Familie gründen möchte, kommt in einen Zielkonflikt mit möglichst schneller finanzieller Unabhängigkeit und geht das langsamer an. Das Schwarz-Weiß-Denken ist da wenig sinnvoll.

    Und wie frei ist man wirklich? Völlig frei ist man nicht. Man benötigt immer noch gewissen Kapitaleinkünfte (Mieteinnahmen, Kurssteigerungen, Dividenden, evtl. freiberuflich noch etwas jobben). Es sei denn, das Vermögen befindet sich im höheren Millionenbereich.

  11. Thorsten

    So viel Vermögen braucht man gar nicht, wenn man sparsam lebt. 10.000€ bezahlen einem Telefon und Internet. Ohne Kapitalverzehr und mit Chance auf Wertsteigerung, wenn in Aktien angelegt. Der größte Posten ist das Wohnen. Wir hatten schon viele Beiträge dazu. Entweder niedrige Miete oder günstig erworbenes Wohneigentum. Auto ?  Wenn überhaupt, dann aus der zweiten Reihe. Besser gar nicht.  Möbel und Kleidung nur gezielt austauschen. Energiekosten senken ( Raumtemperatur, Beleuchtung LED). Abos und Versicherungen überprüfen, regelmäßig. Ich habe nie auf etwas verzichtet und mache das heute auch nicht.

  12. Ralf

    „Entweder niedrige Miete oder günstig erworbenes Wohneigentum“

    Das hört sich immer so einfach an. Ist es vielerorts aber inzwischen eben nicht mehr, jedenfalls wenn man mehr Platz braucht als eine 1-Zimmerwohnung z.B. mit Familie. Im Gegenteil: Das Thema kann starke Nerven und gut Geld kosten.

    Und ein (günstiges) Auto ist für manchen eben notwendig um überhaupt den Job zu erreichen.

    Mir geht es darum, nicht alles über einen Kamm zu scheren. Solche oft schnell daher gesprochenen Sätze und Floskeln sind nicht immer hilfreich…

  13. Fabian S.

    Hallo Tim,

    es scheint bei Bohlen zu stimmen. Habe schon vor vielen Jahren gelesen, dass er als geizig gelten soll 😉 Ähnlich wie Zuckerberg gibt er bsp. beim Taxi nie Trinkgeld, sondern auf den Pfennig heraus….

  14. Thorsten

    @Ralf die Realisierbarkeit ist für jeden individuell. Der ein oder andere könnte überlegen umzuziehen und das Auto einsparen. Andere kompensieren mit Überstunden oder Nebenjob. Einfach ist es nicht, man muss wachsam sein und überlegen was passt. Konsumieren und unkritisch vor sich hin leben ist einfacher.

  15. Bruno

    Es ist eben bei Promis oder Stars dasselbe Muster wie bei Otto Normalo, es gibt welche die können sehr gut und clever mit ihrem Geld umgehen, andere eben nicht. Es hat nichts mit der Grösse des Einkommens oder Vermögens zu tun, es ist eine Einstellungs- und Charakterfrage, gepart mit mangelndem Wissen und Selbstvertrauen (Geltungssucht etc.). Falsche Berater gibt es bei Promis wohl eher, aber die gibt es auch beim Normalo (Kreditversprechen, Tipps des Nachbars etc.).

    https://www.dasinvestment.com/boris-becker–co-14-deutsche-promis-und-ihre-pleiten-in-bildern/

    https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/celebrity/kaum-zu-glauben-diese-stars-waren-schon-einmal-bankrott/ss-BBGiU8J

  16. Thorsten

    Bei Künstlern gibt es die Ferne zu Gelddingen schon mal öfters. Es ist ihnen eigentlich nicht so wichtig. Aber ohne geht es eben auch nicht. Wenn sie an den Falschen geraten haben sie verloren.

    Die Gruppe die am schlechtesten mit Geld umgehen kann ist vermutlich die der Profifußballer.

  17. Mat

    Naja, das Problem ist wohl eher die Nachhaltigkeit der Einkünfte bei Fussballern. Jetzt nicht die mit 10 Mio + im Jahr wie Kroos Götze etc.

    Wenn man 3 Mio verdient und nur eine ausgibt hat man eine Sparrate von 66%. Bloss verdienen die Jungs vermutlich irgendwas zw 5 und 8 Jahren und müssen den Rest des Lebens davon leben.

    Bei den explodierten Gehältern heutzutage wird das wohl seltener passieren als bei den Spielern der 90er aber da gibt’s ja so einige Fälle….

  18. KievKiev

    @ Sparta

    Fährst Du öfter durch Villengegenden? Die Bewohner halten Dich nicht für einen Clown. Sie ärgern sich höchstens darüber, dass das Proletariat so einfach durch ihr Viertel fahren darf.

    Jeder hat seine Probleme und lebt in seiner Filterblase. Vielleicht haben die Bewohner dort einen Nachbarn, der die Wäsche im Garten trocknet (siehe BuyAndHold SA). Das kann manche an den Rand eines Nervenzusammenbruchs bringen. Und jetzt stell Dir vor Du hättest ein Vermögen aufgebaut und dann wird der Darsteller Bohlen Dein neuer Nachbar (siehe Jauch Sylt). Deine Freunde im Golfclub finden es lustig und malen sich bei Bohlen zumindest Bunga Bunga Einweihungsparties aus. Du könntest einfach nur ko…

    Es sind bestimmt nicht alle Bewohner in der Gegend hoch verschuldet. Viele sind einfach unfassbar reich. Trotzdem haben sie alle ihre eigenen Probleme.

    Ich wohne ja selbst in einer relativ wohlhabenden Gegend (Gründerzeit oder Protzneubauten und ein paar Villen. Bentleys sehe ich jetzt nicht so oft). Die Lage, Sauberkeit und Sicherheit sind natürlich hervorragend. Aber auch wenn man nicht jedes Spiel mitspielt, muss man sich in einem gewissen Maß anpassen um nicht völlig aus der Norm zu fliegen.

    Ich erledige meine Einkäufe mit dem Fahrrad, trockne die Wäsche natürlich im Garten. Wir wohnen auf 103qm und haben Studenten als Mieter. Das sind jetzt mal von meinem Umfeld aus betrachtet eher Argumente die gegen mich sprechen 😉 Mit Familie kann ich mich auch nicht völlig den Vergleichen entziehen. Schließlich sollen meine Kinder ja auch Freunde in der Nachbarschaft haben. Also muss ich manchmal schon ein paar Karten zeigen. Ich bevorzuge dabei Assets anstatt Liabilities.

     

  19. Thorsten

    @Mat das ist das Problem : die kurze Zeit, in der der Geldregen kommt. Vergleiche das mit Lottogewinnern. Einige führen ein  Leben, das sie sich danach nicht mehr leisten können. Eine Warnung für jeden. Aufrüsten und Erweitern  geht schnell, Zurückstecken und Verkleinern ist schmerzhafter. Deswegen nicht zu sehr aufdrehen. Eine Nummer kleiner wählen und bescheidener bleiben. Und bei Schauspielern gibt es auch nicht wenige, die vollkommen verarmt sterben. Ich durfte keiner werden, meine Eltern habe die Hände überm Kopf zusammengeschlagen, da habe ich halt was anderes gemacht (zum Glück). „Brotlose Kunst“. Aber manche leben dafür, ihren Traum vermutlich und dann soll es auch so sein.

    @Kiev das Vermieten an Studenten ist eine gute Sache, die Wohnungsnot bei dieser Gruppe ist besonders hoch.

  20. Fit und Gesund

    Gerade gesehen, Fresenius und Fresenius Medical Care mehr als tiefrot, ich bin versucht meine Fresenius zu verkaufen, die Dividendenrendite ist sowieso viel zu gering,

    BAT ist auch irgendwie ein Trauerspiel, da habe ich wenig Vertrauen, die Dividendenrendite ist aber sehr ansprechend,

    irgendwie Alles Fehlkäufe….., was sind Eure Nieten im Portfolio?

  21. Ralf

    Bisher keinen nennenswerten Nieten im Depot. Die Mischung aus Sektoren-ETFs und ausgewählten Einzelpapieren hat sich für mich bestens bewährt. Insbesondere die ETF erweisen sich als recht stabil gegenüber nennenswerten Kursschwankungen. Problem ist derzeit eher die fehlende Kohle für weitere Aufstockungen. Der letzte Kauf war BlackRock

  22. Sparta

    @ Kiev

    Ne, die Gegend lag auf dem Weg zu einen Wanderstrecke in einem Naturpark.

    Die Villen waren schon optisch beeindruckend.  Nur hätten mich die durchstartenden Flieger genervt oder man gewöhnt sich daran.

    Selbstverständlich gilt mittelfristig immer Einkommen grösser/gleich Ausgaben für Vermögensbildung / – erhalt.

    Allerdings um ne derartige Villa zu kaufen… so viele Teebeutel kann man nicht zerquetschen!

    Das Einkommen/Unternehmertum oder schon bereits vorhandenes Familienvermögen waren die entscheidenden Faktoren für den Luxus.

    Eine Teebeutelmarotte als Beweis für Sparsamkeit in ner Millionenvilla empfinde ich schlichtweg als verzerrtes Weltbild.

    Du hast Karten? 😉

  23. Corcovado

    @Fit und Gesund:

    also als Nieten würde ich in meinem Depot jetzt keine Aktien bezeichnen. 🙂

    Allerdings sind ein paar rotgefärbt. Am meisten getroffen hat es Alibaba mit knapp 25%.

    Allerdings treibt mich das nicht zur Unruhe, weil ich einen Grund hatte die Aktie zu kaufen. Ich schaue dem gelassen entgegen und harre der Dinge die da kommen.

     

    Von BAT halte ich persönlich gar nichts, von Fresenius allerdings sehr wohl. Die würde ich definitiv behalten!

  24. Iceman

    Als Nieten würde ich es nicht bezeichnen, die Aktien entwickeln sich eben anders durch teils unvorhersehbare Ereignisse.

     

    BAT – 26%

    Anheuser Busch-25%

    Novo-Nordisk- 16%

     

    Dem steht aber auch Airbus mit +95% , Hugo Boss mit +37% und Johnson und Johnson mit + 30% gegenüber.

     

    Also alles gut.

     

  25. Thorsten

    @Iceman Klasse ! Genaus so sollten wir alle unsere Depots betrachten. Einigen Loosern stehen viel mehr Gewinner entgegen. Wenn es nicht absolut aussichtslose Aktien sind, dann sollte man die ‚Looser‘ behalten. Da warten schon 5 hungrig Mäuler sie willig einzusacken, wenn die Stimmung auf dem Nullpunkt ist. Wie gesagt, wenn die Unternehmen o.k. sind und druch Presse und Spekulanten zu Boden geprügelt wurden.

    Das vermute ich gerade bei den Börsen auch… Wer würde am meisten von kurzfristigen oder hefitgen Einbrüchen profitieren ? Die, die am meisten davor warnen, denn sie können die Scherben enttäuschter Privatanleger einsammeln.  Und die, die Zockerpapiere auf Aktien anbieten. Das Unterschreiten führt bei manchen Derivaten zum Totalverlust für die Anleger und beschwert dem Emittenten goldene Nasen.

    Die Finanzjongleure verdienen mehr, wenn  die Angst groß ist und aus Buy and Hold Panik und Riesenumsätze entstehen.  Da wird verkauft und neugekauft und wieder verkauft. Das Ganze erzeugt eine hohe Volatilität. Sie haben Interesse an Krisen und hoher Volatilität in den Börsen und beschleunigen sie durch Wetten und Hanldesprogramme. Die Medienpropaganda und Crashpropheten helfen ihnen dabei. Sie verdienen wenig bis gar nix, wenn die Kurse bloß langsam steigen. Angst ist ihr Katalysator, es macht ihnen die Taschen voll. Und dann hole ich meine Teebeutel raus und brühe sie ein drittes mal auf  und sage mir : dafür hast Du zu lange gearbeitet, um die Aktien anderen in den Rachen zu stopfen.

     

  26. Oliver

    @Fit und Gesund

    Mach einfach gar nichts. Fresenius ist ein solides Unternehmen und wird sich mit den Jahren auszahlen. Selbst BAT würde ich nicht verkaufen, da es immer Raucher geben wird. Das die Jugend so viel vernünftiger ist, habe ich das letzte mal nicht gesehen, als ich zum Schulschluss an der S-Bahn stand. Über bestehende Aktien würde ich mir nur Gedanken machen, wenn das Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert. Das kann man bei beiden Unternehmen wirklich nicht behaupten.

    Ich habe bei 73 Positionen etwa 20% Aktien im Minus. Ist mir aber völlig egal, solange das Geschäftsmodell funktioniert. Die 80% mit Buchwertgewinn sorgen dafür, dass das gesamte Portfolio weit im Plus ist. Manche von denen waren zeitweise auch mal im Minus.  Davon sterbe ich nicht, solange ich monatlich meine Dividenden bekomme. Sei einfach wie ein dicker Buddha: Panta Rei und in der Ruhe liegt die Kraft.

    Grüße Oliver

  27. KievKiev

    @ Fit und Gesund

    Ich unterstütze Fresenius bei 70€. Ich kann Dir nicht sagen, ob es langfristig rauf oder runtergeht. Starke Einbrüche sind aber meiner Meinung nach eher gut für den kurzfristig entschlossenen Käufer. Ansonsten gilt die Devise nach BuyAndHold SA: Hold.

    BAT finde ich auch interessant, liegt aber fernab meiner Möglichkeiten. Hier wurden einige Aktien genannt, die stark gefallen sind. Genau diese finde ich zum großen Teil interessant.

    NetFlix ging ja genau in die andere Richtung. Das sind nur temporäre Ereignisse. Nicht jedes Quartal wird so heftige Bewegungen verursachen.

    Bei hohen Schwankungen und Vola bin ich bei Thorsten. Das ist zum eventuellen Kauf (Short Put schreiben) behilflich.

    H&M ging auch wieder aus der Talfahrt hinauf, oder? Habe ich nur am Rande mitbekommen und nicht angeschaut, da mich diese Branche erst einmal nicht interessiert.

  28. ggman

    @kiev

    du schriebst „Ich habe heute vor den Kurssteigerungen noch BASF 8 Stk und T 20 Stk gekauft. Musste über 500€ pro Aktie kaufen. Habe jedes Paket durch Bonus um 75€ günstiger bekommen.“

     

    Bei welchem Broker hast du dieses Angebot erhalten? Ich wechsle auch gern den Broker, bzw. eröffne ein weiteres Depot (zu meinen zahlreichen anderen Depots :-))

    Bei 1822 hatte ich vor 2 Monaten ebenfalls in Depot eröffnet, und musste hiefür 2 Aktien für jeweils mind. 500 € kaufen, und habe hierfür 100 € erhalten.

    Die Comdirect lehnt mich leider immer wieder ab, ohne mir hierfür die Gründe zu nennen (ich hatte mal vor was weiß ich wiviel Jahren dort ein  Girokonto, ein Depot jedoch noch nie).

     

    Ich würde mich jedenfalls überein paar Tipps bzw. „Freelunch“ aka Prämien von den Banken freuen (und andere hier im Forum bestimmt auch)

     

     

  29. ggman

    bzgl. Fresenius:

    Langfristig bin ich von dem Unternehmen überzeugt, leider war es bisher immer (auch jetzt noch) überteuert.  Daher habe ich eben eine kleine Startposition Fresenius erworben.

     

  30. Hans Wurst

    @Fit und Gesund:

     

    Verlierer:

    MOMO -19%

    FREENET AG -18%

    COTY -12%

    HARLEY-DAVID.INC -10%

     

    Gewinner:

    NETFLIX INC +560%

    LEIDOS HOLDINGS +341%

    APPLE INC +320%

    ALPHABET INC.CL.A +220%

  31. June

    @Dieter Bohlen,

    Der Mann hat vor vielen Jahre ein Buch geschrieben. Aus irgendeinem Grund habe ich das in die Finger bekommen und gelesen. Gekauft hätte ich es mir nämlich nicht.

    Einige Inhalte des Buches haben mich aber schwer und nachhaltig beeindruckt. Herr Bohlen musste nämlich, auf väterliche Anweisung hin, zuerst studieren und durfte erst dann in der Musikbranche Karriere machen. Der Vater war der Meinung, wenn es mit der Musik nichts wird, dann hat der Bub zumindest eine gescheite Ausbildung. Und Dieter hat mehr oder weniger brav BWL mit Fachrichtung Finance und Controlling studiert. Weil dies am schnellsten ging und in diesem Bereich zu der damaligen Zeit viele Mitarbeiter gesucht wurden. Das nenne ich clever. Jetzt ist er dadurch in der Lage seine eigenen Bücher zu verstehen und auch die Finanzbranche zu durchschauen.

    @Fit und Gesund,

    ich habe keine Einzelaktien im Moment, sondern nur ETF’s, es ist immer schwer was zu raten. Da ich den Grund die schlechte Bewertung an der Börse für beide Firmen auch nicht kenne. Aber du hast dir beim Kauf ja was gedacht, erinnere dich daran was diene Ziele für die Aktien waren.

    Wenn es meine wären, würde ich sie behalten.

    Und lese mal bitte Kostolany, „Die Kunst über Geld nachzudenken“. Er beschreibt dort sehr schön und anschaulich die Zyklen des Börsenmarktes.

    Take care,

    June

  32. KievKiev

    @ ggman

    Ich habe erst mit Consors dieses Modell für meine nicht vorhandene Depotgröße entdeckt. Hier konnte ich für jedes Familienmitglied 100€ einsammeln und 25€ für jeden ersten Sparplan. Das war für mich der beste Deal. Später würde ich lieber mein 200-300k Depot mit der 1% Regel wechseln.
    Ich habe 1822 verwendet und noch einen 50€ Amazon Gutschein erhalten. Meine Frau hat mich in dem zweiten 1822 Depot geworben. So gab es 50€ für den Werbenden und 100€ für das Depot. Ich eröffne meistens gleich zwei. Comdirect habe ich auch abgeschlossen. So kann ich sehen welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Anbieter jeweils haben. Consors werde ich behalten, da hier alle Familienmitglieder enthalten sind und ich auch zufrieden mit dem Broker bin.

    Bei Kreditkarten kann man aktuell relativ schnell pro Karte 80€ mitnehmen. Mit Frau zählt alles doppelt. Das lohnt sich dann schon. Ich benötige aber auch keinen Kredit. Hier wird Schufa abgefragt und jede Kreditkarte verringert die eigene Leistungsfähigkeit. Die Karten sollte man folglich auch wieder kündigen.

     

  33. Diana H

    @Kiev

    H&M ist momentan wieder dabei zu steigen und ich sehe gute Chancen für das Unternehmen. Der Einbruch kam nur durch ein Imageschaden (Kind mit afrikanischen Backround im falschen T-Shirt) und danach musste das Unternehmen ein paar mal die Wange hinhalten. Auch der Ärger mit dem Onlineshop ist nur ein temporäres Problem und lösbar. Daran wird im Moment gearbeitet. Außerdem gibt es verschiedene neue Projekte mit H&M Home und Arket usw. Meiner Meinung nach völlig unterbewertet und wird fleißig gekauft. Außerdem ist Eigenkapital da und die Mode bezahlbar. In Zeiten einer drohenden Rezession nicht zu unterschätzen. Und ich bilde mir ein mal gelesen zu haben, dass eine Zusammenarbeit mit Alibaba verhandelt wurde.

    @Bohlen

    Ich habe mal gelesen, dass er in jungen Jahren Kommunist war. Wahrscheinlich wirklich eine unterschätzte Person. Ich würde dennoch lieber mit jemand anderem Kaffee trinken. Vermutlich Kostolany wenn er noch Leben würde. Mit wem würdet ihr gerne mal Kaffee trinken?

    @Fit und Gesund

    Ich würde auch halten. Unbedingt.

  34. Fit und Gesund

    hallo zusammen,

    bin gerade aufgewacht, danke für Eure Antworten,

    von den Stinkeraktien BAT bin ich persönlich ja nicht mehr so überzeugt, aber wiegesagt, sie zahlen wenigstens ordentlich, da denke ich nicht an Verkauf,

    aber Fresenius? gerade geschaut, Minus 12 % in ein paar Stunden, Fresenius Medical Care (die hab ich allerdings nicht) sogar knapp 20% im Minus, nur wegen eines schlechteren Ausblicks für 2018??? ist aber happig…

    Bei Fresenius ärgert es mich dass sie ja praktisch nix zahlen, als ich die kaufte hab ich wohl Tomaten auf den Augen gehabt, die sind ja schon seit Langem nur immer am Sinken, 1x hab ich verbilligt, die werden Jahre brauchen bis sie sich erholen, denn Jeder wird denken wie ich „weg damit“,

    für heute mach ich nix, aber sobald die auch nur ein klein wenig steigen fliegen sie raus, könnte das Geld echt in bessere Aktien stecken.

    Tja, so isses eben wenn man in Einzelaktien investiert, bei ETF’s passiert Einem das nicht. Augen zu und durch.

    Doch, ich habe auch ein paar Gewinner, und gestern kam noch eine grosse Rückzahlung der Verrechnungssteuer von 2017, das Gesamtdepot ist auch in Ordnung, aber Fresenius … das schockt mich ein wenig, geb ich zu.

  35. ggman

    @kiev

    vielen Dank für deine Auskünfte.

    Ja auf die 1% bei der Consors schiele ich ebenfalls, und habe meine Konten und Depots nun zum Ende des Monats gekündigt, damit ich nächstes Jahr wieder neu eröffnen kann :-). (Hoffentlich gibt es die  1% Aktion im nächsten Jahr dann noch/wieder).

    Ich habe in diesem Jahr die „2%-Aktion“ der Targo mitgenommen, wo man sein Depot übetragen konnte und im selben Wert (bis maximal 40.000 €) dann ein Tagesgeld für 1 Jahr mit 2% Zinsen erhält.

     

     

  36. KievKiev

    @ ggman

    Es gab bei Consors (oder einem anderen Broker) eine Aktion, dass man auf sein übertragenes Depot 1% als Prämie erhält. Dazu benötigt man allerdings ein entsprechendes Depot. 2% auf Tagesgeld sind für mich nicht sehr interessant. Ich darf im Januar wieder Sondertilgung für Darlehen verwenden. Da bekomme ich um die 2,69% Zinsen als Verbindlichkeit erstattet. Ich kann das Kapital dann allerdings nicht mehr zurück nehmen. Dafür kann ich um so früher verstärkt investieren, wenn der Kredit abgezahlt ist.

    @ Diana

    H&M habe ich als Beispiel verwendet, da über die Aktie hier auch etwas geschimpft wurde. Ich kann es auch gut nachvollziehen wenn sich gefühlt fast alles nach oben bewegt aber die ein oder andere eigene Aktie nur nach unten geht.

    Ich werde mich schweren Herzens auch die Tage von manchen positiven Entwicklungen trennen. Nachdem die Aktien wieder schön gestiegen sind sollte ich zumindest mich von spekulativeren Aktien trennen. Der letzte Einbruch sollte mir eine Lehre sein.

    Kaufe keine Aktie, die Du nicht für immer halten würdest. Auch wenn es nur ein paar Tage sind. Das habe ich in der Praxis nachvollziehen können.

  37. Claus

    @ fit und gesund

    Hallo,

    bleib einfach gelassen, die Zeit wird alles wieder ins rechte Licht rücken.

    BAT mag zwar momentan „ein Stinktier“ und „Looser“ in Deinem Depot sein, doch das kann sich schnell wieder ändern.

    Z.B. habe ich meine H & M-Position behalten. Ja, ich mag sie auch nicht mehr, doch Emotionen und ein hierdurch bedingter Verkauf kosten einen nur vieeel Geld. Plötzlich ging es rasant von 11 auf über 16 EUR und der Verlust hat sich in kürzester Zeit bereits halbiert. In der momentanen schwachen Phase sind die H&M-Aktien sogar sehr stabil… verkehrte Welt?? Nein, das ist eben Mr. Market: Mal ganz rational, mal schizophren…

    Bei BAT wird Ähnliches passieren. Brexit regelt sich… die E-Zigaretten werden sich besser verkaufen… Nikotinreduzierungen werden doch nicht so drastisch oder zeitlich verschoben… Und: Trotz immer weniger Rauchern in den Industrieländern steigt die absolute Zahl der Raucher immer noch. Ist so ähnlich wie beim Öl… Öl ist tot heißt es, doch es wird jedes Jahr mehr Öl verbraucht. Ohne Öl steht die Welt still.

    Vielleicht expandiert man auch in neue Bereiche, wie Cannabis oder auch etwas völlig anderes.

    Gestern ging es in meinem Depot wieder deutlich 5-stellig hinauf. Somit ist fast die Hälfte der Kursrückgänge der letzten Woche wieder „aufgeholt“.

    Die Volatilität ist halt momentan wieder höher, vielleicht versuchen einige Großinvestoren noch etwas Performance bis zum Jahresende zu generieren. „Hasenfüße“ lassen sich schnell verunsichern und aus dem Markt drängen, das wird immer gerne ausgenutzt.

    Für mich ist nur die Depot-Performance entscheidend. Taucht mal eine Aktie ab, schadet das dem Depot insgesamt nicht, wenn es einigermassen sinnvoll eingerichtet ist. Kaum jemand wird es schaffen, alle Einzelaktien dauerhaft im positiven Bereich zu halten. Bei mir sind gerade 3 von 31 Aktien im Minus, was solls. Insgesamt ist es aber mit fast 200k EUR im Plus. Was man braucht ist nur ZEIT und den Mut in Krisen zu kaufen.

    BASF habe ich noch nicht gekauft, die geplante Abspaltung (Wintershall/DEA) hat mich abgehalten. Könnte in D wieder ein Steuerproblem sein…

    Ein „Schnapper“ könnte die Comm. Bank of Australia sein, 6,42% Div.-Rendite. Hier werden mir auch nur die normalen 26,375% QST. von den Div.-Erträgen abgezogen. Vielleicht kaufe ich noch ein paar zu…

    Wünsche dir und allen anderen eine gute Zeit

  38. -M

    @FuG

    Habe auch beide im Depot und bin 0 nervös.

    BAT habe ich nachgekauft und fresenius ist ne große Position bei mir. Es ist ja nicht so das die Verluste gemacht haben das Wachstum war „langsamer“ als die „Anal-ysten“ erwartet hatten …

    Bei dem kursrutsch waren ebenso viele Käufer als Verkäufer zu Werke! Das sollte man noch erwähnen. Die schwachen Hände und Trader verkaufen halt, die Investoren kaufen die denen gerne ab zu den Kursen.

    -M

  39. Rainer Zufall

    BAT

    BAT bin ich gerade schwer am Überlegen. Kaufe inzwischen nur noch gelegentlich mal eine neue Aktie hinzu, meine Einzelaktien halte ich. Das gilt auch für Fresenius & Bayer ;-). IdR fließt aber alles schon seit längerem einfach monatlich stur in Etfs. Und gut ist.

    Aber BAT reizt mich gerade schon ziemlich (mehr als Altria, da ich bereits überproportional viele US Aktien habe). Nach dem Kursrutsch (Brexit) erscheint mir die Aktie überverkauft. Außerdem finde ich die Cannabis Option ziemlich spannend. Klar, das ist jetzt Spekulation, wenn BAT da aber einsteigen sollte (warum eigentlich nicht?) dann wäre das schon ein ziemlicher Gamechanger, finde ich.

  40. KievKiev

    @ Claus

    Kaufst Du solche Aktien NYSE oder direkt im jeweiligen Land? Wie handhabst Du die Dividenden, oder kaufst Du mal eben für 20k ein, so dass es keine hohen Währungskosten gibt?

    @ All

    Wir hatten vor einiger Zeit ja mal das Thema sich selbst belohnen (Rolex). Ich finde es hier sehr schön beschrieben:

    „And so, I think it’s important to find ways to reward yourself that, reinforce that identity that you’re looking to build.

    For example, if you’re talking about FIRE and people saving for retirement, well, you could say that your reward for hitting some savings goal is like buying a leather jacket. And there’s nothing necessarily wrong with that. But it sort of conflicts with the idea of saving.

    It could be something like your reward is you go camping for a week, or you get to go for a walk in the woods, or you have 30 minutes to yourself for a bubble bath or something, those type of rewards more align with this idea of like “My ultimate goal is to have freedom and control of my time.” And so you’re casting a vote for that identity whenever you save because you’re saving towards freedom and optionality and power and in control of your time. And when you reward yourself with that, like “Okay, now I get 30 minutes just to relax,” then you’re kind of like reinforcing that identity again.

    Now, I think that it’s important to find ways to reward yourself that still reinforce the desired identity.“

  41. Ralf

     

    Macht euch nicht irre. In mehrfacher Hinsicht! Ich muss einige Kritik an dem Thema finanzielle Freiheit generell üben:

    Entbehrung bis hin fast schon zum Geiz wird gerne als Unabhängigkeit in diversen Blogs dargestellt. Die Schwelle zwischen sparsamen Lebensstil einerseits und Geiz andererseits kann recht schmal sein
    Die Zukunft wird mitunter wichtiger bewertet als die Gegenwart. Warum?
    Jobs werden indirekt öfters als eine Art schlimmer Untergang oder Gefängnis dargestellt aus denen man entkommen sollte durch vorzeitige finanzielle Unabhängigkeit.

    Ich halte das für wenig zielführend. Hinzu kommen mitunter Zielkonflikte die je nach Persönlichkeit durchaus zu Problemen führen können.

    Egal wie viel Kapital jemand in seinem Depot hat und egal wie das verteilt ist, wir hängen immer noch von der Entwicklung der Weltwirtschaft mit ab.

    Jeder Investoren sollte akzeptieren dass seine finanzielle Zukunft zu einem bestimmten Teil nicht kontrollierbar ist. Darum schön sparen, mit System. Aber das Leben nicht vergessen. Sollte sich hier besser so mancher hinter die Ohren schreiben.

    Wenn mir z.B. ein Auto nützlich erscheint, dann kaufe ich ein günstiges wenn es das Leben erleichtert. Bei unseren Kindern hat es aufgrund eines medizinischen Notfalls sogar schon mal Leben gerettet! Bis zum Eintreffen des Notarztes wäre es nach Aussage der Ärzte zu spät gewesen…

    Wenn mir das paar Schuhe gefällt, dann kaufe ich es. Wenn ich ständig Wäsche trocken muss, dann gönne ich mir evtl. einen Wäschetrockner…

    Man sollte das Streben nach finanzieller Unabhängigkeit (was voll ok ist!) nicht als eine Art Ersatzreligion betreiben sondern ein gesundes Maß anstreben das für einen selbst ok ist.

     

  42. Claus

    @ Kiev

    Für mein Langfristdepot (Onvista) kaufe ich mit tiefem Limit, meist über Tradegate/Xetra. Nur selten kaufe ich aufgrund der erhöhten Kosten im Heimatland.

    In meinem Tradingdepot (Captrader) kaufe ich nur US-Werte direkt in USA. Müssen natürlich genügend USD vorhanden sein, wenn man nicht auf Kredit kaufen will, was ich NIEMALS mache. Habe extra KEIN solches Konto eingerichtet, nachdem ich mich gegen den Optionshandel und Short-Positionen entschieden habe. Zuletzt habe ich EUR in USD bei ca. 1,25 getauscht. Dividenden erhöhen hier meinen USD-Cash-Bestand. Für die Steuer in D gebe ich diese Zahlungen „ganz normal“ in der Steuererklärung an.

    LG

     

  43. Zwitsch

    Hallo Tim… Bin langfristig orientiert aber die Kurse von Fresenius und fmc sind für defensiv Aktien schon dramatisch im Keller heute .. Sind das überhaupt noch defensiv Aktien… Wie ist deine Meinung dazu .?… Danke

  44. lol

    Hab mal ein Praktikum im Krankenhaus gemacht, beobachtete da eine spezielle Form des Geizes. Ärzte monierten wenn Zeitungen um einige „Cent“ stiegen !! Aber gleichzeitig wahnsinns Charlets in der Schweiz kauften !!!

  45. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Zwitsch

    Solche Kursdellen passieren auch bei defensiven Titeln. Es ist ärgerlich. Aber ich sitze solche Kursdellen normalerweise aus. Ich investiere für Dekaden, nicht für Monate.

    Ich überlege immer: Wo wird die Aktie wohl in 10 Jahren stehen?

  46. Fit und Gesund

    Danke für Eure Antworten, 🙂

    ich habe jetzt mal nachgeschaut, Fresenius im Depot Minus 16.85%, sehr seltsam, dachte es wäre viel mehr, BAT Schlusslicht mit Minus 27.88%, schauen wir mal.

    @Claus, also für H&M hast Du meine Bewunderung, Recht hast Du ja, Du bist auch viel länger in Einzeltitel investiert und hast mehr Erfahrung.

    @Kurt,

    Getmad find ich Klasse!

    und am 25.10 heisst es dann Neues Spiel, Neues Glück 🙂

    Mich graut vor der Arbeit heute Nacht, es ist nicht lustig wenn die Patienten jede einzelne Hirnzelle versoffen haben! Sollte mehr Säuferaktien kaufen, Diageo hab ich, wundert mich gar nicht dass die schön im positiven Bereich sind.

    liebe Grüsse

  47. KurtKurt

    @Fit und Gesund

    Ja, er hat ein paar gute Gedankegänge parat.

    @Ralf

    viele Deiner letzten Kommentare finde ich sehr gut.

  48. KievKiev

    @ Claus

    Danke für den Einblick. Du würdest die australische Bank dann in NYSE kaufen, oder hast Du weitere Währungen? Ich habe eine Aktie in Kanada gekauft und auch kanadische Dollar dafür getauscht. Die Dividenden kommen so komplett an aber in CAD und sind nicht hoch.

    Keine Margin ist ein vernünftiger Ansatz. Ich möchte später bei einer größeren Korrektur langfristige Optionen gut aus dem Geld schreiben mit abgesicherten zukünftigen Cashflow. So kann ich eine eventuell kurze günstige Marktlage etwas strecken. Das muss aber sehr gut geplant sein. Ich möchte jeden Kontrakt zur Fälligkeit abgesichert haben. Das ist sicher nicht zu empfehlen.

  49. KievKiev

    @ Sparta

    Die Millionäre mit Immobilien, die ich kenne, haben sich ihren Reichtum selbst aufgebaut. Eine Immo nach der anderen. Sie waren aber verschuldet und haben hier schon Risiken auf sich genommen. Mit einem sehr hohen Erbe muss man auch erst einmal klar kommen. Es hört sich einfach an, aber der Freundeskreis beeinflusst einen sehr. Egal von welchem Niveau man kommt, es ist immer besser wenn es aufwärts geht.

    Ich bin ja in absehbarer Zeit FF und kann so schon ein paar Dinge vorzeigen, wenn es denn nötig ist.

    @ Ralf

    Wir haben einen Trockner, aber wir verwenden ihn nur wenn es sein muss. Unabhängig von Geld muss ich ja nicht jeden ökologischen Schwachsinn mitmachen. Wenn es trocken ist können wir leicht unseren Garten zum trocknen verwenden.

    @ All

    Ich würde gerne mit BuyAndHold von Seeking Alpha, seiner Mutter und den beiden Hunden zum Discount Broker fahren, falls PM auf 65$ fällt. Ich kaufe dann 100 Anteile und freue mich auf die Show der anderen beiden. Vielleicht fallen meine 100 Stk beim Broker noch als Peanuts untern Tisch. Ich würde zumindest gerne vor den beiden Nachkaufen 😉

  50. AlexanderG

    @ Fit und Gesund:

    Nieten im Portfolio:

    KraftHeinz, AT&T, RWE, Deutsche Bank

     

    Gewinner im Portfolio:

    Berkshire Hathaway, Bristol-Myers Squibb, Vonovia, BYD

  51. Kall

    Bonjour,

    @Fit und Gesund und All:

    Solche Leichen habe ich auch im Keller. Ganz schlimm bei GE-28%. Aber genauso schlecht ist Newell Brands mit einem kleineren Defizit von 16%.

    Fresenius kann ich nicht einschätzen. Habe ich nie gekauft, weil die DR zu gering ist. BAT hatte ich mal. Aber Altria gefällt mir wesentlich besser. Auch weil die Verschuldung signifikant geringer ist (siehe Zahltagsstrategie auf You Tube, der Nils hat dazu einen Vergleich der Tabakproduzenten. Ich finde den ganz gut und seriös).

    Irgendwas geht immer in den Keller. Deshalb kaufe ich (fast) nur noch Aktien mit stabilen und hohen Dividenden. Aber auch da kann man sich täuschen. Siehe GE.

    Verkaufen werde ich aber im Augenblick nicht. Habe ein wenig Cash „gehortet“ und schaue, welche Gelegenheiten kommen.

    Salut

    Kall

  52. Kall

    Nachtrag

    @Tim. Bohlen ist einfach ein unsympathischer überheblicher Zyniker. da ist mir Buffett aber 200 mal lieber.

  53. Sparta

    @Kiev

    Würde grob 50:50 (selbst aufgebaut & Familieneinfluss) schätzen bei den mir bekannten Millionären.

    Ist aber ne selektiv, verschobene Schätzung und eine Abgrenzung zum Familieneinfluss ist nicht immer exakt schwarz/weiß.

  54. Claus

    @ Kiev

    habe die Austr. Bank schon viele Jahre bei OV im Langfristdepot. Gekauft in D, Volumen ist aber dünn hier.

    Nur Tradingpositionen kaufe ich im Heimatland der Aktie bei CT. Bisher aber nur USA, da gibts ja genug Auswahl. Möchte auch nicht so viele Fremdwährungen dauernd hin und her tauschen.

    LG

  55. Gurki

    Ihr mit euren paar Minusprozenten. Was soll ich sagen? Gesamtportfolio – 11%

    Geely -35% (Dachte geht noch weiter hoch)
    BYD -32% (Dachte geht noch weiter hoch)
    Deutsche Bank -40% (Weiß der Geier warum ich die gekauft habe)
    AT & T im Minus (könnte ich mal verbilligen)
    ETF Emerging Markets bei -11% (könnte ich mal verbilligen, Sparplan läuft aber auch weiter)
    NASDAQ-100 im Minus
    SMALL-CAP im Minus

    Disney, Nestle, Qualcomm, MSCI World, Marihühnchen ETF laufen alle gut. Ein paar andere habe ich glaube ich vergessen 🙂

  56. KievKiev

    @ Gurki,

    ich habe ja erst eine handvoll Aktien gekauft. Bei OZK habe ich mit geschicktem Timing direkt mal -20% innerhalb von ein paar Wochen hinbekommen. Ich habe leider nicht genug andere Aktien, die das kompensieren würden. OZK werde ich auch hoffentlich verbilligen. Das wird sich zeigen.

    Meine ETFs sind auch um +-0. Die habe ich schon länger. „0%“ ist dann doch besser als „-20%“ 😉

  57. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Kiev,

    eine Regel, die ich leider auch nie beachte, besagt, dass man den Verfallstermin einer Option nicht hinter die nächsten Earnings legen sollte, um eben vor solchen Überraschungen sicher zu sein.

    Man könnte dann allerdings nie lang laufende Puts verkaufen. Man muss sich dann eben nur um so genauer überlegen, ob man den Wert auch wirklich haben will im Fall des Falles.

    Ich habe einen ähnlichen Fall mit TRTN. Am 7. Nov sind Earnings, und der Verfall ist am 16. Der Konsens der Analysten liegt bei 1.12 USD. Die letzten Quartale wurde das immer übererfüllt. Aber wehe, wenn es weniger wird als 1.12 USD. Am besten wären so um 1.20 USD. Schaun mer mal.

    Ich hatte die Aktie schon mal durch den Merger TAL und Triton bekommen. Damals war der Kurs unter 20 USD. Habe die dann Ende 2017 für über 40 USD verkauft, weil ich den Gewinn zur Verrechnung eines Verlustes brauchte.

    Jetzt ist die wieder schön zurück gekommen, und für 25 USD würde ich wieder 100 Stück beherbergen, deshalb der Strike des short Put bei 25 USD. Bei einem ähnlichen Rücksetzer wie bei OZK würde ich sie dann eingebucht bekommen.

    Sollte alles wie gewohnt weiter gehen, dann bleibt die Prämie und der nächste Put wird verkauft.

    MS

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *