Nur nicht aufgeben: Rückschläge können dich erfolgreicher und stärker machen


New York, 17. Januar 2020

Nach Rückschlägen nur nicht aufgeben, sondern wie Superman denken.

Ich finde es inspirierend, wenn Menschen nach Rückschlägen nicht aufgeben. Nimm Aashima Singh. Sie flog vor sieben Jahren von der University of Melbourne. Die Noten waren ungenügend. Kürzlich wurde sie eingeladen, an derselben Universität einen Doktor der Medizin zu machen.

Die ursprünglichen Ablehnung der Uni tat ihr zwar weh. Sie ging auf Seelensuche. Doch sie gab nicht auf.

Sie suchte im Internet nach anderen Medizinstudenten, die erst von der Uni abgelehnt wurden und dann später es doch geschafft haben Arzt zu werden. Sie fand nichts.

“Ich hatte überhaupt kein akademisches Vertrauen in mich”, erinnert sie sich. Trotzdem versuchte sie es im zweiten Anlauf. Sie schreib sich im Februar 2017 woanders ein: An der Monash Uni. Dort studierte sich Biomedical Sciences. Sie hatte das gleiche Langfrist-Ziel: Sie wollte Ärztin werden.

Jeden Tag gab sie während des Studiums ihr Bestes. Sie setzte sich stetig neue Ziele. “Ich habe zum Beispiel versucht, den Klassendurchschnitt bei den Testergebnissen zu erreichen. Wenn ich das relativ leicht erreichen konnte, zielte ich immer höher und versuchte jedes Semester, meine Bestnoten zu übertreffen.”

Ein großes übergeordnetes Ziel für ihr Leben war, sich nicht mit Dingen zu befassen, die außerhalb ihrer Kontrolle lagen. “Ich versuchte mein Bestes, um positiv zu bleiben. Ich suchte Trost in der Tatsache, dass ich trotz Widrigkeiten in der Lage war, logisch und präzise zu denken.”

Sie wird bestimmt Ärztin. Sie ist so motiviert. Sie glaubt an sich. Ihre Misserfolge scheinen sie zu reizen. Sie ist eine unglaubliche Optimistin. 

Generell können wir Menschen sehr viel mehr erreichen, als wir uns vorstellen können, wenn wir eine Turbo-Motivation haben. Hast du einen enormen Eifer, kannst du es in die finanzielle Freiheit schaffen. Wer besonders fleißig ist, bekommt in der Regel besser bezahlte Jobs. Dann lebst du unterhalb deinen finanziellen Möglichkeiten. Und investierst früh in den Aktienmarkt.

Du hast Geduld. Du steckst mit der Zeit mehr Geld in Aktien/ETFs. Du schaust nicht täglich nach dem Depot. Wer einen Baum pflanzt, schaut auch nicht nicht jeden Tag nach dem Baum.

Kleine Sparsummen läppern sich. Wer zum Beispiel den teuren Kaffee To Go oder das Sandwich vom Bäcker einspart und 5 Euro zur Seite legt, hat nach 55 Jahren eine Million Euro zusammen. Ich unterstelle sieben Prozent Verzinsung am US-Aktienmarkt per ETF:

Wer 5 Euro am Tag spart, der hat nach 55 Jahren eine Million Euro. Quelle: Bildschirmfoto von Zinsen-Berechnen.de.

Die meisten Menschen machen aber Studien zufolge nur Dienst nach Vorschrift. Sie haben keinen Eifer. Kein Feuer! Sie haben innerlich gekündigt.

Mit Ach und Krach managen solche Leute oft ihre Finanzen. Sie kommen gerade über die Runden. Manchmal ist das Geld knapp. Dann wird ein Kredit aufgenommen. In diesem ironischen Artikel geht es genau darum. Hier wird die zunehmende Verschuldung angesichts der Negativ-Zinsen auf den Arm genommen. Als ob Schulden die Erlösung sind.


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Nur nicht aufgeben: Rückschläge können dich erfolgreicher und stärker machen

  1. AvatarChris

    Guter Artikel Tim. Inspiration wieder auf die überhol Spur zu ziehen. Raus aus der Komfort zone.

  2. AvatarNico Meier

    Im letzten Kommentar fragezr jemand ob es noch kaufenswerte Standartwerte gebe.

    Was ist kaufenswert und was ist ein Standartwert?

    Ende 2018 gab der Markt 20% nach viele sahen darin der Anfang einer grösseren Korrektur und sind in der Talsohle ausgestiegen. Wer in dieser Talsohle Apple gekauft hat steht mit einem Gewinn von über 100% da. War Apple 2018 billig? Ist Apple ein Standartwert?

    Grundsätzlich haben Banken die Hypothrkatrkredite vergeben ein Interesse daran den Kunden zu vermitteln die Zinsen würden bald wieder steigen um diese in langfristige Festhypotheken zu drängen. Trotzdem las ich gestern vom Chefökonomen der Migrosbank die Zinsen würden mindestens die nächsten zwei Jahre tief bleiben.

    Im letzten Jahr habe ich Altria, ABBvie und Kraft Heinz gekauft. Stehen alle gut im Plus über 20% auch der Kandidat den ich erst im Herbst 2019 gekauft habe.

    Was ist ein Standartwert und was ist günstig?

     

  3. AvatarRalf

    “Die meisten Menschen machen aber Studien zufolge nur Dienst nach Vorschrift. Sie haben keinen Eifer. Kein Feuer! Sie haben innerlich gekündigt.”

    Ich kenne das bei uns im ÖD, da sammeln sich leider manche Lutscher. Liegt zum Teil aber auch an heftigen Vorschriften die das Arbeitsleben und schnelle, effektive Entscheidungen aufgrund langer Laufwege schwer machen. Innovationen werden so effektiv ausgebremst. Dazu kommt je nach Tarifvertrag eben auch ein sehr starres Gehaltsgefüge, dass wirkliche Leistung nicht berücksichtigt. Gerade im ÖD gibt es auch sehr taugliche Leute die dreimal so viel leisten wie andere und Ideen haben, aber finanziell zahlt sich das selten aus.

    “Was ist ein Standartwert und was ist günstig?”

    Keine Ahnung. Wenn eine Aktie aber in einem Jahr 30-50 Prozent klettert, können hier in vielen Fällen nicht nur firmeneigene, fundamentale Gründe dahinterstecken. Es kann eben auch an Umständen des Marktes wie Niedrigzinspolitik, Anlagennotstand und Gier die Gründe sein. Und diese Punkte sehe ich derzeit bei vielen namhaften Firmen. Daher sind viele Aktien nicht mehr günstig und würde mir als Neueinsteiger tatsächlich schwer tun auf dem teil hohen Kursniveau mit großen Summen einzusteigen. Nicht umsonst wird auch Warren Buffett seine Gründe haben seinen riesen Geldberg nicht wegzubringen. Auch wenn er noch andere Faktoren hat die hier mit reinspielen.

    Die Gefahr von Rücksetzern ist sicherlich gestiegen. Geduld auch für einen guten Einstieg ist nicht immer verkehrt an der Börse. So ist Danaher ein wahrer Aktienjuwel. Aber auf derzeitigem Niveau würde ich zunächst zumindest einen kleinen Rücksetzer abwarten vor einem Neueinstieg.

    Bitte nicht vergessen: Ein großter Teil der vergangen Kursgewinne ist auch der Niedrigzinspolitik mit geschuldet…

  4. AvatarNico Meier

    @Ralf

    Einverstanden viele Aktien sind überbewertet. Bei einigen anderen sehe ich eine Unterbewertung zum Beispiel Bayer, Kraft Heinz, Imperial Brands oder Altria. Diese vier Firmen sind übrigens auch in einer alfälligen Rezession Robust, da sie Produkte verkaufen die nicht direkt der Konjunktur unterliegen. Wer seinen Job verliert schiebt evtl. den Kauf des nächsten Autos auf aber Raucherwaren, Essen und Medizin muss trotzdem gekauft werden.

  5. AvatarNico Meier

    Mallorca verbietet den Sauftourismus.

    Wo verbringt nun der deutsche Michel seinen Urlaub?

  6. AvatarHubertus

    Wenn man an die Effizienz der Märkte glaubt, dann sind Werte doch immer adäquat bepreist. Als Privatanlegern macht man sich bei der vermeintlichen Trüffelsuche doch unnötig Stress. Als kleiner Fisch unter Haien kann man eh nur maximal mitschwimmen.

    Die Zeit ist sinnvoller in Beziehungen, Menschen, den eigenen Körper, Bildung und Gesundheit investiert.

  7. AvatarMagnum86

    @Ralf:

    Geht mir auch so. Monatlich wird es immer schwerer aufzustocken oder in einen Wert neu einzusteigen. Mir tuen die jungen Leute leid, die erst am Anfang des Vermögensaufbaus stehen. Einen Crash am Aktienmarkt halte ich  mangels Alternativen im Niedrigzinsumfeld für ausgeschlossen, da es keine Alternative mehr gibt. Selbst Brände ich in Australien haben meinen potentiellen Neuzugang fürs Depot TransUrban nichts angetan…

    Auf der Watchlist habe ich die BASF, Johnson Matthey und die Simon Property Group zur Aufstockung.

    Gerne würde ich den Anteil in meinen Depots von in € ausschüttenden Werten erhöhen, aber gerade in Deutschland auf Grund politischer Risiken, fällt mir nichts ein, was ich kaufen würde.

    Welche € Werte beobachtet z.B. in in Quellensteuer freundlichen Ländern wie Frankreich und Niederlande?

    Ich bin hier in AXA, Veolia, Vinci und RDS investiert.

  8. AvatarChris

    Wenn ich noch paar mal deutscher Michel lese…

    Kraft heinz verkauft in der Krise bestimmt weniger überteuerten ketchup als ohne Krise.

    Gediegenes Wochenende Allen.

  9. AvatarOli

    @Nico Meier: Auf dem Oktoberfest 😀

     

    Ich kann nur sagen Tim hat Recht. Ich spare seit 7 Jahren mein Geld und lege jeden Monat mindestens 10% davon an der Börse an. Tja, was soll ich sagen… die letzten Jahre waren super! Also selbst wenn jetzt Rücksetzer von 30% kommen habe ich immer noch mehr Geld im Depot als wenn ich das Geld die letzten 7 Jahre auf dem Tagesgeld-Konto angespart hätte.

    Es ist so schade, dass die Deutschen hier kaum mitmischen. Meine Frau ist mittlerweile an der Börse und für mein Patenkind habe ich zur Geburt ein Depot mit einem ETF eingerichtet. Da fließt immer mal wieder zu Weihnachten / Geburtstag Geld drauf. Bei allen anderen habe ich es eingestellt. Mit der Familie spreche ich nicht darüber, nur ab und zu mit Freunden von denen ich weiß, dass sie auch an der Börse sind, das war’s.

    In ein paar Monat plane ich mit meiner Frau die nächste Asset-Klasse aufzumachen. Wir sparen aktuell für den Kauf einer Immobilien als Kapitalanlage. Mal schauen wie das so läuft. Realistisch wird es wohl noch bis Ende des Jahres dauern bis wir das nötige Eigenkapitel zusammen haben. Aktien will ich dafür nicht verkaufen.

    Vg

    Oli

  10. AvatarRalf

    “Die Zeit ist sinnvoller in Beziehungen, Menschen, den eigenen Körper, Bildung und Gesundheit investiert.”

    Richtig. Aber was ist unter Bildung zu verstehen? Heute die richtige (Fort-)Bildung zu finden kann durchaus richtig herausfordernd sein. Der Wandel ist mit die einzige Konstante. Und das Angebot unüberschaubar.

  11. Avatarsammy

    @Hubertus

    Vollkommen richtig erkannt und beschrieben. Stockpicking ist ein Hobby. Die Leute brauchen es um ihren Alltag interessanter zu machen und sich als schlauer als der Rest zu fühlen. Am Ende verschwendete Energie. Und falls jetzt Tim als Beispiel genannt wird. Wer zweimal so gute Chancen bekommt Aktien billig zu kaufen (2001/2008) macht natürlich eine Überrendite. Das wäre wohl mit so ziemlich jeder Aktie gelungen.

     

  12. AvatarOli

    @Ralf:

    Das stimmt. Im Büro bzw. Corporate-Umfeld halte ich alle Weiterbildungen und Kurse in Richtung IT / Digitalisierung, agiles Arbeiten, Führung & Verkaufen für absolut sinnvoll. Das sind Soft-Skills die in fast jedem Beruf etwas bringen. Den Rest muss man individuell betrachten, je nach Beruf.

  13. AvatarNico Meier

    Vollkommen richtig erkannt und beschrieben. Stockpicking ist ein Hobby. Die Leute brauchen es um ihren Alltag interessanter zu machen und sich als schlauer als der Rest zu fühlen. Am Ende verschwendete Energie.

    Ich finde es immer wieder lustig wenn sich Nonames über Stockpicker lustig machen.

    Ich bin als privater Anleger der ausschliesslich eigenes Geld anlegt niemandem rechenschaft schuldig. Ich werte jeweils mein Ergebnis aus und vergleiche es mit MSCI World Index um zu sehen wie ich stehe. Seit ich diese Auswertung mache bin ich besser als der World Index manchmal nur 1% oder 2% aber das spielt mir keine Rolle.

  14. KievKiev

    @ Mark85

    Bei der dicken Stange am Anfang des Videos hatte ich schon befürchtet ein paar Muscle Ups präsentiert zu bekommen. Ich weiß nicht wie viele Klimmzüge ich mittlerweile durchgeführt habe. Für den Muscle Up reicht es jedenfalls noch nicht. Das liegt aber nur daran, dass ich noch nicht frei bin und zu viel arbeiten muss. Ansonsten würde ich es ganz sicher in 1-2 Wochen schaffen 😉

  15. AvatarZaVodou

    @Mark85

    Ich war noch nie auf Fuerteventura. Ich habe mir nur ein paar Videos auf Youtube (die meisten von JP) angeschaut, weil ich da unbedingt mal hin möchte.
    Da Du Dich auf den Kanaren scheinbar ganz gut auskennst, würde mich  interessieren, warum Du Dir Gran Tarajal als Destination auf Fuerteventura ausgesucht hast?

    Gruß
    ZaVodou

  16. AvatarWolke

    @Nico Meier

    Find ich auch. Man sollte anfangen, seine Aktien wieder selbst auszusuchen. Der MSCI World wird immer absurder. 63% sind US Aktien, der Großteil FAANG‘s. Das nenne ich echtes Klumpenrisiko. Beim nächsten Crash, wann immer er auch kommt, ist es vorbei mit dem ETF-Hype. Da werden einige Finanzblogger aufwachen. Womöglich kommen in ein paar Jahren die gehaßten aktiven Fonds wieder in Mode.

  17. AvatarJohn

    Die 5 Euro am Kaffee to Go sparen ist gut. Das Zeug schmeckt eh nicht gut und Kaffee sollte man nicht runter kippen. Im gehen, während man aufs Smartphone glotzt wie ein Zombie ….. Man wundert sich wenn man hinter solchen Zombies läuft. Wie unfassbar langsam kann man sich fortbewegen.

    Aber! 55 Jahre ist etwas übertrieben. Was will ich nach 55 Jahren mit der Million. Der 20 Jährige ist dann 75, der 30 Jährige unter der Erde. Der Ansatz ist komplett richtig. Aber die hohe Zeitspanne ist der Angriffspunkt. Nicht von mir, sondern von denen die dann lieber gar nichts sparen.

  18. AvatarNico Meier

    @Wolke

    Richtig deswegen habe ich auch den all world ETF verkauft, da mir da zu viel FAANG drin war. Diese Aktien sind in meinen Augen viel zu hoch bewertet.

  19. Avatarsteve

    @ John du hast ja recht, ich bewundere da Tim bringt er Beispiele mit Beträgen die sogar ein Kleinkind, Flaschensammler zusammen bekommt, heißt es das dauert doch zu lange. Bringt er Beispiele wie zur Geburt 25000€ in einem ETF für das Kind, heißt es er wer hat das schon. Stimmt auch, aber soll den Tim jede einzelne Zwischensumme auflisten? Es kann doch jeder selbst seine tägliche, monatliche oder jährliche Sparsumme in den Rechner eingeben und da sieht er egal was rauskommt eine gute Zahl. Wer das nicht schafft, seine persönliche Sparleistung und Ziele festzulegen, was soll man den raten?

  20. Avatar-M

    Nach der nächsten Baisse sind wieder 20 Jahre lang aktien ein rotes Tuch. So ganz langsam springen ja noch die letzten auf den Cho Cho Train auf. Sparen und investieren schön und gut, aber an dem dran bleiben scheitert es ja meist.

     

    -M

  21. AvatarRuben

    @-M: mir hat der Kauf von Aktien ETF vor 2009 geholfen, wenigstens diesen Depotanteil konsequent zu halten, um nicht die Steuerfreiheit zu verlieren. Beim Depotanteil nach 2009 habe ich genügend Fehler begangen, indem ich tlw. versucht habe zu timen. Ich kann nur beipflichten, man zerbricht sich beim Investieren über so viele Feinheiten den Kopf, es zählt jedoch hauptsächlich das sture Durchhalten.

  22. AvatarWolke

    Jede Zeit hat ihre Hypes. 2011 war es Gold. Bis die Goldbarren die Titelseite des Blattes mit den vier Buchstaben zierte, dann war es vorbei und viele verloren viel Geld.

    Wenn auf der Titelseite stehen wird „ Kaufen Sie ETFs und ihre Rente ist sicher“, dann wird es ebenfalls vorbei sein und viele werden viel Geld verloren haben. Dann kommt wieder was anderes.

    Derzeit beginnt das ETF System zu degenerieren, Beispiel „All World“, wo in Wirklichkeit nur mehr Apple drin ist. Schöne Streuung!

    Besser back to the roots. Ein paar Aktien, etwas Gold und eine Immobilie, wenns sich ausgeht. Je banaler und einfacher, desto effizienter und sicherer. That‘s life.

    Die idiotischen Geld-und Sparflüsterer der meisten Finanzblogs braucht eigentlich keiner.

    Es reicht, sich ganz normal in Foren auszutauschen.

     

  23. Avatarbilbo78

    @ Ralf: bin auch im ÖD, oder bessergesagt, bei einer halbstaatlichen Institution. ISt nicht ganz so krass wie der harte ÖD, aber kommt nahe dran. Auch bei uns sind so manche Luschen und faule Säcke. Aber die Bezahlung ist ziemlich gut (Tüv Tarif) und es gibt auch viele fähige. Ich finde es müsste mal ein ganz eisiger Wind durch den ÖD wehen. Diese Faulenzer und Nichtsnutze alle feuern. Naja ein Traum. Das wird im sozialistischen Deutschland leider nie passieren. Stattdessen lieber Trumpbashing und Leistungsbringer beneiden und attackieren.

  24. AvatarKevin

    @Bilbo: das ist nicht nur im ÖD so.

    In großen Konzernen steht das ebenfalls auf der Tagesordnung.

  25. AvatarRalf

    @Bilbo: Ja, es gibt durchaus viele Leistungsträger auch im ÖD. Richtig gute Leute dabei. Aber eben auch sehr viele Luschen und Faulenzer. Kann einen manchmal schon nerven aber ich habe gelernt damit umzugehen und bei uns hält sich das derzeit noch im Rahmen.

    “Besser back to the roots. Ein paar Aktien, etwas Gold und eine Immobilie, wenns sich ausgeht. Je banaler und einfacher, desto effizienter und sicherer. That‘s life.”

    Klingt sehr vernünftig. ETF sind auch gut, aber aus meiner Sicht eher Branchen-ETFs wie IT, Medizin etc.

     

  26. AvatarSparta

    @Wolke

    “Derzeit beginnt das ETF System zu degenerieren, Beispiel „All World“, wo in Wirklichkeit nur mehr Apple drin ist. Schöne Streuung!”

    Nur mal ein kurzer Fakt… Apple liegt bei einer 2,5 % Gewichtung…

    Fakten statt Fake-News sind nötig für einen konstruktiven Diskurs.

  27. AvatarRüdiger

    @Sparta:

     

    Wen interessieren schon Fakten und konstruktiver Diskurs, wenn man auch emotional “argumentieren” kann  😉

     

  28. AvatarSparta

    @Rüdiger

    Mehr Faktengenauigkeit und sachlicher Diskurs wären zur Lösung vieler Probleme besser geeignet als Empörung nach selektiv voreingenommenen Weltbild…

    Bringt blöderweise weniger Aufmerksamkeit, Click’s und würde eigene (evtl. als mühsam empfundene) Selbstreflexion erfordern…

  29. Mark85Mark85

    An Kiev: Keine Sorge, meine körperliche Verfassung ist auch nicht die Beste. Ich habe bestimmt 20 Kilo zu viel auf den Rippen. 😀

    An ZaVodou: Ich bin auf allen 7 größeren Inseln mindestens 1-mal gewesen.

    An Gran Tarajal gefällt mir, dass es nicht überlaufen ist und alles fußläufig zu erreichen ist, dass es eine schön ausgebaute Strandpromenade gibt, dass es windgeschützt liegt und die Sonne ungefähr auf der Meeresseite untergeht. Meine Lieblingsinsel bleibt aber Teneriffa.

  30. AvatarWolke

    @Sparta @Rüdiger

    …Beispiel „All World“, wo in Wirklichkeit nur mehr Apple drin ist…

    …Apple liegt bei einer 2,5 % Gewichtung…

    Natürlich wissen wir alle, auch Ihr, was im „World“ drinnen ist. Es gibt immer wieder „Seelchen“, für die man tatsächlich Ironie on und off hinschreiben muß.

    Mach ich das nächste Mal gerne.

    Nochmals ganz lieb und langsam: Wenn auf einem ETF „World“ draufsteht, möchte ich, daß das dann auch drin ist. Wenn US- und/oder FAANG Aktien zu stark überwiegen, ist das keine (weltweite)Streuung, sondern ein Klumpenrisiko.

     

  31. Avatar-M

    Wolke

    Weil du schreibst, sobald ETF in der Bild gepriesen werden. Es ist ja bereits so. Überall liest man es, es kommen bei uns immer mehr alte, ärmere und teilweise Schüler die etf und bitcoin kaufen wollen. Für mich sind wir in dem letzten Kapitel der aufwärtsbewegung.

    Aktien, Gold und Immo wird man nicht arm. Ich habe mich für Aktien und Immo (selbstgenutzt vorerst) entschieden.

     

    -M

  32. Mark85Mark85

    An Wolke: Ein Welt-ETF macht nichts weiter, als die einzelnen Unternehmen nach ihren aktuellen Marktkapitalisierungen zu gewichten. Die zirka 2,7 Prozent Apple sind nicht in Stein gemeißelt, weil ein ETF lebt und atmet. 😉

  33. AvatarRüdiger

    Ach Wölkchen, ernsthaft? Deinen infantilen Schwachsinn willst du uns als Ironie verkaufen?  😉

  34. Mark85Mark85

    Das Schöne an ETFs ist für mich gerade, dass man sich keine Gedanken über die zukünftigen Gewinner und Verlierer machen muss, weil sie automatisch an Gewichtung zu- bzw. abnehmen – und im schlimmsten Fall durch Indexneuzugänge ersetzt werden. Apple ist einfach nur super gelaufen, worüber man sich freuen kann.

  35. AvatarSparta

    @Wolke

    Dein bekannt heiteres Gemüt hat mich sofort an Ironie bei Deinen überzogenen Thesen denken lassen… ;-)…

  36. AvatarWolke

    @Sparta

    Sehr schlagfertig, im Ernst, Du hast Humor! Im Gegensatz zu @Rüdiger, dem nur eine banale Beleidigung eingefallen ist.

  37. AvatarSparta

    @Wolke

    Schon ok, ich verstehe durchaus die Kritik und Befürchtungen bzgl. Diskrepanz der Fundamentaldaten zu der Börsenentwicklung.

    Ob ein fundamentales etf-Weltportfolio wie von Beck, als stabilstes Portfolio deklariert, weniger Drawdown oder die bessere sharpe-Ratio als ein nach Marktkapitalisierung gewichtetes Portfolio bringen wird… wäre ok, aber die Zukunft ist verdammt schwer korrekt zu prognostizieren und deswegen halte ich es eher sinnvoll nach bestem Wissen und Gewissen in der Gegenwart zu handeln.

    Diese Vermögens-Planung kann/wird individuell unterschiedlich sein (Zeithorizont, Risikotoleranz, soziale, familiäre Konstellationen, Asset-Klassen, Gesundheit, Immobilien-Situation, Arbeitsplatzsicherheit, Zahlungsverpflichtungen etc. pp.).

    Trotz aller Kritik war Produktivkapital historisch trotz verdammt übler Krisen in der langfristigen Sicht (grösser 25, 30 Jahre) eine der rentabelsten Asset-Klassen.

  38. AvatarZwitsch

    Mal eine Frage an die verheirateten Investoren…. laufen eure Depots Auf euch mit entsprechender Vollmacht Oder habt ihr gemeinschafts- Partner Konten….?…. danke im voraus…..

  39. AvatarSlowroller

    @Zwitch

    Mein Depot läuft auf mich, das meiner Frau auf sie – jeweils ohne Vollmacht. (wieso auch?) Bei Konten dasselbe nur dazu halt ein zusätzliches Gemeinschaftskonto.

    Wieso die Frage?

     

  40. Avatar-M

    Slowroller

    Todesfall -> keine Handlungsfähigkeit über den Teil des Vermögens des verstorbenen -> evtl daraus resultierende Probleme?

     

    Testament hat nicht jeder und erbschein benötigt Zeit.

    -M

  41. AvatarSlowroller

    @-M

    Ok, wenn man darauf gegenseitig angewiesen ist dann ist das natürlich ein Punkt der zu bedenken ist. Hier kann jeder auf den Erbschein warten. Es ist aber zumindest alles bekannt und ausreichend dokumentiert, sodass kein Konto oder Depot verlustig geht.

    Bei Gemeinschaftskonten muss man immer ein wenig im blick haben, dass jede Einzahlung zur Hälfte als Schenkung gewertet wird. Selbst die hohen Freibeträge als Eheleute können im zehn-jahres-zeitraum irgendwann mal relevant sein. Ich stelle mir grad die Erbschaft vor, die über ein Gemeinschaftskonto den Weg aufs Depot nimmt.

  42. Avatarkarlikarl

    “Generell können wir Menschen sehr viel mehr erreichen, als wir uns vorstellen können, wenn wir eine Turbo-Motivation haben.”

    Ja, aber hier muss man schon ein wenig differenzieren hinsichtlich der verschiedenen Arten von Motivation. Es gibt extrinsische und intrinsische Motivationsfaktoren. Extrinsische Motivationsfaktoren können niemals diese “Turbo-Motivation” liefern wie es die intrinsischen Faktoren können. Ein hohes Einkommen bzw. hohes Gehalt ist zB so ein extrinsischer Faktor. Das heißt nur mit einem hohen Gehalt alleine wird man niemals top-motiviert sein. Am Anfang und für eine kurze Zeit vielleicht ja, aber nicht dauerhaft.

    Daher verhält es sich ganz ähnlich mit dem Ziel “finanzielle Freiheit”. Das ist auch eine extrinsische Motivation. Das kann natürlich bis zu einem gewissen Grad motivierend wirken aber sicher nicht die “turbo-Motivation” bzw. Top-Motivation liefern. Das können wenn dann nur intrinsische Faktoren.

    Also kurz zusammengefasst: Das Ziel “finanzielle Freiheit” kann alleine nicht die erwünschte “Turbo-Motivation” bringen.

  43. AvatarRuben

    @karlikarl: ich glaube hier kann man recht gut herauslesen, woher Tim seine Motivation hat. So etwas möchte man nicht noch einmal erleben:

    “Der Ärger mit den Mietern endete nie. Wir bauten deshalb ein kleines Einfamilienhaus. Es kam die Hochzinsphase. Die Schuldzinsen raubten uns den Schlaf. Ich hatte als Kind höllische Angst vor der Privatinsolvenz. Ich sorgte mich, ob wir das Dach überm Kopf verlieren. Meine Mutter sagte: „Ich weiß nicht, ob das Geld für die Lebensmittel reicht.“ Jeder Monat war ein Kampf. Es flossen Tränen. Die Nerven lagen blank. Wir drehten die Heizung auf ein Minimum. Sparten, wo wir konnten.”

    https://timschaefermedia.com/meine-kindheit/

    Bei mir ist es so das ich chronisch krank bin und deshalb auch Existenzängste habe.

  44. AvatarThorsten

    ETFs laufen den Aktien hinterher. Kein Problem bei steigenden Kursen. Bei Abstürzen dramatischer. Das große Geld ist längst raus , den letzten beißen die Hunde. Nur für langes Buy and hold >20 Jahre und für Märkte , in die man schwer reinkommt.

    Die Bezeichnung ETF World ist irreführend, die Märkte müssten gleichverteilt sein.

  45. AvatarZaVodou

    @Mark85

    Vielen Dank für die Antwort. Auf Fotos von Gran Tarajal fand ich den Strand immer recht dunkel. Ich bin kein Fan von dunklen Sandstränden, weswegen mich Teneriffa auch weniger reizt. Mich reizt da eher noch Lanzarote.
    Auf Gran Canaria (Maspalomas) war ich mal 1990.
    Nach allem was ich so durchgelesen habe soll El Cotillo noch am ursprünglichsten sein.
    Ich habe mich für die großen Sandstrände bei Corralejo entschieden und werde da nächste Woche aufschlagen.

    Gruß
    ZaVodou

  46. Avatarsammy

    @kalikarl

    Natürlich ist ff eine innere Motivation was sonst?

    @Thorsten

    Wenn man keine Ahnung hat besser ruhig sein.

     

  47. AvatarChristian

    Aus gegebenen Ablass: Vollmacht, Patientenverfügung etc. sind unbedingt notwendig, musste ich jetzt mit 32 feststellen… Regelt das bei eurem Notar, auch wenn es unangenehm ist. Gleich die Eltern (bzw. Kinder je nach pers. Situation) mitnehmen und alles klären. Selbst eine BU erscheint mir plötzlich als sehr sinnvoll… Alles Gute, genießt den schönen Tag! 🙂

  48. AvatarThorsten

    @Wolke

    Gestern Gespräch mit Gleichgesinnten beim 1. 3H-Treffen . Die Meinung oder Hoffnung bestand, dass US-Aktien weiter hoch gehalten werden bis zur Wahl. Demnach würden alle Assets in 2020 weiter steigen oder zumindest nicht fallen. Vorausgesetzt geopolitische Ereignisse schlagen nicht ein. Immobilien, Aktien, Gold. Nur Geld fällt. Man merkt es nicht, weil die Preise für Konsumgüter niedrig sind. Allerdings zu sehen an den deutschen Mieten. Sie sind nicht nur zu niedrig im internationalen Vergleich, sondern auch in Bezug zur Geldmenge . Die Inflation ist vorhanden und wurde von jemandem als “Vermögensinflation” bezeichnet. Man muss in den Assets sein, egal was, nur kein Geld. Sobald die Blase platzt ziehen die Preise auch für Konsumgüter an, über ein paar Jahre verteilt natürlich. Wehe es kommt dann eine Rezession oder die Zinsen steigen, dann haben die Leute kein Geld, die Preise sind trotzdem hoch. Wer noch Cash hat kann weniger kaufen.

  49. AvatarKia

    “Nur Geld fällt”

    Ich habe letzte Woche über 20k cash abgebaut. Wir haben jahrelang auch auf dem Tagesgeldkonto gespart, für eine Eigentumswohnung. Es ist utopisch, wir können uns das nicht leisten. Jetzt habe ich innerhalb weniger Tage fast 1/3 davon ins Depot geschickt trotz Hochphase. Der Rest wird folgen. Das Geld inflationiert auf dem Konto schneller als ich es sparen kann. Es hat keinen echten Gegenwert.  Sollte es zu einem Crash kommen und das Depot fällt eröffne ich mir ein neues Konto dann muss ich das nicht mit ansehen. Als 2009 die ersten Depotleichen auftauchten hatte ich auch den Depotzugang weggelegt und jahrelang nicht mehr reingesehen. War nicht die schlechteste Idee jedenfalls besser als Panik zubekommen und zuverkaufen.

  50. AvatarThorsten

    @Kia Klasse !  Am besten Aktien, die mehr als 3% Dividende zahlen. Ausschüttungen zum hebeln bei fallenden Kursen nehmen ( Sparpläne mit Hilfe der Dividenden erhöhen).

  51. Avatar-M

    @Kia
    Wieviel Miete zahlt ihr denn aktuell? Bei wieviel qm?
    Ich finde es sehr gut nicht ins Depot zu schauen – es ist sehr irrational als Teilhaber von wundervollen Unternehmen da totale Angst zu bekommen (es sei denn man investiert in totale pleitekandidaten und zocks)

     

    Ich habe bisher seit dem Kauf unserer ETW auch noch keinen weiteren grundbuchauszug angefordert, um zu sehen ob wir noch Eigentümer sind. Auch habe ich nicht geschaut, wieviel unsere Wohnung wert ist aktuell. Kleiner Scherz… aber bei “Aktien” will es fast jeder tagtäglich wissen, irgendwie sinnfrei (als Investor)

     

    -M

     

  52. AvatarKia

    @-M

    Fast 900€ für 80qm. Ist aber noch eine Mieterhöhung mit über 40€ anhängig. Unsere maximale Kreditfähigkeit beträgt laut Hausbank nur 270k unser Cash von ca 70k würde gerade so für Kaufnebebkosten 10% und Makler 7% reichen. Der Punkt ist einfach das wir seit über 7 Jahren den Immobilienmarkt hinterherrennen. Es gibt nichts zukaufen. Das meiste was angeboten wird und drei Zimmer hat sind unsanierte abgewrackte 50iger Jahre Wohnungen für 380k , mit alter Ölheizung usw. . Alles andere ist noch teurer. Bei allem was in akzeptablen Zustand ist rechne ich immer den Kaufpreis durch die Mieten und komme auf 45 Jahre. Was okay wäre wenn man  einziehen könnte aber das meiste ist dann auch noch vermietet.

  53. Avatarsmyslov

    Kia: Ich habe großes Verständnis für deine Haltung. Trotzdem, etwas Cash sollte man halten, man weiß halt nie  , was genau kommt. Und so, wie es Thorsten sagt wäre es wohl richtig. Mit Dividendenzahlern, damit laufend  Kohle reinkommt. Auch im nächsten Crash ist es wahrscheinlich gut, Cash zu haben. Eine gute  Aktienauswahl hat LAD immer vorgestellt. Jedoch auf jeden Fall Diversifikation, so viel als möglich. Auch Rohstoffaktien, Immoaktien etc.  Ich glaube, die US-Aktien haben sich auf den Weg Richtung Mond aufgemacht. Wenn der Ballon platzt, dann scheppert es überall gewaltig. Wenn es irgendwo boomt, dann glaubt man komischerweise immer nur der Himmel ist die Grenze.So wie derzeit bei Immos in den Ballungsräumen oder beim S u. P 500 . Doch auch, wenn alles  nur in eine Richtung zeigt, dann , so war es in der Vergangenheit, kommt es oft doch wesentlich anders als man glaubte. Aber im Grunde teile ich deine Meinung. Vielleicht bin ich nur einfach etwas vorsichtiger.  Gruß.

  54. AvatarZeitreisender

    Standard hat am Ende ein “d” und die Zusammensetzung des Welt ETF ist nur eine Momentaufnahme.

    Schöne Woche euch allen.

  55. AvatarNico Meier

    Ich habe bisher seit dem Kauf unserer ETW auch noch keinen weiteren grundbuchauszug angefordert, um zu sehen ob wir noch Eigentümer sind. Auch habe ich nicht geschaut, wieviel unsere Wohnung wert ist aktuell. Kleiner Scherz… aber bei “Aktien” will es fast jeder tagtäglich wissen, irgendwie sinnfrei (als Investor)

    @-M

    Richtig ich werde nie verstehen warum jemand behauptet er kaufte Aktien für die Ewigkeit um danach täglich ins Depot zu schauen.

  56. AvatarThorsten

    @smyslow etwas Cash sollte man halten, man weiß halt nie , was genau kommt

    Natürlich, hab ich auch.

    Hier unten mein Musterdepot mit Ideen für Dividenden, Balancing, Wachstum.

    Achtung : USA ist komplett untergewichtet auf Grund meine persönlichen  Einschätzung , dass Dollar und Aktienmarkt für mich in Kombination zu riskant erscheint.

    Muster-Depot Thorsten

  57. Avatarsammy

    @Zeitreisender

    Mit rationaler Logik kannst du hier nicht viel erreichen, in diesem Blog geht es um Glauben.

    @Immobilien

    Die Demographie wird die Preise fallen lassen also keine Sorge  in 5-10 Jahren kann man wieder billig kaufen:

    https://youtu.be/yo_96eIfQ_I

     

     

  58. AvatarThorsten

    https://www.sueddeutsche.de/muenchen/zuzug-in-die-landeshauptstadt-prognose-bis-2030-muenchen-waechst-und-waechst-1.2896967

    https://www.focus.de/immobilien/mieten/a-s_id_7226824.html

    https://www.welt.de/wirtschaft/article162454479/EU-sagt-Deutschland-sieben-Millionen-Zuwanderer-voraus.html

    Eine Rezession könnte zum Stagnieren führen, Sinken eher nein. Auf dem Land sieht es düster aus, da gehen keine Migranten hin und die Einheimischen sterben aus. Wer will schon 10 oder  20 km mit dem Auto zur Kita oder Schule fahren ? Niemand, weil Autofahren auch teurer wird.

  59. Avatarsammy

    @Thorsten

    Warum nennst du dein Musterdepot ETF? Das hat so viel mit einem etf zu tun wie Tim Schäfer mit Louis Vuitton Kleidung.

    Alleine die Orderkosten für so viele Titel sind ja immens. Du pulverst dein Geld wohl gerne unnötig aus dem Fenster.

  60. AvatarThorsten

    Ich musste im Wikifolio “FutureOutperformer” der Blogleser ein bisschen  was verkaufen (Ich habe von Aktien verkauft, die am stärksten gestiegen waren, weil  der Cash ins Negative lief. Im Wikifolio wird ja immer eine Prämie berücksichtigt und ich hatte bei der Einrichtung zu 99% investiert. Dividenden gibt es bei der Aktienauswahl kaum, daher war jetzt ein Miniverkauf notwendig).

    https://abload.de/img/screenshot2020-01-191wvjde.jpg

    https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf0futperf

     

  61. Mark85Mark85

    An ZaVodou: Ich bin kein Sandexperte, weil mir die Farbe relativ egal ist, aber helle und natürliche Sandstrände gibt es meines Wissens nur in El Medano (Teneriffa), Maspalomas (Gran Canaria), bei Corralejos und Costa Calma (Fuerteventura) und bei Playa Blanca (Lanzarote). Alle anderen hellen Sandstrände wurden künstlich aufgeschüttet bzw. vermischt.

    Meine Lieblingsstrände sind der Playa Jardin (Puerto de la Cruz, Teneriffa) wegen der herrlich schönen Gartenanlage und der Playa de las Teresitas (San Andres, Teneriffa) wegen seines tropisch anmutenden Aussehens.

    Viel Spaß in Corralejos! Mir fallen nur 2 negative Punkte ein: die ungeschützte Lage (es kann sehr windig sein) und der Massentourismus (ein Geschäft/Restaurant reiht sich ans nächste).

  62. Avatarsammy

    @Thorsten

    Wikifolio:

    14,5 Monate sind nicht repräsentativ da brauche ich keine Performanceanalyse. Lade das mal in 10-15 Jahren nochmal hoch dann kann man darüber reden.

  63. AvatarThorsten

    @sammy
    welcher Name wäre für das Musterdepot passender ? Ich kann es ändern. “Balanciert auf Branchen und Ländern , untergewichtig in den USA” BBLUU ? 😉

  64. AvatarKia

    @smyslov

    Ein bisschen Cash werde ich wohl übrig lassen so 10k. An der diversivkation muss ich noch arbeiten. Bei Rohstoffen habe ich nur Gazprom und bei Immo den Ishare property yield. Konsumgüter wie Lebensmittel habe ich noch gar keine, mit Ausnahme dessen was im MSCI World steckt. Grüße

    @ Thorsten

    von deiner Liste habe ich auch, Gazprom und die VTB Bank, eine Handvoll Wirecard und den Vanguard Asia Pacific. Anstelle von Bank of China habe ich die Bank of Construction. Andere wie China Mobile, wp Carey, Texas Instruments und Brkf. Renew. P habe ich schon lange auf der Watchliste. Texas ist seitdem um 50% und Brkw Renew P um über 80% gestiegen.

  65. AvatarZaVodou

    @Mark85

    Danke, wegen der starken Winde habe ich mir keinen großen Kopf gemacht. Ich dachte das wäre auf ganz Fuerteventura so, deshalb ja auch der Name der Insel.
    Das Corralejo die Touristenhochburg schelchthin auf Fuerteventura ist habe ich gelesen.

    Es soll dort zumindest aber einen alten Ortskern geben und es gibt auch mehrere kleine Buchten im Ort selbst, die dann vielleicht auch etwas windgeschützter sind.

    Ich will mir mal El Cotillo ansehen und mit dem Bus nach Puerto del Rosario fahren . Dort soll Fuerteventura ja am spanischsten sein. Das kann man ja machen, wenn gar zu windig ist.

    Gruß
    ZaVodou

  66. Avatarsammy

    @Thorsten

    Nochmal mit einem Etf hat dein Depot nicht das geringste zu tun. Nenne es wie du willst aber es ist kein Etf.

  67. AvatarDaniel

    Eine Rezession könnte zum Stagnieren führen, Sinken eher nein. Auf dem Land sieht es düster aus, da gehen keine Migranten hin und die Einheimischen sterben aus. Wer will schon 10 oder  20 km mit dem Auto zur Kita oder Schule fahren ? Niemand, weil Autofahren auch teurer wird.

    Die meisten Freunde die ich habe würde ich als wohlhabend bezeichnen. Ingenieure, Rechtsanwälte, Ärzte, Informatiker…. alle sind inzwischen aus den Städten weggezogen und leben auf dem Land bzw. den Speckgürteln.

    Eben weil hier keine massive Verwerfung stattfindet, Stichwort Migration, grade weil hier noch intakte nachbarschaftliche Verhältnisse existieren, eben weil hier alles weiter weg ist und damit mehr Platz für jeden einzelnen. Hier hat jeder einen Garten in denen die Kinder spielen können, es gibt große Kindergärten bei denen die Kinder allein hinlaufen können ohne zig befahrene Straßen zu überqueren.

    Einige sagen dass sie theoretisch das Haus für ihren Job gar nicht mehr verlassen müssen weil Home Office und Co das Ganze hergibt. Wer heute am falschen Ende einer Stadt wohnt ist mitunter genausolang unterwegs wie jemand der mit dem Auto über die Autobahn von “außen” reinfährt.

    Und die wenigsten empfinden Strecken von 10-20km mit dem eigenen Auto als belastung.  Die Pendlerzeit liegt bei vielleicht 25 Minuten, das schaffe ich nichtmal in der Stadt vom Hauptbahnhof zur Arbeit mit dem Bus.

    Und genau dieses gut betuchte Klientel stört sich mitunter gar nicht an den Energiepreisen. Für die wird es immer günstiger. Das Haus kann beliebig schnell abbezahlt werden, weil die Hypothekenzinsen historisch niedrig sind, erst recht wenn man eine gute Bonität ausweisen kann. Zinsbindung für 20 Jahre? Kein Problem. Hohe Energiekosten? Fehlanzeige, die Häuser sind modern und bestens gedämmt mit automatischer Belüftungsanlage und Wärmetauschern. Stromkosten? Wen juckts? Es hängt eine dicke PV Anlage auf dem Dach. Einspeisevergütung sinkt? Kein Problem, dann kommt ein dicker Speicher in den Keller.

    Spritkosten steigen? Kein Problem, das Zweitauto ist bereits heute ein E-Auto das nebenbei mit der PV und somit Strom vom eigenen Dach betankt wird. In wenigen Jahren ist es dann auch das Pendlerfahrzeug. Diesen Menschen kannst du die Stadt schon längst nicht mehr schmackhaft machen.

    Auch sonst spricht einiges dafür dass wir bei einem gewissen Klientel wieder zukünftig eine Landflucht erleben. Früher war man auf dem Land abgehängt. Das spielt keine Rolle mehr, Nachrichten gibts für allen und jeden Online, dank Social Media ist man auch mit Freunden stets im Kontakt.

    Früher musste man für jeden Unsinn in die Stadt fahren um dort zu kaufen. Heute bestellt jeder online und lässt es sich liefern. Wahrscheinlich in 2-4 Jahren auch Lebensmittel.

    Früher war auf dem Land das Netz schlecht. Das ist vorbei, es sind heute die umliegenden Dörfer bei denen wir Glasfaser Leitungen bis ins Haus gelegt haben weil Privatinvestoren sich breit gemacht haben, wohingegen in der Stadt häufig gar nichts passiert oder man sich auf Kabelnetzbetreibern verlassen muss.

    Es gibt sicherlich etliche Regionen in Deutschland, insbesondere im Osten in denen eine derart schwache Wirtschaftslage vorherrscht, dass der Trend zum Ausbluten des Dorfes und damit der Gemeinschaft nicht mehr verhindert werden kann, aber ich erlebe in allen Dörfern um mich herum einen Bauboom. Und wenn ich die geparken Autos vor den Häusern sehe sind das keine verarmten Menschen.

  68. Mark85Mark85

    An ZaVodou: Auf den Kanaren kommt der Wind meist aus nordöstlicher Richtung. Wenn dann keine Landmasse dazwischen ist und Wintertemperaturen vorherrschen, kann er durchaus unangenehm sein. Bislang kann ich mich aber nicht beschweren: Von bisher 13 Tagen war es nur an 2 Tagen zugezogen. 😀

    Die Inselhauptstadt finde ich wegen ihrer Hafenindustrie wenig einladend. Gut gefallen haben mir dagegen der Zoo in La Lajita, das Salzmuseum in Salinas del Carmen und die Höhen in Ajuy. 😉

  69. AvatarWolke

    @Daniel

    Richtig. Auch in meiner Gegend ziehen die Leute in die Dörfer, die eine halbe bis eine Stunde Autofahrt vom Stadtzentrum entfernt sind.

    Natur, soziale Kontakte, Sicherheit, gute Luft und schöne Aussicht sind die Gründe. Die Wohnungspreise im Stadtzentrum beginnen zu sinken, im Dorf hingegen zu steigen.
    Ein Trend dreht sich heimlich, still und leise und kaum einer merkts.

  70. Avatar-M

    @Kia

    Hmmmm, versteh ich nicht. Wenn die Nebenkosten 17% wären  (meines Wissens sind es weniger?) :

    70k / 17 * 100 =~ 411k Kaufpreis. Da ihr anscheinend für weniger Kaufpreis kreditwürdig seit wären die Kaufnebenkosten auch immens günstiger, sprich: ihr hättet noch EK für den lauf übrig und ihr könntet doch dieses Geld als EK nutzen zum Kauf.

     

    Ok wenn ich eure Miete nehme, kommt man auf ca 270k darlehenssumme bei 2% Zins und 2% Tilgung. Aber wie gesagt durch euer EK sollte doch ca 350k Darlehen drinnen sein….

     

    -M

  71. AvatarKia

    @-M

    “sollte doch ca 350k Darlehen drinnen sein…”

    Mit ach und krach vielleicht, aber nicht bei der Hausbank (Sparkasse).

    6% Grunderwerbsteuer ( im Umland 6,5%), 1,5% Notar und 7,14% Maklerprovision = 14,6 + ? Grundschuldeintrag oder so

     

  72. AvatarThorsten

    @Kia bei einigen wünschte ich mir auch , ich hätte sie früher entdeckt, ich war zu sehr auf USA fixiert. Ich will noch msl zu jeder Aktie aufschreibt, warum ich sie aufgenommen habe. Soll hilfreich sein für den Fall, dass man in Versuchung gerät zu verkaufen.

  73. AvatarNico Meier

    @Kia

    Der Kauf von Wohneigentum geht in der heutigen Zeit doch gut ohne Makler.

    Wir haben 2017 gekauft ohne Makler. Makler leisten kaum was aber kassieren gerne ab.

  74. Avatar-M

    Ja Kia den teuren Makler hatte ich nicht mitgerechnet. Lieber kauf ich nix als für 1x Wohnung ansehen jemandem fremden einen 5stelligen Betrag zu zahlen für ungefähr nix.

     

    @Interner Zinsfuss

    Habe mir jetzt mal was gestrickt über excel. Also mein IZF beträgt 5% p.a. wobei ich meinen cashanteil mit 0% Rendite natürlich mit einberechne. Bei 50% Cash ist die Rendite p.a. natürlich erstmal in Ordnung für mich.

     

    Auch muss ich festhalten, dass ich mit einer 100% Quote in einen ETF stand heute, wohl mehr Rendite gehabt hätte. Das lässt sich aber leicht sagen wenn man die Vergangenheit kennt. Wäre es abwärts gegangen, hätte ich andere herum schreiben können. Hätte hätte.

     

    -M

  75. AvatarTobs

    7,14% Maklerprovision gibt es m.E. nicht.

     

    Im Wohnen-Bereich sind maximal 5,95% üblich, wobei dann wiederum fraglich ist, ob sich Käufer und Verkäufer die teilen, oder der Käufer alles übernehmen muss (zum Beispiel in Rhein-Main üblich).

     

    Unabhängig davon wärst Du sicher besser beraten, Du würdest eine anonyme Kreditanfrage über einen Makler starten. Hausbanken sind in einigen Fällen extrem weit weg vom Markt. Nichts für ungut, Sparkassen haben schon sicherlich einige treu und erfolgreich begleitet, gerade und auch Freiberufler und kleinere Mittelständler. Aber als kleiner Häuslebauer…na ja.

  76. AvatarSparta

    @Kia

    “Mit ach und krach vielleicht, aber nicht bei der Hausbank (Sparkasse).”

    Sorry, aber manche Sparfüchse drehen wegen ein paar Euro Ordergebühren am Rad… da sollte doch für eine der größten Investitionen im Leben doch ein Kreditvergleich bei mehreren Banken deutlich lohnender sein…

  77. Avatarsteve

    @ Kia wenn ich das richtig abgespeichert habe seit ihr um die 50? Wenn dem so wäre, ich würde nicht aktiv nach Wohneigentum suchen, schon gar nicht in Berlin. Die Zeit ist doch nicht mehr so lange und ihr geht in Rente, dann steht euch die ganze Welt offen. In der Zwischenzeit passiert noch viel, vielleicht gelangt ihr noch an ein Schnäppchen, an das heute niemand denkt. Einfach mal abwarten was das Schicksal bringt. Ansonsten habe ich eine Kollegin die hat zwischenzeitlich 20 Eigentumswohnungen in Berlin. Sie vermietet nur an Beamte, verkaufen will sie auch nicht, aber vielleicht lohnt es sich mal den Kontakt herzustellen.

    @ Thorsten ich muss Sammy recht geben du hast keinen ETF, vielleicht nennst du es Thorstens lokalike ETF ansonsten Danke für den Qiwi tipp.

    Genauso muss ich mich noch bei demjenigen bedanken der irgendwann über Dialog Semiconductor gejammert hat. Dadurch kamm die bei mir auf die Agenda, hab sie mit guten Gewinn verkauft, weil keine Dividende. Ist zwar weitergelaufen, mir aber egal, hat sich für mich gerechnet.

  78. AvatarPaluma

    @ Daniel

    Ich hatte mir auch das Video letzte Woche angeschaut, welches Sammy gepostet hat.

    Der Demographische Wandel wird wahrscheinlich in 5-10 Jahren Auswirkungen auf die Immobilien haben. Momentan sind die Kinder der Babyboomer am Wohnungen und Häuser suchen. Die Kinder nach den Babyboomern werden deutlich weniger sein. Migration wird innerhalb der EU abnehmen, da der demografische Wandel nicht nur in Deutschland stattfindet, sondern in fast allen EU-Ländern. Migration im größeren Ausmaß aus nicht EU Ländern, wird wahrscheinlich nicht unsere Probleme lösen.

    In 20 Jahren wenn die Babyboomer ins Altersbedingte Wohnen ziehen, werden vielleicht größere Häuser schwer zu veräußern sein.

    Ich denke es werden wirtschaftsschwache Gegenden fast aussterben, während die wirtschaftsstarken Gegenden erhalten bleiben und die Preise für Immobilien dort dann auch stabil bleiben werden.

    Aber die nächsten 5 Jahre wird der Wohnungsmarkt wahrscheinlich noch weiter so laufen wie bisher.

     

     

     

  79. AvatarHilda

    @Heinz Thom

    Frag dich mal, warum zu Goldgräberzeiten die Verkäufer von Pickel und Schaufel das große Geld gemacht haben und nicht die Goldgräber selber!

     

    Gruß Hilda

  80. AvatarThorsten

    Gerade auf youtube gefunden :

    “Reich ist man, wenn man glücklich ist, unabhängig vom Kontostand”

    @steve ich habe nicht geschrieben, dass ich einen ETF habe, ich habe ein MUSTERDEPOT und habe es “MyETF” genannt. ETFs können nur von Instituten herausgegeben werden, nicht von Privatpersonen,das sollte eigentlich klar sein.

  81. AvatarKia

    @ steve

    Ich bin 50-13  :-). Mein Partner auch nicht viel älter.

    Ich wollte eine Eigentumswohnung, vergleichbar mit unserer Mietwohnung um die Miete in die eigene Tasche zulenken und den Erhöhungen zu entgehen. Das funktioniert hier nicht die Preise sind davon gerannt und das Angebot schlecht. Ich habe mir soviel “Müll” an Eigentums und Mietwohnungen angesehen das ich völlig gesättigt bin. Irgendwann kommt der Tag an dem ich unsere Miete 1200warm für 80qm und die stetigen Steigerungen als günstig empfinde. Ich muss einfach vergessen das die Wohnung 2012 859€ warm gekostet hat und für damalige Verhältnisse schon sehr teuer war. Das Tagesgeld ins Depot zuschieben scheint mir sinnvoller,trotz Hochphase, als noch weitere sieben Jahre ständig nach Kaufwohnungen zusuchen und uns so zu frustrieren.

  82. AvatarWolfgang

    @ Ruben

    Das eine chronische Krankheit Existenzängste hervorbringt, das kann ich gut nachvollziehen. Solche Geschehnisse werden hier leider regelrecht ausgeblendet.

    Ich hoffe das deine Krankheit, dich im Alltag nicht zu sehr einschrängt und wünsche dir einen milden Verlauf für die Zukunft.

    Gruß

    Wolfgang

  83. AvatarWolfgang

    @ -M

    Das die Cashquote oft unberücksichtigt bleibt, finde ich auch sehr seltsam, man bescheißt sich damit selbst. Ich habe eine Cashquote von derzeit 14,83 %, diese hat halt folgen für das Endergebnis und fließt, am Ende, in die Berechnung mit ein.

  84. AvatarRüdiger

    “Reich ist man, wenn man glücklich ist, unabhängig vom Kontostand”

     

    Um das zu wissen, brauche ich kein YouTube. Manchem genügt Lebenserfahrung  😉

     

  85. AvatarDanielKA

    @ Paluma: mit dem demographischen Wandel wäre ich vorsichtig, der Höhepunkt der Babyboomer war 1964, selbst wenn die alle früher mit 63 (Was dann nicht mehr geht, da jedes Jahr die Grenze um einen Monat steigt) gehen würden, reden wir von 2027 (in der Realität eher 2030. dann ist ein Großteil noch dazu fit wie noch nie. die Altersresidenz wird noch lange warten können. 10-15 Jahre warten? In Ballungsgebieten wird dies nur dazu führen, dass man es sich nie leisten wird. Die Banken erwarten auch eine Rückzahlung..und ein gewisses Startalter bei der Finanzierung, mit 60 sollte man durch sein.

  86. Avatar-M

    Wolfgang da hast du recht. Ich habe es für die letzten Jahre allerdings ohne “Gewinne aus Verkäufen” gerechnet, wenn dann habe ich selten verkauft und dann war es nur wenig Gewinn. Naja vlt wäre ich damit auch bei 6% p.a. gelandet oder ich mach das noch mit bisschen Fleiß mit rein.

     
    @Kia
    Eine ETW vergleichbar mit der Mietwohnung ist sehr lobenswert. So haben wir das auch gemacht. Wir wohnen jetzt im Endeffekt mit 250€ hausgeld und ca 250€ Zinslast – vorher hatten wir 500€ Miete. Blöd halt, wenn man nun mit der Rechnung nicht hin kommt, da die Preise zum kaufen zu teuer sind. Da würde ich auch lieber investieren und weiter suchen.

     

    -M

  87. KievKiev

    @ Daniel

    Hier muss ich Dir ein wenig Widersprechen:

    “Nachrichten gibts für allen und jeden Online, dank Social Media ist man auch mit Freunden stets im Kontakt.”

    Es ist durchaus möglich sich in der Stadt Nachrichten zu entziehen. Über Social Media ist man heutzutage mit allen Menschen auf der Welt spätestens über 5 Kontakte verbunden. Warum sind dennoch so viele Menschen allein oder fühlen sich alleine? Ich kann Dir das Buch von Dobelli über digilaten Minimalismus empfehlen. Da findest Du Hintergründe zu meinen Anmerkungen.

    In meiner direkten Nachbarschaft in der Stadt wohnen auch Unternehmer, Eigentümer und höhere Angestellte wie ein Chefarzt. Die Preise für Wohnraum sind hier weiterhin sehr hoch. Ich kenne aber auch etwas außerhalb eine bevorzugte Lage, die ähnlich teuer ist. In beiden Lagen hat sich vim Preisniveau nichts verändert. Das ist allerdings mein subjektives Empfinden. Für Trends sollte man eher Destatis heranziehen. Tesla, Audi R10, Ferrari und Bentley sind hier auch anzutreffen. Das zeigt vielleicht nicht unbedingt Reichtum, aber es gibt Rückschlüsse, dass hier zumindest Menschen leben die viel ausgeben können. Ich falle mit meinem KFZ leicht aus der Reihe. Wenn ich schon dabei bin kann ich auch noch weiter aus der Reihe fallen. Ich fahre fast immer Rad. Auch zum einkaufen. Das macht in der Form kein anderer in meiner Nachbarschaft. Es gibt einen sehr schönen Wochenmarkt. Da gehe ich gerne zu Fuß hin. Die Stadt bietet kulturell auch sehr viele Dinge. Ich gehe nicht an Orte in die Stadt um einzukaufen. Ich gehe zum Wochenmarkt, in das Theater, auf Jazz Veranstaltungen, in eine stylische Bar um Freunde persönlich zu treffen, in Kino oder Open Air Kino, zu diversen Fachärzten, in ein Freibad, Schwimmbad, Spaßbad usw., auf den Weihnachtsmarkt, in die Bücherei, in ein Museum, in den Stadtpark, zum Beachvolleyball, auf eine Radveranstaltung, in ein erstklassiges Restaurant für einen besonderen Anlass… Und für manche Angebote kann ich auch einen Babysitter in Anspruch nehmen, da sie Nahe zu mir wohnen. Und das schönste an den ganzen Dingen ist, dass ich zu jedem genanntem Ort zu Fuß gehen kann.

    Ich kann aber auch dem Leben auf dem Land etwas abgewinnen. Ich brauche keine Grabenbildung. Zum Glück möchten nicht alle Menschen in der gleichen Weise wohnen. Das wäre sehr langweilig. Ma Wochenende war ich auf einer Veranstaltung in einem ländlichen Stadtteil. Es war 8 km einfacher Weg entfernt. Was soll ich sagen. Auch ich nehme nicht immer das Rad. In dem Fall war meine Garmin Uhr mit mir sehr zufrieden…

  88. AvatarNico Meier

    Ich höre immer von SUV Müttern die ihre Kinder mit dem Auto in den Kindergarten oder die Schule bringen. Bei uns auf dem Land macht das keine Mutter da gehen die Kinder zu Fuss oder mit dem Fahrrad in Kindergarten und Schulen.

  89. Avatarsteve

    @ Kia sorry dass ich dich aelter gemacht habe. Auf der einen Seite positiv und natuerlich doch noch weit bis die Kinder aus dem Haus sind und die Rente lockt. Ich interviewe meine Kollegin trotzdem mal.

  90. AvatarRuben

    @Wolfgang: danke für deinen Zuspruch! Leider bin ich schon ziemlich eingeschränkt und ausser Arbeiten und Ausruhen ist nicht viel drin. Es hilft aber alles nichts, man kann nur weiterhin alles versuchen das es besser wird und nach vorne schauen.

  91. Avatarsmyslov

    Thorsten: Dein Depot scheint mir die Diversifikation der Diversifikation zu sein. Wirklich gigantisch. Den Überblick hätte ich da nicht, vielleicht braucht man das auch nicht. Hauptsache, man ist übserall, aber wirklich überall dabei. Gruß.

  92. AvatarLHC

    Wenn ich mir die Kommentare angucke sind viele Mitglieder dieses Blogs nicht der Meinung, dass sich der Bullenmarkt 2020 weiter fortsetzten wird. Ich finde es gibt sowohl gründe dafür, dass die Rally weiter geht, als auch dass eine Korrektur kommen muss. Wie dem auch sei. Ich lasse mich davon nicht beeinflussen und sammle weiter Dividenden ein. Und wenn eine Korrektur kommt kaufe ich halt nach. Auch gut 😉

  93. AvatarLHC

    Wenn ich mir die Kommentare angucke sind viele Mitglieder dieses Blogs nicht der Meinung, dass sich der Bullenmarkt 2020 weiter fortsetzten wird. Ich finde es gibt sowohl gründe dafür, dass die Rally weiter geht, als auch dass eine Korrektur kommen muss. Wie dem auch sei. Ich lasse mich davon nicht beeinflussen und sammle weiter Dividenden ein. Und wenn eine Korrektur kommt kaufe ich halt nach. Auch gut 😉

    LG, LHC

  94. AvatarRalf

    “Ich finde es gibt sowohl gründe dafür, dass die Rally weiter geht, als auch dass eine Korrektur kommen muss. Wie dem auch sei. Ich lasse mich davon nicht beeinflussen und sammle weiter Dividenden ein. Und wenn eine Korrektur kommt kaufe ich halt nach. Auch gut”

    Darum stets einen gewissen Cashanteil um überhaupt nachkaufen zu können. Und Sparpläne stur laufen lassen. Wobei das Nachkaufen im Falle einer Korrektur auch nicht immer so einfach ist. Wann steige ich ein? Fällt der Kurs weiter oder nicht? Mancher hat da schon einen Einstieg komplett versemmelt. Daher sollte man für sich eine Strategie entwickeln wie man konkret verfahren will. Limits könnten ein Weg sein wenn man etwas System reinbringen will. Hat wie vieles Vorteile und Nachteile.

    Wie der Markt sich genau entwickelt kann keiner sagen.

  95. AvatarHans

    @Wolke

    Sorry Max Otte ist der Letzte auf den ich hören würde!

    Sein einziges Interesse wie auch die anderen möchtegern Experten gilt:

    Den eigenen Fond zu verkaufen!

    Wer in der Vergangenheit auf die Experten gehört hat, der hat viel Rendite verpasst!

  96. AvatarDanielKA

    Max Otte, Dirk Müller und Co. sind Luftpumpen, die sich nur durch ihre katastrophale Underperformance hervorheben. Die wollen nur das Beste, und zwar das Geld der unbedarften Bildzeitungsanleger…

    Da ist jeder Welt-ETF ein Buffett/Munger im Vergleich zu diesen Möchtegerngurus…

  97. AvatarLHC

    @Ralf: Damit hast du wohl recht. Timing kann eine menge ausmachen. und leider ist es fast nur mit Glück möglich das Timing richtig zu wählen. Was mich ruhig schlafen lässt ist, dass ich meine Aktien sowieso nicht verkaufen möchte.

    Wenn ich irgendwo nachkaufe und der Kurs danach um 20 Prozent einbricht ist das zwar nicht schön, aber die Zeit bringt das wieder in Ordnung. Bis dahin sammle ich Dividenden ein 🙂

  98. AvatarWolke

    @LHC

    Ehrlich gesagt, ich hab keine Ahnung. Es hängt alles an den Notenbanken, daher ist es unmöglich (für mich wenigstens) den Markt zu bewerten. Wenn z.B. bei einem Unternehmen wie Apple die Umsätze und Gewinne seit einigen Jahren stagnieren, die Aktie aber trotzdem immer weiter fahnenstangenmäßig nach oben geht, dann stimmt für mich was nicht. Ebenso ist es bei vielen anderen Unternehmen. Derzeit hab ich keine Lust, gemeinsam mit anderen Lemmingen, an solchen Unternehmen beteiligt zu sein. Außerdem bin ich nicht mehr zwanzig und muß nicht Vermögen aufbauen. Es geht ums Erhalten, was in diesen Zeiten(ich meine ab 2020) vielleicht nicht mehr so leicht sein wird.

    Oder wie Max Otte sagt:“An der Börse ist alles möglich, besonders das Gegenteil“.

  99. Avatarsmyslov

    LHC : Ich will keinen Rat geben. Dazu fehlt mir die Kompetenz. Jedoch glaube ich , daß es ein Problem für die eigene Psyche ist, wie man sich verhalten sollte, u. wie man sich tatsächlich verhält. Wenn der Markt z.B. 30 % einbricht, dann noch einmal langsam 20% nach unten segelt und dann noch einmal 20% über, sagen wir mal 2 Jahre, nach unten geht, dann weiß ich jeweils, was ich tun sollte, jedoch ob ich es tue, keine Ahnung. Der Markt kann auch sehr sehr lange seitwärts gehen. (So war es in den 70 er Jahren). Kosto sagte einmal, wenn alles nach unten kracht, dann weiß ich, jetzt müßte ich kaufen. Doch halt, diesmal ist es anders. Aber im Nachhinein zeigte sich, es war auch diesmal so, wie es immer war. Kaufen, wenn die Kanonen donnern. Wer kauft denn heute KuS, Scheffler, Conti, oder auch eine Daimler oder GE? Sind alle runtergekracht. Man braucht eine enorme Härte und Nervenstärke um langfristig Erfolg an der Börse zu haben, und natürlich auch etwas Fortune. Gruß.

  100. AvatarWolke

    @Hans @DanielKA

    Luftpumpen…der Letzte…Möchtegern Experten…

    Das ist dann doch etwas zu billig und primitiv, damit kommt man nicht weit…

     

  101. AvatarWolke

    @smyslov

    Daimler ist ein gutes Beispiel für die „Ich werde nie im Leben eine Aktie verkaufen“ Anleger.

    Ich denke allerdings, daß Daimler hochgehen wird, in fünfunddreißig Jahren mit dem besten Wasserstoff SUV aller Zeiten, wenn sie nicht alles verschlafen und vorher pleite gehen.

  102. AvatarRüdiger

    Max Otte, Dirk Müller und Co. sind Luftpumpen

     

    Aber verdammt schlaue Luftpumpen! Die derzeit allgegenwärtige “Apokalypse-Industrie” bedient letzten Endes auch nur eine (selbstgeschaffene?) Nachfrage … und lebt alles andere als schlecht damit  😉

  103. Avatar42sucht21

    @Kia
    Die Immobilienpreise in Berlin sind im internationalen Vergleich für eine Hauptstadt noch immer allgemein sehr niedrig denke ich. Gerade für so ein stabiles und wohlhabendes Land wie DE. Wenn man davon ausgeht, dass der Aktienmarkt auf Sicht von 20-30 Jahren höher steht, dann kann man mit dem gleichen Optimismus davon ausgehen, dass der Immobilienmarkt in Berlin deutlich teurer sein wird. Da geht es ja nicht nur im Zuzug aus dem Umland sondern weltweiten Zuzug / Kapitalanleger spielen bedeutend mit in dem Markt. Deshalb ist für eine Stadt wir Berlin die Demographie Deutschlands  / EU für mich nur ein schwacher Indikator. Bei Immobilien kommt es natürlich extrem auf das Einzelobjekt an. Sich eine abgerockte Wohnung in einem guten Haus & Lage zu kaufen ist mit Arbeit & Ärger verbunden aber weniger Käufer tun sich das an. Deshalb kann das eine lohnenswerte Strategie sein wenn man selber die persönlichen Vorraussetzungen dafür mitbringt, das Hausgeld im Blick hat und selber Hand anlegen kann und mit Handwerkern kann.

  104. AvatarDanielKA

    @ Wolke: Oder wie Max Otte sagt:“An der Börse ist alles möglich, besonders das Gegenteil“.

    Whoa welche Weisheit, “es gibt wahrscheinlich einen Crash und wenn nicht dann können auch die Kurse steigen”. Schütte den Otte doch mit Geld zu, wenn du möchtest, mir egal. Soviele Allgemeinplätze ohne wirklichen Inhalt, dass muss man erst in einem Interview bringen (Insert: Brexit, Trump, Unsicherheit Gold usw.)

    Nur unbedarfte Anleger werden so immer wieder in die Falle gelockt. Mein Gott der (Müller) saß skeptisch dreinblickend unter der alten Dax-Tafem, der kennt den Markt.

  105. AvatarLHC

    @Wolke: :“An der Börse ist alles möglich, besonders das Gegenteil“

    Ist das Zitat nicht von Kostolany?

     

    @smyslov: Natürlich kann der Markt sehr lange seitwärts gehen. In diesen Zeiten muss man sich auf seine Dividenden Titel verlassen…

    ich bin noch recht jung und kann deshalb einen langen stagnierenden Markt überdauern …

  106. AvatarRalf

    @Immobilienmarkt in Berlin: Gerade in größere Städten wie Berlin werden zunehmend Immobilien-Satzungen beschlossen, die Kapitalanlegern das Leben schwerer machen sollen. Investments sollten daher sehr genau geprüft werden. Ich selbst habe diese Woche eine Besichtigung für ein Studentenapartment in einer Kleinstadt als kleine Kapitalanlage. Der Makler musste die Anzeige bereits nach einem halben Tag wieder raus nehmen wegen massiver Nachfrage. Derzeit echt nicht mehr normal, was da so abgeht.

    @Aktien und ETF: Ein sehr wichtiger Baustein. Allerdings gewinnt man hier im Blog zunehmend den Eindruck, dass Risiken völlig ausgeblendet werden. Die Märkte können auch mal zehn Jahre quer laufen. Daher mit Geduld und ohne Gier vorgehen. Stockpicking ist auch ok, ich habe da bei Blackrock und Danaher gute Erfahrungen gemacht. Aber: Es gibt noch mehr im Leben….

  107. AvatarThorsten

    @Ralf das Papiergeld sucht einen sicheren Hafen. Das irgendwo zentral was preiswerter wird, ja , aber nur im Luxussegment. Sonst kaum vorstellbar.

  108. AvatarThorsten

    Wir werden es alle noch erleben, einen Einbruch, eine Delle, vielleicht sogar eine 180Grad Rutsche in die Hölle. Die Produktionshitze treibt uns wieder an die Oberfläche. Fabriken arbeiten, Gewinne werden erzielt, irgendwo und überall , wir sind dabei

  109. AvatarSparta

    Sollte der Bond-Markt wegen zu wenig Rendite umschwenken ist das Gegenteil denkbar…

    Ob es gesund, nachhaltig und realistisch zu den Umsätzen und Gewinnen der Unternehmen ist, bzw. wie hoch man dann noch vom anteiligen Sachwert sprechen kann…darüber kann man ewig diskutieren.

  110. AvatarWolke

    @DanielKA

    “An der Börse ist alles möglich, besonders das Gegenteil“

    Soviele Allgemeinplätze ohne wirklichen Inhalt…

    Der Allgemeinplatz ohne wirklichen Inhalt stammt in der Tat von Kostolany, wie @LHC richtig bemerkt.

     

     

  111. AvatarWolke

    @DanielKA

    Schütte den Otte doch mit Geld zu…

    Ich hatte damals 2007/8 die Ratschläge von Max Otte befolgt. Er hat MICH mit Geld zugeschüttet.

  112. JosefJosef

    @Wolke
    Hätte ich 2008 meinen eigenen Rat befolgt.

    Könnte ich heute locker von meinen Dividenden leben.

    Ich trotze dem aber nicht nach. Meine Dividendenerträge haben sich letztes Jahr verdoppelt.

    Ein kleiner Schritt für ein Grösseres Ziel.

    Ich bin auch mit meinen Daimler ca 18% im minus, die habe ich fast vergessen.

    Mir geht aber immer das Bargeld aus für Nachkäufe, kennt noch wer das Problem?

    Ich hab mir Mehrmals vorgenommen den Brexit abzuwarten, schaffte es aber trotzdem nicht ruhig zu sitzen und nichts zu kaufen.

  113. AvatarDanielKA

    @ Wolke: wie jetzt bist du 2008 short gegangen? Oder im März 2009 wieder eingestiegen?

  114. AvatarDanielKA

    Wenn man das Timing von Ihrem früheren Buch hernimmt, dann hätten wir noch zwei Jahre Aufwärtsbewegung vor uns.

    Max Otte: Ein bis zwei Jahre, genau. Wobei das 2006 auch ein bisschen Zufall war, dass ich mit der Prognose exakt ins Schwarze getroffen habe. Fakt ist: Wir haben zu viel Liquidität und zu viele Guthaben. Und diese Geldvermögen werden im nächsten Crash abgeschmolzen werden müssen. Das heißt, man sollte auf keinen Fall alles auf dem Konto haben. Ich muss diversifizieren. Ich muss in Substanzwerten wie Aktien und Edelmetallen investiert sein.

    Also nichts mit Cash….

    Quelle: Interview aus 12/2019

    https://www.biallo.de/geldanlage/news/max-otte-im-exklusiv-interview-wann-kommt-der-weltsystemcrash/#

  115. AvatarThorsten

    1999 verkauft, 2007 verkauft, 2019 …nicht verkauft, obwohl ich sonst komplett aus Aktien rausgehen würde. Ich sehe einfach keine Alternativen und  bin in preiswerte Märkte geflüchtet. KGV von 5 ,lecker.

  116. Avatar-M

    Wo ist kgv5 ? Russland evtl oder? Also alles in Russland ? Oder welche Märkte stehen ähnlich?

    -M

  117. AvatarHans

    @Wolke

    Wenn Max Otte so erfolgreich ist und meistens richtig liegt, warum ist er denn nicht so reich wie Warren Buffet?

  118. AvatarWolke

    @DanielKA

    Ich hatte vor der Finanzkrise das Buch „Der Crash kommt“ von Max Otte gelesen und seine Thesen verfolgt. Daraufhin habe ich den Großteil meiner Aktien verkauft und Gold gekauft unter dem Gelächter meiner Freunde und meiner Bankverkäuferin (Damals hatte ich tatsächlich eine).

    Nach der Krise bin ich langsam wieder eingestiegen und habe das Gold verkauft.

    Das war vielleicht dumm und naiv und ich hatte unglaubliches Glück. Egal, damals dachte ich mir, dieser Mensch hat Recht. Das denke ich heute immer noch.

    Wenn ich heute einige besonders „gescheite“ Artikel und Kommentare in den Finanzblogs lese, denke ich gerne an diese Zeit zurück.

     

  119. AvatarDanielKA

    @ Wolke: Dann hast du ja alles richtig gemacht, vorallem auch wieder einzusteigen. Viele steigen nur ab einem bestimmten Zeitpunkt aus (1999/2000, 2002/2003 oder eben 2008/2009) aber nie wieder ein.

    Ich bin 2008 im Sommer ebenfalls ausgestiegen, dass war bei mir aber nur purer Zufall. Wobei mich der Verlauf der IPO von Visa schon sehr schmerzt, hatte seinerzeit 100 Stück für 80 Dollar erhalten. Hätte ich die behalten wären das heute über 180 K $, Hätte Hätte Fahrradkette 🙂

  120. AvatarRüdiger

    Warum ist Tim Schaefer nicht so reich wie Warren Buffett?

     

    Vielleicht verkauft Tim nicht genug apokalyptische Crash-Romane  😉

  121. AvatarRalf

    Anstatt über den richtigen Zeitpunkt für einen Einstieg oder Ausstieg zu grübeln, kann man ja auch phasenweise mit Sicherungsstrategien arbeiten. Kostet zwar einiges. Kann mitunter aber sinnvoller sein als ein Verkauf.

    So fallen keine Abgeltungssteuern beim Verkauf der gut gelaufenen Papiere an, was ja sonst auch je nach Steuersatz ein Viertel der Gewinne aufzehrt. Dumm wenn es dann anders kommt und die Kurse weiter laufen…

  122. AvatarWolke

    @Rüdiger

    Warum ist Tim Schaefer nicht so reich wie Warren Buffett?

    Vielleicht verkauft Tim nicht genug apokalyptische Crash-Romane…

    Warren Buffett verkauft also Crashromane??? Was ist denn mit dir los?

     

     

  123. AvatarRüdiger

    @Wolke:

    Nö, Warren Buffett tut das nicht. Tim aber auch nicht  😉

    Würde Tim ausreichend Crash-Romane verkaufen, wäre er vielleicht so reich wie Warren Buffett (der keine Crash-Romane verkauft). Da er es nicht tut, ist er es nicht  😉

    Komisch … beide verkaufen keine Crash-Romane und sind trotzdem nicht gleich reich. Wie geht das denn?  😉

  124. AvatarWolke

    @Rüdiger

    Würde Tim ausreichend Crash-Romane verkaufen, wäre er vielleicht so reich wie Warren Buffett (der keine Crash-Romane verkauft). Da er es nicht tut, ist er es nicht.

    Was hast du denn geraucht heute?

     

  125. AvatarRüdiger

    Zugegeben … mit dem Verkauf von Crash-Romanen wird es schwierig, auf das Vermögen von Warren Buffett zu kommen  😉

    Mit dem Verkauf moderner Lyrik wäre es womöglich noch aussichtsloser  😉

     

  126. AvatarThorsten

    In Deutschland immer noch als “P*rno-” und “Zahlungsdienstleister” diskreditiert.

    Tatsächlich ein agressiv expandierender Softwarehersteller, der durch Installation seiner Services bei jedem Bezahlvorgang  mit verdient. Infrastruktur stellen plus wiederkehrende Gebühren auf Zahlungsdruchsatz. Wie geil ist das denn !

    https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/euro-am-sonntag-aktien-check-wirecard-china-befluegelt-wirecard-aktie-8227355

    Vielleicht die 2.SAP.

    Kurs erscheint vor dem Ausbruch Richtung 140€; “Leerverkäufer rösten”.

    Tesla, Netflix, Tanger, Wirecard, Evotec, Überall sitzen die Heuschrecken drauf und drücken entgegen der operativen Zahlen die Kurse – und verlieren. Man muss nur Geduld haben.

    https://abload.de/img/screenshot2020-01-2019akul.jpg
    Man erkennt schön die Attacke, durch massiv geworfene Stücke. Nutzte ihnen nichts 😉

    Wenn die Letzten  gerafft haben was läuft und die Presse den Wendehals praktiziert, dann gehts nach Norden, war bei SAP auch so, bei Apple, bei Microsoft,….

    Disclaimer : ich halte Aktien von Wirecard und Evotec. Jeder muss mit seinem Geld machen, was er für richtig hält.

  127. AvatarThomas

    passives investieren scheint hier kaum noch eine Rolle zu spielen. Die Glaskugelkämpfe sind voll im gange 😉

  128. Avatar-M

    @Thorsten

    Wieviel % deines depots entfalleb auf doese 7 Werte wenn ich Frage darf.

     

    Es sind einige interessante Unternehmen dabei die ich mir mal ansehen werde.

     

    Hast du keine Bedenken zur Rährungsstabilität ? Besonders der Rubel. China hätte ich jetzt wahrungstechnisch weniger Bauchweh.

    Zu guter letzt: politische Risiken? Auch da keine Bedenken?

  129. AvatarWolfgang

    @ Ruben

    Das du so eingeschränkt bist durch deine Krankheit berührt mich und erklärt umso mehr, dass du Existenzängste hast. Wie nebensächlich das Monetäre dann auf einmal wird beim Lesen.

    Ich wünsche dir, dass ein Weg zu Besserung gefunden wird und du dir deine positive Einstellung beibehältst.

    Gruß

    Wolfgang

  130. AvatarViez

    @Thorsten, bei der ganzen Anzahl an Positionen + Häufigkeit der Umschichtung hast du doch immens hohe Orderkosten?

    Jemand hier bei Xiaomi investiert und weiß warum die auf einmal gestiegen wie ne Rakete?

  131. AvatarThorsten

    @hump SL setzen, dann wird automatisch verkauft

    @Viez  ich habe  einmal umgeschichtet und bezahle eine geringe Pauschale unabhängig vom Ordervolumen. Das ist eine Prämie , die ich bereit war zu zahlen in Erwartung der Ereignisse “S&P500 Einbruch” “Dollarabwertung”.  Beides zusammen wäre eine Katastrophe für mein Depot gewesen. Die Gebühren sind im Vergleich zu den entsetzlich hohen Steuern in Deutschland das geringste Übel. Ich bin nicht in der Situation “20 Jahre sparen und das Tief mit Sparplan aussitzen” , sondern ” vom Depot leben ohne etwas entnehmen (verkaufen) zu müssen. Wert erhalten, Ausschüttungen steigern, Volatilität verringern”.

    @-M  der Rubel hat Chancen weiter aufzuwerten, gegenüber dem Euro steigt er seit 1,5 Jahren , trotz Sanktionen !! – politisch habe ich immer weniger Bedenken. Russland lebt vom Gas, sie werden alles dran setzen, dass das stabil bleibt. Russische Aktien verhalten sich mittlerweile wie REITS, 50% müssen gesetzlich abgesichert mindestens ausgeschüttet werden. Das ist genau mein Beuteschema. Die Prozentsätze sind : VTB 0,5%, Bank of China 0,2%, Meredith Co (USA, im Verlust derzeit) 1,1%, African Rainbow 1,4%,  Gazprom 2,9%, Surgutneftegaz 0,4%, Sberbank 0,6%. Russland habe ich insgesamt  mit 8,7% gewichtet. Gazprom wird der Burner, Nordstream2, dann auch noch Wasserstofflieferant. 20€ oder 30€ sollten in ein paar Jahren möglich werden.

    Ich kann bei allem falsch liegen, jeder muss sich seine eigene Meinung bilden. Es geht nicht um Falsch oder richtig, weil man das sowieo erst später sieht und es viele Strategien für Depots gibt, sondern um Alternativen im Denken und dann umgesetzt im Investieren.

     

  132. AvatarThorsten

    Hier noch ein schönes Beispiel, wie die Shortseller auf Evotec eingeprügelt haben  (so wie sie es bei Tesla, Wirecard, Netflix.,…). Es gab keine schlechte Nachricht, das Unternehmen explodiert im positiven Sinne. Beste einkaufsmöglichkeiten bei Einbrüchen ohne erkennbaren Grund und hohen Leerverkaufszahlen :

    https://abload.de/img/screenshot2020-01-201pwj95.jpg

    Und was lesen wir heute ?

    https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/meilensteinzahlungen-evotec-aktie-profitiert-evotec-hebt-gewinnprognose-2019-an-8413018

    Wenn der Markt insgesamt weiter läuft, dann geht es hier bald auf 30€ – weil die Zahlen stimmen. Da kommen Leerverkäufer mittelfristig nicht gegen an.

  133. Avatar-M

    Danke für deine Einschätzung Thorsten. Reicht mir und deckt sich auch mit einigen meiner Gedanken- hätte deshalb bisschen offensiver gefragt. Die Gewichtung ist ja nicht sooo hoch. Ach die Gazprom, ich hätte sie schon gerne, aber es widerstrebt mir im Moment noch, da ich zu knapp 3,50/4€ nicht gekauft habe.

     

    -M

  134. AvatarSparta

    @Thorsten

    In dem Wiki waren aber nur so 70 k, oder? Vielleicht ist deswegen die Positionsmenge in der Kritik.

     

  135. AvatarTim, der andere

    @hump / Ballard

    ich habe ein stoploss bei 10 Euro gesetzt, da 150% im Plus. Die Bewertung ist nach traditionellen Maßstäben natürlich jenseits von gut und böse. Geplanter Umsatz 180mio, marktkap 2,4mrd. Kein Gewinn, seit Jahren.

    wenn man natürlich eine Schlüsseltechnologie in den Händen hält, Patente etc… wer kennt da schon den realen Wert?

    bei ITM Power hätte ich statt Verkauf (leider vor 3 wochen mit +80%) einfach einen stoploss nur einen Cent unter Marktpreis setzen müssen und wäre heute noch dabei.

    eigentlich betreibe ich auch buy&hold, aber bei dem H2-Thema ging es jetzt in 6 Wochen so rasant. Da hilft sonst nur: keine Kurse und Nachrichten checken

  136. KievKiev

    @ Thorsten

    Danke für den Einblick. Ist sehr interessant für mich. Hast Du bei Deiner Entscheidung umzuschichten die genannten 7 Aktien gekauft oder nur aufgestockt? Bei einer gesamten Größe von 8% ist es ja auch nur ein Teil. Was durfte dafür gehen? Deine Äußerungen in den letzten Tagen habe ich etwas falsch verstanden. Ich dachte Du hättest fast das ganze Depot umgeschichtet. Das wäre mir etwas viel. Auch in Hinblick auf die Steuer.

    Gazprom ist übrigens meine größte Position was den Einstandspreis angeht. Deine Einschätzung teile ich. Gazprom ist bei mir alleine 10% vom Depot gewesen. Jetzt habe ich mit LK einen soliden langweiligen Wachstumswert 😉 Vielleicht folgt Xiaomi ja bald auf Platz 2. Da habe ich dann ein wunderbares Depot für einen Value orientierten am liebsten in der Nähe vom 52 Wochentief kaufenden Investor. Das muss ich dann wohl ertragen. Xiaomi vermittelt meine ich Kredite. Sie nutzen dazu die Userdaten vom Handy. Die Meldung ist etwas älter. Seit dem geht es aber bergauf. Als Xiaomi weiter abwärts ging gefielen sie mir dennoch bin den Meldungen. Kursverläufe sind kurzfristig nicht immer plausibel erklärbar.

  137. AvatarThomasM

    Wie würdet Ihr aktuell Ventas bewerten? Fairer Preis oder zu teuer. Bin aktuell etwas hin und hergerissen….

  138. AvatarThorsten

    @Kiev Xiaomi war hier mal als Aktientipp 5 bis 10 Jahre vorgeschlagen worden. Das Teil steht wohl bei einigen unter Beobachtung oder sie haben es schon ? Die Steuer wird in Zukunft nicht besser, man kann einen Verlust realisieren und dann einen Gewinn hinterher. Dann steht man neutral da und hat immer noch dasselbe Kapital. Man hat den den Gewinn realisiert und muss beim Verlustkandidat nicht mehr warten bis es steigt. Die Methode funktioniert gut in steigenden Märkten und reduziert die enthaltenen Steuern von gestiegenen Aktien. Man kann sie ja nächsten Tag neu kaufen oder nach ein paar Tagen billiger oder eben eine andere Aktie. Dauert nur entsetzlich lange und wenn alles steigt, dann funktioniert es nicht oder die Steuer schlägt sehr stark zu.

    @Sparta die Stückzahl ist ein Problem. Vielleicht kauft man nicht 1 Aktie, sondern 5 oder 20, z.b bei TradeRepublic. Und nicht alles, sondern was einem nach Recherche gefällt. Das Musterdepot ist 1:1 mein Realdepot geteilt durch einen Faktor, den ich natürlich nicht verraten werde 😉

  139. AvatarKevin

    @hump:

    Wenn du langfristig dran glaubst. Halten. Bin mit meiner Position mittlerweile 350% im Plus.

    Wenn ich die jetzt verkaufe, kann ich die gleiche Stückzahl erst wieder kaufen, wenn die Aktie auf 8,32 EUR gefallen ist. Klar kann das passieren. Da ich das Investierte Geld aber für mind. 10 Jahre arbeiten kann, kann es auch für die Steuer für mich tun.

    Mein Bruder hat den Gewinn bei ich meine so 6€ realisiert, jetzt stehen wir über 11€. Bei 8€, 9€, 10€ habe ich auch immer überlegt… Konnte mich aber beherrschen.

    Dein Verlust ist begrenzt auf 100%, der Gewinn kennt theoretisch keine Grenzen.

    Wenn dir die Position zu groß wird, zieh deinen Einsatz raus und lass den Gewinn laufen. “Verlieren kannst du dann nichts mehr.”

  140. AvatarRuben

    @Wolfgang: nochmals danke! Ich glaube du hast mal berichtet, dass du mit einem normalen Job und sturen Aktiensparen den Ausstieg geschafft hast, Respekt!

    @Emerging Markets: bin sehr gespannt, ob wir hier die nächsten Jahre ein Comeback erleben werden. Zu mindestens die letzten 3 Monate sind die EMs ein wenig besser als die Developed gelaufen.

  141. KievKiev

    @ Ruben

    Deine Motivation für den Vermögensaufbau kann ich nachvollziehen. Ich wünsche Dir, dass Du Deine Ziele schnell erreichen kannst und Du zumindest die Existenzangst überwinden kannst. Vielleicht gibt es auf dem Weg ein paar Meilensteine, die Dir Zuversicht geben. Mit manchen Meilensteinen kann auch das ein oder andere Worst Case Scenario ein für alle Mal ausgeblendet werden.

    @ Thorsten

    Ich habe mir Dein Muster Depot angesehen und den Link gespeichert. Es enthält viele Werte, die ich auf meiner Watchliste oder in meinem Depot habe. Da mein Depot kleiner ist konnte ich leider nicht bei allem dabei sein. Pennon, Evraz, WDI, Sberbank usw. Durch die kleinere Depothöhe kann ich durch die Orderkosten nicht jeden Titel kaufen. Andere waren mir zu riskant wie Sberbank und Evraz, da ich sie schlecht einschätzen kann. Ich muss schließlich aufgrund der Gebühren und eventueller Teilverkäufe einen Titel mit 3-5% Gewichtung kaufen. Mit Deinem Depot hätte ich die Werte ohne Bedenken einfach gekauft, da die Gewichtung wesentlich kleiner sein darf.

    Du hast sehr interessante Dividendenwerte, aber auch ein paar Wachstumswerte wie WDI und Wasserstoff usw. dabei. Wie hat Dein Depot im Vergleich zum SPY abgeschnitten? So könnte meins auch langfristig aussehen. Der Depotübertrag war mit Deinem Depot vielleicht nicht ganz so einfach wie mit einem kleineren.

  142. AvatarKevin

    @Thorsten: Habe mir dein Depotlink auch mal gespeichert.

    Danke für die Eindrücke. Finde es immer spannend zu sehen, was andere so im Depot haben.

    Hui 122 Werte. Wo hast du dein Depot? Bei einem deutschen Broker oder über das Ausland (IB / Degiro)?

    Da kommt über die Jahre natürlich einiges an Ordergebühren zusammen.

  143. Avatar-M

    So, ich bin nun doch bei Gazprom eingestiegen. Trotz des Anstiegs im letzten Jahr erscheinen die mir einfach viel zu günstig. Falls die sich doch nochmals halbieren sollten dann wird für die gleiche Summe nachgekauft. Mal sehen, wo die in 10 Jahren stehen.

     

    -M

     

  144. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Kevin,

    über die Jahre kommen auch die Ordergebühren zusammen, wenn man statt 122 Käufe in 122 Werte, 122 Käufe in einen Wert steckt. 😉

    Da habe ich doch auch mal wieder in mein Wikifolio geschaut. Das hätte ich durchaus veröffentlichen können, und Anleger hätten auch was verdient.

    @Russenwerte,

    habe mir gerade in Moskau mit Rubel noch paar Surgutneftegas Preferred geholt, solange die Gebühren noch günstig sind bei Lynx. Damit soll es das dann sein mit Russland bei mir.

    Schönen sonnigen Tag.

    Ach ja, Bloomberg hat Deutschland als das innovativste Land gekürt. Da schaug her.

    MS

     

  145. AvatarRüdiger

    Ach ja, Bloomberg hat Deutschland als das innovativste Land gekürt. Da schaug her.

     

    Weltmeister waren wir schon mehrfach … Papst waren wir auch schon … und jetzt das. Es geht voran mit Deutschland! Schön!!!  😉

     

  146. AvatarRuben

    @Kiev: Danke. In der Tat helfen bestimmte Meilensteine weiter und mit etwas Glück knacke ich dieses Jahr einen 🙂

  147. AvatarKevin

    @MS: Das stimmt. Wenn ich jetzt von meiner Tradeanzahl im letzten Jahr ausgehe (ca. 20-25) sind das auch nur 5-6 Jahre.

    Ich habe allerdings bei weitem auch noch nicht so viele Titel.

    Bin seit 2017 dabei und habe mittlerweile um die 20 Einzeltitel. Aber wenn ich meine Watchlist so anschaue, komme ich wahrscheinlich auch locker auf einen 3-stelligen Wert.

    Bin ja mal gespannt wie es 2020 an der Börse zugeht. Heute ist BLDP um ca. 10% gefallen. Der empfohlene Stopp von 10€ wurde heute dabei auch gerissen. 😉

  148. AvatarMagnum86

    https://www.welt.de/wirtschaft/article205192907/Finanztransaktionssteuer-Wien-droht-mit-Ausstieg-bei-der-Aktiensteuer.html#Comments

     

    Eine weitere gute Nachricht am heutigen Tag. Es gibt wohl in der Tat noch so etwas wie ein Fünkchen Hoffnung, dass das politische Elend in Deutschland ein wenig eingedämmt wird.

    Ein Hoch auf unsere bergdeuschen Nachbarn,  bei denen trotz teilweiser grüner Regierungsbeteiligung noch Hoffnung besteht. 🙂

    Bin mal gespannt, woher die Sozen das Geld für die Grundrente nehmen wollen, wenn das Projekt scheitert. Wobei… die Antwort liegt ja auf der Hand.

  149. Avatarslowroller

    @Magnum86

    Naja, “politisches Elend” ist natürlich Platitüde, echtes poltisches Elend sieht man doch eher in der Alpenrepublik. Aber in diesem Fall ein guter und konstruktiver Konter, der durchaus nochmal zum Nachdenken bei den Machern in Berlin und Paris anregen kann. Aus meiner Sicht darf und sollte man (so sehens die Ösis ja auch) Aktienbesitz als Alters- und Vermögensvorsorge fördern. Ist es doch eines der demokratischsten Teilhabemöglichkeiten im Kapitalismus.

    Gleichzeitig muss aber auch – und das meinen die Ösis, die Spekulation zulasten anderer erschwert werden. Ich persönlich finde bei allem Aufschrei in der Finanzszene die steuerliche Schlechterbehandlung von Derivaten völlig ok. Wer es als Ver-/Absicherung nutzt hat auch die steuerliche Verrechnung nicht nötig, wer wirklich auf fallende Kurse, auf Pleite von Staaten und Währungssystemen wettet, der soll seine Verluste auch selbst tragen. Vielen, wenn nicht sogar den meisten Privatanlegern tut man damit am Ende sogar noch einen Gefallen.

    Am Ende sollte das Ziel sein, dass Leute in Firmen investieren – und das längerfristig. Wenn sie nicht mehr von einer Firma überzeugt sind wird verkauft und in eine Neue investiert. Das wäre natürlich alles nicht so spektakulär, aber das muss es vielleicht auch nicht sein.

  150. AvatarThorsten

    @Magnum86

    Das scheitert wohl nicht. Olaf Scholz hat die Änderung bereits  auf nationaler Ebene vorbereitet, für den Fall, dass die anderen EU-Länder nicht mitziehen, da die anderen Staaten auf den abstrusen Mist nicht mal geantwortet haben und er das Geld für die Grundrente eingeplant hat.

    Scholz zeichnet ein Zerrbild der Aktionäre in Deutschland als gierige Spekulanten. Der Großteil von ihnen ist jedoch weder Millionär noch Zocker. Allen Umfragen nach nutzen mehr als 80 Prozent der Aktionäre die Anteilsscheine auf die bestmögliche Art und Weise: zur langfristigen Vermögensbildung.

    Unwählbar, unsozial, gefährlich, wohlstandsgefährdend, rückwärtsgerichtet . Weg mit ihnen unter die 5%-Grenze.

    Nur die CDU könnte noch was dagegen tun aber die sind leider auch in roter Soße gebadet.

  151. AvatarRüdiger

    Nur die CDU könnte noch was dagegen tun aber die sind leider auch in roter Soße gebadet.

     

    Dann wird’s aber langsam eng mit der Auswahl  😉

  152. Avatar42sucht21

    @Magnum86 – Was ändert sich für Sie?
    Blümel kritisiert vor allem den Plan, die Steuer auf Aktienumsätze zu beschränken. Es bleibt also bei der Steuer. Sie soll erweitert werden auf Derivate ect.

    @Scholzens FTT
    Bei openpetition.de habe ich 2 Petitionen gegen die FTT gefunden.
    Eine hat traurige 4.300 und die andere 20 Unterstützer….
    Die DSW hat eine Contra-FTT Petition mit aktuell ca. 33.000 Unterstützern.

    So gesehen hat Minister Scholz alles richtig gemacht. Die Mehrheiten sind eindeutig auf seiner Seite zur Einführung dieser FTT. Zumal es eben mit der Grundrente kombiniert wurde. Differenzierung Derivate / Spekulation / Aktieninvestition ist nicht vorhanden bei Börsenfremden. Ich zitiere hier mal aus zwei openpetition.de Kommentaren dazu, der wohl recht gut die Mehrheits-Sichtweise auf Aktionäre in DE wiedergibt.

    “Mal ehrlich. Ich als arme Rentfrau kann mir weder Aktien noch ein Sparbuch leisten. Wenn sie {die Aktionäre} jetzt ein Steuergeschenk bekommen, wird mir das von meinem kargen Rententgeld abgezogen.”

    “Die nicht erhobenen Steuern auf Finanztransaktionen verhindern grösseren Wohlstand in der Breite, begünstigen Menschen, die es sich leisten können, an der Börse zu spekulieren und befeuern beispielsweise die verachtenswerten Spekulationen mit Nahrungsmitteln oder Finanzprodukten von Waffenherstellern.”

  153. AvatarWolfgang

    @ Ruben

    Danke, stimmt. Ich bin gelernter Werkzeugmacher und habe mich immer schon für Wirtschaft und Politik begeistert. Die super Karriere habe ich nicht hingelegt, war mir auch nie so wichtig. Mit BASF, Bayer (Zur Zeit des Lipobayskandals) und mit Winkler & Dünnebier u. a. habe ich meinen Anfang mit Einzelwerten gemacht.

    Immer schon mit enormen Spaß dabei. Mit meinem Anlagestil habe ich das Ziel erreicht das sich mein Passives Einkommen nach Steuern, meinem Jahresnettogehalt mehr als angeglichen hat, von daher bin ich mehr als zufrieden und werde im Laufe dieses Jahres aus dem Erwerbsleben ausscheiden. Mietfreies wohnen und noch 15 % Cash auf der Seite, das sollte funktionieren.

  154. AvatarNico Meier

    @Wolfgang

    Das klingt doch vernünftig gerade in der Zeit der ständig steigenden Mieten ist Wohneigentum eine gute Stellschraube um Kosten zu sparen.

  155. AvatarRuben

    @Wolfgang: das hört sich gut an, ich freue mich sehr für Dich!

    Ein Freund von mir arbeitet bei Biontech (Bereich Krebstherapie), die vor 3 Monaten an die Börse gegangen sind.  Wäre man von Anfang an dabei gewesen, hätte man nun eine Rendite von 155% eingefahren. Die Zusammenarbeit mit der Bill Gates Stiftung hat sicher auch nicht geschadet.

    https://www.onvista.de/aktien/BIONTECH-AG-Aktie-US09075V1026

    https://www.capital.de/wirtschaft-politik/die-kombination-deutschland-usa-ist-fuer-biontech-genau-die-richtige?article_onepage=true

    Ich glaube vor einem Jahr hat hier manchmal ein “V” geschrieben, der aus der Biotech Branche war und damit laut eigener Aussage ein Vermögen gemacht hat.

  156. AvatarWolfgang

    @ Nico

    Rückblickend haben wir, wenn auch nicht immer, viele gute Entscheidungen getroffen, wovon wir heute profitieren.

     

    @ Ruben

    Danke Ruben!

    Biontech, das sind Geschichten die ein Anlegerherz erfreuen.

    Gerade mal geschaut was aus der Firma November AG geworden ist, auch so kann es gehen. Ich habe die damals mit Gewinn verkauft, heute sind die pleite. Kaufen und halten ist nicht immer gut.

    https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/boerse-inside/markthintergrund-aktie-der-november-ag-bricht-nach-insolvenzmeldung-ein/2711184.html?ticket=ST-169616-LFgiVW2lSRifcWHrViOZ-ap1

  157. AvatarAndrea

    Wolfgang, herzlichen Glückwunsch zu der tollen Leistung am Aktienmarkt.

     

    Ich hatte auch gerade heute bei focus einen Artikel über Biontech gelesen. Aber sie machen noch keine Gewinne, also sehr spekulativ.

  158. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Wolfgang,

    die November AG bekam vor dem Börsengang 2000 in 1999 den Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft. Das ist das Tragische an solchen Firmen; Idee gut – wirtschaftliche Umsetzung mangelhaft. Schwarzer Humor: die ehemalige Webseite november.de ist jetzt ein Serviceanbieter für Bestattungen. Köstlich!

    Damals lag mir ein Kollege immer in den Ohren mit der Firma. Glücklicherweise habe ich mich nicht mitreißen lassen. Habe mein Geld lieber mit anderen Zocks verloren. 😉

    @Andrea: “Ich hatte auch gerade heute bei focus einen Artikel über Biontech gelesen. Aber sie machen noch keine Gewinne, also sehr spekulativ.”

    Ich sage mal so, solche Firmen sind sehr ambitioniert mit vielen guten Ansätzen, aber nichts zum Investieren. Wenn man mit Geld spielen will, dann kann man da zocken. Ich denke, die allerwenigsten werden 10 Jahre alt.

    Die machen sehr selten irgendwann Gewinn. Es werden einfach immer mal wieder neue Aktien ausgegeben, solange sich Investoren durch Versprechen auf das große Geld überzeugen lassen. Irgendwann ist alles verbrannt und man gründet ein neues Unternehmen.

    Alles Gute

    MS

  159. AvatarAndrea

    Matthias, ja, ich denke auch, es gibt zur Zeit bessere Aktieninvestments. Mein Mann hatte mal Aktien von Epigenomics gekauft …

    Ich hatte mir übrigens mal das Video zu dem Cleverly angeschaut, sehr clever indeed! Vielleicht gibt es ihn ja in 3,5 Jahren auch.

    Eine tolle Performance hast du in dem Wikifolio erreicht.

  160. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Andrea,

    man darf vor allem nicht so Artikel lesen, wie sie gern im “Aktionär” geschrieben werden usw. Das klingt immer alles plausibel, aber führt zu nix. Ich bin ja auch anfällig. Mal sieht man einen Beitrag im TV über die CO.DON, schon ist man versucht die zu kaufen usw. Immer das selbe… Man wartet, es kommt nix rum.

    Ja das Wiki. Habe da kaum mehr was gemacht seit vielen Monaten. Ich hatte damals vor, das investierbar zu machen, aber wieder verworfen. Ich will nicht, dass anderer Leute Glück von mir abhängt. Andere Leute haben eine ernstere Beziehung zu Geld. 😉

    MS

  161. AvatarAndrea

    Nee, den Aktionär kann man vergessen. Ich glaube, damit hat man keinen Erfolg an der Börse.

    Es ist schon gut, sich an ein paar Prinzipien zu halten, wenn man Aktien kauft. Wenn das Unternehmen keine Gewinne macht, ist das in der Regel schlecht. Ausnahme vielleicht: Unternehmen wie Amazon, die jahrelang alles immer wieder investiert haben.

  162. AvatarWolfgang

    @ Andrea

    Danke dir!

    @ Matthias Schneider

    Die Suchmaschine gab mir direkt das Bestattungsunternehmen November.de an, musste auch schmunzeln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *