Leserbrief von Youtuber Finanzbär: frugaler, fleißiger, geschäftstüchtiger Aktien- und ETF-Sammler


New York, 23. Juli 2020

Moin Tim,
wir haben ja ab und zu mal in Kommentaren unter deinen Videos geschrieben und ich habe mir auch immer wieder vorgenommen, einen Leserbrief zu schreiben, da ich dich schon sehr lange „begleite“! Du hast mich seit Anfang an inspiriert in Aktien zu investieren und nicht über meinen Strängen zu leben. Rückblickend eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe! Ich wünsche, dass sich bei euch auch alles langsam wieder beruhigt und die Welt wieder normal wird. Bis dahin, hau rein und liebe Grüße nach NY aus Deutschland 🙂

Ich auf Reisen: Youtuber Finanzbär

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Leserbrief von YouTuber Finanzbär

Liebe Leser von Tim’s Blog,
Ich kenne Tims Blog tatsächlich schon seit 2013 und lese ihn seitdem aktiv. Da es damals einfach noch viel weniger Menschen im Internet (Youtube, Instagram, Blogs) gab, die über Themen wie Finanzen und Aktien berichtet hatten, war Tim neben 2 anderen Urgesteinen aus den USA, die einzigen, die mich in diesem Thema beeinflusst haben. Ich habe Tim also sehr viel zu verdanken und wollte einfach mal meine Geschichte erzählen.

Mittlerweile bin ich Mitte 20 und habe mir ein gutes sechsstelliges Depot aufgebaut.

Ich hatte Glück: Ich bin keiner, der sagt „Mein größter Fehler, war nicht früh genug anzufangen.“

Ich war immer eher der sparsame Typ. So hatte ich mit 18 schon etwas Geld gespart, welches ich dann spontan in Aktien gesteckt habe, da ich den Wirtschaftsteil in einer Zeitung gesehen hatte. Das war damals die Allianz, Alibaba und MorphoSys. Ich war extrem erstaunt, als Alibaba um 30 Prozent im Preis stieg und ich ein grünes Plus im Depot hatte. Als dann auch noch die ersten € Dividende von der Allianz eingebucht wurde (ich wusste damals nicht mal, was das ist), war für mich klar, dass ich an diesem Thema weiter dranbleiben muss.

Ich bin dann immer mehr auf die „Passives Einkommen durch Dividenden“, „Early Retirement“-Schiene gekommen, und habe mir nach und nach Wissen in diesem Bereich angeeignet.

Nach dem Abi Ingenieurstudium

So ging das dann immer weiter. Nach dem Abitur habe ich mich entschieden, ein Ingenieursstudium anzufangen. Ich habe während dem Studium schon immer gearbeitet. Mir war bewusst, dass in der freien Wirtschaft, Arbeitserfahrung durch Praktika / Werkstudentenjobs sehr wichtig waren. Da ich oft bei großen und bekannten Unternehmen gearbeitet hatte, teilweise in den Ferien auch mal 40 Stunden pro Woche, kam hier schon gut Geld zusammen (16 bis 21 € die Stunde). So konnte ich schon früh jeden Monat Geld investieren. Ich habe eine Webseite gebaut, welche ich für einen kleinen fünfstelligen Betrag verkaufen konnte und hatte zudem ein Stipendium. Ich bin also bereits mit einem guten Depot aus dem Studium gekommen.

Nach meinem Ingenieursstudium bin ich bei einem großen Industriekonzern eingestiegen und arbeite seit mehreren Jahren dort.

Ich versuche mich aktuell stark, auf mein Humankapital zu konzentrieren und gar nicht so genau auf die exakte Assetauswahl/Feintuning der Assets. Ich denke, hier ist der Hebel zum Vermögensaufbau erst Mal am größten. Da ich ja meine Einnahmen veröffentliche, siehst du, dass für mein Alter schon gut was dabei rum kommt und investiert werden kann.

Frugal bei den Ausgaben: Genossenschaftswohnung

Bei den Ausgaben bin ich zwar nicht 100 % frugal (z.B. beim Essen). Aber ich schaue schon, wo es Sinn macht, zu sparen. Ich wohne z. B. für gerade einmal 380 € warm in einer deutschen Großstadt (durch eine Genossenschaft).

In meinem Leben dreht sich sehr viel um das Thema (Fern-) Reisen. Ich versuche so lang ich noch sehr jung bin, möglichst viele Erfahrungen zu machen und Dinge zu sehen. Hier spare ich ebenfalls kaum. Ich gebe summa summarum ca. 1200 € im Monat aus, heißt ich spare ca. 70 % meines Einkommens bzw. lege es an der Börse an.

Ich war in Australien auf einem Roadtrip
Australien

Ich habe Aktien, ETF, REITs, Tagesgeld, P2P, Krypto, Gold, Genossenanteile

Ich habe über die letzten Jahre immer mehr Assetklassen aufgebaut und bin mittlerweile in etwa 12 Vermögenswerte diversifiziert. Neben Einzelaktien, ETF, REITs, Tagesgeld findest du bei mir auch P2P, Kryptowährungen, Gold, Genossenschaftsanteile und Unternehmensbeteiligungen.

Eine erste Immobilie ist gerade in Planung, deshalb habe ich eine gute Position Tagesgeld aufgebaut. Ich versuche mich aktuell nebenberuflich im Unternehmertum und baue ein Start-up auf – einen Online-Marktplatz für spezielle Immobilien.

Das ist meine Asset-Aufteilung.

Ich habe hier mal meine grobe Assetallokation aufgestellt. Wie du merkst, setze ich (weil ich noch jünger bin) eher auf Wachstumswerte oder stark unterbewertete Titel. Aber natürlich habe ich auch die defensiveren „Klassiker“ mit den Dividendenaktien wie Allianz, Johnson&Johnson oder Novo Nordisk im Depot. Mein Dividendendepot habe ich vor allem am Anfang aufgebaut, da ich meinen Sparerpauschbetrag ausschöpfen wollte. Ich halte diese Firmen weiterhin. Es sind langweilige Unternehmen, die solide aufgestellt sind und weiterhin eine gute Rendite liefern werden.


Ich bin aber kein zu großer Fan, in meinem jungen Alter nur auf den „Dividenden-Hype“ aufzuspringen. Wenn eine Firma eine Dividende zahlt, ist das okay, aber für mich kein Auswahlkriterium. Die Statistik besagt, dass ich niemals den Markt schlagen werde. Ich investiere also auch rational zu einem Großteil in ETFs. Den Rest stecke ich in Firmen, von denen ich erwarte, dass sie mir eine Mehrrendite geben. So habe ich z. B. eine größere Position (ca. 10.000 €) in Fiverr International, DocuSign und anderen Wachstumsperlen. Ich sehe es generell so: breit diversifiziert und alle Anlageklassen etwas kennenlernen.

 
 
 
 
 
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Fang einfach an, selbst wenn du Fehler machst

Mein Rat für junge Menschen: Einfach anfangen und Fehler machen. Ich habe selbst Knockout-Zertifikate erworben, Daytrading betrieben oder hochriskante Minenaktien erworben. Dies führte natürlich bei fast allen zum totalen Verlust des Kapitals, aber ich habe verhältnismäßig wenig investiert. Somit war der Lerneffekt wesentlich wichtiger als der kleine Verlust. Jetzt weiß ich bereits, worauf es ankommt: Langfristig solide Investments mit möglichst viel Kapital zu kaufen.

Ein weiterer Tipp ist, dass das ganze Thema „Investieren“ zwar spannend und interessant ist, aber ein sehr großer Faktor des Vermögens kommt durch Humankapital. Schaut, dass ihr einen soliden Grundbaustein für eure Karriere legt, euch für Unternehmertum interessiert und in diesen Themen Vollgas gebt.

Neben meinem Job & Hobbys betreibe ich den Youtube Channel “Finanzbär”.

Für mich ist das ganze Thema wie ein Hobby. Angefangen hat es, da ich permanent von Freunden gefragt werde, warum ich was wie mache. So ist es wesentlich leichter alle auf einmal daran teilhaben zu lassen. Ich bringe nicht nur Content zu Themen wie Investieren, Aktien oder Immobilien. Vor allem bei Bereichen wie Versicherungen, Unternehmertum, Karriere oder Steuern besteht noch zu wenig Wissen in meiner Altersgruppe. Ebenfalls veröffentliche ich alle Zahlen zu Einnahmen, Ausgaben und Investments, was mir wichtig ist, da ich sehr transparent sein will.

Diese Podcasts habe ich für diesen Blog gemacht:

Meine Strategie
Meine Asset Allokation
Mein Kanal

@Tim: Vielen lieben Dank für Deinen Blog. Ich würde mich freuen, wenn Du noch lange Zeit weitere Menschen motivierst, dass Beste aus ihrem Leben herauszuholen.

Ich freue mich, mehr von Unternehmen zu lesen, die die breite Masse noch nicht so kennt. So wie z. B. Dein letztes Video über Wachstumsperlen aus New York, da ich selbst in diesem Bereich aktiv suche. Mir gefällt hier z.B. neben Fiverr und DocuSign auch eine Twilio und Zuora. Firmen im Bereich Software-as-a-Service & Digitalisierung mit geringer Market Cap.

Ich hoffe, Euch hat mein Leserbrief gefallen. Über Feedback freue ich mich natürlich. Ich bin noch am Anfang und lerne stetig dazu.

Euer Finanzbär


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Leserbrief von Youtuber Finanzbär: frugaler, fleißiger, geschäftstüchtiger Aktien- und ETF-Sammler

  1. AvatarMeinungslemming

    Ach schön. Ich habe deinen Namen häufig gelesen. Jetzt habe ich endlich eine konkrete Vorstellung, wer sich dahinter verbirgt.
    Abgesehen von dem youtube Channel. Bin da aber nicht so der Besucher.

  2. AvatarThorsten

    Sehr schön. Weiter so. “Während des Studiums” und eine 1 im Aufsatz wäre sicher. Zum Glück mehren sich die Aktien trotz DES unreflektierten Gebrauchs DES Dativs 😉

  3. AvatarPetra

    Tolle Geschichte -danke für die Offenheit.  Ich wünsche noch viel Erfolg und Spass für den weiteren Weg. 

  4. AvatarBruno

    @Thorsten Gehnietief ins Wasser weil es datief ist 😉

    @Finanzbär: Toll wenn man schon so früh starten kann. Ich hoffe dein Startup trägt Früchte und wird ein Erfolg 🙂

  5. AvatarVroma

    @Finanzbär: Wow! Saubere Leistung! Meinen Respekt hast Du 🙂
    Ich sehe es wie Du, der Invest in Dein Humankapital ist quasi Dein größter Hebel.
    Hast Du einen Vorschlag wie man sich in das Thema Private Equity einarbeiten könnte? Finde das Thema sehr interessant, bin hier aber noch komplett blank.
     
    Grüße Vroma.

  6. AvatarThorsten

    @Bruno der war klasse, kannte ich noch nicht .
    @Leserdepot
    Techaktien aus USA wurden nochmals reduziert. Dafür wurde der Goldanteil auf 2% erhöht. Eingekauft wurde in Europa : IVU Traffic (DE) und Kering (FR).

  7. AvatarFamilien Finanzen im Griff

    Hallo Finanzbär,
    ich finde deine Geschichte wirklich klasse. Ich verfolge deinen YouTube-Kanal auch schon ein bissel und finde es super nun mehr über deine Person zu erfahren. Dir weiterhin viel Erfolg, bin schon gespannt auf deine nächsten Videos.
     
    Gruß Stefan

  8. AvatarPaluma

    Hallo Finanzbär,
    Ein sehr schöner Leserbrief von dir.
    Das man als Student auch arbeitet ist wirklich  wichtig. Ich stelle es mir sehr schwer vor, von der Uni ohne je gearbeitet zu haben, ins Berufsleben einsteigen.
    Was mich interessieren würde. Wo suchst du denn genau nach Immobilien? Hast du schon bestimmte Standorte analysiert? Eigentlich wollte ich in nächster Zeit auch für die Anzahlung einer Immobilie sparen. Finde die Preise aber jenseits von gut und böse. 
    Grüße 
    Paluma 

  9. AvatarWolfgang

    @ Finanzbär

    Was mir bei dir gefällt ist die Einstellung. Wachstum und Value, Einzelaktien und ETF, nicht dieses entweder oder.

    Mit der Geburt umarmen wir schon den Tod,was oft vergessen wird. Leben und sparen sollte vereint sein – sofern die Möglichkeit besteht. Deine Reisen im Einklang mit dem Aufbau des Lebens ist die richtige Kombination für mich.

    Dein Leserbrief hat mir gut gefallen, zurückhaltend im Auftritt und doch informativ.
     

  10. AvatarSven Svenson

    Bravo! Freut mich, dass du seit so jungen Jahren an deinem Depot festhalten konntest. Deine Fehler habe ich auch gemacht (Knock-Outs, Daytrading, etc.), bei mir kamen noch die ein oder anderen Krypto-Scams hinzu 😀 Und ich muss immer noch an meinem nervösen Händchen arbeiten. Aber du hast Recht, was dein “Humankapital” betrifft (auch wenn ich den Begriff nicht mag). Das bleibt ein großer Hebel, der einem auch die Nervosität nehmen kann.
    Viel Erfolg bei der Immobilie. Ich finde es echt schwer was passendes zu finden.

  11. AvatarThorsten

    Dollar fällt weiter … 1,16. In den USA haben sie im Schnitt 40% Umsatzeinbruch. Währungsverlust plus Korrektur könnten bis zu 70% des Buchwertes in Euro kosten. Ich rechne nicht damit. Aber möglich wären noch einmal zweistellige Werte. Es kommt darauf an, wie es mit dem Krisenland weiter geht.

    Das hier ist 100% Neuer Markt. Bald kann man die Aktie für einen Bruchteil kaufen

    https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/zeitpunkt-unklar-delivery-hero-aktie-bricht-nach-aussgen-von-chef-oesterberg-ein-34-weiss-nicht-wann-wir-profitabel-werden-34-9108759

  12. AvatarThorsten

    Wir schreiben das Jahr 2040.
    9 von 10 Autos in Deutschland sind Teslas. BMW produziert noch, die Modelle beruhen auf einem Teslamodell , das die Autobauer in Lizenz beliebig aufbauen und ihre Marke draufschreiben dürfen. Die anderen produzieren nur noch im Ausland für Entwicklungsländer, die noch mit Benzin fahren müssen.
     
     
     

  13. KievKiev

    @ Firmenfahrzeug Hybrid
    Kennt hier jemand alle Kniffe? Das Fahrzeug darf von VW, Audi oder Skoda sein und maximal 40k kosten.
    Ich sehe einen Hybrid von Vorteil, da dieser lediglich mit 0.5% privat als geldwerter Vorteil angegeben werden muss. Dann gibt es noch einen Bonus? Wird der vom Kaufpreis für die Firma abgezogen oder privat? Damit kann man eventuell ein teureres Fahrzeug nehmen…
    Bei Skoda ist mir lediglich der Superb als Hybrid aufgefallen. Der ist leider leicht über 40k. In der Ausstattung ist mir ein Stromladekabel aufgefallen. Muss man so etwas bei einem Hybrid dazu kaufen? Zählt eine Ladebox auch als Preis für Leasing? Bei VW gibt es den Passat Kombi. Es soll kein Kleinwagen sein. Eine Nummer kleiner wie Octavia oder auch Golf Kombi wäre für mich auch in Ordnung. Hauptsache 0.5%.
    Gibt es ein Minimum das elektrisch geladen werden muss? Wie z.B. 10% der Kilometer müssen elektrisch gefahren werden.
    Sorry für die Tesla Investoren. Mit dem Modell fördere ich vermutlich keinen Verkauf von CO2 Zertifikaten. Nicht, dass Tesla pleite geht wenn die großen Unternehmen wenig Autos verkaufen und auch entsprechend weniger Zertifikate mehr benötigen…
     
    @ Edelmetalle
    Bei Gold, Silber Kauf ist mir noch die Schweiz aufgefallen. Hier darf man anonym bis 10k€ pro Person kaufen. In Deutschland lediglich bis 2k. In der Schweiz kostet Silber aber wesentlich mehr. Der Spread zwischen Kauf und Verkauf ist in der Schweiz gigantisch. Was ist da los? Bei Gold ETC ist mir leider auch eine Meldung aufgefallen. Hier wird scheinbar an einem neuen Gesetz gearbeitet, die den abgeltungsfreien Verkauf betrifft. Natürlich wird es keine Verbesserung für Anleger geben. Ich kann Jans Argumente mit der privaten Haltung schon etwas nachvollziehen…

  14. AvatarThorsten

    @Kiev wenn Olaf Kanzler wird, dann wird es vermutlich gar keine anonymen Käufe mehr geben.

  15. AvatarAktienNewbie

    Mein Rat für junge Menschen: Einfach anfangen und Fehler machen. Ich habe selbst Knockout-Zertifikate erworben, Daytrading betrieben oder hochriskante Minenaktien erworben. Dies führte natürlich bei fast allen zum totalen Verlust des Kapitals, aber ich habe verhältnismäßig wenig investiert. Somit war der Lerneffekt wesentlich wichtiger als der kleine Verlust. Jetzt weiß ich bereits, worauf es ankommt: Langfristig solide Investments mit möglichst viel Kapital zu kaufen.

    Das halte ich für gefährlich, er konnte sich das leisten, weil er entsprechend verdient hat, und schon in sehr jungen Jahren finanziell sehr gut da stand. Ein 40-Jähriger, der das endlich geschafft hat zu verdienen sollte ebenso wie jemand der erst 20 ist und vielleicht gerade mal 1/4 von dem Verdient was er verdient an die ganze Sache so heran gehen, dass man eben nur wenig Fehler macht.

    In diesem konkreten Fall: ETF-Sparplan auf einen breit diversifizierten Index wie den All World von Vanguard. Fertig. Alles andere kommt dann später dazu. Sein Lebenslauf und seine Finanzen sind exklusiv, das hat nicht jeder noch ist das Standard und sein Ratschlag ist einseitig auf seine Verhältnisse beschränkt.

  16. AvatarDanielKA

    @ Kiev: Die 40 K EUR sollten doch netto sein (also ohne Umsatzsteuer)

    Ladebox ist nicht notwendig, an deiner normalen Garagensteckdose würde dann die ladung entsprechend 5-8 Stunden dauern, es gibt soweit keine Ladevorgaben (also steuerlich, was deine Firma vorgibt weiß ich nicht). Stromkabel müsste bei Audi/VW und Co. immer dabei sein.
    Der Bonus bezieht sich bei vielen Firmen auf die Leasingrate (Hintergrund: Das Co2 Flottenziel soll erreicht werden, Anreiz für sparsame Autos)
    eventuell wäre der neue ID3 von VW was für dich? Der lässt sich jetzt bestellen.

  17. AvatarNixWisser

    @Bruno.. es war alles serienreif.. wurde aber blockiert vom Vorstand.. dafur bekommen sie ja jetzt auch 4200€ pro Tag

  18. AvatarAktienNewbie

    @Paluma:
    Das man als Student auch arbeitet ist wirklich  wichtig. Ich stelle es mir sehr schwer vor, von der Uni ohne je gearbeitet zu haben, ins Berufsleben einsteigen.

    Ich habe zwar selber nicht studiert, höre aber immer wieder, dass Studium und nebenbei Arbeiten nur schwer miteinander vereinbar sind. Ein Jurist den ich kenne sagte mir mal, dass alle, welche mit ihm studiert und nebenbei gearbeitet haben aus dem Studium gefallen sind, eben weil sie nicht 100% ihrer Zeit dafür aufwenden konnten. Er selber hat es auch nur geschafft eben weil er nicht nebenbei gearbeitet hat.

    Der Einstieg in den Beruf war für ihn eine absolute Katastrophe. Irgendwie hat er es aber dennoch geschafft. Wie erklärst du dir diese Kluft?

  19. AvatarNixWisser

    Seit 1994 forscht Daimler in Sachen Brennstoffzelle.. Und jetzt braucht man ein Joint Venture mit Volvo??.. Also bitte

  20. KievKiev

    @ Thorsten
    Wenn Herr Scholz Kanzler wird könnte es auch bitter für ETF Investoren werden. ETF, ETC ist das nicht alles der gleiche hochfrequente spekulative Kram 😉
    @ Daniel KA
    Danke für die Auskunft! Bei VW konnte mir Niemand die einfachsten Fragen beantworten. Weder in der Hotline zu den Fahrzeugen nicht bei Leasing. Das ist wirklich schwach. Ich hatte noch nie einen Firmenwagen, daher weiß ich nicht wie das gemeint ist. Ich wollte eigentlich nur grob schauen was es aktuell gibt. Wenn etwas passables dabei ist kann ich über den Leasing Partner der Firma weiter Infos holen. Wollte jetzt keinen großen Aufwand betreiben, da ich nicht weiß ob es sich überhaupt lohnt. Ich hätte bei freier Wahl vermutlich einfach einen Berlingo mit 1% genommen und das wäre dann in. Ist aber leider nicht erlaubt. Hast du Erfahrung mit Leasing? Wie sieht es aus, wenn die Kinder die Sitze ein wenig mehr als eingepriesen abnutzen. Muss man dann als Privatperson am Ende des Leasingvertrages etwas zuzahlen?
    @ AktienNewbie
    Ich hatte zeitweise zwei Jobs neben dem Studium. Ich habe das maximal mögliche verdient und mit Geo Arbitrage auch etwas darüber hinaus… Für die Diplomarbeit habe ich allerdings meinen Hauptjob aufgegeben. Der hat mir auch Spaß gemacht. Mein persönlicher Rekord war folgender:
    Es gab bei meinen Hauptjob die Möglichkeit für alle Mitarbeiter vermögenswirksame Leistungen zu nutzen. Da ich als verzogener Junge das Kindergeld als Unterstützung erhalten habe benötigte ich dieses Geld eigentlich nicht. Das WG Zimmer war nicht sehr teuer. Ich bin zum Prokuristen gegangen und habe gesagt, dass ich gerne mein Gehalt in die vermögenswirksamen Leistungen stecken würde. Es war meine ich ein Bausparvertrag, da ich sogar ein kleines WG Zimmer erwerben wollte. Der Prokurist fragte mich wie viel ich dort monatlich einzahlen möchte. Die Antwort kannst Du Dir vielleicht denken… 😉  Nur die Harten kommen in den Garten. Das war natürlich nicht meine Antwort auf die Frage.

  21. AvatarNixWisser

    Frage in die Runde.. Was habt ihr in Sachen Green Energy auf dem Schirm? Ich habe persönlich nur NEE!

  22. AvatarDanielKA

    @Kiev: gebrauchsübliche Spuren sind zulässig, aber natürlich versuchen die Leasinggesellschaften auch einiges in Rechnung zu stellen und über die Definitionen lässt sich streiten. Und kommt natürlich auch auf die Firma an bei der du angestellt bist, die Großkonzerne haben wiederum bessere Bedingungen. D.h. ich würde bei einem Firmenwagen mit jeder Kleinigkeit zur Werkstatt/Service und alles melden. Einige werden am Ende überrascht, wenn eine Rechnung kommt. Manche arbeiten kurz vor Rückgabe auch mit Autogutachtern um gegen eine unberechtigte Forderung was in der Hand zu haben. Kostet dann einmalig 300 EUR.

  23. AvatarBruno

    @Kiev
    Muss es ein Deutscher sein? Für 25k nach Abzug der Rabatte bekommt man ein Hyundai IONIQ Plugin-Hybrid, der mehr bietet als ein Plugin-Golf.

  24. AvatarChristian

    Finde die Leserbriefe immer interessant, die Zahlenwerke dazu aber oftmals befremdlich, hier auch. Zudem hier wieder für ein Channel geworben wird, dass verleiht dem ganzen Artikel einen faden Beigeschmack.
    Mitte 20, von mir aus 27 Jahre alt,nach dem Abitur Ingenieurwesen studiert  und dann heute schon ein GUTES sechsstelliges Depot (keine 100k sondern 400k, 500k). Bin kein Neider oder Hater aber nur durch gute Studentenjobs in der Industrie und deine paar Jahre als Ingenieur? 

  25. AvatarFinanzbär

    Danke für das positive Feedback bisher 🙂
    @VromaMeinst du eine eigene Firma gründen oder dich als Investor (Business Angel) an anderen Startups zu beteiligen?
    @PalumaJa die Preise sind aktuell sehr hoch, wobei zumindest mehr Immobilien auf dem Markt sind als noch vor ein paar Monaten. Ich suche in Studentenstädten in Süddeutschland wo man eine 1-2 Zimmer Wohnung noch für unter 100k€ bekommt.
    @AktienNewbieJa ich gebe dir Recht. Manche “Fehler” von mir habe ich mit 50€ gemacht und daraus gelernt. Ich meinte nicht, dass man All-in in eine riskante Sache geht – egal wie alt man ist.
    Zu deiner Frage mit Arbeit + Studium: Dein Beispiel mit Jura ist eine Ausnahme. Egal ob BWL, Ingenieurswesen oder Soziologie, mittlerweile ist ein Werkstudentenjob oder Praxissemester/Praktia bei 95% der Studenten Standard. Anders bekommt man heutzutage auch keinen Job mehr danach oder kann sich das Studentenleben finanzieren.

  26. AvatarNixWisser

    Ich weiß nix und ich kann nix..Ich habe mit 25 ein Haus zu 110% finanziert .. Upps Scheidung!Mit 35 war ich arm wie eine Kirchenmaus..
    Jetzt bin ich 52

  27. AvatarGreenshoe

    Mir gefällt die Bodenständigkeit jedoch sehe ich es etwas wie Christian. Ein Depot von 400k – 500k mit 24-25 durch Studentenjobs und ein paar Jahre als sparsamer Ingenieur erscheint mir etwas fragwürdig.
    @Finanzbär: Kommt das alles durch gute Aktienauswahl und deinen Fleiß oder hattest du etwas Starthilfe?
    Auf jeden Fall bist du auf einem super Weg! Respekt!

  28. KievKiev

    @ Bruno
    Es gehen nur die drei Firmen. Vielleicht ist ein Autohaus der Partner. Der Hyndai sieht zumindest brauchbar aus. Vielleicht etwas klein…
    @ Daniel
    Der ID.3 ist mir zu klein. Außerdem ist es ein reines Elektrofahrzeug. Das ist steuerlich zwar sehr interessant, aber ich arbeite noch und kann nicht 4 Tage mehr für meine Spanienurlaube für den Aufenthalt an Zapfsäulen der Autobahn einplanen. Am Zielort kann ich auch nicht ohne weiteres ein Fahrzeug laden. Für dieseEdiese Urlaube benötige ich auch einen größeren Kofferraum. Waschmaschine, Matratze, Couch usw.  Den Firmenwagen kann man alle drei Jahre tauschen. Vielleicht kommt ja in Zukunft etwas mit mehr Reichweite. Der VW Elektro-Bulli wäre vielleicht interessant. Er kommt optisch zumindest dem T1 entgegen.

  29. AvatarPaluma

    aktiennewbie
    Hier sollte man vielleicht etwas differenzieren. 
    Bei Jura kann ich mir gut vorstellen, dass es nicht oder nur für sehr wenige realisierbar ist, während dem Studium zu arbeiten. Ein Freund von mir hat Medizin studiert und währenddessen auch als Krankenpfleger gearbeitet. Für ihn war es möglich. Wie viel er gearbeitet hat weiß ich aber nicht.
    Ich habe selbst während meiner zwei Jahre Vollzeitschule gearbeitet. In der Zeit wo häufiger Klausuren anfielen oder während der Prüfungen habe ich es dann auch nicht immer gepackt. Ist aber auch eine Frage, mit welchen Noten man abschließen möchte. Muss ja nicht immer das 1er Zeugnis sein 😉
    @ Finanzbär viel Erfolg bei der Suche. Ich schaue immer nach 2-3 Zimmerwohnungen. Hatte jetzt einmal was anständiges gesehen. Ich kann mir vorstellen, dass in 1-2 Jahren bessere Zeiten gibt. . Aber dafür braucht man bekanntlich eine Glaskugel. Viel Erfolg weiterhin.
    Grüße
    Paluma

  30. AvatarDirk H.

    Ich hatte als Student (Elektrotechnik) leider immer ganz große Schwierigkeiten einen Job zu finden. Da ich vor dem Studium keine Berufsausbildung gemacht hatte, sondern direkt von der Schule kam, hat mir kein Arbeitgeber geglaubt, dass ich einen Schraubendreher benutzen kann. Das war so etwa 1995-2000. Entsprechend habe ich nach meinem Studium niemals einen vernünftigen Arbeitsplatz gefunden und mich mit Tätigkeiten durchgeschlagen wofür ich kein Studium gebraucht hätte.

  31. AvatarMeinungslemming

    @während des Studiums arbeiten:
    In den Ingenieurwissenschaften. Geschätzt etwa die Hälfte meiner Kommilitonen, mit denen ich zu tun hatte, haben in der Wirtschaft nebenbei gearbeitet oder einschlägige Praktika gemacht. Die anderen haben als Tutor und Hiwi am Institut etwas nebenbei verdient. Das gilt für mich nicht als Arbeitserfahrung.
    Und wir haben es alle irgendwie im Beruf geschafft! Der Tenor: Wer ohne Erfahrungen angefangen hatte, für den waren die ersten Wochen etwas härter. Doch nach spätestens sechs Monaten war alles “aufgeholt”.
    Heute ist vielerorts ein Berufspraktikum von einem Semester Pflicht. Finde ich schade. Die Zeit für etwas zu vergeuden, was man im Beruf dann sowieso superschnell nachholt.
    ps. habe selbst nur am Institut und einer Bar gearbeitet.

  32. AvatarNixWisser

    Real live…Ich bin 1989 über Ungarn geflohen.. Startgeld war 100DM
    1997 Haus gebaut ohne Eigenkapital
    2002 Scheidung
    2004 Restart mit Eigenkapital 0€ ( aber richtig bei Null)
    2020 200.000€ ETF und Aktiendepot

    Und felix , woher hast du das?

  33. KievKiev

    @ Meinungslemming
    Das Praxissemester hatten wir damals auch. Ich habe es kurz vor der Diplomarbeit durchgeführt, damit ich auch etwas sinnvolles machen kann. Ich habe einen Job in einer Firma gefunden bei der ich mir vorstellen konnte zu arbeiten. Es hat mir gezeigt, dass es nicht das richtige ist. So habe ich eine gute Erkenntnis gesammelt und mich in einem anderen Bereich beworben und dafür noch etwas im Diplom getan (Softwareentwicklung). Es hat sich gelohnt. Ein 6 Monate Job ist auch nicht sehr gut für die Karriere…

  34. AvatarFinanzbär

    @Greenshoe
    Es ist eher im unteren Drittel der Million. Ich hatte 3 zusätzliche “Booster” zum normalen Investieren. Ein Stipendium, eine Webseite die ich verkauft habe für einen guten Betrag, und eine Frühinvestition in Kryptowährungen. 
    Ich habe zudem einige Werte die mehrere 100% im Plus sind, da kommt schon einiges an Buchgewinnen rein, selbst wenn man “nur” mit 2-4.000€ rein ist vor paar Jahren. Also nein kein Erbe oder Ähnliches. Aber ich hatte oft “Glück” bzw den richtigen Riecher.
     

  35. AvatarAktienNewbie

    @KIev:

    Ich hatte zeitweise zwei Jobs neben dem Studium. Ich habe das maximal mögliche verdient und mit Geo Arbitrage auch etwas darüber hinaus… Für die Diplomarbeit habe ich allerdings meinen Hauptjob aufgegeben. Der hat mir auch Spaß gemacht. Mein persönlicher Rekord war folgender:Es gab bei meinen Hauptjob die Möglichkeit für alle Mitarbeiter vermögenswirksame Leistungen zu nutzen. Da ich als verzogener Junge das Kindergeld als Unterstützung erhalten habe benötigte ich dieses Geld eigentlich nicht. Das WG Zimmer war nicht sehr teuer. Ich bin zum Prokuristen gegangen und habe gesagt, dass ich gerne mein Gehalt in die vermögenswirksamen Leistungen stecken würde. Es war meine ich ein Bausparvertrag, da ich sogar ein kleines WG Zimmer erwerben wollte. Der Prokurist fragte mich wie viel ich dort monatlich einzahlen möchte. Die Antwort kannst Du Dir vielleicht denken… ?  Nur die Harten kommen in den Garten. Das war natürlich nicht meine Antwort auf die Frage.

    Dann warst du mit Geld gesegnet, was einen erheblichen Teil des Drucks beim studieren rausgenommen hat. Was hast du denn studiert und worin hast du gearbeitet? Hatte beides miteinander zutun? Wo hast du studiert und wo gelebt? Was hast du an Vorkenntnissen und Vorleistungen in das Studium mitgebracht (Abiturnoten, Kurse, Hobbies, Geld, etc.)? Erst wenn das beantwortet ist kann man einschätzen wie hart das wirklich war.

  36. AvatarAktienNewbie

    @Finanzbär:
    Egal ob BWL, Ingenieurswesen oder Soziologie, mittlerweile ist ein Werkstudentenjob oder Praxissemester/Praktia bei 95% der Studenten Standard

    Ist das nur eine gefühlte Aussage oder gibt es dafür Statistiken?

  37. AvatarAktienNewbie

    @Finanzbär:
     
    Ich meinte nicht, dass man All-in in eine riskante Sache geht – egal wie alt man ist.
     
    Mir ging es weniger um All-In, als um das Verhältnis. Wenn du  mit 20-25 Jahren schon rund 3000 EUR brutto im Monat verdienst und ein Vermögen von um die 20.000 EUR hast, dann kannst du auch für 1.000 EUR Knockout-Zertifikate kaufen. Mit 1.000 EUR Brutto-Einkommen, von welchen du 100-150 EUR sparen kannst und einem Vermögen von 3.000 bis 4.000 EUR sollte man wohl eher weniger KnockOut-Zertifikate kaufen, sondern wenn überhaupt eben mit einem breitgestreuten Index starten.

    Danke für deinen Zuspruch.

  38. AvatarFinanzbär

    @Vroma
    ja sind meine eigenen Firmen, an denen sich aber (wenn alles gut läuft) bald externe Business Angels beteiligen werden. Dadurch bekomme ich das aber auch gut mit und kann dir hier einigen Input geben. Kleinere sog. Pre-Seed “Angel” Investoren Runden bei Startups sind vielleicht interessant für dich.
    Meistens will ein Startup hier zwischen 50-150k einsammeln. Individuelle Business Angels können sich hier für Tickets zwischen 15-50k beteiligen.
    Gibt in jeder größerer Stadt Netzwerke, Acceleratoren, Programme, Messen wo man sich die Präsentationen/Vorstellungen der Startups anhören kann und in Kontakt treten kann.
    Ist natürlich extrem spekulativ und nicht für jeden. Im Schnitt gehen 98% der Startups pleite, aber es reicht wenn man 1 Treffer landet unter 20 Investments. 
     
     
     

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