Leserbrief von Jungunternehmer Dejan Steger: Er eröffnete ein Fitnessstudio, holte das Abitur nach, wurde Anwalt

Dejan Steger hatte Probleme in der Schule. Dann fand er eine tiefe innere Motivation. Und kämpfte sich nach vorne. Er holte sein Abitur nach, wurde Rechtsanwalt und Unternehmer. Ihm gehört ein Fitnessstudio und eine Kanzlei in München. Er lehnt Schulden ab. Er kauft begeistert Aktien von Apple, Alphabet und Facebook.

Ich erhielt von Denny Steger einen beeindruckenden Leserbrief. Ich finde seinen Lebenslauf sehr motivierend. Er zeigt, wie wichtig die intrinsische Motivation ist. Wer innerlich motiviert ist, kann fast alles erreichen. Hier ist sein Brief:

Ich bin ein begeisterter Leser von Tims Blog. Seine bodenständige Art überzeugt mich. Sein Ansatz des „stetigen Investierens“, und das aktive vorleben dieser Vorgehensweise macht ihn für mich sehr authentisch.

Ich habe Tim kontaktiert und ihn gefragt, ob ich meine Geschichte mit Euch, den Lesern seines Blogs, teilen darf. Vielen Dank dafür.

Meine Jugend

Ich wuchs in einer klassischen, mittelständischen Familie auf. Wir waren weder reich noch arm. Meine Mutter arbeitete als Verkäuferin, mein Vater als Ingenieur. Geld war daher nie wirklich ein Problem. Es war aber auch nicht im Übermaß da.

Als Kind interessierte ich mich eigentlich nur für Sport. Jeden Tag war ich am Sportplatz. Lernen mochte ich nicht besonders gern. Das Gymnasium musste ich, nach einer wenig ruhmreichen Ehrenrunde in der siebten Klasse, zu Beginn der achten Klasse verlassen. Die Lehrer empfahlen mir die Hauptschule.

Dieser Empfehlung folgten meine Eltern nicht. Stattdessen wurde ich auf die Wirtschaftsschule geschickt und machte dort die mittlere Reife. Rechnungswesen oder Betriebswirtschaft waren für mich böhmische Dörfer.

Mein Abschluss war nicht gut. Aber geschafft hatte ich es.

Nach meinem Abschluss wusste ich nicht, was ich tun sollte. Da Sport das einzige war, was mich interessierte, zwang mein Vater mich im Jahr 2004 in allen Münchener Fitnessstudios anzurufen, um mich um eine Praktikumsstelle zu bewerben. Die Liste war sehr lang. Nach zahlreichen Absagen bekam ich endlich eine Praktikumsstelle in München.

Es war wenig motivierend. Ich arbeitete ausschließlich an der Rezeption und gab Schlüssel aus. Mit Mitgliedern trainieren durfte ich nicht.

„Du brauchst erstmal eine Fitnesstrainerlizenz“, wurde mir gesagt.

„Ist die schwer?“, fragte ich.

Antwort: „Die Prüfung ist so leicht, da fallen nur absolute Deppen durch“.

Gesagt, getan.

Ich hasste die theoretischen Vorlesungen und schlief sogar während dessen ein.

Ich hatte auch keine Lust auf Theorie pauken. Vor allem Anatomie zu lernen, langweilte mich.

Ich fiel beim ersten Durchgang durch.

Als ich endlich die Lizenz hatte, arbeitete ich als selbstständiger Fitnesstrainer für 9,00 € pro Stunde. Es machte mir unglaublich viel Spaß, mit Menschen zu arbeiten.

Ich schrieb tausende von Trainingsplänen. Plötzlich verstand ich, weshalb die davor so verhasste Theorie doch wichtig war. Indem ich die anatomischen Zusammenhänge zur Grundlage meiner Arbeit machte, wurde ich ein besserer Trainer. Durch das Wissen konnte ich die Mitglieder besser betreuen. Also meldete ich mich, nun voll motiviert, für weitere Lehrgänge an. Diese hatten Themen wie „Training bei Diabetes“ oder „Osteoporose“. Ich wurde ein richtiger Überzeugungstäter. Ich hatte mein „why“ gefunden.

Prompt bekam ich dann weitere Aufträge von weiteren Fitnessstudios und arbeitete häufig Frühschicht in dem einen und Spätschicht in dem anderen Studio.

Zu den Aufgaben als Trainer gehörte es, Mitgliedsverträge abzuschließen. So lernte ich zu verhandeln und Menschen zu überzeugen. Wertvolle Fähigkeiten, die mir bis heute enorm helfen.

Um mein Einkommen zu steigern, begann ich Ernährungs- und Trainingsvorträge in Fitnessstudios zu geben. Bald begann ich Einzelstunden für 60,00 € bis 85,00 € pro Stunde zu verkaufen.

2006 war Personaltraining in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Ich spezialisierte mich auf Manager. Meine Firma nannte ich: „Managersfitness“. Es lief gut.

Nach vier Jahren nahm ich ein neues Ziel ins Visier: Die Eröffnung eines eigenen Fitnessstudios! Viele meiner Kollegen sagten, es wäre für mich nicht möglich, ein eigenes Studio zu eröffnen. Die Kosten wären zu hoch. Die Konkurrenz wäre zu stark. Meine Eltern aber unterstützen mich. Sie sagten: “Mach das, wofür du brennst!” Und ich brannte.

Wie es der Zufall wollte, hatte ein Fitnesstrainerkollege von mir die selbe Idee. Er war in seinen Vierzigern und hatte 20 Jahre Erfahrung in der Branche. Er hatte Betriebswirtschaft studiert.

Er war jedoch Aussteiger, lebte in einem ausgebauten Lastwagen und wurde von vielen belächelt.

Er hatte in chinesische Aktien investiert und daher etwas Geld auf der Seite. Wir taten uns zusammen und suchten nach Immobilien.

Ein 22-jähriger und ein Aussteiger. Wie soll das klappen?

Die Geburt meiner Unternehmensphilosophie: 100 % Eigenkapital.

Banken lachten uns aus. „Machen Sie erstmal ein IHK Existenzgründerkurs“, sagte der Filialleiter einer Bank damals zu mir. Ich werde es nie vergessen. Wir waren also gezwungen, mit dem geringen Startkapital auszukommen, das wir hatten. Es handelte sich um nicht mehr als 30.000 Euro. Wie sollte das gehen? „Branchenexperten“ waren sich sicher: Typischerweise braucht man 500.000 Euro um ein Studio zu eröffnen. Ohne die neusten Geräte, Sauna, Dampfbad, Kursräume und Fahrräder mit eingebauten Fernseher wäre man chancenlos.

Nach langer Suche und vielen Absagen fanden wir eine Immobilie, die seit langem leer stand. 650m². Der Vermieter – ein gestandener Unternehmer mit Bundesverdienstkreuz – sagte: „Ich habe eine Immobilie auf dem Land, die Bürgermeisterin wünscht sich dort ein Fitnessstudio. Ihr bekommt von mir eine Chance.“ Er baute einfache Duschen ein, gab uns sechs Monate mietfrei und sagte: „Ihr seid nicht die Finanzträger, aber die Know-How Träger. Ihr müsst Pionierarbeit leisten. Das wird hart.“

Wir kauften also eine Handvoll gebrauchte Fitnessgeräte. Vor allem Lang- und Kurzhanteln. Wir wussten, wie man damit richtig trainiert und konnten es unseren Mitgliedern beibringen. Wir hatten keine Kurse, wir hatten keine Sauna, kein Dampfbad. Das Studio war halb leer. Wir waren pleite, bevor wir angefangen haben.

2008 eröffnet wir trotzdem. Und Tatsache: Menschen meldeten sich an. Wir trainierten wie verrückt. Einige wollten natürlich trotzdem Sauna, Dampfad und Prosecco an der Bar und lehnten uns ab. Wir mussten mit vielen negativen Reaktionen leben. Das tat weh. Aber wir glaubten an unsere Philosophie: Das Training steht im Mittelpunkt. Glücklicherweise nahmen viele Mitglieder unser Konzept an. Es fühlte sich an wie ein erster Erfolg.

Das ist mein Fitnessstudio.

Finanzkrise 2008 / 2009: Krisen als Chance begreifen

Die Auswirkungen der Finanzkrise trafen die Deutsche Wirtschaft. Auch unsere Zahlen wurden schlechter. Wir waren erst kurz am Markt und hatten wenig Reserven. Fitnesstraining würde in einer solchen Krise deutlich weniger nachgefragt, so unsere Annahme. Die Aussichten waren nicht gut.

Mein Geschäftspartner entschied, ein zweites Geschäft in Südamerika aufzubauen. Dorthin könne man notfalls auch auswandern, meinte er. Für ihn war das wahrscheinlichste Szenario ein Zusammenbruch der Wirtschaft in Deutschland.

Ich hingegen konnte die Situation aufgrund meines Alters nicht wirklich einschätzen. Allerdings war mir klar, dass ich im schlimmsten Falle vor dem Nichts stehen würde. Dies musste ich verhindern.

Wenn mein Geschäftspartner also Teilzeit in Südamerika sein würde, würde ich eben mein Abitur über den zweiten Bildungsweg nachholen. Also meldete ich mich am städtischen Münchenkolleg in München an und lernte für die Aufnahmeprüfung. So begann die Schule (wieder) im Jahre 2009 für mich.

Die Tage waren dicht getaktet: Vormittags Schule, Abends Fitnessstudio und in der Zwischenzeit lernen. Gerade am Anfang, nach so vielen Jahren ohne Schule und Lehrer, eine grobe Umstellung.

Mein Geschäftspartner wollte mittlerweile die Firma und Deutschland komplett verlassen und bot mir seine Anteile sehr günstig an. Die Kaufpreiszahlung sollte in Krügerrand erfolgen, denn Geld würde, seiner Ansicht nach, bald nichts mehr wert sein.

Ich war jetzt Alleinunternehmer und musste zugleich die Schule meistern. Der existenzvernichtende Nachfragerückgang blieb aus. Immer mehr Menschen meldeten sich an. Ich passte die Preise an, stellte Leute ein, krempelte das Studio um und schaffte mir so die Zeit, die Schule zu priorisieren. Dabei machte ich niemals Schulden. Hohe Verbindlichkeiten können für den voll persönlich haftenden Einzelunternehmer den Ruin bedeuten. Dem Filialleiter der Bank damals, welcher uns einen Kredit verweigerte, bin ich unendlich dankbar.

Warren Buffett rät: Investiere in dich, in deine Bildung

Warren Buffett sagt: Investiert soviel wie möglich in diesen Wert — die Rendite ist gigantisch

Als Unternehmer hat man täglich mit juristischen Themen zu tun. In meinem Fall kündigten etwa Mitglieder Verträge, es gab Schwierigkeiten mit dem Vermieter und mit Mitarbeitern. Bei einem Spaziergang 2010 hatte ich eine Eingebung: “Welchen Wettbewerbsvorteil hätte ich, wenn ich selber die rechtlichen Zusammenhänge verstehen würde?” Dazu müsste ich Jura studieren und Rechtsanwalt werden. Ein lächerliches Ziel für einen miserablen Schüler, den die Lehrer auf die Hauptschule schicken wollten.

Meine Motivation für die Schule war aber plötzlich gigantisch. Ich lernte freiwillig. Ich hatte eine Vision. Ein ganz konkretes Lebensziel. Die Doppelbelastung war oft nicht einfach. Aber ich wollte es unbedingt schaffen. Ich bestand mein Abitur mit 1,9. Ich war genauso talentiert und intelligent wie in meiner Jugend. Aber es gab einen entscheidenden Unterschied: Ich wusste wofür ich es tat.

Ohne zu zögern schrieb ich mich für das Wintersemester 2012 an der Ludwig-Maximilian-Universität für Jura ein. Die bayrischen Juraexamen sind berüchtigt. Nach dem ersten Staatsexamen musste das Referendariat durchgestanden werden. Arbeit bei Gericht, bei der Staatsanwaltschaft, bei der Verwaltung, beim Anwalt. Die Vorbereitung auf die Examen waren knallhart: Ein Jahr lang lernen. Privaten Zusatzunterricht besuchen. Jeden Tag zwischen 6 und 8 Stunden. 6 mal die Woche.

Ich zog es durch. Es war grenzwertig. Von 2012 bis 2019.

Am 06.12.2019 hatte ich meine letzte mündliche Prüfung. Ich bestand die Tortur und konnte nun mit dem zweiten Staatsexamen die Zulassung zur Anwaltschaft beantragen.

Umgehend suchte ich nach einem Büro für meine Kanzlei.

Am 01.02.2020 war es dann soweit: Die eigene Kanzlei startete. Mein Beratungsschwerpunkt liegt auf Unternehmern mit kleineren Firmen und Selbstständigen in Fragen des Zivil- und Datenschutzrechts. Die Praxis zeigt, dass ich meine Erfahrungen als Unternehmer gewinnbringend für meine Mandanten einsetzen kann.

Die Vision von 2010 wurde also tatsächlich Realität. Es ist alles möglich, wenn man stur und stetig seine Ziele verfolgt. So wie es Tim sagt, wenn es um das Investieren geht.

Corona und mein Umgang mit der Krise

Die Corona-Krise führte dazu, dass unser Fitnessstudio seit dem 17.03.2020 geschlossen ist. Finanziell kommt es uns jetzt sehr entgegen, dass wir 100 % Eigenkapital haben. Keine Schulden, die wir bedienen müssen. Alle Geräte gehören der Firma. Keine Leasingkosten. Es wurde immer nur das gekauft, was man sich leisten konnte. Wir haben stets bodenständig gewirtschaftet. Natürlich hatten wir nicht die neusten Geräte und keine Sauna. Dies hilft uns jetzt sehr.

Die größte Herausforderung ist es für mich und für jeden Unternehmer, mental positiv zu bleiben. Es tut verdammt weh, wenn die Firma schliessen muss und sehr unangenehme Entscheidungen getroffen werden müssen. Es ist schwierig mit einer Situation umzugehen, die man selber nicht beeinflussen kann.

Meine Erfahrungen aus der Krise 2009 helfen mir aber dabei, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen:. Es geht vorbei. Man darf nicht panisch werden.

Jeden Tag visualisiere ich meine Ziele:

  • Ich bleibe mental stark und positiv
  • Ich nutze diese Zeit so effektiv wie möglich, indem ich mich weiterbilde und hart an mir arbeite
  • Ich lege den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft meiner Kanzlei
  • Ich rette mein Fitnessstudio durch kluge und überlegte Entscheidungen
  • Ich mache Sport und ernähre mich gesund

Meine Investitionsstrategie

An die Börse bin ich erst 2018 gekommen. Ich hatte vorher die gängigen Vorurteile und keine Ahnung von Aktien. Als ich mich im Rahmen meiner Vorbereitung auf das zweite Examen verstärkt mit Kapitalgesellschaftsrecht (PDF) beschäftigte, fiel es mir wie die Schuppen von den Augen: Investiere in tolle Firmen, um an diesen Firmen zu partizipieren, das entspricht doch eigentlich genau meinem Charakter!

Also kaufte ich im Januar 2019 meine ersten Aktien: Apple. Diese stiegen im Jahresverlauf über 100 %. Eine tolle erste Erfahrung mit Aktien (und vor allem: ein bisschen Glück 😉 ). Das ist der Verlauf der Apple-Aktie:

Ich las einige Bücher und Blogs zum Thema Aktien. Tatsächlich hatte ich auch wenige Bekannte, die selber investierten und mit denen ich mich über das Thema unterhalten konnte.

Über das Interview Tim Schäfer “Ich verkaufe NIE Aktien 250k NETFLIX Position” – mit Kolja Barghoorn kam ich zu Tims Philosophie und zu diesem Blog. Ich finde seinen klaren und einfach umsetzbaren Ansatz einfach überzeugend. Etwas „stur und stetig“ über einen langen Zeitraum zu machen, das hat sich in meinem Leben bewährt. Das passt zu mir.

Daher kaufe ich Aktien mit dem Ziel, sie niemals zu verkaufen. Und am liebsten solche mit hohem Eigenkapitalanteil. Daher gehören zu meinen Lieblingsaktien Alphabet und Facebook.

Das ist meine Kanzlei: https://www.stegerrecht.de

Dejan Steger

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Bruno
2 Jahre zuvor

Prosecco an der Theke im Fitnesstudio 😉 Ich würde gleich umdrehen, man sollte sich schon entscheiden ob man eher eine Bar oder ein Fitnessstudio eröffnet. Ich mag solche Studios, die sich aufs Training konzentrieren, es braucht für gutes Training nicht viel, im Grunde reichen sogar genügend Gewichte. Umso wichtiger ist dann auch gute Betreuung, etwas was es heute fast nicht mehr gibt, denn gutes Personal kostet mehr als teure Geräte (zu leasen, wie es die Meisten tun).

Finde ich daher super das Konzept, auch wenn generell schwierig diese Branche und jetzt umso mehr, aber hoffe es wird bald wieder öffnen dürfen.

PS: “Am 06.12.2020 hatte ich meine letzte mündliche Prüfung”

Gerne kurz Info wo die Börse steht und wie es mit Corona ausging 😉 Danke!

Thorsten
2 Jahre zuvor

Äh, o.k. Es gibt erstaunliche Lebenswege

Lejero
2 Jahre zuvor

@Dejan:

Hut ab vor deinem Lebenslauf! Beeindruckend und motivierend.

Der Lebenslauf ist wirklich sehr beeindruckend. Respekt für das was du geschafft hast und vielleicht noch vor dir steht.

 

Gruß Stefan

Tomy
2 Jahre zuvor

Absoluten Respekt vor Dejan! Sieben Jahre sein Studium durchzuziehen ! Ich Wünsche Ihm alles Gute und vie Erfolg! !

Paul
2 Jahre zuvor

Bin auch Jurist und für mich liest sich der Werdegang, wie von jemanden, der nicht weiß was er will.

Meiner Meinung nach ist das Geheimnis des Erfolges Fokus! Lieber eine Sache zu 100% als immer etwas neues anzufangen.

Wie waren denn die Examina? 2 x VB? Warum sollte man als Unternehmer zu einem Berufsanfänger?

Warum keine GK für 200k p.a.?

Stefan
2 Jahre zuvor

@ Paul

Ihre Aussagen zeigen das typische überhebliche Denken so mancher Juristen die sich für was Besseres halten. Die Frage nach den Vollbefriedigend-Examen ist einfach peinlich.

Sie waren vermutlich einer von denen die den anderen in der Bibliothek immer die Bücher versteckt haben um bei den Hausarbeiten einen Vorteil zu haben.

Ich finde den Lebenslauf sehr beeindruckend und toll. Mir ist so jemand hundertmal sympathischer als diese aalglatten Karrieretypen die ihrem Ziel alles unterordnen. Fischer hat da mal nen interessanten Artikel geschrieben.

https://www.zeit.de/campus/2014/06/thomas-fischer-jurastudium-vorurteile-auswendig-lernen/seite-3

Für den 5er BMW und das ganze Gel im Haar ;-). Köstlich.

Dejan: ALLES richtig gemacht.

Dariush
2 Jahre zuvor

Ich bin auch Rechtsanwalt und habe höchsten Respekt vor der Leistung. Da hatte ich es wesentlich einfacher.

Mach Dir nichts aus derartigen Kommentaren, Dejan:

“Bin auch Jurist und für mich liest sich der Werdegang, wie von jemanden, der nicht weiß was er will.

Meiner Meinung nach ist das Geheimnis des Erfolges Fokus! Lieber eine Sache zu 100% als immer etwas neues anzufangen.

Wie waren denn die Examina? 2 x VB? Warum sollte man als Unternehmer zu einem Berufsanfänger?

Warum keine GK für 200k p.a.?” 

Mal davon abgesehen, dass heutzutage gerade “krumme” Lebensläufe nicht mehr so schwer ins Gewicht fallen, hast Du gezeigt, dass Du durchaus sehr fokussiert arbeiten kannst. Andernfalls – und das müsste eigentlich Paul wissen, wenn er denn wirklich “Volljurist” ist – schafft man keine 2 juristischen Examina im Nebenberuf, zumal die Note in der Selbstständigkeit keine Sau interessiert. Die 200k ( die man übrigens auch nicht als Berufseinsteiger in einer Großkanzlei verdient) kannst Du auch als Rechtsanwalt außerhalb einer Law-Firm knacken. Ich kenne genug Beispiele.

Ein typischer Neidbeitrag demnach. 🙂

Viele Grüße

Dariush

Petra
2 Jahre zuvor

Tolle motivierende Geschicht über lebenslanges Lernen und  Erfolg! Bravo?

RollingStone
2 Jahre zuvor

Servus zusammen,

frohe Ostern erstmal noch!

Wie würdet ihr aktuell ca. 150k€ in den Aktienmarkt bringen? Ich meine ausdrücklich nicht mich, sondern würde gerne wissen, was IHR machen würdet. Reine Anregung. Danke vorab!

Bleibt gesund.

VG

Christian

Daniel
2 Jahre zuvor

Wie würdet ihr aktuell ca. 150k€ in den Aktienmarkt bringen? Ich meine ausdrücklich nicht mich, sondern würde gerne wissen, was IHR machen würdet. Reine Anregung. Danke vorab!

25.000€ Gold physisch

15.000€ weiterhin in Cash halten

10.000€ in 2.000€ Tranchen auf AAA Rating Anleihen außerhalb EU

75.000€ MSCI WORLD / FTSE DEV WORLD

25.000€ MSCI EM / FTSE EM

Mark 85
2 Jahre zuvor

Zuerst würde ich eine liquide Geldreserve abziehen und anschließend auf eine breite Streuung setzen:

– 20 % weltweite Unternehmen (Vanguard FTSE All-World)

– 20 % weltweite Immobilien (iShares Developed Markets Property Yield)

– 20 % weltweite Anleihen (iShares Core Global Aggregate Bond)

– 20 % Edelmetalle (physisches Gold und Silber)

– 20 % Kryptowährungen (Bitcoin)

😀

Rainer Zufall
2 Jahre zuvor

Mark85

Stimme Dir grundsätzlich voll und ganz zu.

Ich würde Bitcoin nicht unbedingt empfehlen, da doch eher speziell, und wenn doch dann geringer gewichtet.

Dann denke ich, dass die Reits/Immos eigentlich schon im Vanguard enthalten sein sollten(?). Wird jetzt auch noch der ishares developed markets Etf reingekommen und gleich gewichtet sind die Reits überproportional vertreten. Hinzu kommt, dass der ETF, den ich übrigens auch im Depot habe und auf Grund der Ausschüttungen schätze, eine relativ hohe TER hat. Daher m.E. eher etwas geringer gewichten.

Skywalker
2 Jahre zuvor

Und wenn Mandanten deinen Namen googlen stoßen sie mit dem zweiten suchergebnis auf diesen leserbrief, der für Außenstehende sicherlich sehr seltsam anmutet. Ob das mit dem klarnamen hier so schlau war?

Ralf
2 Jahre zuvor

Eine tolle Karriere, weiter so! Tolle Leistung.

“Geld war daher nie wirklich ein Problem. Es war aber auch nicht im Übermaß da.”

Nicht ganz unwichtiger Punkt für manchen Berufsweg. Das offensichtlich solide Elternhaus und die wirtschaftsstarke Wohnregion München mit viel Potential vor der Haustür haben sicher einen spürbaren Anteil an dieser positiven Entwicklung. Wer will, der kann heute viel erreichen. Juristen gibt es allerdings schon sehr viele, auf rund 500 Menschen kommt ein Anwalt. Und die Qualität soll nicht immer die Beste sein…

@Fitness: Regelmäßig Sport zu treiben dürfte mit eine der besten Investitionen überhaupt sein. Fitnessstudio ist aber nicht meins. Ich habe keine Lust zu warten bis das Gerät frei ist und auch erst zum Studio zu fahren. Wir werden im Haus eine Kraftstation einrichten.

@Corona: Gut möglich, dass nun neue Diskussionen zum Grundeinkommen aufkommen. Verteilungskämpfe und Steuerdebatten wird es definitiv geben. Die Zeche werden wir alle mit zahlen müssen.

@Hauskredit: Schon etwas komisch, in diesen Zeiten ein Haus zu kaufen und Schulden zu machen. Wir sehen aber keine Alternative. In unserem Fall und der konkreten Wohnregion langfristig billiger als vergleichbare Mietobjekte. Hat jemand noch allgemeine Tipps zum Thema?

Thomas
2 Jahre zuvor

@stefan

ixh teile voll deine Meinung. Dieser Paul ist ein engstirniger Zeitgenosse.

ich war in der Schule ähnlich. Hatte dann auch das Gymi verlassen auf dem Weg zur Wirtschaftsschule, kaufmännische Berufsausbildung und bin dann doch auf die BOS. Hab mein Abi nachgeholt und an der TUM und im Ausland Maschinenbau studiert.

ich hab zwar „nur“ einen 2, Abschluss, aber bin schon nach zwei Jahren in einer Leitungspositionen, weil ich weiß wie arbeiten geht und die Herren mit den Doktor titeln Machen alle was ICH ihnen sage…. finde das schon iwie geil, wie Ihre weltsicht jedes Mal zerplatzt….

Bruno
2 Jahre zuvor

@Paul

Danke für den Mehrwert. Was können Sie sonst noch anbieten ausser Abkürzungen auswendig lernen und andern ans Bein zu pinkeln? Das würde die Community mehr interessieren und könnte sicher viel von Ihnen lernen, wie man zu den Besten aufsteigt mit FOKUS (hoffentlich kein Ford).

Ich gehe davon aus dein PhD mit summa cum laude auf Harvard danach jüngster Partner einer der Top Anwaltskanzleien und heute im Magic Circle in London tätig, richtig? Ich erhebe meinen Hut. Und wehe einer der Unterschicht verirrt sich an ihrer Tür dann jagt es gleich eine Klage sofern er die Rechnung über 2000 Pfund nicht bar bezahlt beim Ausgang!

Lithium85
2 Jahre zuvor

Stimme Skywalker zu,

Den Brief nicht anonym zu veröffentlichen wirkt etwas befremdlich für mögliche Mandanten… Die Freigebigkeit persönlicher Daten und Informationen wirkt unseriös und indiskret! Dafür habe ich kein Verständnis

Bruno
2 Jahre zuvor

@Lithium85 und Skywalker

Warum? Würde er Mandantengeschichten erzählen, würde sich die Sachlage anders präsentieren. Wenn ich mir einen Anwalt suche, dann will ich, dass er 100% ehrlich, offen und transparent ist. Ich will keine Maske, die in Floskeln und politisch korrekt und Gelfrisur die gewünschten Floskeln liefert.  Sicherlich kann dies für stark preussisch geprägte Klienten eine Hürde sein, aber es gibt genug Andere. Nur weil die Mehrheit der Anwälte eher diskret und verschlossen ist, müssen nicht alle so sein. Es braucht auch Mut, sich so zu präsentieren, und das würde ich honorieren.

sammy
2 Jahre zuvor

Finde alle Leserbriefe mit echtem Name bescheuert das zeugt nicht gerade von hoher Intelligenz und dann auch noch von jemandem der angeblich den Datenschutz als Schwerpunkt in seinem Studium hatte. Da sollte schon ein bißchen mehr Hirnschmalz vorhanden sein. Einziger Grund könnte sein man will Anerkennung und davon nicht wenig.

Lithium85
2 Jahre zuvor

@bruno

Es ist eine Form der Compliancekultur privates und berufliches zu trennen.

Als Angestellter ist man sogar haufig dazu verpflichtet. Als selbstständiger kann er das handhaben wie er möchte. Es wirkt, zumindest für mich, etwas unseriös bzw liegt der Fokus, von dem er soviel spricht, falsch.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

@Hauskredit: Schon etwas komisch, in diesen Zeiten ein Haus zu kaufen und Schulden zu machen. Wir sehen aber keine Alternative. In unserem Fall und der konkreten Wohnregion langfristig billiger als vergleichbare Mietobjekte. Hat jemand noch allgemeine Tipps zum Thema?
@Ralf

Wenn ich mich richtig erinnere wohnt ihr im Raum Heidelberg.

Natürlich ist der Hypotjekarvertrag mit dem man Schulden in beachtlicher Höhe aufnimmt für jemanden der sonst nie Schulden machen würde etwas emotionales. Wen man es aber als Investition sieht bei der über die Jahre günstiger gewohnt werden kann als zur Miete und die Lebensqualität höher ist so ist dies neist eine gute Entscheidung. Man sollte die Immo dem Budget und Kapital entsprechend nicht zu gross wählen. Wir haben das Haus seit 2017 und es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

Peter
2 Jahre zuvor

@Lithium85 und Skywalker

Das war eventuell genauso gedacht. Erstens als kostenfreie Werbung und zweitens muss er sich für seinen Werdegang nicht schämen. Im Gegenteil, er wird einige Mandanten eher ansprechen als zum Beispiel der von Paul 🙂 Und wenn nicht, dann ist es nicht der passende Mandant.

 

Bruno
2 Jahre zuvor

@Lithium85

Ich finde nichts Privates oder Anrüchiges darin (und auch wenn würde es mich nicht stören jeder hat seine Geschichte und sonst ist er so aalglatt und langweilig dass mich das eher abschrecken würde), er erzählt lediglich seinen beruflichen Werdegang, der in einigen Lesern halt nicht Idealtypisch daherkommt. Compliance ist etwas anderes.

Ich kenne auch Leute die sich ihren Anwalt auf dem 2. Bildungsweg erarbeitet haben und vorher auf dem Bau gearbeitet haben oder einer war Landwirt. Ich finde solche Werdegänge deutlich spannender und diese Anwälte haben oft deutlich mehr vom Leben verstanden als jene, die direkt nach Abschluss in einer Beratungsfirma oder Kanzlei eingestiegen sind.

Was ich witzig finde, wie einige regelmässig ich meine jetzt nicht explizit Dich an allem etwas zu meckern haben, ich frage mich weshalb sie sich dann all dies täglich antun und Dinge lesen, die sie eigentlich stört 😉 Ich würde mir mein Leben anders gestalten, als wenn ich mich wo aufhalte, wo mich täglich x Dinge stören. Solche Posts zeigen mehr über den Zustand des Kommentators als über die angegriffene Person 😉

 

Lithium85
2 Jahre zuvor

@Peter

Das muss er sich auf keinen Fall, der Werdegang ist beachtlich keine Frage. Es ist auch motivierendes und interessantes Material für einen Leserbrief! Der zeigt dass es jeder schaffen kann wenn er möchte, ein Werdegang der nicht dem Standard entspricht. Er wird es sicherlich früh in die finanzielle Unabhängigkeit schaffen wenn er es möchte.

Ich hätte den Brief allerdings anonym formuliert, der Inhalt wäre deshalb nicht weniger beeindruckend. Reicht doch völlig aus und ist absolut verständlich.

Er sollte sich lieber ein geeignetes Netzwerk über seine Kanzlei aufbauen.

@bruno
Ich habe einfach Skywalkers Kommentar gelesen und das gleiche gedacht. Ich würde den Leserbrief vermutlich löschen lassen aber jeder Mensch ist anders

2 Jahre zuvor

Sehr schöne Lebensgeschichte. Finde es immer wieder bewundernswert, wenn Leute erst “im Alter” eine Idee von dem bekommen, was sie eigentlich wirklich wollen.

Alles Gute für die Zukunft, Dejan, und viel Glück (kann man immer brauchen 😉 ) und Erfolg.

cerebrum
2 Jahre zuvor

“Die bayrischen Juraexamen sind berüchtigt”

Wenn ich das schon lese! Jedes Juraexamen ist berüchtigt, deshalb unterscheidet auch niemand nach Bundesland, sondern jeder nach Noten…

Ansonsten Respekt natürlich für diese Leistung und für die ansprechende Homepage!

 

Gainde
2 Jahre zuvor

Jemand eine Ahnung weshalb der Kurs von China Mobile seit Jahren sinkt?

Pocahontas
2 Jahre zuvor

@RollingStone

Alles zu gleichen Teilen in Amazon und Microsoft. Fertig.

tob
2 Jahre zuvor

@Gainde

Umsatz stagniert  Umsatznettorendite sinkt

Felix
2 Jahre zuvor

@ Pocahontas

Mutig. Obwohl es wahrscheinlich erfolgreich wäre, würde ich mich trotzdem nicht trauen, wenn es meine gesamte Investmentkohle ist.

Wolke
2 Jahre zuvor

Ich würde auch lieber zu Dejan gehen, viel lieber, als zu einem reichen Anwaltssöhnchen, das nie recht wußte, was es aus seinem Leben machen sollte und dann per Ausschluß, Papabefehl oder weil es auch fürs Klavierspielen nicht reichte, ohne Motivation Jura studierte. Solche Anwälte gibt es mehr als man glaubt.

Rüdiger
2 Jahre zuvor

@Bruno:  Was ich witzig finde, wie einige regelmässig ich meine jetzt nicht explizit Dich an allem etwas zu meckern haben

 

Die können halt auch nicht raus aus ihrer Haut. Und wenn ihnen sonstwo keiner (mehr) zuhört, kotzen sie sich halt hier aus  😉

 

Pocahontas
2 Jahre zuvor

@Felix

Dann nimm doch noch Alphabet mit dazu 🙂

Thorsten
2 Jahre zuvor

@Gainde , weiß ich auch nicht , aber ich behalte China Mobile, mobile Dienste unter Corona können nicht verkehrt sein.

2 Jahre zuvor

@Daniel,

also ich würde mir kein Bitcoin holen. Anteile an Unternehmen sind weniger spekulativ, wenn es Unternehmen sind die ein ordentliches Geshäftsmodell haben.

Hätte ich die Möglichkeit, dann würde ich mir dann würde ich mir 30 Einzelaktien a 5000 Euro zulegen.

Gold: Sorry, aber wozu braucht man Gold, es ist letztendlich nur totes Kapital!

Cash: In der jetzigen Krisensituation macht es Sinn komplett investiert zu sein. Ich habe meine Rücklagen letztens aufgelegt und mir davon nur Aktien gekauft!

Bitcoin: Sorry viel zu spekulativ, ausser Du kannst das Geld innerlich gleich abschreiben was Du in den Bitcoin investieren willst. Wenn man wohl in den Bitcoin investiert, muss man viel Geduld mitbringen. Evtl. hilft das nächste Halving-Event. Ich bevorzuge lieber eine Investition in Produktivkapital.

Anleihen: Bringen AAA Anleihen überhaupt Zinsen? Muss man bei Deutschland nicht evtl. sogar noch draufzahlen? Also ich bin kein Freund bisher von Anleihen. Evtl. könnte es sinnvoll sein, sich Anleihen von Firmen zu kaufen wie SAP etc.. Aber ich halte es einfach und kaufe nur Aktien

ETF/Fonds: Bin ich auch kein Freund davon, weil man in einen Indize doch manchmal auch Unkraut hat. Finde Einzelaktien viel interessanter und ich denke von der Rendite bringt es auch mehr.

Letztendlich ist die Frage, welche Strategie Du verfolgen möchtest und daraus sollte sich dein Investment ableiten.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Cash: In der jetzigen Krisensituation macht es Sinn komplett investiert zu sein. Ich habe meine Rücklagen letztens aufgelegt und mir davon nur Aktien gekauft!

@Aktiennoob

Ich hoffe du hast einen Notgroschen zur Hand. Hast du einen Krisensicheren Job?

Mein Job ist bisher Krisensicher und ich habe trotzdem einen Notgroschen. Weil es kann mal das Auto, die Spühlmaschine, der Kühlschrank usw. den Geist aufgeben und da möchte ich nur ungern Akrien verkaufen müssen!

Christian
2 Jahre zuvor

Ein sehr schöner und motiviertender Leserbrief. Ich kann mir deine Schulkarriere gut vorstellen – meine lief ähnlich. Ich habe ähnlich wie du relativ spät den Sinn fürs Lernen und Leistung abrufen entwickelt. Erst in der Wirtschaftsschule ab der 10ten Klasse. Das war die allerletzte Chance. Ich habe viel Ehrgeiz und Energie in meinen beruflichen Werdegang gesteckt. Leider habe ich weder eine Kanzlei, noch ein eigenes Fitnesstudio. Da kannst du wirklich sehr stolz auf dich sein. Weiter so! 🙂

sammy
2 Jahre zuvor

@Aktiennoob

Aus deinen letzten Post spricht die absolute Unwissenheit. Selten so einen unqualifizierten Mist gelesen. Bilde dich erstmal zu den Themen bevor du hier Tipps gibst.

Felix
2 Jahre zuvor

@ Pocahontas

Als Spekulation würde ich noch Tesla beimischen. M.E. der nächste Gamechanger.

2 Jahre zuvor

@Skywalker & Lithium85:
Sehe ich zwar ähnlich, was die Veröffentlichung angeht. Ich lasse mich rechtlich lieber von jmd vertreten, der etwas mehr Diskretion ausstrahlt. Das fängt bei einem selbst eben auch an.

Das große ABER: ich bin nicht in dem Geschäft tätig, kenne mich da nicht aus. Und er wirkt auf mich so, als hätte er selbst abgewogen. Ist der Beitrag eher förderlich oder schädlich für sein Business. Die Resonanz hier sieht ja auch eher positiv aus. Und von sich auf andere schließen ist manchmal gut. Aber vielleicht ja nicht immer. Das habe ich auch erst mal lernen müssen. 🙂

Zum Leserbrief. Gratuliere, dass es wohl ganz gut klappt. Und zufrieden mit dem Weg ist.

Bruno
2 Jahre zuvor

“Die können halt auch nicht raus aus ihrer Haut.”

Ich empfehle folgende Aktionen, nicht einmalig sondern regelmässig:

Eiskalt duschen oder in einen See oder Fluss springen
Liebe machen, falls möglich (zur Not gibts Internet)
Meditieren/Beten
Bewegung/Sport/frische Luft/Sonne
gesunde, leichte Ernährung

Danach geht’s wieder besser 😉

Heiko
2 Jahre zuvor

@Dejan:

Herzlichen Glückwunsch zu dem beeindruckenden Werdegang!

 

@wolke:

Ich vermute, deine Meinung über reiche, lustlose Anwaltssöhnchen beruht nicht auf eigenen Erfahrungen!?  Das Jurastudium siebt die Lustlosen ganz gut aus. Anwaltskinder gehören da eigentlich nicht dazu, da diese in der Regel von Anfang an wissen, wofür sie lernen und welchen Weg sie nach dem Examen gehen wollen. Entweder man will in Papas Kanzlei einsteigen oder diese übernehmen oder man hat einen konkreten Karriereplan, der auf den Erfahrungen der Eltern oder deren Bekannter beruht. Wer in die Familienkanzlei einsteigen will, hat sicher kein Interesse daran, alle Fälle zu verlieren und letzendlich die ganze Familie zu gefährden. Wer von Anfang an seine Karriere in einer Großkanzlei plant, kennt die Voraussetzungen und arbeitet darauf hin. Das ist wie mit den Schülern, die Medizin studieren wollen. Die wissen auch, welche Abinote sie brauchen und wieviel man dafür tun muss.

Nico Meier
2 Jahre zuvor

Eiskalt duschen oder in einen See oder Fluss springenLiebe machen, falls möglich (zur Not gibts Internet)Meditieren/BetenBewegung/Sport/frische Luft/Sonnegesunde, leichte Ernährung@Bruno Dafür haben wir ne Sauna im Keller.Im Sommer in die Sauna danach kalt duschen und ab in den Garten auf den Liegestuhl. Im Winter nach dem kalten duschen aufs Bett liegen. Ich mag es nach körperlicher Betätigung bei mir meist Gartenarbeit ein kühles Getränk auf dem Liegestuhl im Garteb und dabei den Vögeln oder Bienen zuschauen.

Ernie
2 Jahre zuvor

Wow. Wirklich stark, Dejan. Ein beeindruckender, motivierender Lebenslauf. Weiter so und alles Gute, besonders in der Coronakrise.

Effen
2 Jahre zuvor

Seit wann sind in Tims Community denn so viele Leute mit so einer negativen Denkweise? Letztens wurde hier erst ein Grüner geschlachtet, weil die ja keine Aktien haben dürfen, heute wird sich darüber aufgeregt, dass ein junger,motivierter Mann die Chuzpe hat, sich hier öffentlich zu präsentieren. Hätte die Community etwas offener eingeschätzt… Wenn ich in dem entsprechenden Umfeld juristische Beratung suchen würde und würde von dem Lebensweg lesen, würde ich mich in guten Händen fühlen.

Also, Respekt für das Erreichte und viel Erfolg für die Zukunft. Mit dem Biss und Einsatz wird das mit Sicherheit ein Erfolg!

Thorsten
2 Jahre zuvor

Wer will erst noch , wer mag noch mehr ?
Gasprom !

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Nordstream-2-Verlegeschiff-bald-in-Ostsee-article21710884.html

@Nico Vögeln und Bienen nachschauen. So so :lach:

Wolke
2 Jahre zuvor

Heute S&P runter 2%, Gold rauf fast 2%. „Morgen Kinder wird‘s was geben, morgen werden wir uns freuen…“

Mark 85
2 Jahre zuvor

An Rainer Zufall: Ja, sie sind bereits im Vanguard enthalten, aber wenn man nicht direkt in Immobilien investieren kann oder möchte, fällt mir kein besserer Weg ein, um diese Anlageklasse angemessen abzudecken. Die Gesamtkostenquote scheint hoch zu sein, entscheidend ist aber die Abbildungsdifferenz: https://www.trackingdifferences.com/ETF/ISIN/IE00B1FZS350

Nicht so wichtig, denn meine Hauptüberlegung für diese Zusammenstellung fußt auf einer breiten Vermögensstreuung.

Im krassen Widerspruch dazu steht Aktien Noobs – Sky, der das gesamte Geld in 30 Aktienunternehmen stecken würde. Er würde sich nicht nur auf 1 einzige Anlageklasse festlegen, sondern auch innerhalb dieser auf keine breite Streuung setzen. Mir wäre dieses Portfolio viel zu unausgewogen. 🙂

Mark 85
2 Jahre zuvor

An Wolke: Gold hat seit Jahresbeginn in Euro um satte 16,34 % zugelegt: https://www.gold.de/kurse/goldpreis/

Man kann noch so oft behaupten, dass es ein nutzloses, weil unproduktives Metall ist, aber aus meiner Sicht erfüllt es in dieser Krise vorzüglich seinen Zweck: Es weist eine niedrige Korrelation zum Aktienmarkt auf. 😉

 

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