Die Sozialkassen sind leer: Kranken- und Pflegeversicherung sind in Not

Deutschland hat zu hohe Steuern, Abgaben und Sozialbeiträge, wir sind im OECD-Vergleich die Nr. 2 nach Spitzenreiter Belgien. Vom Bruttogehalt bleibt zu wenig übrig. Obwohl die Einnahmen der Sozialkassen enorm sind, klaffen überall Löcher. So werden die Beiträge für die Krankenkasse und Pflegeversicherung nächstes Jahr vermutlich nochmal anziehen, weil sie weiterhin Verluste schreiben. Es liegt mitunter an der alternden Gesellschaft, die Kosten explodieren regelrecht. Und die gesetzliche Rente ist schon heute ein Fass ohne Boden, worüber ich im Blog schon geschrieben habe.

Es ist eine Rekordbelastung: 41,4 Prozent gehen durch Sozialabgaben vom Bruttogehalt ab. Einen Teil davon übernimmt der Arbeitgeber. Das hat “Die Zeit” in einem Artikel vorgerechnet. Basis für die Berechnung der Zeitung ist das Brutto-Durchschnittsgehalt von 4.105 Euro in Deutschland:

Aus “Die Zeit”. Die Sozialbeiträge steigen auf ein Rekordniveau.

Wenn die Babyboomer in Rente gehen, wird es noch schwieriger in den Sozial- und Rentenkassen

Weil die Babyboomer bald massenhaft in Rente gehen, gerät zum einen die Rentenkasse in eine schwierige Lage, zum anderen trockenen die Sozialkassen aus. Schon heute muss der Staat den Sozialkassen mit 137 Milliarden Euro unter die Arme greifen, was 30 Prozent des Bundeshaushalts ausmacht.

Ich bin dafür, Bedürftigen, Asylanten und Armen zu helfen, absolut. Aber es sollte ein gesundes System sein, leider sind die Sozial- und Rentenkassen im Kern bankrott. Es werden schwere Entscheidungen von der Politik nötig sein, um das System zu stabilisieren. Aber das will niemand angehen, weil es von den Wählern nicht akzeptiert wird. Um Einschnitte wird Berlin aber kaum herum kommen. Wer will die Reform angehen? Ewig die Beiträge und Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt (Steuergelder) zu erhöhen, ist keine dauerhafte Lösung.

Ich möchte diese Debatte am liebsten emotionslos führen. Einschnitte werden kommen. Daher sollte jeder Bürger soweit er/sie kann, privat Rücklagen bilden. Auch das Thema Einwanderung/Flüchtlinge sollte diskutiert werden. Ein gewisser Zuzug in unser Land gerade von Jüngeren und Motivierten ist hilfreich, um die Alterspyramide wieder in ein gesünderes Verhältnis zu bringen.

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94 Kommentare
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Stefan
7 Monate zuvor

Die “Massen” Migration ist gescheitert!
Sie lässt zusätzlich die Kosten explodieren und es werden noch mehr Probleme entstehen.
Aber das wollen die Gutmenschen ja nicht wahr haben.
Wer die Grünen und Roten gewählt hat, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

Alberich
7 Monate zuvor
Reply to  Stefan

Stefan, bist Du‘s? o_O

Frank
7 Monate zuvor
Reply to  Stefan

Wieso? Merkel und ihre Mitläufer in der CDU/CSU haben doch 2014 die Schleusen geöffnet. Rot-Grün führt dies nur weiter

7 Monate zuvor

Das System wird sich nicht gross ändern lassen, da die bestimmenden nicht Teil vom Problem sind. Egal in welchem Land.
Selbst einen weg zu finden etwas auf die Seite zu legen und sicher anzulegen ist die bessere Variante.
Statt sich aufzuregen, besser die Zeit zum Geld erwirtschaften brauchen.

Hannes
7 Monate zuvor
Reply to  Josef

Die Bestimmenden werden aber demokratisch gewählt. Also ist das Wahlvolk schon verantwortlich. Selbst vorsorgen – auf jeden Fall. Bleibt eine Frage: Wenn alle Kassen leer sind, von wem wird man sich das Geld wohl holen ;-)

slowroller
7 Monate zuvor

“Bankrott” gehen können Umlagesysteme nicht – das ist ja der große Vorteil an ihnen. Was aber richtig ist: Es kann nur das verteilt werden, was über die Umlage reinkommt. Man kann hier ein wenig Puffer einbauen, indem man Rücklagen bildet. Monetär ist das aber in großem Maßstab teils weder vorgesehen noch erlaubt. Bei der Rente gibt es den Demografiefaktor, der eben diese Folgen ein wenig puffern soll. Ansonsten ist es aber vergleichsweise einfach: Renten werden in Zukunft nicht so stark steigen wie zuletzt (und eventuell auch mal sinken) und bei medizinischen Leistungen wird das Spektrum eingeschränkt. Bestimmte Dinge zahlt man dann einfach selbst oder muss sich dagegen versichern.

Bei Tims Beispiel finde ich aber schon, dass man recht viel für die Abgaben bekommt. Spannend wäre es, die Kosten für Rentenvorsorge, Pflegevorsorge, Arbeitlosenvorsorge und Krankenversorgung mal analog (also mit ähnlichen Leistungen) zu ermitteln und zu vergleichen.

7 Monate zuvor
Reply to  slowroller

Das ist wirklich ein großer Vorteil, der bei der ganzen Diskussion um die Sozialsysteme vergessen wird. Sicherheit in der Altersvorsorge ist definitiv wichtig. Problematisch wird das System aber durch den ungünstigen demografischen Effekt gepaart mit den versicherungsfremden Leistungen. Ich befürchte nämlich auch, dass es in absehbarer Zeit Rentenkürzungen geben kann.

Zu den unten aufgeführten Punkten fällt mir das Thema Berufsunfähigkeitsabsicherung ein. Vor einigen Jahren ist der Staat noch (einigermaßen) für solche Fälle aufgekommen. Mittlerweile schließt man eine eigenständige BU ab oder geht ein gewisses Risiko ein, da die Aufnahmekriterien für eine Erwerbsminderungsrente stark erhöht wurden. Solche eher versteckten Änderungen bekommen viele Menschen nicht wirklich mit.

mario
7 Monate zuvor

lieber Tim,
schreib doch Asylsuchende anstelle von Asylanten.
Gruss
https://www.gra.ch/bildung/glossar/asylant/

Rene
7 Monate zuvor
Reply to  mario

Diese Gerundverwendung ist unerträglich. Lass die Leute doch schreiben, wie sie wollen. Diese Einmischung von Oben in unsere Sprache ist unerträglich.

Alberich
7 Monate zuvor
Reply to  Rene

Also was denn jetzt, wollen Sie sich über die „unerträgliche Gerundverwendung“ aufregen oder fordern, die Leute sollen „so schreiben, wie sie wollen“? Mir scheint das nämlich reichlich unvereinbar…

Rene
7 Monate zuvor
Reply to  Alberich

Ich glaube, sie wollen nicht verstehen.
Niemand käme auf die Idee, ein Gerund zu verwenden. Nur Politiker in ihrer oberlehrerhaften Manier und manche Zeitgenossen im voraus eilendem Gehorsam. Ich persönlich bevorzuge – genauso wie Tim – den Begriff Asylant statt “Asylsuchender*Innen” (oder welche politisch korrekten Abwandlungen es auch immer geben mag).

Slowroller
7 Monate zuvor
Reply to  Rene

Es geht nicht um politisch korrekt – man kann schreiben was man will, man muss sich nur der Wirkung klar sein. Asylant ist und war immer abwertend und negativ gemeint. Wenn ich Asylsuchende/Flüchtlinge/Migranten abwertend beschreiben will, dann kann man sie so betiteln. Ich glaube nicht, dass Tim das so meint und will – deshalb war das sicher nur ein nett gemeinter Rat.

Rene
7 Monate zuvor
Reply to  Slowroller

“Asylant” war niemals abwertend konnotiert. Ich glaube da bilden sich manche Leute einfach zu viel ein, konstruieren sich eine Realität, die nie existiert hat. “Asylant” ist und war völlig wertfrei. Es wird aber immer offensichtlicher, dass die hereingeholten Leute selbst dafür sorgen, dass sie nicht mehr mit offenen Armen empfangen werden. Daran wird aber die Umdeklaration nichts ändern, mit dem Linke offensichtlich die Realität versuchen zu verschleiern.

Marvin
7 Monate zuvor
Reply to  Slowroller

Im Gegenteil: Politisches Asyl ist der einzige vom Grundgesetz erfasste legale Migrationsgrund. Das betrifft aber weniger als 1% der Migranten. Was bitte soll also daran abwertend sein jemanden als Asylanten zu bezeichnen?
Dass wir Armutsflüchtlinge als Asylsuchende bezeichnen obwohl sie 0% Chance auf Anerkennung haben ist einfach Neusprech. Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention sind eine dritte Gruppe für die aber wieder komplett andere Regeln gelten zB Verlust des Status bei schweren Straftaten.
Als das ist aber in unserer Rechtswirklichkeit völlig uninteressant geworden.

Tobias
7 Monate zuvor
Reply to  mario

Man darf auch Wirtschaftsflüchltinge schreiben !!!

Richard
7 Monate zuvor
Reply to  Tobias

Wirtschaftsflüchtlinge ist richtig !!

Dieter pelick
7 Monate zuvor
Reply to  mario

Wie wäre es mit Einwanderer in die soziale Hängematte?

Jörg
7 Monate zuvor

Ich weiß immer nicht, ob das für einen in Amerika lebenden Millionär wirklich Thema Nr. 1 ist oder geht es ähnlich, wie bei dem Rentensystem einmal mehr um Reicheite?

Petra
7 Monate zuvor
Reply to  Jörg

Es ist ein wichtiges Thema für uns alle und es wäre schön, wenn es viele motivieren würde, die eigene Altersvorsorge z.B mit Aktien/Etfs selber in die Hand zu nehmen. Das Thema wird zunehmend brisanter und hat gesellschaftlich viel Sprengkraft.

Richard
7 Monate zuvor
Reply to  Jörg

Es sollte Thema Nr. 1 in Deutschland sein – ist es aber nicht

Tam
7 Monate zuvor

Die beste Lösung bei Mehr-Klassen-Medizin in Deutschland wäre die finanzielle Selbsthilfe.
Finanzielle Selbsthilfe löst den Großteil der persönlichen Problemen in der aktuellen Situation.
So hilft mir am Ende Gott!

Mr. Pino Cavallo
7 Monate zuvor

Beim Thema “Arbeitgeberanteil der Sozialversicherung” würde ich gerne Anmerken, dass das natürlich ein – zugegeben – sehr guter Trick des Staates ist.

Denn natürlich zahlt der Arbeitnehmer die komplette Sozialversicherung allein. Denn nur weil auf der eigenen Gehaltsabrechnung die Hälfte der Abgabe vermerkt ist, heißt es ja nicht, dass der Arbeitnehmer faktisch nur die Hälfte zahlt. Schließlich weiß der Arbeitgeber ja vorab, welche Arbeitskosten auf ihn zukommen werden, daher passt er auch von vornherein das Gehalt darauf an. Würde der Staat also weniger Sozialabgaben verlangen, könnte der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer mehr bezahlen – kann er aber nicht, weil der Staat mehr vom Kuchen haben will.

Nuvolina
7 Monate zuvor

Wenn man bei einem Versorgungswerk oder Pensionskasse von Freiberuflern, wie beispielsweise die der Anwälte oder Ärzte ist, braucht man sich um die Altersversorgung keine Sorgen machen.
Dort werkeln Profis, die das Geld ihrer Mitglieder anlegen, die können das viel besser als jeder einzelne Privatanleger.
Und die beschränken sich auch ganz sicher nicht auf Aktien und ETF‘s…Profis eben.
Also studiert Recht oder Medizin oder ähnliches, dann habt ihr die Alters-Sorge sicher nicht.
Und sonst hat ETF‘s, sonst wird‘s zu kompliziert.

Jörg
7 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Dann musst du aber vorher schauen, in welchem Bereich von Feutschland du Anwalt werden möchtest. Auch dort schlägt die Alterspyramide gnadenlos zu. Frühe Geburt ist da eher von Vorteil.

Rhag
7 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Ob da solche Profis sitzen wie in den gemanagten Fonds der ganzen Vermögensverwalter? ?

Achim Schwenker
7 Monate zuvor
Reply to  Nuvolina

Die Versorgungswerke müssen auch kein Personenkreis alimentieren der nie eingezahlt hat, egal ob neu Bürger oder sonst wer.

Rene
7 Monate zuvor

Natürlich muss über das Thema Flüchtlinge diskutiert werden.
Selbstverständlich brauchen wir in Deutschland motivierte Leute, die das Land voranbringen. Stattdessen hat man aber Taugenichtse geholt, die dem Steuerzahler auf der Tasche liegen.
Und zur Alterspyramide: das ist das Ergebnis völlig gescheiterter Familienpolitik. Wo kümmert sich denn die Politik (oder auch Kirche), dass Singles zueinander finden? So viel Unvermögen in der Politik ist nicht mehr erklärbar. Es muss Vorsatz sein.

Alberich
7 Monate zuvor
Reply to  Rene

In Deutschland wird die Ehe und die Familie massiv bezuschusst und incentiviert, verstehe Ihre Stoßrichtung nicht wirklich. Was wollen Sie denn? Dass Ihnen Scholz und Baerbock beim Daten helfen?
Die Sozialsysteme sind am Ende, weil es über Jahrzehnte versäumt wurde – und zwar sehenden Auges! – sie entsprechend dem stattfindenden demographischen Wandel, aber auch anderen sich verändernden gesellschaftlichen Realitäten anzupassen. Sie sind sicher nicht wegen den Flüchtlingen am Ende, aber natürlich lässt sich auf dem Rücken der Schwächsten hervorragend vom eigenen Versagen ablenken. Das ist so durchsichtig wie erbärmlich.

Rene
7 Monate zuvor
Reply to  Alberich

Da spricht offensichtlich die Generation, die es verbockt hat, Deutschland zukunftsfähig zu machen. Der Mangel an Vorstellungskraft für eine andere, bessere Realität gepaart mit starrsinniger Überheblichkeit. Das ist der Mix der Vergangenheit.

Niemand gibt Flüchtlingen die Schuld, sie sind – ich sage es noch einmal – Produkt einer gescheiterten Familienpolitik, eine Verlegenheitslösung. Leider wird immer mehr klar, dass sie mehr Problem als Lösung darstellen.

Slowroller
7 Monate zuvor
Reply to  Rene

Für was sollen Flüchtende eine Lösung sein? Flüchtende sind Flüchtende, nicht mehr und nicht weniger.

Für die Arbeitseinwanderung sind wir eben nur zweite Wahl – das liegt manchmal aber auch am Wesen und dem Ruf einiger Einheimischer ;-)

Achso: In der Familienpolitik ist in den letzten 20 Jahren viel passiert. Das ist und war gleichzeitig aich sehr gut für den Arbeitsmarkt.

Rene
7 Monate zuvor
Reply to  Slowroller

Ich bin schon etwas überrascht, dass man gesondert darauf hinweisen muss. Aufgrund einer gescheiterten Familienpolitik haben wir eine viel zu geringe Zahl an Kindern pro Frau im Mittel. Und genau an dieser einen Zahl hängt alles, die gesamte demographische Fehlentwicklung. Sie beschreibt, den Irrweg auf dem sich unsere Gesellschaft befindet. Wenn diese Zahl unter 2 liegt, wird sie irgendwann nicht mehr existieren. Das ist einfachste Mathematik. Egal was in der Familienpolitik passiert ist, sie ist gescheitert, wenn man es nicht geschafft hat die Zahl über 2 anzuheben.

Und weil die Gesellschaft sich eben (durch Wahlen) für eine solche Politik entschieden hat, muss ganz zwangsläufig die Ansiedlung von Menschen von außerhalb gefördert werden. Genau aus dem Grund werden die Grenzen nicht geschlossen (wie es rechtlich geboten wäre, weil sie über sichere Drittstaaten einreisen).

Daniel Deutsch
7 Monate zuvor
Reply to  Slowroller

Ein Flüchtling ist man nur im ersten sicheren Land, nachdem man sein eigenes verließ. Siehe Genfer Flüchtlingskonvention. Auch ist Krieg kein Grund, Asyl zu bekommen. POLITISCH verfolgte genießen in D. Asyl. Darauf kann sich niemand berufen, der über ein Land der EU einreist. Artikel 16 Grundgesetz.

Frank
7 Monate zuvor

Man muss schon dämlich sein, in einem Land, welches Millionen ungebildeter Einwanderer reingelassen hat und immer mehr Beschäftigte im Öffentlichen Dienst beherbergt, Rücklagen zu bilden. Diese werden mit neuen Gesetzen und Tricksereien den Investoren über die Zeit genommen. Seien es Immos oder Aktien. Man braucht immer größere Summen, um die Nichtleister zu finanzieren.

Lejero
7 Monate zuvor
Reply to  Frank

:
Also mir wurde über die Zeit nichts genommen, sondern es wurde immer mehr. Mag sicherlich Ausnahme geben, aber zumindest in meinem Umfeld geht es allen so. Ich glaube es wird einfach gerne und viel gejammert.

Wagner Bonni
7 Monate zuvor
Reply to  Lejero

Sie haben den Schuß nicht gehört ??

snoo
7 Monate zuvor

Die im Jahr 2015, Aussage, der damaligen Bundeskanzlerin Merkel, über den Zustrom
von tausenden nicht identitätsgeprüften und nicht berechtigten Asylsuchenden , ” wir schaffen das !!!” war ein schwerer Schlag ins Kontor und klingt heute unausweichlich nach !!
Fakt ist auch, dass die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung nicht zum leben genügen und schon gar nicht bei Mindestlohn Beschäftigten! Beiträge von Selbständigen, Beamte und eine zweite Säule der zusätzlichen aktienorientierte Rente , müssen unbedingt zusätzlich in die gestzl.RentenVersichg. eingebracht werden. Denn auch sie beziehen später Leistungen, wie Pensionen und bei Selbstständigen die keine Rücklagen gebildet haben, Grundsicherung etc.

Lad
7 Monate zuvor

Dividende > 5 %, KBV < 3, KUV < 3 = Allianz, BASF, BMW, Mercedes Benz, Volkswagen,, Bank of Nova Scotia, Enbridge, Manulife Financial, Suncor Energy,, Japan Tobacco,, British American Tobacco, HSBC, Legal & General, NatWest, Vodafone,, AXA, BNP Paribas, Credit Agricole, Eni SpA, Orange SA, Stellantis NV, TotalEnergies,, Fortescue Metals, Rio Tinto,, AT&T, Enterprise Products Partners, Walgreens Boots Alliance.

Daniel Deutsch
7 Monate zuvor
Reply to  Lad

Dividende ist Cashflow, kein Einkommen.

Sparta
7 Monate zuvor

Natürlich gibt es viele Probleme zu lösen (nicht nur in D, sondern auch in vielen anderen Ländern mit diversen Krisen…).

Tatsächlich würde ich aber auch soweit gehen, dass wir zu viele Jammerer haben und zu wenige wo was anpacken und dass liegt nicht nur an der Politik oder Flüchtlingen, sondern auch an der Gesellschaft insgesamt (inklusive der AfD-Freunde oder Hubsi Versteher), der es zu gut geht/ging und die Schuld immer häufiger anderen zuzuschieben, als bei sich selbst anzufangen.

Gute Zeiten produzieren schwache Menschen und schlechte Zeiten wiederum stärkere Menschen.

Ist etwas pauschal gesagt, aber das Rad der Zeit wiederholt sich häufig ähnlich.

Hafenmeister
7 Monate zuvor
Reply to  Sparta

Insbesondere haben wir ein Zuviel an Beleidigungen, um diese Gesellschaft permanent klein zu halten und immer mehr herauszupressen.
Wir haben in den letzten Jahren Millionen Menschen ein Zuhause gegeben und dies ohne irgendeine Gegenleistung zu verlangen!

Vielleicht mal DANKE sagen!

Sparta
7 Monate zuvor
Reply to  Hafenmeister

Danke, Hafenmeister! ;-)

Hafenmeister
7 Monate zuvor
Reply to  Sparta

Tja, wenn es alle schweigend hinnehmen wird es immer schlimmer.
Die Ausdünstungen à la Sparta funktionieren selbst im bitteren Abstieg!

Sparta
7 Monate zuvor
Reply to  Hafenmeister

@Hafenmeister

Selbstreflexion ist nix übelriechendes…

Ist halt leider für viele anstrengender sich auch über eigene Fehler und Optimierungen Gedanken zu machen, als überwiegend Vorurteilen zu fröhnen und anderen die Schuld zu geben.

Tatsächlich sehe ich Selbstreflexion sogar nötig um zu lernen einen “bitteren Abstieg” zu verhindern.

Einfacher ist es immer den anderen die Schuld zu geben und selbst träge zu bleiben.

Slowroller
7 Monate zuvor
Reply to  Hafenmeister

Ich habe Geflüchtete fast ausnahmslos als sehr dankbar erlebt. Wie waren deine Kontakte mit Immigranten denn so? Kannst du anderes berichten?

Hafenmeister
7 Monate zuvor
Reply to  Slowroller

Auch meine Erfahrungen mit Migranten sind durchweg positiv.

Malina
7 Monate zuvor

Da wird der schwarze Peter den Senioren zugeschoben. Was meint ihr woher die Regierung die ganzen Millionen hernimmt die sie ins Ausland pumpt. Versagen auf der ganzen Linie

Toto45
7 Monate zuvor

Rücklagen bilden von was den .Meine rücklagen von 45 jahren arbeit gehen fürs heizungsgesetz drauf fürs leben muss der Staat sorgen macht er doch für Flüchtlinge BG Empfänger auch .Dann kann et das für seine steuerzahlenden Rentner doch auch tun.

DerDieDad
7 Monate zuvor

Vielleicht mal diverse Sozialabkommen überprüfen!

Fritz
7 Monate zuvor

Würde man die Leistungen auf den Personenkreis beschränken der auch Beiträge zahlt, hätten wir dieses Problem nicht.

Dieter
7 Monate zuvor

Ich erinnere nur an den Eid unseres Bundeskanzlers, was hat er geschworen? Richtig! Schaden von Deutschland abzuwenden.Da er dies aber nicht tut, steckt ja wohl was anderes dahinter und nun glaube ich, der Otto Normalverbraucher braucht nicht lange zu Rätseln.

Hansen
7 Monate zuvor

Wann wachen wir auf .Unsere Kassen sind leer, aber gerade lese ich neue Unterkünfte für Flüchtlinge werden gebaut. Das allgemeine Weltgeschehen lässt keinen kalt .Es kann aber nicht sein das unsere Kassen leer sind, wir weder bezahlbaren Wohnraum für junge Familien haben noch geld für marode Schulen usw.Wer der Meinung ist wir sollten Flüchtlinge aufnehmen sollte es auf seine Kosten tun Ansonsten müßten wir demnächst ganz Afrika aufnehmen leider .Es gibt Mitmenschen die gegenüber fremde mehr Mitgefühl haben ,als mit unseren Rentner der sein Leben lang in Deutschland gearbeitet hat.

julians
7 Monate zuvor

Ja,ist kein Wunder.Pflegeversicherung würde ja schon erhöht. Als nächstes bald wohl krankenversicherung.es reicht einfach.das wir als Steuerzahler ausbaden müssen. Insgesamt mit allem wurden 100milliarden an ukraine geleistet.sowie teuer in Frankreichs Atomkraftwerken eingekauft. Deutschland Braucht es ja anscheinend.das es noch soviele gibt denen Ampel nicht reicht.bis irgendwann durch die Insolvenzen der Job weg ist.oder das Geld nicht mehr reicht zum Leben…..glückwunsch Deutschland…..

Ines h.
7 Monate zuvor

Ja Babyboomer gehen in der Rente.
Sie haben auch alle fleißig eingezahlt.
Wo ist das Geld denn geblieben?
Wurde es zweckentfremdet?
Ich muss mit mein Geld auch haushalten und vorausschauend denken.

Paluma
7 Monate zuvor
Reply to  Ines h.

Die Babyboomer haben es so gewählt. Probleme wurden in die Zukunft verlagert. Jetzt müssen es entweder Sie oder die kleinere Wählergrupoe ausbaden, die paar die dann noch arbeiten…

Ich hätte immer gerne eine Partei gewählt, die Reformen anstößt, aber die Partei gab es nie

42sucht21
7 Monate zuvor

@Wasn
hier los heute – fake Account Stimmungsmache?
Dabei doch alle hier gut situierte bis reich.

Zu den armen Rentnern für die nix übrig bleibt vom Staat:
West-Renten sind in den vergangenen 10 Jahren um 35% gestiegen.
Ost-Renten sind in den vergangenen 10 Jahren um 50% gestiegen.
Pensionen sind noch stärker gestiegen als obige GRV.

Solche Steigerungen hätten viele Arbeitnehmer auch gerne gehabt. Was genau haben denn die Ost-Renter in die Rentenkassen eingezahlt bis 1989? Wer von denen jetzt jammert und stark rechte oder stark linke wählt darf sich das gerne mal fragen was er / sie denn selber so beisteuert zum Allgemeinwohl in DE bzw EU.

Erhöhung 2023: 4,4% west / 5,9% ost
Erhöhung 2022: 5,4% west / 6,1% ost
Erhöhung 2021: 0,0% west / 0,7% ost
Erhöhung 2020: 4,2% west / 3,5% ost
Erhöhung 2019: 3,2% west / 3,9% ost
Erhöhung 2018: 3,2% west / 3,4% ost
Erhöhung 2017: 2,9% west / 3,6% ost
Erhöhung 2016: 4,3% west / 6,0% ost
Erhöhung 2015: 2,1% west / 2,5% ost
Erhöhung 2014: 1,7% west / 2,5% ost
Erhöhung 2013: 0,3% west / 3,3% ost
Erhöhung 2012: 2,2% west / 2,7% ost

Hafenmeister
7 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

„ Was genau haben denn die Ost-Renter in die Rentenkassen eingezahlt bis 1989?“

Wird dir beim Schreiben deiner Beiträge nicht selbst übel?

Bine
7 Monate zuvor

Wer Millionen Asylanten und deren Angehörige medizinisch und sozial auf allen Ebenen rundumversorgt, bei nur knapp 15 Millionen tatsächlichen Nettozahlern in alle Kassen, muss sich nicht wundern.

Otti
7 Monate zuvor

Ich halte es für falsch, die leeren Kassen mit den Flüchtlingen zu begründen. Wer gegen Zuwanderung ist, dem empfehle ich, sich mal umzusehen in den Krankenhäusern, Pflegehäusern, Hausmeisterfirmen, beim Bau, Müllentsorgung, etc., wie viele dort Migrationshintergrund haben. Wer soll für junge Familien Wohnraum schaffen, wenn es keine Arbeiter beim Tiefbauunternehmer gibt, wer in den Schulen putzen? Seine pflegebedürftigen Eltern will man nicht pflegen aber reflektiert nicht, dass es jemanden geben muss, der die vollen Windeln wechselt, in der Nacht bereitsteht, etc. Es wundert mich auch, dass man gegen Wirtschaftsflüchtlinge ist. Ausgerechnet die die den Ehrgeiz haben, für die Familie mehr schaffen zu wollen als es daheim möglich ist, weist man ab. Ich erinnere mich noch an alte Wahlplakate “Kinder statt Inder”. Nun, jetzt hat man weder Kinder noch Inder.
Erstaunlicherweise regt sich niemand über die Nutznießer der Cum-ex-Geschäfte auf, allein die Warburg Bank soll von der Staatsanwaltschaft Bonn auf die Rückzahlung von 190 Mio. € verklagt worden sein. Wie viele Milliarden entgehen dem Staat durch Steuerhinterzug?

Rhag
7 Monate zuvor
Reply to  Otti

Amen und danke, Otti und 42sucht21. Diese Putintrolle mit ihrer Stimmungsmache gegen Geflüchtete sind ja gruselig hier im Blog.

Bis hin zu dem Spezi neulich, der die Politik dafür verantwortlich sah, dass er keine Frau kennenlernt (und wo wir schon dabei sind, soll jede Frau doch gefälligst auch wieder mehr als 2 Kinder bekommen ??).

Aus welchen Löchern kommen die plötzlich alle? Das ist ein Blog über Geldanlage und nicht der Stammtisch.

Bine
7 Monate zuvor
Reply to  Rhag

Whatever you want.

ZaVodou
7 Monate zuvor
Reply to  Rhag

Aus welchen Löchern kommen die plötzlich alle? Das ist ein Blog über Geldanlage und nicht der Stammtisch.

Lies dir noch mal die Überschrift des Artikels durch, um was es da geht. Bestimmt nicht um Geldanlage.

Du und Otti scheinen also keinen Zusammenhang mit dem in der Überschrift genannten Problem zu erkennen, wenn 3,3 Millionen Flüchtlinge in Deutschland leben und jährlich so ca. 250.000 weitere Flüchtlinge hinzukommen.

Es geht auch nicht um Zuwanderung an sich. Es geht um die unkontrollierte Zuwanderung und das 50 % der Bürgergeldempfänger Ausländer sind, die zum großen Teil nie Beiträge eingezahlt haben, während die Beiträge der Arbeiter und Angestellte immer mehr steigen.

Florian L
7 Monate zuvor

Ähnlich wie in der aktuellen Politik, fehlen mir in dem Artikel die Lösungsvorschläge, wie man sich aus der beschriebenen Misere befreien kann. Es ist zunächst erstmal banal, aber entweder man erhöht die Einnahmen oder senkt die Kosten; oder beides. Aus meiner Sicht muss u. a. Folgendes geschehen:

– Abschaffung der dualen Krankenversicherung, also Wegfall PKV, dadurch müssen sich alle gesetzlich Versichern
– Erhebung von Rentenbeiträgen auf alle Einkommensarten, nicht nur nicht-selbstständige Tätigkeiten, das heißt bspw. auf Kapitalerträge, Mieteinnahmen usw. sind Rentenbeiträge zu entrichten, im Gegenzug Senkung des RV-Satzes bei Nicht-selbstständiger Arbeit
– jegliche Berufsgruppen zahlen in die RV ein, also auch Ärzte, Rechtsanwälte, usw.
– Deutliche Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen bei gleichzeitiger Anhebung der Freibeträge bei der Est.
– Vermeidung teurer und nicht notwendiger OPs und verschreibungspflichtiger Medikamente
– Verringerung der Anzahl an Krankenversicherungen, um Verwaltungskosten einzusparen

Es gibt sicherlich noch eine Menge mehr, aber das ständige Anheben der Sozialabgaben aus nicht-selbstständiger Arbeit kann nicht die Lösung sein.

valge
7 Monate zuvor
Reply to  Tim Schäfer

Salut,

um ggf. die Ausbildungsmisere zu bekämpfen, sprach vor kurzem mit einem Koch, dessen Chef keine Auszubildenden mehr einstellt, weil diese 1000 Euro im Monat an Kosten verursachen, sollte D vielleicht Österreich als Vorbild nehmen, wo es eine Ausbildungsgarantie gibt, ähnliches stellt sich bei vielen Studienplätzen dar, wo der Numerus clausus, z. B. für Grundschullehramt höher als 1,0 liegt, obwohl die Medien einen Lehrermangel kommunizieren, hier scheint es doch eine erhebliche Diskrepanz an der Anzahl der angebotenen Studienplätze zu Bewerbern zu geben.
Mit freundlichen Grüßen,

valge.

Sparta
7 Monate zuvor

Die Hetzerei und Spalterei in westlichen Demokratien ist ja durchaus ein erklärtes Ziel von Putin.

Brexit, Trump-Förderung, Clinton-Affäre, Trolle, Cyberattacken, Soziale Medien-Beeinflussung, Förderung von Nationalismus und Protektionismus (manche glauben echt, alleine ist man stärker…), Terrorismus, Morde am Geburtstag und obendrein wird Israel ganz zufällig am 7. Oktober angegriffen…

Dass westliche Demokratien, deren Lebens- & Wirtschaftsmodell langfristig und geduldig sabotiert werden sollen wird auch immer wieder durch Nebelkerzen und Hetzereien teils erfolgreich kaschiert.

Otti
7 Monate zuvor
Reply to  Tim Schäfer

Überall im Niedriglohnsektor findet man überwiegend ausländische Arbeitnehmer. Natürlich verursachen Flüchtlinge anfangs Kosten aber wenn sie in den Arbeitsmarkt integriert sind, leisten Sie ihren Beitrag, schaut her:
https://www.focus.de/finanzen/news/trotz-fachkraeftemangel-katerynas-geschichte-zeigt-wie-ukrainer-auf-dem-deutschen-arbeitsmarkt-ausbremst-werden_id_219667172.html
In Polen erwirtschaften Ukrainer mehr Steuern als sie in Anspruch genommen haben und die Einwanderung war sehr unkontrolliert.
Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die Gastarbeiter ihren Beitrag am Wirtschaftswachstum geleistet haben. Nur wer hat sich jemals bei den Menschen bedankt? Wer Wertschätzung für die Leistung ausgedrückt? Will man das Erdogan überlassen, im Fall der türkischen ehemaligen Gastarbeiter? Genauso die russischen Aussiedler, die ohne Anerkennung und gebührenden Respekt für die erarbeitete Wertschöpfung, allzu hörig für populistische Propaganda sind.
Auch die Rentner aus Ostdeutschland belasten die Sozialsysteme aber diese werden von ihren Kinder und Nachkommen doch wiederum gespeist.

42sucht21
7 Monate zuvor
Reply to  Otti

@Otti
Ist hier zwar ein Aktienblog aber vielen Frust-Kommentaren unter diesem Artikel geht es nicht primär um die Wirtschaftsaspekte der Zuwandernden denke ich sondern um etwas ganz anderes. Schreibt nur kaum eine,r direkt.

Wenn die Zuwanderung – bei identischen Wirtschaftsaspekten – durch blonde Schwedinnen* erfolgen würde, dann wäre die Aufregung vermutlich nicht sehr groß.

Da würden dann vielleicht von den gleichen Kommentatoren sogar offene Grenzen gefordert. So banal ist es.

(*= sorry für das hier verwendete Klischee)

Der Baum
7 Monate zuvor

Wir können uns viel einreden und ausreden suchen, damit wir die vermeintlich humane und moralische Haltung gegenüber unqualifizierten, oft geflüchteten, Menschen, die nach Europa kommen rechtfertigen. Es ist nicht schön, dass es sovielen Menschen schlecht geht.

Fakt ist jedoch, dass wir in Europa begrenzte Ressourcen haben. Und Fakt ist, dass ein großer Teil derjenigen die aus dem arabischen und afrikanischen Raum zu uns kommen, niemals eine sinnvolle wirtschaftliche Tätigkeit in Europa nachgehen werden. Viele davon werden nicht nur nicht arbeiten, sondern ihre Sozialisation und Kultur mitbringen und hier Probleme verursachen. Das ist nämlich schon jetzt der Fall.

Die Kosten von unqualifizierter Migration sind der zweitgrößte Haushaltsposten des Bundes und der Länder (nach den Steuerzuschüssen des Bundes für die Rentenkassen).

Und das ist damit direkt im Zusammenhang mit dem Thema Sozialstaat, Infrastruktur, Wirtschaftskraft Europas etc. zu stellen.

Hat absolut nichts mit Hetze oder Rassismus oder Menschenfeindlichkeit zu tun. Das ist Mathematik. Und es geht um die Zukunft Europas.

Eine Unternehmen mit 20 Mitarbeitern z.b kann auch nicht einfach so 5 Personen ohne irgendwelche Qualifikationen beschäftigen. Und wenn dann davon noch ein paar ständig Stress machen im Unternehmen geht es schon garnicht gut.

Grüße Baum

Otti
7 Monate zuvor
Reply to  Der Baum

Das ist deine Meinung und ich respektiere das, sehe es selbst aber anders.

Ich zweifle nicht an, dass es Probleme gibt mit Frauen- und Islamfeindlichkeit, Klanbildung, das ist aber nicht exklusives Ausländerverhalten, siehe Reichsbürger.

Die Biopaprika von Portugal oder Spanien z. B., die wir im Supermarkt kaufen, wird von Arbeitssklaven aus Afrika kultiviert. Es ist nicht ausschließlich den Menschen vom arabischen Raum oder Asien anzulasten, dass wir deren IT Wissen nicht abrufen können. Gerade unqualifizierte Arbeitskraft wird benötigt, um den Niedriglohnsektor abzudecken. Durch den Mindestlohn werden diese Arbeiten zumindest in Deutschland einigermaßen angemessen bezahlt.

Es gibt die Zahlen beim Statistischen Bundesamt nicht, die belegen, wie hoch die Sozialleistungen sind, die von den erwähnten Personengruppen sortiert nach Ethnie abgerufen werden und wie viel sie nach 5 Jahren, 10 Jahren, usw. in die Kassen wieder einspülen. Ich bin aber sehr dafür, dass diese erhoben werden.

Um den Schwenk zum Aktienmarkt zu schaffen, sollten wir uns Gedanken darüber machen, was der Krieg in Israel für den Aktienmarkt bedeutet. Schichten wir das Depot um oder halten wir die Füße still?

Der Baum
7 Monate zuvor
Reply to  Otti

Es gibt keine Zahlen für Hilfe nach dem Sozialgesetzbuch (also Bürgergeld etc.) sortiert nach Etnie oder Herkunft.

Es gibt aber zahlen wieviel Geld im Zusammenhang mit Flucht ausgegeben wird.

“Die Haushälter verweisen darauf, dass der Bund bereits viele Mittel an die Länder überweise. So summierten sich die Gesamtentlastungen für Länder und Kommunen aus Bundesmitteln im Jahr 2023 auf inzwischen rund 70 Milliarden Euro.”

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/migration-bundesregierung-gibt-dieses-jahr-27-milliarden-euro-fuer-fluechtlingskrise-aus-/29101058.html

Das kannst du auch aus dem Bundes- und den Länderhaushaltsberichten entnehmen.

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Oeffentliche-Finanzen/Finanzplaene/finanzplan-2022-2026.pdf

Seite 45 siehst du den Finanzplan des Bundes mit Darstellung der Kosten für Flucht und Asyl.

Dazu kommen aber die Kosten die die Länder übernehmen müssen. Unterbringung, Essen und co. Leider findet man nur beim Städtetag ein paar übersichten zu dem Thema.

Aber die Zahlen, dass es ungefähr der zweitgrößte posten für Bund und Länder ist, ist klar darstellbar.

Es gibt auch genügend Quellen für den Zustand am Arbeitsmarkt der einzelnen migrations- bzw flüchtlingsgruppen.

Aber natürlich wir können das alles ignorieren und zu tun als wäre das alles total easy und kein Problem.

Dann dürfen wir uns aber auch nicht wundern wenn wir uns 2030 keine Rente mehr leisten können. Oder auch keine ordentlichen ausbau von erneuerbaren Energien hinbekommen.

Jeder Euro kann nur einmal ausgeben werden.

Grüße Baum

Sparta
7 Monate zuvor
Reply to  Der Baum

@Baum

Natürlich ist eine ungebremste Zuwanderung und im speziellen für die Sozialsysteme ohne Integration & ohne Arbeit kein Zustand der wünschenswert ist!

Die einfachen Lösungen mit Abschottung klappen selbst bei der rechten Meloni nicht, und es sind sogar deutlich mehr Flüchtlinge in Italien geworden….

Es ist nicht ganz einfach dies zu lösen, auch wenn die einfachen Lösungen gerne von den Populisten verkündet werden… Es ist komplexer als gedacht und die mit der großen, einfachen Lösungen… sind oft leider auch nicht die besseren Lösungsfinder.

Wünschenswert ist jedoch, dass Bürokratie abgebaut wird, damit mehr Ukrainerinnen z. B. schneller arbeiten können. In der NL ist die Quote von beschäftigten Ukrainerinen deutlich höher als bei uns. Inwieweit die Vergleichbarkeit der Flüchtlinge NL zu D ganz gegeben ist, da es vermutlich einiges weniger waren… steht auf einem anderem Blatt.

Ich fände auch Sanktionierung bei Ablehnung von zumutbarer Arbeit, noch größere Unterschiede von Bürgergeld zu einfachen Jobs & Bürokratieabbau relativ erstrebenswerte Punkte, um mehr Menschen in Arbeit zu bekommen und Arbeit integriert auch!

Gerne auch zusätzliche Steuererleichterungen für arbeitende & einfache Tätigkeiten!

Wir brauchen tatsächlich Zuwanderung… natürlich wäre mehr qualifiziertere Zuwanderung noch besser, aber so attraktiv ist D für die qualifiziert Zuwanderung leider nicht, bzw. es gibt hier auch Optimierungsbedarf. Andererseits schreckt manche evtl. auch die Stimmungsmache und die Wahlergebnisse von der AfD ab…

Aber Politik ist mühselig… ich klinke mich jetzt aus!

PS: Tatsächlich würde ich Putin und seine Machenschaften nicht unterschätzen…

Hafenmeister
7 Monate zuvor
Reply to  Sparta

Ukrainerinnen können hier umgehend arbeiten, die Bürokratie scheint also nicht der Grund für
In der NL ist die Quote von beschäftigten Ukrainerinen deutlich höher als bei uns.”
zu sein!

Sparta, du bekommst von mir den Orden für den höchsten Grad inhaltsleerer und sinnbefreiter Aussagen bei gleichzeitiger Abwesenheit kognitiver Eigenleistung von mir verliehen. Glückwunsch!

Sparta
7 Monate zuvor
Reply to  Hafenmeister

@Hafenmeister

Danke, aber auf Orden & Beleidigungen von Hetzern lege ich keinen Wert. ;-)

Der Baum
7 Monate zuvor
Reply to  Sparta

Es geht mir doch nicht um Stimmungsmache gegen Migranten. Es geht um die Fähigkeiten die Migranten mitbringen.

In einem hochentwickelten Land wie Deutschland ist es halt nicht so einfach zu arbeiten, wenn man nie irgendwelche Bildung erfahren hat.

Und man muss feststellen dürfen, dass das große kosten mit sich bringt, wenn man vor wegen Personen in ein Land lässt die wenig wirtschaftlich beitragen können (die ganzen kulturellen Problematiken und das Thema Kriminalität mal außen vor gelassen).

Das hat auch nichts mit Putin oder der AFD zu tun.

Es darf gerne jeder kommen der irgendetwas gut kann und Bock hat in dieser Gesellschaft mitzumachen. Alle anderen müssen wir so gut es geht draußen halten. Und da helfen auch humanitäre Grundsätze nicht.

Sparta
7 Monate zuvor
Reply to  Der Baum

@Baum

Die Fähigkeiten und Leistungsbereitschaft kann man schwer verallgemeinern und die Bandbreite ist enorm…

Ob Pflege, Reinigung, Müllabfuhr, Handwerk, IT, Ärzte oder aus der Gesellschaft ausgeschlossene Gruppen mit wenig Chancen und Akzeptanz….

Inwiefern ein “ins Land lassen” oder “draußen halten”… wenn keine Rückfuhrabkommen mit dem Herkunftsland abgeschlossen werden konnte und die Grenzen nicht vollumfänglich durch Polizisten und Bundeswehr gesichert sind…

oder wie man die Menschen behandelt, die dann da sind….

Es ist komplex und nur die Polemik hat die theoretisch, einfachen Lösungen, die dann aber in der Praxis scheitern…

Hafenmeister
7 Monate zuvor
Reply to  Sparta

Die Mutter aller Einfachheit, das Laufenlassen und Nichtstun, scheitert derzeit an der Realität!
Und jegliche Kritik mit “Hetze” zu beantworten ist auch sehr einfach, oder?!

Offener und massenhafter Israelhass auf deutschen Straßen ist eine katastrophale und erschreckende Folge der deutschen Tatenlosigkeit in dieser Sache und lässt erahnen welche Gefahren in unserer Gesellschaft mittlerweile schlummern.
Macht euch so etwas nicht nachdenklich?!
Ich verstehe es nicht, so etwas hätte es NIEMALS auf deutschen Straßen geben dürfen!
Stellen wir uns 5 AFD-Verstrahlte so in Berlin vor – Sondersendungen überall, und nun? Wie bigott! Was ist los mit euch?!

Es lässt sich nun auch nicht Putin, der AfD oder Trump in die Schuhe schieben – das ist einfach das Ergebnis der Politik der vergangenen Jahre, die Kehrseite der Medaille.

Den Beitrag von Baum kann ich so unterschreiben, gut auf den Punkt!

Sparta
7 Monate zuvor
Reply to  Hafenmeister

@Hafenmeister

Unaufrichtige Polemik mit Beleidigung fällt für mich nicht unter den Deckmantel von Kritik.

Der Kriegsverbrecher Putin ist mit verantwortlich für eine nicht geringe Anzahl flüchtender Menschen…

Unaufrichtige Polemik, Nebelkerzen, falsche Betroffenheit und plötzlich sind alle Flüchtlinge nur mit positiven Erfahrungen behaftet…

Das Paradebeispiel eines Demagogen!

valge
7 Monate zuvor
Reply to  Der Baum

Salut,

die begrenzten Ressourcen, Wasser, Nahrung, Baumaterialien etc., betreffen unser gesamtes Raumschiff Erde,

mit freundlichen Grüßen,

valge.

7 Monate zuvor

Wir schaffen das!
Steuergeld scheint ja genügend da zu sein.
Zumindest für die Frisur von Frau Merkel.
Link
Wenn nicht, werden die Steuern halt noch ein wenig erhöht.
Meine Gemeinde hat z. B. den Hebesatz gerade mal verdoppelt.

7 Monate zuvor
Reply to  ZaVodou

Die Sozialkassen sind leer, aber die Frisur sitzt.

snoo
7 Monate zuvor

Henry Kissinger brachte es erst neurdings bei einem Gespräch auf den Punkt : Es war ein großer Fehler,so viele Menschen mit einem kulturell und religiös vollkommen anderen konzeptionellen Hintergrund reinzulassen.Weil dann Interessengruppen entstehen, die dann nicht mehr zu bewältigen sind !!

42sucht21
7 Monate zuvor
Reply to  snoo

@Snoo
Herr Kissinger kommt sympathisch als elderly statesman rüber. Vom Habitus erinnert er mich ein wenig an “unseren” Kosto.
Kissinger, in eine jüdische Familie geboren, hier im Post als vermeintliche Autorität genannt zur Untermaurung dieser eignen These finde ich ein wenig schwierig. Er hatte in seinem 100 jährigen Leben viel Gelegenheit etwas zu sagen. So sagte er als Außenminister 1973 zu seinem Präsidenten Nixon (der war wenig zimperlich mit dem sog. N*-Wort und nannte Kissinger auch mal “crybaby” oder “my Jew boy”) “And if they put Jews into gas chambers in the Soviet Union,” he added, “it is not an American concern. Maybe a humanitarian concern.”

Wer weiss schon warum Kissinger das sagte. Aber der letzte Teil ist auch interessant. Muss ein Land wie Deutschland nicht auch einen humanitären Anspruch haben?
Was genau hätte man denn im Winter 2015 mit den im Balkan stehenden Flüchtlingen machen sollen? Verhungern & Erfrieren lassen weil es keine Kultur-Mitteleuropäer sind? Die Türkei hat ja auch mindestens 4 Mio Flüchtlinge im Land aus der Zeit – geht es denen etwa besser als uns? In Italien sind inzwischen auch 3,5 Mio nicht-EU Auslänger gemeldet. Sollen die wirklich alle aufnehmen die kommen nur weil die die Außengrenze haben? Was macht man mit Flüchtlings-Rückführungen wenn die Menschen aber niemand aufnimmt als Staaten-lose? Man kann viele Dinge einfach fordern, sie aber mit Anstand & Moral in Wirklichkeit durchführen zu können ist etwas anderes. Einfache Parolen für komplexe Probleme taugen vielleicht bis zur nächsten Wahl. Aber dann?

Die meisten Staatsausgaben für Migranten kommen ja auch direkt wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf in Deutschland über Konsum, Mieten usw. Die Migranten werden eine geringere Sparquote haben als Sie @Snoo.

zu Aktien:
Interessant finde ich wie stark die Abnehmspritzen-Thematik sich auf die Konsumgüteraktien auswirken. Der Walmart-US-Chef sagt in einem Nebensatz, “die Leute kaufen weniger Kalorien” und schwups tauchen die Snack- & Conveniencefood Aktien 10% ab.

Tobs
7 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Da ich mich lieber ausschließlich nicht-politisch äußere, greife ich umso dankbarer das Aktien-Thema auf (Wobei wir off topic gerne auch Ihren ganz persönlichen Erfahrungen in Bezug auf Schwedinnen hier Raum geben können :-) ).

Ist wirklich die Abnehm-Spritzen-Diskussion ursächlich für das Abtauchen dieser Werte bzw. welchen umfänglichen Anteil hat es einer sicherlich irgendwie gearteten Kausalität? Es kann ja auch einfach daran liegen, dass Geld aus Dividenden-Titeln gerade in risikolosere Anlageklassen wie Renten abwandert, und das Thema der Abnehmspritze überlagert diese Entwicklung bzw. verstellt den Blick darauf. Dann mag mal eine solche Aussage eines CEO eines natürlich sehr stark den breiten Querschnitt der Einzelhändler repräsentierenden Retailers zu besonderen tagesweisen Kurskapriolen führen. Wenn man aber dieses Tagesvolumen herausschneidet und im Vergleich zum Monatshandel gewichtet, dann findet man es vielleicht gar nicht mehr so signifikant.

Ich denke schon, dass es für das Geschäftsmodell der Snack & Convience einen Hit bedeutet, das kann man sicherlich nicht negieren. Aber ob es wirklich unter den vielen auf das Geschäftsmodell hereinprasselnden Asteroiden der große Dinosaurierkiller ist? Das glaube ich nicht (Anmerkung: Ich habe schon vieles geglaubt und oft Recht behalten – leider nicht).

42sucht21
7 Monate zuvor
Reply to  Tobs

@Tobs
Ja, es ist bestimmt nicht die Spritze. Die Leute suchen Gründe damit sie verkaufen können denke ich.
Insgesamt aber sehr erstaunlich für mich wie sich bisher der Aktienmarkt von der Makrolage abkoppelte.

Pre-Corona lag der Dow bei 29.500. (0% Zinsen, 1% Inflation)
Anfang 2022 lag er bei 36.500. (0,25% Zinsen, 8,5% Inflation, weitere starke Geldmengenausweitung)
Aktuell waren wir bei 35.500. (5,75% Zinsen, 3,7% Inflation, Geldmengenreduktion)

Es stehen auch noch viele Buchwert- und Goodwillkorrekturen aus. Bleibt das wirklich so?
Andererseits fangen Konzerne (ich habe es bei Ölmultis gelesen) jetzt an anstatt Aktien Ihre eigenen nicht-fälligen Anleihen zurück zu kaufen die sie al mit niedrigeren Zinsen ausgegeben hatten und die jetzt deutlich unter 100% notieren. Nice. Gutem cash-flow sei Dank kann da die Kosten für Verschuldung deutlich reduziert und uns Aktionären Mehrwert gegeben werden.

Tobs
7 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Das stimmt bezogen auf den Index in jedem Fall. Nimmt man einen anderen US-Index, etwa den S&P 500 in seiner Form als “Equal Weight”, sieht man hingegen schon mal, dass dieser deutlich weniger Performance gemacht hat als sein Bruder S&P 500 in Reinform (Es ist eben die Gewichtung…). Aber auch der Equal Weight steht um einiges höher als zu von den Ihnen genannten Zeitpunkten, das ist nicht abzustreiten.

US Aktien im breiten Querschnitt sind immer noch teuer, andererseits sehe ich viele Einzeltitel, die mir in der Bewertung immer stärker entgegen kommen. Warum sind die USA – immer noch – vergleichsweise so teuer? Ich vermute, es liegt an der Tiefe des Kapitalmarkts und an den unruhigen Zeiten, in denen sich viel Geld in den USA als sicher wähnt. Dazu kommt, dass die Wirtschaft – bislang – immer noch recht stark prosperiert, allerdings recht stark gestützt durch die vielen staatlichen Investitionen. Abwarten, wie lange das hält. Es gibt immer mehr Bankstudien (auch US-Banken), die klar Asien (übrigens auch: China) und Europa als interessant ansehen, dort nun stärker zu allokieren. Ich persönlich fühle mich mit meiner “antizyklischen” Strategie daher recht wohl, weil ich in den letzten Jahren viel Asien (und auch China) und auch etwas Europa gemacht habe und erst dieses Jahr angefangen habe, USA wieder volle Kanne zu kaufen. Das führe ich nun fort.

Ich liebe die gerade zu beobachtende Asset-Klassen-Rotation. Und hoffe auf weiter steigende Zinsen (Verstärkung der Asset-Klassen-Rotation und Verteuerung der Finanzierungen). Ich will ja, dass jetzt Leute verkaufen, weil sie auf gegenwartsbezogen Cash-Flows bewerten während ich die langfristige Perspektive einnehme. Ich hoffe daher auch auf Buchwert- und Goodwill-Korrekturen. Das so etwas der Markt mittlerweile viel viel kritischer sieht, kann man auch an den jüngsten Akquisitionen von Campbell Coup und J.M. Smucker gut erkennen. Strategisch ergeben die in jedem Fall einen sinnvollen Fit, aber bilanziell dominiert in der Wahrnehmung das Problem der Refinanzierung und der tatsächliche harte Buchwert ex Goodwill. Auf solche Bilanzspielereien hat scheinbar keiner mehr Lust. Ist ok für mich, weil solche Sachen nun endlich auch eher im Kurs abgebildet werden als früher. Dann kann ich mir noch mehr US-Ikonen ins Depot klaubern. Ich sehe das ja langfristig. Ich möchte jetzt günstig oder zumindest fair einkaufen und auf 10-20 Jahres Sicht die Grundlage für einen wonnigen Cash-Flow und Rückfluss legen. Mit dieser Perspektive kann ich schon ganz gut ein paar Picks in den USA machen…FANG ist nicht dabei. :-)

42sucht21
7 Monate zuvor
Reply to  Tobs

@Tobs – ..sehe viele Einzeltitel, die mir in der Bewertung immer stärker entgegen kommen.
Ich stelle bei mir persönlich den Ankereffekt für Kursmarken fest und versuche bewusst dagegen vorzugehen. Wenn vermeintlich konservative Titel wie zB McCormick aktuell 50% Spanne auf den Junikurs haben. Jedenfalls habe ich meine Watchlist recht akribisch durchgeschaut und meine Kauflimits angepasst und mir eine high conviction list erstellt mit Kaufkursampel wenn es noch günstiger werden sollte (Salamicrash?). Bei meinem Steckenpferd Biotechbuden hat es teils bereits ganz schön geknallt. Da merkt man die Zinserhöhungen. Eine meiner Langfristinvests (Ihr Freund Terry Smith hatte die auch lange Zeit und vor 2 jahren verkauft) wird mir gerade von Danaher abgeknöpft. Aber den Gewinn werde ich in meine eigene Danaherposition re-investieren.

@Claus hatte Anfang des Jahres ein System mit gelungenen trades kurz vorgestellt hier. Ich habe mir die geannten Titel angeschaut und eigentlich alle hätte er weiter laufen lassen können (außer vielleicht Nextera). Die stehen heute viel höher als zu der Zeit. Ich glaube er hat diese Titel ja auch im Langfristdepot und wollte nur zusätzlich noch die Trade-Karte spielen. Aber bei seinen gut ausgewählten Unternehmen & seiner Kaufzeitpunktampel kann man darauf verzichten und einfach halten denke ich.

Zu Asien: Mein EM ETF dümpelt vor sich hin und ich habe einige Performance liegen lassen gegen meinen DC-Anteil auf Sicht von ich sag mal 5-8 Jahren. Ich lasse es aber so weiter so laufen da ich von steigendem EM-Anteil langfristig ausgehe. Who knows wie langfristig nötig sein wird dafür. Ich merke immer mehr wie fanstastisch ich die All-World / ACWI IMI ETF-Lösung finde.

Tobs
7 Monate zuvor
Reply to  42sucht21

Der Ankereffekt ist definitiv teilweise recht irreführend. Wir Menschen scheinen das einfach zu brauchen. :-)

Sowohl in die eine wie die andere Richtung spielt das einen Streich. Die von Ihnen genannte Richtung ist die, dass man zu sehr an alten niedrigen Kursen hängt, obwohl das Unternehmen in der Zwischenzeit seine Umsätze und Gewinne maßgeblich ausgeweitet hat und man deswegen hoffnungslos der Vergangenheit hinterher rennt, so wie veraltet vorgehende Generalstäbe, die Armeen auf der Lagekarte hin und her bewegen, die es schon längst nicht mehr gibt.

Die andere Richtung ist, dass man zu sehr wegen früherer optischer höherer Kurse gegenwärtige Kurse zu günstig einschätzt, und zwar ganz aktuell gerade des abrupt veränderten Kapitalmarktzinses: Heutige Bewertungsfaktoren wie KGV sind vielleicht tatsächlich niedriger als wie vor 2-3 Jahren, aber eben wiederum auch nur optisch, weil zukünftige Zahlungsströme gegenwartsbezogen wieder anders bepreist werden. Man vergleicht munter hin und her und findet vermutlich sowieso nicht den richtigen Bezugspunkt.

Und dort, wo der Verstand es nicht richten will, muss es eben animalisch werden. Im Ergebnis ist es wie in der Liebelei: Zu viel Kopf kann hinderlich sein, und der Primitiv-Ansatz funktioniert erstaunlich gut: Ein gewissen KGV-Discount zum Mehrjahresdurchschnitt bei einer immer noch zumindest gut (mindestens graduell) wachsenden Top Line (ohne langfristige – schwankende wie im Fall der gestiegenen Vorkosten wegen Ukraine bei Consumer Staple gerne als Chance! – Abschwächung der Bruttoertragsmarge) verbürgen gewisse positive Zukunftsaussichten. Wenn man ehrlich ist, mehr als das geht bei mir jedenfalls intellektuell/kognitiv nicht. Und ich bin überzeugt, dass es aber auch schon ausreicht, wenn sich sich solch ein einfaches Gemüt mit einem sehr ausgeglichenen Temperament paart. Das zeigen die von mir hochverehrten Tankstellenjunx aus der Saga ” Nach Ableben wurden 8 Mio. USD an die lokale Bibliothek vererbt” (Anmerkung: Ich hoffe, das sind eben nicht nur Erzählungen, sondern es gibt sie wirklich :-) ).

Thorsten
7 Monate zuvor

Bauen wird auch immer riskanter, aber nicht wegen der Zinsen ( Medien : hört auf zu jammern, die waren früher auch nicht niedriger, das historische Mittel liegt bei 6% ).
Die Bauträger gehen immer öfter pleite. Die Ursachen dafür zu beheben und den Käufer noch besser abzusichern würde schon eine Menge helfen.

Claus
7 Monate zuvor
Reply to  Thorsten

@ 42sucht21
… danke für die Erwähnung.

Natürlich kann man meine “Tradingaktien”, es sind 50 US-Titel, die ich ausschließlich kurzfristig über IB in USD handle “langfristig” halten. Es sind nicht ausschließlich meine “Langfristaktien”.

Die Performance mit B&H wäre allerdings nicht mit meinem Handelssystem identisch.

Mein System hat YTD 28,65% Rendite eingefahren und hiermit sogar meine Erwartungen übertroffen. Nur zur Info: Es liegt NICHT an einer Übergewichtung von den in diesem Jahr gut gelaufenen Hightech-Aktien. Mein 50er-Mix geht quer durch alle Branchen. Mein System ist ein Reversal-System, ich kaufe also nur in bestimmten negativen Situationen und nehme die fast immer folgende anschließende kurzfristige Erholung mit (egal, ob es anschließend weiter steigt). Kommt diese nicht, verkaufe ich ziemlich schnell. Dieses System hat in den letzten 15 Jahren eine durchschnittliche p.A.-Rendite von knapp 26,33% gebracht. Kein einziges Jahr war hierbei negativ, der Max. Drawdown lag bei -13,84%. Die Anzahl der Trades lag bei durchschnittlich 12 je Monat.

Ich sehe die Aktien-Trades als Zusatzeinkommen, da ich mit dem Optionshandel & Co. “nicht warm” werde. Um tatsächlich ein Zusatzeinkommen zu erhalten, muss der Erfolg des Tradingsystems mindestens doppelt so hoch sein, wie der Ertrag bei B&H. Das wären bei mir rund 20% p.A. beim Trading.

LG

Fritz
7 Monate zuvor
Reply to  Claus

Hallo Claus! Ich lese deine Beiträge immer mit Freude. Mich würde mal interessieren welche Titel du aktuell für B&H als interessant erachtest.

Schöne Grüße

Claus
7 Monate zuvor
Reply to  Fritz

@ Hallo Fritz,

Mein Excel-Ampel-System gibt momentan fundamentale und technische Kaufsignale (beide Signalgeber stehen auf “Kauf”) für B&H) bei folgenden Aktien:

NextEra Energy
Clorox
LVMH
General Mills
Hormel
Kerry
McCormick
Coloplast
ResMed
Eurofins

Etliche weitere geben entweder ein fundamentales oder ein technisches Kaufsignal.

Was man m.E. aber bedenken sollte:
Seit der Finanzkrise bis vor gut einem Jahr hatten wir eine besondere Zinssituation. Anleger suchten nach alternativen Anlagemöglichkeiten, da mit festverzinslichen Papieren nichts zu verdienen war. Hierdurch rückten “Qualitätsunternehmen mit bisher zuverlässig gezahlten Dividenden” in den Fokus, was zu einer langsam steigenden und länger andauernden Phase von Überbewertungen geführt hat. Die Überbewertungen in diesen Aktien werden nun wieder auf “normale Werte” abgebaut. Da diese Phase recht lange gedauert hat, empfanden viele Anleger die neuen hohen Bewertungen als “normal” und wundern sich jetzt über die teilweise stark gefallenen Kurse und “flüchten” in die nun “sicheren Zinspapiere” mit teilweise an die 5% Rendite. Doch was bleibt real davon übrig?… Langfristig führt daher m.E. kein Weg an Aktien vorbei.

Sind die o.g. Aktien jetzt “günstig” bewertet? Hier muss man sich jede einzelne Aktie genau anschauen.

McCormick z.B. ist von 107,35 USD am 01.03.22 auf jetzt (13.10.23) 60,99 USD gefallen. Ein Kursrückgang von 43,2%. Das bisherige Tief war am 12.10.23 bei 59,13 USD. Kommt jetzt “die Erholung” in Form von wieder steigenden Kursen?

Das bilanzierte KGV liegt noch immer bei 25,4, das um Sondereffekte bereinigte KGV bei 23,7. Das KUV bei 2,5. Die Schuldenquote bei 36,8%, vollständig tilgbar durch den FCF in 13 Jahren. Die Bruttomarge ist seit 2018 von 44% auf 36% gefallen, die Nettomarge von 17% auf 10%. Der Zinsaufwand ist von 175 MIO USD in 2018 auf 212 MIO USD in 2023 bis zum 31.08.gestiegen.

Der Kurs könnte daher noch eine ganze Weile weiter fallen oder schlicht “seitwärts” laufen.

Fazit:
Auch bei “Top-Unternehmen” muss man vor dem Kauf genau auf die Bewertung schauen, um Kursverluste möglichst gering zu halten. Evtl. Käufe würde ich in 2-3 Käufe staffeln.

Ist natürlich keine Anlageberatung. Jeder ist selbst für seine Entscheidungen und sein Geld verantwortlich.

LG

Florian
7 Monate zuvor

Ja, Betonung liegt auf ” Motivierte, dafür sind aber die Anreize falsch gesetzt. Im Gegenteil, die Motivierten dürften sich eher Rchtung Usa, Kanada orientieren

Artur
7 Monate zuvor

Wollte nur mal einen kleinen Punkt reinwerfen. Deutschland hat nicht zu hohe Steuer, auch wenn sie nicht klein sind Deutschland hat ein Problem mit den Sozialabgaben. Wenn man sich seine Abrechnung anschaut geht das meiste nur für Sozialabgaben weg und nicht Steuern.

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