Die goldenen 2020 beginnen. Ich halte mich von Versicherungsprodukten fern


New York, 1. Januar 2020
Über die Weihnachtsfeiertage las ich massenweise Zeitungen und Magazine.

Ich wünsche dir alles Gute im Neuen Jahr. Vor allem viel Erfolg, Gesundheit und Zufriedenheit. Ich drücke dir die Daumen, dass deine Träume und Ziele sich erfüllen werden.

Der coole Blogger “Mr. Money Mustache” hat es wieder einmal gut in seinem neuen Eintrag beschrieben: Wir sind alle Gewohnheitstiere. Also schauen wir, dass wir uns gute Gewohnheiten angewöhnen. Viel in der Natur sein, uns ausreichend zu bewegen – das ist sein weiser Rat.

Ich war in Malta. Zuvor in Texas am Strand. Ich hatte eine wunderschöne Zeit. Wenn ich am Flughafen in Frankfurt bin, nehme ich mir jede Menge Zeitungen und Magazine mit. Die liegen im Flughafengebäude für alle Reisenden kostenlos aus.

Dieses Mal war ich überrascht über die super Artikel, die ich entdeckt habe. Die Fire-Bewegung erreicht die Massenmedien. Die “Süddeutsche Zeitung” berichtet fast bewundernd über den Frugalisten Maximilian Koch (21). Der sparsame Student verdient als freier Buchautor Geld. Seine Einnahmen spart er eifrig. Jeden Monat wandern ein paar hundert Euro in Aktien und ETFs.

Beeindruckend finde ich, wie Sebastian Fitzek seine Psychothriller vermarktet. Er hat 19 Bücher geschrieben, insgesamt schon zwölf Millionen Exemplare verkauft. Jedes Jahr fertigt er ein bis zwei Thriller. Der millionenschwere Erfolgsautor stieß zunächst auf Skepsis. Sein erstes Buch-Manuskript lehnten 15 Verlage ab. Sein erstes Buch erschien mit einer Startauflage von 4.000 Stück. Das ist sein neuestes Buch:

* Affiliate

Die “Süddeutsche Zeitung” zog über die Versicherungsbranche vom Leder. Ich fand den Kommentar von Herbert Fromme super. Im Kern sagt er: Die Branche hat zu viele Vertreter. Im Internetzeitalter ist das nicht mehr zeitgemäß. Wir haben hierzulande fast 200.000 Versicherungsvermittler. Aber nur 118.000 Ärzte haben wir. Es ist absurd. Für die Drücker müssen Versicherungskunden tief in die Tasche greifen.

Lebensversicherungskunden müssen knapp vier Prozent ihrer Einzahlungen über die Laufzeit des Vertrags für die Abschlussprovision bezahlen. Das ist krass. Bei so hohen Kosten kann unterm Strich kaum etwas hängen bleiben. Lebensversicherungen lohnen sich nicht. 

Wer Risiken wie Autos, Gebäude, Hausrat, Haftpflicht versichert, hat echte Kosten von nur 35 Prozent der Beiträge. Hinzu kommen die Ausgaben und Marge der Assekuranz. Wenn also Deutsche sich gegen Unfälle, Einbrüche oder andere Schäden absichern, erhalten sie nur etwas mehr als die Hälfte als Schadenzahlung zurück. Krass. Daher lehne ich die meisten Versicherungen ab. Ich habe nur eine Krankenkassenversicherung. Das ist alles. Ich spare mir die Prämien und lege das Geld lieber selbst rentabel am Aktienmarkt an.

Passiert mir ein Schaden, begleiche ich ihn lieber selbst, als auf meinen Knien eine Versicherung um die Begleichung zu bitten. 

Versicherungen sind intransparent. Ein Kunden kann das Kleingedruckte kaum verstehen. Es ist ein unlesbarer Kauderwelsch, den die Branche uns Kunden zumutet. Die Anbieter machen es mit Absicht unverständlich. So ist man als Kunde immer im Nachteil. Die Branche hat eine Heerschar an Lobbyisten, die unsere Politiker umgarnen. Die meisten Altersvorsorgeprodukte halte ich für absoluten Schrott. Der Mist gehört auf den Schrottplatz. Zu hohe Kosten, zu wenig Rendite. 

Oder nimm Rechtsschutzversicherungen. Da blickt kaum jemand durch. Wann bezahlt die Versicherung einen Rechtsstreit, wann nicht? Wie lange steht einem die Assekuranz bei? Im Grunde sind Kunden den Giganten ausgeliefert. Das ist ein guter Artikel über die Komplexität  der Rechtsschutzversicherung: Wenn angehende Beamte Probleme bei der Gesundheitsprüfung durch den Amtsarzt haben, weiß ein Kunde kaum, ob die Versicherung ihnen hilft oder nicht.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Die goldenen 2020 beginnen. Ich halte mich von Versicherungsprodukten fern

  1. AvatarAndrea

    Eine Rechtsschutzversicherung ist keine Versicherung, die man unbedingt braucht, da man diese Kosten in der Regel selbst abdecken kann. Aber Tim, hast du wirklich noch keine Haftpflichtversicherung? Die Haftpflichtversicherung wird als besonders wichtig erachtet. Lebensversicherungen lohnen sich in der Tat nicht, schon wegen der Niedrigzinsen.

  2. AvatarTobias

    Lieber Tim, hier muss ich dir leider deutlich widersprechen. Wir Deutschen haben gerne viel zu viele Versicherungen. Klar.
    Was soll ich mit einer teuren Lebensversicherung oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn ich als Büromensch alles machen kann, sogar Arme kann ich meinen Job weiter machen.
    Aber eine Hausratversicherung für 100€ im Jahr mit klaren Bedingungen ist das Geld wert. Letztes Jahr wurde in england mein Auto aufgebrochen, ein Koffer mit Kleidung fehlte. Duch einen Anzug und ein Kleid meiner Frau war der Schaden bei 1.000€. Also sind die nächsten 10 Jahre kostenfrei für mich. und meine Investitionsobjekte (Uhr, Lego) sind auch versichert, falls mal ein Rohr platzt oder eingebrochen wird.
    Haftpflichtversicherung für 30€ im Jahr geht übrigens heutzutage per App ohne Papierkram und Bedingungen, die du in 1 Minute verstehen kannst. Mit 2 kleinen Kindern absolute Pflicht falls die mal mit dem Tretroller am Nachbarsauto hängen bleiben.
    Und für 3€ im Monat habe ich gerne eine Risikolebensversicherung, die es meiner Familie erlaubt die Wohnung zu tilgen und etwas Geld für die ersten 12 Monate zu haben falls ich morgen sterben sollte.
    Also zusammenfassend: Es gibt zu viele Versicherungsvertreter und die sollte man meiden, weil die nur unser Geld wollen. Aber manche Versicherungen können Sinn machen, abhängig von der Lebenssituation.

  3. AvatarFabian S.

    Hallo Tim, ich stimme Dir total zu. Ich hasse Versicherungen. Aber neben der Krankenversicherung wäre nur eine priv. Haftpflichtversicherung elementar notwendig, um nicht finanz. ruiniert zu werden bei mögl. Schäden und sei es durch unglückliche Umstände!

  4. AvatarBeobachter

    Ich wünsche ebenfalls allen ein gesundes und erfolgreiches neues (Aktien-)Jahr 2020. Was sind Eure Favoriten für dieses Jahr? 
    Ich orientiere mich gern an der Barron’s Liste und habe gleich eine Kauf-Order für 1 Alphabet, 5 Berkshire und außerdem 50 Occidental Petroleum platziert. Der letzte Wert gefällt mir (nicht nur weil Buffett hier seine Finger im Spiel hat) wie insgesamt die Öl- und Gasbranche. Shell ist meine größte Position im Depot. Von der absoluten Performance liegt meine heißgeliebte Tesla mittlerweile auf Platz 3 mit knapp +75%. Hier erwarte ich noch deutlich mehr in 2020, jetzt wo die Gigafactory in Shanghai läuft. 
    Wie seht Ihr Occidental? Wie Tesla?
    Nochmals ein gutes Neues allen. 

  5. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Andrea

    @ Fabian S.

    Neben der Krankenkasse würde ich allenfalls noch eine private Haftpflichtversicherung für gerechtfertigt ansehen. Mehr aber nicht. Das muss aber jeder selbst entscheiden.

    Dazu gehört als Hintergrund natürlich noch die finanzielle Situation eines jeden. Wer Millionär ist, kann sich die meisten Versicherungen sparen in meinen Augen. 

    @ Tobias

    Gut! Das war wohl ein fairer angemessener Schadensersatz. Welche Versicherung ist das?

  6. AvatarNico Meier

    Manchmal kann sich eine Versicherung auch lohnen.
    In der Schweiz ist die Gebäudeversicherung obligatorisch sie deckt im Brandfall Schäden. Hier gibts die Möglichkeit für kleines Geld Umgebungsarbeiten mitzuverdichern. Dies haben wir nach dem Hauskauf gemacht. Dies kostet uns 35 Franken im Jahr. 
    Schon nach kurzer Zeit hat ein grosser Sturm den 5 teiligen Sichtschutz aus Holz komplett zerstört.
    Nachdem ich beim Gartenbauer eine Offertr für den Ersatz verlangt habe sind wir bei Kosten von über 3’000 Franken gelandet. Die Versicherung hat die Kosten übernommem. In diesem Fall hat sich die Versicherung für uns gelohnt.

  7. AvatarZeitreisender

    Wenn ihr zu eurem Versicherer geht und alles kündigt oder stillegt, könnt ihr sehen, wie gern euch die Heilsbringer haben.
    Sollte jemals ein Schadensfall eintreten, viel Glück bei der Regulierung.
    Frohes Neues euch allen!

  8. AvatarRüdiger

    Sollte jemals ein Schadensfall eintreten, viel Glück bei der Regulierung.
     
    Danke schön, hatte ich bereits. Die Wohngebäudeversicherung hat den kompletten Neu-Anstrich (nach einem Hagelschaden) meines Hauses bezahlt. Ganz ohne irgendwelche Mucken  😉

  9. AvatarChris

    Consorsbank erweitert weiter die Sparpläne.
     
    Neu sind unter anderem:
    LTC Properties 884625 Omega Healthcare 890454 W.P. Carey A1J5SB Welltower A1409D Realty Income 899744American Tower A1JRLA Public Storage 867609 Digital Realty Trust A0DLFT 
     
    Mich freut vor allem Realty income, Omega und american tower

  10. Avatar-M

    Also da muss ich auch arg wiedersprechen. 
    Hausrat / Haftpflicht / Wohngebäude sehe ich sehr wohl als absolutes muss an für 95% der Bevölkerung (natürlich gibt es Ausnahmen) 
    Und fast alle Schäden werden auch bezahlt bei den Versicherungen
     
    Meine Eltern hatten mal einen Wasserschaden- ohne Probleme bezahlt 
    Ich selbst hatte ein verstopfter Rohr und die ganze Küche war unter Wasser, ohne Probleme bezahlt 
    Die Kunden bei uns in der Bank die versichert sind bekommen ihr Geld bis auf wenige Ausnahmen. Da sind dann aber die Menschen auch selbst daran schuld….
    Bekannte haben schon mehrfach von haftpflichtschäden erzählt, alles ohne Probleme 
     
    Und das alles für ganz wenig Kosten wie oben schon erwähnt ist wohl absolut zu befürworten….an den 3 basisversicherungen zu sparen finde ich grob fahrlässig – alles mehr an Versicherung ist Luxus bzw nicht nötig (ich selbst habe noch eine rechtsschutz gerade als ETW Besitzer falls mal was mit der WEG wäre, aber die würde ich bei einem größerem Depot irgendwann auch kündigen )
     
    -M

  11. AvatarOli

    Toller Artikel Tim! Und ich wünsche dir und allen Mitlesern ebenfalls ein frohes neues Jahr. 2020 ist schon ein starkes Datum.
    Ich ergänze auch: Haftpflicht für ca. 50€ im Jahr für die ganze Familie. Auslandskrankenversicherung für ca. 8€ im Jahr. Sind meiner Meinung nach Pflicht. Von meiner Waschmaschine muss nur mal der Wasserschlauch platzen wenn ich nicht da bin.
    Risikoleben Versicherung habe ich noch nicht, halte ich aber auch für sinnvoll wenn mal Kleinkinder da sind.
     
    Hausrat habe ich nicht. Hier habe ich mal überlegt aber da halte ich es wie Tim. Lieber das Geld sparen und selbst nach kaufen.
     
    Berufsunfähigkeit bin ich mal angegangen, habe es dann aber sein gelassen. Da werden so viele Punkte abgefragt, das schreit schon danach, dass mir nachher ein Strick daraus gedreht wird, wenn ich das Geld mal brauche. Ich fand die monatlichen Beiträge auch ziemlich hoch trotz Bürojob. Ich denke hier Scheiden sich die meisten Geister. Ich wurde so erzogen, dass man eine BU auf jeden Fall braucht, aber der Ruf der Versicherer bei BUs ist nicht besonders gut. Realistisch gesehen werde ich bis 60+ eine BU nicht brauchen und für die Zeit danach will ich selbst genug Vermögen haben um mich absichern zu können. Gegen die größten Risiken im Büro (Rücken und Burnout) kann man auch ganz selbst vorbeugen.

  12. AvatarAlex

    Die Menschen kaufen sich mit einer Versicherung auch Bequemlichkeit und beruhigen ihr schlechtes Gewissen, ja ich habe doch vorgesorgt, ich hab doch was gemacht. Andererseits ist es schwierig das nötige Fachspeziefische Expertenwissen aufzubauen, also muss ich mir diese Expertiese einkaufen und dafür bezahlen.
    Eine Versicherung deckt ja nur ein Risiko ab. Also frage ich mich dabei immer wie hoch kann das Risiko sein und wie hoch der mögliche Schaden. Verliere ich mein Haus mit einem hohen 6 stelligen Wert macht eine Versicherung für ein paar hundert Euro doch Sinn.
    Zunehmends sieht man auch das man mit der Versicherung erst streiten muss bevor sie etwas begleichen will. Deshalb gibt es auch 100 Klauseln und Dinge die abgefragt werden und wehe ich fülle etwas falsch aus. Also brauch ich auch eine Rechtsschutzversicherung usw. um mich dagegen wehren zu können. So wächst der Strauß an Versicherungen immer weiter.
    Bei Versicherungen rechne ich mir aus was ich den über die Laufzeit einzahlen würde. Im Schlimmsten Fall sehe ich von meinen geleisteten Beiträgen vielleicht gar nichts wieder. Also Zahle ich das doch lieber in einen günstigen ETF ein, lasse die Summe wachsen und kann frei entscheiden für was ich das Kapital verwende.
     
     

  13. Avatar-M

    @Oli @Waschmaschinenbeispiel 
     
    Bei deinen Beispiel musst du das differenziert betrachten:
    Dein Schaden der durch das platzen des Schlauches verursacht wird zb kaputt es Boden etc. —> Hausratversicherung!
     
    Wasser was sich durch den Boden drückt und zb Schäden in einer Wohnung unter dir anrichtet —> Haftpflichtversicherung! 
     
    Um Missverständnisse vorzubeugen.

  14. Avatarsammy

    Was meinst du warum eine BU so teuer ist? Weil nie etwas bezahlt wird? Natürlich zahlen die nur gibt es eben auch viele Betrüger und Simulanten da muss eine Versicherung schon genau prüfen. Ich selbst habe eine BU inkl Risikolebensversicherung für 50€ im Monat. Das ist es mir wert. Denn als nicht Millionär musst du deine Haupteinnahmequelle absichern und das bin nunmal ich selbst.

  15. AvatarChristian

    -M: Noch einmal vielen Dank für die Differenzierung Haftpflicht ./. Hausrat. Das war mir auch lange nicht bewusst. Dafür ist jedoch dir Haftpflicht sehr mächtig: Fremdes Eigentum kann zB auch das gebrochene Waschbecken des Vermieters sein, welches beim Auszug als Mangel festgestellt wird. So war das bei mir – wurde problemlos übernommen.

    Chris: Tolles Papier der CSU, hätte nicht gedacht, dass ich sowas mal schreibe. 🙂 Sind wirklich gute Ansätze drin wie die Speku von 5 Jahren oder die vorgefertigte Steuererklärung (die es in Ansätzen bereits gibt, man kann da beim FA was herunterladen, das konnte ich aber leider noch nicht testen weil es bei mir irgendwie nicht klappt). Die Start-up Anleihe ist auch gut, aber könnte vermutlich „platzen“, da mit 2% das Risiko ggf falsch bewertet wird. Die „vermeintliche Sicherheit“ die sich der „Kleinsparer“ wünscht und zu 2% erwarten darf, denke ich kann es nicht geben. Mal sehen, was daraus am Ende alles bis zum beschlossenen Gesetz wird.

    Tim: Dir und deiner Familie – bzw allen Mitleserinnen und Mitlesern alles Gute für 2020, besonders Gesundheit. Vielen Dank für deine zahlreichen guten Artikel. Auch der heutige Artikel hat mir super gefallen.

  16. AvatarPerpetuum Mobile

    Hallo Tim, wie läuft das in USA mit der Pflegeversicherung. Ist die bei Abschluss der Krankenversicherung mit drin? Denn Pflegeversicherung finde ich auch neben der Krankenversicherung, Privathaftpflicht und Auslandsreisekrankenversucherung wichtig.

  17. AvatarRuben

    Ein Haftpflichtschaden kann in die Millionen gehen und dich Pleite gehen lassen. Mit knapp 40 Euro ist man schon dabei. Ich meide auch fast alle Versicherungen, aber Haftpflicht sollte man haben.

  18. PeterPeter

    Und Vollkasko-Mentalität bei der Aktienanlage 🙂
    Die Börsen rennen gleich wieder los. Auf ein gutes Börsenjahr! Hoffe nicht zu weit, denn ich muss meinen Januarkauf noch tätigen. 

  19. AvatarRalf

    Eine Risiko-LV ist mit Familie durchaus sinnvoll und bezahlbar. Ebenso macht eine private Haftpflichtversicherung Sinn und kostet wenig. Hier sollte man auf gute Bedingungen achten, Komforttarife (verlorene Schlüssel, fremdes Handy fallen lassen) sind zu empfehlen und kosten meist nur ein wenig mehr.

    Wie schätzt ihr Allianz als Aktie ein? KGV ist mit rund 11 nicht so hoch und die zahlen eine schöne Dividende.

  20. AvatarDanielKA

    Elementare Risiken sollte man immer absichern. 20-40 EUR im Jahr! zu sparen und auf eine Privathaftplicht zu verzichten kann im Fall des privaten schwarzen Schwan-Moment den kompletten Ruin bedeuten. Gebäudeversicherung ist in Deutschland vorgeschrieben, keine Bank finanziert ohne. Haftpflicht für das Auto ist ebenfalls vorgeschrieben. Ich habe zusätzlich noch eine RisikoLV sollte mir was zustoßen ist immerhin die Immo abbezahlt und die Familie ist gesichert.
    Ansonsten verzichte ich auch auf alle anderen Versicherungen 

  21. AvatarKevin

    Bei Versicherungen beschränke ich mich auch auf das Wesentliche. Weniger ist da aus meiner Sicht mehr.
    Haftpflicht 3,34€/Monat (durch Neukunden Aktion ein Jahr gratis)
    Hausrat 6,72€/Monat (Aktion: 20€ Bonus für Abschluss)
    Reisekrankenversicherung 0,00€/Monat (eigentlich 0,83€/Monat, gab es als Geschenk zum Geburtstag für 1 Jahr gratis, wenn man eine Versicherung abschließt, habe ich mit Hausrat kombiniert)
    Durch Aktionen und Kunden werben Kunden habe ich da knapp 500€ Guthaben angesammelt. Zahle also erstmal nichts aus meinem Cashflow.
    … und da Auto -> Kfz Haftpflicht + Teilkasko für 44,91€/Monat (statt vorher 56,61€ durch Wechsel)
    Normalerweise ist es bei Versicherungen auch so, dass Jahresbeiträge günstiger sind als Monats/Quartalsbeiträge (in der Gesamtsumme) sollte man auch nochmal prüfen. (Spart so um die 5-8% mein ich)
    Ich vergleiche die Versicherungen regelmäßig und wechsel auch gnadenlos, wenn es etwas passenderes gibt.
    PS: Schaut auch Mal die Neulinge in der Branche an. Da läuft viel um die App und man spart sich den Papierkram. Finde ich sehr gut.
    Durch Kunden werben Kunden Aktionen, die man dann mit laufenden Aktionen kombiniert, gibt es wirklich gute Deals.

  22. AvatarThorsten

    Als Vermieter habe ich auch Haftpflichtvesicherungen für die vermieteten Wohnungen, ist zu 100% absetzbar (ca. 25€ pro Wohnung). Wenn ein Mieter zündelt oder die Wanne überläuft, dann kommt die Eigentümergemeinschaft ja zu mir, nicht zum Mieter. Der Besitzer haftet primär, nicht der Mieter.
     

  23. AvatarRüdiger

    @PHV:
     
    Nicht ganz uninteressant ist bei der PHV auch die Ausfalldeckung. Diese leistet, wenn ich der Geschädigte bin und der Verursacher für den Schaden nicht aufkommen kann. Entweder weil er keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat oder finanziell nicht in der Lage ist, den Schadensersatzforderungen nachzukommen.

  24. AvatarComebackaktionär

    Was ist der Unterschied zwischen England und Deutschland?
    In England kann man auf alles wetten, in Deutschland kann man sich für alles versichern.
    Über die SV-Versicherungen hinaus halte ich die (Kfz-)Haftpflichtversicherung für notwendig. Alles weitere sollte man der jeweiligen Lebenssituation anpassen, z.B. HausratV oder GebäudeV. Das große Dilemma scheint mir zu sein, dass zu Versicherungen in aller Regel keine neutrale Beratung erfolgt. Das Angebot ist für Laien nicht überschaubar.
    Immerhin scheinen Versicherungen an der Börse gut zu laufen. Allianz, Talanx, W & W uvm. Sind zumindest auf meiner Beobachtungsliste.
    Guten Start in 2020!
     

  25. AvatarDaniel

    Was soll ich mit einer teuren Lebensversicherung oder einer Berufsunfähigkeitsversicherung, wenn ich als Büromensch alles machen kann, sogar Arme kann ich meinen Job weiter machen.
    Diesen Unsinn höre ich ständig von Leuten die (wie auch ich) im Büro tätig sind, ändert aber nichts an der Tatsache dass eine BU eben grade nicht für den Dachdecker spannend ist der sich alles bricht und seinen Job nicht mehr ausüben kann. Für den wird es nämlich auch richtig teuer in so eine Versicherung reinzukommen.
    Mehr als 2/3 der Leistungen können dich als Büro-Mensch genauso treffen, wenn nicht sogar eher.
    21% einschränkungen des Bewegungsapparates (Stichwort Rücken?)
    30% Nerven und Psyche (schonmal was von Burn Out gehört?)
    7% Herz/Kreislauf (mangelnde Bewegung durch den Bürojob?)
    7% Unfälle (kann dir auch jederzeit passieren)
    17% Krebs oder andere Erkrankungen (bin mal gespannt wie man da wirklich vorbeugen will)
    Ansonsten wiederhole ich das, was ich schon seit Jahren hier sage, das, was Tim aus Sicht eines “Amerikaners” in einem anderen Land und mit einem ganz anderen Background (auch finanziell) hier sagt, ist für die meisten jungen Leute im Angestelltenverhältnis mit einem noch zu erwirtschaftenden Humankapital von mehreren Millionen bis zur Rente eine höchst gefährliche Einstellung. Gegen potentielle Schäden die man sich bzw. aber insbesondere anderen zufügen kann kann man gar nicht gegenansparen. Selbst wenn es monatlich 2000€ wären die man weglegt.
    Wer nicht Millionär ist sollte zumindest die folgenden Versicherungen haben:
    Haftpflicht
    BU in jungen Jahren abschließen mit leichter Dynamisierung nach oben
    Risikoleben wenn man der Hauptversorger einer Familie ist und z.B. baut und hohe Kredite aufnimmt
    Elementarversicherung bei Risikogebieten (Hochwasser usw)
    Hausrat je nach Werte im Haus
    min. Teilkasko beim Auto, lohnt sich schon bei Windschutzscheiben Schaden bzw. Steinschläge
    Was man sich “wegsparen” kann ist Unfallversicherung, da sie meist einen finanziellen Puffer schaffen soll wenn man sich schwer verletzt. Diese Summen sind aber m.E. gegenüber Haftpflichtschäden im normalen Maßstab erreichbar (Worst-Case Badumbau, Rollstuhlgerecht usw., auch schon sehr teuer aber bei gutem Einkommen stemmbar)
    Was man ggf. wegsparen kann Rechtsschutz, hängt aber davon ab was und in welchem Gebiet. 

  26. AvatarBruno

    Eine BU ist in der Schweiz für Angestellte ja obligatorisch, eingegliedert in die 2 Säulen (Invaliditätsversicherung und Pensionskasse). In der Regel reicht dies, kommt aber natürlich auf die Bedürfnisse und Einkommen an. 
    Von daher stellt sich die Frage hier gar nicht, es ist zwingend. 
    Problematisch wird es nur, wenn diese nicht zahlt, insbesondere immer häufiger bei psychischen Leiden. Dann wird es kompliziert.
    Daher auch für diese Fälle, so früh wie möglich und so viel wie möglich resp. sinnvoll sparen resp. Selbstvorsorge treffen. 

  27. AvatarServus

    Hallo zusammen,
    ein gutes Neues Jahr! Die Abneigung gegen Versicherungen kenne ich, aber ohne Hausrat/Haftpflicht möchte ich nicht sein. Ich habe beides bei der gleichen Versicherung, da können die intern ausmachen welche Abteilung nun zuständig ist. Die 70 Euro im Jahr ist mir das wert. Und erstaunlicherweise wurde ein Schaden problemlos reguliert, das war recht unkompliziert. Eine BU mag für viele überflüssig sein – weil wenig daran denken, dass einem etwas passiert, dass man nicht mehr arbeiten kann. Es geht aber hier nicht nur um die 100% ige Arbeitsunfähigkeit, manche können evtl. nur noch Teilzeit arbeiten und die BU gleicht hier dann den Verlust aus. Aber das muss jeder selbst wissen. Ich schlafe damit halt besser.
    In Punkto Riester wird sich sicherlich noch etwas im Laufe der Zeit etwas zum positiven ändern, es wird ja ständig an der Rente und Co. rumgedoktert. Ich rechne meinen Riestervertrag einfach als risikofreien Teil meiner Asset Allocation und bespare diesen stur weiter. Einen neuen würde ich aber heute nicht mehr abschließen. 
    An der Stelle ein Dankeschön an Tim und die Kommentierenden: das hilft mir, kontinuierlich zu investieren und auch in Einzelwerte zu gehen, der Fokus liegt aber auf ETFs World und EM. Aber immer, wenn ich mir etwas Teueres anschaffen will, überlege ich mir, ob ich das wirklich brauche. Wenn nein, kaufe ich dafür an der Börse ein bzw. spare den Betrag dafür an.
    Einen schönen Abend.

  28. AvatarStefan Müller

    Fantastisch, was die CSU vorschlägt. Aber waren die nicht allen Verschlechterungen wie Streichung der Spekulationsfrist beteiligt?
    Bin gespannt, was daraus wird.

  29. AvatarSebastian

    Ich kann Daniel nur zustimmen.
    Eine BU-Versicherung halte ich für elementar, wenn man auf sein Einkommen angewiesen ist.
    Kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es bei korrekten Gesundheitsangaben und tatsächlicher Erkrankung ohne Probleme Geld von der Versicherung gibt.
    In dem Falle Allianz.. (Depressionen)
    Gezahlt wurden bisher über 30.000€, also kein kleiner Betrag.
    LG

  30. AvatarJune

    Einen schönen guten Abend.

    Und allen ein gutes und gesundes Jahr 2020, vor allem dir lieber Tim. Auch nach so vielen Jahren lese ich deinen Blog immer sehr gerne.

    Ich hatte im Dezember eine anstrengende Zeit und habe dann zu Weihnachten eine Familienpause und ein Internet Detox eingelegt. Wir haben sehr bewusst Dinge unternommen zu denen wir sonst während des Jahres als Familie keine Zeit haben. Das bedeutet zwar, dass wir im Dezember nicht den Frugalistenpreis gewinnen konnten, aber zum Glück bin ich ja in dieser Kategorie nicht angetreten. Wir hatten sehr schöne Erlebnisse nur das zählt.

    Mein Jahresabschluss ist gemacht. Bis auf einen Punkt konnte ich alle meine Ziele erreichen. Finanziell hat das Jahr 2019 einen großen Turbo bei mir eingelegt, und das obwohl es mich gleichzeitig einen Menge Geld gekostet hat. Der Unfall meiner Tochter gleich zu Beginn 2019 hat ein Loch in der Reservekasse hinterlassen und das wir uns im August zum Kauf eines gebrauchten Autos entschieden haben, hat unserem Cashflow auch nicht wirklich gut getan. Ohne fahrbaren Untersatz geht es aber bei uns leider nicht, und Mr. Juni hat sich von seinem Firmenwagen getrennt, da er sich beruflich verändern möchte. Meine Aktien haben aber um satte 23 % zugelegt. Und die von Mr. Juni sind auch gut gelaufen.

    Meine Budgets habe ich nur beim Tanken, Tochter und beim Thema Gesundheit überschritten, aber das war dann auch keine Überraschung. Deutlich weniger ausgegeben haben ich bei meinen Taschengeld-, Kleider- und Essenbudgets.

    Das Feintuning für 2020 ist noch nicht beendet. Ich muss zumindest noch ein weiteres Ansparbudget hinzufügen. Unsere Familie bekommt im Spätsommer 2021 Zuwachs. Unser Junior hat sich wenig überraschend zum Jahrestag mit seiner Frau Doktor verlobt. Hochzeiten sind anstrengend und teuer. Im Moment möchte „Frau“ eine überschaubare Gartenhochzeit und keinen Prinzessinentraum.  Aber da lassen wir uns überraschen. Passenderweise hat der zukünftige Schwiegervater viele berufliche Beziehungen, die den einen oder anderen Rabatt einbringen können. Und das Brautpaar möchte die Kosten im Moment noch selbst stemmen. Davor ziehe ich meinen Hut.

    Zum Jahresabschluss hatten wir eine Unterhaltung mit einem Nachbarn zum Thema Auto. Mr. Juni wurde gefragt, wann denn der Neue in die Tiefgarage einzieht und was er denn für eine standesgemäße Kiste bestellt hätte. Der Nachbar zeigte Verständnis für unser vorausschauendes handeln bezüglich des Jobwechsels. Erzählte uns aber, dass er seine Autos immer ganz neu kauft, nicht finanziert und dann nach 2 Jahren wieder verkauft. Mein Schatz meinte dazu etwas voreilig, er finanziert lieber, da er mit dem Cashflow der beim Kauf ja nicht angelegt werden könnte besseres anfangen kann. Da meinte der Nachbar nur es lohne sich nicht, dass Geld auf dem Konto liegen zu lassen. Einziger Trost, die Nachbarschaft hat noch nicht für uns gesammelt.

    Take care,

    June,
    die einen Mittelklasse Jahreswagen gekauft hat (sehr, sehr guter Deal) und dabei ein schlechtes Gewissen wegen ihrem Cashflow hatte. Aber die Kiste ist hier einfach nicht vornehm genug.

    P.S. Es ist zum heullleeeennn.

  31. AvatarGainde

    Weshalb ist die Boeing Aktie nicht weiter gefallen? Der Widerstand scheint sehr stark zu sein. Zusammen mit 3M wären das Topunternehmen für die Langfristanlage zu gutem Preis.
    Boeing ist diversifizierter und das grössere Unternehmen als Airbus und deswegen mein Favorit. In Markt der zivilen Luftfahrt kann man hier von einem Duopol sprechen.

  32. AvatarAnna

    Z.Z. läuft im MDR eine anschauenswerte Doku über die Schneekatastrophe vor 41 Jahren. Wäre ein Pflichtprogramm für sämtliche Leute, die gegen Oel, Gas evtl. auch Kohle sind.
    Viele Grüße
    Anna
     

  33. AvatarPaluma

    @gainde anscheinend ist ein Grund dafür, dass viele Amerikaner die Boing Aktie in ihrem Rentensparplan haben und stur Bye and hold machen. Kam zumindest bei Börse vor 8 😉

  34. AvatarGernot

    Ich liebe Versicherungen. Die Allianz-Aktie hat mir schon gute Gewinne eingebracht. Selber habe ich nur die Pfilchtversicherung wie Krankenkasse und Autohaftpflicht. Sonst brauche ich nix.
    Manche Leute meinen, auch eine Privathaftpflicht wäre Pflicht, weil das Wort Pflicht im Wort vorkommt. Aber Leute lasst euch nicht verarschen. Das ist nur tolles Marketing. Aber warum schreibe ich das hier? Es nutzt doch meinen Aktien.

  35. AvatarKevin

    Gerade Mal die Kurse gecheckt und gesehen, dass das Depot endlich die 100k geknackt haben. Ein schönes Gefühl. 🙂
    Ab jetzt rollt der Schneeball noch etwas schneller!

  36. AvatarPaluma

    Mir ist es bei meinen Versicherungen sehr wichtig einen Ansprechpartner zu haben, da ich auch einiges zu versichern habe. 
    Lebensversicherungen waren bei zwei Hypotheken leider pflicht mit abzuschließen. Was in dem Fall vielleicht auch nicht verkehrt ist.
    Privat habe ich ansonsten nur das nötigste. Haftpflicht, eine kleine BU, Hausrat, Kfz Haftpflicht und für Elemtarschäden fürs eigene Haus der mit unter teuerste Posten.
     

  37. KievKiev

    @ Kevin
    Herzlichen Glückwunsch! Habe gerade auch mal die Depots aufsummiert. Bin leider noch bei 91k. Dauert aber nicht mehr lange bis die 100k geknackt sind.
    @ Versicherungen
    Ich bin da bei Daniel, Sammy. In der Aufbauphase des Vermögens ist das Humankapital der maßgebliche Renditebringer. Den würde ich eher versichern als meinen Hausrat. Was sind denn 1000€ einmaliger Schaden im Vergleich zu dem Wegbrechen der Haupt Einkommensquelle? Natürlich kostet diese Versicherung mehr als Hausrat im Vergleich. Sie muss im Fall des Falles auch einen großen Schaden langfristig begleichen. Versicherungen sind dazu da Schäden abzusichern, die man selbst nicht decken kann. Haftpflicht gehört natürlich ebenso abgesichert.
    In der Schweiz scheint die Gebäudeversicherung extrem günstig zu sein. Ich muss leider das 20! fache in Euro bezahlen. Ich habe schon Preise verglichen und nichts besseres gefunden. Die Kosten kann ich umlegen, aber ich bevorzuge generell niedrigere Kosten. Langfristig geht es ja auch auf meine Rendite. Für den Mieter zählt schließlich die Warmmiete… Oder kann man den Anbieter auch in Deutschland verwenden?

  38. AvatarKevin

    @Kiev: Vielen Dank. 2019 war performancemäßig ganz ordentlich.
    Werde am Wochenende mal einen genauen Kassensturz machen. Bin darauf schon sehr gespannt.
    Mich würde dein Depot mal interessieren. Welche Titel du alle so hast und wie stark diese bei dir wie stark gewichtet sind.

  39. AvatarAndrea

    Kevin, herzlichen Glückwunsch.
    Ich habe heute auch einmal die Depotstände gecheckt und mein Mann und ich haben heute beide einen gewissen Betrag auf unser jeweiliges Depotkonto überwiesen. Wenn das Geld drauf ist, werden wir beide zusammen auch 100k in Depots und Depotkonten haben. Davon sind ca. 2/3 von mir und 1/3 von meinem Mann (er hat später angefangen mit seinem Depot). Bei den steigenden Aktienkursen springt das Depot nur so von einer Benchmark zur nächsten. Es ist fast ein bisschen beängstigend.
    Seit heute kommt auch Wirecard wieder ins Rollen.

  40. Avatarsammy

    Nicht zu früh freuen. So wies jetzt nach oben geht kanns auch ganz schnell nach unten gehen siehe 2008.

  41. AvatarGainde

    Einfach an Buffet orientieren. Der sitzt auf viel Cash (short term bonds), weil er keine Schnäppchen findet.

  42. AvatarFuseboroto

    Servus,
    bei den Versicherungen bin ich bei Tim. Ich habe auch nur die essenziellen, auf diese würde ich aber auch nicht verzichten wollen, d.h. Haftpflicht, Krankenversicherung. Vermutlich wird man auch einfach gelassener, wenn man weiß, dass mittelhohe Beträge zur Not auch so einfach gestemmt werden können. Wen 10.000 Euro bereits in den Ruin stürzen, der wird sich gegen solche Schäden versichern. Spricht ja auch nichts dagegen.
    Gruß
    Fuseboroto

  43. AvatarBig Ben

    Hallo zusammen,
    allen zunächst einmal ein gesundes und glückliches 2020!
    Mit etwas Entsetzen verfolge ich die Diskussionen rund um Versicherungen. Ich arbeite selbst bei einer. Aber wenn ich lese, dass Tim und andere eine Haftpflichtversicherung als nicht notwendig erachten, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Eine Haftpflichtversicherung steht bei Schäden ein, die Dritten zugefügt werden. Einmal beim Skifahren oder beim Biken nicht aufgepasst, und schon können solche Schäden in die Millionen gehen – vor allem dann, wenn eine Person in Mitleidenschaft gezogen wird. Wenn ihr genug Geld habt, für eine allenfalls lebenslange Behinderung beim Unfallopfer zu zahlen – bitteschön.
    Versicherungen haben durchaus ihre Daseinsberechtigung, denn sie schützen vor den dementsprechenden (finanziellen) Risiken. Über manche Versicherungen kann man sicherlich streiten, ob diese notwendig sind. Aber eine Hausrat- und Haftpflichtversicherung sind absolut unentbehrlich. Mir hat meine Hausratversicherung auch schon wertvolle Dienste geleistet, als bei uns eingebrochen wurde. 
    Fazit: Wenn ihr euer Vermögen schützen wollt, spart aus lauter Knauserigkeit nicht an den falschen Stellen.
     
    Cheers
    Big Ben 

  44. AvatarEx-Studentin

    @June
    Schön, dass dein Sohnemann heiraten will. Auch dass er die Kosten selbst stemmen will, ist ein gutes Zeichen. Finde es seltsam, wenn Kinder ihre eigene Hochzeit nicht bezahlen können und die Eltern anpumpen. Bekomme ich ab und zu im Bekanntenkreis mit und kann da nur mit dem Kopf schütteln.
    @Kevin
    Glückwunsch zu den 100k! 
    @Tim
    Ich  halte eine Haftpflicht für sehr wichtig. Im Schadensfall ist man ggf. mehrere Millionen los. Über alles andere kann man streiten. Habe noch eine BUV & eine Unfallversicherung. Krank werden kann man immer. Psychische Erkrankungen, Netzhautschäden etc.
    Rechtschutz und Hausrat habe ich nicht, das kann ich notfalls selbst sparen. Lebensversicherung auch nicht, meine jetzigen Ersparnisse reichen da absolut als Erbe aus. Vielleicht schließe ich eine Zusatzversicherung zur KV ab, hat als Kassenpatient Vorteile.

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