Die besten Aktien der letzten 30 Jahre für Buy and Hold: Die Reichmacher


New York, 15. Dezember 2019

Du kannst mit “Buy and Hold” steinreich werden, wenn du die Superaktien erwischst. Aus 1.000 Dollar Einsatz kannst du nach 30 Jahren 2,7 Millionen Dollar machen. Und zwar mit dem IT-Dienstleister Jack Henry.

Wie oft überprüfst du deine Investments? Manche sagen im Januar, dann schauen sie ein Jahr zurück. Aber ich halte das für albern. Das eine Jahr kann ein schweres Jahr für eine Firma sein. Denke an die Automobilzulieferer wie Continental oder Dürr. Dann wirst du so eine Aktie mitten in der Krise verkaufen, weil du denkst, das wird nichts mehr.

Warren Buffett behält am liebsten seine Aktien für immer. Dann spart er Steuern, wenn er die Kursgewinne nicht realisiert. Seine größten Positionen muss er ab und an etwas abverkaufen. Denn durch die Aktienrückkäufe wächst sein prozentualer Anteil an den Riesen automatisch. Er will aber nicht mehr als zehn Prozent an den Banken halten. Deshalb reduziert er hin und wieder Wells Fargo und andere Positionen.

Aber im Prinzip will Buffett seine Qualitätsfirmen niemals verkaufen. Die meisten Schlüsselpositionen von Buffett zahlen ohnehin solide Dividenden aus. Er ist ein Value-Investor. Er erhält hohe Dividendenrenditen.

Wenn du dich für solide Aktien entscheidest, deren Kurs nirgendwo hingeht, erhältst du wenigstens Dividenden. Das ist buchstäblich der Plan von Buffett. Er ist ein Einkommensinvestor. Die meisten seiner Positionen sind exzellente Ausschütter und Aktienrückkäufer. Mache es wie er. Halte gute Aktien. Kassiere die Dividende. Nutze die Ausschüttungen und weitere private Ersparnisse, um mehr solide Blue-Chip-Aktien zu kaufen und so weiter. Mit der Zeit nehmen deine Gewinne zu. Ein Schneeball kommt ins Rollen.

Kursrakete IT-Dienstleister Jack Henry

Die Aktie mit der besten Wertentwicklung der letzten 30 Jahre ist nicht Netflix, Amazon, Berkshire Hathaway, Microsoft oder Apple. Es ist die kaum bekannte Firma Jack Henry Associates. Der IT-Dienstleister hat sich auf Banken und Versicherungen spezialisiert. Der Hauptsitz befindet sich in einem Dorf namens Monett in Missouri mit 9.100 Einwohnern. Jason Zweig hat für das “Wall Street Journal” mal wieder einen super Artikel über “Buy and Hold” geschrieben, ich kann ihn nur empfehlen.

Jack Henrys ist eine Art „Superaktie“. Kleine Unternehmen werden oft von professionellen Anlegern vernachlässigt. Dabei gibt es unter ihnen Kursraketen.

Kleinanleger haben einen großen Vorteil gegenüber den Wall Street-Giganten, behauptet Autor Zweig. Er sagt, Privatanleger sollten bei guten Firmen einfach einen Kurssturz aussitzen. Die meisten Fondsmanager könnten das nicht tun.

Wer am 30. September 1989 für 1.000 Dollar Jack Henry-Aktien gekauft hat, kann sich heute auf 2,7 Millionen Dollar freuen. In der gleichen Zeit sind aus 1.000 Dollar im S&P 500 nur 16.000 Dollar geworden. Die Zahlen beinhalten reinvestierte Dividenden.

Jack Henry ist führend in der Betreuung von Finanzdienstleistern. Für Banken steuert der Outsourcing-Anbieter die Software und Abläufe. Durch die Spezialisierung kann der Profi Banken helfen, Geld einzusparen, wenn es um interne Prozesse geht. Im Endeffekt ist das Unternehmen an allen Ecken und Enden. Es gehört die Abwicklung von Überweisungen, das Einscannen von Papierschecks, das Risikosteuerung oder das Managen der Geldautomaten dazu.

Banken haben seit der Finanzkrise aufgrund der erhöhten Regulierung mehr zu tun als jemals zuvor. Sie haben ständig neue Probleme zu lösen. Da kommt ihnen ein Dienstleister wie Jack Henry gelegen. Geldhäuser suchen gleichzeitig nach Möglichkeiten, um ihre Kosten zu senken. Jack Henry kann behilflich sein. Außerdem kümmert sich das Unternehmen um Online- und mobile Anwendungen. Zum Kundenkreis gehören sowohl Mega-Banken als auch Mini-Institute.

Dividende fließt seit 1991

Das Geschäft läuft so rund, dass seit 1991 Dividenden fließen, und zwar quartalsweise. Die Ausschüttungsrendite ist zwar mit 1,1% moderat, aber immerhin. Das kleine Zubrot wird übrigens tendenziell größer.

Es handelt sich um ein krisenfestes Geschäft. Banken brauchen IT-Profis, um ihre Datenberge und Zahlungsbewegungen zu bewältigen. Es besteht Hoffnung, dass der Schwung anhält. Die Datenberge und Anforderungen an die Banken werden komplexer. Selbst unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen ist der IT-Konzern erfolgreich. Das spricht für sich.

Es begann Anfang der 1970er Jahre

Die zwei Computerfachleute Jack Henry und Jerry Hall lebten in der kleinen Gemeinde Monett in der Seen-Region der Ozark-Berge. Henry ging in den Bankbereich als Datenprofi zu Gillioz Bank & Trust. Damals gab es zwei Softwarelösungen für Banken. Sie kauften eines – und es funktionierte überhaupt nicht gut. Sein Freund Jerry Hall arbeitete für eine Schuhfirma. Jack Henry verlor seinen Job, als Gillioz Bank & Trust übernommen wurde. Er wusste, dass kleine Banken Probleme hatten, ihre Daten eigenständig zu bewältigen: Sie mussten immer große Institute darum bitten, ihre Datenberge über die Rechner laufen zu lassen, was ihnen teuer zu stehen bekam. Der Programmierer Henry nutze sein Wissen. Er bot ab sofort kleinen Banken Hilfe an.

Auf der Rückseite einer Servierte skizzierten die beiden Tüftler 1976 die Firmenstrategie. Sie mieteten für 40 Dollar im Monat Bürofläche in einem Reparaturladen. Im ersten Geschäftsjahr 1977 summierten sich die Einnahmen auf 115.000 Dollar. Mittlerweile sind aus einem Kunde über 9.000 Kunden herangewachsen. Aus einst zwei Mitarbeitern wurden über 6.400.

Die Aktie klettert fast wie an einer Schnur gezogen. Die Bilanz ist unterm Strich frei von Schulden. Der Cashflow ist am Sprudeln.

Das Erreichen des spektakulären Gewinns in den 30 Jahren hat jedoch Entschlossenheit erfordert: Von Juni 2001 bis Oktober 2002 fiel der Kurs von Jack Henry um 67%. Zwischen Oktober 1996 und August 1999 blieb die Aktie um 72 Prozentpunkte hinter dem S&P 500 zurück, schreibt das “Wall Street Journal”.

Die besten Aktien seit 30 Jahren: Microsoft, Kansas City Southern, Fair Isaac, Best Buy, Cerner, UnitedHealth, Balchem, Mesa Labs, Monster

Die besten Aktien neben Jack Henry waren in den vergangenen 30 Jahren: Microsoft, Kansas City Southern, Fair Isaac, Best Buy, Cerner, UnitedHealth Group, Balchem, Mesa Labs und Monster Beverage. Im Schnitt waren etwa 20% pro Jahr Rendite zu verdienen (30 Jahre lang). Berechnet hat das die Finanzfirma Wilshire Associates. In die Rendite flossen Dividenden, Spin Offs, Sonderausschüttungen, Aktiensplits…

Vor 6 Jahren schrieb ich einen Artikel für “Börse Online” über die besten Dauerläuferaktien der Wall Street. Das geruhsame Kaufen und Liegenlassen von guten Aktien ist auch meine Strategie. Ich bin bisher gut damit gefahren.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Die besten Aktien der letzten 30 Jahre für Buy and Hold: Die Reichmacher

  1. AvatarGainde

    @ Thorsten

    Genau, aus diesem Grund habe ich von meinem FTSE All World ETF in ca. 20 Value-Einzelaktien umgeschichtet – hauptsächlich defensive Titel. Letze Käufe: McDonalds, Vinci, Enel, Shell, AT&T, 3M, HSBC.

  2. AvatarHafenmeister

    Hallo Tim,

    nachdem ich mein Bücherregal sortiert habe, lese ich gerade “Erfolgsrezepte vom Börsenkoch” von Markus Koch und schwelge in mittlerweile schon 20 Jahre alten (n-tv-) Erinnerungen.

    Kennt ihr euch eigentlich?

  3. AvatarLad

    ”Im Prinzip will Buffett seine Qualitätsfirmen niemals verkaufen.”

    🙁 Aber die besten Aktien hat Warren Buffett vollständig verkauft, oder machen heute nur 0,01% des Portfolios: Johnson & Johnson, Procter & Gamble, Munich Re, Sanofi. Jeder von uns hat es leicht, besser als Warren Buffett zu investieren, indem er diese 4 Aktien für immer halten wird und später bekommen sie seine Kinder. 🙁

  4. AvatarMichael

    Ich würde mich auch sehr freuen,  wenn einige meiner Positionen in einigen Jahren noch gut performen.

    Solange sammle ich die Dividenden, das gefällt mir.

  5. KievKiev

    Ich lese aktuell erneut ein Buch über Buffett. Er hätte vielleicht etwas früher Carnegie lesen können. Die Fahrradnummer bei seiner Schwester ist ein gutes Stück über das Ziel hinaus geschossen. Und dann deklariert er den Kauf seines Fahrrads als Spesen. Ich wüsste gerne wie er die Einnahmen von dem Rad seiner Schwester deklariert hat.

    Wenn man langfristige Ziele im Team gemeinsam erreicht hat finde ich so eine Aktion sehr beachtlich:

    https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/usa-bauunternehmer-zahlt-10-millionen-dollar-weihnachtsgeld-16531958.amp.html&ved=0ahUKEwiurtmiwbjmAhVlzqYKHW-tA8QQyM8BCFAwCA&usg=AOvVaw2On7mD1rOUZ3_wCv3e5olS&ampcf=1

    Hier wüsste ich gerne, ob im Nachhinein jemand eine Art von FIRE praktizieren wird. Damit hätte ich in dem Fall meine Probleme.

  6. AvatarThorsten

    @Gainde war das Umschichten in defensivere  Aktien wegen des vermuteten stärkeren Einbruchs bei HighTecAktien ?

  7. KievKiev

    @ M

    Gisela Bauer

    Warren Buffett Der Jahrhundertkapitalist. Es liest sich ganz gut, aber hier gibt es keine Informationen, was für Wandelanleihen er gemacht hat. Oder über seinen Optionshandel. Das würde mich schon interessieren.

    Ich bin übrigens in UNFI eingestiegen. Auch wenn sie keine Dividende zahlen. Ihr hattet die schon einmal erwähnt. Ich fand sie gar nicht so schlecht und sie passt auch gut in mein Depot. Damals hatte ich aber bereits andere Käufe durchgeführt. Nach dem erneuten deutlichen Rücksetzer habe ich direkt außerbörslich zugeschlagen. Bin natürlich im Minus. Aber mal sehen wo die Reise hingeht. Jetzt muss ich nur noch das Geld auftreiben. Nächsten Freitag verlassen vermutlich 100 BASF Aktien mein Depot.

    Es gab dieses Jahr sehr gut laufende Aktien. Varta fand ich immer wieder interessant, aber ich kaufe meistens sehr günstig ein. Hätte ich gewusst wie sich die Aktie entwickelt, hätte ich natürlich eine Ausnahme gemacht. In England ist mir Pennon vermutlich endgültig davon gezogen. So ist es nun mal. Ich kann leider viel zu wenig Aktien kaufen.

  8. KievKiev

    Meine Herkunft kann ich nicht verleugnen. Habe gerade meinen eigenen Text überflogen. Viele loben und preisen ihre Aktieninvestments. Ich bezeichne als Grund für den UNFI Einstiegspunkt: Ich fand die jetzt nicht so schlecht. Zuvor habe ich SKT und CWX gekauft. Gehört für mich auch in die Schublade, so schlecht sind die doch auch nicht.

    Ich gebe aber zu. Ich freue mich wenn Cisco, Broadcom, Amazon, BABA, JNJ, Microsoft usw. in meine Kaufregionen kommen. Die lasse ich dann auch liegen.

    @ Thorsten

    Ich habe noch etwas mehr als 100 wenn sie weg sind. Ich kaufe sie auch wieder wenn es einen Rücksetzer gibt.

  9. Avatar-M

    Dann bist du bei UNFI vermutlich unter meinem Kurs drinnen. Das Unternehmen benötigt viel Zeit und bestimmt noch gute Nerven. Das ist mein Investment das am heißesten ist, jedoch wenn es aufgeht, dann lohnt es sich so richtig.

    -M

  10. AvatarGainde

    @ Thorsten

    Nein, nicht wirklich. Aufgrund folgender Punkte bin ich von ETF abgekehrt:

    1. Fokus auf Dividendenerträge

    2. ETF sind ein Finanzprodukt und es findet keine Preisfindung mehr statt.

    3. Ich finanziere keine moralisch bedenklichen Unternehmen (Waffen, Süchte)

    4. Mit 20-30 Einzelaktien habe ich etwa dieselben Schwankungen bzw. Marktrendite

    5. Wenn es crasht, dann kann ich dies bei einzelnen Firmen nachvollziehen und bin auch selbst accountable für den Kauf. Bei einem Index ist es weniger transparent.

    6. Der ETF gewichtet teure Unternehmen höher. Als Investor möchte man aber lieber günstig kaufen.

    7. ETF hypen aufgrund der niedrigen Zinsen. Kann mich zwischen 2000-2008 an kein Marketing erinnern, obwohl das Produkt schon auf dem Markt war.

  11. KievKiev

    @ M

    Ich habe mehrere heiße Eisen im Feuer. Ich weiß gar nicht, welches aktuell am schlimmsten ist. Ich realisiere hier aber auch den Gewinn bei einer schnellen Erholung. Die PBB habe ich mit über 40% Gewinn und kassieren der Dividende abgestoßen. Das war für den kurzen Zeitraum gut genug.

    Die von Thorsten genannte Bank wäre sicher mein heißestes Eisen. Südeuropäische Banken kommen mir allerdings nicht ins Depot.

    Es kommt aber auch auf die Definition von heißesten Eisen an. Ein Unternehmen mit sehr hoher Bewertung ist für mich ein heißes Eisen. Es wird in einer Krise vermutlich nicht untergehen, aber es kann sehr stark an Buchwert verlieren. Natürlich kann man dies durch langes halten aussitzen. Das würde ich auch machen. Ein Kauf gut unterhalb der durchschnittlichen Bewertung erscheint mir allerdings attraktiver.

  12. AvatarThorsten

    @Gainde

    total nachvollziehbar. Für mich die übelste Kiste, dass ich nicht weiß , ob im Fall der Fälle Algorithmen die Aktien im ETF verkaufen. 2010 gab es ein bis heute ungeklärten Massenabverkauf in den USA, der vor allem im Bereich ETF war.

    Mein Gold-ETF ist physisch hinterlegt,die dürfen gar nichts verkaufen. Bei einem Aktiencrash geht der allerdings auch in die andere Richtung :). Gold hedgt Aktien 🙂
    Bei Etfs mit vielen Aktien drin kann ich mir vorstellen, dass in der Panik einzelne als Unfall im freien Fall verkauft werden.

    Deshalb gehen ETFs nicht für die Gesamtanlage, nur für Teile.

    Saudi Aramco ist das KO für World-ETFs. Raucher- und Rüstungsindustrie nehme ich auch nicht.

  13. Avatar-M

    Ja das hatten wir ja Letzt Kiev, seh ich auch so mit den Bewertungen. Zum Schluss kann das risikoreicher sein als sowas wie unfi. Ich habe aber 0 Bauchweh bei denen. Die Zeit wird’s richten und wenn ich recht bekomme dann freut es mich.

     

    -M

  14. AvatarGainde

    @ Thorsten

    Genau, kann mir vorstellen, dass mit Lagarde mehr reguliert wird und eine Saudi Aramco im MSCI nicht sehr toll ist. Muss dann auch der Kommer seinen postmaterialistischen Kunden erklären.

    Ich frage mich immer, weshalb die Vermögendsten für ihre private Anlage nicht in ETF investieren, z.B. Bill Gates. Wird wohl seine Gründe haben.

  15. AvatarSanne

    Saudi Aramco ist das KO für World-ETFs. Raucher- und Rüstungsindustrie nehme ich auch nicht.

    @Thorsten: Niemals würde ich mir diese in ein Depot holen. Gewinn hin oder her

  16. AvatarNico Meier

    In England ist mir Pennon vermutlich endgültig davon gezogen.

    @Kiev

    Ist doch bei Taylor Wimpey genau gleich du hast bei einem Kurs von 1.6£ gezögert inzwischen ist das Pfund wieder am steigen und Taylor Wimpey wird an der Börse für 1.99£ gehandelt.

    Die Dividendenrendite ist trotzdem immernoch recht hoch.

     

  17. Der BaumDer Baum

    @ UNFI, ehrlich gesagt sehe ich das Risiko gar nicht so. Was genau haben wir hier eigentlich?

    Im Prinzip einen zwischenhändler, mit 22 Milliarden Dollar Umsatz und enorm vielen langjährigen Kundenbeziehungen. Da ich den Goodwill und intangible assets sowieso immer rausrechnen, wirken sich die gemachten Abschreibungen kaum darauf aus wie ich das Unternehmen bewerte. Ehrlich gesagt habe ich damit gerechnet. Eine der tollen Erfahrungen die ich durch die M&A von Kraft Heinz gelernt habe. Du zahlst immer einen Bonus wenn du zu kaufst, der fast nie den tatsächlichen Cashflows entspricht.

    Aber selbst wenn wir nur die Cashflows annehmen, die schon vor dem Zukauf von supervalu im Unternehmen waren, dann haben wir ungefähr 150 Millionen freien CF. Nach den Abschreibungen sollten noch irgendwas um die 1.1 Mrd an Assetts da sein (das Nettovermögen ist ca. 0, also EK- Goodwill, intangible assets).

    Bei 400 Mio. an Marktkapitalisierung, zahlt man also ca. das 2-4-fache des Jahres CF. Selbst wenn der supervalu Zukauf völliger Blödsinn gewesen seien sollte, würde immer noch irgendwas übrig bleiben. Die marktaussichten im Bio Sektor sehe ich eher als wachsend.

    Soweit die positive Sicht.

     

    Negativ ist natürlich das jetzt sehr geringe Eigenkapital, die recht hohen Schulden im Verhältnis zum Cashflow, immerhin brauchen wir knapp 35 Jahre um alle Schulden, zu bezahlen. Die meisten werden jedoch erst 2024 fällig, also hat man zumindest noch etwas Zeit um Liquidität herzustellen.

     

    Summa summarum, glaube ich tatsächlich, hier stehen die Chancen ganz gut.

  18. Avatar-M

    Jep gut zusammengefasst. Durch die teilverkäufe von Unternehmenteilen, wird ebenso getilgt. Organisch wachsen sie ja auch. Abwarten und Tee trinken.

     

    -M

  19. AvatarRüdiger

    Ich frage mich immer, weshalb die Vermögendsten für ihre private Anlage nicht in ETF investieren, z.B. Bill Gates. Wird wohl seine Gründe haben.

    Die Antwort liegt doch wohl klar auf der Hand. Leute wie Bill Gates sind ganz besondere Privatanleger. Wenn ich 1 Milliarde zum anlegen hätte, könnte ich in 1000 schöne Unternehmen je 1 Million investieren. Damit bastele ich mir meinen privaten ETF … und spare mir die Gebühren 😉

    Wenn ich in die paar Aktien, die mir gefallen, auch “nur” 1 Million investieren könnte, würde ich mir um ETFs überhaupt keine Gedanken machen.

    ETFs sind für “Kleinpinkler” wie mich interessant, die breit im Markt investiert sein wollen, die keine Lust haben auf umfassende Aktienanalysen, denen die “Marktrendite” genügt … und die keine 10 oder 20 oder mehr Millionen zur Verfügung haben  😉

  20. AvatarThomas

    2010 gab es ein bis heute ungeklärten Massenabverkauf in den USA, der vor allem im Bereich ETF war.

    @Thorsten

    Auf welches Ereignis beziehst Du Dich hier genau?

    Den “Flash Crash” vom 06.05.2010?

    Hatte der nicht als Ursache eine Marktmanipulation durch einen Daytrader?

  21. AvatarWolke

    Ich frage mich immer, weshalb die Vermögendsten für ihre private Anlage nicht in ETF investieren, z.B. Bill Gates. Wird wohl seine Gründe haben.

    Bill Gates wird vielleicht

    die extrem gehebelte Stuation bei den ETF‘s kennen.

    wissen, daß die große Mehrzahl der ETF‘s heute synthetische Derivate sind.

    das Kleingedruckte(Wertpapierleihe usw.) gelesen haben.

    Er soll ja ein ziemlich schlauer Bursche sein…

     

  22. AvatarDividendenSparer

    Schon erstaunlich, die einzige Aktie dieser Top-Performer, die ich auf dem Schirm bzw. im Depot habe, ist Microsoft.

     

    Ach, wüsste man nur heute schon, welche Aktie es in 30 Jahren in diese Liste schaffen wird. Leider hat niemand von uns eine Glaskugel.

     

    Aber eigentlich traue ich es jeder meiner Aktien zu, denn sonst hätte ich sie nicht gekauft. Die Realität wird wohl etwas anders aussehen. Ich werde in 30 Jahren hier berichten. 😉

     

    Viele Grüße

    Mike

  23. KievKiev

    @ Nico

    Ich habe in England noch BAT und den Kurs von BP unterstützt. Die sind mittlerweile aber erfolgreich glattgestellt. Rio Tinto hatte ich auch unter Beobachtung. Man kann nicht alles haben. Damals habe ich statt Taylor Wimpey ein paar Altria gekauft. Ich hatte auch ein Limit auf TW im Markt. Mit der Entwicklung von Altria bin ich zufrieden.

    Bei Taylor Wimpey habe ich Bedenken bezüglich des zyklischen Geschäftsfeldes. Brexit, Pfund hat sich bisher sehr gut für sie entwickelt. Diese Effekte sind vielleicht unabhängig von dem Zyklus der Baubranche. Andererseits kann es mit klaren Verhältnissen auch einen Bauboom geben, so dass das Unternehmen Gewinne macht und der Kurs entsprechend folgt. Die Aktie ist in der Vergangenheit aber auch schon sehr tief gefallen. Ich kaufe TW vermutlich wenn die Dividende stark gekürzt wird. Hier schaue ich dann auf die Schulden des Unternehmens. Wenn das halbwegs in Ordnung ist bin ich dabei.

    Als politisch zyklisches Unternehmen habe ich CWX gekauft. Der Boden ist vielleicht noch nicht erreicht, aber ich möchte dabei sein wenn es dreht. Ich kaufe diese jetzt immer mal nach. Bei 30$ dürfen sie aber auch wieder gehen.

    @ Der Baum

    UNFI ist an einem Tag 28,5% gefallen. Das ist schon ein Indiz für Unsicherheiten. Ich habe “nur” 300 Stk gekauft. Das ist mein Mittel für entspannte Investments.

  24. AvatarMattoc

    ETFs sind aus folgenden Gründen für Privatanleger nicht geeignet:

    – Emittentenrisiko

    – nicht zur Abbildung des breiten Markts geeignet

    – ETFs sind gehebelt

    – Werpapierleihe bietet erhebliches Verlustrisiko

    – es findet bei ETFs keine Preisfindung statt

    – ETFs sind synthetisch (ihh), da ist gar nicht drin, was drauf steht, und es ist schlecht

    – In Deutschland sind Gold ETFs zugelassen und ich habe einen. Der hedged meine Aktien. Bringt xxxxxx Euro

    ——

    Liebe Kinder, das ist das freie Internet. Jeder kann hier schreiben, was er will, aber glaubt diesen Menschen nicht, die sowas schreiben. Sie schreiben die Unwahrheit.

  25. Der BaumDer Baum

    @ Kiev, natürlich da hast du schon recht. Vllt. habe ich mich falsch ausgedrückt. Ich formuliere es anders, ich persönlich sehe das “große” Risiko nicht so richtig. Aber vermutlich bin ich einfach zu schlecht in der Unternehmensanalyse.

    Die -30% sind ja primär eine Reaktion auf die Abschreibungen würde ich meinen, oder wie siehst du das?

  26. AvatarLuigi

    Was macht Ihr eigentlich in Vorbereitung auf einen möglichen Crash? Alles stur weiterhalten? Ab einem gewissen Verlust verkaufen? Bereits jetzt in sichere Anlagen umschichten?

     

  27. AvatarWolke

    @Mattoc

    Liebe Kinder….

    Ja Papa, Du hast, wie immer, recht. Ich hätte nur noch gern gewußt, wie das mit der physischen Abbildung beim MSCI World mit 1.600 Werten geht?

    Danke Papa, wenn Du mir das erklärst, geb ich Ruh, bin brav und schreib nicht mehr Unsinn und Lügen.

  28. KievKiev

    @ Der Baum

    Ich habe hier auch nicht die großen Bedenken. Auch wenn ich hier bestimmt keine Empfehlungen zu Aktienkäufen gebe, möchte ich die mir erscheinenden Risiken benennen. Das war schon ein sehr großer Rücksetzer. Die Aktie ist nicht für Personen geeignet, die damit nicht gut schlafen können. Das hat auch nichts mit Charakterstärke oder Schwäche zu tun, sondern mit Selbstkenntnis. Ich möchte auch nicht mein Depot auf Tilray konzentriert sehen. Damit könnte ich ganz schlecht schlafen. Ich habe mir bei Seeking Alpha die theoretische Dividende zu UNFI angeschaut. Die war für mich gut genug. Bei dem großen Rücksetzer habe ich dann kurzer Hand außerbörslich zugeschlagen. Sie ist leider nicht unmittelbar etwas zurück gekommen. Das gefällt mir natürlich am besten, wenn die Aktie gleich nach dem Kauf steigt und eine Sicherheitsmarge gibt.

  29. AvatarRüdiger

    @Mattoc:  Liebe Kinder, das ist das freie Internet. Jeder kann hier schreiben, was er will, aber glaubt diesen Menschen nicht, die sowas schreiben. Sie schreiben die Unwahrheit.

    Lesen ist fakultativ. Glauben sowieso  😉

     

  30. AvatarWolke

    @Rüdiger

    Richtig. Ich mag Finanzblogs und Börse besonders gern, da dort noch sehr viel geglaubt wird. Da sind, trotz des enormen technischen und wissenschaftlichen Fortschritts zwei und zwei immer noch nicht schnöde vier, sondern da wird noch richtig geglaubt, wie im Mittelalter. Find ich schön.

    PS: Auch find ich schön, daß es hier so viele finanziell Freie gibt, die Zeit finden, an einem Montag vormittag zu kommentieren.

  31. Avatar42sucht21

    @Gainde – Ich frage mich immer, weshalb die Vermögendsten für ihre private Anlage nicht in ETF investieren, z.B. Bill Gates. Wird wohl seine Gründe haben.
    Woher wissen Sie, dass die Vermögendsten nicht in ETF investieren?

    Außerdem legen Menschen nicht ‘richtiger’ ihr Geld an, nur weil Sie vermögend sind. Sehr erfolgreiche Unternehmer sind vielleicht auch gebiased durch den self-made Erfolg (siehe Rossmann senoir und das fast schon legendäre ‘jetzt sofort Gazprom kaufen’ und seine Unternehmensschieflage wegen seiner Aktienspekulationen -> empfehlenswertes Buch).

    Sie haben gut begründet warum Sie aus ETF in Einzelaktien umgeschichtet haben. Das kann subjektiv für Sie sehr richtig sein (nur das haben was man auch möchte) aber objektiv sollte man vielleicht mal etwas kommentieren:

    2. ETF sind ein Finanzprodukt und es findet keine Preisfindung mehr statt.
    Aktien sind ein Finanzprodukt. Die Preisfindung der Aktien (!) ist verantwortlich für die Preisfindung großer Welt-AktienETF.

    3. Ich finanziere keine moralisch bedenklichen Unternehmen (Waffen, Süchte)
    Jedem das seine aber zu glauben Sie sind in ihren 20-30 großen Unternehmen nur in moralisch einwandfreien Unternehmen investiert, ist das nicht etwas betriebsblind?

    7. ETF hypen aufgrund der niedrigen Zinsen. Kann mich zwischen 2000-2008 an kein Marketing erinnern, obwohl das Produkt schon auf dem Markt war.
    Wenn man etwas nicht richtig versteht sollte man sich nicht darüber äußern finde ich.

    Die meisten Vermögendsten sind Unternehmer (bzw deren Erben) welche mit Anteilen des eigenen Unternehmens Buy&Hold betreiben / betrieben. Vermögend wird man mit Konzentration in ein Risikoinvestment.

    Welt-ETF-Anleger wollen nicht durch die ETFs vermögend werden. Eine rentierliche Rendite bei angemessen kleinem Risiko ist das Ziel.

    @Saudi Aramco ist das KO ….
    Warum ist Saudi Aramco böse und Gazprom gut – gibt es da objektive Gründe? Um wieviel schlimmer ist die Ermorderung in einer Botschaft vs. die Ermordung in einem Park in Berlin-Moabit? Weil der Täter Radfahrer war ist es weniger schlimm?

  32. AvatarRüdiger

    da wird noch richtig geglaubt, wie im Mittelalter. Find ich schön.

     

    Besonders gerne wird ja den Crash-Propheten (Krall, Otte, Hinz, Kunz, …), den neuzeitlichen Nachfahren von Nostradamus, Mühlhiasl, …  geglaubt, gelle 😉

     

    P.S. @Wolke: Glückwunsch zur finanziellen Freiheit  😉

     

  33. AvatarFit und Gesund

    @42sucht21

    Saudi Aramco vs Gazprom, also der war echt gut  🙂

    Reiche und ETF’s, ich glaube Ray Dalio legt ziemlich viel in ETF’s an.

     

    @Thorsten

    hast Du schonmal drüber nachgedacht Dir Goldminen-Aktien ins Depot zu legen, bes. die die auch Geld durch Royalties verdienen? FNV oder SAND? also von Papier-Gold halte ich wenig.

  34. AvatarWolke

    @Rüdiger

    Wie willst Du dann wissen, daß es Mist ist? Ich bin mir allerdings sicher, daß Du es heimlich doch liest. Und keine Angst, Daniel Stelter ist alles eher, als ein Crashprophet.

  35. AvatarRüdiger

    Alles was ich bisher bei beyondtheobvious gelesen habe, war Mist … deshalb schaue ich dort schon seit ewigen Zeiten nicht mehr rein. Also nix mit heimlich  😉

  36. AvatarHans Dampf

    @mattoc:

    Da es ETF´s bereits seit längerer Zeit gibt sind doch sicher in der 2008er Finanzkrise einige ETF´s aufgrund der von Dir beschriebenen Risiken in die Pleite gegangen und Anleger haben ihr Geld verloren.

    Hättest Du daher für die interessierten Leser hier links zu Beiträgen über diese ETF Totalverluste zu bieten?

    Vielen Dank bereits im Voraus für Deine Kooperation.

  37. AvatarWolke

    @Rüdiger

    Daniel Stelter als Mist zu bezeichnen…naja…da will ich mal nicht laut denken. Aber ein Sprichwort kommt mir in den Sinn: „Hochmut kommt vor dem Fall“.

  38. AvatarRüdiger

    Ach Wolke, mach dich mal locker  😉

    Ein Kerl wie du sollte es doch wegstecken können, dass nicht jeder deine schreibenden Lieblinge anhimmelt  😉

  39. AvatarNico Meier

    @Kiev

    Ja Altria habe ich auch im September 2019 gekauft und bin mitlerweile rund 24% im Plus.

    Hatte bei TW ein gutes Händchen und geniesse nun die hohen Dividenden.

    Ich rechne nach Brexit mit einem Bauboom in England davon wird auch TW profitieren. In den vergangenen Jahren wurden aufgrund Brexit viele Investitionen aufgeschoben sobald diese ausgelöst werden gehts richtig los.

  40. AvatarEbert

    Ist Freelancer Sebastian hier anwesend? Du hattest in einem anderen Post Bücher von Peter Lynch und Co empfohlen. Ich finde diesen Beitrag nicht leider nicht mehr.

    Welche Bücher waren das denn?

     

  41. Avatar42sucht21

    @Wolke- „Hochmut kommt vor dem Fall“

    machen Sie mal den Faktencheck: Der genannte Mensch erklärte Dezember 2018:

    – “Cash als bestes Investment: 2019 dürfte man am besten mit einer hohen Liquiditätsquote…..überstehen.”

    -“An meiner Erwartung einer Krise im Bereich der Unternehmensanleihen in den USA und auch Europa halte ich fest.”

    -“Der US-Dollar {wird} gegenüber dem Euro …. deutlich verlieren.”

    -“Die US-Börse fällt weiter….2019 wird an den Börsen keinen Spaß machen.”

    -usw usw.

    Aber er hat ja noch ca. 15 Tage Zeit für den Eintritt seiner Prognosen.

  42. AvatarDanielKA

    @42sucht21: Der war gut 🙂

    Soviele Falschaussagen zum Thema ETF-Sondervermögen habe ich schon lange nicht mehr gelesen, Danke für die Richtigstellung.

    ganz gefährliche diese achtzigfach gehebelten Allworlds und MCSI 😉

    wenn ich schon für einen Dollar Aktien als privater kaufen kann und viele 50-100 Aktien im Depot besitzen, dann wird es für eine Billionenschwere Gesellschaft sehr schwer sein 1600 Aktien zu kaufen, diese Ordergebühren haben sich nicht in der Kasse…… ^^ Herr lass Hirn vom Himmel regnen (mit optimiertem sampling fange ich erst gar nicht an), da sieht man mal wieder wo unbewusstes dumb Money unterwegs ist..

     

     

     

     

     

  43. AvatarHans Dampf

    @mattoc

    sicher.

    Aber wenn Du mehr nicht zu bieten hast, wie sollen wir dann Deinen Beitrag einordnen?

  44. AvatarThomas

    ich denke, und bin mir recht sicher, dass Mattoc hat seine Argumente gegen ETF nicht ernst gemeint hat 🙂

  45. AvatarMattoc

    @Thomas

    Genau! Das sind sinngemäße Wiedergaben von Beiträgen, die ich hier schon mehrfach gelesen habe! Grausame Fakenews. Deshalb habe ich ja auch drunter geschrieben, dass man das nicht glauben soll, wenn man es liest.

  46. Avatarsammy

    @Gainde

    Ich dachte du hättest ein fundierteres Wissen im Bereich etfs immerhin warst du mal gut unterwegs. Mit deinen 30 Einzelwerten fährst du natürlich ein mindestens doppelt so großes Risiko als mit etfs.

    @Thorsten

    Es gibt keine “gold etfs”. Was du meinst sind etcs. Bitte auf die richtige Terminologie achten.

    @hans Dampf

    Echt krass wie du einfach keine Ironie verstehst 😀

     

  47. AvatarClaus

    @ Fit und gesund

     

    Hallo,

     

    ich hoffe, Du hast Deine “geliebten” BAT-Aktien nicht verkauft. Immerhin haben sie seit Mitte Oktober über 24% zugelegt…

     

    LG

  48. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Ebert

    Du hast Glück. Normalerweise beginnt Sonntagabend meine Blogfastenzeit bis zum Freitag. Gibt ja noch andere schöne Dinge im Leben und leider wird hier von einigen Lesern immer mehr Glaskugel- und sonstiger Müll abgeladen. Amateure, die sich als großer Zampano aufspielen und punktgenau erklären, was man im neuen Jahr unbedingt braucht, um erfolgreich zu sein (Cash, Gold, ganz, ganz viele russische Aktien….).

    Könnte Satire sein, ödet aber eher an. Wenn das die finanzielle Freiheit sein soll – den ganzen Tag Schrott im Netz aufstöbern und wieder rausblasen, unreflektierten Quark herausposaunen und beweisen worin wir Deutschen Spitze sind (das habt ihr letztens in der Aufzählung nämlich vergessen: Herumnörgeln!) – dann empfehle ich doch lieber weiterschuften.

    Nachdem ich aber als Bettlektüre über Gaides Beitrag gestern abend gestolpert bin, konnte ich mir nicht verkneifen, heute mal zu schauen, ob Mattoc das nicht richtig stellt. Und er hat mich nicht im Stich gelassen…. 😉 .

    Die ETF-Dinger sind mir eigentlich egal. Bin mit meiner eigenen Auswahl an Unternehmen sehr zufrieden. Trotzdem muss ich die Lanze brechen. Was hier teilweise für ein hanebüchener Unsinn über ETFs geschrieben wird…. das tut schon weh.

    Leute, nehmt doch noch mal ein gutes dutzend Bücher in die Hand (vor allem den Dobelli, um dem unsäglichen Fakenews-Mist der Verschwörungstheoretiker und ihren Müllseiten im Netz aus dem Weg zu gehen) und bildet euch weiter. Tut wirklich gut. Allen “Deutschland…. ach was, die ganze Welt geht vor die Hunde”-Heulern kann man nur raten, sich Steven Pinker und Hans Rosling zu Gemüte zu führen.

    Aber Schluß mit dem Austreten. Steckt an, wie man sieht. Ich brauche wieder Abstinenz.

    Das Buch von Peter Lynch, nachdem du suchst, heißt in der deutschen Version “Der Börse einen Schritt voraus“. Ist etwas zum Schmunzeln und für den Einstieg geeignet. Bitte nicht zu viel erwarten.

    Weiter empfehle ich Phil Fisher mit “Die Profi-Investment-Strategie” (ja, Marketingtitel), Jason Zweig mit “Gier. Neuroökonomie” und selbstverständlich “Die Essays von Warren Buffett.”

    @ Luigi

    Topunternehmen kaufen, liegen lassen, abwarten. Das ist das, was ich tue, um mich auf “den Crash” vorzubereiten.

    @ Fit und Gesund

    Wunderbar, von dir zu lesen 🙂 . Habe mir schon ein wenig Sorgen gemacht.

    Die anderen orakeln herum, ich verfolge stur und stetig meinen Plan. Regelmäßig Papiere von ausgezeichneten Qualitätsunternehmen einsammeln und das große Rauschen (kann süchtig machen) geflissentlich ignorieren.

    Die letzten Monate standen T. Rowe Price und Bristol-Myers Squibb auf der Einkaufsliste. Und bei dir so?

    Wünsche dir nur das Beste!

  49. AvatarHans Dampf

    @mattoc

    Alles klar. ?

    Aber in den heutigen Zeiten wundert man sich leider über nichts mehr was einem im Netz begegnet.

  50. Avatar42sucht21

    @Nico Meier – Brokerkosten Schweiz
    Interessant ist für mich das Werbebanner welches auf der Seite kommt. Jeder Online-Trade nur 29CHF…. gratis RT-Kurse ab 20.000CHF. Wenn man draufklickt sieht man Vergeichspreise. Uij, uij. Da möchte ich nicht tauschen mit meinem deutschen Konto.

    Courtagen pro 10k Trade im Online Depot: 29-90 CHF.
    Depotgebühren p.A für Volumen 500k : 200-2.000 CHF.

  51. AvatarFit und Gesund

    @Claus,

    nein, ich habe noch alle 400 BAT, die Mistdinger   🙂   und ich habe nicht vor sie zu verkaufen, das brit. Pfund ist auch wieder gestiegen, ja ja..

    British equities doing the Boris bounce  und ich gleich mit.

     

    @Freelancer Sebastian,

    huhu, schön auch von Dir zu lesen, Sorgen musst Du Dir keine machen, aber hier ging und geht es teilweise zu und her dass es mir vergangen ist zu schreiben,

    ich selber habe fleissig weiterinvestiert, Cisco und 3M aufgestockt, wollte ich doch schon lange, BMY würde mir natürlich auch gefallen,

    das Steueramt hat mich noch gerupft, sonst hätte ich noch mehr investieren können, aber so ist es nunmal, wenn das Vermögen grösser wird muss man mehr Steuern zahlen. Dafür bekomme ich am 1.2.2020 eine tatsächlich grosse Summe meiner 3ten Säule ausbezahlt, nach Steuern immerhin um die 170k, die Herren der Versicherung sind gleich im Doppelpack bei mir erschienen und wollten mir glatt ein echt tolles Angebot machen,

    “gib uns 100k für 10 Jahre und wir garantieren Dir 92k nach Ende der Laufzeit, plus Überschüsse…. ich musste so an mich halten dass ich nicht laut losgelacht hätte, ich habe ihnen erzählt dass ich selber anlege und darauf sind sie schnell abgezottelt, Halunken die  🙂

    Habe gerade Frei bis Weihnachten, morgen wollen wir auf den Napoleon-Turm ,    (krieg den link nicht richtig hin…

    wünsche Euch Beiden auf jeden Fall Alles Gute und weiter ein glückliches Händchen bei der Geldanlage, Sebastian, lass Dich nicht kirre machen,  🙂

     

    liebe Grüsse

    Fit und Gesund

  52. AvatarMattoc

     

    Amateure, die sich als großer Zampano aufspielen und punktgenau erklären, was man im neuen Jahr unbedingt braucht, um erfolgreich zu sein (Cash, Gold, ganz, ganz viele russische Aktien….).

    Könnte Satire sein, ödet aber eher an. Wenn das die finanzielle Freiheit sein soll – den ganzen Tag Schrott im Netz aufstöbern und wieder rausblasen, unreflektierten Quark herausposaunen und beweisen worin wir Deutschen Spitze sind (das habt ihr letztens in der Aufzählung nämlich vergessen: Herumnörgeln!) – dann empfehle ich doch lieber weiterschuften.

    Nachdem ich aber als Bettlektüre über Gaides Beitrag gestern abend gestolpert bin, konnte ich mir nicht verkneifen, heute mal zu schauen, ob Mattoc das nicht richtig stellt. Und er hat mich nicht im Stich gelassen…. ? .

    Ich mag den Freelancer! 🙂

     

    Und gut, dass du mich erinnerst: @Gainde Bei 4. und 6. in deiner Aufzählung wird ein Interessenkonflikt sichtbar. Bei 4. willst du die Marktrendite und bei 6. willst du lieber „günstig einkaufen“. Das geht nicht beides. Als Einzelaktionär solltest du dich lieber für das vermeintlich „günstige Einkaufen“ entscheiden, sonst könntest du gleich einen ETF kaufen, der bringt nämlich stabil die Marktrendite (und gefährdet das Finanzsystem *zwinker*) 😉

  53. AvatarClaus

    @ Fit und gesund

     

    ja, ja, die Versicherungsheinis… immer auf der Suche nach neuen Provisionen… Da waren sie ja bei Dir “goldrichtig”… (lach)

     

    Seit August habe ich nichts mehr gekauft, die Dividenden laufen und füllen den Cash-Bestand weiter auf. Am Jahresende gibt es einen neuen “Netto-Dividenden-Rekord”.

     

    Meine Nachkäufe (BAT + Shell) und Neukäufe (BASF + Altria) dieses Jahr haben sich ganz gut entwickelt. Nur Gilead scharrt noch mit den Hufen und tritt auf der Stelle. Kleine “Spurtansätze” in letzter Zeit wurden wieder rückgängig gemacht. Doch das wird sich bestimmt bald ändern. Bis dahin freue ich mich über die gute und sichere Dividende. Kommt es über die Feiertage oder im Januar zu weiteren Rücksetzern, kaufe ich hier nochmal deutlich nach.

     

    Mit diesem Jahr bin ich (bisher) äußerst zufrieden. Und allen Crash-Propheten zum Trotz: Statistisch folgt auf ein solches Jahr meistens noch ein weiteres gutes Jahr, wenn auch nicht mehr ganz so gut wie dieses. Doch +10% könnten es durchaus werden. Genau mein “Planziel”.

     

    Sollte es anders kommen, habe ich damit auch kein Problem: Dann werden sich gute Kaufgelegenheiten bieten, die ich jederzeit nutzen werde.

     

    Wie auch immer, der Schneeball rollt…

     

    Wünsche Dir auch eine schöne Zeit.

     

    LG

  54. AvatarNico Meier

    BAT bleibt natürlich auch bei mir im Depot wurden sogar noch nachgekauft als sie etwas günstiger wurden.Genau wie Altria die ich diesen Herbst zusätzlich eingesammelt habe.

    Ich als Nichtraucher verstehe den “Genuss” einer Zigarette nicht aber ich sehe im weiteren Umfeld, dass auch in Krisen als letztes bei den Kippen gespart wird. Daher halte ich diese Branche für eher Krisensicher.

    Ja in der Schweiz sind die Orderkosten jenach Anbieter viel zu hoch. Mehr Konkurrenz bei den brokern wäre schön. Es gibt in der Schweiz auch keine Sparpläne die den Namen verdienen.

     

     

  55. AvatarFelix

    Im letzten Jahr war zum Jahreswechsel Schlussverkauf, da ging’s besonders mit den Techwerten deutlich nach unten, was natürlich sofort die Crashpropheten auf den Plan gerufen hat. Ich bin am 20 Januar bei Apple eingestiegen und erfreue mich inzwischen eines Anstiegs vom 80 % (ohne Dividende). So kann es weitergehen.

  56. Avatarsammy

    Schonmal was von Assettinflation durch Negativzinspolitik und Verschuldung gehört? Klar kann man sich über die Kurssteigerungen freuen aber ob dies nachhaltig sein wird bleibt abzuwarten.

  57. AvatarLithium85

    Laut Prof Weber reichen wenige Aktien tatsächlich für einen DiversifikationsEffekt aus und die Marktrendite kann abgegriffen werden. Allerdings müssen sie zufällig !!! ausgewählt sein. 20 Aktien aus dem Sektor “möglichst hohe Dividendenrendite weil Dividende klingt cool ich mach value” tut es hierbei eben nicht.

     

    “Verschiedene Studien kommen
    aber zu dem Ergebnis, dass bereits ab einer Anzahl von circa 20 Einzel-
    aktien eine ordentliche Diversifikation erreicht werden kann, vorausge-
    setzt, die Aktien werden zufällig ausgewählt und es wird dabei sicherge-
    stellt, dass sie nicht überwiegend aus einer oder zwei Branchen stammen.”

    “Die empirische Forschung liefert für die Bestimmung der optimalen
    Anzahl von Papieren bei Aktienanlagen wichtige Anhaltspunkte. Sie be-
    legt, dass der Investor ausreichend diversifiziert, wenn er 15 bis 20 Pa-
    piere zufällig auswählt. ”

    Ausserdem gleich groß gewichtet! Das haben auch die wenigsten. Zugegeben, ein msci World mag 1600 Aktien enthalten, aber wie groß ist die Gewichtung der sagen wir letzten 1500 Positionen? Ein Portfolio aus den ersten 100 Positionen wird vermutlich bereits einen identischen Chart aufweisen.

    Aber ich stimme Mattoc und Freelancer zu, die Argumente gegen ETFs sind zT wirklich haarsträubender Unsinn. Ein Punkt für Einzelaktien, den auch der Kommer akzeptiert, sie machen mehr Spaß!

    Einen schönen Abend.

  58. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Fit und Gesund

    Cisco finde ich auch interessant. Von 3M habe ich mir im Januar und Mai je ein Paket eingepackt. Im nächsten Monat werde ich mir wohl zum ersten mal einige Anteile von Intel gönnen. Texas Instruments wäre mir lieber, sind mir aber noch zu teuer. Bei Church&Dwight hatte sich meine Geduld ausgezahlt, mal sehen….

    Uns kommen die Berater- und Versicherungsheinis ja nicht mehr blöd, aber wenn man daran denkt, wen die sonst so abzocken….

    @ Felix

    Nachgeschaut habe ich nicht, aber da die Applepapiere schon seit 2011 in meinem Depot schlummern, sollten die 80% seit Jahresanfang auch bei mir gewirkt haben.

    Oft genug musste ich mir in den vergangenen Jahren den Abgesang auf Apple anhören, der wohl nicht wenige zu Verkäufen bei Tiefstpreisen animiert hat – dem konzentrierten Lauschen auf das Große Rauschen und die Experten “sei Dank”.

    Man kann es nicht oft genug sagen: Anstatt wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren (als Anleger, der auf den Crash/die Korrektur wartet), um unbedingt VOR dem Marktabsturz seine Papiere zu Geld zu machen, sollte man sich ganz gemütlich klar machen, dass doch NACH dem Rückgang eh alle  – Spekulanten und Fondsheinis – wieder auf´s Parkett stürmen und gar nicht schnell genug bei der Hausse dabei sein können.

    Erst rennen alle raus, dann rennen alle wieder rein (und zahlen saftig Steuern und Gebühren). Wäre es da nicht klüger, einfach ganz entspannt investiert zu bleiben? Warum will das manchen nicht in den Kopf?

    @ Lithium85

    Den Weber mag ich eigentlich nicht so, aber hier sind wir wohl einer Meinung 🙂 .

  59. AvatarRüdiger

    Wäre es da nicht klüger, einfach ganz entspannt investiert zu bleiben?

    Hin und her zu handeln gibt einem das (zumeist trügerische) Gefühl, die Kontrolle zu haben. Auch wenn’s noch so falsch ist  😉

  60. AvatarThomas

    Hallo Tim,

    wieder mal ein sehr guter Artikel, über die Buy and Hold Strategie von Qualitätsaktien/Unternehmen. Der Artikel vor 6 Jahren in Börse Online liegt kopiert im Ordner und wird immer wieder zur Erinnerung herausgezogen. Was mich interessieren würde, ob es hierzu eine Neuauflage in Börse Online, Aktien Mag oder Euro am Sonntag von dir gibt? Die Top 10 sind zwar verraten höchst interessant wären die folgenden zehn oder gar 20. Eine Reihe Top 25/30  der letzten 25/30 Jahre alle 5 Jahre solltest du daraus machen.

    Ein weiter so und Dankeschön für die Förderung der Aktienkultur in good old Germany.

    Bis zur Invest 2020 Thomas

     

     

  61. AvatarFit und Gesund

    @Claus,

    drücke Dir auf jeden Fall die Daumen für Gilead, braucht wahrscheinlich Geduld, ich habe ja Anfang 2018 Amgen gekauft, die haben sich schön entwickelt, von daher bin ich in dem Bereich ausgelastet.

    Ja, die Versicherungsheinis, mich kriegen die nicht mehr, aber ich bin sicher die machen noch ihren Reibach.

    Ab Februar hab ich allerdings dann wieder ein klitzekleines Problem, Du ahnst es… wohin mit dem Zaster?? nicht nur dass es eh keine Zinsen gibt, wenn ich nun ein neues Konto eröffne muss ich garantiert wieder Kontoführungsgebühren zahlen, also Strafzins in versteckter Form. Mein Gehaltskonto ist ja kostenlos, dort zahle ich allerdings dieses Jahr 1000 CHF Depotgebühr, ich habe mich schon schlau gemacht wo ich das Geld erstmal nach Eingang parkieren kann, mein Bankberater meinte “ja kein Konto woanders aufmachen, unsere Bank hat so gute Zahlen, da passiert nix…da meinte ich halt trocken, ja … die Swissair ist auch nie gegrounded… dann war Ruhe im Karton.

    Na ja, fällt mir schon noch was ein, noch Zeit…

     

    @Freelancer Sebastian,

    haben hätte ich gerne ITW, aber zu teuer, CHD könnte aber was werden, SBUX steht auch auf meiner Wunschliste noch,

    mein Dividendenziel habe ich erreicht, ich kann jetzt durchaus auch Aktien kaufen die eine geringere Dividendenrendite aufweisen, nächstes Jahr möchte ich ein paar CH-er Aktien kaufen, Straumann, Sonova, Schindler, Sika, ich hoffe da irgendwann einen guten Einstiegszeitpunkt zu erwischen, nix überstürzen.

    Mein Liebling Stadler Rail hat sich schön entwickelt, ebenso LafargeHolcim, dieses Jahr hab ich praktisch nicht danebengegriffen,

    wird schon werden 🙂

     

    und @ CH-er Ordergebühren / Depotgebühren, da sind wir einsame Spitze, aber da überlegt man es sich 10x was man kauft und was nicht, beneide aber die Amis mit ihren neuen 0$ Ordergebühren. Wenigstens kann ich in meinem Zweitdepot nun die US-Titel günstiger handeln.

     

    liebe Grüsse

    fast vergessen, UNFI steigt wohl, freut mich für die die dort investiert sind.

  62. AvatarMattoc

    @Thorsten

    Der Unterschied zwischen einem ETF und einem ETC ist, dass du bei einem ETC tatsächlich ein Emittentenrisiko hast, was du bei einem UCITS ETF nicht hast. Die physische Besicherung eines ETCs ist natürlich gut. Das stimmt.

    Dennoch sind die Emittenten der Gold ETCs eigenständige Subunternehmen von namhaften Unternehmen, z.B. von der Börse Stuttgart.

    Diese Subunternehmen wurden extra zum Zweck gegründet, Edelmetalle zu emittieren und haben häufig niedrigere Haftungssummen als die namhaften Muttergesellschaften. Wenn da also jemand mit einem großen SUV den Tresor wegfährt, sieht es düster aus für die Anleger. 😉

    Wer also grundsätzliche Ängste vor Systemcrash, Staat und Missbrauch von Wertanlagen, Vertrauen in Unternehmen und Menschen hat, dem würde ich auf keinen Fall einen Gold ETC empfehlen.

    Ich selbst habe EUWAX-Gold 2. Ist natürlich auch ein ETC. Aber ich bin auch nicht so ängstlich. 🙂

     

  63. AvatarGainde

    Habe nach euren Rückmeldungen nun alle meine Einzelaktien mit Gewinn verkauft. Ab jetzt gilt Dollar Cost Average, um bis zum nächsten Crash schön flüssig zu sein. Danke allen!

  64. AvatarSparta

    @Lithium

    Wo genau schreibt Weber das mit 20 Aktien?

    Nimm nen Eurostoxx50, nen Nikkei, nen Emerging und Vergleiche 10–Jahresperioden z. B. mit world, s&p 500 oder Nasdaq….

    Sehr unterschiedliche Entwicklungen für eine Vielzahl von Aktien.

  65. AvatarLithium85

    @Sparta

    Im Buch “genial einfach investieren”

    Das hat er selbst einmal als freies PDF Angeboten, war entweder auf der arero oder seiner uni Homepage. Die Passagen sind zitiert.

    Edit: es geht um zufällig ausgewählt!! Keine Region und keine Themen Selektion

  66. AvatarThomas

    Hallo Tim,

    wieder mal ein sehr guter Artikel, über die Buy and Hold Strategie von Qualitätsaktien/Unternehmen. Der Artikel vor 6 Jahren in Börse Online liegt kopiert im Ordner und wird immer wieder zur Erinnerung herausgezogen. Was mich interessieren würde, ob es hierzu eine Neuauflage in Börse Online, Aktien Mag oder Euro am Sonntag von dir gibt? Die Top 10 sind zwar verraten höchst interessant wären die folgenden zehn oder gar 20. Eine Reihe Top 25/30  der letzten 25/30 Jahre alle 5 Jahre solltest du daraus machen.

    Ein weiter so und Dankeschön für die Förderung der Aktienkultur in good old Germany.

    Thomas

     

     

  67. AvatarThorsten

    @Gainde nicht im ernst ? Zumindest Dividendenaktien können doch fast alles aushalten und Cash wertet gnadenlos ab.

  68. Avatar42sucht21

    @Weber – 15 bis 20 zufällige Aktien aus “Genial einfach investieren” S. 21
    Die empirische Forschung liefert für die Bestimmung der optimalen Anzahl von Papieren bei Aktienanlagen wichtige Anhaltspunkte. Sie belegt, dass der Investor ausreichend diversifiziert, wenn er 15 bis 20 Papiere zufällig auswählt.” hier: https://www.arero.de/downloads/

  69. Avatarsteve

    he gainde du reagierst echt schnell hoffe das du gut damit fährst

    @ unfi ich finde die nicht uninteressant nur Lebensmittel eine große Marge ist da nicht drauf allein bio ist jetzt auch nicht der Burner. Was mich am meisten abschreckt der Kursverlauf der letzten 10 Jahre was hat sich heute geändert? ( außer 8% plus heute)

  70. AvatarNico Meier

    @gainde
    Mir kommt gerade der Dezember 2018 in den Sinn da hat sie Börse mitte Dezember rund 12% eingebüsst und weitere 8% folgten bis ende Dezember. Da las man hier viel kurioses unter anderem gabs hier viele “Experten” die behauptet haben sie hätten alles verkauft und stünden mit dem Cash an der Seitenlinie weil der grosse Cras mit -50% und mehr vor der Türe stehen würde. Ich habe zwei Drittel meiner Jahresinvestitionen 2018 in der zweiten Dezemberhälfte getätigt.

  71. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thomas

    Danke für den netten Vorschlag! Momentan habe ich keinen neuen Artikel zum Thema geplant. Das kann sich aber ändern.

  72. Avatarsammy

    @Nico Meier

    Glück gehabt hätte auch anders laufen können. Die Frage ist geht es 2020 so weiter?

     

  73. AvatarNico Meier

    @sammy

    Nenne es Glück wenn du willst ich nenne es Eier haben. Es gibt Menschen die haben Eier andre immer nur die Hose voll.

    Ich bin kein Fan von John maynard Keynes aber wenn ich von dir lese so kommt mir immer sein Zitat in den Sinn.

    “In the long run we are all dead”

     

  74. AvatarThomas

    Natürlich geht es so weiter, bis zur finalen Senkrechte!! Das ist auch kein Glück, sondern Können.

  75. PeterPeter

    @Claus

    Hältst Du durch dick und dünn oder verkaufst Du bei stärkeren Rückgängen?

    @Freelancer

    CHD finde ich gut, aber noch etwas zu teuer. Bin auch schon über RB in dem Bereich investiert.

  76. AvatarNico Meier

    Der Markt kann auch über mehrere Jahre seitwärts laufen. Er kann weiter steigen 2020 oder er kann auch korrigieren. Ich befinde mich in der Ansparphase mit anderen Worten es stört mich nicht, wenn ich gute Dividendenaktien ztu günstigeren Preisen einkaufen kann.

  77. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Fit und Gesund

    Bemerkenswert, wie sehr sich unsere Titelvorstellungen überschneiden. ITW, CHD und STBX liegen schon in meinem Depot. Von schweizer Aktien lasse ich aufgrund der Quellensteuerproblematik leider die Finger. Sonst stünden Lindt & Sprüngli, sowie Givaudan auf meiner Liste.

    Wobei man sich fragen muss, ob das Thema so gewichtig ist. Lóreal und LVMH hatte ich vor Jahren verkauft, weil mich die Quellensteuer so nervte. Hätte sie ruhig behalten können….

    Viel Freude heute auf dem Napoleon-Turm 🙂 !

    @ Peter

    Die CHD ist leider immer teuer. Gute Aktie – enormer Preis. Habe gefühlt ewig gewartet und sie dann im Juni 2018 für ein KGV von um die 17 bekommen.

    https://www.macrotrends.net/stocks/charts/CHD/church-dwight/pe-ratio

    @ 42sucht21

    Danke für den Link. Wasser auf meine Mühlen. 20 Bluechips aus allen Branchen und gut ist mit der Diversifizierung. Darf jeder anders sehen – kein Problem.

  78. Avatarsammy

    Bei Einzelaktien ist es einfacher einen guten Einstieg zu finden. Beim Markt sieht es schon anders aus der geht von einem Rekordhoch zum nächsten..

  79. Avatar-M

    @Steve

    Die Bewertung ist eine andere heute und die haben ja jetzt zusätzlich ein anderen Umsatz. Ist was langfristiges und wird lange Zeit benötigen. Geht das Investment auf, werde ich gut entlohnt. Kann mich aber auch irren, dann halten sich die Verluste im Grenzen.

     

    Freelancer

    Der C&D kauf scheint mir zu dem KGV recht preiswert! Hätte ich evtl auch zugeschlagen. Leider übersehen.

    -M

  80. AvatarRüdiger

    “In the long run we are all dead”

    Wir gewiss, unsere Aktien nicht unbedingt. Die können Generationen überleben. Die Chancen dafür standen nie besser als heute  😉

  81. AvatarClaus

    @ Peter

    Hältst Du durch dick und dünn oder verkaufst Du bei stärkeren Rückgängen?

     

    Meine 27 Aktien habe ich alle “günstig” (zum Kaufzeitpunkt) gekauft und halte sie seit vielen Jahren. Es sind alles Dividendenzahler, die seit “ewigen Zeiten” Dividenden zahlen und diese auch laufend steigern. Mit keiner einzigen Aktie liege ich im Minus, sozusagen “ein grünes Depot”…

     

    Dennoch bin ich KEIN FREUND VON “HOCH-DIVIDENDENZAHLERN”, wie z.B. AT&T oder SSE. Auch REITS habe ich keine. Gold oder sonstige Edelmetalle kommen mir auch nicht ins Depot. Einzelaktien genügen mir.

     

    Ebenso halte ich mich von russischen oder chinesischen Aktien fern. Hier können einem Politik, Währung und die Besitzverhältnisse oft übel mitspielen. Das alles brauche ich nicht. In China, Rußland sowie den Schwellenländern bin ich mit meinen “Weltmarktführern” sowieso überalll dabei. Wenn sich hier Chancen ergeben, sind dies meist die ersten, die diese ergreifen. Das Risiko ist so begrenzt, denn sie sind noch in vielen weiteren Regionen aktiv.

     

    Für mich muss die Qualtität des Unternehmens stimmen. Macht mir Mr. Market eines Tages ein “unwiderstehliches Angebot”, indem er mir ein solches Unternehmen zu einem fairen oder sogar viel zu günstigen Preis anbietet, bedanke ich mich und nehme es gerne an.

     

    Hält man solche Aktien über viele Jahre, die beim Kauf vielleicht nur 2% Brutto-Dividende ausgeschüttet haben, so hat man irgendwann auch “HOCH-DIVIDENDENZAHLER bester Qualität”.

     

    Bezogen auf mein eingesetztes Kapital habe ich dieses Jahr z.B. folgende NETTO-Dividenden (nach Steuern) erhalten:

     

    Cisco 5,09%. Microsoft 6,13%. Intel 5,45%. Home-Depot 15,32%. Unilever 4,80%. McDonalds 4,53%, Walgreens 4,65%. J&J 4,52%. 3M 5,09%…

     

    Vergleiche das mal mit den heutigen Brutto-Dividenden…

     

    Die meisten dieser Aktien haben zusätzliche Kursgewinne im 3-stelligen Prozentbereich, von 130% bis zu 720%.

     

    Warum sollte ich mich von diesen Aktien trennen? Selbst wenn es mal 50% abwärts gehen sollte, ist das nicht dramatisch. Die Dividenden werden weiter fließen. Kürzungen oder gar Streichungen sind selten. In solchen Extremfällen wird es auch wieder extrem gute Kaufkurse geben. Hier werde ich mein Depot deutlich aufstocken. Dreht der Markt dann irgendwann wieder (und das macht er ganz sicher!), wird mein Depot noch besser dastehen, als heute…

     

    Mental sind deutlich fallende Aktienkurse  für die meisten Menschen unerträglich. Irgendwann kommt ein Punkt, an dem sie es nicht mehr aushalten: Sie verkaufen und wollen noch “retten, was noch zu retten ist”… Genau dann aber kommt kurz darauf die Wende. Ja, es fühlt sich ziemlich schlecht an, wenn man seinen Depotstand täglich dahinschmelzen sieht, wie Schnee in der Mittagssonne. Ich habe das mehrfach und auch über längere Zeit erlebt. Hierbei habe ich viel gelernt.

     

    Wie man das aushält? Man braucht einen Plan, den man in aller Ruhe ausgearbeitet hat, ganz ohne Stress. Eine Watchliste mit Wunsch-Aktien und (gestaffelten) Wunsch-Einstiegs- oder Wunsch-Aufstockungs-Preisen kann helfen.

     

    Entscheidend sind natürlich die “richtigen” Aktien. Mit “großen deutschen Banken” oder Automobilherstellern ist sicherlich auch in Zukunft “kein Blumentopf” zu gewinnen.

     

    Werden diese Kurse erreicht, kaufen. Im Depot auf “die berühmte” Branchen- und Länder-/Währungsraum-Mischung achten. Ganz wichtig sind die Positionsgrößen. Hiermit sollte man sich intensiv beschäftigen. Sogar Profis vernachlässigen diesen Punkt öfters.

     

    Wenn man das durchhält, kann man ein beachtliches Depot aufbauen. Je jünger man ist, desto “einfacher” ist es. Der Zinseszins ist Dein Freund. Ich behaupte aber: Den Zinseszins haben nicht viele wirklich verstanden. Sie handeln nach Bauchgefühl, Tipps oder von ihrem Ego gesteuert. Fehler sind nützlich, wenn man etwas daraus lernt. So wird man mit der Zeit sicherer und besser mit seinen Entscheidungen. Hilfreich ist es auch, alles schriftlich festzuhalten: Warum habe ich diese Aktie gekauft/verkauft. So kann man immer nachvollziehen, warum man wie gehandelt hat. Ist der Kaufgrund noch gegeben? Falls nein kann es auch richtig sein, zu verkaufen.

     

    Wünsche Dir und allen viel Erfolg und eine schöne Weihnachtszeit.

     

    LG

     

     

  82. KievKiev

    @ Steve

    Ich habe bei Seeking Alpha die theoretische Ausschüttung betrachtet.

    EPS (FWD)
    Hypothetical Payout Ratio
    Hypothetical Annual Dividend
    Hypothetical Yield

    1.32
    10%
    0.13
    1.84%

    1.32
    20%
    0.26
    3.68%

    1.32
    30%
    0.39
    5.52%

    1.32
    40%
    0.53
    7.36%

    Den EPS Wert finde ich nicht so unplausibel. Die Firma erzielt 5.52% Yield bei einer Ausschüttungsquote von 30%. Das finde ich gar nicht so verkehrt. Ich würde mir ein besonders Gutes Q1 und Q2 wünschen. Dann kann ich meine Position anpassen. Langfristig kann man mit anderen Firmen vielleicht mehr Rendite erzielen. Für mich ist der Value Wert aktuell vielversprechend. Kommt der Kurs zurück zum Wert verkaufe ich 100- 200 Anteile. Bei UNFI erhalte ich kein Geld fürs Warten. Daher habe ich sie auch vor einiger Zeit nicht gekauft.

    Meine Infrastruktur und Energie Werte haben oft eine hohe Dividende, bei niedriger Ausschüttungsquote. Falls es sich hierbei um keine berechtigten Gründe handelt wird der Kurs zurück zum Wert finden. Auf diese Weise erhalte ich hohe Dividenden bis der Kurs zurück ist. Das kann natürlich auch schief gehen bei berechtigten Problemen, die dann vielleicht zu Dividendenkürzungen führen usw. Aus diesem Grund halte ich die einzelnen Positionen relativ klein.

  83. Avatar42sucht21

    @UNFI
    Sind die nicht recht abhängig vom Großkunden Whole Foods (=Amazon) mit 33% ihres Umsatzes (oder war es vom Gewinn)? Ich glaube es gibt Bedenken, dass die Bindung an UNFI so nicht verlängert wird weil Amazon direkter an die Produzenten gehen könnte / möchte.

    @Freelancer Sebastian – 15-20 zufällige BlueChips und gut ist
    Da stehe ich persönlich erstmal nicht hinter Webers Aussage. Ich kenne die Primärquellen aber nicht. Es geht ja auch um ‘zufällige’ Auswahl – also sozusagen der Dartpfeile-werfenden Affne. Wie sieht es denn mit den ganzen Profi- & Privatanlegern aus mit ihrem 20-30 Stock-picking Portfolio. Die halten sich ja gerade nicht für Darts-werfende Affen sondern für bewusste Entscheider (ich würde es gebiaste Entscheider nennen). Klappt es dann trotzdem wenn es nicht zufällug ist? Müsste man mal ne/n Bachelorstudenten/in dransetzen um die Daten klären zu lassen.

  84. AvatarSparta

    @42

    Thx für den Link.

    Ich finde diese Aussage sehr erstaunlich.

    Ich vermute mit dem Ausdruck “ausreichende Diviersifizierung” wird individuell interpretiert.

    Bei den einen bedeutet es “nur” den Ausschluss des Einzelwertrisikos/Totalausfalls und die anderen denken an ein ähnliches Rendite-Risiko-Profils wie ein MSCI-MSCI-World.

    Bei zweiterem wird die Standardabweichung grösser sein, als viele denken.

  85. AvatarDer Baum

    @ 42sucht21, ja das stimmt. Ich habe damals, als ich UNFI von M vorgeschlagen bekommen habe, auch erstmal etwas überlegen müssen.

    Die FCF der letzten Jahre sind im Durschnitt ca. 150-170 Mio pro Jahr. Selbst wenn wir mit 50% Rückgang rechnen würden, weil Amazon (Whole Foods gehört dazu) die Belieferung kündigt (was ich nicht glaube, Amazon hat glaube ich bestimmt kein Interesse direkt mit den Bauern und Herstellern zu kontaktierten), dann hätten wir immer noch 75-85 Mio. FCF. Bei 400 Mio Marktkapitalisierung halte ich das immer noch für in Ordnung (KCV ~6-7).

    Ich glaube das größte Problem sind die Schulden. Wenn wir das obige Rechenbeispiel weiter führen, bräuchten Sie 40 Jahre zur Tilgung (ca. 3 Mrd. Schulden). Ich habe die Schuldenstruktur nicht ganz im Detail im Kopf, die meisten werden aber erst ab 2024 fällig. Hoffe bis dahin hat sich das ganze stabilisiert, der Bio-Markt ist gestiegen und Whole-Foods verkündet 2022-2023 einen neuen Liefervertrag 🙂

    Grüße Baum

     

  86. Der BaumDer Baum

    @ 42sucht21, ja das stimmt. Ich habe damals, als ich UNFI von M vorgeschlagen bekommen habe, auch erstmal etwas überlegen müssen.

    Die FCF der letzten Jahre sind im Durschnitt ca. 150-170 Mio pro Jahr. Selbst wenn wir mit 50% Rückgang rechnen würden, weil Amazon (Whole Foods gehört dazu) die Belieferung kündigt (was ich nicht glaube, Amazon hat glaube ich bestimmt kein Interesse direkt mit den Bauern und Herstellern zu kontaktierten), dann hätten wir immer noch 75-85 Mio. FCF. Bei 400 Mio Marktkapitalisierung halte ich das immer noch für in Ordnung (KCV ~6-7).

    Ich glaube das größte Problem sind die Schulden. Wenn wir das obige Rechenbeispiel weiter führen, bräuchten Sie 40 Jahre zur Tilgung (ca. 3 Mrd. Schulden). Ich habe die Schuldenstruktur nicht ganz im Detail im Kopf, die meisten werden aber erst ab 2024 fällig. Hoffe bis dahin hat sich das ganze stabilisiert, der Bio-Markt ist gestiegen und Whole-Foods verkündet 2022-2023 einen neuen Liefervertrag ?

    Grüße Baum

  87. AvatarThorsten

    SSE PLC ist ein Energieversorger,die braucht man immer. Warum sollte man die verschmähen ? Solche Aktien sind Ersatz für Tagesgeld. Hippe Konsumwerte und Hightechwerte könnten von heute auf morgen stärker einbrechen. Und vielleicht genau, weil viele so denken. “Ich brauche nur USA, da wächst alles unendlich””China und Russland sind soooo gefährlich, die USA sind die Guten”. “Blue Chips kaufen, kann man doch überall lesen””hat in der Vergangenheit funktioniert, deshalb auch morgen und übermorgen””wenn der Kurs fällt ist er nächstes Jahr noch höher” In einem Aufwärtstrend, starken Dollar ist das alles schön, aber wehe da passiert was mit dem Dollar oder in den USA, sie sitzen zunehmend auf nicht konkurrenzfähiger Produktion. Nicht alles ist Apple oder Tesla.
    Nur USA im Depot bedeutet zumindest eins  : ein enormes Währungsrisiko. Der maximale Anteil ist 40% bis 50% im Depot, dann aber bitte EUR stapelweise dazu.

  88. AvatarRalf

    “Entscheidend sind natürlich die “richtigen” Aktien. Mit “großen deutschen Banken” oder Automobilherstellern ist sicherlich auch in Zukunft “kein Blumentopf” zu gewinnen.”

    Ein wichtiger Hinweis. Allerdings haben viele interessante Aktien in letzter Zeit einen sehr guten Kursverlauf hingelegt. Da fühle ich mich vor einem Neueinstieg doch wohler, wenn zumindest mal ein kleiner Rücksetzer kommt. Wie seht ihr das?

     

  89. AvatarJUn

    @ Claus   ….

    oder Automobilherstellern ist sicherlich auch in Zukunft “kein Blumentopf” zu gewinnen.

    Das glaube ich nicht, Porsche, z.B. ist eines der innovativsten, wenn nicht der innovativste Automobilhersteller der Welt !! Sie werden nicht nur auf der “Straße bleiben”, sondern auch irgendwann, wie jetzt schon geplant, Straße-Luft Mobilität, zusammen vereinen !!!

  90. AvatarNico Meier

    Entscheidend sind natürlich die “richtigen” Aktien. Mit “großen deutschen Banken” oder Automobilherstellern ist sicherlich auch in Zukunft “kein Blumentopf” zu gewinnen.

    Bei den Banken bin ich gleicher Meinung. Bei den Automobilherstellern sehe ich durchaus Potential. Habe nicht ohne Grund diesen Sommer eine kleine Position eines Automobilherstellers us DE aufgebaut.

    Eventuell werden wir uns in 10 Jahren darüber unterhalten warum die Menschen im Jahr 2019 nicht genug Eier hatten Daimler bei 42€ oder BMW bei 59€ zu kaufen.

     

  91. AvatarPeter

    Heute etwas bei Unilever nachgelegt. Waren im pre-Xmas-Sale.
    @Freelancer

    Ok, guter Einstieg bei CHD!

    @Clau

    Tolle Antwort, vielen Dank. Macht vollkommen Sinn. Hatte nur in Erinnerung, dass Du immer mal geschrieben hast, dass Du bei gutgelaufenen Werten trimmst und Gewinne mitnimmst, Verlierer eher nicht nachkaufst und eher aussortierst (warst Du das mit H&M?).

  92. Avatar-M

    @Claus 3 Daumen hoch!!! Kann ich nur unterschrieben. Genau meine Art zu investieren. Ich betrachte auch sehr gerne meine dividendenrendite bezogen auf mein eingesetztes Kapital.

    Manche meinen es ist selbstbetrug. Ist mir egal so lange ich Real Geld dafür bekomme.

     

    @Baum @42 @ UNFI

    Sehe es wie Baum (schön erklärt). Info ist sehr groß und kann sicher weiterhin WholeF beliefern. Die Struktur steht und unfi hat durch die Übernahme die Struktur weiter ausgebaut noch schneller und besser beliefern zu können. Die Schulden belasten aber die nächsten Jahre weiterhin.

    Alles keine Empfehlung:-) Ich mag die.

     

    -M

  93. AvatarHurtz

    @Rüdiger:

    Wir gewiss, unsere Aktien nicht unbedingt. Die können Generationen überleben. Die Chancen dafür standen nie besser als heute  ?

    Hier gebe ich Ihnen Recht. Fraglich ist nur ob dies der Staat auch so sieht.

     

    @Nico

    Eventuell werden wir uns in 10 Jahren darüber unterhalten warum die Menschen im Jahr 2019 nicht genug Eier hatten Daimler bei 42€ oder BMW bei 59€ zu kaufen.

    Das sehe ich genau so. Das ist für mich das schöne am Stockpicking. Hier bin ich in der Lage über Jahrzehnte hinweg gezielt Nadelstiche zu setzen und die aus meiner Sicht besten Aktien aus kriselnden Branchen zu Schnäppchen Preisen zu erwerben. Nichts spricht aus meiner Sicht gegen ein Netto-Monatsgehalt angelegt in VW & Co. Niemand verlangt von mir, dass ich beim Depot-Aufbau zur Stunde Null zu 100% diversifiziert sein muss.

    Ich habe nach meinem uniabschluss 2015 angefangen zu investieren. 2016 hatte ich dann ausschließlich Versicherungswerte (AXA, Allianz und MuRe) erworben. Heute sind das in meinem Depot neben PG und Fraport die Unternehmen mit dem größten Anstieg.

  94. AvatarRüdiger

    Fraglich ist nur ob dies der Staat auch so sieht.

    Der Einfluss meiner Generation in der Politik schwindet zusehends. Wie der Staat das zukünftig sehen wird, liegt in den Händen der kommenden (Politiker-)Generationen  😉

  95. AvatarMattoc

    Ich betrachte auch sehr gerne meine dividendenrendite bezogen auf mein eingesetztes Kapital. Manche meinen es ist selbstbetrug. Ist mir egal so lange ich Real Geld dafür bekomme.

    Dass du real Geld (also einen absoluten Betrag als Dividende) bekommst, bezweifelt sicher niemand. Die Frage ist nur, ob es „sinnvoller“ ist, diesen absoluten Betrag als Prozentsatz auf deinen Einstandskurs oder auf den aktuellen Kurswert oder noch besser auf einen möglichen Verkaufserlös (nach Steuern) anzugeben. Letzteres halte ich für sinnvoll.

    Wenn du einen aktuellen Depotwert von beispielsweise 100.000 Euro hast und 3000 Euro p.a. Dividende bekommst, sind das 3% p.a.

    Du kannst natürlich sagen, dass es „für dich“ 6% sind, weil du vor vielen Jahren z.B. nur 50.000 Euro investiert hast. Vielleicht sind es für manche auch 12% wenn sie nur 25.000 Euro investiert haben. Aber dadurch wird das „reale Geld“, das du bekommst, natürlich nicht „mehr“ und eine Vergleichbarkeit mit jeweils aktuell möglichen Alternativinvestitionen ist so auch nicht möglich.

  96. Avatar-M

    Alles richtig Mattoc!

    Ich berechne es jedoch genau so für mich. Buchgewinne interessieren mich weniger.

    Ich seh mich als Teilhaber von den Unternehmen und setzte nur mein investiertes Geld im Relation zu dem was ich rausbekomme. Die buchgewinne die ich natürlich hoffentlich über die Jahre bekomme werden eh nicht realisiert oder nur ganz selten bei einem Verkauf. Wenn dem so ist, wird dann halt das Geld für mich zu Eigenkapital vorher noch nicht…. nennen wir es wie in der Buchhaltung niederwertprinzip so in der Art:-)

    -M

  97. AvatarMattoc

    @M

    Ok. Ich habe mich gedanklich in deine Welt begeben und habe verstanden, wie du es siehst. 🙂

    Jeder so wie er mag.

  98. AvatarClaus

    @ Thorsten

    SSE ist sicher kein schlechtes Unternehmen, aber es gibt eben bessere. Hast Du Dir mal einen Langfristchart angesehen oder die unkonstante Gewinn- und FCF-Entwicklung?

     

    Wer nur US-Werte kauft, hat seine Hausaufgaben nicht gemacht, sofern er ausserhalb der USA lebt.

     

    “Hippe” Werte kaufe ich grundsätzlich nicht, Tesla käme mir nicht ins Depot und Apple müsste für mich deutlich breiter aufgestellt sein, bevor ich hier kaufen würde.

     

    Der USD steht umgerechnet zum EUR übrigens fast auf dem gleichen Stand, wie vor 30 Jahren. Natürlich unter hohen Schwankungen. Wirklich langfristig hat sich das Wechselkursrisiko also immer ausgeglichen. Wie bei den Aktienkursen: Mal gewinnt man, mal verliert man.

     

    @ Ralf

    Völlig richtig. Wer überteuerte “Qualitätsaktien” kauft, kann hiermit enorme Verluste erleiden. Es kann ziemlich lange dauern, bis man wieder in die Gewinnzone kommt. Deshalb sollte man ja in aller Ruhe “faire” Kurse für seine Wunschkandidaten ermitteln und abwarten, bis es soweit ist.

     

    @ Peter

     

    Ja, H&M, das war ich. Man sollte stets prüfen, ob das Geschäftsmodell noch intakt ist. H&M, IBM und einigen anderen habe ich etliche Jahre Zeit gegeben, um “in die Gänge zu kommen”. Doch es tat sich nur wenig. Es waren keine großen Verlustbringer, doch sie blieben deutlich hinter anderen Aktien der gleichen Branche zurück. Sie haben für das Depot nur wenig Positives geleistet und wurden bei passender Gelegenheit ausgetauscht.

     

    B&H ist gut, aber man sollte zusätzlich regelmäßig prüfen, ob noch alles ok ist. Falls nicht, habe ich kein Problem damit, zu verkaufen. Ob die Aktie dann im Minus oder Plus steht, ist völlig egal. Natürlich kann man versuchen, einen günstigen Ausstiegszeitpunkt zu finden, doch das klappt nicht immer. Deshalb in solchen Fällen nicht lange hadern, sondern handeln…

     

    Das bedeutet aber nicht, dass man jahrelang mit seinem “Geldberg” an der Aussenlinie stehen muss und den Crash herbeisehnt. Fast immer, auch jetzt, gibt es sehr gute und günstig bewertete Aktien, die man sofort kaufen kann, zumindest eine erste Position.

     

    Einfach zu jedem Kurs einsteigen ist auch hier nicht die Lösung. Was man aber tun kann, ist z.B. sich einfach mal  eine sehr kleine Menge oder auch nur eine einzige Aktie des Wunschkandidaten ins Depot zu legen. So bekommt man ein gewisses Gespür für diese Aktie und vergisst sie nicht, wenn sie wirklich mal günstig zu haben ist.

     

    Teilverkäufe von zu gross gewordenen Positionen können sinnvoll sein und Cash für gerade günstige Neu- oder Nachkäufe bringen. Dieses “Problem” hatte ich bisher nicht, alle Positionen sind innerhalb meiner gesetzten Grenzen. Teile meiner “besten Pferde” herzugeben würde mir auch nicht gefallen.

     

    @ Hilda, -M

     

    Danke und viel Glück Euch

     

    @ Eventuell werden wir uns in 10 Jahren darüber unterhalten warum die Menschen im Jahr 2019 nicht genug Eier hatten Daimler bei 42€ oder BMW bei 59€ zu kaufen.

     

    Das hat nichts mit “Eiern” sondern mit Verstand zu tun. Ein Blick auf den Langfristchart sowie die Gewinnentwicklung reicht aus, um festzustellen, dass man mit solchen Aktien auf Dauer nicht glücklich wird.

     

    Natürlich kann man hier viel Geld verdienen, wenn man zum richtigen Zeitpunkt kauft und zum richtigen Zeitpunkt wieder verkauft. Man muss also 2 x richtig liegen. Aber wer schafft das schon auf Dauer?? Geld verdienen kann man deutlich einfacher und nervenschonender.

     

    @ JUn

    Ich liebe Porsche, bin selbst fast 15 Jahre lang 911er (Typ 993, der letzte luftgekühlte) gefahren. Super. Mit der Aktie wünsche ich Dir viel Erfolg.

     

    Jeder hat so seine Überzeugungen und im besten Fall sein Anlagesystem. Viele Wege führen zum Ziel. “DEN EINZIG RICHTIGEN WEG” gibt es nicht.

     

    So möge jeder seinen persönlichen Anlagestil finden und glücklich und erfolgreich hiermit werden.

     

    LG

  99. Avatar-M

    @Mattoc

    Danke fürs reinversetzen 😉

    (Ich weiß, dass ich mich damit selbst betrüge, aber manchmal muss man das tun) mir hilft es.

     

    Neuinvestments kann ich natürlich nicht mit dem Depot vergleichen, da habe ich andere Maßstäbe, ob ich investiere oder es lasse.

     

    -M

  100. Avatar42sucht21

    @Sparta – WPF
    Ja, eine Fehlinterpretation. Und wenn ich das auf die schnelle richtig verstanden habe, Schinzilord sogar die x=130 als Marktrendite nimmt und da ist selbst bei Besitzern von 15% aller Titel (20 Titel) richtig gewichtet der Wellengang der Abweichung recht massiv. Wie sieht das dann bei 20 Titeln aus 1.600 aus.

    … oder wie er dort 2013 treffend kurz schrieb: die mittlere erwartbare Rendite liegt im Bereich der Marktrendite, jedoch kannst du Glück / Pech haben.

  101. AvatarThorsten

    Der USD steht umgerechnet zum EUR übrigens fast auf dem gleichen Stand, wie vor 30 Jahren. Natürlich unter hohen Schwankungen. Wirklich langfristig hat sich das Wechselkursrisiko also immer ausgeglichen. Wie bei den Aktienkursen: Mal gewinnt man, mal verliert man.

    Währungen mitteln sich nicht aus, wenn eine Volkswirtschaft mir der Währung den Bach runtergeht, dann wars das. Dann bleibt es da stehen. Ob und wie lange die Schwäche oder ggfls  Stärke anhält kann niemand vorhersehen. Dass wir bei 1.10 derzeit einen guten Median haben, dafür habe ich im Internet nichts gefunden.  Das kann im Sinne der Fragestellung “Zufall” sein bzw. von sehr komplexen Faktoren abhängen, die nichts mit im Sinne von “das mittelt sich aus” zu tun hat. Geht Italien pleite, zerbricht die EU, wer weiß, oder in den USA gibt es Unruhen und sie schaffen es nicht in neue konkurrenzfähige Produkte zu gehen.

  102. AvatarJoeDouglas

    @Gainde

    ich frage mich immer, weshalb die Vermögendsten für ihre private Anlage nicht in ETF investieren, z.B. Bill Gates. Wird wohl seine Gründe haben.”

    Weil ETF letzlich nur eine Forderung darstellt, die du möglicherweise irgenwann einmal  nicht mehr zurückbekommst. Als Aktieninhaber bist du Eigentümer.

    Unser ganzer Kapitalismus und unser Geldsystem fusst auf Eigentum. Das ist im Gegensatz zur Forderung juristich  viel besser geschützt.

  103. AvatarTomasz

    Weil ETF letzlich nur eine Forderung darstellt, die du möglicherweise irgenwann einmal nicht mehr zurückbekommst.

    Wie Mattoc oben bereits geschrieben hat, ist diese Aussage Unsinn. Anlagen in ETFs sind Sondervermögen. Bei einer Insolvenz des Emittenten sind die Anlagegelder geschützt.

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