Der Finanzkollaps vor 10 Jahren: Als Lehman Brothers pleite ging… Die Krise lehrt uns Optimismus


New York, 16. September 2018

Vor zehn Jahren bebte die Wall Street, als die Investmentbank Lehman Brothers pleite ging. Mitarbeiter verloren sofort ihren Job. Sie trugen Kisten und Taschen nach Hause. Reporter bauten TV-Kameras auf der anderen Straßenseite auf. Tränen flossen. Es war chaotisch. Diese Fotos habe ich damals gemacht. Heute gehört das Lehman-Hochhaus am Times Square der britischen Barclays Bank. Sie hatte Teile von Lehman geschluckt.


Vor zehn Jahren ging die Investmentbank Lehman Brothers pleite. Ich sah in New York am Times Square das Drama. Tränen flossen, als Mitarbeiter ihr Hab und Gut, in Kisten verstaut, zu ihren Autos trugen. Sie waren schockiert, verärgert und ängstlich. Es ging eine Schockwelle durchs Land. Es war der 15. September. Ein Montag.

Bodyguards standen vor dem Eingang der Bank. Am nächsten Tag lieh die Notenbank Fed dem schwankenden Versicherungsriesen AIG 85 Milliarden Dollar, um die nächste Pleite zu verhindern. Die Krise begann wie ein Dominostein andere umzuwerfen.

Am Tag danach stand die US-Sparkasse Washington Mutual zum Verkauf. Die finanzstarke Großbank JP Morgan Chase (eine der wenigen) griff zu. Schon zuvor hatte sich JPMorgan-Boss Jamie Dimon die Investmentbank Bear Stearns zum Schnäppchenpreis von 2 Dollar je Aktie unter den Nagel gerissen. Die Interbankenkredite hörten auf zu funktionieren. Der Zahlungsverkehr zwischen den Banken begann einzufrieren wie ein See in Sibirien.

Am Donnerstag informierte Schatzmeister Hank Paulson den Kongress über einen Notfallplan, der später TARP genannt wurde. Präsident George Bush annullierte seine Reisepläne, um in Washington zu bleiben. Die Aktie der Investmentbank Morgan Stanley fiel innerhalb weniger Stunden um 45 Prozent. Paulson versuchte, einen Deal zu vermitteln, um Morgan Stanley an JP Morgan Chase kostenlos zu verscherbeln. Aber JPMorgan-Chef Jamie Dimon weigerte sich, das „Geschenk“ anzunehmen. Er hatte Angst vor tiefen Löchern in der Bilanz, die er nicht hätte füllen können.

Am Freitag kündigte Paulson ein Rettungspaket von 700 Milliarden Dollar an. Der US-Finanzminister sagte: „Wenn es nicht vorübergeht, dann hilft uns der Himmel.“ Präsident Bush sagte später zu dem Programm: „Ich habe die Prinzipien des freien Marktes aufgegeben, um das freie Marktsystem zu retten.“

Bank of America kaufte in der Krise den Rivalen Merrill Lynch.

Die Aktienmärkte brachen in Folge der Finanzkrise um 50 Prozent ein. Seit dieser Zeit hat der Aktienmarkt etwa 200 Prozent aufgeholt. Es ist eine spannende Erinnerung an Krisenzeiten. Es zeigt: Die Angst kommt. Aber sie kann sich nicht dauerhaft durchsetzen. Die Aktienmärkte erholen sich wieder. Investitionen können nicht verhindert werden, auch wenn es schwierig und sogar unheimlich erscheint.

Ich denke, es ist gut, die Erinnerung daran aufrecht zu halten, weil es hilft, einige der Dinge zu bekämpfen, die du während Rezessionen hören wirst. Pessimismus ist nicht gut in Krisenzeiten. Krisengerede klingt zwar schlau und realistisch. Aber die guten Zeiten sind nicht fern. Du kannst nicht die Menschen davon abhalten, das Beste aus der Situation zu machen.

Merke 2 Dinge:

1. Auf Regen folgt Sonnenschein

2. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder. Lerne daraus

Hier ist eine gute Doku über die Finanzkrise 2008. Ausgelöst wurde das Drama durch den absurden Immobilienboom. Ich hab das Gefühl, dass Europa heute in eine ähnliche Hauspreisblase laufen kann. Die Zinsen sind zu günstig. Leute, die sich eigentlich eine Immobilie nicht leisten können, kaufen:


tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „Der Finanzkollaps vor 10 Jahren: Als Lehman Brothers pleite ging… Die Krise lehrt uns Optimismus

  1. ThorstenThorsten

    Hi Tim,

    schöner Artikel zu Wochenausklang!

    Eine postive (Lebens-)Einstellung ist super wichtig, gerade bei so vielen negativen Berichten überall. Sowohl im Bereich Finanzen / Börse, wie auch zu sonstigen Themen.

    Zu Deinem 2ten Punkt „daraus lernen“, habe ich gerade heute auch einen Artikel über den Anfang meiner Börsenkarriere geschrieben. Die Lesson Learned, die ich mir aus diesem Anfang bis heute mitgenommen und beherzigt habe ist:

    Lerne aus Erfahrungen – und mache Fehler nicht mehrmals!

    In diesem Sinne, schönen Sonntag noch
    Thorsten

  2. Obama

    @Tim

    Sehr schöner optimistischer Artikel zum Sonntag.
    Ganz im Gegensatz zu den Artikeln von Mr. Dax. Finde es sehr lustig, dass er Börsenkurse für Einsteiger anbietet. Danach ist man sicherlich derart depressiv, dass man keine Aktie mehr kaufen würde…;)))

    Schönen Sonntag Abend @all

  3. Chris K.

    Guten Abend,

    Krasse Bilder. Ich habe die Finanzkrise ehrlich gesagt kaum mit erlebt. Das ging an mir vorbei. Ich saß noch in der schule damals.. Und wusste nichts von der Existenz von Aktien und was Zinseszins oder die Schulden Falle überhaupt bedeuten..

    @ Obama :
    Haha da hast du recht, ich finde den Mr. Dax kompetent aber sehr pessimistisch.

    Ich finde wir bräuchten ein schulfach oder Kurs an den Schulen… Über Themen wie Geld, Aktien, Schulden, Zinsen, Kreditkarten, antivirenprogramme/Spam Schutz, Politik etc. Geschichte und Mathe gehen zu kurz auf die alltäglichen Dinge ein. Meiner Meinung nach. Wenigstens werden Drogen thematisiert und aufgeklärt.

    Ich bin gespannt, wenn es soweit mal ist, wie wir uns hier motivieren nicht zu verkaufen. Das wird hart. Aber wir packen das!

    Mfg

     

  4. Chris K.

    @ Robert

    Selber gründen oder Steuer und Abgaben senken (liegt nicht wirklich in unserer Hand) oder eben auf die Zins Anhebung warten ^^

    Aktien sind das beste meiner Meinung nach.

  5. KievKiev

    @ Tim

    Die Doku muss ich mir noch ansehen. Die Mitarbeiter der Banken tun mir schon leid. Sie können sicher nicht alle etwas dafür, was am Ende passiert ist. Die zukunftsaussichten waren bei einer derartigen Krise auch alles andere als rosig. Selbst wenn manchem der entlassenen Banker klar war, dass man jetzt investieren müsste so konnten sie es vermutlich nicht. Mit Hypotheken usw. hatten sie genug an der Backe. Mal eben umschulen oder etwas eigenes aufbauen ist von heute auf morgen auch nicht möglich.

    Die Lehre die bleibt ist sein Einkommen möglichst zu diversifizieren. Auch wenn der Job viel pass bereiten sollte. Das Einkommen als Angestellter nimmt immer eine sehr dominante Rolle ein. Man kann aber passiv Geld mit Dividenden einnehmen. Einen Nebenjob oder Selbstständigkeit durchführen. Oder generell seine Fähigkeiten etwas generalistischer aufbauen, so dass man in der Not noch etwas anderes machen kann.

  6. Gorilla

    Hallo Tim

     

    Letztens haben viele geschrieben, dass deine Posts zu langweilig und eintönig sind. Das finde ich nicht! Mir tut deine gebetsmühlenartige Wiederholung des Sparens gut.

     

    Nun eine ganz andere Frage, kennt jemand eine Seite bei der man den aktuellen Wert des Shiller KGVs einzelner Aktien ablesen kann.

    Ich habe viele Seiten abgesucht und nur das Shillerkgv von Ländern gefunden, welches mehr oder eher weniger aktuell war.

    thx, gorilla

  7. Mick

    War Frühsommer 2008 in New York. Wollte auch zufällig von Lehman Brothers Filiale Bilder schießen. Wurde aber  von Lehman B. SECURITY förmlich darauf hingewiesen, dass das hier nicht gewünscht sei !! Naja, (lach) vielleicht hatten sie schon einen Vorverdacht !! Hätten  schon was verraten können oder ?! (schmunzel). Manche Schweißperle erspart geblieben !!

  8. Thorsten

    Die Situation damals in USA und heute in Deutschland ist nicht vergleichbar, damals haben Leute Kredite bekommen, die keine hätten bekommen dürfen. Leute haben Immobilien gekauft,  um sie in kürzerer Zeit mit Gewinn weiterzuverkaufen. Heute haben wir Basel 1 bis 3. Wer heute einen Kredit will muss sich nackig ausziehen. Das kaufen und schneller weiterverkaufen gibt es hier nicht. Die Leute ziehen selbst ein oder vermieten, dann ist die Kette beendet. Keine Blase in Sicht , nur hohe Preise auf Grund des mangelnden Angebots.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wohnungs-Versprechen-ist-kaum-zu-schaffen-article20626066.html

    Die Gefahr ist in Griechenland,  Italien.  Da kann was implodieren wie damals die Kreditblase in den USA. Die Geschichte wiederholt sich nicht wirklich. Die Katastrophe kommt sicher in anderem Gewand daher. Mal sehen was es dann ist. Banken können trotzdem fallen, sie müssten diesmal Staatsschulden wuppen, nicht lächerliche Privatkredite. Das können sie nicht schaffen.

    Hoffentlich läuft die Wirtschaft so gut weiter, ansonsten kommt die Front näher . Egal, die Aktien werden zappeln und sich erholen, wenigstens dieser Teil wird sich wiederholen, da bin ich zuversichtlich.

  9. AlexanderG

    Hallo Tim!

    Die momentane Lage des Immobilienmarkts in Deutschland ist nicht mit der in den USA, Spanien und Irland in 2008 zu vergleichen. Die deutschen Medien schreiben leider sehr viel Bullshit zum Thema Immobilien. Ein Freund ist ein gut vernetzter Makler in München, und selbst da stagniert im Wohnimmobilienbereich der Markt etwas.

    @Thorsten:

    Kaufen und direkt weiterverkaufen wird sehr wohl in Deutschland mit Immobilien gemacht, und zwar häufiger als man denkt. Die Investoren gründen dafür GmbHs für diese Geschäfte.  Es sind meist vermögende Unternehmer, oder wohlhabende Privatleute mit enorm guten Kontakten.

    Bevor Italien zum systembedrohenden Problem wird, fliegen die recht zügig aus der Währungsunion, und es folgt eine Währungsreform, dann sind die hohen Staatsschulden plötzlich ganz klein.

  10. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Thorsten

    Danke

    @ Obama

    Ja, Krisengerede ist nicht hilfreich jeden Tag zu hören.

    @ Kiev

    Ich stimme zu. Außerdem ein guter Rat: Meide Schulden, wo es geht.

    @ Gorilla

    Danke. Hier ist das Shiller KGV:

    http://www.multpl.com/shiller-pe/

     

    @ Thorsten

    Nun die Deutschen kaufen Immobilien mit Vollfinazierung. Wenn da etwas schief geht, ist das Haus weg.

    Bei Immobilienscout wird in einem Beispielfall sogar die Vollfinanzierung als günstiger dargestellt gegenüber einem Eigenkapital-Anteil (weil später die Zinsen steigen können). Ich finde das ist der Hammer:

    https://www.immobilienscout24.de/baufinanzierung/ratgeber/finanzplanung/finanzierung-ohne-eigenkapital.html

  11. AlexanderG

    Dass es in Deutschland manchmal 100% oder 110% Finanzierungen von Immobilien gibt, ist an sich nicht so dramatisch. Diese Finanzierungen bekommen nur Menschen mit enorm guter Bonität, also z.B. ein Beamter der bereits mehrere schuldenfreie Wohnungen hat und ansonsten noch nie finanzielle Probleme hatte. Die Bank kann dann jederzeit auf deutlich mehr als eine Immobilie, nämlich auf das gesamte Privatvermögen zugreifen. Ja, tatsächlich jederzeit.

    Ein ganz wesentlicher Unterschied zu anderen Ländern, wie z.B. USA ist, dass in Deutschland die Banken bei Immokrediten eine enorme Macht haben. Schaut euch mal den §490 BGB an:

    „Wenn in den Vermögensverhältnissen des Darlehensnehmers oder in der Werthaltigkeit einer für das Darlehen gestellten Sicherheit eine wesentliche Verschlechterung eintritt oder einzutreten droht, durch die die Rückzahlung des Darlehens, auch unter Verwertung der Sicherheit, gefährdet wird, kann der Darlehensgeber den Darlehensvertrag vor Auszahlung des Darlehens im Zweifel stets, nach Auszahlung nur in der Regel fristlos kündigen.“

    So so,  wenn auch nur eine Verschlechterung einzutreten droht, ist innerhalb weniger Wochen alles weg… (Grundschuld = sofort vollstreckbarer Titel)

     

  12. Daniel

    Das Beste was mir damals in der Finanzkrise passiert ist, war, dass ich meinen Sparplan stumpf habe durchlaufen lassen. Ich kannte damals ETF nicht und auch ich habe damals nur meine Sparkasse als einzige Anlaufstelle gekannt. Aber immerhin hatte ich Deka Fonds. Die sind zwar massiv eingebrochen, und für mich als Azubi war ne ganze Menge Geld innerhalb weniger Monate weg, aber ich habs weiterlaufen lassen. Und auch wenn diese mit 2,5% TER teuren Deka Fonds wirklich nicht die hellsten Kerzen auf der Torte waren, ich bin letztendlich mit einem satten Gewinn aus der Finanzkrise herausgegangen. Im Nachgang ist man ja immer schlauer und heute wünschte ich mir, ich hätte meinen Sparplan weiter aufgestockt. Aber mein Finanzwissen war damals noch nicht so weit.

  13. Nico Meier

    Ich als Schweizer sehe immer wieder Immobilienpreise in Deutschland und stelle fest, dass wenn man diese Immopreise in Relation zu den Einkommen in Deutschland setzt an vielen Orten recht günstige Immobilien erworben werden können.

    Eine Blasenbildung in B Lagen sehe ich in Deutschland derzeit nicht.

     

  14. Oliver

    Ich denke, so lange die Zinsen so niedrig sind, wird sich an der Immobiliensituation nichts ändern. Zusätzlich kommen die Bemühungen der SPD dazu, private Bauherren bei der Preisbildung immer mehr zu gängeln. Das wird die private Bautätigkeit für Mietwohnungen einschränken. Was auch den Anstieg der Immopreise bewirkt hat, sind die ganzen ausufernden Baubestimmungen. Meiner Meinung werden im Raum Frankfurt, München, Stuttgart, Hamburg und einige andere Ballungsgebiete die Mieten und Immopreise nicht günstiger, weil eine hohe Nachfrage auf zu wenig Angebot trifft. Es müsste mehr sozialen Wohnungsbau geben, das wurde einfach zu sehr eingeschränkt. Und zwar schwerpunktmäßig in den Ballungsgebieten mit sehr hoher Nachfrage und nicht in B-Städten, wo die Bevölkerung stagniert oder sogar zurück geht.

    Was die Krisen betrifft: So lange man seinen Job behält, ist eine Krise die beste Gelegenheit viel Geld zu verdienen. Gerade in den Zeiten kann man stur weiter investieren. Auch wenn einige Gesellschaften ausfallen sollten und das bestehende Depot zersaust wird, sind die Neukäufe tatsächlich eine gute Chance, dass ein paar Jahre das Depot so fett wie nie sein wird. Mit den steigenden Kursen erholen sich auch die bestehenden Werte der Vorkrisenzeit. Was man auch nicht unterschätzen sollte: Man bekommt Dividenden aus dem bestehenden Depot, welche man anlegen kann. So haben schlechte Zeiten durchaus auch gute Seiten. Als Langfristinvestor sollte man hoffen, dass genau solche Krisen immer wieder mal kommen. Es ist ein Turbo für das eigene Depot.

    Die Pleite von Lehmann war damals ein Beben, ich kann mich gut erinnern. Danach sind, wie Tim richtig geschrieben hat, einige Institute mit Schieflage übernommen worden. Daraus sind sicher nur Bruchteile übriggeblieben, was eine Konsolidierung der Branche nach sich gezogen hat. In Deutschland hatten wir ähnliches mit den Landesbanken oder der IKB. Wenn man ehrlich ist, waren die Landesbanken ohne valides Geschäftsmodell nach Einführung des EUROs. Das sie heute keine große Bedeutung haben, ist sogar gut. Die West-LB war ein Zuschussunternehmen für den Staat mit vielen abgehalfterten SPD-Leuten. Die Bank war im Grunde überflüssig. Dafür sind Krisen immer gut: Überflüssiges wird zerschlagen. Das ist zwar für die Mitarbeiter bitter, aber insgesamt für den Restmarkt sehr gut. Die vorhandenen Marktanteile werden von den Konkurrenzunternehmen aufgesogen und das dauert meist nur wenige Monate. Dadurch wachsen diese, werden profitabler und stellen ein Teil der entlassenen Leute wieder ein. Besser als so ein schleichender Niedergang wie bei der Deutschen Bank oder Commerzbank. Diese Mitarbeiter zittern seid vielen Jahren um ihre Jobs und laufend werden welche entlassen. Die Arbeitsatmosphäre ist äußerst unschön und belastend, vor allem für die mit vielen Verpflichtungen. Ich weiß nicht, ob ich für ein solches Unternehmen arbeiten wollen würde.

    Wir haben schon ein paar Tendenzen, die sowohl das Zinsgefüge als auch die wirtschaftliche Situation negativ beeinflussen können. Am gefährlichsten ist meiner Meinung Trumps Politik der Zölle, da dies die Produkte extrem verteuert und für einen Einbruch sorgen können. In Europa haben wir keine gemeinsame politische Linie mehr. Im Gegenteil, jedes Land ist bestrebt, möglichst viele eigene Vorteile zu bekommen auf Kosten der anderen Mitglieder. Deutschland ist da auch kein Musterknabe. Daneben haben wir einige äußerst instabile Länder in der EU, die uns viele Sorgen bereiten können. Italien ist dabei das gefährlichste, weil es eine Regierung hat, die genau eine Krise herausfordern kann.

    Trotzdem bin ich nicht sonderlich besorgt. Gerade ganz schlechte Politiker haben eine Halbwertszeit, die häufig übersichtlich ist. Gefährlicher sind die nur „schlechten“, weil die sich besser verkaufen können. Leider haben wir in Deutschland sehr viele „schlechte“ Politiker, gerade in den großen Volksparteien. Wir werden hier noch Veränderungen erleben, woran wir heute nicht unbedingt dran denken. Die Zeit für eine CDU, SPD und CSU in dieser Form ist einfach vorbei. Das werden diese Parteien bei der nächsten Wahl stark merken. Viele möchten diese Form der Aussitzpolitik nicht mehr und die Gastgeschenke, die CSU und SPD auf Kosten anderer Gruppen verteilen, ziehen auch immer weniger, weil sie einfach zu große Kosten für zu viele andere Gruppen nach sich ziehen.  Ich schätze aber, dass die deutsche Politik auf die internationalen Börsen keinen großen Einfluss haben werden.

    Grüße Oliver

  15. Ralf

    Es geht gar nicht so sehr um eine Besorgnis bei diesen Themen. Aber einige Gedanken kann man sich schon machen:

    In den modernen Volkswirtschaften arbeiten wir vom Prinzip her mit einem ungedeckten Papiergeldsystem. Es ist grob ausgedrückt an die Leistungsfähigkeit einer produzierenden Gesellschaft und deren Vermögen gekoppelt. Seit den 1970ern sind viele Währungen nicht mehr mittels Gold oder ander Werte gedeckt. Ein System das auf Vertrauen basiert. Das kann durchaus Gefahren beinhalten.

    Auch die lockere Geldpolitik der letzten Jahre dürfte zu einen spürbaren Anteil zu den Kursgewinnen an den Börsen beigetragen haben. Das sollte man nicht vergessen.

    Die Notenbanken der Euro-Partner wie Italien oder Spanien schulden der Bundesbank rund eine Billion Euro. Nicht wenig. Es gibt keine Sicherheit für diese Kohle. Man hat keine Sicherungen in diesem Target2-System eingebaut. Mag den einzelnen nicht jucken. Aber harmlos sind solche Themen nicht.

    Der kleine Anleger kann nur möglichst breit investieren. Sollte aber auch auf Rücksetzer gefasst sein. Und das sind viele Anleger definitiv nicht wenn es holprig wird. Daher ist eine gewisse Cash-Reserve kein Fehler. Etwas Gold wohl auch nicht. Und Immobilien können ebenfalls sinnvoll sein.

  16. Bruno

    Nun eine Blase erkennt man gekonnt daran, wenn sie geplatzt ist.

    Wenn die Wahrnehmung der Masse völlig fehlgeleitet ist und niemand auch nur im Entferntesten daran denkt, dass etwas passieren kann, passiert es.

    Es bringt daher auch nicht viel, sich bezüglich Timing vorzubereiten, sondern generell vernüftig zu agieren:

    wenig/keine Schulden
    keine Konsumschulden
    hohe Sparquote
    diversifiziert investieren über Regionen und Branchen (am einfachsten über ETFs)
    diversifizieren über Assetklassen, soweit das Sinn ergibt (Immobilien, etwas Edelmetalle, etwas Cash)

    So überlebt man auch den nächsten Crash, vermutlich.

  17. Daniel (Fächerstadt)

    @ Bruno: Oder dein ETF implodiert in der nächsten Krise, mitunter ist gar nicht mehr eine Zuordnung möglich, wenn Aktien im Millisekundenbereich gehandelt werden. Bin gespannt, aber ich denke die nächste Krise kommt aus dem digitalen Bereich. Was wenn jemand/ oder etwas wichtige eigentumsrelevante Daten löscht?

    Der verschrobene BuyandHold2012 hat nur Aktien als Urkunden bzw. wo es keine mehr gibt, ist er direkt bei den Unternehmen als Aktionär registriert.

     

  18. Bruno

    @Daniel (Fächerstadt)

    Es gibt unendlich viele Szenarien, die Wahrscheinlichkeit dass jemand die Verwahrung zerstört erachte ich als relativ klein, im übrigen bewahre ich meine Depotauszüge und Transaktionen auch physisch auf. Ich habe so wenig Transaktionen da ist dies kein Problem. Worst Case komme ich monatelang nicht an meine Aktien, aber sie werden immer noch da sein, ausser das ganze Rechtsystem wird ausser Kraft gesetzt aber dann haben wir andere Probleme als unsere Aktien und ETFs 😉

    Bei Immobilien ist es ja auch so heutzutage, dass die Grundregister elektronisch geführt werden. Ich habe Auszüge auf Papier inkl. beglaubigte Verkaufsverträge.

    Aber die Systeme sind sehr sicher und mehrfach redundant geführt, ich hätte da mehr Angst dass z.B. Kryptowährungen nicht mehr zugeordnet werden können, da alles vollständig anonym ist wird man auch bei keinem Gericht eine Chance haben, weg ist dann weg.

    Wenn Staaten z.B. sehr böse werden können sie dir alles wegnehmen, es geht soweit dass du auch auf offener Strasse erschossen werden kannst.

  19. Wohnung mit Domblick

    Mit Angstthemen lässt sich ja immer viel Aufmerksamkeit erzeugen. Zu meiner Unzufriedenheit lässt sich auch das Handelsblatt immer wieder dazu hinreissen. Das ist ansonsten meine bevorzugte Nachrichtenquelle.

    Wenn ein Markt crashed oder eine Blase platzt ist das nur eine Veränderung des Status Quo. Jede Veränderung erzeugt neue Chancen. Ohne Veränderung gibt es keine neuen Chancen.

  20. Chris

    Also ich dachte eigentlich auch immer, das Immobilienkredite in Deutschland nicht so leichtfertig vergeben werden.

    Jetzt habe ich selbst ein Beispiel in der Familie: Vollfinanzierung komplett ohne Eigenkapital (sondern sogar noch einen Autokredit laufen). Und weil die baufinanzierende Bank nur 100% finanzieren wollte, wurde über einen Vermittler noch ein Privatkredit bei einer anderen Bank für die Nebenkosten von fast 30k EUR aufgenommen (zu über 5% übrigens).

    Beide haben zwar einen Job (einer nur Teilzeit) und ein mittleres Einkommen und planen aktuell noch mehre Kinder in naher Zukunft.

    So streng scheint es also nicht zu sein.

  21. Gurki

    Ich frag mich immer wieso es die Pflicht der Schule ist, über Finanzen und Aktien und so weiter zu unterrichten? Wozu?
    Weil die Menschen eurer Meinung nach zu viel konsumieren? Was stört euch daran? Wir Aktionäre profitieren doch von dem Konsum also warum beschwert ihr euch? Würden alle Menschen so wie Tim leben, wären eure Depots sicher nicht so dick gefüllt.

    Und überhaupt, warum macht ihr euch eigentlich über andere fremde Menschen Gedanken?

    Also: Warum sollten Schulen über Finanzen unterrichten? Was habt ihr davon? Würde mich über Antworten freuen!

  22. Ralf

    Das Handelsblatt finde ich eine recht gute Quelle für Informationen. Gewisse Angsthemen sind ja auch nicht ganz so weit hergeholt.

    Beispiel: Die sehr hohe Jugendarbeitlosigkeit (15-24 Jahre) in einigen südlichen EU-Ländern trotz oft recht guter Bildung ist z.B. durchaus ein Warnsignal. In Spanien lag die Jugendarbeitslosenquote im Juli 2018 saisonbereinigt z.B. bei rund 33,4 Prozent. Trotz Einflüsse der Demografie. Solche Entwicklungen zeigen auch das geringe wirtschaftliche Wachstum in den jeweiligen Ländern.

    Mag Anleger hier in D nicht jucken, hat aber mit Sicherheit negative Folgen für eine Gesellschaft und die Wirtschaft. Mich lässt sowas als Familienvater jedenfalls nicht völlig kalt. Jugend braucht eine Zukunft.

    @Gurki: Ich möchte auch künftig in einer lebenswerten Welt leben. Und wenn einem die anderen völlig wurscht sind, steht es um die Gesellschaft schlecht (Ehrenamt etc.). Die Schulen sollten noch mehr über Börse und Aktien unterrichten. Die Bundesbank bietet da sogar gute Unterrichtsmaterialien an, die Schulen nutzen es aber eher wenig.

  23. Diana H

    Ich denke, dass wir Eltern gefragt sind im Umgang mit Geld eine Vorbildfunktion zu erfüllen. (Natürlich auch in allem anderen.) Doch gerade auch mein Umfeld befasst sich gar nicht mit Finanzthemen und alles was damit zu tun hat, wird als schwer, böse und undurchsichtig abgehakt. Generell geistert viel Unwissen herum und außerdem „spricht man nicht über Geld“ (Es sei denn man gibt es aus.). Da könnten Schulen tatsächlich zu einer guten Wissensvermittlung beitragen.

    Kennt noch jemand den Film „Die Glücksritter“? Das war als Kind mein Lieblingsfilm und ich fand die Börse total spannend. Nur konnte mir damals niemand erklären, wie das dort genau läuft. Das fand ich wirklich Schade.

  24. Der BaumDer Baum

    @ Daniel Fächerstadt,

    kannst du eventuell eine Quelle Liefern, in der Buy and Hold 2012 über die Urkundenthematik spricht? Konnte leider nichts finden.

    Grüße, Baum

  25. Christian

    Tim: Herzlichen Glückwunsch, dass du schon so lange am bloggen bis. Weiterhin viel Erfolg und Spaß daran!

    Finanzkrise / Eurokrise 2008: Die FAZ hat in der Ausgabe vom Freitag (14.09.18) ausführlich darüber geschrieben. Finanzminister Scholz hat u.a. einen Gastbeitrag samt Zahlen geschrieben. Die Bankenrettung hat bislang dem Bund ca. 30 Milliarden gekostet. Den Bundesländern ebenfalls. Macht stand heute zusammen 60 Milliarden. Ein endgültiges Ergebnis lässt sich noch nicht nennen. Die damals zusätzlich auf Pump finanzierten Stimulationen der Realwirtschaft (z.B. Abwrackprämie) haben allerdings gezündet. Deutschland geht es sehr gut. FAZ: „Eine Bilanz ist somit schwer aufzustellen“. Ebenfalls FAZ: „Ein ganz anderes Kaliber sind dagegen die Summen, die im Zuge der Euro-Rettung an Krisenländer (ESM) ausgereicht wurden. 193 Milliarden an Hilfskrediten. Die Bundesrepublik bürgt davon für gut 25 % (= 48 Milliarden Bürgschaft / Risiken). Der Bund hat seit 2012 insgesamt 21,7 Milliarden an den ESM überwiesen, der Rest sind Haftungszusagen. Wie hoch die tatsächlichen Kosten ausfallen, darüber wird gestritten. Es gibt auch Stimmen, welche besagen es wird gar keine Verluste geben.“

    Immobilien (auf Pump) / Blase: Olaf Scholz schreibt in der oben zitierten Print-Ausgabe: „Vermögen auf der Suche nach möglichst hoher Rendite und die Dereguliereung der Finanzmärkte waren der Nährboden für das Geschäft mit verbrieften Hypothekenkrediten minderer Qualität. Angesichts der jahrelang stagnierenden Einkommensentwicklung war eine hohe private Verschuldung für viele Amerikaner der unteren oder mittleren Einkommensgruppen oft die einzige Möglichkeit, die Ausgaben für ihren privaten Konsum und Wohnraum zu finanzieren – und so die Binnenwirtschaft in Gang zu halten“.

    Ein Freund von mir ist Bauunternehmer. Er besitzt einige Wohnungen (weniger als 20 % FK-Quote, immer aus dem Cashflow heraus finanziert), diese hat er stets günstig gekauft. Er kauft auch heute noch, aber nur, wenn das Objekt unterbewertet ist. Er hat einen guten Blick dafür, das Kapital, die Geduld und den Marktzugang. Er sagt, er würde zu den aktuellen Neubau-Preisen, zu denen er verkaufen kann, selbst nicht kaufen.

    Ein guter Indikator für eine Blase ist Leerstand. Wir haben hier in unserer Stadt keine Leerstände. Aber in einem noblen Vorort stehen völlig überteuerte Objekte (eine Siedlung mit ca. 20 Neubauten) schon seit 8 Monaten leer und finden keinen Käufer. Nicht einen einzigen. So hat es in den USA auch begonnen…

    Spätestens wenn die Zinsen steigen (falls sie das denn wegen der hohen Verschuldung Südeuropas jemals tun), wird die Nachfrage und damit die Quadratmeterpreise zurückgehen.

    Dann kostet München-Maxvorstadt eben nicht mehr wie 2018 im Schnitt 8.300 €/qm sondern nur noch 5.800 €/qm. Und das ist auch noch deutlich mehr als 2007 (2.800 €/qm = +186 % Anstieg im Zeitraum 2007-2018)

    „Platzen“ würde ich das trotzdem nicht nennen…

    PS: Seit 21.03.2016 gibt es in Deutschland (nach Umsetzung einer EU-Richtlinie) sehr scharfe Regeln, betreffend der Kreditvergabe. Das ganze wurde zum 01.05.2018 aber auch wieder etwas entschärft.

  26. Matthias SchneiderMatthias Schneider

    @Der Baum,

    im Prinzip macht er das, was man bei deutschen Namensaktien wie Daimler etc. bekommt, eine persönlichen Eintrag ins Aktionärsregister.

    Physische Urkunden werden heute sicher nur noch von sehr wenigen Unternehmen ausgestellt.

    Das Vorgehen wäre über den für die US-Firma zuständigen „Transfer Agent“ die Certificates anzufordern (wenn es welche gibt), oder sich direkt bei der Firma „nur“ eintragen zu lassen.

    Beispiel GE (General Electric); der Transfer Agent ist EQ Shareowner Services.

    Da gibt es keine Urkunden/Certificates. Man kann sich aber direkt persönlich eintragen lassen über den Transfer Agent.

    Man kann Aktien in 3 möglichen Formen halten. Als echte physische Urkunden (mit Verlustrisiko wenn das Schließfach geknackt wird), als anonymer Aktionär (Street Name Registration, was die übliche Form bei unseren US-Aktien ist. Da registriert der Broker/Bank die Aktien auf seinen Namen bei der Clearingstelle, und die Firma kennt uns nicht als Aktionär), oder als Eintrag im Aktionärsregister, so wie bei deutschen Namensaktien.

    In what form can my securities be held?

    As an individual investor, you may have three choices to hold your securities:

    – Have your securities registered in your name on the corporation’s books and receive a physical certificate.
    – Have your broker/dealer hold your securities in book-entry form under „street name“ registration.
    – Have your securities held in book entry form under direct registration by EQ Shareowner Services, your corporation’s transfer agent.

    Für Nicht-US-Bürger ist es sicherlich zu kompliziert, sich da um Eintragung zu bemühen. Ich bin zumindest noch nie auf die Idee gekommen. Will auch keine US-Aktie in alle Ewigkeit halten. Da ist die sekundenschnelle Aktion über den Broker schon besser für mich. 😉

    MS

  27. Der BaumDer Baum

    @ Mattoc und Matthias Schneider: vielen Dank für die ausführliche Rückmeldung. Ich muss sagen tendenziell finde ich diese zusätzliche Sicherung nicht uninteressant.

    Mir ist dieses elektronische Sach eigentlich auch zu unsicher bzw. vertraue ich liebe auf einen zusätzlichen Mechanismus. Bei Siemens z.b. wurde ich automatisch eingetragen. Bei Kraft-Heinz ist es eine Namensaktie aber ich habe noch keine Eintragung gemacht. Vllt. kümmere ich mich Mal darum.

    Grüße Baum

  28. Gurki

    @Ralf: Leider beantwortet das meine Frage nicht. Ehrenamt schön und gut, die wird es auch noch in 20 Jahren geben. Warum sollen die Schulen über Börse und Aktien unterrichten? Was wäre deiner Meinung nach der Sinn dahinter? Warum wäre es gut, wenn auch andere Menschen statt konsumieren, investieren?

    @DianaH: Warum können Schulen mehr Wissen über Börse und Aktien vermitteln? Was hast Du davon wenn deine Freunde / Bekannten sich damit auskennen? Willst du dich mit denen darüber unterhalten?

    Ich bin weiterhin der Meinung, dass dies die Aufgabe der Eltern ist. Und wenn es die Eltern nie gelernt haben, who cares? Warum muss ich mit anderen über (meine) Finanzen sprechen?

  29. KievKiev

    @ Gurki

    Ich habe mich bei dem Thema mal zurück gehalten. Zuerst müssten die Lehrer das Feld auch wirklich verstehen, bevor sie es überhaupt vernünftig den Schülern vermitteln können. Bei dem Punkt bin ich skeptisch und sehe es wie Du. Zu Hause hat man die besten Möglichkeiten Werte vorzuleben.

    Aber…

    Mein Kind ist gerade in die Grundschule gekommen. Dort gibt es einen Kiosk an dem sich die Kinder Brezeln usw. kaufen können. Vielleicht haben sie für die gestressten Eltern auch eine Latte oder Energydrink im Angebot. Das habe ich noch nicht geprüft. So etwas gab es zu meiner Schulzeit (Grundschule) noch nicht. Das ist mir schon ein Dorn im Auge, aber wir müssen nun die Sache nehmen wie sie ist und unserem Kind entsprechend früh Wissen vermitteln wie es frei mit ihrem Taschengeld umgehen kann. Insofern wird der schnell verfügbare Konsum den Kindern recht früh ermöglicht. Untere finanzieller Bildung stellen sich vermutlich viele Leser hier etwas anders vor, aber das Gegenteil ist in der Realität zu finden. Markenzwang usw. gab es zu meiner Kindheit auch. Aber in der Grundschule hielt es sich noch sehr in Grenzen.

    Jetzt reicht es aber auch mit den guten alten Zeiten 😉 Ich werde nicht jünger.

  30. Daniel (Fächerstadt)

    @ Kiev: Naja ein Schulkiosk ist nichts außergewöhnliches, gab es bei uns in den 90er auf dem Gymi ebenfalls. In der Grundschule gab es ebenfalls Brötchen oder sogar Landliebe Kakaomilch (reißender Absatz).Alle gesunden Sachen wie Fleischkäseweck, Capri Sonne, Fanta etc. Am beliebtesten natürlich das Käselaugenbrötchen mit Salami 😉

    Aber man hat sich seinerzeit mehr bewegt, gab noch keine Smartphones. Fußball im Schulhof oder Rundtischtennis..

  31. Lad

    Der Paulson von Treasury Secretary 2008 (und TARP) heisst Henry Paulson oder Hank Paulson. Dagegen John Paulson ist der Betrüger, der AIG zum Bankrott gebracht hat, mit der Versicherung CDS vom wertlosen Zeug CDO.

  32. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Lad

    Danke für den Hinweis. Ich korrigiere das im Text.

    Beim Wort „Betrüger“ bin ich vorsichtiger als Du.

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