Der absurde Fleisch und Fischkonsum


New York, 13. November 2020

Kartoffel und Karotten sind gesund und günstig. Ich koche das jede Woche.

Roher Weißkohl und Rettich, frisch aufgeschnitten als Salat. Aus der Saison. Schmeckt lecker.

Beim Einkauf im Supermarkt ist ein Wettbewerb ausgebrochen. Die Leute kaufen edlere, feinere Produkte. Selbst die Billigheimer Lidl und Aldi setzen zunehmend auf Gourmet-Ware. Manch ein Verbraucher gibt pro Woche über 150 Euro für Essen aus.

Ich kaufe einen Sack Kartoffel im Angebot für 1,99 Dollar und nehm Gemüse aus der Saison mit. Es dreht sich ja bei den Menschen nicht nur beim Lebensmitteleinkauf das Konsum-Hamster-Rad, auch bei anderen Dingen. Die Konsumenten nehmen Kredite für den Neuwagenkauf auf. Wer ein hohes Einkommen hat, braucht ein neues schickes Auto. Und natürlich die neueste Mode.

Es kommt eine Mitgliedschaft in einem teuren Fitnessstudio hinzu. Ein tolles Rennrad für 2000 Euro. Eine Putzfrau. Viele Kurzurlaube. Teure Flüge, Hotels. Fast wöchentliche Besuche im Nagelstudio, beim Friseur und Massage. Gefragt ist neuerdings der Pool im Garten und eine Sauna im Keller.

Es sind diese stetigen Entscheidungen im Alltag, die darüber entscheiden, wie viel Geld Du am Monatsende übrig hast zum Investieren. Viele Menschen machen sich über ihren Konsum keine Gedanken.

Bunte Gemüsesuppe.

Ich kaufe Gourmetkaffee und Biogemüse

Klar musst du dir nicht alles vom Munde absparen. Ich gehe zum Discounter TJMaxx und stöbere dort durch die extremen Sonderangebote. Sie haben leckeren Gourmetkaffee zum Schnäppchenpreis. Ich nehme hin und wieder feine griechische Oliven im Glas mit – zum halben Preis.

Manchmal kaufe ich Wildreis, mache frisches Bio-Gemüse dazu. Das ist köstlich. Du kannst das variieren. Mal asiatisch, mediterran, indisch oder mexikanisch zubereiten. Je Mahlzeit kommst du kaum über 3,00 Euro. Den Rest hebe ich im Kühlschrank für den nächsten Tag auf, das wärmen wir dann einfach auf.

Zum Knabbern gibt es frisches Obst und Gemüse. Wer reichlich Gemüse, Bohnen, Kartoffel und Reis isst, bekommt ausreichend Protein. Es muss nicht immer Fleisch sein, was sehr teuer ist. Und lassen wir mal die Umweltkosten und das Tierwohl außen vor. Das ist ein Thema für sich. Nüsse haben auch Protein.

Die Menschen essen zu viel Fleisch und Fisch

Die durchschnittliche westliche Ernährung ist mit Eiweiß überversorgt, da die meisten Menschen zu jeder Mahlzeit Fleisch oder Fisch essen. Die Einsparungsmöglichkeiten sind enorm.

Die Leute kaufen sich ganze Lachsfilets aus Norwegen zum Kilopreis von 12 Euro. So, als ob sie unbegrenzt Geld haben, werden jeden Monat bergeweise Lachse oder Steaks verspeist. Das wird dann zur Gewohnheit. Zum Frühstück gibt es bereits geräucherten Lachs, Schinken, Speck. Das kann dann zur Manie werden. Der ständige Spruch der Lachsfans, den du zu hören bekommst, heißt “Omega 3”.

Der legendäre Kletterer Alex Honnold ist Vegetarier. Er lebt extrem bodenständig trotz seiner geschätzten 1,5 Millionen Dollar Vermögen.

Ich gehe manchmal auf Bauernmärkte. Hätte ich einen Garten, würde ich Gemüse anbauen. Auf der Gemeinschaftsterrasse baue ich immerhin Tomaten und Kräuter an.

Das Thema Eiweiss/Fleisch wird meiner Meinung nach total übertrieben. Wir haben ein zunehmendes Problem in der heutigen Konsumgesellschaft mit Übergewicht und den damit verbundenen Krankheiten mit Krebs, Diabetis, Bluthochdruck etc. Wie kriegst du das in den Griff? Mehr bewegen. 10.000 Schritte am Tag werden dich überraschen, wie effektiv das ist, wenn du abnehmen willst. Und du isst mehr Ballaststoffe, eben Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte.

Überwiegend Pflanzen zu verspeisen ist im Grunde der Trick. Die Menschen essen zu wenig Ballaststoffe, sie neigen zu verarbeiteter Nahrung aus der Fabrik wie Chips, Cola, Weißbrot, Eiscreme.

Die Werbung spült das Gehirn weich

Ein Problem ist die Werbung. Wir werden von der Werbung belogen von morgens bis abends. Nicht nur bei der Ernährung. Auch zum Beispiel beim Waschmittel. Ich finde diese Dokumentation unten vom WDR super. Resultat des Test ist: Kaufe am besten das billige WaschPULVER. Die teuren Pads oder Gels kannst du dir sparen. Gut hat das Tandil-Waschpulver von Aldi abgeschnitten:


tim schaefer (Author)

drucken


thoughts on “Der absurde Fleisch und Fischkonsum

  1. Avatarhatoto

    Klasse, dass du das Thema gerade ansprichst. Wir essen tatsächlich viel zu viel Fleisch, denn man kommt gar nicht mehr darum herum. In jedem Restaurant gibt es zu 90% Gerichte mit Fleisch. Ich bin kein Vegetarier, aber ich kenne einige und die haben eigentlich immer Probleme bei der Auswahl im Restaurant.

    Eine Freundin von mir beschäftigt sich gerade mit den Stereotypen bezüglich Vegetariern/Veganern und Omnivoren. Es wäre cool, wenn du an ihrer Umfrage teilnimmst. Sie schreibt ihr Masterarbeit über das Thema und freut sich übere weitere Teilnehmer und Meinungen.

    https://www.umfrageonline.com/s/Ernaehrungsweisen

  2. AvatarInsider

    Fleisch sollte man am besten regional kaufen . Im ideal Fall direkt beim Bauern das Vertrauens ( es muss kein Bio sein ) . Und dann nur 1-2 Mal die Woche Fleisch. Z.b. Sonntagsbraten und einmal Hack oder Suppe .

    Gerade Rindfleisch , was im Idealfall ausschließlich aus Gras produziert werden kann,  ist aus Mutterkuhhaltung in Deutschland produziert sehr gesund und auch aus ökologischer Sicht vorteilhaft .

  3. AvatarSkywalker

    Der Tier Holocaust ist in vollem Gange, leider. Unmenschlich, damals wurden unfassbare Dinge anderen Menschen angetan, heute den Tieren. Die Menschen essen übrigens kein Fleisch, sondern Tier, der Ausdruck ist ehrlicher.

  4. AvatarBruno

    Eiweissbedarf kann mit pflanzlicher Ernährung vollständig gedeckt werden, man muss sich aber etwas einlesen. Ideal ist Abwechslung aus Reis, Hafer, Linsen, Erbsen, Bohnen, Quinoa, allerlei Gemüse, Nüsse, Pilze. Ideal sind Eintöpfe wo man verschiedene Zutaten mischt, wir essen häufig Reis, Linsen und Gemüse mit unterschiedlichen Gewürzen, es wird nie langweilig. So hat man alle Aminosäuren die der Körper benötigt und lebt erst noch gesünder, umweltbewusster und ethischer als den Bedarf mit tierischen Proteinen zu decken. Ich denke eine win-win Situation. Dass es funktioniert, zeigen einige prominente (Kraft-)sportler, immer mehr Profisportler wechseln ihre Ernährung, nicht ohne Grund.

    Der grösste Feind ist die Gewohnheit, wie mit allen Veränderungen, es dauert angeblich 66 Tage, bis ein neues Verhaltensmuster eine Gewohnheit wird. Also beginnt man mit Sport, hört mit dem Rauchen auf, isst weniger Zucker oder verzichtet auf Fleisch oder reduziert die Menge, einfach mal 66 Tage durchziehen und dann wird es leicht.

    Es gibt Veränderung, aber noch träge. Gerade in der Gastronomie und ländlicheren Regionen tut sich noch sehr wenig. Auch in Kantinen, sogar an Orten, wo gesunde Ernährung doch wichtig wäre, wenn ich z.B. den Speiseplan von Altersheimen anschauen, gibt es oft 2x Fleisch nein nicht pro Woche, pro Tag! Zumindest eine Alternative wäre doch mal was, kein Zwang aber Wahl.

    Ich empfehle jedem mal 2 Monate es auszutesten und sich etwas damit zu beschäftigen, alleine mal achten wie man sich fühlt, wie die Vitalität steigt oder auch andere Dinge, die das Leben beglücken 😉 Wer mag kann seine Werte noch vor und nachher checken lassen, wer wissenschaftliche Fakten mag.

    Ich finde es gut wenn Tim das Thema anspricht, Vegetarier und Veganer umso mehr sind eine absolute Minderheit und das Thema provoziert, und trotzdem mutig sein und seine Überzeugung kund zu tun öffentlich finde ich toll. Und es passt zu einem bescheidenen und sparsamen Lebensstil, gesunde Ernährung kann auch günstig sein, es gibt also keine Ausreden.

  5. Avatar42sucht21

    @Fleischlos
    Die verlinkte NDR-Reportage geschaut? Aus Schlachtabfällen werden die tierischen Fette für die nach Frühligsfrische duftenden Weichspüler gewonnen (ab Minute 32).

  6. AvatarMartin

    @TimSchäfer

    Ich glaube, da hast keine großartige Karriere als Food-Blogger vor dir…

    Die “Bunte Gemüsesuppe” ist nicht appetitlich und der Broccoli zum Teil vergammelt.

  7. AvatarThorsten

    Schöner Beitrag. Egal wir man zum Essen steht , es regt an über Essen nachzudenken. Ich persönlich würde kein Geld im Restaurant für vegetarische Gerichte ausgeben, die mache ich lieber selbst, das ist deutlich preiswerter. Ich fühle mich bei einem Salat für 12€ über den Tisch gezogen, wenn die Zutaten nur 1,50€ kosten. Man bezahlt am Ende teuer die Handarbeit bzw. das Personal.

  8. AvatarSparta

    Ich würde mir wünschen dass möglichst viele Restaurants, Veranstaltungsbetriebe, Kulturbetriebe etc. pp. diese Krise überleben!

    Für schöne Momente gebe ich gerne Geld aus.

    Personal zu bezahlen ist normal. Besser ist es auch anständig zu bezahlen. In diesen Branchen verdienen viele sowieso relativ wenig, obwohl sie für viele die Dienstleistungsidioten sind.

    Ich denke Eigentum und Vermögen bedeutet auch Verantwortung und Verpflichtungen für andere, welche es evtl. nicht so gut/glücklich getroffen haben!

  9. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Was soll ich sagen? Seit nunmehr sechs Jahren ernähre ich mich rein pflanzlich. Es geht mir ausgezeichnet. Tierleid wird vermieden, Ressourcenverbrauch eingeschränkt. Win-Win-Win sozusagen. Und es schmeckt einfach köstlich…..

    Dabei bleibe ich bis zu meinem Ableben.

    @ Mattoc

    Das Internet. Glaube mir bitte, Untertöne gibt es bei mir nicht herauszuhören. Es ist einfacher und objektiv “besser”, eine Entnahme über Anteilsverkäufe von ETFs zu gestalten – Höhe und Zeitpunkt der Barmittel frei wählbar -, als sich auf die Dividenden zu verlassen – Höhe und Zeitpunkt nicht frei wählbar. Das weiß ich.

    Und trotzdem – oder gerade deshalb – habe ich mit Entnahmestrategien/Verkäufen nichts am Hut. Das ist nicht besser, es ist halt einfach so. Null Unterton. Erwähnen tue ich es, weil ich ein echtes, nüchternes Interesse daran habe, zu erfahren wie bspw. du in Zukunft verfahren wirst. Ich bin einfach neugierig und möchte über den Tellerrand blicken.

    Und vielleicht interessiert mich mein Geschwätz von gestern irgendwann nicht mehr und ich verkaufe munter Berkshireanteile. Wer weiß?

    Allerdings denke ich, dass auch Amazon, Alphabet und Berkshire – wenn der alte Mann das Schiff verläßt – einmal Dividenden ausschütten werden. Das ist der Lebenszyklus von Unternehmungen. Das beantwortet vielleicht die Frage von @Kiev.

    Und sag mal, hast du mit P&G etwa “den Markt geschlagen”…… 😉 ?

    Mit diesem Fetisch, der in der Regel immer von ETF-Begeisterten thematisiert wird (nicht von dir) und untertönig den Stock-Pickern um die Ohren gehauen wird (diese Dummköpfe), kann ich dagegen nichts anfangen.

    @ Ralf

    “Der reichste Mann von Babylon” halte ich für eine gelungene Lektüre für den Nachwuchs.

    Einen schönen Samstag allerseits 🙂 !

  10. AvatarMichael (Bergkamen)

    Hi Tim,

    auch hier muss ich die Recht geben. Andere sagen das ist Lebensqualität. Essen ist wichtig. Es soll aber auch gesund sein. Ich denke die Mischung machst. Man wird aber auch in den Läden verführt, viele Sachen einzukaufen.

    Auch hier ist Disziplin angesagt. Ich führe mal Buch darüber, was ich/wir so im Monat für Lebensmittel ausgeben. Das ist erschreckend.

    Ich glaube nur die Franzosen geben noch mehr für das Essen aus.

    Dafür rauche ich nicht 🙂 Das spart Geld OHNE Ende.

    VG

    der Michael (Bergkamen)

  11. AvatarMattoc

    @Freelancer

    Ich habe schon auf deine Antwort gewartet. 🙂 Es ist so, wie du sagst. Und wir sind uns inhaltlich auch einig.

    Meine Tochter mag übrigens auch lieber Dividenden. Zitat: „Dann muss ich am Jahresende nichts ausrechnen, sondern bekomme das Geld „einfach so“. Das andere ist viel zu kompliziert.(Haha)“ Sie macht es jetzt so, dass sie die Dividenden ihrer ausschüttenden ETFs das Jahr über auf dem Verrechnungskonto sammelt. An Weihnachten überweist sie die Summe auf ihr Tagesgeldkonto und zahlt sich per Dauerauftrag an jedem Monatsanfang ein mini Zusatzgehalt, das allerdings bisher jedes Jahr deutlich steigt. Gleichzeitig erhöht sie dann in jedem Jahr den monatlichen Sparplan, der das Minigehalt wieder in die ETFs transportiert. 🙂 Praktisch eine jährlich steigende Sofortrente für junge Leute.

    So macht das meiner Tochter zumindest Spaß.

  12. AvatarWerner

    Essen das nicht schmeckt ist nicht gesund. Leider ist nicht alles gesund was schmeckt.

     

    Experten des einen Themas sind selten Experten bei anderen Themen. Und nein, lasst mich in Ruhe mit dem sogenannten gesunden Menschenverstand.

  13. AvatarStefan Müller

    Eigentlich ernähren wir Menschen und von Gräsern/Gemüse und Fleisch.

    Brot, Kartoffeln und selbst heutiger Reis sind reine Kohlenhydrate und damit eher für die Verfettung unserer Gesellschaft verantwortlich als Fleisch/ Fisch.

    Mit Fleisch meine ich keine Wurst oder Fertigprodukte.

    Wir versuchen eher Kohlenhydrate einzuschränken, was der ursprünglichen Ernährung am Nächsten kommt. Dazu noch viel Sport.

    Übergewicht kommt bei uns nicht vor.

    Interessant die Seiten von http://www.strunz.com

  14. AvatarLejero

    @Entnahmestrategie:

    Ich setze mich ab Januar zur Ruhe, daher ist das aktuell ein brandheisses Thema für mich.

    Bezogen auf den Networth ist es egal ob ich 2%/3%/4% Entnahme mache, das “Problem” ist, das der Networth über mehrere, nicht oder nur bedingt liquide Assets verteilt ist. Mein Vorgehen ist daher folgendes: falls ich nicht aus den laufenden Einnahmen die Ausgaben abdecken kann und auch nicht müsste, wenn ich immer so verkaufen würde, dass ich z.B. max 4% im Jahr entnehme, habe ich einen Lombardkredit auf meinem Depot den ich dann entsprechend nutze. Vorteil: dort kostet mich die Entnahme zwar knappe 4%, aber wenn ich aus meinem Depot entnehme kostet es mich ca. 7% Rendite (langfristige Rendite World ETF) + 10% Steuer (über den Daumen geschätzt, bei der Versteuerung gilt FifO und daher wird es für mich richtig teuer) = 17%!

    Also Ansatz: ich nehme an Einnahmen was ich bekomme, fülle dann aber bis zum langfristig leistbaren Entnahmewert nicht mit Verkäufen auf, sondern mit der Kreditlinie (falls notwendig).

    Mich würden eure Anmerkungen zum Vorgehen interessieren.

  15. Avatar-M

    Mattoc, deine Tochter hat einen guten Weg gefunden und das wichtigste kommt nicht zu kurz: dieses Vorgehen wird sehr gut motivieren!

     

    @Tim

    So gern ich Salat, Suppen und Eintöpfe mag, das was du kochst und schnibbelst wäre jetzt auch nicht so meins 🙂  nicjt böse gemeint, aber die Karotten einfach mit den Händen in 3 Teile brechen ist nicht mein Anspruch an einen leckeren Eintopf. Wie schwitzt man so das Gemüse vor der Flüssigkeitszugabe gescheit an?

    Der lieblos aufbereitete Salat ist fast noch schlimmer. Weißkrautsalat ist super, dafür gibt’s aber extra Techniken (raspeln, mit bisschen Salz stehen lassen, dass der Kohl weich und aromatisch wird) naja du musst ja satt und gerne das Essen, nicht ich 🙂

    -M

  16. AvatarBruno

    @-M

    Wir wissen ja nicht wie es auf den Tisch gekommen ist, ich hoffe auch nicht so wie abgedruckt, vielleicht wurde die Suppe noch püriert, ich finde auch Essen sollte auch schmackhaft ausschauen und nicht nur schmecken und schon gar nicht nur “satt machen”. Aber das ist individuell, ich kenne auch Leute denen ist das egal, Hauptsache satt, ist in Ordnung, jeder ist anders.

    Ich finde auch gut wenn konventionelle Köche mal experimentieren und sich vegan versuchen z.B. der hier:

    https://www.gaultmillau.ch/starchefs/mesa-zurich-mittwoch-ist-vegan-tag

    Da waren wir auch schon es ist ein Erlebnis, nach so einem Essen fragt niemand wo ist denn das Fleisch geblieben.

    Ich bin ja kein Veganer ich sitze beispielsweise noch auf einem Ledersessel den ich zwar nicht mehr kaufen würde heute aber es wäre jammerschade ihn wegzugeben, und da ich auch mal einen Kuchen mag so landet dort auch ein Ei drin da habe ich keine Hemmungen. Ich könnte mir sogar Hühner im Garten vorstellen wenn sie nicht so laut wären, da ist nix von Massentierhaltung und sie führen ein glückliches Leben. Auch Schafe oder Ziegen welche Landschaftspflege betreiben und ein glückliches Leben führen, daran ist nichts auszusetzen meiner Meinung nach, ich habe einfach etwas gegen die schlimme Massentierhaltung, da muss man nicht mitmachen.

  17. AvatarNico Meier

    Ich könnte mir sogar Hühner im Garten vorstellen wenn sie nicht so laut wären, da ist nix von Massentierhaltung und sie führen ein glückliches Leben. 

    @Bruno

    Stadtmenschen die aufs Land ziehen bleiben halt Stadtmenschen. Da sind die Hühner und die Glocken der Kühe zu laut, die Schafe oder Ziegen oder Truthäne stinken und wehe wenn die Bauern mal Gülle/Jauche ausbringen!

    Der Stadtmensch will Natur aber er meint damit nur Bilder die er im Kopf hat.

    Auf dem Land wird sicherlich mehr Fleisch gegessen und trotzdem sind die Menschen auf dem Land gesünder. Auf dem Land verbringen die Menschen mehr Zeit mit körperlicher Arbeit meist an der frischen Luft da reicht ein leichter Salat nicht.

  18. AvatarAston

    @Nico “Auf dem Land wird sicherlich mehr Fleisch gegessen und trotzdem sind die Menschen auf dem Land gesünder. Auf dem Land verbringen die Menschen mehr Zeit mit körperlicher Arbeit meist an der frischen Luft da reicht ein leichter Salat nicht.”

    Schwachsinn. Ewiggestriger.

  19. AvatarBruno

    @Nico

    Ich bin auf dem Land aufgewachsen, einfach mal so nebenbei. Ich wäre auch gerne Landwirt geworden aber ich hätte mich dann wohl für Gemüsebau entschieden und nicht für Schweinemast. Es gab aber keine Möglichkeit von daher habe ich mich dann anders entschieden.

    Das mit den lauten Hühnern war ein Witz aber den hast Du halt nicht verstanden.

    DU machst Dir ein Bild im Kopf von andern, die Du gar nicht kennst 😉

    Ich hätte jetzt im gleichen Stil antworten können und z.B. sagen dass ich festgestellt habe, dass die Leute auf dem Land übergewichtiger sind oder ähnliches aber solche Diskussionen sind primitiv.

  20. AvatarSeBo

    @Tim:
    Hast du eigentlich schonmal einen Crockpot / Slowcooker ausprobiert? Das könnte genau nach deinem Geschmack sein. Früh Morgens Gemüse schnippeln, in den Cooker werfen und dann einfach Zeit mibringen. Nach ein paar Stunden hat man dann ein super schmackhaftes Gericht und es brennt nie etwas an. Das Gerät muss nicht ständig beaufsichtigt werden. Wir haben es schon länger und sind noch immer begeistert.

  21. Avatarsammy

    So gern ich Salat, Suppen und Eintöpfe mag, das was du kochst und schnibbelst wäre jetzt auch nicht so meins ?  nicjt böse gemeint, aber die Karotten einfach mit den Händen in 3 Teile brechen ist nicht mein Anspruch an einen leckeren Eintopf. Wie schwitzt man so das Gemüse vor der Flüssigkeitszugabe gescheit an?

    Der lieblos aufbereitete Salat ist fast noch schlimmer. Weißkrautsalat ist super, dafür gibt’s aber extra Techniken (raspeln, mit bisschen Salz stehen lassen, dass der Kohl weich und aromatisch wird) naja du musst ja satt und gerne das Essen, nicht ich

    Was willst du erwarten von Jemandem der sich Jahre lang nur von Reis und Bohnen ernährt hat. Hauptsache billig. Man kann sich ja selbst einreden, dass es schmeckt.

  22. Avatarsammy

    @Sebo

    Hast du eigentlich schonmal einen Crockpot / Slowcooker ausprobiert?

    Das müsstest du schon für ihn kaufen und nach NY schicken, er selbst ist zu geizig und lässt sich lieber beschenken.

  23. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ Gemüse

    Das Grünzeug bekomme ich von Misfits Markets:

    Es sieht nicht immer edel aus, dafür ist es frisch vom Farmer und viel günstiger.

    https://www.misfitsmarket.com

    Da ist nichts verschimmelt.

    Und diesen Anbieter habe ich:

    https://www.farmboxdirect.com

    Ich esse tonnenweise täglich Grünzeug – so bekomme ich alle Nährstoffe, die ich brauche.

    Rohkost ist auch was leckeres. Ich meide Salz. Salz ist nicht gerade gesund.

    Die Karotten habe ich nicht gebrochen in der Mitte. Die sind einfach so komisch gewachsen. Deshalb hat sie der Bauer aussortiert: Eben Misfits.
    https://www.instagram.com/p/CHeDLqpDSeh/
    https://www.instagram.com/p/CC9j8IJj_2a/

    Ich koche sie ab mit den Kartoffeln. Danach mache ich “Himmel und Erde” daraus. Es schmeckt so lecker, aber ohne Fleisch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Himmel_und_Erde

  24. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @Sebo

    Ja, Crockpot bzw. Slowcooker habe ich selbstverständlich. Das ist ideal für den Winter für Suppen, Bohnen, Reis und Gemüse.

  25. AvatarBruno

    @Tim

    Himmel und Erde kannte ich nicht (wir kennen die Kombi zwar aber nicht gemischt), muss ich mal austesten ich mag Apfelmus und Apfelstampf und so wird mir das auch schmecken auch wenn es sich wie ein Kindermenü anhört haha. Einfach ohne Blutwurst 😀

    Wir bekommen während der Erntesaison auch solche Boxen vom Gemüsebauer in der Nachbarschaft, das hat den Vorteil, dass man auch Sachen kocht, welche man sonst nicht kaufen würde und mehr Abwechslung reinbekommt.

  26. AvatarRüdiger

    Wir hatten neulich erst Bergmannskotelett (Kartoffelpuffer), dazu Apfelkompott für die Dame des Hauses und Birnen für mich. Ist mir lieber als Kartoffelstampf mit ‘ner Rübe dazu  😉

     

  27. AvatarBruno

    @Rüdiger

    Birnen tönt gut, der Birnenkuchen der Schwiegermutter ist göttlich 🙂 Ich hatte da Glück mit meiner Schwiegermutter haha.

  28. AvatarSlowroller

    Bitte nicht den “ich bin Veganer als du” – Schwanzvergleich 😉

    Ich lasse mittlerweile oft bei Asiatischen Gerichten das Huhn weg oder ersetze es z.B. mit Kochbananen – einfach weil viele Gerichte das schlicht nicht benötigen. Aber Himmel und Erde ohne Blutwurst ist genauso doof wie Chili sin carne – das ist aber dann mein Geschmack. Richtig ist definitv: weniger ist hier eindeutig mehr. Und unseren Fisch fang ich selbst, der hatte nen gutes Leben und zappelt dann noch fast in der Pfanne.

  29. AvatarRüdiger

    @Chili

    Chili hatten wir gestern. Selbstverständlich CON carne. Aber ohne diese garstigen dicken Bohnen, die mögen wir nicht. Kichererbsen sind ein perfekter Ersatz  😉

     

  30. AvatarNico Meier

    Ich meide Salz. Salz ist nicht gerade gesund.

    @Tim

    Ich mag deinen Blog und bin bei vielen deiner Aussagen eincerstanden. Aber die Aussage Salz sei ungesund ist mir so zu pauschal. Der Körper braucht gerade wenn jemand viel schweisstreibende Tätigkeiten verrichtet und viel schwitzt wieder Salz um weiterhin gut zu funktionieren. Ganz ohne Salz geht es nicht daher ist Salz nicht per se ungesund. In vielen Fertigprodukten ist viel Salz zugesetzt und ein zu hoher Salzkonsum ist gesundheitlich nicht zuträglich.

    Der gute Paracelsus hat schon gesagt “die Menge macht das Gift”

    Ist wie Menschen die Fett generell meiden. Viele Vitamine können vom Körper nur aufgenommen werden mit Fett weil die Lipophil sind sich also nur im Fett lösen. Nicht ohne Grund macht man an Gemüse Butter oder Olivenöl.

  31. Avatarsammy

    Oh man die Schweizer Besserwisser können es nicht lassen. Einfach mal nicht kommentieren und Leute glauben lassen was sie wollen das geht bei euch dick Schädeln einfach nicht rein.

  32. AvatarCarlo Casablanca

    “How not to Die” und “How not to Diet” von Dr. Michael Greger.

    Augenöffner für mich.

    Danke dafür, Tim, du hast hier mal Greger verlinkt. Dadurch bin ich zum Veganer geworden. Meine Lebensqualität hat sich stark verbessert dadurch.

  33. AvatarWolke

    Veganismus ist wieder mal eine neue Religion. Manche Veganer treten auf wie die Zeugen Jehovas.
    Die Leute verzichten auf wichtige Nährstoffe, nehmen dafür aber alle möglichen fernöstlichen Pflanzenprodukte zu sich, die voll mit Pestiziden sind.

    Dabei ist gesunde Ernährung so einfach: Man kann und soll vielfältig essen, nur WENIG.

  34. AvatarDaniel

    Da sich hier ja anscheinend ein Food-Blog incl. Expertenkommentaren entwickelt, bin ich hier glaube ich richtig mit meiner Frage. 🙂

    Wir haben gerade die Frage beim Frühstück diskutiert, ob Honig vegan ist und wo vegan anfängt/aufhört. Wein wird oftmals zur Filterung durch Fischblasen gepresst – vegan? Arganöl aus dem Hintern einer Ziege – vegan? Pflanzen, die mit Hilfe von Bienen/Insekten bestäubt werden – vegan?

    P.S.: Mit solchen elementaren Fragen kann man sich noch besser beschäftigen, wenn man sich nicht durch Geschäftsberichte und Unternehmenskennzahlen durchwühlen muß. 🙂

  35. AvatarBruno

    Honig, Arganöl und Wein der so gefiltert wird ist nicht vegan, streng genommen. Pflanzen die durch Insekten bestäubt wurden streng genommen wohl auch nicht vegan. Aber das sind philosophische Fragen 😉 Es gibt ja Sprüche die sagen Pflanzen darf man nicht essen damit stielt man den Tieren die Nahrung… das ist alles schön und gut aber lenkt vom eigentlichen Problem ab.

    Ich mag daher den Begriff “vegan” auch nicht (pflanzlich gefällt mir besser), da er insbesondere bei vielen Leuten etwas Negatives auslöst. Ich bin sehr offen und liberal eingestellt, und so finde ich jeder kann und darf essen was er mag. Trotzdem darf man seine Überzeugung auch kundtun, das hat nichts mit Religion zu tun. Mir geht es beispielsweise primär um die Massentierhaltung und das Tierleid (natürlich unterschiedlich stark ausgeprägt man sollte auch hier unterscheiden), das kann und möchte ich nicht unterstützen. Und die Argumente dass es auch ohne tierische Eiweisse geht, schreibe ich nur damit Zweifler die Angst verlieren, dass ihnen etwas fehlt. Unser Umgang mit Ernährung und Tieren hat stark mit Tradition zu tun, würde ich öffentlich bekannt machen dass ich mich von Hauskatzen und Hunden ernähre gäbe es Empörung, in China ist das Realität. Hingegen Schweine und Rinder zu essen, ist normal.

    Manchmal ist es aber auch zielführend, die Augen zu öffnen zur Realität. Die Welt entwickelt sich und primär langfristig zum Guten, und nicht alles was im Mittelalter geduldet war ist heute noch vertretbar, und so wird es auch mit der Nutztierhaltung laufen. Aber es ist auch normal, dass die Überbringer der schlechten Botschaft geköpft werden und es bei jedem Wandel in der Gesellschaft Gegenwind gibt, das gehört zum “Game”.

     

  36. AvatarSlowroller

    @Bruno Ich halte dagegen, eine Welt ohne Nutztierhaltung wird es nicht geben. Alleine auf Bienenzucht wird man nie verzichten können, auch gibt es viele Landschaften, die zur Viehzucht geeignet sind, wo man aber nie in vernünftigem Maßstab Ackerbau betreiben könnte. Es gibt auch keinen vernünftigen Grund ganz auf Nutztierhaltung zu verzichten. Wichtig ist doch, dass man sich auf Standards einigt und diese dann auch wirklich durchsetzt. Dann ist uns und den Tieren geholfen.

     

    PS: der geheime, eigentliche Grund für das Thema ist, garnix aus Versenkung zu locken. So einen Frevel kann er doch nicht dulden 😉

  37. AvatarRüdiger

    Ich halte dagegen, eine Welt ohne Nutztierhaltung wird es nicht geben.

    Die Diskussion verläuft wie üblich. @Bruno spricht sich gegen Massen-Tierhaltung aus und bekommt zur Antwort, dass es eine Welt ohne Nutztierhaltung nicht geben wird. Man kann ja sooo schön aneinander vorbei argumentieren  😉

     

  38. AvatarBruno

    @Slowroller

    Einfach nur mal ein paar Zahlen:

    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fleischproduktion-in-deutschland-was-sie-ueber-massentierhaltung-wissen-sollten-1.1899021#:~:text=In Deutschland leben dem Bundesamt,, um 7,5 Prozent.

    Kein vernünftiger Mensch ist gegen Bienenzucht oder gegen Flächen z.B. in den Bergen welche durch Schafe, Ziegen oder Rinder bewirtschaftet werden.

    Aber diese Tierhaltung ist die Ausnahme, mir geht es um die grossen Tierfabriken, welche die Mehrheit der Fleischwaren produzieren, und die sehen häufig nicht mal Tageslicht, die Tiere meine ich nicht die Fabriken.

    Wenn Nico sagt, der Stadtmensch ärgere sich über stinkende Schweineställe, ja, das tue ich auch, und zwar aus dem Grund weil ich weiss dass Schweine intelligente Wesen sind die natürlich nicht stinken, und schon gar nicht in ihrem Kot freiwillig leben würden, und auch nicht in Ställen welche vor Ammoniak so stinken dass man darin fast ohnmächtig wird. Schweine sind saubere Tiere von Natur aus und würden nie dort koten wo sie auch schlafen. Zuerst mal all diese Misstände beseitigen dann wäre sehr viel erreicht, aber dann gibt im Aldi oder Lidl kein Billig-Aufschnitt, Wurst und Salami mehr, es kann wirklich nicht sein dass gewisse Wurstwaren günstiger angeboten werden als Gemüse.

    Wenn wir es langfristig schaffen diese Zustände zu verbessern ist die Welt wieder ein Tröpfchen besser, um das geht es mir und nicht um Extremismus.

     

  39. AvatarFrank-der-Schalker

    an .üdiger

    Die Diskussion verläuft wie üblich.

    @Gini “Es ist doch hinlänglich bekannt, dass die Babyboomer und ihre Eltern aufgrund des Remanenzeffekts dazu geführt haben, dass die Kinder der Babyboomer mit einem großen Wohnraummangel konfrontiert wurden.”

    .üdiger antwortet kindisch: “Ich glaube nicht, dass attraktive Städte wie z.B. München plötzlich “entvölkert” werden. Und wer besseren Wohnraum zu günstigeren Preisen anbieten kann, wird auch nicht von Leerstand bedroht”

    JEDERT WEIß, DASS Z.B. MÜNCHEN NICHT FÜR GANZ DEUTSCHLAND STEHT.

    ES IST IMMER DAS GLEICH MIT DEN SCHWEIZERN.

    Man kann ja sooo schön aneinander vorbei argumentieren  ?

    WIE WAR DAS NOCH MIT DEM THEMA”IDIOTENMAGNET”, ES WIRKT IN BEIDE RICHTUNGEN

    Glück Auf

  40. Avatarsammy

    Die Schweizer sind extrem mitteilungsbedürftig. Ich vermute ja dass ein Troll die ganzen Schweizer Akteure darstellt.

  41. Avatar-M

    Sammelt hier jemand alte EUR 10,00 Münzen? Bis einschließlich 2010 bestehen die Münzen aus 925er Silber – bei 18g Gewicht also 16,65g Silber.

    Aktuell ist das ca. 16,65g x 0,68€ = 11,32€ wert. Das schöne finde ich den eingebauten “hedge”, da die Münze immer nominal 10€ wert ist.

     

    Habe manchmal Glück und Kunden geben die Münzen in der Bank ab. Da nehm ich dann immer mal welche.

    -M

  42. AvatarNico Meier

    @Bruno

    Tierfabriken sind nichts “traditionelles” sondern eine Fehlentwicklung der letzten 50 Jahre.

    Wer mal mit älteren Menschen spricht und sie nach dem Fleischkonsum befragt so wird er feststellen, dass nur wenig Fleisch gegessen wurde. Vielfach hatten die Familien auf dem Land Hühner und ein oder zwei Schweine. Die Schweine schlachtete man im Herbst vor Ort ohne Tiertransporte. Durch Tierfabriken hat der Mensch den Respekt vor dem Lebensmittel Fleisch verloren.

     

  43. AvatarBruno

    @Nico

    Ich meinte damit die Ernährungsgewohnheiten, der Begriff Tradition war vielleicht etwas falsch gewählt, ich meinte eher Gewohnheiten und Kultur. In Asien isst man Reis und Gemüse zum Frühstück wo hier jeder die Nase rümpfen würde, aber man gewöhnt sich rasch daran.

    Bezüglich der Fehlentwicklung da gebe ich Dir natürlich Recht, mir geht es primär darum. Das so produzierte Fleisch, wenn 100’000 Hühner in einem “Stall” gehalten werden, dann stimmt vieles nicht mehr. Damit die Tiere überleben muss man natürlich auch Antibiotika etc. beisetzen und damit die geforderte Menge erreicht werden kann entsprechende Wachstumsbeschleuniger.

    Das Problem ist dass viele heute wegschauen, auf der Verpackung lächelt einem eine glückliche Kuh oder Schwein entgegen, was nicht der Realität entspricht. Aber wenn man hier etwas ändern möchte dann muss der Fleischkonsum reduziert werden, daher finde ich auch Extremismus hier nicht sinnvoll, es ist mehr erreicht wenn alle ihr Fleischkonsum halbieren als wenn die Anzahl Veganer sich von 1 auf 2% Anteil verdoppeln.

  44. AvatarKevin

    @-M: Danke für den Hinweis:

    Früher habe ich die Mal gesammelt. Müsste irgendwo noch so 20-30 ST davon liegen haben 😉

  45. Avatar-M

    Kevin auf mein Gesamtvermögen bin ich auch zu 0,xx% in Silber 🙂 Tendenz steigend.

     

    Alte 5 DM (bestimmte Jahre) und 10 DM Münzen gehen auch. Muss ich mal meinen dad anhauen, ob er im Keller was hat.

    -M

  46. AvatarBruno

    Ich höre mir grad die Tagebücher von Max Frisch 1946-1949 an.

    https://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/max-frisch-zwischen-truemmern-und-neubauten

    Ich weiss nicht ob man diese in Deutschland abrufen kann, falls ja kann ich sie empfehlen oder sonst das Buch.

    Es handelt in Europa, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich etc. über die Zeiten nach dem Krieg, die Beziehung von Deutschen mit Schweizern und umgekehrt, das Leben, die Freiheit, Bescheidenheit, den Wiederaufbau, das Volk, die Politik, Immigranten und Flüchtlingen, das Schlachten von Schweinen, das Essen und viele andere Dinge, es macht teils nachdenklich, teils erschütternd, teils beruhigend und unterhaltend. Denn es hat sich in den Grundzügen doch wenig geändert, wie man rasch erkennt, auch 70 Jahre später 😉

  47. AvatarReKo

    Hi Tim, jemand der so achtsam shoppt wie du, was wünscht du dir eigentlich zu Weihnachten? Fällt es dir leicht noch Wünsche zu äußern?

  48. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ Mattoc

    Vielen Dank für die interessante Geschichte über deine Tochter. Man sieht, wir alle haben unsere ganz eigene Vorgehensweise, mit der wir uns wohl fühlen. Und das ist auch gut so. Der intelligente Umgang mit Geld eint uns, wie auch immer das im Einzelnen ausgestaltet wird.

    Meine Tochter hat mit ihrem ersten Gehalt gerade ihr “Einkommen” verdreißigfacht (vorher gab es halt nur Taschengeld). Auch wenn sie es aktuell genießt, sich einfach das kaufen zu können, was sie möchte (und das nicht zu knapp, wie ich finde 😉 ), freue ich mich sehr, dass sie von sich aus mit 20% der Einkünfte die “Gans” füttert. Sie hat gut beim Papa zugehört. Ihr Vermögensaufbau läuft die nächsten Jahrzehnte automatisch. Alles wird gut.

    Über deine eigenen Pläne hast du jetzt aber noch nichts verraten….. 😉 .

    Genau darum ging es mir mit meiner Frage – das vielleicht auch als Antwort für Zavodou, der mir wohl irgendeine böse Hinterlist unterstellt.

    Wie der Vermögensaufbau abläuft, wissen wir alle. Da gibt es nicht mehr viel zu lernen. Wie dann aber “am Ende” der Reise verfahren wird, ganz praktisch und nicht nur in der (Entnahme-)Theorie, das finde ich spannend. Hier lerne ich gerne etwas von anderen Lesern. Lejero hat einen Anfang gemacht (meine Frage an ihn wäre, mit welchem Modus er beabsichtigt, die Schulden wieder zurückzuführen).

    Mag Zavadou vielleicht auch aus der Praxis berichten? Bin einfach nur neugierig.

    Auch wie es bei Claus und Fit und Gesund dann in Zukunft abläuft, wird interessant sein. Dafür ist dieser Blog mit der Möglichkeit zum Austausch von Gleichgesinnten prima.

    In einem Gespräch kam neulich erst die Frage auf, wie jemand verfahren sollte, der nicht nur mit 3,0% oder 3,5% “sicher” und bestandserhaltend im Alter entnimmt (die Erben freuen sich), sondern verzehren möchte, bis das Depot leer ist, um mehr Geld für den Genuss im Alter zur Verfügung zu haben. Wie verhindert man, zu lange vor dem Ableben ohne “Entnahmemöglichkeiten” dazustehen?

    Dazu habe ich noch keinen Artikel entdeckt.

  49. AvatarRüdiger

    @Free:  Wie verhindert man, zu lange vor dem Ableben ohne “Entnahmemöglichkeiten” dazustehen?

    Eine interessante Frage, die ich mir auch jedes Mal stelle, wenn jemand erzählt, er möchte sein Vermögen bis zum Tod verzehrt haben. Jetzt hast du die Frage hier aufgeworfen und ich bin neugierig, ob dazu Antworten kommen.

    Ich bin nur neugierig, ich suche keine Tips für mich persönlich, wie ich mein Geld am besten “zielgenau” bis zum Ableben verjubele. Meine Agenda sieht anders aus  😉

     

  50. AvatarBruno

    @Free und Rüdiger

    Kann man kaum planen da niemand weiss wie alt er wird. Es kann über Nacht kommen oder sich ankündigen, und es gibt ja auch Wunder, totgesagte leben länger.

    Was man tun könnte wäre mit dem Kapital eine Rente kaufen, dann bekommt man diese Rente zeitlebens, wird man uralt, könnte es sich vielleicht lohnen, ansonsten gewinnt die Versicherung. So operieren auch Pensionskassen.

    Für mich wäre dies nichts, aber das könnte eine Möglichkeit sein.

    Das “Problem” stellt sich ja aber auch schon früher, da wir nicht wissen, wie alt wir werden, weshalb sparen wir überhaupt, das sind ja dieselben Fragen die sich auch viele stellen oder begründen, weshalb sie eben gerade nichts sparen und “jetzt” leben.

  51. Avatar-M

    Free,

    Wie legt deine Tochter ihre 20% automatisch an? ETF Lösung, oder dich wie du ein bunter Garten?

    -M

  52. AvatarFelix

    Eine Möglichkeit, das Langlebendigkeitsrisiko outzusourcen, ist halt eine Rentenversicherung. Wer eine gesetzliche Rente oder Pension und/oder einen Riestervertrag hat, bekommt eine Leibrente, die lebenslang gezahlt wird.

    Wem das nicht reicht, der kann zusätzlich einen Teil seines Depots im Alter liquidieren und mit diesem Betrag in eine private Rentenversicherung einbezahlen. Ab etwa 60 gibt es pi mal Daumen pro 10.000 € etwa 50 € monatliche Sofort-Rente bis zum Lebensende.

  53. AvatarWolke

    @Freelancer

    Wie verhindert man, zu lange vor dem Ableben ohne “Entnahmemöglichkeiten” dazustehen?

     

    Ganz einfach: Nicht zu lange leben!
    Tipps: Rauchen, Schnellfahren, Wingsuitefliegen, auf Maske/Abstand verzichten, die Eigernordwand ohne Sicherung und Bergerfahrung durchsteigen…

     

  54. Mark 85Mark 85

    Interessante Diskussionsbeiträge. Ich befinde mich seit 2009 in der Entnahmephase, ohne mich auf eine feste Strategie festgelegt zu haben. Es hat sich einfach so ergeben, dass meine Einnahmen weiterhin meine Ausgaben übertreffen, weshalb ich zu einer klassischen Entsparphase mit Kapitalverzehr nichts beitragen kann.

    Streng genommen befinde ich mich weiterhin in der Ansparphase, die dem Gegenteil des Langlebigkeitsrisikos entspricht: das Risiko, mit zu viel Geld auf der hohen Kante zu versterben.

  55. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    @ -M

    Sie ist nicht so begeistert vom Investieren wie wir beide 😉 .

    Mit Börse hat sie nichts am Hut und ganz andere Dinge im Kopf. Daher kauft sie einfach Vanguard-Anteile und gut ist.

    Allerdings hat sie ein Auge auf Nike und Disney geworfen. Gut möglich, dass sie hier in Zukunft zuschlägt…..

    Wie hast du das für deinen Nachwuchs geregelt (der noch jünger ist, meine ich mich zu erinnern)? Selbst gekauft oder ihn wählen lassen? Abwarten bis der Preis stimmt, wie du das tust oder regelmäßig Anteile kaufen?

  56. Avatar-M

    @Free

    Ja das ist doch dann perfekt für sie. Am Ende übertrifft sie uns alle und gut ist 🙂

     

    Jep, mein Sohnemann ist ja erst fünf. Er hat BRK als Sparplan und das wird mit Disney, JJ und Shell (wird wohl verkauft) ergänzt. Habe schon vor, das für ihn auch zu kaufen was ich kaufe.

    Evtl. gehe ich auch dahin über, einfach BRK und Markel als Sparplan zu nehmen und gut ist – kommt Zeit, kommt Rat.

     

    Wenn er älter ist und sich vlt dafür interessiert, kann er ja auch gerne in die Firmen investieren, die er dann hipp findet.

    Die goldene Gans ist dann auch so eine Analogie die mir vor schwebt zum erklären. Jetzt ist aber erstmal LEGO angesagter und an Weihnachten ist die Bestellung beim Christkind eingegangen: Carrerabahn.

     

    -M

  57. AvatarSlowroller

    @Bruno,@Rüdiger

    Da habe ich den Post falsch verstanden, der letzte Absatz war aber auch uneindeutig geschrieben. Das Wort Nutztierhaltung kam von Bruno mit “in Zukunft nicht vertretbar”. Du meintest dann nur die negativen Aspekte davon. Dann sind wir ganz auf Wellenlänge 🙂

     

    Die Silbermünzen muss ich mal durchschauen.

  58. KievKiev

    @ Lejero

    Deine Idee mit dem Kredit gefällt mir nicht. Du könntest bis zu Deiner Rente in ungefähr einem Jahr auch Cash ansparen und damit eine Art Dreispeichen Strategie aufstellen. Auch wenn es vielleicht nur zwei Speichen werden. Es ist zumindest besser als eine. Wenn Du als Beispiel ein Jahresgehalt in Cash hast so könntest Du beispielsweise vier Mal im Jahr die Assets prüfen. Du hättest Dividenden erhalten, Cash ausgegebeb. Und vielleicht weitere Einnahmen gehabt. So könntest Du Rebalancing direkt durchführen oder per Sparplan bis zum nächsten Quartal. Da ist sicher entspannter, wenn Du Deine Ausgaben unter Kontrolle hast, wovon ich hier im Forum einmal ausgehe.

    @ Freelancer

    Falls BRKR oder Tencent in Deiner Rente keine nennenswerten Dividenden bezahlen, aber Du weiterhin von der Qualität überzeugt bist, so wäre es vermutlich kein Problem für Dich sie zu behalten.

    Es gibt keine Strategie wie man sicher Geld bis nahe nichts verbraucht. Ich habe zumindest keine gefunden und es ist auch logisch, dass es keine gibt. Falls Du so etwas machen würdest, so wäre Dein Schicksal von der Entwicklung der Börse abhängig. Das ist doch genau der Bestandteil der SORR Forschung.  Es kann natürlich immer manchmal funktionieren und manchmal nicht. Ich habe dazu auch eine Art Renditedreieck gesehen. Hier wurde die Wahrscheinlichkeit für eine Pleite anstatt einer Rendite verwendet. Mit 3% bist Du sicherer aufgestellt. Breit gestreut zu sein ist auch hier von Vorteil. Bei einer Immobilie ist es möglich diese mit lebenslangen Wohnrecht zu verkaufen. Es stehen auch manchmal Versicherungen dahinter. So könnte man zumindest einen großen Teil zu Lebzeiten ausgeben, wenn man es möchte. Falls Du die FU vor der Rente erreichst, so wird es Dir zum Rentenbeginn nicht schlechter gehen.

    @ Mark

    Falls sich Dein Depot seit Deiner “Entnahmezeit” besser als die Inflation entwickelt hat, so bist Du noch in der Ansparphase. Ich fürchte Du hast den Sprung in die Phase verpasst. Ich denke es gibt Schlimmeres. Die ersten Jahre nach FiRe sind die Gefährlichsten in Bezug auf SORR. Es sieht bei Dir nicht schlecht aus.

     

  59. AvatarSparta

    @Lejero

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hast Du mehrere Immo’s und etf’s.

    Die Sinnhaftigkeit eines Lombardkredits für zu wenig Cashflow erschließt sich mir nicht so richtig, da allein mehrere Immo’s doch was abwerfen sollten…?

    Um Fifo zu umgehen wäre ein 2. oder 3. Depot mit späteren Käufen/weniger Kursgewinn möglich.

    Auch vor Abgeltungssteuerverkäufe von z. B. Berks gehen ja steuerfrei.

    @Free

    In einem von meinen zahlreichen “not to die – Büchle” habe ich etwas über Telomere-Längen-Analyse eines Instituts gelesen, bzw. ca. Bestimmung des Todeszeitraumes…

    Falls also die Kalkulation möglichst viele Parameter beinhalten soll, gibt es allen möglichen Kram…

    Leben ist aber das was passiert, während man evtl. andere Pläne macht…

  60. KievKiev

    @ Sparta

    Aber selbst mit Telomere Analyse und Schweizer Exit Absicherung für eine Fehlkalkulation bleibt die unstete Börsenentwicklung als Risiko bestehen. Da sollte zumindest ein Teil des Vermögens für den Cashflow in ein Rentenprodukt umgeschichtet werden.

  61. AvatarCarlo Casablanca

    Erst einmal vielen Dank für die Beiträge zum Thema Veganismus. Ich finde es immer gut, wenn man das Thema kritisch betrachtet.

    @Wolke

    “Veganismus ist wieder mal eine neue Religion. Manche Veganer treten auf wie die Zeugen Jehovas.”

    Ich weiß selber, dass einige Veganer, besonders die ethisch und ideologisch motivierten sehr missionarisch auftreten. Ich selber vermeide so ein Verhalten.

    Ich habe eher die entgegengesetzte Erfahrung gemacht, dass ich massiven Anfeindungen und Intoleranz erfahren habe, seitdem ich mich vegan ernähre. Ich wurde als “2. Grades behindert” bezeichnet, ich wurde deswegen im familiären Kontext angeschrien, als ich nur erwähnte ich sei jetzt Veganer.

    Ich finde es ziemlich traurig, wie heftig das Thema manche Menschen triggert. Was müssen sie für schlechte Erfahrungen mit Veganern gemacht haben.

    Veganismus als Religion zu bezeichnen kann ich nicht nachvollziehen. Es gibt mit Sicherheit ideologisch motivierte Veganer (z.B. passt der Veganismus hervorragend zu einer buddhistischen Lebensweise). Eine Religion braucht jedoch Dogmen. Ich persönlich bin sehr rationalistisch eingestellt und bin auch über die Ernährungswissenschaft an den Veganismus geraten und nicht über Ideologen. Die Tatsache, dass eine pflanzenbasierte Ernährung mit massiv geringerer Sterblichkeit assoziiert ist, war für mich das Argument. An dieser Stelle verweise ich abermals an Dr. Michael Greger.

    “Die Leute verzichten auf wichtige Nährstoffe, nehmen dafür aber alle möglichen fernöstlichen Pflanzenprodukte zu sich, die voll mit Pestiziden sind.”

    Das einzige fernöstliche, dass ich zu mir nehme, sind Goji-Beeren und Amla-Pulver aufgrund des Gehalts an Antioxidantien. Und Gojis sind einfach super lecker. Beides ist ausgewiesen in Bio-Qualität. Der Pestizidgehalt ist Ihrerseits spekulativ.

    Der Rest ist ausschließlich heimisches Obst und Gemüse, am liebsten regional und saisonal.

    Ich wüsste auch nicht, auf welche Nährstoffe ich verzichte, den Punkt können Sie sehr gerne ausführen.

    Ich supplementiere Vitamin B12. Man sagt ja oft, das Vitamin sei nicht durch eine vegane Ernährung zu decken. Ich wüsste aber nicht, warum das gegen eine vegane Ernährung spricht. Vitamin B12 stammt aus Mikroorganismen, Tiere produzieren es auch nicht. Ich könnte sehr leicht mit einem Glas Teichwasser pro Tag meinen Bedarf decken, aber ich nehme lieber das Supplement.

    Ich supplementiere auch Vitamin D3, aber das sollte mMn jeder in Deutschland.

    Stellen Sie sich lieber die Frage, ob ein sog. Mischköstler genug Ballaststoffe zu sich nimmt.

    “Dabei ist gesunde Ernährung so einfach: Man kann und soll vielfältig essen, nur WENIG.”

    Gesunde Ernährung ist eine Deckung der Nährstoffe und ausreichende Kalorienzufuhr bei gleichzeitiger Reduktion der Schadstoffe. Alle Argumente, die mir vorliegen, deuten für mich dahin dass tierisches Protein und gesättigte Fette zu dem Noxen zu zählen sind und daher im Rahmen einer gesunden Ernährung zu meiden ist. In welchem Maß man das tut, ist natürlich jedem selber zu überlassen.

    In Diskussionen meide ich den ethischen Aspekt lieber, da die meisten Menschen sehr schnell emotional werden.

    Ich habe für mich die Antwort gefunden, wenn ich mich ohne tierische Produkte gut ernähren kann, ist es unethisch weil überflüssig ein empfindsames Lebewesen zu töten bzw. töten zu lassen. Auch hier gilt: das muss jeder für sich selber beantworten.

    LG Carlo

  62. AvatarSparta

    @Kiev

    Es ist sehr individuell und individuelle Geschichten/Lebenswege sind nicht/schwer kopierbar (wenn es denn sinnvoll und erfüllend ist).

    Zeitweise wollte ich ja Mark’s Geschichte mit Mitte 20 fire kapieren… habe es aber nicht wirklich kapiert…

    Ich plane aktuell kein fire, bzw. es ist eine priveligierte Option (evtl. schon möglich für mich), welche mich nicht mehr so reizt wie in meinem früheren Beruf.

    Frührentner… naja, kenne ich, wäre mir aber auf Dauer zu langweilig.

     

  63. AvatarLejero

    @Freelancer:

    Gute Frage, theoretisch sollte ich erst dann verkaufen und tilgen, wenn die Kreditkosten höher als 7% wäre, wäre zumindest rein rational das richtige. Aber auch mir zu riskant. Was ich aktuell plane ist, das nur die nächsten 4 Jahre so zu machen. Dann habe ich einen grossen Anteil refinanziert der aktuell sehr hohe Tilgung hat. Wenn das durch ist passt der Cashflow auch ohne verkaufen etc. und ich werde den Lombard schrittweise ausgleichen.

     

    @Kiev:

    Zum Aufbau der Cashreserve hätte ich nur noch einen guten Monat 😉
    Ausserdem stecke ich im Moment lieber alles in den Markt, ich denke das bringt mir langfristig mehr.
     

    @Sparta:

    Ja, da hast du recht, allerdings derzeit noch Kredite mit hohen Zinsen und Tilgung, so das noch nicht genug für eine 4-köpfige Familie floatet, deswegen entweder auffüllen über Verkauf ETF bis zum erreichen der 3%-4% oder eben Lombard.

    Zweites Depot hast du auch recht, habe ich vor 2 Monaten angefangen massiv aufzubauen, damit ich falls notwendig steueroptimierter verkaufen kann.

  64. Avatarlivingatthecountryside

    Es gibt inzwischen so viele tolle vegetarische und vegane Gerichte, vorab solllte man sich jedoch auch etwas kundig machen, wie man den täglichen Eiweißbedarf auch ohne Tier gut decken kann. In meinem Fall ist das gerade täglich eine oder besser zwei Portionen Hülsenfrüchte, in jeglicher Art zubereitet. Als Suppe (rote Linsensuppe schmeckt sogar schon zum Frühstück!), Eintopf, Humus oder eventuell auch als Linsenaufstrich oder Bohnenburger… Auch Rezepte für Muffins oder Kuchen aus Bohnen- oder Kichererbsenmehl gibt es inzwischen. Unsere veganes Nutella besteht aus Haferflocken, Dattel, Mandeln und Bananen, alles fein püriert, sehr lecker! Da ich jedoch derzeit gar kein Brot mehr esse, gibts dies ab und zu morgens zum Frischkornbrei.

    Und was viele nicht wissen, Petersilie hat umgerechnet die gleiche Menge Kalzium wie Milch, nur halt keine Lobby in Brüssel!

  65. AvatarCarlo Casablanca

    @Tim
    Michael Klaper ist auch super. Und ein lebendes Beispiel dass eine gut geplante vegane Ernährung nachhaltig durchführbar ist. Der Mann sieht extrem gesund aus für sein Alter, besonders die Haut.

    Ich bin Altenpfleger und ich würde mal behaupten, wenn meine Klientel mehr auf ihre Ernährung achten würde, hätte sich das mit dem Pflegenotstand schnell erledigt.

    Im Beruf kann ich mein Wissen leider nicht sinnvoll einsetzen. Wenn mich die Leute fragen wie sie ihren Blutdruck in den Griff bekommen sollen und ich sage “Joa, dem Essen kein Salz mehr zusetzen und jeden Tag eine Tasse Hibiskustee” dann ernte ich Spott und Häme. Deswegen vermeide ich es lieber.

    Die Kunden rennen dann den nächsten Tag zum Arzt und lassen sich ein Blutdruckmedikament mehr verschreiben. Ist ja auch nachvollziehbar, es ist leichter eine Pille zu nehmen als seine jahrzehntelangen Gewohnheiten zu ändern.

    Neben Hypertonie lässt sich besonders auch Diabetes Typ II hervorragend durch eine vollwertige pflanzenbasierte Ernährung managen. Solange Veganer aber als Extremisten gelten wird da nicht viel passieren.

  66. AvatarStephan (Bamberg)

    @Bruno.

    “Ich bin auf dem Land aufgewachsen, einfach mal so nebenbei. Ich wäre auch gerne Landwirt geworden..”

    Ich bin auch (zeitweise) auf einem kleinen Bauernhof aufgewachsen aber durch eine glückliche Fügung mussten meine Eltern den Hof nicht übernehmen. Einen kleinen Betrieb in Deutschland heute rentabel zu betreiben ist sehr, sehr schwer. Der Familienzweig, der den Hof dann übernahm, musste ihn vor ein paar Jahren schließen.

    Die “bunte Suppe” (abgesehen vom Broccoli, den gab es damals bei uns nicht) erinnert mich sehr stark an meine Kindheit auf dem Hof. Es hätte unsere Schweine stolz gemacht, zu wissen, daß sie dasselbe Essen bekommen wie ein Millionär in New York!

     

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

bitte lösen Sie diese einfache Aufgabe (Spamschutz) *