Das Geheimnis der Geduld an der Börse: Werde Millionär in 20 bis 30 Jahren


New York, 4. Juli 2020
Mit 125.000 Euro im Depot kannst du in 20 Jahren zum Millionär werden. Warum machen das nicht mehr Menschen?

Ich verstehe nicht, warum Menschen nicht mehr Ehrgeiz beim Sparen entwickeln. Wer die 72-Regel verstanden hat, dem fällt es wie Schuppen von den Augen. Dann kommst du nicht umhin, einfach aggressiv zu investieren. Dann willst du so viel Geld wie möglich für dich am Aktienmarkt arbeiten lassen.

Ausgangspunkt sind für mich 125.000 Euro. Das kann jeder erreichen, der motiviert und fleißig ist. Allein mit einem soliden Hauptjob und Nebenjob sowie der Hilfe des Zinseszins von der Börse kann man sich das ziemlich zügig zusammen sparen. Wer die 125.000 Euro im Depot hat, für den ist die Million nicht mehr weit. Warum? Alle sieben Jahre verdoppelt sich nämlich im Schnitt dein Vermögen, wenn es im S&P 500-Index investiert ist. Das heißt, nach 20 Jahren bist du Millionär – du musst nicht mal neues Geld ins Depot geben. Du lässt einfach die 125.000 Euro im ETF (oder Aktiendepot) liegen. Zwei Dekaden später bist du Millionär.

Sagen wir, jemand war ein Sparfuchs und fleißig auf der Arbeit. Er hat 300.000 Euro im Depot. 20 Jahre später hat er 2,4 Millionen Euro! Und das ohne frisches Kapital zuzuführen. Das ist verrückt. Den Zinseszins verstehen leider zu wenig Menschen, sonst würden mehr Leute an der Börse langfristig investieren.

Aber halt: Selbst wenn sie es wüssten, würde wohl die Mehrheit es trotzdem nicht versuchen. Der schnelle Konsum (“Morgen kann ich tot sein”, “Ich hab es mir verdient”) überfällt die meisten. Die Disziplin haben die wenigsten. Die meisten Konsumenten leben wie Babys. Sie wollen immer alles sofort haben. Deshalb boomen Konsumkredite und der Kauf per “bequemen” Raten.

Konsumkredite sind ein Hindernis für den Aufbau von Wohlstand. Es gibt andere Hürden. Was selten bemerkt wird, ist die Lebenshaltungsinflation. Die Amerikaner nennen es “Lifestyle Creep” oder “Lifestyle Inflation”. Dann entscheidet eben die Familie, einen Pool in den Garten zu bauen. Ein neues Sofa, Auto, Teppich, Einbauküche müssen her. Flüge werden nicht mehr “Economy” gebucht, sondern nur noch in der Business-Klasse. Eine Putzfrau muss her. Kaffee to Go. Teure Mode. Ein viel zu großes Haus wird gekauft (statt eine moderate Wohnung zu mieten). Ein Zweitwagen wird angeschafft, zudem Motorräder, Motorroller etc. Nie ist man zufrieden. Es muss immer mehr werden. Toller. Besser. Schöner.

Lebensstil-Inflation: Der Urlaub muss immer luxuriöser werden. “Alles vom Feinsten” ist das Motto für Menschen, die auf der Karriereleiter nach oben kommen. Anstatt mehr zu investieren, wird mehr konsumiert. Bleibt Sparrate wird immer mickriger im Verhältnis zum Gehalt, wenn überhaupt gespart wird.

Das Problem beginnt, wenn dein Einkommen steigt und du anfängst, deinen Lebensstil zu verbessern, anstatt zuerst angemessen dein Geld zu managen. Die Ausgaben hochzufahren ist der schlimmste Feind deines Vermögens. Es passiert schleichend bei vielen Menschen, daher wird es selten bemerkt.

Aber wie kommt es eigentlich zum Lifestyle Creep? Stell dir einen Mitarbeiter mit einem Gehalt von 4.000 Euro im Monat vor. Nach einem Jahr wird sein Gehalt auf 4.600 Euro erhöht wegen außerordentlicher Leistungen. Der Chef ist sehr zufrieden und will ihn motivieren.

Was passiert dann? Der Mitarbeiter freut sich wie ein Schneekönig und beginnt, den Lebensstil anzupassen. Die Ausgaben steigen. Er hat jeden Monat ein paar hundert Euro mehr zur Verfügung. Dann kauft er plötzlich ein neues Smartphone und beschließt, sich in einem schöneren Fitnessstudio anzumelden. Aus seinem Kinoabend, den er einmal im Monat genoß, wird ein Kinoabend einmal die Woche. Er geht außerdem öfter ins Restaurant – natürlich ein feines. Das Endergebnis? Die Dinge, die er früher als Luxus betrachtete, sind zur Normalität geworden.

Er muss jetzt ins Fitnessstudio, um gesund zu bleiben. Er “braucht” ein neues Smartphone. Ein neues Auto. Und so weiter… Und nach einigen Monaten beginnt er sich zu fragen, warum er trotz eines höheren Gehalts kein Geld sparen kann. Klingt vertraut? Das liegt daran, dass Lebenshaltungskosten still und heimlich zunehmen, wenn wir unsere Ausgaben nicht unter die Lupe nehmen. Wir müssen uns kritisch mit unserem Alltag beschäftigen.

Deinen Lebensstil zu verbessern, klar ist das ok. Aber der richtige Weg, es zu tun, besteht darin, vorsichtig mit deinem Budget umzugehen. Du solltest deine Einnahmen und Ausgaben gut managen. Das erleichtert dein Leben.

Ein Budget zu haben ist hilfreich. Ein Haushaltsbuch zu führen, kann dir helfen, wenn du den Überblick verloren hast. Suche Dinge, die du kürzen kannst. Blase nicht überall deine Ausgaben auf.

Denke daran, dass du von deinem steigendem Einkommen den Anteil, den du sparst, erhöhst. Tilge deine Schulden schneller. Die beste Lösung gegen die steigenden Konsumausgaben ist es, sie erst gar nicht zuzulassen. Dein zusätzliches Einkommen sollte deine Lebensweise nicht verändern.

Ich kann mir vorstellen, dass der Typ in meinem Beispiel mit 600 Euro mehr Bruttoeinkommen weiter leben kann wie bisher – ohne sich einen Zacken aus der Krone zu brechen. Anstatt seinen Lebensstil zu verbessern, kann er das zusätzliche Nettogeld pro Monat verwenden, um sein Depot auszubauen. Das eröffnet ihm langfristig ein enormes Potential (siehe 72er Regel).

Ich finde es wichtiger, dass unsere langfristigen Ziele Vorrang vor unseren kurzfristigen Bedürfnissen haben. Wir alle haben nur eine begrenzte Zeit auf diesem Planeten. Eines Tages verlieren wir vielleicht unseren Job. Stell sicher, dass du dir ein Depot aufbaust, um unabhängiger von anderen (Arbeitgeber, Staat, Eltern, Verwandten etc.) zu werden. Bau dir passive Einnahmequellen auf (Dividenden, Mieteinnahmen, Lizenzen, Nebenjobs).

Jessica Jörges aus dem hessischen Dreieich begann im Alter von 18 Jahren, ihren Blog “Bunte Zukunft” aufzubauen. Die Malergesellin wurde Influencerin. Sie ist fleißig.

Man muss nur etwas motiviert sein, jeder kann sich ein passives Einkommen aufbauen. Das ist Influencerin Jörges:

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

??Gewinnspiel ?? Ich hab mich für euch in Schale geschmissen ??? Zum Verkaufsstart der AS80 True Pro Edition habt ihr die Chance, bei mir ein Set zu gewinnen? Darin enthalten sind: 3 Wasserwaagen (30 cm/ 60 cm/ 100 cm) Und viele kleine Alltagshelfer ? Macht auf jeden Fall mit – ein so schönes Wasserwaagenset mag man gar nicht mehr loslassen ? ??Um dieses Mega coole Set zu gewinnen, müsst ihr folgendes tun? ? folgt mir auf @buntezukunft ? folgt @stabila_official ? kommentiert unter diesem Bild wer für euch ein richtiger Profi auf dem Bau ist Das Gewinnspiel läuft bis zum 15.06.2020 – die Auslosung des Gewinners findet am 16. 06. 2020 statt #gewinnspiel #buntezukunft #trueproladies #beatruepro #vorbilder #wasserwaagen #malerundlackierer #werkzeug #werbung – dieses Gewinnspiel steht in keiner Relation zu Instagram – der Rechtsweg ist ausgeschlossen-

Ein Beitrag geteilt von BunteZukunft by Jessica Jörges (@buntezukunft) am

Mein Rat: Eine Gehaltserhöhung solltest du nicht sofort für Konsum ausgeben. Verbessere nicht ständig deinen Lebensstil. Sonst wirst du ein Nimmersatt. Wichtiger ist, dass du gesund bleibst und deine Zukunft sicher planst. Wenn du in den Ruhestand gehst, sollte dein Leben zufrieden und angenehm sein.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Das Geheimnis der Geduld an der Börse: Werde Millionär in 20 bis 30 Jahren

  1. AvatarA.

    Bin gespannt Tim. Aktuell hat das Depot einen Wert von ca 64 k. Als ich den Leserbrief geschrieben habe vor zwei Jahren waren es noch 30 k. Habe viel reingebuttert.
     
    Aber merke wie die Dividenden mich beim investieren nun unterstützen. 300 zahle ich aktuell ein, in manchen Monaten sind es 500 bis 600 Euro mit Dividenden. Habe noch reine Wachstumsfirmen,sonst wäre es mehr.
    Gehen den Lifestyle Inflation hilft es, das Extrageld automatisch am Anfang des Monats zu sparen auf einem separatem Konto. Habe so nicht gemerkt, dass ich ca. 1500 monatlich spare und investiere. 
     
    Gruß 
    A. 

  2. AvatarFamilien Finanzen im Griff

    Wirklich toller Beitrag, ich sehe da viele meiner Kollegen, die dank Corona viel Zeit zuhause verbringen und sich immer überlegen wie groß der neue Pool sein soll. Das Geld muss ja irgendwo hin, wenn man schon keinen Urlaub machen kann?.
     
    Ich mag das Sparen lieber…
     
    Gruß Stefan von
     
    Familien Finanzen im Griff

  3. Avatarjul

    Was selten bemerkt wird, ist die Lebenshaltungsinflation. Die Amerikaner nennen es “Lifestyle Creep” oder “Lifestyle Inflation”.
    In den USA ist das “Lifestyle Creep” die Lebensphilosophie schlecht hin !! Da steht dann nach der nächsten Gehaltserhöhung,  das dritte Auto oder Motorrad vor dem Tor  und das Budget CREDIT CARD wird dementsprechend wieder erhöht !!

  4. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ A. 
    Gratulation zum Fortschritt. Mit deinem Eifer wirst du es zur 1 Million schaffen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Kannst du bitte deinen Gastbeitrag noch mal hier verlinken?

     

    Ab 125.000 Euro fängt in meinen Augen es richtig an, Spass zu machen wegen des Verdopplungshebels: 250.000, 500.000, 1 Million Euro (Sprünge alle 7 Jahre). Klar muss man Steuern und Inflation berücksichtigen. Gleichzeitig habe ich unterstellt, das kein Cent mehr investiert wird in den 20 Jahren, was unrealistisch ist für jemanden, der sich 125.000 Euro eigenständig aufbaut. 

  5. AvatarJan von FinanzCrack.de

    Bei der Verdoppelung des SP500 innerhalb von 7 Jahren darf man aber Steuern + Inflation nicht vergessen. Nach Abzug dieser beiden Parametern dürfte es doch leider etwas länger dauern …

  6. AvatarBruno

    Alle 7 Jahre verdoppelt heisst im Schnitt p.a. 10.5%. Zieht man Inflation, Währungsverlust, Steuern ab, sind es vielleicht noch 6%, dann werden aus 125k in 20 Jahren 400k real, ist auch eine flotte Summe, zumal man ja in der Regel weiter investieren wird.  Oder aber man erreicht mit Stockpicking 15%, dann ist es auch möglich, zumindest theoretisch.
    Das ist ja auch gut, aber man sollte schon realistisch rechnen. Die Inflation dürfte eher steigen, die Renditeerwartung eher sinken. Zumindest würde ich so rechnen, auch der Kapitalbedarf rechne ich immer mindestens doppelt so hoch wie in der Theorie.
    Wer einem Baby bei Geburt 100k in den S&P500 gibt, dann hat dieses Kind mit 40 Jahren 5.5 Mio. Vermögen nach dieser Rechung, mit 60 Jahren 40 Mio. und mit 80 Jahren 300 Mio. und mit 100 Jahren 2 Mrd. Wenn die Menschen immer älter werden wird der Millionär von gestern zukünftig der Milliardär sein. Jeff Bezos dürfte vermutlich der erste Trillionär werden.
     

  7. AvatarAktien Noobs - Sky

    Sehr gut A.
    Genau das ist der richtige Weg. Du wirst sehen, welcher Effekt von Monat zu Monat daraus resultiert. Der Schnellball wird immer größer und größer und Du hast noch vielmehr Spass.
    Ich merke das an meinen Depot. Macht sehr viel Spass die Dividenden zu tracken und zu sehen, wie es wächst. Mal sehen, wann ich die 100K schaffe. Bin gerade dabei den Juli auszuwerten und erfreue mich an den Zahltagen der Firmen 🙂
     
     

  8. AvatarMarkus

    Hilda hat recht. Diese Eigenwerbung und Selbstdarstellung sollte unterlassen werden, das schmälert Tims Blog. 

  9. AvatarA.

    @Tim
    Ja, hier ist der Beitrag (link unten). Ich sehe das es jetzt doch fast 3 Jahre waren, als ich dir den Brief geschickt habe. In der Zeit habe ich das Haus weiter getilgt und eine Wohnung zum vermieten ist auch dazugekommen. Mein Schwerpunkt liegt aber auf Aktien zum investieren. Eine Wohnung hätte ich aber noch gerne, wenn es geht. Dafür sparen meine Frau und ich eher noch im Moment. Aber bei den Aktien bleibe ich dran.  An unserem Haus muss auch etwas Wartung betrieben werden, von daher kann ich nicht soviel im Moment reinbuttern, es sind so 300 bis 600 mtl. je nach dem halt.
    Meine Tochter ist nun 5 Jahre alt da braucht man dann auch etwas Geld. Kids werden nicht günstiger wenn sie  älter werden. Aber ihr Depot auch schon einen Wert von ca. 6k. Bei ihr macht aber MSFT 50 % im Depot aus, wegen der Kurssteigerung von über 200 %. EIn Sparbuch haben wir ihr aber auch anlegt. 
    https://timschaefermedia.com/leser-a-35-arbeitet-im-oeffentlichen-dienst-seine-frau-arbeitet-halbtags-sie-haben-2-bausparvertraege-gold-silber-sowie-aktien/
     
    Gruß
    A. /LetMoneyWork050 von Twitter 😉
     

  10. AvatarA.

    Danke AktienNoobs. Ich versuche dran zu bleiben, aber das Leben dabei nicht zu vergessen. 
    GrußA.

  11. AvatarHolk

    @Markus + Hilda: Er macht’s ja immer wieder und jetzt haben wir schon insges. 4 Reaktionen und damit 4 überflüssige Kommentare, was m.E. noch mehr schmälert. Okay, ich habe da nun auch einen erheblichen Beitrag zu geleistet, aber lass uns ihn doch ignorieren, er scheint ja resistent zu sein und meint, dass diese Kommentare und no-follow-links irgendetwas bringen… (Im übrigen obliegt die Greischaltung ja auch Tim)

  12. AvatarMeinungslemming

    Lifestyle Inflation, da ist was wahres dran. Ich beobachte das Phänomen. Zwei Punkte, die gerne in diesen Topf geworfen werden. Was ich nicht korrekt finde:
    Wenn ich bewusst sage, sobald ich mehr verdiene, melde ich mich im Studio an. Ich möchte nämlich am Liebsten schon jetzt, kann es mir nur nicht leisten. Dann ist das keine Lifestyle Inflation im negativen Sinn. Sondern etwas, was mir schon immer fehlte, nun geholt.
    Anderer Punkt. Ich gehe im Urlaub nicht mehr ins Hostel, sondern ins Hotel. Erst mal könnte das Lifestyle Inflation sein. Oder die Erfahrung, was ich früher hinbekommen habe, nämlich im durchgelegenen Bett und fünf anderen Schnarcher dann am nächsten Morgen fit sein. Das kriege ich jetzt 10 Jahre später nicht mehr hin.
    Lifestyle Inflation gibt es, definitiv. Ich sehe einige Beispiele aber differenzierter. Der Bericht von Tim ist mir etwas zu einseitig. Aber im Kern richtig.

  13. AvatarLukas

    Realistisch sind eher 7% brutto und 5% netto. Dann dauert der ganze Spaß schon 57 Jahre. Man müsste also mit 10 Jahren 125.000€ haben um zur Rente Millionär zu sein.

  14. AvatarChris kross

    Finanzminister Olaf Scholz, der 0/- Zins Sparbuch Narr macht das sparen und Investieren sehr schwer in Deutschland. Zusätzlich kommen die Sorgen, das nach manchen Berichten, 30% aller Aktien Gesellschaften nur ein BBB Rating haben, kurz über Junk Bond Niveau… Und 10-15% aller Firmen sind schon Zombies und bei der nächsten Zinsanhebung in ernsten Schwierigkeiten. Überhaupt fällt in Zukunft alles mit den Notenbanken… siehe Japan. Nur wie lange kann man die Marktwirtschaft Aussetzen das es nicht ungesund wird? Die Unternehmen wollen immer mehr Produktivität, die Leute bekommen immer mehr Arbeit und weniger Zeit. Wohin führt das? Wer kann bis 67 arbeiten? Aktienrückkaufe und keine anderen alternativen außerhalb der Börse Puschen die Notierungen. Das Corona aber weiterhin stark in USA wütet geht vorbei. Die meisten verhalten sich schon als ob Corona vorbei ist. Die Staaten Verschulden sich weiterhin ohne Ende… In der EU ist Frankreich bei der Schuldenaufnahme sogar schneller als Italien. Ich versuch hier nicht über Politik zu reden, aber die Rahmenbedingungen an der Börse zu investieren, scheinen aktuell nicht besonders. Das sind Fakten kein Krisen Propheten Gerede. Hoffentlich passiert nix wildes.

  15. AvatarChris kross

    Und darauf soll man seine Hauptsäule und Hoffnungen bauen und Vollgas rein sparen?… habe große Zweifel inzwischen. Hat nix mit Kurseinbruch Zutun, sind ja wieder schnell zurück gekommen. Immobilien so extrem teuer, ich weiß nicht wo die ganzen YouTube Immobilien Investoren ihre Rendite Immobilien noch finden. Ich sehe seit Monaten nix lohnendes. Viel teurer wird es nicht werden können.

  16. Mark 85Mark 85

    Ich bin gerade den Sterbealterrechner auf http://www.wie-alt-werde-ich.de durchgegangen und komme auf 74 Jahre. Im letzten Jahr lag das durchschnittliche Renteneintrittsalter bei 64,1 Jahren. Auf mich würde ein verdammt mieses Geschäft warten, wenn ich den Lebensweg eines Durchschnittsbürgers eingeschlagen hätte. 🙂

    Meine beiden Großväter sind leider relativ früh verstorben und hatten demnach kaum etwas von ihren regulären Renten. So möchte ich auf keinen Fall enden. Alle freien Jahre, die man bereits vor dem regulären Renteneintrittsalter ansammeln konnte, kann einem niemand mehr nehmen. Dies gilt auch für bereits Erlebtes. Nicht wenige Menschen heben sich bestimmte Erlebnisse bewusst für ihre Rentenzeiten ab Mitte 60 auf, aber dann kann ihnen ihre Gesundheit in die Quere kommen.

  17. AvatarZwitsch

    Der Leserbrief von A. Vom 23.07.17 war wirklich interessant und auch die Kommentare und Diskussionen sehr lehrreich ohne Besser wisser und Beleidigungen.. bitte Mehr Diskussionen Auf diesem Niveau… VG Dieter…

  18. AvatarA.

    @zwitsch
    Danke.
    Ja, kenne Tims blog seit 2012. Mit Unterbrechung aus Zeitgründen lese ich ihn seit 2015 wieder. Habe hier einiges dazugelernt, damals. 
    Leider hat der Blog durch seine Bekanntheit Trolle angelockt. Diese ignoriere ich und werde sie auch nicht namentlich erwähnen. Ich gehe auf sie auch nicht ein.
    Wegen der Trolle Deswegen kommentiere ich hier nicht mehr so oft. 
    Gruß 
     

  19. AvatarRalf

    Sparen und Investieren ist wichtig. Aber vergesst das Leben nicht. Es kann wirklich schnell vorbei sein oder die Gesundheit macht einem plötzlich das Leben schwer. Ich habe es u.a. an meinem Vater gesehen (immer Schlank, gesunde Ernährung und Bewegung und dann plötzlicher Herztod mit 67). Schwager das selbe mit 57.

    Ich kann es auch durchaus ein Stück weit nachvollziehen, wenn manche mit normaler Ausbildung und eher mäßigen Gehaltsaussichten die Schnauze voll haben vom ständigen sparen und arbeiten. Warum noch hart arbeiten und 30 Jahre sparen sowie Steuern zahlen u.a. für Arbeitsscheue, welche die Schule abgebrochen haben oder auf eine goldene Zukunft ohne Arbeit hoffen? Davon gibt es nicht wenige. Mögliche Sanktionen sind stark begrenzt worden durch die Rechtssprechung. Wir werden uns diesen Sozialstaat auf Dauer nicht mehr in der Form leisten können. Oder die Sozialabgaben werden explodieren.

    Leistung muss sich in D weiter lohnen. Die hohe Abgabenlast erschwert das ebenso wie steigende Wohnkosten für viele. Gerade für Normalos die vielleicht nur mäßig über Hartz4-Niveau verdienen. Und deswegen kein Recht auf staatliche Unterstützung haben aber den Laden am laufen halten (Altenpflegehelfer, Kassiererinnen, Minijobbler).

    https://www.onvista.de/news/oecd-abgabenlast-in-deutschland-weiter-hoch-354498323

  20. Avatarhump

    @A.
    Du schreibst, du hast noch Wachstumsfirmen in deinem Depot ! Welche sind das denn ?? (neugierig frag ) 
     
     

  21. AvatarAlter Schwede

    Mit 125.000 Euro im Depot kannst du in 20 Jahren zum Millionär werden. Warum machen das nicht mehr Menschen?
    Ich würde vorschlagen, dass fragen wir morgen mal alle Erzieherinnen, Pfleger, die 8,5 Mio. im Niedriglohnsektor oder knapp 3 Mio Solo-Selbständigen. Man sind die alle doof.

  22. AvatarPetra

    Toller Beitrag: wir sind beim Geld meistens gefühlsgesteuert und wollen immer mehr Geld ausgeben – yolo! Beim Thema Geld verhalten wir uns nicht vernünftig. Dagegen hilft nur der Kopf und Disziplin: 1. Geld wird automatisch gespart und erscheint nicht mehr auf dem laufenden Konto 2. Haushaltsbuch, damit man die Ausgaben im Blick behält, 3. Ausgabengrenzen für die Woche/Monat  und man behält den Überblick. Es ist ganz einfach und man kann viel sparen bzw. investieren. Wir sind mittlerweile bei über 50 Prozent Sparquote zum Investieren.  Es ist ein bewusstes Abenteuer in die Welt des Investierens und es macht viel Spass.  Ich habe nicht das Gefühl, dass wir uns einschränken  – ganz im Gegenteil achten wir auf gesunde Ernährung und geniessen die Natur. Alle Sonderausgaben wie Essengehen oder Urlaub werden mit Freude und Bewusstheit getätigt. Es geht und es  ist nicht besonders schwierig. Tim lebt es super vor und ich finde es immer wieder motivierend. Danke Tim für dein Coaching und deine wichtige Arbeit!

  23. Avatarghost

    @Alter Schwede
    nun…. es gibt genug im Pflegebereichdie ich kennen, die rauchen und Rauchen und Rauchen und wenn eine Schachtel am Tag verraucht wird dann sind es 150 Euro im Monat. Es gibt auch welche, die rauchen, schick essen gehen, am Wochenende immer am Feiern sind Essen bestellen usw…
    Und wenn man einfach mit dem Rauchen aufhören würdeund vielleicht nur 2 Mal im Monat am Wochenende weggehen würde und einfach für die 200Euro  einen Welt etf kaufen würde dann ergibt es bei 6% eine Summe von fast 200k  wenn man von 20 bis 50Jahre gesparrthätte.
     
    Die Antwort ist warum es nicht jeder macht, richtig es gibt leider die die ganz wenig verdienen, die können es einfach nicht. Aber dann gibt es die, die wenig verdienen dabei Rauchen und ein schickes Auto umd ein schickrs Handy haben vielleicht….. können diese Menschen aus genau diesen Gründen einfach nicht Sparen.
    Und ich kenne genug die darüber Lachen, wenn sie hören sie sollen 20 bis 30 Jahre lang Geld zurücklegen.
     
    Man kann immer mit kleinen Beträgen das spätere Leben aufbessern, aber man kann genauso jetzt leben, Party machen und an später nicht denken. Kaum einer wird dabei sagen jetzt bin ich alt, ich hab mein Leben genossen das Geld auf den Kopf gehauen jetzt komme ich damit eben ohne Probleme aus, dass ich eben nichts habe.
     
    Die meisten denken über morgen nicht nach, haben aber sofort eine perfekkte Antwort:” Warum soll ich 25 oder 75 oder200Euro zurücklegen, was bringt es?
     
    Und eben  es ist eine Entscheidung die jeder für sich trifft, verdiene ich wenig dann bleibe ich doch nicht in der Stuttgarter Gegend Leben, verdiene ich wenig dann schaue ich wo könnt ich günstiger Leben und wo werden in meinem Bereich Arbeitskräfte gesucht:    Achja da gibt es auch tolle Antworten, wie : nicht jeder kann umziehen, ich hab hier all meine Freunde, meine Kinder gehen doch hier zur Schule, ich kenne doch dann dort niemanden. 
    In meinen Augen hat der Mensch etwasperfektioniert und das sie die Ausreden.
     
     
    mfg

  24. AvatarMichael (Bergkamen)

    Hi Tim,
    mit dieser Aussage: (“Morgen kann ich tot sein”, “Ich hab es mir verdient”) höre ich zu häufig in meinem Freundeskreis. 
    Teilweise habe ich früher auch so gelebt. Es hat ein Umdenken stattgefunden. An der Floskel:” DIE ERSTE MILLION IST DIE SCHWERSTE!” ist was wahres dran.
    Deshalb werden die Reichen auch immer reicher und die Armen, immer Ärmer. Die Schere geht weiter auseinander. Leider…….
    Ich hoffe ich bin nicht zu spät angefangen!? Aber lieber spät, als NIE!
    VG
    der Michael (Bergkamen)

  25. AvatarEx-Studentin

    @Alter Schwede
    Es macht auch viel aus, ob man alleine wohnt oder nicht. Ich habe viele Jahre von nur 1200€ gelebt. Da kann man auch bei niedrigem Lohn sparen. Allerdings habe ich kein Auto und für meine zentrale Stadtwohnung habe ich max. 500€ warm + 100€ Strom, Internet, GEZ gezahlt. Man sollte im sozialen Bereich versuchen bei einem AG unterzukommen, der nach Tarif zahlt.  Bei Erziehern liegt liegt das Einstiegsgehalt bei 2800€ brutto. Mit den Jahren sollte das Gehalt steigen.
    Wer gut verdient, hat es natürlich leichter. Aber ich habe viele Freundinnen, die schlecht verdienen und trotzdem fleißig sparen. Da wird nach Schnäppchen Ausschau gehalten, gebraucht gekauft. Mit einem guten Netzwerk kann man sich auch viel leihen & sich aushelfen. Ich komme vom Land, meine Brüder sind noch dort. Wir haben Elektriker, KFZ-Mechaniker, Maurer, Klempner, Florist, Friseur, Apothekenhelferin und so ziemlich alles andere in der Familie und Bekanntenkreis.

  26. AvatarChristian

    Schöner Artikel, Tim. Das bringt mich ins Grübeln. Ich habe damals mit 21 eine Immobilie zum Vermieten zu ca. 250.000€ inkl. NK gekauft, mit ca. 60.000€ EK, welches ich durch extremes Sparen seit 18 und mit etwas Glück an der Börse zusammen hatte. Ich hätte im Rückspiegel betrachtet das alles nicht tun dürfen. Mein Leben war viel zu langweilig (Hotel Mama) und die Investments viel zu riskant. Naja, das mit dem schönen Leben habe ich dann ohne Probleme die letzten 8 Jahre nachgeholt und erst einmal gar nix gespart, seit 2014 dann wieder in kleinen Schritten begonnen (60€/Monat) und jetzt hab ich wieder eine Sparrate von knapp 800€/Monat. Fixkosten im Griff. Es steht die Anschlussfinanzierung der Immobilie an. Aktueller Marktwert ca. 440.000€, Restschuld ca. 100.000€. Das Objekt trägt sich (abgesehen von der EK-Einlage) komplett selbst und wäre in ca. 8 Jahren komplett schuldenfrei. Ich wollte hier B&H betreiben, also nie mehr hergeben. Betreffend der zukünftigen Wertsteigerung wäre es aber vermutlich besser, steuerfrei zu verkaufen und die ca 300.000€ oder was da auch immer dann rüberkommt in den World-ETF stecken. Dann wäre wohl der zukünftige Wertzuwachs und die Liquidität der Anlage besser. Dein Rechenbeispiel lässt mich darüber nachdenken… Wobei B&H bestimmt auch bei einer Immobilie nicht falsch ist.
     
    @A. Toller Lebensweg und viel erreicht. Herzlichen Glückwunsch und weiterhin alles Gute. Aktuell habe ich ca. 12.000€ in ETFs stecken, bzw. 6.000€ auf dem Tagesgeld. Ich sehe dem Geld beim Wachsen zu. Trotz relativ hoher Sparrate dauert das. Du hast viel erreicht – dennoch dauert es natürlich auch bei dir. Schöner Zeitraffer dank verlinkten Leserbrief. Ich drücke dir die Daumen, dass du bald bei 100.000€ ankommst. Auf diesen Tag freue ich mich auch schon, auch wenn es noch sehr sehr lange dauern wird. Lg

    @Ex-Studentin: Toller Beitrag! Genau so ist es.

  27. AvatarWolke

    Eine Million Euro hat in zwanzig Jahren bei einer angenommenen Jahresinflationsrate von 3% eine Kaufkraft von 553.000 Euro.

  28. AvatarRalf

    Sparen und investieren ist sehr wichtig und wertvoll. Ohne Frage. Für manchen hat es aber die Rolle einer Ersatzreligion angenommen. Dem Ziel werden dann andere wichtige Ziele untergeordnet. Muss jeder selbst wissen wie man das rechte Maß findet. Und auch Punkte wie Inflation und Besteuerung in mancher Milchmädchen-Rechnung mit einfließen lassen.

    “Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. (Matthäus 6.21)”

  29. AvatarNico Meier

    Ich bemühe immer wieder die Geschichte von Wasserholen am Brunnen einige Kilometer weg vom Dorf. Wer an Tag 8 Stunden damit verbringt Wasser zu Fuss nach Hause zu bringen wird mit dem Wasser sorgsam ungehen und es nicht verschwenden. Wir gehen über 8h pro Tag arbeiten warum gehen wir mit dem Geld nicht sorgsamer um. 
    Hatte diese Frage schon einigen Kollegen gestellt und bei einigen hat ein Umdenken stattgefunden. 

  30. AvatarNico Meier

    Eine Million Euro hat in zwanzig Jahren bei einer angenommenen Jahresinflationsrate von 3% eine Kaufkraft von 553.000 Euro.
    @Wolke
    Und wenn wir den Wert des Euros in Relation zum Schweizerfranken setzen werden wir sehen, dass sich der Euro deutlich schneller entwertet!

  31. AvatarA.

    Eine Million Euro hat in zwanzig Jahren bei einer angenommenen Jahresinflationsrate von 3% eine Kaufkraft von 553.000 Euro

    wird man wohl auch immer mal wieder selbst was investieren und
    hat man durch die Dividenden auch ein Einkommen generiert. 

    Da ist es dann “egal” ob die Aktien einen Wert von 500 k haben. Es geht auch die Einkünfte. Das finde ich viel wichtiger.
     
    Gruß
    A.

  32. AvatarWolke

    A.
    Na klar, meinte nur, wie relativ Papiergeldwerte sind. Ich war mal Multimillionär…in Lire.

  33. AvatarThorsten

    Die wahre Inflation liegt zwischen 5% und 8% pro Jahr. Inflationsbereinigt sind die Börsenindizes flache Graphen ohne Rendite. Nur die Dividenden reißen es raus. Deswegen steigen alle Assets um diesen Wert , auch Gold. Wer den staatlichen Beruhigungspillen glaubt und mit niedrigeren Inflationswerten rechnet , dem wünsche ich, dass wenigstens Energie und Mieten stabil bleiben , tun sie leider nicht.

  34. AvatarJulian

    Ich finde die Methode von Bodo Schäfer auch nicht schlecht, wo jede Gehaltserhöung dazu führt, dass man davon 50 % spart und die anderen 50 % sich “selbst auszahlt” also den Lebensstil erhöht. Also mindestens das sollte jeder schaffen und es ist sehr motivierend zu sehen wie das ersparte schneller wächst und man trotzdem mehr ausgeben kann wenn man will.
    Toller Beitrag Tim

  35. Avatarsammy

    @Mark 85

    Es gibt auch ein Leben vor der Rente. Stell dir vor es gibt Leute die dieses Leben sogar trotz Arbeit genießen.

    @A.

    Du hast dich gerade mit einem Troll (Zwitsch=Ghost) unterhalten ohne es zu merken.

    @Börsenzins
     
    Realistisch sind in Zukunft wohl eher 2-4% netto.

  36. Avatarghost

    @sammy
     
    ohje…..
     
    ich hoffe du wirst ach…egal das bringt nichts sich über dich aufzuregen….
    Free… hat dir doch aufgezeigt und den anderen ja auch, dass du nur Müll redest mal so mal so je nachdem aus welcher Richtung der Wind weht…..
     
    Du hast für mich auch keine eigene Meinung…du hast die Meinung die eben gerade die anderen nicht haben. Der Satz ist dir aber auch zu hoch darum wirst du diesen nicht verstehen….
     
    Umd zwitsch twitsch  switch hat schon mehrmals geschrieben er sei mit meiner Meinzng nicht einverstanden und selbst er hat sowie die anderen hier eine eigene Meinung, du nicht.
    Du redest mal wie toll die Dividenden sind, mal dass du nu? einen Etf hast, mal dass du am Seitenrand stehst je nach dem was am besten gerade ist.
     
    Aber kein das Überlesen deiner Kommentare lerne ich noch wie die anderen und dann kannst eben den neuen hier erzählen wie Dividenden schlecht sind und dass sie mit efs auch nicht weiter kommen oder eben dass du am Seitenrand wartest…
     
    mfg

  37. AvatarFelix

    @ Nico
    Die Bezugsgröße CHF ist für den EUR ziemlich irrelevant. Zum Skifahren fahren wir nach Österreich und nicht in die Schweiz. Und auch sonst hat die Schweiz kein Produkt, auf das wir in der EU angewiesen wären.
    Also könnt ihr euren Franken gerne nach unendlich steigern und weiter an den höchsten Lebenshaltungskosten der Welt arbeiten. Das ist nur ein Problem für Konstanz, wenn die Schweizer alle zum Einkaufen kommen, für den Rest Deutschlands nicht.

  38. AvatarRüdiger

    sonst hat die Schweiz kein Produkt, auf das wir in der EU angewiesen wären.
     
    Das stimmt so nicht. Ohne die Kabelverarbeitungs-Automaten von Komax würden wir in unserem Unternehmen ziemlich dumm aus der Wäsche schauen  😉
     

  39. Avatarsmyslov

    Ralf: Es gibt ein Leben vor der Rente, und normalerweise auch danach. Nur sparen und geizig sein, ich glaube das will niemand. Wir wissen nicht was kommt, nicht an der Börse, und auch sonst nicht. Plötzliche Ereignisse können alle schönen Pläne zunichte machen. Deshalb, lebe gut, hab´ Freude und Spaß, und spare noch ein bißchen, jedoch nicht verbissen. Man ist nur einmal jung, und dann nie mehr. Das Alter kommt schneller als man glaubt. Sich 40 Jahre oder mehr kasteien um evtl. als alter Mann etwas mehr Geld zu haben ist keine Option. Vielleicht eine solide Mitte finden, sparplanmäßig , und nicht mehr dran denken und das Leben genießen. Auch die Arbeit. Sie gehört dazu. Gruß.

  40. AvatarZwitsch

    @A….
     
    Es war meine ehrliche Einschätzung…zu deinem Brief vom 23.07.17
    Bin kein Troll…

  41. Avatarghost

    @Hier
     
    richtig, Zwitsch ist kein Troll.
    Er und ich sind zwri verschiene Personen.
    Unruhen und kommische Ansichten und Lügen kamen hier rein mit Sammy. Aber…..er trollt die Leute umd trotzdem antworten sie ihm, dass ist das was am interessantesten für mich ist 🙂
     
    mfg

  42. AvatarWolke

    …um evtl. als alter Mann etwas mehr Geld zu haben ist keine Option…
     
    Ein alter Mann ohne Geld ist schlimmer dran, als ein junger, denn da kommen genügend andere Unanehmlichkeiten auf ihn zu. Im Alter ohne Geld bist du schnell verloren, der „Jungsein-Bonus“ ist weg und kleinere oder größere Wehwehchen warten um die Ecke und deren Behandlung kostet unter Umständen auch mal etwas mehr, als die „Öffentliche Hand“ bereit ist, zu zahlen.
    Privat versichert dich über 70 eh keiner mehr.
     
     
     

  43. AvatarRüdiger

    Im Alter ohne Geld bist du schnell verloren
     
    Wie jeden Sonntag habe ich heute mit meiner Mutter telefoniert, und sie hat beiläufig erwähnt, wieviel Geld sie die letzten Jahre ausgeben musste: Treppenlifte, Pflegeheim für meinen Vater, häusliche Pflege für meinen Vater, Beerdigung von meinem Vater, Reparaturen am Haus … und mein Bruder (der ihre Finanzen verwaltet) meinte nur zu ihr: “Na und, ist noch genug Geld da, das alles kannst du noch paar Mal machen, bevor die Konten leer sind”.
     
    Das Alter bringt genug Sorgen, da braucht’s nicht noch finanzielle Probleme, die einen zusätzlich belasten. 😉
     

  44. AvatarLad

    🙂 ””Alle sieben Jahre verdoppelt sich im Schnitt dein Vermögen, wenn es im S&P 500-Index investiert ist. Das heißt, nach 20 Jahren bist du Millionär.”” 🙂
    . . . .
    Ähnlich hat man auch von Januar bis April 2000 berechnet, nach wie vielen Jahren wird man Millionär, wenn die techno. Aktien 100% jährlich steigen würden, wie im Jahre 1999. Aber dann kam der große Crash 2000-2003. 🙁
    Wer schon die extrem überbewerteten techno. Aktien im Jahre 2000 hatte, der weiß es schon, dass man mit den US Nifty Fifty Aktien nicht mehr rechnen kann und stattdessen den großen Crash bei folgenden Nifty Fifty Aktien erwarten: Adobe, Alphabet, Amazon, Apple, Beyond Meat, Coca Cola, Facebook, Mastercard, Microsoft, Netflix, Nvidia, Tesla, Vertex, Visa. 🙁
    Die Million aus 100.000 € oder 200.000 € wird kommen, aber niemand kann ausrechnen, wann es sein wird. Und so soll man sich über die Dividenden freuen und wenn er nicht allein, dann erst sein Sohn die Million im Portfolio sehen wird. 🙁

  45. AvatarNils

    Die ersten 100k sind die schwesten, heißt es ja gerne. Vielleicht, weil es für einen Normalverdiener eine ganze Stange Geld ist, die man erst einmal zusammensparen muss. Aber auch wenn man die persönliche Schwelle auf 10k setzt, weil man eben kein üppiges Gehalt hat und sich nur einen FTSE All-World Sparplan für 100€/Monat leisten KANN, ist es unglaublich beruhigend, etwas auf der hohen Kante zu haben.

    Lifestyle Inflation? Da muss man aufpassen, vor allem beim Sprung vom Studenten zum (hoffentlich gut bezahlten) ersten Job sollte man sich zurückhalten, und nicht das Gehalt nach Eingang gleich an amazon überweisen (wobei, als Anteilseigner hätte ich nichts dagegen ;-). Bei meinen Nachbarn scheint fast jeden Tag Weihnachten zu sein, weil der Paketmann mit einem Stapel Päckchen dort aufkreuzt.

    @Lad
    Man hat wirklich den Eindruck, mit den von dir genannten Aktien scheint man überhaupt nichts falsch machen zu können, die sind nur am steigen. Absolute No-Brainer. Andererseits, “dieses Mal ist alles anders” kam einen an der Börse schon immer teuer zu stehen.
     
    @Familien Finanzen im Griff
    Wenn dein Blog so seicht ist wie deine als Beiträge getarnte Werbung, dann bin ich froh, ihn noch nicht besucht zu haben.

  46. AvatarBill Buffett

    @Lad
    Ist aber ein Unterschied, ob man vier Monate oder 50 Jahre vergleicht 😉
    Das Hoch von vor Jahren kann das Tief von heute sein. Es ist wahrscheinlicher, dass der Aktienmarkt -langfristig- steigt, als dass er fällt.
    Eine Garantie gibt es zwar nicht, aber dafür erhalten wir – im Regelfall- eine Risikoprämie auf unsere Investments 😉
    Die Crashs aus 2000 und 2008 hat der S&P 500 jedenfalls hinter sich gelassen…
     

  47. AvatarSparta

    @A
    “In der Zeit habe ich das Haus weiter getilgt und eine Wohnung zum vermieten ist auch dazugekommen. Mein Schwerpunkt liegt aber auf Aktien zum investieren. Eine Wohnung hätte ich aber noch gerne, wenn es geht.”
    Der Schwerpunkt sind Deine Immo’s! 😉
    Ansonsten viel Glück weiterhin!

  48. Avatarsammy

    @Sparta
    Danke für die Korrektur. Hier wird einfach zu viel Müll geschrieben.

  49. AvatarSparta

    @Sammy
    Man kann ja komplett unterschiedliche Meinungen äußern und vertreten…
    netter ist es aber mit etwas zwischenmenschlichem Niveau.
    Jeder Mensch macht Fehler und Perfektion ist eine Illusion unter vielen…

  50. Avatarsammy

    @Sparta
    Da gebe ich dir recht. Aber manche Sachen tun schon weh beim lesen.

  51. tim schaefertim schaefer Beitragsautor

    @ A.

    Danke für den Link. Sehr gut, wie du das machst. Fleißig und zielstrebig bist du. Super. Ich möchte meine Leser motivieren. Ich finde es super, wenn Leute wie du hier langfristig lesen und kommentieren. 

    @ Trolle

    Ich kenne die Trolle. Es ist vor allem einer, der treibt mit vielen Namen sein Unwesen. Mir geht es auch auf den Wecker. Die kommen wie Motten ans Licht, wenn ein Blog erfolgreicher wird. Leider!

  52. KievKiev

    @ Sparta
    “In der Zeit habe ich das Haus weiter getilgt und eine Wohnung zum vermieten ist auch dazugekommen. Mein Schwerpunkt liegt aber auf Aktien zum investieren. Eine Wohnung hätte ich aber noch gerne, wenn es geht.”
    Der Schwerpunkt muss hier nicht auf Immobilien liegen. Nach Anton Krail ist die selbstbewohnte Immobilie als Konsum anzusehen. Sie reduziert als Besonderheit die Kosten für Miete. Die Immobilie ist auf diese Weise allerdings als private Verbindlichkeit anzusehen. Während er diese Verbindlichkeit reduziert kauft er mit weiteren Überschüssen bereits Aktien. Das ist im Prinzip Aktienkauf auf Kredit. Da muss Jeder seine Risikotoleranz überlegen. Und das natürlich im Besonderen für schlechte Börsenphasen. 
    Die weitere Einheit für Vermietung ist klar ein Investment. Es gibt allerdings auch Wohnungen für 20-60k€. Vielleicht ist es eine sehr kleine Wohnung. Bei einer guten Investition in Immobilien trägt sich die Wohnung von selbst. Vielleicht hat er 5-10k für den Kauf investiert und jetzt läuft sie von alleine. Aus Cashflow Sicht gehen dann sämtliche Überschüsse in Aktienkäufe.
    Mein Vermögensschwerpunkt liegt definitiv in Immobilien. Mein Schwerpunkt für neue Investitionen liegt allerdings in Aktien.
    Am Ende ist an einem Stichtag einer Auswertung 2+3 = 5. Ob ich jetzt 3+2 addiere oder 3-2+4… Es gibt natürlich unterschiedliche Risikoklassen und Möglichkeiten für schwarze Schwäne. Eine kleine feste Position in Edelmetallen könnte hier für mehr Stabilität sorgen.

  53. AvatarMarcoZ

    Ja BRK hat das Gasgeschäft von D gekauft…leider muss ich sagen:)
     
    Was die 2-3 Leute angeht die immer großflächig werben, lasst sie doch schreiben, muss ja keiner draufclicken und die lesen eure Kommentare eh nicht, also warum aufregen.
     

  54. AvatarAlf

    @MarcoZ.. ja und D kürzt gleichzeitig die Dividende!
    Für mich heißt dies Abschied nehmen von D

  55. AvatarSkywalker

    @ Trolle: Nach Tims Aussage halt ich es für möglich, dass Sammy = Wolke. Ich lach mich weg bei der Vorstellung, wäre das dürftig lol 

  56. Avatar-M

    @BRK
    Bemerkenswert finde ich, wie weit Berkshire Energy schon ausgebaut wurde. Buffett liebt die Sparte: hohe Regulierung und sichere Cashflows. Außerdem kann man große Summen investieren. 
     
    18% des Gasgeschäfts, dazu ca. 8-10% der Windkraft/Solar in den USA gehört zu BRK. Nicht übel 🙂 
    -M

  57. AvatarZwitsch

    Ich denke das Thema Trolle hat tim erläutert…in ihrer Anonymität fühlen sie sich stark… irgendwo schon krass Oder krank… Thema bitte jetzt Beenden und auf das Wesentliche konzentrieren.. VG Dieter….
     

  58. Avatar-M

    Skywalker, 
    Tim könnte halt auch einfach die Leute nennen, die sich hier doppelt und dreifach am auskotzen sind. Dann weiß jeder hier bescheid und ruhe ist. Basta
    -M

  59. Avatarsammy

    Corona-Virus: Die USA wollen bereits über 2 Mio. Dosen eines Impfstoffs verfügen, dessen Verträglichkeit nur noch von Wissenschaftlern überprüft werden muss, behauptet US-Präsident Trump.

  60. Avatarsammy

    @sky
     
    Da muss ich dich enttäuschen. 1. Ich bin kein Troll sage aber meine oft konträre Meinung. 2. ich habe nur diesen einen Namen das wird Tim sicherlich wissen. 
     

  61. Avatarghost

    @all
     
    ja ich wäre auch dafür, mitt der Bitte, dass Tim die Leute einfach bei Namen nennt.
    Weil mich gibt es nur einmalig, obwohl mir unterstellt wurde, dass ich scheinbar mehrere accounts benutze…..
     
    es wäre wunderbar sozusagen, wenn aufeinmal viele Leser mitabstimmen würden mit der Bitte an Tim, wegen dieser Leute.
    mfg

  62. AvatarEifelkrake

    @ Berkshire Hathaway
    schon etwas bekannt darüber, wie das Geschäft mit Dominion Energy abläuft? Bleibt Dominion so bestehen oder gibt es einen Aktientausch? Wenn es so käme, wären es meine ersten BH Aktien, habe aber nur ein paar wenige Dominion Aktien und die auch erst vor kurzem erworben.
    VG
    Eifelkrake

  63. AvatarRüdiger

    @Tim; Trolle
    Mir geht es auch auf den Wecker.
     
    Kannst du den/die Helden nicht einfach sperren? Es ist dein Blog und als “Hausherr” kannst du doch bestimmen, wer dir als Gast willkommen ist … und wer halt eben nicht.
     

  64. Avatar-M

    @Eifelkrake 
    Vornweg, ich weiß es nicht. Es ist aber sehr sehr unwahrscheinlich, dass die Übernahme mit aktien finanziert wird.
    Dies schrieb Buffett mehrmals in seinen jahresbriefen. Zuletzt geschah es bei der BNSF Übernahme und Buffett ist kein Fan davon.
    Es müsste schon ein riesengeschäft sein, dass er das macht. 
     
    Es gibt auch kein Grund, zumal ja genug Cash vorhanden ist. Vlt schüttet ja Dominion Energy eine sonderdividende aus?
    -M

  65. AvatarChristian

    Ich bin froh, dass Tim das so locker regelt. Macht ihn sehr sympathisch. Allerdings stimmt es schon, dass manche Nutzer*Innen nur Chaos stiften möchten. Genau, wie es manche Namen 2-3x in Gebrauch gibt. Vielleicht wäre bei einem Blog dieser Reichweite Registrierungszwang der Königsweg… 🙂

    Weiterhin viel Erfolg beim Bloggen, Tim!

  66. Freelancer SebastianFreelancer Sebastian

    Schon faszinierend, wie unterschiedlich wir Menschen ticken, wenn es um Wahrnehmungen, Befindlichkeiten und eine Einschätzung der Realität geht. Manche Leser hier treten unheimlich negativ, pessimistisch (sie verkaufen das als Realismus) oder gar fatalistisch auf. Warum? Was bringt das?
     
    Petra, ghost, Julian u.a. kann ich nur zustimmen. Jeder und jede hat die Möglichkeit, etwas vom Einkommen zur Seite zu legen. Die 10% aus dem Reichsten Mann von Babylon sind zeitlos gültig. Und wenn es zu Beginn nur 5, 10 oder 20 Euro sind. Man trainiert seinen Sparmuskel, es werden Jahr um Jahr größere Summen. Wenn man nicht stehen bleibt und sich entwickelt, wird auch das Einkommen und damit die Sparmöglichkeit wachsen.
     
    Wir haben in Studienzeiten 50€ im Monat zur Seite gelegt. Irgendwann waren es 100€. Nach dem Studium gingen 300€ weg, später 500€ u.s.w. Es ist ein Entwicklungspfad und der beginnt eben irgendwann und wenn es nur 20€ sind. Super! Weiter so! Am Einkommen und den Sparmöglichkeiten arbeiten und alles wird gut.
     
    Auch richtig: Dabei das Leben nicht vergessen. Jeder kann doch von den restlichen 90% des Einkommens wunderbar leben (wir tun das von 70%). Ganz individuell. Jeder kann sich und anderen regelmäßig eine Freude bereiten und trotzdem wächst das Vermögen und damit die Freiheit.
     
    Dann dieses Inflations- und Steuergenörgel. Unternehmensbeteiligungen sind ein wunderbares Mittel gegen Inflation. Wir dürfen mit 6,5% REALER Rendite rechnen. Wer kauft und liegenläßt hat Jahrzehnte nichts mit Steuern am Hut. Meine Steuern auf Erträge belaufen sich auf 0,3% vom Depot.
     
    Für die ersten 125.000, die Tim ansprach, haben wir über zehn Jahre gebraucht. Eine lange Zeit. Es lief aber auch einfach nebenher. Die nächste Verdopplung kam dann schon nach drei weiteren Jahren. Manche rechnen sich hier 0%-Renditen zusammen. Ihr macht irgendetwas falsch.
     
    Es funktioniert! Tims beschriebener, mantramäßig wiederholter Weg – er funktioniert! Ich fühle mich schon wunderbar frei. So frei, dass ich meine Arbeitszeit bald erhöhe. Ja, richtig gelesen. Ich habe zwanzig Jahre halbtags genossen, viel Zeit für die Kinder gehabt, die jetzt groß sind, und jetzt – in meiner Freiheit, das tun zu können, was ich mag – starte ich noch mal durch. Einfach weil ich kann. Ich muss nicht. Ich kann es auch wieder beenden. Keinerlei finanzielle Zwänge. Das ist herrlich. Und wenn ich mit 55 die Nase voll habe, dann verabschiede ich mich. Jetzt will ich aber einer Arbeit nachgehen, die mir große Freude bereitet. Gut ist das.
     
    Also bitte nicht von den Schwarzmalern aufhalten lassen. Heute schon gut leben, dabei einen ordentlichen Batzen investieren und Stück für Stück zu größerer finanzieller Unabhängigkeit gelangen.
     
    Meine Rendite pendelt zwischen 9 und 13% p.a. (IZF). Seit 8,5 Jahren. Keine Ahnung, wie manche auf 0% nach Inflation kommen. Wir haben definitiv mehr und mehr Cash zur Verfügung. Die Dividenden steigen kontinuierlich.
     

  67. KievKiev

    @ Freelancer Sebastian
    Der Spannungsaufbau ist Dir schon gelungen. Was hast Du vor? Möchtest Du Dein Engagement an der Schule ausbauen, einfach nur weitere Freelance Projekte annehmen oder hast Du etwas Besonderes im Blick? Wo liegt hier genau Deine Motivation? Wie alt ist Dein jüngstes Kind? Entschuldige die Fragen, aber Dein Wandel weckt bei mir Neugier.

  68. JosefJosef

    @Freelancer Sebastian
    Ja ich habe auch mit kleinen Beträgen angefangen, mittlerweile kriege ich mehr Dividende im schnitt pro Monat, als was ich Anfangs pro Monat eingezahlt habe.
    Mich hat Anfangs meine Eigene Euphorie angesteckt und habe Massiv die Kosten gesenkt. Mittlerweile sehe ich es auch lockerer und meine Sparquote lag 2019 bei ca. 30%.
    Mir ist sogar aufgefallen dass ich meine Rendite immer schlecht geredet habe,
    ich kann aber nicht sagen wie hoch pro Jahr meine Rendite ist, dies ist mir aber auch Wurst.
    Mein Maßstab für Rendite ist die Dividende, dieses Jahr gibt es wohl ca. gleichviel wie letztes Jahr, wenn jede vorgängig angesetzte Dividende ausbezahlt wird.
    Ich besitze aber auch Aktien die natürlich keine Dividenden bezahlen.
    Bei 2 gleich guten Unternehmen bevorzuge ich aber das Unternehmen das Dividende bezahlt.

  69. Avatarsammy

    Ja schon blöd immer dieses Inflations und Kostengenörgel. Dazu noch die Steuern. Man man das ist einfach zu nebensächlich.. Für die jenigen die gemeinsam mit ihrer Frau ein Depot besparen, betet, dass eure Ehe hält!

  70. AvatarEifelkrake

    @ -M
    Danke für deine Antwort. 
    Ja stimmt, ganz vergessen dass die genug cash haben.
    Wäre nur zu schön gewesen auch an Buffets Baby ein paar Anteile zu halten ohne sie kaufen zu müssen, da ganz andere Titel in meiner Watchlist Vorrang für einen Kauf/Nachkauf haben.
    Ich lasse mich mal überraschen. Eine Sonderdividende würde mir auch gefallen.
    VGEifelkrake

  71. Avatar-M

    Eifelkrake
    Noch mehr dagegen spricht, dass die ja nur Peschäftsteile (pipelines etc) erwerben und nicht die komplette Firma kaufen. Da wäre eine Finanzierung mit aktien noch unüblicher. 
    In der jetzigen Zeit glaube ich jedoch eher, dass die das Geld für schuldentilgung nutzen, aber man weiß ja nie 🙂 
     
    Interessant, welche Firmen findest du gerade günstiger als BRK? 
    -M

  72. AvatarAlf

    @Eifelkrake.. die Dividende wird gesenkt! Weil sie umsatz- und gewinnbringende Vermögenswerte verkauft haben.

    Zitat:
    Dominion erwartet nun für 2020 einen Betriebsgewinn von 3,37 bis 3,63 USD je Aktie. Die vorherige Prognose des Unternehmens lag zwischen 4,25 und 4,60 USD je Aktie. Es wird nun erwartet, dass eine Ausschüttungsquote von ca. 65% nach Abschluss der Transaktion wirksam wird. Diese neue Ausschüttungsquote impliziert eine Dividendenzahlung von 2021 in Höhe von rund 2,50 USD je Aktie gegenüber derzeit 3,76 USD.

  73. AvatarEx-Studentin

    @Warren Buffet
    Der Aktienverlauf von Dominion ist interessant. Rund 80 am Morgen, kurz auf 88 hoch und nun bei 70. Hatte schon kurz überlegt zu zocken am Morgen, weil alle Aktien von Buffet vermutlich erst mal stark steigen.

  74. AvatarAlf

    Weil die Leute nicht lesen… Nur die Headline.. Berkshire Hathaway!
    Dann wird auf eine Sonderdividende spekuliert, obwohl Dominion bekannt gab: Kürzung der Dividende!!

  75. AvatarSparta

    @Kiev

    Ob Herr Krail die selbst bewohnte Immo nur als Konsumgut ansieht oder wie Kommer partiell als Investitions- und Konsumgut ist nicht ganz klar zu beurteilen, bzw. evtl. sogar Einzelfall-spezifisch.

    Häufiger richtig würde ich Kommer mit einem Mix aus Investition & Konsum sehen. Wie gut die Investition ist, seht auf einem anderem Blatt.

    Für mich ist eine Kreditschuld gebundene Lebensleistung bzw. eine Verpflichtung gegenüber einer Bank. Klar kann man leveragen wenn man der Typ dazu ist.

    Bei A. sehe ich ein ca. 60 k Aktiendepot gegen vermutlich mittleren 6stelligen Immo-Verpflichtungen/Engagement und deswegen irritiert mich die Aussage von A mit dem Schwerpunkt der Investition bei Aktien, bzw. ich persönlich finde es falsch.

    Ich bin vom Typ her einfach der Eigenkapital-Investor, bzw. bin verdammt froh, dass die Firma nach knapp 50 Jahren aktuell Schuldenfrei ist und hoffentlich keinen 2. Lockdown mitmachen muss.

    Ich bin verdammt gerne unabhängig von Banken, sorry M. 😉
     

  76. Avatar-M

    Banken verteilen aber gerne Regenschirme! Nir blöd, dass sie die zurück haben wollen wenn es regnet 😉
     
    -M

  77. AvatarSparta

    @M
    Das ist mein Spruch über Versicherungen! 😉
    Naja, Pauschal-Vorurteile sind ja nicht meine bevorzugte Denkweise… 
    Diese geistigen Schachzüge überlasse ich anderen.

  78. KievKiev

    @ Sparta
    Ein Eigenheim verursacht mit der Zeit Kosten. Ein Investment sollte über die Zeit Einnahmen generieren. Das ist für mich der wesentliche Unterschied. Die Besonderheit des Eigenheims ist die Notwendigkeit einer gewissen Ausgabe. Auch wenn das Eigenheim oft etwas größer dimensioniert ausfällt. Als Familie mit 4 Personen benötigt man eine Unterkunft die Geld kostet. Geo Arbitrage mit Expad Einnahmen und 200€ Miete im Monat gibt es im Regelfall nicht.
    Unabhängig davon muss man mit Fremdkapital besonnen umgehen. Ein Eigenheim mit 100k Restschuld wäre mir im Vergleich zu einem Kredit für das Studium in gleicher Höhe natürlich lieber. Ebenso würde ich es einem kreditfinanziertem Oldtimer vorziehen. Der Gegenwert ist zumindest vom Nutzen notwendig.
    Bei einem Eigenheim steht für mich der Wunsch nach Eigentum im Vordergrund. Man möchte sich von dauerhaften Ausgaben für die Miete befreien und vielleicht auch einen festen Ort für die Familie finden. Als Preis wird oft eine Verbindlichkeit mit der Bank eingegangen. Am Anfang ist die Verbindlichkeit gegenüber der Bank oft schwergewichtiger als das Einsparen der Miete.
    Anton Krail ist übrigens Einkommensinvestor. Er rät zu dem Kauf einer Immobilie nach Aufbau des Eigenkapitals, wenn der Wunsch dazu besteht. Freedom is an asset. Die Aufnahme von Fremdkapital steht diesem Punkt entgegen.

  79. KievKiev

    @ Sparta
    Ich habe leider kein Unternehmen, aber ich sehe hier Vorteile in der Trennung von Privatvermögen und Betriebsvermögen. Bruno, hör mal weg… 😉
    Ich traue Dir ausreichend Weitsichtigkeit zu, dass Du den Betrieb nicht an die Wand fährst, wenn Du nicht selbst mit dem Rücken zur Wand stehst. Ich finde so ein Risiko allerdings unnötig. In Bezug auf meine Familie sehe ich die Notwendigkeit nicht Pleite zu gehen gewichtiger als eine Rendite. Alleine aus diesem Grund würde ich die Investition vom Privatvermögen trennen. Hier wäre mir auch ein Privatvermögen über 1M€ und einer Betriebsschuld von 1M€ lieber als keine Schulden und kein privates Vermögen. Man muss ja nicht gleich an Betrug denken wie Manager von WDI. Es geht alleine um die private Absicherung.
    Das MFH habe ich selbst privat gekauft. Das Risiko hielt sich hier noch in Grenzen. Ich hatte ein Projekt mit 4-5 Reihenhäusern geplant. Das hätte ich allerdings über eine Firma aus mehreren Gründen realisiert. Die persönliche Haftung bist bei 2.5M€ einfach nicht tragbar.

  80. AvatarStefan H

    Hallo,
    das amerikanischen und deutschen Konsumentenverhalten unterscheidet sich meines Wissenstandes nach aufgrund der Kultur.
    Amerikas Wirtschaft lebt vom Binnenmarkt, genauer gesagt primär von Konsum der Amerikaner selbst. Amerikaner reagieren in Krisensituationen eher mit “Geld ausgeben” und werden hierbei durch ihr Government unterstützt und aufgefordert, dies zu tun (“Geht Kaffee trinken”). Auch Investieren ist bei den US-Verbrauchern eher ein Selbstverständnis aufgrund der anderen Rentenstrukturen (und dem anderen Selbstverständnis im Umgang mit Erfolg) was auch zur Folge hat, das i. d. R. der DurchschnittsUSAmerikaner mehr Basisverständnis von Wirtschaft und Investieren hat, als der DurchschnittsBundesbürger.
    Die Deutsche Wirtschaft hingegen lebt vom Export, hier ist es wichtig Güter zu schaffen, die ausländischen Investoren / Kunden einen Vorteil bringen und die unsere Wären im Gegenzug kaufen. Unsere Konsumenten sind es kulturell nicht gewohnt, eigenverantwortlich ihre Renten erwirtschaften zu müssen – in unserem Kulturkreis werden primär “reglementiere Versicherungsprodukte” durch die Finanzindustrie dem Interessierten angeboten und durch unser Government beworben.
    MfG
    Stefan

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