Coronavirus: Airlines, Hotels, Reedereien im freien Fall

Die Tourismusbranche leidet unter dem Coronavirus.

Die Infektionsrate mit dem Coronavirus nimmt in Deutschland und im Ausland zu. Das zieht Airlines, Reedereien und Hotels tief in Mitleidenschaft. Die Lufthansa-Aktie verlor in 3 Monaten ein Drittel ihres Wertes. Der DAX-Konzern bringt nur noch 5,5 Milliarden Euro auf die Börsenwaage. Ein Witz. So setzte der Kranich immerhin 35 Milliarden Euro voriges Jahr um.

So ist die Lufthansa an der Börse abgestürzt:

Die Angst ist groß. Anleger suchen panikartig das Weite. Ist der Absturz übertrieben oder nicht? Ich weiß es nicht. Es hängt davon ab, wie sich das Virus weiter verbreiten wird. Der Tourismus kann von Pleiten bedroht werden, wie es Leser Thorsten in Kommentaren zurecht kritisch anmerkte. Es geht aber abseits der Fakten um mehr: Um Psychologie, Angst, Lieferketten, geschlossene Grenzen etc.

Das Virus ist nicht mehr das einzige Problem. Es kommen neue dazu. Das Risiko eines Versorgungsschocks ist ein Problem. Niemand möchte eine Rezession haben, die durch einen Angebotsschock verursacht wird, weil niemand viel tun kann, um Lieferengpässe zu stoppen. Fast alle politischen Instrumente der Regierung, fiskalische Anreize, Geldpolitik usw. wirken sich auf die Nachfrage aus. Wenn die Versorgung das Problem ist, werden wir richtig leiden. Denn es gibt keine schnelle Lösung. Wenn Fabriken geschlossen werden, gibt es für Maschinen keine Ersatzteile mehr. Das kann einen ganzen Rattenschwanz an Einflüssen zur Folge haben.

Jedenfalls hat die Lufthansa 23 Flieger stillgelegt. Zusätzlich werden zahlreiche Flüge gestrichen. “Wir werden die Kapazität auf der Kurzstrecke nach ersten Streichungen nun in den kommenden Wochen um bis zu 25 Prozent reduzieren müssen”, kündigte Konzenchef Carsten Spohr an. Auch auf der Langstrecke wird die Lufthansa reduzieren müssen.

Er prüft Personalmaßnahmen wie Kurzarbeit oder Home Office. Der Vorstand verlangt eine strenge Kostendisziplin. “Nur noch Ausgaben, die absolut notwendig für unseren Geschäftsbetrieb sind, dürfen derzeit genehmigt werden”, sagt Spohr.

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport reagierte auch knallhart. Alle größeren Kostenpositionen sind auf den Prüfstand, teilte der MDax-Konzern mit. Der Personaleinsatz wird dem geringeren Bedarf angepasst. Grund: Das Passagier- und Frachtaufkommen auf den Verbindungen nach China bzw. Asien gibt stark nach.

Fraport-Mitarbeiter sollen auf freiwilliger Basis unbezahlten Urlaub nehmen. Sie sollen ihre Arbeitszeit reduzieren. Es gibt einen Einstellungsstop.

So sieht der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport aus, der Kurs ist im freien Fall:

Discounter EasyJet streicht Flüge und kürzt Kosten. Das ist bei nahezu allen Fluglinien zu sehen. Delta, United Airlines, American Airlines, Southwest sind in den Sinkflug übergegangen. Binnen Jahresfrist hat sich der Kurs der größten Reederei Carnival halbiert, nachdem auf Kreuzfahrtschiffen das Coronavirus außer Kontrolle geriet. Zig Reisende und Crewmitglieder haben sich auf den Schiffen infiziert. Erfahrungsgemäß sterben zwei Prozent der Corona-Infizierten, während die Todesrate bei der Grippe nur 0,1 Prozent ausmacht. Sprich, das Risiko ist um den Faktor 20 bei Corona größer. Aber es fehlen noch die Fakten.

Experten warnen, dass das Virus uns eine globale Rezession bescheren kann. Ich behalte mein Depot. Alle meine Aktien bleiben, wo sie sind. Ich kaufe stetig Aktien und ETFs wie bisher zu. Langfristig sind Aktien allen anderen Assetklassen überlegen. Dafür musst du manchmal durch schmerzvolle Phasen gehen. Das ist der Preis, den du zahlen musst, für die Überrendite. Wer sammelt in der Tourismusbranche jetzt Aktien ein? Deep Value gibt es hier. Aber nicht ohne Risiko.

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  1. Es ist eine gute Maßnahme, Mitarbeitern Sabbaticals anzubieten oder Stunden reduzieren zu lassen statt sie in einer Rezension zu kündigen. Ich hatte vor meinem Jobwechsel 3 Monate frei und konnte die Zeit gut nutzen. Wer keine Verpflichtungen hat, kommt mit 1.000-1.500€ im Monat gut über die Runden und kann bei Bedarf die Arbeitszeit reduzieren. Stattdessen höre ich von Leuten, die schon Probleme bekommen, wenn Schichtzuschläge und Überstunden wegfallen.
    Von meiner Mutter habe ich gelernt: “Spare in der Zeit, dann hast du in der Not.” Dadurch habe ich schon eine Weile keine Angst mehr vor Krisen.

  2. @Virus: Vorsicht ist sicherlich kein Fehler, der Wirbel um Corona ist aber schon recht groß. Viel an die frische Luft zur effektiven Vorbeugung und den Vitamin D-Spiegel optimieren. Cystus als Lutschtabletten oder Tee, damit hat man schon viel erreicht wenn es doch ernst wird.

    @Homeoffice: Vielleicht bekommt Home-Office im Schatten des Virus bei geeigneten Arbeitsplätzen nun die Chance, aus dem Schattendasein raus zu kommen. Hat oft ja immer noch einen sehr schweren Stand. Bei uns z.B. muss man jedes mal einen schriftlichen Antrag stellen wenn man mal einen Tag zu Hause arbeiten will. Trotz geeigneter Arbeit, schade eigentlich.

    @Rezession: Nicht unwahrscheinlich, auch aufgrund der schon längeren Aufwärtsphase der Wirtschaft. Daher auch nicht so ungewöhnlich wenn es dazu käme. Breit streuen, möglichst verschiedene Anlageklassen.

    @Aktien: Geduld und Coolness zahlt sich aus. Stetig investieren, Rücksetzer nach Möglichkeit zum Aufstocken nutzen. Nicht versuchen alles komplett zu analysieren, klappt eh nicht.

    Nach Regentagen kommt auch wieder Sonnenschein.

  3. @ Tim, ich hab mir tatsächlich die Tourismusbranche angeschaut. Bin aber auch noch dabei und versuche rauszufinden welcher Bereich am besten wiederkommen könnte. 
    Mich erinnert das an einen Teil eines Lynch Buchs (glaube ich). Die Situation war, wenn ich mich richtig erinnere, dass die Automobilindustrie irgendwelche Probleme hatte vor Jahrzehnten (ich glaube es war im zweiten Weltkrieg, was aber nicht zu Lynch passen würde….). Sorry nicht mehr so präsent. Auf was ich hinaus möchte. Die Person hat sich damals den schlechtesten, bzw. am meisten abgestürzten Motorenproduzenten, aus Italien glaube ich, gekauft, weil er auf einen großen Produktionsanstieg gewettet hat. In der Tourismusindustrie ist leider so eine “Nachholbewegung” nicht zu erwarten. Das heißt es fällt einfach Umsatz aus, das hast du in deinem vorletzten Artikel beschrieben.
    Deswegen meine aktuelle Schlussfolgerung, ich weißt nicht, ob die Tourismusbranche so toll ist. Schnäppchen wird es bestimmt geben, vllt. ist es einen Versuch wert. Ich bin mir noch nicht sicher, vllt. gefallen mir andere günstige Angebote besser.
    Grüße Baum

  4. Fraport würde ich sofort kaufen, wenn ich das Geld hätte

    Die Klöse werden nie so heiß gegessen w sie gekocht werden…

  5. Hallo zusammen!
    Die aktuelle Situation an den Märkten halte ich für etwas übertrieben. Viele Unternehmen stellen heute genauso noch gute Dinge her wie vor ein paar Wochen. Airbus wird in Zukunft genauso Flugzeuge verkaufen können wie sie es bislang getan haben, Coca Cola wird genauso Coca Cola verkaufen wie im Dezember und mit von Microsoft etwickelten Produkten wird auch in einer Coronaviruskrise noch gearbeitet werden.
    Rezession (oder die Angst davor) hin oder her – wir können es ohnehin nicht ändern. Ich halte es hier wie Tim: ich bleibe investiert und werde auch in den nächsten Monaten so investieren wie ich es die letzten Monate getan habe.
    In der Zwischenzeit vielleicht ein bisschen weniger online abhängen um die Panikberichte zu vermeiden, aber im Großen und Ganzen ist alles wie immer. 😉

  6. @Freelancer
    Zyniker würden jetzt sagen, es ist ein Beitrag zur Lösung der Rentenproblematik. Ich würde das selbstverständlich nie in den Mund nehmen.

  7. Ich behalte mein Depot. Alle meine Aktien bleiben, wo sie sind. Ich kaufe stetig Aktien und ETFs wie bisher zu.
    Ich auch. Durchaus möglich das wir in eine Rezession kommen, aber darauf haben ja hier immer viele gewartet, damit man günstig nachkaufen kann. 
    Morgen werden die Sparpläne ausgeführt. Shell, Apple, Salesforce sind dran. Zur Monatsmitte dann Amgen, Nationalgrid. 
    Gruß
    A.

  8. @Aktiensparer
    Airbus wird in Zukunft genauso Flugzeuge verkaufen können wie sie es bislang getan haben…
     
    Fragt sich nur, wieviele?
    (Siehe Beitragstitel “Airlines…im freien Fall“)

  9. American Airlines juckt mich schon unter den Fingern. KGV unter 4, eine neue Flotte an Flugzeugen, Amerikas größte Airline und Fliegen ist in den USA sowie international alternativlos mit steigender Tendenz, wenn Corona überstanden ist. Nicht alle werden wie Greta über den Atlantik segeln können/wollen.
    Mal sehen wie es nächste Woche weitergeht; viel Panik im Markt – eigentlich Kaufgelegenheiten.
    Es ist jedoch schwer den weiteren Verlauf der Coronaausbreitung einzuschätzen. Könnte auch zu einer Pandemie ausarten. Habe mir schon mal eine Position Gilead aufgebaut. Vielleicht hilft deren Wirkstoff. In zwei/drei Wochen werden wir mehr wissen.

  10. @Baum
    Bin sicher du meinst Kostolany 😉 der hat darauf gewettet. 
     
    Öl könnte eine der Branchen sein, die im Moment am meisten gemieden wird.
     
    @Felix
    AA war erst vor glaube 10 Jahre pleite und alle haben ihr Geld verloren und es gab dann neue aktien für die neuen Eigentümer …. Vorsicht….
     
    GM 2008 das gleiche wenn ich mich nicht irre …. 
     
    -M

  11. @ M
    Danke für den Hinweis mit der AA Pleite. Die Dividendenzahlungen bei AA waren leider konstant, aber das sieht immerhin noch besser als Lufthansa aus. Ich gebe zu: Fraport habe ich nicht auf meiner Liste gehabt. Soweit gefallen sie mir ganz gut. Ich schaue sie noch etwas an, aber hier lässt sich zumindest eine kontinuierliche Dividendensteigerung erkennen. Die Verschuldung usw. muss ich noch ansehen. 

  12. Wie lautet also die optimale Handlungsanweisung, wenn man nicht weiss, wie es in den nächsten Monaten weiter geht an den Börsen (was man ja nie weiss)?

    1. Neue Aktien (ausser Nachkäufe) sollte man nur kaufen, wenn der Index des jeweiligen Landes günstig bewertet ist, was bei folgenden Indizes bei folgenden Ständen wäre:
    Per 1.April 2020:
    SPI DAX: 12’300, pro Monat 100 Punkte mehr, bzw. pro Jahr 1’200 Punkte mehr.
    S&P 500: 3’037,5, pro Monat 12,5 Punkte mehr bzw. 150 Punkte pro Jahr mehr.

    2. Man sollte die einzelnen Aktien anhand der Bewertung auswählen.
    Man kauft Aktien, die gemäss Eigenkapital oder Gewinnen der letzten 5 Jahre niedrig bewertet sind.

    3. Für einzelne Aktien sollte man in der Höhe der Kaufsumme des ersten Kaufes nochmals nachkaufen in 20% Schritten nach unten vom ursprünglichen Kurs.
    So vergünstigt man den Einstiegspreis und investiert zugleich mehr Kapital in solide Unternehmen, wenn sie nur wg. einmaliger Probleme oder wg. Index-Rückgängen nach unten gezogen wurden.

    4. Verkaufen sollte man Aktien, wenn die faire Bewertung erreicht oder überschritten ist oder wenn plötzlich das Unternehmen nicht mehr gewinnbringend arbeiten kann.

  13. @Erfahrungsgemäß sterben zwei Prozent der Corona-Infizierten
    Nach meinem Verständnis sind es bisher ca. 2% der bestätigten Infizierten, nicht der Erkrankten. Das ist ein großer Unterschied zumal es sich hauptsächlich auf China bezieht. Die Zahl scheint sehr hoch, da 1. eine inzwischen extrem hohe Dunkelziffer Infizierter bestehen sollte in Europa und v.a. den USA u. Asien & RUS, teils ohne relevante Symptome und 2. die Sterblichkeit auf die medizinische Versorgung v.a. in den betroffenen Provinzen Chinas bezogen ist. Ob die Sterblichkeit in Deutschland mit der vorhandenen medizinischen Infrastruktur wirklich viel höher sein wird als bei der “normalen” Grippe – das ist noch lange nicht klar. Auch haben viele der verstorbenen relevante Vorerkrankungen. Einige von den bisher etwa 3.000 wären wohl auch ohne zusätzliche virale Infektion zeitnah verstorben.

    @jetzt generelle Kaufkurse – Ankerpreis
    Ich bin da ganz bei @Mark 85. Vieles sind psychiologische Marken weil es eben von oben runter ging. Ankerpreise heisst das. Ob ein Kaufkurs gut ist muss nach wie vor bei jedem Unternehmen einzeln beurteilt werden anhand der Zukunftsaussichten zB diskontierter erwarteter Gewinn bzw. Cashflow. Bei Welt-ETF Käufern erübrigt sich das natürlich. Die Kurse sind aber noch immer viel höher ans Anfang letzten Jahres.

    @Slazenger, Freelancer Sebastian, -M, Sparta, hump, Gainde, Rüdiger, Claus u.a.m.
    Sehr gute Posts finde ich. @Gainde Verraten Sie uns Ihre 12 Kaufkandidaten? @Freelancer Sebastian BD. Super Unternehmen, Vertrieb und Produkte (habe ich selber verwendet). Ich bin mir persönlich aber nicht sicher, ob die den Zenit nicht bereits gesehen haben. Hoffentlich nicht.

    @Pantoni
    Ich konnte gestern leider für Sie keine wertvollen Beiträge schreiben, ich war ganz unfrugal offline beim Winterurlaub in Norditalien.

  14. @Free
    Habe im letzten Artikel dir nochmal geschrieben gehabt, falls du es nocjtbgesehen hattest.
    @42
    Danke für die Blumen 
     
    -M

  15. Am Anfang hätte man das Virus durch restriktive Maßnahmen noch unter Kontrolle bringen können. Jetzt ist es definitiv zu spät, es wird sich unkontrolliert weiter verbreiten.
    Die Regierung zeigt mit ihren derzeitig Aktionen nur, dass ihr die Situation bereits entglitten ist.
    Das sinnvollste wäre es jetzt sich auf die Risikogruppe zu konzentrieren, Ältere Menschen bzw. Menschen mit Vorerkrankungen sollten jetzt die Öffentlichkeit etwas meiden.
    Alle anderen die nicht dieser Gruppe angehören sollten die Wirtschaft versuchen am laufen zu halten und nur bei eintreten von Syntomen sofort zu Hause bleiben. 
    Der Virus wird verüber gehen, die Börsen werden sich erholen, es wird sicher gute Kaufchancen geben, denn aktuell ist die Übertreibung nach unten in voller Fahrt und viele die den Crash herbeigesehnt haben werden noch auf diesen Zug aufspringen. 

  16. @Wolke: das stimmt natürlich – aber das ist grundsätzlich die Frage und ein sinkender Aktienkurs hat nicht ausschließlich was mit einer drohenden Auftragsflaute oder sinkenden Gewinnen (oder gar Verlusten) zu tun. Ich bin einfach nur der Meinung dass Corona gerade etwas zu gehypt behandelt wird (v.a. an den Märkten und in den Medien) und in ein paar Monaten oder von mir aus auch erst in einem Jahr „wieder alles gut“ ist. 🙂

  17. Schon bemerkt, dass unsere Welt in einem permanenten Erregungszustand ist: Vor kurzem dachten wir noch die Abstimmung im Thüringer Landtag wäre die universelle Katastrophe. Auch die sogenannte EU-Schicksalswahl spielt keine Rolle mehr, ebensowenig wie der Brexit. Selbst die Klimakatastrophe muss derzeit pausieren. Jetzt sterben wir erst einmal alle am Coronavirus. Ich bin gespannt, was danach kommt.
    Verrückte Welt!

  18. Das ist ja wieder ein super Beitrag,
    ich selber arbeite sogar am Frankfurter Flughafen und hab eine Fraport wie Lufthansa Aktien im Depot und werde noch etwas abwarten und dann hoffentlich zu guten Preisen nachkaufen. Den Weg den die Fraport beschreitet ist wirklich super, wenn man nicht nur nach Frankfurt sondern Global schaut.
    Ich bin gespannt wie sich die neue Handelswoche entwickelt und ob wir vielleicht noch bessere Kurse bekommen. 
     
    schaut doch mal bei Familien-Freude.de vorbei, wer auf der suche nach günstigen Baby Produkten ist.
     
    Gruß Stefan

  19. “Neue Kreditkrise könnte bevorstehen
    Und noch eine Bedrohung gibt es. Während bei der Lehman-Krise die Banken im Mittelpunkt standen, dürfte das dieses Mal nicht der Fall sein. Vor allem in den USA sind die die Geldhäuser weit besser abgesichert. Doch das Kreditrisiko droht sich auf andere Weise zu verbreiten.
    Wegen der niedrigen Zinsen erfreuten sich sogenannte Junk Bonds, also Müllanleihen, in den vergangenen Jahren bei Investoren enormer Beliebtheit. Diese Schuldenpapiere werden von Unternehmen ausgegeben, die ein höheres Risiko haben, ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nach zu kommen. Um trotzdem Investoren zu locken, zahlen sie höhere Zinsen.
    Vergangene Woche flohen die Anleger aus den Papieren. Sie zogen in den vergangenen Tagen knapp sieben Milliarden Dollar aus Junk Bond Fonds ab. Um die Tragweite klar zu machen: Die Zuflüsse im gesamten vergangenen Jahr beliefen sich auf 14 Milliarden. Der iShares iBoxx High Yield Corporate Bond ETF, der größte US Junk Bond Fonds, meldete laut dem Finanznachrichtendienst Bloomberg allein am Dienstag vergangener Woche mit 1,6 Milliarden Dollar seinen größten Abfluss an Anlegergeld an einem Tag. Weil es keine Käufer für die riskanten Anleihen gibt, konnten sich Unternehmen kein frisches Kapital borgen. In der ganzen letzten Woche gab es am US-Markt nicht eine neue Ausgabe von Junk Bonds.
    Eigentlich ist dies die Zeit im Jahr, in der Unternehmen sich neu am Kreditmarkt finanzieren. Bleibt es dabei, droht eine Kreditklemme, nicht unähnlich der Zeit nach Lehman. Die Ironie dabei ist, dass die Lage auch deshalb so brisant ist, weil die Notenbanken die Finanzmärkte weltweit mit billigen Geld versorgten, um die Folgen der Lehmankrise zu bewältigen.
    Große Investoren – darunter Versicherer, Pensionskassen, Stiftungen – gingen deshalb immer größere Risiken ein. Es blieb ihnen kaum etwas anderes übrig, denn sicherere Investments warfen nicht genug Rendite ab, um die Verpflichtungen gegenüber Ruheständlern und anderen erfüllen zu können. So könnte eine Kreditkrise nun zehn Jahre später die nächste heraufbeschwören. Die Panik wegen des Coronavirus wäre in diesem Sinne tatsächlich Lehman 2.0.”
    https://www.zeit.de/wirtschaft/boerse/2020-03/coronavirus-epidemie-panik-wall-street-finanzmaerkte-aktienkurse-lehman/komplettansicht
    Eigentlich bin ich auch der Ansicht, dass  bald wieder alles beim Alten ist, dank Anlagenotstand. Andererseits gibt es Dominoeffekte, die einmal angestossen, kaum mehr aufzuhalten sind.
     

  20. @ Ruben
    Gut auf den Punkt gebracht. Das Corona ist nur der Trigger. Für Einstiege ist es definitiv zu früh. Wenn, dann in Tranchen.

  21. @Ruben: ich denke dass man Lehman und die bonds nicht vergleichen kann.
    Lehman usw das war ne System relevante Geschichte.
    Wenn es nun Unternehmen erwischt denen es eh nicht gut geht, dann ist das auf den ersten Blick blöd für dir Angestellten usw. Aber das war’s dann auch schon.
    Die Aufträge werden vom Wettbewerb gemacht und somit passt das dann..und es wäre sicher gut, wenn illiquide Unternehmen, besonders nicht System relevante Banken, erwischt denn das würde endlich mal einiges bereinigen.
     

  22. Tja, wie es aussieht, gehen die Kurse vorbörslich mal wieder durch die Decke. Es würde mich nicht wundern, wenn wir Ende März neue all Time highs sehen werden. Sehr schade, das es nicht um noch mal um 10-30% runter geht.

  23. @Stefan: Den Weg den die Fraport beschreitet ist wirklich super, wenn man nicht nur nach Frankfurt sondern Global schaut.
    Kannst du das bitte näher beschreiben? Danke!

  24. Wenn es nun Unternehmen erwischt denen es eh nicht gut geht, dann ist das auf den ersten Blick blöd für dir Angestellten usw. Aber das war’s dann auch schon.
    Richtig so werden kranke Unternehmen aus dem System genommen. Ist wie bei den Menschen mit Darvin. Das Virus tötet Alte und Kranke. Ist wie bei einem Sturm kranke Bäume fallen um und es gibt mehr Platz für junge, gesunde Bäume!

  25. @Magnum 86
    Wer sagt, dass es nicht noch mal um 10 bis 30 Prozent runtergeht?;) Dass nach dem starken Rückgang letzte Woche auch mal eine Gegenbewegung kommt, ist doch völlig normal. Auch in den größten Crashs steigen die Kurse zwischendurch mal. Also aus meiner Sicht ist das noch lange nicht durch…
    Mein Depot ist unverändert, Sparpläne auf ETFs laufen weiter und der ein oder andere Einzelwert wird aufgestockt, aber eilig habe ich es damit nicht. Gegen noch günstigere Kurse hätte ich nichts einzuwenden auf jeden Fall. 

  26. Mal schauen wie sich die Sache weiterentwickelt und ggf. ergibt sich hier und da die Chance für einen günstigen Kauf. So richtig günstig ist es bisher trotz Crash nicht. Von daher mache ich erstmal weiter wie gehabt und monatlich wird investiert. Ich finde es auch schwierig in den Medien zu unterscheiden, was wirkliche Substanz ist und was Panikmache, Sensation für mehr Klicks ist.
    Gruß
    Fuse

  27. So richtig günstig ist es bisher trotz Crash nicht.
     
    Könnte auch daran liegen, dass ein Crash etwas anderes ist, als diese kleine Korrektur  😉
     

  28. Welcher Crash? 10-15% Rückgang sind nichts ungewöhnliches. Die aktuellen Kurse hatten wir letztes Jahr auch schon. Lass mich überraschen, ob wir 30% Minus sehen. Erst dann würde ich meinen 20% Cashanteil reduzieren.
     

  29. Mein etf Sparplan läuft, Notgroschen ist vorhanden ansonsten aufgrund Urlaub fälligen Versicherungen und geplanter Umbau  wenig zum investieren vorhanden z.z.  
    Mal schauen wie es weitergeht. 

  30. Bei den vielen Kommentaren kann man gut zwischen den Zeilen die momentane Gefühlslage lesen.
    Wenns mal hoch und runter geht spielen die Gefühle verrückt.
    Übrigens, es ist bei mir auch nicht anderst. Ich habe dies selbst unterschätzt.
    Ich muss mir dafür noch ein Rezept basteln, eins das für mich stimmt.
    Da kann mir niemand sonst helfen.
    Die Kommentare sind leider auch nicht immer hilfreich dafür.
    Ich nerve mich momentan dass ich wieder nicht genug Bares zum investieren bereit habe, dies habe ich leider oft.

  31. Hmmm Josef, 
    Du läuft Gefahr die Nerven zu verlieren, wenn dir das jetzt schon an die Haut geht. Du hast dich unterschätzt, ist eine gute selbstanalyse.
    Bisher war eigentlich nix dramatisches. Runter geht es immer schneller.
     
    Nur was jetzt ändern ? Ist deine aktienquote einfach zu hoch, respektive zu wenig Cash wie du es selbst sagst ? Oder woran liegt es ? Erfahrung ?!
     
    Je tiefer die Kurse fallen desto geringer ist am Ende auch das Risiko. eigentlich ist der Markt dein freund wenn er nach unten geht. natürlich braucht man dann auch die Mittel um einsteigen zu können. 
     
    -M
     

  32. “Dafür musst du manchmal durch schmerzvolle Phasen gehen. Das ist der Preis, den du zahlen musst, für die Überrendite.”

    Da fällt mir doch gleich mein Lieblingszitat von Andre Kostolany ein:

    “Börsengewinne sind Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen, dann das Geld.”
     
     

  33. @Josef, ich weiß es wurde schon oft geschreiben. Aber meiner Meinung nach ist es immer noch so, daß auch wenn du ordentlich Cash für den Fall zurückhälst, wann steigst du ein? Nach -10, -20, oder -40%? Kann alles “falsch” sein. Und wenn du es einmal richtig schaffst zu timen, dann war es Glück und das läßt sich nicht zuverlässig wiederholen. 
    Deshalb wird mit großer Wahrscheinlichkeit das Ergebnis nicht besser wenn man sich am Markt timing versucht.
    Deshalb: Wer monatliche Mittel einfließen lassen kann/will sollte das regelbasiert kontinuierlich gleichmäßig tun. Wer eher eine einmalige Summe inverstiert sollte das möglichst schnell mit seiner individuell geeigneten Assetallocation tun (time in the market beats marktet Timing).

  34. Thomas, ja du hast recht (Time in the market), aber es bringt nix 100% all in zu sein, wenn man dann evtl die nerven verliert. 
    Die geeignete Aktienquote ist sehr individuell. Ich glaube fast, Josef hat seine noch nicht gefunden. 
     
    -M

  35. Habe bisschen Geld auf meine Depots zum Investieren verteilt, aber finde die Kurse noch nicht kaufenswert. Trotz Rücksetzer ist zum Beispiel mein NASDAQ-100 ETF noch 22% im Plus. Da kann ich mental schlecht nachkaufen. Damit würde ich mir ja meinen Einkaufskurs deutlich verschlechtern. Also lass ich meine Sparpläne weiterhin wie gewohnt laufen und kaufe wohl doch nichts dazu. 

  36. @-M:  Die geeignete Aktienquote ist sehr individuell.
     
    So ist es. Wenn es sich so deutlich falsch anfühlt, dass man nur noch gestresst ist und nachts nicht schlafen kann, dann hat man die persönliche Balance noch nicht gefunden. Es passt nicht … und das spürt man  😉
     

  37. Da kann ich mental schlecht nachkaufen. Damit würde ich mir ja meinen Einkaufskurs deutlich verschlechtern
    Das ist genau der “Einstandsanker” der einen vom rationalen investieren abhält 😉
     

  38. An Josef: Wie wäre es zur Beruhigung mit etwas Lektüre über langfristiges Investieren? ,,Unangreifbar” von Tony Robbins, ,,Souverän investieren für Einsteiger” von Gerd Kommer oder ,,Das kleine Handbuch des vernünftigen Investierens” von John Bogle.

    An DanielKA: Ein weiterer Effekt ist dieser Tage auch nicht zu verachten: Verluste wirken emotional um ein Vielfaches stärker als Gewinne in gleicher Höhe. 😉

  39. Würde man in einer Baisse die Käufe als Tagebucheibträge aufschreiben, nebst Gefühlslage, wenn es nach dem zweiten oder dritten Nachkauf weiter abwärts geht und ein Nichtkauf optimaler in der Rückschau gewesen wäre, so würde man nach einer Hausse und in einer erneuten Baisse feststellen, dass die Kurse, bei denen man sich damals so übel fühlte gar nicht übel waren. Glücklich ist, wer dazwischen jahrelang steigende Dividenden kassieren konnte und den schwankenden Buchwert als lästigen Seiteneffekt betrachten darf. Wer nichts verkaufen will, der braucht keinen Buchwert, sondern nur die monatlich gemittelte Dividende.

  40. An Tim: Danke. In Sachen langfristiges Denken und Durchhaltewillen am Aktienmarkt nehme ich mir dich zum Vorbild. Ich kenne keinen anderen deutschsprachigen Blog, den es bereis seit 2008 gibt. Es ist mental unglaublich stark, wie du damals einfach weitergemacht hast, obwohl es keine Resonanz in den Kommentarbereichen gab. Die allermeisten Blogs entstanden erst viele Jahre später zu guten Börsenzeiten. 🙂
     
     

  41. @ Nico Meier

     

    Gestern habe ich deinen Kommentar überlesen, wollte nicht darauf eingehen. Ich würde mich freuen, wenn du deine Aussagen etwas entschärfen könntest. Das Virus tötet Alte und Kranke stimmt nicht hundertprozentig, da ich derzeit noch lebe, ich entschuldige mich dafür jetzt aber auch verständlicher weise nicht bei dir. Hoffentlich fällt der alte Baum nicht auf die jungen gesunden Bäume und zerquetscht sie.

     
     

  42. Ich persönlich warte noch ab. Schaut man sich die vergangen Crashs an, sieht man deutlich stärkere Einbrüche als wir aktuell haben. Das heißt entweder ist es kein Crash, dann verpasse ich nichts oder es ist einer, dann wird es weiter sinken und deswegen investiere ich noch nicht. Geduld ist manchmal Gold wert! Man kann das fallende Messer zwar nicht Timen aber man kann aus der Vergangenheit vieles ableiten. Und ein Crash liegt aktuell einfach noch nicht vor. Ich warte ab und gehe zu einem späteren Zeitpunkt, langsam in den Markt!

  43. Wir halten die Flüchtlingskrise Türkei/EU für gefährlicher als Corona. [Corona könnte Spahn am Ende sogar das Amt kosten ( …und Merz zum Kanzler machen ).] Eine Flüchtlingskrise wie 2015 wird für die EU teurer als Corona. Da kann der Regierungssprecher noch so oft verkünden, 2015 würde sich nicht wiederholen. Das erinnert fatal an den Mann auf der Leiter, der verkündete, die Renten seien “sischä”.

  44. Was ist jetzt? Weltuntergang abgesagt ?
    Steigen die Kurse jetzt wieder bekommen die ersten schon wieder Angst nicht dabei zu sein.
    Man sollte aber auch im Hinterkopf behalten das gerade zum 1. Handelstag im März viele Sparpläne ausgeführt werden was die Gegenreaktion unterstützt. Sollten dann die Anschlußkäufe fehlen könnte das Strohfeuer auch ganz schnell wieder aus sein. 

  45. @ Thorsten
    Habe heute mittag auch Allianz nachgekauft…alles andere ist mir leider noch zu hoch.

  46. Also ich gehe einfach regelmäßig in den Markt. Monat für Monat, stur und stetig. Ergibt eine prima Durchschnittsrendite. Wenn´s jetzt weiter runter geht, klopfen sich die auf die Schulter, die es “ganz logisch haben kommen sehen”. Tja, und wenn wir den Tiefpunkt hinter uns haben und es wieder rauf geht, hört man nichts mehr…..

    Nee, die Prognosen und Spekulationen sind nichts für mich. Regelmäßig investieren und gut.

    @ John

    Kaufst du andere Werte als ich? August 2019 haben wir lange durchbrochen. Eher auf dem Niveau der Korrektur Ende 2018.

    Muss dann so sein. Performancemäßig stehe ich wie August 2019, Ende 2018 ist noch ein gutes Stück weg. “Wir” kommt also nicht ganz hin. Nicht anders beim Vanguard-Welt:

    https://wertpapiere.ing.de/Investieren/Fonds/Charts/IE00BKX55T58

    Ganz schön auch zu sehen: Regelmäßige Einzahlungen puffern nach unten. Das “Vermögen” (das mich weiter nicht juckt) liegt weit höher als im August 2019.

    Ja, ich weiß, hat nichts mit der Performance zu tun und nein, keine Sorge, es handelt sich nicht um Selbstbetrug. Es zeigt nur, dass man durch regelmäßige, saftige Sparraten fast zwangsläufig ein riesiges Vermögen aufbaut.

    @ -M

    Ja, habe ich gelesen. Beeindruckende Performance bei der Cashquote. Weiter viel Erfolg!
     

  47. @Cap
    die waren einfach zu lecker. Heute Abend habe ich 6€ mehr Buchwert pro Aktie, morgen kann Allianz 10% oder 20% fallen, dann dauert es eben 2 bis 4 Jahre länger bis ich mein Geld wieder drin habe, die Dividendenrendite ist klasse. Cash ist König , aber Cash Flow ist der Kaiser.

  48. Einbildung ist auch Bildung. Man kann gar nichts aus der Vergangenheit ableiten, sonst wäre die Börse vorhersehbar und es gebe keine Volalität mehr.

  49. @Börse
    Ich halte es wie Warren Buffett, ich kaufe gerne an roten Tagen, also heute nicht. Und ich halte es auch wie Freelancer Sebastian, ich kaufe regelmässig. Aktuell zwar nicht, und verkaufe auch nicht, aber ganz einfach weil es nicht vorgesehen ist, Ende Monat dann wieder.
    @Corona
    Gute Gelegenheit, sich wieder mal etwas Gedanken über die eigene Gesundheit, seine Abwehrkräfte und sein Immunsystem Gedanken zu machen. Ideal ist da natürlich eine primär pflanzliche Ernährung, heute gibt es bei uns Gemüse-Linsen-Bohnen-Nüsse Eintopf indischer Art, sehr lecker und gesund. Mögen hier einige belächeln, aber ich denke mit Bratwurst und McDonalds ist man sicher nicht besser aufgestellt gegen “Viren” aller Art. Abgesehen davon fühlt man sich deutlich vitaler und fitter. Ich erinnere mich noch an diese elende Müdigkeit nach dem Mittagessen, als ich noch so Dinge wie Schnitzel Pommes etc. gegessen habe, lange ist’s her.
    Und bitte sehr, das ist keine Propaganda, nur ein gut gemeinter Tipp, jeder soll und darf essen was er mag.
     

  50. @Allianz
    Die Aktie notiert jetzt auf dem Kurs vor einem Jahr. Ich denke sie wird noch weiter fallen – jetzt ist das für mich noch kein Kaufgrund. Gerade die Versicherungsbranche fällt in einer Krise deutlich. Bin mir sicher, hier noch deutlich günstigere Kurse bekommen zu können. Aber man weiß nie… 😉

  51. Gerade leere Supermarktregale im Fernsehen gesehen. Wie im Sozialismus. Verrückte Leute. 😀

    Aber zum Glück leben wir im Kapitalismus: Sie werden umgehend aufgefüllt. 😉

  52. @ Fraport
    Ich habe heute 100 STK Fraport passend zum Artikel ins Körbchen gelegt. Cash ist King, falls ich irgendwo welches finden kann zumindest. Ich hätte heute gerne noch ein wenig mehr Cash gehabt. MUV2 (Münchener Rück), Gazprom, PBB Deutsche Pfandbriefbank und viele weitere Aktien konnte ich nicht kaufen. Vielleicht gehen die Kurse noch einmal runter. 
    Im Supermarkt waren die Spuren der Hamsterkäufe bereits beseitigt. Draussen ist es warm. Das Zeitfenster für verbilligte Gelegenheiten war vielleicht nur von kurzer Dauer. Ich frage mich aber auch was man sonst mit dem Geld anfangen kann. Mit P2P Krediten fange ich nicht mehr an.

  53. @Mark 85
    Seifenhersteller, Desinfektionsmittel, Masken, Dosenfutter etc. STRONG BUY 😀 
    Und seien wir mal ehrlich, diese kleinen fiesen Dinger (Viren) sind doch auch ziemlich faszinierend, wir Menschen ach so schlau haben gegen sie schlechte Karten, wenn sie denn mal ganz fies werden wollen, man stelle sich mal den Supervirus vor, Inkubinationszeit von 1 Jahr mit hoher Todesrate…. Spass beiseite… das ist was fürs Kino.
    Ketchup ist auch lange haltbar, also mal Kraft Heinz anschauen.

  54. War in der Mittagspause im Bioladen. Da ist alles noch vorhanden. Bei der “Oberschicht” ist die Panik also noch nicht angekommen.
    Regale bei Discountern im Gegensatz dazu leer geräumt 🙁

  55. Ich wundere mich. Ich bin ganz neu in der “Investierenwelt” und lese aus den Kommentaren der letzten drei Beiträge heraus, dass schon viele alte Hasen dabei sind, denen partiell doch die Ohren flattern. Diese sollten doch eigentlich nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen sein. Okay, manche haben wahrscheinlich hohe Summen im Spiel, aber die Regeln sollten sie doch inklusive (Un-)Regelmäßigkeiten kennen. Ich bin im Januar mit zwei Vanguard ETF-Sparplänen zu monatlich  je 1000 Euro eingestiegen, jetzt 500 Euro minus. Aber ich hatte zumindest einen Einsteigerplan. Dieses Jahr komplett so durchziehen und somit 24000 reinschießen, damit das Geld nicht auf dem Konto dahin rinnt. Danach anteilig und zeitlich die Sparpläne so einrichten, dass ich meine gewünschte Gewichtung einhalte und die ab dann monatlich verfügbaren 1300 so anlegen, dass die Gebühren für’s Gesamtjahr am geringsten sind. Und falls die Kurse noch weiter sinken, dann kauf ich vielleicht noch ein paar Aktien in 1.000 bis 2.000 Europaketchen. Habe irgendwie jahrelang gepennt und bin durch “Zufall” im letzten Sommerurlaub durch den auslösenden Satz “Ich kauf mir nichts mehr” und einer gewissen Entwicklung beim Thema Finanzen und Investieren gelandet. Vielleicht alles ein wenig bekloppt, vielleicht auch genau richtig, wer weiß das schon. Immerhin stehe ich nicht mehr an der Seitenlinie und wußte, dass ich mich beim ein- bzw. zweimaligen Anlegen von entsprechend hohen Summen, deutlich unwohl gefühlt hätte. Und da ich mich zunächst erstmal rantaste, bevorzuge ich ETF’s, wobei ich mir bestimmt auch bei Gelegenheit einige Dividenaktien zulegen werde. Man wächst mit seinen Nicht-Ausgaben. Den Verlust von 500 Euro, die ich vor Jahren vor lauter Döspaddeligkeit im Automaten hab stecken lassen und die dann natürlich weg waren, fand ich deutlich dämlicher. Und was hab ich mir damals für mein psychisches Wohlbefinden gesagt? “Hauptsache gesund!”
    Das wünsche ich euch! 

  56. oh je Bruno, muss ich jetzt nach dem Besuch bei McDonalds tatsächlich frühzeitig von dieser Welt gehen, wird mir richtig Angst jetzt, vielleicht muss ich meine Kolleginnen gleich warnen und wir melden uns vorsorglich mal krank, Corona hin oder her. 
     
    Ich war heute im hiesigen Aldi, da war nix leergeräumt, vermutlich hat die dumme Unterschicht gar nicht gemerkt dass Corona da ist, 
    auweia, mir wird nun Angst und ängster, aber nicht unbedingt vor Corona!

  57. @Fit und gesund
    Es gibt ja genügend Gegenbeispiele, die auch mit McD sehr alt und gesund blieben, Warren Buffett gehört ja glaub auch dazu. Auch wenn ich ihm nicht ganz abnehme, dass er täglich dort isst 😉 Die Menge macht das Gift. Ich habe das Zeug früher auch gegessen und fühlte mich nie gut danach, nicht wegen schlechten Gewissen, sondern weil mir das Zeug einfach nicht gut bekommen ist. Aber jeder ist anders. Es gibt auch “gesunde” Sachen, die mir nicht gut bekommen, z.B. Melonen und Kürbis, ich bin vermutlich allergisch….
    Aldi: anscheinend haben die Detailhändler das Wochenende durchgearbeitet um die Regale wieder zu füllen, nunja, gut fürs Geschäft 😉
    Und nein wir essen jetzt nicht anders wegen Corona haha, aber für einige ist das doch und das meinte ich, ein guter Anlass, sich wieder mal Gedanken darüber zu machen.
    Ich denke übrigens, völlig unwissenschaftlich, dass Bewegung wichtiger ist als Ernährung für die Gesundheit heutzutage.
     

  58. @Stinje, willkommen auf Tims Blog. 
    Bezüglich mancher alter Hasen unter den Kommentatoren könnte man folgendes hinzufügen:
    “… Alter schützt vor Torheit nicht” 😉

  59. An Stienje: Vernünftiger Plan. Viel Erfolg beim langfristigen Vermögensaufbau!
    Wenn man sich bereits in einem sehr fortgeschrittenen Stadium seines Vermögensaufbaus befindet, denkt man in der Regel anders über Verluste nach. Dann geht es selbst an langweiligen Börsentagen schnell 4-stellig hoch oder runter. Deshalb würde ich niemals zu 100 % in Aktien gehen.

  60. @ Thorsten
    Kann mich dem nur anschließen…
     
    Klar kann die Aktie noch weiter fallen, dann kaufe ich noch ein paar…Habe ja net mein ganzen Cashbestand verbraten.
    Ich setze mir ganz persönliche Kaufkurse für Aktien. Wenn ich mich wohl fühle kaufe ich. Und das war heute so…bin 31 Jahre jung u kann noch einiges aussitzen

  61. @Thomas: Danke! Freue mich hier lernen zu können. “Und Geduld ist eine Tugend!”
    @Mark 85: Schauen wir mal, was da am Ende rauskommt. Bin immerhin gestartet und von jeher immer mehr vom Typ Langstreckenläufer gewesen. 100% Aktie bzw. ETF mache ich nicht und entspräche auch nicht meinem Wohlfühlbereich. Mein allererster Kommentar in der digitalen Welt sollte aber auch nicht länger werden als er eh schon ist. Habe alles schön durchgerechnet, aber berechnend und gierig bin ich nicht und es schlummert auch weiterhin Kohle abseits der Börse. Ich folge der Kategorie: bescheidenes Kleinvieh macht auch Mist. Und ein Verlust ist ja auch nur einer, wenn er realisiert wurde.

  62. @ Stienje Geld am Geldautomaten liegen lassen. Da bist du glaube ich nicht der einzige. Komisch dass das Geld weg ist, kassiert der Automat normal nach kurzer Zeit ein. Wenn nicht ist auf der Kamera der “Finder”, kann nur der naechste sein. 
    Investor98 stimmt ist noch kein crash allerdings schon nah dran. Wer garantiert das es einer wird? Heute geht es allein durch Donald the Trump nach oben. Er verlangt von der Fed Zinssenkungen und die aggresiv. Zumindest Amerika findet das gut. Obs das tut? Fuers erste nicht, weil produziert wird durch billiges Geld nicht viel. Damit etwas gekauft wird muss erst was hergestellt werden, dass ist das kurzfristige Problem.
    Bin mal gespannt in Hongkong gibts ja wohl Helikoptergeld, vielleicht kriegen wir auch welches. Ich glaube allerdings nicht dran, Lagarde hat wohl eher andere Ideen.
     

  63. Lustig, in den USA ging es am heutigen Handelstag um 5 % nach oben. Das zeigt mir wieder mal, wie unberechenbar die Börsen sind. Lieber langfristig investiert bleiben.

  64. Thema gesund bleiben: Mich hat es seit gestern arg erwischt und ich liege im Bett. Es ist nur ein grippaler Infekt, aber dieser loggt mich gerade vollkommen aus. 
    Ich war zuletzt 2012 krank und ernähre mich vorwiegend gesund mit Salat, Gemüse etc. 
    Die Arztpraxis war mega-voll. Die AU habe ich durch die Helferin bekommen, ohne den Arzt zu sehen. Sie sagte, sie könne nicht ausschließen, dass hier in der Praxis jemand Corona hätte. Also schnell rein und AU holen und schnell wieder aus der Praxis heraus. 
    Ich habe “nur” Hals- und Gliederschmerzen, kein Fieber. Aber mir geht es richtig schlecht.
    Letzten Freitag war ich noch im Kaufland und habe für meine Tochter, die auch krank war, eingekauft. Alle Konserven, Nudeln etc. weg. Als ob der Krieg ausgebrochen wäre. Neben mir volle Einkaufswagen mit Paketen von Nudeln, Konserven, Toilettenpapier..
    Jetzt bin ich selbst krank und habe kaum was hier. Aber ehrlich gesagt, ich habe überhaupt keinen Hunger.
    Vielleicht jetzt ein wenig off topic.
     
     

  65. @Sanne: dann mal alles Gute und gute Besserung! Bei uns in der Firma ist die Krankheitsquote seit dem Wochenende stark gestiegen. Hamsterkäufe habe ich bei uns zum Glück noch nicht gesehen.

  66. @Sanne
    Man braucht kein Fieber für Corona. 

    Hamsterkäufe
    Bei uns sind die Läden auch gut besucht worden. Mehl, Nudeln, Konserven…alles weg. Das ist gut. Es zeigt, dass einige Menschen nicht den Mist der Regierung und Medien glauben und sich vorbereiten. Mir machen diejenigen Sorgen, die jetzt noch behaupten es sei nur eine Grippe und dann panisch feststellen, dass der Kühlschrank leer ist.
    Die verrückten Aluhutträger und Prepper, spielen solche Versorgungsengpässe seit Jahren durch.

    EZB / Aktien
    Interessant finde ich jetzt nur, wie diese Konjunkturprogramme aussehen sollen um den “freien” Markt zu stabilisieren.
    Für Aktienkäufe ist es noch zu früh, selbst mit Konjunkturprogramm. Lasst den Wald erst mal abbrennen und dann sehen was übrig bleibt. 

    Wer verkaufen will, sollte es während des Konjunkturprogrammes tun. Oder eben Augen zu und halten. Ich denke Skywalker hatte richtig gehandelt. Und das er dafür auf den Deckel bekommen hat, bestätigt es nur.

  67. @Diana H
    Es zeigt, dass einige Menschen nicht den Mist der Regierung und Medien glauben und sich vorbereiten. 
    Ich habe im indirekten Umfeld Leute die Corona haben.  Die haben nur Erkältungssymptome bisher. Manche nicht mal das. Sind unter Quarantäne. Keiner bis jetzt tot. Sollte sich was ändern, gebe ich bescheid. 
    Bisschen Vorrat schadet nicht. Panikkäufe finde ich aber übertrieben zum jetzigen Stand.
    Gruß
    A.

  68. @Diana H
    “Es zeigt, dass einige Menschen nicht den Mist der Regierung und Medien glauben und sich vorbereiten. Mir machen diejenigen Sorgen, die jetzt noch behaupten es sei nur eine Grippe und dann panisch feststellen, dass der Kühlschrank leer ist.” 
    Du hast also mehr Infos als der Rest der Welt? Kannst uns ja deine Erkenntnisse mitteilen. 🙂 

  69. Das Coronavirus wirkt wie eine normale Grippe es ist viel ansteckender als eine normale Grippe, daher gibs schnell viele die es bekommen.
    Aber grlücklicherweise liegt die Mortalität bei unter 3%.
    Tödlich wirkt das Virus bei Alten und chronisch Kranken für die Jungen, gesunden ist das Virus unangenehm aber nicht tödlich wenn man es erwischt.

  70. . . . für die Jungen, gesunden ist das Virus unangenehm aber nicht tödlich wenn man es erwischt.. . 
    Meinst du? Fragt sich nur was passiert wenn das Virus ein paar Wochen nach dem abklingen wieder aufflammt. Dann dürfte die letalität auch bei den jüngeren sehr viel höher sein. Also ich möchte diese Art von “Grippe” lieber nicht.

  71. @Hamsterkäufe im Supermarkt
    Finden jedes Jahr vor Weihnachten in ähnlichem Ausmaß im Supermarkt statt. Alles kein Vergleich zum Black Friday (R) in den USA nach Thanksgiving.

    @Käufe
    BASF hat gestern mit 52 meinen Kaufkurs erreicht und ich habe zugekauft. Auch etwas BP 4.6 & Shell (mehr) 19.5 & auch die A G aus dem Begriff FANG habe ich erhöht. Auch eine kleine Position CVS Health für den Spieltrieb bei ca 53. Ansonsten zusätzliches Geld in meine ohnehin laufenden Welt ETFs. Ob wir diese Woche lediglich ein Dead-Cat Bounce sehen? Kann schon gut sein. Geht es weiter runter? Irgendwann bestimmt ja. Die Bewertung vieler Aktien / Immos hat sich von der Realwirtschaft abgekoppelt. Ich halte auf jeden Fall Liquidität. Das bedeutet für mich Freiheit. Diversifikation ist wichtig – robuster cashflow ist wichtig – weiter investieren ist wichtig und genauso wichtig ist es sich passend zum Vermögen auch Konsum zu erlauben und Zeit für die wichtigen Dinge des Lebens wie FAANGS – Familie, Ausbildung, Angenehmes, Nette Leute,  Gesundheit und Sport.

  72. @Viez
    danke, ich habe das mit der sogenannten “Zweitinfektion” aber aus den Mainstream Medien wie Welt und Stern usw.. 😐

  73. @42/21
    “Die Bewertung vieler Aktien / Immos hat sich von der Realwirtschaft abgekoppelt.”
    meine glaskugelige Meinung:
    Ich denke so eindeutig klar und sicher ist das nicht. Die Bewertungen von Assets, die eine Rendite erwirtschaften passen sich an eine Welt ohne Zinsen an. Und da haben Aktien noch nachholbedarf. Wird also aus meiner Sicht längerfristig auch ohne zusätzliches Wachstum eher noch steigen.

  74. Habe mich an meinen Vor-Weltuntergangsplan gehalten und gestern Alibaba gekauft.
    Zum Glück habe ich noch einen Liter Isopropanol im Schrank. Den verkaufe ich Ende der Woche für 300 Euro an einen Neu-Prepper auf eBay…

  75. Isopropanol ist aber eher gegen Bakterien und nicht gegen Viren effektiv. Da wäre Ethanol ala Brennspiritus besser gewesen 😉 
    Es gibt schon berichte über Einbrüche in die Warenlager von Krankenhäusern in denen Desinfektionsmittel geklaut werden.

  76. @Daniel: Das ist in der Hysterie egal. Deine genannten Einbrüche sind da ja ein gutes Zeichen. Vielleicht werden es auch 400 Euro… ist jemand an Iso-Zertifikaten interessiert? XD
     
    Es erstaunt mich immer wieder zu sehen, wie die ganze Zeit Hunderttausende an Seuchen verrecken können und es keinen interessiert. Sobald aber ein besserer Grippevirus über die Alpen kriecht, dreht der Michel voll am Rad …
    Ganz schlechtes Karma.
    Wenn Du Dich durch meinen Post angesprochen fühlst, wirst Du an Corona sterben. Definitiv.

  77. Wenn Du Dich durch meinen Post angesprochen fühlst, wirst Du an Corona sterben. Definitiv.
    ich fahre jeden Tag mit Bus und Bahn und gedenke nicht das zu ändern. Beantwortet das Deine Frage 😉
    Ich bin was das angeht tiefenentspannt. Und wenn es ganz hart auf hart kommt habe ich bereits Generalfreigabe vom Chef bekommen auf 5 Tage Homeoffice umzustellen.

  78. Ich denke so eindeutig klar und sicher ist das nicht. Die Bewertungen von Assets, die eine Rendite erwirtschaften passen sich an eine Welt ohne Zinsen an. Und da haben Aktien noch nachholbedarf. Wird also aus meiner Sicht längerfristig auch ohne zusätzliches Wachstum eher noch steigen
    @Thomas
    Das sehe ich auch so. Auch im Bereich Immobilien werden die Preise weiter steigen weil sich das Geld immer weiter entwertet. Nicht die Bewertungen von Aktien oder Immobilien sind abgehoben sondern das Geld entwertet sich immer weiter.

  79. @Nico:
    Nicht die Bewertungen von Aktien oder Immobilien sind abgehoben sondern das Geld entwertet sich immer weiter.
    Naja, über das was nun das Bezugsystem ist lässt sich streiten. Wenn dein Bezugssystem Immopreise u. Aktien sind, dann ist es für dich so. Für manche ist es Geld in Bezug auf Lebenshaltungskosten. Falsch oder richtig erkenne ich nicht.
    Ich denke aber, daß die Bezugssysteme auseinanderlaufen. Und meine den Grund in den gefallenen Zinsen zu sehen.

  80. @-MMein Post kam vielleicht falsch rüber, die Nerven sind bei mir eisern.
    Ich bin Optimist, da möchte man alles optimieren.
    Ich finde es immer wieder interessant wie viele Leute auf andere zeigen und sagen es ist doch noch kein Crash, die anderen es ist einer, die dritten es ist doch noch nichts passiert.
    Ich habe mich nicht an meine eigene Strategie mit Cash ansammeln und später dann zu tiefen Kursen zu kaufen gehalten.
    Das muss ich besser machen.

    @Mark85
    Danke für die Buchempfehlungen, das von Tony Robbins habe ich glaub schon gelesen.
    Lesen beruhigt generell, ich hab noch 3 Bücher zu hause die ich noch lesen möchte. Bei Aktien Abstürzen ist das Buch “intelligent investieren” auch gut.
    Ich werde wohl ein paar Bücher nochmals lesen, habe bemerkt dass ich bei mehrmaligen lesen die Sachen besser aufnehme.

  81. @Thomas
    ja, die reduzierten Zinsen treiben natürlich Assetpreis – das meinte ich mit entkoppelt von der Realwirtschaft. Es dauert schon ein paar Jährchen bis zB die ganzen trägen Konsumgüterriesen in das KGV von 22-28 reingewachsen sein werden. Beiersdorf als Bsp. war kürzlich bei >31 und es wurden fröhlich Kaufkurse ausgerufen trotz eigentlich nicht geänderte Geschäftstätigkeit bzw. Gewinnaussichten. Aber auch bei Aktienbewertungen gibt es irgendwo einen, ich nenne es mal, “Grenznutzen” ab dem es sich nicht mehr rechnet zu kaufen weil das Risiko zu groß wird ob Unternehmen jemals das  Geld verdienen werden. Ähnlich den Negativzinsen. Irgendwann wird man natürlich nicht mehr weiter senken können.

  82. @Josef
    Ja dann passt es. Du hast die antwort 🙂
     
    @42
    Genau das sehe ich auch und deshalb kauf ich nur, was ich auch günstig finde.
     
    -M 

  83. @ Josef: Der Erwartungswert ist trotzdem auf deiner Seite. Eine Einmalinvestition erreicht immer eine höhere Rendite (bei einem postiven Erwartungswert), als eine ratierliche Investition.

  84. Das sehe ich auch so. Auch im Bereich Immobilien werden die Preise weiter steigen weil sich das Geld immer weiter entwertet. Nicht die Bewertungen von Aktien oder Immobilien sind abgehoben sondern das Geld entwertet sich immer weiter.
    Einverstanden. Wer auf Cash längere Zeit sitzt, keine oder nur geringe Gehaltserhöhungen unterhalb der realen Inflation ( >=4% ) erhält und Renten-/Pensionsansprüche ohne echte Inflationsanpassung erhält verliert mittel- und langfristig Geld bzw. Kaufkraft. Das Geld ist ja nominal noch da, wahrscheinlich sogar irgendwie verzinst , aber man kann sich immer weniger dafür leisten. Immobilien/Aktien /Gold schwimmen mit dem entwerteten Geld mit , indem sie teurer werden. So wie die Mieten. Also rein in die Sachwerte , raus aus dem Cash.

  85. @DanielKA: Super Sendung. Schauen meine Kids auch gern. Bin immer baff was hängen bleibt.
    @Daniel: Fahre auch mit dem “Loser Cruiser”. Einmal am Tag die Griffstange ablecken hält fit 😉
    Das Depot ist heut schon wieder happy. Mal schauen was die Amerikaner gleich machen…
    @TimSchäfer: Wie ist die Stimmung in New York?

  86. Nachgekauft heute: Beijjing Enterprises Water Group, MTR Corporation, Yuexiu Transport Infrastructure, Anta Sports (da lege ich sowieso immer wieder mal bei Kursschwächen nach), China Everbright International, Kraft Heinz (jetzt ist meine Position dicke voll und es lautet abwarten, ob der Kahn wieder auf Touren kommt…), BASF (bisschen), Bayer (ganz bisschen).
     
    Neue Position: Shell A. Mal sehen, eigentlich halte ich nichts von Ölaktien. Die Aussicht, auf eine bedeutende Stellung als Stromerzeuger hinzuarbeiten, gefällt mir. Man muss aber realistisch sein, ein Umbau kostet nicht nur (meines Erachtens bleibt da recht wenig über neben Investition in Öl und Ausschüttungen), sondern eine Diversifizierung verliert den Fokus auf operative Stärke (nur Öl lässt sich besser skalieren). Aber ich konnte nicht widerstehen, obwohl ich skeptisch bin.

  87. Mögen hier einige belächeln, aber ich denke mit Bratwurst und McDonalds ist man sicher nicht besser aufgestellt gegen “Viren” aller Art. Abgesehen davon fühlt man sich deutlich vitaler und fitter. Ich erinnere mich noch an diese elende Müdigkeit nach dem Mittagessen, als ich noch so Dinge wie Schnitzel Pommes etc. gegessen habe, lange ist’s her.Und bitte sehr, das ist keine Propaganda, nur ein gut gemeinter Tipp, jeder soll und darf essen was er mag.
    Belächeln nicht, aber ich halte es für eine ziemlich gewagte These dass sich pauschal sagen lässt dass man mit der von dir nun eingeschlagenen Lebensweise zwangsläufig besser dran ist und einen Vorteil gegenüber anderen genießt. 
    Nach dem Mittagessen kann ich keinen Unterschied erkennen ob ich jetzt einen vegetarischen Eintopf gegessen habe oder ein Wiener Schnitzel. Die Menge machts. Wer meint sich vollzustopfen bis nichts mehr reinpasst, wird auch in den Seilen hängen, egal was er gegessen hat, weil diese Art der “Wegverdauung” Schwerstarbeit für den Körper ist die er dann auch ungern nebenbei machen will.
    Auch in Fleisch ist ein großer Teil von dem was ein Körper so braucht. Und das meist sogar im Überfluss. Ein Wolf, Hund oder ne Katze lebt sogar  quasi ausschließlich davon und machen auf mich keinen trägen und müden Eindruck 😉
    Wenn jemand bei sich Beschwerden feststellt soll er es gerne versuchen. Wenn jemand aus ökologischen Gründen oder ethischen Gründen auf Fleisch verzichten will, auch das soll er gerne tun. Ich wehre mich aber gegen die Pauschalbehauptung dass ein neuer Mensch in Sachen Fitness und Gesundheit entsteht nur weil er seinen Fleischkonsum gen null fährt.
     
    @Daniel: Fahre auch mit dem “Loser Cruiser”. Einmal am Tag die Griffstange ablecken hält fit ?
    Loser Cruiser? Quatsch, der große Mercedes mit Chauffeur 😉

  88. @Daniel
    “Ein Wolf, Hund oder ne Katze lebt sogar  quasi ausschließlich davon und machen auf mich keinen trägen und müden Eindruck”.
    Carnivoren haben kürzere Därme und Katzen schlafen doch ein bisschen mehr. 😉

  89. @ Josef
    Ich habe Dich meine ich richtig verstanden. Hatte aber nichts dazu geschrieben. Mir geht es ähnlich wie Dir. Du hast vermutlich eine größere Fear of missing out als Verlustängste. Das ist an der Börse eher selten. Ideal ist natürlich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und Risiken. Mit Deiner Einstellung machst Du immerhin keine Fehler, wenn es mal weiter abwärts gehen sollte. Ich kenne als Immobilieninvestor auch die andere Seite. Verlustängste oder ein höheres Risiko sind längst nicht so angenehm wie die Fear of Missing Out. Da kannst Du Dich glücklich schätzen.
    Hier im Forum schreiben auch Leser mit hohem Cashflow oder einmaligen Situation. Claus hat als Beispiel einen ETF aufgelöst und konnte dadurch sehr gut und viel aufstocken. Ich bin selbst immer voll investiert. Manchmal mehr manchmal weniger. Ein bisschen wie Mica Häkkinen damals bei der Formel1. Wenn bei einem Unfall eine Fahne geschwungen wird, dass eine Gefahrenstelle in dem nächsten Abschnitt vor ihm liegt, hat er gewunken. Er ist allerdings nicht wesentlich langsamer als sonst auch gefahren…
     

  90. @Daniel
    Ich will niemandem sein Würstchen mit Pommes wegnehmen, also keine Angst 😉 Jeder wie er will, es war nur ein Erfahrungsbericht, nicht jeder Mensch ist gleich, und wem es gut geht der sich wie ein Hund oder eine Katze ernährt, der soll das gerne weiter so machen. Ich mache in der Ernährung viel nach Experiment, einerseits schaue ich was mir gut tut und zweitens soll es natürlich auch schmecken, und sicher ethische und ökologische Argumente lasse ich auch zu. Finde aber interessant wie man immer gleich als Missionar dargestellt wird, nur weil man eine Erfahrung teilt. Bezüglich Gesundheit gibt es trotzdem einige wissenschaftliche Studien, die meine These untermauern, aber es gibt sicher auch Gegenstudien aus der Fleisch- und Milchindustrie, das soll auch so sein in einer freien Welt.

  91. https://www.welt.de/politik/deutschland/article206296277/Linke-Konferenz-Erschiessungen-von-Reichen-Skandal-in-Kassel.html
     
    Herrlich die Rote Gefahr kommt als doch. 
    Und dabei dachten wir immer, dass Klima, Corona oder ein wirtschaftlicher Abschwung mit entsprechenden Crash unser Problem seien. 🙂
    Vielleicht sind Corona, Flüchtlinge und mögliche Rezession doch Gottesgeschenke an uns, die das Volk aufwecken und uns vor R2G auf Bundesebene schützen. 🙂

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