Ann und Mark sind finanziell frei: Sie leben im Wohnmobil. Sie wollen um die Welt reisen


New York, 16. Juni 2019

Links auf dem Foto ist Ann und Mark zu sehen. Gestern hab ich sie auf einer Party in Texas getroffen.

Ich bin in Texas zum Relaxen, Schwimmen, Lesen. Ich sehe dort die Großfamilie. Wir haben dort ein befreundetes Ehepaar, Mark und Ann. Sie sind finanziell frei.

Sie haben lange Zeit im Ausland gelebt. In Japan, Australien etc. Er arbeitete für einen großen Öl-Dienstleister. Er war als vertraglich befristeter Mitarbeiter stets im Ausland im Einsatz. Das Gute an solchen Tätigkeiten ist, dass du in immer neue Länder geschickt wirst und die Firma in den meisten Fällen die Kosten deckt: Flüge, Hotels, Unterbringung, Verpflegung. Dadurch hatten die beiden eine sehr hohe Sparquote. Zumal das Gehalt nicht von schlechten Eltern war.

Sie besitzen ein Haus in Thailand, wo Ann herstammt. Darüber hinaus haben sie ein Haus in Houston, Texas, vermietet. Ein Hausverwalter kümmert sich um die gesamte Vermietung. Sie haben ein üppiges Depot, Festgeld und stetige Mieteinnahmen.

Seit der Rückkehr vom letzten Auslandseinsatz in Australien haben sie nur zwei Koffer Habseligkeiten. Mehr brauchen sie nicht. Sie sind Minimalisten. Sie kauften sich ein Wohnmobil. Sie wollen nun damit reisen. Und die Welt erkunden. Sie sind froh, endlich frei zu sein.

Auf Konzerte wie die Rolling Stones haben sie keine Lust. Das ist ihnen zu teuer. Auch meiden sie Restaurants. Wenn sie unterwegs sind, bereiten sie daheim ihr Essen in Ruhe zu – anstatt unterwegs teuer etwas kaufen zu müssen.


tim schaefer (Author)

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thoughts on “Ann und Mark sind finanziell frei: Sie leben im Wohnmobil. Sie wollen um die Welt reisen

  1. ThorstenThorsten

    Sehr coole Sache, so gehts eben doch…gutes Einkommen anstreben (auch wenn das anstrengend ist), Ausgaben gering halten (wenn der Arbeitgeber viel davon übernimmt nocj besser) und dann viel investieren – TOP!

     

    Darfst Du verraten, wie alt beiden sind, Tim?

  2. AvatarWolke

    Mit dem Wohnmobil um die Welt reisen, was ist da minimalistisch? Das ist ein teures Hobby, ich kenne da einige, die das machen. Wunderschön, aber eben auch teurer Konsum wie Skifahren oder Golf spielen. Und warum ist man da besonders frei? Kostet schließlich einen Haufen Geld.

    Selektive Wahrnehmung nenne ich das.

     

     

  3. AvatarAndrea

    Mit zwei Koffern im Wohnmobil herumzureisen, das ist in der Tat minimalistisch.

     

    Wolke, die jungen Leute haben schon das Geld für diese Reisen in der Vergangenheit verdient. Sie können es sich jetzt erlauben, denn sie sind finanziell frei. Wo steht, dass sie skifahren gehen oder Golf spielen? Ich kann das nicht finden. Ich kann nur lesen, dass sie neben dem Ersparten, das sie besitzen, auch noch ein Haus vermieten und dadurch Einnahmen erzielen.

  4. AvatarWolke

    @Andrea

    Wieso ist mit dem Wohnmobil um die Welt reisen minimalistisch? Ich kaufe ein Wohnmobil(Konsum), richte es ein(Konsum) fahre um die Welt(erst recht Konsum).

    Mit nur zwei Koffern fährt niemand um die Welt, da ist dir vielleicht was entgangen.

     

  5. AvatarComebackAktionär

    Ich frage mich, warum die als Minimalisten zwei Koffer haben…
    Aber im Wohnmobil rumdüsen stelle ich mir sehr abenteuerlich und spaßig vor. Bei manchen Wohnungsmieten kann man schon ins Grübeln kommen. Man könnte von einer Hauptversammlung zur nächsten fahren und sich die Naturaldividende schmecken lassen.

  6. AvatarPerpetuum Mobile

    Hier wird schon wieder Montag früh gespart, nichts mehr konsumiert und minimalistisch gelebt. Ich möchte auch nicht ständig in neue Länder zum Arbeiten geschickt werden und nach vier Wochen Wohnmobil hätte ich sicherlich die Nase voll. Warum gehen die nicht zum Rolling Stones Konzert? Zu teuer?? Man kann sich nichts mitnehmen, aber totsparen.

  7. AvatarOliver

    Raus aus dem Hamsterrad,sehr geile Sache,manche leute verstehen des einfach nicht,das man den ganzen Pluder nichtt braucht….

  8. AvatarGuido

    Ich halte den Vorgang des Reisens mit einem Womo nicht für Konsum. Minimalistisch bedeutet nicht automatisch totaler Verzicht, sondern mit wenigen Dingen zurecht zu kommen. Es muss nicht der 100.000€ Camper sein. Gibt einige, die sich für 10.000€ ausgestattet haben. Zudem stehen einige frei, haben also keine Platzkosten. Wer sein Wissen dahingehend erweitern mag, dem empfehle ich den YT Kanal „Peace, Love & Ohm“.

    Euch allen eine schöne Woche und bullische Kurse.

  9. AvatarRalf

    Wir haben gestern tatsächlich einen kurzen Augenblick ernsthaft überlegt, D zu verlassen. Weil einfach nicht alles so rund läuft (Wohnsituation, stetige Hektik im Land…). War natürlich etwas blauäugig, aber D ist nicht der Nabel der Welt und andere Ecken sind auch schön. Träumen ist ja erlaubt…

    Wären keine schulpflichtigen Kinder da, hätten wir es sogar wahrscheinlich umgesetzt. So ist man aber doch ein Stück geerdet und erkennt das woanders auch nur mit Wasser gekocht wird.

    Camping muss einem wohl liegen. Für mich wäre das auch in einem Luxuswohnmobil nix.

    „Auf Konzerte wie die Rolling Stones haben sie keine Lust. Das ist ihnen zu teuer. Auch meiden sie Restaurants.“

    Man sollte es nicht übertreiben mit dem Sparwahn. Sind wegen des Sparens auch keine Kinder entstanden?

  10. AvatarDaniel

    Mit dem Wohnmobil um die Welt reisen, was ist da minimalistisch? Das ist ein teures Hobby, ich kenne da einige, die das machen. Wunderschön, aber eben auch teurer Konsum wie Skifahren oder Golf spielen. Und warum ist man da besonders frei? Kostet schließlich einen Haufen Geld.

    Wieso soll das zwangsweise einen Haufen Geld kosten? Ein Wohnmobil kann gebraucht genauso teuer sein wie ein Auto. Und wenn man letzteres dafür abstößt ist der Wohnmobilbesitze nicht teurer unterwegs wie jemand der sich grade den neusten Passat gegönnt hat. Davon soll es eine Menge Leute geben.

    Kleidung, Verpflegung usw. benötigt man im Haus genauso wie im Womo und ist eh da. Wir reden also mehr oder weniger „nur“ über die Stellplatzgebühren und Treibstoff. Wenn man jeden Tag 100km fährt und dabei 10 Liter Diesel verbraucht hat, ist der Kostenfaktor kaum höher als bei einem Berufspendler. In vielen Staaten ist das kostenlose einmalige Übernachten „in der Wildnis“ auch erlaubt.

    Selbst wenn man für Parken, Treibstoff und Unternehmung vor Ort pro Tag 40€ kalkulieren würde, dann käme man mit 15.000€ im Jahr aus. Es gibt teurere Arten zu leben.

  11. AvatarNico Meier

    @Ralf

    Dui schreibst immer von den angespannten Finanzen.

    Wie wäre es wenn sich deine Frau einen Ganztagesarbeitsplatz suchen würde wenn sie statt 20 normale 40 Stunden arbeiten würde so käme sich etwas mehr Geld rein. Und Kinder im Teenageralter würden es Seelisch sicherlich Verkauften wenn die Mutter wieder voll arbeiten würde.

  12. AvatarTorsten

    Guten Morgen,

    Irgendwie ist das hier eine negative Grundstimmung…omm 🙂

    Ich finde das super, die beiden sind jung und haben Mieteinnahmen, sicherlich auch Cash und ein Depot. Das ist aber auch völlig egal, denn die beiden streben das Leben an was viele gerne hätten! Stimmt?

    Der eine wünscht sich ein Haus im Grünen und ist froh wenn er jeden Tag über das Wetter schimpfen kann und seine Ruhe hat und andere wollen etwas erleben. Wollen raus und wollen vor allem Ihre kostbare Lebenszeit so verbringen wie sie es wollen! Dazu gehört nun mal nicht immer ein Konzertbesuch o.ä.! Wer möchte sich schon mit 70+ etwas vorwerfen wollen – Der schlimmste Kritiker ist man doch selber!

    Sie sind doch niemanden Rechenschaft schuldig, vielleicht denken Sie nach 2 Jahre Reiseabenteuer anders, vielleicht entsteht daraus noch eine Geschäftsidee…Wer weiß?

    Hat nicht jeder von uns solche Träume? Die kleine Yacht, das Wohnmobil, das Ferienhaus, die Surfschule… Träume sollten uns doch motivieren!

  13. AvatarEx-Studentin

    Irgendwo wohnen muss jeder. Ein Wohnmobil ist im Vergleich zu einer 80m2 durchaus minimalistisch. Man kann nur das Nötigste mitnehmen und hat kaum Platz für Krempel. Finde es jedoch auch schade, falls jemand für die FF auf Kinder verzichtet. Aber muss jeder selbst wissen.

    @Ralf

    Ich sage auch manchmal aus Spaß, dass ich irgendwann mal in ein Land mit besserem Wetter auswandere. Aber so schlecht ist Deutschland nicht, nirgendwo ist es perfekt. Manchmal flüchten Leute vor etwas (schlechter Job, Trennung von der großen Liebe etc). Es ist aber nicht gesagt, dass man woanders dauerhaft glücklicher ist. Eine Freundin von mir war 2 Jahre in Neuseeland. Ich beneidete sie um die täglichen tollen Bilder von blauen Stränden. Sie wiederum erzählte mir, dass sie wieder nach Deutschland zurück muss und andere um ihren festen Job und ihre festen Beziehungen beneidet.

    In ein paar Jahren sind deine Kinder erwachsen. Statt ein Haus zu bauen, kannst du nun ein paar Jahre ein Haus mieten und ziehst dann wieder in was Kleineres.

  14. AvatarRalf

    @Nico Meier: Hast du Kinder? Das soll meine Frau selbst entscheiden können. Ich kann gut verstehen, dass sie die Kinder noch ein Stück weit unter Aufsicht haben möchte. Gerade im Teenager-Alter werden manche wichtige Weichen fürs Leben gestellt. Außerdem ist die Steuerklasse 5 nicht gerade motivierend für einen Vollzeitjob. Und sie hat noch etwas Zeit für andere Dinge. Ich gönne meiner Frau das.

    @Ex-Studentin: Ja, du hast recht. Allerdings stellen wir in unserem Umfeld fest, dass die Kinder tendenziell länger zu Hause bleiben. Manchmal auch aus Kostengründen.

  15. AvatarEx-Studentin

    @Ralf

    Ich habe einige in meinem Freundeskreis, die zuhause wohnen bleiben, um die Eltern damit finanziell zu unterstützen. Und ein paar Hotel-Mama-Jungs, die mit 26 noch die Wäsche gemacht und gekocht bekommen. Tut man den Jungs keinen Gefallen mit.  Dann lernen sie ein nettes Mädel kennen und schwupp, schaffen sie den Absprung. Rechne nicht damit, dass deine Kids ewig bleiben. Wenn diese nach dem Abitur in ein Wohnheim ziehen, ist das eine tolle Erfahrung. Für die Wochenendbesuche reicht ein Gästezimmer und das Sofa im Wohnzimmer.

  16. AvatarThorsten

    Man muss nicht aus Deutschland wegziehen, wenn man preiswert wohnen möchte und die finanzielle Freiheit erreicht hat. Man zieht aufs Land. Das wird bloß später ein Problem im Alter, dann zieht man eben wieder weg, in etwas Kleineres,  was man noch schafft.

     

  17. AvatarNico Meier

    @Ralf

    Nein habe keine Kinder. Aber ich stelle fest, dass es immer mehr Helikoptereltern gibt, die ihre Kinder im Übermass bertreuen. Wenn ich höre, dass bei Teenagern die Mutter noch zu Hause sein muss um zu verhindern, dass sich die Kinder betrinken, dann ist das eine komische Entwicklung.

    Als ich im Teenageralter war hatten wir auch Kollegen, die zu Hause überbetreuet waren, wir sind dann jeweils in den Wald gegangen um Bier zu trinken. Gerade Teenager brauchen ihre Freiheit, wenn sie diese nicht zugestanden bekommen kanns böse enden.

  18. AvatarThorsten

    @Ex-studentin auf Trinkwasser aus dem Wasserhahn möchte ich nicht verzichten. Da wo das Wetter schöner ist , da gibt es Wasser in Flaschen, läuft im Sommer die Klimaanlage oder es gibt giftige Tiere, Wirbelstürme, Fluten oder Erdbeben Dann wird die Welt für das Auswandern schon kleiner.

  19. Avatarghost

    Nun da nicht jeder zu nem schei….rickkonzert gehen möchte es gibt eben leute denen ist der ganze schrott völlig egal ….konzerte , spas…, hotels, teure schrottautos usw……die leute mögen vielleicht einfach die natur lieber, als das nächste dinner in nem luxus hotel….

     

    Wieso jammert man eigentlich rum was die so machem , letztendlich ist das ihre entscheidung……und es  gibt viele leute in usa die schrottwohnmobile zum reisen benutzem nachdem sie sie „verschönert“ haben…..

     

    Warum jammert man immer über ander und jammert koch mehr wie schlecht es einem geht…..das ist reines opfa_verhalten……

     

     

  20. AvatarDanielKA

    Deutschland ist so schön (vorallem im Südwesten in der Rheinebene 😉 da ist selbst der Winter gemäßigt), ich wollte nicht freiwillig weg. Und wenn dann eher Europa für max 1-2 Monate in Spanien, da fühle ich mich wohl. Das passende Wohnmobil könnten wir auch noch im Hof unterbekommen.

    Ralf: Schaut euch mal ernsthaft nach einer Wohnung um, je länger ihr wartet, desto schwieriger wird es, es sei denn ihr könnt die Wohnung bar bezahlen. Banken müssen mittlerweile darauf achten, wie alt hier bei einer Zinsanpassung seit. Ansonsten kommen irgendwann exorbitante Raten raus, da man mit Ende 40, eine Immo in 10-15 Jahren tilgen muss.

    Wir haben jetzt eine Wohnung mit Gartenanteil ohne Makler 15 Min entfernt vom Stadtkern gefunden. Ist von der Fläche nicht wirklich viel kleiner als ein Reihenhaus und man hat alles auf einer Ebene.

  21. AvatarRalf

    @DanielKA: Freut mich für euch! Wir suchen auch länger schon nach ETW. Es gibt derzeit im Durchmesser von 40km keine 4-Zimmer-ETW mit Gartenanteil unter 500.000 € bei uns in der Region. Außer in sehr ländlichen Lagen ohne wirklich brauchbare Infrastruktur. 4 Zimmer sollten es schon sein wegen der Kids und später genutzt als ein Büroraum/Hobbyraum kein Fehler.

  22. AvatarFuchs

    @ Ex Studentin

    Ist das ein richtiges Foto von Dir?

    Wenn ja, finde ich Dich sehr sympathisch und hübsch.

  23. AvatarNico Meier

    @DanieKA

    Weisst du DanielKA das mit der Wohnung kaufen geht bei Ralf nicht, da seine Frau nur halbtags arbeiten kann weil sie die Teenagerkinder beaufsichtigen muss, dass diese keinen Alkohol trinken 😉

    Die Tilgung hat direkt mit em Lebensalter zu tun?

    Auch in der Schweiz werden die Bestimmungen mit det Tilgung schärfer. Bis vor kurzen gabs keine Tilgung die zwingend gelesitet werden musste. Inzwischen wurden die Bestimmungen veraschärft es ist nun eine Tilgung auf eine Restschuld von 66% (des Kaufpreises) zu tilgen innert 15 Jahren oder bis zur Pensionierung.

    Ich finde ein schnell Tilgung durchaus sinnig auch wenn die Besteuerung einen anreiz schafft weniger zu tilgen.

     

     

  24. AvatarRalf

    „Weisst du DanielKA das mit der Wohnung kaufen geht bei Ralf nicht, da seine Frau nur halbtags arbeiten kann weil sie die Teenagerkinder beaufsichtigen muss, dass diese keinen Alkohol trinken“

    Bleib bitte sachlich.

    @Tilgung: Das Lebensalter spielt in D bei der Kreditvergabe mit eine Rolle. Es wird geprüft inwieweit man den Kredit z.B. bis zur Rente oder mit Rente noch tilgen kann. Dafür gibt es gesetzliche Regelungen wie die Wohnimmobilienkreditrichtlinie

  25. AvatarNico Meier

    @Ralf

    Ich höre immer nur von dir Wohneigentum sei so teuer und werde immer teurer. Gleichzeitig verzichtet ihr als Familie darauf beim pensum etwas mehr rauszuholen mit Begründungen die schwer nachvollziehbar sind.

    Ich bin immer für Wahlfreiheit jeder soll machen wie er möchte. Aber ich kann nicht nur 50% arbeiten und mich dann darüber bekladen das Geld sei knapp oder man könne sich den Traum vom Wohneigentum nicht erfüllen.

     

  26. AvatarDanielKA

    Also die Regelung wurde deutlich verschärft, wurde bisher bei allen Gesprächen (auch diba onlineberatung) darauf angesprochen und ich bin erst Mitte 30. Später musste dann halt irgendwelche KLV nachweisen oder andere Vermögenswerte, da wird schon kritisch beäugt bzw. hinterfragt wenn die Zinsbindung Mitte der 50er ausläuft.

    @ Ralf: Heidelberg ist sicherlich nochmal teurer als Karlsruhe (eventuell Mannheim, Weinheim als Alternative?), wir sind bei knapp 450 TEUR mit allen Nebenkosten gelandet und das in doch guter grüner stadtnaher Lage. Innenstadt ist mit Kindern sowieso nichts.

  27. AvatarNico Meier

    @DanielKA

    Seit froh sucht ihr nicht Wohneigentum in der Schweiz da erhält man für 450’000€ also 520’000 Franken nie im Leben eine 4 Zimmerwohnung mit grösser 100qm.

    Für 520’000 Franken bekommt man an C lage in der Schweiz eine Eigentumswohnung mit drei Zimmern und 100qm Altbau aus den 70er Jahren.

  28. AvatarBruno

    @Montagmorgen

    Vielleicht ein bisschen mehr anstrengen im Job und so mehr verdienen oder reduzieren und dem Chef erklären dass die Arbeit auch mit einem 50% Pensum erledigt werden kann für denselben Lohn, Zeit scheint ja genug vorhanden wie man hier täglich liest 😉

  29. AvatarRalf

    „Aber ich kann nicht nur 50% arbeiten und mich dann darüber bekladen das Geld sei knapp oder man könne sich den Traum vom Wohneigentum nicht erfüllen.“

    Doch das kann man. Früher war es sogar üblich das nur einer gearbeitet hat und trotzdem konnte man sich in den 60er oder 70er Jahren ein großes Haus leisten. Heute hat man selbst mit Ingenieurgehalt in D zu kämpfen. Die Immobilienkrise ist längst auch bei Besserverdienern angekommen. Viele Mittelständler beklagen inzwischen auch die hohen Immobilienpreise als weitere Ursache für Fachkräftemangel:

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Immobilienkrise-verschaerft-Fachkraeftemangel-article21075868.html

    Zügle deinen Ton und versuche auf der Sachebene zu bleiben. Und vergleiche nicht ständig schweizer Verhältnisse mit deutschen Verhältnissen. Äpfel und Birnen lassen sich nur bedingt vergleichen.

    @DanielKA: Achte auf eine gute Hausverwaltung und vernünftige Bildung von Instandhaltungsrücklagen der WEG.

  30. AvatarWohnung mit Domblick

    @Nico, wir wissen hier natürlich auch, dass das in der Schweiz auf Seiten der Einkommen und Versteuerung nicht mit Deutschland zu vergleichen ist. Hier sind die Immobilienpreise (und die Mieten) den Gehältern davongaloppiert. Seit ich meine Wohnung 2001 gekauft habe ist dessen Wert um  70-80% gestiegen, hingegen das Gehalt im Schnitt konstant geblieben. Also umgerechnet auf Monatsgehälter müssten heute eben auch entsprechend mehr Gehälter eingesetzt werden. Wie ist da das Verhältnis bei der Entwicklung in der Schweiz?

  31. AvatarJune

    Hallo zusammen,

    bleibt doch bitte sachlich, es ist schade wenn hier unter der Gürtellinie geschossen wird.

    @Ralf,

    Als wir uns eine neue Wohung gekauft haben, hatten wir auch Vorstellungen wie wir wohnen möchten. Die Liste war sehr lang:

    Wie du dir vorstellen kannst haben wir nicht bekommen was wir wollten, also haben wir überlegt, was wir unbedigt wollen. Und alle anderen Wünsche untergeordnet.

    Mit einer kleinen Veränderung des Grundrisses war dann auch einer der größeren Wünsche möglich.

    Arbeitet an eurer Wunschliste, dann klappt es auch mit der Wohnung.

    Ich kann deine Frau schon verstehen, dass sie nicht Vollzeit arbeiten möchte, aber als Teilzeitkraft ist man irgendwie in der Falle. Lohnerhöhungen gehen an einem vorbei und die tollsten Aufgaben bekommen auch die anderen Kollegen. Aber in dem Alter eurer Kinder sollte seine Frau unbedigt anfangen ihre Stunden zu erhöhen, sonst wird sie im Job abgehängt. Das heute beide Eltern arbeiten ist besonders wichtig, denn sollte dir irgendwas passieren, wird trotz aller Absicherung das Geld knapp. Auch hinsichtlich ihrer Rente lohnt sich das Arbeiten. Du solltest sie da unbedingt unterstützen und notfalls auch auf deine Steuerklasse verzichten, damit sie sieht, dass sich ihre Arbeit auszahlt.

    Ich habe ja auch mal Teizeit gearbeitet und damals noch weniger als deine Frau bekommen. Jetzt verdiene ich fast so viel wie meine Mann und Steuerklasse 3 und 5 wird bei uns erst in der Rente ein Thema sein.

    @USA,

    Wohnmobilie kosten dort oft nur ein Bruchteil von dem was wir hier zahlen würden. Stellplätze in den Nationalparks sind kostenlos oder sehr kostengünstig. Benzin ist billiger und man wird im Gegensatz zu Europa auch nicht abgestempelt, wenn mann keinen festen Wohnsitz hat. Viele Paare, besunders Akademiker, bekommen in den USA das erste Kind erst um die 40. Da man vorher den Studienkredit abzahlt und beide Einkommen benötigt.

    Ich kenne ein Paar, die mit ihren 3 Kleinkindern gerade eine Wohnmobilreise durch die USA machen. Sowas wäre für diese Menschen sonst erst wieder möglich, wenn die Kinder aus der Highscool kommen. Also nutzen sie die Kindergartenzeit und sparen so nebenbei ungefähr 6000 USD Betreuungskosten pro Monat. Die 5 benötigen so ca. 2000 USD pro Monat worin die Krankenkasse schon eingerechnet ist.

    Ich finde Wohnmobilreisen ohne festen Wohnsitz auch minimalistisch.

    Take care,

    June

  32. AvatarNico Meier

    @Ralf

    Die Welt in der nur der Mann Geld in die Haushaltskasse trägt und die Frau nichts dazu beiträgt hat es meines Wissens in der Mittelschicht so nie gegeben.

    Eine solche Aufteilung gabs eventuell bei Akadamikern wie dem Hausarzt oder dem Bankdirektor die haben aber dann auch 12 Stunden pro Tag gearbeitet.

     

    @Wohnung mit Domblick

    Aufgrund der hohen Löhne in der Schweiz und des moderaten Steuerklimas zieht die Schweiz viele Ausländer an die hier arbeiten wollen. In den letzten 10 Jahren sind massiv Leute aus der EU in die Schweiz eingewandert. Jeder Einwanderer benötigt Wohnraum, daher steigen die Preise zügig. Die Banken in der Schweii befürchten eine Immobilienblase, daher wurden die Kriterien für die Vergabe von Hypothekarkrediten verschärft. Was ich auch richtig finde.

    Ein gute Freund von mir arbeitet in unserer Region als Makler. Er hat mir wieder von steigenden Preisen insbesondere im Bereich freistehende Einfamilienhäuser berichtet.

    Wir hätten unser Haus gekauft 2017 bereits mehrfach verkaufen könnten. Die gebotene Preise liegen 20% bis 25% höher als unser Kaufpreis.

  33. AvatarDanielKA

    @ Ralf: Danke für den Hinweis, die Protokolle der letzten Jahre bin ich durchgegangen und die Rücklagen sind (auch auf unsere ETW bezogen) sehr ordentlich.

  34. AvatarThorsten

    @Nico

    Die Welt in der nur der Mann Geld in die Haushaltskasse trägt und die Frau nichts dazu beiträgt hat es meines Wissens in der Mittelschicht so nie gegeben.

    Ich weiß nicht, früher hat ein Gehalt gereicht, für die Eigentumswohnung, die zwei Urlaube und das Auto. Heute  sind alle geleichbereichtigt und emanzipiert, arbeiten beide, verdienen aber nur das zusammen, was er alleine in den 60ern gehabt hätte. Sozialsteuern, Solisteuer, Energie, Mieten, Inflation. Beide müssen heute arbeiten und stehen schlechter als in den 60ern.

  35. AvatarNico Meier

    @Thorsten

    Ich kann nur von meiner Familie erzählen dort habe ich Einblick in die Finanzen.

    Meine Mutter ist zusammen mit ihrer Schwester bei meinen Grosseltern aufgewachsen in einer Mietwohnung mit drei Zimmern und einem Badezimmer mit Badewanne.

    Es gab dort ein Telefon das im Flur an der Wand gehangen hat. Es gab keine Fernseher und kein Auto. Der Vater(mein Grossvater) besass ein Fahrrad um damit zur Arbeit zu fahren.  Nach einigen Jahren des Sparens war dann ein Opel das grösster der Gefühle, damit ist man einmal nach Italien gefahren und einmal nach Spanien zum Camping.

    Mein Grossavater war Beamter meine Grossmuter leitete einen eigenen Tante-Emmaladen im Dorf.

    Es gab damals einmal in der Woche Fleisch am Sonntag. Ansonsten gab es Gemüse aus dem Laden wenn es so aussah, dass es niemand mehr kaufen wollte und viel Kohlenhidrate.

    An freien Tagen ging man zusammen wandern und nahm das Essen mit im Rucksack.

    Es gab kein Netflix, keine Mobiltelefone, keine Computer.

    Neue Kleider erhielten die Kinder zu Geburtstag oder zu Weihnachten.

    So sah ein normales Leben in den 60er Jahren aus.

  36. AvatarRüdiger

    Jetzt wird’s nostalgisch …

     

    An meine Kindheit in den 60ern kann ich mich noch recht gut erinnern. An meine Großeltern, die Großväter Alleinverdiener (Bergleute) und trotzdem hatten beide ihr Häuschen mit Garten … und einen Fernseher. Ein Auto allerdings haben beide nie besessen.

     

    Anfangs wohnten wir (Eltern und 2 Kinder) in zwei Zimmern bei meinen Großeltern im Haus, bis Anfang der 60er mein Vater eine Möglichkeit gefunden hatte, selber im Nachbarort zu bauen. Zu Zeiten der Wohnraumbewirtschaftung kein ganz leichtes Unterfangen. Die Finanzierung (Vater war Alleinverdiener) auch nicht. Als wir dann ins eigene Haus gezogen sind, hat es noch eine Weile gedauert, bis wir auch zu unserem Auto kamen … ein Opel Kadett B. Bis dahin hatte mein Vater täglich einen Fußweg von etwa 2 Stunden, zusätzlich 1/2 Stunde mit der Bahn, zu bewältigen. Die Verkehrsanbindung zu seinem Arbeitsplatz war alles andere als gut.

     

    Und meine Urlaubserinnerung aus Kindertagen? Die Ferien habe ich mit den Kindern aus der Nachbarschaft, beim Fußballspielen, im Schwimmbad und auf dem kleinen Bauernhof auf dem Hunsrück verbracht, der der Schwester meiner Großmutter gehörte. Klingt bescheiden, war es auch … und trotzdem hatte ich in meiner Kindheit sehr viel Spaß.

  37. AvatarWolfgang

    @ Nico Meier

    Das nur der Mann gearbeitet hat, gab es überwiegend bei uns früher, die Frau hatte einen Halbtagsjob bzw. Heimarbeit gemacht. Und ich spreche hier von der Mittelschicht.

    Das beide Vollzeit gearbeitet haben, war die Ausnahme!

    Ein gute Freund von mir arbeitet in unserer Region als Makler. Er hat mir wieder von steigenden Preisen insbesondere im Bereich freistehende Einfamilienhäuser berichtet.

    Wieder so ein guter Freund?

  38. AvatarA.

    @Wohnungskauf/Hauskauf

    ich denke auch, dass man was finden kann, wenn man sich Prioritäten setzt. Wenn es nun die zentrale Wohnung mit 130 qm, unter oder bis 350 k sein soll, am besten noch jüngeres Baujahr, dann wirds echt eng.

    Wir haben vor 6 Jahren ein Haus gekauft.. sehr schön, der Grundriß ist nicht ganz so wir wollten, auch die Innenausstattung hätten wir änders gemacht. Außerdem wohnen wir nun knapp 30 bis 50 Km von Köln oder Bonn entfernt und nicht mehr 10 km wie vorher. Dafür passte der Preis halbwegs und die Gegend ist ländlich, aber sicherlich kein sterbender Ort. Kompromisse halt.

    @Wohnwagen

    Ein Wohnwagen KANN minimalistisch sein, muss es aber nicht, da es auch Luxuswohnwagen gibt. Die beiden sind DINKs, also keine Kinder. Die Leistung bestand darin das Geld nicht zu verballern, sondern tatsächlich relativ sparsam zu leben und natürlich die gut bezahlten Jobs zu bekommen. Sei ihnen gegönnt

    @Teilzeitjob

    Steuerklasse hin oder her. Langfristig kann sich ein Teilzeitjob für eine Frau auszahlen, denn das Kind wird älter und ist irgendwann aus dem Haus. Dann einen Job zu bekommen, weil zu Hause langweilig ist, wird schwer.

    Wir zahlen im Moment auch nur drauf bzw. haben ein 0 Summenspiel. Der Kindergarten und das zweite Auto kosten das was meine Frau verdient im groben. Aber der Kindergarten fällt irgendwann weg und das Kind ist eines Tages aus dem Haus.

    Gruß

    A.

     

     

  39. AvatarBruno

    Man muss, und das war immer so, das Beste machen aus der aktuellen Situation / Gegenwart. Alles andere bringt nix, ist zwar amüsant oder traurig oder was auch immer, aber es hilft nicht.

    Jeder hätte gern die Stadthausvilla mit anliegendem Park an einem See und zu Fuss in 3 Minuten in der City und dies geschenkt, aber das funktioniert halt nicht.

    Entweder man findet sich damit ab, oder hofft auf Verbesserung in der Zukunft, oder man arbeitet daran und sucht Lösungen und macht Pläne, wie man seine Ziele erreichen kann.

    Es ist mit der Wunschimmobilie genau gleich wie mit der FF, nur in seltensten Fällen ist alles perfekt, wenn man dies anstrebt dann muss man etwas dafür geben, wie Konsumeinschränkung, Disziplin, Bescheidenheit etc. oder die Ansprüche runterschrauben, anders geht es halt nicht, wir leben nicht im Schlaraffenland.

    Ich bin auch nicht der Meinung dass früher alles besser war, vielleicht auch nicht schlechter, halt einfach anders. Aber auch Zeitmaschinen gibt es meines Wissens noch nicht, so muss man sich halt abfinden mit der heutigen Zeit und immer das Beste versuchen und dankbar sein für alles Erdenkliche, das hilft. Es gibt immer jemanden, dem es schlechter geht als einem selbst, aber es wird höchstwahrscheinlich auch immer jemanden geben, dem es besser geht oder dem es leichter ging. Der Blick nach „unten“ hilft da schon und man muss dann dankbar sein.

     

  40. AvatarEx-Studentin

    @Fuchs

    Danke für das Kompliment. Hätte nicht gedacht, dass man auf dem kleinen Bild überhaupt viel erkennt. 🙂

    @Thorsten

    Ja, Wasser aus dem Wasserhahn finde ich auch gut. Man will zwar oft „schönes Wetter“, wenn zu heiß will es auch keiner haben. Realistisch gesehen würde ich ständig Sonnenbrand haben oder Zeit in klimatisierten Räumen verbringen. An riesige Insekten & giftige Tiere will ich gar nicht erst denken. Dann stellt sich auch immer die Frage, nach der medizinischen Versorgungen und der Kriminalität, wenn man in ein Land mit günstigen Lebenshaltungskosten zieht.

    @Ralf

    Ihr könntet Steuerklasse 4 wählen, dann wäre Steuerklasse 5 für deine Frau nicht mehr so schlimm. 😉 Zudem wird erst am Ende des Jahres abgerechnet. Den größten Unterschied macht es, wenn die Frau gar nicht arbeitet, weil der Mann dann den kompletten Steuerfreibetrag nutzen kann. Danach gilt die Steuerprogession und wer ein hohes Einkommen hat (egal, ob alleine oder als Paar), zahlt nun mal viel Steuern. .. Und du lehnst keine 10.000 Gehaltserhöhung ab, nur weil du darauf 40% Steuern zahlst.

    Ob früher alles besser war, da bin ich mir auch nicht sicher. Meine Großeltern hatten nur eigene Häuser, weil sie beide vom Fach waren und sich das Haus selbst bauen konnten. Nicht nur koordinieren, sondern wirklich Stein auf Stein gesetzt. Erst durch die Inflation war die hohe Kreditrate irgendwann eine Lachnummer. Die Leute waren auch nicht so teuer im Urlaub wie jetzt & hatten nicht so viel Krempel. Meine Oma hat bei Kleidungsstücken lieber alles geflickt und ein neues Gummi reingezogen, bevor was weggeschmissen wurde. Mein Vater musste 20km mit dem Fahrrad fahren, um zur Schule zu kommen.

    Heutzutage will man ein Haus, was direkt an der Autobahn und an der S-Bahn liegt und noch einen großen Garten hat. Mit Bodenheizung, Doppelgarage, 2 Bädern, Hobbykeller.. Ich habe vor 50 Jahren noch nicht gelebt, aber ich gehe jede Wette ein, dass die Ansprüche der Leute seit dem gestiegen sind.

  41. AvatarFuchs

    @ Ex Studentin

    Ich glaube du bist der Typ für eine Auszeit im Wohnmobil. Ein Jahr dich die Welt oder am Meer. ?

  42. AvatarBruno

    @Sonne Strand und Meer…

    Ich habe 1.5 Jahre in Dubai gelebt und gearbeitet, am Anfang ist das ja toll. Aber nach dem ersten Sommer hatte ich dermassen die Schnauze voll von der ewigen Hitze und habe vieles von hier vermisst: Abkühlung, Regen, richtiges Grün, Berge… wenn es nur noch heiss und trocken ist, dann nervt das irgendwann, wenn man gerne draussen ist. Aber man bewegt sich dort v.a. im Sommer primär in klimatisierten Gebäuden, und das ist nicht wirklich lustig auf Dauer.

    Mir gefällt das Klima hier in Mitteleuropa ausser die Winter, vielleicht werden wir mal eine Lösung suchen um von November – Februar irgendwo anders zu leben, wo es etwas wärmer und v.a. heller ist als hier. 1 Woche Weihnachten reicht dann auch.

  43. AvatarRüdiger

    Sonne, Strand und Meer …

     

    können mir gestohlen bleiben. Ich bin im Sommer viel lieber in den wunderschönen heimischen Wäldern unterwegs.

     

    @Bruno: Wenn du eine Lösung für den Winter gefunden hast, verrate sie uns doch bitte 😉

  44. AvatarChris

    @ Ralf
    Vielleicht könnt ihr noch eine Weiterbildung machen und euch damit auf ein anderes Gehaltslevel hieven. Oder vielleicht jeder noch ein Nebenjob. Jobwechsel, Wohnortwechsel … klar alles kein Spaziergang. Aber es geht. Meine Mutter war immer voll berufstätig. Ich hab in jungen Jahren bereits mit den Haushalt gemacht, gekocht und Ferienjobs gemacht. Meine Frau freut sich heute darüber das ich meine Hemden selber bügeln kann. Mir hätte es nichts gebracht wenn meine Mutter mir beim Hausaufgaben machen zugeguckt hätte. Hab nach der Mittleren Reife, Lehre und Bundeswehr das Abitur gemacht und studiert. Später als ich beruflich noch mehr wollte hab ich neben dem Job nochmal studiert und dafür Urlaub, Wochenende und Freizeit geopfert. Vielleicht solltest Du auch Deine Komfortzone verlassen.

  45. AvatarBruno

    @Rüdiger

    Im Winter dorthin, wo dort Sommer ist, dann wäre Neuseeland oder Südafrika interessant, ersteres ist mir aber etwas weit weg und anscheinend ist es dort nicht mehr so lustig seit die Chinesen „übernommen“ haben, wie mir zugeteilt wurde. Südafrika ist interessant wegen der selben Zeitzone wie hier, aber natürlich auch schon ziemlich teuer. Aber lieber wäre mir eine Lösung, die innert weniger Stunden erreichbar ist, und da würde sich einerseits Südeuropa (Präferenz Italien und Portugal) anbieten, aber auch eine Insel wäre eine schöne Sache für eine Überwinterung und hier gefällt mir Madeira sehr, eine grüne Insel, dort könnte man sogar immer leben das Klima ist genau was mir gefällt, nicht zu heiss und nicht zu kalt. Wäre auch interessant weil ich schon etwas portugiesisch kann.

  46. AvatarGA

    @ Ralf
    Schon mal ernsthaft ans Auswandern gedacht? In Schweden gibt es ab ca. 100.000 € gute Häuser zu kaufen. Solltest Du handwerklich geschickt sein vielleicht auch schon für 50.000 €. Natürlich nicht in Stockholm, Göteborg oder Malmö. Aber wer will da auch schon wohnen…

    Die meisten Schulen sind Top ausgestattet. Jeder Schüler erhält z.B. einen Laptop gestellt. Ich wohne jetzt schon einige Zeit in Schweden. Stress und Hektik ist mir bei einem Schweden noch nicht begegnet.

    Gruß GA

  47. Avatarchn

    Erinnert mich ein bisschen an Sabine & Burkhard Koch, die vor ein paar Jahren in der NDR-Talkshow waren:

    https://www.youtube.com/watch?v=BFfOqnfP2y8

    Die beiden kamen mir ein bisschen wie Aliens vor in dieser Runde 🙂 Wobei das dauernde Unterwegssein nix für mich wäre – zu stressig, und man kann sich nicht wirklich in Ruhe auf andere Dinge konzentrieren. Aber die beiden scheinen glücklich und vor allem in sich ruhend, vor allem Sabine.

  48. AvatarPaul Sanders

    Hallo zusammen,
     

    es wird hier darüber gemeckert, dass Haus kaufen/ bauen zu teuer ist. Unter 350k geht. Natürlich nicht in Großstadt-Nähe. Aber muss es immer Berlin, Frankfurt oder München sein?

    Ich habe gerade auf dem Land gebaut. Günstiger als 350k im gehobenen Baustandard. Wollt ihr wirklich Kinder in einer Stadt großziehen? Und Infrastruktur gibt’s hier auch, man fährt halt mit dem Auto 30 min bis zur Arbeitsstelle. Public Transport ist in der Stadt nicht günstiger. Bei uns geht’s den Unternehmen sehr gut, Mitarbeiter werden händeringend gesucht.

    Wovon ich rede, vom Westerwald, Eifel, Nord Hessen, Bergisches Land. Alles Regionen in denen man besser lebt als in der lauten, dreckigen Stadt. Ich habe  Berlin und Frankfurt hinter mich gelassen.

     

     

  49. AvatarDorothea

    Ich habe den Eindruck „minimalistisch“ müsste mal wieder definiert werden. Und dabei wird uns auffallen, dass jeder im Detail etwas anderes darunter versteht. Ich finde nicht, dass dies heißt, dass ich jetzt Containern gehen muss. Für mich bedeutet das, den Konsumwahn nicht  mehr mitzumachen und mir in meiner Umgebung Freiräume zu schaffen, indem ich überflüssiges entsorge. Ob die Dinge, mit denen ich mich umgeben will viel oder wenig kosten hat für mich erstmal nix mit Minimalismus zu tun. Wenn ich z.B. Etwas kaufen muss oder will, achte ich darauf, dass es hochwertig ist, auch wenn es dadurch teurer wird. Ich denke mir, dass die Dinge dann auch länger halten und ich nicht so schnell Neues kaufen muss.

    Minimalismus ist für mich auch eine innere Haltung. Ich kaufe mir etwas wenn ich es brauche oder klar, manchmal auch weil ich es gerne haben möchte, weil es mir Freude macht. Ich kaufe aber nie etwas, weil ich jemanden damit beeindrucken will oder weil man es aus Modegründen gerade haben muss. Ich muss auch nicht jedesmal bei Starbucks einen Kaffee trinken, weil da jeder hingeht, mir reicht auch der im Stehen bei Tschibo für die Hälfte. Ich glaube wer minimalistisch denkt, im Sinne von – ich will mich mit weniger Gerümpel umgeben – der ist automatisch sparsam auch wenn er nicht immer das billigste kauft.

    Wenn ich für meine finanzielle Freiheit spare, dann bin ich notgedrungen mit wenig zufrieden und auch mal knauserig weil ich ein Ziel habe und das ist es mir wert auf das ein oder andere zu verzichten. Minimalismus ist aber mehr.

    Und ob sich einer ein Stoneskonzert leistet oder nicht, hat für mich auch nix mit Minimalismus zu tun. Wenn er es sich nicht leisten kann oder will, dann ist es richtig sich dafür nicht zu verbiegen. Wenn er aber genug beiseite hat, dann ist es für ihn vielleicht auch ein Stück Lebensglück sich dies zu leisten.

    Ich war vor ein paar Jahren auf dem DesertTrip Konzert in Kalifornien und habe alleine für die Eintrittskarte 1.200€ hingelegt. Das war es mir wert und ich würde es nie missen wollen. Trotzdem bin ich ziemlich minimalistisch und sparsam.

    Also, soll doch jeder für sich selbst seinen Minimalismus finden. Im Grunde meinen wir alle das Gleiche, sonst wären wir nicht hier bei Tim zuhause!

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