Alphabet stürmt nach Rekordzahlen auf neue Kurshochs, Aktie bleibt moderat bewertet

Ich besitze 16 Alphabet-Aktien. Als ich gestern die Zahlen sah, dachte ich: “Verdammt, hätte ich nur mehr gekauft vor ein paar Jahren.” Der Internetgigant (Google, YouTube, Gmail) ist eine Erfolgsmaschine. Die Kalifornier übertrafen am Dienstag die Erwartungen. Internetwerbung, Cloud-Computing und Hardware laufen wie geschmiert.

Die Aktie hebt ab. Bei knapp 3.000 Dollar notiert das Papier. Seit dem Börsengang im September 2004 kletterte der Kurs um 4.600 Prozent. Eine Aktiensplit von 20:1 steht am 1. Juli bevor. Aktionäre erhalten zusätzlich 19 Aktien in ihre Depots gebucht. Der Kurs dürfte dann bei rund 150 Dollar notierten. Es bestehen gute Chancen für Alphabet, Teil des berühmten Dow Jones Index zu werden. Das KGV ist nicht teuer mit 23. Allerdings fließt keine Dividende.

YouTube nimmt mehr ein als Netflix

Die Digitalisierung hilft dem Riesen. Der Quartalsumsatz stieg um 32 Prozent auf 75,3 Milliarden Dollar. Er lag damit über der Analystenschätzung von 72 Milliarden Dollar, wie Refinitiv ermittelt hatte.

Die Rekordzahlen gehen zurück auf die boomenden Dienste wie Internetsuche, E-Mail, Google Maps und YouTube-Videos. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind sie gefragt. Sie sind zur Gewohnheit vieler Menschen geworden. YouTube verdiente in diesem Quartal mehr Geld mit Werbung (8,6 Milliarden) als Netflix mit Abos einnahm (7,7 Milliarden Dollar). Das zeigt die Macht von YouTube.

Google scheffelt Geld ohne Ende mit Internetwerbung. Im vierten Quartal stiegen die Werbeeinnahmen um 33 Prozent auf 61 Milliarden Dollar. Niemand verdient mehr in dem Bereich. Außer vielleicht Erzrivale Meta (Facebook, Instagram, WhatsApp). Dessen Chef Mark Zuckerberg gibt an diesem Mittwoch nach Börsenschluss die Zahlen bekannt.

Die Google Cloud ist die Nr. 3 nach Amazon und Microsoft. Sie holt auf. Google Cloud erhöhte den Umsatz um 45 Prozent auf 5,5 Milliarden Dollar.

Alphabet fuhr während der Weihnachtszeit Verkaufsrekorde für seine Google Pixel-Smartphones in die Scheune. Und das, obwohl Tester Kritik äußersten. Herzstück des Konzerns bleibt die Google-Suche.

Der Quartalsgewinn stapelte sich auf 20,6 Milliarden Dollar. Es ist das vierte Quartal in Folge mit Rekordgewinnen. Das Unternehmen erhielt einen zusätzlichen buchhalterischen Gewinnschub durch eine verlängerte Nutzungsdauer seiner Server und Netzwerkgeräte. Der Vorstand war zu vorsichtig und hat nun die erwartete Nutzungsdauer für seine Hardware von drei auf fünf Jahre ausgedehnt.

Kriegskasse steigt, Alphabet ist frei von Schulden


Im Jahr stieg das Ergebnis um 89 Prozent auf 76 Milliarden Dollar. Der Kassenbestand erhöhte sich um drei Milliarden auf rund 140 Milliarden Dollar.

CEO Sundar Pichai freut sich: „Unsere Investition in KI-Technologien sorgen weiter für außergewöhnliche und hilfreiche Erfahrungen für Menschen und Unternehmen bei unseren wichtigsten Produkten. Das vierte Quartal erlebte ein starkes Wachstum in unserem Werbegeschäft. Es half Millionen von Unternehmen dabei, erfolgreich zu sein und neue Kunden zu finden. Wir hatten einen Verkaufsrekord für unsere Pixel-Telefone trotz Lieferengpässe und eine stark wachsende Cloud.“

Finanzchefin Ruth Porat: „Unser Umsatz im vierten Quartal von 75 Milliarden Dollar, der um 32 % stieg, spiegelt die Stärke der Werbeausgaben und die starke Online-Aktivität der Verbraucher sowie das erhebliche kontinuierliche Umsatzwachstum der Google Cloud wider. Unsere Investitionen haben geholfen, das Wachstum voranzutreiben, indem wir Dienste anbieten, die Menschen, unsere Partner und Unternehmen benötigen. Wir investieren weiterhin in langfristige Chancen.“

Freilich geht nicht jedes Investment auf. Vor einem Jahr stoppte der Pichai das Projekt mit den Internet-Ballons. Menschen in abgelegenen Gebieten, etwa in Afrika, sollten durch die Ballons Internetzugang erhalten. Das gescheiterte Vorhaben der Tochterfirma Loon sorgte für enorme Verluste.

Big Tech ist im Prinzip kaum zu stoppen. Außer durch Regulierung. Deshalb habe ich im Podcast von Aktien.kauf die großen Tech-Werte als “Buy and Hold”-Papiere gelobt.

Mein Fazit: Alphabet ist neben Amazon, Microsoft und Meta (Facebook) ein gutes Papier zum Halten, denke ich. Ich hab sie alle im Depot. Mit meiner Alphabet-Position stehe ich 170 Prozent im Plus. Meckern kann ich nicht:

Das ist mein Alphabet-Paket: 30.000 Dollar stehe ich im Plus.

Wie immer handelt es sich bei meinem Blog um keine Anlageberatung.

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MrTott
3 Monate zuvor

Hallo Tim,
danke für den tollen Artikel. Derzeit werden einige Tech-Werte ja (endlich?) etwas kritischer beleuchtet – allem voran die Unternehmen, die nicht gewinnbringend arbeiten. Das liegt an der bereits kommunizierten Entscheidung der FED, die Anleihenkäufe bis März 2022 einzustellen, die eigene Bilanz zu reduzieren und den Leitzins in 4 Schritten bis Jahresende 2022 auf 1,0 % zu steigern.
Das war alles nicht überraschend und ist lange überfällig. Erstaunlich finde ich, dass die big tech-Aktien (Facebook, Google/Alphabet, Apple, Amazon und Microsoft) zum Großteil schwächeln. Eigentlich hält derzeit Apple den “Laden” am laufen – mit Abstrichen noch Microsoft.
Ich bin gespannt, was Google heute Abend für Quartalszahlen vorlegen wird. Davon dürfte abhängen, wie es in den nächsten Tagen weitergehen wird.
Auffällig ist zudem die derzeit bemerkenswert hohe Volatilität, die bereits in den großen Indizes sichtbar ist. Historisch betrachtet kommt eine Korrektur, aber ob es auch eintritt, ist mal wieder fraglich.
Als Investor müssen wir uns daran erinnern, dass unser Zeithorizont an der Börse > 10 Jahre ist, daher einen kühlen Kopf bewahren und keine Kurzschlussreaktion zeigen. Ich empfehle derzeit, eine Watchlist zu basteln und sich die News anzusehen – so kommt man vermutlich etwas schneller an sein persönliches Ziel.

Viel Erfolg beim Investieren
&
Viele Grüße,
MrTott (https://mrtott.blogspot.com)

3 Monate zuvor

Ich denke auch, dass die FAANG Aktien außer durch Kartellbehörden momentan wenig zu befürchten haben.

Ralf
3 Monate zuvor

@Alphabet: Eine tolle Aktie. Leider habe ich diese bisher nicht im Depot und spare sie nun über einen kleinen monatlichen Sparplan an. Vielleicht für Neueinsteiger der bessere Weg bei den hohen Kursen? Keine Ahnung, aber so kommt man auch zu Anteilen im Lauf der Zeit.

Sehr gute Erfahrungen habe ich mit einem ETF auf den MSCI World Information Technology gesammelt (Werte wie Apple, Microsoft sind stark gewichtet). Wer nicht auf Einzelwerte setzen möchte aber trotzdem den IT-Bereich stärker gewichten will, ist hier nicht völlig verkehrt (deutlich über 200 Prozent in 5 Jahren trotz Rücksetzer). Beispiel: WKN A113FM

FuerDi
3 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Ich habe den A2PHCC – aber bei beiden ist Alphabet ist meines Wissens nicht Teil des “Korbes”?!

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Da ist aber Alphabet nicht drin, dafür Visa und Mastercard. Ich würde den Nasdaq nehmen, da hat man dann auch gleich noch Amazon, Meta, Tesla dabei und Apple und Microsoft nicht ganz so hoch gewichtet, beim MSCI haben alleine Apple+Microsoft 40% Anteil.

Ralf
3 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Richtig. Alphabet geht bei mir über einen eigenen Aktien-Sparplan. Den Nasdaq finde ich auch sehr gut, für mich ist aber eine starke Gewichtung auf Apple und Microsoft ok, daher diesen ETF.

3 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

So handhabe ich das auch NASDAQ & MSCI damit habe ich auch genug Alphabet im Protfolio und kauf lieber kleine Titel als Einzelaktie 🙂

Lad
3 Monate zuvor

Wegen der Überbewertung mit KBV 7.0 und KUV 7,3 und fehlender Dividende kann sich die Alphabet Aktie am heutigen Crash beteiligen und nach 2-3 Jahren kann sie 2,5x billiger werden. FED und Goldman Sachs wollen es so und deswegen wird 2-3 Jahre der Zins steigen, damit die teuren MEME Aktien tief fallen. Die Frau von Holzkirchen, Catherine of Ark wird dann Bankrott melden.

-M
3 Monate zuvor
Antwort an  Lad

Alphabet für KGV 5 wäre was Lad 🙂 hahahaha du bist mir einer
-M

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  Lad

Keine Angst, auch nur unsichtbare Hand (Adam Smith) 😀

Thorsten
3 Monate zuvor
Antwort an  Lad

Lad , bin ganz bei dir. Es fehlt aber noch ein Event wie ein echter Crash oder eine echte Wirtschaftskrise, damit die Sternschnuppen von den FAANG-Jüngern fallen und sie außer ihren Wünschen auch wieder klar die Realität sehen könnenn.
Die Bogendame wird aber wahrscinlich keinen Bankrott anmelden, sie wird neue Produkte herausbringen oder das Unternehmen wechseln oder ein neues gründen oder oder … dann findet sie neue Disruptoranhänger um die Kasse zu füllen.

Christian
3 Monate zuvor

Hallo Tim, vielen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich habe selbst auch zwei Alphabet und habe gekauft da ich an den langfristigen Erfolg des Unternehmens glaube und auch das KGV günstig fand.

Allerdings wurde ich hier in den Kommentaren deines Blogs von einigen Nutzerinnen und Nutzern eines besseren belehrt: Das günstige KGV stimme so gar nicht.

Denn es gäbe ja die Alphabet A und die Alphabet C. Man müsse in die Formel die Anzahl der A-Aktien (666.754.900) + die Anzahl der C-Aktien (663.764.000) = 1.330.518.900 Aktien saldiert einsetzen.

Ergebnis 2021 = ca. 76 Milliareden USD.
Tageskurs = 2.928 USD

Ergibt Gewinn je Aktie 57,12 USD
Ergibt KGV von 52.

Was stimmt denn nun? Habe ich einen Rechenfehler oder das bei der Comdirect derzeit ausgewiesene KGVe von ca. 23 (03.02.2022).

LG, Christian

-M
3 Monate zuvor
Antwort an  Christian

Ich bin mir recht sicher, dass da nichts addiert wird. Du hast Ja bei BRK.A und BRK.B auch das gleiche und die ausgewiesenen EPS zählen jeweils für die Gattung.

-M

Felix
3 Monate zuvor

Dass Börsianer nervös sind, ist offensichtlich. Obwohl bei vielen der BigTech Werte die Quartalszahlen gut bis sehr gut und die Gewinne sensationell waren, werden viele abverkauft.
Aber bislang ist das alles im Rahmen normaler Volatilität (ohne Vola kein Cola). Microsoft etwa hat in den letzten 5 Jahren eine annualisierte Performance von 40% hingelegt. Dass sie da mal etwas zurückkommt, ist für den, der die 5 Jahre mitgenommen hat, kein Problem, wenngleich die absoluten Zahlen inzwischen hoch sind.

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  Felix

The sky is the limit und für Elon Musk gilt, the limit is beyond the sky 😀

Natürlich ist das alles gesund, es wäre langfristig auch gesund einmal etwas stärkere Korrektur.

Chris
3 Monate zuvor

Techblase könnte nun platzen und diesmal hilft keine Zentralbankgeldflut wie Anfang 2020 😉

Wolke
3 Monate zuvor
Antwort an  Chris

@Chris

Big Tech sind inzwischen ein gewaltiges Klumpenrisiko.
Aber mancher glaubt noch immer, es seien klassische Witwen-und Waisenpapiere.

Thorsten
3 Monate zuvor
Antwort an  Wolke

Tech ist kurzlebeig und Mode, meist, nicht immer. Apple, Microsoft,… sie leben nun schon etwas länge , auch wenn sie wie Apple mehrfach fast pleite waren.

Mats
3 Monate zuvor

Nicht dass ich ein Fan von Facebook wäre, aber die Kurs Reaktion bei Meta kommt mir arg übertrieben vor..

Fit und Gesund
3 Monate zuvor
Antwort an  Mats

So, Geld gespart, ich sah mich eigentlich schon morgen eine dritte Amazon zu kaufen, scheint jetzt erstmal nicht nötig 🙂 Aber meine Texas Instruments haben gelitten, mal schauen wie es morgen aussieht. Für Tante Meta kann ich mich nicht begeistern.

Anton
3 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Zahlen von Amazon sind blendend, die Reaktion ebenfalls positiv:

Die Amazon-Aktie steigt im nachbörslichen US-Handel an der NASDAQ zweistellig um 17,49 Prozent auf 3.262,50 US-Dollar.“

Thorsten
3 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Tante Meta geht gar nicht. Metaverse, ja schöne Bubble.

Ralf
3 Monate zuvor

@Facebook: Wie ist eure Einschätzung zu Facebook (Meta) als langristige Anlage? Die derzeitige Korrektur lädt ja irgendwie zu einem kleinen Einstieg ein. Aber ist das Geschäftsmodell auch künftig noch tragfähig (Konkurrenz, Klagerisiken etc.)?

DanielKA
3 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Hi Ralf, wie so oft wird in beide Richtungen übertrieben. Meta hat jetzt nicht das Topimage mit Facebook, Oculus, Insta, Whatapp aber immer noch gute Marken und Monopolrenditen.
PE von 17, keine Schulden, fast 10 % des Aktienkurses besteht aus Cash, gibt sicherlich viele existenzgefährderte Unternehmen als Meta. Wer jetzt einsteigt hat ne gute Sicherheitsmarge.

Felix
3 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Klagerisikien? Aufspaltung ist das, was kommen könnte. Glaube ich nicht wirklich. Auch die US-Regierung wird sehen, dass die eigentlichen Gefahren für das Land nicht von großen US-Firmen ausgehen, sondern von chinesischen Tech-Giganten, welche die technologische und wirtschaftliche Führung übernehmen könnten. Also wird man die heimische Konzerne eher nicht zerstören.
Meta hat wohl zwei Probleme:
#1 Die Hälfte der Menschheit ist bereits Nutzer (über 3 Milliarden Accounts), da wird weiters User-Wachstum schwierig werden.
#2 Zuckerberg geht ‘all in’ Metaverse. Meta investiert zweistellige Milliardenbeträge in diese Vision. Ob das das nächste ‘big thing’ werden wird, weiß noch niemand.

Alles andere ist mE eher Hintergrundrauschen, das erfolgreiche, zumal amerikanische, Konzerne immer haben, wobei ich einräume, dass FB die kontroverseste BigTech-Company ist. Eigentlich wird ja niemand gezwungen FB, Instagram oder WhatsApp zu nutzen.

Ich habe ein paar Anteile und behalte diese auch; sie sind immer noch schön im Plus. Sicher stecken noch Profitreserven in Meta, etwa die Monetarisierung von WhatsApp.

Freelancer Sebastian
3 Monate zuvor

Bleibt alles beim Alten. Angst und Gier. Hier ein Stop-Loss, da ein wenig Herdentrieb. Die Börse hat gut zu tun, um schön effizient zu sein. Länger als zwei Tage hält der Informationsstand wohl nicht. Hat dann auch kaum ein Insti mal einen ruhigen Moment, um wenigstens fünf Jahre nach vorne zu schauen.

Die Konkurrenzgefahren für paypal waren letzten Sommer noch nicht zu sehen? Na ja, jetzt sind sie 60% weniger “Wert”. Das Einpreisen kann schon mal dauern. Oder wurde zu viel auf Kredit spekuliert? Wer weiß…

Mehr denn je führt eine stringente Langfriststrategie zu Gelassenheit. Qualitätsunternehmen einkaufen und einfach mal geduldig abwarten. Schmeckt mir gut.

Muss furchtbar sein, jeden Tag den Depotstand als Gradmesser für das eigene “Vermögen” zu nehmen. In der Breite verdienen die eigenen Unternehmungen doch mehr und mehr Geld, der Cashflow wächst unaufhörlich. Was interessieren die Schwankungen?

@ DanielKA

Wie verfährst du bei Activision? Ich werde meine 60 Papiere definitiv in Microsoftaktien tauschen. Bin mir nur über den Zeitpunkt im unklaren. Jetzt schon über die Börse – wobei zum Übernahmepreis noch Luft ist – oder erst bei Vollzug? Ist die Frage, wo die Papiere von Microsoft dann stehen…

Ratschläge von euch?

Last edited 3 Monate zuvor by Freelancer Sebastian
DanielKA
3 Monate zuvor

@ Freelancer: Es soll eine All-Cash Offer sein, d.h. du wirst keine Aktien von MSFT bekommen, sondern müsstest nochmal selbst eine Order setzen. Ich hatte aufgrund des “Sex-Skandal” 100 Stück gekauft, dann kam das Übernahmeangebot (zeitgleich mit dem Statement der neuen FTC Vorsitzenden Khan), der Kapitalmarkt mag ja bekanntlich keine Unsicherheit. Habe jetzt trotzdem nochmal 32 Stück nachgekauft. Der Vollzug soll erst Anfang 2023 erfolgen. Finde die 20 % zusätzliche Kurschance mit gleichzeitig eingebautem put durch die MS Offer interessant, sollte sich der Spread aber arg (also Kurs Richtung Angebotspreis 90-95 USD) einengen, würde ich vorzeitig über die Börse verkaufen.

Freelancer Sebastian
3 Monate zuvor
Antwort an  DanielKA

Danke für deinen Input. Habe mich schlecht ausgedrückt. Bin mir über die Cash-Offerte im klaren. Den “Tausch” werde ich eigenhändig vornehmen.

Ich bleibe bei Activision an Bord, dann unter dem Dach von Microssoft. Entweder warte ich auf den Vollzug und kaufe dann erst die Microsoftpapiere oder verzichte jetzt auf die 20% und bin schon bei Microsoft an Bord. Wer weiß, wo sie im nächsten Jahr stehen. Vielleicht kommt aber auch noch etwas dazwischen, dann sind die Papiere von Activision schon weg.

Zu viel Grübelei und zu kompliziert von mir gedacht. Wahrscheinlich juckt mich nur wieder meine Ungeduld. Warte ich erst einmal ab….

DanielKA
3 Monate zuvor

meine erste Reaktion war auch gleich wieder Ungeduld, geil loskloppen 🙂 dann überlegt, cool bleiben einfach mal abwarten “sit on my ass”, ich überlege im Gaming bereich zu bleiben, entweder Nintendo aufstocken, oder sowas wie Take-Two/EA zu kaufen.

Freelancer Sebastian
3 Monate zuvor
Antwort an  DanielKA

Microsoft passt mir erst einmal. Bethesda ist schon drin, dazu Minecraft und dann auch Activision/Blizzard. EA und Take-Two habe ich im Blick.

Anekdote zu EA: Ein paar Papierchen hatte ich 2011 zu je 12,50€ im Depot und sie noch im gleichen Jahr mit “sattem Gewinn” zu je 15,80€ verscherbelt. Tja, das Spekulantendasein….

Das Lehrgeld bezüglich der Güte von B&H rentiert aktuell zum Glück woanders ganz ansprechend ….

DanielKA
3 Monate zuvor

kenn ich 🙂 Bei EA war ich sogar paar Jahre vor deinem Kauf in der Konzernzentrale zu “Besuch”. Und meine 100 IPO VISA Aktien bei IB hätte ich auch mal lieber behalten 😉

Tobs
3 Monate zuvor

Hallo zusammen,

es ist auffällig ruhig hier, gerade für einen Freitag.

Hoffe, es hat niemandem die Sprache verschlagen, weil die Märkte korrigieren. Es ist immer ein bisschen wie mit einem Natur-Gewalt-Phänomen. Man nimmt das durchaus sehr interessiert zur Kenntnis und evaluiert schon die Möglichkeiten für danach.

Es ist doch klasse, wie viele Unternehmen, die heillos überbewertet waren, nun allmählich in das Kaufraster reinkommen. Ich schwelge in meinen ganzen Watchlists und überlege mir, was ich mir alles kaufen kann. Das dann die Kurse trotzdem nochmal ordentlich runter gehen können, liegt leider in der Natur der Sache und darf einen nicht Bange machen.

Linda
3 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Es sind alle am Einkaufen, da hat man wenig Zeit für Kommentare. 😉

Freelancer Sebastian
3 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Geht mir wie dir. Ich plane große Käufe, da kommen niedrigere Kurse wie gerufen.

Tobs
3 Monate zuvor

Free, gegen unsere Kohle hat niemand eine Chance 🙂 🙂
https://www.youtube.com/watch?v=CwE4mk2fbow

Freelancer Sebastian
3 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Da komme ich nicht mit und muss leider zugeben: Ich plane ganz, ganz kleine große Käufe…. 🙂 🙂

Last edited 3 Monate zuvor by Freelancer Sebastian
Der Baum
3 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Was ist den so toll günstig geworten? Gerne ein paar Inputs. Ich hab nur Paypal als “neues” auf dem Schirm.

Allgemein ist ja nicht allzuviel passiert oder hab ich was verpasst?

Meine letzten Käufe waren nicht nur günstige Valuetitel, sondern eher “Wetten” wie Mutares, Smith and Wesson oder Sketchers.

Grüße Baum

Tobs
3 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

“Toll günstig” ist nochmal eine andere Nummer.

Nachdem ich in den letzten Jahren mit dem Günstigkeits-Faktor immer gewisse Schwerpunkt-Blöcke hatte (Infra-Asien/China, Konsum + Health Asien/China / Restaurant-post-Covid Asien/China / Einzelhandel UK/Osteuropa/Rußland) kommen einige Kurse in Europa ex UK, UK, Japan und USA dorthin, wo ich sie als kaufenswert empfinde. Insbesondere betrifft das etablierte Value-Player, bei denen ich auf lange Sicht weniger Sorge habe, ob ich dann schon wirklich den idealen Einstieg gefunden habe.

Japan: Kao (attraktiv); Unicharm (noch nicht ganz attraktiv); Takeda Pharmaceuticals (attraktiv).

Deutschland: Fuchs Petrolub (attraktiv).

Europa: Ebro Foods (attraktiv); Coloplast (noch nicht ganz attraktiv).

UK: Reckitt (noch nicht ganz attraktiv); Smith & Nephews (attraktiv); Croda International (noch nicht ganz attraktiv); Spirax-Sarco (fehlt noch ein ganzes Stück zur Attraktivität). Fevertree und Britvic bleiben leider weiterhin zu teuer.

USA: Intel (attraktiv), T Rowe Price (attraktiv), Clorox (wird gerade attraktiv). John Bean Technologies (muss noch was weiter runter…).

Ansonsten stocke ich weiter meine Fiverr und Mercados ein bisschen auf und überlege eventuell ein wenig in Baidu zu machen. Wegen letzterem bleibe ich aber indifferent und muss noch zu mir finden. 🙂

Hast Du was, dass Dich juckt?

Der Baum
3 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Intel habe ich schon einiges, sonst finde ich Versicherer recht preiswert, aber ich weiß nicht so Recht wie das Geschäft funktioniert (also was versicherer A besser macht als B etc.)

Deswegen hab ich da bisher noch nichts gekauft (Hanover Rü, Talanx, AXA, Allianz).

Watchlist sind noch:

Yara, Dino polska, Helma Eigenheimbau, squarespace, PayPal, Berkshire, ggf. Thule, essity

Mehr nicht aktuell. Ich schau Mal deine Vorschläge an.

Kiev
3 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

@ günstige Kurse

Davon bekomme ich heute leider nichts mit, oder es ging nur kurz bergab und wieder bergauf. Mein Depot ist im Plus und leider sehe ich keinen Einbruch bei Biontech. Das wäre langfristig vermutlich ein sehr schöner Qualitätswert für mein Depot.
Baum, wieso sind Versicherer gerade günstig? Ich habe Münchener Rück, Talanx und ein wenig Aviva. Die gab es schon günstiger. Aktuell sind sie eher beliebt, da sie mit steigenden Zinsen mehr verdienen. Das sollte in der positiven Entwicklung bereits eingepriesen sein. Aber vielleicht täusche ich mich auch und sie steigen gut weiter, wenn die Zinsen wirklich steigen. Ansonsten bieten sich Versicherer im Schadensfall immer an. Und falls Du nicht weißt womit sie genau was verdienen und ob es Zukunft hat bleibst Du vielleicht einfach bei den systemrelevant Rückversicherern 😉 Münchener Rück möchte ich auch noch aufstocken. Da muss ich ersteinmal abwarten.

@ Tobs

Ich habe Versicherungen für Jumia verkauft. Die Prämien sind äußerst hoch. So bin ich halb dabei und kaufe echte Anteile, wenn es nachhaltig wieder aufwärts geht. Ich habe Haftung für 1000 STK. Für 100 Stück zu 10$ gab es knapp 5$ Prämien pro Stück. Falls sie eingebucht werden habe ich sie somit für knapp 5$ gekauft. Das ist eine unüblich hohe Prämie und ich wünsche mir natürlich keine Pleite. Das Unternehmen gefällt mir allerdings und Mercado Libre ist mir zu teuer.

Der Baum
3 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

Da waren sie halt noch günstiger 🙂 aber gerade Hannover rü (oder talanx als Mutter) wachsen gut und sonst stimmen die Zahlen wohl auch aus meiner Sicht.

Kiev
3 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

Den aktuellen Preis müsste man einmal im Screener anschauen. Vielleicht sind sie auch noch nicht sehr teuer in Bezug auf Gewinn, Wachstum usw. Meine Talanx Position ist ein bisschen übersichtlich geworden (durch Käufe anderer Aktien). Da bietet sich leicht eine Verdoppelung an. Wenn es dann einmal einen Versicherungsfall gibt, so kann ich wiederholt verdoppeln. Dann hätte ich über den Daumen eine volle Position. Die Rückversicherer kommen dem Zins aus vergangenen Jahren noch mit am nächsten. Aktuell habe ich etwas mehr Wachstum eingesammelt und bin hier bei weitem noch nicht fertig. Ich habe noch keine Paypal, Meta, Amazon und Alphabet. Lad, kannst Du hier vielleicht etwas nachhelfen? Ursprünglich wollte ich einfach jährlich 10 Stk Münchener Rück kaufen bis 100 im Depot liegen. Ich könnte meine Dividenden aus Australien vielleicht einmal nach Deutschland umleiten und so langsam aufstocken. Da bekomme ich fast genug und habe die Position bereits ausreichend ausgebaut.

-M
3 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

Hänge mich da kurz mal ran.

Versicherer: schau Dir da mal die combined ratio an.

Die Combined Ratio gibt Aufschluss über die Schaden- und „Kosten“intensität des betriebenen Versicherungsgeschäfts und ermöglicht somit Wettbewerbsvergleiche. Solange die Combined Ratio unter 100 % liegt, erzielt das Versicherungsunternehmen einen auf das entsprechende Versicherungsgeschäft bezogenen Gewinn.

PayPal ist auch mein heißester Kandidat, obwohl Meta mit KGV 17 lockt. Und 20€ bezogen auf den Kurs ist Cash…. Also ist das KGV inkl. Cash bei fast 15.

Essity: ich weiß du magst kein China, aber schau dir Vinda bitte an. Das ist Essity China, also Essity gehört 51%. Die wachsen mehr und sind LURO. Ich bin da investiert.

-M

Tobs
3 Monate zuvor
Antwort an  -M

-M: Ich nutze ja DivvDiary. Und da sieht man sehr schön, wie stark die Dividende noch wächst. Letztes Jahr 120 Euro, dieses Jahr freue ich mich auf den identischen Bestand schon auf 150 Euro. Und: Sie sind halt Marktführer im High-End-Take-Care-Segment. Das gibt auch mir einfach ein besseres Gefühl. 🙂 🙂

-M
3 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Die sind mit den Wasserversorgern meine Lieblinge in China (Baba mal außen vor gelassen). Wenn die nochmal fallen sollten, mach ich mindestens die 5% im Depot voll.

-M

Der Baum
3 Monate zuvor
Antwort an  -M

Danke, interessant das mit Vinda. Aber dann kann ich ja auch die Mutter kaufen oder? Mit rechtlichem Sitz in der EU.

Grüsse Baum

-M
3 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

Dann bekommst halt “nur” 51% des tollen Unternehmens 🙂 essity wächst inkl. dem Vinda Anteil kaum.

Vinda selbst, wächst sehr schön. Mir sind die lieber. Auch ist das KGV um einiges günstiger.

-M

Last edited 3 Monate zuvor by -M
Tobs
3 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

Danke, Baum. Yara und Dini polska kannte ich auch noch nicht und schaue mir die mal an.

Noch mal wegen Kao: Wenn ich mich recht erinnere, legst Du einen gewissen Wert auf Nachhaltigkeit. Kao ist hier absoluter Muster-Schüler, check mal den Investor-Relations-Bereich. Übrigens erhöhen die schon über 30 Jahre die Dividende, für ein japanisches Unternehmen (positiv) untypisch.

Andreas
3 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Kao hab ich auch auf dem Schirm. Nur wenn ich mir den Kursverlauf anschaue, frage ich mich, was da los ist. Hat da jemand eine Erklärung? geht ja beständig nur nach unten

Der Baum
3 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Danke, Kao hab ich kurz geprüft – da hat sich die letzten Jahre nichts entwickelt wenn ich das richtig sehe? Ich suche primär wachsende Unternehmen.

Nur in seltenen Fällen, bei richtig günstigen Unternehmen, kann ich da auch mal wegschauen.

Grüße Baum

Tobs
3 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

Das stimmt. Top- Bottom-Line haben stagniert in den letzten Jahren. Im Konsum-Bereich müssen sie ihre Marken sortieren, im Chemie-Bereich litten sie insbesondere untere höheren Rohstoffpreisen. Dafür gibt es sie gerade auch vergleichsweise günstig – oder (nur) billig, je nachdem was man ihnen zutraut. Ich kaufe sie gerade mit dem Ansatz, dass ich sie wie eine P&G oder andere Konsumgüter-Riesen sehe, die man genau in solchen Phasen am besten kauft. Die anderen Konsumgüter-Riesen haben danach auch immer wieder neue Hochs ausgebildet. Aber Du kaufst keine Wachstumsrakete, das ist definitiv so. Könnte auch 3-5 Jahre ein schlapper Pimmel bleiben. Das weiß man nie vorher.

Andreas
3 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Irgendwie findet man über Kao wenig Informationen, wenn man nicht japanisch spricht oder?;) Also klar, die Website kann man sich anschauen, die Bilanz, und vereinzelt gibt es Artikel, aber so ein echtes Gefühl hab ich noch nicht entwickelt.
Was die Quellensteuer angeht ist Japan ja praktisch oder? wie sind da deine Erfahrungen?

Thorsten
3 Monate zuvor

Ich habe keine Google. Deswegen :

https://abload.de/img/unbenanntmwkga.png

Oben Öl/Gas, unten S&P500 und Google.

Öl und Gas, egal was. Läuft schon ein Jahr. 30% sind noch drin.

Statt Marathon Oil ( 852789) geht z.B auch PDC Energy (A1JZ02) oder Devon Energy ( 925345) oder ….

Simon
3 Monate zuvor

Hallo zusammen,

passend zu Tim‘s Aktien Beitrag eine Frage in eigener Sache:

Für meine 6 Jährige Tochter läuft seit Geburt ein monatlicher Sparplan auf den A1jx52 (25€). Das Kinderdepot läuft auf Ihren Namen. Hin und wieder kommen Geldgeschenke von Oma und Verwandten dazu. Auf Ihrem Sparkassen Sparkonto bekommt Sie derzeit 0,1% Zinsen. Da liegen aktuell noch 500€ drauf.

Nach dem Corona Crash im Mai habe ich Ihr, aus pädagogischen Beweggründen zusätzlich 10 Disney Aktien ins Depot gelegt (EK <100€). Rückblickend war das kein so schlechter Zeitpunkt.

Nun würde ich das Depot gerne um weitere 2500€ aufstocken. Meine Idee: Zu Disney soll sich noch eine Wachstumsaktie gesellen: Amazon oder Google. Ich kann mich nicht entscheiden. Welches ist, aus Eurer Sicht, das interessantere Unternehmen auf Sicht von 10 – 15 Jahren? Womit wird sich ein Jugendlicher später besser identifizieren oder wofür begeistern können?

Für Anregungen wäre ich Euch sehr dankbar!

Selber investiere ich übrigens, mit Strategie, erst seit 2017 an der Börse, zu 90% in den Vanguard FTSE All World. Der Core / Satellite Ansatz hat es mir mittlerweile angetan. 6 Einzelaktien befinden sich daher zusätzlich in meinem Depot.

Paluma
3 Monate zuvor
Antwort an  Simon

Ich würde zu Google tendieren:-)

Fit und Gesund
3 Monate zuvor
Antwort an  Simon

Was in 10-15 Jahren ist weiss ich nicht und erst recht finde ich es schwierig zu wissen wie ein dann Jugendlicher tickt, das ändert sich sehr schnell.
Wenn ich wählen müsste, so würde ich Google nehmen, da kommt dann im Sommer eben der Aktiensplit und es ist viel einfacher auch mal nachzukaufen.

Sollte Google nochmal ein wenig fallen, ( davon gehe ich aus) so kaufe ich nach, ansonsten kann ich dann auch mal einen kleinen Sparplan machen.

Thorsten
3 Monate zuvor
Antwort an  Simon

Amazon und Google würde ich nach Ende der unsicheren Situation kaufen, denn sie werden vielleicht noch preiswerter. Muss nicht sein, kann sein. Pepsi , McDonalds verstehen auch kleinere Kinder und die Aktien die nicht zu teuer. Wenn du Teenager hast die all den Fastfood ablehnen, gegen Ausbeutung ( Amazon) oder Monopole und Datenfishibg sind ( Google) dann geht keine davon. Was die Kids in 10 oder 15 Jahren bewegt weißt du heute nicht;). Am Ende ist es egal was du an Qualität kaufst, Hauptsache weg mit dem Cash in Aktien rein. Ein ETF wäre vielleicht noch besser, aber die Sammelprodukte sind gerade für Kids gedanklich schwerer greifbar.

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  Thorsten

MCD wolltest Du doch unter 80$ kaufen und jetzt bei 260$ günstig?

SBUX finde interessant, durch die temporär höheren Kaffeepreise günstiger zu bekommen. Und SB ist für eine 15-20jährige Tochter vermutlich spannender als MCD.

Für eine Tochter sind auch Frauenaktien interessant, Loreal, LVMH, Hermes oder in Deutschland natürlich Zalando.

Aber die Frage war ja Google oder Amazon und ich wäre für Amazon, der Burggraben ist noch grösser als bei Google. Der Vorsprung von Amazon kann man kaum noch aufholen, sie können sich nur selber zerstören.

Thorsten
3 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Na ja Sparplan und 15 Jahre…die Inflation lässt bald fie Verkaufspreise der Burger steuern und die Bilanz wird nominal aufgebläht. Ergo Kurs steigt weiter….

Simon
3 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Vielen Dank an alle für Eure Anregungen: da waren wirklich sehr gute Denkanstösse für mich dabei! Vielleicht wird es also doch eher Alphabet: laut Christian W. Röhl ja, die Berkshire Hathaway des 21. Jahrhunderts!

@Bruno:
LVMH gefällt mir persönlich auch sehr gut. Ist mir auf dem aktuellen Bewertungsnivau allerdings noch etwas zu teuer. Vielleicht ja etwas für Papa‘s Einzelaktien Depot, wer weiss? Obwohl ich mit Handtaschen nichts anfangen kann, mit Champagner allerdings schon eher. ?

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  Simon

@Simon
LVMH die haben auch was für Herren, z.B. dieser Bademantel hier:

https://www.fendi.com/ch-de/herren/ready-to-wear/mantel-und-oberbekleidung/mantel-mantel-aus-shearling-mehrfarbig-fm0178aigmf18ia

Kiev habe ich auch schon neu eingekleidet hier mit einer neuen Jacke 😀

-M
3 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Und trotzdem rennt er nackt durch die Wildnis?

Simon
3 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

So etwas schickes kann ich hier im ländlichen Baden-Württemberg leider nicht anziehen. Wenn ich damit vor Tür gehe, denken meine Nachbarn doch glatt, ich trage einen Bademantel! 😉

@ALL:
welche Alphabet Aktie habt Ihr denn im Depot? Die A oder C Aktie? Ich hätte jetzt einfach mal die genommen die mehr gehandelt wird…

DanielKA
3 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Bruno du hast eindeutig zu viel Geld. Ein “Bade”mantel für 20.000 CHF, wer kauft sich sowas?? Für den Preis wäre schon eine eigene eidgenössische Schafsherde drin 🙂

Last edited 3 Monate zuvor by DanielKA
Kiev
3 Monate zuvor
Antwort an  DanielKA

Auch eidgenössische Blöcker benötigen eine Stellfläche. Da wird es schon wieder knapp mit den 20kCHF. Bei den letzten Immobilienbeispielen aus der Schweiz sehe ich bei dem Preis die Möglichkeit des Erwerbs einer Hundehütte. Die Schweizer haben für Alles immer ihre eigene Lösung. Für den Philosophen Diogenes haben sie den Schweizer eidgenössischen frugalen Privatier. Dieser lebt glücklich und frei in seiner eigenen Hundehütte. Mit verschwiegenen Verbindungen zur Bankenwelt gibt es noch andere Möglichkeiten. Als Alternative kann der Schweizer natürlich in allen angrenzenden Ländern göttlich leben. Da würde er allerdings selbst zu dem werden was ihm im eigenen Land bisher nicht gefallen hat.

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

Mit verschwiegenen Verbindungen zur Bankenwelt”

genau die üblichen Klischees 😉

Interessantes Buch zum Thema:
Warum die Schweiz reich geworden ist: Mythen und Fakten eines Wirtschaftswunders : Somm, Markus: Amazon.de: Bücher

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  DanielKA

Nein nein, ich halte nur die Aktie, aber wenn ich für solche Bademäntel Werbung mache, dann freut sich das Geschäft 😀

Käufer gibt es bestimmt, von arabischen Scheichen über reiche Influencern die gerne protzen wollen bis zu Zuhältern gibt es sicherlich genug Kundschaft.

Pat
3 Monate zuvor

Wann wurde hier der letzten Leserbrief gepostet? Schade eigentlich…..

Kiev
3 Monate zuvor

@ Alphazero Alphabet

Glückwunsch an alle Alphabet Investoren zu den letzten Zahlen. Das Unternehmen ist Klasse. Muss ich irgendwann auch einmal direkt einsteigen. Letztens habe ich Alphazero herangezogen und als Beispiel für den weltbesten Arzt gesehen. Diese Vorstellungen sind näher an uns als man es sich vielleicht vorstellen möchte. Und hier kann man auch gerne seine eigene Tätigkeit heranziehen:

https://www.heise.de/news/Googles-KI-Coder-schlaegt-menschliche-Entwickler-6347270.html

Schnittstellenbeschreibungen, Kommunikation und Interaktion sind vielleicht Eigenschaften die weiterhin notwendig sind und vielleicht am Bedeutung gewinnen. Ein wenig Sorge bereitet mir tatsächlich die Entwicklung in Bezug auf angehängte Menschen. Sie werden vielleicht tatsächlich Gesellschaftlich belanglos und mit einer Art Grundeinkommen versorgt. Das könnte Konflikte mit sich bringen. Wir werden es sehen. Die rasante Entwicklung am Arbeitsmarkt sollte Ber vielleicht auch Ansporn sein sich und seine liebsten ein bisschen besser abzusichern.

Ralf
3 Monate zuvor

“Ein wenig Sorge bereitet mir tatsächlich die Entwicklung in Bezug auf angehängte Menschen. Sie werden vielleicht tatsächlich Gesellschaftlich belanglos und mit einer Art Grundeinkommen versorgt. Das könnte Konflikte mit sich bringen. Wir werden es sehen.”

Könnte glatt von mir kommen… Vorsichtig jedoch mit solchen Aussagen. Damit gilt man heute sehr schnell als Pessimist, Schwarzseher oder sonst was.

Es liegt teilweise auch an der Gesellschaft wie sich solche Dinge künftig entwickeln. Zum Beispiel was Themen wie Mitbestimmungsmöglichkeiten, der Wert von Arbeit und Sinnhaftigkeit angeht. Oder wie Bildung künftig läuft. Bei unseren Teenagern zum Beispiel fällt seit längerem schon immer mehr wichtiger Schulunterricht aus, sinnvoller Ersatz ist Fehlanzeige. Meistens werden irgendwelche Filme angeschaut. So kann sinnvolle Bildung eher nicht gelingen.

Wolke
3 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

@Ralf

Deine (oder die) Angst als Pessimist zu gelten ist so typisch für unsere Verdrängungsgesellschaft. Schön, reich, gesund, Spaß, das zählt.
Die Realität ist anders, aber ich kann dir versichern, das Lebensgefühl, sich in der Realität zu bewegen, ist ein sehr gutes, ein viel besseres.

42sucht21
3 Monate zuvor

@Sorge bereitet mir… die Entwicklung in Bezug auf angehängte Menschen
Es wird sich was finden – war schon immer so. Ziegenhirten wurden zu Sänftenträgern wurden zu Pferdekutschern wurden zum Chauffeur wurden zu … Softwareentwicklern.
Als Fischbeinreißer benötigte man auch skills – aber niemand vermisst diesen Beruf.

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Genau, diese Angst und Entwicklung gab es schon immer, Industrialisierung 1-4 und wird so weitergehen…

Ich verstehe “angehängte Menschen” aber noch nicht wirklich was gemeint ist, abgehängt oder aufgehängt würde ich verstehen. Wenn damit die Abhängigkeit gemeint ist von Google, ich habe da eigentlich wenig Angst. Angst ist sowieso nie ein guter Ratgeber.

Ist natürlich auch Top Marketing aber wenn man sich diese Dinge mal wirklich anschaut, sieht man dass das auch nur mit Wasser gekocht wird. Ich finde solche Entwicklungen eher interessant und man kann darauf basierend spannende Sachen bauen, beispielsweise wenn man die Softwareentwicklung anschaut der Trend von starren Prozessen und Benutzeroberflächen zu Sprachbedienung, man braucht halt keinen Schalter mehr für ein Ticket und auch der Automat hat ausgedient, wo man sich durch ein mühsames Menü durchklicken muss, auch die App wird dann ausgedient haben, wo man sich genauso durch ein Menü durchklicken muss, man sagt dann einfach der App ich muss morgen um 10 Uhr in Düsseldorf sein, organisiere mir bitte alles und das Ding sucht den besten Tarif, Anschlüsse, Termine, CO2 optimiert und weckt dich dann auch rechtzeitig etc.

Gerade z.B. ältere Leute welche heute abgehängt sind, weil sie in der digitalen Welt überfordert sind, werden so wieder Anschluss finden. Also nicht alles ganz so negativ 😉

Aber ich bin halt auch ein unverbesserlicher Optimist, und ja, lieber schön,reich,gesund & Spass als hässlich,arm,krank und (zu) Ernst 😉

Rüdiger
3 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Ob du es als Pessimist jemals so weit gebracht hättest? 😉

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  Rüdiger

Ich denke es braucht beides, vielleicht nicht Pessimisten aber eher vorsichtige, kritische Leute, mein Geschäftspartner ist kritischer und vorsichtiger als ich, es ist eine gute Ergänzung. Ein Risikomanager sollte auch eher vorsichtig sein, ein Unternehmer vielleicht eher vorwärts gehen und unmögliche Dinge nicht von Anfang an ausschliessen.

Bezüglich Glücklich sein ist es vielleicht sogar umgekehrt, manchmal schöpft man aus einer auswegslosen Notsituation Kraft und kann so etwas bewegen, die Motivation ist dann besonders gross, die (aktuell eher unglückliche) Situation zu verlassen und alles dafür zu tun. Ich beobachte z.B. auch häufiger Immigranten die es nicht einfach hatten, dass sie viel erreichen, weil sie noch “hungriger” sind und die Chancen sehen, welche sie in ihrem Ursprungsland vielleicht nicht hatten.

Jetzt alles bezogen auf das Berufliche aber Privat ist es womöglich ähnlich.

Nicht zu verwechseln mit rosaroter Brille, natürlich gibt es viele Probleme auf dieser Welt, ein potentieller Konflikt in der Ukraine, Klimakatastrophe, Pandemie, Inflation etc. aber es ist nur die eine Seite, es gibt auch sehr viele positive Seiten und die sollte man nicht ausblenden. Die Medien fokussieren sich oft nur auf das Schlechte (bad news verkaufen sich besser), wenn jemand persönlich oder privat Schiffbruch erleidet, zeigt man auf ihn oder sie. Erfolgreichsgeschichten liest man viel zu selten. Sie existieren aber. Die Amis gefallen mir in dieser Hinsicht besser, dort ist auch mal zu scheitern keine Tragödie, man steht wieder auf und macht weiter. Hier ist man oft abgestempelt.

Ralf
3 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Zustimmung. Warum haben wir dann aber so viele Arbeitslose und Hartz4-Empfänger in D beim gegenwärtigen hohen Fachkräftebedarf? Bitte nicht falsch verstehen, viele beziehen völlig zu Recht diese Leistungen.

Ein messbaren Anteil davon wird gerade bei jüngeren aber sicherlich doch arbeitsfähig sein. Fehlt es an Anreizen oder auch fördern und fordern? Vorbehalte gegen ältere Arbeitssuchende sind auch immer noch zu verbreitet je nach Branche.

Paluma
3 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Sind halt nicht alle so motiviert wie du?

Wenn man Leute einstellt und die bringen einen nix, dann schickt man sie wieder weg. Nur weil einer arbeiten kann, heißt das nicht, dass er für jemand anderen einen nutzen bringt der ihn einstellt.

Kiev
3 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

@ Smartphone

Es sollte abgehängte Menschen heißen. Frage mich manchmal was mein Smartphone aus den Texten so generiert. Ich bin selbst optimistisch eingestellt und habe auch Ideen was möglich sein kann und in welcher Form es eine Art Grundeinkommen geben wird. Wir erhalten bereits heute Elterngeld usw. Das könnte weiter ausgebaut werden und beispielsweise auch Pflege Angehöriger umfassen.

Ich bin mir allerdings nicht unbedingt sicher, ob sich neue Tätigkeiten für die breite Bevölkerung finden werden. Und das kann durchaus für Konflikte sorgen.

Ich kenne beispielsweise eine Vermietungsplattform, bei der hier so mancher investiert ist. Da bekomme ich mindestens einmal im Jahr einen völlig belanglosen Anruf. Ich weiß nicht wofür der überhaupt gut sein soll. Die Person verstehe ich kaum, es werden Dinge versucht zu erklären, die mir absolut klar sind und wenn ich mal eine tatsächliche Frage oder Verbesserungsvorschläge habe kann an der Stelle nichts gemacht werden. Da wäre das Geld vielleicht besser in der virtuellen Kryptowährung innerhalb Metas investiert oder gezielte Werbung besser investiert.

Die Menschen haben sich von körperlicher Arbeit zu geistiger Arbeit weiterentwickelt und die Steigerung der Produktivität hat zu mehr Wohlstand geführt. Das ist mir bewusst. Wie es allerdings ausehen wird, wenn KI 30% der Anwälte, 20% der Ärzte ersetzen wird und Züge, LKWs automatisch fahren und Lager weitestgehend automatisiert arbeiten weiß ich nicht. Sicherlich wird es neue Arbeitsplätze in Meta geben wie einen virtuellen Influenzer. Aber wer sagt denn, dass KI das nicht auch besser könnte?

Vielleicht erleben wir auch eine Renaissance gesellschaftlich relevanter Tätigkeiten. Vielleicht arbeiten mehr Menschen in Schulen und Kinder werden in kleinen Gruppen gezielt gefördert und Alte gepflegt.

Zu den Änderungen am Arbeitsmarkt kommen die Änderungen der Energiewende noch hinzu. Hier bin ich mir nicht sicher, ob der breiten Masse wirklich klar ist welche Änderungen sie betreffen werden.

42sucht21
3 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

@30%
Das mag ich. Vielleicht war es immer so, dass 30% nicht produktiv waren bzw. sind. Ich sehe da keinen Unterschied zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Vermutlich haben viele Menschen im Meta dann ihre virtuellen Influenzersklaven die Ihnen Zusatzkrypros verdienen. Die können dann im realen Leben zum Golftraining oder ein Börsenseminar eingesetzt werden. Würden Sie sich lieber von einem KI-Computer belehren lassen oder einer echten Person? Eins ist gewiss. Die Arbeit stirbt nicht aus.

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Zukünftig muss man doch gar nicht mehr arbeiten wenn man mit dem Kauf von NFTs über Nacht zum Millionär wird 😀

-M
3 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Ein Azubi von mir hat einen halben Monatslohn für seinen ersten nft ausgegeben. Es ist ein Huhn im Comic style. Ich verstehe die Welt nicht mehr und das mit 35.

-M

Bruno
3 Monate zuvor
Antwort an  -M

Du wirst alt, siehste, du redest von Ausgabe er sicher von Investment 🙂

Ich sehe das als ziemlichen SPAM aber ich bin auch alt, ist sicher auch FOMO Alert bei vielen jetzt, welche Kryptos verpasst haben und denken sich jetzt oder nie dabei sein und schnell reich werden.

Ich kaufe lieber ab und zu ein (physisches) Bild, dann habe ich auch was zum angucken, in Bildschirme schaue ich sonst genug den ganzen Tag.

-M
3 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Haha Bruno 🙂 er meinte tatsächlich, dass er darüber schnell reich werden möchte, weil ich ihm dann auch sowas wie netflix, Meta etc genannt habe. Ihm dauert sowas zu lange.

Wieso ich das nicht mache, wollte er noch von mir wissen. “Weil ich langsam aber sicher “reich” werden möchte und da profitable und wachsende Firmen für mich sehr geeignet sind.

-M

42sucht21
3 Monate zuvor
Antwort an  -M

@nft-Huhn
Unsere Species könnte doch bald aussterben denke ich wenn ich soetwas lese…

Slowroller
3 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Und ohne NFT-Smoker bringts dir noch nicht mal was 😉

Fomo hin und her: das gute ist, dass weder cryptos noch NFT Aktien ersätzen können – wenn dann leben sie nebenher. Dadurch fühlt es sich ok an, nicht dabei zu sein.

Kiev
3 Monate zuvor
Antwort an  42sucht21

Das Märchen schwindender Arbeit seit der Industrialisierung und Steigerung der Produktivität läuft schon eine Weile und die Arbeit ist tatsächlich nicht für die Bevölkerung ausgegangen. Lehrer, Erzieher und Pfleger sind sicherlich weiterhin äußerst wichtige Berufe. Vielleicht sind sie der letzte Kern der Zwiebel an Arbeit, der verbleibt.

Der Wandel könnte allerdings diesmal tatsächlich größere Gruppen an Menschen aus dem Takt bringen. Was macht ein Anwalt, wenn eine neue Software ihm den Rang abläuft? Mit den Jahren wird die Software sich unvorstellbar weiterentwickeln so dass der Anwalt nie gleichziehen könnte. Über welches Wissen verfügt denn ein Facharzt in seinem Bereich? Kann es nicht sein das eine Software mit dem aktuellen Wissensstand der Menschheit und ein bisschen Kombinatorik Probleme lösen kann, auf die der beste Arzt im Leben nie gekommen wäre? In der Softwareentwicklung gibt es auch routinierte Abläufe. Viele Probleme könnten effizienter mit KI gelöst werden als durch einen Entwickler oder ein Team.

Oder lassen wir einmal 80% der Fahrzeuge, Busse, Flugzeuge, Züge und Lastwagen selbstständig fahren. Musks versprechen autonomer Fahrzeuge hängt zeitlich etwas nach Plan, aber der Tag wird kommen und dann wird der Wandel sich schnell vollziehen. Immerhin gäbe es hier vielleicht Potenzial für eine 1:1 Betreuung in der Altenpflege. Eine Fortbildung zu einem nrma Forscher dürfte schwierig durchzuführen sein. Für die Energiewende werden natürlich ebenfalls Arbeitskräfte gesucht. Bin nicht sicher wie viele Menschen man hier wirklich benötigt. Das Dach kann von KI geprüft und die Anlage dimensioniert werden. Bei einem modularen Aufbau könnten für die Montage ein paar Stecker bleiben. Die Regelung usw. könnte ebenfalls durch KI in intelligenten Stromnetzen mit Preisfindung geschehen.

Es wird sich vielleicht etwas finden oder andere Modelle von Arbeit sich etablieren. Der Übergang könnte allerdings sozialen Sprengstoff beinhalten.

Schließlich gibt es zu der Gefahr belanglos zu werden noch höhere Energiepreise, weniger Möglichkeiten eine gewünschte Wohnform zu finden und vielleicht auch noch weitere Restriktionen wie eine City Maut. Vielleicht ist für den Großteil der Bevölkerung in 20 Jahren nur noch möglich ein KFZ für eine Strecke zu mieten. Sicherlich würden die Fahrzeuge auf diese Weise effizient verwendet. Es kann allerdings auch zu ei beschränkter Teilhabe führen.

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