1,6 Milliarden Dollar Jackpot: Lottofieber in den USA ausgebrochen


New York, 22. Oktober 2018

Lotto-Jackpot in den USA: 1,6 Milliarden Dollar liegen im Jackpot.


In den USA ist das Lottofieber ausgebrochen. Es gibt einen Mega-Jackpot von 1,6 Milliarden Dollar zu gewinnen. Es ist der größte Lotteriepreis in der Geschichte der USA.

Die Zahl der Lottospieler nimmt zu. Die Schlangen werden größer vor den Annahmestellen. Amerikaner sind ganz heiß auf die „Mega Million“-Tickets. Die Menschen greifen tief in die Tasche für mehrere Lotto-Tickets. Die Chance zu gewinnen ist so minimal, dass es sich nicht in Zahlen ausdrücken lässt. Das interessiert die Masse aber nicht. Sie kaufen die Tickets wie im Rausch.

Wer den Jackpot gewinnt und die Sofortauszahlung wählt, erhält vielleicht 500 Millionen Dollar ausgezahlt nach Steuern. Was würdest du damit tun?

Ich würde das Geld in Indexfonds stecken. Und allenfalls drei bis vier Prozent pro Jahr entnehmen. Ich würde diese 20 Millionen Dollar zum Teil spenden. Mit der sicheren Entnahme von nur vier Prozent würde ich den Schatz immer schützen. Ich würde versuchen, mein Leben so weiter leben wie bisher. Aber das ist natürlich schwierig.

Es ist einfacher gesagt, als getan. Die knapp 2 Millionen Dollar im Monat bräuchte ich nicht. Die Kunst wäre so weiter zu leben wie bisher und nicht verrückt zu werden. Ein Steuerexperte meines Vertrauens wäre sofort eingeweiht.

Für die meisten Lottomillionäre wird der Gewinn eher zum Fluch als zum Segen, weil sie mit dem vielen Geld überfordert sind.

Der 20-jähriger Shane Missler hatte bereits im Januar eine halbe Milliarde Dollar gewonnen. Er scheint sein Leben zu genießen:

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The power of the mind can move Earth ? ?

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Happy Father’s day to all the Dad’s out there! Happy Father’s day to my Father especially. Growing up was never perfect but you always made sure there was a roof over our heads even when the odds were stacked against us. You always used to say “We’ll be okay, everything will work out” and somehow it always did. This picture is honestly crazy. This was taken before our trip to Tallahassee to claim the lottery, we flew on a private jet together and you were there with me every step of the way. Thanks for raising me the right way and instilling me with core values that I’ve carried with me throughout my young life! Thanks for being a good man and Father. Drink a beer tonight in your honor cause you’ve done a good job. ? . . . . #FathersDay #PSYourJokesStillArentFunny

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tim schaefer (Author)

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Gedanken zu „1,6 Milliarden Dollar Jackpot: Lottofieber in den USA ausgebrochen

  1. Bruno

    Ich spiele ja kein Lotto, hab noch nie gespielt, die Wahrscheinlichkeit mehr zu verlieren als zu gewinnen ist derart riesig, dass es mich wirklich nie gereizt hat. Wusste nicht dass wieder so ein Hype ausgebrochen ist, das passiert ja immer wieder mal, und genau dann springen alle zur Kasse und denken, sie hätten jetzt umso höhere Chancen und öffnen ihre letzten Spardosen 😀

    Lustigerweise bekam ich genau diese Frage letzte Woche gestellt, nicht für einen Lottojackpot, aber was ich tun würde wenn unendlich viel Geld vorhanden wäre, ich hatte mir dann in Ruhe mal Gedanken gemacht, und ehrlich gesagt sehr viel würde ich nicht ändern, ausser ein kleiner Teil des Geldes in unser Startup investieren, damit wir uns personell etwas verstärken könnten. Aber sonst privat und persönlich, ich wüsste jetzt nicht was. Der Grossteil des Geldes würde ich aufteilen in 3 Teile, ein Teil in einen Startup-Fonds, ein Teil investieren in Aktien oder ETFs und ein Teil gezielt spenden.

     

    …und Vorsicht liebe Frauen bei zu viel Ehrlichkeit:

    „Du Schatz“ ruft der Ehemann „was würdest du tun, wenn ich im Lotto gewinne ?“

    „Ich würde mir die Hälfte nehmen und  ausziehen!“ antwortet die Frau.
    „Ich habe 12 € gewonnen. Hier sind deine 6 €. Und tschüss!“

  2. Christian

    Ja, so ein Lotto-Gewinn wäre natürlich schon klasse. Ich würde eine Stiftung gründen, alles in Immobilien stecken und zu sehr fairen Preisen vermieten. Z.B. Studenten-Wohnungen. Der Gewinn wird dann, wie sich das für eine Stiftung gehört gespendet. Ich selber würde mir 6.000€ Monatsgehalt genehmigen und ein kleines Büro zur Verwaltung der Stiftung betreiben.

    Nur leider spiele ich kein Lotto… 🙂

  3. Katrin

    @Christian

    Sehr coole Idee, da könnte ich mich anschließen.

    Gebe aber ehrlicherweise zu, dass ich mir bei so viel Geld selber eine Wohnung mit Blick aufs Wasser gönnen würde. Nichts großes, aber eben mit Blick, der ist bei uns leider auch sehr teuer 🙂

    Ich spiel aber auch kein Lotto…

  4. Bruno

    Ich kenne das System in den USA nicht, aber in der Schweiz ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Lottosechser etwas gleich gross, wie ein bestimmtes Ereignis in einem ganzen Jahr auf die Sekunde genau hervorzusagen.  Die Wahrscheinlichkeit irgendwann bei einem Verkehrsunfall tödlich zu verunfallen ist 1000x grösser. Die Wahrscheinlichkeit liegt auch in etwa zwischen von einem Blitz getroffen werden oder einem Meteoriten erschlagen zu werden.Viel Glück! 😉

  5. David

    @Bruno:
    Wenn ich die Wahl hätte zwischen einem Lottogewinn, einem Unfalltod, einem „Blitz“-Tod sowie dem Tod durch einen Meteoriten, so würde ich mich am Schluss dann doch für den Lottogewinn entscheiden… 😉

  6. Bruno

    @David

    Kommt drauf an wann, mit 100 oder wie alt auch immer nach einem erfüllten Leben und noch einigermassen gesund auf einer Berghütte oder Strand und Sonnenuntergang würde ich ein Meteor oder Blitzeinschlag vermutlich unterschreiben, heute wohl doch lieber auch den Lottogewinn 😉

  7. Mr. Pino Cavallo

    Ich bin ja im November bei euch in den Staaten. Falls es da diesen Jackpot noch gibt, werde ich – was für mich eigentlich untypisch ist – auch mal zocken 🙂

    Mit dem Geld würde ich mir selbst in Frankfurt ein Penthaus in einem der Türme sowie meinen Eltern ebenfalls ein Haus im Taunus kaufen. Den Rest des Geldes würde ich in Dividendentitel rund um den Globus anlegen bzw. größtenteils anlegen lassen. Gute Zwecke würde ich dann regelmäßig aus meinen Kapitaleinkünften tätigen, da ich selbst diese niemals verkonsumieren könnte. Ich würde selbst als Schwerreicher nur ein Haus/eine Wohnung besitzen wollen, da ich von Ferienhäusern, Jachten und anderem „toten Kapital“ nichts halte.

    Die Frage, die mich eher umtreiben würde, wäre: soll ich anderen Menschen von meinem Glück erzählen oder flieg ich unter dem Radar? Ich würde letzteres bevorzugen, nur wie will man dann die Wohnung und die evtl. Kündigung des Jobs vor seinen Freunden rechtfertigen können? Da müsste wohl ne Notlüge her, sowas wie eine unvorhergesehene Erbschaft etc.

  8. Kia

    Mein erster Gedanke war das Geld zu investieren und von den Dividenden zu leben. Ich würde mir eine kleine Wohnung außerhalb der Stadt als Zweitwohnsitz zulegen und dort erstmal in Ruhe meine Bücherliste abarbeiten.

    Jetzt habe ich aber Nachgerechnet wieviel Dividenden das wären bei 4% auf 500 Millionen, so ungefähr 1,7 Millionen im Monat.

    Und an dem Punkt finde ich, dass es irgendwie falsch ist wenn ein Einzelner so Irre viel Geld besitzt, welches so extrem schnell immer mehr wird. Vielleicht ist das noch der Wein vom Wochenende aber soviel kann kein Mensch jeden Monat ausgeben und sollte er auch nicht.

  9. June

    @Lotto,

    ab und an so alle 2 oder 3 Jahre kaufe ich einen „Schwabentipp“. Das ist ein Lottokästchen. Kostet soviel wie eine Tasse Kaffe beim Bäcker. Die Idee dahinter, ganz einfach, wenn ich irgendwann einmal gewinnen sollte, dann tut es auch das eine Kästchen alle paar Jahre.

    Was mache ich mit soviel Geld? Fonds kaufen. Reisen. Weniger arbeiten. Einige mir wichtige Projekte mit Spenden unterstützen. Also, wenn es soweit ist, mache ich mir Gedanken.

    Take care,

    June

  10. John

    Mir ist der Hype um die Milliarden Jackpot nicht ganz klar. Für die Meisten dürfte der Unterschied ob 1 oder wenige Millionen oder gleich Hunderte Millionen irrelevant sein. Jeglicher Gewinn würde reichen um finanziell völlig abgesichert zu sein.

    Umgekehrt betrachtet, wie Viele mussten verlieren um den 1.6 Mrd. Jackpot zu befüllen? Da wird einem schwindelig. Absurd wenn das am Ende an Einen gezahlt wird, statt an Viele. Aber gut so ist das System und solange ich nicht Einzahle darf ich mich auch nicht beschweren.

  11. Boris

    Ich dachte auch gerade daran: „Ich würde das Geld in Indexfonds stecken“

    Ich glaube, das wäre gar nicht so einfach. Ich schätze mal, dass vielleicht nur 5 Prozent aller ETF ein Fondsvolumen von mehr als 500 Mio Euro haben.

    Schaut einfach mal bei der depotführenden Bank oder direkt bei Xetra, wie viele Anteile irgendeines ETF man an einem normalen Handelstag kaufen kann (m.a.W. wie viele zum Verkauf angeboten stehen). Das sind oft nicht mehr als ein paar Hundert Stück. Bei den großen ETF auch mal ein paar Tausend.

    Bei Aktien sieht das nicht anders aus…

    Ich fürchte, 500 Mio Euro/Dollar überlegt anzulegen, dürfte ziemlich viel Zeit und Arbeit erfordern. Eine solche Summe wird unweigerlich das eigene Leben massiv umkrempeln. Man steigt damit, ob man will oder nicht, in den erlauchten Club der Superreichen auf und hat ganz plötzlich politische Macht in den Händen.

    Ich hätte tatsächlich ein Bisschen Angst vor so viel Geld, eine Größenordnung kleiner wäre mir entschieden lieber…

  12. Sven

    @John

    Genau mein Gedankengut!

    Die Menschen denken immer nur daran wie es diesem einen Glückspilz denn geht wenn er den Jackpot abräumt und wie grossartig es wäre wenn sie es selbst wären.

    Wieviele Spieler aber in Wahrheit leer ausgehen und enttäuscht ihren Schein in die Tonne werfen, diese wahnsinnige grosse Anzahl an menschen halten sie sich nicht vor Augen.

    Und wenn man dies macht, ist man sehr schnell kuriert und aus der versuchVer heraus einen Schein abzugeben.

    Bleibt sachlich und vergesst diesen Lotto Quatsch.

     

     

     

  13. Mr. Pino Cavallo

    @ Sven

    Ich glaube kaum, dass viele/die meisten Menschen nach dem Lotto-Spiel enttäuscht sein werden. Dass ein Gewinn so gut wie unmöglich ist, dürfte allgemein klar sein. Bei so einem hohen Jackpot mitzuspielen, ist v.a. der Spaß dabei zu sein. Wer sich erntshafte Hoffnungen auf einen Sieg macht, dem ist nicht mehr zu helfen.

    @ Tim

    Warum wird in den USA eigentlich nur die Hälfte des Gewinns ausbezahlt, wenn man sich für die Einmalzahlung entscheidet? Über wieviel Jahre würde sich die Zahlung erstrecken, wenn man sich für den kompletten Betrag entscheidet?

  14. Ralf

    Schon Klaus Kages (ein Verlagsinhaber) wusste zu sagen:

    „Lotto ist eine Steuer für Leute, die stark im Hoffen und schwach im Rechnen sind.“

    Allerdings spiele ich derzeit wöchentlich für 1 Euro Glücksspirale. In einigen Bundesländern ist das möglich per Variolos. Allerdings sehe ich das mehr als Spende an. Hintergrund: Glücksspirale fördert mit den Erlösen jährlich viele wertvolle Projekte, die der breiten Öffentlichkeit zugutekommen. Z.B. im Denkmalschutz, Sport, Jugendförderung.

  15. Ben

    Ich würde mir ein jahr Auszeit nehmen vom job. Nach canada, nach Neuseeland, nach Skandinavien. Überall 4 Monate verbringen, den Kopf frei bekommen und realisieren was da Grad passiert ist, bevor ich weitere Schritte unternehme.

  16. chn

    Ich würde die 500 Millionen auch in Aktien stecken und mit einer Entnahmerate von sicherheitshalber 3% rechnen, das sind 1,25 Millionen im Monat. Davon würde ich vielleicht 5000 oder so für mich selbst nehmen und den Rest spenden. So wirklich wüsste ich aber selbst mit den 5000 nichts anzufangen. Davon würden wahrscheinlich immer noch ein paar Tausender übrig bleiben. Ich kann mir schließlich jetzt bereits alle meine materiellen Wünsche erfüllen.

    Ich stelle mir das Spenden bei solchen Beträgen allerdings als nicht so einfach vor. Das muss genau überlegt sein. Das ist mit Sicherheit richtig Arbeit.

     

  17. A.

    Habe mal eben den Eurojackpot Schein ausgefüllt. Der liegt ja bei 90 Millionen am Freitag, spiele sehr selten bis gar nicht. Wenn aber mal so ein größerer Betrag drin mach ich mir mal den Spaß, aber auch nur für ein paar Euro.
    Nicht 50 Euro oder mehr wie ich schon gehört habe das das Leute machen.

    Muss aber sagen, dass mir 1 Millionen komplett reichen würde. Haus abbezahlen und den Rest in Dividendenaktien und 1 MFH zu vermieten. Das wärs.

    Evtl. auf Teilzeit runtergehen. Aber das sollte hoffentlich auch mit dem aktuell eingeschlagenen Weg mit Sparen, Tilgen und investieren in ca. 15 Jahren möglich sein.

     

    Gruß

  18. Ralf

    @Gainde: Ich sehe in der Korrektur beim größten Finanzriesen BlackRock durchaus ein deutliches Warnsignal für die Märkte. Das beunruhigt mich aber nicht, eher schon die Tatsache dass derzeit bei mir wenig Spielgeld für günstige Nachkäufe vorhanden ist….

    Ruhe bewahren. Nach Möglichkeit von Zeit zu Zeit aufstocken. Und wer zu viel Geld zum Investieren übrig hat, kann es gerne mir geben ;o)

  19. Hans-Georg

    Ich würde die erste Hälfte des Geldes (250 Mil.) nehmen und mir davon eine mittlere Jacht kaufen (so in der Größenordnung von 20, 30 Mil.) und den Rest in Dividenden-Aktien (auch Apple und Microsoft sind Dividendenaktien) investieren.

    Für die andere Hälfte würde ich Männer anheuern die die Diebe jagen die mir die restlichen 1100 Mil. gestohlen haben – egal ob sie noch in Amt und Würden sind.

  20. Wohnung mit Domblick

    Einen kleinen Teil des Gewinns behalten und den Rest spenden? Wenn man so mit Geld umgeht, wird man auch nie mehr als das Nötigste haben. Die Sparsamkeit wird hier ja gepredigt, der Umgang mit Geld aber nur auf Minimalniveau.

    Lotto ist die Dummensteuer. Das ist nicht der Weg zu Wohlstand.

    Mir ist inzwischen klar geworden, ich möchte noch mal mehr erreichen, als durch Sparsamkeit ein bisschen Geld anzuhäufen und dann davon sparsam zu leben. Das ist für mich keine FF, wenn ich dann nur am Tisch sitzen und Kartoffeln schälen kann. Zur FF gehört für mich auch ein gewisser Wohlstand. Den erreicht man nicht durch Sparsamkeit. Und nicht durch ein Mindset, das Geld nur als Mittel sieht, seine Rechnungen zu bezahlen.

    Ich gucke hier trotzdem noch gerne rein, weil Sparsamkeit ein Teil des Weges ist. Aber eben nicht das Ziel.

     

  21. Thorsten

    Ich würde gar nichts davon kaufen, weil ich mir jeden Gedanken an Zockerei verbiete. Ich nehme die 10 oder 20 Euro, oder was so ein Lotterielos kostet und steck das in mein Depot oder ich kaufe  mir leckere Lebensmittel auf dem Markt aus der Region dafür – jede Woche. DAS macht glücklich und der Gewinn ist garantiert !

  22. ThomasH

    Wäre mal interessant, was bei Vanguard o.ä. passiert, wenn auf einen Schlag für 500 Mio. ein World ETF gekauft wird…

  23. June

    @ Lotto und Hoffnung

    leider ist es doch so, dass die Menschen, die regelmäßig Lotto spielen dies für einen größeren Betrag tun. Es sind nicht die Personen die ab und an für 3 € ein Lottokästchen ausfüllen. Oder die die bei der Glücksspirale ein Dauerlos haben. Obwohl auch da sehe ich eine Spende an einen Verein in gleicher Höhe Jahr für Jahr als bessere Anlage an.

    Jede Woche 10, 20 oder gar 50 € sind wirklich rausgeworfenes Geld. Für diese 40, 80 oder gar 200 Euro im Monat könnte man sehr schön in einen ETF sparen und damit garantiert gewinnen.

    Aber wie steht so schön auf dem Lottoschein: „Spielen kann süchtig machen“. Und das ist der Punkt, ich will nicht wissen, wie viele spielsüchtige Lottospieler es gibt. Ganz legal unter staatlicher Aufsicht.

    Take care,

    June

  24. Mr. Pino Cavallo

    @ Hans Wurst

    Danke für den Link. Ich bestehe aber darauf, mein Lottoschein in ein Kiosk in New York auszufüllen und einzureichen 😉

  25. Christoph

    Ich spiele regelmäßig für 40 Euro im Team Tip zu zweit Eurojackpot. Diese 40 Euro tun nicht weh und dennoch haben wir Chancen dem Irrsinn zu entkommen.

    Was würde ich tun? Ich würde wahrscheinlich in die USA auswandern. Dort ein Haus mit Pool usw in Kalifornien kaufen.

    Ebenso noch einen Landsitz wo man viel Ruhe hat und auch viele Tiere gäbe es dann noch.

    WWF usw würde ich unterstützen und auch sonst einiges gutes tun. Und mir wäre sicherlich nicht langweilig. Sport machen, ausgehen, mit den Tieren spielen, nette Leute treffen usw. Dann hätte ichdie Zeit und auch das Geld (ich rede jetzt nicht von Kaviar Partys etc) um viel machen zu können. Ganz klar mein Leben wäre dann besser

     

    Ich würde auch in Dividenden Aktien weiter investieren und 1 Mio für den Fall der Fälle als „Notgroschen“ behalten

  26. Gurki

    Ach alle spielen sie hier kein Lotto 🙂

    Ich spiele Lotto! 1x im Jahr zu meinem Geburtstag nehme ich es mir vor und vergesse es doch. Also spiele ich, wenn es die 90Mio im Jackpot gibt. 1x gemacht bisher. Die 20€ hab ich auch so noch über 🙂

    Habe nix gewonnen. Who cares…

  27. Skywalker

    Heute habe ich 3m gekauft. 3 % Dividendenrendite gibt es dort selten, das Unternehmen fand ich schon immer gut und nur weil es jetzt mal etwas stockt. 163 Euro pro Stück.

  28. Claus

    Das Problem ist immer das gleiche:
    Ich habe vieeeel zu wenig Geld für Käufe, denn an Tagen wie diesen greife ich gerne bei (vermeintlich) unterbewerteten Qualitätsaktien zu…

    Hier wäre ein höherer Lottogewinn sehr willkommen, doch da habe ich das nächste Problem:
    Ich spiele kein Lotto, bei der vernachlässigbaren Chance auf einen Hauptgewinn…

    Habe eben mal eine Limit-Order für BASF aufgegeben, mal sehen, ob ich sie erhalte.

    Meine BAT-Position ist ja schon voll und hat tatsächlich nach dem letzten Kauf „gedreht“ und gut zugelegt.

    AB Inbev würde ich kaufen, wenn die zu hohe QST in Belgien nicht wäre.

    IBM schreit nach einem Kauf (Risiken sind bekannt…), leider ist meine Position hier auch schon voll.

    Gen. Mills könnte ich noch aufstocken, hier scheint eine Bodenbildung im Gange zu sein.

    Schlumberger passt leider nicht in mein Depot, könnte aber sehr lohnenswert sein… Dentsply ebenso, doch die habe ich schon…

    Ob das alles vorgezogene Weihnachtsgeschenke sind weiss heute leider niemand.

    Vermutlich wird es in wenigen Monaten „wie immer“ sein:
    Wer in diesen Tagen die „Sonderangebote“ nicht genutzt hat, trauert den verpaßten Chancen hinterher.

    Wünsche allen ein gutes Händchen

  29. Rainer Zufall

    BAT habe ich vor 2 Tagen ich bei etwas über 37 gekauft, momentan siehts gut aus.

    Anders gerade bei Bayer. Da muss ich jetzt durch.

    Interessant zu sehen was ihr so auf dem Kurszettel habt.

     

  30. Slazenger

    Ja es ist verlockend beim ein oder anderen Wert jetzt einzusteigen. Ich habe eine eiserne Reserve, die investiere ich aber nur bei einem Sell Out! Die Orders hierfür sind plaziert! ( SAP, 3M, Bayer, ….)

    Ansonsten ist in meinem Depot nicht allzuviel passiert, es zahlt sich eben aus Qualität zu kaufen.

  31. Skywalker

    Ich kaufe als nächsten Stanley Black und Decker, die sind recht fair bewertet aktuell, aber auch eher zykliker.

  32. David

    @Florian:

    Woher hast du die Info bzgl. Tim/Taff?

    @Tim:

    Um was geht‘s da? Kannst du uns bereits Infos hierzu geben?

  33. Florian HFlorian H

    @David

    Tim hat diesbezüglich etwas in Facebook geschrieben. Er wurde aber nicht übertragen.

  34. Cola-Viez

    @Rainer Zufall, ja da muss man derzeit die Nerven behalten (-39% bei mir).

    Aber ich denke das Bayer das geregelt bekommt. Die Rechtsstreitigkeiten sind ja im Prinzip nichts neues.

    Allgemein wird es etwas rauer derzeit am Aktienmarkt. Am besten nicht zu oft ins Depot schauen und die Sparpläne beibehalten.

  35. Flo

    Als zumeist stiller Mitleser hätte ich gerade anlässlich der fallenden Kurse folgende Frage an die alten Hasen:

    Ich möchte ein Grundschulddarlehen in Höhe von € 100.000 bei 1,4% effektivem Jahreszins aufnehmen, um einen Dividenden-ETF mit hoher Ausschüttungsquote (bei aktuellem Kaufpreis: ca. 6%) zu kaufen. Die Banken wären einverstanden.

    Nun liest man ja überall, Aktien (und somit wohl auch ETFs) auf Kredit zu kaufen, sei nicht empfehlenswert. Ich verstehe das durchaus, nur bin ich mir nicht sicher, ob das nicht auch stark situationsabhängig ist.

    Daher kurz zu meiner Person: 39 Jahre, in abbezahlter ETW lebend, Beamter im höheren Dienst, keine Schulden, keine Kinder, Depot mit 60.000 Wert, 6 Monatsgehälter sind als Puffer in Tagesgeld angelegt.

    Ich glaube daher, dass viele der oftmals genannten Risiken für mich so erstmal nicht zutreffen – selbst bei Dienstunfähigkeit wäre ich ausreichend abgesichert, nicht zuletzt wegen einer zusätzlichen Dienstunfähigkeitsversicherung. Die zu tätigenden Tilgungen entsprächen der Höhe, in der ich aktuell mein Depot per ETF-Sparplan aufbaue – also auch da erst mal keine Zusatzbelastungen. Der Kredit wäre in spätestens acht Jahren abbezahlt.

    Meine Frage daher: was spricht in meinem Fall, nicht generell, gegen dieses Vorgehen? Wo ist mein blinder Fleck? Wie sähe der schwarze Schwan konkret aus?

    Ich bedanke mich für jedwegliche Hilfestellung.

  36. Rainer Zufall

    Cola
    ja, Bayer hat sich bei mir ähnlich entwickelt. Ziemlich schlecht gelaufen.

    Ansonsten, die Sparpläne laufen bei mir auch weiter wie bisher. Da wird nichts geändert. Wenn die Kurse zurückgehen ist das bei Sparplänen ne gute Sache.

  37. Mr. Pino Cavallo

    @ Flo

    Die Finanzierung von Aktien/ETFs mit Fremdkapital (Darlehen) ist immer riskanter, als mit Eigenkapital (aus den laufenden Einnahmen). Der Überlegung des Erwerbs von Aktien mittels Darlehen liegt ja stets der Market-Timing-Gedanke zugrunde: du nimmst heute fremdes Kapital auf und hast morgen Aktien, die einen höheren Wert als die Darlehenssumme + Zinsen besitzen. Dass dein Depot aber in der Zeit, in der du dein Darlehen abbezahlst, steigen wird, ist keinesfalls ausgemachte Sache. Wenn der Wert deines Depots in der Zeit abnimmt, hast du faktisch Kapital vernichtet. Nicht nur zahlst du dann auf dein aufgenommenes Kapital Zinsen. Dir entgeht auch dadurch Rendite, da du zum Zeitpunkt als du das Darlehen aufgenommen und investiert hast, für zu hohe Kurse bezahlt hast. Hättest du dein Depot statt dessen aus deinen laufenden Einnahmen aus dem Job gekauft, hättest du durch fallende Kurse im Schnitt günstiger eingekauft und Zinszahlungen müsstest du auch nicht zahlen.

    Ich glaube dein blinder Fleck liegt darin, dass du nach deiner persönlicher Risikotragfähigkeit fragst und nicht die beiden Alternativen (eigene Finanzierung vs. Darlehen) gegeneinander abwägst. Natürlich werden die 100.000€ Darlehen dir zu keiner Zeit das Rückgrat brechen (zumindest ist die Wahrscheinlichkeit dafür sehr gering). Wenn die Kurse aber im Darlehenszeitraum fallen, stellst du dich effektiv schlechter dar als im Eigenfinanzierungs-Fall.

  38. Skyawalker

    @ Flo: Mach es! Meiner Meinung nach kann man sowas riskieren, du könntest das Darlehn auch bei Depotwert null bedienen. Aber kauf keinen Dividenden ETF, sondern 20 gute Werte und /oder Aristokraten. Dividenden ETFs habe ich noch keinen vernünftigen gefunden. Dann besser MMM, JNJ, PEP, KO, T, VZ, BASF, Apple, Microsoft, SBUX, MCD, Henkel, Vonovia, Unilever, MCD, Realty Income, PG, Google, Amazon, CVS

    Wäre sehr gespannt wie das Depot in 10 Jahren dasteht.

  39. Skywalker

    @ Flo: Mach es! Meiner Meinung nach kann man sowas riskieren, du könntest das Darlehn auch bei Depotwert null bedienen. Aber kauf keinen Dividenden ETF, sondern 20 gute Werte und /oder Aristokraten. Dividenden ETFs habe ich noch keinen vernünftigen gefunden. Dann besser MMM, JNJ, PEP, KO, T, VZ, BASF, Apple, Microsoft, SBUX, MCD, Henkel, Vonovia, Unilever, MCD, Realty Income, PG, Google, Amazon, CVS

    Wäre sehr gespannt wie das Depot in 10 Jahren dasteht aber sicher, dass du keinen Verlust machen wirst.

  40. Stefan

    Ich habe letzte Woche IBM aufgestockt und heute eine erste Bayer Position aufgemacht. Ich würde gerne noch SAP deutlich aufstocken und ich denke darüber nach, morgen eine erste Position Krones zu kaufen… BASF reizt mich auch, die hatte ich schonmal und leider in meiner „Anfängerphase“ wieder verkauft.

    Grundsätzlich bin ich der Meinung dass es gerade ein guter Zeitpunkt ist deutsche Aktien einzusammeln. Aber noch nicht das ganze Cash raushauen, vielleicht gehts ja noch weiter abwärts dann gibt es noch interessantere Einstiegspreise.

  41. Christian

    Der Chackpot wurde geknackt und geht nach South Carolina! http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/rekordgewinn-in-den-staaten-1-6-milliarden-dollar-lottojackpot-ist-geknackt-15853801.html

  42. Sebastian

    @Flo

     

    Der Worst Case sieht wie folgt aus: Du kaufst ETF-Anteile für die geliehenen 100.000€ und in nächster bricht der Markt zusammen und verzeichnet sagen wir mal -60%. Dann sind deine Anteile 40.000€ Wert und du zahlst 100.000€ ab.

    Wahrscheinlich erholt sich der Markt wieder und dein Investment steigt, sofern du es NICHT verkaufst. Kann 5 Jahre dauern…oder auch 50. Wenn du die Nerven verlierst und den Verlust realisierst, nun, dann war es das. 🙂

  43. 42sucht21

    @Flo @Sebastian

    Flo würde beim Worst Case am Tiefpunkt dann einfach noch zusätzlich 100.000€ Kredit aufnehmen, nein besser gleich 300.000€, und gleich investieren und dann bei der kommenden Markterholung einen fetten Gewinn machen, alles zurückzahlen und sich freuen.

    Weil aber die Spekulation so gut geklappt hat, wird er sich denken ‚Warum aufhören?‘ und es dann noch einmal genau so machen und dann schlussendlich ein mehrfacher Millionär.

    Oder vielleicht auch nicht. Wer weiss das schon.

    PS: Die Rechenaufgaben beim Spamschutz auf dieser Seite werden bei mir über die Zeit immer einfacher. Liegt das am fallenden Niveau meiner Kommentare?

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