Wie du Warren Buffetts Dividendenstrategie in Deutschland umsetzen kannst

Warren Buffett fing als Elfjähriger mit dem Aktienkauf an. Seitdem hat er ein Milliardendepot aufgebaut dank seiner Geduld und Weisheit. Das Erfolgsgeheimnis von ihm liegt in seiner Fähigkeit, langfristig zu denken und in Unternehmen zu investieren, die er versteht und die über gute Perspektiven verfügen.

Einige der wichtigsten Lehren, die Privatanleger von Warren Buffett lernen können, sind:

  1. Fokussiere dich auf Unternehmen, die du verstehst: Buffett betont immer wieder, dass es wichtig ist, in Unternehmen zu investieren, die du verstehst und die solide Finanzen haben. Er achtet dabei auf solide, steigende Dividendenströme.
  2. Suche nach Unternehmen mit starken Wettbewerbsvorteilen: Warren Buffett sucht nach Unternehmen, die über einen starken Wettbewerbsvorteil verfügen, wie zum Beispiel eine starke Marke oder eine unübertroffene Technologie. Beispiele sind Apple, Coca-Cola, American Express, Kraft-Heinz etc. Hier siehst du sein Portfolio.
  3. Halte dich an eine langfristige Anlagestrategie: Warren Buffett ist bekannt dafür, langfristig in Unternehmen zu investieren und Geduld zu haben. Er rät dazu, sich von kurzfristigen Schwankungen der Börse nicht beeinflussen zu lassen und stattdessen an der langfristigen Performance von Unternehmen festzuhalten.

Vermutlich wird es niemand schaffen, Buffetts Erfolg zu wiederholen

Es ist schwierig, Buffetts Erfolg zu kopieren. Er hat eine Erfahrung im Investieren und verfügt über umfangreiches Wissen. Er verschlingt Bücher seit er ein Kind ist. Buffett ist eine Bibliothek auf zwei Beinen. Lerne dennoch von ihm. Setze seine Prinzipien beim Aktienkauf um. Oder nimm einfach einen ETF, das macht es leichter.

Welche deutschen Dividendenaktien einen Blick wert sind

Welche Aktien die besten Dividendenaktien sind, ist schwer zu sagen. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab. Von deinen Anlagezielen, dem Risikoprofil und der persönlichen Finanzsituation sowie deiner Geduld. Ein konservativer Langfristanleger sollte möglicherweise eher auf Aktien mit einer stabilen Dividendenhistorie und einer soliden Finanzlage setzen, anstatt sich auf höhere Dividendenrenditen zu konzentrieren, die möglicherweise mit einem höheren Risiko verbunden sind.

Einige deutsche Dividendenaktien, die in Betracht gezogen werden könnten, sind beispielsweise. Es handelt sich um Value-Papiere mit langer Historie. Die Kurse stehen unter Druck, weil die Unternehmen Probleme haben:

  • Bayer AG (4,7 % Dividende, 4,7 KGV): Der Hersteller von Pharmaprodukten und Pestiziden hat in der Vergangenheit regelmäßig Dividenden ausgezahlt. Aber der Konzern steckt in einer schweren Krise seit der teuren Übernahme des US-Konkurrenzten Monsanto.
  • Daimler AG (8,3 % Dividende, 4,8 KGV: Der Hersteller von Premium-Pkw aus Stuttgart hat in der Vergangenheit eine stabile Dividendenrendite gezahlt. Aber die Branche befindet sich in einem schwierigen Umbruch in den Elektro-Antrieb, was mit hohen Risiken verbunden ist.
  • Deutsche Bank (2,84 % erwartete Dividende, 5,6 KGV): Die Frankfurter sind einer der größten Finanzdienstleister in Deutschland. In der Vergangenheit hat das Institut Dividenden ausgezahlt – allerdings mit Unterbrechungen, die Dividendenrendite schwankte in den letzten Jahren. Die Bank hat einen schlechten Ruf. Sie hat kaum einen Skandal ausgelassen. Sie war in Geldwäsche, Greenwashing, dubiosen Geschäften mit Donald Trump und Russland verwickelt. Sie manipulierte die Referenzsätze Libor und Euribor, arbeitete mit Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zusammen. Nach zahllosen Strafen und Verlusten stürzte der Kurs ab. Die Aktie notiert massiv unterhalb des Buchwerts. Vielleicht ist die Bank gerade wegen all dieser Skandale einen Blick wert. Buffett investiert manchmal gerade in Krisen (siehe Einstieg bei der Bank of America, American Express…). Ich habe in meinem Depot eine kleine Position der Krisennudel von der Taunusanlage. Vielleicht steckt aber die Bank dauerhaft im Sumpf fest und bekommt den Ruf und das Ergebnis nicht mehr sauber?

Aktien haben Risiken

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Aussicht auf zukünftige Dividenden von vielen Faktoren abhängt. Es besteht keine Garantie dafür, dass ein Unternehmen in Zukunft Dividenden auszahlen wird. Vor der Investition in eine Aktie solltest du dich gründlich informieren – vor allem über die Perspektiven. Auch solltest du dir bewusst sein, dass Aktienanlagen mit Risiken verbunden und Verluste möglich sind. Daher diversifiziere dein Depot.

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24 Kommentare
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Lad
1 Monat zuvor

”Welche Aktien die besten Dividendenaktien sind, ist schwer zu sagen. Bayer, Daimler, Deutsche Bank.” Schreibt der B.O.-Korrespondent aus Amerika.
Dort fehlen die Worte: SIND ES NICHT.
Wer ewig die deutschen Dividenden beziehen will, der muss diese Aktien MEIDEN: Bayer, Mercedes Benz, Daimler Truck und Deutsche Bank.
Man sollte wegen Dividenden ewig halten: Allianz, BASF, BMW, Deutsche Telekom, Munich Re, Siemens.
Und auch: AT&T, Bank of America, Cisco Systems, Johnson & Johnson, Kraft Heinz, Pfizer, Procter & Gamble, Raytheon Technologies, Walgreens Boots Alliance, Wells Fargo, British American Tobacco, HSBC Holdings, Shell, Iberdrola, BNP Paribas, Sanofi, Bank of Nova Scotia, Enbridge, Mitsubishi Corp., Takeda Pharmaceutical, BHP Group, Fortescue Metals.

ZaVodou
1 Monat zuvor

Wer den Artikel liest, könnte auf den Gedanken kommen, dass Buffett nur in Firmen investiert, die auch eine Dividende Zahlen.
Wer wissen will, wie Buffett tatsächlich über Dividenden denkt, sollte sich seinen Brief an die Aktionäre von 2012 durchlesen (ab Seite 19):
http://www.berkshirehathaway.com/letters/2012ltr.pdf:

Auch mit dem “ein Geschäft verstehen” wird oft falsch verstanden. Mit was und wie ein Unternehmen sein Geld verdient versteht er natürlich. Auch bei Tech/Bio/Pharma-Unternehmen.
Ich fand da Beate Sanders Einwurf immer ganz lustig “Da muss man sich halt einlesen. Dann kann man auch in diese Unternehmen investieren”. So ungefähr ihr Tenor.
Ihm geht es mehr darum, Beurteilen zu können, ob ein Unternehmen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch in 10, 20 Jahren hohe Kapitalströme erwirtschaften kann ohne von der Konkurrenz disruptiert zu werden und da muss er eben bei diesen Unternehmen passen.

Thorsten
1 Monat zuvor
Antwort an  ZaVodou

Nicht gezahlte Dividenden unterliegen dem Gedeih und Verderb des Unternehmens und der Börsenlage. Wer zum falschen Zeitpunkt gekauft hat, sitzt bei dividenlosen Aktien derzeit auf einem Scherbenhaufen und bekommt gar nichts. Das Unternehmen ist doch so gut ? Der Kurs wird ganz sicher wieder steigen ? Wenn jetzt noch das Argument “aber langfristig” gezogen….das gilt für einen Aktienindex , für eine Einzelaktie ist es nicht garantiert.

Gerry
1 Monat zuvor

Ich halte die Auswahl der genannten Aktien (wie der erste Kommentator) ebenfalls für sehr unpassend. Bei Bayer handelt es sich unter dem aktuellen CEO um den größten Kapitalvernichter Deutschlands und die Deutsche Bank hat, wie schon richtig erkannt, keinen Skandal ausgelassen. Was sie aber nicht daran hindert, das spärlich verdiente Geld vorwiegend in Form von Boni an die Manager zu verteilen.

Claus
1 Monat zuvor
Antwort an  Gerry

… nicht nur das spärlich verdiente Geld, sondern ebenfalls die Einnahmen durch Kapitalerhöhungen. Das sagt alles über die Arroganz des Managements…

Die Aktie hat für micht nicht einmal “Beißzangenqualität”, was aber keinesfalls bedeutet, dass man mit der Aktie (mit sehr viel Geschick…) kein Geld verdienen kann. Aber warum sollte ich es mit einer solch katastrophalen Aktie versuchen, wenn es mit massenhaft anderen Aktien deutlich einfacher geht?

Ich meide weiterhin:
Sämtliche Derivate
Kryptos aller Art
Hype-Aktien
IPOs
Direktinvestments in China, Rußland und anderen “schwierigen” Staaten
Unternehmen ohne deutliche und längerfristige Gewinnhistorie

Generell kaufe ich keine:
Aktien von Banken, Automobilherstellern oder -zulieferern, Flug- und Reiseunternehmen
Rohstoffwerte incl. Gold, Silber, etc. (mit Ausnahme Ölaktien)
Unternehmen, die über längere Zeit Dividenden ausschütten, die nicht aus dem laufenden Geschäft bezahlbar sind

Die Liste ist lang, aber es bleibt genug an investierbaren Aktien übrig. Die Depotperformance leidet auch nicht darunter. +3% dieses Jahr sind zwar mikrig, dennoch würde sich so mancher Fondsmanager freuen, so abgeschnitten zu haben.

Nico Meier
1 Monat zuvor

Bruno du als IT Insider wie beurteilst du Amazon bei 85$?

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Nico Meier

Ich habe erst kürzlich aufgestockt, von daher befangen.

Bin aber langfristig optimistisch, insbesondere die Webservices Sparten sollten weiter stark wachsen weltweit. Auch bei uns eröffnen sie nächstes Jahr neue Rechenzentren dafür. Wir sind dort auch Kunde und beanspruchen jährlich 30-40% mehr Leistungen.

Bin aber wohl einer der Ausnahmen hier die meisten sehen wohl nochmals 60% Verlust und Bewertungen jenseits von Gut und Böse und Dividenden zahlen sie auch keine ;)

Generell bin ich optimistisch für 2023, viel Negativität lese ich hie und da, natürlich niemand hat eine Glaskugel es kann immer schlimmer oder besser werden, erwarte jetzt nicht bald wieder neue ATH’s aber auch nicht den Totalabsturz, wer natürlich die 2023-Prognosen von Medwedew liest der braucht anschliessend wohl etwas Antidepressiva :D Hat er Recht, spielt es keine Rolle, welche Aktien man hält ;)

Von daher denke ich kein schlechter Kurs mittel- und langfristig aber ist klar, kann auch auf 70 oder noch etwas drunter fallen das weiss niemand.

Nico Meier
1 Monat zuvor
Antwort an  Bruno


Danke für deine Einschätzung ich sehe auch bei AWS am meisten Potential. Aber auch der restliche Onlinehandel wird weiter Wachsen und mit ihm Amazon.

Luigi
1 Monat zuvor

The Education of an Investor by Rick Ferri:

1. born in darkness (aktives Anlegen nach eigener Meinung, Einzelaktien, aktive Fonds)
2. finds indexing enlightenment
3. overcomplicates everything
4. embraces simplicity
(FTSE All-World or ACWI)

Markus
1 Monat zuvor

Bin mal wieder bei Tim gelandet.
Kann man sich nicht mehr anmelden und Beiträge bewerten?

Interessanter Artikel. Danke.

Wünsche Tim, Nikos und allen Usern von Tims Blog einen guten Start ins neue Jahr.

Mr. Pino Cavallo
1 Monat zuvor

Von Banken würde ich generell die Finger lassen, zumal 99,9% der interessierten Investoren Bank-Bilanzen nicht verstehen können (und oft auch bewusst so geschrieben werden, dass man sie nicht versteht) und damit gegen Punkt Nr. 1 deiner Buffett-Liste verstoßen.

Die Deutsche Bank ist wirklich ein unglaubliches Beispiel. Als ich noch Anfang der Tausender Jahre in Frankfurt studierte, waren die unter den BWL-Studenten noch eine Top-Adresse als möglicher Arbeitgeber. Damals mischten sie ja auch noch mit den Großen im Investmentbanking mit. Inzwischen sind sie wirklich nur noch ein Schatten ihrer selbst.

Christian
1 Monat zuvor
Antwort an  Mr. Pino Cavallo

Ich würde die Dt. Bank auch nicht kaufen. Sie ist in Europa und der Welt einfach zu klein und im Binnenmarkt gibt es starke Konkurrenz durch die Sparkassen und Vr-Rbs… Aber jetzt steigen die Zinsen und Banken sollten somit wieder anfangen, Geld zu verdienen. Ich denke mal, dass die Aktie kurz- bis mittelfristig steigen kann. Aber wie schon eingangs geschrieben: Für mich ist das nix.

Wobei ich auch darüber nachdenke, Dividendentitel als eigene Asset-Klasse aufzubauen. Also sozusagen „neben den Aktien/ETFs“. Die haben ja eher den Charakter einer Immobilie. Im Idealfall wertstabil bis leichtes Wachstum und dazu jährliche Verzinsung des eingebrachten Kapitals von ca 4%. Denke zB schon lange über die Munich Re nach. Michelin gefällt mir auch, aber bei den Franzosen soll das mit der Besteuerung komplex sein? Aus den Staaten würde mich Cisco anlachen.

Bruno
1 Monat zuvor
Antwort an  Mr. Pino Cavallo

Vielleicht übernimmt Elon Musk die deutsche Bank, oder die Credit Suisse und die deutsche Bank fusionieren, einfache Arithmetik minus mal minus gibt wieder plus :D

Spass beiseite, die Hoffnung stirbt bei den beiden Banken zuletzt, viel schlimmer geht eigentlich nicht aber das denkt man seit Jahren, ich denke das Beste was man beim Kauf der 2 Titel hoffen kann ist eine Übernahme über dem Kaufpreis, aber halt reine Spekulation.

Invest
1 Monat zuvor

Also Einzeltitel ist einfach unnötig. Es ist riskanter (Bayer, Deutsche Bank, Tesla (kein Dividendenzahler aber passt hervorragend)), man hat keine Teilfreistellung und die meisten Privatanleger denken mit ein bisschen Börsenweisheiten finden sie den richtigen Pick.

Wenn jemand unbedingt Dividendenstrategie will, dann soll er einen vernünftigen Dividenden-ETF nehmen.

Nichts anderes sagt Warren Buffett was der Normalbürger machen sollte (S&P500 ETF und Treasury Bonds).

Nuvolina
1 Monat zuvor
Antwort an  Invest

Es gibt uralte Diskussionen, die nur mehr langweilig sind und zu nichts führen.
Beispiel: ETF´s oder Einzelaktien, Gold oder kein Gold, Dividenden oder keine Dividenden.
Am besten alles und aus die Maus.

Christian
1 Monat zuvor
Antwort an  Invest

1) “Aktien sind “riskant(er)”:
Es ist schon witzig, wie sich das Wording aktuell in den Medien und Kommentarsparten ändert. Die letzten zwei Jahre hat man nur noch von “risikolosen” ETFs und “alternativlosen” ETFs gehört. Heute steht im Handelsblatt (habe es zuvor auch bereits die Woche irgendwo gelesen): “Aktien sind und bleiben Risikopaiere” :-)

2) Dividenden-ETF: Ich habe einen, den Div-DAX. Der hat aber leider sehr schlecht abgeschnitten. Ich denke (ohne es belegen zu können), dass das am vielen Wechsel im Index liegt. Es ist eben doch nicht so konstant, wie man meinen möchte… Da geht ne Coniti raus, geht eine Deutsche Wohnen rein. dann geht eine deutsche Wohnen raus kommt eine Porsche rein… Dann geht eine REW kommt die Conti wieder zurück… Hin und her macht Taschen leer… Also das lief leider nicht so gut wie geplant. Ist zudem für einen ETF relativ teuer. Das würde ich heute nicht mehr kaufen.

Es bleibt spannend! :-)

1 Monat zuvor
Antwort an  Invest

@Invest
Welchen Dividenden ETF würdest du mir empfehlen?

Rentner
1 Monat zuvor
Antwort an  Josef

Wenn es unbedingt ausschüttende ETFs sein müssen, man gleichzeitig über 3% Dividendenrendite und ca. alle 14 Tage eine Dividendenzahlung erhalten möchte, und man „die gesamte Welt“ mit einer leichten USA-Übergewichtung abdecken möchte, dann empfehle ich folgende ETF-Kombination:

iShares STOXX Global Select Dividend 100 UCITS ETF (DE)
DE000A0F5UH1
4,75 %
Zahlung: Mitte Januar, Mitte April, Mitte Juli, Mitte Oktober

iShares MSCI Pacific ex-Japan UCITS ETF (Dist)
IE00B4WXJD03
3,79 %
Zahlung: Ende Januar, Ende April, Ende Juli, Ende Oktober

HSBC MSCI Emerging Markets UCITS ETF USD
IE00B5SSQT16
3,01 %
Zahlung: Mitte Februar, Mitte Mai, Mitte August, Mitte November

Fidelity US Quality Income UCITS ETF
IE00BYXVGX24
2,20 %
Zahlung: Ende Februar, Ende Mai, Ende August, Ende November

iShares STOXX Europe 600 UCITS ETF (DE)
DE0002635307
2,94 %
Zahlung: Mitte März, Mitte Juni, Mitte September, Mitte Dezember

Vanguard FTSE All-World UCITS ETF Distributing
IE00B3RBWM25
2,02 %
Zahlung: Ende März, Ende Juni, Ende September, Ende Dezember

Claus
1 Monat zuvor

Habe gerade je eine erste nicht zu kleine Position von Alphabet und Amazon gekauft.

Schlechte Stimmung, hohe Cash-Bestände, sehr pessimistische Prognosen für 2023 und deutliche Kursrückgänge (bei den beiden o.g. Aktien), die es sehr lange nicht gab.

Ich kann mir ein durchaus gutes 2023 vorstellen, möglicherweise sogar ein sehr gutes. Bald wissen wir mehr…

Nico Meier
1 Monat zuvor
Antwort an  Claus

@Claus
Schön von dir zu hören hab mir vor einigen Tagen bei 85$ auch meine ersten Amazon Aktien geholt.

1 Monat zuvor

Ich bin mir nicht sicher ob man für sich daraus was lernen kann. Ich denke das es sogar schaden kann nur auf so große Investoren zu schauen.

1 Monat zuvor

Ich kaufe lieber regelmäßig die Berkshire Aktie. Die Dividenden muss man versteuern. Ich lass sie lieber bei Berkshire arbeiten. Außerdem hat man immer einen Cash Anteil. Hab früher auch ca. 50 Aktien im Depot gehabt. Manche Aktien waren 400 Prozent im Plus manche 90 Prozent im Minus. Das Depot hatte im Gegensatz zu Berkshire eine unterdurchschnittliche Rendite. Hab dann eingesehen , dass mein Wissen und meine Zeit was Börse angeht begrenzt ist. Mittlerweile bin ich mit Berkshire mehr als satt im Plus. Bin jetzt 44 und behalte meine Berkshire Aktien noch 20 Jahre . Danach verkaufe ich was ich zum Leben brauche.

Karsten
1 Monat zuvor

Ich verstehe ernsthaft nicht, was die Dt. Bank hier soll, wenn man die 3 Buffett Kriterien vom Eingangsartikel anwenden soll.

Investiere in Unternehmen, die Du verstehst – Die Bank tut alles dafür, dem Anleger genau das schwerzumachen.

Unternehmen wählen, die einen starken Wettbewerbsvorteil haben – ohje eine ehemalige Großbank, die seit 20 Jahren auf dem absteigenden Ast ist und über genau gar keinen Wettbewerbsvorteil verfügt.

Verfolge eine langfristige Strategie – wenn ich mir das Chart der DB so anschaue, besteht die Strategie scheinbar aus größtmöglicher Kapitalvernichtung.

Die Deutsche Bank ist seit Jahren ein Schatten ihrer selbst. Allerdings mit Spitzenplatzierung von Einkommensmillionären unter den europäischen Banken. In den 90ern war die Bank an Magnet für Spitzenleute, als ich in den 90ern mit Wirtschaftsinformatik fertig war ging unser Spitzenstudent ins Trainee-Programm der Dt. Bank. Inzwischen würde keine Spitzenkraft mehr auf die Idee kommen, seine Zukunft in der Dt. Bank zu suchen.
Die Reserven wurden in unzähligen Strategiewechseln und Experimenten (erinnert sich noch jemand an solche Begriffe wie DB24 oder MaxBlue) verfrühstückt. Erst vergrault man die Privatkunden, dann kauft man sich mit der Postbank wieder welche – integriert das Ganze aber nicht gescheit …
In den 90er gab’s von der Deuba einen WerbeClaim “Vertrauen ist der Anfang von allem” – gibt es irgendjemanden, der Vertrauen in die Dt. Bank hat. Ich glaube nicht, daß Warren Buffet die Dt. Bank Aktie auch nur mit der Kneifzange anfassen würde.

Aber nun genug mit der Polemik. Ein Frohes Neues Jahr Euch allen.

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