Wie du mit einem Nebenjob finanziell frei werden kannst

Zum Glück haben meine Eltern mir den Umgang mit Geld früh beigebracht. Eine wichtige Botschaft von ihnen war: Für jeden Kauf, den ich mache, kann ich nichts anderes kaufen. Ich hatte etliche Nebenjobs, dadurch mehrere Einkommensquellen. Bis heute habe ich etliche Nebeneinkünfte. Ich hab das nie bereut.

Ich verfolge begeistert, was andere mit Nebenjobs verdienen. Und freue mich immer wieder, wenn ich sehe, wie schnell sich ein recht hohes Gehalt aufbauen lässt.

Ryan Stewart aus Queens verdient als Dogwalker 100.000 Dollar im Jahr. Er ist jeden Tag sechs Stunden auf den Beinen und dadurch super gesund.

Ich finde es großartig, wie er das macht:

 
 
 
 
 
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Der Börsensender CNBC hat eine coole Kurz-Reportage über den New Yorker gemacht:

Wie ein Hobbykoch 14.000 Dollar im Monat verdient

Hobbykoch Michael Oh aus Atlanta verdient 14.000 Dollar im Monat. Er kocht für seine Kunden. Organisiert das Essen auf Partys bzw. Events.

Als Hobbykoch verdient Michael Oh sehr viel Geld.

Seine Kunden bekommt er über Instagram oder Facebook, er hat noch nicht mal eine eigene Website.

Jasmine McCall gab ihren Amazon-Job auf – trotz des hohen Gehalts und startete auf YouTube durch

Jasmine McCall kündigte ihren gut bezahlten Job bei Amazon. Und sie hat es nicht bereut. Im Gegenteil.  Die 30-jährige Mutter verdient jetzt als Freelancerin 40.000 Dollar im Monat. Es ist weitgehend passives Einkommen, sie sagt: „Ich arbeite nur 2 Stunden am Tag.“ Ich finde solche Erfolgsgeschichten spannend. Ich denke, da muss mehr Arbeit dahinter stecken. Dennoch habe ich Respekt davor. Sie hat eine Aushilfe angeheuert, die ihr hilft.

Im Jahr 2021 hatte sie 124.000 Dollar bei Amazon verdient. Sie war 29. Doch das Gehalt genügte ihr nicht. Sie wollte mehr. Also startete sie zwei Nebenjobs, um noch mehr Geld zu verdienen. Sie hatte mit ihrem Gatten Jay gerade ihr erstes Haus gekauft. Und das erste Kind war auf dem Weg.

Der erste Nebenjob war ihr YouTube-Kanal. Dort spricht sie über Jobangebote und wie man mit Schulden am besten umgeht. Der andere Nebenjob war ein digitaler Leitfaden, der Menschen dabei helfen soll, ihre Bonität zu verbessern.

Diese Nebenjobs unter einen Hut zu bringen, während sie Vollzeit arbeitete und Mutter war, war nicht einfach. Aber es hat sich ausgezahlt: Von Dezember 2021 bis April 2022 hat sie 176.590 Dollar brutto verdient. Wow! Das ist eine ganze Menge.

Ihr Selbstvertrauen nahm zu. Ihren Amazon-Job schmieß sie im Mai 2022 hin. Jay gab später seinen Job als Softwareentwickler auf, um ihr zu helfen.

Heute ist fast ihr gesamtes Einkommen passiv, sagt sie. “Wir verdienen durchschnittlich 40.000 Dollar im Monat und ich arbeite nur zwei Stunden am Tag.”

Folgende Tips hat Jasmine McCall für Blogger und YouTuber. Sie teilte die Tips in einem Gastbeitrag auf der Website CNBC:

1. Sei offen und ehrlich

In ihren Videos spricht sie über eigene Kreditprobleme und Schulden. Im Januar 2021 hatte sie 110.000 Dollar an Studiendarlehen und Kreditkartenschulden. Ihr gelang es, die gesamten Schulden zügig zu tilgen. Über ihr Gehalt, Ersparnisse und Aktiendividenden.

Ihr erstes Video erhielt in nur vier Wochen 160.000 Aufrufe. Bis heute schauten es 1,6 Millionen Menschen an. Allein dieses 15-Minuten-Video brachte ihr 50.000 Dollar Werbeeinnahmen auf YouTube ein.

Das war ihr erstes Video, das 1,6 Millionen Mal aufgerufen wurde:

2. Großartige Produktideen entstehen, wenn du deinem Publikum zuhörst

Ihre YouTube-Zuschauer wollten mehr Infos über den Umgang mit Krediten. Also machte sie ihr erstes digitales Produkt, ein DIY Credit Boost Kit.Das nächste war ein Leitfaden für Eigenheimkäufer. Es folgte ein Onlineprodukt für die Erstellung eines digitalen Lebenslaufs.

Sie verlangt für die Kurse zwischen 17 und 69 Dollar.

Diese Produkte machen einen großen Teil ihrer Einnahmen aus. Von Januar bis April 2022 hat sie nach eigenen Angaben mit dem Credit Boost Kit 103.511 Dollar verdient, verglichen mit 14.779 Dollar aus YouTube-Werbeeinnahmen.

3. Stell deine Arbeit nicht über alles andere

Sie legt Wert auf eine gesunde Work-Life-Balance. Deshalb verbringt sie viel Zeit damit, sich auf ihre Gesundheit zu konzentrieren, mit ihrem Sohn zu spielen, mit Jay zusammen zu sein.

Sie nennt sich auch „Jazzy Mac“. Ich finde clever, was die Finanzexpertin sich aufgebaut hat. Diese drei geschilderten Karrieren sind echt der Wahnsinn. Was alles möglich ist, wenn man flexibel und kreativ ist.

Die drei Kreativen sind auch fleißige Anleger. Daher denk dran, deine Ersparnisse für dich smart über Aktien bzw. ETFs zu investieren. Über diesen Depotrechner findest du die passende Bank (Affiliate):

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68 Kommentare
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Stefan
2 Monate zuvor

Man merkt in deinen Texten, dass du keine Kinder hast. Sorry. Ein Träumer höchsten Niveaus. Für wenige Leute mag das funktionieren, aber komm mal im realen Leben an. du siehst doch was los ist, wenn jeder nur noch Influenca werden will. Die Realwirtschaft wird immer schlechter.

Der Baum
2 Monate zuvor
Antwort an  Stefan

Was soll das rumgeheule? Was konkret funktioniert denn nicht?

Ich habe in den letzten fünf Jahren zwei Kinder bekommen, meine Frau hat ein zweijähriges Referendariat gemacht (mit Zweitwohnsitz und 300km Pendelei), wir haben in dieser Zeit drei verschiedene Autos gefahren, uns jetzt ein Wohnmobil für ein Arsch voll Geld gekauft und trotzdem haben wir in dieser Zeit (obwohl meine Frau seit 2020 im Prinzip fast durchgehend in Elternzeit ist und ich selbst auch Monate Elternzeit war) ein sechsstelliges Depot zusammengespart/erwirtschaftet.

Und das ganze mit einem Durchschnittsgehalt mit knapp 4000 € brutto von mir im öffentlichen Dienst.

Hätten wir die ganzen Ausgaben noch wesentlich mehr eingeschränkt, wären wir wahrscheinlich jetzt schon ziemlich viel weiter. Wollten wir aber nicht. Wir wollten weiterhin essen gehen, wir wollten viel mit unseren Kindern machen und wir haben Bock unser Hobby auszuleben. Also absolut keine frugalistisches Leben wo man sich alles abspart.

Also was genau geht den nicht?

Ich glaube es geht sehr viel, wenn man will.

Grüße Baum

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

Ich glaube es geht sehr viel, wenn man will.”

Das stimmt, aber Kinder bekommen als Mann ist weiterhin schwierig, so zumindest mein aktueller Wissensstand :D

Tobs
2 Monate zuvor
Antwort an  Der Baum

Bravo! Immer ran an den Speck!

Und bestimmt kannst Du auch noch im öD Aufstiegschancen nutzen! Und Deine Frau wird ja bestimmt auch ihre Tätigkeiten, nachdem sie ihre Examina ja eingesammelt hat, ausbauen (wollen).

Wohnmobil ist ja echt ein Trend geworden. Ich kenne mittlerweile doch einige, und teils von Leuten, von denen ich das gar nicht vermutet hätte (doofes Schubladendenken, ich habe das irgendwie etwas vorurteilhaft als bieder abgetan). Vielleicht muss ich das auch mal irgendwann machen.

Der Baum
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

Ich bin in der Hinsicht echt faul, ich habe schon einige deutliche finanzielle Aufstiegschancen ausgeschlagen, weil ich aktuell in 10 Minuten mit dem Fahrrad in der Arbeit bin und meinen Job einfach so wie er ist in Ordnung ist.

Gerade mit Kindern ist mir diese Flexibilität viel viel mehr wert als 200 € mehr im Monat.

Grüße Baum

Markus09
2 Monate zuvor
Antwort an  Stefan

Mit Jammerei wird man nicht finanziell frei. Jeder kann das Maximale aus sich selbst herausholen. Das wird auch mit Kindern gehen. Die Prinzipien sind immer gleich. Einkommen möglichst steigern, Ausgaben senken. Die Differenz investieren. Letztendlich kommt es nur auf die Sparquote an.

Ich bin selbst nur Durchschnittsverdiener mit 45k Brutto. Lebe allerdings allein in einer abbezahlten kleinen Eigentumswohnung. Dadurch komme ich mit 800-1000 Euro ordentlich über die Runden. Ich kann 1200-1400 Euro sparen. Mein Depot ist 80k groß. Die Wohnung 120k wert. Zusätzlich stecken noch 20k im Bausparvertrag und einer Lebensversicherung. Ich bin jetzt 40 Jahre alt. Und wenn das noch einige Jahre so weitergeht, kann ich meinen Job kündigen und deutlich vor allen anderen in Rente gehen.

Hört auf zu stöhnen. Und macht das beste draus. Sonst werdet ihr mit über 60 noch immer auf euren Job angewiesen sein.

2 Monate zuvor
Antwort an  Stefan

Hallo Stefan,

ich kann meinen Vorrednern nur recht geben, wenn man wirklich möchte schafft man alles!

Ich selber habe auch zwei Kinder, Frau 5 Jahre in Elternzeit, ich selber habe unmögliche Schichtzeiten und baue mir ebenfalls mein eigenes Business nebenberuflich auf.

Es hat viel mit Fleiß und harter Arbeit zu tun, aber mit einem klaren Ziel vor Augen hat man einen starken Antrieb.

Nicht den Kopf hängen lassen… hier vielleicht ein kleiner Ideengeber: https://ischtvan.de/how-to-guide/geschaeftsideen/

Gruß Stefan

Thorsten
2 Monate zuvor

Hallo Tim,

ja das gibt es alles, allerdings könnte das auf manche auch entmutigend wirken, wenn man die Realitäten in Deutschland sieht. Wir haben hier auch einen Hundeservice in der Nebenstraße. Aber verdienen kann man damit hier nicht viel. Das Lohnniveau ist einfach zu niedrig für ungelernte Arbeit. In den USA ist das definitiv anders. Ich las ( vor Jahren schon ), dass ein Traktorfahrer in den USA 80.000$ im Jahr verdient. Was bakäme der bei uns ? Die Hälfte ? Nebenjobs sind in Deutschland in der Regel schlecht bezahlt. Jedenfalls schlechter als der gelernte Hauptberuf, wenn dieser mit einer qualifizierten Ausbildung einher ging.
Bei Finanzprodukten ist es auch nicht leicht. Die Dame, die andere finanziell berät würde hier auch Probleme bekommen. Der Schutz der Verbraucher vor Betrügern und ungebildetem Fake ist so hoch, dass man solche Ratschläge nur mit dem Zusatz “keine Beratung , nur meine persönliche Meinung” ausstrahlen darf. Finanzkurse anbieten , das ist wie einem Bein im Gefängnis. Nur ausgesuchte Institutionen dürfen das und nur mit viel Formalkram.
Die Hürden in den USA sind deutlich niedriger, dafür passen bei uns aber alle Schrauben nach Norm ins Gewinde, können wir das Wasser als bestes Trinkwasser aus dem Wasserhahn trinken usw.

Christian
2 Monate zuvor
Antwort an  Thorsten

: Beispiel zum Koch: Ich war mal auf einer Betriebs-Weihnachtsfeier nahe Augsburg. Da gab es einen Berufskoch, der hat in einer Kantine gearbeitet. Am Wochenende hat er sein Zuhause in ein Restaurant umgebaut und köstlich gekocht. Jeder im Umkreis wusste das und für z.B. solche Feste war er immer ausgebucht. Muss man mögen, wenn man gar keine Freizeit mehr hat, bzw. das eigene Zuhause sich jedes Wochenende in ein Restaurant verwandelt. Auch die Partner(in) muss da mitmachen. Aber der hat auf jedenfall bombastisch dazuverdient. Also: das geht schon auch in Deutschland.

Thorsten
2 Monate zuvor
Antwort an  Tim Schäfer

Ja, selbstständig in Deutschland…. Wie sagte eine Frau, die einen Friseursalon (erfolgreich) betrieb und jetzt lieber als Briefträgerin arbeitet : “Wenn du in Deutschland in die Selbstständigkeit gehst hält der Staat die Hand auf bevor du nur einen Euro verdient hast”. Es ist nicht gewollt. In Deutschland sollst du angestellt sein und zur Miete wohnen, abhängig, dann bist du Wahlfutter für die linken Parteien.
Verdienen kann man, wenn man andere ausbeutet , z.b. in der Pflege. Was zahlt die Hundeausführdame ihren Mitarbeitern ? Die werden nicht reich.

Rolexinvestor
2 Monate zuvor

Ein Dogwalker, der 100.000 im Jahr verdient, ein Koch mit 14.000 im Monat und eine Bloggerin ebenfalls mit 40.000 im Monat.
Ich frage mich, was diese Geschichten sollen? Selbst wenn sie wahr sind, betreffen derartig lukrative Jobs wohl nur 0,00etwas Prozent aller Nebenjobs.
Also völlig unrealistisch!
Mit solchen Sensationsgeschichten, hält man höchstens junge Leute davon ab einen vernünftigen, interessanten, gut bezahlten und gut berenteten Beruf zu erlernen, mit dem man sich später nicht mit Nebenjobs verzetteln muss.
Nebenjobs sind in 99,9 der Fälle ein notwendiges Übel, wenn man sich ein Studium oder eine Ausbildung finanzieren muss.
Wenn man sich beispielsweise eine teure Ausbildung zum Linienpiloten finanzieren will, dann finde ich Nebenjobs ok, aber nicht als Selbstzweck oder gar als bewundernswertes Ziel.

Christian
2 Monate zuvor

Nebenjobs sind etwas feines. Denn diese sind frei von SV-Abgaben. Man muss den Nebenerwerb lediglich versteuern. Sowohl meine Freundin als auch ich haben so den Sprung in die Selbstständigkeit geschafft. Meine Eltern haben mit deren Nebenerwerb (2 Stück) immer gut hinzuverdient. Die Kleinunternehmerrelunge wurde vor kurzem verbessert (jetzt 22.000 EUR Jahresumatz, noch viel besser in Österreich, da sind es glaube ich ca. 50.000 EUR) und entlastet so deutlich bei der Bürokratie. Ein sauberes Geschäftskonto und eine gute Software wie LexOffice und es kann losgehen. Mutig sein! Machen! Alles Gute! :-)

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Christian

Ist dem so? Interessant, bei uns in der Schweiz gibt es diese Kleinunternehmerregelung auch, Umsatz bis 100k CHF, aber das entbindet nicht von SV-Abgaben (in der AHV reduzierte Sätze), sondern lediglich vereinfachte Buchführungspflicht.

Ist ja mein Job hier die Nachteile der Schweiz aufzuzeigen, damit Kiev mit mir zufrieden ist :D

Christian
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Ich muss mich entschuldigen, das war undeutlich formuliert. Ein “Nebenjob” kann ja alles mögliche sein. Beispielsweise ein Mini-Job oder auch ein SV-pflichtiger Job in Steuerklasse VI.

Ich meinte einen “Nebenerwerb”, der als Gewerbe angemeldet ist.

Wer in DE einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgeht (angestellt ist), und zusätzlich einen Nebenwerwerb (in der Steuererklärung “Anlage G”) hat, also ein beim Gewerbeamt angemeldeter Betrieb, dann ist das frei von SV-Abgaben. Es muss lediglich der Gewinn in der Anlage G angegeben und versteuert werden.

Entscheidend ist glaube ich, dass die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung der “Haupterwerb” ist. Hat man das nicht, ist alles (auch Kapitalerträge) voll SV-Pflichtig bis zur Beitragsbemessungsgrenze.

Bei mir ist das leider aktuell so. Als ich noch SV-pflichtiger Arbeitnehmer mit Nebenerwerb war, war das nicht der Fall.

Wobei das zunächst niemand prüft. Zumindest war das bei “uns” so. Ich denke, das Finanzamt oder die Sozialkassen würden sich melden, wenn die Umsätze zu hoch sind. Dann muss man vermutlich plausibel nachweisen, dass das nur ein “Nebenerwerb” ist. Z.B. anhand der investierten Arbeitszeit.

Besonders bei der Kleinunternehmerregelung (das hat in DE eigentlich nur Auswirkung auf die Mehrwertsteuer, ist auch im § 19 USt geregelt), hast du da normal gar keine Probleme. Es gibt auch Umsatz- und Gewinngrenzen bis zu welchen die Buchführung vereinfacht ist. 4-III-Regelung (Einnahme-Überschuss-Rechnung).

Ist fast schwerer zu beschreiben als das “Doing”. :-)

Christian
2 Monate zuvor
Antwort an  Christian

Noch eine Ergänzug, bevor ich hier nur Halbwahrheiten verbreite:

  • Wer SV-pflichtig beschäftigt ist, ist i.d.R. “pflichtversichert”. Dann gestaltet sich das so wie oben beschrieben mit dem “Haupterwerb” und dem “Nebenerwerb”.
  • Ich bin z.B. selbstständig und “freiwillig” in der sozialen Krankenversicherung (BARMER). Die Barmer will wissen, welche Einkünfte ich habe, auch Kapitalerträge und Mieterträge und darauf muss ich dann bis zur Beitragsbemessungsgrenze zahlen. AN + AG-Anteil.
Paluma
2 Monate zuvor
Antwort an  Christian

940 € im Monat ist die Obergrenze für KV. Schon echt teuer das ganze

Chris
2 Monate zuvor
Antwort an  Christian

Hier würde mich – einfach aus reiner Neugierde – interessieren um was für einen Nebenerwerb es sich da handelt. Ich finde es immer spannend zu sehen wie sich Menschen neben Ihrem Hauptberuf noch eigenverantwortlich um weitere Einkommen bemühen. Sei es um den Zweck des “mehr Geld haben” oder eben rein um das Thema ” Etwas Eigenes” oder eben der reinen Leidenschaft.
Von daher bitte Details, gerne auch nur grobe, zu den Tätigkeiten von dir und deiner Freundin.

Christian
2 Monate zuvor
Antwort an  Chris

Natürlich: Das sind Hausverwaltung, Korrekturservice, Versandbuchhandlung und PV-Stromerzeugung wenn ich meine Eltern und meine Freundin mit einbeziehe… Jeder hat seinen eigenen Nebenerwerb. ;-)

Wir sind da alle tatsächlich so “reingerutscht”. Es hat Spaß gemacht und wir haben viel gelernt. Das Geld, so ca. 400-800 EUR pro Monat vor Steuern war natürlich auch ein sehr positiver “Booster”. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen. Der AG kann auch nichts dagegen sagen, das muss er genehmigen, selbst wenn im Vertrag etwas anderes steht. Solange du deine ARbeitsleistung voll bringen kannst und es keine Interessenskonflikte gibt.

Alles Gute, viel Erfolg!
LG, Christian

Kiev
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

@ Bruno

Wenn man in der Schweiz einen kleinen Nebenjob hat bei dem man 100k CHF im Monat mit 2h Arbeit die Woche erhielt, sehe ich die hohen Preise für beispielsweise Immobilie nicht sehr kritisch. ;-)

Dolkwalken in NY hat den Vorteil der sehr hohen Einwohnerdichte, gepaart mit hohem durchschnittlichem Einkommen. Mit den 100k$ im Jahr dauert es allerdings eine Zeit bis man sich ein Appartement kaufen kann, wie sie Tim letztens vorgestellt hat. Die Arbeit würde ich allerdings auch nicht unterschätzen bei 7 Hunden. Vor allem die Absprachen mit den ganzen Kunden.

@ Nebenjobs

Ich finde eine offene Einstellung zu diversen Möglichkeiten immer von Vorteil. Ein Nebenjob würde mir steuertechnisch sehr gefallen. Ich habe aber nichts passendes und möchte auch nicht als Scheinselbstständig gelten. Rennrad fahren wäre interessant, vor allem auf Strecken, die ich eh fahre. Ich könnte auch eine kleine Firma in IT fragen unterstützen. Vielleicht schaue ich einmal, ob es so etwas gibt. Das muss ich dann allerdings meinem Arbeitgeber melden. Die Freude hält sich dann vermutlich in Grenzen, wenn ich einen IT Nebenjob habe und gleichzeitig mit reduzierten Stunden meinem Hauptjob durchführe. Wir verdienen aber auch schon genug mit aktiver Arbeit. Da brauche ich nicht noch mehr aufhalten, dass dann so h irgendwann zur Last wird.

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Kiev

100k hat nichts mit Nebenjob zu tun sondern generell Selbständigkeit, egal wie viele Stunden, wir kennen diese Unterscheidung hier nicht.

“Rennrad fahren wäre interessant”
Dann wäre Velokurier doch das Richtige für Dich.

@Dogwalken
100k sind da schon möglich, er schreibt ja täglich 6 Stunden, das gibt bei 100k 45$ / Stunde, und es sind ja auch mehrere Hunde gleichzeitig, die erste Form der Skalierung. Er braucht einfach ein schlaues System der Organisation und Reservation, vermutlich Abos, so dass die Kunden und ihre Hunde richtig gemanagt werden können. In New York soll es über 600k Hunde geben, also der Markt scheint mir gross genug ;) Das könnte man sicherlich noch ausbauen..

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Mir gefallen im Übrigen skalierbare Geschäftsmodelle, also Kiev du könntest ein schlaues Reservationssystem für Dogwalking entwickeln, und anstatt die Stunden zu verrechnen dieses gratis als Cloudlösung abgeben und dafür je Buchung einen bestimmten Betrag verrechnen. So würde ich dies machen anstelle z.B. Beratungen oder Entwicklungen wo nur Zeit gegen Geld getauscht wird.

Slowroller
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Ich musste eben erstmal im online-Duden schauen was eine Reservation ist – jetzt bin ich schlauer ;-)

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Slowroller

@Slowroller
Ja die Eigenarten der Schweizer Sprache, aber jeder der auch des Englischen mächtig ist, hätte das wohl richtig gedeutet ;)

Slowroller
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Da hat sich bei mir booking eingebürgert – ich hatte aber durchaus eine Idee, was du meintest ;-) Aber cool, dass Kondads Erben jetzt aich explizit die Eigenheiten des Schweizer Deutsch mit abbilden – das ist wahre Integration! ;-)

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Slowroller

Du weisst ja meine Muttersprache ist französisch, und da heisst es réservation, ich denke es kommt bei uns eher von dieser Seite ;) Beispielsweise kennen wir Gehsteig nicht es heisst hier Trottoir…

Slowroller
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Witzig – “Gehsteig” hab ich hier im Norden noch nie gehört. Bei uns ist es der “Bürgersteig”, der Pöbel sollte da offenbar nicht flanieren. Am Ende sind solche sprachlichen Besonderheiten aber auch echt spannend und amüsant. Ich musste hier auch erstmal verwundert gucken, als es in der Kantine “Rundstück warm” gab. Ich hatte nicht das auf dem Teller was ich erwartete. ;-)

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Auch in D :-) meine Oma sagte das immer als ich Kind war.
-M

Kiev
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Es gibt viele Möglichkeiten im Leben. Ich beschwere mich nicht über meine Stelle als Angestellter. Mir sind bei Selbstständigkeit oder Unternehmertum durchaus die Risiken bewusst und ich spreche erfolgreichen Menschen hier auch kein Übermaß an Glück zu. Deine Nische der Softwareplattform für Dogsitter ist sicherlich robust was andere Plattformen wie Booking angeht. Die werden sich vermutlich nicht aufdrängen um etwas von dem Kuchen abzubekommen. Ich bezweifle hier aber eher, ob die Arbeit mit dem Lizenzmodell auch nur annähernd etwas in der Größenordnung eines Gehaltes wiedergeben wird.

Ich hatte andere Ideen wie die Verwaltungsplattform für Eigentümer von Ferienhäusern, aber die waren mir zu groß. Auch hier hätte man schon ein gutes Leistungsspektrum gebraucht, dass sich Jemand dafür interessieren würde. Ich finde Thomas von Finanzfluss ganz gut. Die haben jetzt scheinbar eine App. Solche Themen hätten mich in Hinblick auf Finanzen, Kaufen oder Miete auch interessiert. Ich habe aber kein Stress und bin wie Baum sehr zufrieden mit dem was wir haben.

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Kiev


Das war ja nur ein Beispiel, es ging mir um die Denkweise, ob sich sowas rechnet müsste man weiter analysieren. Aber grundsätzlich funktionieren exotische Dinge resp. sagen wir mal extreme Nischen einfacher und mit höherer Wahrscheinlichkeit, natürlich kannst Du eine Alternative zu booking.com oder Amazon versuchen aufzubauen, die Wahrscheinlichkeit ist dann einfach enorm, dass es scheitert. Wo hingegen es vermutlich wenig Konkurrenz gibt in einer Dogsitter-Plattform.

Es ist auch falsch wenn man solche Dinge startet und nur ans Geld denkt, zuerst mal Probleme lösen und mit Leidenschaft diese Dinge entwickeln, dann kommt das Geld dann automatisch wenn man es gut und zielstrebig und v.a. ausdauernd macht. Erfolgreiche Blogs sind doch ein gutes Beispiel, es braucht eben viel Ausdauer, täglich einen Artikel zu schreiben und über Jahre dranzubleiben, die meisten geben, ganz generell, einfach viel zu schnell wieder auf!

Tobs
2 Monate zuvor

Ich find den Job des Kochs cool!

Hatte mal irgendwo in einem Magazin von einem Koch aus einer Edelküche in NY gelesen, der als alter Hase rückblickend Geschichten erzählte, wie in den 90ern die weiblichen Gäste unter den Gästen zu ihm in die Küche zum Koksen und Schnackseln reinkamen (teilweise während die männliche Begleitung noch am Tisch gesessen hatte).

Setzt man allerdings auf den Zinseszinseffekt (bzw. bei Aktien dem Compounding-Effekt), so ist bei Ausübung dieses (Neben-) Berufs der zeitliche Horizont dafür etwas eingeschränkt.

https://mitvergnuegen.com/das-leben-der-anderen/das-leben-der-anderen-17-hummer-koks-und-truffel-risotto-mit-einem-berliner-koch/

Felix
2 Monate zuvor
Antwort an  Tobs

@ cooler Koch
Möchte an dieser Stelle nur kurz darauf hinweisen, dass einer der berühmtesten Köche Deutschlands, Alfons Schuhbeck, derzeit (mit 72 J) pleite ist und für drei Jahre im Gefängnis sitzt.
Seine Erklärung: Er stand jeden Tag von früh um 8 bis Mitternacht in der Küche und hatte keine Zeit, sich um andere Dinge zu kümmern.

Hannes
2 Monate zuvor
Antwort an  Felix

nein er hat immer Geld aus der Kasse geklaut und diese dafür von einem
Informatiker manipulieren lassen. stand so im Internet.

Sparta
2 Monate zuvor
Antwort an  Hannes

@Hannes

Hab jetzt nicht alles verfolgt,… aber 14 Mio. entnimmt Schubeck nicht nur ausschließlich aus der Kasse… auch wenn irgendwo was im Netz steht…

Ein Faktor (unter mehreren) war auch die nicht selbstverschuldete Corona-Krise… und natürlich hat er auch betrogen, bzw. anscheinend die unterschiedlichen Geschäftsbereiche “kreativ” verknüpft…

Ist sehr schade um das Lebenswerk…

Fit und Gesund
2 Monate zuvor

14 Tage arbeiten, 12h Schichten, ich finde da kann man doch noch ein wenig die Hunde ausführen….was für ein Rumgejammere….kann man doch locker bis 70 machen…

https://www.tagesanzeiger.ch/die-wirtschaft-ist-auf-messers-schneide-296605844074

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

bis 70? ab 83 fängt das Leben an :D
Der 83-Jährige Fernand W. Rohner wird zum Jungunternehmer | TeleZueri

15 Stunden pro Tag mit 83 selbständig, wenn es Freude macht finde ich das super.

Fit und Gesund
2 Monate zuvor
Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Fit und Gesund

Klar doch, die wenigen die noch arbeiten wollen (oder müssen), sollen ruhig noch eine Schippe drauflegen, jene die ausgeklinkt haben oder schon bei 30% Teilzeit sind, wird man kaum noch zur Arbeit bringen können oder ihr Pensum erhöhen.

Das Bürgergeld wird kaum etwas verändern, fehlt eigentlich noch das bedingungslose Grundeinkommen, dann werden sich noch mehr verabschieden vom Arbeitsmarkt.

Bei höheren Löhnen und Berufszweigen mit Fachkräftemangel läuft es anders, da werden Bedingungen gestellt, 6 Monate arbeiten danach 6 Monate reisen. Lohn es sich jemanden einzustellen, mit 3-6 Monaten Einarbeitungszeit, wenn er oder sie danach wieder geht?

Hat aber auch positive Effekte, wir stellen gerne wieder mehr Leute ein 50+

Fit und Gesund
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

ach Bruno, der Trend geht eben eindeutig in die andere Richtung, weniger ist mehr oder so…. hatte mit meinem TA eine Diskussion, ab 18:00 geht da nix mehr, für Notfälle muss man durch den ganzen Kanton kurven, die jungen Tierärzte wollen keinen Notfalldienst mehr machen, nur 8-17:00 und Wochenende Frei, das ist die neue Realität, gewöhnt man sich besser dran.

Der Herr Rohner hat wenigstens was Nützliches erfunden, das find ich ja auch cool.

Ich kenn auch Einen der einen Hauptjob hat in der CH, dauernd krank ist und in D für einen Temporärvermittler dann arbeiten geht, Möglichkeiten gibt es immer.

Also ich lobe mir einfach mein persönliches relativ bedingungsloses Grundeinkommen, meine Dividende kommen regelmässig und ausser dem Eintragen in die Tabelle geben die nicht viel Arbeit mehr. So hab ich das gerne :)

liebe Grüsse

Thomas
2 Monate zuvor

Hallo Tim,

du sagst immer, dass du dein Depot nur mithilfe eines durchschnittlichen Einkommens und Nebenjobs über Dekaden aufgebaut hast. Finde das spannend und auch machbar, aber interessiere mich auch stark für konkrete Zahlen. ? Was hast du in deinem Hauptjob im Schnitt immer so verdient und wieviel hast du durchschnittlich nebenbei verdient pro Monat? Und was für Nebenjobs waren das?

Ich selbst schwöre auch seit Jahren auf Nebenjobs. Bin neben meinem Hauptjob als IT-Projektmanager schon seit 10 Jahren als SEO-Texter und Autor für Zeitungs- und Magazinartikel tätig, dazu seit 5 Jahren als Türsteher (nur am Wochenende und nur 2-3 mal pro Monat), dazu im Verein bezahlter Übungsleiter (trainieren tu ich da ja sowieso) und erziele mittlerweile auch ein kleines Dividendeneinkommen nebenbei. Alles in allem komme ich so im Schnitt auf circa 1.500-2.000 € netto nebenbei pro Monat zu meinem Hauptjob, die ich komplett investiere. Es geht also! Zeitaufwand: So circa 10-15 Stunden pro Woche extra. Nicht immer angenehm, aber ein paar Jahre geht sowas schon mal, damit sich das Depot erstmal grundlegend füllt ? (bin 33 Jahre alt). LG Thomas

-M
2 Monate zuvor
Antwort an  Thomas

Sauber, da zündest du schon gut den Turbo!

-M

Andrea
2 Monate zuvor

Wer glaubt denn diesen Schwachsinn, geht mit den Kötern spazieren und macht 100k..

Rolexinvestor
2 Monate zuvor
Antwort an  Andrea

Möcht ich auch wissen. Und warum erzählt er uns diesen Schwachsinn, hält er uns für blöd?

Paluma
2 Monate zuvor
Antwort an  Andrea

Andrea ich kann mir das schon vorstellen. Wie dankbar in bestimmten Wohngegenden Menschen sind, wenn man sich zu 100 % verlassen kann. Denen ist dann egal ob sie 30 € pro Gassi Runde zahlen oder 15. Hauptsache der Job wird erledigt.
Allerdings ist die Klientel bestimmt auch nicht immer ein Zuckerschlecken.

Slowroller
2 Monate zuvor

Der Clou an solchen Beispielen ist doch der: man sieht, dass man was ändern kann wenn man will. Jeder hat im großen und ganzen sein leben in der eigenen Hand. Man hat halt auch nur dieses eine…
Deswegen ist das Suchen und Nutzen von Chancen deutlich besser als das Meckern und suhlen im vermeintlichen Elend oder dem Jammern über das Hamsterrad.

Wie Baum sagt: mit nem mittleren Einkommen (~4k) kann man entweder im Schuldenrad feststecken oder in Richtung Freiheit marschieren. Die Entscheidung dafür trägt jeder selbst. Es gibt viele Menschen, die deutlich mehr verdienen und trotzdem auf jeden Euro angewiesen sind. Es gibt aber auch Geringverdiener, die sich weiterbilden und schon von dem wenigen Geld ein kleines Vermögen aufbauen.

Ansonsten passen neben diese Influencergeschichten die Interviews von der Freiheitsmaschine noch viel besser: dort kommen Menschen zu Wort, die eher “normale” Karrieren machen und dort oft richtig abgebogen sind.

Lad
2 Monate zuvor

:-) :) Zu viele Menschen aus Deutschland, Mallorca, Indien, USA, versuchen heute, mit ihrem YouTube-Kanal über Aktien Geld zu verdienen. Aber viele Aktien-YouTuber haben keine Ahnung von der Aktienbewertung und besitzen auch keine Aktien. Deswegen darf man keine Zeit mit den deutschen, indischen, amerikanischen YouTube Kanälen verlieren. Viele unwissende YouTuber bestimmen mit einem verlogenen Excel-Programm einen verlogenen fairen Preis oder einen verlogenen inneren Aktienwert und dann lügen sie im Video, dass die amerikanischen Aktien unterbewertet sind, denn sie kontrollieren gar nicht ihre KBV 10-100 und KUV 10-100. Also alle YouTube-Kanäle über Aktien meiden! Alles Humbug mit der Excel-Rechnung. Und verlogen sind auch die Webseiten: Gurufocus, Simplywall, Fastgraphs, mit ihren fairen Preisen und inneren Aktienwerten, denn sie haben mit Excel Unsinn ausgerechnet und KBV 10-100 und KUV 10-100 ist ihnen egal. Und niemand darf auf die 50 Empfehlungen ”Kaufen” in jedem deutschen Anlegermagazin reagieren, denn sie sind nur für Daytrading und Weektrading gedacht und alle Aktien aus den Magazinen müssen mit Stop Loss verkauft werden. :) :-) Verzeihung, ich bin nicht böse!

Ralf
2 Monate zuvor

“Ein Dogwalker, der 100.000 im Jahr verdient, ein Koch mit 14.000 im Monat und eine Bloggerin ebenfalls mit 40.000 im Monat.
Ich frage mich, was diese Geschichten sollen? Selbst wenn sie wahr sind, betreffen derartig lukrative Jobs wohl nur 0,00etwas Prozent aller Nebenjobs.”

So sehe ich es auch. Ich bin nebenberuflich als Sachverständiger unterwegs. Man kann gut Geld verdienen. Hat aber auch sehr hohe Verantwortung, entsprechend Zeiteinsatz und muss sich mit teils lästigen oder recht komplexen Themen wie Haftung etc. herumschlagen. Der Staat legt durch immer mehr Normen und Verordnungen zusätzlich Steine in den Weg. Oder Kunden die nur zögerlich zahlen. Nebenjobs mit solchen Gehältern wird es in D nur sehr selten geben. Mag in New York funktionieren. Wir haben definitiv ein Lohnproblem in D und es wirkt sich immer drastischer bei wichtigen Bereichen wie der Energiebranche aus. Wer will heute noch schmutzige Hände bekommen von der jungen Generation? Leider zu wenige. Ich würde nebenbei sogar als Staplerfahrer arbeiten oder schwer am Bau helfen. Aber die Stundenlöhne sind oft einfach ein Witz für die oft mühselige Arbeit. Hatte gerade dazu die Gelegenheit mit der Tiefbaufirma vor unserer Haustür offen zu sprechen….

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Doch das funktioniert auch in Deutschland, aber vielleicht ist der Begriff Nebenjob etwas irreführend gewählt, das sind (Teil-)Selbständigkeiten oder unternehmerische Tätigkeiten, alle diese 3 Beispiele haben eigene Kunden, sind also nicht irgendwo angestellt. Angestellte Nebenjobs wie Zeitungsausträger und ähnliches ist logisch, dass die nicht so bezahlt werden, aber da hat man auch kein unternehmerisches Risiko.

Es ist immer Angebot und Nachfrage, das sollte man bedenken. Machst Du deinen Job als Sachverständiger, hängt die Entlöhnung davon ab, wie viele das auch können und evtl. günstiger anbieten. Und bezüglich tiefen Löhnen für mühselige Arbeit, wenn die Arbeit gemacht werden muss und sie niemand macht, wird der Preis steigen, und wenn nicht, ist es nicht so wichtig, dann wird die Arbeit nicht mehr gemacht. Normale Marktwirtschaft ist das.

Ralf
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

“Es ist immer Angebot und Nachfrage, das sollte man bedenken. Machst Du deinen Job als Sachverständiger, hängt die Entlöhnung davon ab, wie viele das auch können und evtl. günstiger anbieten.Und bezüglich tiefen Löhnen für mühselige Arbeit, wenn die Arbeit gemacht werden muss und sie niemand macht, wird der Preis steigen, und wenn nicht, ist es nicht so wichtig, dann wird die Arbeit nicht mehr gemacht. Normale Marktwirtschaft ist das.”

Ist das so? Ich teile diese Sicht nur bedingt. Sachverständigenarbeit ist zum Beispiel teilweise in Honorar-Tabellen wie der HOAI gesetzlich geregelt und gelten daher als anerkannte Orientierung in der Branche. Gesetzte der Marktwirtschaft greifen hier also nicht so einfach.

Gerade im Handwerk werden laut vieler Medienberichte und Studien händeringend Leute gesucht. Merkt man ja auch selbst wenn man -zum Beispiel wie wir- seit Monaten auf Angebote für eine neue Heizung wartet. Mancher sieht daher schon die Energiewende in Gefahr. Laut einer Studie fehlen in Deutschland wohl mehr als 200.000 Fachkräfte für den Ausbau erneuerbarer Energien. Auf Entscheiderebene scheint das noch nicht so anzukommen in Form der Schaffung von attraktiveren Konditionen. Zwar nur für den Durchschnitt zu sehen aber: Im dritten Quartal sind die Reallöhne nach offiziellen Angaben um rund 5,7 Prozent gesunken.
Viele Arbeitgeber in D greifen gerne auch zu Instrumenten wie noch mehr Arbeitsverdichtung. Oder es erschallt zum Beispiel aus Politik und Industrie -wie derzeit auffallend gehäuft wieder- der Ruf nach mehr Zuwanderung. Da kann man machen. Ich wäre für eine Vorgehen wie in Kanada.

Problem das ich sehe: Debatten zur Fachkräftezuwanderung werden parallel vermehrt mit Fragen zum Aufenthaltsrecht oder Staatsbürgerschaftsrecht vermischt. Solang in D keine umfängliche Bewertung und eine differenziertere Betrachtung über eine geordnete Zuwanderung (Unterscheidung Art. 16a GG und andererseits dringend benötigter Fachkräfte) mit der dazu gehörende Rückführungsoffensive gemäß Koalitionsvertrag erfolgt, wird sich wenig verändern. Viele hausgemacht Probleme also. Deswegen ist nicht alles schlecht wohlgemerkt….

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Ralf, nicht böse gemeint, aber mit deinem Denkansatz wird das schwierig, entweder man sieht nur die Probleme und Hürden oder man sieht die Chancen, und versucht dann die Probleme irgendwie zu lösen.

Ralf
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Bruno, ich bin in einem stark regulierten Bereich tätig. Es gibt in D immer mehr Probleme durch Gesetze, Normen und Verordnungen. Ich stelle dies im Nebenjob ebenfalls zunehmend fest. So werden die Hürden für gerichtsfeste Gutachten immer höher. In deiner Branche mag dies nicht so der Fall sein, keine Ahnung. Nicht böse gemeint, aber evtl. fehlt daher unbewusst der Blickwinkel für entsprechende Herausforderungen mancher Fachrichtungen. Ein kompletter Fachwechsel gelingt mit 45 aufwärts nicht mehr ganz so einfach und eigentlich ist es auch interessant.

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Ich bin auch in einem stark regulierten Bereich, und das ist ein Vorteil, die Sachen sind komplex auch juristisch und das vergrössert den Burggraben, da die Eintrittsschwellen so erhöht werden. Ist also immer eine Frage der Sichtweise.

Ralf
2 Monate zuvor
Antwort an  Bruno

Schön für dich. Ist aber vermutlich nicht nur eine Sache der Sichtweise sondern auch der konkreten Branche und jeweiligen Einflüsse. Daher suche ich derzeit neue Wege was aber für mich nicht ganz so einfach ist wie ich zugeben muss.

Bruno
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Eben das meinte ich, falsche Branche, zu hohe Regulierung, zu hohe Arbeitsdichte, Migrationsprobleme, zu alt, falsche Region, falscher Beruf, Politikerversagen etc. pp.

Mag alles sein aber all diese Dinge kannst Du nicht ändern, und daher hat mir dein letzter Kommentar am besten gefallen, “neue Wege”, man weiss nie ob/wie/was funktioniert man muss einfach ausprobieren. Natürlich ist immer ein Risiko, aber dann muss man akzeptieren und zufrieden sein.

So schlecht hast es ja nicht denke ich mal ;)

Felix
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Ralf, entschuldige, aber hast du nicht gerade oben eine stärkere Regulierung bei dem Thema Einwanderung gefordert?
Zum einen beklagst du sie, zum anderen forderst du sie.

Ralf
2 Monate zuvor
Antwort an  Felix

Bitte nicht durcheinander bringen: Eine stärkere Regulation beim Thema Zuwanderung (wie auch von vielen Experten vorgeschlagen) mit dem Thema Überregulation in Berufsbranchen zu vermengen ist etwas merkwürdig….

Felix
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Merkwürdig finde ich eher, Regulierungen in Bereichen zu fordern, die einen nicht direkt betreffen und sie abzulehnen, wenn man selbst davon betroffen ist.

Rolexinvestor
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Besser was gscheit‘s lernen mit vollem Einsatz und Konzentration, anstatt die Zeit mit Nebenjobs zu verplempern.
Ausnahme natürlich, wenn einer sich sein Studium mit Nebenjobs finanzieren muss. Der hat auch mein ganzes Mitgefühl.

Tom
2 Monate zuvor

Jetzt hatte ich länger nicht mehr reingesehen, weil ich Angst hatte, dass noch eine 3te ETF Story kommt….und da ist ein neuer Artikel vom Tim.

Danke. Wie immer erfrrischend. Natürlich sind die Geschichten nicht repräsentativ. Aber trotzdem schön zu lesen.

@Nikos Bist Du eigentlich schon in Oberstdorf ? Hoffe wir hören noch etwas von Dir.

@Tim: Oder weißt Du etwas ?

Habe heute nochmal Super Microcomputer nachgekauft. Bin von der Aktie sehr überzeugt. Danke nochmal.

Tom
2 Monate zuvor
Antwort an  Tim Schäfer

Danke für die Info Tim.
Hoffe, wir hören noch etwas von Nikos. Bin gespannt wie es ihm dort gefällt.

Bist Du auch noch unterwegs Tim ?

Freelancer Sebastian
2 Monate zuvor

Bei mir ist das eine einfache Rechnung. 38 Wochen im Jahr unterrichte ich an drei Tagen der Woche jeweils zwei Stunden, spiele und übe dabei selbst (gefällt mir) und verdiene damit im Jahr ca. 6000€ netto.

Bis ich 50 bin werden so mindestens 50.000€ zusammengekommen sein, die ich dann komplett investiert habe. Bei 5,5,% Rendite (und damit im hist. Mittel inflationsbereinigt!) habe ich mit 70 ca. 160.000€ zusammen. Ein nettes Taschengeld.

@ Baum

Cooler Beitrag! Bin da ganz bei dir.

@ Rolexinvestor

Du schwärmst ja immer wieder vom gescheiten Job. Welchen Job übst du denn aus?
Doch nicht etwa Arzt im Ruhestand?

Ralf
2 Monate zuvor

Prima! Durchaus ein nettes Taschengeld. Allerdings noch etwas entfernt vom Nebenjob des Dogwalkers mit seinen 100.000… Darum: Komponiere lieber einen Ohrwurm der ordentlich die Dogwalker-Szene aufmischt. Dan klingelt die Kasse. Ich singe dann den Bass dazu…

Paluma
2 Monate zuvor
Antwort an  Ralf

Ralf der Typ geht jeden Tag 6 Stunden Gassi. Vielleicht hat er auch noch Angestellte. Warum soll das nicht möglich sein. Er macht in der Stunde 3 Runden und bedient 18 Kunden am Tag. Kannst ja mal ausrechnen, was er da verdienen kann.

Ein Freund von mir hat sich sls Büroleiter bei einer Stadt beworben. Im Planungsbereich Straßenbau bekommt er wahrscheinlich die Büroleiter Stelle. Der geht mit fast 100k Jahresgehalt nach Hause.

So schlecht ist es doch gar nicht bei Städten und Gemeinden. Warum immer das gejammere ??

Ralf
2 Monate zuvor
Antwort an  Paluma

Bitte genau lesen. Ich halte das Gehalt des Dogwalkers in einer Stadt wie New York für möglich, in D wid es aber meiner Sicht nach weiter eher die Ausnahme sein. Ein Büroleiter in D kann selbst in der Endstufe der höchsten Entgeltgruppe (für Amtsleiter mit viel Erfahrung vorgesehen) des für Städte geltenden Tarifvertrags nicht auf fast 100k kommen. Hinterfrage daher besser nochmals diese Aussagen….

Rolexinvestor
2 Monate zuvor

Ich bin Schlagersänger.

Sparta
2 Monate zuvor

Um es mit Robert Habeck’s Worten zu beschreiben:

“Wir sind nicht ausgeschieden… wir haben nur aufgehört mitzuspielen”. ;-)

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